₰
Der Regierung Regierung in Oppeln, der Regierungsrat Dr. Lobe aus Merseburg der Königlichen Regierung in Breslau, der Re⸗ gierungsrat Dr. von Conta in Wiesbaden der Königlichen Regierung in Magdeburg, der Regierungsrat L Laue in Brom⸗ 855 der Königlichen Regierung in Königsberg, der Regierungs⸗ at Ku inhardt von Schmidt aus Minden der Königlichen vn in Frankfurt (Oder) und der Regierungsrat Dr. Moldehnke aus Posen der Königlichen Regierung in Minden zur weiteren dienstlichen Verwendung überwiesen worden. Der Regierungsassessor Dr. Peters in Königsberg
(O. Pr.) ist mit der kommissarischen Verwaltung des Landrats⸗ amtes in Lyck beauftragt, dem Regierungsassessor Dr. Gelpke in Königsberg ist die kommissarische Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Niederung, Regierungsbezirk Gumbinnen, dem Regierungsassessor von Lossow in Potsdam die kommissarische Verwaltung des Landratsamtes im Kreise Osterburg, Regierun g8begirk Magdeburg, und dem Regierungsassessor Grafen von Degenfeld⸗ Schonburg in Stade die kommissarische Vern valtung des Landratsamtes im Kreise Reichenbach, Regierungsbezirk Breslau, übertragen worden Der r Regierungsassessor Rißmann in Kiel ist dem Landrat reises Briesen zur Hilfeleist ung in den landrätlichen Ge⸗ n zugeteilt, der Regier rungsassessor Freiherr von Frydag in Höxter der Köni iglichen Regierung in Bromberg, der Regierungsassessor Dr. Schüler aus Mörs der Königlichen Regierung in Gumbinnen, der Regierungsassessor Dr. von Leyden aus s Bromberg der Königlichen Regierung in Potsham, der Regierungsassessor Dr. Halbrock in Briesen dem König⸗ lichen Polizeipräsidium 8 Cöln, der Re Fes Ssesr Dr. Kade in Filehne der Königlichen Regierung in Köniasberg, der Regierungsassessor Graf von Bothmer aus Wilhelms⸗ haven der Königlichen Regierung in Stade, der Regierungs⸗ assessor Dr. Colberg aus Saarbrücken der Königlichen Re gierung in Düsseldorf zur weiteren dienstlichen Verwendung überwiesen und der beim Landratsamte in Iserlohn beschäftigte Regierungsassessor Kramer dem Präsidenten der Ansiedlungs⸗ kommission in Posen zugeordnet worden.
des Kr. schäften
Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. Tpdbt. „S 90“ am 24. August in Tsingtau eingetroffen.
Sachsen. “ Oberhofmarschallamt gestern abend bekannt gibt, Majestät der Kaiser in einem an Seine den König gerichteter Allerhöchst⸗ seinem schmerzlichen Bedauern Ausdruck verliehen, den Festlichkeiten in Sachsens schöner Hauptstadt wegen seiner Erkrankung fern bleiben, wie auch auf das Wiedersehen der braven sächsischen Truppen verzichten zu müssen und den Erfolg der großartigen Vorbereitungen, die zum Empfange ge⸗ troffen werden, nicht selbst sehen zu können. Gleichzeitig hat der Kaiser den König gebeten, die Parade bei Zeithain Aller⸗ höchstselbst abzuhalten. — Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz sowie die übrigen Fürstlichkeiten werden als Gäste Seiner Majestät des Königs den Festlichkeiten und der Parade beiwohnen
Majestät Telegramm
Oesterreich⸗Ungarn.
Wie die „Politische Korrespondenz“ Füüht; hat der fran⸗ zösische e Botschäfter Dumaine im Ministerium des Aeußern die 1mIe. Mitteilung gemacht, daß die französis che Regierung sich gern bereit erkläre, in den vom Grafen Berchtold an⸗ geregten Meinun gsaustausch zwischen den Mächten wegen der Türkei einzutreten.
Frankreich.
Der General Lyautey hat dem Min isterpräsidenten Poine varé folgendes Telegramm des Wesirs Mulay Jussufs übermittelt:
In dem Aug genblick, in dem das marokkanische Volk in spontaner Weise die Prokla mation des Sultans vorgenommen hat und die
Delegierten dem Sultan den Ueberlieferung gen gemäß ihre Ehrerbietung crweisen, hat “ Majestät der Sultan es für seine Pflicht gehalten, Seiner Erzellenz dem Präsidenten der Republik mitzuteilen, daß er entschlossen ist, die Entente zu vervollständigen und das freundschaft⸗ liche Zusammenarbeiten mit Frankreich in dem Werke des Friedens und des Fortschritts des scherifischen Reichs zu vollenden, das die beiden befreundete n Regierungen in Angriff genommen haben.
