eschwemmt hat, die Formen des primitiveren Typus folgen. Von en Funden an dieser Stelle liegt eine roße Sammlung on Tonköpfchen, Figurenbruchstücken und einzelnen Gefäßen „die Professor Seler auf seiner letzten Reise zu⸗ sammengebracht hat. In ein paar kleineren Schränken sind endlich eine Anzahl fein gearbeiteter Tonfiguren ausgestellt, die aus der Gegend von San Andres Tuxtla im Staate Vera Cruz stammen: Altertümer, die eine große Verwandtschaft mit Funden aus der Usumacintagegend und anderen Gebieten der Mayakultur
zeigen.
Die Deutsche Arktische Expedition Schröder⸗Stranz tritt Ende dieses Monats ihre Ausreise von Tromsö zu einer Vor⸗ expedition in das Nördliche Eismeer an. Bei dieser Gelegenheit er⸗ fahren wir Näheres über die Hauptexpedition durch die Nordostpassage. l der Expedition ist die Durchfahrt der Nordostpassage, ihr
ie Erforschung des Eismeeres nördlich Asiens und der fast unbekannten Taimyrhalbinsel. Wohl ist die Nordostpassage durch den Schweden Nordenstjöld erzwungen worden, und als kühne Taten mit ßem Erfolg stehen die Expeditionen eines Nansen, des im Eis⸗ meer verschollenen Barons von Toll und anderer Forscher in der Ge⸗ schichte der asiatischen Eismeerforschung verzeichnet. Das enorme Ge⸗ biet des Nördlichen Eismeeres birgt jedoch noch so viele ungelöste Fragen, so weite, noch nie von einem Menschen betretene Erdenstriche, daß ein so groß angelegtes Unternehmen, wie die Deutsche Arktische Erpedition die reichsten. Ergebnisse zu erwarten hat. In dem äußersten Norden Asiens, in der Taimyrhalbinsel ruhen wissenschaftliche Probleme, die nach menschlicher, wissenschaftlicher Voraussicht für die Entstehun der Nordpolarländer von größter Bedeutung sind. Ebenso ist eine Ergänzung der ozeanographischen Forschung im Nördlichen Eismeer äußerst wichtig. Wissen wir doch sehr wenig von den mächtigen, kalten Polarftrömen, deren Auftreten auch für die nord⸗ europäischen Meere und auf die Wettergestaltung eine einschneidende Bedeutung haben. Daß wertvolle Ergebnisse für die Kenntnis der Physik des Eismeeres, seiner Eisverhältnisse, der Pflanzen⸗ und Tierwelt zu erwarten sind, steht nach den erster Fachgelehrten fest. Der Botaniker und der Zoologe haben Gelegen⸗ heit, die auf der Taimyrhalbinsel am weitesten nach Norden vor⸗ eschobene Flora des asiatischen Kontinents z2 studieren. Durch ihre Forschungen kann weiterer Aufschluß erwartet werden, ob das große Polarbecken eine eigene Tierwelt birgt und inwieweit Formen aus dem Atlantischen und Großen Ozean eingewandert sind. Der Ethnologe wird Volksstämme zu studieren Gelegenheit haben, die fern von aller Kultur ein wildes Nomadenleben führen. Da die Arbeiten des Meteorologen durch entsprechende Beobach⸗ tungen der anderen Wissenschaftler ergänzt werden sollen, wird es möglich sein, ein gutes Bild von den klimatologischen Verhältnissen zu gewinnen. Luftelektrische Beobachtungen aus diesen Gegenden fehlen noch völlig. Von dem durch den Großen Ozean und den anamakanal geplanten Rückwege sind ebenfalls wertvolle wissen⸗ schaftliche Ergebnisse zu erwarten, da im fernen Norden und Osten eit Makaroffs Zeiten kaum nennenswerte Studien unternommen worden sind. Die Förderung praktischer Schiffahrtsfragen wäre für den Weltverkehr und Welthandel ein Verdienst, der dem eigentlichen Zweck der Expedition, der wissenschaftlichen Forschung, doppelten Wert verleiht. Ein neuer Beweis wäre erlangt, welche unschätzbaren Werte streng wissenschaftliche Arbeit der Menschheit zu geben imstande ist.
Literatur.
