1913 / 167 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 17 Jul 1913 18:00:01 GMT) scan diff

a' ien 583,00, Deutsche Reichsbanknoten pr. ult. 118,20, Brüxer Kohlenbergb.⸗Gezellsch.⸗Akt. —,—, Oesterr. Alpine Montangesell⸗ schaftsaktien 888 00, Prager Eisenindustrieges.⸗Akt. 3090. Der Vormarsch der türkischen und rumänischen Truppen verstimmt. Eisen⸗ werte stärker rückgängig.

London, 16. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ¼4 % Eng⸗ lische Konsols 72 ⅞, Silber vrompt 27, 2 Monate 27 ⁄16. Privat⸗ diskont 4. Bankeingang 304 000 Pfund Sterling. 1

Madrid, 16. Jult. (W. K. B.) Wechsel auf Paris 108 30

New York, 16. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) An der heutigen Börse machte sich von Anfang an lebhaftere Kauflust geltend, die ihren Ursprung in höheren Londoner Kursen hatte, die von beträchtlichen Kaufaufträgen begleitet waren. Aus dem reichlichen Angebot von Geld für längere Zeit aus dem Auslande schloß man auf eine günstigere Gestaltung der ausländischen Geldmarktverhältnisse, was gleichfalls auf das Geschäft anregend wirkte. Hierzu kam noch der gute Ein⸗ druck, den die Unterzeichnung des Vertrags machte, den die Eisenbahnverwaltungen und die Bediensteten der Ostbahnen schlossen und nach dem sich die Parteien einem erweiterten Schiedsgericht unterwerfen sowie bessere politische Meldungen aus Europa über die Balkanlage. Die Kurse der führenden Werte konnten im Verlaufe der Börse kräftig anziehen, doch erwies sich die Schlußtendenz als schwach, da die Baissespekulation die erhöhten Kurse schließlich zu Abgaben benutzte. Immerhin gewannen Canada 2ꝛ¹¾½, die Aktien der Kohlenbahnen 1 ¼, Unions 1 ½ und Kupferwerte 1 ¾ bis ½ Dollar. Umgesetzt wurden 299 000 Stück. Tendenz für Geld: Stetig. Geld auf 24 Std.⸗Durchsch.⸗Zinsrate 2 ¼, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 2 ¼, Wechsel auf London 4,8325, Cable Transfers 4,8715, Wechsel auf Berlin (Sicht) 95 ½.

Rio de Janeiro, 16. Juli. (W. T. B.) Wechsel auf London 16 ½.

Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.

flammförderkohle 12,25 13,25 ℳ, c. Flammförderkohle 11,50 bis 12,00 ℳ, d. Stückkohle 14,00 15,50 ℳ, e. Halbgesiebte 13,50 bis 14,50 ℳ, f. Nußkohle gew. Korn I und II 14,25 15,00 ℳ, do. do. III 14,25 15,00 ℳ, do. do. IV 13,75 14 50 ℳ, g. 2 gruskohle 0— 20/30 mm 9,00 10,00 ℳ, do. 0 50/60 mm 10,50 bis 11,25 ℳ, h. Gruskohle 8,00 10,75 ℳ; II. Fettkohle: a. Förder⸗ kohle 12,00 12,75 ℳ, b. Bestmelierte Kohle 13,00 13,50 ℳ, c. Stückkohle 14,00 14,50 ℳ, d. Nußkohle, gew. Korn I 14.25 bis 15,00 ℳ, do. do. II 14,25 15,00 ℳ, do. do. III 14,25 15,00 ℳ, do. do. IV 13,75 14,50 ℳ, e. Kokskohle 13,25 14,00 ℳ; III. Magere Kohle: a. Förderkohle 11,25 12,75 ℳ, b. do. melierte 12,25 13,25 ℳ, c. do. aufgebesserte je nach dem Stück⸗ gehalt 13,25 14,75 ℳ, d. Stückkohle 13,75 16,25 ℳ, e. Nuß⸗ kohle, gew. Korn I und II 15,75 19,00 ℳ, do. do. III 16,50 bis 20 00 ℳ, do. do. IV 12,25 14,75 ℳ, f. Anthrazit Nuß Korn 1 20,50 22,00 ℳ, do. do. II. 22,00 26,00 ℳ, g. Fördergrus 10,25 bis 11,25 ℳ, h. Gruskohle unter 10 mm 7,25 10,00 ℳ; IV. Koks: a. Hochofenkoks 16,50 18 50 ℳ, b. Gießereikoks 19,00 21,00 ℳ, c. Brechkoks I und II 21,00 24,00 ℳ; V. Briketts: Briketts je nach Qualität 11,50 15,00 ℳ. Tendenz: Marktlage unverändert. Die nächste Börsenversammlung findet am Donnerstag, den 17. Juli 1913, Nachmittags von 3 ½ bis 4 ½ Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang Am Stadtgarten) statt.

Magdeburg, 17. Juli. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ zucker 88 Grad ohne Sack 9,05 9,15. Nachprodukte 75 Grad o. S. —,—. Stimmung: Ruhiger. Brotraffin. I chne Faß —,— Kristallzucker I mit Sack Gem. Raffinade mit S

Gem. Melis I m. S. —,—. Stimmung: Geschäftslos. Rohzucker I. Produkt Transit frei an Bord Hamburg: Juli 9,00 Gd., 9,05 Br., August 9,10 Gd., 9,12 ½ Br., September 9,15 Gd., 9,17 ½ Br., Oktober⸗Dezember 9,30 Gd.,

9,32 ½ Br., Januar⸗März 9,45 Gd., 9,47 ½ Br., Mai 9,65 Gd., 9,67 ½ Br. Stetig.

