Berichte von deutschen Fruchtmärkte
Qualität
1912 gering
mittel gut
November Marktorte
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
niedrigster ℳ
höchster
ℳ
höchster ℳ
niedrigster
ℳ ℳ
niedrigster höchster
ℳ
Verkaufte Menge
Doppelzentner
Außerdem wurden am Markttage (Fpalzta he
nach überschläglicher
Lhüben verkauft
Doppelzentner
(Preis unbekannt)
Durchschnitts⸗ preis
für 1 Doppel⸗ zentner
Landsberg a. W.. Wongrowitz.. Breslau Striegau. e i. Schl .1X1““ Göttingen.. Geldern... eöö“ St. Wendel . Döbeln. Langenau . Rastatt . Chäteau⸗Salins
—
19,00 17,90 18,80 19,40
II
— — 0 —
—
14. Langenau.. Landsberg a. W.. Cottbus. Wongrowitz... Breslau Striegau. Hirschberg i. Schl.. Ratibor . Göttingen.. Geldernr... Neuß..
St. Wendel. Pöbein. ““ Chateau⸗Salins
— F
— — —,—q— ISII1SSSII & 8 , en-Se,]
Landsberg a. W.. 1 Wongrowitz.. . Hreslamn.. .. Striegau.. b i. Schl. öttingen. Geldern. 111“ Langenau... ö1“ Chateau⸗Salins.
,— .n
Landsberg a. W.. Cottbus.. . Wongrowitz. Breslau.. Striegau . Hirschberg i. Schl. Ratthare . . . . Göttingen... Geldern. 1
111““
—
82 2 9 9 2 * 9 82
St. Wendel .
Kaufbeuren.
Döbeln..
Langenau.. 9 Rastatt.. Chaͤteau⸗Salins..
Bemerkungen. Die verkaufte
16,00 16,00
Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung,
Berlin, den 15. November 1912.
88
19,20 18,20 19,00 19,40
b
— — 80 —½
*l111
—
— — ——— SIIEIIS S8IIE888
16,00 16,90 V
—
Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf
16,00 16,00
—
eizen. 20,00 19,80 19,30 20,00 20,30 20,15 21,90 21,10 22,00 19,40 19,80 21,50
19,60 19,20 19,60 19,80 19,25 21,70 20,10
19,00 18,00 285 21,00
19,40 18,30 19,40 19,80
19,25 21,40 20,10
18,60 18,00 21,25 20,80
20,00 20,00 20,20 20,20 20,30 20,20 20,15 22,20 21,10 22,00 19,70 19,80
21,50
Kernen (euthülster Spelz, Dinkel, SSs
19,00 19,20
Roggen. 17,00
16,40 17,10 17,40 17,60 18,00 17,00 19,60 18,50 18,00
18,75
—
19,00
17,00 16,00 16 50 17,00 17,00
16,65 19,40 18,00
16,50 18,50 17,50
18,60 18,00
Gerste. 20,30 16,80 16,70 18,70 16,70 17,70 17,50 16,30
19,00
—
16,60 16,10 18,60 16,50 17,20 17,00 16,30 16,70 18,80 20,25 18,00
16,40 15,80 17,70 16,20 17,20 17,00 16,00 16,70 18,80 20,25 Hafer. 18,00 17,00 17,40 17,60 17,00 16,80 17,50 17,00 21,90 19,90 18,00 20,10 18,30 18,40 19,00
18,80 16,80 17,30 17,40 16,60 16,10 17,00 20,990 1890 . 19,78 17,60 18,00
18,15 18,15
18,00 18,50
daß der betreffende Preis
Delbrück.
21,00 17,00
16,50 17,60 17,60 17,60 18,00 17,00 20,30 18,50 18,00
18,75
20,30 17,00 17,00 19,70 17,00 17,70 17,50 16,70
19,00
118,00
17,20 17,70 17,80 17,00 17,00 17,50 18,00 21,90 19,90 18,00 20,10 18,40 18,40 19,00
volle Mark abgerundet mitgeteilt. . nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.
