1912 / 277 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 21 Nov 1912 18:00:01 GMT) scan diff

des neuen Anlagekapitals stellen sich dagegen bei elektrischem Betrieb um 5,9 Millionen Mark niedriger als bei Dampf⸗ betrieb. Diese Berechnung geht davon aus, daß nach Ein⸗ führung der neuen Betriebsweise der Verkehr durch Ver⸗ mehrung der Fahrgelegenheit und Abkürzung der Fahrzeit verbessert wird, auch soll durch reichlich bemessene Platzzahl einer Ueberfüllung der Züge vorgebeugt werden. Die neue Ertragsberechnung für 1916 verwendet soweit wie möglich die Betriebsergebnisse des Jahres 1911, die zur Zeit der Aufstellung der Gesetzesvorlage noch nicht bekannt waren, woraus sich erklärt, daß ihre Zahlen mit jenen der Begründung zum Gesetz, die sich auf Ermittlungen aus dem Jahre 1907 stützt, insbesondere hinsichtlich der Höhe des Fehlbetrages nicht ganz übereinstimmen. Durch die Benutzung der wirklichen Ausgabeziffer des Jahres 1911 ist die Berechnung für 1916 wesentlich zuverlässiger geworden. Ueber die sehr sorgfältig durchgeführte Ermittlung der Betriebsergebnisse für 1910/11 gibt die Beantwortung der Frage, wie sich die Betriebs⸗ bilanzen der Berliner Stadt⸗, Ring⸗ und Vorortbahnen für die Jahre 1910 und 1911 stellen, Auskunft (S. 153 ff.). Das Ergebnis dieser Ermittlung ist sehr unbefriedigend. Für 1910 ergibt sich ein Fehl⸗ betrag von 376 400 ℳ, für 1911 ein solcher von 462 600 ℳ; für 1916 berechnet sich der Fehlbetrag ohne Abschreibung der Bau⸗ anlagen und ohne Verzinsung des Baukapitals unter den er⸗ wähnten Voraussetzungen für die Verkehrsbedienung bei elektrischem Betrieb auf 2 347 000 ℳ, bei Dampfbetrieb auf 9 971 000 ℳ. Damvpfbetrieb kann daher nicht weiter in Frage kommen.

Es kann dem Staate nicht zugemutet werden, für einen in so hohem Maße verlustreichen Betrieb noch weiteres Kapital aufzu⸗ wenden. Eine Tariferhöhung ist hiernach unvermeidlich, aber gerecht⸗ fertigt, weil die Abkürzung der Fahrzeit, die vermehrte Fahrgelegen⸗ heit und die erhöhte Bequemlichkeit durch Vermehrung der Sitzplätze und Beseitigungs des Rauchs dem Reisenden wesentliche Vorteile gegenüber dem jetzigen Betriebe bieten. Die Erhöhung der Tarife geht davon aus, daß wenigstens der Fehlbetrag im Betrieb vermieden und eine Verzinsung von 4 v. H. der Neuaufwendungen für Einrich⸗ tung des elektrischen Betriebes erzielt werden soll. Das Anlagekapital der jetzt vorhandenen Anlagen bleibt trotz der Erhöhung der Tarife nach wie vor zinslos.

Es ist beabsichtigt, die elektrische Arbeit für die Zugförderung aus fremden Kraftwerken zu beziehen: ein Vertrag hierüber ist indes noch nicht abgeschlossen worden. Vielmehr liegt nur das rechts⸗ verbindliche Angebot einer Unternehmergruppe vor, wodurch für die Ermittlung der Kosten der elektrischen Arbeit, die einen immerhin nicht unwesentlichen Teil der gesamten Betriebsausgaben bilden, eine feste Unterlage geschaffen worden ist. Das Angebot stellt einen Strompreis sicher, der je nach dem Umfang der Stromlieferung für den Bahnbetrieb zwischen 3,3 und 3,8 für eine Kilowattstunde bezogen auf die Bahnseite der Unterwerke liegt. Es räumt ferner dem Staate eine weitgehende Mitwirkung auf die Betriebsführung und Geschäftsgebahrung des Unternehmens sowie umfassende Rechte für den Fall ein, daß die Stromlieferung irgendwie gefährdet erscheint. Auch wird darin der Staatseisenbahn⸗ verwaltung vorbehalten, die gesamten zum Unternehmen gehörenden Anlagen zur Erzeugung und Fortleitung der elektrischen Arbeit unter gewissen, genau angegebenen Bedingungen innerhalb der Vertragsdauer anzukaufen. Die Staatseisenbahnverwaltung hat der Unternehmergruppe gegenüber keine Verbindlichkett, das Angebot anzunehmen, und ist daher in der Lage, gegebenenfalls auch noch mit anderen Unternehmern wegen der Stromlieferung in Verbindung zu treten. Da der hierbei unter Umständen erreichbare Vorteil in Frage gestellt werden würde, wenn die Festsetzungen des vorliegenden Angebots allgemein bekannt würden, so erscheint es notwendig, das Angebot vertraulich zu be⸗ handeln. Es ist daher der Vorlage nicht beigefügt worden, sondern wird den Mitgliedern der 17. Kommission vertraulich bekannt ge⸗ geben werden.

Ersatzleistungen für Nachnahmesendungen.

8 Ist eine Nachnahmesendung ohne ordnungsmäßige Einziehung des Nachnahmebetrags ausgehändigt worden, so leistet die Postverwaltung dem Absender fortan bei Einschreib⸗ und Wertsendungen sowie bei E. öhnlichen Paketen mit Nachnahme für den entstandenen unmittelbaren

chaden bis zum Betrage der Nachnahme Ersatz. Diese Bestimmung, durch die die Postordnung jetzt ergänzt worden ist, trägt den Wünschen weiter Kreise Rechnung.

Der Postpaket⸗, Wertbrief⸗, Wertkästchen⸗ und Postanweisungs⸗ verkehr nach sämtlichen türkischen Postanstalten der euro⸗ päischen Türkei mit Ausnahme von Konstantinopel (für den Postpaketverkehr) ist bis auf weiteres eingestellt worden. Pakete für diese Postanstalten können daher einstweilen zur Beförderung nicht mehr angenommen werden.

Nr. 94 des „Zentralblatts der Bauverwaltung, heraus⸗ gegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten. vom 20. November 1912, hat folgenden Inhalt: Unfallstatistik des Deutschen Ausschusses für Eisenbeton. Ueber die Wirkung des Auftriebes unter Pfeilern. Vermischtes: Verdingungen von Holzschwellen für die preußischen Staatseisenbahnen. Wettbewerbe für Entwürfe zu einem Rathaus in Herford, zur Umgestaltung des Herrmannsbades in Lausigk und zu einem Warenhaus in Nürnberg. Verteilung von Beton auf der Baustelle. Aeußere Schiebeläden. Elektrische Lampen, die sich selbst einschalten. Verfahren zur Heizung von Eisenbahnzügen mittels Dampfluftgemisches. Bücherschau.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.