American middling

Vormittags 10 Uhr. (W. T. B.) Zuckermarkt. Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, für Juli 9 00, für August 9,07 ½, für September 9,15, für Oktober⸗De⸗ zember 9,30, für Januar⸗März 9,45, für Mai 9,62 ⅛. 1 Hamburg, 17. Juli, Vormittags Uhr 15 Minuten. (W. T. B.) Kaffee. Stetig. ood average Santos für September 45 ½ Gd., für Dezember 45 ¾ Gd., für März 46 ½¼ Gd., für

Mai 46 ½ Gd. 16. Juli, Vormittags 11 Uhr. (W. T. B.)

est, Raps für Aabet 15,45. London, 16. Juli. (W. T. B.) Rübenrohzucker 88 % Javazucker 96 % prompt 10 sh.

Juli 8 sh. 11 ¾ d. Wert, ruhig. nom., ruhig.

Liverpool, 16. Juli, Nachmittags 4 Uhr 10 Minuten. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 8000 Ballen, davon für Spekulation und Export Ballen. Tendenz: Stetig. Amerikanische middling Lieferungen: Stetig. Juli⸗August 6,48, August⸗September 6,40, September⸗Oktober 6,27, Oktober⸗November 6,21, November⸗ Dezember 6,16, Dezember⸗Januar 6,16, Januar⸗Februar 6,16, Februar⸗ März 6,17, März⸗April 6,18, April⸗Mai 6,19.

Glasgow, 16. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) Roheisen Middlesbrough warrants ruhig, 55/3 ½¼.

Paris, 16. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) Rohzucker ruhig, 88 % neue Kondition 26 ½ 25 ¾. eißer Zucker ruhig, Nr. 3 für 100 kg für Juli 29 ½⅝, fur August 29 ½, für Oktober⸗ Januar 30 , für Januar⸗April 30 ¼.

New York, 16. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 12,35, do. für Juli 12,19, do. für September 11,75, do. in New Orleans loko middl. 12 ½, Petroleum ned (in Cases) 11,00, do. Standard white in New Pork 8,70, do. Credit Balances at Oil City 250, Schmalz Western steam

Ruhig. Baumwolle. Ruhig aber stetig.

loko 62 ¼, Hamburg, 17. Juli, Behauptet.

Essener Börse vom 16. Juli 1913. Amtlicher Kursbericht. Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch⸗ Westfälischen Kohlensyndikats für die Tonne ab Zech und Flammkohle: a. Gasförderkohle 12,50 14,500 ℳ, b. Gas⸗

Cöln,

Zeche.) I. Gas⸗

Loko, Tubs

16. Jult. (W. T. B.) Rübzl loko 69,50, für

Oktober 68,00. Schmalz.

Bremen,

16 8 TZ. G.) und Firkin 60, Doppeleimer 61.

Untersuchungssachen⸗ Sa Verlust⸗ und Fundsachen, Ver Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Akttengesellschaften.

Zustellungen u. dergl. äufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc⸗

Offentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.

Stetig. Kaffee.

loko 9, do. für

2

9. Bankausweise.

6. Erwerbs⸗ und I“ 7. Niederlassung ꝛc, von Re 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung

11,80 do. Rohe u. Brothers 12,15, Zucker fair ref. Muscovados 3,04 3,07, nüch Liverpool 2 ½, Kaffee Rio Nr.

u 145, Standard loko 13,25, Zinn 39,80 40,00.

do. für September 8,65, Kupfer

venosenscafte

tsanwälten.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.⸗

1) Untersuchungssachen.

[39496] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügnng. In der Untersuchungssache gegen den

Musketier Philipp Ullrich der 8 Komp.

Inf.⸗R. 118, geb. 7. 5. 92 in Baiertal

(Baden), Metzger, wegen Fahnenflucht,

wird auf Grund der §§ 69 ff. des Mil.⸗

Strafges.⸗Buchs sowie der §§ 356, 360

Mil.⸗Straf.⸗Ger.⸗Ordg. der Beschuldigte

hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und

sein im Deutschen Reiche befindliches Ver⸗

mögen mit Beschlag belegt. 1“ Darmstadt, 15. 7. 13.

Gericht 25. Division.

[39497] Fahnenfluchtserklärung. In der Unters.⸗Sache gegen den zu Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Seesoldaten Christian Reviol vom Ldw.⸗ Bez. II Darmstadt geb. 25. 12. 92 zu Kelsterbach, Fabrikarbeiter wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 Mil.⸗Str.⸗Ger.⸗Odg. der Beschuldigt⸗ hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Darmstadt, 15 7. 13. 8 Gericht 25. Division.

In der Untersuchungssache gegen den Füsilier Wilhelm Jansen der 7. Komp. Füsilierregts. Nr. 39, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschul⸗ digte bierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Düsseldorf, den 15. Juli 1913.

Königliches Gericht der 14. Division.

[39493] Beschlaanahmeverfügung.

In der Untersuchungssache gegen den Gefreiten der Res. aus dem Landwehr⸗ bezirk Guben Karl Wilhelm Adolf Lach⸗ mann wegen unerlaubter Entfernung über 7 Tage wird auf Grund der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Be⸗ schuldigten mit Beschlag belegt.

Frankfurt a. O., den 14. Juli 1913.

