klagten zur mündlichen Verhandlung vor das Landgericht Augsburg auf Donners⸗ tag, den 30. Januar 1913, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen beim Prozeßgericht zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen Sie wird be⸗ antragen: I. Die Ehe der Streitsteile wird aus alleinigem Verschulden des Beklagten geschieden. II. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. der Klägerin zu erstatten. Die öffentliche Zustellung dieses Auszugs an den Be⸗ klagten ist bewilligt. Augsburg, den 14. November 1912. Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.
73965] Oeffentliche Zustellung. Besl Sösgermdcc Ernst Wilhelm Israel in Olbersdorf, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr Weißflog in Bautzen, klagt gegen Anna verehel Isfrael, geb. Lorenz, früher in Olbers⸗ dorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, auf Grund von § 15672 B. G.⸗Bs. die Ehe der Parteien zu sche den. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bautzen auf den 3. Februar 1913, Vormittags 110 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Bautzen, den 13. November 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
173968] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterin Anna Szermerski gen. Bauditz, geb Woidt, in Berlin, Schleier⸗ nacherstraße Nr. 11, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Schreuer, Berlin W. 9, Linkstraße 25, klagt gegen den Maler Rudolf Richard Bruno Szermerstki gen. Bauditz, früher in Berlin, Bergmann⸗ straße Nr. 97, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts,
38 8 8
in den Akten 7. R. 790. 12 auf Ehescheidung mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten ür den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II in Berlin SW. 11, Halle⸗ sches Ufer Nr. 29 — 31, Zimmer Nr. 40, auf den 18. Februar 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 13. November 1912. Froben, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. Zivilkammer 7.
[73969] Oeffentliche Zustellung.
In der Prozeßsache des Silberarbeiters Georg Haspel in Neukölln, Elbe⸗ straße 30 IV, Prozeßbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Justizrat Dr. Geck in Berlin C. 25, Landebergerstraße 36, gegen seine Ehefrau Gertrud Haspel, geborene Limmer, früher in Leipzig⸗Gohlis, Anton⸗ straße 15, wegen Ehescheidung, ladet der Kläger die Beklagte zum Beweistermin — Vernehmung der Zeugin Selchow —
or die erste Zwwilkammer des Koniglichen
andgerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 — 31, Zimmer 33, auf den 15. Januar 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, und zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf den 22. Januar 1913, Vormittags 10 Uhr, ebenda, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗
achten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Berlin, den 15. November 1912. Herbst, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
173970] Oeffentliche Zustellung. Der Korrektor Ernst Körnig (Kernig) in Braunschweig, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hallermann in Braunschweig, klagt gegen seine Ehefrau, Marie geb. Haßkarl, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sie Ehebruch treibe, hm auch Anspruch auf Ehescheidung gemäß § 1568 B. G.⸗B. gegeben habe. Er beantragt, die Ehe der Parteien zu scheiden, die Beklagte für den schuldigen Teil zu erklären und ihr die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Herzoglichen Land⸗ gerichts in Braunschweig auf den 9. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen. Braunschweig, den 11. November 1912 Kükelhan, Gerichtsobersekretär, Gerichts⸗ schreiber des Herzoglichen Landgerichts.
73971] Oeffentliche Zustellung. Der Fuhrmann Wilhelm August Loh⸗ mann in Bremen, vertreten durch den Rechtsanwalt Petig in Bremen, klagt gegen seine Ehefrau, Johanne geb. Philippeit, früher in Bremen, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien auf Grund von § 1565 und § 1568 B. G.⸗B. zu scheiden, die Beklagte für den allein schul⸗ 8 digen Teil zu erklären und ihr die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivil⸗ kammer IV, zu Bremen, im Gerichts⸗ gebäude, I. Obergeschoß, auf Freitag.
9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. b Bremen, den 15. November 1912. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Medenwald, Sekretär.
[73974] Oeffentliche Zustellung.
Die Anna Hedwig verehel. Neuparth, geb. Schlott, in Plauen i. V., Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Seyfart, Greiz, klagt gegen ihren Ehemann, den Weber Franz Albin Neuparth, früher in Dölau (Elster), jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der Behauptung, a. daß der Beklagte seit dem 20. De⸗ zember 1904 in böslicher Absicht die Klägerin verlassen habe, daß ihr sein Auf⸗ enthalt seit über Jahresfrist unbekannt sei, b. daß er die Ehe gebrochen habe, mit dem Antrage, die Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des Fürstlichen Landgerichts zu Greiz auf Sonnabend, den 18. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht.
Greiz, den 13. November 1912.
Der Gerichtsschreiber des Fürstlichen Landgerichts.
