Mittellungen
Station
Seehöhee 122 m
des Königlichen Azronautischen Observatoriums,
veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 10. Juni 1913, 6—7 Uhr Vormittags:
500 m 1000 m [2000 m 3000 m] 3500 m
Name der Beobachtungs⸗ station
24
in Celsius derschlag in tusenwerten *)
Witterungs⸗ verlauf der letzten
Name der Beobachtungs⸗
Stunden station
auf 0 °, Meeres⸗
niveau u. Schwere
in 45 * Breite
Barometerstand
Wind⸗ richtung, Wind⸗ stärke
Riederschlag in Stufenwerten *)
Temperatur (O°) Rel. Fchtgt. (0%) 68. Wind⸗Richtung. SW „ Geschw. mps. 5
12,1 10,9 62 SW 12
6,0 67 WSW
13
Himmel größenteils bewölkt, untere Wolkengrenze bei 3400 m
Höhe. Zwischen 310 und 370 m Höhe
10,7 bis 11,7, zwischen 2810 und 3200 m überall — 8,5 3320 m Temperaturzunahme bis — 7,7 Grad
Wetterbericht vom 11. Juni 1913, Vorm. 9 ¼ Uhr.
—
S — 8 8ö 8
wolkig
(Königsbg., Pr.) Nachte 8”
Thorshavn 753,2
WNW 3
wolkig
iederschl. Sendisfsord 755,1
Windst.
do
wolkenl.
100 W 18
87 W
79
(Cas
—
halb bed.
Nachts Niederschl.
gn Růͤgenwalder⸗
münde 745,6
WSW 10
Regen Schauer
14 14
Shields
wolkia
(MNagdeburg) meist bewölkt
Gr. YNarmouth 760,7 W
3 halb bed.
Krakau 755,3 SW
Temperaturzunahme von dann bis Holphead
bedeckt 757
(GrünbergSchl.). meist bewölkt
3 bedeckt meist bewölkt
Lemberg 755,3 W
4 bedeckt meist bewalkt
Hermannstadt 759,4 NW
Ile d'Aix
Nebel 768
(Mülhaus., Els.) ziemlich heiter
Zwolkenl. 60 Vorm. Niederschl.
Triest 760,1
Windst.
heiter ziemlich heiter
St. Mathieu
Nebel 766
(Friedrichshaf.) ziemlich heiter
Reykjavik O
(5 Uhr Abends)
754,5
SSS=qSsbo⸗
(Lesina)
1bedeckt 1 vorwiegend heiter
Wind⸗ richtung, Wind⸗ stärke
Name der Wetter
in 45 ° Breite
Barometerstand auf 0 °, Meeres⸗
nipeau u. Schwere
v2 Celsius
Niederschlag in Stufenwerten“)
in
Grisnez
me
halb bed. 758
(Bamberg)
Cherbourg 767 3 W
g ist bewölkt Clermont 767,2 NO
9 2bedeckt 2
Witterungs⸗ Paris
3 edech 762
— Btarritz 770,2 SW
bedeckt
verkauf Wlllsingen
5 volkig 757
761,5
Nizza
Windst.
heiter
der letzten 24 Stunden
8 8 8
Helder
5 halb bed. 755
Perpignan 766,9 W
3 wolkenl.
Bodoe
wolkig 746
Belgrad Serb.
Ie
W 6 NW SS
bedeckt
12
bedeckt — 11
Christiansund
wolkig 741
Brindisi 760,9 NW
4 wolkenl.
753 NachmNiederschl. Studenes
bedeckt 739
Moskau
WNWI balb bed.
)2 wolkig 749
Lerwick
752 Schauer Skagen
W 7 wolkig
Wö wolkig 739
Helsingfors 740,2 OSO
752,3 WNW 5
wolkig Regen
3
751 Schauer Hanstholm
WSWswolkig
wolkig 739
Kuopio
744,1 Windst.
halb bed.
WSW wolkig
bedeckt 746
Zürich 7646 W
4 halb bed.
751 Schauer Stockholm
WSWwolkig
84 Regen 742
Genf 7661 SW
2 heiter
759 Nachm. Niederschl. Hernösand
W. 2 balb bed.
halb bed. 743
Lugano 761,2 N
1 wolkenl.
755 Schauer Haparanda
SW 7 halb bed.
wolkenl. 745
Säntis
565,4 2SW
bedeckt
754 Nachts Niederschl. Wiskp
WNW2 Regen
2 halb bed. 3 742
Budavpest 758 4 W
1 halb bed.