Gericht der 5. Division.

[39498] Verfügung.

In der Untersuchungssache gegen den Vizefeldwebel Arthur Hermanns der 1. Komp. Inf.⸗Regts. Bremen (1. Hans.) Nr. 75, wegen Fahnenflucht usw., wird auf Grund der §8 69 ff. Militärstrafgesetzbuchs und §§ 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag

Schwerin, 12.

Hamburg, 9. Jult 1913.

Königliches Gericht der 17. Division.

[39494] Bekanntmachung.

Die gegen den Arbeiter Carlo Botelli, geboren am 18. Mai 1882 zu Castronno, wegen Körperverletzung, durch Beschluß hiesiger Straffkammer vom 28. Dezember 1907 angeordnete Vermögensbeschlagnahme ist durch Beschluß derselben Stelle vom 5. April 1913 aufgehoben worden.

Colmar, den 11. Juli 1913

Der Kaiserliche Erste Staatsanwalt.

J. V. Feltkamp.

[39499]

Die gegen den Einj.⸗Freiw.⸗Rekruten Friedrich Meyer 7/75 am 8. März 1913 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird zurückgenommen.

Schwerin, 12. Juli 1913.

getragene

Nummer 1524 und ist bei einem jährlichen

(EGrundbuch eingetragen. 87. K. 104. 13.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen

u. dergl.

[39549] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Goßlerstraße 10/11, Ecke Bossestraße 8, belegene, im Grundbuche vom Frankfurtertorbezirk Band 11 Blatt Nr. 323 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen des Sattlermeisters Hermann Hahn, hier, ein⸗ Grundstück, bestehend aus: Vordereckwohnhaus mit rechtem Seiten⸗ flügel, Quergebäude und Hof, am 1. Ok⸗ tober 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, hier, Neue Friedrich⸗ straße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden. Das 12 a 6 m große Grundstück, Parzelle 1488/349, 1489/348, 1716/350 des Karten⸗ blatts 38 der Gemarkung Berlin, hat in der Grundsteuermutterrolle die Artikel Nr. 20 805, in der Gebäuͤdesteuerrolle die

Nutzungswert von 25 700 zu 1008 Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteige⸗ rungsvermerk ist am 2. Juli 1913 in das

Berlin, den 10. Juli 1913. Königliches Berlin⸗Mitte. bt. 87.

[39536] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 71 Blatt Nr. 1674 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der verehelichten Frau Maurermeister Marie Emilie Rosalie Lindemann, geb. Begoll, in Charlottenburg eingetragene Grund⸗ stück am 11. September 1913, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichts⸗ stelle Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, I., versteigert werden. Das Grund⸗ stück jetzt Acker liegt in Berlin, Transvaalstraße 2, umfaßt die Parzelle 999/1 ꝛc. des Kartenblatts 20, ist 5 a 46 qm groß und mit 0,86 Taler Rein⸗ ertrag unter Art. 6219 in der Grund⸗ steuermutterrolle eingetragen. Nach der Bescheinigung des Katasteramts vom 6. Fe⸗ bruar 1913 sind die auf dem Grundstück errichteten Gebäude zur Gebäudesteuer noch nicht veranlaat. Der Verstelgerungs⸗

vermerk ist am 27. März 1913 in das Grund

buch eingetragen. Berlin, den 11. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.

[39552] Aufgebot.

Bäckermeister Leopold Gartner in Heidel⸗ berg und die Erben des am 30. August 1903 zu Heidelberg verstorbenen Zimmer⸗ meisters Stephan Veth, nämlich a. Paul Alois Veth, Zimmermeister in Heidelberg, b. Johann Karl Veth, Baumeister in Heidelberga, c. Frau Katharina Heck, geb.

Veth in Heidelberg, letzten Inhabers der auf seinen Namen ausgestellten Aktien Nr. 121, 122, 123 und 124 der „Vereins⸗ druckerei Heidelberg“ vom 1. Oktober 1897 über je 200 ℳ, 1

die bezeichneten Aktien für kraftlos zu erklären. Der jetzige Inbaber der Aktien wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, 31. März 1914, Vor⸗ mittags 9 Uhr (Zimmer 2), bestimmten Aufgebotstermimn bei Gr. Amtsgericht Heidelberg seine Rechte unter Vorlage der Aktien anzumelden, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Aktien erfolgen wird.

Heidelberg, 12. Juli 1913. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts. IV.

[18097] Aufgebot.

Der Karl Martin Wiedfeldt in Berlin⸗ Steglitz, Göbenstraße 16, hat das Aufgebot des angeblich gestohlenen Sächsischen Rentenbriefs Lit. D Nr. 3185 über 75 der Rentenbank für die Provinzen Sachsen und Hannover in Magdeburg beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 10. Februar 1914,. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Halberstädterstraße 131, Zimmer Nr. 111, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Magdeburg, den 8. Mai 1913. Königliches Amtsgericht A. Abtetilung 8.

Kgl. Amtsgericht Stuttgart Stadt. [39182] Aufgebot.

Auf Antrag der Katharine Manz Witwe in Tuttlingen ist durch Beschluß vom 11. Juli 1913 das Aufgebotsverfahren zum Zweck der Kraftloserklärung des ihr abhanden gekommenen, am 1. Juli 1896 ausgestellten, auf den Jahaber lautenden, zu 3 ½ vom Hundert je auf 1. Januar und 1. Juli verzinslichen Pfandbriefs⸗ der Württembergischen Hypothekenbank Ser. L. III. 8427 über 500,— Kapital eingeleitet worden. Aufgebotstermin ist bestimmt auf Samstag, den 18. April 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, Ulrich⸗ straße 10, II. Stock, Zimmer 14 Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen würde.