73928] Oeffentliche Zustellung. Hauseatisches Oberlandesgericht. In Sachen der Ehefrau Charlotte
Marianne Marie Iden, geb. Gercke, in Kiel,
Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt
Dr. Hauers in Hamburg, gegen ihren Ehe⸗
mann, den Heizer Johann Christian
Hinrich Iden, früher in Hamburg, jetzt
unbekannten Aufenthalts, Beklagten, hat
die Klägerin gegen das Urteil des Land⸗
gerichts zu Hamburg vom 10. Juli 1912
Berufung eingelegt mit dem Antrage:
die zwischen den Parteien bestehende Ehe
zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, und mit der Begründung, daß der Beklagte sich über ein Jahr lang gegen den Willen der Klägerin in böslicher Absicht von der häuslichen Gemeinschaft ferngehalten hat und daß die Voraussetzungen für die öffentliche Zustellung seit über Jahresfrist gegen ihn bestanden haben. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor dem IV. Zivilsenate des Hanseatischen
Oberlandesgerichts zu Hamburg, Sieveking⸗
platz, ist anberaumt auf Montag, den
10. Februar 1913, Nachm. 12 ½ Uhr.
Der Beklagte wird zu diesem Termin ge⸗
laden und aufgefordert, einen bei diesem
Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Auszug der Berufungsklage
bekannt gemacht.
Hamburg, den 15. November 1912.
Friedrichson, Sekretär des Hanseatischen Oberlandesgerichts.
[73927] Oeffentliche Zustellung. Hanseatisches Oberlandesgericht. In Sachen der Ehefrau Anna Christine Rudolfine gen. Dina Kasten, geb. Vogt, in Hannover, Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt G. W. Fischer in Ham⸗ burg, gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Heinrich Christian August Kasten, früher in Bremerhaven, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, Beklagten, hat Klägerin gegen das Urteil des Landgerichts Bremen vom 24. Februar 1912 Berufung eingelegt mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor dem IV. Zivilsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts zu Hamburg, Sieveking⸗ platz, ist anberaumt auf Montag, den 10. Februar 1913, Nachm. 1 Uhr. Der Beklagte wird zu diesem Termine geladen und aufgefordert, einen bet diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Berufungsklage be⸗ kannt gemacht. Hamburg, den 15. November 1912. Friedrichson, Sekretäarkrö des Hanseatischen Oberlandesgerichts.
[73976] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Anna Catharina Maria Grindel, geb. Stender, in Großenaspe bei Neumünster, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dose in Kiel, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Albert Grindel, früher in Großenaspe, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund schwerer Verletzung der durch die Ehe be⸗ gründeten Pflichten, § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, ihre mit dem Beklagten am 12. Mai 1907 zu Großenaspe geschlossene Ehe zu scheiden und den Beklagten unter Auferlegung der Prozeßkosten für den schul⸗ digen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Kiel auf den 29. Januar 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Kiel, den 14. November 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
73978] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Karl Edelbrock, Johanna vresre Fenrich, in Burgsteinfurt, Prozeß⸗ evollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat
den 10. Januar 13, Vormittags
Salzmann in Münster, klagt gegen ihren 8
Ehemann, den Glockengießer Karl Edel⸗ brock, früher in Gescher, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sich unbekannt wohin ent⸗ fernt habe und seiner Verpflichtung, der Klägerin und den beiden gemeinschaftlichen Abkömmlingen Unterhalt zu gewähren, nicht nachgekommen sei, mit dem Antrage, auf Grund des § 1468 ² und ⁵ B. G⸗B. die westfälische Gütergemeinschaft der am 10. Mai 1907 zu Ahaus zwischen der Klägerin und dem Beklagten geschlossene Ehe aufzuheben, dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Münster auf den 16. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Ziestedärn wird dieser Auszug der Klage ekannt gemacht. Münster, den 23. Oktober 1912.
Buchheister, Sekretär, als Gerichts⸗ schreiber des Königlichen Landgerichts.
73967] Oeffentliche Zustellung.
Die minderjährige Erna Marie Elisa⸗ beth Fellechner zu Berlin, vertreten durch ihren Pfleger, den Kolonialwarenhändler Richard Pohrt hier, Lehrterstraße 18/19, im Prozeß vertreten durch den Rechtsanwalt Karl Meinhardt zu Berlin, Friedrich⸗ straße 13, klagt gegen den Arbeiter Rudolf Fellechner, früher zu Berlin, Südufer 34, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte als ehelicher Vater der Klägerin sich seit Jahren nicht mehr um die Klägerin kümmert, er auch seiner Unterhaltspflicht trotz verschiedentlicher Aufforderungen nicht nachkommt, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin bis zum 16. Lebensjahre in vierteljährlichen Vorausbeträgen vom 1. De⸗ zember 1911 an monatlich 30 ℳ zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivilkammer des Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, Zimmer 8/10, I. Stock, auf den 21. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 14. November 1912.
9
Blo “ Gerichtsschreiber des Landgerichts 8
[73936] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der minderjährigen Frieda Knüppel, vertreten durch ihren Vormund, Pastor Wilhelm Pfeiffer in Berlin, Charitéstraße 2, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Neimann, Rothkugel und Loewenthal in Berlin, Potsdamer⸗ straße 45, gegen den Chauffeur Fritz Stephan, unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin, Johanniterstraße 12, wird der Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht Berlin⸗Tempelhof in Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer Nr. 9, auf den 14. Januar 1913, Vor⸗ mittags 10 Uhr, geladen.
Berlin, den 9. November 1912.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Tempelhof. Abt. 7.
[74096] Oeffentliche Zustellung.