88

über den Stand von Viehseuchen im Deutschen Reiche am 15. November 1912.

(Nach den Berichten der beamteten Tierärzte zusammengestellt im Kaiserlichen Gesundheitsamte.)

Nachstehend sind die Namen derjenigen Kreise (Amts⸗ ꝛc. Bezirke) verzeichnet, in denen Rotz, Maul⸗ und Klauenseuche, Lungenseuche des Rindviehs, Pockenseuche der Schafe, Beschälseuche der Pferde oder Schweineseuche und Schweinepest am 15. November herrschten. Die Zahlen der betroffenen Gemeinden und Gehöfte umfassen alle wegen vorhandener Seuchenfälle oder auch nur wegen Seuchenverdachts ge⸗ sperrten Gehöfte, in denen die Seuche nach den geltenden Vorschriften noch nicht für erloschen erklärt werden konnte.

R otz 8 8

Preußen. Reg.⸗Bez. Königsberg: Königsberg i. Pr. 1 Gem., 1 Geh. Reg.⸗Bez. Marienwerder: Briesen 1, 1, Schwetz 1, 1. Reg.⸗Bez. Stettin: Randow 1, 1. Reg.⸗Bez. Bromberg: Hohensalza 1, 1, Znin 1, 1 (davon neu 1 Gem. 1 Geh.) (Verdacht]. Reg.⸗Bez. Breslau: Waldenburg 1, 1. Reg.⸗Bez. Oppeln: Rosen⸗ berg i. O. S. 1, 1 (1, 1). Bayern. Reg.⸗Bez. Pfalz: Speyer 1, 1 [Verdacht]. Mecklenburg⸗Schwerin. Schwerin 1,1. Ham⸗ burg: Ka nburg Stadt 1, 1.

Insgesamt: 11 Kreise usw., 11 Gemeinden, 11 Gehöfte;

davon neu: 2 Gemeinden, 2 Gehöfte.

11“

Lungenseuche, Pockenseuche und Beschälseuche.

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Frei.

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Maul⸗ und Klauenseuche, Schweineseuche und Schweinepest.

Regierun Bezirke

geteilt

Laufende Nr.

gs⸗ ꝛc. sowie

Bundesstaaten, die nicht in Regierungsbezirke

sind

Maul⸗ und

Klauenseuche

Schweineseuche und Schweinepest

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Preußen.

Königsberg. Gumbinnen

Danzig ...

Potsdam.. See 3.

Köslin.. Stralsund Posen. Bromberg Breslau.. Liegnitz.. Oppeln.. Magdeburg Merseburg Erfurt.. Schleswig Henaber . ildesheim Lüneburg. Stade.. Osnabrück. Aurich.. Münster.. Minden .. Arnsberg . Cassel.. Wiesbaden Koblenz.. Düsseldorf Cöln Aachen Sigmaringen

Baye Oberbayern. Niederbayern Pfalz.. Oberpfalz.. Oberfranken Mittelfranken Unterfranken

Schwaben.

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Jagstkreis.. Donaukreis.

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Württemberg.

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Schwarzwaldkreis.

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Baden.

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Hamburg.

Oldenburg.

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Braunschweig... Sachsen⸗Meiningen Sachsen⸗Altenburg

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Schwarzburg⸗ Sondershausen

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1

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1

b. Betroffene Kreise usw.)

Maul⸗ und Klauenseuche.

12. Osthavelland 3, 6. 8: Züllichau⸗Schwiebus 1, 2. 14: Neumarkt 1, 1(1, 1), Breslau 1, 1, Schweidnitz 1, 1. 15: Sagan 1, 1, Glogau 1,1 (1, 1), Bolkenhain 1, 2. 17: Gardelegen 2, 3 (2, 3), Stendal 1,1 (1, 1), Oschersleben 1,1 (1, 1). 18: Sangerhausen 1, 1 (1, 1), Querfurt 3, 6 (1, 2). 27: Beckum 5, 9 (1, 3). 28: Wiedenbrück 2, 4. 30: Cassel Stadt 1, 1 (1, 1), Cassel 5, 19, Melsungen 1. 14, Witzen⸗ hausen 1, 1, Hünfeld 1, 2, Schlüchtern 1, 1 (1, 1). 33: Geldern 1, 1 (1, 1). 34: Cöln 2, 3 (2, 3), Bergheim 1, 1 (1, 1), Bonn 2, 5. 36: Erkelenz 4, 5 (3, 3), Düren 1, 1, Aachen 1, 1. 37: Sigmaringen 1, 5 (1, 5). 38: Aibling 1, 1 (1, 1), Altötting 11 (1, 1), Miesbach 1, 1 (1, 1), Pfaffenhofen 1, 1, Starnberg 1, 1 (1, 1), Wasserburg 1, 1 (1, 1), Weilheim 1, 2. 39: Kelheim 2, 5. 41: Nabburg 1, 1, Neustadt a. W. N. 2, 4 (1, 2). 43: Eichstätt 5, 81 (—, 23), Gunzenhaufen 2, 5, Rothenburg o. T. 1, 2 (1, 2), Uffenheim 1, 3, Weißenburg i. B. 1, 1 (1, 1). 45: Illertissen 1, 1 (1, 1), Kaufbeuren 1, 1 (1, 1), Kempten 5, 9 (1, 3), Lindau 1, 1 (1, 1). Neuburg a. D. 4, 7 (1, 2), Markt Oberdorf 3, 3 (1, 1). Sonthofen 1, 1. 49: Glauchau 1, 1 (1, 1). 51: Weinsberg 1,1 (1, 1). 52: Calw 1, 1. 53: Künzelsau 1, 1 (I, 1), Oehringen 1, 1 (1, 1). 54: Laupheim 1, 1, Leutkirch 2, 5 (—, 1), 68: Wolfenbüttel 3, 3 (1, 1), Helmstedt 1, 1 (1, 1) 276: Kreis der 8 1. 85: Altkirch 1, 1 (1, 1). 1,4 71, 4).

Schweineseuche und Schweinepest.

1: Fischhausen 3 Gem., 3 Geh. (davon neu 2 Gem. 2 Geh.), Königsberg i. Pr. Stadt 1, 5 (—, 3), Königsberg i. Pr. 7, 11, Labiau 4, 4, Wehlau 18, 38 (4, 11), Gerdauen 3, 3 (2, 2), Fried⸗ land 1, 1 (1, 1), Pr. Eylau 11, 15 (3, 6), Heiligenbeil 12, 14 (2, ⁴, Braunsberg 16, 36 (7, 16), Heilsberg 2, 2, Mohrungen 4, 4 (2, 2), Pr. Holland 15, 21 (3, 4). 2: Niederung 3, 4 (3, 4), Tilsit 3, 3 (3, 3), Ragnit 1, 1 (I1, 1), Darkehmen 1, 1, Oletzko 1, 1.