757 Nachm. Niederschl. Karlstad
W 4 wolkia
bedeckt 738
Portland Bill 763,8 W
4 heiter
757 meist bewölkt Archangel
W — h wolkig
bedeckt 747
Horta 773,5 Windf
t. wolkig
W 7 bedeckt
727 753 meist bewölkt Remlich heiter S
SW 4 wolkig
761 meist bewölkt 1.“
WSWö wolkig
759 meist bewölkt “
bedeckt
SW 6
Regen 4 750
Corusia
3 wolkig
769,9 8
bedeckt
9 8 ahle
Zspedeckt
760 meist bewölkt Warschau
NW 6 bedeckt
S=SSSA=ISObe,bo,,e=be S2—bees
Ein ostwärts fortschre
761 meist bewölkt Kiew
W 2 halb bed.
heiter
(W ilhelmshav.) Wien
wolkig
Malin Head Dunst
Schauer Prag
wolkig
(Kiel) Rom
wolktg 20⁄1 0)⁰761
Schauer Florenz
wolkig
2bedeck —20 0 762
(Wustrow i M.) meist bewölkt Cagliari
wolkenl. 17 0 7763
dieser Rubrik bedeuten: 0= Omm 1 = 0,1 bis 0, bis 6,4; 4 = 6,5 bis 12,4;, 5 = 12,5 bis 20,4 7 = 81,5 bis 44,4. 8 = 44,5 bis 59,4B. 9 * nicht gemeldet.
1 halb hen
68 = 90,5 bis 81,4;
itendes Tiefdruckgebiet breitet sich über
Nordeuropa aus; das Minimum von 735 mm befindet sich am Ein⸗ gang in den finnischen Meerbusen. —
ist vom Ozean über die Biscayasee vorgedrungen, mit einem Aus⸗ läufer über Großbritannien. — In Deutschland ist das Wetter ziemlich trübe bei meist starken bis stürmischen westlichen Winden; Temperatur ist im Osten kühler, im Süden etwas wärmer; der Nord⸗ westen und der Osten hatten meist Regenfälle. Deutsche Seewarte.
Ein Hochdruckg biet von 770 mm
die
1. Untersuchungssachen. 2. Üeesg 3. V
4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Eiuheitszeile 30 .
äufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
7. Niederlassung ꝛc⸗
Bankausweise.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschafts
von Rechtsanwälten
Unfall. und Invaliditäts⸗ zc. Versicherung „Verschiedene Bekanntmachungen⸗
1) Untersuchungssachen.
1I16304]
1) Der Buchdrucker Hermann Willi Khnig, geboren am 3. Dezember 1889 zu Lübben, zuletzt in Guben aufhaltsam,
2) Georg Max Cimbollek, geboren am 10. Mai 1890 zu Finsterwalde, zuletzt in Finsterwalde aufhaltsam,
) der Maurer Friedrich Albert Her⸗
ann Schmidt, geboren am 7. Mai 1890 zu Gehren, Kreis Luckau, zuletzt in Gehren
ufhaltsam,
4) der Kellner Otto Heinrich Kilian,
eboren am 21. Oktober 1890 zu Göllnitz, Kreis Luckau, zuletzt in Göllnitz auf⸗
altsam, 1
5) der Bergmann Paul Richard Röhse,
eboren am 13. März 1890 zu Rauno, Kreis Kalau, Aufenthalt unbekannt, 6) der Maurer Martin Hugler. ge⸗
oren am 13. (14.) November 1889 zu Drachhausen, Kreis Cottbus⸗Land, zuletzt u Drachhausen aufhaltsam,
7) der Arbeiter Max Otto Richard ZZ. “ am 88 8. 1890 zu Peitz, zuletzt zu Peitz aufhaltsam, 8) der Schneider Otto Konzack, ge⸗
oren am 9. Mat 1890 zu Drachhausen, Kreis Cottbus⸗Land, zuletzt in Klein Gaglow aufhaltsam,
9) der Schmied Wilhelm Mehlow, geboren am 3. Januar 1890 zu Drach⸗ 1Ee Kreis Cottbus⸗Land, zuletzt zu Drachhausen aufhaltsam, 10) Anton Weinlich, geboren am
0. Dezember 1890 zu Striesow, Kreis Cottbus⸗Land, zuletzt zu Striesow auf⸗ haltsam, 11) Karl Paul Just, geboren am 4. Januar 1889 zu Spremberg, zuletzt zu Spremberg aufhaltsam, weerden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu ent.
ehen, ohne Erlaubnis das Bundesgebiet verlassen zu haben, bezw. sich nach erreichtem militärpflichtigen Alter außer⸗ halb des Bundesgebiets aufzuhalten, Ver⸗ gehen gegen § 140 Absatz 1 Nr. 1 Reichs⸗ strafgesetzbuchs. Dieselben werden auf den 12. Juli
918, Vormittags 9 Uhr, vor die
II. Strafkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Cottbus zur Hauptverhandlung
geladen. V
Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strafprozeßordnung von den Zivil⸗ vorsitzenden der Ersatzkommissionen: 1) des Aushebungsbezirks Lübben vom 12. Oktober 1912,
2) des Aushebungsbezirks Luckau
.“ vom 11. Oktober 1912,
3) des Aushebungsbezirks Luckau vom
5) des Aushebungsbezirks Cottbus⸗Land vom 25. Oktober 1912. 6) des Aushebungsbezirks Spremberg vom 5. Februar 1913 8 über die der Anklage zu Grunde liegenden Tatsachen ausgestellt n Erklärungen ver 1 urteilt werden. Aktenzeichen: 2. J. M. [1 1346. 12. 1 Cottbus, den 29. April 1913. Königliche Staatsanwaltschaft.
[27274] Fahnenfluchtserklärung.