Kaiserliches Statistisches Amt.
Der
Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten ) in den letzten sechs Spalten,
2. 11. 13. 11.
19,20 16,80
16,53
17,60 17,90
18,80 16,60
16,53
7. 11. 13. 11. 19,79 20,00 7. 11.
17,90 L111I 17,78 —
16,88
17,90 18,00
Zahlen berechnet. Bericht feh
daß entsprechender
Großhandelspreise von Getreide an deutschen und fremden
Börsenplätzen für den Monat Oktober 1912
nebst entsprechenden Angaben für den Vormonat.
1000 kg in Mark. (Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)
Monat Da⸗ 1912 “ Königsberg. Roggen, guter, gesunder, 714 g das 1. Weizen, guter, bunter, 749 bis 754 g das 1...
afer, guter, gesunder, 447 g dasl erste, Brenn⸗, 647 bis 652 g dasll . .
Breslau.
Roggen, Mittelware ... Weizen, “
Hafer, ö
8 rack 6 Gerste, andere (Futter⸗ usw.) Mais (mffäscher 16“
amerikanischer..
Berlin.
n, guter, gesunder, mindestens 712 g das 1. 18 ,19 16“ 58— . 755 g das 1. 211,55 Hafer, 8 450 g das 1. 186,94
Mannheim. Roggen, Pfälzer, russischer, bulgarischer, Weizen, Pfälzer, russischer, amerik., rumän., Hafer, badischer, russischer, mittel
badische, Pfälzer, mittel G Gerste⸗ russische, Futter⸗, mittel 8
Mais, La Plaaa .. München.
Roggen, bavyerischer, gut mittel.. 182,50 Weizen, . . “ Gerste ungarische, mährrische, mittel bayerische, gut, mittel..
Wien. Roggen, Pester Boden. .
Weizen, Theiß Hafer, ungarischerl.
“
163,80 170,00
165,30 189,90 199,00 181,50 161,40 170,00 160,00
178, 161, 165,
180
187
194,86 233
232,74 196,90
mittel. mittel
166,39
189,00 2¹6,00 177 g8
212,72 194,08
Oktober ge⸗ en im monat
174,80
161,75 168,00
158,40 185,90 196,00
155,
175,05 214,56
195,16 215,21 216,17
165,63 160,56 159,69
175,00 228,00 223,00 183,50 242,50 247,50
232,50
30 90 00 00
,87
73 145
Roggen, Weizen,
Noggen Weizen
Weizen
Gerste, slovakischee.. Mais, ungarischerr.
Budapest.
Roggen, Mittelwarer.. Weizen,
Hafer. - . erste, . Mais, .
Odessa. 71 bis 72 kg das hl.. Ulka, 75 bis 76 kg das hl.
Riga.
Roggen, 71 bis 72 kg das hlö.. Weizen, 78 bis 79 kg das hl..
Paris.
Antwerpen.
Donau, mittel. roter Winter⸗ Nr. 2 Kansas Nr. 2. . “ Kalkutta Nr. 2..
Amsterdam.
A“ F. “ Weizen Namerikanischer Winter⸗ Mais, La Plata...
London. Produktenbörse.
weiß † (Mark Lane).
engl. Weizen 1
La Plata an
Australier Weizen 2
erste
1 englisches Getreide, Mittelpreis aus 88
Liverpool. ruffischer... Nord Duluth.. Kurrachee. 1“ Australier.
Weizen
- lieferbare Ware des laufenden Monats
der Küste (Baltic)
196 Marktorten (Gazette averages)
188,08
172,89 169,02
180,52
160,97 189,18 178,42 163,00 161,39
165,69 190,09 194,25 161,87 171,62
122,64 154,66
122,75 156,62
130,30
134,67 163,02
164,80
173,27
176,99 217,92
224,65
174,58 178,22 177,89 179,10 179,02
171,64
173,50 175,60 176,32
151,79 150,17 170,96 178,73 112,75
144,33 141,70 174,61 180,26 113,66
172,37 166,52 170 65 191,25
152,61 143,04 174,18
160,60 155,70 173,76 185,50 155,76 146,91 166,24
176,64 178,64 — 177,49 174,59
136,00 130,26 119,60
V
142,84 149,99 145,52
88,26
Hafer, englischer weißer.. Hefcr, Futter⸗, Kurrachee.
