““
werke 846. —
806,00, Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz.) vpr. ult. 700 50, Süd⸗ bahngesellschaft (Lomb.) Akt. pr. ult. 125,00, Wiener Bankvereinaktien 508,50, Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 621,50 Kreditbankaktiena 818 00, Oesterr. Länderbankaktien 505,75, Unionbank⸗ aktien 586,50, Deutsche ““ pr. ult. 118,11,
esterr. schaftsaktien 914,00, Prager⸗ Eisenindustrieges.⸗Akt. 3182, Skoda⸗ Fest auf die Vereinbarung der Waffenruhe, nur
Kohlenbergb.⸗Gesellsch.⸗Akt. —.—,
Staassbahn⸗ und Skodaaktien lebhafter.
Konsols 73 116, Silber prompt 27 ⅜, 2 Monate 27216. Priva diskont 4½. — Bankeingang 292 000 Pfund Sterling.
8
Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch⸗
London, 30. Juli. (W. T. B.)
Paris, 30. Jult.
9 Rente 85,62. ““
Madrid, 30. Juli. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 108.20. (W. T. B.) Goldagio 16.
Lissabon, 30. Juli. New York, 30. Juli. öffnung fest.
(W. T. B.)
weises des Stahltrustes.
ein.
2 Doll. Gegen Schluß war das Geschäft
erfolgten einige Deckungen und Rückkäufe. aber schwach. An Aktien wurden 333 000 Stück umgesetzt. Geld auf 24 Std.⸗Durchschn.⸗Zinsrate 2 ¼, do.
für Geld: Stetig.
Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 4,8320. Cable Transfers 4,8710.
Rio de Janeiro, 30. Juli. London 165 32.
Lebhaftes Interesse herrschte gleich bet den ersten Um⸗ fätzen für Steels in Nachwirkung des sehr befriedigenden Quartalsaus⸗ Bald nach den ersten Umsätzen jedoe machte sich infolge von Realisationen und größeren Verkaufsabschlüssen von Canadians für europäische Rechnung eine Abschwächung geltend. Illinois Central Shares büßten im Zusammenhang mit der Herab⸗ setzung der Dividende auf 6 % (7 % im Vorjahre) 3 Dollar im Kurse Auch in den Nachmittagsstunden konnte sich eine Erholung nicht durchsetzen und die Kurse bröckelten unter dem Druck größerer Batsse⸗ operationen weiter ab. Die Aktien der Union Pacific⸗Bahn, die einen größeren Posten Shares der Illinois Central Nr. besitzt, verloren im Zusammenhang mit der Ermäßigung der Dividende dieser Gesellschaft
(W. T. B.)
Ungar. allg Brüxer 14,50 Alpine Montangesell⸗ 11,25 ℳ, h. kohle (Schluß.) 2 ½ % 2. do. do.
(Schluß.) 3 % Franz.
Die Börse war bei Er⸗
jedoch c
4 ½ Uhr, im
außerordentlich ruhig, doch — Die Schlußtendenz war Tendenz 8,95 Gd.,
291
8
Wechsel auf London
Wechsel auf Ruhsg
Cöln,
Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten. Essener Börse vom 30. Juli 1913.
Loko, Tubs
Amtlicher Kursbericht.
. Untersuchungssachen.
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
.Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
ö. do. do. III 14,25 — 15,00 ℳ, gruskohle 0 — 20/30 mm 9,00 — 10,00
12,00 — 12,75 ℳ,
IV
je nach Qualität 11,50 — 15,00 1 findet am Donnerstag, den 31. Juli 1913, r „Stadtgartensaale“ (Eingang Am Stadtgarten) Ktatt.
Magdeburg, 31. Juli⸗ zucker 88 Grad ohne Sack 9,10 — 9,20. 8 Stimmung: Kristallzucker I mit Sack Gem. Melis Rohzucker I. 9.00. Br., 9,02 ½ Gd., 9,07 ½ Br., Oktober⸗Dezember 9,25 Gd., Januar⸗März 9,40 Gd., 9,45 Br.,
Fest. — Baumwolle. Hamburg, Zuckermarkt.
Westfälischen Kohlensyndikats für die Tonne ab Zeche.) und Flammkohle: a. Gasförderkohle lammförderkohle 12,25 — 1325 ℳ, c. Flammförderkohle 11,50 bis 12 00 †. d. Stückkohle 14,00 — 15,50 ℳ, e. Halbgesiebte 13,50 bis I1 14,25 — 15,00 ℳ, do. do. IV 13,75 — 14 50 ℳ, g. Nuß⸗ 26, do. 0— 50/60 mm 10,50 bis ettkohle: a. Förder⸗ c. Stückkohle 14,00 — 14,50 ℳ, d. Nußkohle, gew. Korn I 14,25 bis 15,00 ℳ, do. do. II 14 25 — 15,00 ℳ, do. do. III 14,25 — 15,00 ℳ, Kokskohle 13,25 — 14,00 ℳ; III. Magere Kohle: a. Förderkohle 11,25 — 12,75 ℳ, b. do. melierte 12,25 — 13,25 ℳ, c. do. aufgebesserte je nach dem Stück⸗ ehalt 13,25 — 14,75 ℳ, d. Stückkohle 13,75 — 16,25 ohle, gew. Korn I und II 15,75 — 19,00 ℳ, do. do. 20,00 ℳ, do. do. IV 12,25 — 14,75 ℳ, f. Anthrazit Nuß Korn 1 20,50 — 22,00 ℳ, do. do. II. 22,00 — 26,0 11,25 ℳ, h. Gruskohle unter 10 mm 7, 2. Hochofenkoks 16,50 — 18 50 ℳ, b. Gießereikoks 19 00 — 21,00 ℳ, rechkoks I und II 21,00 — 24,00 ℳ; V. Briketts: Briketts ℳ. Die nächste Börsenversammlung Nachmittags von 3 ⅛ bis
Nußkohle gew. Korn I und
Gruskohle 8,00 — 10,75 ℳ; II. b. Bestmelierte
13,75 — 14,0 ℳ, e.
Brotrafsin. I ohne
Gem. an Gd.,
Ruhig. 1 mit Sack Produkt Transit frei August 8,97 ½
Mat 9,57½ Gd., 30. Juli. (W. T. B.)
