*
F 4
8. 28 8 8. vr. . 8 E1ö“ E vö . 12 t 2 F 1 5 8 8 25 8 8 85 81 4 8 8 1 E
3. B.
Auf die unmittelbare Reichsangehörigkeit finden die Vorschriften dieses Gesetzes über die Staatsangehorigkeit in einem Bundesstaate mit Ausnahme der Vorschriften des § 4 Abs. 2, des § 8 Abs. 2, des § 10 Satz 2, des § 11 Satz 2, des § 12 Satz 2 und der §§ 14, 21 mit der Maßgabe entsprechende Anwendung, daß an die Stelle der Zentralbehörde des Bundesstaats der Reichskanzler und an die Stelle der höheren Verwaltungsbehoörde der Reichskanzler oder die von ihm
bezeichnete Behörde treten. G 8 Vierter Abschnitt. Schlußbestimmungen.
Unberührt bleiben die Staatsverträge, die von Bundesstaaten mit ausländischen Staaten vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes geschlossen sind. 88
37.
Soweit in Reichsgesetzen oder in Landesgefetzen auf Vorschriften des Gesetzes über die Erwerbung und den Verlust der Bundes⸗ und betreffend
Staatsangehörigkeit vom 1. Juni 1870 oder des Gesetzes,
1“
erster Halbsatz
8 die Naturalisation von Ausländern, welche im Reichsdienst angestellt sind, vom 20. Dezember 1875 verwiesen ist, treten an deren Stelle die entsprechenden Vorschriften dieses Gesetzes. 1““ 8 38. 8 In den Fällen des § 7, der §§ 10, 11, 12, 30, 31 und des § 34 werden die Aufnahme⸗ oder Einbürgerungsurkunden kostenfrei erteilt. Das Gleiche gilt für die Erteilung von Entlassungs⸗
urkunden in den Fällen des § 21. 8 . Für die Erteilung von Entlassungsurkunden in anderen als den
im § 21 bezeichneten Fällen dürfen an Stempelabgaben und Ausferti⸗ gungsgebühren zusammen nicht mehr als drei Mark erhoben werden.
§ 39.
Der Bundesrat erläßt Bestimmungen über die Aufnahme⸗, Ein⸗ bürgerungs⸗ und Entlassungsurkunden sowie über die Urkunden, die zur Bescheinigung der Staatsangehörigkeit dienen. 1
Die Landeszentralbehörden bestimmen, welche Behörden im Sinne dieses Gesetzes als höhere Verwaltungsbehörden und als Militär⸗ behörden anzusehen sind. 1—
Gegen die Ablehnun auf Einbürgerung in den Fällen der §.
der §§ 30, 31, des § den Fä
sich nach den Landesgese nicht vorhanden sind, na
ällen der §§ 21, 22 ist der R Die Zuständigkeit der Behör een und den 88
§ 40.
des Antrags auf Aufnahme gemä 10, 11, 15, des § möhf 3
32 Ahs. 3 oder des Antrags auf Entlassung i
eekurs zulässig.
den und das Verfahren bestimme
soweit landesgesetzliche Vorschrifte
20, 21 der Gewerbeordnung.
§ 41. Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1914 gleichzeitig mit einer Gesetze zur Abanderung des Reichsmilitärgesetzes sowie des Gesetze Wehrpflicht, vom 11. Februar 188
betreffend Aenderungen der
in Kraft.
Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrif und beigedrucktem Kaiserlichem Insiegel. Gegeben Balholm, an Bord M. J.
22. Juli 1913.
(L. S.)
„Hohenzollern“, de Wilhelm.
Delbrück. 1*
Berichte von deutschen Getreidebörsen und Fruchtmärkten.
Hauptsächlich gezahlte Preise für 1 t (1000 kg) in Mark
Weizen
Gerste
Hafer
mittel
gut
Königsberg i. Danzig. Berlin. Stettin.. Posen.... Breslau. Magdeburg. Mannheim. 8
Berlin den 1. August 1913.
1 2 165 (neuer) 194—19
200 — 202 196 — 199
“
eri
F 164 — 171
163 156 — 158 157 — 159 171 — 175
163 — 164 163 — 165 166 — 169 82,50 (neuer) Kaiserliches Statistisches Amt. J. V.: Dr. Zacher.
on anderen deutschen Fruchtm
Qualität
gering
V mittel gut Verkaufte
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
Menge
niedrigster ℳ
höchster ℳ ℳ ℳ
höchster
niedrigster
niedrigster höchster [Doppelzentner ℳ ℳ
preis für 1 Doppel⸗ zentner
ℳ ℳ
Verkaufs⸗
wert
Durchschnitts⸗
UIISrlI
Am vorigen Markttage
Durch⸗ schnitts⸗
preis
dem 1
Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1)
nach überschläglicher
Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
1189ö
31. [Kaufbeuren. 8 Bemerkungen.
