Qualität
ichte von deutschen Fruchtmärkten.
gering mittel
Verkaufte
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
Menge
niedrigster V höchster ℳ ℳ
niedrigster V höchster
niedrigster V höchster
Doppelzentner
ℳ ℳ
Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
Am vorigen Markttage
Durch⸗ schnitts⸗
SPolhab . .. Landsberg a. W. Breslau.. Striegau . Hirschberg i. Schl. V“ S“ e“ Dsbein.. Langenau. Na Friedland i. Mecklb. Chateau⸗Salins.
Langenau
Goldapb. Landsberg a. W. “ Wongrowitz.. “ Strlegen — Söl. Hirschberg i. Schl. e“ ee“ 1““ “ 111A1X““ Friedland i. Mecklb. Chäteau⸗Salins 8
v“ Wongrowitz.. 8221“ Striegau Hirschberg i. Schl. 1S.G“ 1““ Friedland i. Meckl.
Goldap.. Landsberg a. W.. W Wongrowitz. bE““
Stw Hirschberg i. Schl. Rabe Geldern... 13ö““ Kaufbeuren.
Döbeln..
Rastatt u“ Friedland i. Meckl.. 1 8 hateau⸗Salins. 8
Bemerkungen. Die verkaufte Ein liegender Strich (—) in den Spalten für
Berlin, den 23. August 1912.
Menge wird auf volle Doppe Prei
Wei 20,00 20,10 19,00
19,60 19,60
21,40 20,00 19,40 22,00 20,60
20,00
19,20 18,10 19,40 19,60
21,10 20,00 19,00 22,00 20,60
Kernen (euthülster Spelz,
23,40 23,60
Rog 16,00
16,30 15,90 16,00 16,20 16,00 18,40 16,90 16,00 17,50
17,00
15,80
16,30 15,70 15,50 16,00 16,00
18,00 16,90
15,60 17,25
16,80
16,30 15,70 16,30 16,20 17,00 16,00 15,80 19,75
16,50 15,90 16,60 16,50 17,00 16,00 15,80 19,75
17,40 16,50 17,20 16,00 18,60 15,30 18,50
17,60 16,50 17,20 16,20 18,80 15,60 18,70
15,90 18,50 15,20 18,20 16,40 14,00 20,50
—
21,00 20,00 18,00 25,14 16,50 17,50 16,00 19,00
20,50 20,00 18,00 25,14 15,30 17,50 16,00
17,00 9
—
N:
erste.
Cö“
19,00
lzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt.
zen.
20,50 20,00 20,20 19,10 20,00 20,20 20,00 21,40 21,00 19,60 24,40 22,50 20,00 21,60
20,50 20,00 21,10 20,00 20,20 20,20 20,10 21,70 21,00 19,80 24,40 22,50 20,00 21,60
Dinkel, Fesen). 24,00
23,80 gen.
16,20 16,30
16,00 16,10 16,40 16,60 16,40 18,40 17,40 16,30 18,00 16,00
16,20 16,30
16,20 16,60 16,60 16,60 16,60 18,70 17,40 16,40 18,00 16,00
16,00 16,70 16,70 17,50
20,00 18,00
18,00
16,30 18,90 15,70
16,50 19,40 16,00 19,20 20,40
21,50 21,00
26,00 21,50
18,00 — 8 150 22,00 8
20,40
21,00 21,00 26,00
21,40 18,00
22,00
1
1 550 3 420 283
140 130 400
Koch.
Untersuchungssachen.
Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. derg!⸗
Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Anzeigenpreis für den Raum einer 4gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
19,07 20,67
18,00 25,71
17,50 16,00
8 * *
Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. se hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt. Kaiserliches Statistisches Amt. 1
.Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. .Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 1 .Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung Bankausweise.
Vers
chiedene Bekanntmachungen.
——
0) Untersuchungssachen.
[48245] Fahnenfluchtserklärung. “
In der Untersuchungssache gegen den Musketier Friedrich Wilhelm Moeller der 2. Komp. Inf.⸗ Regts. Nr. 147, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie des § 356 der Milltärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Allenstein, den 20. August 1912.
Gericht der 37. Division.
[48247]
In der Untersuchungssache gegen den Musketier Friedrich Wilhelm Vatterott der 3. Komp. In⸗ fanterieregiments Nr. 56, geb. 25. 4. 91 zu Dülmen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Milirärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenfluͤchtig erklärt.