Der M linisterpräsident Poincaré erwiderte:
Sch habe nicht verfehlt, dem Präsidenten der Republik das Telegramm zu unterbreiten, das der Wesir Seiner Majestät des Sultans von Marokko an Sie gerichtet hat. Der Präsident bittet Sie, Seiner Mafestät dem Sultan mitzuteilen, er hätte mit leb⸗ haftester Genugtuung die ihm gegebene Versicherung seiner festen Absicht erhalten, die Entente der beiden Länder zu vervoll⸗ ständigen und in freundschaftli her Weise mit Frankreich zusammen⸗ zuarbeiten zur friedlichen Entwicklung des scherifischen Reichs. Wollen Sie Seiner Majestät dem Sultan mrtbe Fen. er könne auf die voll⸗ ständige Mithilfe der republikanischen Regterung rechnen, die G lauben und Ueberlieferung der muselmanischen Bevö ölkerung achten will * glücklich sein wird, Seiner Majestät die Vorteile der Zivilisatior erringen zu helfen. 8
Italien. einer Konstantinopler Meld daß bei der Beschießung des türkis chen Lagers in Hodeida einige Geschosse in das Hospital gefallen feien und fünf Menschen verwundet hätten, erklärt die „Agenzia Stefani“: Es ist durch⸗ aus unrichtig, d daß das Hospital getroffen worden ist; man hat im Gegenteil auch die Häuser von Hodeida geschont.
Gegenüber
Freitag hat, T. B.“ zufolge, der Austausch der
„W
Am Ratifikationsurkunden zu dem am 6. Mai d. J. in Luremburg unterzeichneten Zusatzantrag zu dem zwischen dem Deut⸗ schen Reiche und Luxemburg am 9. März 1876 abgeschlossenen Aus lieferungsvertrag stattgefunden. Der Vertrag wird zehn Tage nach Austausch der Ratifikati onsurkunden, also mit dem 2. September 1912, in Kraft treten.
Portugal.
Wie amtlich gemeldet wird, ist die Empörung der Fingeherenen auf Timor unterdrückt und die Ruhe wieder hergestellt. Die Aufrührer hatten 3000 Tote, 4000 wurden zu Gefangenen gemacht.
at Weber in Breslau ist der Königlichen
Türkei. Der Senator Halim Bei ist, „W. T. B.“ zufolge, zum zum Minister
Justizminister und Danich Bei des Innern ernannt worden. Das Ministerium ist nunmehr vollständig. Die Minister des Evkafs, des Innern, der Marine, der Justiz und der Post sind ehemalige Anhänger oder Freunde des Komitees und vertreten die Richtung Hilmis. Die Gruppe Kiamils umfaßt den Scheich ül Islam und die Minister des Aeußern, der Finanzen, des Handels und des Unterrichts.
Der Ministerrat hat beschlossen, über Kotschana den Belagerungszustand zu verhängen und die Zivil⸗ sowie Militärbeamten, welche bei den Vorgängen von Kotschana ihre Pflicht vernachläfsigt haben, vor ein Kriegsgericht zu stellen. Die Regierung hat für die Opfer von Kotschana weitere tausend türkische Pfund gestiftet.
Wie „W. T. aus Konstantinopel meldet, hatte der montenegrinische Geschäftsträger Plamenatz am Sonnabend⸗ nachmittag eine neuerliche Unterredung mit dem Minister des Aeußern, worauf die Pforte die Mitteilung veröffentlichte, daß der türkisch⸗montenegrini ische Konflikt beigelegt werden
würde. Gleichzeitig hat die Pforte in Montenegro gegen die anscheinende Mobilisierung Einspruch erheben lassen. Auch trifft die Türkei Vorsichtsmaßregeln an der Grenze. Von Uesküb, Mitrovitza und Novibazar sind Truppen nach der Grenze ge⸗ sandt worden. — Aus Akowa an der 8 ntenegr inischen Grenze wird gemeldet, daß das Feuer zwischen den Grenz⸗ bewohnern und den Besatzungen mehrerer türkischer Wacht⸗ häuser wieder aufgenommen worden ist.
Am 21. August haben die Albanesen das Waffen⸗ depot in Ipek geplündert und angezündet. Auch in Djakova wollten sie das Waffendepot plündern, wurden abe daran gehindert.
Nach einer Meldung aus Durazzo wurden Militär⸗ abteilungen, welche die Straße nach Durazzo besetzt hielten, von Arnauten aus Malissia, Mattia und Gora ange⸗ griffen. Ein besonders heft iger Zusammenst oß er folgte bei Raspol. Vierzig Arnauten sollen verwundet sein. Die Verluste des Militärs sind unbekannt.
Der Major Radschab wurde in Goritza, vor einem Caféhaus sitzend, von einem Unbekannten durch einen Schuß schwer verwundet. Der Hauptmann Refed und der Leutnant Kemal flüchteten aus Furcht vor der Rache der Arnauten in Vegkeisnng von elf Soldaten von Mitrovitza über die Grenze.