Die Preisbewegungen auf dem Lebensmittelmarkt
zu Frankfurt a. M. und deren Einfluß auf die Haus⸗ haltsführung der Bevölkerung. (Beiträge zur Statistik der Stadt Frankfurt a. M., 10. Heft.) Bearbeitet vom Direktor des städtischen Statistischen Amts Dr. A. Busch. Kommissionsverlag von J. D. Sauerländer, Frankfurt a. M. Preis 2 ℳ. — Die Ver⸗ öffenklichung gibt einen Ueberblick über die Entwicklung der Preise der verschiedensten Lebensmittel, wie Brot, Fleisch und Gemüse, ferner der Preise von Hülsenfrüchten, Kolonialwaren, Milch, Kohle. Die hierbei gegebenen Zahlenreihen sollen jedoch mit Rücksicht auf die Unzulänglichkeit der vorliegenden Materialien nicht als Preisziffern, sondern als Niveauziffern betrachtet werden. Bezüglich der Lebens⸗ mittelpreise ist die Statistik nach der Ansicht des Verfassers wegen der Mannigfaltigkeit der Qualitäten nicht in der Lage, Preisziffern festzustellen unter gleichzeitiger Bestimmung der Fehlergrenze der Beobachtungen; vielmehr ist die Statistik hier, wie auch auf anderen Gebieten, vorwiegend dazu berufen, Bewegungstendenzen festzustellen. Eine besonders eingehende Behandlung hat die Entwicklung Fleischpreise und der Viehpreise erfahren. Es werden hierbei typische Schwankungen festgestellt, die nicht nur
hafte Entwicklungsformen, Wirtschaftskrisen, partiellen Aufschwung einzelner Industrien und dergleichen verursacht sind; 3) gelegentliche Preissteigerungen infolge ungünstiger Ernteverhältnisse.
In der Arbeit sind weiter Kriterien für die Steigerung der Löhne in Frankfurt a. M. angegeben; es ist indessen abgelehnt worden, prozentuale Berechnungen über die Steigerung von Lebensmittelpreisen (wobei auch die sogenannten Inderziffern nur bedingt anerkannt werden) und über die Steigerung der Löhne und Gehälter anzustellen, weil die Bevölkerungskategorien zu mannigfaltig sind, als daß man aus den Löhnen derselben Durchschnitte zu ziehen berechtigt wäre. Jedenfalls ist das vorhandene Material nicht ausreichend, um solche Berechnungen nach der einen oder nach der anderen Richtung anzustellen, und das Frankfurter Statistische Amt möchte lieber auf Statistiken in solchen Fällen überbaupt verzichten, als unvollständiges und unsach⸗ gemäßes Material an die Oeffentlichkeit zu bringen. Dies gilt auch für die Berechnung der Haushaltskosten und die Feststellung des Ein⸗ flusses der Lebensmittelpreise. An Beispielen wird gezeigt, welchen Anteil die Lebensmittel an dem Gesamtbudget von Haushalten haben. Es wird ferner untersucht, inwieweit kleine Haushaltungen modulationsfähig sind, um über momentane Preisschwankungen hin⸗ wegzukommen. Die Unruhe in den Preisbewegungen und auch in den Lohnbewegungen während der e. 10 Jahre führt das Statistische Amt auf den Einfluß einer Reihe von Gewaltmaßregeln zurück, die dazu dienen sollten, entweder die Preise oder die Löhne zu erhöhen. Als solche Maßregeln werden bezeichnet Streiks, Aussperrungen, Syn⸗ dikatsbildung und ein Teil der Zollpolitik. Mit Rücksicht auf die Mannigfaltigkeit der Erscheinungen und auf das Unvermögen, auf be⸗ stimmte mitwirkende Faktoren einen Einfluß auszuüben, wünscht das Statistische Amt, daß aus seinen Ausführungen hervorgehe, daß es unmöglich sei, den Stadtverwaltungen ein so weitgehendes, systematisches, dauerndes Eingreifen in die Handelsverhältnisse und den Lebensmittelmarkt zu empfehlen oder zuzumuten, wie es mehrfach geschehen sei. Die verschiedensten Versuche hätten dies bereits be⸗ wiesen, einzelne Erfolge seien auf rein örtliche Verhältnisse zurückzu⸗ führen gewesen. Da in einem gesunden Wirtschaftskörper, führt der Verfasser weiter aus, immer die Tendenz zu dem Ausgleich zwischen den Bewegungsturven für Löhne und Preise besteht, worin auch ein Teil der kulturellen Entwicklung begründet ist, werden also übertriebene Be⸗ wegungen nach der einen oder nach der anderen Richtung entsprechende Reaktionen zum Ausgleich jeweils auf der entgegengesetzten Seite zur Folge haben. Daraus folgt ohne weiteres, daß Gewaltmaßregeln zur Hebung von Preis⸗ oder Lohnniveau dem Ausgleich der Be⸗ wegungen dieser beiden Wirtschaftsfaktoren selten dienlich sein können, und es wird daher die Schlußfolgerung zu ziehen sein, daß die Be⸗ völkerung selbst durch Herabminderung der verschiedensten Ansprüche und Bekämpfung eines zu weit gehenden Luxus zur Besserung der Verhältnisse beitragen kann, und zwar würde es notwendig sein, daß ohne Rücksicht auf die verfügbaren persönlichen Mittel alle Bevölke⸗ rungskreise sich an diesem Vorgehen beteiligen, wenn man eben auf die Dauer die immer wieder auftretenden Gewaltakte vermindern will.