Der Seesoldat Ernst Paul Friedrich Otto der 1. Komp. I. Seebataillon wird gemäß §§ 69, 70 M.⸗St.⸗G.⸗B. und §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. hiermit für fahnenflüchtig erklärt. Kiel, den 9. Juni 1913.
Gericht I. Marineinspektion.
[27275]
In der Untersuchungssache gegen den Musketier 12 /124 Goithilf Hofmann, geb. am 7. 10. 1891 in Wiesertsweiler, Gde. Tannau, O.⸗A. Tettnang, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. M.⸗St.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356, 360
für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen
mit Beschlag belegt. 8 Ulm, den 9. Junt 1913. K. W. Gericht der 27. Division.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[270281 Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Dresdenerstraße 107—108, belegene, im Grundbuche von der Luisen⸗ stadt Band 6 Blatt Nr. 429 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Hans von Gerhardt zu Charlottenburg ein⸗ getragene Grundstück, bestehend aus: a. Vorderwohnhaus mit rechtem und linkem Seitenflügel und drei Höfen, wo⸗ von die beiden ersten unterkellert sind, b. Seitenwohngebäude rechts, c. Seiten⸗ wohngebäude links, d. Doppelquerwohn⸗ gebäude mit rechtem und linkem Vor⸗ und Seitenflügel, e. zweitem Seitenwohn⸗ gebäude rechts, f. zweitem Seitenwohn⸗ gebäude links, g. Doppelquerwohngebäude mit rechtem und linkem Vorflügel, am 20. August 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Ge⸗ richt — an der Gerichtsstelle —, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk,
immer 113/115, versteigert werden. Das
7. a 86 qm große Grundstück, Par⸗
25. Oktober 1912, öhdas Kalau
““
vom
zelle 1453/40 des Kartenblatts 46 der ng Berlin, hat in der Gr.
steuermutterrolle den Artikel Nr. 13 544, in der Gebäudesteuerrolle die Nummer 575 und ist bei einem jährlichen Nutzungs⸗ wert von 34 130 ℳ zu 1338 ℳ jährlicher Gebäudesteuer veranlagt. rungsvermerk ist am 2. September 1912
[19431] Zwangsversteigerun
das in Berlin belegene, im Grundbuche von Nr. 107 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Möbelfabrikanten Otto Schwarz in Neukölln 8. Juli 1913, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz,
1. rechtem Seitenflügel, gebäude,
M.⸗St. G der Beschuldigte hierdurch Nr. 161˙ gelegen l 1506/107 ꝛc. des Kartenblatts 31 und ist 8 a 46 qm groß. 2r mutterrolle ist. es unter Artikel Nr. 370
es unter Nr. 370 mit einem jährlichen Nutzungswert von 13 200 ℳ veranlagt.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
Der Versteige⸗
n 8g Irundbuch eingetragen. — 87. K. Berlin, den 27. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.
Im Wege der veeveä soll
Berlin⸗Wedding Band 5 Blatt
eingetragene Grundstück am
immer 32 1, versteigert werden. Das Grundstück, ein Vorderwohngebäude mit Doppelquer⸗ 2 rechtem Seitenflügel und Höfen, in der Carmen Sylvastraße umfaßt die Parzelle
In der Grundsteuer⸗
verzeichnet. In der Gebäudesteuerrolle ist
Der Versteigerungsvermerk ist am 5. Mai 1913 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 10. Mai 1913.
Abteilung 7.
[19428]1 Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 22 Blatt Nr. 497 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des jetzt verstorbenen Kaufmanns Ignatz Weinberg zu Charlottenburg eingetragene Grundstück am 10. Juli 1913, Vor⸗ mittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer 32 1, versteigert werden. Das Grundstück, ein Acker, Stavangerstraße 8, Ecke Iösensttaße, um⸗ faßt die Parzelle 1159/2 ꝛc. des Karten⸗ blatts 27 und ist 8 a 67 qm groß. In der Grundsteuermutterrolle*) ist es unter Artikel Nr. 1252 mit 2 Taler 4 Hundertstel Reinertrag verzeichnet. In der Gebäude⸗ steuerrolle ist es mit einem Bestande noch nicht nachgewiesen. Der Versteigerungs⸗ vermerk ist am 5. Mai 1913 in das Grund⸗ buch eingetragen.
Berlin, den 10 Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 7. *) Grundsteuermutterrolle, nicht
[19426] Zwenasversteigerzung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 147 Blat Nr. 3563 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Deutschen Bau⸗ Ein⸗ und Verkaufs Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Berlin eingetragene Grundstück am 7. Juli 1913, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin belegene Grundstück, ein Acker in der Müllerstraße, enthält die Parzelle Kartenblatt 21 Flächenabschnitt 1099/79 von 7 a 17 qm Größe. Es ist in der Grundsteuexmutterrolle des Stadt⸗ gemeindebezirks Berlin unter Artikel r⸗ 4856 mit einem Reinertrag von 0,08 Talern eingetragen, in der Gebäude⸗ steuerrolle mit einem Bestande nicht nach⸗ gewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 10. Januar 1913 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 14. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 6.
[19427] eengreee biptsrg. 1.
