1]
für Walentinowo der erste und dritte Montag jedes Monats, Papros jeder Freitag, Jerzyce jeder Montag, Krumknie der erste und dritte Mittwoch jedes Monats, Wovycin jeder Freitag, Anastazewo der erste und dritte Montag jedes Monats, und zwar vom 1. April bis 30. September: von 3 bis 6 Uhr Nach⸗ mittags, vom 1. Oktober bis 31. März: von 1 bis 4 Uhr Nach⸗ mittags.
3) Die Führer der Pferde haben bei der Vorführung ein den Namen des Pferdebesitzers lautendes Buch velaseens in 11 jedes Pferd unter einem besonderen Abschnitt nach Geschlecht, Farbe, Alter, Abzeichen und etwaigen besonderen Kennzeichen eingetragen sein muß. In dem Buch ist das Untersuchungsergebnis von dem beamteten Tierarzt unter Angabe des Untersuchungstages zu vermerken. 4) Während des Aufenthalts in Preußen haben die Führer der
29 u 2„ „ „
9
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
den Landgerichtsdirektor Dr. Preiser aus Frankfurt a. M. und den Amtsrichter Dr. Thiesing aus Charlottenburg zu Geheimen Justizräten und vortragenden Räten im Justiz⸗ ministerium und dden in die erste Pfarrstelle zu Löbau berufenen Pfarrer Sczesny, bisher in Marwalde i. Ostpr., zum Superinten⸗ denten der Diözese Strasburg i. Westpr., ierungsbezirk Marienwerder, zu ernennen. 9
eine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: infolge der von der Stadtverordnetenversammlung zu Gevelsberg getroffenen Wahl den Fabrikbesitzer Theodor
—
—
—
werden. nichts zu beirrender Gerechtigkeitssinn haben ihm auch in den Kreisen des Publikums, mit denen ihn namentlich die Be⸗ arbeitung der gewerblichen Konzessionen und der Schiffahrts⸗ angelegenheiten vielfach in Berührung brachte, manche Freunde und Anhänger gesichert. Seit dem 12. Dezember 1895 ge⸗ hörte er als preußischer Bevollmächtigter der Rheinschiffahrts⸗ kommission an. Seine Verdienste in dieser Stellung fanden durch Verleihung hoher bayerischer und badischer Orden die Anerkennung auch der beteiligten außerpreußischen Staaten und die Mitglieder der Rheinschiffahrtskommission haben dem kenntnisreichen, entgegenkommenden und heiteren Kollegen stets ein besonders freundliches Andenken bewahrt, auch nachdem er infolge seiner Ernennung zum Ministerialdirektor aus der Kommission ausgeschieden war.
Ein tückisches, langsam aber unaufhaltsam fortschreitendes
Seine Geradheit, Unparteilichkeit und ein durch
das amerikanische Repräsentantenhaus hat gestern, . T. B.“ meldet, eine Resolution angenommen, die das wegen des hohen
zariat für Handel
es der Kohlen eine Untersuchung über um bei Anthrazitkohlen anzustellen. derfer, der die Resolution eingebracht hatte, erklärte, es
AWmerika.
und Arbeit auffordert, Selbstk
Leinen Hartkohlentrust.
die Budgetkommission des die Wiedereinführung der Baumwolltarifbill gkratischen Partei beschlossen, „ Session angenommen und
worden war.
Die Finanzkommission des amerikanische sch gestern gegen eine 9 ttee des Repräsentantenhauses, das mit der Prüfung der
Resolution ausgesprochen,
Der Abgeordnete
Repräsentantenhauses
die von dem Kongreß in seiner vom Präsidenten Taft abge⸗
n Senats
osten und
der
die dem
Die zum Wettbewerb eingelieferten Instrumente verteilen sich in
folgender Weise auf die ehnzelnen K.
Klasse I.
Zur Beurteilung des Gesam
K
16.—20. 21.— 25.
81 % Da die Instrumente sämtlich deutschen Ursprungs sind, so ist das gute Ergebnis besonders erfreulich
lasse
8
14 %
32 46
66
I
assen:
tergebnisses und zum Vergleich der Leistungen im vorliegenden Jahre mit denen in den früheren wird in der folgenden Zusammenstellung die prozentische Verteilung der Chrono⸗ meter auf die einzelnen Klassen angegeben. der 11. bis 30. Prüfung zu je fünfjährigen II
11.— 15. Wettbewerbprüfung 23 % 36 %
20 51
39 32
21
“
Hierbei wurden die Werte
Mitteln vereinigt. Iir I V)
22 % 16 % 3 %
19 7 3
16 12
13 7
11
2 360 377 390 415
451
Teil I behandelt die städtischen Zentralorgane, die Stellung der Stadt im Organismus der Staatsverwaltung und das verwaltungs⸗ organisatorische Problem Groß Berlin, die Neuordnung der Beamten⸗ gehälter, das städtische Finanzwesen, hier insbesondere die Einnahmen und Ausgaben des Stadthaushalts in den Rechnungsjahren 1906 bis 1910, das eigentliche Gemeindevermögen und das städtische Stiftungsvermögen, die in den Berichtsjahren der Stadtgemeinde
zugeflossenen Dotationen, Renten und Abgaben, die Ueberschüsse aus der Verwaltung der städtischen
Werke (Gas⸗, Wasserwerke, Vieh⸗ markt, Schlachthof, Markthallen, Fleischvernichtungsanstalt, städtische Straßenbahnen), die von
der Bevölkerung erhobenen Steuern, di Einnahmen aus der Veräußerung von Grundstücken und Gerechtsamen und die städtischen Anleihen, ferner die Einrichtungen für Wissenschaft und Kunst und die Arbeiten des städtischen Statistischen Amts. Teil II hat die Bewegung, örtliche Verteilung und Zusammensetzung der Bevölkerung Berlins sowie ihre Wohnverhältnisse im weiteste Sinne zum Inhalt: Straßen und Parks, Verkehr, Gas⸗, Wasser versorgung, Kanalisation und städtische Einrichtungen für die Lebens⸗
7 —
mittelversorgung.