Die elfte Division ist 88 Mitrovitza abgegangen. Arnauten und Montenegriner haben neue Plünderungen an 8. montenegrinischen Grenze in Gegend von Berane verübt.
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Rumänien.
Der österreichische Minister des Aeußern Graf Berchtold und Gemahlin sind in Begleitung des Legationsrats Grafpn Hoyos am Sonnavbend in Sinaäja eingetroffen. wurden, wie „W. T. B.“ meldet, am Bahnhof vom Minister⸗ präsidenten, dem Hofmarschall, dem österreichisch⸗ un⸗ garischen Gesandten mit den Mitg gliedern der Gesandtschaft empfangen, und wohnen als Gäste des Königs im Schloß Pelesch. Graf Berchtold wurde um 11 Uhr Vormittags vom König in zweistündiger Audienz empfangen. Sodann fand ein Familienfrühstück statt, dem ein Waldausflug mi dem ganzen Hofe folgte. Abends fand ein Galadiner statt, an dem auch die rumänischen Minister und hohen Wi irdenträger teilnahmen.
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Serbien.
Die Belgrader Blätter veröffentlichen Meldungen über eine am Freitag von den Albanesen in Senjitza und Beliopolie an⸗ gerichtete Serbenmetzelei bei dem auch der Kaimakam Popovic getötet worden sei. Ferner wird das Gerücht verzeichnet, daß die Albanesen auch in Novibazar ein Serbenmassaker planen. Zahlreiche serbische Familien aus Senjitza und Beliopolie flüchten nach der serbi hen Grenze. Die Zeitungen fordern die Regierung auf, zum Schutze der Stammesgenossen entschiedene Maßnahr men zu treffen. Für heute wird in Belgard eine große Volksversammlung vor⸗ bereitet.
Bulgarien.
In Sofia ist, „W. T. B.“ zufolge, ein etwa fünfhund Vertreter em ganzen Königreich umfassender Kongr ; zusammengetreten, um über Maßnahmen zur Besserung des Schicksals der Bulgaren in der Türkei zu beraten. In den auf dem Kongreß gehaltenen Reden wurde die Notwendigkeit betont, daß Bulgarien zugunsten seiner Landsleute entschieden einschreite, um ihnen normale bebesbepiian n unter einem autonomen Regime zu sichern.
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op; 8 aus d 2
Amerika
Der Präsident Taft bhat die Panamakanalbill am Sonnabend unterzeichnet. In einem Memorandum, das er aus diesem Anlaß an den Kongreß gerichtet hat, führt der Präsident „W. T. B.“ zufolge aus:
Die Politik der amerikanischen Regierung geht dahin.
Kanak neutralisiert werden soll, 88 e Haltung der Regierung Welthandel gegeni über ist die, daß alle Nationen die Behandlung erfahren sollen, so lan sie die von einigten Staaten im Hay⸗Pauncefote⸗Vertrag angenommenen Grundsätze beobachten werden. Diese Geundfätze sich nicht auf das, was die Nation ihren
währt, sondern auf die Behandlung, die den fremden Nationen “ angewandt werden soll. Taft erklärt, der Werkkan sei kein Hindernis für andere Nationen, die ihre den Kanal durchfahrenden Schiffe begünstigen. Durch den Eimspruch Großbritanniens komme man also zu dem absurden Schluß, daß die Vereinigten Staaten, die den Kanal erbauen, und denen die Pflicht obliege, ihn zu erhalten und zu verteidigen, ihres Rechts, ihren Handel in ihrer eigenen Art und Weise zu regeln, beraubt seien, während die anderen Nationen, die den Kanal als Handels⸗ konkurrenten der Vereinigten Staaten durchfahren, dieses Recht weiter unangetastet besitzen sollten. Taft erhebt daher gegen die Ansicht Einspruch, daß die Verein igten Staaten auf das Recht, ihren Handel zu regeln, verzichtet hätten, ein Recht, auf das weder Großbritannten noch eine andere den Kan nal durchfahrende Nation verzichtet hätte oder verzichten wolle.
Wie demselben Bureau aus Washington gemeldet wird, hat die hoffnungslos verwickelte parlamentarische Lage die für gestern erwartete Schließung des Kor mgresses 1 glich gemacht. Beide Häuser vertagten s 1 Uhr 25 Minuten Morgens auf Montag.
Im Repräsentantenhause wurde eine Bill ein gebracht, welche die Klausel der Panamakanalakte aufhebt, 1““ 1u1““ v
beziehen Angehörigen ge⸗
8 ich gestern um⸗
durch die der amer eikanischen Küstenschiffahrt freie Durchfahrt gewährt wird. Der Einbringer der Bill erklärt, seine Absicht sei, dadurch die angedrohten internationalen Ver⸗ wickelungen zu vermeiden. Die Bill wird zur Verhandlung gelangen, sobald der Kongreß im Dezember wieder zusammentritt.