Stuttgart, den 11. Juli 1913.

Der Gerichtsschreiber: Volk.

[39596]) Bekanutmachung.

In der Nacht zum 14. Juli ds. Js. wurde in einem hiesigen Speditionskontor aus einem erbrochenen Geldschrank ge⸗ stohlen: 8 Coupons zu je 20 4 % Preußische Hypotheken⸗Aktien⸗Bank Aus⸗ gabe 1908 Abteilung 8 zur Kom⸗ munalobligation Lit. C Nr. 03161/62. Fällig 2 Stück 1. 7. 1913, 2 Stück 2. 1. 1914, 2 Stück 1. 7. 1914 und 2 Stück 2. 1. 1015.

Görlitz, den 15. Juli 1913.

Die Polizeiverwaltung.

[39542] Aufruf.

Veth, in Konstanz, d. Reagina Katharina, Karl Heinrich und Stephan Emanuel Maria Reuland, minderj. und vertr. durch ihren Vater, Dr. Josef Reuland in Hilles⸗ heim (Eifel), die unter Lit. a, c und d Genannten vertreten durch den unter Lit. b Bezeichneten haben beantragt, und zwar:

1) Bäckermelster Leopold Gaortner, als letzter Inhaber der auf seinen Namen aus⸗ deßelktes Aktie Nr. 35 der „Vereins⸗ druckerei Heidelberg“ vom 1. Oktober 1897 über 200 ℳ,

2) die unter Lit. a bis c Bezeichneten,

Gericht der 17. Division.

8 11“

als Erben des Zimmermeisters Stephan

11““ G“ 1“

Der von uns auf das Leben des Herra Wilhelm Hohmann, Koch und Konditor, in Frintrop ausgestellte Versicherungsschein Nr. 170 425 ist laut der uns gemachten Anzeige in Verlust geraten. Der gegen⸗ wärtige Inhaber des Versicherungsscheins wird aufgefordert, sich binnen zwei Monaten, von heute ab gerechnet, bei uns zu melden, widrigenfalls der Ver⸗ sicherungsschein für kraftlos erklärt un Herrn Hohmann eine Ersatzurkunde aus⸗ gesertigt wird.

Cöln, den 15. Juli 1913.

Concordia Cölnische⸗Lebens⸗Versicherungs⸗ Gesellschaft.

66*

39543] Aufruf.

Der von uns auf das Leben des Herrn Max Seller, Kaufmann, in Bayreuth ausgestellte Versicherungsschein Nr. 179 041 vom 14. August 1909 ist laut der uns gemachten Anzeige in Verlust geraten. Der gegenwärtige Inhaber des Versiche⸗ rungsscheins wird aufgefordert, sich binnen zwei Monaten, von heute ab gerechnet, bet uns zu melden, widrigenfalls der Versicherungsschein für kraftlos erklärt und Herrn Seller eine Ersatzurkunde aus⸗ gefertiat wird.

Cöln, den 15. Juli 1913.

Concordia Cölnische⸗Lebens⸗Versicherungs⸗ Gesellschaft. [39567] Aufruf.

Der von unserer Gesellschaft dem Herrn Adalbert Kurtz, Lehrer in Oberglogau, über eine Lebensversicherung von 4000 ausgestellte Versicherungsschein Nr. 11 411 ist in Verlust geraten. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens innerhalb zweier Monate seine Rechte bei uns anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen.

.“ a. Rhein, den 15. Juli

Atlas Deutsche Lebensversicherungs⸗ Gesellschaft in Ludwigshafen a/Rh. Meißner. Kederer.

[39547) Alufgebot.

Der Pfandschein Nr. 214 Y, den wir am 16. September 1901 über die Lebens⸗ versicherungspolice Nr. 99 558 vom 15. Fe⸗ bruar 1888 für Herrn Willy Boye, Kauf⸗ mann in Magdeburg, ausgefertigt haben, soll abhanden gekommen sein. Wir fordern den etwaigen Inhaber auf, sich unter Vor⸗ legung des Pfandscheins binnen drei Mo⸗ naten von heute ab bei uns zu melden. Meldet sich niemand, so werden wir den Pfandschein für kraftlos erklären.

Leipzig, den 12. Mai 1913.

Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗ Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. J. V.: Schömer.

[3954638 Aufgebot.

Die Pfandscheine Nr. L 432 und Nr. L 433, die wir am 10. November 1909 über die Lebensversicherungspolicen Nr. 122 775 bezw. Nr. 127 994 vom 1. Mai 1894 bezw. 1. Juli 1895 für August Julius Robert Plath, rrug⸗ und Landwilt, früher in Goldmark, jetzt in Goldfeld wohnhaft, ausgefertigt haben, sollen abhanden gekommen sein. Wir fordern den etwaigen Inhaber auf, sich unter Vorlegung dieser Pfandscheine binnen drei Monaten von heute ab bei uns zu melden. Meldet sich niemand, so werden wir die Pfandscheine für kraftlos erklären. 1

Leipzig, den 15. Mai 1913.

Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗ Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. V.: Schömer.

[39545] Aufgebot.

