1912 / 186 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 06 Aug 1912 18:00:01 GMT) scan diff

wird. An

die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem

Gericht Anzeige zu machen. 1e Ettenheim, den 31. Tuli 1912. Großh. Amtsgericht. 1

Aufgebot.

Johann Fritsch, Wagner, Sibylle geb. Metz, in Bindernheim hat beantragt, ihren verschollenen 22. Oktober 1842, Arbeiter, uletzt wohnhaft in Joliet (Staat Illinois, Amerika), 2 Der bezeichnete Verschollene

wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. März 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, vor dem

Bruder, den seit dem Jahre 1886 Ferdinand Metz, geboren

ür tot zu erklären.

unterzeichneten Gerichte im Sitzungssaale anbe⸗

raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls

die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu rteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens m Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Markolsheim, den 30. Juli 1912.

Kaiserliches Amtsgericht.

[43900] Aufgebot. ETT11“ Die verwitwete Frau Charlotte Sorge aus Geischen, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Kaestner in Guhrau, hat beantragt, den verschollenen Grubenarbeiter Friedrich Wilhelm Sorge, zuletzt wohnhaft in Senftenberg, Kreis Kalau, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 4. Fe⸗ bruar 1913, Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer 35, anberaumten Auf⸗ ebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Senftenberg, den 27. Juli 1912. Königliches Amtsgericht.

[43904]) Oeffentliches Aufgebobt.

Der preußische Fiskus hat auf Grund des vom unterzeichneten Gericht am 14. Mai 1895 erlassenen Ausschlußurteils die Erteilung einer Erbbescheinigung

ach dem am 11. Januar 1894 zu Freudenthal, seinem letzten Wohnsitze, verstorbenen Mühlenbesitzers Eduard Neubert beantragt. In jenem Urteil sind dem Einwohner Karl Otto aus Sommerau und der Einwohnerfrau Karoline Evert, geb. Otto, aus Graudenz ihre angemeldeten Rechte als Erben vor⸗ behalten. Diese sowie alle diejenigen, welche nähere oder gleich nahe Erbansprüche an den Nachlaß zu haben vermeinen, werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 1. Dezember 1912 anzumelden, widrigenfalls die Ausstellung der Erbbescheinigung erfolgen wird. Dt. Eylau, den 1. August 1912.

Königl. Amtsgericht.

[43902] Oeffentliche Aufforderung zur Anmeldung von Erbrechten.

Mit Wirkung vom 1. Juli 1911, Mittags 12 Uhr, ist der Schuhmacher Heinrich Philipp Lorenz Delcher von Ober Eschbach für tot erklärt worden.

Eirwaige Erbinteressenten wollen sich binnen 6 Wochen schriftlich bei dem unterfertigten Nachlaß⸗ gericht zu den Akten VI. 86/12., betr. Erteilung

Erbscheins im Nachlaß des Heinrich Philipp Lorenz

lcher in Ober Eschbach, melden. 1 Vilbel, den 31. Juli 1912. Großherzogl. Hess. Amtsgericht.

Stammaktie Nr. 2 der Zuckerfabrik Alger⸗ iber 100 Taler Kurant ist für kraftlos

Hildesheirn, den 2. August 1912. Königliches Amtsgericht. 4 A.

[43791] Oeffentliche Zustellung.

Der Fabrikarbeiter Peter Görgen in Aachen, Neustraße 6, Prozeßbevollmächtigter: Dr. Besgen in Aachen, klagt gegen seine Ehefrau, Theresia eb. Kappes, früher in Aachen, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrag auf Ehescheidung gemäß § 1568 B. G.⸗B. Kläger ladet Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kgl. Landgerichts Aachen auf en 19. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Aachen, den 31. Juli 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43796] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Minna Haberer, geborene Itrich, in Danzig, Heilige Geiststraße 81, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Richter in Cöln, klagt gegen ihren Ehemann, Rudolf Max Haberer, früher in Cöln, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrag auf Fhescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur nündlichen Verhandlung, des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln, Reichenspergerplatz, Zimmer 251, auf den 16. De⸗ zember 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Cöln, den 31. Juli 1912. Doll, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43797] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Elisabeth Eulenborn, geborene van dessel, in Cöln⸗Ehrenfeld, Lessingstraße 60, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Jüssen in Cöln, klagt gegen ihren Ehemann Anton Eulen⸗ orn, früher in Cöln, z. Zt. unbekannten Aufent⸗ balts, mit dem Antrag auf EChescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln, Justizgebäude, Reichenspergerplatz, Zimmer 251, auf den 28. No⸗ vember 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ assenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Cöln, den 2. August 1912. Doll, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

n alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht

[straße 46,

[43788] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 23/12. 4.

Die Ehefrau des Schuhmachers Joh. Knühmann, Maria Franziska geb. Schilling, in Düsseldorf, Sonnenstraße 66 II, Prozeßbevollmächtigter: RcJhts. anwalt Bachmann in Düsseldorf, klagt gegen den Schuhmacher Johann Knühmann, früher in Düsseldorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter sie mißhandelt habe, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Düsseloorf auf den 19. Ok⸗ tober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Düsseldorf, den 31. Juli 1912.