30. SIug (ö . . und Firkin 61, Dovppeleimer 62. Still. American middling 31. Juli, Vormittags 10 Uhr. Ruhig. Rübenrohzucker I.
Oktober 68,50. Bremen,
Offentlicher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
12,50 — 14,50 ℳ, b. Gas⸗
ℳ, 9. Nu 2 III 16,50 b
0 ℳ, g. Fördergrus 10,25 bis 7,25 — 10,00 ℳ; IV. Koks:
(W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ Nachprodukte 75 Grad o. S.
Raffinade mit Stimmung:
Bord Hamburg: 9,00 Br.,
Rüböl loko 70,00, Schmalz.
(W. 1 Produkt
I. Gas⸗ 88 % Rendement neue
Hamburg, 31.
(W. T. B.)
Mai 49 ½ Gd. Budapest,
Raps für August 15,50. London, 30. Juli.
nom., ruhig. London, 30. Juli. Liverpool, (W. T. B.)
Glasgow,
Paris, 30. Juli.
Sack Ruhig. Juli September 9,27 ½. Br.,
Faß Antwerpen, 30.
do. für August
New
do.
für (in Cases) 11,00,
do. Stetig. Kaffee.
T. B.) Basis
3,11, loko 9 ½,
Getreidefracht
Juli 8 sh. 11 ½ d. Wert, stetig.
stetig, 88 % neue Kondition 26—25 ¼. Nr. 3 für 100 kg für Juli 29, für August 29 ¼, Januar 30, für Januar⸗April 303.
Amsterdam, 30. Juli. ordinary 46 ½. — Bancazinn 110 . Juli. Raffiniertes Type weiß hloko 24 ¾ bez. Br., 25 Br., Fest. — Schmalz für Juli —.
York, 30. Juli. (W. T. B.) (Schluß.)
Usance, frei an Bord Hamburg, für Jult 8 95, für August 9,00 für September 9,07 ½, für Oktober⸗De⸗ zember 9,25, für Januar⸗März Juli, Kaffee. Ruhig. 1 1 September 48 Gd., für Dezember 49 Gd., für März 49 ¼ Gd., für
30. Juli, Vormittags 11 Uhr.
9,40, für Mai 9,57 ⅛.
Vormittags 10 Uhr 15 Minuten. ood average Santos für (W. T. B)
(W. T. B.) Rübenrohzucker 88 % Javazucker 96 % prompt 10 st.
(Schluß.) Standard⸗
Nachmittags 4 Uhr 10 Minuten. Umsatz 7000 Ballen, davon für
(W. T. B.)
Kupfer stetig, 66, 3 Monat 66. 30. Juli, Baumwolle. — on Spekulation und Export — Ballen. Tendenz: Ruhig. Amerkkanische middling Lieferungen: Stetig.
6,16, September⸗Oktober 6,08, Dezember 5,99, Dezember⸗Januar 5,99, Januar⸗Februar 5,99, Februar⸗ März 6,01, März⸗April 6,02, 30. Juli. Middlesbrough warrants ruhig 54/11 ½.
Juli⸗August 6,24, August⸗September Oktober⸗November 6,04, November⸗
April⸗Mai 6,03.
(W. T. B.) (Schluß.) Roheisen Schluß.) Rohzucker
81- eißer 25 stetig,
für Oktober⸗
Java⸗Kaffee good
(W. T. B.)
(W. T. B.)
(W. T. B.) Petroleum do. für Juli 24 ¾ Br, do. für September⸗Oktober 25 ¼ Br.
Baumwolle
loko middling 12,00, do. für Juli 11,79, do. für September 11,35 in New Orleans loko middl.
11¹⁵18, Standard white
Petroleum Refined in New York 8,70
do. Credik Balances at Oil City 250, Schmalz Western steam 12,05, do. Rohe u. Brotbers 12,20, Zucker fair ref. nach Liverpool do. für Juli 8,95, do. Standard loko 14,00 — 14,75, Zinn 39,37 ½ — 39,50.
Muscovados Rio Nr. 7 9,11, Kupfer
21
4¼., Kaffee für September
87 21
Bankausweise.
— —₰ ([◻q- e
Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc. von; Unfall⸗ und Invaliditäts⸗
von Rechtsanwälten. Versicherung.
„f
·
Verschiedene Bekanntmachungen.
1) Untersuchungssachen.
[43682] Steckbrief.
Der unten beschriebene Boleslaus Zawacki, geboren am 13. Mai 1884 in Samin, Kreis Löbau, zuletzt wohnhaft in Berlin, Hosemannstr. 5, ist, nachdem wegen Konkursverbrechens usw. gegen ihn Haft⸗ befehl erlassen war, entwichen. Es wird ersucht, ihn festzunehmen und in das Untersuchungsgefängnis in Moabit abzu⸗ liefern sowie zu den hiesigen Akten 42. J. 1060. 12 sofort Mitteilung zu machen.
Personbeschreibung: 1) Familienname: Zawacki, 2) Vorname: Boleslaus, 3) Stand und Gewerbe: Reisender, 4) An⸗
scheinendes Alter: 30 Jahre, 5) geboren
3 Hosemannstraße 5,
am 13. Mai 1884 zu Samin, Kreis Löbau, 6) Letzter Aufenthalt: Berlin, 7) Jetziger Aufent⸗ halt: unbekannt, 8) Größe: 1,70 m, 9) Gestalt: untersetzt, 10) Haar: dunkelblond, 11) Bart: dunklen englischen Schnurrbart, 12) Gesicht: voll und gesund, 13) Stirn:
hHooch, 14) Auge: blau, dunkel, 15) Augen⸗
aufgeworfene Lippen,
brauen: dunkel, 16) Nase: dick, mittel, 17) Ohren: mittel, 18) Mund: mittel, 1 19) Zähne: voll⸗ ständig, 20) Kinn: breit, 21) Gang und Haltung: grade Haltung, flotter Gang, 22) Sprache: helle Stimme mit polnischem Akzent, 23) Besondere Kennzeichen: keine,
24) Bekleidung: dunkelbrauner Jaquett⸗
anzug, schwarze Schnürstiefel, schwarzer
8 steifer Hut, Wäsche gezeichnet B. Z.
