1913 / 130 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 04 Jun 1913 18:00:01 GMT) scan diff

Großhandelspreise von Getreide an deutschen und fremden Börsenplätzen fr die Woche vom 26. bis 31. Mai 1913 nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoche. 1000 kg in Mark.

(Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)

Ro gen, 71 bis 72

712 g das 1. 5 755 g das 1. 450 g das 1.

Ma unnbeim. Roggen, Pfälzer, russischer, mittel..

Hafer, russischer, mitttel..

Gerste, Futter⸗, mittel

11““

.„ § ẽ⁰ ⸗2 772⸗

Wien.

Roggen, Bester Boden Weizen, diß. . Hefer, ungarischer, I..

erste, slowakische. Mais, ungarischer..

ittelware..

Weizen, Pfälzer, russischer, amerikan., rumän., mittel

Woche 26./31.

Da⸗ gegen Vor⸗ woche

167,82 208,50 164,08

Roggen Weizen Mai

1913

167,07 208,86 163,77

Kansas Nr. 2

Weizen Kurrachee.

Amst

EE.“

180,63 Roggen

237,32 194,38 148,75

Mais amerikanischer, 157,50 8 L

a Plata..

1

163,49 Weizen 203,30

170,27 1 56,71 1 Hesfs

Weizen Manitoba Nr.

Hafer, englisch weißer.

8.

Asow St. Petersburger. Weizen, amerikanischer Winter⸗.

Odessa.

kg das hl.. 8 Weizen, Ulka, 75 bis 76 kg das hl

Riga. Roggen, 71 bis 72 kg das hll.. Weizen, 78 bis 79 kg das hll..

6 Paris. . lieferbare Ware des laufenden Monats Antwerpen.

Donau⸗, mittel. Manitoba Nr. 2.

Kalkutta Nr. 2 .

erdam.

bunt

London. - 1e ns - (Mark Lane).

englisches Getreide, Mittelpreis aus 196 Marktorten (Gazette averages)

Liverpool.

russischer. Nord Duluth.

2

La Plata. Kurrachee. Australier,.

109,99 159,87

110,58 161,45

131,00

129,29 161,18

162,54

160,07

160,15 232,14

232,57 169,61 167,60

170,98 170,82

169,03 167,74 167,74 168,55 169,27

135,38 144,19 161,21 108,50 111,03

136,26 146,68 161,31 106 04 112,77

160,86 150,80 152,87 144,96 146,85

160,94 150,89 154,12 143,83 142,22

167,97 170,31 170,31 170,47 175,72 181,57 139,71

168,76 170,87 170,40 170,87 177,91 181.19 139,77

Gerste, Futter⸗

River Plate Kurrachee. 11“ amerikanischer bunt

Chicago.

E1“ Iuli.. September Dezember. Mai .

Neu York. 3 Mai ..

Maꝛs

Weizen d Lieferungsware -

B 1 Weiten uenos Aires Mais

Quarter Weizen = 480, angesetzt; 1 Bushel Weizen englisch, 1 Pfund englisch Weizen = 2400, Mais

= 2000 kg.

und Liverpool die Kurse auf London, Kurse auf Neu York, für Odessa und Preise in Buenos Aires

Berlin, den 4. Juni 1913.

Juli . ... September.

Durchschnittsware . . . . ..

Bemerkungen.

1 Imperial Quarter ist für die Wei Produktenbörse = 504 Pfund engl. gerech sätzen an 196 Marktorten des Königreichs erm preise für einheimisches Getreide (Gazette averages) ist 1 Imperial Hafer = 312, Gerste = 400 Pfund

Kaiserliches Statistisches Amt.

135,27 135,27 119,17 135,59

141,65 141,34 140,39 143,47

96,28 9

153 38 15128 148,68

156,94 153,67 151,49

161,25

1612 90,87 V

91,76

zennotiz an der Londoner net;

88 die aus den Um⸗ ttelten Durchschnittz,

und = 2100,

Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung sind di den einzelnen Tagesangaben im „Reichsanzeiger“ hransg. find wöchen lichen Durchschnittswechselkurse an der Berliner Börse zugrunde gelegt und zwar für Wien und Budapest die Kurse auf Wien, für Londen 85 b. York die 1— 2 ligga die Kurse auf St. burg, für Paris, Antwerpen und Amsterdem die Kurse 8 veee Ples

unter Berücksichtigung der Goldprämie.