Im Wehf der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche bvon Berlin (Wedding) Band 144 Blatt 3476 zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks auf den Namen des Pri⸗ vatiers Christoph Albrecht, jetzt in Char⸗ lottenburg, eingetragene Grundstück am 11. Juli 1913, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, I. Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Seestraße 26, Ecke Lütticher⸗ straße 50/51, belegene Grundstück enthält a. Eckhaus mit Quer⸗ und Seitenflügel, 2 Höfen und Vorgarten, b. Seitengebäude 1. Hof links, und umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 20 Parzelle 1186/73 mit 1 a 72 qm Größe und 1187/73 mit 12 a 28 qm Größe. Es ist in der Grund⸗ steuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 5611 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 5611 mit einem jährlichen Kutzun gwert von 28 500 ℳ verzeichnet. Der Versteigerungs⸗ vermerk ist am 17. März 1913 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 14. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 6. 8
[19429] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wedding Band 22. Blatt Nr. 494 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungspermerks auf den Namen des jetzt verstorbenen Kaufmanns Ignatz Wein⸗
Gebäudesteuermutterrolle, wie in Nr. 117
berg in Charlottenburg eingetragene Grund⸗ ü8 10. Juli 1918, Vormittags
biscsee
1 8 1
11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, erlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32 1, ver⸗ steigert werden. Das Grundstück, ein Acker an der Nordkarstraße Nr. 7, umfaßt die Parzelle 1154/2 ꝛc. des Karten⸗ blatts 27 und ist 6 a 25 qm groß. In der Grundsteuermutterrolle ist es unter Artikel Nr. 851 mit einem Taler zwei⸗ undzwanzig Hundertstel Reinertrag ver⸗ zeichnet. In der Gebäudesteuerrolle ist es mit einem Bestande noch nicht nach⸗ gewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 5. Mai 1913 in das Grundbuch ein⸗ getragen. Berlin, den 15. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
[19430] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grund⸗ buche von Berlin (Wedding) Band 22 Blatt Nr. 495 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des jetzt verstorbenen Kaufmanns Ignatz Weinberg in Charlottenburg einge⸗ tragene Grundstück am 10. Juli 1913, Vormittags 11 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichts⸗ stelle — Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstück, ein Acker an der Nordkapstraße Nr. 6, umfaßt die Parzelle 1155/2 ꝛc. des Kartenblatts 27 und ist 4 a 57 qm groß. In der Grundsteuer⸗ mutterrolle ist es unter Artikel Nr. 850 mit 89 Hundertstel Reinertrag verzeichnet. In der Gebäudesteuerrolle ist es mit einem Bestande noch nicht nachgewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 5. Mai 1913 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 15. Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
[27136] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wedding Band 147 Blatt 3551 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen des Maurermeisters Karl August Pfennig in Berlin eingetragene Grundstück am 7. August 1913. Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N., Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstück liegt in Berlin, Sprengelstraße 12, umfaßt den Flächen⸗ abschnitt. Kartenblatt 19 NParjzelle 2063/168 ꝛc. in einer Größe von 9 à 20 qm. Es ist in der Grundsteuermutter⸗ rolle unter Artikel Nr 5828 verzeichnet. Das Verfahren zur Festsetzung des Ge⸗ bäudesteuernutzungswerts der auf dem Grundstück errichteten Gehäude ist noch nicht abgeschlossen. Der Versteigerungs⸗
8 EE11““ 2 = 0,5 bis 2,4
enossenschaften
permerk ist am 3. Juni 1913 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 6. Juni 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7. “
88
[27135] Beschluß.
Auf Antrag des Kaufmanns Karl Frille in Gutenpaaren bei Ketzin, Havel, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Steffen in Brandenburg, Havel, wird bezüglich des ihm angeblich verloren gegangenen 4 % Pfandbriefs der Mecklenburg⸗Strelitzschen
Hypothekenbank in Neustrelitz Serie II
Lit. F. Nr gebotsverfa
Strelitzsche
bewirken, oder einen
lungssperre vor Einseitung Ordnung verfügt und an die s6
sowie deren Zahlstellen in Berlin W. 35, otsdamer Straße 104, und das Bank⸗ aus N Helfft & Co.
Unter den Linden 52,
eine Leistung an einen anderen Inhaber
des Pfandbriefs als den Antragsteller zu insbesondere neue Zinsscheine
Neustrelitz, den 3. J 2 Großherzogl. Amtsgericht. Abt. 1.
98 über 300 ℳ die S des Auf⸗ hrens gemäß § 1020 Ziv.⸗Proz.⸗ 1 Mecklenburg⸗ Hypothekenbank in Neustrelitz
in Berlin NW., das Verbot erlassen,
Erneuerungsschein auszugeben. uni 1913
27272] Die Versicherungspolice Nr. 99 Berlin, Mansteinstr. 11, womit derselbe
826 des Herrn Louis Münzer, Kaufmann in ℳ 10 000,— bei unserer Gesellschaft
mit
versichert ist, wurde uns als verloren angezeigt.
Wir fordern hiermit zur Geltendma
bezeichneten Police auf, mit der innerhalb von heute an gerechnet ein
4 W
nichtig erklärt und eine Ersatzurkunde ausgestellt wird.
Berlin, den 9. Juni 1913.
Deutsche Lebensversicher Alktien⸗Gesellschaft in Berlin.