Berlin, den 23. Juli 1913. „Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgericht I.
[43685] Steckbrieferledigung.
Der gegen den Reisenden Johann Max Steffen, geboren am 3. Juni 1882 in Berlin, unter dem 20.7Juni 1913 erlassene Steckbrief wird aufgehoben. —
Berlin, den 28. Juli 1913.
Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgericht I.
[43683] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen: 1) den Minenmatrosen August Ferdinand
Walter
. Andersen der 2. Kompagnie Minenabtei⸗
8
Wöpel bei Salzwedel,
lung, geboren am 18. November 1889 in Altona, 2) den Seesoldaten Joseph Kro⸗ nenberger der 2. Komp. III. Stamm⸗ seebataillons, geboren am 13. Mai 88 in Kaysersberg bei Rappoltsweiler, 3) den Matrosenartilleristen Hugo Franz Fleit⸗ mann der 3. Komp. III. Matrosenartillerie⸗ abteilung, geboren am 13. Novbr. 92 in wegen Fahnen⸗
flucht, werden auf Grund der §§ 69 ff.
85
8b
54
baden,
des Militärstrafgesetzbuchs und der §§ 356,
360 der Millitärstrafgerichtsordnung die
R-egn hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Cughaven, den 28 Juli 1913. Gericht der Inspektion der Küstenartillerie und des Minenwesens.
[43691] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Kanonier Karl Löb aus dem Landwehr⸗ bezirk Mainz, geb. 3. 10. 1890 zu Wies⸗ wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt.
Darmstadt, 29. Juli 1913.
Sericht 25. Division.
[43684] Fahnenfluchtserklärung.
Der Obermatrose Wilhelm Haller vom Personalbureau A, I. Matrosendivision geboren am 5 6. 1891 in München, wird gemäß §§ 69, 70 M.⸗St.⸗G.⸗B. und §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. hiermit für fahnenflüchtig erklärt.
Kiel, den 26. Juli 1913.
Gericht IJ. Marineinspektion.
[43082] Nachstehender Beschluß:
In der Strafsache gegen 1) den Arthur Felix Kurt Dickom, zu⸗
letzt in Forst (Lausitz) wohnhaft gewesen, jetzt angeblich in Auborn, Staat New York
(Nordamerika), geboren am 19. Dezember 1890 in Forst (Lausitz), unbekannter Religion, unbestraft,
2) den Alfred Felix Richard Gillert, zuletzt in Forst (Lausitz) wohnhaft gewesen, angeblich nach Amerika ausgewandert, jetzt unbekannten Aufenthalts, geboren am 17. Dezember 1890 in Forst (Lausitz), un⸗ bekannter Religion, unbestraft,
3) den Paul Richard Hummler, zuletzt in Forst (Lausitz) wohnhaft gewesen, jetzt angeblich auf der Kolonie „Hamonia“ in Munizig⸗Blumenau in Südbrasilien auf⸗ haltsam, geboren am 13. März 1890 in Forst (Lausitz), unbekannter Religion, un⸗ bestraft,
4) den Oswald Erich Willy Judatz, zuletzt in Forst (Lausitz) wohnhaft gewesen, jetzt angeblich Soldat in Amerika, geboren am 12. November 1890 in Forst (Lausitz), unbekannter Religion, unbestraft,
5) den Karl Fritz Richard Kallenbach, zuletzt in Forst (Lausitz) wohnhaft, jetzt angeblich amerikanischer Postbeamter in Chicago, geboren am 17. August 1890 in Forst (Lausitz), unbekannter Religion, un⸗ bestraft,
6) den Reinhold Georg Krause, zulezt in Forst (Lausitz) wohnhaft gewesen, jetzt angeblich in Nordamerika, geboren am 13. April 1890 in Forst (Lausitz), unbe⸗ kannter Religion unbestraft,
7) den Karl Emil Bruno Löschen, zu⸗ letzt in Forst (Lausitz) wohnhaft, angeblich nach Amerika ausgewandert, geboren am 7. Januar 1890 in Forst (Lausitz), unbe⸗
kannter Religion, unbestraft, 8) den Hans Fritz Rüdiger in Moskau (Rußland) wohnhaft, geboren am 24. März
1889 in Tomaschow, Gouvernement Pe⸗ trikau, in Rußland, evangelisch, unbestraft,
9) den Albert Otto Schulz. zuletzt in Forst (Lausitz) wohnhaft gewesen, geboren am 9. Juni 1889 in Forst (Lausitz), zur⸗
zeit angeblich seiner Dienstpflicht in der
amerikanischen Marine genügend, unbe⸗ kannter Religion, unbestraft,
10) den Emil Paul Stiller, zuletzt in Forst (Lausitz) wohnhaft, angeblich nach Amerika ausgewandert, geboren am 22. Ja⸗ nuar 1890 in Forst (Lausitz), unbekannter Religion, unbestraft,
11) den Willy Hermann Ernst Tschirner, zuletzt in Forst (Lausitz) wohnhaft, an⸗ geblich in Amerika aufhaltsam, geboren am 18. Mai 1890 in Forst (Lausitz), un⸗ bekannter Religion, unbestraft,
12) den Karl Gustav Franz Völkel, zuletzt in Forst (Lausitz) wohnhaft gewesen, zurzeit angeblich seiner Dienstpflicht in der amerikanischen Marine genügend, geboren am 30. September 1890 in Forst (Lausitz), unbekannter Religion, unbestraft,
13) den Albert Alfred Willy Dreher, zuletzt in Leitersdorf, Kreis Crossen a. Oder, wohnhaft gewesen, angeblich in Providence (Nordamerika) wohnhaft, geboren am 23. November 1890 in Forst (Lausitz), un⸗ bekannter Religion, unbestraft,
wegen Vergehens gegen die öffentliche
Ordnung, sind die Angeschuldigten des Ver⸗ gehens gegen § 140 Absatz 1 Nr. 1 des Strafgesetzbuchs beschuldigt. Auf Grund der §§ 480, 326 der Strafprozeßordnung wird daher zur Deckung der die Ange⸗ schuldigten möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens das im Deutschen Reiche befindliche Ver⸗ mögen der Angeschuldigten mit Beschlag belegt
Guben, den 11. Juni 1913.