Lyck 3, 3, Neidenburg 5, 5 (2, 2), Ortelsburg 1, 1, Osterode Ostpr. 3, 3, Sensburg 2, 2 (1, 1). 4: Elbing Stadt 1, 11 —, 4), Elbing 22, 33 (2, 10), Marienburg i. Westpr. 17, 20 (5, 8), Danzig Stadt 1, 1, Danziger Niederung 6, 9 (1, 3), Danziger Höhe 2, 2 (1, 1), Dirschau 8, 11 (3, 3), Pr. Stargard 3, 4 (2, 3), Berent 4 (1, 1), Karthaus 4, 4 (1, 1), Neustadt i. Westpr. 11, 20, Putzig

6 (1, 2). 5: Stuhm 19, 21 (3, 3), Marienwerder 9, 11 (2, 2),

osenberg i. Westpr. 2, 2, Löbau 2, 2, Briesen 3, 3 (1, 1), Culm 2, 2 (1, 1), Graudenz 2, 2, Tuchel 2, 2, Deutsch Krone 3, 3 (2, 2). 7: Prenzlau 1, 1, Angermünde 1, 4 (—, 2), Oberbarnim 3, 3, Berlin⸗Lichtenberg Stadt 1, 1, Niederbarnim 11, 15 (3, 4), Neukölln Stadt 1, 1, (1, 1), Berlin⸗Wilmersdorf Stadt 1, 1, Teltow 9, 15 (3, 4), Beeskow⸗Storkow 6, 7 (2, 2), Osthavelland 8, 10 (2, 3), Westhavelland 2, 2 (2, 2), Hstvrignitz 2, 2 (2, 8: Königsberg i. Nm. 6, 9 (3, 3), Soldin 2 (1, 2), Arnswalde 2, 2, Friedeberg i. Nm. 4, 4 1287 Landsberg 2, 2 (2, 2),2ebus 2. 3 (1, 2), Weststernberg 1, 1 (1, Oststernberg 2, 3 (1, 1), Züllichau⸗Schwiebus 3, 3, Krossen 2, 2, Guben Stadt 1, 1, Lübben 3, 3 (1, 1), Kalau 1, 1, Cottbus 2, 2, (1, 0. 9: Anklam 3, 3 (1, 1), Randow 4, 5 (2, 3), Greifenhagen 1,2 (1, 2), Saatzig 1, 1, Naugard 1, 1, Kammin 3, 4 (1, 1) Regenwalde 1, 1 (1, 1). 10: Neustettin 1, 1, Belgard 1, 1, Kolberg⸗Körlin 3, 3, Schlawe 5, 7 (1, 3), Stolp i. Pomm. Stadt 1,4 (—, 2), Stolp 36, 53 (11, 17), Lauenburg i. Pomm. 5, 5 (3, 3), Bütow 2, 3 (2, 3). 11: Franzburg 1, 1, Greifs⸗ wald 2, 2. 12: Wreschen I, 1, (1, 1), Schroda 2, 2, Posen Ost 1,1, (1, 1), Obornik 1, 1, Birnbaum 1, 1, Schwerin a. W. 1, 1, Meseritz 5, 6 (4, 5), Grätz 1, 1 (1, 1), Fraustadt 1, 1, Koste 1, 1, Lissa 1, 1, Rawitsch 3, 3, Koschmin 2, 2, Krotoschin 2, 2 (1, 1), Ostrowo 1, 1, Schildberg 1, 1. 13: Filehne 1, 1, Czarnikau 1, 1, Wirsitz 4, 4 (1, 1), Bromberg 6, 8 (1, 2), Mogilno 1, 1, Znin 1,1. 14: Oels 2, 2 (2, 2), Trebnitz 1, 1, Militsch 1, 1, Guhrau 1, 1, Wohlau 1, 1, Neumarkt 6, 6 (2, 2), Breslau 2, 2, Ohlau 5, 5, Brieg 3, 3 (1, 1), Streblen 3, 3 (1, 1), Nimptsch 1, 1, Reichenbach 2, 3 (1, 2), Schweidnitz 3, 3 (1, 1), Striegau 3, 3, Waldenburg 3, 3 (1, 1), Glatz 3, 3, Neurode 5, 6 (—, 1), Habelschwerdt 4, 4 (1, 1). 15: Grünherg 1, 1, Freystadt 2, 2, Sagan 1, 1 (1, 1), Glogau 1, 1, Bunzlau 4, 4 (1, 1), Goldberg⸗Havnau 1, 1 (1, 1), Liegnitz Stadt 1, 1, Jauer 7, 7, Bolkenhain 1, 1 (1, 1), Landeshut 5, 5 (1, 1), Löwenberg 6, 6 (1, 1), Lauban 3, 3, Hoyerswerda 1, 1 (1, 1). 16: Rosenberg i. O. S. 1,1 (1, 1), Groß Strehlitz 3, 3, Tost⸗Gleiwitz 2,2, Zabrze 4, 9 (1, 5), Kattowitz Stadt 1, 1 (1, 1), Kattowitz 5, 6 (5, 6), Rybnik 1, 1 (1, 1), Ratibor 1, 1 (1, 1), Leobschütz 5, 6 (2, 4,, Neustadt i. O. S. 3, 3 (1, 1), Falkenberg 1, 1, Neisse 1, 1. 17: Osterburg 2, 2 (1, 1), Gardelegen 1, 24 (—, 6), Jerichow I 2, 2, Jerichow 12 1, 1, Wanzleben 2, 2 (1, 1), Neuhaldensleben 4, 11 (1, 3), Oschersleben 1, 1 (1, 1), Quedlinburg 1, 1 (1, 1). 18: Torgau 2, 2, Delitzsch 4, 5 (2, 2), Mansfelder Gebirgskreis 1, 10, Mansfelder Seekreis 1, 1 (1, 1), Eckartsberga 2, 2, Merseburg 1, 1, Weißenfels 1, 1 (1, 1). 19: Grafschaft Hohenstein 3, 3, Weißensee 1, 1, Ziegemück 1, 1, Schleusingen 2, 2. 20: Hadersleben 3, 3, Sonderburg 1, 1, Schleswig 3, 3 (1, 1), Eckernförde 1, Husum 1, 1, Tondern 1, 1, Oldenburg 1, 1 (1, 0), Kiel Stadt 1, 1 (1, 1), Bordesholm 1, 1 (1, 1), Rendsburg 6, 8 1, 1), Norderdithmarschen 1. 1, Süderdithmarschen 7, 8 (1, 2) Steinburg 13, 15 (4, 4), Segeberg 5, 6 (—, 1), Wandsbek Statd 1, Stormarn 2, 2, Pinneberg 15, 26 (1, 8). 21: Syke 2, 3 2), Hoya 1, 2 (1, 2), Stolzenau 2, 2 (2, 2), Hannover Stadt (—, 2), Hannover 1, 1, Springe 1, 1 (1, 1),

2), Hameln 2, 2 1). 22: Marienburg i. Hann. 2, 3 (1, 2), Einbeck 1, 1.

c.