Asien.
Sunnyatsen ist in Peking angekommen und aufs glänzendste empfangen worden. Die Mongolen, die vor kurzem in mit chinesischen Truppen zusammengestoßen waren, haben sich zurückgezogen, beobachten aber noch eine agg gressive Haltung. In der Sitzung des Kabinetts wurde die Frage der Ent⸗
sendung eines Expeditionsheeres nach der inneren Mongolei
erörtert, es wurde jedoch beschlossen, vorläufig nur Vorbeugungs⸗ maß ßregeln gegen räuberische Einfälle zu treffen, für randschurischen Truppen ausreichend sind.
“
Die „Agence 23. August: Am 21. Arba Ansammlungen gemeldet. von der Kolonne Pavy vier Kompagnien, eine eine Artillerieabteilung entsandt, die 8 km vom Lager entfernt auf den Feind stießen. Es entspann sich ein heftiger Kampf, der von Uhr Morgens bis Mittags dauerte. Die Fra inzosen hatten drei Tote und sieben wundete, die Verluste der Eingeborenen waren beträchtlich Aus der Umgebung des Ansammlungen gemeldet.
Ein Telegramm des Generals meldet: abteilungen El Hibas Abu marschierten. nördlich von Marrakesch angekomt men. Die Kolonne des Obersten Mangin hat alle Vorbereitungen getroffen, um mit dem Feind in Fühlung zu kommen, . eine Vereinigung mit der Polizeiabteilung, die von Suk el Tleta und Sidi ben Nur unterwegs ist, herbeizuführen.
Die Agence Havas“ me ldet aus d. M.: Oberst Mangin brach am 22. Laek. aus dem Lager von Suk oel Arba auf und überraschte ein Lager des Kalifen El Hiba. Er griff es an, zerstreute den Feind und nahm ihm die Fahnen und siebentausend Patronen ab. Am 23. August früh nahm Mangin seinen Marsch wieder auf und vereinigte sich mit dem O bersten Joseph. Mangin zwang einige Truppen⸗ abteilungen des Kalifen, welche die Kolonne umschwärmten, zur Flucht. Die Franzosen hatten am 22. August einen Toten und drei Verletzte und am 23. August zwei Tote und 22 Ver⸗ Im Laufe des Sonnabends kehrte Oberst Mangin mit seinen gesamm en Streitkräften ohne weitere Zwischenfälle in das Lager von Suk el Arba zurück.
Nach einer Meldung des „Reuterschen Bureaus“ hatten der französische Konsul Maigret und he Be gleiter ber sucht, aus Marrakesch zu entkommen, wurden aber einige Kilo⸗ meter von der Stadt gSgehalts n und hägeas⸗ gen, in die n zurückzukehren. Sie fanden dann in dem Hause El Glauis, das in einiger Entfernung van der Stadt liegt, Unterkommen und werden sich dort ein paar Tage verteidigen könner Die französische Regierung bea dSfichtcgt wegen ihrer Freilassung mit El Hiba in Verhandlung einzutreten. Wenn die Vor⸗ verhandlungen keinen Erfolg soll eine fliegende Kolonne von Mesra ben 2 Abu, wohin Verstärkungen entsandt eschickt werden. — kach einer flohenen Franzo sen von El Glaui an sie durch Soldaten gegen einen se ten fangtischer Eingeborener bewachen versprochen, die Franzosen an die
Havas“ meldet aus Mazagan vom August wurden in der Nähe von Suk el Um ihnen zu begegnen, wurden Schwadron und
Lyautey vom 24. d. M.
gemeldet worden, die auf Mesra ben
Casablanca vom 24.
letzte Ste.
5283 ihnen
worden sind, zur Hilfe g. Meldung wurden die gef El Hiba ausgeliefert, der möglichen Angriff von läßt. El Hiba hat El Küste bringen zu lassen.
1
ss G aui
Parlamentarische Nachrichten.
Mitglieds des Hauses der den Kreisen Luckau vurde
879 . —
Bei der Ersatzwahl eir 88 Abgeordn eten, die am 24. d. M. in und Lübben im ö Frankfurt stattfand, nach einer Meldung von „W. T. B.“ der General Bock von Wülfin gen (kons.) mit allen 233 abgegebenen Stimmen gewählt. .“ ö“ 1
Volkswirtschaft. nschaftl
de und 918 “
Statistik und
Verbreitun
arten im⸗ m Anschluß an die in Nr
nd der eingetragenen 9 0 Januar 1910 und ibre genden über die 2 jtpflichtarten in efschttns 8 e en, wie dar ei zeheimen Regierungsrat, Professor Dr. Petersilie, öniglich preußischen Statif tischen (Landesamts und Leiter 5 ischen Abteilung der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse, be⸗ Mitte llungen zur deutschen Genossenschafts sstatistik für XVIII. Ergänzungsheft zur „Zeitschrift des Königlich atistischen Landesamts“, Berlin 1912). re 1903 und 1910 waren im Deutschen
n 92 8 ..en
211 2
— 5
☛ 25.