2ZE“ Mais d
amerikan., bunt. La Plata, gelber.
oe“ e“
Weizen, Lieferungsware Dezember.
Neu York. roter Winter⸗ Nr. 2.
N Lieferungsware “
3 Buenos Aires.
Metzen] Durchschnittsware
Bemerkungen. 1 Imperial Quarter ist für die Weizennotiz von engl. Weiß⸗ und Rotweizen = 504, für La Plata und Australier (Baltic) = 480 Pfund engl. gerechnet; für die aus den Umsätzen an 196 Markt. orten des Königreichs ermittelten Durchschnittspreise für einheimisches Getreide (Gazette averages) ist 1 Imperial Quarter Weizen 2 480, Hafer = 312, Gerste = 400 Pfund englisch ecgeseha 1 Bushe Weizen = 60, 1 Bushel Mais = 56 Pfund englisch; 1 Pfund englisch = 453,6 g; 1 Last Roggen = 2100, Weizen 2400, Mais kg. „ 2 2 8 ;) Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung sind die aus den einzelnen Tagesangaben im ZE“ monat⸗ lichen Durchschnittswechselkurse an der Berliner Börse zugrunde gelegt, und zwar für Wien und Budapest die Kurse auf Wien, für London und Liverpool die Kurse auf London, für 1“ Neu York die Kurse auf Neu York, für Odessa und Riga die Kurse auf St. Peters⸗ burg, für Paris, Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Plätze. Preise in Buenos Aires unter Berücksichtigung der Goldprämie.
Berlin, den 15. November 1912. 1““ Kaiserliches Statistisches Amt. Delbrück. 9
886 ir
188,84 189,43
1. Untersuchungssachen. 2. Herlust⸗ und Fundsachen, 4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u.
Zustellungen u. dergl. äufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. — 8
Aktiengesellschaften.
ffentli
cher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
9. Bankausweise.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗
Rechtsanwälten.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
1) Untersuchungssachen.
[73156] Steckbrief. 8 Gegen den Musketier Gustav Adolf Bertel, 12/126, geboren am 3. 4. 1892 zu Niedernhall, O⸗A. Künzelsau, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Verdachts der Fahnenflucht verhängt.
Es wird ersucht, ihn zu verhaften und an die nächste Militärbebörde zum Weiter⸗ transport hierher abzuliefern.
Bertel ist 1,60 m groß, hat dunkel⸗ blonde Haare, dunkelblonden Schnurrbart und trägt Uniform (Seitengewehr Nr. 138).
Straßburg i. Els., 14. 11. 1912.
Gericht J.⸗R. 126.
[72615] “
1) Der Korrespondent Ascob Usan Kumß, geboren am 17. September 1888 zu Warmbrunn, zuletzt in Vetschau, Kreis Kalau, aufhältlich gewesen, 1
2) der Gustav Wilhelm Paul Wiese, geboren am 21. September 1891 in Luckau, Kreis Luckau, zuletzt in Luckau aufhältlich gewesen,
3) der Gotthelf Hermann Schulze, geboren am 6. Februar 1890 in Hohen⸗ dorf, Kreis Luckau, zuletzt in Hohendorf aufhältlich gewesen,
4) der Arbeiter Wilbelm Müller, ge⸗ boren am 14. August 1887 in Sommer⸗ feld, zuletzt in Finsterwalde, Kreis Luckau, aufhältlich gewesen,
werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, sich dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubnis das Landesgebiet verlassen zu haben, beziehungs⸗ weise sich nach erreichtem militärpflichtigen Alter außerhalb des Bundesgebiets auf⸗ zuhalten — Vergehen gegen § 140 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs. Dieselben werden zur Hauptverhandlung auf Donnerstag. den 23. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, vor die 2. Strafkammer des Königlichen Landgerichts Cottbus Zimmer Nr. 17, eine Treppe — geladen. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung geschritten werden, und werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strafprozeßordnung abgegebenen Erklärungen der Zivilvor⸗ sitzenden der Ersatzkommissionen der Aus⸗ hebungsbe’ irke:
a. Hirschberg vom 18. April 1912,
b. Luckau vom 22. April 1912,
c. Cottbus vom 4. Juli 1912,
d. (Oder) vom 5. September verurteilt werden. Aktenzeichen: 5. J. 229. 12.