— Zeitschrift für Bauwesen, herausgegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten. Verlag von Wilhelm Ernst und Sohn, Berlin. — In dem vorliegenden (7.—9.) Heft des laufenden Jahrgangs gibt Dr.⸗Ing. Stübben eine kurze Schilderung des Trümmerfeldes der Stadt Palmyra. Es ist verwunderlich, daß bei dem Eifer, der heute der Erforschung antiker Baudenkmäler gewidmet wird, dieses gewalzzge Feld unbeachtet blieb. Die beigegebenen Abbildungen zeigen, wie mächtige Ruinen der glanzvollen Stadt noch vorhanden sind: die städtebaulich interessanten Säulenstraßen mit ihren Tetrapylonen und dem Prachttor, mehrere Tempel, Grabstätten zc. Der Bericht über das neue Berliner Stadthaus, Fortsetzung aus früheren Heften, schließt mit den Darstellungen der künstlerischen Aus⸗ gestaltung des Inneren und einigen technischen Angaben über die Erbauung und Ausführung des Turmes. Weiter interessieren von Behrs Studie über die Burgruine Landskron a. d. Ahr und Mahlkes Untersuchungen der Chinesischen Dächer, die sich gegen die bisherige „Zelttheorie“ wenden. Nach seinen Forschungen erklärt sich die eigentümliche Form der Dächer, die Aufbiegung ihrer Trauten an den Ecken als Folge von Rücksichten, die man auf Eigenschaften des verwendeten Baustoffes unter Berücksichtigung klimatischer Verhältnisse genommen hat. Aus dem ingenieur⸗wissenschaftlichen Teil sei er⸗ wähnt: die Umgestaltung der Bahnhofsanlagen in Darmstadt, die Bewässerung der Konia⸗Ebene, Versuche über den Reibungswider⸗ stand zwischen strömendem Wasser und Bettsohle, die zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Rhein unterhalb Duisburg (Schluß). Den Heften sind die statistischen Nachweisungen über die in den Jahren 1909 — 10 unter Mitwirkung von Staatsbaubeamten vollendeten Hochbauten beigegeben. 6
Mannigfaltiges. Berlin, 27. Juli 1912.
Block hindurchgeführt, öffnet sich ein halbdunkler, massiver Gang. Er ist hoch genug, und doch duckt man unwillkürlich den Kopf, als be⸗ schritte man die Unterwelt. Man geht wie in einem Berg. Doch am Ende des Ganges scheint das Sonnenlicht in schrägen, scharfen Strahlen. Es erhellt die Halle und fällt auf einen Kranz mächtiger Steingestalten. Die Seele des Denkmals beginnt zu reden. Man muß sich erst an das Riesenmaß dieser Krieger gewöhnen, die behelmt und geschient und mit verschränkten Armen auf den Schild gestützt
in die kreisrunde Versenkung hinabschauen, die sich unten
vor ihnen auftut wie eine Gruft. Es sind acht Kriegerpaare mit kräftigen Bauern⸗ und Seemannsgesichtern. Jedes hält Wacht vpor einer der acht gewaltigen Säulen, in die je ein fünf Meter hohes Antlitz eingemeißelt ist. Diese steinernen Masken mit zusammen⸗ gezogenen Brauen und geschlossenen Augen begleiten den heroischen Trauermarsch der Kriegergestalten gleichsam mit dem Schweigen der Unerbittlichkeit und der Endgültigkeit. Diese Krypta mit den die Totenwacht haltenden Kriegern soll die Dankesschuld des Volkes gegenüber den Gefallenen der Völkerschlacht bezeugen. Das ist der erse der drei Gedanken, die dem Aufbau des ganzen Denkmals zugrunde liegen. Der andere prägt sich aus in der Kuppelhalle darüber, di⸗ als Ruhmessaal gedacht ist. Dort