1913 / 63 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 13 Mar 1913 18:00:01 GMT) scan diff

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Wetterbericht vom 13. März 1913, Vorm. 9 ¾ Ubhr.

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statistische Erhebungen über die Wirkungen einer solchen Maßnahme anstellen. Wir müssen erst einmal den Familienstand unserer Beamten kennen und müssen wissen, wie die Teuerung auf den Familienstand eingewirkt hat, wie die ganze Lebenshaltung und die Verhältnisse da beschaffen sind. Das müssen wir statistisch erfassen, um darüber eine Klarheit zu gewinnen. Wir sind aber ganz außer stande, in so kurzer Zeit ohne jede Grundlage und ohne Kenntnis der Möglichkeit und Ausführbarkeit eine solche Maßnahme zu treffen. Borkum 762,3 Unter diesen Umständen muß ich mich daher gegenüber dem Keitum 760,6 WSW 3 Antrag, man möchte sofort abgestufte Teuerungszulagen für kinder⸗ Hamburg 761,6 SSO 2 reiche Unter⸗ und mittlere Beamten gewähren, ablehnend verhalten. Swinemünde 763,4 S 6 ha⸗ Zurzeit sind wir außer stande, das ausführen zu können. Ich stelle Neufahrwasser 7663 SSO wolkenl. aber gern in Aussicht, daß wir diese Frage wohlwollend prüfen wollen. 765,6 [ W 3 wolkig Nun kommt aber noch eins hinzu. Bis dahin habe ich mich bloß 76899 SSW 2wolkig theoretisch darüber ausgelassen; nun kommt die Praxis. Besitzen wir 762,3 S Ihedect das Geld zu einer solchen Aufbesserung? denn, meine Herrrn, darüber 2 P694 S 8 halb bed. dürfen wir uns keiner Täuschung hingeben, sie erfordert außer⸗ Dresden -. 65,0 SSO Iheiter ordentlich viel Geld. Jede Aenderung an der Besoldung kostet Breslau 468,2 SSS Z woltenl. 0 vieles Geld bei der Riesenzahl von Personen, die bei uns in Betracht Bromberg 18 68,9 S 1 vNhel⸗ 1 kommen; und da weiß ich mangels aller Unterlagen allerdings nicht, etz 19S88 OSO 2 bedeckt

ob unsere finanziellen Mittel dazu reichen, um das durchführen zu Frankfurt, M. 76400 Windn. Nebel

können. Ich kann das um so weniger sagen, weil ich gar nicht weiß, Karlsrube, B.] . 65,2 S 8 2halb bed. inwieweit die Ausgaben, die das Reich für die Wehrkraft unseres München 766,6 SSW dbente Vaterlandes jetzt beschließen wird, auch in unsere preußischen Finanzen Zugspitze 531,2 NW l wolkig eingreifen. Ich bin deshalb ganz außer stande, Ihnen irgendwie zu⸗ SW

zureden oder überhaupt nur zu empfehlen, einen solchen Beschluß zu

fassen; ich muß im Gegenteil dringend widerraten, es zu tun. Sie

beschließen etwas, was ganz undurchführbar ist.

Ich muß deshalb erklären, daß sowohl der Antrag Porsch wie der Antrag Viereck und auch der Antrag Bartscher für die Staats⸗ regierung nicht annehmbar ist.

Abg. Dr. Schr peder⸗ Cassel (nl.): Der Antrag Bartscher, betreffend die Remunerationsfonds für Beamte, bedarf noch einer ein⸗ gehenden Prüfung, weshalb wir gleichfalls für die nochmalige Ueber⸗ weisung des Antrags an die Budgetkommission stimmen. Wir sind mit dem Grundgedanken des Antrages Aronsohn einverstanden, glauben aber mit dem Minister, daß die Annahme dieses Antrages an der Besoldungsordnung rütteln würde. Dem Antrag der Budget⸗ kommission stimmen wir zu.

Um 5 Uhr vertagt das Haus die Weiterberatung des Etats des Finanzministeriums auf Donnerstag, 1909 Hh (Außerdem Petitionen und Gesetz über die Erweiterung des Stadtkreises Liiden).

Abg. Dr. von Savigny (Zentr.): Der Antrag Bartscher ist be⸗ rechtigt. Das feine Ehrgefübl der Beamten will nichts davon wissen, daß ihnen Remunerationen gewährt werden. Auch entsteht wegen der Verteilung derselben leicht Mißtrauen. Die Gewährung von Remunerationen an höhere Beamte ist schon längst abgeschafft worden. Es gibt auch andere Wege der Auszeichnung, so die Aussicht auf bessere Stellungen. In einzelnen Fallen kann übrigens eine Ausnahme gemacht werden, z. B. bei den Land⸗ und Amtsgerichten. Schon in den 80 er Jahren haben sich die Ver⸗ treter der verschiedenen Parteien gegen die Beibehaltung der Remunerationen ausgesprochen. Eine Beratung in der Kom⸗ mission ist daher nicht nötig. Ebenso dringend ist der Antrag Porsch auf Gewährung von Erziehungsbeihilfen. Man kann auf diese Weise alle berechtigten Wünsche der Beamten erfüllen, ohne die Besoldungsordnung und ohne den Wohnungsgeldzuschuß zu ändern. Die Beamten bitte ich, sich mit diesem Antrage in ihren Organisationen zu befassen und sich für ihn auszusprechen, denn sie kommen auf Grund dieses Antrages viel schneller zum Ziel, als wenn sie eine Revision der Besoldungsordnung anstreben. Zu einer solchen Revision sind so viele Erwägungen und Vorarbeiten nötig, daß Jahre vergehen würden, ehe sich ihre Wünsche erfüllen könnten. In dem Antrage liegt auch ein wichtiges Moment zur Förderung des Familienlebens.