Bever, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43790] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 73/12. 2. Die Ehefrau des Fabrikarbeiters Gustay Krieger, Gertrud geb. Kohmann, in Eckamp⸗Tiefenbroich, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Levison in Düsseldorf, klagt gegen den Fabrikarbeiter Gustav Krieger, früher in Eckamp, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter sie nißhandelt habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf den 19. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Düsseldorf, den 1. August 1912. Bever, Gerichtsschreiber des Königlichen

[43789] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 75/12. 2.

Die Ehefrau des Kellners Josef Winkler, Katharina geborene Schwab, in Düsseldorf, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Dr. Carl und Dr. Löwen⸗ stein in Düsseldorf, klagt gegen den Kellner Josef Winkler, früher in Düsseldorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Be⸗ klagter sie mißhandelt habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 19. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemacht. Düsseldorf, den 1. August 1912. Bever,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43799) Oeffentliche Zustellung. 5. R. 50/11. 9.

Die Ehefrau Bergmann Otto Zeising zu Herb⸗ stedt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Oelze zu Essen, klagt gegen ihren Ehemann, früher zu Essen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1567, 1568 B. G⸗B. mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Essen auf den 31. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung vird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Essen, den 2. August 1912.

Blankenburg, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43885] Oefsentliche Zustellung. Der Privatier Johann Kronstaller in St. Veit hat durch die Rechtsanwälte Hingerl und Schüllne dahier mit Schriftsatz vom 25. Juli 1912 gegen seine Ehefrau Elisabeth Kronstaller, nun unbe⸗ kannten Aufenthalts, Klage wegen Anfechtung der Ehe eventuell auf Scheidung der Ehe zum K. Landgerichte Landshut erhoben. Unter Entbehr⸗ lichkeitserklärung eines Sühneversuchs ist zur münd⸗ lichen Verhandlung über diese Klage Termin auf Mittwoch, den 13. November 1912, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bestimmt. wird die Be⸗ klagte Elisabeth Kronstaller durch die klägerischen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rechtzeitig einen beim K. Landgerichte Landshut zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Vertretung zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen: I. Die Ehe der Streitsteile ist nichtig. II. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. In der Klageschrift ist ferner der Eventualantrag gestellt zu erkennen: I. Die Ehe der Streitsteile wird aus Ver⸗ schulden der Beklagten geschieden. II. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zum Zwecke der durch Gerichtsbeschluß vom 31. Julit 1912 bewilligten öffentlichen Zustellung der Klage an Elisabeth Kronstaller wird dieser Klageauszug bekannt gemacht.

Landshut, den 3. August 1912.

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.

[43795] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Ida Randel, geborene Heidemann, in Schönebeck a. E., Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Eberhard in Magdeburg, klagt gegen den Arbeiter August Randel, früher in Schönebeck a. E., jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Zer⸗ ittung des ehelichen Verhältnisses mit dem An⸗ ge, die Ehe der Parteien zu scheiden und den klagten kostenpflichtig für den allein schuldigen eil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Magdeburg, Halberstädterstraße 131, Zimmer 142, auf den 2. Dezember 1912, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.

Magdeburg, den 27. Juli 1912.

Herrmann, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43798] Oeffentliche Zustellung.

Die Maurerpolierfrau Julianna Tobianski, geb. Markwart, geschiedene Robde, in Dortmund, Brücken⸗ ß Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Aron⸗ sohn in Thorn, klagt gegen ihren Ehemann, den

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Landgerichts.

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[ Maurerpolier Florian Paul Tobiauski, früher in

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111“ 8 Thorn wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie vor länger als 12 Jahren heimlich verlassen und sich um sie nicht mehr gekümmert habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streis vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Thorn auf den 9. Dezember 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Thorn, den 25. Juli 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43800] Oeffentliche Zustellung.

Die Taglöhnersehefrau Katharina Greul in Frank⸗ furt a. M., vertreten durch den Rechtsanwalt Oppen⸗ heimer in Würzburg, erhebt gegen ihren Ehemann Georg Greul, Taglöhner, früher in Würzburg, nun unbekannten Aufenthalts, bei dem K. Landgerichte Würzburg auf Grund des § 1567 des B. G.⸗B. Klage auf Ehescheidung, mit dem Antrage, zu er⸗ kennen: 1) Die Ehe der Katharina Greul und des Georg Greul wird geschieden. 2) Der Beklagte Georg Greul wird als der allein schuldige Teil erklärt. 3) Der Beklagte hat die Kosten des Rechts⸗ streits zu tragen bezw. zu erstatten. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ladet der Vertreter der Klägerin den Beklagten vor das genaunte Gericht zu dem von dem Vorsitzenden der Ferienkammer des K. Landgerichts Würzburg auf Dienstag, den 19. November 1912, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaal Nr. 138, III. Obergeschoß des Gerichts⸗ gebäudes zu Würzburg, bestimmten Termine mit der Aufforderung, zu seiner Vertretung einen bei dem Prozeßgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen.

um Zwecke der vom Gerichte bewilligten öffent⸗ lichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts Würzburg.