sind in noch gewaltigeren Maß⸗ die Gestalten der vier Volkstugenden dargestellt: Begeisterung, Opfer⸗ freudigkeit, Tapferkeit und Glaubensstärke. Endlich sollen als „Mahn⸗ zeichen für kommende Geschlechter“ zwölf Kriegergestalten die hohe Kuppel des Denkmals außen umgeben. Jene höchste Galerie ist noch nicht zugänglich. Die vier Kolossalfiguren im Ruhmessaale sitzen einande gegenüber. Ihre Höhe von der Sohle bis zum Scheitel ist siebenfatk⸗ Menschengröße. Einer neigt in ruhiger Haltung ein wenig das Haurt
auf die gewaltige Achsel; er erinnert frei und ohne Enttäuschung
hervorzurufen an den Moses des Michelangelo. Neben dem andere noch verhüllten Granitblock steht das Modell einer sitzenden Ries wahrscheinlich der „Opferfreudigkeit“. Diese Frauengestalt hält zue junge Herkulesse an der Brust. Jede der Riesenfiguren im Inner der großen Kuppelhalle erfordert die Bildhauerarbeit eines ganzen Jahres wobei zu bedenken ist, daß mehrere Leute zu gleicher Zeit an eing solchen Figur beschäftigt sind. Der Finger einer Hand der dar⸗ gestellten Figuren ist 1,10 m. Würde die Figur aufrecht stehen, würde sie über 16 m hoch sein.
Im Wissenschaftlichen Theater der Urania“ wird der Vortrag „Die Insel Rügen“ morgen gehalten werden. Am Montag, Mittwoch und Freitag wird der Vortrag „Der Grei⸗ glockner, Gastein und die Salzburger Alpen“, am Dienzteg Donnerstag und Sonnabend der Vortrag „In den Dolomiten⸗
wiederholt werden.
Auf der Treptower Sternwarte spricht der Direktor De⸗ F. S. Archenhold morgen, Sonntag, Abends 7 Uhr, über: . Bewohnbarkeit der Welten“, Montag, Abends 7 Uhr, über Thema: „Ein Ausflug in die Sternenwelten“. Beide Vortriz sind gemeinverständlich und mit zahlreichen Licht⸗ und Drrh bildern ausgestattet. Mit dem großen Fernrohre werden am Tag ein heller Stern und Abends der „Jupiter“ abwechselnd mit den Mond gezeigt.
Emmerich, 26. Juli. (W. T. B.) Gestern nachmittag ist de hiesige Gegend durch ein Unwetter schwer heimgesucht worden. 2 der Grenze gegen Babberich (Holland) erschlug der Blitz de Postenführer der holländischen Grenzwache, ein neben ihn stehender Wärter wurde vom Blitz gelähmt. In Beez (Belgien setzte der Blitz ein großes Bauernhaus in Brand, das bvol kommen eingeäschert wurde. Auf dem Felde wurden zwei Frauen vom Blitz erschlagen.
Halle, 26. Juli. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Heut nachmittag wurden infolge Wolkenbruchs auf der Streck Berlin — Dresden zwischen Elsterwerda und Hohenleivpis beide Gleise auf mehrere Stunden gesperrt. Der Personen verkehr wird durch Umsteigen aufrechterhalten. Ein D⸗Zug wurd über die Strecke Röderau — Jüterbog geleitet. Das eine Gleis voraussichtlich um 7 Uhr und das andere um 8 Uhr heute aben
wieder befahrbar.
Sülze (Mecklenburg), 27. Juli. (W. T. B.) Bei de Brückenbauarbeiten in der Nähe der Station Sülze fand der letzten Nacht zwischen elf und zwölf Uhr ein Erdrutsch stu bei dem zwei Arbeiter verun glückten. Der eine war sofor tot, während der zweite sehr schwere Verletzungen erlitt. Bei d Rettungsarbeiten erfolgte ein zweiter Erdrutsch, bei d drei weitere Arbeiter von den herabstürzenden Erdmassen g.
troffen und schwer verletzt wurden.