2

Varometerstand vom Werd

Wind⸗ richtung, Wind⸗ stärke

Witterungz. verkauf der letzten 24: Stunden

vorwiegend heite —meist bewältt meist bewölkt ziemlich heiter 8 Vorm. Niederschl 86 Vorm. Niedersch vorwiegend heite meist bewölkt ziemlich heiter vorwiegend heits vorwiegend helt meist bewölkk ziemlich heiter vorwiegend helt vorwiegend heit 7I vorwiegend heik 33 ziemlich heite (Wilhelmshay 756 vorwiegend he⸗ (Kiel) 759 vorwiegend ha (Wustrow 1I 764 ziemlich heite (Königsbg.,] 1 768 Uerm giegen (Cassel) 756 ziemlich heite 1 (Magdeburg) 762 vorwiegend her (Grünbergsch 40 763 ziemlich heite

(Mülhaus., E. ziemlich heit (Friedrichsha 764 vorwiegend hei (Bamberg) vorwiegend het

Name der Beobachtungs⸗ station

eratur elsius

Wetter

28 Miederschlag in

zum Deutschen Nei

No. 63.

Stufenwerten

Barometerstand auf 0 °, Meeres⸗ in

niveau u. Schwere in 45 ° Breite

2 Berlin

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„Donnerstag, den 13. März

767

2 bedeckt Dunst 4 bedeckt 1

halb bed.

WSW

Handel und Gewerbe. Konkurse im Auslande. Rumänien.

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Nee18. sen n Ihc ea eahn amerik 28,500 S98 mh1, 0. g) ab Bahn und Speicher Nr. 00 un 201b . Hecäer Ne. g

Rüböl für 100 kg mit Faß 65,50 Brief Abnahme i Monat, do. 64,90 64,60 65,00 Abnahme im Mai. S

Paris, 12. März. Rente 89,15. Madrid, 12. März.

(W. T. B.) (Schluß.)

1 W. T. B.) W 3 144“

Golda 3

EET“ 8i h

n quekäufe eröffnete die Börse in fester Haltung. Wesentli bebr notierten Canadian Pacifics auf Meldungen ber bie Besentlich F. Lage des Berliner Geldmarktes sowie Erie Shares. Im weiteren

erlaufe ermattete der Markt vorübergehend auf einige Realisationen, welche in der Annahme einer weiteren Goldausfuhr vorgenommen wurden. Die Tendenz wurde dann träge. Als nachmittags die Geld⸗ säte anzogen, erlitten die Kurse schärfere Einbußen. Sehr matt 1n verschiedene Spezialwerte, da wiederum mehrere solcher Werte 82 Deckung für Darlehen von den Banken abgelehnt wurden. In b“ machte die rückläufige Kursbewegung weitere Fort⸗ sasg tt⸗ da die Unterhandlungen bezüglich weiterer Goldausfuhren Hüe sas Steigen des Satzes für tägliches Geld auf 6 % verstimmten. 9 Markt schloß in schwacher Haltung mit meist mäßigen Kurs⸗ rückgängen; Canadian Pacifies gewannen jedoch 2 ½ Doll. vnsg⸗ 355 000 Stück. Tendenz für Geld: Fest. E1“ 49, 99 8xcs⸗. 9 letztes Darlehn des

ondon 4, 25

Wechsel auf Berlin (Sicht) 95 10.

8n-e a8; ö 12. März. (W. T. B.) Webhsel auf

3 % Franz.

4. 8

Anmeldung Schluß der

der h Forderungen Verifizierung am

bis 21. März /

19. März/ 1. April 1913 3. April 1913

0 Aachen 0 Hannover

Berlin

Handelsgericht Name des Falliten

Ilfov

(Bukarest) Grigore

St. Bunea, com. Bolintinu din Deal ü“ Zwangsvergleich. M. Rubin, Str. Smärdan 51.8 8 Franz Schneider, Str. Doamnei 27.

2 0 0 0 0

0,767 )

Berlin, 12. März. Marktpreise nach E

12. März. I rmittlun Sonsacichen Polizeipräsidiums. Höchste und c. gfr tlungen Den E für: Weizen, aute Sorte f†) 19,50 ℳ, 19,42 ℳ. Weizen 99 Frph bs †) 19,34 ℳ, 19,26 ℳ. Weizen, geringe Sorte †) 19,18 ℳ, 88 0 ℳ. Roagen, gute Sorte †) 16,25 ℳ, 16,24 ℳ. oggen, . tähellorte 16,23 ℳ, 16,22 ℳ. Roggen, geringe Sorte †) 16,21 ℳ, ,20 ℳ. Futtergerste, gute Sorte*) 16,80 ℳ, 16,20 Futtergerste, Mittelforte *) 16,10 ℳ, 15,60 ℳ. Futtergerste geringe Sorte *) 15,50 ℳ, 15,00 ℳ. Hafer, gute Sorte *) 19,90 ℳ, 17,60 ℳ, Hafer, Mittelsorte ⸗) 1750 ℳ, 1620 ℳ. Hafer, 8 geringe Sorte —,— ℳ. Mais (mixcd) gute orte 80 ℳ, 14,50 ℳ. Mais (mixed) geringe Sorte —,— ℳ, —,— hee eats (runder) gufe Sorte 19,60 ℳ, 15,20 ℳ. Richtstroh 00 ℳ, —,— ℳ. Heu 7,40 ℳ, 5,40 ℳ. Markthallen⸗ bne e. Erbsen, gelbe, zum Kochen 50,00 ℳ, 30,00 ℳ. Speise⸗ ohnen, weiße 60,00 ℳ, 35,00 ℳ. Linsen 60,00 ℳ, 35,00 ℳ. Kartoffeln (Kleinhandel) 10,00 ℳ, 5,00 ℳ. Rindfleisch von der Keule 1 kg 2,40 ℳ, 1,70 ℳ, do. Bauchfleisch 1 kg 1,80 85 1,30 ℳ. Schweinefleisch 1 kg 2,00 ℳ, 1,60 ℳ. Kal fleisch 1 kg 2,40 ℳ, 1,40 ℳ. Hammelfleisch 1 kg 2,20 ℳ, 1,50 ℳ. Butter 1 kg 3,00 ℳ, 2,40 ℳ. Eier 60 Stück 5,860 ℳ, 3,60 Karpfen 1 kg 2,40 ℳ, 1,20 60 00 80