Buschhaus daselbst als unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Srrlsberks für die gesetzliche Amtsdauer von sechs Jahren zu estätigen.
449 1ö 453 61 31 7 G 452 3 81 14 5 0 476 Zu der vorstehenden Zusammenstellung ist zu bemerken, daß bei der Verteilung der Chronometer auf die einzelnen Klassen überall diejenigen Grundsätze der Beurteilung maßgebend waren, die seit der 22. Wettbewerbprüfung eingeführt worden sind. — Die Zahlen der am Schlusse angegebenen Spalte X sind aus der Gleichung 2= 5 pr + 4 p⸗ + 3 pꝛ + 2 p⸗ Pp⸗ hervorgegangen, wo pr bis p⸗ die vorstehenden Prozentzahlen be⸗ zeichnen. Die Zahl X stellt demnach in gewisser Hinsicht eine Ver⸗ hältniszahl für die Gesamtleistung während einer Prüfung dar. Eine gewisse Willkür liegt natürlich wie bei jeder Klasseneinteilung in einer solchen Beurteilung. — Der für die diesjährige Prüfung er⸗ haltene Betrag ½ = 476 überragt die bisherigen Beträge um ein Bedeutendes. Die Gesamtleistung kann daher dieses Mal als eine besonders gute bezeichnet werden. 9 Wie in früheren Jahren mußten auch diesmal mehrere Instru⸗ mente wegen zu großer Beschleunigung (Akzeleration) in tiefere Klassen versetzt werden. Aus diesem Grunde mußten drei Chronometer der zweiten, statt der ersten und ein Chronometer der dritten statt der zweiten Klasse überwiesen werden. b 3 Die für Chronometer ausgesetzten Preise wurden für die folgenden Instrumente I. Klasse erteilt: für das Chronometer L. Jensen A. Lange u. Söhne Chronometer⸗Werke F. Lidecke Union L. Jensen
65 6
68
24
19 Jahrfünft hat die Bevölkerungsentwicklung Berlins
Fortgang genommen. Die innere Bevölkerung und bildet sich zum aus⸗ gesprochenen Geschäftsviertel aus. Dafür gewinnt der Norden und Osten der Stadt an Bevölkerung. So hat der Berliner innere Stadtteil „Neu⸗Kölln“ um 31,9 % abgenommen, der Stadtteil „Berlin“ um 23,1 %, der Stadtteil „Kölln’ um 22,0 %, der Stadtteil „Friedrichswerder“ um 18,1 %, die Dorotheen⸗ stadt um 18,7 %, die Friedrichstadt um 20,6 %, während der nordwestliche Teil der Rosenthaler Vorstadt in den letzten 5 Jahren um rund 31 500 Personen, d. i. um 38,5 %, der Wedding um 45 218, d. i. um 51,7 %, an Bevölkerung gewonnen hat. Bei dieser Verschiebung der Bevölkerung vom Zentrum nach der Peripherie geht aber der weitaus größte Teil für die Stadt Berlin verloren. Im Jahre 1907 sind 15 715, 1908 35 961, 1909 13 777 Personen mehr von Berlin fortgezogen als zugezogen. Sind die Berliner Wanderungeverluste dies lediglich in kommunal⸗administrativem Sinne, so weist die wirtschaftlich⸗soziale Einheit der Großberliner Agglo⸗ meration gleichzeitig die gewaltigsten Wanderungsgewinne auf. ie Bevölkerung Berlins und des 15 Kilometer⸗Umkreises hat in der Periode 1875/80 um 183 492 Köpfe, 1880/ 85 um 243 396, 1885/90 um 398 960, 1890/95 um 297 333, 1895/1900 um 452 635, 1900 05 um 495 285, 1905/10 um 504 352 Köpfe zugenommen. Von dieser Bevölkerungsvermehrung Berlins und des 15 Kilometer⸗Umkreises ent⸗ fielen auf
Im letzten fft. ihren weiteren charakteristischen Stadt verliert immer mehr an
ferde die Untersuchungsbücher stets mit sich zu führen und sie auf Erfordern den Zollbeamten, Polizeibeamten und den beamteten Tier⸗ ärzten zur Einsicht vorzuzeigen. .—5) Pferde, für die ein Untersuchungsbuch noch nicht ausgestellt ist, oder aus deren Untersuchungsbuch nicht ersichtlich ist, daß während der letzten 4 Wochen eine Untersuchung durch einen beamteten deutschen Tierarzt stattgefunden hatte, sind bis zur Beseitigung dieses Mangels von der Verwendung im kleinen Grenzverkehr (Abs. 1) aus⸗ geschlossen. Die bei der letzten Untersuchung als seuchenkrank oder verdächtig befundenen Pferde dürfen zum kleinen Grenzverkehr erst wieder zugelassen werden, wenn eine erneute Untersuchung durch einen beamteten Tierarzt ihre Unverdächtigkeit ergeben hat. 6) Für die an den regelmäßigen Untersuchungstagen (Abs. 2) stattfindenden Untersuchungen werden Gebühren oder Kosten nicht er⸗
hoben. 8 III. Gemeinschaftliche Bestimmungen.