8
bei Winterspelz
Winterroggen Sommergerste Hafer Kartoffeln Luzerne
Andere Wiesen
Hopfen
965 ha oder
Während bis 1898 di ufla Sanbels und der Brlt wbien die Anbauflächen der versch
zu
0 2 0 1 0 1 0 1
Berlin, Sonnabend, den 27. Juli
t, denen durch eine frühere Ernteermittlu gege s frühere Ernteern ng entgegengekommen werden so om Jahre „ 2h een ie Anbanflächen e nämlich in der Zeit vom 28. Mai bis 4 L 11“ g estatistik finden erfahrungsgemäß manche Einzelangaben über den Anbau noch eine Berich
“
Statistischen Amte.
iedenen Fruchtarten im Laufe des Erntejahres 1 1 st im folgenden J öffentli f B E visseen WMettictt 8 Fhehn fe genden Jahre veröffentlicht wurden, fand mit Rücksicht auf die Bedürfnisse des u 21 1 2 2 9 18 8 8 4 1 1 8S b auflächen schon in der Zeit vom 1. bis 30. Juni des Erntejahres statt.
Der 1912 er Anbau nahm gegen das Vorjahr
und stellte sich auf
5 461 077
27 012
bei Winterweizen Sommerw izen Sommerroggen
Bewässerungswiesen Winter⸗Raps und⸗Rübsen Reben, im Ertrage stehend
;-o o Sro bo —2—
IswGovwvboʒ
Anbau der hauptsächlichsten Fruchtarten Anfang Juni 1912 Vorläufige Zahlen. Zusammengestellt im Kaiserlichen
tigung; die hier mitgeteilten Anbauzahlen werden deshalb als vor⸗
auf 1 730 114 ha „ 195 497 107 429 1 728 405 459 135 38 3 108 906
Landesteile
Winter⸗ Sommer⸗
Winterspelz ¹)
mer⸗
und Rübsen
MWMint SH Winter⸗Raps
Reben, im Ertrage stehend
Oldenburg.. Schaumburg⸗Lippe.
2 ⸗* . 4
Provinz Ostpreußen.. Westpreußen.. Brandenburg mit Ber Pommern.. e“ Schlesien. Gb Schleswig⸗Holstein Hannover Westfalen. Hessen⸗Nassauw . Rheinland. ““
Königreich Preußen
Mecklenburg⸗Schwerin Mecklenburz⸗ Strelitz.
1121*
Braunschweig.
Königreich Sachsen.. tum Sachsen d s keiningen. Sachsen⸗Altenburg.. Sachsen⸗Coburg⸗Gotha
Schwarzburg⸗Sondershausen Schwarzburg⸗Rudolstadt.. Reuß älterer Linie..
8ND 18
8
02 9doe
ZbEETöö“ dd—Ǵ CUE2SOUISO 1 O00 rr oœ. S
̊Oo bo do 00— 5 ☛α ——
451 167 395 402 632 737 445 194 670 269 584 177 332 610 142 435 438 921 242 848 145 134 257 392 929 4 739 215 177 368 27 109 3 366 2 727 1 395 74 332 5 444 15 056 10 883 33 558 29 752 202 814 28 626 17 080 15 734 10 071 676 424 114
8£☛☛
—OSO0 —2
9
0 O 00 00 00
S 0n S 00
ro co 0ol8d bor SSec —g —DO SS
2
(
H 00 00 0 5
H ro EKiS ℛ 21 +☛ 0 0
—
SSC⸗
74 214 70 252 53 189 123 233 145 724 140 349 58 558 16 844 11 858 22 389 2
845 716 23 597
3
245 907 300 650 161 423 379 544 221 916 222 663 246 061 165 091 150 819 258 797 9 441
2 868 715
146 297 25 653
13 289 12 687 34 012 17 195 193 000 36 507 21 966 15 535 19 513 8 428 6 241
—
— bo do 1292u—2 öo ESS
GoODOGUE O —₰½ —
a.