2 3352S
rbeiteten 1910 SS. preußischen St
Am Anfang der Jah 52 2 1. RKeiche vorhanden:
1 3 82
Mitglieder auf 100 000 Zivil⸗ bewohner 2986 3458 42 44 2399 4093. Hber Haft⸗
ö u 1 glieder
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TTTöööö“ mit
e Gesamthaftsumme der Genoss 20 668 018
auf 833 363 039 ℳ im Jahre 11910˙9 angew wachsen; dies
5 be-8e eine Genossenschaft 1903 1 und
ger als der ebengenannte Durchschnitt ist die
ümme für einen Geschäftsanteil; diese ist von S auf 209 ℳ im Jahre 1910 gestiegen. Dak
öl der über den ersten Gescha fftsanteil hinaus erworbenen „Geschäfts anteile sich 1903 auf 745 867 und
1910 auf 1 3 sie hat etwas weniger rasch als die Mit⸗
gliederzahl zug en 1 was man als leichte Minderung der Haft⸗
pflicht bepesgen darf.
Preußen und seinen Provinzen kann die Verbreitung der genvsr nschaf Ftlichen Haftpflicht fur 1. Januar 1910 und 1901 verglichen werden. Fuͤr diesen zehnjährigen Zeitraum betrug die Zunahme oder Abnahme (—) Hundertteile von 1901:
=
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ankter Haft⸗
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ei erwähnt,
der Mandschurei
die die
Ver⸗
Lagers werden weiter große feindliche
Am 22. August sind ziemlich beträchtliche Truppen⸗
Der Kalifa El Hibas ist dreißig Kilometer
Genoffensch. Genbfie sch. Genossensch. m. beschr. m. unb. m. unb. Haftpflicht Haftpflicht Nachschußpflicht Gesamt⸗
Gen. Mitgl. Gen. Mitgl. Gen. Mitgl. Haftsumme
n Staate. 43 44 2 in den brovinzen:
d] dikr. Berlin — 35 ndenburg . 89
1 6 55 145
“ 28 3 8 9 171
8 . G 144
111 151
ü.
145 186 115 22 144 164 242 154 105 293 228
98 246 88 400 221 43.
8 Ob man diese Zablenrei ihen geographisch. ob man sie ger ssen⸗ schaftlich betrachtet, sie geben ein sehr beachtenswertes Bild von der Genossenschafts sentwicklung in Preußeng Provinzen während des be⸗ zeichneten zehnjährigen Zeitraumes. Die Zunahme bei den einzelnen Haft⸗ pflichtarten entfällt dem Hauptanteil nach auf die beschränkte Haft⸗ pflicht. Die unbeschränkte Haftpfl icht und die eunbeschrar ntte Nachf chußpflicht dans in je zwei Provinzen, die erstere in Berlin und Sachsen, die letztere in Sachsen und Westfalen. nicht nur keine Zu e. sondern sogar eine Abnahme erfahren. Im Staatsdurchschnitte beträgt bei der be⸗ schränkten Haftpflicht die Zunahme an Genossenschaften fast
s Dreifache, an Mitgliedern über das Dreifache der “ ne bei der unbesch ränkten Haftpflicht. Die Gef samthaftsummen bei den Ge⸗ noerschaften mit beschränkter Haftpflicht sind im Staate um 149 v H. gestie egen. on den Provinzen stehen hierbei an erster Stelle: Ost⸗ preußen 6,25 v. H.), Hessen⸗Nassau (228), Schleswig⸗Holstein (186), an letzter S Stelle: Hohenzollernsche Lande (43), Rheinprovinz (88), Berlin (104 v .H.). Beachtenswert ist hierbei, in wie verf schiedenem Ver⸗ ältnis die Zabl der Mitglieder und die von ihnen zu vertretende Haft⸗ summe zugenommen haben: in 5 Provinzen (Hobenzollern che Lande, Rbhe einprovinz, Westfalen. Hessen⸗Nassau und Berlin) ist die Mit⸗ gliederzahl stärker, teilweise sehr b5 stärker gewachfen als die Gefamt⸗ haftsumme, was eine durchschnittliche Haftpflichtentlastung der Genossen bedeutet; in d den anderen Pro
ovin ist das Umge kehrte der Fall, und hier heben sich 8 Ostpreußen un nd sen b
* ,9 Sachsen besonders ab.
und Ausfuhr von Zucker vom 11. bis 20. August 1912 und im Betriebsjahr 1911712 “ mit 1. September.