.§3. Wenn einer der im § 1 Abs. 1 und im § 2 Abs. 2 be⸗ zeichneten Untersuchungstage ein staatlich anerkannter Festtag ist, so findet an diesem Tage eine Untersuchung nicht statt. § 4. 1) Die Landräte sind berechtigt, nach Benehmen mit dem
beamteten Tierarzt die Vornahme einer Untersuchung gemäß den §§ 1 und 2 in dringenden Fällen ausnahmsweise auch außerhalb der im § 1 Abs. 1 und § 2 Abs. 2 bezeichneten Zeiten und im Falle des § 2 auch an einem anderen Orte zu genehmigen. Für eine am Wohnorte des beamteten Tierarztes vorzunehmende Untersuchung bedarf es einer solchen Genehmigung nicht, wenn für die Pferde Unter⸗ suchungsbücher bereits ausgestellt waren und seit der letzten Unter⸗ suchung noch nicht 4 Wochen verflossen sind. -2) Bei den außerterminlichen Untersuchungen sind außer einer für jedes untersuchte Tier zu entrichtenden Gebühr von 3 ℳ, die im Falle des § 1 an die Zollkasse, im Falle des § 2 an den beamteten Tier⸗ arzt zu zahlen ist, von dem Antragsteller noch die gesetzlichen Reise⸗ kosten und Tagegelder an den beamteten Tierarzt zu entrichten, sofern zur Untersuchung eine Reise erforderlich war.
§ 5. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strasvorschriften der 74 ff., insbesondere des § 74 Nr. 3 des Viehseuchengesetzes vom Juni 1909 (Reichsgesetzbl. S. 519). § 6. Diese Anordnung tritt am 1. August 1912 in Kraft. Mit demselben Tage wird die den gleichen Gegenstand betreffende landes⸗ polizeiliche Anordnung vom 11. September 1906 (Beil. zu Nr. 37 des Amtsbl.) aufgehoben. 8 1 —
Bromberg den 16. Juli 1912. Der Regierungspräsident. I. VW. . SMeehet.
Leiden nötigte den Ministerialdirekter von der Hagen, am 15. April 1911 sein Amt niederzulegen. Seine Majestät der Kaiser und König, der die langjährigen ersprießlichen und treuen Dienste des jetzt Heimgegangenen wiederholt, zuletzt durch Verleihung des Sterns zum Roten Adlerorden zweiter Klasse mit Eichenlaub anerkannt hatte, zeichnete ihn bei seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst durch Verleihung des Charakters als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz aus. Erzellenz von der Hagen hatte sich nach Hohen⸗ nauen, dem Familiengut, das durch den Tod seines älteren Bruders kurze Zeit vorher auf ihn übergegangen war, zurück⸗ gezogen. Dort hat ihn am 26. Juli d. J. ein sanfter Tod von schweren Leiden erlöst. Glänzende Begabung, ein un⸗ tadeliger Charakter und seines Herzens und seiner Sitten Freund⸗ lichkeit machten ihn zu einem bei Vorgesetzten, Gleichgestellten und Untergebenen gleichmäßig geschätzten Staatsbeamten. Er und sein Wirken werden im Ministerium für Handel und Ge⸗ werbe stets in ehrenvollem und freundlichem Andenken stehen.
glegenheit des Geldtrusts beauftragt ist, S ezialvollmacht hren will, die Nationalbanken einer ee. zu unter⸗
Die Session der peruanischen Kammer ist mit „Botschaft des Präside eröffnet worden, in der ziger Quelle zufolge heißt, daß die Beziehungen zu Chile Fcuador unterbrochen seien. Ueber die Greuel im Putumayo⸗ et habe die Regierung eine Untersuchung angeordnet. Der ing aus den Zöllen betrage 1 211 000 Pfund, der Wert der fuhr 6 371 000 Pfund, der der Ausfuhr 7 422 000 Pfund.
Asien.
Nach einer Meldung der „Agenzia Stefani“ bom⸗ dierten vorgestern zwei italienische Kriegsschiffe feindliche Lager und die um dasselbe liegenden befestigten banzen nördlich von Hodeida. Die am nördlichsten gene Schanze wurde zerstört. Die mittlere Schanze wurde Zrand geschossen und die dort lagernden Munitionsvorräte dierten. Das feindliche Lager wurde mit gut gezielten bissen aus einer Entfernung von bis zu 8000 m aufs wirk⸗
beschossen, ein Schuß verursachte sogar die Explosion zʒanderen Pulverlagers, das in dieser großen Entfernung ggen war. In der Stadt selbst und in den Petroleumlagern dde kein Schaden angerichtet.
— Aus Anlaß der Vorgänge in K g. T. B.“ meldet, auf Befehl des Premierministers der mtai von Kaschgar und der Bezirkschef ihres Amts enthoben nden. Der chinesische Revisor Siun, der Anstifter des endes, ist dem Gericht übergeben worden.
— Wie das „Reutersche Bureau“ meldet, ist der Tod Kaisers von Japan am 30. Juli, 12 Uhr 43 Minuten *h, erfolgt.
Die Thronbesteigung des bisherigen tinzen Joshihito ist amtlich verkündet worden.
„9n lireni
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem Antiquitätenhändler Gustav Cramer, Mitinhaber der Firma Max Cramer zu Cassel, das Prädikat eines König⸗ i Se und er Witwe Elsbeth Dümke, Mitinhaberin der Firma O. Dümke zu Posen, das Prädikat einer Königlichen Hof⸗ lieferantin zu verleihen. 28
Auf den Bericht mn 1. Juli d. J. will der Stadtgemeinde Witterefe ugecks S vilh. 2 asser⸗ gewinnungsanlagen auf F nid des Gesetzes vom 11. Juni 1874 (Gesetzsamml. S. 221) hiermit das Recht verleihen, die auf dem anbei zurückfolgenden Uebersichtsplan grün angelegten Grund⸗ stücke in der Gemeinde Bommern im Wege der Enteig⸗ nung zu erwerben oder, soweit dies ausreicht, mit einer dauernden Beschränkung zu belasten.