61 323 39 370 50 312
36 672
2n
—
0
1 do &o⸗ So Crro ochn
8
b C 121200
% ) r—
5
5
n⸗
5
381 12 162 883 400 490 302 938 218 335 344 320
0Ocdde
—2 SS5
750 283 63 055 138 493 18
17 299
254 897 650 300 851
19 940 4 855
1 9 6
—
ne. 2. z-
☛☛ C
,9Sbeo CaoCocDo — 00 025
☛o
— 02GEg
OS 02 OGn
für Frankfurt a. M., sondern, wie beigegebene graphische Tabellen auch für Städte 18 fast L gelten. 8 rxa. Völkerschlacht bein Ruhigere Bewegungsformen werden in den er Jahren gefunden, ur hundertjährigen ederkehr der Völkerschlacht bei Leipzig wird 1 1 ““ 1 sowohl für die Kurve der Viehpreise wie für die der Fleischpreise. am 18. Oktober 1 Jahres das seit 1900 im Bau befindliche München, 27. Juli. (W. T. B.) Heute früh stürzten a Mit den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts beginnt aber eine Völkerschlachtdenkmal eingeweiht werden. Der Schlußstein wurde vor dem Gelände zwischen Feldmoching und Moosach der Flies⸗ wesentlich unruhigere Bewegungskurve Platz zu greifen, die im kurzem auf die Spitze dieses Kolossalbaues gewunden, das nach dem Fischer und der Monteur Kugler von den Ottowerken aus Mittel auch eine stärkere Steigungstendenz des Preises ver⸗ Entwurf des Bildhauers Bruno Schmitz entstanden ist und eins der trächtlicher Höhe ab; sie waren sofort tot. Fischer hat erst ke⸗ Fül helace efi in v “ war. Feötten Schlachtzendates W“ E 8 wir der von ee 14 Tagen seine Führerprüfung abgelegt. icht unberücksichtigt dürfen die mehrmals eingetretenen Aenderungen J. H. Be⸗ old herausgegebenen ochenschrift „Die Umschau' ent⸗ 8 8 . Wartitemb⸗ “ 8 “ in der Art der Notierung der Viehpreise und der Berechnung des nehmen, hat das Heuene eine Höhe von 95 m. Das Baugerüst Hondon, 27. Juli. (W. T. B.) Der „Standard“ med ““ ö 3* 8 156 436 durchschnittlichen oder des meist gezahlten Fleischpreises bleiben, sodaß würde sich, Balken an Balken gelegt, von Leipzig bis nach Mainz aus New York vom 26. Juli: In Paint Creek im Bergba⸗ e“ 42 88 45 699 also zu den allgemeinen Beobachtungsfehlern noch eine Schwierigkeit erstrecken. Interessant für den Umfang des Riesenbaues ist der bezirk Westvirginien kam es zu wilden Aufruhrszene “ g “ 136 572 347 im Vergleich der Zahlen miteinander hinzutritt. Die Entwicklung Vergleich mit dem Kyffhäuserdenkmal; der kubische Inhalt des bei denen ein Detektiv getötet und der Chef 8e Deutsches Reich. 1 730 114 195 497 282 794 107 429 1 589 592 4 der Viehpreise läßt vielleicht auch typische Veränderungen in letzteren macht nur den sechzehnten Teil des Völkerschlachtdenkmals Detektive des Kohlenreviers tödlich verwundet wan h“ 386 534 der landwirtschaftlichen Produktion gegen frühere Zeit erkennen. aus. Als Material wurde der in der Nähe Leipzigs varkommende Die Unruhen sind noch immer im Gange. Die Be 1 751 240 222 958 281 829 119 934] 1 585 205 4 327 545 Es ist ferner auf die jahreszeitlichen Preisschwankungen bei den Granit verwendet. Von den Bausteinen wiegen die größten leute haben die Telegraphen⸗ und Telephondrätg 1 752 412 207 991 294 621 87 117 550] 1 570 440 89 2097 Gemüsesorten mit graphischen Zeichnungen hingewiesen, auch ist der 360 Zentner. Das Denkmal nimmt die Stelle ein, wo auf der durchschnitten; es ist deshalb unmöglich, genaue Nachrich b 1 596 266 235 150 299 404 8 98 122 202 1 846 5 289 98 Unterschied zwischen einer Preisnotierung, die einen mittleren Wert Karte der Völkerschlacht die alte Tabakmühle gezeichnet ist. Das zu erhalten. Es wurde versucht, Truppen auf den Schauplaß; 1 678 432 206 165 305 003 5 994 043 126 087 89 392 1 benutzt, und einer solchen, welche teuere und billige Sorten unter⸗ war Napoleons Standort, als er am 18. Oktober 1813 die Schlacht bringen, doch wurden die Züge nicht abgelassen, da man fürchtete⸗ 6 349 576 306 046 54 137 921 1“ scheidet, hervorgehoben. Dies ist besonders bei Hülsenfrüchten um Probstheida leitete. Ueber die Ausgestaltung des Denkmals würden von den Bergleuten in die Luft gesprengt werden. * 182 229 320 716 5 972 910 128 797 “ 7115 zeichnerisch dargestellt. Die Preisbewegung darf nach der Ansicht des schreibt Dr. Alfons Paquet in der „Frankf. Ztg.