Düsselbork. . . 8 Wesel, des 20. August 1b Gericht der 14. Division.
[48249] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Leutnant Wilhelm Gustav Georg Brose im Inftr. Regt. Nr. 58, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte bierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt Glogau, den 20. 8. 1912. Gericht der 9. Division. Der Gerichtsherr: Dr. Popp, von Kathen. Kriegsgerichtsrat.
[48250] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Kürassier Georg August Günther der 4. Esk. Kür.⸗R. 7, geb. 11. Dezember 1890 in Magdeburg, Schmied, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff.
der Militärstrafgerichtsordnung der
hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Halle a. S., den 20. August 1912. Kgl. Gericht der 8. Division.
[47587] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Musketier Sylvester Baraniak der 9. Komp. Inf.⸗Regiments Nr. 144, geboren am 31. Dezember 1890 zu Wtetobel, Kreis Posen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. . 9
Metz, den 18. August 1912. 8
Gericht der 34. Division.
[48251] Fahnenfluchtserklärung. In der ÜUntersuchungssache gegen den zur Dis⸗ position der Ersatzbehörden entlassenen Musketier Gustav Jäschock aus dem Landwehrbezirk I Dort⸗ mund, geb. 5. 2. 1884 zu Militsch, wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗ G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Münster i. W., den 20. August 1912. Gericht der 13. Division. 1
[48291] Verfügung. In Sachen gegen den Rekruten Timotheus Muth vom K. Bez.⸗Kdo. Kissingen, wegen Fahnenflucht, wird die vom Gericht der 3. Division in Landau unterm 14. 2. 1902 erlassene, in der 3. Beilage des Reichsanzeigers Nr. 42 vom 18. 2. 1902 veröffent⸗ lichte Verfügung, insoweit sie auf Vermögensbeschlag⸗ nahme lautet, aufgehoben, da Muth im Deutschen Reich kein Vermögen mehr besitzt und auch nicht zu gewärtigen hat. Die Fahnenfluchtserklärung bleibt unberührt.
Würzburg, 21. August 1912.
Gericht 4. Division.
[48248] Beschluß. Die Fahnenfluchtserklärung vom 25. Januar 1910
Beschuldigte
des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360
v““
gegen den Musketier Gottlieb Gloddek der 2. Kom⸗
pagnie Infanterieregiments Nr. 56 wird nach Er⸗ greifung des Beschuldigten aufgehoben.
Düsseldorf, den 20. August 1912.
Gericht der 14. Division. [48246]
Die unter dem 5. 2. 1902 gegen den zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Musketier Karl Vogelmann aus dem Landwehrbezirk Hanau er⸗ lassene Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahme⸗ verfügung wird hiermit aufgehoben. 8
Frankfurt a. M., den 21. 8. 1912.
Gericht 21. Division. 1
☛ I M
2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[48262] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Alte Jakobstraße 106, belegene, im Grund⸗ buche von der Luisenstadt Band 4 Blatt Nr. 237. zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Hausgesellschaft Stromstraße G. m. b. H. in Berlin eingetragene Grundstück, be⸗ stehend aus: Vordergeschäftshaus mit rechtem Seiten⸗ flügel, linkem Seitenflügel mit linkem Querflügel, Doppelquergebäude mit rechtem Seitenflügel, linkem Seitenflügel mit linkem Querflügel und drei Höfen, am 27. November 1912, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, — an der Gerichtsstelle —, Neue Friedrich⸗ straße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden. Das 28 a 71 qm große Grund⸗ stück, Parzelle 2024/5 ꝛc. des Kartenblatts 46 der Gemarkung Berlin, hat in der Grundsteuermutter⸗ rolle die Artikelnummer 24 637, in der Gebände⸗ steuerrolle die Nr. 1049 und ist bei einem jährlichen Nutzungswert von 104 000 ℳ zu 2076 ℳ Gebäude⸗ steuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 23. Juli 1912 in das Grundbuch eingetragen. 87 K. 136/12. 3.
Berlin, den 8. August 1912.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 87.