Cottbus, den 5. November 1912.
Der Erste Staatsanwalt. 8
[73496] Beschlagnahmeverfügung.
In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Johann Hermann Schorling, geb. 30. 11. 88 zu Lilienthal, Kreis Oster⸗ holz, aus dem Landwehrbezirk II Bremen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 882 des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deut⸗ schen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag b
werin, .— —— den 5. November 1912. Königliches Gericht der 17. Division.
[73495)] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Wehrmann Nikolaus Malcharek aus dem Landwehrbezirk Rybnik, geboren am 5. 12. 1880 in Chelmek (Galizien), wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗G⸗B. sowie der §§ 356, 360. der M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt.
Gleiwitz /Neisse, den 12. November
1912. Gericht der 12. Division.
[73497] Beschluß.
Die unter dem 4. Juni 1912 — ver⸗ öffentlicht am 17. 6. 12 — erlassene I“ des Dragoners Fritz
einrich Petersen I., 4. Eskdr. Regt. 9, geb. 30. 7. 1888 zu Wesselburen, Krs. Nord⸗Dithmarschen, wird aufgehoben.
Metz, den 12. November 1912.
Gericht der 34. Division.
2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[66191] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Lübars belegene, im Grundbuche von Lübars Band 19 Blatt Nr. 584 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen der offenen Handelsgesellschaft Emil Wahrendorff & Co. in Waidmannslust eingetragene Grund⸗ stück am 17. Dezember 1912, Vor⸗ mittags 10 ½ Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Lübars belegene Grundstück enthält Acker I B und C in den Schlägen IV und V und Acker an der Chaussee und umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 1
seingetragen. Der Versteigerungsvermerk ist
zu 1869/50 ꝛc. von 19 a 57 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle von Lübars unter Artikel Nr. 567 mit einem jährlichen Reinertrage von 0,23 Taler verzeichnet. ist es mit einem Bestande nicht nach⸗ gewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 25. September 1912 in das Grund⸗ buch eingetragen.
Berlin, den 17. Oktober 1912. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 7.
[73348] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Wittenau, Kreis Nieder⸗ barnim, belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wittenau Band 21 Blatt Nr. 640 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen der Neuen Ber⸗ liner Terraingesellschaft mit beschränkter Haftung in Berlin eingetragene Grund⸗ stück am 9. Januar 1913, Vor⸗ mittags 10 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle Berlin, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, versteigert werden. Das Grundstück liegt in der Gemarkung Berlin⸗Wittenau, Charlottenburgerstraße, besteht aus Holzung Parzelle Kartenblatt 3 Nr. 1243/29 von 11 a 37 qm Größe und ist in der Grund⸗ steuermutterrorlle des Gemeindebezirks Berlin⸗Wittenau unter Art. 628 mit einem Reinertrag von 0,27 Talern eingetragen. Der Versteigerungsvermerk ist am 31. Ok⸗ tober 1912 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 7. November 1912. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 7.
[73349 Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung foll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding)
Berlin eingetragene Grundstück am 17. Januar 1913, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle, N. 20, Brunnen⸗ platz, Zimmer Nr. 30, I Treppe, ver⸗ steigert werden. Das in Berlin, Orth⸗ straße, belegene Grundstück enthält a. Werkstattgebäude quer mit Platz, b. Lagerschuppen links mit Platz und um⸗ faßt das Trennstück Kartenblatt 25 Par⸗ zelle 1891/2 von 24 a 65 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 5021 und in der Gebäudesteuerrolle unter derselben Nummer mit einem jähr⸗ lichen Nützungswert von 1810 ℳ ver⸗ zeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 1. November 1912 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 8. November 1912. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.