7 88 2

2 2

Gifhorn 8, 12 (2, 3), Burgdorf 1, 1, Isenhagen 1, 1 (1, 1), tau 2, 2 (1. 1), Uelzen 7, 9 (4, 5), Dannenberg 1, 1, Bleckede (2, 2), Winsen 3, 3, Harburg 2, 2 (2, 2). 24: Jork 1, 1, e 3, 4 (1, 1), Kehdingen 2, 2, Neuhaus a. Oste 2, 2, Lehe 12 (2, 2), Osterholz 1, 1 (1, 1), Blumenthal 2, 2 (1, 1), Verden 1 (1I, 1), Achim 1, 1 (1, 1), Rotenburg i. Hann. 2, 2 (1, 1), Zeven 1, 1, Bremervörde 2, 2 (1, 1). 25: Lingen 2, 2, Bersenbrück 2, 2. 26: Norden 1, 1, Emden 2, 2. 27: Tecklenburg 3, 3, Beckum 1, 2, Steinfurt 2,

—, —— ——

22

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2 (1, 1), Recklinghausen 1, 1 (1, 1). 28: Minden 1, 1 (1, 1), Lübbecke 1, 1 (1, 1), Halle i. W. 1. 1, Bielefeld 2, 2 (1, 1), Wiedenbrück 1, 1. 29: Meschede 1, 1, Brilon 1, 1 (1, 1), Hamm Stadt 1, 1 (1, 1), Dortmund Stadt 1, 3, Dort⸗ mund 3, 3 (3, 3), Bochum 1, 1 (1, 1), Herne Stadt 1, 2 (1, 2), Gelsenkirchen Stadt 1, 2 (1, 2), Schwelm 2, 4 (1, 3), Olpe 1, 1 (1, 1), Wittgenstein 3, 3 (1, 1). 30: Cassel Stadt 1, 1, Cassel 2, 2, Eschwege 1, 1 (1, 1), Fritzlar 2, 2 (1, 1), Hofgeismar 5, 9 (1, 1), Homberg 1, 1, Witzenhausen 1, 1, Wolfhagen 1, 1, Franken⸗ berg 2, 3, Fulda 4, 4 (I1, 1), Hanau 1, 2 (1, 2), Gelnhausen 5, 5 (3, 3), Schlüchtern 2, 2, Gersfeld 3, 3 (1, 1). 31: Dillkreis 2, 2 (2, 2), Oberwesterwaldkreis 1, 1 (1, 1), Wester⸗ burg 1, 2, Limburg 3, 3 (3, 3), Unterlahnkreis 6, 8 (4, 4), St. Goarshausen 1, 1 (1, 1), Untertaunuskreis 2, 2 (1, 1), Usingen 1, 1, Höchst 5, 6 (1, 2). 32: Kreuznach 1, 1 (1, 1), Altenkirchen 2, 2, Wetzlar 1, 1, Meisenheim 4, 4 (2, 2). 33: Crefeld Stadt 1, 1, Duisburg Stadt 1, 3 (—, 1), Mülheim a. Ruhr Stadt 1, 2, Essen Stadt 1, 1, Essen 1, 1, Mörs 9, 25 (1, 1), Geldern 3. 5, Kempen i. Rh. 7, 15 (1, 6), Düsseldorf Stadt 1, 3 (—, 1), Düsseldorf 1, 1 (1, 1). 34: Mülheim a. Rh. 1, 1, Bonn Stadt 1, 1, Bonn 1, 1. 35: Bittburg 1, 1, Bernkastel 1, 1 (1, 1), Saar⸗ brücken 1, 2, Ottweiler 1, 1 (1, 1). 36: Düren 3, 3, Malmedy 1, 1- 38: Aibling 3, 3 (3, 3), Altötting 1, 1, Dachau 2, 3 (2, 3), Ebers⸗ berg 1, 1, Erding 1, 1, Freising 18, 53 (2, 6), Fürstenfeldbruck 1, 2 (1, 2), Ingolstadt 1, 6 (—, 1), Landsberg 2, 2 (1, 1), Miesbach 2, 2, München Stadt 1, 5 (—, 3), München 4, 6 (1, 1), Pfaffenhofen 9, 17 (5, 12), Wolfratshausen 1, 1. 39: Bogen 1, 1, Deggendorf

¹) An Stelle der Namen der Regierungs⸗ usw. Bezirke ist die entsprechende laufende Nr. aus der vorstehenden Tabelle aufgeführt.

8 8

Niederbarnim 1 Gem., 1 Geh. (davon neu 1 Gem., 1 Geh.),

86: Saargemünd

Dingolfing 1, 1, Kelheim 1, 1 (1, 1), Landshut 1, 1, 13 (1, 3), Rottenburg 1, 1 (1, 1), Straubing Stadr „Straubing 10, 41 (2, 2). 40: Dürkheim 3, 21 (3, 21). 41: rg 1, 1 (1, 1), Parsberg 2, 2 (1, 1), Riedenburg 1, 1. 42: reuth 1, 1. 43: Ansbach Stadt 1, 1, Ansbach 1, 1 (1, 1), inkelsbühl 5, 7, Eichstätt Stadt 1, 3, Eichstätt 4, 20 (2, 14), uchtwangen 3, 3 (1, 1), Fürth Stadt 1, 2 (1, 2), Fürth 1, 1, unzenhausen 1, 1 (1, 1), Nürnberg 1, 1, Rothenburg o. T. Stadt 1,2, Schwabach 1, 2, Weißenburg i. B. 3, 4. 44: Ochsenfurt 11 1, (1, 1). 45: Günzburg Stadt 1, 2 (—, 1), Günzburg 1, 1, Kaufbeuren Stadt 1, 1 (1, 1), Kaufbeuren 2, 3 (2, 3), Kempten 22 (1. 1), Memmingen 1, 1, Neuburg a. D. Stadt 1, 1 (1I, 1), Markt Oberdorf 3, 10, Zusmarshaufen 1, 1 (1, 1). 46: Zittau 1 (1, 1), Löhau 4, 4 (4, 4), Bautzen 3, 3 (1, 1), Kamenz 1, 1.