Der minderjährige Karl Paul Friß Sohst in Stockelsdorf, vertreten dur seinen Vormund, den Maurer Heinrich Sohst in Stockelsdorf, Marienstraße, im Prozesse vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Mandorpf in Lübeck, klagt gegen den Geschäftsreisenden Karl Freese, früͤher in Lübeck, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, aus außerehelicher Erzeugung auf Zahlung von Unterhaltsbeiträgen, und be⸗ antragt, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger von seiner Geburt, den 20. Januar 1912 bis zu seinem voll⸗ endeten 16. Lebensjahre an Unterhalts⸗ kosten monatlich 20 ℳ in vierteljährlichen, im voraus fälligen Beträgen zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Der Beklagte wird zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits auf den 3. Januar 1913, Vormittags 10 Uhr, vor das Amtsgericht, Abt. VI, in Lübeck, Zimmer 22, geladen.
Lübeck, den 6. November 1912.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
Abteilung VI.
[73977] Oeffentliche Zustellung.
Reinhold, Emil, ine Alma Höhn in Bertelsdorf bezw. in Henf⸗ städt, gesetzlich vertreten durch ihren Pfleger Gastwirt Christoph Schröter in Henfnädt, Prozeßbevollmächtigter: der Rechtsanwalt Dr. Baer in Coburg, klagen gegen den Korbmacher Paul Höhn, früher zu Bertels⸗ dorf, unter der Behauptung, daß der Be. klagte der unterhaltspflichtige Vater der Kläger sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an jeden der Kläger einvterteljährlich eine im voraus zahlbare Unterhaltsrente von je 32,50 ℳ, beginnend mit dem Tag der Klagzustellung, zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 3. Zivil⸗ kammer des Landgerichts zu Meiningen auf den 21. Januar 1913, Vormittags
Otto, Karoline und
8 ½ Uhr, mit der Anfforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Meiningen, den 14. November 1912 Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[73980]
Die minderjährigen Gertrud und Paul Kampa in Comprachtschütz vertreten durch ihren Pfleger, den Gärtner Martin Zoglowek ebendaher, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Salinger und Siegismund in Oppeln, klagen gegen den Maurerpolier Josef Kampa, früher in Comprachtschütz, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Gewährung von Unter⸗ halt, mit dem Antrage: durch ein gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbares Urteil den Beklagten zu verurteilen, an jeden der Kläger am 1. Juli, 1. Oktober, 1. Januar, 1. April jeden Jahres vom 1. Juli 1912 ab vierteljährlich je 36 (sechsunddreißig) Mark im voraus zu zahlen, ev. den Klägern den standesgemäßen Unterhalt zu gewähren, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Oppeln, Zimmer Nr. 65, auf den 16. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu seinem Vertreter zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Oppelu, den 12. November 1912.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Meier, Emma, geboren am 29. April 1912, unehelich der ledigen Kassierin Marie Meier von Tegernheim, gesetzlich vertreten durch den Vormund Franz Raith, Fabrik⸗ arbeiter daselbst, hat Klage erhoben zum K. Amtsgerichte Starnberg gegen den Kammerdiener Max Westermeier, zuletzt wohnhaft in der Villa Lindenau bei Starnberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, Urteil dahin zu er⸗ lassen: I. Es wird festgestellt, daß der Beklagte der Vater des am 29. April 1912 außerehelich geborenen Kindes der Marie Meier, namens Emma, ist, II. der Beklagte ist schuldig, dem Kinde von der Geburt bis zum zurückgelegten 16. Lebens⸗ jahre eine je für 3 Monate voraus zu ent⸗ richtende Unterhaltsrente von jährlich 240 ℳ zu bezahlen und die Prozeßkosten zu tragen, III. das Urteil wird für vor⸗ läufig vollstreckbar erklärt. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits ist Termin bestimmt auf Mittwoch, den 8. Januar 1913, Bormittags 9 Uhr, beim Prozeßgericht, wozu Be⸗ klagter geladen wird. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an Max Wester⸗ meier wird obiger Klageauszug und die Ladung bekannt gemacht.
Starnberg, den 11. November 1912.
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts
Starnberg.
[74334] Oeffentliche Zustellung.
1) Die Fräulein Betty Hoffmann in Holsterhausen⸗Essen, 2) die minderjährige Mathilde Hoffmann, vertreten durch ihre Vormünderin, Frau Justizrat Wirtz in Düsseldorf, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Justizrat Dr. H. Romeiß, R. Kühne und Dr. F. Romeiß in Wies⸗ baden, klagen gegen den Journalisten Julius Stolzenheim, früher in Wies⸗ baden, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter am 14. August 1911 mit der Klägerin zu 1 den Beischlaf vollzogen, infolgedessen die⸗ selbe schwanger geworden und am 7. Mai 1912 ein Kind geboren habe, mit dem An⸗ trage auf Zahlung von 60 ℳ Kindbett⸗ kosten an Klägerin zu 1 und von monatlich 20 ℳ Alimenten von der Geburt des Kindes an gerechnet — 7. Mai 1912 — bis zu dessen vollendeten 16. Lebensjahre an die Klägerin zu 2. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Wiesbaden auf den 13. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, ins Ge⸗ richtsgebäude, Gerichtsstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 92, geladen.