Neues Palais, den 9. Juli 1912. Wilhelm R.
Für die Minister der zffentlichen Arbeiten, für Handel und Gewerbe, für Landwirtschaft, Domänen und Forsten und des Innern:
Lentze.
An die Minister der öffentlichen Arbeiten, für Handel und
für Landwirtschaft, Domänen und Forsten und des nne
Vierteljahrs vom 1. April bis 30. Juni 1912 88 en 15 003 Schiffe (gegen 14 172 Schiffe in demselben Vierteljahr 1911) mit einem Nettoraumgehalt von 2 316 192 Registertons (1911: 2 038 874 Registertons) den Kaiser Wilhelm⸗Kanal benutzt und, nach Abzug des auf die Kanalabgabe in Anrechnung zu bringenden Elblotsgeldes, an Gebühren 1 010 339 ℳ (1911: 900 310 ℳ), entrichtet. Davon entfielen auf den Monat Juni 5662 Schiffe (1911: 4768 Schiffe) von 850 915 Registertons (1911:734 398 Register⸗ tons) und 369 869 ℳ (1911: 314 490 ℳ Gebühren
den übrigen 15 km; Umkreis
0
die 5 Vorort⸗ städte 7
0 6,88
Berlin 0% 84,73 66,05 17,26 1I1I1 50,33 Die kommunal⸗administrative Einschnürung der Kernstadt bat zugleich die unerwünschte Zusammendrängung der Bevölkerung in den peripherischen Bezirken, besonders des Nordens und Ostens, zur Folge, da sie der Gemeinde eine planmäßige Siedlungs⸗ und Verkehrse⸗, Boden⸗ und Wohnungspolitik unmöglich macht. Die Enge des Berliner Gemeindegebiets im Verhältnis zu seiner Einwohnerzabl wird durch die folgende, im Verwaltungsbericht der Stadt Berlin angestellte Vergleichung mit anderen b klar: 36.3 ewohner Größe in ha E“ 6 352,25 326,06 7 368 81,65 7 7
vIII1“ 1 M. 13 477 (neuerdings große Eingemeindung) Tö111 11“ 6 756 .27 588 . 30 300
56 der erste Preis (ℳ 1200) zweite (ℳ 1100) dritte (ℳ 1000) vierte (ℳ 900) fünfte (ℳ 800) sechste (ℳ 700).
hotan sind, wie 8
1875 1885 1905
„ „ „ „
△ 22
2 „ „ „ 2
¹) Der Kürze wegen sind, wie in den früheren Jahren, diejenigen Chronometer als zur Klasse V gehörig bezeichnet worden, welche die für die Klasse IV festgesetzten Höchstbetkäge der Gütezahlen über⸗ schritten haben. 8
26. Bekanntmachung.
Das Reineinkommen der Ilmebahn ist für das Etats⸗ jahr 1911 auf 24 745 ℳ 50 ₰ festgesetzt worden. Bei der Rhene⸗Diemelthal⸗Eisenbahn Ueberschuß für 1911 nicht erzielt.
Cassel, den 19. Juli 1912.
Der Kön.
Kron⸗
1
Laut Meldung des „W. T. B.“ sind am 27. d. M. M. S. „Iltis“ in Macao und S. M. Flußkbt.
S. S. S. „Tsingtau“ in Hongkong, am 28. d. M. S. M. Spezialschiff „Loreley“ in Konstantinopel und S. M. S. „Cormoran“
in Jap (West⸗Carolinen⸗Inseln) eingetroffen.
1 ist ein Berlin e1““; Hamburg.
Frankfurt a.
Nr. 35 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“ herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 26. Juli, hat folgenden Inhalt: 1) Konsulatwesen: Todesfall. 2) Finanzwesen: Nachweisung von Einnahmen der Reichspost⸗ und Telegraphen⸗ sowie der Reichs⸗ eisenbahnverwaltung für die Zeit vom 1. April 1912 bis zum Schlusse des Monats Juni 1912; Uebersicht der Einnahmen an Zöllen, Steuern und Gebühren für die Zeit vom 1. April 1912 bis zum Schlusse des Monats Juni 1912. 3) Zoll⸗ und Steuerwesen: Ab⸗ änderung des § 7 der Seefischereizollordnung; Zulassung eines zoll⸗ freien Veredelungsverkehrs mit ausländischen Taschenuhren, Taschen⸗ uhrgehäusen, Taschenuhrwerken und mit ausländischen silbernen Ge⸗ flechten sowie eines zollfreien Eigenveredelungsverkehrs mit Taschen⸗ uhren in Verbindung mit Armbändern und eines zollfreien Lohn⸗ veredelungsverkehrs mit ausländischen abgepaßten Stücken aus wollenem Wirkstoff. 4) Polizeiwese Ausweisung von Ausländern aus dem
11“ *
cgebnisse der 35. auf der Deutschen Seewarte ab⸗ baltenen Wettbewerbprüfung von Marinechronometern (Winter 1911—1912).
Die 35. Chronometerwettbewerbprüfung hat, wie in den Vor⸗ in der Abteilung IV der Deutschen Seewarte unter der Vorstands derselben, Professor Dr. Stechert, statt⸗ der Prüfung wiro in dem nachstehenden ie Beteiligung an der Prüfung hatte etwa im Vorjahre. Im ganzen waren gbronometer von sieben deutschen Firmen eingeliefert worden. e dieser Instrumente schieden in der Vorprüfung, drei b ntere im Verlauf der Veßfem selbst, gkeilsd wegen
„ özänderung, teils wegen pringens der Zugfeder, wieder aus. Die 8 gher Großherzog hat gn⸗ ngen Chronometer verteilen sich auf folgende Einlieferer: Chrono⸗
großherzogs eine umfassend nter⸗Werke⸗Hamburg 16 Chronometer, L. Jensen⸗Glashütte i. Sa.