Einfuhr Aus
20. August bis bis
im Spezialhandel im Spezialhandel
11. bis 1916
20. August bis bis 912 ugust 88 1811
1. Sept. 1911
11. bis lien 1911
20. August
1912 1912
dz rein dz rein
rauchszucker, gleichge
ohrzucker (
raffinierter und dem raffinierten estellter Zucker 1114A4*“ (176 a). ö161 8 davon Ve eredelungs “ Rübenzucker: Gbeeis (granulierter), (auch Sandzucker) davon Veredelungsverkehr “ — Platten⸗, Stangen⸗ und Wi ürfelzucker (178) gemahlener Melis (1760). . .. davon Veredelung igsbes beümr . Stücken⸗ und Krümelzucker d170e) davon Veredelungsverkehr. gemahlene Raffinade (176 0) öG davon Veredelungsverkehr Brotzucker (1769) Fööue. Farin (176 h) .. . davon Vered elungsverkehr . bü- (1761) . avon Veredelungsverkehr erer Zucker (176 k/n). 9 Rohrzucker, roher, fester und flüssiger (176 k) davon Veredelungsverkehr 1.“ Rübenzucker, roher, fester und flüssiger d:6h’. ““ davon Veredelungsverkehr. enderer fester und flüssiger Zucker (fluͤssige Raffinade einschliezlch des Invertzucke rstrups ITb davon Veredelungsverkehr 88. Füllmassen und Zuckerabläufe (Sirup, Weofe), Melafjetraf. futter; Rübensaft, Ahbornsaft (176 n). 88s davon Veredelu ngsverkehr 1““ kerhaltige Waren unter steueramtlicher Aufsicht: Gesamtgewicht . 24 16“ 8 Menge des darin enthaltenen Zucke rs. “
Berlin, den 24. August 1912.
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8. V.:
17 901 45 872 2 215 141
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3 920 2 009 19 370
4 922 265
100 25 8 301 1 550 4 459 6 149
2 9048
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Keiserliches Statistis sche 3 Amt.
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Dund Ausfuhr einiger wichti vom 11. bis 20. August der b
Waren in der Zeit n letzten Jahre.
Einfuhr Ausfuhr im Spez zialhandel 8— 100 kg
1911 1912
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59 294 46 439
h, ge brochen, ge⸗ vungen öe ind Jutewerg x owolle im Schweiß uchtwolle in
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13,32 ⁴) 1,31 dmünzen. 0,41
ließlich: ¹) von eisen⸗ oder manganhaltiger Gasreinigungs⸗ 18 rocvanschlamm, Konverterschlacke n, ausgebranntem eisen⸗ Schwefelkies, ²) des Ferroaluminiums, Ferromangans und nicht schmiedbarer Eisenlegierungen, ¹) der Eisenbahnlaschen unterlagsplatten aus Eisen — —, *) ohne Barren aus Bruchgold.
Berlin, den 26. August 1912. Kaiserliches Statistisches Amt. Delbrück.
8 Zur Arbeiterbewegung⸗ . Die in den Berliner Buchdruckmaschinenf fabriken beschäf⸗ ven Arbeiter, soweit sie im Deutschen Metallarbeiterverband mwisiert sind, nahmen, hiesigen Blättern zufolge, in einer
—
am Sonntag abgehaltenen Versammlung Stellung zu ihrer Lohn⸗ bewegung. Der Bevollma chtigte des Met allarbeiterverbandes berichtete, daß die Forderungen der Arbeiter in vierstündigen Verhandlunge n von den Arbeitgebern abgelehnt worden seien. Nach mehrstündigen Verhandlungen wurde beschlossen, eine Geheimabstimmung darüber vorzunehmen, ob die Lohnbewegu ang vertagt werden oder die Arbeits⸗ niederlegung erfolgen solle. Die Abstimmung ergab fast einstimmig, daß in den Ausstand zu treten sei. Die Arbeit sollte heute (Montag) nicht wieder aufgenomn nen werden. Die Brennaborwerke in Brandenburg a. H. teilen dem „W. T. B.“ mit, daß der Ausstand und die darauf folgende vier⸗ zehntägige Ausso errung in den Brennaborwerken am Sonnabend beender worden sei (vgl. Nr. 195 d. Bl.) Die Firma Gebrüder Reichstein hat sich bereit erklärt, die von ihr ausgesperrten Arbeiter vollzählig wieder einzustellen, dagegen hat sie keine Verpflichtung übernommen, die 102 Ausstä indigen von neuem zu beschäfti igen. Mit der Arbeiterschaft sind Abmachungen getroffen worden, um Streitig⸗ keiten, wie die, die zur Schli eßung des Werkes führten, in 8n kunft zu vermeiden.
23 Ausstand in dem Mercedeswerk in Mebhlis ist, wie ie „Köln. Ztg.“ erfährt, beendet. Es wurde eine Einigung erzielt (vgl. Nr. 202 d. Bl.).
Wegen Nichterfüllang ihrer Forderungen bezüglich der Alters⸗ versorgung sind, wie der „Köln. Ztg.“ telegraphiert wird, 9000 Ar⸗ beiter der Marmorbrüche in Carrara in den Ausstand getreten.