8

Hauptsächlich gezahlte Preise für 1 t (1000 kg) in Mark

Danzig. Berlin. Stettin. Posen.. Breglau. Gleiwitz. Magdeburg Hannover Leipzig.

2

Saargemünd. 1 Frankfurt a. M. (Nachtrag)

Königsberg i.

.

Berlin, den 4. Juni 1913.

Marktorte

Hafer

mittel

163 164 165 156

160 164

194 196 200 202 223

162 164 171--173 167 168

162 172

167 177 180 185 190

Kaiserliches Statistisches Amt.

Delbrück.

Qualität

gering mittel

gut

Gezahlter Preis für 1 Dopp

elzentner

niedrigster

höchster niedrigster

höchster

niedrigster

höchster

Verkaufte Menge

Doppelzentner

176 —178

Am vorigen

Durchschnitts⸗ Markttage

preis für 1 Doppel⸗ zentner

Verkaufs⸗

3 ch wert schnitts.

preis

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Günzburg. Memmingen

Memmingen

Memmingen

Memmingen

Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgetellt. Der Durchs⸗ in liegender Strich (—) in den Spalten für Pereise hat die Bedeutung, daß der betreffende

Neubrandenburg

Neubrandenburg

Schwabmünchen

Schwabmünchen Neubrandenburg

Schwabmünchen

Neubrandenburg

Berlin, den 4. Juni 1913.

18,70 20,00 20,16

18,70

18,20

Kaiserlich

20,80 V 20,80

16,80

W

19,80

21,00

19,40 16,00

er st e.

15,00

Hafer. 17,30 18,60

eizen.

19,80

V 21,00

19,40 16,00

15,00

16,50

Delbrück.

es Statistisches Amt.

Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen). 18,70 20,00 20,16

Roggen. 18,70

.

20,80 19,80

18,70 20 00 20,16

18,60 16,00

15,00

16 80 18 21 16,50

1“ 28

8

chnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

8

60, 1 Bushel Mais = 96 Pfahh—

453,6 g; 1 Last Roggen

1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote, 3. V 4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. äufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Zweite Beilage

58 2 8.

9. Bankausweise.

Erwerbs⸗ und Wirrscahe Niederlassung ꝛc. von Re Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung,

anzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Verlin, Mittwoch, den 4. Juni

Offentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Naum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 4.

RaA tsanwälten.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuchungssachen.

[24828]

In der Untersuchungssache gegen den Wehrmann Josef Müller I. aus dem Landwehrbezirk Solingen, wegen Fahnen⸗ ucht, wird auf Grund der 69 ff. es Militärstra geseghuchs sowie der § 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnen⸗ flüchtig erklärt.

Düsseldorf, den 31. Mai 1913.

Königliches Gericht der 14. Division.

[24827] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Königsjäger Arnold Wiedemeyer 2./Regt. Königsj. 3. Pf. Nr. 1, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Posen, den 31. Mai 1913.

Gericht der 10. Division.

[24829]

Die gegen den zur Disp. d. Ers.⸗Beh. entlassenen Musketier Paul Wendel aus dem Landw.⸗Bez. Siegen, geb. 14. 5. 1889 zu Achenbach unter dem 4. Dezember 1912 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird hier⸗ mit aufgehoben.

Frankfurt a. M., den 2. 6. 1913.

Gericht der 21. Division.

[2482632 Bekanntmachung.

Die unterm 25. Januar 1913 unter Nr. 96 862 im Reichsanzeiger 3. Bei⸗ lage veröffentlichte Fahnenfluchts⸗ erklärung gegen den Matroten II. Kl. Kurt Albert Richard Schmidt vom Personalbureau B 2 I. Matrosendivision wird aufgehoben.

Kiel, den 30. Mai 1913.

Gericht I. Marineinspektion.