Königliches Landgericht. Straf (gez.) Tirpitz. Sasse. Baum. 1 hiermit zur öffentlichen Kenntnis ge⸗
bracht.
Guben, den 26. Juni 1913.
Der Erste Staatsanwalt. [43687] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Wehrmann Svlvester Laurent aus dem Landw.⸗Bezirk Diedenhofen, geb. 31.12. 79. in Flörchingen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstraf. gesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Metz, den 28. Juli 1913.
Gericht der 33. Division.
[43686] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen Re⸗ servist Peter Lehberger aus dem Land⸗ wehrbezirk Diedenhofen, geb. 16. 5. 1886 in Heusweiler, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Metz, den 28. Juli 1913.
b Gericht der 33. Division. u11““ Sil Veskenässs ([43690] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Unteroffizier der Res. Emil Hamm aus dem Landwehrbezirk Metz, geb. 8. 3. 86 in Altweiler, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt.
Metz, den 28. Juli 1913.
Gericht der 33. Division
[43678] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Musketier Johannes Franz Kaminsky 2/17, geboren am 5. September 1892 zu Dirschau, Kr. Danzig, wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgefetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschul⸗ digte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Saarburg i. L., den 28. Juli 1913
Gericht der 42. Diviston 8
[43689] Verfügung. 8 In der Untersuchungssache gegen den Musketier Hugo Gnörich der 11. Komp. Inf.⸗Regts. Nr. 144, wegen Fahnenflucht, wird die unter dem 3. März 1913 erlassene Fahnenfluchtserklärung hiermit aufgehoben. Metz, den 28. Juli 1913. Gericht der 33. Division
[43688] Verfügung. In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Paul Rudeck aus dem Landw.⸗ Bezirk Diedenhofen, geboren 17. Juni 1891 zu Helbra, wegen Fahnenflucht, wird die unter dem 6. November 1912 erlassene Fahnenfluchtserklärung hiermit aufgehoben. Metz, den 28. Juli 1913. b Gericht der 33. Division
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen lti. IM.
[43726] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Senefelderstr. 18, belegene, im Grundbuche vom Schönhausertorbezirk Band 96 Blatt Nr. 2855 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Klempnermeisters Robert Koch zu Neukölln eingetragene Grundstück, das nach dem Kataster noch als Acker be⸗ zeichnet ist, am 15. Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle — Neue Friedrichstr. 13— 14, III. Stock. werk, Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. Das 8 a 23 qm große Grund⸗ stück, Parzelle 2295/1 des Kartenblatts 31 der Gemarkung Berlin, hat in der Grund⸗ steuermutterrolle den Artikel Nr. 2866 und ist bei einem jährlichen Reinertrag von 1,61 Talern zu 0,47 ℳ Grundsteuer jähr⸗ lich veranlagt. Die auf dem Grundstück errichteten Neubauten sind zur Gebäude⸗ steuer noch nicht veranlagt. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 9. Juli 1913 in das Grundbuch eingetragen. 87. K. 108. 13.
Berlin, den 22. Juli 1913.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Abteilung 87.
[36449] Zwangsversteigerun
Im Wege der ebascebol tre lüng soll†
das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 142 Blatt Nr. 3416 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Frau Ida Becker, geborene Gobel, in Berlin eingetragene Grundstück am 1. September 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, I1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Eulerstraße 22, belegene Grund⸗ stück besteht aus einem Hofraum mit Neu⸗ bauten und umfaßt die Parzelle Karten⸗ blatt 26 Flächenabschnitt 1393,0. 7., von 8 a 83 qm. Es ist in der Grundsteuer⸗ mutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 1776 eingetragen. Die auf dem Grundstück errichteten Neubauten sind zur Gebäudesteuer noch nicht veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 27. Juni 1913 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 2. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.
[119160]
Herzogliches Amtsgericht Braunschweig hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Der Fabrikant Paul Hartwig in Berlin N. 24, Johanntsstraße 22, hat das Auf⸗ gebot des Braunschweiger 20 Talerlos⸗ anteilscheins Serie 6601 Nr. 30 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 15. Dezember 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, am Wendentore 7, Zimmer 29, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Zugleich wird bezüglich des obigen Wertpapiers die Zahlungssperre verfügt.
Braunschweig, den 17. März 1913. Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amts⸗ gerichts, 17: Kreiß, Gerichtsobersekretä
8 “ 8
1
V V
[38996] Aufgebot.
Der Gutsbesitzer Friedrich Weber in Helfta b. Eisleben hat das Aufgebot von drei Vorzugsaktien zu je 1000 ℳ der „Aktienbierbrauerei Allstedt“ in Allstedt Lit. A Nr. 044 und 045 vom 1. Januar 1896 und Lit. B 052 vom 1. Januar 1905 nebst Erneuerungsscheinen beantragt. Die Inhaber dieser Urkunden werden aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 30. Ja⸗ nuar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe raumten Aufgebotstermine ihre Rechte an⸗ zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Allstedt, den 9. Juli 1913.
Großherzogl. Sächs. Amtsgericht.
[43731]
Die verwitwete Bahnmeister Marie Lepper, geborene Gutte, in Görlitz, Lessing⸗ straße Nr. 1, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Justizrat Friedenthal und Noth⸗ mann zu Breslau, hat die Zahlungssperre bezüglich der angeblich abhanden ge⸗ kommenen Urkunden, nämlich der drei 4 % igen Pfandbriefe der Schlesischen Boden⸗Kredit⸗Aktienbank zu Breslau Serie IX: a. Lit. B Nr. 3954 über 2000 ℳ, b. Lit. B Nr. 3955 über 2000 ℳ, c. Lit. C. Nr. 6954 über 1000 ℳ, be⸗ antragt. Gemäß §§ 1019, 1020 Z⸗P.⸗O. wird der Ausstellerin, der Schlesischen Bodenkredit⸗Aktienbank in Breslau, ver⸗ boten, an den Inhaber der genannten Papiere eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zinsscheine oder einen Er⸗ neuerungsschein auszugeben. Das Verbot findet auf die oben bezeichnete Antrag⸗ stellerin keine Anwendung. 41. F. 90/13.
Breslau, den 25. Juli 1913.
Königliches AmtsgerichttF.