Wohlfahrtspflege
Das Gesetz über die Abänderung und d ung dor Ausführungsgesetze zum Reichsgesetz über den Unter⸗ stützungswohnsitz ist am 23. Juli 1912 vollzogen und in⸗ der Nr. 28 der Gesepf ammlung veröffentlicht worden. Es verfolgt den Zweck, der mißbräuchlichen Inanspruchnahme der Armenpflege durch Arbeitsscheue und säumige Nährpflichtige entgegen⸗ zutreten, und schafft ein mit den nötigen Reichsgarantien ausgestattetes Verwaltungsverfahren, durch das ein Zwang zur Arbeit gegen die genannten Kategorien von Personen innerhalb oder außer⸗ halb einer Arbeitsanstalt geübt werden kann.
Der Minister des Innern hat den Regierungspräsidenten nunmehr die von ihm erlassenen vIeslabr enun gen zu dem Gesetz zug gehen lassen mit dem Hinweis darauf, 3 das Gesetz bereits g- Oktober d. J. in Kraft tritt und bie⸗ waltun sich alsbald darüber schlüssig zu machen haben, in welcher Weise sie sich die erforderlichen geschlossenen Arbeits anstalten oder offenen Arbeitsstätten sicherstellen wollen.
Verkehrswesen.
. 8 “
Postp aketverkehr mit Persien. Die Absender von Post⸗ paketen nach Persien über Rußland können die Zustellung der Pakete an den Empfänger beschleunigen, wenn sie etwa eine Woche nach deren Absendung dem Empfänger brieflich den Aufgabe tag die Auf⸗ gabenummer und den Aufgabeort der Sendung mitteilen. Der Brief trifft dann immer noch wesentlich früͤher ein als das Paket. Der Empfänger kann auf Grund dieser Angaben bei der persischen Bestimmungspostanstalt er⸗
“
fahre n, ob b das Pa kket bei der pe rsischen Grenzpostanstalt schon vorliegt — und kann daraufh bin die Weiterber Frerns g nach dem Bestimmungsort beschleunig⸗ n. Der Absender in Deutschland verschafft sich die Auf gabenummern der von ihm abgesandten Pakete dadurch, daß er bei der Auflieferung eine Einlieferunasbescheinigung verlangt, oder er macht von der Ciarichtang Gebrauch, daß er die Pakete seldst beklebt was sich für Firmen mit stärkerem Paketverkehr noch mehr empfiehlt Theater und Musik. Im Königlichen Sverzhas Humperdincks Musikmärchen „König es Kape ellmeisters Blech in In den Haupt Damen Dux, Goetze, Rothaus on Scheele Muher die Kirchhoff, Bronsgeest, Mang, Krafg und Bachmann 2 Seyde
der musikalischen collen
morgen, unter
2 Rolls 2 des Besenbinders bat gastweise Herr C. Hannover übernommen. Schauspielbaufe werd morgen, .Lauff in der bekannten Besetzu
treten folgende Mitglieder Bühne en, Berliner traße, ein: al F kariamne ir Mariamne“ die neu ielzeit auf der letzt⸗ ird, die Her ugen Burg, Fritz ann Pfanz, Rudolf Richard, Ern⸗ Nitt er. Ferner wird alljãhrlich bindet, Paul Lent für die
Theater gewonnen.
M. it Be ginn pen Verband
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Alfred Kühne Herm
die D Damen * rida 4* ne vom Wiene 1 Hofburgtheater, den ein Ve Monate an die Direktion Meind ard;
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itarbeit am Ausstattungswesen beider n. Koagzertsänger Richard Koennecke, der am Stadttheater
in Erfurt während dreier Jahre als Heldenbariton gewirkt hat, wird
sich Ab.s hauptsächlich dem Ko vnzertgesang⸗ widmen. Der erste
Liederabend des Künstlers findet hier in Berlin am 26. September Beethovensaal statt.
Mannigfaltiges. ““ 26. August 1912.
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der Kaiserlichen n Marineteilen Ein⸗
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8 225 Gesunder, kräftiger Koörperbau,
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6 9½ρ 2 ;
☛88 I
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ch oder Viascnenbaner 1 oder Arbeiter in ähnlichen Berufen oder als Maschtnist oder als Maschinistenassistent von Dampfern und Dampfmaschinen.
9 1 Abtetlung der I. Werftdivision in Kiel und 1. Ab⸗ teilung der II. Werfldivision in Wilhelmshaven als Funken⸗ tele graphisten C“ n⸗ oder Kapitulantenlaufbahn) Dreisja ihrigfreiwillige am Oktober 1912. Bedingungen: Wie jedoch nur “ Ler und Arbeitszeit; bevorzugt werden Feinmechaniker und Elektriker oder Leute, die in der Telegraphie und Funkentelegraphie gearkei tet haben.