[43777] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Margarete Charlotte Dietrich in Dresden, vertreten durch den gesetzlichen Vor⸗ mund Direktor Meding in Dresden, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Ratssekretär Reimann in Dresden, klagt gegen den Dekorationsmaler Moritz Wilhelm Becher, früher in Dresden, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr gemäß §§ 1708, 1717 B.⸗G.⸗B. unterhalts⸗ pflichtig sei, mit dem Antrage zu erkennen: der Beklagte wird verurteilt, der Klägerin vom 25. Jult 1908 ab bis zum 24. Juli 1924 zu ihrem Unter⸗ halte eine Jahresrente von 264 ℳ, die rückständigen Beträge sofort, die ferner fällig werdenden in vierteljährlichen, am 25. Juli, 25. Oktober, 25. Januar und 25. April jedes Jahres fälligen Vorauszahlungen von je 66 zu gewähren und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Dresden, Loth⸗ ringerstr. 1, II, Zimmer 178, auf den 20. Sep⸗ tember 1912, Vormittags ½9 Uhr, geladen.

Dresden, den 30. Juli 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[43787] Oeffentliche Zustellung. 4. O. 193/12. 3.

Die Ehefrau des Heinrich Wehr, Maria geb. von der Weyer, in Düsseldorf, Fürstenwallstraße 187, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Weise in Düsseldorf, klagt gegen den Schneider Heinrich Wehr, früher in Düsseldorf, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie grundlos verlassen habe und ihr keinen Unterhalt gewähre, mit dem Antrag auf dessen Verurteilung zur Zahlung vierteljährlich im voraus zahlbarer Unterhaltsrenten von 260 ℳ, beginnend am 16. 3. 1912. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 19. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ achten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Düsseldorf, den 31. Juli 1912.

(L. S.) Bever, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43770] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Eitel Kurt Willy Rauer in Gottesberg, vertreten durch seinen Vormund, Knapp⸗ schaftsältesten August Simon zu Gottesberg O. S., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Krause zu Falkenberg O. S., klagt gegen den Schachtmeister August Westerkowsky genannt Olbrich, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, früher in Groß Mahlendorf, Krs. Falkenberg O. S., unter der Behauptung, daß der Beklagte die Vaterschaft über den Kläger an⸗ erkannt und sich zur Zahlung einer Unterhaltsrente von monatlich 8 verpflichtet habe, mit dem An⸗ trage, den Beklagten zu verurteilen: 1) dem Kläger von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im vor⸗ aus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 45 (fünfundvierzig) Mark, und zwar die rückständigen zeträge sofort, die künftig fällig werdenden am 25. November, 25. Februar, 25. Mai und 25. August jeden Jahres zu zahlen abzüglich gezahlter 48 ℳ, die Beklagter im April d. Js. gezahlt hat, 2) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, 5) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Falkenberg O. S. auf den 9. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Falkenberg O. S., den 15. Juli 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[43714] Oeffentliche Zustellung. Z. 2646 12.

Die minderjährige Irma Luise Schwampe, ver⸗ treten durch den städtischen Berufsvormund, Ober⸗ sekretär Johannes Matthiessen zu Altona, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Mag.⸗Assistent Emil Axen zu Altona, kl. Mühlenstraße 90 p., klagt gegen den Trimmer Willy Galten, frühber zu Hamburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, der Klägerin zu Händen ihres Vor⸗ mundes vom Tage ihrer Geburt (13. Januar 1912) ab bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres jährlich 300,— Unterhaltskosten vierteljährlich im voraus zu zahlen, und zwar die rückständigen Beträge sofort,

die künftig fällig werdenden am 13. Juli, 13. Ok⸗ tober, 13. Januar und 13. April jedes Jahres, unter der Begründung, daß der Beklagte der Mutter der Klägerin innerhalb der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt habe. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht in Hamburg, ö 5, Ziviljustizgebäude, Sievekingplatz, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 104, auf Donnerstag, den 10. Oktober 1912, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 16. Juli 1912. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[43782] Oeffentliche Zustellung. 1) Die minderjährige Eleonore . Grantschen, O.⸗A. Weinsberg, vertreten durch ihren

Vormund Gottfried Wirth daselbst, 2) die ledige

Rosa Wirth von da, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗

anwalt Dr. Kassemeyer in Hechingen, klagen gegen

den Kaufmann Jakob genannt Ernst Singer, mit

unbekanntem Aufenthalt in Amerika lebend, früher in Hechingen, unter der Beheuptung, daß der Be⸗ klagte der außereheliche Vater der Klägerin zu 1 und deshalb unterhaltspflichtig sei, mit dem An⸗

trage, denselben zu verurteilen: 1) an die Klägerin zu 1, zu Händen ihres Vormundes, vom Tage ihrer Geburt an (3. Juli 1911), bis zu ihrem vollendeten 16. Lebensjahr eine im voraus zahlbare vierteljähr⸗ liche Rente von 75 zu zahlen, und zwar die fälligen Beträge sofort, die künftigen Beträge jeweils am 3. Oktober, 3. Januar und 3. Juli Jahres; 2) an die Klägerin zu 2 die Summe von

120 nebst 4 % Zinsen seit 1. September 1911

zu zahlen, und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Die Klägerinnen laden den Beklagten zur münd⸗

lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗

liche Amtsgericht in Hechingen auf den 27. Sep⸗

tember 1912, Vormittags 9 Uhr. Zum

Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug

der Klage bekannt gemacht.