2) Aufgebote, Verlust⸗ n. Fundsachen, Zustellungen

[169791 Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Hermsdorf belegene, im Grundbuche von Hermsdorf Band 40 Blatt Nr. 1190 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen des Bauunter⸗ nehmers Robert Otto 1. Bläsing in Hermsdorf eingetragene Grundstück am 27. Juni 1913, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Hermsdorf, Bismarck⸗ und Sool⸗ quellstraße, gelegene Grundstück besteht aus dem Trennstück Kartenblatt 1 Parzelle Nr. 3417/84 ꝛc. von 8 a 97 qm Größe und ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Hermsdorf unter Artikel Nr. 1184 mit einem Reinertrag von 0,10 Talern verzeichnet. Auf dem Grund⸗ stück befindet sich ein dreigeschossiger Roh⸗ bau. Der Versteigerungsvermerk ist am 25. April 1913 in das Grundbuch ein⸗ getragen.

Berlin, den 5. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Weddi

Abteilung 6.

[168931 Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 117 Blatt Nr. 2699 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Majors z. D. Max Denecke in Posen eingetragene Grundstück am 30. Juni 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Ge⸗ richtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer 30, Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Triftstraße 54, belegene Grundstück enthält Vorderwohnhaus mit Seitenflügel rechts, Quergebäude mit Rückflügel links und 2 Höfen und umfaßt den Flächen⸗ abschnitt Kartenblatt 19 Parzelle 1589 168 ꝛc. von 8 a 84 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadt⸗ emeindebezirks Berlin unter Artikel r. 6341 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 6341 mit einem jährlichen Nutzungswert von 12 140 verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 29. April 1913 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 7. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. G Abteilung 6. 8

[16892] Zwangenereigersng.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Hermsdorf belegene, im Grundbuche von Hermsdorf Band 38 Blatt Nr. 1156 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen des Architekten Johann Bernath in Berlin eingetragene Grundstück am 30. Juni 1913, Vor⸗

1““

mittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete

Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, e Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden.

as in Hermsdorf, Waldseestraße 20, be⸗ legene Grundstück enthält Wohnhaus mit

ofraum und umfaßt den Flächenabschnitt

artenblatt 1 Parzelle 4528/84 usw. von 3 a 87 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Hermsdorf unter Artikel Nr. 1150 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 655a mit einem jährlichen Nutzungswert von 800 verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 21. April 1913 *) in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 7. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

Abteilung 6.

2 1913, nicht 1912 wie in Nr. 111

zweite Beilage gedruckt.

[16891] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Hermsdorf belegene, im Grundbuch von Hermsdorf Band 40 Blatt Nr. 1216 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerkes auf den Namen des Architekten Johann Bernath in Berlin eingetragene Grundstück am 30. Juni 1913, Vor⸗ mittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnen⸗ platz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, ver⸗ steigert werden. Das in Hermsdorf, Wald⸗ 21, gelegene Grundstück enthält Wohnhaus mit Hofraum und umfaßt den Flächenabschnitt Kartenblatt 1 Parzelle 4527/84 usw. von 3 a 09 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Hermsdorf unter Artikel Nr. 1156 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 6549 mit einem jährlichen Nutzungswert von 700 verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 28. April 1913 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 7. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

Abteilung 6.

In der Unterabteilung 4 der heutigen Nummer (Verlosung ꝛc. von Wert⸗ papieren) befindet sich eine Bekannt⸗ machung des Stadtrats zu Wurzen, betreffend Auslosung von Schuldscheinen der Wurzener Stadtanleihe, an deren Zinsleisten und Zinsscheine als gestohlen verzeichnet sind.

[24634] Aufgebot.

Die offene E A. & W. Allendorf in Schönebeck zu Gr. Salze hat das Aufgebot nachstehender 3 ½ % Königlich Preußischer konsolidierten Staatsanleihen a. Lit. E 69 392 über 300 ℳ, b. Lit. E. 106 777 über 300 nebst den dazu ge⸗ hörigen Zins⸗ und Erneuerungsscheinen beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. Februar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Schönebeck a. E., den 31. Mai 1913.

Königliches Amtsgericht.