[48261] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Kopenhagenerstraße 19, belegene, im Grurd⸗ buche vom Schönhausenertorbezirk Band 34 Blatt Nr. 1014 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen der Frau Alma von Steeg⸗ müller, geborenen Berthold, zu Hohenneuendorf a. Nordbahn eingetragene Grundstück, bestehend aus Vorderwohngebäude mit rechtem Seitenflügel, Quer⸗ gebäude und Hof, am 18. Oktober 1912, Vor⸗ mittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht Neue Friedrichstraße 13/14, III (drittes Stockwerk,) Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden. Das in der Gemarkung Berlin belegene Grundstück Karten⸗ blatt 27 Parzelle 553/17, 560/25 ist in der Grund⸗ steuermutterrolle unter Artikel Nr. 1419 mit einer Fläche von 5 a 48 qm nachgewiesen und na Nr. 1419 der Gebäudesteuerrolle bei einem jäbrlichen Nutzungswert von 10 700 ℳ mit 408 ℳ Jahres betrag zur Gebäudesteuer, zur Grundsteuer dageger nicht veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist 24. Juli 1912 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 97,17
Berlin, den 12. August 1912 “ Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 5.
2m i
[42644] Zwangsversteigerung. 8 Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Weddin Band 75 Blatt Nr. 1793 zur Zeit der Eintragune des Versteigerungsvermerks auf den Namen 29 Berliner Handwerker⸗Baugesellschaft mit beschränkle Haftung in Wilmersdorf eingetragene Grundstück a⸗ 16. September 1912, Vormittags 10 ½ Uühr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerich stelle, Berlin N., Brunnenplatz, Zimmer Nr. 3 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Tra vaalstraße 14, belegene Grundstück enthält Velr wohnhaus mit Seitenflügel links und Hof, wohngebäude mit Seitenflügel, Querflügel 2. Hof und besteht aus der Parzelle Kartenbl Nr. 1080/2 ꝛc. von 12 a 58 qm Größe. Es ist; der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeindebes Berꝛin unter Artikel Nr. 25 069 neu 6231 u der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 6231 mit
8
jährlichen Nutzungswert von 16 300 ℳ verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 16. November 1911 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 25. Juli 1912.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abt. 6.
[42645] Zwangsverseigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin Wedding) Band 120 Blatt Nr. 2787 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Bankiers Adolf Lindner in Berlin eingetragene Grundstück am 24. September 1912, Vormittags 10 ¼ Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32 I, versteigert werden Das Grundstück, Vorderwohnhaus mit Seitenflügel links, Quergebäude mit Rückflügel links und zwei Höfen, in Berlin, Kamerunerstraße 51, umfaßt die Parzellen Flurbuch Kartenblatt 20 Nr. 416,50 ꝛc. und 424/55 ꝛc. und ist 8 a 6 qm groß. In der Grundsteuermutterrolle ist es unter Artikel Nr. 23 271 neu 4170, in der Gebäudesteuerrolle unter Artikel 4170 mit einem jährlichen Nutzungswert von 11 200 ℳ eingetragen. Der Versteigerungsvermerk ist am 20. Juli 1912 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 27. Juli 1912.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
[42646] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 74 Blatt 1772 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der offenen Handelsgesellschaft Hildenbrand & Nicolaus in Wilmersdorf eingetragene Grundstück am 23. September 1912, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichts⸗ stelle — Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstück ist in Berlin belegen, umfaßt Kartenblatt Nr. 20, Parzelle 1066/5 ꝛc., ist als eine Wiese an der Afrikanischen Straße verzeichnet, hat eine Größe von 7 a 62 qm, steht in der Grundsteuermutterrolle unter Artikel Nr. 3159 mit einem Reinertrage von 1,19 Talern eingetragen und ist in der Gebäudesteuerrolle mit einem Bestande nicht nachgewiesen. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 19. Juli 1912 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 29. Juli 1912.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.
[48260] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗ Wedding Band 131 Blatt 3082 zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen 1) der Frau Marie Werner, geb. Glaschke, verwitwet gewesene Crüger, in Charlottenburg, Cauerstraße 9, 2) des minderjährigen Wilhelm Crüger ebenda, ge⸗ Eenc. vertreten durch seinen Vormund, den Stadtrat Max Glaschke in Berlin, Frankfurter Allee 163, eingetragenen Grundstücks am 22. Oktober 1912, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 32, I1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstück ist in Berlin, Antwerpenerstraße 48, belegen, umfaßt die Katasterparzelle Kartenblatt 20 Parzelle 904/73 von 7 a 04 qm Größe; in der Grundsteuermutterrolle und der Gebäudesteuerrolle ist es unter Nr. 3303 nachgewiesen als Vorderwohnhaus mit Anbau links, Seitenflügel rechts mit Quergebäude und Hof. Der Versteigerungsvermerk ist am 9. August 1912 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 17. August 1912.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7. [48263] Aufgebot.