Der Pfandschein Nr. 980 Y, den wir am 10. April 1902 über die Lebensversiche⸗ rungspolice Nr. 128 551 vom 1. Septem⸗ ber 1895 für Herrn Adolf Lachmann, Kaufmann in Danzig, ausgefertigt haben, soll abhanden gekommen sein. Wir fordern den etwaigen Inhaber auf, sich unter Vor⸗ legung des Pfandscheins binnen drei Monaten von heute ab bei uns zu melden. Meldet sich niemand, so werden wir den Pfandschein für kraftlos erklären.

Leipzig, den 16. Juli 1913.

Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗ Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia.

Dr. Bischoff. i. V.: Schömer.

1“

[39544] Alufgebot.

Der Pfandschein Nr. F 646, den wir am 27. April 1911 über die Versicherungs⸗ police Nr. 121 224 vom 1. Dezember 1893 lautend auf den Namen Bruno Müller für Herrn Carl Müller, Kauf⸗ mann in Breslau, ausgefertigt haben, soll abhanden gekommen sein. Wir fordern den etwaigen Inhaber auf, sich unter Vorlegung des Pfandscheins binnen drei Monaten von heute ab bei uns zu melden. Meldet 2 niemand, so werden wir den Pfand⸗ schein für kraftlos erklären.

Leipzig, den 16. Juli 1913.

Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗ Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia.

Dr. Bischoff. V.: Schömer.

[38526]3 Aufgebot.

Die Firma C. Schürmann & Co. zu Darmstadt hat mit Beschluß unterzeich⸗ neten Gerichts vom 9. Juni 1913 die Pfändung und Ueberweisung der Ansprüche ihrer Schuldnerin, der Frau Amiette de Cwiklinska, Opernsängerin, früher zu Darmstadt, seither zu Paris, p. A. Monsieur Kouͤcharski (IX e) 17 Rue Le Peletier wohnhaft, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, gegen die Bank für Handel und Industrie zu Darmstadt erwirkt und bei deren Weigerung, ohne Vorlage des Sparkassenbuchs Zahlung zu leisten, das Aufgebot bezüglich des der Schuldnerin ausgestellten Sparkassenbuchs Nr. 4978, lautend auf 1031,20 nebst aufgelaufenen Zinsen, beantragt. Der Inhaber des Buches wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 9. Februar 1914, Vorm. 9 Uhr, Zimmer 219, vor dem unterzeichneten Gericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vor⸗ zulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklä⸗ rung erfolgen wird.

Darmstadt, den 7. Juli 1913.

Großh. Amtsgericht I.

[38933] Aufgebot.

Die Firma Süddeutsches Schuhwerk Mehnert & Sefrin in Irheim⸗Zweibrücken, hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 13. Mai 1913 fällig ge⸗ wesenen Wechsels d. d. Irheim, den 19. März 1913, über 141 der von der Antragstellerin auf Hermann Hegemann in Essen gezogen und von diesem ange⸗ nommen ist, an eigene Order gestellt ist und das Indossement trägt: Südwest⸗ deutsches Schuhwerk Mehnert & Sefrin, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 19. März 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 82, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Essen, den 27. Juni 1913.

Königliches Amtsgericht.

[39540] Aufgebot.

Der Kätner Adolf Maaser in Bielsk, vertreten durch Rechtsanwalt Zoche in Schönsee, hat beantragt, den von der Be⸗ sitzerfrau Bertha Asphal in Colmansfeld ausgestellten, von ihrem Ehemann Carl Asphal akzeptierten und ihm, dem Antrag⸗ steller, indossierten Wechsel vom 1. Januar 1910 in Höhe von 1500 aufzubieten. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 30. Ja⸗ nuar 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.

Thorn, den 11. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht

Kraftlos⸗

2b. Untersuch n gsachen. 2. Auf ebote,

4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften⸗

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl⸗ 5. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Berlin, Donnerstag, den

17. Juli

ffentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Ranm einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.

2

eO 0028

ankausweise.

schen Staatsanzeiger.

1913.

Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften⸗ Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten⸗ Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

2 Anfgebote Verlust n.

Fundsachen, Zustellungen üt. dergl.

39559] Aufgebot. Die Gemeinde Kierspe hat zum Zwecke der Anlegung eines Grundbuchblattes das Aufgebot der in der Grundsteuermutter⸗ rolle des Gemeindebezirks Kierspe einge⸗ tragenen Parzelle Kartenblatt] Nr. 427/0,21, Flächeninhalt 0,25 qm (Weg) beantragt. Es werden alle Personen, welche das Eigentum an dem aufgebotenen Grund⸗ stück in Anspruch nehmen, aufaefordert, spätestens in dem auf den 3. Sep⸗ tember 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. Meinerzhagen, den .8 Juli 1913 Königliches Amtsgericht.

[6897] Herzogliches Amtsgericht Braunschweig hat das nachstehende Aufgebot eines Verschollenen erlassen: „Der am 1. Juli 1837 hier geborene Sohn des Porzellan⸗ händlers Heinrich Jacob Brennecke und dessen Ehefrau Johanne Sophie Christiane, geb. Ackenhausen, Karl Heinrich Gustav Theobald Brennecke, ist etwa 1860 von hier nach Amerika ausgewandert und seit⸗ dem verschollen. Auf einer Nichte, Ehefrau des Bäckermeisters Gold, Elsbeth geb. Meinecke, hierselbst ergeht an ihn die Aufforderung, sich spätestens in dem auf den 20. Oktober 1913, Morgens 10 Uhr, hier, Zimmer Nr. 73, ange⸗ setzten Termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen erteilen können, werden auf⸗ gefordert, spätestens im obigen Termine Mitteilung zu machen. Braunschweig, den 10. April 1913. Rieche, Registrator, als Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts. Abt. 1.