[20530] Aufgebot. 8

Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Der Hof⸗ besitzer Heinrich Middelkampf, Grönloh bei Badbergen (Hannover), hat das Auf⸗ gebot beantragt zur Kraftloserklärung des 3 ½ prozentigen Hypothekenbriefes der Hypo⸗ thekenbank in Hamburg Serie Nr. 16 547 Lit. A uͤber zweitausend Mark. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, seine Rechte bei der Gerichts⸗ schreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Fioll⸗ justizgebäude, Sievekingplatz, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Freitag, den 13. Februar 1914, Vormittags 11 ½ Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Hamburg, den 11. April 1913.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[246381 Zahlungssperre.

Es ist das Aufgebot der nachstehenden angeblich abhanden gekommenen Urkunden: 4 % unkündbare Pfandbriefe der Deutschen Hypothekenbank (Aktiengesellschaft) zu Berlin Serie VII Lit. G Nr. 8555 über 1000 und Serie VII Lit. D Nr. 13 585 über 500 von 1) der verehelichten Gutsbesitzer Lina Bernstein, geb. Sonntag, zu Stockhausen (Krs. Zeitz), 2) der ver⸗ ehelichten Gutsbesitzer Hulda Kramer, geb. Sonntag, zu Lindenberg (Kreis Zeitz), vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Schmidt in Zeitz, beantragt worden. Gemäß §§ 1019/1020 Zivilprozeßordnung wird der Ausstellerin, Deutsche Hypotheken⸗ bank (Aktiengesellschaft) zu Berlin, verboten, an den Inhaber der genannten Papiere eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗

1. 8* 8 1.“

schein auszugeben. Das Verbot findet auf die oben bezeichneten Antragstellerinnen keine Anwendung. 84. F. 140. 13. Berlin, den 19. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

[24658] Aufgebot.

Die Versicherungsscheine Nr. 19 044, 19 391, 19 061, 19 408, 19,029, 19 376 sind in Verlust geraten. eer derzeitige Besitzer wird zur Meldung bis zum 15. September 1913 aufgefordert, anderenfalls an diesem Tagt die Kraftlos⸗ erklärung erfolgt. (§18 der allgemeinen Ver⸗ sicherungsbedingungen der Abteilung III.)

Düsseldorf, den 2. Juni 1913.

Vereins⸗Versicherungs⸗Bank für Deutschland, A. G. Düsseldorf.

[24789] Aufruf.

Die Versicherungspolice Nr. XV F. 2274 unserer Anstalt, lautend auf Elisabeth Hagg, von und in Lautlingen, geboren am 17. März 1897, wird uns als ab⸗ handen gekommen gemeldet. Wer in deren Besitz ist oder irgend welche Ansprüche auf die Versicherung geltend macht, soll diese innerhalb zweier Monate, vom Tage dieser Aufforderung an gerechnet, bei uns anmelden. Erfolgt keine Anmeldung so gilt dieser Aufruf als Kraftloserklärung der verloren gegangenen Police, und wir werden alsdann gemäß § 24 unserer Ver⸗ sicherungsbedingungen eine Ersatzurkunde ausstellen.

Hannover, den 2. Juni 1913. Schweizerische Lebensversicherungs⸗ und Rentenanstalt in Zürich.

Der Hauptbevollmächtigte für das Deutsche Reich: ad. int. Dierks.

[24080] Aufgebot.

Der Militäranwärter Daniel Tietz, früher in Wreschen, jetzt in Otoschno, ver⸗ treten durch Justizrat Thiel in Wreschen, hat das Aufgebot folgender Urkunde be⸗ antragt:

pr. auff. . Schwarzenau, den 19—. Für 8 500 —— zahlen Sie für diesen Primawechsel an die Ordre von mir selbst die Summe von Mark Fünfhundert —=

den Wert in mir selbst und stellen ihn in Rechnung laut Bericht.

Herr Oscar Tietz

No. in Schwarzenau.

Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 24. Februar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Gunesen, den 29. Mai 1913.

Königliches Amtsgericht.

[20193 Aufgebot.

Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Firma Merz Gebr., Hamburg, Grimm 32, ver⸗ treten durch den hiesigen Rechtsanwalt Dr. Kirchhoff, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des von ihr in Blanko akzeptierten Primawechsels über den Betrag von 1703,30, zahlbar am 10. Juni 1913 bei der Commerz⸗ und Diskontobank in Hamburg. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude, Sieveking⸗ platz, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Freitag, den 13. Februar 1914, Vormittags 11 ½ Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.