Finanzminister Dr. Lentze:

Zu meinem lebhaften Bedauern bin ch außer ande, einem der

drei Anträge meine Zustimmung zu erteilen. Was zunächst den An⸗ trag Bartscher auf Abschaffung der Remunerationen anlangt, so möchte ich bemerken, daß die Ansicht des Herrn Bartscher durchaus nicht den Anschauungen aller Beamten entspricht, welche unter die Kategorie fallen. Es wird von vielen die Beibehaltung der Remu⸗ nerationen gewünscht, und die Fonds sind durchaus nicht so erheb⸗

lich, als daß sie in Betracht kämen.

Es ist soeben von Herrn von Savigny hervorgehoben worden, daß in früheren Jahren hier im Parlament besonders oft und leb⸗ haft diese Remunerationen bekämpft worden sind. Das ist zutreffend. Aber wenn in früheren Jahren über die Remunerationen hier ge⸗ sprochen worden ist, so kam das daher, daß darüber keine festen Grund⸗ sätze bestanden. Es sind infolge der Verhandlungen damals erst die festen Grundsätze vom Staatsministerium aufgestellt worden, sie sind dem Landtag mitgeteilt, und der Landtag hat sich damit einverstanden erklärt. Also die ganze Remunerationsfrage ist im Einverständnis mit dem Landtag geregelt worden.

Was den anderen Antrag anlangt, möchte ich mir eine Vor⸗ bemerkung erlauben. Nach meiner Auffassung bezwecken beide An⸗ träge, der Antrag Porsch wie der Antrag Viereck, obschon der eine nur von Teuerungszulagen spricht, eine Abänderung der bestehenden Besoldungsordnung, und zwar verlangen alle beide, der eine sofort 1913 im laufenden Etatjahr, der andere „baldmöglichst“, eine Vorlage für diese Abänderung. Das ist ganz unmöglich. Ich muß das von vornherein für ausgeschlossen erklären. Selbst wenn die Staats⸗ regierung es wollte, sie wäre außerstande, es auszuführen, weil ihr die Unterlagen fehlen, abgesehen von dem Geld, und weil sie den Ueberblick üͤber die ganze Frage nicht in so kurzer Zeit gewinnen kann. Es wird verlangt,

die Königliche Staatsregierung zu ersuchen, in einem Nachtrags⸗ etat für das Etatsjahr 1913 eine ausreichende Summe zur Gewäh⸗ rung von Teuerungszulagen an kinderreiche Unterbeamte in allen zerwaltungen unter Abstufung nach der Zahl der Kinder anzu⸗ fordern. Ich habe schon bei der Ueberreichung des Etats mir auszuführen er⸗ laubt, daß in Preußen Teuerungszulagen nur einmal gewährt worden sind, und zwar damals als vorweg gegebene Besoldungserhöhung. Teuerungszulagen sind ihrem Begriff nach trotz ihres nach außen ganz anders lautenden und unverfänglichen Namens gar nichts anderes als dauernde Zulagen. Die Teuerungszulage sieht so aus, als ob sie eine Zulage gegenüber einer momentanen Teuerung bedeute, und als ob sie wieder wegfallen könnte, wenn die Teuerung vorüber wäre. In Wirklichkeit ist es aber ganz unmöglich, eine solche Zulage in Weg⸗ fall kommen zu lassen. Denn einmal läßt sich nicht nachweisen, daß eine Teuerung in erheblichem Maße geschwunden ist, und zweitens haben die Beamten, wenn sie eine Teuerungszulage einmal bezogen haben, sich an diese vollständig gewöhnt und den Zuschnitt ihres Haushalts und ihre Familienbedürfnisse danach ein⸗

ng für Kohle, Koks und ““]

Ruhrrevier Oberschlesisches Revier Anzahl der Secesstah Sis este 31 716 8 Nicht gestellt.

1 1 V Wagengestellu

Stornowavy 4 wolkig

299 09

Malin Head SW 3 wolkig

Nalentia 2(SO Ibalb bed.

Ueber zweifelhafte ausländische Firmen in (Vertreter), Paris Csr ae asaigc⸗ 9 Peng funenn Kapitalien hierzu), sind den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin Mitteilungen zugegangen. Vertrauenswürdigen Interessenten wird 7 A“ isder Neue Friedrichstraße 51, I, an

V ischenL ü ich näl Uüskraffrgeges 1* en 9 un 3 Uhr mündlich oder schriftlich nähere

çJny der gestrigen Sitzung des Preußenkon 1 wurde laut Meldung des „W. T. . 2s Seu⸗ gane uns teilung auf die Zeichnungen der Reichs⸗ und Preußischen

Staatsanleihen Beschluß gefaßt und zunächst bestätigt, daß eine wesentliche Ueberzeichnung der Anleihen vorliegt und daß von den Schatzanweisungen etwa die Hälfte genommen . Da MEe noch fortgesetzt einlaufen und bis gegen Ende des

onats auch noch Berücksichtigung finden sollen, wird auch hier ein befriedigenderes Ergebnis noch erwartet. Alle Schuldbuchzeich⸗ 1H sollen voll, die Sperrzeichnungen mit durchschnittlich

90 % berücksichtigt werden. Auf die freien Zeichnungen entfällt nur eine geringe Quote. Die Schatzanweisungen werden voll zugeteilt.