Hechingen, den 27. Juli 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [43775] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Frieda Anna Caroline Prien vertreten durch ihren Vormund, Drechslermeister Christian Hoffmann in Preetz, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Justizrat Schow in Preetz, klagt gege den Kaufmann Heinz Mohr, früher in Barmstedt jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung daß der Beklagte der Mutter der Klägerin, der un⸗ verehelichten Anna Karoline Dorotbea Prien in Preetz in der gesetzlichen Empfängniszeit, nämlich in der Zeit vom 12. April 1908 bis 11. August 1908 beigewohnt hat, mit dem Antrage, der Klägerin von ihrer Geburt, den 8. Februar 1909, an bis zur Voll endung ihres sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von viertel jährlich 75 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Auf Antrag der Klägerin ist Termin zur

mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor dem Königlichen Amtsgericht in Rantzau, Post Barmstedt

i. Holst., auf den 16. Oktober 1912, Vor

mittags 10 Uhr, bestimmt, zu welchem der Be⸗

klagte hiermit geladen wird. Zum Zwecke der öffent lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be kannt gemacht. Rantzau, Post Barmstedt i. Holst., den 1. August 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts

[43792] Oeffentliche Zustellung.

Das Fräulein M. Großkopf in Berlin, Levetzow straße 11 a, Prozeßbevollmächtigte: Justizräte Gim kiewicz und Gumpert und Rechtsanwalt Erich Selig⸗ sohn in Berlin, Kronenstraße 71, klagt gegen der Walter Becker, früher in Berlin, Wilhelmstraße 39 bei Junghaenel, jetzt unbekannten Aufenthalts, au Grund des vom Beklagten akzeptierten und mangels Nichtleistung von Sicherheit protestierten Wechsels vom 15. Mai 1910 über 18 480 ͤℳ, mit dem An trage auf kostenpflichtige Verurteilung, wegen de Wechselbetrags von 18 480 aus dem am 15. Ma 1916 fälligen Wechsel vom 15. Mai 1910 und 29,40 Protestkosten der Klägerin Sicherheit z. leisten und dazu 18 509,40 in bar zu hinterlegen Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver handlung des Rechtsstreits vor die 1. Kammer Handelssachen des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neue Friedrichstraße Nr. 16/17, II. Stock werk, Zimmer 63/65, auf den 1. November 1912

Cormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, eine bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellun wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 31. Juli 1912.

Guthknecht,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[43779] Oeffentliche Zustellung. C. 129/12

Der Weinhändler Franz Weber in Bolchen Prozeßbevollmächtigter: Geschäftsagent Petitmangi in Falkenberg, klagt gegen den Josef Fasné, ee Pächter in Bolchen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ un Aufenthaltsort, und dessen Ehefrau, Josefine geb Große, in Bolchen, unter der Behauptung, daß die selben ihm für am 15. November 1911 geliefert Weintrauben den Betrag von 62,10 schulde mit dem Antrage, die Beklagten als Gesamtschuldne kostenfällig und vorläufig vollstreckbar zur Zahlun von zweiundsechzig Mark 10 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage, den Ehemann Fasné außerdem zur Duldung der Zwangsvollstreckung in das eingebrachte Gut seiner Ehefrau zu verurteilen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Kaiserliche Amtsgericht in Bolchen auf Freitag, den 27. September 1912, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 11, geladen.

Bolchen i. Lothr., den 3. August 1912.

Der Gerichtsschreiber bei dem Kfl. Amtsgericht.

[43780] Oeffentliche Zustellung. C. 128/12.

Der Weinhändler Franz Weber in Bolchen, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Geschäftsagent Petitmangin in Falkenberg, klagt gegen den Josef Fasné, früher Pächter in Bolchen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, und dessen Ehefrau Josefine geb. Grosse in Bolchen, unter der Behauptung, daß die⸗ selben ihm für gelieferten Wein und Weintrauben laut Kontokurrent, abgeschlossen am 11. November 1911, einen Betrag von 587,75 schulden, mit dem Antrage, die Beklagten als Gesamtschuldner kostenfällig u. vorl. vollstreckbar zur Zahlung von fünfhundertsiebenundachtzig Mark 75 Pfennig nebst

jeden

4 % Zinsen vom Klagezustellungstage ab, den Ehe⸗ mann Fasns außerdem zur Duldung der Zwangs⸗ vollstreckung in das eingebrachte Gut seiner Ehefrau zu verurteilen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Kaiser⸗ liche Amtsgericht in Bolchen auf Freitag, den 27. September 1912, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 11, geladen. Bolchen i. Loth., den 3. August 1912.

Der Gerichtsschreiber bei dem Kaiserlichen Amtsgericht.

[43771] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Heinrich Helmbrecht in Celle, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. von der Wall in Celle, klagt gegen den Kaufmann Ferdinand Leifert, früher in Celle, jetzt unbekanaten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß ihm der Be⸗ klagte für verauslagte Gelder 282,80 und für am 13. Juni 1912 gelieferte 5 Kisten Harzkäse 10 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, dem Kläger 292,80 nebst 5 % Zinsen seit dem 22. Juli 1912 zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Celle auf den 26. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Celle, den 30. Juli 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [43786] Oeffentliche Zustellung.