Wiesbaden, den 11. November 1912.
Kgl. Amtsgericht. 2 e.
[74314] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Joh. Wilh. Besgen, G. m. b. H. in Eschweiler, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Besgen in Aachen, klagt gegen den Heinrich Kranz, früher in Cornelymünster Hotel, zur Post, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, unter der Behauptung, daß ihr gegen den Beklagten eine Forderung von 61,75 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage für Warenlieferung zustehe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig zu verurteilen, an Klägerin oder deren Prozeßbevollmächtigten 61,75 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezu⸗ stellungstage zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht in Aachen, Kongreß⸗ straße 11, Zimmer 18, auf den 15. Ja⸗ 1913, Vormittags 9 Uhr, ge⸗
den.
Aachen, den 15. November 1912.
Pfaff, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[74315] Oeffentliche Zustellung.
er Bergmann Franz Szvymoniak in Bergeborbeck, Robertstraße 4, Prozeß⸗
meyer in Bergeborbeck, Hochstraße 44 klagt gegen den Bergmann Paul Schultz, früher in Bergeborbeck, Robertstraße 4 jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm für Kost und Wohnung für die Zeit vom 1. bis 8. Oktober 1912 17,36 ℳ und für gelieferte Waren 7,64 ℳ, insgesamt 25,— ℳ, verschulde, mit dem Antrage den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger 25,— ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 8. Ok⸗ tober 1912 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht in Borbeck auf den 16. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen. Borbeck, den 15. November 1912. Bracht, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[73937] Oeffentliche Zustellung.
großhandlung in Oldenburg i. Gr., Pro⸗ zeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Drez.
Bracke u. Marheine hier, klagt gegen den
Molkereibesitzer Rudolf Maaßberg, früber hier, Nordstr. 14, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte Waren gekauft und erhalten habe, mit dem Antrage, 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 525 ℳ 20 ₰ nebst 5 % Verzugszinsen seit dem 1. Oktober 1912 zu zahlen, 2) auch das Urteil eventuell gegen Sicher⸗ heitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Herzogliche Amtsgericht in Braunschweig auf den 7. Januar 1913, Vor⸗ mittags 10 Uhr, geladen.
Braunschweig, den 8. November 1912.
Lange, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts. 18.
[74318] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Hans Behmack in Berlin, Geisbergstr. 30, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Joachimezyk in Berlin W. 8, Friedrichstraße 82 a, klagt gegen den Kaufmann Willy Schickel, früher in Charlottenburg, Eisenzahnstr. 41, jetzt un⸗ bekannten Aufenthaltsorts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte von dem Kaufmann Fritz Neuburger in Charlotten⸗ burg, Dernburgplatz 2, ein bares Darlehn in Höhe von 250 ℳ erhalten habe, von welchem ein Teilbetrag von 100 ℳ fällig sei und Neuburger diese Darlehnsforderung durch schriftliche Urkunde vom 23. X 12 an den Kläger abgetreten und der Kläger den Beklagten hiervon in Kenntnis gesetzt habe, mit dem Antrag, 1) den Beklagten kosten⸗ pflichtig zur Zahlung von 100 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 5. 9. ds. Js. zu ver⸗ urteilen, 2) das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits wird der Be⸗ klagte vor das Königliche Amtsgericht in Charlottenburg, Amtsgerichtsplatz, Zimmer 38 I, auf den 21. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Charlottenburg, den 11. November 1912. 38 C. 1890/12. 1
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[73938] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Hans Behmack in Berlin, Geisbergstr. 30, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Joächimczyk in Berlin W 8, Friedrichstr. 82 a, klagt gegen den Kaufmann Willy Schickel, früher in Charlottenburg, Eisenzahnstr. 41, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte von dem Kaufmann Fritz Neuburger in Char⸗ lottenburg, Dernburgplatz 2, ein bares Darlehn von 250 ℳ erhalten habe, von welchem ein Teilbetrag von 100 ℳ fällig sei, Neuburger diese Darlehnsforderung durch schriftliche Urkunde vom 23./8 12 an den Kläger abgetreten und der Kläger dem Beklagten hiervon in Kenntnis gesetzt habe, mit dem Antrag, 1) den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 100 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 5./10. ds. Is. zu verurteilen. 2) das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht in Charlottenburg, Amtsgerichts⸗ platz, Zimmer 38, I Tr., auf den 21. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen. 38. C. 2292/12.
Charlottenburg, den 11. November
1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[73972] Oeffentliche Zustellung.
Der Zigarrenhändler Jakob Freund in Hilden, Kaiser⸗Wilhelmstr. 24, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Frölich u. Obuch in Düsseldorf, klagt gegen 1) den Auktionator Max Decker, früher in Düsseldorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund von Veruntreuungen, mit dem Antrage auf Zahlung von 1300 ℳ als Gesamtschuldner mit der Beklagten zu 2 nebst Zinsen und Kosten. Der Kläger ladet den Beklagten zu 1 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Düsseldorf auf den 20. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gersichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Düsseldorf, den 13. November 1912.
Breßler, als Gerichtsschreiber
bevollmächtigter: Geschäftsführer Wiede⸗
des Königlichen Landgerichts.