8 Dem Geheimen Kommerzienrat Emil Kirdorf, General⸗ irektor der Gelsenkirchener Bergwerks⸗Aktien⸗Gesellschaft, wurde

anläßlich des gestrigen 40jährigen Jubiläums dieser Gesell⸗

schaft 1 wegen seiner Verdienste um die heimische Berg⸗ und Hüttenindustrie seitens der Technischen Hochschule Char⸗ öe 8 die Würde eines Dr.⸗Ing. h. c. 1aenc Die Ver⸗

8 hung erfplgte auf Anxegung der Königlichen Bergakademie Berlin

orhhs auf Antrag der Abteilung für Chemie und Hüttenkunde der

Fschnischen Hochschule Charlottenburg. Die Ueberreichung des 1 1 an den zurzeitz in Berlin weilenden Jubilar

82 hah durch eine gemeinsame Abordnung der Könmglichen

Hochschule und der Bergakademie, bestehend aus dem

Ne der Technischen Hochschule, Geheimen Regierungsrat Professor

8 Sefles chen Seheimen nr FSe Dr. Miethe von

ule, dem Professor Dr. Stavenha

Se dr vüaen 8- der .“ u1u“ n der gestrigen Aufsichtsratssitzung der Gelsenkirchener

Bergwerks⸗Aktiengesellschaft, die gleichzeitig 168 zrch. des

vierzigjährigen Jubiläums der Gesellschaft stattfand, legte laut Mel⸗

dung des „¶W T. B.“ aus Berlin der Vorstand die Bilanz des

Jahres 1912 vor, die mit einem Rohgewinn von 58 077 615

(gegen 45 972 444 für 1911) abschließt. An Zinsen und Provi⸗

sionen, allgemeinen Unkosten, Bergschäden, Wohlfahrtsausgaben und

dergleichen kommen davon 7 318 717 (6 704 311 im Vorjahr) an öffentlichen Lasten, einschließlich 500 000 dritte Rück⸗ stellung zur Talonsteuer, 9 422 783 (8 693 398 im Vorjahr) in

Abzug. Der auf den 15. April einzuberufenden Generalversammlung

soll die Verteilung der gleichen Dividende wie im Vorjahre, das

heißt 10 % auf ein Aktienkapital von 180 Millionen Mark, vor⸗ geschlagen werden, nachdem 22 317 693 (15 126 340 im Vor⸗ here) für Abschreibungen und Reservestellungen, darunter wiederum

0 000 für den Spezialreservefonds, verwandt worden sind. Für

Scilly wolkig

Aberdeen Shields

Holvhead Ile dAir 85; 2 St. Mathieu 2

Windst.

Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.

Essener Börse vom 12. März 19. m 12. z 1913. Amtlicher Kursbericht. Fehfarhh Koks und Briketts. (Preisnotierungen des veber che 1 älischen Kohlensyndikats für die Tonne ab Zeche.) 1. Gas⸗ und Flammkohle: a. Gasförderkohle 12,00 14,00 ℳ, b. Gas⸗ rpenföederh ,. . ℳ, c. Flammförderkohle 11,00 bis 11 ℳ, d. Stückkohle 13,50 15,00 ℳ, e. Ha dergbhe, 13,00 bis 00 ℳ, f. Nußkohle gew. Korn I und II 13,75 14,50 do. do. III 13 75 - 14,50 ℳ, do. do. 1V 13,00 13, 75 ℳ, g. Nuß⸗ gruskohle 0—20/30 mm 8,25 9,25 ℳ, do. 0—50/60 mm 9,75 bis 10,50 ℳ, h Gruskohle 6,75 —- 9,75 ℳ: II. Fettkoble: a. Förder⸗ kohle „11,25 12 00 ℳ, b. Bestmelierte Kohle 12,50 13 00 c. Stücktohle 13,50 14,00 ℳ, d. Nußkohle, gew. Korn 1 13,75 bis 14,50 ., do. do. 11 1379 —14,50 ℳ, do. do. UI 13,75 14,50 ℳ, do. do. 1V 13,00 13,75 ℳ, e. Kokskohle 12,25 13,00 ℳ: III. Magere Kohle: a. Förderkohle 10,50 12,00 ℳ, b. do. melierte 1 1,75 12,75 ℳ, c. do. aufgebesserte je nach dem Stück⸗ gehalt 12,75 14 25 ℳ, d. Stückkohle 13,25 15,75 ℳ, e. Nuß⸗ kohle, gew. Korn 1 und II 15,25 18,50 ℳ, do. do. 1I11 16,00 bis 19 50 ℳ, do. do. IV 11,50 13,75 ℳ, f. Anihbraztt Nuß Korn I 20,00 21,50 ℳ, do. do. II. 21,50 25,50 ℳ, g. Fördergrus 9,50 bis 10,50 ℳ, h. Gruskohle unter 10 mm 6,25 9,00 ℳ; IV. Koks: a. Hochofenkots 15,50 17 50 ℳ, b. Gießereikoks 18,00 20,00 ℳ, c. Brechkoks 1 und I1 20,00 33,00 ℳ;, V. Briketts: Briketts je nach Qualität 11,00 14,25 ℳ. Marktlage stetig. Die nächste Börsenversammlung findet am Donnerstag, den 13. März 1913, Nach⸗

heiter

halb bed.