“ folgendes: In den wildesten Gerüchte sind im Umlauf, bedürfen jedoch der Bestätig 5 203 141 920 333 454 6 020 457 125 206 “ Bearbeiters nicht allein betrachtet werden, sondern nur im Vergleich Sockel des Denkmals ist ein breites Flachrelief hineingehauen: Furien Nach dem „Evening Sun“ sollen Detektive versucht haben, † 8 157 975 340 607 5 970 247 128 831 1 627 85 mit der Lohnbewegung sowie auch unter Berücksichtigung örtlicher Ver⸗ mit Fackeln, Adler, die mit ausgespannten Flügeln über den Ge⸗ Maschinengewehr aufzustellen; die Bergleute ließen aber eine Bon . “ 227 255 465 *) 300 026 5 8785 146 394 298 88. hältnisse und der allmählich gesteigerten Ansprüche der gesamten Be⸗ fallenen des Schlachfeldes schweben. In der Mitte tritt archaisch die explodieren, die eine schreckliche Verheerung anrichtete. . 1147 345 311 723 6 137 806 1 8 pölkerung an die Lebenshaltung. Für die Bewegung der Lebensmittel⸗ Riesengestalt des Erzengels Michael hervor. Diese starre und düstere h“ in gsafr 8 88 643 871 preife sind drei Vorgänge zu unterscheiden: 1) eine im Laufe der Zeit: Symbolik hat etwas Abweisendes. Und die Beklemmung bleibt, wenn Akureyri (Island), 26. Juli⸗ (W. T. B.) Der in Jease sich vollziehende allmähliche Steigerung der Preise, das bekannte man dann erwartend die 110 breiten Stufen der großen beheimatete Fischerkutter „Silden“ ist untergegangen,“ Problem der Wirtschaftswissenschaft, für das die verschiedensten Treppe emporsteigt. Oben auf dem ersten Absatz sieht aus 11 Mann bestehende Besatzung ist ertrunken. Ursachen angegeben werden; mit dieser Preissteigerung gehen eine man ziemlich fern gegen den weiten Himmel die Türme Steigerung von Gehältern und Löhnen und eine Verbesserung der Leipzigs. Wir wenden uns in das Denkmal. Ein hoher Torbogen Lebenshaltung Hand in Hand; 2) Preisbewegungen, die durch sprung⸗ öffnet sich in seiner Vorderwand. In ihm, durch einen fast kubischen
990 122 275 473 806 33 149 361 3766 506 955 96 384 151 299 51 986 74 529 224 48 705 115 864
Reu jüngerer Linie 2 617 20 16 821a “ 31 680 3 2 440
Bayern rechts des Rheins. 253 423 8* 61 173 links des Rheins. 135 226 8 183
Königreich Bayern 286 982 23 448 681 653
a bo tbo tbo 0n=S
=r55 0s —1O0 bo o 00 dbCoSG
2
2 1 1
— ρ
0
02
——— — o᷑ ) 0 Ordo Sean
— — —=
—
έ‿ —2
S o — & —2 0 —2 8² 02 80 0 00⸗
34 756 532 1 08 202 43 406 165 488 1 118 127 17 678 20 650 24 330 15 411 290 378 32 8 27 8538 ꝑ67 954 145 187 589; 18984 27 598 52 957 137 132 4 055 27 908 246 015 459 135 5 461 077 33 5189 27012 108 906 2 010 800 242 390 488 052 5 443 146 47 770 26 684 110 031 2 082 103 242 741] 513 464 5 447 974 51 421] 27 466 2 2 . 5½4% 2 42. 1 2 2 2 6 2 568 081 833⁸ 238 605] 529 079 5 438 235 57 381 35 865 116 824 70 278 234 472] 545 092 5 425 628 41 125 38 297 118 575 40 923] 558 506 5 392 849 60 556 38 861 120 200 35 738 *) 5 960 241 61 790% 39 511 120 096 2 5 947 407 84 028 37 888 119 873 2 5 950 178 79 967 36 688 119 648 5 919 533 87 3191 36 73939 119 922
102Z 1— 00
S ——902no 00⸗
Ax —2 8082 — - —
0 9 S
— — 0200
ᷣ̃092g 255 S2
— (ö 2 2
—
,S —
ĩ̊᷑9’
2
— —₰ 92 Ꝙ☛ο
2 052 9 535 1 067 6 290
=SS28
— —, be⸗ S90 9090b5 =2
1
SU2S2SS to dbotoo Son booSn bo
G0=SSSSxoEES
EfFEFfgFfFfffrfgsgsee* IöSESESNISNS f
2S8SSS=SASG
Cσ 2 S.