Chronometer, L. Kurtz⸗Münster i. W. 6 Chronometer, A. Lange
Söhne⸗Glashütte i. Sa. 20 Chronometer, F. Lidecke⸗Geestemünde Fbronometer, Union⸗Glashütte i. Sa. 2 Chronometer, C. Wie⸗ nd⸗Peine 5 Chronometer
Zei sämtlichen Chronometern waren die in der „Aufforderung Beteiligung an der 35. Wettbewerbprüfung⸗ bekannt gegebenen beingungen erfüllt. Der Bau der eingelieferten Instrumente war üglich der verwandten Unruhe, Spirale und Hemmung bei der erliegenden Prüfung völlig gleichartig; es fand nämlich allgemein v Nickelstahlunruhe, Stahlsbirale und Federhemmung Anwendung. heter waren zum ersten Male seit Bestehen der Wettbewerb⸗ rrifungen sämtliche Chronometer deutschen Ursprungs.
Vor der eigentlichen Prüfung fand eine Besichtigung der In⸗ mmente durch Sachverständige von der Deutschen Seewarte statt. Es erde festgestellt, daß keine Veranlassung vorliege, eine Ausschließung degen nicht genügender technischer Ausführung vorzunehmen, oder er deutschen Ursprung“ der eingelieferten Instrumente in Zweifel jiechen. Die zu der Wettbewerbprüfung eingelieferten Instrumente
ten demnach sämtlich eingestellt werden. 8
Bei Beginn der Prüfung wurden zunächst sämtliche Chrono⸗
einer zehntägigen Voruntersuchung bei Zimmertempe⸗ unterzogen, um den Gangunterschied zwischen dem n und zweiten Gangtage festzustellen. Drei In⸗ mente, deren Gänge den höchsten zulässigen Gangunterschied
1,00 Sek. überschritten, mußten von der Teilnahme an der Bettbewerbprüfung ausgeschlossen werden. Nach Beendigung der Voruntersuchung wurden die Chronometer allmählich auf 30° C. er⸗ — Sodann wurden die Temperaturen 300 250 20 °0 15 ° 10 0 ,5 ° 5° 10° 15° 200 10 Tage lang innegehalten; beim Uebergange von einer Dekade zu t folgenden wurden stets allmähliche Temperaturänderungen vor⸗ grzommen. ([März 31 — April 20)
Eisenbahnkommissar. ollgold. 1
8 ““ 11““ G116““
In der Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des Reichs⸗ 1 98 Ftaatbace 98⸗ 2 eine ö 1 “ “ e etreffend die Ausgabe von Schuldverschreibungen Der Gemeinde Hüningen (Bezirk Oberelsaß) ist auf 8g 8. 8 zuf⸗ ncn Ir hahs 1 die dho derscaefetußen ese Laft, 1 II s0 veröffen 8b
Breslau Cöln. Dresden Wien
London.
zng des emnden. Das Ergebnis icht veröffentlicht. Die gleichen Umfang wie
Grund des § 795 B. G.⸗B. die staatliche Genehmigung erteilt ee v uldverschreibungen auf nhaber im Gesamtbetrage von 14 000 ℳ, ei in sSe. u 200 ℳ. b 1 ie Schuldverschreibungen sind verzinslich zu 4 vom Hundert und rückzahlbar innerhalb 30 Jahren Vahre 1913 ab, erstmalig am 1. Juli 1913, auf Grund von Verlosung nach Maßgabe des aufgestellten Tilgungsplans. 8 Straßburg, den 27. Juli 1912. „Ministerium für Elsaß⸗Lothringen. Abteilung für Finanzen, Handel und Domänen. Der Unterstaatssekretär Koehler.
County) 86 Philadelphia Chicago Von diesen Städten h günstiges Verhältnis zwi aber dort sind mit der
Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 30. Juli. 8 .
Seine Majestät der Kaiser Mutsuhito von Japan Seine Königliche Ho
ist gestern sanft entschlafen. I läßlich der Geburt 959
Dem heimgegangenen Monarchen war es beschieden, über Amnestie erlassen.
den Geschicken des sapc fischen Volkes in der bedeutsamen Zeit
zu walten, wo sich die Umwandlung Japans aus seiner alten
Staatsform in eine moderne Großmacht vollzog. Mit dem
Deutschen Reiche hat der verstorbene Kaiser freundliche Be⸗ An der Trauer, in die das japanische
is noch ein ebenso un⸗ schen Areal und Einwohnerzahl wie Berlin; Stadt Paris die suburbanen Arrondissements St. Denis und Sceaux (1 240 000 Einwohner auf 39 000 ha) zur administrativen Einheit des Seinedepartements verbunden, in dem daher doch nur 86 Einwohner auf je 1 ha entfallen gegenüber 105 in Groß Berlin.