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3

1 wolkig

Aale 1 kg 3,20 ℳ, 1,60 ℳ. Zander 1 kg 3,60 g 289, 180 gerhn Barsch 11 2,40 88 Krebse 60 Stück 24,00 ℳ, 4,00 ℳ. u“

9 Ab Bahn.

Frei Wagen und ab Bahn.

Ausweis über den Verkehr auf dem Berli S eiedargzn vom 12. März 1919. (Amtlicher

älber: Für den Zentner: 1) Dovppellend i Lebendgewicht 90 105 ℳ, Schlachtgewicht 129 180 Ehat ee; 70 73 ℳ, Schlg. 117 122 ℳ, 3) mittlere Mast⸗ und beste Saugkälber, Lg. 65 68 ℳ, Schlg. 108 113 ℳ, 4) geringe Mast⸗ und gute Saugkälber, Lg. 58 63 ℳ, Schlg. 102 111 5) veahnge 8mn. Lg. 40 52 ℳ, Schlg. 73. 95 ℳ.

. eine: ür den Zentner: 1 ü Lebendaewicht, Lebendgewicht 9ttsch Secha iber 8 2) Fe . 8e 240 300 Pfd. Lebendgewicht,

. 63 44 ℳ, Schlg. 79—80 ℳ, 3) volffleischige Schweine mittags von 3 ½ bis 4 ½ 8

1 E Febendgewicht, Tg. 8 Stadtgarten) nr 8 Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang Am 8 Lg 61 —62 ℳ, Schlg. 76—77 ℳ, 5) vollfleischi 88 Sie. 180 Pfd. L6. 58 59 1, Schle. 78 71. 9, 9 Seüben de hhe enten . Magdeburg, 13. März. (W. T. B.)

Schlg. 75 76 ℳ. Auftrieb: Rinder: 200 Stück, darunter Bullen 86 Stück, 88 Krh en

Ochsen 44 Stück, Kühe und Färsen 70 Stück; ; oc.eetdg, Stückf. Kühes nun 70 Stück;' Kälber bis 20,25. Kristallzucker1 m. 7 chaf ück; Schweine 14 168 Stück. bis 20,00. Gem. Melis 1 Cer is desnade e sefad

1 Marktverlauf: 1 Ven eiendekanstteb lehen hig nt vaseide Stice vbrin. 1009 1,ioes Eem, r en we 8e,gen shi nee Die wenigen Schafe wu 1. 8 lats bez., Mai 10,17 ½ Gd., 10,20 Br., —,— bez. August 1912⸗ 8 Der Schweinemarkt verlief dh 10,45 Br., —,— bes, Ottober⸗Hezember 106. Gd 15,20 Be.

8 g. —,— bez., Januar⸗März 10,30. Gd., 10,32 ½ Br., ses bez. 8

Stimmung: Ruhiger. (W. T. B.) Rüböl loko 69,00, für

Cöln, 12. März.

Mai 8. 1 remen, 12. März. (W. T. B.) S

Loko, Tubs und Firkin 56, Dop T Kant.

Stetig. Baumwolle. Stetig. American middling loko 63 ½.

Hamburg, 13. März, Vormittags 10 Uhr. (W. T. B.)

Zuckermarkt. Ruhig. Rübenrohzucker I. Produkt Basis

bedeckt 0 768

765,8 wolkig

765 765 766 767 744 748 759 764 764 762 758 752 762 758 765 762 759 768 758 772 Kemlich hei Fe2vorwsegend 1

Dunst bedeckt Dunst bedeckt wolkig bedeckt belrer

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WNW wolkig WSW 5 Dunst SW A bedeckt S 6 bedeckt

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762,3 9 763,6 S 761,5 O 761,9 737,0 748,0 2

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Grisnez Paris Vlissingen Helder

Bodoe Christiansund Skudenes Fards Skagen Hanstholm Kopenhagen Stockholr

Hernösand Haparanda Karlstad Archangel Petersburg Riga Wilna Warschau Kiew Wien

Prag Rom

11“¹“ 8

282 —₰½

Verdingungen.

(Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Reichs⸗ und Staatsanzeiger“ ausliegen, können in den Wochentagen in dessen Expedition während der Dienststunden von 9— 3 Uhr eingesehen werden.)

Oesterreich⸗Ungarn.

Direktion der bosnisch⸗herzegowinischen Landesbahnen in Sara⸗ jevo: Lieferung von 21 Stück linken und 30 Stück rechten Wechsel⸗ weichen System 1Va. Die Unterlagen für die Angebote können bei der genannten Direktion (Materialverwaltung) in Sarajevo eingesehen oder gegen Entrichtung von 10 Kr. von dort bezogen werden. Frist zur Einreichung der Angebote: 3. April 1913, 12 Uhr Mittags. Nähere Bedingungen liegen beim Reichsanzeiger aus.

Stadtgemeinde von Sarajevo: Errichtung einer Gatanstalt sowie den Betrieb derselben. Die Pläne und der Voranschlag können gegen Zahlung von 10 Kr. von dem Stadtbauamt bezogen werden. Ver⸗ siegelte und gehörig gestempelte und mit der Aufschrift „Angebot auf die Gasanstalt in Sarajevo“ bezeichnete Offerten sind bis spätestens 1. April 1913, Mittags 12 Uhr, einzureichen. Den Offerten müssen 5 % des Vadiums beigefügt sein oder diese bis spätestens 1. April 1913, Mittags 12 Uhr, beim städtischen Hilfsamt eingereicht werden. Die Angebote können besonders für die Hochbauten und besonders für die übrigen Anlagen oder unter einem abgegeben werden. Der Offerent muß der städtischen Gemeinde die Amortisation und die Verzinsung des in⸗ vestierten Kapitals für den Betrieb und ferner einen Anteil an dem Reinverdienst garantieren. Die Art der Garantie muß in dem An⸗ gebot genau bezeichnet werden. Die Offerten sind bis zum 1. Juli 1913 an ihr Angebot gebunden.