[73347] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 73 Blatt Nr. 1744 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Steinsetzmeisters Friedrich Nitze in Frie⸗ denau eingetragene Grundstück am 9. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, 1 Trevppe, versteigert werden. Das in Berlin, Müllerstraße und Lüderitzstraße, belegene, in der Gebäude⸗ steuerrolle mit einem Bestande nicht nach⸗ gewiesene Grundstück besteht aus den Par⸗ zellen Kartenblatt 21 Nr. 875/79, 1142/79, 1143/79, 1144/79, 1145/79, Acker und Vor⸗ garten von zusammen 44 a 7 qm Größe, und ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadt⸗ gemeindebezirks Berlin Artikel Nr. 4862 am 1. November 1912 in das Grund⸗ buch eingetragen.
Berlin, den 9. November 1912. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
[73342] Aufgebot. Die Witwe Karl Wenders, Bernhardine geb. Baumeister, zu Neuß, Königstraße 29, hat das Aufgebot des durch Erbgang an sie gelangten, angeblich verloren gegangenen Interimsscheins Nr. 1 der Gesellschaft für Buchdruckerei A. G. zu Neuß beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 19. Juni 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzu⸗ legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Neuß, den 5. November 1912. Königliches Amtsgericht.
[73379]
Das Amtsgericht Bremerhaven hat heute folgende Bekanntmachung erlassen: Der Uhrmacher Leopold Friedrich Ibe in Bremen, St. Rembertistift Nr. 26, hat den Verlust der sechs 5 % igen Teilschuld⸗ verschreibunaen von G. Seebeck A G. Schiffswerft. Maschinenfabrik und Trocken⸗ docks in Bremerhaven Nr. 1038 bis 1043 von 1909 zum Nominalbetrage von je 1000 ℳ nebst den dazu gehörigen Zins⸗ scheinen Nr. 6 bis 20 angezeigt und den Erlaß der Zablungssperre gemäß § 1020
Parzellen Nr. 1867/50 ꝛc. zu 1869/50 ꝛc. Z⸗P.⸗O. beantragt. Es ergeht
In der Gebäudesteuerrolle
Band 71 Blatt Nr. 1671 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Zimmermeisters Friedrich Kallmann in
in ihnen bezeichneten Zahlstellen,
zu Berlin W. 64, das † Inbaber der Urkunden eine Leistung
oder Erneuerungsscheine auszugeben.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Höppner, Gerichtssekretär.
[73334] Sesent.
Nachstehende Per der von uns ausgefertigten Volkesver⸗ sicherungsscheine angezeigt und deren Auf⸗ gebot beantragt:
1) Eheleute Gustay Koep, Elberfeld, Nr. 4 734 811 über ℳ 270,— für Frieda Koep, geb. Taege,
Nr. 4 031 269 über ℳ 400,— für Maria Landsknecht.
3) Friederike Ahrens, geb. Klüssendorf, Wismar, Nr. 5 481 011 über ℳ 225,— für sie selbst, Nr. 5 481 012 über ℳ 48,— für Walter Ahrens, 8
4) Samuel Berger, Warschau, Nr. 6 543 899 über ℳ 800,— für Jechaskiul
Berger,
5) Luise Laube, Neukölln, Nr. 6 263 662 über ℳ 530,— für sie selbst,
6) Wilhelm Weber, Burg, Nr. 3 191572 über ℳ 260,— für Elise Weber,
7) Georg Breidenbach, Cassel, Nr. 5 831 773 über ℳ 520,— für Georg Breidenbach,
8) Max Klahn, Breslau, Nr. 2 941 078 über ℳ 280,— für Herbert Klahn.