Hamburg, den 6. Mai 1913.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[237581 Sammelaufgebot.

1) Der Hans Schupp⸗ mann in Berlin, Kaiserstraße 31, 2) der Georg Bielski in Berlin W. 50, Nürn⸗ bergerstraße 14/15, haben das Aufgebot:

zu 1 des über die in Abteilung 1II Nr. 25 des Grundbuchs von Berlin⸗Tempel hof Band I Blatt Nr. 46 (jetzt Berlin⸗ Tempelhofer Vorstadt Band 65 Blatt Nr. 2062) für ihn eingetragene Teilpost von 4240 gebildeten Teilgrundschuld⸗ briefs vom 13. November 1905,

zu 2 des über die in Abteilung III Nr. 3 des Grundbuchs von Berlin⸗Tempelhof Band 30 Blatt Nr. 1073 für ihn ein⸗ getragene Teilpost von 1500 gebildeten Teilhypothekenbriefs vom 1. Jult 1912

beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Dezember 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Hallesches Ufer 29 31, Zimmer Nr. 4,

Prima⸗Wechse

ez. Oscar Ti

³

anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte

8 *& 8

anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Berlin, den 26. Mai 1913. Königliches v Berlin⸗Tempelhof. Abteilung 1.

—OC——

[23759]

Herzogliches Amtsgericht Holzminden hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Der Fabrikarbeiter Karl Zinke in Düssel⸗ dorf, Kölnerstraße 147, hat das Aufgebot bezüglich der Braunschweigischen Hypo⸗ thekenbriefe:

a. über 3500 ℳ, welche im Grundbuche

für Mühlenberg Band 1 Blatt 6 Seite 23 unter Nr. 1 für den Fabrikarbeiter Karl Zinke in Mühlenberg am 11. Oktober 1910 eingetragen sind, b. über 1200 ℳ, welche im Grundbuche für Holzminden und Altendorf Band XII. Seite 143 unter Nr. 2 für die Witwe des Tischlers Christian Grimme, Christiane geb. Warnecke, verwitwet gewesenen Zinke, in Mühlenberg am 15. Dezember 1905 eingetragen sind,

beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Februar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Holzminden, den 29. Mai 1913.

Der Gerichtsschreiber Amts⸗ gerichts: Meyer, Gerichtssekretär.

[24651]

Auf Antrag der Firma Brandiser Thonwerke, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Brandis soll für das von den Flurstücken Nr. 489, 562, 580, 581 und einem Teile des Flurstücks Nr. 490 des Flurbuchs für Brandis sowie den Flur⸗ stücken Nr. 363, 364, 365 und 366 des Flurbuchs für Polenz vor dem 3. Januar 1869 abgetrennte Kohlenbergbaurecht im Grundbuche für Brandis ein besonderes Blatt angelegt werden. Alle diejenigen, die das Eigentum an diesem Kohlenberg⸗ baurechte, eine Beschränkung des Be⸗ rechtigten in der Verfügung über das Kohlenbergbaurecht, ein Vorkaufsrecht oder ein sonstiges an dem Kohlenbergbaurecht bestehendes Recht in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte binnen drei Monaten und spätestens bis zur Anlegung des Blattes bei dem Grundbuch⸗ amt anzumelden. Die Unterlassung der Anmeldung hat für den Berechtigten zur Folge, daß er bei Anlegung des Grund⸗ buchblattes unberücksichtigt bleibt und, vor⸗ behältlich seiner Ansprüche gegen die als Berechtigte eingetragenen Beteiligten, die von diesen über das Bergbaurecht ge⸗ troffenen Verfügungen im Verhältnis zu Dritten gegen sich gelten lassen muß.

Königliches Amtsgericht Grimma, den 28. Mai 1913.

[24630] Aufgebot.

Der Kolonist Martin Weidel in Friedrichsthal hat das Aufgebot des Hypo⸗ thekenbriefes vom 24. März 1905 über die für ihn auf dem Blatte des Grund⸗ stücks Nr. 362 Friedrichsthal in Abt. III Nr. 3 aus der Urkunde vom 22. März 1905 eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehnsforderung von 5000 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 24. Sep⸗ tember 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen .“ Kupp, 29. V. 1913. F. 4

[24637] Aufgebot.