Der Bureaubeamte Paul Lorenz in Stettin, Steinstraße 2a III, hat das Aufgebot des 3 ½ % igen Pommerschen Pfandbriefes Anklamer Departements Nec. 47268 über 300 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. Mürz 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Anklam, den 20. August 1912.
Königliches Amtsaericht. [47489]) K. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Aufgebot.
Auf Antrag der Firma Cigaretten⸗Industrie G. m. b. H., vertreten durch den Geschäftsführer Brake in Friedberg⸗Frankfurt a. M., Hanauerstr. 18, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schilling in Stuttgart, ist durch Beschluß vom 14. August 1912 das Aufgebotsverfahren zum Zweck der Kraftlos⸗ erklärung des der Antragstellerin abhanden gekommenen Wechselakzepts über 1180 ℳ, fällig am 12. Juli 1912, Bezogene und Akzeptantin: Oskar Friehmelt, G. m. b. H. in Stuttgart, Ausstellerin: Metropole Cigarettenfabrik Frankfurt a. M. Eigene Ordre, ein⸗ geleitet worden. Aufgebotstermin ist bestimmt auf Samstag, den 15. März 1913, Vormittags 10 ¼ Uhr, Justizgebäude, II. Stock, Zimmer 90. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen würde. Die Sache ist zur Feriensache erklärt.
Stuttgart, den 16 August 1912.
Der Gerichtsschreiber: Sekretär Ellinger.
[48266 Aufgebot.
Der Eigentümer Wishelm Hildebrandt zu Zietzen, vertreten durch den Rechtsanwalt Schüler in Stolp, hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung des Eigentümers im Grundbuch von Zietzen Band VII/6 Blatt Nr. 216 verzeichneten Grundstücksanteils des Schmieds Carl Hildebrandt in Zietzen, in Güter⸗ gemeinschaft lebend mit Louise Henriette geb. Woggon, beantragt. Der Schmied Carl Hildebrandt und seine mit ihm in Gütergemeinschaft lebende Ehefrau Louise Henriette geb Woggon, die im Grundbuche des genannten Anteils als Eigentümer eingetragen sind, werden aufgefordert, spätestens in dem auf den
6. Dezember 1912, Vormittags 11 Uhr. vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls re Ausschließung erfolgen wird.
Stolp, den 16 August 1912.
Königliches Amtsgericht. 143268] Bekanntmachung. Aufgebot. . Auf Antrag des Landwirts Jakob Dünges in Els⸗ eim, handelnd als Abwesenheitspfleger für wirt Georg Hamm IV. von Elsheim, geboren da⸗
selbst am 29. haft, sich Se Oktober entfernt hat und seitdem verschollen ist, aufgef
sich spätestens im Aufgebotstermine dan hs 1913, Vormitt. 11 Uhr, beim Amtsgericht Ober Ingelheim zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Zugleich ergeht an alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgehotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Ober Ingelheim, den 3. August 1912. Großh. Amtsgerichts.
[48021] Aufgebot. F. 867/12.
Gustav Rall, Kaufmann in Leutkirch i. A., ver⸗ treten durch R.⸗A. Dr. Gut und Hagel daselbst, hat beantragt, den verschollenen, am 24. September 1852 in Eningen geborenen Johann Kaspar Eugen Rall, zuletzt wohnhaft in Eningen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dieustag, den 1. April 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Reutlingen, den 13. August 1912.
Königliches Amtsgericht. Gerichtsschreiberet: Ref. Fischer. [48264] Bekanntmachung.
Am 4. Juni 1911 ist in Tiegenhof, ihrem Wohn⸗ sitze, die Lehrerwitwe Auguste Kummer, geborene Holstein, gestorben. Als ihre Erben zur einen Hälfte des Nachlasses kommen die Eltern und Geschwister ihrer am 9. August 1873 in Tiegenhof gestorbenen Mutter, der Eigentümerwitwe Marie Holstein, ge⸗ borenen Pittkowski, in Betracht. Diese Personen werden aufgefordert, ihre Erbrechte bis spätestens am 14. Oktober 1912 beim unterzeichneten Gericht zu den Akten VI. 50/11 anzumelden und durch Vorlegung der erforderlichen Personen urkunden nachzuweisen.