Die Firma Julius Klockgeter, Butter⸗
Beklagte hiermit vor das Großherzogliche
(lkagt gegen den Apotheker Georg Hall⸗
* kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar
Vi
38
Reichs
*&
11“
8 Untersuchun ssachen. 2 Aufgebote,
4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.⸗ äufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
erte
anzeiger und Königlich Preußi
Berlin, Montag, den 18. November
vanzeiger. 1912.
EE——
Offentlicher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
Bankausweise.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften⸗ Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 1 . Unfäll⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
—
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellunge
(4317] Oeffentliche Zustellung. Der Nieter Johann Schlemm in Eins⸗ nden Nr. 42, Prozeßbevollmächtigter: Rcchnungssteller A. Hurrelmann in Eins⸗ varden, klagt gegen den Nieter Johannes Krrebs, früher in Einswarden, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behaup⸗ tung, daß der Beklagte ihm für geliefertes Mittagessen 7 ℳ 20 ₰ schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von ℳ 20 ₰ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. November 1912 zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der
Umtsgericht Butjadingen, Abt. II, in Ellwürden auf den 7. Januar 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen. Ellwürden, den 6. November 1912. Behrens, Gerichtsaktuargeh.
11320] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann L. Broh in Frankfurt r,O., Breitestr. 30, Prozeßbevollmächtigter: Fustizkat Gebhardt in Frankfurt a. Oder,
mann, früher in Frankfurt a. O., jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Kläger für den Be⸗ lagten bei W. Pohle für eine Einrichtung um Laden 100 ℳ für Rechnung des Be⸗ käagten mit der Vereinbarung bezahlt hat, zdiese 100 ℳ ihm spätestens am 1. Juli 12 vom Beklagten zurückzuzahlen sind, deß Beklagter aber nicht zahlt, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zur Zahlung von 100 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 19. Juni 29i12 an Kläger zu verurteilen. Zur nündlichen Verhandlung des Rechtsstreits urd der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gricht in Frankfurt a. O., Logenstraße 6, jimmer 10, auf den 6. Januar 1913, Vormittags 11 Uhr, geladen. Frankfurt a. O., den 11. November
1912. 2. Gans, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[14319] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann L. Broh in Frankfurt, Oder, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Gebhardt in Frankfurt, Oder, klagt gegen n Apotheker Georg Hallmann, früher „Frankfurt, Oder, jetzt unbekannten Auf⸗ nthalts, unter der Behauptung, daß der klagte im Hause des Klägers, Breite⸗ fraße 30, eine Wohnung nebst Geschäfts⸗ räumen für die Zeit vom 1. Juli 1912 gegen eine Jahresmiete von 700 ℳ ge⸗ mietet und die am 1. Oktober 1912 fällig wesene Miete mit 175 ℳ nicht gezahlt habe, mit dem Antrage, den Beklaaten
zur Zahlung von 175 ℳ an Kläger zu berur eilen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Frankfurt, Oder, Logenstraße 6, Zimmer 10, auf den Januar 1913, Vormittags 11 Uhr. geladen. „Frantfurt, Oder, den 11. November
V vom Samstag, den 28. Dezember 1912, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungs⸗ saale, geladen.
[74322] Oeffentliche Zustellung.
hausen, Kreis Jüterbog⸗Luckenwalde, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. Dieke in Jüterbog, klagt gegen den früheren Wirtschaftsbeamten Wa
in Malterhausen, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der Behauptung, daß dieser, der bei dem Kläger als Wirtschafts⸗ beamter tätig war, den vom Kläger zur Lohnzahlung 1 22,97 ℳ nicht den betreffenden Ange⸗ stellten ausgezahlt, sondern ihn für sich verwandt habe, mit dem Antrage auf Ver⸗
in Königsberg, jetzt unbekannten Aufent⸗
Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts Hollfeld.
Der Rittergutsbesitzer Krüger in Malter⸗
ter Sasse. zuletzt
erhaltenen Betrag von
urteilung des Beklagten zur Zahlung von 22,97 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung. Der Kläger lädt den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Jüterbog auf den 14. Jan. 1913, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — Aktenzeichen 4 C. 452. 12. Jüterbog, den 15. November 1912. Schumann, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[73992]
Der Ingenieur H. Thoma in Bayreuth, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Levor und Willy Samstag in Nürnberg, klagt gegen den Ingenieur Karl Bret⸗ schneider bei Firma Sichtig & Cie., Maschinenfabrik hier, zurzeit auf Reisen und ohne bekannten Aufenthalt, unter der Behauptung, daß der Beklagte aus Ring⸗ kauf 65 ℳ und 1 ℳ 50 ₰ Mahnkosten schulde, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten unter Kostenfolge zur Zahlung von 65 ℳ nebst 4 % Zinsen seit Klagzustellung sowie 1 ℳ 50. ₰ Mahnkosten. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Großherzogliche Amtsgericht in Karlsruhe, Abteilung I, auf Mittwoch, den 15. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, Akademie⸗ straße Nr. 2, I. Stock, Zimmer Nr. 8, geladen.