Der Eigentümer Michael Lukaszewski in Kiedrowo hat zum Zwecke der An⸗ legung eines Grundbuchblatts das Auf⸗ gebot der in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Kiedrowo einge⸗ tragenen Parzellen Art. Nr. 15 Karten⸗ blatt 1 Flächenabschnitte 39 und 136/41 in der Größe von zusammen 32 a 17 qm beantragt. Flächenabschnitt 39 ist Acker im Dorfe, 136/41 Hofraum, mit einem Stalle bebaut. Beide Parzellen sind in der Grundsteuermutterrolle auf den Namen des Rittergutsbesitzers Vinzent Sobierajski in Kopanin eingetragen. Alle diejenigen Personen, welche außer dem Antragsteller das Eigentum an den Parzellen in An⸗ spruch nehmen, werden aufgefordert, späte⸗ stens in dem auf den 30. September 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit den⸗ selben erfolgen wird.

Wongrowitz, den 27. Mai 1913.

Königliches Amtsgericht.

H᷑

[24622] Aufgebot. Der Rechtsanwalt Cl. Scheyda in Bad

Homburg v. d. H., als Abwesenheits⸗

pfleger für die nachbenannten Kinder des Louis Datz und seiner Ehefrau, geborenen Paulv, hat beantragt, die Verschollenen 1) Charles Louis Datz, geboren am 26. Oktober 1855, 2) Marie Lisette Datz, geboren am 26. März 1858, 3) Henriette Luise Datz, geboren am 6. August 1859, zuletzt wohnhaft in Boston in Amerika, für tot zu erklären, und zwar mit Wirkung für diejenigen Rechtsverhältnisse, welche sich nach den deutschen Gesetzen bestimmen, sowie mit Wirkung für das im Inland befindliche Vermögen. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. Januar 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13/14, III. Stowerk, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 16. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

[24623] Aufgebot.

Der Uhrmacher Paul Schneider zu Söf⸗ lingen bei Ulm, Ochsengasse 32, hat be⸗ antragt, den verschollenen Sebastian Lau⸗ binger, Sohn des Peter Laubinger, geb. am 12. August 1868, dessen Geburtsort, Staatsangehörigkeit und letzter inländischer Wohnsitz unbekannt ist, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. Januar 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock⸗ werk, Zimmer 106/108, anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen

Berlin, den 23. Mai 1913.

Königliches Fhnasgesse Berlin⸗Mitte.

[24650] Aufgebot. Der Schausteller Ludwig Karl Hilde⸗ brandt in Darmstadt, Eckhardtstraße 33, hat beantragt, die verschollene Anna Elisa⸗ beth Johannette Hildebrandt, geboren zu Darmstadt am 15. Februar 1864, zuletzt wohnhaft in Darmstadt, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. Dezember 1913, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Neues Gerichtsgebäude, Zimmer 201, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Darmstadt, den 27. Mai 1913. Großherzogliches Amtsgericht.

[24652] Aufgebot.

Der Bauer Christof Heim in Weil⸗ heim hat als Bevollmächtigter der Maurers⸗ ehefrau Marie Krißler, geb. Bernauer, daselbst, beantragt, deren verschollenen Ehemann, den am 19. Februar 1843 zu Weilheim geborenen Maurer Johannes Krißler, zuletzt wohnhaft in Weilheim⸗ Teck, im Jahre 1882 nach Amerika aus⸗ gewandert und seitdem verschollen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 18. Februar 1914, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Kirchheim⸗Teck, den 30. Mai 1913.

Königliches Amtsgericht. Amtsrichter Cantz.

[24632] Aufgebot.

Der Ackerer Josef Staab II. in Ober⸗ mohr hat als Pfleger über den verschollenen Johann Trautmann, Händler, zuletzt wohn⸗ haft in Obermohr, geb. 18. September 1846, den Antrag gestellt, den genannten Trautmann für tot zu erklären. Der Verschollene wird daher aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 2. Dezember 1913, Vormittags ½9 Uhr, vor dem unterfertigten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Ferner ergeht die Aufforderung an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richte Anzeige zu machen.

Landstuhl, den 31. Mai 191

K. Amtsgericht.

1.

I.