Tiegenhof, am 19. August 1912.
Königliches Amtsgericht. [48276] Oeffentliche Zustellung.
Der Avpotheker Karl Schmidt zu Freienohl, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Geheimer Justizrat Schneider und Dr. Schneider in Arns⸗ berg, klagt gegen die Ehefrau Klara Martha Erna Schmidt, geborene Wagner, früher in Freienohl, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1565 und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Arnsberg auf den 26. September 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu
lassen. — 2 R. 23/12. Arnsberg (Westf.), den 20. August 1912. Klodt
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[48279] Oeffentliche Zustellung. 7. R. 568. 12. 11.
Die Ehefrau Lucie Ritter, geb. Amende, in Berlin, Admiralstraße 14, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Juliusberger in Berlin SW. 48, Friedrichstr. 228, klagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Arthur Ritter, früher in Neukölln, jetzt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 7. R. 568. 12, wegen Ehescheidung, mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 — 31, Zimmer Nr. 40, auf den 20. Dezember 1912, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1.“
Berlin, den 20. August 1912.
Meinke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[48270] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Helene Ernestine vhl. Keller, geb. Philipp, in Crimmitschau, Klägerin Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Suppes, Dr. Friedrich in Dresden —, gegen den Kaufmann Hermann Oswald Keller, zuletzt in Leipzig, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehe⸗ scheidung, ladet die Klägerin den Beklagten ander⸗ weit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits or den 10. Zivilsenat des Königlichen Oberlandes⸗ gerichts zu Dresden auf den 12. November 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. In diesem Termine wird die Klägerin beantragen, die Ehe der Parteien aus § 1567 Nr. 2 oder § 1568 zu scheiden ünd den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, ihm auch die Kosten aufzuerlegen.
Dresden, den 20. August 1912.
Der Gerichtsschreiber 1 des Königlichen Oberlandesgerichts.
[48272 Oeffentliche Zustellung. R. 53/12. Die Frau Meta Klimmt, geb. Sell, zurzeit zu Vachdorf (Sachsen⸗Meiningen) wohnhaft, vertreten durch Justizrat Kirsten in Gotha, klagt gegen ihren Ehemann, den Schornsteinfeger und Schlosser Emil Klimmt, zuletzt in Zella St. Bl., jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihn zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits zu verurteilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die I. Zivilkammer des Herzoglichen Land⸗ gerichts zu Gotha auf den 7. November 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gotha, den 21. August 1912. Der Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[48277] Oeffentliche Zustellung.
März 1834 und zuletzt daselbst wohn⸗] mann in Hagen i. W., klagt gegen ihren vorgenannten wird der genannte Georg Hamm IV., der Ehemann, früher in Iserlohn, jetzt unbekannten Auf⸗ 1906 heimlich von Elsheim enthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem
Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Hagen i. W. auf den 11. November 1912, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Hagen i. W., den 20. August 1912. u Bönner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[48274] Bekanntmachung.
In Sachen Grauer, Johanna, Büglerin in Kempten, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Schramm in Kempten, gegen Grauer, Friedrich Wilhelm, Kaufmann, früher in Kempten, nun unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde mit Beschluß vom 19. August 1912 die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist vom Vorsitzenden zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung der Zivilkammer des K. Landgerichts Kempten vom Dienstag, den 26. November 1912, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu Beklagter geladen wird mit der Aufforderung, rechtzeitig einen bei dem K. Landgericht Kempten zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Klägerischer Anwalt wird beantragen, zu erkennen: I. Die Ehe der Streitsteile wird aus Verschulden des Beklagten geschieden. II. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Kempten, den 21. August 1912.
Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts Kempten.
[48035 SOeffentliche Zustellung.
Der Gottlieb Walter, Bauaufseher in Stuttgart⸗ Untertürkheim, vertreten durch Rechtsanwalt Herrmann in Stuttgart, klagt gegen seine Ehefrau Sofie Walter, geborene Aeckerle, zurzeit in Amerika mit unbekanntem Aufenthalt, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage für Recht zu erkennen: Die zwischen den Parteien am 7. April 1910 vor dem K. Standesamt in Stuttgart geschlosse Ehe wird wegen Ehebruchs der Beklagten geschieden, die Beklagte wird für den allein schuldigen Teil erklärt und hat sämtliche Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Er ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart auf Samstag, den 2. November 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Stuttgart, den 19. August 1912.
Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts: Kiesel.
[48283] Oeffentliche Zustellung.
Der minderjährige Adolf Schädtrich in Bremen, vertreten durch den Generalvormund: Sekretär des Waisenamts Friedrich Rust in Bremen, klagt gegen den Bäcker Adolf Martin Dirks, wohnhaft zuletzt Bremen, Waller See 22, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Unterhaltsforderung, mit dem An⸗
trage, den Beklagten zur Zahlung eines jährlichen Unterhalts von 300 ℳ für die Zeit vom 31. Mai 1912 bis 30. Mai 1928, vierteljährlich im voraus zahlbar, zu verurteilen und das Urteil, soweit die Beträge im voraus und für das der Klagerhebung vorangegangene Vierteljahr gefordert werden, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Bremen, Gerichtshaus, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 85 (Eingang Ostertor⸗ straße), auf den 2. Oktober 1912, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bremen, den 21. August 1912.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Haake, Gerichtssekretär. [48047]
Das am 29. April 1912 zu Karlsruhe geborene uneheliche Kind der Fabrikarbeiterin Elisabeth Barbara Heinrich namens Alfred August in Karls⸗ ruhe, vertreten durch den Vormund, Regierungs⸗ assessor Schoch in Karlsruhe, klagt gegen den Eisen⸗ dreher Alfred Weiser, früher in Karlsruhe, Dur⸗ lacherstraße 63, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte der Vater des klagenden Kindes sei, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurteilung des Beklagten zur Bezahlung eines monatlichen, in Vierteljahrs⸗ raten vorauszuzahlenden Unterhaltsbeitrags von 25 ℳ zugunsten des klagenden Kindes, beginnend mit dessen Geburt und endigend mit der Vollendung des 16. Lebensjahres. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Großherzog⸗ liche Amtsgericht in Karlsruhe auf Dienstag, den 29. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, I. Stock, Zimmer Nr. 8, geladen.
Karlsruhe, den 16. August 1912. Gerichtsschreiberei des Großzherzoglichen Amtsgerichts.
7.8⸗
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[48289] Oeffentliche Zustellung. 4. C. 1107. 12/3. Der Wirt Heinrich Eikötter in Bielefeld, Friedrich⸗ straße 65, klagt gegen die Eheleute Handelsmann Emil Kienscherf, früher in Bielefeld, Neuen⸗ kirchenerstraße 18, unter der Behauptung, daß die Beklagten von ihm gemeinschaftlich im Jahre 1911 ein sofort rückzahlbares bares Darlehn von 180 ℳ geliehen erhalten hätten, mit dem Antrage, die Be⸗ klagten zur Zahlung von 180 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. Januar 1912 unter Kostenlast zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgericht in Bielefeld, Luisenstraße 12, Zimmer 8, auf den 118 November 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Bielefeld, den 19. August 1912. Gerichtsschreiber 88— Königlichen Amtsgerichts.
dt. 4.
[48278] Oeffentliche Zustellung.
Die The St. Pauli Breweries Company Limited in Bremen, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Bulling, Schulze⸗Smidt, Kind und Schepp in Bremen, klagt gegen den bisherigen Restaurateur Heinrich Schmidt, früher in Bremen, Lindenhof⸗
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den Land⸗
Die Chefrau Stuckzteur Alovsius Königsmann, Klara geb. Berner, Fabrikarbeiterin in Iserlohn, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Dickert⸗
straße (Villa Lindenhof), jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, mit dem Antrage: den Beklagten zu ver⸗ urteilen, der Klägerin ℳ 1111,66 nebst 5 % Zinsen
seit Klageerhebung zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Urteil eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, II. Kammer für Handelssachen, zu Bremen, im Gerichtsgebäude, I. Obergeschoß, auf Dienstag, den 22. Oktober 1912, Nachmittags 4 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bremen, den 19 August 1912.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts, Kammern für Handelssachen: Degenhardt, Sekretär.