[38522] Aufgebot.

Der Schneidermeister Bernhard Häusler in Conradsdorf hat beantragt, den verschollenen Schneidermeister August Häusler, zuletzt wohnhaft in Conrads⸗ dorf, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späte⸗ stens in dem auf den 3. Februar 1914, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, er⸗ geht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 3

Haynau, den 7. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

[38995] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Fritz Weinberg in Berlin, Königstraße 30, hat als Pfleger für den Nachlaß des am 1. November 1911 in Berlin verstorbenen, daselbst Dragoner⸗ straße 43 wohnhaft gewesenen Schneider⸗ meisters Josef Lindenbaum das Auf⸗ ebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗ von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf⸗ gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Schneidermeisters Josef Lindenbaum spätestens in dem auf den 13. Oktober 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock⸗ werk, Zimmer 106/108, anberaumten Aufge⸗ botstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen be⸗ rücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbind⸗ lichkeit. Für die Gläubiger aus Pflicht⸗ teilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkett haftet.

Berlin, den 26. Juni 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

[39001] Die verschollene Therese Laschet, spätere angebliche Witwe Jouhassin, im Inlande

zuletzt wohnhaft in Aachen⸗Burtscheid, ge⸗ boren am 24. Juli 1839, ist durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 11. Juli 1913 für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1901 fest⸗ gestellt. Aachen, den 11. Juli 1913. Königl. Amtsgericht. 5.

[38936] Ausschlußurteil.

I. Für kraftlos werden erklärt:

1) auf Antrag des Fabrikbesitzers Richard Wolf in Heilbronn die 4 % ige bayerische Eisenbahnanlehensobligation Serie 33. Kat.⸗Nr. 8019 zu 200 ℳ.

2) auf Antrag des Kinematographen⸗ besitzers Ernst Rierl in Nürnberg die 3 ½ „% igen Pfandbriefe der bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Lit. N Serie 40 Nr. 211 912 zu 200 ℳ, Lit. O Serie 33 Nr. 115 804, Serie 34 Nr. 119 554 und 122 324, Serie 43 Nr. 182 817 zu je 100 ℳ, Lit. FF Serie 2 Nr. 13 205 und Serie 3 Nr. 31 119 zu je 100 ℳ.

3) auf Antrag des Hausbesitzers Heinrich Stadler in Passau⸗Mühltal die 3 ¾ % igen Pfandbriefe der baverischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Serie 41 Lit. L. Nr. 338 889 zu 1000 ℳ, Serie 34 Lit. M Nr. 87 168 zu 500 und Serie 44 Lit. O Nr. 185 343 zu 100 ℳ.

4) auf Antrag des Bauern Ludwig Bauer in Winkel der 3 ½ % ige Pfandbrief der bayerischen Hypotheten⸗ und Wechsel⸗ bank in München Serie 42 Lit. M Nr. 141 235 zu 500 ℳ.

5) auf Antrag des Mineralwasser⸗ fabrtkanten Andreas Weiß in Kraiburg a. J. der 4 % ige Pfandbrief der bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Serie 6 Lit. MM Nr. 25 904 zu 100 ℳ.

6) auf Antrag des Bauern Jakob Nürn⸗ berger in Nussing die 3 ½ % igen Pfand⸗ briefe der bayerischen Hvpotheken⸗ und Wechselbank in München Serie 32 Lit. O Nr. 99 362 zu 100 und der bayerischen Vereinsbank in München Lit. E Serie 13 Nr. 35 666 und Serie 18 Nr. 51 374 zu je 100 ℳ.

7) auf Antrag des Gastwirts Johann Nevomuk Wallner in Simbach a. J. die 4 % igen Pfandbriefe der bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Serie 35 Lit. J Nr. 158 942 zu 100 und der bayerischen Vereinsbank in München Serie 19 Lit. C Nr. 59 218 zu 500 ℳ.

8) auf Antrag der Sattlermeisterswitwe Magdalena Seihl in München der 3 ½ % ige Pfandbrief der baverischen Vereinsbant in München Serie 27 Lit. E Nr. 67 740 zu 100 ℳ.

9) auf Antrag des Aushilfspostboten Anton Hartl in Schwindkirchen der 3 ½ %ige Pfandbrief der baperischen Handelsbank in München Lit. U Nr. 37 887 zu 1000 ℳ.

10) auf Antrag der Austragsbäuerin Marie Hartl in Weckerling die 3 ½ % igen Pfandbriefe der bayerischen Handels bank in München Lit. U Nr. 32 927 und 36 463 zu je 1000 ℳ.

11) auf Antrag der Prokuristensgattin Marie Hartmann in Aschaffenburg der 3 ½ % ige Pfandbrief der hayerischen Handels⸗ bank in München Lit. B b Nr. 65 842 zu 1000 ℳ.

12) auf Antrag des Oekonomen Johann Steinbauer in Birkach der % ige Pfand⸗ brief der süddeutschen Bodencreditbank in München Serie 37 Lit. L Nr. 144914 zu 100 ℳ.

13) auf Antrag der Privatiere Franziska Weiß in Altenstadt der 3 ½ % ige Pfand⸗ brief der süddeutschen Bodencreditbank in München Serie 48 Lit. H Nr. 487342 zu 1000 ℳ.