Die gegenwärtigen Inhaber genannter Versicherungsscheine werden hiermit auf⸗ gefordert, sich innerhalb sechs Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese in Verlust geratenen Urkunden kraftlos werden.
Berlin, den 12. November 1912.
Victoria zu Berlin Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. O. Gerstenberg, Genueraldirektor.
[73121] . Der Hinterlegungsschein
„1 †½ zu
auf das Leben des Herrn Paul Edwin Louis Wölffling. Photograph in Magde⸗
burg, lautend, und die Police D 13 267
über 300 ℳ auf das Leben der Frau
Clara Mathilde Louise Emma Wölffliug, geb. Kleine, zu Magdeburg lautend, sind Alle Per⸗
angeblich abhanden gekommen. sonen, welche Ansprüche aus diesen Ver⸗ sicherungen zu haben glauben, werden hier⸗ durch aufgefordert, sie innerhalb 2 Mo⸗ nate von heute ab bei Vermeidung ihres Verlustes bei uns geltend zu machen. Magdeburg, den 13. November 1912. Magdeburger Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft.
[72699] Aufgebot.
Kurt Rechenberg in Hannover hat das Aufgebot der Kuxscheine Nr. 262—301, 686 — 759 der Gewerkschaft
in Gotha beantragt. Der Inhaber der ufgefordert, spätestens in
Urkunden wird dem auf den 13. Juni 1913. Vor⸗
mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten
Gericht anberaumten Aufgebotstermine
seine Rechte anzumelden und die Urkunden widrigenfalls die Kraftlos⸗
vorzulegen,
erklärung der Urkunden erfolgen wird. Thal, den 8. November 1912. Herzogliches Amtsgericht.
S
Amtsgericht Bremen hat am 24. Oktober 1912 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag des Musiklehrers Jo⸗ hann genannt Jonny Siedenburg in Bremen, Besselstraße 37 wohnbaft, wird der un⸗ bekannte Inhaber des Einlegebuchs der Sparkasse in Bremen, Nr. 105 888, am 28. April 1908 auf den Namen Jonny Siedenburg mit einer Einlage von ℳ 10,— eröffnet und gegenwärtig ein Guthaben von ℳ 10 288,30 nachweisend, hiermit aufgefordert, spätestens in dem zum weiteren Verfahren auf Donnerstag, den 15. Mai 1913, Nachmittags
Rechte das gedachte Einlegebuch hier vor⸗
erklärt werden soll.“ Bremen, den 25 Oktober 1912. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Weitsch.
[73494] Aufgebot. 1) Die Witwe Clara Ogorek, 2) der Werkarbeiter Theodor Ogorek, beide aus
Sparbücher der städtischen Sparkasse in Kattowitz Nr. 29 075, lautend auf den Namen des Fräuleins Marie Schymura aus Zalenze über 2000 ℳ, und Nr 32 335, lautend auf den Namen Max Schymura aus Zalenze über 1150 ℳ, beantragt. Der Inhaber des Buches wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 25. Februar 1913, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 36, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird. — 6. F. 26/12. Kattowitz, den 6. Nevember 1912.
daher an
111X“ “ 8
ches Amisgericht.
den Aussteller der Urkunden sowie an die als 1) die Bank für Handel und Gewerbe zu Bremen, 2) das Bankhaus Gebrüder Bonte Verbot an den
291 zu
bewirken, insbesondere neue Zinsscheine
Bremerhaven, den 11. November 1912.