J. Friedrichs, Generaldirektor.
chung etwaiger Ansprüche bezgl. der vor⸗ Ankündigung, nicht- 8 6 4 ochen, Berechtigter sich meldet,
ungs⸗Bank
die Versicherungspolice für
[27134] Aufgebot.
Die Lebensversicherungspolice Nr. 54 918, die wir am 15 November 1874 für Herrn Friedrich Carl Otto Spannaus, Forst⸗ sekretär in Sondershausen, zuletzt fürst⸗ licher Forstmeister a. D. und verstorben am 9. April 1913 in Sondershausen ausgefertigt haben, soll abhanden ge⸗ kommen sein. Wir fordern den etwaigen
Police binnen zwei Monaten von heute äab bei uns zu melden. Meldet sich niemand, so werden wir die Police für kraftlos erklären.
Leipzig, den 10. Juni 1913.
Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg Renten⸗ Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia.
Dr. Bischoff. J. V.: Schömer.
[272731 Oeffentliches Aufgebot.
Der von uns am 6 Mai 1911 aus⸗ B
gefertigte Versicherungsschein Nr. 113 514 auf das Leben des Bäck reiwerkmeisters Herrn Reinhold Sander in Dresden ist in Verlust geraten. Wenn innerhalb zweier Monate der Inhaber des Scheins sich nicht bei uns meldet, werden wir ihn für kraftlos erklären und eine Ersatz⸗ urkunde ausfertigen. Magdeburg, den 7. Juni 1913. Wilhelma in Magdeburg, Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft.
[27132] Aufgebot.
a. Der Tischlermeister Engelbert Kern in Tempelburg hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung des Eigentümers des im Grundbuche von Tempelburg Scheunen Band I1 Blatt Nr. 11 verzeich⸗ neten Gartens gemäß § 927 B. G.⸗B. beantragt.
b. Der Ackerbürger Hermann Lenz und der Fleischermeister Albert Löffelbein, beide in Tempelburg wohnhaft, haben zum Zwecke der Anlegung eines Grund⸗ buchblatts das Aufgebot der in der Grund⸗ steuermutterrorlle des Gemeindebezirks Tempelburg Artikel Nr. 1828 eingetragenen Parzelle Kartenblatt 17 Flächenabschnitt 1102/240 von 50 qm beantragt.
c. Der Arbeiter Johann Reimann, früher in Wassergrund, jetzt in Hasenfier⸗ Abbau, hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Sparkassenbuchs der biesigen städtischen Sparkasse Nr. 8 über 110 ℳ (mit den zugeschriebenen Zinsen 113,57 ℳ), ausgestellt für Johann Rei⸗ mann, beantragt.
Der Lohgerber Josef Woywoda, der im Grundbuche von Tempelburg Scheunen Band I Blatt Nr. 11 als Eigentümer eingetragen ist, ferner alle Personen, welche das Eigentum an der Parzelle Kartenblatt 17 Flächenabschnitt 1102/240, Größe 50 qm, in Anspruch nehmen sowie der Inhaber des Sparkassenbuchs Nr. 8 der hiesigen städtischen Sparkasse werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Dezember 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, und der Inhaber des Sparkassenbuchs Nr. 8 das Sparkassen⸗ buch vorzulegen, widrigenfalls ihre Aus⸗ schließung bezw. die Kraftloserklärung des Sparkassenbuchs Nr. 8 erfolgen wird.
Tempelburg, den 4. Juni 1913. Königliches Amtsgericht.
Aufgebot. Frau Klara Nutkowski in Steglitz hat das Aufgebot eines Veggs. datiert Charlottenburg, den 4. Ma 1897, über 200 ℳ, zahlbar am 15. Januar 1898 bei der Antragstellerin in Briesen Mark, von Frau Luise Freytag ge⸗ zogen auf Max Freytag in Charlotten⸗ urg und in blanco giriert, angenommen von Max Freytag, und des Protestes dazu vom 18. Januar 1898 beantragt. Der Inhaber der Urkunden melde daher späͤte⸗ stens in dem Aufgebotstermin den 6. März 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ jeichneten Gericht, Oderstraße 53/54 (Zimmer 10), seine Rechte an und lege 68 Urkunden vor. Andernfalls werden iese für kraftlos erklärt werden. Frankfurt a. O., den 4. Juni 1913. Königliches Amtsgericht. .
[27025] Aufgebot.
[27129]
““
eigene Ord
antragt. . Dezem 11 Uhr,
richt,
anzumelden
[27140]
Hölas. geb
bezeichnete 11 Uhr,
erfol en wi über
[27130] Der Land Grabsleben für die Ge verschollenen 2) Marie
nach Amerik zu erklären.
wird. An
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Herzo [26720]
in dem auf
neten
termine zu
zu machen.
[26702]
alten Johan 28. Oktober
Jahre 1897 abwesend, fü
spätestens in zeichneten
Der Handelsmann Otto 88 8 in
böhe Mülheim a
das Aufgebot des angeblich verloren ge⸗ gangenen, am 7. März 1913 fällig ge⸗ wesenen Wechsels d. d. Rath, den 7. De⸗ zember 1912, über 125 ℳ, der, zahlbar an
Wilhelm Wessel zu Rath gezogen und von diesem angenommen worden ist, be⸗ Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, Inhaber auf, sich unter Vorlegung der 9
Kurfürstenstraße raumten Aufgebotstermine seine Rechte
widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Mülheim am Rhein, den 27.