[43735] “ Die am 20. v. Mts. auf Antrag von Michael Sachs in Bibra angeordnete Sperre von 5 Pfandbriefen der Deutschen Hypothekenbank hier wird hiermit auf⸗ geboben. Meiningen, den 25. Juli 1913. Herzogl. Amtsgericht. Abt. 1.
[437331 Bekanntmachung.
Die am 25. Juli 1913 auf Antrag des Steinbruchpaliers Franz Scharf in Ruh⸗ mannsfelden erlassene Zahlungssperre hin⸗ sichtlich
1) des 4 % igen Pfandbriefs der Bape⸗ rischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Ser. 35 Lit. F Nr. 286990 zu 1000 ℳ;
2) des 4 %igen Pfandbriefs der Bave⸗ rischen Vereinsbank in München Ser. 71 Lit. C Nr. 95783 zu 500 ℳ;
3) der Schuldverschreibung des 3 ½ % igen Bayerischen Eisenbahnanlehens Ser. 287 Kat.⸗Nr. 28700 zu 600 ℳ mit Aus⸗ fertigungsdatum vom 1. Oktober 1896
ist aufgehoben.
München, 29. Juli 1913.
K. Amtsgericht. 8
[43817] Erledigung. Der in Nr. 101 des R.⸗A. für 1913 ad 1218 IV. 37. 13 gesperrte 4 % Mecklen⸗ burg⸗Strelitzer Hypothekenpfandbrief, Serie II, Nr. 0200 über 1000 ℳ, ist ermittelt und wird dem Verkehr freigegeben. Berlin. den 30. Juli 1913. Der Polizeipräsident. IV. E. D.
[43739] Aufgebot.
Nachstehende Personen haben den Verlust der von uns ausgefertigten Volksversiche⸗ rungsscheine angezeigt und deren Aufgebot
beantragt:
1““
1) Gatthard Wohlgemuth, Neukölln, Nr. 5 687 442 über ℳ 550,— für Martha Sperling.
2) Amanda Trofimoff. geborene Friede⸗ mann, Berlin, Nr. 4 209 431 über ℳ 580,— für sie selbst.
.3) Fr. Blasberg, Witzhelden, Nr. 5 864 280 über ℳ 200,— für Otto Blasberg, Nr. 5 864 281 über ℳ 200,— für Kuno Blasberg.
4) Ebeleute Wilhelm Tauschwitz, Berlin, Nr. 5 689 882 über ℳ 540,— für Klara Guttzeit.
5) Emilie Manaigo, geb. Büttner, Berlin, Nr. 3 256 176 über ℳ 330,— für sie selbst.
6) Heinrich Arriens, Hamburg, Nr. 5 999 292 über ℳ 1120,— für Helene Arriens.
7) Ignaz Kast, Au i. M., Nr. I1 77 351 über ℳ 1000,— für ihn selbst. 8) Witwe Magdalena Gebauer, geb. Schulze, Meißen, Nr. 3 950 323 über ℳ 245,— für sie selbst.
.9) Emil Pufe, Liehsdorf, Nr. 6 900 248 über ℳ 80,— für Johanna Ida Pufe, Nr. 6 900 249 über ℳ 80,— für Helene Lina Pufe, Nr. 6 900 250 über ℳ 80,— für Johannes Otto Pufe. r710) Fritz Taßler, Lichtenberg, Nr. 6 414 107 über ℳ 600,— für Willy Taßler.
„Die gegenwärtigen Inhaber genannter Versicherungsscheine werden hiermit aufge⸗ fordert, sich innerhalb sechs Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese in Verlust geratenen Urkunden kraftlos werden.
Berlin, den 28. Juli 1913.
Victoria zu Berlin Allgemeine Ver⸗
sicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. P. Thon, Generaldirektor.
[21891] Aufgebot.
Die von uns am 21. Mai 1901 auf das Leben des am 20. Juli 1874 in Bremen geborenen Seeoffiziers Herrn Friedrich Wilhelm Erdmann ausgestellte Ver⸗ sicherungspolice Nr. 50 268 †¼ ist verloren gegangen. Der derzeitige Besitzer dieser Police wird deshalb aufgefordert, sich bis zum 28. November 1913 bei der unterzeichneten Gesellschaft zu melden, widrigenfalls diese Police für kraftlos er⸗ klärt wird.
Berlin, den 28. Mai 1913. Deutschland, Lebens⸗Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft zu Berlin.
R. Mertins.
[437322 Hinterlegungsscheinaufgebot Der vom 23. Dezember 1910 datierte Hinterlegungsschein, lautend über die auf den Namen des Herrn Ludwig Karl Wilhelm August Richter in Lüderitzbucht ausgestellte Police D 7686, ist nach Anze ge des Versicherten in Verlust geraten. Dies wird gemäß § 15 der Allgemeinen Ver⸗ sicherungsbedingungen mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß nach fruchtlosem Ab⸗ lauf einer Frist von drei Monaten nach dem Erscheinen dieses Inserats der genannte Hinterlegungeschein für kraftlos erklärt und an Stelle desselben ein neuer Hinterlegungsschein ausgefertigt werden wird. “ Berlin, den 29. Juli 1913. „Friedrich Wilhelmm-n Lebensversicherungs⸗Aktiengesellschaft. Die Direktion.
[33318] Oeffentliches Aufgebot.
Die unterm 10. Juni 1896 von uns für den Zuckerfabrik⸗Direktor Otto Wichardt in Meine ausgestellte Lebensversicherungs⸗ police Nr. 38 671 ist in Verlust geraten. Wenn innerhalb dreier Monate der Inhaber der Police sich nicht bei uns meldet, werden wir diese für kraftlos er⸗ klären und eine Ersatzpolice ausstellen.
Magdeburg, den 26. Juni 1913.
Wilhelma in Magdeburg. Allgemeine Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft
[43729] Aufgebot. b Die Volksversicherungspolice 442 97 Böhme, Plauen, über ein Kapital von ℳ 132,—, Vers.⸗Beginn 11. August 1899, ist nach Angabe der Partei in Verlust geraten. Wir erklären die Police für un⸗ gültig, wenn etwaige Ansprüche aus der⸗ selben seitens dritter Personen nicht binnen
2 Monaten geltend gemacht werden. (Wiener) „Allianz“ Lebens⸗ u. Renten⸗Versicherungs⸗Aktien⸗ Gesellschaft, Filialdirektion Dresden, Walpurgisstr. 2.