onen haben den Verlust
2) Witwe Marie Landsknecht, Arnsberg, †
Police & 11 590 über 1500 ℳ Vers.⸗Summe
Oberoda
5 Uhr, anberaumten, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 79, stattfindenden Aufgebotstermine unter Anmeldung seiner
zulegen, widrigenfalls letzteres für kraftlos
Zalenze, Karlstraße Nr. 4, haben das Auf⸗ gebot der angeblich verloren gegangenen
[155697 Aufgebot. Es ist das Aufgebot folgender Urkunden zum Zwecke der Kraftloserklärung be⸗ antragt worden: a. des Wechsels vom 18. Januar 1912 über 1741,83 ℳ, akzeptiert von dem Hof⸗ baurat Alb. Wehe zu Berlin, fällig ge⸗ wesen am 20. April 1912, b. der beiden Wechsel über je 1000 ℳ vom 26. Januar 1912, akzeptiert von Carl Boetzel zu Berlin, fällig am 29. April 1912, ausgestellt von Ed. Tauchert, giriert an die Firma Kurt Berndt und die Antrag⸗ stellerin, Kommanditgesellschaft Berliner Kunststeinwerke Roßberg u. Co. zu Berlin⸗ Tempelhof, bbeantragt von der⸗ Letztgenannten, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. jur. (A. Casper, Berlin SW. 19, Komman⸗ dantenstraße 1/2. Die Inhaberin der Ur⸗ kunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Dezember 1912, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht Berlin C. 2, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos⸗ erklärung erfolgen wird. Bexlin, den 26. April 1912. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 84. [36382] Aufgebot. Die Firma Albert Raabe, Goldleisten⸗ fabrik in Berlin, Kurfürstenstraße 7, hat das Aufgebot des von der Firma Fahnauer & Schwab, G. m. b. H. in Dresden auf
die Schatzsche Buchhandlung in Duisburg
gezogenen, mit dem Giro von Fahnauer &l Schwah, Albert Raabe und Hellmuth Lemke versehenen Wechsels vom 2. März 1912 per 31. März 1912 über 202,35 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Januar 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, ereftragg. Zimmer 210, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Duisburg, den 2. Juli 1912. Königliches Amtsgericht.
[73378]
Das unterzeichnete Amtsgericht hat auf Antrag des Gutsbesitzers Alfred Marx Rohland in Breitingen die Ausschließung der Gläubiger des auf „Blatt 153 des Grundbuchs für Breitingen laut Eintrags vom 5. April 1823 für Gottlob Taubert eingetragenen Legates von vier Mfl. 3 Gr. 6 Pf. Konv. = drei Talern 22 Ngr. 4 Pf.
im 14⸗Talerfuße angeordnet. Die Gläu⸗
biger der erwähnten Hypothek werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche spätestens in dem auf den 15. März 1913, Vorm. 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht bestimmten Aufgebots⸗ termin anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Rechten auf die Hypothek aus⸗ geschlossen werden.
VBorna. den 12. November 1912.
Königliches Amtsgericht.
b 1 1
[73336] K. Württ. Amtsgericht Besigheim. Alufgebot.
Der verschollene Gustav Heinrich Bach, geb. in Löchgau am 15. Juni 1878, im Jahre 1882 nach Amerika ausgewandert, wird aufgefordert, sich spätestens im Auf. gebotstermin, Mittwoch, den 27. Mai 1913, Nachmittags 3 Uhr, dahier zu melden, widrigenfalle die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin hierher Anzeige zu machen.
Den 12. November 1912. Gerichtsassessor Dr. Schmückle. 73380] Aufgebot.
Karl Pfund, Gemeinderat in Gaildorf, hat als Abwesenheitspfleger beantragt, die verschollenen Geschwister: 1) Sofie Mathilde Schwarz, geboren in Gaildorf am 29. April 1849, 2) Heinrich Karl Philipp Schwarz, geboren in Gaildorf am 14. März 1854, 3) Gottlieb Martin Schwarz, geboren in Nürnberg am 30. Oktober 1855, Kinder des 1860 in Gaildorf verstorbenen Schreiners Januar Schwarz, zuletzt wohnhaft in Gaildorf?, Ziffer 3, im Jahre 1869 förmlich nach Amerika ausgewandert, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Frei⸗ tag. den 6. Juni 1913, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche über Leben oder Tod der Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spä⸗ testens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Gaildorf, den 12. November 1912.
K. Amtsgericht.
[73344] Aufgebot.