Königliches Amtsgericht.
Die Ehefrau Henriette Hellmers, geborene ringmann, in Blumenthal hat beantragt, die verschollene unverehelichte Marianne
Blumenthal als Tochter des Schiffers Lorenz Holm und seiner Ehefrau, 8 Bringmann, lumenthal, für tot zu erklären.
fordert, sich spätestens in dem auf den 9. März
richt anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung
ben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
19 ehh. (Hann.), den 7. Juni
Königliches Amtsgericht.
sralb, 3) Friedericke Caroltne Kalb von Grabsleben, die angeblich im Jahre 1852
werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 25. Februar 1914, Vorm 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen
Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗
spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. Gotha, den 5. Juni 1913.
Der Landwirt Alois Eßner in Gewen⸗ heim hat beantragt, den verschollenen Albert Jenn, früher Schmied in Gewenheim, zuletzt wohnhaft in New York (Amerika), für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens
Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeich⸗ Gericht anberaumten Aufgebots⸗
Todeserklärung erfolgen wird. welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, er⸗ eht die Aufforderung, Aufgebotstermine
Masmünster, den 7. Juni 1913. Kaiserliches Amtsgericht.
Der Jakob als Abwesenheitspfleger hat mit Genehmi⸗ gung des K. Vormundschaftsgerichts Rüb⸗ garten beantragt, den verschollenen 42 Jahre
des verst. Johann Georg Münz und der verst. Anna Marie geb. Löffler, das., zu⸗ letzt wobnhaft in Rübgarten, seit dem nete Verschollene wird aufgefordert, sich
Vormittags 9 ½ Uhr, vor dem unter⸗
er, von ihm auf den Wirt
spätestens in dem auf den ber 1913, Vormittags vor dem unterzeichneten Ge⸗ Nr. 52, anbe⸗
und die Urkunde vorzulegen, Mai 1913.
Aufgebot.
oren am 23. Januar 1852 in
esine wohnhaft in
Die aufge⸗
zuletzt Verschollene wird
1914, Vormittage vor dem unterzeichneten Ge⸗
rd. An alle, welche Auskunft
Aufgebot. 3 wirt Friedrich Emil Roth in hat als Abwesenheitspfleger schwister Kalb beantragt, die 1) Heinrich Emil Kalb, Georgine Meta Melousine
a ausgewandert sind, für tot Die bezeichneten Verschollenen
alle, welche Auskunft über
ögen, geht die Aufforderung,
gl. S. Amtsgericht. 7. Aufgebot.
den 17. Dezember 1913,
widrigenfalls die
melden, An alle,
spätestens im dem Gericht Anzeige
Aufgebot Münz, Bauer in Rübgarten,
n Georg Münz, geboren am 1870 in Rübgarten, als Sohn
mit unbekanntem Aufenthalt rtot zu erklären. Der bezeich⸗
dem auf den 3. März 1914,
ericht anberaumten Aufgebots⸗
Auskunft über Uvens zu erteilen vermögen, ergeht d ufforderung, termine dem Gericht Anzeige zu machen. Tübingen, den 2. Junk 1913. Königliches Amtsgericht. (gez.) Landgerichtsrat Ehrlenspiel. Veröffentlicht durch: Gerichtsschreiber Hornberger.
[27026]
klären. Der bezeichnete Verschollene wir
Donnerstag, den 18. Dezembe
Nr. 26 — anberaumten Aufgebotstermi
erfolgen wird.
Waldkirch, den 6. Juni 1913. Gerichtsschreiberei Großh. Amtsgerichts.
[27131] Oeffentliche Aufforderung.
Volgersweg 1, Hannover, den 2. Juni 1913. Königliches Amtsgericht. 7.
[27430] Der Uhrmacher Paul Weiske und de Kaufmann Rudolph Weiske,
Oelschig, das Aufgebotsverfahren
gläubigern beantragt. Die
geb. Oelschig, spätestens
Poststraße 13, Zimmer Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzu
Gegenstandes und des Grundes der Forde rung zu enthalten. Urkundliche Beweis
vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils rechten, Vermächtnissen und Auflagen berück üichtigt zu werden, von den Erben nur insowei Befriedigung verlangen, als sich nach Be
haften, tritt, wenn sie sich nicht melden
der Verbindlichkeit haftet. Halle a. d. S., den 6. Juni 1913 Königliches Amtsgericht. Abteilung 7.
[27306]
kachlaßgläubiger beantragt. werden alle diejenigen, denen eine an den Nachlaß des genannten
rungen
si
flichtteilsrechten, uflagen den
Vermächtnissen
ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber schuß ergibt; au
bindlichkeit.
der Forderung zu enthalten. schrift beizufügen. Leipzig, den 9. Juni 1913. Königliches Amtsgericht, Abt. I s Peterssteinweg.
[27432 Aufgebot.