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Zuckerbericht. Nachprodukte 75 Grad 82 Brotraffinade I o. Faß 20 12 ½

bedeckt WSWl wolkenl. W 1 bedeckt 00 764,7 NW l woltenl. —5 0

770,1 WNWI wolkenl. 0,3 1 Nebel —05 769,2 S 2 wolkenl. 5 766,6 NW Z wolkenl.

[751,7 W. I halb bed.

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Berlin, 12. März. Bericht über Speisefett . er v . Gause. Butter: Das Geschäft in feiner FeAlhte Bütier Gehe⸗ in derselben unveränderten Weise. Die heutigen Notierungen sind: Hof. und Genossenschaftsbutter ILa Qualität 134 136 ℳ, IIa Qualität

0 134 ℳ. Schmalz: Die Schweinemärkte Amerikas behielten

Thorshavn

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ihre feste Tendenz bei steigenden

1

Rendement

gerichtet; sie würden da in Verlegenheit geraten, wenn man die Zu⸗ lage wieder in Wegfall kommen lassen wollte. Infolgedessen steht die Staatsregierung auf dem Standpunkt, daß sie, wenn Teuerungs⸗ zulagen gewährt werden, dadurch genötigt ist, eine dauernde Zulage

Belgien. Lastenhefte können vom Bureau des adjudications in Brüssel, * Rue des Augustins 15, bezogen werden.

26. März 1913, 11 Uhr. Salle de la, Madeleine in Brüssel:

Seydisfiord 747,8 S —2

wolkenl.

Rügenwalder⸗ münde 7643 S Gr. Yarmouth 762,0 NW

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die Beamten⸗ und Unterstützungsfonds w b 83 Vaigte Seee gsfon urden außerdem 450 000 Laut Meldung des „W. T. B.“ betrugen die Einnahmen de hüxem bue sisher Prince Henri⸗Eisenbahn in 9 ersten ärzdekade 1913: 303 140 Fr., gegen das Vorjahr mehr 61 720 Fr.

t stei reisen. Im Gegensatz hie litten die Schmalzpreise eine n Presen., Die besensat sündr: Choice Western Steam 62 —63 ℳ, amertkanisches Tafel⸗ schmalz Borussia 65 ℳ, Berliner Stadtschmalz Krone 63 ¼ —70 üur n Bratenschmalz Kornblume 64 ½ —70 ℳ. Speck: Unver⸗

88 % neue Usance, frei an Bord ü März 10,05, für April 10,10, für Mai 10,0, dar eafssi 8 für 19 für Januar⸗März 10,32 ½. 89*

amburg, 13. März, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten. W. T. B.) Kaffee. Unregelmäßig. ood average Santos fär

ziemlich hei 764 Schauer 7690 Gewiitte! 771Sziemlich he 745 (TLesina ziemlich he⸗

Lieferung von Kabeln und Zubehör für die Telegraphenverwaltung. Speziallastenbeft Nr. 118. Eingeschriebene Angebote zum 22. März. 26. März 1913, 11 Uhr. Ebenda: Lieferung und Aufstellung von 4 Verteilungstürmen in Löwen. Sicherheitsleistung 2500 Fr. Speziallastenheft Nr. 3623. Eingeschriebene Angebote zum 22 März. 2. April 1913, 11 Uhr. Ebenda: Lieferung und Verlegung. von Fernsprechkabeln nebst Zubehör in der Umgegend von Charleroi und La Louvpldre. Spoeziallastenheft Nr. 113. Eingeschriebene An⸗

gebote zum 29. März Ebenda: Lieferung von Steinröhren

2. April 1913, 11 Uhr. für unterirdische Fernsprechlestungen. Speziallastenheft Nr. 105. Ebenda: Lieferung a. von 200 000.

Eingeschriebene Angebote zum 29. März. 2,60 m Länge, 28 -m Breite und 14 cm

R2. April 1913, 12 Uhr

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Höhe. Sicherheitsleistung 25 Centimes für jede Schwelle; b. von

100 Possen behauenen Holzes verschiedener Größe, der Posten von Brindisi

je 36 cbm. Sicherheitsleistung 200 Fr. für jeden Posten. Eichen⸗ Moskau 3

oder Buchenholz. Spezialavis Nr. 922. Eingeschriebene Angebote .r .

zum 29. März. EE“ Helsingfors

Kuopio

Zürich

Genf

Lugano

Säntis

Budapest

Portland Bill

Krakau 7714 SW beiter Lemberg 769,8 NNW L heiter Hermannstadt 769,0 WNW 5 bedeckt Triest 769,2 Windst. wolkenl. Reyksavst 743,7 O Zheiter (5Uhr Abends) Cberbourg —764.7 NRW 2 Clermont 766,0 SSO. 2 Biarritz 766,9 SSW 3 Minha 768,9 Windst. Perpianan 767,7 Windst. 773,3 Windst. 769,7 NW Zbeiter 763,1 W. 1 wolkenl. 755,1 WSW balb bed. 757,8 WSW L bereckt SSWI wolkenl. beiter

1 1e o. a für Mai 60 ¼ Gd., für September 60 ¼ Gd., für De⸗ (W. T. B.)

Budapest, 12. März, Vormittags 11 Uhr. (W. T. B.) Rübenrohzucker 88 %

Raps für August 16,90. März 10 sh. 0 ¾ d. Wert, ruhig. Javazucker 96 % prompt 11 sh.