Die Witwe Luise Lüders, geb. Möller, in Lohklint, vertreten durch Justizrat Dr. Ziese in Rendsburg, hat beantragt, den verschollenen Matrosen Claus Lüders, geboren am 14. September 1892, zuletzt wohnbaft in Lohklint bei Breiholz,
schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 1. Juli 1913, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Rendsburg, den 11. November 1912.
Königliches Amtsgericht. Abt. 3.
[73345]
Herzogliches Amtsgericht Vorsfelde hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Witwe des Kaufmanns Wilhelm Meyer, Alwine geb. Lübbecke, in Braunschwei hat als berechtigte Inhaberin des auf das Leben des Landwirts Heinrich Wilheln Heutling, geboren am 7. Oktober 1874, zuletzt in Tiddische, ausgestellten Ver⸗ sicherungsscheins Nr. 102 225 der Magde⸗ burger Lebensversicherungsgesellschaft über 5000 ℳ beantragt, den genannten Heut⸗ ling für tot zu erklären. Aufgebotstermin wird auf den 2. Juni 1913, Vor⸗ mittags 10 Uhr, diesem Gerichte anberaumt. Heutling wird aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt wird. Alle, welche Auskunft über Leben und Tod Heutlings zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine diesem Gerichte Anzeige zu machen.
Vorsfelde, den 3. November 1912.
8 Der Gerichtsschreiber
des Herzoglichen Amtsgerichts: Wissel, Gerichtssekretär.
[73335] Bekanntmachung.
Am 15. November 1911 ist in Ham⸗ burg der am 13. März 1859 in Celle außerehelich geborene Arbeiter Heinrich Wilhelm Meyer, zuletzt in Hoisbüttel wohnhaft, ledig, verstorben. Alle Per⸗ sonen, welche Ansprüche an den Nachlaß desselben zu haben glauben, werden auf⸗ gefordert, ihre Erbrechte spätestens bis zum 1. Februar 1913 bei dem unter⸗ zeichneten Gericht anzumelden. Ahrensburg, den 9. November 1912.
Königliches Amtsgericht. Abt. II.
[73337] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Arras in Berlin
NW. 7, Dorotheenstraße 73, hat als Ver⸗
walter des Nachlasses des am 9. Februar 1912 in Halensee, Hektorstraße 16, ver⸗ storbenen Kaufmanns Paul Rosenwald das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗
schließung von Nachlaßgläubigern beantragt.
Die Nachlaßgläubiger werden daher auf⸗
gefordert, ihre Forderungen gegen den
Nachlaß des verstorbenen Kaufmannd Rosenwald spätestens in dem auf der
30. Januar 1913, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Amts⸗
gerichtsplatz, Zimmer Nr. 19 I, anbe⸗
raumten Aufgebotstermine bei diesem Ge⸗
richt anzumelden. Die A
vor Lor
t Die Anmeldung ha die Angabe des Gegenstandes und des
Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche
Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen.
Die Nach⸗ laßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen sowie die Glä biger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Charlottenburg, den 9. November 1912.
Königliches Amtsgericht. Abt. 13.
[73341] Aufgebot.
Der Lehrer Ernst Meyer in Deetz a. H., der Lehrer Willy Meyer in Buskow bei Frehne und Fräulein Martha Mcoyer in Storbeck haben als Erben des am 15. Mai 1912 in Frankendorf bei Neuruppin verstor⸗ benen Fleischbeschauers Friedrich Albrecht zuletzt in Frankendorf wohnhaft gewesen das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern bean⸗ tragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des Verstorbenen spätestens in den auf den 19. Februar 1913, Mittaägs 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß⸗ gläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Ber⸗ bindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, mächtnissen und Auflagen berücksichtigt werden, von den Erben nur insoweit Be⸗ friedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu biger noch ein Ueberschuß ergibt, auch haftet nach der Teilung jeder Erbe nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Die Gläubiger aus I Vermächtnissen und Auf⸗ agen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Auf⸗ gebot nicht betroffen.
Neurupvin, den 9. November 1912.
Ihee Ver⸗
zu
für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗
8
Königliches Amtsgericht.
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