14) auf Antrag des Braumeisters Mathias Bader in Smyrna der zu München an einem nicht mehr feststell⸗ baren Tage im Juni 1912 von Mathias Bader an eigene Order auf Georg Zobel, Kaufmann in München, gezogene, von letzterem akzeptierte, mit dem Blanko⸗ indossamente des Ausstellers versehene, am 15. August 1912 fällig gewesene Wechsel über 1400 ℳ.

15) auf Antrag des Kaufmanns Max Gersdorf in München die drei Blanko⸗ akzepte der Möbelschreinersfrau Therese Strobl in München mit den Ausstellungs⸗ daten München, den 18. März 1912, Fälligkeitstagen 15. Juli, 15. August und 15. September 1912, Wechselsumme je 100 ℳ, an eigene Order gestellt, Be⸗ zogene: Frau Therese Strobl, Möbel⸗ schreinerei in München, Bereiteranger 10.

16) auf Antrag des Hotelbesitzers Anton Zellinger in München die auf Anton Zellinger, Restaurateur in Salzburg, lautende Lebensversicherungspolice der K K. peiv. österreich. Versicherungsgesellschaft Donau“ in Wien Nr. 26 643 D vom 18. September 1890 über 3000 Fl. östr. W.

17) auf Antrag des Musikers Heinrich Kühnemund in Bochum die auf Heinrich Kühnemund, Musiker in Erfurt, lautende Lebensversicherungspolice der bayerischen

Versicherungsbank Aktiengesellschaft, vor⸗ mals Versicherungsanstalten der bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München A 4 D Nr. 41 775 vom 16. Mai 1908 über 2000 ℳ.

18) auf Antrag des Zimmermeisters Hermann Hoffmann in Sorau die auf Hermann Hoffmann, Bautechniker in Soldin, lautende Lebensversicherungspolice der bayerischen Hypotheken⸗ und Wechsel⸗ bank in München A 4 Nr. 34 723 vom 1. März 1905 über 5000 ℳ. 8

II. Die Antragsteller haben die Kosten des Verfahrens zu tragen ꝛc.

München, den 14. Juli 1913.

K. Amtsgericht.

[39000]

In der Aufgebotssache der unbekannten Berechtigten der in Abteilung 3 Nr. 2 des Grundstücks Berlin⸗Lichtenberg Band 51 Blatt Nr. 1034 eingetragen gewesenen und bei der Zwangsversteigerung zur Hebung gelangten Hypothek von 5000 hat das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗ Lichtenberg durch den Amtsgerichtsrat Schultze für Recht erkannt: Die unbe⸗ kannten Berechtigten auf den bei der Zwangsversteigerung des Grundstücks Berlin⸗Lichtenberg Band 51 Blatt Nr. 1034 zur Hebung gelangten Betrag von 5000 aus der in Abteilung III Nr. 2 für den Kaufmann Adolf Merinsky zu Wilmers⸗ dorf eingetragen gewesenen Darlehns⸗ bypothek von 5000 werden von der Behändigung aus diesem Betrage aus⸗ geschlossen. Jedoch werden der Firma Keune, Flemming & Co. zu Hannover, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Fritz Jacke zu Berlin, Behrenstraße 47, sowie der Frau Anna Merinsky zu Sarntheim in Tirol und der Frau Ruth von Bültzings⸗ löwen in Gießen, vertreten durch die Rechtsanwälte Geh. Justizrat August Metz und Adolf Metz zu Gießen, ihre Rechte auf diesen Betrag vorbehalten.

Berlin⸗Lichtenberg, den 7. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht. Abt. 10.

[39485] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Ehefrau des Schlossers Otto Beuke, Emma geborene Krentel, in Braunschweig, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hallermann daselbst, gegen ihren genannten Ehemann, früher in Braun⸗ schweig, jetzt unbekannten Aufenthalts, ladet die Klägerin den Beklagten zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts in Braun⸗ schweig auf den 17. November 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Braunschweig, den 11. Juli 1913.

Kühn, Gerichtssekretär, Gerichts⸗ schreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[39477] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Ehefrau des Klempners Friedrich Wommelsdorf, Dorothee Cäcilie geb. Rinne, in Oldenburg i. Gr., im Prozeß vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Vagt in Bremen, gegen ihren Ehemann, früher in Bremen, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zwvilkammer II, zu Bremen, im Gerichtsgebäude, I. Obergeschoß, auf Freitag, den 3. Oktober 1913, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, durch einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt vertreten zu er⸗ scheinen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Bremen, den 14. Juli 1913. Der 6“ des Landgerichts: elle.

[39104] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Jakob Weber, Margarethe geborene Tömmes, in Cöln, Zollstraße 3, Klägerin, Prozeßbevollmächtigte: Dres. G. Halberkann und F. W. Esser in Cöln, klagt gegen ihren Ehemann, den Bohrer Jakob Weber, Beklagten, zurzeit ohne bekannten Aufenthaltsort, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln, Reichens⸗ pergerplatz, Zimmer 251, auf den 27. No⸗ vember 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Cöln, den 10. Juli 1913.

Roößler, als Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts. [39484] Deffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Karl Fröhlich, Selma ge⸗ borene Unger, jetzt in Großenbaum, Karl⸗ straße 32, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Mahlert in Duisburg, klagt gegen

ihren Ehemann, den Fabrikarbeiter Karl Fröhlich, zurzeit unbekannten Aufenthalts, früher in Duisburg, Sternbuschweg 181, wohnhaft, auf Grund des § 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem An⸗ trage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechisstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Duisburg auf den 18. Oktober 1913, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zimmer 166, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Duisburg, den 11. Juli 1913.