— Verwaltungsbericht des
lichen Haupt⸗ und Residenzstadt 2 Rechnungsjahre vom 1. April 1907 . XVIII und 1128 Seiten. Breslau, Druck von Graß, (W. Friedrich). — Dieser umfangreiche Band besteht aus zu auf 803 Seiten wird eine übersichtliche systematische D. Entwicklung der verschiedenen kommunalen Verwaltungszwei der Stadtbevölkerung gegeben, und daran schließen sich 32.3 einnehmende tabellarische Uebersichten über den Finanzzustand 1 Rechnungsergebnisse der Stadtgemeinde in den drei Berichtsjahre Die systematische Darstellung behandelt im einzelnen 1 gebiet, die Boden⸗ und klimatischen Verhältnisse, Bevölkerungs⸗, Grundstücks⸗ und Wohnungsverhältnisse, Einkommensverhältnisse, Preise und Verbrauch, Verkehrsstatistik, dann die allgemeine Verwaltung, das Grundeigentum der Stadtgemeinde einschließlich ihres ländlichn Grundbesitzes, die Armenpflege, Krankenpflege und öffentliche Wobl⸗ tätigkeit, das Schul⸗ und Bildungswesen, das Kirchenwesen, die Polizei⸗ und Militärangelegenheiten, insbesondere die städtische Bau⸗ polizeiverwaltung, die Beurkundung des Personenstandes und die Ar⸗ beiten des städtischen Statistischen Amts, das Gesundheitswesen, Sicherun
gswesen (Feuerlöschwesen, Straßenreinigung und beleuchtung) die städtischen Bauten, Werke und Anlagen, das
Bank.,, Versicherun⸗ und Gewerbewesen, das Verkehrs⸗ und
Marktwesen, 8 Kapitel das Finanzwesen. Auch Breslau hat einen steten Rück der Bevölkerung in der
4229
Statistik und Volkswirtschaft. Zur Arbeiterbewegung.
Die Dachdeckergesellen und Hilfsarbeiter Groß Berlins (vgl. Nr. 177 d. Bl.) nahmen, wie die⸗ „Voss. Ztg.“ be⸗ richtet, gestern abend in stark besuchter Versammlung weitere Stellung zum Kampf im Gewerbe. Wie mitgeteilt wurde, habe die Aussperrung nicht den erwarteten Umfang angenammen. Aus⸗ gesperrt häͤtten 31 Firmen mit zusammen 220 Arbeitnehmern. Dazu kämen 108 Arbeitslose, sodaß 328 bis jetzt ohne Beschäftigung seien. Nach mehrstündigen heftigen Auseinandersetzungen, in denen die sofortige Arbeitsniederlegung in allen denjenigen Werkstätten ge⸗ fordert wurde, die bisher nicht ausgesperrt, wurde gegen eine starke Minderbeit der Antrag des Vorstands angenommen, am Mittwoch⸗ abend Werkstattversammlungen der bisher nicht Ausgesperrten einzu⸗ berufen.
Der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter bhielt, wie die „Rh. Westf. Ztg.“ meldet, am 28. d. R im Ruhrrevier mehrere: öffentliche Knappschaftsmitgliederversammlungen ab, die sich mit der wachsenden Unzufriedenheit der Bergleute in Knappschaftssachen befaßten.
Wie die Tilsiter Zeitung“ aus Ragnit meldet, kam es am Sonnabend aus Anlaß eines Ausstands bei der Firma Brüning & Sohn zu großen Ausschreitungen. Bei einem Angriff von Ausständigen auf Polizeibeamte wurde der Polizeikommissar Loeper von einem Arbeiter gewürgt. wei Gendarmeriewachtmeister kamen dem Kommissar zu Hilfe, und einer von ihnen erschoß dabei in der Notwehr den Arbeiter Girrulat. Der Polizeikommissar Loeper
Während der beiden letzten Dekaden ( hat durch Steinwürfe und Hiebe schwere Verletzungen erlitten. tee die Temperatur allmählich von 30° C. auf Zimmertemperatur Zum Ausstand der Londoner Hafenarbeiter (vgl. Nr. 179 nindert. d. Bl.) erfährt „W. T. B.“, daß die Staumeister von ihrem Die Chronometer wurden während der Prüfung wie in früheren Verbande die Anweisung erhalten haben, zu den vor dem Ausstand zren an jedem zweiten Tage um 10 Uhr Vormittags mit den gültigen Bedingungen zur Arbeit zurückzukehren. — Zwei⸗ fermaluhren der Abteilung IV der Deutschen Seewarte auf chrono⸗ tausend Schiffer der unteren Themse und der Medway rhischem Wege verglichen. Zur Herstellung einer unabhängigen haben gestern die Arbeit wieder aufgenommen. — ventrolle wurde außerdem von einem anderen Beobachter an jedem Eine tersammlung von 4 —5000 Leichtermännern beschloß Sekadentage eine zweite Vergleichung in unmittelbarem Anschluß an gestern, den Ausstand fortzusetzen. In drei Versammlungen d N e erste vorgenommen. Die den Uhrvergleichungen zugrunde liegenden der Gewerkschaft der Matrosen und Heizer wurde dagegen mit Dedeagatsch und Adalia, die sich laut Meldung des „W. T. B.“ veitbestimmungen wurden in viertägigen Zwischenräumen (im Mittel) großer Mehrheit die Wiederaufnahme der Arbeit beschlossen. lebhaft gegen die Umtriebe der der Liga angehörenden Offiziere esgeführt. Nach Beendigung der Prüfung wurde die Ableitung der wenden, besonders gegen ihre Forderung der Auflösung der die Güte der Chronometer maßgebenden Zahlen sowie die Ein⸗ Kammer, die ein Eingriff in die Verfassur avexg. ung in Klassen auf Grund dererlassenen Bestimmungen vorgenommen. 1 ein Eingriff in die Verfassung und in die Rechte N Wettbe „ vurden die Ch des Sultans sei. Alle diese Kundge — — 8 Nach Beendigung der Wettbewerbprüfung wurden die Chrono⸗ b Sea. us sei. Alle iese . gebungen wurden mit leb⸗ deter in der üblichen Weise einer Besichtigung unterzogen, an der Hoe VI“ Die Kammer genehmigte hierauf esmal außer den in Hamburg bezw. Altona wohnenden Fabrikanten eöa. get des Ministeriums für öffentliche Arbeiten. Die E Bröcking, W. Meier (Chronometer⸗Werke) und E. Sackmann auch Vorstellung des Kabinetts ist auf heute verschoben worden. nehrere auswärtige Fabrikanten, nämlich Kommerzienrat E. Lange⸗ ““ Das Verlangen der serbischen Abgeordneten nach Er⸗ ahütte i. Sa., F. Lidecke⸗Geestemünde gänzung der albanischen Mission durch ein serbisches Mit⸗ glied ist abgelehnt worden. Die Unterhandlungen der Mission
Spanien.