Karlsruhe, den 13. November 1912.
Gerichtsschreiberei des Großherzoglichen Amtsgerichts. A I.
[74296] Oeffentliche Zustellung.
Der Viehhändler Hermann Karrasch in Lyck, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Rohr daselbst, klagt gegen den früheren Gutsbesitzer und Oberleutnant der Reserve Pilchowski, früher in Pr. Höhe, zuletzt
halts, unter der Behauptung, daß er am 10. November 1911 ein bares Darlehn von 200 ℳ und am 15. November 1911 ein solches von 100 ℳ erhalten und sich verpflichtet habe, diese Darlehen mit 5 vom Hundert zu verzinsen und auf Ver⸗ langen zurückzuzahlen, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 315 ℳ nebst 5 vom Hundert Zinsen von 300 ℳ seit dem 16. Sep⸗ tember 1912 zu zahlen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger
[73991] Oeffentliche Zustellung. wied, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt
Der Kaufmann Louis Frede in Neu⸗
Dr. Schaufuß das., klagt gegen den früheren Apotheker Josef Maria Karl Giesen, unbekannten Aufenthalts, früher in Monta⸗ baur, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte ihm für im Jahre 1909 und 1910 gelieferte Anzüge und sonstige Herren⸗ modeartikel sowie für entstandene Wechsel⸗ unkosten 329,95 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. Januar. 1911 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 329,95 ℳℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. Januar 1911. durch vorläufig vollstreckbares Urteil kosten⸗ fällig zu verurteilen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Montabaur auf den 11. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Montabaur, den 5. November 1912.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[73979] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Gebr. Windhoff, Motoren⸗ und Fahrzeugfabrik G. m. b. H. zu Rheine i. W., vertreten durch die Ge⸗ schäftsführer Ernst und Fritz Windhoff, beide zu Rheine i. W., Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Tümler zu Münster,
Heinrich Didden, früher zu Essen a. d Ruhr, zuletzt wohnhaft zu Hagen i. W., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Klä⸗ gerin für eine unter dem 6./19. Juli 1910 im beiderseitigen Handelspetriebe auf ratenweise Abzahlung käuflich gelieferte Automobildroschke den Kaufpreis von
Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 3394,65 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Juni 1912 zu zahlen, auch das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Münster auf den 16. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Münster, den 4. November 1912. Buchheister, Sekretär, als Gerichts⸗ schreiber des Königlichen Landgerichts.
[74323] Oeffentliche Zustellung.
Friedrich Sauber, Unterhändler von hier, Täubleinshof 5, hat gegen den Installateur Anton Behringer, zuletzt hier, nun un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Darlehens⸗ forderung, Klage zum Amtsgericht Nürn⸗ berg gestellt, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten Behringer zur Zahlung von 50 ℳ nebst 4 % Zinsen daraus seit 1. Februar 1911 und zur Kostentragung zu verur⸗ teilen, sowie das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die öffentliche Zu⸗ stellung der Klage ist bewilligt und Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumt auf Montag, den 23. Dezember 1912, Vormittags 8 Uhr, im Zimmer Nr. 13 des Justizgebäudes an A straße. Zu diesem Termine wird der Be⸗ klagte geladen.
klagt gegen den Droschkenkutscher Franz
3394,65 ℳ schulde, mit dem Antrage, den
der Augustiner⸗
der Behauptung, daß der Beklagte ihm für Kostgeld und Getränke den Betrag von 205 ℳ schulde. Kläger beantragt: den Beklagten kostenpflichtig vorläufig vollstreckbar zur Zahlung von 205 ℳ nebst 4 % Zinsen zu verurteilen. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte hiermit vor das Großherzog⸗ liche Amtsgericht, Abt. I, in Oberstein zu dem auf den 27. Januar 1913. Vor⸗ mittags ½9 Uhr, bestimmten Termine geladen.
Oberstein, den 14. November 1912. Der Gerichtsschreiber
des Großberzoglichen Amtsgerichts. Abt. I. Menzel, Aktuargehilfe.
—
[74325] Oeffentliche Zustellung. Der Pferdehändler Abraham Lippmann in Wronke, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Hildt in Wronke, klagt gegen den Gutspächter v. Studniarski, früher in Karmin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm aus dem Primawechsel vom 1. Ja⸗ nuar 1909, zahlbar am 1. September 1911, über 1312,50 ℳ, den Betrag von 1312,50 ℳ nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 1. Oktober 1911 verschuldet und daß die Zuständigkeit des Amtsgerichts Pinne vereinbart ist, mit dem Antrage zu erkennen: 1) der Beklagte wird ver⸗ urteilt, an den Kläger 1312,50 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1911 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits
vorläufig vollstreckbar. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Pinne auf den 10. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen. 6“ Pinne, den 12. November 1912. Habicht, Amtsgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[74329] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Albert Blessing, Darm⸗ handlung in Reutlingen, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte List, Läpple, Dr. Göz in Reutlingen, klagt gegen den Gott⸗ lieb Metzler, Metzgermeister, früher in Calmbach, O.⸗A. Neuenbürg, nun mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, auf Grund Kaufs, mit dem Antrage, durch vorläufig vollstreckbares Urteil für Recht zu erkennen: Der Beklagte ist schuldia,
seit 29 November 1911 und aus 10 ℳ seit 18. Februar 1912 zu bezahlen und die Kosten des Rechtsr its zu tragen. Zur mündlichen Verhandlang des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Reutlingen, auf Freitag, den 17. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[74330] Oeffentliche Zustellung.
Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts
ladet den Beklagten zur mündlichen⸗Mer⸗
Gans, Gerichtsschreiber. . .* lagt gegen den Schlosser Wil⸗ delm de la Gré, früher in Hamm, jetzt bekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ ptung, daß er von dem Beklagten für st und Logis noch den Betrag von 53 ℳ fordern habe, mit dem Antrage auf enpflichtige Verurteilung durch vor⸗ laufig vollstreckbares Urteil zur Zahlung don 53 — dreiundfünfzig — Mark. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche mtsgericht in Hamm auf den 13. Ja⸗ nuar 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, auf Fimmer 1, am Friedrichsplatz, geladen. Hamm, den 15 November 1912. Wiesemann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
13939] Oeffentliche Zustellung.
„‚Der Bau⸗ und Spezereigeschäftsinhaber tenz Martin in Plankenfels, vertreten ch Rechtsanwalt Berthold in Hollfeld,
agt gegen Georg Schmitt, früher
ekonom in Schressendorf, nun unbe⸗ nnten Aufenthalts, wegen Forderung für
Zezereiwarenlieferungen, und beantragt,
ten Beklagten durch vorläufig vollstreck⸗ 22 Urteil kostenpflichtig zur Zahlung 20 ℳ 3 ₰ Hauptsache, ferner 30 ₰ kahnportoauslagen zu verurteilen. Be⸗
agter Georg Schmitt wird zur münd⸗ n Verhandlung des Rechtsstreits in
*Sitzung des K. Amtsgerichts Hollfeld
gemklichl. Lyck, den 11. November 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[73940] Oeffentliche Zustellung.
Der Landwirt Julius Krüger in Ratschin, Prozeßbevollmächtigter: Deutsche Mittel⸗ standskassen in Posen G. m. b. H., klagt gegen den Albert Robert Schlak, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß im Grundbuche des dem Kläger gehörigen Grundstückes Ratschin Bl. 48 in Abt. III unter Nr. 3 für Albert Robert Schlak, den Beklagten, eine Resthypothek von 100 Talern ein⸗ getragen ist. Der Hypothekengläubiger ist bereits vom Kläger wegen seiner Forde⸗ rung befriedigt. Löschungsbewilligung ist von dem Beklagten nicht zu erlangen, da dessen Aufenthalt unbekannt ist, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten, in die Löschung der für ihn eingetragenen Post Abt. III Nr. 3 von 100 Talern im Grundbuche von Ratschin Bl. 48 zu willigen, das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Margonin auf den 4. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Margonin, den 1. November 1912.
eennomwhi-Dbdornit, klagt gegen ie am 8. April 1863 geborene Helene Szobinska, früher in Stobnitza, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß für die Beklagte auf dem Grundstücke der Klägerin Stobnitza Blatt Nr. 1 in Abteilung III unter Nr. 2 ein Kaufgeld von 33,10 Talern nebst Zinsen eingetragen sei, daß die Beklagte wegen dieses Kaufgeldes vor vielen Jahren bereits befriedigt sei, daß die Klägerin das ge⸗ nannte Grundstück erworben und wieder weiterveräußert habe, dem Käufer gegen⸗ über zur Beseitiguug der Hypothek ver⸗ pflichtet und dafür zum Verlangen der berechtigt sei, mit dem Antrage, die Beklagte durch vorläufig vollstreckhares Urteil kostenpflichtig zu verurteilen, die Löschung des für sie auf dem Grundstücke Stobnitza Blatt Nr. 1 in Abteilung III Nr. 2 eingetragenen Kaufgeldes von 33,10 Talern nebst Zinsen zu bewilligen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird die Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht in Obornik auf den 31. Dezember 1912, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 5, geladen.
Obornik, den 2. November 1912.
Der Gerichtsschreiber 8 des Königlichen Amtsgerichts.
[74324] Oeffentliche Zustellung. Der Hotelier Clemens Vogt zu Idar,
Müller, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 11“
vertreten durch den Mandatar Kruel in
escrn orr Sehäuptung,
aus dem Jahre 1912 90,55 ℳ verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an den Kläger neunzig Mark 55 ₰ nebst vier v. H. Zinsen seit dem 13. 4 1912 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Schivelbein auf
10 ½ Uhr, geladen. Dieser Auszug der Klage wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht. Schivelbein, den 16. November 1912. Glashagen, Amtsgerichtssekretär, Ge⸗ richtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[74332] Oeffentliche Zustellung.