[43109] Aufgebot.
Der Rentier Peter Matthias Sachau in Albersdorf, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Justizrat Meyer und Dr. Mumm in Heide, hat das Aufgebot des angeblich verlorenen Teilhypotbekenbriefes über den im Grundbuch von Tellingstedt Band I Art. 4 in Abt. III unter Nr. 5 für den Landmann Johann Detlef Peters einge⸗ tragenen Teilhypothekenposten von 1600 ℳ nehst 4 % Zinsen beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. April 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die
*
eraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Heide, den 19. Juli 1913. Königliches Amtsgericht.
[43738] Aufgebot.
Die Ostpreußische Landgesellschaft mit beschränkter Haftung in Königsberg i. Pr. hat das Aufgebot folgender, in der Ge⸗ markung Kinderweitschen Kartenblatt 1 belegener Parzellen Nr. 172,55, 173/56, 174/57, 175/58, 180/56, 181/57, 182/58, 186/56, 187/5 58, bestehend aus
Wiese, Acker und Wasser im Bruche be⸗ legen, in einer Größe von 1,32,20 ha mit 1,81 Tlr. Reinertrag beantragt. Alle die⸗ jenigen Personen, welche das Eigentum an den oben bezeichneten aufgebotenen Parzellen in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. September 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 8, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden, widrigen⸗ falls sie mit ihrem Recht auf die auf⸗ gebotenen Parzellen ausgeschlossen werden. Königliches Amtsgericht Stallupönen, den 24 Juli 1913. 81
[42656] Aufgebot.
Die minderjährige Petronella Berninger, vertreten durch ihre Mutter Agnes Ber⸗ ninger, geb. Hill, in Bensheim hat bean⸗ tragt, ihren verschollenen Vater, den Kauf⸗ mann Adam Berninger, früher in Bens⸗ beim, zuletzt in Berlin, Joachimstraße 6, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 2. März 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, 11I. Stockwerk, Zimmer
106/108, anberaumten Aufgebotstermine
zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Berlin, den 11. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
(gez) Fettback, Ausgefertigt: Berlin, den 11. Juli 1913. (L. S) Bannier, Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 84.
[43736] Erbenaufgebot. 1 Die bisher unbekannt gebliebenen gesetz⸗ lichen Erben der am 28. Februar 1912 hier ohne Hinterlassung einer letztwilligen Verfügung verstorbenen, hier, Weiden⸗ straße 26, wohnhaft gewesenen unverehe⸗ lichten Privatiere Wanda Berger werden hiermit aufgefordert, ihre Erbrechte binnen 6 Wochen bei dem unterzeichneten Nach⸗ laßgericht zu den Akten 43. VI. 42/12 anzumelden, widrigenfalls festgestellt werden wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vorhanden ist. Breslau, den 8. Juli 1913. Königliches Amtsgericht.
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[43730] Aufgebot.
Der Hauptmann Adolf von Petersdorff, vertreten durch den Rechtsanwalt Weitze in Gollnow, hat als Erbe des am 22. Ja⸗ vuar 1910 verstorbenen Rittergutsbesitzers Constantin von Petersdorff zu Budden⸗ dorf das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Ritter⸗ gutshesitzers Constantin von Peters⸗ dorff spätestens in dem auf den 8. Ok⸗ tober 1913, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin bei diesem Gericht an⸗ zumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; unkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß⸗ gläubiger, welche si nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die
(Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt shaftet, werden durch das Aufgebot nicht
etroffen. Gollnow, den 14. Juni 1913.
[43740] Oeffentliches Aufgebot.
Am 1. Februar 1912 verstarb hierselbst die Rentiere Fräulein Dorothee Möring von hier ohne Hinterlassung eines Testa⸗ ments. Als gesetzliche Erben hat dieselbe zur einen Hälfte die Nachkommen ihrer Großeltern mütterlicherseits und zur an⸗ deren die Nachkommen ihrer Großeltern väterlicherseits hinterlassen. Die ersteren sind ermittelt, die Nachkommen der Groß⸗ eltern väterlicherseits ebenso wie diese Großeltern selbst sind unbekannt geblieben. Es ergeht deshalb an die vorstehend näher bezeichneten unbekannten Erben hiermit die Aufforderung, ihr Erbrecht binnen einer Frift von 6 Wochen seit der Ein⸗ rückung des Aufgebots in dieses Blatt bei dem unterzeichneten Amtsgericht zu den Gerichtsakten 1 VI. 36/12 oder bei dem Nachlaßpfleger Agent V. Bosdorff hier anzumelden und diese Anmeldung durch Darlegung der Verwandtschaft unter Beifügung der erforderlichen Personen⸗ standsurkunden näher zu begründen, wi⸗ drigenfalls die noch in der Verwaltung des Nachlaßpflegers befindliche Nachlaß⸗ hälfte dem Fiskus als dem vermutlichen
(43734]
Erben auszu händigen ist. Halberstadt, den 23. Juli 1913. Königliches Amtsgericht. Abt. I.
Erbschaftsproklam.
1) Die Witwe Auguste Prange, geb. Elsholz, in Gr. Kelle b. Röbel, 2) der Schutzmann Friedrich Elsholz in Hamburg, 3) die Frau Frieda Sophie Milling, geb. Elsholz, in Federow haben, die erste als Schwester, die letzteren als Neffe bezw.
*
Nichte und somit als gesetzliche Erben der — “
8 3 8
143751] Oeffentliche Zustellung.