Der Stellenbesitzer Gustav Jung in Ulbersdorf G., Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Schulz hier, klagt gegen den Brauer Friedrich Gustav Hermann Neu⸗ mann, früher in Ulbersdorf G., unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte wegen des ihm zu⸗ stehenden Anteils an der Hypothek von 123 Talern 22 Sgr., gleich 371 20 ₰, auf Blatt Nr. 74 Ulbersdorf längst befriedigt sei, mit dem Antrage, den Beklagten in vollstreckbarer Form zu verurteilen, darein zu willigen, daß die Teilpost Abteilung III Nr. 21 des Grundstücks Nr. 74 Ulbersdorf G. von 185 60 Muttererbteil im Grundbuche gelöscht werde. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Goldberg i. Schl., Zimmer 2, auf den ; Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen. ge Goldberg i. Schl., den 30. Juli 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[437812 Oeffentliche Zustellung.

Die unverehelichte Anna Hagensen in Flensburg, Plankenmaistraße 16, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Erichsen in Hadersleben, klagt gegen den Kaufmann Jes Krogh, früher in So nmerstedt, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihr 350 an barem Darlehn schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin 350 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1910 zu zahlen, und das Urteil vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Hadersleben auf den 18. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Hadersleben, den 1. August 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Landgericht Hamburg.

[43793] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Theodor Lützeler, Mülheim am Rhein, Bahnstr. 40, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Dres. Möring, Bruntsch, Weber, klagt gegen den Kaufmann Adolf Bernstein jr., zuletzt: Ham⸗ burg, Lindenstr. 11, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus einer Schadensersatzforderung und einem Rech⸗ nungsverhältnis, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig, gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar zur Zahlung von 1446,56 nebst 5 % Zinsen seit dem Klagetage zu verurteilen. Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Kammer 1 für Handels⸗ sachen des Landgerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 18. Oktober 1912, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 1. August 1912.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts. [43785] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung M. Rotbschild Nachf. Inhaber Kaufmann Max Mexyer in Hannover, Grupen⸗ straße 10, klagt gegen den Bureauchef Gustav Breit⸗ haupt, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Graz i. Böhmen, Neuthorgasse 39 I, bei Merlack, mit der Behauptung, daß der Beklagte mit der Be⸗ zahlung der ihm in den Jahren 1908/11 auf Ab⸗ zahlung gelieferten Möbel und Waren in Verzug gekommen sei, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten mittels vorläufig vollstreckbaren Urteils kostenpflichtig zur Herausgabe der in der Rechnung unter I bezeichneten Gegenstände und zur Zahlung von 240,15 ℳ, vorbehaltlich seiner Befugnis, durch Zahlung eines Teilbetrages von 900 15 nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung die Zwangsvoll⸗ streckung auf Herausgabe der Gegenstände abzu⸗ wenden. Rechnung: I. Schreibtisch, 1 Sessel, 4 Stühle, 1 Tisch, 1 Chaiselongue, 2 Bettstellen, 1 Kleiderschrank m. Spiegel, 2 Nachtschränke m. Marm., 1 Waschtoilette m. Marm., 1 Flurgarderobe, 1 Bücherschrank, 1 Küchenschrank, 1 Handtuchhalter, 1 Umbau, 1 Büfett, 1 Anrichte, 6 Lederstühle und 1 Diwan, 1 Tepvich, 1 Umbau, 1 Garnitur, be⸗ stehend aus 1 Diwan und 2 Sesseln, 1 Tevppich. II. 2 Spiralmatratzen und 2 Auflegematratzen, 2 Oberbetten und 2 Kissen, 1 Küchentisch, 1 Teppich, 2 Stühle, 2 Steppdecken und 4 Laken, 1 Kinderbett kompl. m. Betten und Garnierung. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Hannover auf den 4. Oktober 1912, Vorm. 10 Uhr, Zimmer 331, Abteilung 16, geladen.

Hannover, den 30. Juli 1912. 1

Der Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.

[43778 Oeffentliche Zustellung. b

Die Firma E. T. Lehmann, Eisenhandlung in Hof, Prozeßbevollmächtigter: der Rechtsanwalt Gummi daselbst, klagt gegen den Klempnermeister A. Rendel, früher in Frössen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr dieser für in der Zeit vom 16. November 1910 bis zum 2. Mai 1911 käuflich gelieferte Waren den Betrag von 400 20 schulde, mit dem Antrage auf Ver⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung von 400 20

nebst 5 % Zinsen daraus seit dem 20. Juni 1912 und Tragung der Kosten des Rechtsstreits einschließlich der Kosten des vorausgegangenen Arrestverfahrens, das Urteil auch für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Fürstliche Amtsgericht in Hirschberg (Saale) auf Freitag, den 1. November 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen. Hirschberg (Saale), den 25. Juli 1912. Klotz, als Gerichtsschreiber des Fürstlichen Amtsgerichts.

[43772] Oeffentliche Zustellung. 7 C 1229/12.