„Wien, 12. März. (W. T. B.) Die Privilegierte Oester⸗ reichisch⸗Ungarische Staatgeisenbahn⸗Gesellschaft besr. für das Betriebsjahr 1912 einen Reingewinn von 23 006 052 Kronen zufe mithin eine Steigerung von 567 727 Kronen gegen das Vorjahr. Der Verwaltungsrat hat beschlossen, eine Gessamtdividende von 36 Francs zu verkeilen und den verbleibenden Rest von 4 881 883 Kronen auf 88 e.

udapest, 12. März. (W. T. B.) In einer unter dem Ferc des Barons Louis von Rothschild in Wien ab dhernrden. itzung des Konsortiums für die ungarische taats⸗ Crts an der auch ein Geschäftsinhaber der Direction der Sisesaim Hes hg teilnahm, wurde grundsätzlich vereinbart, daß e gesamte diesjährige Bedarf des ungarischen Staates gedeckt werden 9 und ferner beschlossen, dem ungarischen Finanzminister vorzuschlagen, 150 Millionen Kronen der 4 prozentigen Staatsrente mit e s. 19f vens Fech 98 se aad teaang und 150 Millionen Kronen prozentige aatskassenscheine mit zwei⸗ jähriger Laufzeit den Konsorten anzubieten. 8

8* 8*

zu bewilligen. Sie ist aber außerstande, eine Teuerungszulage ohne Abänderung der Besoldungsordnung zu gewähren. Es steht ja aus⸗ drücklich in dem Mantelgesetz zur Besoldungsordnung, daß eine Ab⸗ änderung nur auf gesetzlichem Wege zulässig ist. Es ist nicht zulässig, im Wege von Zulagen für ganze Beamtenkategorien die Besoldungs⸗ ordnung dauernd zu ändern. Das würde aber hier herbeigeführt werden. .

Es soll aber ferner in ganz neues Prinzip eingeführt werden, das bis dahin bei unserer Besoldung noch nicht gegolten hat. Während bis jetzt sich unsere Besoldung darauf aufbaut, daß lediglich die Leistungen des Beamten in Betracht kommen, und daß diese ab⸗ gegolten werden, bezwecken die Anträge, daß in Zukunft neben der Leistung auch noch der Familienstand des betreffenden Beamten mit in Rücksicht gezogen werden muß. Das ist ein Grundsatz, der voll⸗ ständig von dem abweicht, was bis dahin Regel gewesen ist. Ich möchte daran erinnern, daß man bei Beratung der Besoldungsordnung bezüglich des Wohnungsgeldes derartige Erwägungen angestellt hat; aber dieser Gedanke stieß in der Presse und überall auf so erhebliche Bedenken und so großen Widerstand, daß man ihn fallen lassen mußte. Jetzt soll nicht etwa für den Wohnungsgeldzuschuß, sondern ganz allgemein der Grundsatz eingeführt werden, daß für Kinder⸗ reichtum, für einen größeren Familienstand ein erhöhtes Gehalt gezahlt werden soll. Ich muß sagen, daß dieser Gedanke dem modernen Empfinden durchaus entspricht, und daß auch die Königliche Staatsregierung diesem Gedanken durchaus sympathisch gegenübersteht. Wenn ein Beamter eine größere Unterhaltungslast als ein anderer hat, dann kann es sich rechtfertigen, daß er auch andere Bezüge bekommt. Aber das setzt voraus, daß die Königliche Staatzsregierung im stande ist, die ganze Frage zu überblicken, daß sie das Material erst einmal vor sich hat und auch geprüft hat, ob eine solche Maßnahme möglich ist, welche Wirkungen sie hat, und wie sie sich überhaupt in finanzieller Hinsicht äußern wird. Dazu fehlen uns aber augenblicklich sämtliche Unterlagen. Wir wollen, da diese Frage uns selbst interessiert, und da sie doch geklärt werden muß, alsbald

SeoSSS

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bedeckt bedeckt wolkig bedeckt bedeckt wolkenl.

764 764 765 771 768 772 768 759 750 760 756 768 767 770 565 771

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkte

Hamburg, 12. März. (W. T. B.) Gold in B

Kilogramm 2790 Br. ¹ ber i e.e. dch Ph 88 Hr⸗ 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogramm

en, 13. März. Vormittags 10 Uhr 40 Min. Einh. 4 % Rente M./N. pr. ult. 84,35, Einh. .. 5.99 Januar/ Juli pr. ult. 84,35, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. pr. ult 84,49, Ungar. 4 % Goldrente 103,65, Ungar. 4 % Rente in „W. 876. Türkische Lose per medio 229,00, Orientbahnaktien pr. ult. 16,00, Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz. ee uft. 79730 Südbahn⸗ gesellschaf stomb. Akt. pr. ult. 115,50, Wiener Bankvereinaktien 19,00, Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult, 633,00, Ungar. all Friditbankaktien 824,00, Oesterr. Länderbankaktien 522,00, Unionbank⸗ 4 t 24 18109 rutsche Reichsbanknoten pr. ult. 118,25, Brüxer ohlenbergb.⸗Gesellsch.Akt. —,—, Oesterr. Alpine Montangesell⸗ öö 1061,50, Prager Eisenindustriegef.⸗Akt. —,—. est 88 —. Nachwirkung der gestrigen Friedensmomente und des Art kels dereh heehetegien Merieinen Henung sehse auf die leichte Ver⸗ 3 ontanmarkt war lebhafter.

Staatgeisenbahn blieb wirkungslos. AX“ 8 London, 12. März. (W. T. B.) (Etng 2 ½ % Eng⸗ d 2 Monate 26 ⅞, Privat⸗

1“

Fonds⸗ und Aktienbörse.

Berlin, den 13. März. Die Börse zeigte heute eine schwächere Haltung. Obschon die augwärtigen Berichte nicht gerade schewäͤchene auteten, so drückte doch hier die anhaltende Knappheit des Geld⸗ markteg, zumal die Ungewißheit 89 betreff der weiteren Gestaltung h Geldmarktes bestehen blieb. uch an der Nachbörse blieb die üstlose und unsichere Haltung. Der Privatdiskont notierte 6 %.