Königliches Amtsgericht. 8
“
durch
Amtegerichts zu Röbel vom 7. November 1912 mit dem Datum des 31. Dezember 1892 für tot erklärten 1) der Arbeiterfrau Marie Luise Johanna Wolter, geb. Els⸗ holz, geb. 2. August 1827 in Gr. Kelle, 2) der Tagelöbhnertochter Marie Sophie Wilbelmine Elsholz, geb. 27 Februar 1831 in Gr. Kelle, das Erbschaftsproklama zum Zwecke der Ausschließung weiterer Erben auf Grund des §6 der V.⸗O. vom 30. Mai 1857, betr. die Legitimation in Erbfällen, beantragt. Es werden deshalb alle diejenigen, welche ein näheres oder gleich
nahes Erbrecht an dem Nachlaß der Luise
Wolter und Marie Elsholz zu haben vermeinen, aufgefordert, ihre Ansprüche unter Darlegung des Grundes spätestens in dem auf Donnerstag, den 30. Ok⸗ tober 1913, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin anzumelden. Die An⸗ meldung hat den Grund des Anspruchs zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder Abschrift beizufügen. Denjenigen näheren oder gleich nahen Erben, die sich bis zu diesem Termin nicht melden, wird der Nachteil angedroht, daß die Antragsteller bezw. die sich Meldenden und Legitimierenden für die rechten Erben angenommen, ihnen der Nachlaß überlassen und ihnen des Erbenzeugnis ausgestellt wird sowie der weitere Nachteil, daß sie alle Handlungen und Verfügungen derjenigen, welche in die Erbschaft ein⸗ getreten sind, anzuerkennen und zu über. nehmen schuldig sein sollen. Röbel, den 18. Juli 1913. Großherzogliches Amtsgericht.
[43818]
Der ven uns ausgegebene 4 % Pfand⸗ brief Em. IX Lit. F Nr. 121 über ℳ 100 ist dem Eigentümer abhanden gekommen und am 12. Juli 1913 vom hiesigen Amtsgericht für kraftlos erklärt
usschlußurteil des Großherzoglichen
worden. Meiningen, den 30. Juli 1913. Deutsche Hypothekenbank. [42658]
Durch Ausschlußurteil vom 10. Juli 1913 sind die Kuxscheine Nr. 1—550 der in Oberlahnstein, Oberbergamtsbezirk Bonn, belegenen Gewerkschaft „Vinde⸗
bona“ für kraftlos erklärt worden Niederlahnstein, 11. Juli 1913. Königliches Amtsgericht.
Die Ehefrau des Fabrikarbeiters Hein⸗ rich Lang, Maria geb. Lang, zu Hilden, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Eichwede, Düsseldorf, klagt gegen ihren gegannten Ehemann, zuletzt in Hilden, jetzt unbekannten Aufenthalts, Be⸗ klagten, mit dem Antrage: Königl. Land⸗ gericht wolle die zwischen den Parteien geschlossene Ehe trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Teil erklären und demselben die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 17. November 1913, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.
Düsseldorf, den 24. Juli 1913.
Ochs, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [43754] 8
Der Schlosser Ludwig Müller in Zürich V, Fabrikstraße 15, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: R.⸗Anwälte Schmitt & Mayer in Lörrach, klagt gegen seine Ehefrau, Berta geb. Wäspi, z. Zt. an unbekannten Orten, früher in Basel und Zürich, auf Grund des § 1565 B. G.⸗B., mit dem Antrag auf Scheidung der zwischen ihnen am 22. November 1900 zu Basel ge⸗ schlossenen Ehe. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Freiburg auf Dienstag, den 11. November 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Freiburg i. Br., den 26. Juli 1913.
Gerichtsschreiberei des Großherzogl. Landgerichts.
[43746] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Fabrikarbeiters Wilhelm Wendrich, Auguste geborene Werthmann, in Hagen i. W., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Boecker in Hagen i. W., klagt gegen ihren Ehemann, zuletzt in Hagen i. W. wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr Ehemann sie böslich verlassen habe, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe gemäß §§ 1567 ² und 1565 B. G.⸗B. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hagen i. W. auf den 4. November 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
be i. W., den 21. Juli 1913.
Neumeyer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 8
[42669] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Friederike gen. Frida Zerm, geb. Ehrhardt, in Linden, Hengstmann⸗
straße 35, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗
8 “
[hoff in Mülhausen i. Els.,
Steinberg in Hannover, klagt gegen ihren Ehemann, den Kellner (Arbeiter) Oskar Zerm, früher in Hannover. Goethe⸗ straße 43, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1565, 1574 Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 3. Ok⸗ tober 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hannover, den 14. Juli 1913.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
(43745] Oeffentliche ö.
Der Fleischergeselle Franz Ballandat in Königsberg i. Pr., Magisterstraße Nr. 54 — Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Paul Jakoby III. in Königsberg i. Pr. —, klagt gegen seine Frau Lina Ballandat, geb. Schneppat, früher in Königsberg i. Pr., jetzt unbekannten Aufenthalta«, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B. unter der Behauptung, daß die Beklagte ihm die eheliche Pflicht grundlos verweigert, ihm wiederholt die zum Betriebe des Geschäfts erforderlichen Gelder weggenommen, die Ausübung seines Gewerbes hintertrieben,
ihn zur Räumung der gemeinschaftlichen
Wohnung gezwungen, ihm grobe Ehren⸗ kränkungen zugefügt und schließlich seinen
wirtschaftlichen Ruin herbeigeführt habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien
zu trennen, die Beklagte für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihr die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die V. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Königsberg i. Pr. auf den 14. November 1913, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 94, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Königsberg i. Pr., den 26. Juli 1913.
Born, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[43749] Oeffentliche Zustellung.
Der Maschinenformer Gustav Herms⸗ dorf in Landsberg a. W., Röstelstraße 10, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Kunckel in Landsberg a. W., klagt gegen seine Ehefrau Anna Hermsdorf, geb. Heinz, früher in Landsberg a. W., Dammstraße 30, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ scheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur Fortsetzung der Rechtsstreitsverhandlung vor die II. Zivilkammer des hiesig. Land⸗ gerichts auf den 9. Oktober 1913, Vorm. 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei demselben zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu bestellen.
Landsberg a. W., den 23. Juli 1913. Gerichtsschreiberei des Königl. Landgerichts.
[43753] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Franz Xaver Messinger, Emmag geb. Wittmer, in Mülhausen i. Els., Kirchgasse 18, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Nordmann und Kerk⸗ klagt gegen deren Ehemann Franz Paver Messinger, Weber, zuletzt in Mülhausen i. E., z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, wegen Mißhandlung und böslichen Verlassens, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien geschlossene Ehe zu scheiden und den Beklagten als den an der Scheidung allein schuldigen Teil zu erklären; dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Mül⸗ hausen im Elsaß auf den 6. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mülhausen i. E., den 28. Juli 1913. Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[43750] Oeffentliche Zustellung.