Serger, als Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts.

39480] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Mathilde Fellenberg, ge⸗ borene Leusche, in Wambel bei Dort⸗ mund, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Justizrat Werner in Halberstadt, klagt gegen ihren Ehemann, den Former Wilhelm Fellenberg, früher in Oschers⸗ leben, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung, auf Grund des § 1567 Nr. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Halberstadt auf den 22. De⸗ zember 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Halberstadt, den 14. Juli 1913.

Müller, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[39488] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Hedwig Seiler, geb. Wittke, in Naundorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hoffmann in Naum⸗ burg a. S., klagt gegen ihren Ehemann, den Bergarbeiter Emil Seiltr, früher in Naundorf, jetzt unbekannten Aufenthalts,

hunter der Behauptung, daß der Beklagte

sie innerhalb der letzten 6 Monate des Zusammenlebens körperlich mißhandelt und Ente Mai 1911 aus dem Hause verwiesen habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Naumburg a. S. auf den 11. Oktober 1913, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bel diesem Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt als Prozeßbevollmäch⸗ tigten vertreten zu lassen. Naumburg a. S., den 12. Juli 1913. Kreide, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[38765]) Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Arbeiters Jann Siebels Eilts, Theda Helene geb. Remmers, in Rüstringen, Roonstr. 6, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Schiff in Olden⸗ burg, klagt gegen ihren genannten Ehe⸗ mann, früher in Vechta, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts in Oldenburg auf den 28. Oktober 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Oldenburg, den 8. Juli 1913. Ihnken, Gerichtsaktuargeh., Gerichts⸗ schreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[39568] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Ehefrau Johann Georg Fischer, Margaretha geb. Ochs, in Bous, Klägerln, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Wenderoth in Saarbrücken 1, gegen den Schlosser Johann Georg Fischer, früher in Bous, jetzt ohne bekannten Auf⸗ enthalt, wegen Ehescheidung, nimmt die Klägerin das ruhende Verfahren auf und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saarbrücken auf den 9. Dezember 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug des Antrags bekannt gemacht.

Saarbrücken, den 7. Juli 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[39487] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Steinschlägers Wölk, geb. Neubauer, in Neumünster, Haart 61,

Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Baar in Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Steinschläger Friedrich Wölk, unbekannten Aufenthalts, früber in Golzow auf Wollin, auf Grund des § 1567 Abs. 2 B. G.⸗B., mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stettin, Albrechtstraße 3 a, Zimmer 7, auf den 5. November 1313, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Stettin, den 12. Juli 1913. Berwaldt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[88940] Oessentliche Zustellung.

Die Dora Gosebruch, geborene Krakauer, zu Berlin, Pücklerstraße 12, vertreten durch Rechtsanwälte Justizrat Dr. Osann u. Colin in Darmstadt, klagt gegen ihren Ehemann, Möbelpolier Georg Gosebruch, früher zu Darmstadt, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Verlassens, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Herstellung des ehelichen Lebens und zur Kostentragung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die erste Zivilkammer des Großherlzoglichen Landgerichts zu Darm⸗ stadt auf Dienstag, den 11. November 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Darmstadt, den 11. Juli 1913.

Orth, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgericht..

[39459] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Erna Hildegard Wißmann zu Berlin, vertreten durch ihren Vormund Kaufmann Hermann Lukas in Berlin, Kreuzbergstraße 46, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Macke in Cochem, klagt gegen den Maschinisten Hans König, ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, früher in Cochem, wegen

Unterhalts, mit dem Antrage: 1) dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu ent⸗ richtende Geldrente von vierteljährlich, und zwar vom 1. bis 6. Lebensjahre 75 ℳ, vom 7. bis 16. Lebensjahre 90 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällia werdenden am 14. Februar, 14. Mai, 14. August und 14. November jedes Jahres, zu zahlen, 2) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Cochem auf den 26. September 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen. Cochem, den 14. Juli 1913. Goethling, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[39465] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Gertrud Broszeit, vertreten durch ihren Vormund, Rechts⸗ anwalt Adeberg in Heinrichswalde, klagt gegen den Handlungsgehilfen Klemens Radau, früher in Neukirch, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte ihrer Mutter in der gesetzlichen Empfängniszeit, nämlich in der Zeit vom 5. Mai 1912 bis zum 3. September 1912, beigewohnt habe und ihr Vater sei, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, der Klägerin von ihrer Geburt, d. i. dem 3. März 1913, bis zum vollendeten 16. Lebensjahre als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 386 ℳ, und zwar die rück⸗ ständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden in vierteljährlichen Vorausraten zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Heinrichswalde Ostpr. auf den 2. Sep⸗ tember 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen. (C. 326/13.)

Heinrichswalde, den 10. Juli 1913. Mertins, Amtsgerichtssekretär, Gerichts⸗

schreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[39486] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Albin Otto Dominik Kreische in Plauen, gesetzlich vertreten durch seinen Pfleger, den Schlossermeister Walter Cölestin Hofmann in Plauen Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Schulz in Plauen klagt gegen den Handelsmann Dominik Kreische, früher in Plauen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Bebauptung, daß seine leiblichen Eltern vermögenslos seien und nun Be⸗ klagter als sein Großvater gesetzlich zum Unterhalt verpflichtet sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger vom 1. März 1913 ab bis auf wenteres durch Zahlung einer im

voraus zu entrichtenden Geldrente von