Mitteilungen des Königlichen Abronautischen

Observatoriums, veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau.

Drachennaufstieg vom 12. März 1913, 8 —10 Uhr Vormittags:

Station 122 m

3,0 80

ziemlich -

9 29

Berliner Warenberichte. 1

Berlin, den 13. März. Produktenmarkt. Die amtlich kamittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, nländischer 190,00 195,00 ab Bahn, Normalgewicht 755 g 207,75 9 208 00 Abnahme im Mat, do. 210.00 —210,25 Abnahme im Juli, 2 203,75 204,2 Abnahme im Seͤtember. Ruhig.

Roaggen, inländischer 161,00 162,00 ab Bahn, Normalgewicht

E 171,75 Abnahame im Mat, do. 173,50 Abnahme im Juli.

500 m 1000 m 1500 m 2000 m 12200 m

02 3,4 6,6 10,4 11,7 88 81 33 36 30 Wind⸗Richtung. NW NW NW NW NW NW Geschw. mps. 12 18 20 20 22 23

Himmel etwa zur Hälfte bedeckt, untere Wolkengrenze bei 670 m Höhe. Zwischen 940 und 1050 m Höhe Temperaturzunahme von 3 0

3,8 b

Seehöhe. 8

Temperatur 8*

Amtlicher Marktbericht vom Magerviehhof in Mittwoch, den 12. März 1913. London, 12. März Auftrieb 0t d Schweine . . 3300 Stück 18 d. Weit, fest b. W. T. B.

Ferläaf des Marktes: Reges t; Preise etwas besser. Kupfer stetig, 65 ½, 3 Pi,na * ““ 1 wurde gezahlt im Engroshandel für: Liverpool, 12. März, Nachmittags 4 Uhr 10 Minut zuferschweine: 7—8 Monate alt. . . Stück 55 69 T. B) Paumwolle. Umlat 8000. Ballenz, dayyn zür Pölke: 3—4 Monate alt. I“ dling Lieferungen: Ruhi b

8 . 1 1 5 8 9 8 g. Mãͤ A 1 5 ai 3.5

Ferkel: 92ʃ8 Wochen alt. . 1 25 30 Mai⸗Juni 6,51, Juni⸗Juli 6,49, 1“ Aprc. nea gö50,

—8 Wochen alt ... 3 21 24 tember 6,36, September⸗Oktober 6,23, Oktober⸗ November 6,15, Glasgow, 12. März. (W. T. B. 8 1 Middlesbrough warrants 1. 8,3. ““ Paris, 12. März. (W. T. B.) (üShut.) Rohzucker Nr. 3 für 100 kg für März 31 Sbe sne Een, Pig. August 32 ¼, für ORtöber anar 319 Amsterdam, 12. März. 888 T. B.) Java⸗Kaffee Antwerpen, 12. März. (W. T. B.) etroleum. do. für April 23. do. fl . 1“ vest 1. o. für Mai⸗Juni 24 Br. Fest. New York, 12. 82 T. 5 (Schluß.) Baumwolle 8 8. Nes Baben 8 ärz 12,14, do. für Mai 11,82, ase do. Standard white i do. Credit Balances at Oil City 250, Shnke ne er⸗ 150 3,08, Getreidefracht nach Liverpool 3 loko 12 ½, do. für März 11,68, do. für fe⸗ 1889 mühes Standard loko 14,25, Zinn 46,00 46,50.

Friedrichsfelde. Schweine⸗ und Ferkelmarkt am Ferkel 786 London, 12. März. Geschäft; 9' 5 6 Monate al Ehehae 5 onate alt. 11. 8 8 zulation und Export Ballen. Tendenz: Stetig. Amerikanische 8 November⸗Dezember 6,12, Dezember⸗Januar 6,11. ruhig, 88 % neue Kondition 27 ¾ 27 ⅛. für April 31 ¾, für Mai⸗ good ordinary 49. Bancazinn Raffintertes Type weiß loko 23 ¼ bez. Br., do. für März 23 ½ Br. loko middling 12,40, do. middl. 12 v⅛, Petroleum Refined 10,95, do. Rohe u. Brothers 11,40, Zucker fair ref. Muscovados

e Konsols 730 38 vnk Ans [1s, Silber prompt 26 ⅜,

7562 767,1 W 1 767,5 SSO 2 balb bed. 769,6 N 1 Dunst 566,1 ND 4 wolkenl. 770,9 Windst. woltenl. 763,8 NW heiter 5 7570 S bedeckt. 14 767,2 WeW Zbeoeckt 10 *) Die Zahlen dieser Nubrik bedeuten: 0= 0 mm; 1 = 0,1 bis 0,4; 2 —. 06 b 3 = 25 bis 6,4. 4 ⸗= 65 bis 12,4; 5 = 12,5 bis 20/4; 6 = 205 bis 7 = 81,5 bis 44,4; 8 = 44,5 bis 59,4; 9 = nicht gemeldet. Ein ostwärts fortschreltender, südwärts reichender Tief ausläufer liegt über Innerrußland, ein anderer reicht von C navien bis Frankreich, ein dritter hefindet sich über dem 2 nordwärts gerichtete Hochdruckkeile erstrecken sich von Oesterreich Nordwestrußland und von den Pyrenäen bis zum Nordmeer. Deutschland ist das Wetter bei schwachen Winden im Osten b . heiter, sonst ziemlich trübe und meist etwas kälter, im Osten 3 nahe dem Gefrierpunkt; der Nordosten hatte Niederschläge. Deutsche Seewarl