1) Die Ehefrau Amanda Graf, 2) die minderjährige Amanda Graf, vertreten durch ihre Mutter und Vormünderin zu 1,
in Langfuhr, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗
anwalt Mertens in Magdeburg, klagen gegen den Landmesser Franz Graf, früher in Kalbe a. S., jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der gesetzlichen Unter⸗ haltspflicht, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen: 1) der Klägerin zu 1 für sich selbst vierteljährlich 300 ℳ und für die Klägerin zu 2 viertel⸗ jährlich 120 ℳ im voraus als Unterhalts⸗ rente zu zahlen, und zwar seit 25. De⸗ zember 1912, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerinnen laden den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Magdeburg, Halberstädterstraße 131, Zimmer 142, auf den 15. Dezember 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Magdeburg, den 24. Juli 1913. Geue, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
8—
[43763] 8 Oeffentliche Zustellung einer Klage. Der minderjahrige Egon Braun, vertr. dch. seinen Vormund Alois Hilz, pens. Zugführer in München, klagt gegen den Kaufmann Hermann Demuth, zuletzt in Pforzheim, Luisenplatz, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1708 ff. B. G.⸗B., mit dem Antrage: 1) auf Fest⸗ stellung, daß der Beklaute der Vater des von Katharina Braun am 22 April 1913 geborenen Kindes Egon Braun ist, 2) auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung einer je für 3 Monate vorauszahlbaren Unterhaltsrente von monatlich 25 ℳ für die Zeit von der Geburt des Kindes bis zu dessen zurückgelegtem 16 Lebensjahre. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Gr. Amtsgericht in Pforzheim auf Donners⸗ tag, den 2. Oktober 1913, Vorm. 9 ÜUhr, II. St., Zimmer Nr. 18, geladen. Pforzheim, den 25. Juli 1913. Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts AII.
[43759] Oeffentliche Zustellung.
Der minderjährige Helmuth Marpert in Hirschberg i. Schl., vertreten durch seinen Vormund, Fräulein Anna Rosen⸗ thal daselbst, Contessastraße 2, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dir. Mehrens in Rendsburg, klagt gegen den früheren Schmied Emil Weber, jetzt Koch in der Baracke zu Klein Königsförde, Kreis Rendsburg, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Unterhalts. Zur Fort⸗ setzung der mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Rendsburg auf den 21. Oktober 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen.
Rendsburg, den 25. Juli 1913.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[43585]
Die Firma Gebrüder Kalter, Zigarren⸗ fabriken in Mannheim, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: die Rechtsanwälte Dr. Frank und Dr. Hirschler daselbst, klagt gegen den Willi Zons, früher zu Düsseldorf, jest unbekannten Aufenthalts, aus Warenkauf und mit der Behauptung, daß Mannheim als Erfüllungsort vereinbart sei, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 140 ℳ 70 ₰ nebst 5 % Zinsen seit 6. Mai 1913 sowie Prozeßkosten zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte, nachdem die Sache als Feriensache bezeichnet ist, vor das Amtsgericht zu Mannheim, Abt. II, (II. Stock, Zimmer 111) auf Dienstag, den 30. September 1913, Vor⸗ mittags 9 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mannheim, den 25. Juli 1913.
Der Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. Z. 2.
[43742] Oeffentliche Zustellung. 8 Die Aktiengesellschaft in Firma Handels⸗ stätte „Bellealliance“, Aktiengesellschaft zu Berlin, Markgrafenstraße 92/93, vertreten durch den Vorstand, Direktor Alfred Hirte, ebenda, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Fritz Lange zu Berlin, Mark⸗ rafenstraße 92/93, klagt gegen den Agenten ohn Smith zu London, jetzt unbekannten Aufenthalts, (16. O. 315. 12) unter der Behauptung, daß ihm ein Recht auf vor⸗ zugsweise Befriedigung aus den hinter⸗ legten Summen zustehe, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung 1) darein zu willigen, daß diejenigen 2838,48 ℳ, welche bei der Kasse der Königlichen Ministerial⸗, Militär⸗ und Baukommission zu Berlin zu den Aktenzeichen: K. 255. 08 mit 157,89 ℳ, R. 108. 08 mit 81,80 ℳ, A. 87. 08 mit 572,63 ℳ, E. 69. 08 mit 59,60 ℳ, C. 59. 08 mit 427,74 ℳ, K. 256. 08 mit 86,90 ℳ, H. 273. 08 mit 168,30 ℳ, P. 119. 08 mit 79 92 ℳ, B. 280. 08 mit 398,37 ℳ, V. 49. 08 mit 51,53 ℳ, L. 203. 08 mit 10,60 ℳ, D. 124. 08 mit 40,00 ℳ, K. 262. 08 mit 25,10 ℳ, R. 107. 08 mit 266,94 ℳ, B. 281. 08 mit 136,66 ℳ, Sch. 187. 08 mit 198,78 ℳ, L. 199. 08 mit 75,72 ℳ, zus. 2838,48 ℳ, von dem Gerichtsvoll⸗
zieher Krüger in den Zwangsvollstreckungs⸗
sachen Krall und Genossen gegen die Firma Deutsche Uhrenindustrie, Inhaber Alexander
1 5 zu Berlin, Friedrichstraße 16, als
rlös der in diesen Zwangsvollstreckungs⸗ sachen stattgefundenen Versteigerungen hinterlegt worden sind, mit allen aufge⸗ laufenen Hinterlegungszinsen an die Klägerin ausgezahlt werden, 2) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die erste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I. in Berlin, Grunerstraße, I. Stockwerk, Zimmer 16/18, auf den 29. Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt
gemacht. 8
Berlin, den 22. Juli 1913.
Ferchlandt, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts I.
[43748] Oeffentliche Zustellung.
Der Herr Richard Frieser zu Berlin 8.O., Neanderstraße 15, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Dr. Max Jakoby, Berlin, W. 35, Potsdamerstraße 84a, klagt gegen 1) den Herrn Georg Dietlein zu Göttingen, Universitäts⸗Nervenklinik, 2) den Herrn Hermann Ernst, früher in Hildesheim,
zur Tragung der