[48284] Oeffentliche Zustellung. Der Restaurateur Wilhelm Bellers in Bremen, Zweigstr. 8, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. H. Herklotz in Bremen, klagt gegen den Schutzman Wilhelm Diedrich Stuuk, früher in Bremen, Steffensweg Nr. 87, wohnhaft gewesen, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Forderung aus eine Schuldurkunde. Kläger beantragt, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil zur Zahlung von ℳ 150,— nebst 4 % Verzugszinsen seit dem 15. Juni 1911 und zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits, einschließlich der Kosten des Arrest⸗ verfahrens, zu verurteilen. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Bremen, Gerichtshaus, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 89 (Eingang Ostertorstraße), auf den 1. November 1912, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung werden dieser Auszug der Klage sowie die Ladung bekannt gemacht. Die Sache ist als Feriensache bezeichnet worden. Bremen, den 20. August 1912. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Beuster.
[48280] Oeffentliche Zustellung. “ Herr Moritz Ziegenbalk, Inhabereines Pferdegeschäfts zu Gräfenhain, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Seifert in Dresden⸗N., klagt im Wechselprozeß gegen Herrn Dr. Bingel, früher in Leipzig, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund dreier am 26. März 1912 ausgestellter und am 26 Juni 1912 fälliger, von Dr. Bingel akzeptierter Wechsel über 1750, 1650 und 1750 ℳ, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger 5231,25 ℳ Wechselregreßsumme nebst 6 % Zinsen von 1778 ℳ 60 ₰ seit dem 30. Juni 1912, von 1677 ℳ 15 ₰ seit dem 8. Juli 1912, von 1775 ℳ 50 ₰ seit dem 11. Juli 1912 sowie 17,60 ℳ Provision und 0,40 ℳ Porto zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Kammer für Handelssachen des Königlichen Lan gerichts zu Dresden auf den 9. Oktober 1912 Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Der Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts Dresden, am 20. August 1912.
[48275] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma H. S. Cramer in Berlin, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Oppenheimer u. Dr. Wirtz zu Düsseldorf, klagt gegen den Angestellten Julius Oppenheimer, früher in Düsseldorf, Pionierstraße 3, jetzt unbekannten Aufenthalts, Grund eines Schuldscheins vom 19. November 1910, mit dem Antrag auf Zahlung von 1200 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 20. November 1910 abzüglich der am 10. März 1911 gezahlten 100 ℳ und am 31. März 1911 gezahlten 125 ℳ. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 30. Novembe 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwal
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Düsseldorf, den 16. August 1912.
Ostmeyer,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
geschiedene Frau Sofie Lüdin, geborene Hert, in Zürich III, Erlachstraße 39, Prozeß⸗ evollmächtigter: Rechtsanwalt Vortisch in Lörrach, lagt gegen ihren geschiedenen Ehemann Ludwig Lüdin, Kaufmann, zuletzt in Zürich I, Rämis⸗ raße 2, jetzt an unbekannten Orten abwesend, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 2911 ℳ 30 ₰ nebst 4 % Zins hieraus vom 1. August 1912 an und von 55 ℳ 95 ₰ Arrestkosten zu ver⸗ urteilen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die klägerische Forderung rührt nach Behauptung der Klägerin her aus für den Beklagten bezahlten Hypothekenzinsen und Kosten eines gegen den Beklagten erwirkten Arrestbefehls. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Freiburg auf Dienstag, den 22. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Freiburg i. Br., den 19. August 1912.
Gerichtsschreiberei des Großherzogl. Landgerichts. [48288]
Die Rechtsanwälte Dr. Wachtel und Dr. Kauf⸗ mann zu Leipzig, Peterskirchhof 7 II, klagen gegen die Olga Beeck, geb. Schick, zuletzt in Wien, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihnen die Beklagte für ihre Vertretung in Rechtsangelegenheiten an Gebühren und Auslagen 42 ℳ schulde und daß ihnen 7 ℳ 10 ₰ Kosten bei Einwirkung eines Arrestes gegen die Beklagte ent⸗ standen seien, mit dem Antrage zu erkennen: Die Beklagte wird verurteilt, den Klägern 42 ℳ zu zahlen; die Kosten des Rechtsstreits einschließlich von 7 ℳ 10 ₰ Kosten des vorausgegangenen Arrest verfahrens trägt die Beklagte; das Urteil ist vor⸗ läufig vollstreckbar. Die Beklagte wird zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Leipzig, Peterssteinweg 8, Zimmer 57, auf den 21. Ottober 1912, Vor⸗ mittags 9 Uhr, geladen.
Leipzig, am 21. August 1912.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
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