Dresden⸗Altstadt 1, 1, Pirna 5, 11 (1, 2), Dippoldiswalde 1, 1,

berg 6, 7 (—, 1), Großenhain 7, 7 (3, 3). 48: Borna 1, 1 1), Grimma 3, 4 (2, 2), Oschatz 1, 1 (1, 1), Döbeln 3, 3 (1, 1). 9: Chemnitz 6, 6 (2, 2), Stollberg 1, 2, Flöha 5, 5 (2, 2), nnaberg 1, 1 (1, 1). 50: Schwarzenberg 2, 2 (1, 1), Zwickau 2 (1, 1), Plauen 2, 2, Auerhach 3, 3 (1, 1). 51: Backnang 3, 5 4), Besigheim 6, 26 (6, 26), Böblingen 1, 1 (1, 1), Heilbronn 5 (3, 5), Ludwigsburg 2, 6 (2, 6), Marbach 8, 21 (1, 1), iblingen 1. 1 (1, 1), Weinsberg 3, 4 (—, 1). 52: Freudenstadt 11 (1, 1), Herrenberg 3, 29, Naogold 1, 2, Neuenbürg 1, 1. 53: Aalen 1, 7,(1. 7), Crailsheim 2, 3, Gmünd 2, 2, Heidenheim 2, 6 2, 6), Oehringen 4, 6 (1, 2), Schorndorf 2, 2. 54: Göppingen 3,3 (1, 1). 56: Waldkirch 3, 3 (1, 1). 57: Bretten 1, 1 (1, 1), Pforzbeim 1, 2. 58: Boxberg 1, 1 (1, 1). 59: Darmstadt 3,2 (1, 1), Erbach 1. 1 (1, 1). 60: Gießen 1, 1. 61: Mainz 1, 1. 62: Gadebusch 1, 1 (1, 1), Wismar 2, 2 (2, 2), Ludwigs⸗ lust 1, 1 (1, 1), Parchim 1, 1, Güstrow 3, 4 (1, 2), Rostock 1, 1, Malchin 2, 6 (1, 1). 63: Apolda 2, 2, Eisenach 1, 1. 64: Neu⸗ strelitz 3, 3 (1, 1), Neubrandenburg 1, 2 (1, 2). 65: Oldenburg

2(I1, 1), Delmenhorst Stadt 1, 2, Vechta 1, 2. (—, 1), 5 ovthe 2, 2. 68: Braunschweig 10, 10 (1, 1), Wolfenbüttel 1,11 (1, 8). Helmstedt 2, 9 (2, 9), Gandersheim 2, 2, Holzminden 1, 1, Blankenburg 1, 1 (1, 1). 69: Saalfeld 1, 1 (1, 1). 70: Westkreis 6, 6 (3, 3). 72: Gotha 1, 1 (1, 1), Waltershausen 1, 1. 73: Dessau 1, 1, Cöthen 1, 1, Zerbst 1, 1, Bernburg 1, 1. 76: Pormont 1, 1 (1, 1). 78: Gera 1, 1. 79: Stadthagen 2, 2 (1, 1). 80: Schötmar 4, 4 (1, 1), Barntrup Stadt 1, 3 (—, 1), Brake 4, 5 (2, 2), Blomberg Stadt 1, 1, Blomberg 2, 2. 81: Lübeck 1, 1. 82: Bremen Stadt 1, 4 (—, 2), Bremisches Landgebiet 3, 3 (1. 1). 83: Bergedorf 1, 2. 85: Gebweiler 1,1 (1, 1). 86: Metz 1, 1, Diedenhofen Ost 1, 32, Diedenhofen

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—2

Die russische Kommission zur Bekämpfung der Pestgefahr hat d Azoren⸗Gruppe gehörende Insel Terceira für pestver⸗ seucht erklärt.

Die russische Kommission zur Bekämpfung der Pestgefahr hat be⸗ hlossen, den nordwestlichen Teil von Afghanistan für pest⸗ verseucht zu erklären und die russisch⸗persische sowie die russisch⸗ efghanische Grenze auf der Strecke zwischen Mean und Merutscha zu schließen, wobei dem Generalgouverneur von Turkestan anheim⸗ gestellt wird, an denjenigen Stellen des bezeichneten Teils der Grenz⸗ inie ärztliche Beobachtungspunkte zu eröffnen, wo er es für nötig

sollte. Griechenland. Durch Königliches Dekret vom 14. Oktober (a. St.) ist gegen berkünfte aus den Häfen Spriens eine fünftägige narantäne verhängt worden. Die Zeit der NUeberfahrt wird in b Fn⸗ eingerechnet. Die Quarantäne wird an Bord der Schiffe wrchgeführt.

io zur E zur

ers befinden

Schweden. Nach einer Bekanntmachung des Königlich schwedischen Kommerz⸗ kollegiums vom 12. d. M. ist Schanghai als von der Pest be⸗ fallen erklärt worden.

Odessa, 20. November. (W. stantinopel eingelaufenen engl

ischen Dampfers „Bosnia“ is 34 88 2 9 ein choleraverdächtiger Fall

T. B.) An Bord des aus Kon⸗ e festgestellt worden.

Land⸗ und Forstwirtschaft.

Saatenstand, Maisernte und Getreidehandel in Rumänien. Der Monat Oktober war nur sehr teilweise für die Landwirt⸗ schaft ersprießlich zu nennen. Immerhin boten die ersten Wochen mit Unterbrechungen die rückständigen Arbeiten der Kartoffel⸗ und Rübenernte zu fördern. Doch sollen dies wegen des in der zweiten Hälfte des Monats eingetretenen und Frostwetters nicht zum Abschluß gekommen sein. Temperatur sank in der Umgebung von Jassy bis auf Reaumur. So blieb der Mais noch in beträchtlichen Mengen ungeborgen, und es blieb ein Teil der Kartoffeln und Rüben in der Erde. Außerdem konnte die Winterbestellung unscheinend im Oktober kaum vervollständigt werden, da alle Kräfte, wenn das Wetter überhaupt Feldarbeit zuließ, mit der Ernte be⸗ scäftigt waren. Nach privaten aus Jassy und Botoschan vorliegenden Schätzungen wird befürchtet, daß in diesem Jahr vielfach nur etwa b bis 60 % der zum Weizenbau bestimmten Flächen wirklich bestellt werden konnten. Auch der Monat November hat bisher wegen fort⸗ dauernden nassen Wetters an diesen ungünstigen Verhältnissen wenig dder nichts mehr gebessert. Bestimmte Angaben über den Ausfall der Maisernte in den verschiedenen Landesteilen sind nicht ehältlich. Doch sei erwähnt, daß der Herr Minister für Handel und Industrie kürzlich in einer wirtschaftspolitischen Rede den Fesamtwert der diesjährigen Maisernte Rumäniens auf 280 bis 300 Millionen Lei (gegenüber 400 Millionen im Vorjahre) an⸗ zenommen hat. Hier im Norden des Landes scheint es, daß die Maisernte sich für den Großbesitz noch etwas günstiger hat einbringen sen als für den Kleinbesitz. Aber gerade für die bäuerlichen Be⸗ miebe ist in der Moldau der Mais von besonderer Wichtigkeit. In Jassy hört man schätzungsweise den Maisertrag auf höchstens 1500 bis 1600 kg für die Falsche von 1,re ha berechnen. Keinenfalls dürfte der Mais vor Frühjahr k. J. exportfähig werden. Zum hin⸗ michenden Trocknen bedarf es eines strengen trockenen Winters.