Kühl, zu Woltersdorfbaum, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Vogt und Stade zu Neuruppin, hat als Erbin ihres am 23. April 1913 in Woltersdorfbaum, selnem Wohnsitz, verstorbenen Ehemannes, des Kolonisten und Steinfabrikanten Karl Bahrendt, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der von Nachlaß⸗ gläͤubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger
widrigenfe
werden daher aufgefordert, ihre Forde⸗
erklärung erfolgen wird. An alle, welche Leben oder Tod des Ver⸗
spätestens im Aufgebots⸗
Die Daniel Ambs, Taglöhnerehefrau, Albertine geb. Weiß, in Untersimonswald hat beantragt, den verschollenen Daniel Ambs, Taglöhner, geb. am 29. März 1854 in Untersimonswald, zuletzt wohn⸗ haft in Untersimonswald, für tot zu er⸗
aufgefordert, sich spätestens in dem auf
1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem Gr. Amtegericht Waldkirch — Zimmer
zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung 2 An alle, welche Auskunft 1 ereen 2n Tod ve eeellanen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, für den seinem Erbieil ent 1
spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ sofiedlbre enden Tell 8 richt Anzeige zu machen.
Alle diejenigen, welche ein Erbrecht an dem Nachlaß des am 17. April 1913 in Linden verstorbenen, daselbst zuletzt wohn⸗ haft gewesenen Schuhmachers und Schuh⸗ warenhändlers Paul Riedel in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, dieses Erbrecht binnen 2 Monaten bei dem unter zeichneten Amtsgericht, Ziviljustizgebäude, Zimmer 107, anzumelden.
beide in Auf Halle a. d. S., haben als Erben der am 16. Januar 1913 in Halle a. d. S. ver⸗ storbenen Witwe Wilhelmine Weiske, geb. zum Zwecke der Ausschließung von 8 laß.
achlaß⸗ gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der ver⸗ storbenen Witwe Wilhelmine Weiske, in dem auf den 22. September 1913, Vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Nr. 45, anberaumten
melden. Die Anmeldung hat die Angabe des
stücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei⸗ zufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts,
friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ bicer noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten,
Zermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt
nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil
Der Rechtsanwalt Viktor Jekel in Leipzig hat als Pfleger für diejenigen, die Erben des am 9. Februar 1913 in Leipzig verstorbenen Privatmanns Karl August Se König werden, das Aufgebot der 8 Demgemãäß b rblassers zusteht, hierdurch aufgefordert, ihre Forde⸗ p bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf Montag, den 29. September 1913, Vormittags 11 Uhr, anberaumt wird, anzumelden; die Nachlaßgläubiger, welche nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten 8 un berücksichtigt zu werden, von rben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht
ch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteile entsprechenden Teil der Ver⸗ Die Anmeldung hat die An⸗ gabe des Gegenstandes und des Grundes b Urkundliche secbeicgtüche sind in Urschrift oder in Ab⸗
1“
Die Witwe Wilhelmine Behrendt, geb. K†
feaßen gegen den Nachlaß des ver⸗ storbenen Karl Behrendt spätestens in dem auf den 15. Oktober 1913, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmel⸗ dung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nach⸗ laßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den
se
Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch d haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil Finvdich glzus eiln depe
ür die Gläubiger aus ichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie füch die n Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur
r
der Verbindlichkeit haftet. Neuruppin, den 6. Juni 1913 Königliches Amtsgericht.
[27128]
Der am 13. Juli 1907 vom hiesigen Amtsgericht erteilte Erbschein nach der am 24. Dezem ber 1903 verstorbenen ledigen Victoria Kubitzki aus Slawentzitz wird in Gemäßheit von § 2361 Absatz 2 B. G.⸗B. für krastlos erklärt. u“
Kosel, den 29. Mai 1913.
Königliches Amtsgericht.
[26703] Beschluß. 8
Dem Invaliden Anton Ferfers zu Bois⸗
heim ist von dem unterzeichneten Gericht am 26. September 1910 ein Erbschein folgenden Inhalts erteilt: Grund der eingereichten standes⸗ amtlichen Bescheinigungen und der ab⸗ gegebenen eidesstattlichen Versicherungen wird hierdurch bescheinigt, daß sich als all inige gesetzliche Erben der am 30. Juni 1910 zu Viersen verstorbenen Ehefrau Augustin Bösch, Anna Gertrud geb. Lenzkes, a. Josefa Bösch, b. Peter Anton Bösch, c. Lorenz Bösch aus Viersen je zu einem Viertel ausgewiesen haben. Viersen, den 26. September 1910. König⸗ liches Amtsgericht. Rahser.
Dieser Erbschein ist unrichtig und wird daher für kraftlos erklärt. 1“ Viersen, den 4. Juni 1913.
Königliches Amtsgericht.
8
([26719] Bekanutmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind folgende ersonen: 1) Seemann Christopher Wil⸗ hbelm Lütt, geboren am 22. Februar 1840 sin Stoltenberg hei Selent, zuletzt wohn⸗ t haft in Kiel, 2) Seemann Karl Hans „Christoph Kahl, geboren am 15. Sep⸗ tember 1861 in Preetz, zuletzt wohnhaft in Kiel⸗Ellerbek, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1878 bezw. 31. Dezember 1898 festgestellt. Kiel, den 5. Junt 1913. Königliches Amtsgericht. Abt. 18.