Der Geschäftsführer Emil Meier in Zawadzky, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Romann in Königshütte, klagt gegen den Geschäftsführer Julius Eckerich, früher in Königshütte, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß ihm auf Grund des Arrestbefehls des Landgerichts Beuthen O. S. bezw. Pfändungsbeschluß des Amtsgerichts Königshütte vom 23. Juli be⸗w. 28. Juli 1910 gegen den Beklagten der Anspruch zustehe, mit dem Antrage: 1) der Beklagte wird verurteilt, in die Auszahlung von 449,59 von den in der Miets⸗ angelegenheit Wüstehube Eckerich Photophon⸗ gesellschaft bei dem Justizrat Schoekiel in Königs⸗ hütte als Vertreter des Maurermeisters Wüstebube in Königshütte hinterlegten 1000 an den Kläger zu willigen, 2) die Kosten des Rechtsstreits hat der Beklagte zu tragen, 3) das Urteil ist gegen Sicher⸗ heitsleistung in Höhe des beizutreibenden Betrages vorläufig vollstreckbar. Der Beklagte wird zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht in Königshülte auf den 17. De⸗ zember 1912, Vormittags 9 Uhr. Zimmer Nr. 81, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Königshütte, den 30. Juli 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [43906]

Die Firma Förster & Haacks, früher Firma F. A. Starke, Herrenschneiderei in Leipzig, Grimmaische⸗ straße 23, klagt gegen den Kaufmann Willy Zeidler, früher in Leipzig, Springerstraße 17 I, b. d. Mutter, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der in den Jahren 1910 und 1911 gelieferten Waren, mit dem Antrage auf kostenpflichtige vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 140 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. April 1911. Der Be⸗ klagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig, Peterssteinweg 8, auf den 11. September 1912, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 87, gelacen. Die Sache wird als Feriensache bezeichnet. Der Gerichtsschreiber des Königlichen

Leipzig, am 31. Juli 1912.

Amtsgerichts

Bnesn

[43905] Oeffentliche Zustellung.

Der Restaurateur P. Czarkowski in Neumark, Prozeßbevollmächtigter: Rechtskonsulent V. Jackte⸗ wicz in Neumark, klagt gegen den Manufakturisten Max Moser, früher in Lautenburg, unter der Be⸗ hauptung, daß Beklagter ihm für entnommene Waren und Getränke und für zwei gewährte Dar⸗ lehen den Betrag von 27,65 schulde, mit dem Antrage auf Zahlung von 27,65 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Mai 1912. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Neumark, Wpr., auf den 8. November 1912, Vormittags 11 Uhr, geladen.

Neumark, Wpr., den 29. Juli 1912.

Wendler, Amtegerichtssekretär,

Gerichtsschreiber des Köniaglichen Amtsgerichts.

[43783] Oeffentliche Zustellung.

Der Gipsermeister Karl Barth in Wolfersweiler, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Wilde in Birkenfeld, klagt gegen den früheren Ackerer Ludwig Jung I. aus Wolfersweiler, jetzt unbekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsorts, unter der Behauptung, Beklagter schulde ihm aus Bürgschaft für Steig⸗ gelder aus der Mobiliarversteigerung des Karl Geiß in Wolfersweiler vom 3. März 1910 und aus der Immobiliarversteigerung des Christian Strack da⸗ selbst von 1909 zusammen 34 85 und aus barem Darlehn vom Jahre 1910 10,— nebst 4 % Zinsen seit 7. September 1911. Er beantragt, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an ihn 44 85 nebst 4 % Zinsen seit dem 7. Sep⸗ tember 1911 zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Großh. Amtsgericht in Nohfelden auf den 28. Sep⸗ tember 1912, Vormittags 10 Uhr, geladen.

Amtsgericht Nohfelden, 1912, Juli 31. Weber, Gerichtsaktuargeh., Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts.

[43716] Oeffentliche Zustellung. 6 P 366/12.

Der Gutsbesitzer Wladislaus Olszewski in Lauten⸗ burg, Westpreußen, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Brock in Posen, klagt gegen den Guts⸗ besitzer Edgar von Starorypinski, fruher in Posen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des am 29. August 1911 zahlbaren, am 23. Januar 1912 protestierten Wechsels vom 29. Mai 1911, mit dem Antrag, den Beklagten zur Zahlung von 2000 nebst 6 % Zinsen seit dem 29. August 1911 sowie 8 Wechselunkosten und zur Tragung der Kosten einschließlich derjenigen des Arrestverfahrens G. 31 /11 des Amtsgerichts Neidenburg zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts in Posen auf den 4. November 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen.

Posen, den 20. Juli 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[441131 SDOeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann J. Formanowski in Kröben, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Krug in Rawitsch, klagt gegen den Kaufmann Waclaw Wierzychowski aus Görchen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß er dem Betlagten am 22. September 1911 ein Darlehn von 200 ge⸗ geben habe, das Beklagter in zwei Wochen zurück⸗ zuzahlen versprach, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 200 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem 22. September 1911. Zur

mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der [44109]

Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Rawitsch, Zimmerstr.

Nr. 9, auf den 19. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Rawitsch, den 24. Juli 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[43774] Oeffentliche Zustellung.

Kläger: Buchhalter Karl Biedermann in Roda S. A., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Braasch in Jena, Beklaater: Spediteur Oswin Prager, früher in Rorda S. A., jetzt unbekannten Aufenthalts. Der Kläger ergänzt den Antrag der Klageschrift dahin, daß er beantragt, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 300 nebst 4 % Zinsen von 100 seit dem 31. Mai 1912, von 100 seit dem 30. Juni 1912 sowie von 100 seit dem 31. Juli 1912 zu verurteilen und ihm die Kosten des Rechts⸗ streits, insbesondere die des Arrestverfahrens aufzu⸗ erlegen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Roda, den 3. August 1912.

Gerichtsschreiberei des Herzoglichen Amtsgerichts.