Der Markt leidet noch immer unter dem Mangel an Schiffs⸗ mumen im Schwarzen Meere und unter den hohen Seefrachten, vozu noch als allgemeiner Notstand die herrschende Geldkrisis tritt. Es finden fast gar keine Transaktionen statt. Die Mühlen kaufen nur das Allernötigste. Die notierten Preise waren mehr oder weniger nominell, und zwar in Jassy für den 100 Doppelzentner: Weizen je nach Trockenheit und Beschaffenheit 1650 1750 Lei, Roggen 1200 bis 1300 Lci, Hafer 1400 1500 Lei, Gerste 1300 1500 Lei; in Botoschan: Weizen 1500 1700 Lei, Altmais 1450—1500 Lei, Alt⸗ cnquanten 1550 1600 Lei, Orzoica 1300 1350 Lei, Hafer (nur für den Ortskonsum ausreichend) 1500 1600 Lei. (Bericht des Kaiser⸗ lichen Konsuls in Jassy vom 12. November 1912.)

r

lebd ass 2

Handel und Gewerbe.

Aus den im Reichsamt des Innern J gestellten „Nachrichten für Handel, Industrie und Landwirtschaft“.).

Columbien.

Zollbehandlung der von Handlungsreisenden ein⸗ und wiederausgeführten Muster. Die Handlungsreisenden sind bei der Einfuhr von Mustern hinsichtlich deren Gewicht insofern ollamtlich beschränkt, als ein Dekret vom 5. Mai 1911 die Wieder⸗

66 v11“X“ 8

schlusses des K. K. Landesgerichts, Abteilung IV, in

ausfuhr nur von Mustern bis zu einem Höchstgewichte von 1000 kg für zulässig erklärt. In anderer Beziehung ist jedoch Wert darauf zu legen, daß die Mustersammlungen nicht zu groß, namentlich die einzelnen Packstücke nicht zu umfangreich und schwer sind (tunlichst nicht über 70, höchstens 80 kg Gewicht), da für die Reisen im Innern einmal auf den Maultiertransport Rücksicht zu nehmen ist, dann aber auch die Ver⸗, Um⸗ und Ausladung der Packstücke sowohl im Bahn⸗ als auch Flußdampferverkehr mangels jeder mechanischen Beförderungs⸗ mittel mit Menschenkraft bewerkstelligt werden muß.

Die einzelnen Wertmuster, d. h⸗solche, welche einen Handelswert haben, müssen unbedingt in einer Kon⸗ sulatsfaktur genau angegeben sein, da andernfalls bei dem Eingangszollamte große Schwierigkeiten gemacht zu werden pflegen, wodurch dem Reisenden erheb⸗ licher Zeitverlust erwachsen kann. Auch wird im Falle der Nichtvorlage einer Konsulatsfaktur die doppelte Konsulats⸗ gebühr als Strafe erhoben, zu der noch ein Zollzuschlag von 10 v. H. tritt, falls die Warenmuster gar nicht oder unrichtig im Manifest aufgeführt sind. Gegenstände derselben Art, welche dem gleichen Zollsatz unterliegen, können in dem Verzeichnis zusammengezogen werden. Die Konsulatsfaktur hat auf den Namen des Reisenden zu lauten. Da das Taragewicht der Musterkoffer wegen der Rohgewichtsverzollung auf die einzelnen Nummern, nach denen die Wertmuster zu verzollen sind, verhältnismäßig verteilt wird, so ist darauf zu achten, daß in der Konsulatsfaktur sowohl das Rein⸗, als auch das Rohgewicht er⸗ scheint. Die Zölle für die Wertmuster werden nach dem gewöhnlichen Tarif von dem Zollamt in der Weise verrechnet, daß der auf⸗ gerechnete Betrag entweder bar hinterlegt oder aber seine Zahlung durch einen Vertrauensmann (Bürgen) sichergestellt was die Regel ist. Als Wertmuster gelten beispielsweise auch leere Um⸗ schließungen für Parfümeriegegenstände und Apothekerwaren usw. Falls die Muster innerhalb 2 Jabre wiederausgeführt werden, erfolgt Rückerstattung des hinterlegten Zolles oder es erlischt die Bürgschafts⸗ leistung. Reisende, welche sich länger als 2 Jahre in Columbien aufhalten, sind zur Einholung eines besonderen Erlaubnisscheins hierzu seitens des Finanzministers in Bogotä verpflichtet. Es ist nicht notwendig, daß der Reisende seine Muster über das nämliche Zollamt wieder ausführt, über welches er sie ein⸗ geführt hat; nur muß er in dem Falle das am Sitze des Einfuhrzoll⸗ amts aufgenommene Manifest über die darin genau aufgeführten Muster in dem Ausfuhrzollamte vorlegen, welches feststellt, ob das Gewicht und das Verzeichnis der aufgeführten Muster mit dem Einfuhrmanifest übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall, so wird der Zoll für die ganze Mustersammlung einbehalten oder die ge⸗ leistete Bürgschaft eingerogen. An der Ausfuhrstelle hat der Reisende zu veranlassen, daß seitens des Zollamts an das Eingangszollamt wegen der erfolgten Wiederausfuhr eine telegraphische Benachrichtigung gelangt. Die einschlägigen Bestimmungen über die Dauer des Auf⸗ enthalts und die Wiederausfuhr der eingeführten Muster sind durch Dekret Nr. 641 vom 17. Juni 1912 von neuem geregelt. (Nach einem Bericht der Kaiserl. Ministerresidentur in Bogotä.)

wtr 1ID ird,

Konkurse im Ausland Galizien. 1“]

Konkurs ist eröffnet über das Vermögen der Exrsten christ⸗ lichen Darlehensgesellschaft in Krakau, rogistrierte G. m. b. H., mittels Beschlusses des K. K. Landeszivilgerichts, Abteilung VI, in Krakan vom 11. November 1912 Nr. 8. 30/12. Proviso⸗ rischer Konkursmasseverwalter: Dr. Josef Skapski, Landesadvokat in Krakau. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkurs⸗ masseverwalters) 25. November 1912, Vormittags 10 Uhr. Die Forderungen sind bis zum 15. Januar 1913 bei dem genannten Gerichte anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Krakau wohn⸗ hafter Zustellungsbevollmächtigter namhaft zu machen. Liquidierungs⸗ tagfahrt (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 30. Januar 1913, Vormittags 10 Uhr.