Die Celler Lederwerke vorm. Fritz Wehl & Sohn Aktiengesellschaft in Celle, vertreten durch den Direktor Karl Wehl in Celle, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Borchers in Celle, klagt gegen den Kaufmann Robert Horn, früher in Straßburg i. E., Molsheimerstraße 17c, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗ haltsort, auf Grund der Behauptung, daß ihm der Beklagte aus einem Schuldscheine vom 29. November 1911 als Darlehn 300 ℳ schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung
von Monnich⸗Monwich, früher in Idar, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter
Prozeßbevollmächtigter: Scharenberg in Ribnitz i. M., klagt gegen n den Steuermann Ernst Trube, früher in einschließlich des voraufgegangenen Mahn⸗ verfahrens zu tragen, 2) das Urteil ist
an die Klägerin den Betrag von 70 ℳ seit 24. August 1911, aus 24 ℳ 30 ₰
Reutlingen, den 14. November 1912.
dem 21. Mai 1912. Zur mündlichen Ver handlung des Rechtsstreits wird 3 Beklagte vor das Kaiserliche Amtsgericht in Straßburg i. Els. auf Freitag, der 17. Januar 1913, 9 Uhr, Saal 45, geladen. Straßburg, den 14. November 1912 Gerichtsschreiberei
bei dem Kaiserlichen Amtsgerich
8
[74333] Oeffentliche Zustellung.
Der Ortsarmenverband L. treten durch Bürgermeister Schwander in Straßburg i. E., klagt gegen die Dienst⸗
(⁸N Dr.
magd Marie Katharina Keßler, früher
in Straßburg, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß die Beklagte aus Unter
stützungen den Betrag von 61,20 ℳ schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige und vor
läufig vollstreckbare Verurteilung zur Zah⸗ lung von 61,20 ℳ. Zur mündlichen Ver
handlung des Rechtsstreits wird die Be
klagte vor das Kaiserliche Amtsgericht in Straßburg i. E. auf den 6. Januar 1913, Vormittags 9 Uhr, Saal 49
geladen.
Straßburg, ver⸗
Vormittags
Straßburg i. E., den 16. November
1912. . . „Gerichtsschreiberrtie bei dem Kaiserlichen Amtsgericht. [73943] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann W. Liever in Wustrom
Swinemünde, jetzt unbekannten Aufent⸗ klagte ihm aus Kauf und Lieferung von Waren 15,60 ℳ schulde, und zwar mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an ihn 15,60 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. April 1912 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlun des Rechtsstreits wird der Beklagte vo
mittags 9 Uhr, geladen. Swinemünde, den 15. Nonember 1912 Wendler, Amtsgerichtssekretär Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[73989] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Fr. Vollmer, Herrnschneiderei
Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Rosenthal in Wiesbaden, Kirchgasse 52 lagt gegen den Leutnant a. D. Wilheln Behaup⸗
Dehau
bekannten Aufenthalts, unter der 2 — tung, daß Beklagter auf Grund vorheri 2 8 8
klagten kostenpflichtig zu verurteilen, die Klägerin oder den im Rubrum be⸗
Prozeßbevollmächtigten derselben 315 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 20. April 1911 zu
streckbar zu erklären. Zur mündliche Verhandlung des Rechtsstreits wird de
Des
22
18.
Der Oberkellner Wilhelm Pumy in Schi⸗ 2 üuprüng, däaß der Beklagte dem Kläger für Logis und Beköstigung
den 19. Februar 1913, Vormittags
in Wiesbaden auf den 1913, Vormittags 9 Uhr, UKNeo oroöngrichkn Aintsgerichts. Abt. 2 b.
3) Verkü
8 4 Verdingungen ꝛc. [74254] Verdingung von Faßbutter.
Am Freitag, den 22. November 1912, Mittags 12 Uhr, soll der für die Zeit vom 1. Dezember 1912 bis 31. März 1914 erforderliche Bedarf an frischer Butter (Faßbutter) öffentlich ver⸗ dungen werden. Der abzuschließende Ver⸗ trag soll vom 31. März 1914 ab um je ein Jahr weiterlaufen, falls er nicht bis Ende September des jeweils laufenden Jahres gekündigt wird.
Die Lieferungsbedingungen bleiben die gleichen, die der ergebnislos verlaufenen Verdingung zum 28. Oktober zugrunde ge⸗ legt waren. Die Bedingungen und An⸗
stratur zur Einsicht aus; gegen Einsendung von 60 ₰ in bar oder in Briefmarken von 10 ₰ von hier be⸗ zogen werden. Die Einsendung von Proben ist nicht mehr erforderlich. Die Zuschlagsfrist be⸗ g’ —
ilhelmshaven, den 14. No 1912
Idar, klagt gegen de dommissionär
obiger Summe nebst 4 % Zinsen seit
Kaiserliche Marineintendantur.
Rechtsanwalt
3 halts, unter der Behauptung, daß der 28
in Wiesbaden, Museumstraße 3, Klägerin,
Horlohé, früher in Saarburg, jetzt un⸗
Bestellung Kleidungsstücke im Jahre 1911 erhalten habe, mit dem Antrage, den Be⸗
an
das Königliche Amtsgericht in Swinemünde auf den 18. Februar 1913, Vor⸗
nannten, zum Geldempfang ermächtigten
zahlen, auch das Urteil für vorläufig voll⸗
Beklagte vor das Königliche Amtsgericht
ufe, Verpachtungen,
gebotsformulare liegen in unserer Regi⸗ auch können sie