Berlin, den 1. August 1913.
2— 17,60
Die verkaufte Menge wird auf volle⸗ Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. . wi 1b Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Peeiz nich: vorgekommen ist, ein Punkt (C.) in den leßten sechs Spalten daf entsprechender B hericht fehlt
Hafer.
18,36 18,3 18,83 1oIIn14'
Kaiserliches Statistisches Amt. F. V.: Dr. Zacher.
Der Durchschnittsprei
252 18,03
8*
17,88
24. 7.]
z wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet.
lt.
Handel und Gewerbe.
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel, Industrie und Land⸗ wirtschaft“.)
Die Schweizer Seidenindustrie im Jahre 1912.
Nach dem vor kurzem erschienenen Jahresbericht der Zürcherischen Seidenindustrie⸗Gesellschaft für 1912 bat der Geschäftsgang der Zürche⸗ rischen Seidenst öffweberei im Jahre 1912 Wandlungen durchgemacht, die die Abhängigkeit dieser Industrie von den Launen der Mode und von den politischen Stimmungen neuerdings in deutlichster Weise zum Ausdruck gebracht haben. Vielversprechend setzte das Jahr ein, hatte doch die Mode die seit langem stark vernachlässigten Taffetgewebe, die eine Spezialität der Züricher Fabriken bilden, in ungeahntem Umfang aufgenommen. Rasch und unerwartet, wie sie gekommen, ließ aber die Vorliebe für die Taffetas nach, und schon im Sommer konnte der Artikel kaum mehr abgesetzt werden. Dafür traten andere zum Teil auch stranggefärbte Waren in den Vordergeund, sodaß für den übrigen Teil des Jahres ein normales Geschäft in Aussicht stand. Der Balkan⸗ krieg mit seinen Rückwirkungen auf die allgemeine europäische Politik hat diese Annahme jedoch gänzlich zerstört, und in der zweiten Jahres⸗
“
machte sich eine eigent⸗
Es ist aber inzwischen wieder still geworden; denn es ist der schweizeri⸗ schen Seidenstoffweberei kaum möglich, in n ormalen Zeiten und in Stapel⸗ artikeln mit der unter sehr günstigen Bedingungen arbeitenden und durch Zölle geschützten Lyoner Industrie mit Erfolg zu konkurrieren. Die Verkäufe in Oesterreich⸗Ungarn sind infolge des Balkankrieges besonders im letzten Quartal erheblich zurückgegangen. Das Geschäft mit Canada hat sich in den letzten Jahren in außerordentlicher Weise entwickelt, wenn auch in Rechnung gezogen werden muß, daß große Posten, die heute in der canadischen Ausfuhrziffer figurieren, früher den Weg über London nahmen. Das canadische Geschäft bietet einen gewissen Ersatz für den bedenklichen Ausfall, den der schweizerische Export nach den Ver⸗ einigten Staaten neuerdings erlitten bat. Was die übrigen Absatz⸗ gebiete betrifft, so ist in erster Linie Argentinien zu nennen, das im verflossenen Jahre für 4 Millionen Fr. schweizerische Seidenstoffe aufgenommen hat. Die sonst ziemlich bedeutenden Verkäufe in Rumänien und der Türkel sind infolge des Krieges erheblich zurück⸗ gegangen. 1
Die Krawattenstoffweberei, die sich aus kleinen Anfängen heraus zu einem ansehnlichen Produktionszweig entwickelt hat, scheint be⸗ friedigend gea beitet zu haben. Die früher bedeutende Erzeugung von Cachenez, Tüchern und Schonern geht beständig zurück. Die Ausfuhr dieser Artikel erreichte im Berichtsjahr nur noch den Betrag von 2,1 Millionen Fr.
gegeben hatten. eingesetzt.
hinein.
Artikel.
der Verhältnisse, die schon Die ersten 3 Große Bestellungen für
Diese erfreulichen scheinbar vernachlässigten, im dings von der Mode bevorzugt, Die Couleurfärberei büßte Auaust vielleicht 30 bis 40 % ihrer Umsätze ein, 1 färberet wurde annähernd in vollem Umfang gearbeitet, Betrieb ohne Einschaltung vieler Feiertage konnte; gegen Ende des Jahres ging die Arb der, Färberei stark zurück.