Konkurs ist eröffnet über das Vermögen des Abraham Drimmer und Naftali Engel in Storozynetz mittels Be⸗ Czernowitz vom 14. November 1912 Nr. S. 24/12. Provbisorischer Konkursmasse verwalter: Dr. Berl Hirschl, Advokat in Storozynetz. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkursmasseverwalters) 30. No⸗ vember 1912, Vormittags 10 Uhr. Die Forderungen sind bis zum 25. Dezember 1912 bei dem genannten Gerichte oder bei dem K. K. Bezirksgericht in Storozynetz anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Storozvnetz wohnhafter Zustellungsbevollmächtigter nambaft zu machen. Liquidierungstagfahrt (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 27. Dezember 1912, Vormittags 10 Uhr.

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts 8 am 19. November 1912: 8 Ruhrrevier Oberschlesisches Anzahl der Wagen 23 506 11 011 11 033 2 459 20. November 1912: 10 398 5 2 368

8

Revie

Gestellt. Nicht gestellt

Gestellt. Nicht gestellt

In der gestrigen Aufsichtsratssitzung der Vogtländ Maschinenfabrik A.⸗G. wurde laut Meldung des „W. T. B. aus Plauen beschlossen, der zum 16. Dezember d. J. einzuberufende außerordentlichen Generalversammlung die Erhöhung des Aktien⸗ kapitals um 1 750 000 vorzuschlagen. Die neuen Aktien sollen den alten Aktionären in der Weise zum Bezuge angeboten werden, daß auf zwei alte Aktien eine neue zum Kurse von 225 % entfällt. Die neuen Aktien sollen ab 1. Januar 1913 dividendenberechtigt sein.

Die Bayerischen Staatseisenbahnen (pfälzisches Netz) vereinnahmten im Oktober 1912 bei-einer Bahnlänge von 917 km (i Vorj. 902 km): 4 229 282 (i. Vorj. endgültig 3 917 184 ℳ). Gesamteinnahme Januar mit Oktober: 37 954 053 (j. Vorj. endgültig 35 745 444 ℳ).

Laut Meldung des „W. T. B.“ hetrugen die Bruttoeinnahmen der Baltimore and Ohiobahn im Oktober 1912 9 408 000 Doll. (gegen das Vorjahr 1 149 000 Doll. mehr), die Nettobetriebsein nahmen 3 087 000 Doll. (gegen das Vorjahr 415 000 Doll. mehr).

Dresden, 19. November. (W. T. B.) Die Sächsische Bank hat den Wechseldiskont vo auf 6 ½ % und den Lom⸗ bardzinsfuß von 7 auf 7 ½ % erhoöht.

Wien, 20. November. (W. T. B.) Die Generalversammlung der Skodawerke hat heute beschlossen, das Aktienkapital von 30 auf 40 Millionen Kronen zu erhöhen.

New York. 19. November. (W. T. B.) Der Wert der in der vergangenen Woche ausgeführten Waren betrug 16 200 000 Dollars gegen 16 540 000 Dollars in der Vorwoche.

New York, 21. November. (W. T. B.) Es wird angekündigt, daß die New York— Newhaven and Hartford⸗Bahn 40 Millionen zwölfmonatige Schuldscheine an ein Bankensyndikat verkauft habe. Ein beträchtlicher Teil des Erlöses aus diesem Verkaufe wird zur Deckung bald tfälliger Verpflichtungen verwendet werden. Die Direktoren der Vanderbiltbahnen haben die Ausgabe von 24 Millionen Dollar Schuldscheinen für Ausrüstungszwecke beschlossen.

8

Berliner Warenberichte.

Berlin, den 21. November. Produktenmarkt. Die amtlich ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen,

inländischer 197,00 200,00 ab Bahn, Normalgewicht 755 g 204,50

209

bis 204,25 204,50 Abnahme im Dezember, do. 208,75 209,00 Abnahme im Mai 1913. Matt.

Roggen, inländischer 174,00 ab Bahn, Normalgewicht 712 g 175,00 175,25 174,75 175,00 Abnahme im Dezember, do. 176,00 bis 175,50 176,00 Abnahme im Mai 1913. Matt.

Hafer, inländischer fein 193,00 205,00, mittel 182,00 192.00 ab Bahn und ab Kahn, Normalgewicht 450 g 180,00 179,50 Ab⸗ nahme im Dezember, do. 176,00 175,50 175,75 Abnahme im Mai 1913. Ruhig.

Mais, runder 150,00 152,00 ab Bahn und ab Kahn, ohne An⸗ gabe der Provenienz 145,00 144,75 Abnahme im Mai 1913. Matt.

Weizenmehl (ver 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 00 24,75 28,25. Schwach.

Roggenmehl (per 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 0 und 1 21,50 23,60. Abgeschwächk.

Rüböl für 100 kg mit Faß 68,10 68,30 68,20 Abnahme im Dezember, do. 66,00 66,40 Abnahme im Mai 1913. Spötere Marktpreise nach Ermittlungen des Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelzentner für: Weizen, gute Sorte †) 20,00 ℳ, 19,26 ℳ. Weizen, Mittelsorte †) 19,92 ℳ, 19,88 ℳ. Weizen, geringe Sortet) 19,84 ℳ, 19,80 ℳ. Roggen, gute Sorte†) 17,45 ℳ, 17,44 ℳ. Roggen, Mittelsorte †) 17,43 ℳ, 17,42 ℳ. Roggen, geringe Sorte †) 17,41 ℳ, 17,40 ℳ. Futtergerste, gute Sorte*) 20,00 ℳ, 19,40 ℳ. Futtergerste, Mittelsorte*) 19,30 ℳ, 18,80 ℳ. Futtergerste, geringe Sorte *) 18,70 ℳ, 18,20 ℳ. Hafer, gute Sorte*) 21,00 ℳ, 19,70 ℳ. Hafer, Mittelsorte *) 19,60 ℳ, 18,50 ℳ. Hafer, geringe Sorte —,— ℳ, —,— ℳ. Mais (mixed) gute Sorte —,— ℳ, —,— ℳ. Mais (mixed) geringe Sorte —,— ℳ, —,— ℳ. Maiz (runder), gute Sorte 15,50 ℳ, 15,10 ℳ. Richtstroh preise.) Erbsen, gelbe, zum Kochen 50,00 ℳ, 30,00 ℳ. Speisebohnen, weiße 50,00 ℳ, 36,00 ℳ.