[27024]
„Durch Ausschlußurteil des unterzeich⸗
neten Gerichts vom 23. Mai 1913 wird
der Kommis Wilhelm Kamann, geboren
in Mörs am 17. Mai 1857 und dort
zuletzt wohnhaft, für tot erklärt, und zwar
mit dem 31. Dezember 1890 als Zeit⸗
punkt des Todes.
Mörs, den 2. Juni 1913. Königl. Amtsgericht. Abt. 6a.
[27115] Oeffentliche Zustellung und Ladung. In der Streitsache Lutzenberger, Ba⸗ hette, Kleidermacherin, Augsburg, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roß⸗ teuscher in Augsburg, gegen Lutzen⸗ berger, Franz, Schlosser, früher in Augsburg, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung vor das Landgericht Augs⸗ burg auf Donnerstag, 9. Oktober 1913, Vormittags d Uhr, mit der Aufforderung, einen beim Prozeßgerichte gelafsenen Rechtsanwalt zu bestellen. Fr wird beantragen: I. Die am 30. Juli 1906 vor dem Standesamte Augsburg Pellassene Ehe wird geschieden. II. Der Beklagte Franz Lutzenberger trägt die Schuld an der Scheidung und wird als der schuldige Teil erklärt. III. Der Be⸗ klagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten. Die öffentliche sin tellung dieses Auszuges an den Be⸗ lagten 18 8
ugsburg, den 6. Juni 1913. Der Gericht
[27020]
Oeffentliche Zustellung und Ladung. Kurz, Agathe, Bräuersehefrau in Augs⸗ burg, Klägerin, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Edelmann in Augsburg, gegen urz, Max, Braͤuer, früher in Augsburg, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ scheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung vor das Land⸗ gericht Augsburg auf Donnerstag, den 9. Oktober 1913, Vormittags H ühr, mit der einen beim Prozeß⸗ se zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ tellen. Sie wird beantragen: 1. Die Che der Streitsteile wird aus allefnigem Ver⸗
Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, 8
Teil der Verbindlichkeit. d
chreiber des K. Landgerichts. kl.
Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreitk zu tragen bezw. zu erstatten. Die öͤffent⸗ liche Zustellung dieses Auszugs an den Bez klagten ist bewilligt.
Augsburg, den 9. Juni 1913. Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts,
27116] Oeffentliche Zustellung.
Franziska verebel. Frackowia geb. Glowczak, in Posen, Prozeßbevollmäaͤch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Weißflog in Bautzen, klagt gegen den Arbeiter Josef rackowiak, zuletzt in Markersdorf bei Zittau, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, auf Grund von § 1567 B. G.⸗Bchs. die Ehe der Parteien zu scheiden. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bautzen auf en 13. Oktober 1913, Vormittags 110 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Bautzen, den 7. Juni 1913.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[27119] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Agnes Steinke, geborene Neu mann, in Danzig⸗Langfuhr, Heinersdorfer⸗ weg 3, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Bramson in Berlin NW. 40, Roonstraße 10, klagt gegen ihren Ehemann, den Rohrleger Emil Steinke, früher in Neukölln, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, in den Akten 7. R. 374. 13, wegen Ehescheidung, mit dem An⸗ trage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten kostenpflichtig für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichs II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 24. Oktobe 19¹13, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt
zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen ste
Zustellun
Berlin, den 3. Juni 1913. Kugler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[27118] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Frieda rsten 8 Alle dahn, in Neukölln, Schönweiderstraße 10 Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts anwalt Justizrat Tallert in Berlin N. 24 ““ 130 klagt gegen ihren Ehe mann, den Schriftsetzer Eduard Würzler, früher in Neukölln, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, in den Akten 7.R 376. 13 wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts 11 in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 28. Ortober 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 6. Juni 1913.
Kugler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[27117] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Anna Magerhans, Sigusch in Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Emil Salomon in Berlin, Charlottenstraße 56, klagt gegen ihren Ehemann, den Zimmermann Hermann Magerhans, früher in Berlin, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, auf Grund §§ 1567, 1568 B. G.⸗B., auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreüts vor die 34. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 2⁄¼4, auf den 21. November 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.
Berlin, den 7. Juni 1913. Pilkowski, Gerichtsschreiber des König⸗ lichen Landgerichts 1. Zivilkammer 34.
[27121] Oeffentliche Zustellung.
Der Gemengmeister Wilhelm Heinen in Düsseldorf⸗ Gerresheim, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Koch, klagt segen seine Ehefrau, Maria geb. Winzen, ruher in Düsseldorf. Gerresheim, unter der Behauptung, daß sie sich 1 ½ Jahr lang in böslicher Absicht von der häuslichen Gemeinschaft ferngehalten, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Be⸗ agte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Duüsseldorf auf den 7. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Düsseldorf, den 30. Mai 1913.
(L. S.) Buchrucker, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[27023] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Hedwig Warren, geb. v. Behr, in Wiesbaden, Schöne Aussicht 5, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Dr. Emil Benkard und Dr. G.
schulden des Beklagten geschieden. II. Der
Benkard hier, hat in der Chescheidungs⸗