Wie „W. T. B.“ meldet, teilte der Ministerpräsident Canalejas Vertretern der Presse mit, daß kürzlich eine diplomatische Note von Portugal übergeben worden sei, in der nicht nur die Ausweisung des Führers der portu⸗ giesischen Royalisten, sondern auch die aller Flüchtlinge verlangt werde. Canalejas fügte hinzu:
Im dem letzten Ministerrat waren wir uns darüber einig, daß wir Maßregeln anwenden wollen, um ähnliche Verschwörungen und ein ähnliches Vorgehen der portugiesischen Flüchtlinge zu verhindern, aber auch darüber, daß es unmöglich ist, der zweiten Forderung der portugiesischen Regierung nachzukommen; eine solche Ausweisung wäre unmenschlich. In Konferenzen, die ich mit dem Minister des Aeußern Garcia Prieto und dem portugiesischen Gesandten Relvas hatte, verlangte dieser die Ausweisung, fügte aber hinzu, daß die Flüchtlinge nach den Canarischen Inseln gebracht werden sollten. Die Regierung hat über diesen Punkt noch nicht beraten.
Belgien. 1 Das Internationale Kolonial⸗Institut in Brüssel ist gestern zu einer dreitägigen Sitzung zusammengetreten. Der belgische Kolonialminister Renkin begrüßte die Mit⸗ glieder des Instituts und führte u. a. laut Meldung des „W. T. B.“ aus, daß die belgische Regierung sich bemühe, in der Congokolonie die Rechte der Eingeborenen nach Möglichkeit zu wahren und ihnen die wirtschaftliche Entfaltung zu erleichtern. Im Anschluß daran verteidigte der Minister mit Wärme die belgische Bodenpolitik in der Kolonie und erklärte, daß Belgien den ernsten Willen habe, sich seiner kolonisatorischen Aufgabe gewachsen zu zeigen.
Türkei.
In der gestrigen Sitzung der Deputiertenkammer verlas der Präsident eine Anzahl von Telegrammen der Bürgermeister und Notabeln von Adrianopel, Koniah, Brussa,
dehungen unterhalten⸗ olk durch sein Hinscheiden versetzt wird, nimmt auch Deutsch⸗ land aufrichtigen Anteil. 8 h sch
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Personalveränderungen.
Königlich Preußische Armee. Am 26. Juli d. J. ist Seine Erzellenz, der Wirkliche “ “ Geheime Rat und Ministerialdirektor a. D. von der Hagen 1X““ 8 8 19 in Hehennanen ber 1 Lestorben. 2 n, rderungen, Versetzungen usw. s Sproß einer alten märkischen Familie, aus der dem 9 C 4 82 . 1 1“ -Hobfnaeshenn. 1“ preußischen Staate 88 mancher tüchtige Offizier und Beamte gren. Regt. Regt. Nr. 2, aus dem Heere ausgeschieden und unter Er⸗ Lö e Otto Hugo ard von der Hagen 98 vennung zum Führer des Ostasiat. Marinedetachements in der Marine bes “ v8 Hohend Nathenow gehoren. Er angestellt. Er hat in dieser Eigenschaft die Uniform des III. Seebats. esuchte die Ritterakademie zu Brandenburg und trat bei Aus⸗ zu tragen. bruch des Krieges 1870 als Kriegsfreiwilliger beim Infanterie⸗ Balholm, an Bord S. M. Jacht „Hohenzollern⸗, 23. Juli. regiment Fürst Leopold von Anhalt⸗Dessau (1. Magde⸗ Frhr. v. Poellnitz, Oberstlt. und Bats. Kommandeur im 3. Ober⸗ burgischen) Nr. 26 ein. In der Schlacht bei Beaumont am elsäss. Inf. Regt. Nr. 172, mit der gesetzlichen Pension zur Disp. 30. August 1870 wurde er verwundet, doch konnte er, wieder⸗ “ Ce gfl⸗ 18 88 Gend. 8 wieder, hergestellt, im Februar 1871 zu seinem mobilen Regiment nach Aagetenftldt 18 Dbers hte) Nr238 lg 1“”“ Frankreich zurückkehren und an dem Feldzuge bis zu Ende teil⸗ das 3. Oberelsäf. Inf. Regi. Nr. 172 versetz. Ritter, nehmen. Mit dem eisernen Kreuz II. Klasse geschmückt, unter⸗ Major im Generalstabe der 20. Div., in den Großen General⸗ zog er sich nach seiner Rückkehr in die Heimat im Februar stab versetzt und vom 1. August 1912 ab zur Dienstleistung 1872 der Maturitätsprüfung, studierte in Heidelberg und Berlin beim Reichsmarineamt kommandiert. v. Wiarda, Maijor im die Rechte, bestand im Oktober 1875 die erste juristische Prüfung Großen Generalstabe, in den Generalstab der 20. Div. versetzt. beim Appellationsgericht zu Naumburg, leistete am 15. No⸗ v. Loeben, Hauptm. a. D., zuletzt Komp. Chef im 1. Hannov. vember desselben Jahres als Gerichtsreferendar den Staats⸗ Inf. Regt. Nr. 74, mit seiner Pension und der Erlaubnis zum dienereid und wurde nach bestandenem Assessoreramen im No⸗ vember 1880 zum Gerichtsassessor ernannt. Nach seiner Uebernahme in die allgemeine Staats⸗
ferneren Tragen der Uniform des genannten Regts. zur Disp. gestellt. verwaltung und seiner Ernennung zum Regierungsassessor wurde von der Hagen zunächst bei der Ministerial⸗