Berlin, 19. November.

Linsen 60,00 ℳ, 35,00 ℳ. Kartoffeln (Kleinbandel) 7,00 ℳ, 5,00 ℳ. Rindfleisch von der Keule 1 kg 2,40 ℳ, 1,70 ℳ, do. Bauchfleisch 1 kg 1,80 ℳ, 1,50 ℳ. Schweinefleisch 1 kg 2,20 ℳ, 1,50 ℳ.

Kalbfleisch 1 kg 2,40 ℳ, 1,40 ℳ. Hammelfleisch 1 kg 2,40 ℳ, 1,40 ℳ. Butter 1 kg 3,00 ℳ, 2,40 ℳ. Eier, Aale 1 kg 3,20 ℳ, 1,60 ℳ. Zander 1 kg 3,60 ℳ, 1,40 ℳ. Hechte 1 kg 2,80 ℳ, 1,40 ℳ. Barsche 1 kg 2,40 ℳ, 0,80 ℳ. Schleie 1 kg 3,20 ℳ, 1,60 ℳ. Bleie 1 kg 1,40 ℳ, 0,80 ℳ. Krebse 60 Stück 30,00 ℳ, 3,00 ℳ. 1“

†) Ab Bahn.

*) Frei Wagen und ab Bahn.

Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlacht⸗

viehmarkt vom 19. November 1912. (Amtlicher Bericht.)

Kälber: Für den Zentner: 1) Dovpellender feinster Mast, Lebend⸗ gewicht 90 100 ℳ, Schlachtgewicht 129 143 ℳ, 2) feinste Mast⸗ kälber, Lg. 68 70 ℳ, Schla. 113 117 ℳ, 3) mittlere Mast⸗ und beste Saugkälber, Lg. 64 68 ℳ, Schlg. 107 113 ℳ, 4) geringe

st⸗ und gute Saugkälber, Lg. 58 63 ℳ, Schlg. 102 111 ℳ,

inge Saugkälber, Lg. 41 54 ℳ, Schlg. 75 98 ℳ.

Schweine: Für den Zentner: 1) Fettschweine äber 3 Ztr. Lebendgewicht, Lekendgewicht ℳ, Schlachtgewicht ℳ, 2) pollfleischige Schweine von 240 300 Pfd. Lebendgewicht, Lg. 69 - 70 ℳ, Schlg. 86 88 ℳ, 3) vollfleischige Schweine von 200 240 Pfd. Lebendgewicht, Lg. 68 69 ℳ, Schlg. 85 86 ℳ, 4) pollfleischige Schweine von 160 200 Pfd. Lebendgewicht, Lg. 66 68 ℳ, Schlg. 83 85 ℳ, 5) vollfleischige Schweine unter 160 Pfd. Lg. 62 66 ℳ, Schlg. 78 82 ℳ, 6) Sauen, Lg. 66 67 ℳ, Schlg. 82 84 ℳ.

Auftrieb: Rinder 295 darunter Bullen 188 Ochsen 29 Stück, Kühe und Färsen 78 Stück; Kälber 1603 Schafe 716 Stück; Schweine 12 771 Stück.

Marktverlauf:

Von dem kieinen Rinderauftrieb blieb ein gut Teil übrig.

Der Kälberbhandel gestaltete sich glatt. Etwa 80 gute Kälber brachten Preise über höchster No

—1, Stück,

t Bei den Schafen war nicht auszuverkaufen. Der Schweinemarkt wurde glatt geräumt.

Berlin, 19. November. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Obgleich das Geschäft nicht besonders leb⸗ haft war, ließen sich die Eingänge feinster Butter schlank räumen. Für feinste russische Butter besteht zu hohen Preisen gute Nachfrage. Die heutigen Notierungen sind: Hof⸗ und Genoffenschaftsbutter Ia Qualität 132 134 ℳ, IIa Qualttät 126 132 ℳ. Schmalz: Die Berichtswoche setzt mit einem abermaligen recht beträchtlichen Heraufgehen der Preise ein, da aus Amerika eine weitere erhebliche Abnahme der Vorräte gemeldet wird, wogegen der Konsum noch un⸗ vermindert gut ist. Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 65 ¾ 66 ¾ ℳ, amerikanisches Tafelschmalz Borussia 68 ½ ℳ, Berliner Stadtschmalz Krone 67 72 ℳ, Berliner Bratenschmalz Kornblume 68 72 ℳ. Speck: Lebhaft.

Amtlicher Marktbericht vom Magerviebhhof in Friedrichsfelde. Schweine⸗ und Ferkelmarkt am ienstag, den 19. November 1912. Auftrieb Ueberstand F.ee cg11“““ 13— Verlauf des Marktes: niedriger. Verbleibt etwas Uebe Es wurde gezahlt im Engroshandel für: Läuferschweine: 7—8 Monate alt.. Stück 53,00 66,00 5 6 Monate alt.. 38,00 52,00 Pölke: 3—4 Monate alt.. 26,00 37,00 Ferkel: 9— 13 Wochen alt . 19,00 25,00 6—8 Wochen alt . 14,00 18,00

*. 84

2 - üv- sames Geschäft; Ferkel im Preise

8

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.

Hamburg, 20. November. (W. T. B.) Gold in Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogramm 86,50 Br., 86,00 Gd.

Wien, 21. November, Vormittags 10 Uhr 50 Min. (W. T. B. Einh. 4 % Rente M./N. pr. ult. 84,65, Einh. 4 % Rente Januar Juli pr. ult. 84,65, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. pr. ult. 84,75, Ungar. 4 % Goldrente 104,75, Ungar. 4 % Rente in Kr.⸗W. 84,55, Türkische Lose per medio 214,00, Orientbahnaktien pr. ult. 710,00, Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz.) pr. ult. 686,00, Südbahn⸗ gesellschaft (Lomb.) Akt. pr. ult. 104,00, Wiener Bankvereinaktien 503,00, Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 610,50, Ungar. allg. Kreditbankaktien 798,00, Oesterr. Länderbankaktien 488,50, Unionbank⸗ aktien 577,00, Deutsche Reichsbanknoten pr. ult. 118,07, Brüxer Kohlenbergb.⸗Gesellsch.⸗Akt. —,—, Oesterr. Alpine Montangesell⸗ schaftsaktien 987,00, Prager Eisenindustrieges.⸗Akt. 3390,00. Ruhig, Nach fester Eröffnung schwächer.

London, 20. November. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ½ % Eng⸗ lische Konsols 75 ⁄., Silber prompt 29, 2 Monate 29 ½¼ (Notiz vom 19. Nov. 29 ¼1 ½), Privatdiskont 4 .. Bankausgang 12 Sterl. Bankeingang am 19. Nov. 34 000 Pfd. Sterl.