2 38 2 06 226 203 226 531
1903 Klee — 112 ( In EEEEööbö ö“ Beimischung von Frasern. — ³) Bis 1903 Winterspelz ohne Beimischung von Roggen oder Weizen 9 Bis r .g 1 - 8 Wlels e „Be erungs⸗“ und „a e Wiesen“ w is & W 111“ 12 We — aber der Fall zu sein; es wird deshalb von da ab der Vergleich für beide Wiesenarten “ gs⸗ und „andere Wiesen“ war bis zum Jahre 1905 nicht gleichmäßig durchgeführt. Von 1906 ab scheint dies
Berlin, den 26. Juli 1912. .“ Kaiserliches Statistisches Amt. M och.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage)
G 8 Lessingtheater. Sonntag, Abends 8 ¼ Uhr: CLustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Sonntag, Geboren: Ein Sohn: Hrn. Hauptmann dr Theater. 88 Ensemblegastspiel der Direktion: Fritz Lehner und Abends 8 ½ Uhr: Ein Königreich m. b. H. In 8 Ei Hers. S 098
Berliner Theater. Sonntag, Abends 8 Uhr: Egon Jantsch. Die Vergnügungsreise. Posse drei Akten von Franz Wagenboff. nosio—h. Jme . W 839 ꝓ.8 Große Rosinen. Ori inalposse z Gesang 6 b . Tanae de Tage: Di eng; und folgende Tage: Ein Königreich A 5,Sterft Adolf Frhr.⸗ 8 8 S 8 v1114A4“ — aixxxen Tanz in drei Akten (5 Bildern) von R. Bernauer eeeeveise⸗ Sn 8 Z“ Hesl erh. Fr. Ernestine Knud 1912 8 * g Thaliathenter. (Direktion: Krenund Schönfeld.) geb. von Burt (Dromberg). mittel Verkaufte
vng Nrncschn glgende Tage: Große Roft 1 ontag und folgende Tage: Große Rosinen. 8 Sonntag, Abends 8 Uhr: Autoliebchen. osse Neues Schauspielhaus. Sonntag, Abends mi in bee chauspielh g mit Gesang und Tanz in drei Akten von Ves Perantwortlicher Redakteur:
1 8 ¼ Uhr: Gastspiel Sylvester Schäffer. Vorher: Kren, Gesangsterte von Alfred Schönfeld, Musik — 8 — Theater in der Königgrätzer Straße. 1. Klasse. Schwank in einem Akt von Ludwig von Jean Gilbert. h68 J. V.: Weber in Berlin. 88 9b Montag und folgende Tage: Autoliebchen. Verlag der Expedition (Heidrich) in Berli⸗ . I 8 ℳ ℳ ℳ Weizen.
Sonntag, Abends 8 Uhr: Die füuf Frankfurter. Thoma.
furter. vester Schäffer. Vorher: I. Klasse. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und 2 8 Alleinstein Familiennachrichten. Thorn — 1u“ 3999 Aurfürsten⸗Oper. Ensemblegastspiel Pirektion Schillerthenter. Charlottenburg. Sonntag, Verloht: Frl. Mira von Keudell mit Hrn. Leut⸗ Sechs Beilagen vePrl. “ (19740 19,60 19,70 F. Heltai: Sonntag, Abends 8 Uhr: Der Tanz⸗ Abends 8 Uhr: Das Konzert. Lustspiel in drei nant Günther Braun von Stumm (Berlin). e(iinschließlich Börsen⸗Beilage), Schneidemühl. 21,00 20,80 20,80 21,89 auwalt. Akten von Hermann Bahr. Verehelicht: Hr. Dietrich von Klitzing mit Frl. und ein Verzeichnis, betr. Aufkündigun Breslau. .. 3 8 18,20 2!1,50 21,50 22,00 Montag und folgende Tage: Der Tanzanwalt.] Montag und folgende Tage: Das Konzert. Therese von Schickfus (Rankau). Schlesischer Pfandbriefe. Strehlen i. Schl. 20,00 19,30 20,20 20,30 1XX“ .“ Liegnitz. . . 4 8 20,20 20,70 20,70
Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Am vorigen Außerdem wurden preis Markttage am Markttage Menge für (Spalte 1) iedrigst — 1 Doppel⸗ Sdurch n bzchs 1
gster höchster niedrigster höchster niedrigster höchster [Doppelzentner jentner 285 dem Herbehzeninse Preis unbekannt
Durchschnitts⸗
Gelahlter Preis für 1 Doppelzentner
b0 =æ o 858⁸
223232
de 0