[43776] Oeffeutliche Zustellung. 19 C 710/12. 2. Der Ingenieur Adolf Langhammer in Saar⸗ brücken klagt geägen den Ingenieur Ludwig Schroer, früher in Saarbrücken, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm den am 12. März 1912 ausbezahlten Vorschuß von 40 für auszuführende Arbeiten wegen Nichtleistung zurückerstatten müsse, mit dem Antrage, denselben kostenfällig und vorläufig voll⸗ streckbar zu verurteilen, an Kläger 40 nebst 5 % Zinsen seit dem 12. März 1912 zu zabhlen. ur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Saar⸗ brücken auf den 31. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 32, geladen. Saarbrücken, den 2. August 1912. 1. 8) Leuffen, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 19.

[43773] Oeffentliche Zustellung.

Der Rentner Ernst Schroeder⸗Richter zu Neu⸗ stettin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt E. Vorbeck zu Bützow, klagt gegen den Erbpachthof⸗ besitzer Geoorg Voß, früher in Werle, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß 60 Zinsen auf die dem Kläger abgetretene, im Grundbuch von Hof Werle unter Fol. 14 eingetragene Grundschuld von 3000 nicht bezahlt sind, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstreck⸗ bare Verurteilung zur Zahlung von 60 ℳ. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das

A

1— das Großherzogliche Amtsgericht in Schwaan auf den 11. September 1912, Vor⸗ mittags 10 Uhr, geladen.

Schwaan, den 27. Juli 1912. Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[43784] Oeffentliche Zustellung.

Der Oekonom Gerhard Lörx in Viersen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Schmitz II. in Viersen, klagt gegen den Reichsbankbeamten Schlüter, früher in Viersen, jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte dem Kläger für gelieferte Kost und Waren den einge⸗ klagten Betrag verschulde, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten, an den Kläger 466,05 (buchstäblich: Vierhundersechsundsechzig Mark fünf Pfennig) neböst 4 vom Hundert Zinsen seit dem 1. März 1912 zu zahlen, die Kosten des Rechts⸗ streits zu tragen, auch das ergehende Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Viersen auf den 27. September 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Viersen, den 3. August 1912.

Sasse,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[43886] Oeffentliche Bekanntmachung.

Durch Beschluß des Amtsgerichts Bremen vom 2. August 1912 ist die öffentliche Zustellung nach⸗ stehender Erklärung bewilligt worden:

„Herrn Richard Paul Arthur Walter,

Bremen, Hemmstraße 94, jetzt unbekannten Aufenthalts. Auftrage des Herrn Johann Joseph Davin ich Sie hierdurch aufzufordern, Ihren Ver⸗ tungen aus dem Kaufvertrage vom 7. Juni nachzukommen und zunächst die Barzahlung gemaãß § 4 des Kaufvertrages zu zeichnen. Ich setze Ihnen hierzu eine Frist bis zum 15. September 1912 mit der Erklärung, daß Herr Davin die Annahme der Leistung mit dem Ablauf der Frist ablehnen wird. Hochachtend (gez.) Dr. Henschen.“

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an Richard Paul Arthur Walter wird diese Erklärung bekannt gemacht.

Bremen, den 3. August 1912.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Fürhölter, Sekretär.

3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

[43174] Verdingung. Die Lieferungen des Bedarfs der Marinebekleidungs⸗ ämter Kiel und Wilhelmshaven an seidenen Tüchern, Mützenbändern, 8 echt renntierledernen Handschuhen, wasserdichten Unterlagen, Netzhängematten und 6) Aluminiumkochgeschirren vom 1. April 1913 ab, sollen auf 1 oder 5 Jahre verdungen werden. Termin: 27. September 1912, Vormittags 11 Uhr. Angebote mit der Aufschrift „Angebot auf Liefe⸗ rung von seidenen Tüchern ꝛc.“ sind verschlossen bis zu diesem Termin beim Mavinebekleidungsamt Wilhelmshaven einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Bedingungen für jeden Gegenstand gegen Ein⸗ sendung von 1,50 erhältlich. Wilhelmshaven, den 1. August 1912.

Leil

Marinebekleidungsamt Wilhelmshaven.

Verkauf von 2601 t alten Oberbau⸗ und Baumaterialien, bestehend aus zu Eisenbahn⸗ zwecken nicht mehr brauchbaren 560 t Stahlschienen, 372 t Eisenschrott (Kleineisen, Stangen usw.), 435 t Stahlschrott (Herzstücke, Platten usw.), 1050 t Eisenschwellen, 65 t Gußschrott, 65 t Blech⸗ schrott, 4 t Kabel und 50 t Stellwerksteilen. Der Angebotsbogen kann von unserer Kanzlei hier gegen kostenfreie Einsendung von 55 bezogen oder daselbst eingesehen werden. Die Eröffnung der An⸗ gebote wird am 3. September 1912, Vorm.

10 Uhr, erfolgen. 8 1 Elberfeld, 30. 7.1912. Kgl. Eisenbahndirekt.

[4410583538 Verdingung. Die Dachdeckerarbeiten für die Bureaugebäude des Torpedo⸗ und des Hafenbauressorts auf der neuen Torpedowerft sollen am 7. August 1912, Vormittags 11 ½ Uhr, n werden. Bedingungen und Zeichnungen liegen im Annahme⸗ amte der Werft aus, werden auch, soweit der Vorrat reicht, gegen zusammen 0,50 postfrei versandt. Gesuche um Uebersendung der Bedingungen sind an das Annahmeamt der Werft zu richten. Bestellgeld nicht erforderlich. Wilhelmshaven, den 3. Juli 1912. Beschaffungsabteilung der Kaiserlichen Werft.

verdungen

Sers

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22

8 papieren.