Herrmann, Oberlt. im Schleswig⸗Holstein. Fußart. Regt. Nr. 9, Militär⸗ und Baukommission, sodann beim Polizei⸗
auf sein Gesuch zu den Offizieren der Landw. Fußart. 1. Aufgebots präsidium in Berlin beschäftigt und am 28. April 1885
übergeführt. v. Brandenstein, Hauptm. und Komp. Chef im
Gardefüs. Regt., der Abschied mit der gesetzlichen Penston bewilligt. als Hilfsarbeiter in das damals vom Fürsten von Bismarck geleitete Ministerium für Handel und Gewerbe ein⸗
v. Wittenburg, Hauptm. in der Schutztruppe für Südwestafrika,
aus dieser Schutztruppe ausgeschieden und als Komp. Chef im Garde⸗ berufen. Dort rückte er 1887 zum Regierungsrat und 1888 zum Geheimen Regierungsrat und vortragenden Rat
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inn Stadt zu verzeichnen, wo Wohnungen den Anforderungen des Geschäftsverkehrs weichen müssen während in den meisten äußeren Stadtteilen die Bevölkerun zunahm, am stärksten in denjenigen Teilen, die der Ausdehnung Stadt nach diesen Richtungen ihre Bevölkerungsvermehrung zu danken haben. D den Wanderungsgewinn, den Ueberschu Zahl der Zugezogenen über die Weggezogenen, hat di dölkerung Breslaus in den drei Jahren 1907, 1908 und 1909 5563, 3883 und 4127 Köpfe, durch den Geburtenüberschuß über Sterbefälle um 3340, 4626 und 4229, im ganzen also in den Jahren um 8903, 8509 und 8356 K oder um 18,4 bezw. 17.. und 16,7 % der am Jahresanfang vorhandenen Einwohnerzahl zu genommen.
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Literatur.
icht über die Gemeindeverwaltung Berlin in den Verwaltungsjahren 1906 bis 1 8 2— 8 gegeben vom Magistrat der Stadt Berlin, mit Abbildungen, Plan Truppenübungspl und graphischen Darftellungen. Erster Band. 354 Seiten. Druck gestorden, eine Anz von R. Boll, Berlin NW. 7. — Dieser zehnte große Verwaltungs⸗ verdächtig. Die Leute bericht der Stadt Berlin, der das Jahrfünft vom 1. April 1906 bis die Regimenter 135 und 31. März 1911 behandelt, erscheint wie die früheren in drei Bänden; doch hat die Gliederung des Stoffes eine erhebliche Aende⸗ rung unter spstematischen Gesichtspvunkten erfahren. Eine Einleitung gibt über die Gestaltung der Wirtschafts⸗ lage und der Gesetzgebung, soweit sie Berlin besonders berührt, einen Ueberblick. Sodann ist der Stoff in vier Teile ge⸗ gliedert, von denen die beiden ersten den vorliegenden Band bilden.
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der Stadt 910, heraus⸗
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füs. Regt. angestellt. Im Sanitätskorps. Balholm, an Bord S. M. Jacht „Hohenzollern“, 23. Juli. (I. Westfäl.) Nr. 13, unter Enthebung von der Stellung als Bats. auf, 1892 erfolgte seine Ernennung zum Geheimen Ober⸗ Arzt des III. Bats., vom 8. August 1912 ab auf die Dauer von regierungsrat und 1902 seine Beförderung zum Wirklichen zwei Jahren behufs Verwendung als Regierungsarzt beim Gouverne⸗ b Am 9. April 1905 wurde er zum Ministerialdirektor der 8 8 mandiert. Dr. Simon, Stabs⸗ und Bats. Arzt des I. Bats. 8 1“ 688 sterialdirektor der vmegencgt E. Pnge Bad. Fußart. Regts. Nr. 14. mit dem 8. Auguft 1912 zum III. Bats. 1““ des Ministeriums ernannt. Seine umfassenden “ 10nd C. Jhberanaöede Inf. Regts. Herwarth von Bittenfeld (1. Westf.) Nr. 13 versetzt. Kenntnisse, eine schnelle Auffassungsgabe und große Gewandt⸗ nen e. Züstand des vns namentlich auf etwaige Verände⸗ — 1 mit den Arnau von Pristi 8 “ rengen hin untersucht. Hierbei wurden nur bei ein vn Fehs der Ieht. öh anvertrauten wechselnden Stellungen Die Ien nachlafgsner “ Lfcha n e. 8 Diese Farbenveränderungen in der Gewerbe⸗ und in der Handelsabteilung des Ministeriums die Kammer nicht aufgel öst sei 1““ 65 zen nach Ansicht der Sachverständigen
mit Sicherheit und trefflichem folge vollauf gerecht zu G 3 — gelungen,
von derselben Art, wie ce auch unter gewöhnlichen Verhältnissen im Laufe der Zeit vor⸗ Kommen pflegen 8 21
Dr. Noetel, Stabsarzt beim Inf. Regt. Herwarth von Bittenfeld nent von Kamerun zur Dienstleistung beim Reichskolonialamt kom⸗ Geheimen Oberregierungsrat mit dem Range der Räte I. Klasse. heit ermöglichten es ihm, den mannigfaltigen Aufgaben der 8 * ur bei einigen Instrumenten arbenveran erungen es geste l. Arnauten zu veranlassen, ihre Märkte wieder zu öffnen
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