4) 2. Abteilung der I. Werftdivision in Kiel und 2. Ab⸗ teilung der II. Werftdivision in Wilbelmshavpen für die Ma⸗ schinisten laufbahn (Kapitulantenlaufbahn) und als Heizer (Nicht⸗ kapitulantenlaufbahn) Dreijährigfreiwillige am 1. Oktober 1912.
Bedingungen: Wie zu 2.
5) 3. Abteilung der I. Werftdivision in Kiel und 3. Ab⸗ teilung der II. Werftdivision in Wilhelmshaven für die Artilleriemechaniker laufbahn (Nichtkapitu oder Kapitu⸗ lantenlaufbahn) Drei⸗ und Vierjährigfre iwibige am 1. Oktober 1912, für das Handwerkerpersonal (Schuhmacher, Schneider, leute, Se egelmacher, Böttcher) Dresftrigfn eiwillige am 1. Oktober 1912. Bedingungen: Für die Arti Uleriemechanikerlaufbahn wie zu 25 bevorzugt werden Feinmechaniker, Mechaniker und Elektriker; für Handwerker sind keine besonderen Bedingungen vorgeschrieben.
6) Minenabtei ilung in Cuxhaven: Für das Matrosen⸗
sonal Dreijährigfreiwi illige am 1. Oktober 1912, für die Minen⸗ maschinistenlautbah hn (Kapitulantenlaufbahn) und als Heize r D eijährigfreiwillige 88 1. Oktober 1912. Bedingungen: Für das Matosenverjenal wie zu 1: füͤr das Cö“ wie zu 2. ) Unterseebootsabte ilung in Kiel: für die Untersee⸗ otg⸗ Maschinistenlaufbahn (Kapitulantenlaufbahn) Vier⸗ fäl rigfreiwillige am 1. Oktober 1912. Bedingungen: Wie zu 2; Elektrotechniker, Elektriker, Maschinenschlosser (besonders für Gas⸗ Fn Helmoto ren) und Mechaniker werden Meldungen mit genauer Adresse des Absenders sind unter Bei⸗ fügung eines selbstgeschriebenen Lebenslaufes, eines vom Vorsitzenden ber Ersatzkommission des Aufenthaltsortes ausgestellten Meldeschein ür den freiwilligen Diensteintritt sowie der Schul⸗, Le ehr⸗ und Arbeitsn eugnisse möglichst bald an die oben genannten Marineteile zu richten. D Die ärztliche Untersuchung r Marineteil. Mann⸗ sch aften des technischen Personals (Maschinen n⸗, Funkentelegraphie⸗ Artelleriemechanikerpersonal) können auf Grund einer beim Marine⸗ teil abzulegenden Prüfung in Deutsch, Rechnen und Skizzieren ein⸗ facher Masch chinenteile zur Kapitulation zugelassen werden.
Gestern gegen 11. berichtet, im heater
¹ 15 Kupfer⸗ zer, Metallarbeiter
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Uhr Vormittags entstand, vi WW
es Westens in Charl ottenburg aus noch unbekannter Ursache ein Brand, der eineinhalb Stunden hindurch andauerte. Das Bühnenhaus ist in seinem ganzen Umfange zerstört. Der Zuschauerraum ist nicht ergriffen worden, hat aber durch Wasser und Rauch großen Schaden genommen. Die “ Feuerwehr war mit sechs Schlauchleitungen zur Stelle und hatte mehrere Stunden mit den Aufräumungsarbeiten zu tun. Der Betrieb des Theaters des Westens dürfte voraussichtlich in diesem Jahre nicht nehr aufgenommen werden.
München, 25. August. T. B.) Zwei Oberrangiermeister im Hauptbahnhof sowie deren Gattinnen und einige Verwandte erkrankten nach dem Genuß von selbst gesammelten Pilzen. Vier 1öbö n sind bereits gestorben. Der Zustand der anderen ist bedenklich.
Hamburg, 24. August. (W. T „B.) Das Luftschiff „Hansa“ unternahm heute nachmittag eine Fahrt über Blankenese elbabwärts nach Pagensand, wobei auf der Elbe interessante Manöver ausgeführt wurden. Das Schiff ging auf das Wasser nieder und fuhr zehn Minuten lang mit den Gondeln im Wasser, wobei Wasser aufgenommen und abgelassen wurde. Die Rückfahrt erfolgte über nach dem Flugplatz Fuhlsbüttel, wo die „Hansa“ gegen † Uhr glatt landete.
brhpss. (W. T.
London, 25. August. (W. T. B.) Gestern abend gegen 7 Uhr brach im vierten Stockwerk des Haupttelegraphenamts ein Br and aus. In kurzer Zeit befanden sich mehrere tausend Drähte. in den Flammen. Die Angestellten versuchten das Feuer zu löschen. Während dessen kam die Feuerwehr, aber bereits hatten
die Flammen sämtliche Drähte erfaßt, sodaß es