[44102] Auslosung von Anleihescheinen des Kreises Kosten. Von den Anleihescheinen des Kreises Kosten, deren Ausgabe auf Grund der mit All

Allerhöchster Ermächtigung erteilten Genehmigung der

Herren Minister der Finanzen und des Innern vom 23. Juni (Deutscher Reichs⸗ Königlich Preußischer 1900) erfolgt ist, sind ischen Schuldentilgungs⸗ n am 25. d. Mts. bewirkten planmäßigen losung folaende Stücke ausgelost worden: it. A à 1000 ℳ: Nr. 56 100 271 302 482 749 750 754 760 835.

Lit. B à 500 ℳ: Nr. 1.

Lit. C à 200 ℳ: Nr. 47 76 171 459.

Die ausgelosten Anleihescheine nebst allen Zins⸗ scheinen sind zum 2. Januar 1913 bei den Zahlstellen: der hiesigen Kreisgemeindekasse, dem Schlesischen Bankverein in Breslau, der Ostbank für Handel und Gewerbe in Posen und der Bromberger Bank für Handel und Gewerbe in Bromberg zur Empfangnahme des Kapitals einzuliefern.

Mit Ende Dezember 1912 hört die Ve der vorbezeichneten Anleihescheine auf.

Von den im Jahre 1911 ausgelosten Anleihe⸗ scheinen, deren Verzinsung Ende Dezember 1911 aufgehört hat, ist die Schuldverschreibung Buchst. à Nr. 823 über 1000 noch nicht ein⸗ gereicht worden. Ferner ist der Zinsscheinbogen, 2. Reihe, für die Jahre 1910 bis 1920 nebst Er⸗ neuerungsschein zur Schuldverschreibung Buchst. B Nr. 134 über 500 noch nicht erhoben worden.

An die Erhebung wird erinnert.

Kosten, den 25. Juli 1912.

Der Kreisausschuß des Kreises

11u“ 1] (XN 2 1111A“

Loenz

zinsung

Kosten.

[43490] 1 8 * 2. Aktieselskabet Hafslund. Aktienbezugseinladung.

Die ordentliche Generalversammlung vom 30. Juli 1912 hat beschlossen, das Aktienkapital von zehn auf dreizehn Millionen Kronen durch Ausgabe von 3000 neuen auf den Inhbaber lautenden Aktien zu je nom. 1000 Kr., welche vom 1. Oktoter 1912 ab dividenden⸗ berechtigt sind, zu erhöhen.

Das jetzige Aktienkapital der Gesellschaf 10 Millionen Kronen und ist verteilt au vollbezahlte Aktien zu je 1000 Kronen.

Der Sitz der Gesellschaft ist in Skjeberg, und ihr Zweck ist: 8

1) Betrieb und Nutzbarmachung des Gutes Hafs⸗

lund mit den dortigen Industrien, Transport⸗ bahn und Seekais.

2) Nutzbarmachung

) Verteilung und Nutzbarmachung

Energie, sowohl von den vorgenannten von anderen Wasserfällen. Beteiligung an Unternehmungen aller Art, welche die verschiedenen obigen Zwecke verfolgen, entweder selbst oder durch Mitwirkung an der Gründung anderer Gesellschaften, sei es al Kommanditär für dritte oder in anderer Weise.

Von den 3000 neuen Aktien wird eine Anzahl 2500 Stück den jetzigen Aktionären zum Kurse

n 1300 Kronen angeboten, und zwar so, daß auf

alte Aktien eine neue bezogen werden kann.

Der Bezug der Aktien, welcher nur für die jetzigen Aktionäre offen ist, erfolgt in der Zeit vom 15. einschl. bis 23. August 1912 einschl. ent⸗ weder durch Subskription auf der im Bureau zu Vinderen in Aker aufgelegten Bezugsliste oder durch schriftliche Anmeldung an dieses.

Die Besitzer von Inhaberaktien, die ihr Bezugs⸗ recht ausüben wollen, haben entweder ihre Aktie bei dem Bureau der Gesellschaft Vinderen in Aker bis zum Ablauf der Bezugsfrist zu hinterlegen oder die Erklärung eines Bankinstituts beizubringen, daß die Aktien dort hinterlegt und bis zum Ablauf der Bezugsfrist (23. August 1912) be⸗ lassen werden. In dem Depotschein muß eine An⸗ gabe der Anzahl der Aktien und ihrer Nummern enthalten sein.

Im Falle gewünscht wird, daß die Aktien gemäß § 5 der Gesellschaftsstatuten auf den Namen notiert werden, so muß das bei der Bezugsausübung an⸗ gegeben werden.

Die Einzahlung der bezogenen Aktien erfolgt an Christiania Bank og Kreditkasse, Kristiania, oder an Den norske Creditbank, Kristiania, bis zum 1. September 1912 gegen Interims⸗ quittung. Nach diesem Tage werden Zinsen be⸗ rechnet.

Kristiania, den 31. Juli 1912.

zum Gute gehörenden elektrischer

18 uch als au⸗

Die Direktion.