Die Arbeiterverhältnisse waren Die Löhne haben in den letzten Jahren eine erhebliche Steigeru erfahren und sie halten sich, trotz
Die Ausfuhr von Näh⸗, Stick⸗ und Posamentierseiden (roh, g färbt und für den Detailverkauf) bel Wert von 3 379 900 Fr. (1911: Waren im Werte von ungefähr 1. und Stickseide, nach Deutschland. deutscher Waren betrug nur 383 100 Fr. 8
Für die Seidenfärberei brachte das Berichtsjahr keine Besseru
ief sich im Berichtsjahr auf eine
3 264 490 Fr.). Millien Fr., überwiegend rohe Nä Der Einfuhrwert gleichartig
Hiervon ginge
in den Vorjahren zu Klagen Anl
Monate hatten zwar vielverspreche im Strang gefärbte Stoffe schwarz und farbig brachten volle Beschäftigung bis in den Ju f Verbältnisse währten nur kurze Zeit.
Stück gefärbten Waren wurden neus zum Nachteil der stranggefärbt in den Monaten Juli u und nur in der Schwan
sodaß d.
aufrecht erhalten werde
eit auch in diesem Zweißf im Berichtsjahre befriedigend der oft mangelnden Beschäftigur
1 (.,02
657 417 000
“ 1 88 “ 8
Die schweizerischen Schappespinnereien haben, dem Jahresberichte der Basler Handelskammer zufolge, hei fortgesetzt regelmäßiger Be⸗ schäftigung wieder ein günstiges Geschäftsjahr zu verzeichnen, obgleich ihr Export von der gleichmäßigen Höhe der beiden letzten Jahre mit 29 Millionen Frankz um etwa 1 ½ Millionen Franks zurück⸗ gegangen ist. Der Gesamtausfuhrwert von Schappe betrug im Jahre 1912: 27 694 000 Fr. (1911: 29 173 000 Fr., 1910: 29 177 000 Fr.). Der Rückgang der Ausfuhr im Berichtsjahre berührt in erster Linie das Hauptahsatzgebiet Deutschland, das von 16 452 000 auf 14 581 000 Fr. abfällt; daneben auch Oesterreich mit 1 388 000 gegen 1 543 000 und 1 619 000 Fr. in den Vorjahren, und Frankreich mit nur noch 938 000 Fr. gegen 1 553 000 und 2 423 000 Fr. in den Vorjahren. Stark im Vorsprung sind dagegen die Vereinigten Staaten, die seit 1908 unausgesetzt von Jahr zu Jahr mehr aufgenommen haben: 1908: 3 254 000, 1909: 5 408 000, 1910: 6 263 000, 1911: 7 570 000, 1912: 8 263 000 Fr.
(Bericht des Kaiserlichen Generalkonsuls in Zürich.)
agengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 31. Jnli 1913:
Ruhrrevier Oberschlesisches Revier “ Anzahl der Wagen Kestelt Nicht gestellt
— Nach dem statistischen Ausweis des Handelbministeriumg über den Außenhandel des österreichisch⸗ungarischen Zoll⸗ gebiets betrug, wie „W. T., B.“ meldet, im Juni die Einfuhr 283,7, die Ausfuhr 231,4 Millionen Kronen, demnach 10,2 weniger bezw. 12,7 Millionen Kronen mehr als im Vorjahre. Während der Monate Januar bis Juni betrug die Einfuhr 1678,8, die Ausfuhr 1342,7 Millionen Kronen, demnach 136 Millionen weniger bezw. 78,4 mehr als im Vorjahre. Das Passivum der Handelsbilanz in den Monaten Januar bis Juni beträgt demnach 336,1 gegen 550,5 im Vorjahre.
— Nach einer durch „W. T. B.“ übermittelten Mitteilung der Kaiserlich Russischen Finanz⸗ und Handelsagentur ergab der Wochenausweis der Russischen Staatsbank vom 16.,729. Juli d. J. folgende Ziffern (die eingeklammerten Ziffern entsprechen den gleichen Positionen des neuen Bilanzformulars der Staatsbank bezw. den Ziffern der Vorwoche), alles in Millionen Rubel: Aktiva. Gold (in Münzen, Barren und Anweisungen der Minen⸗ verwaltung) (Nr. 1) 1431,5 (1425,9), Gold im Auslande (Nr. 2) 185,1 (184,3), Silber⸗ und Scheidemünze (Nr. 3) 78,0 (77,7), Wechsel und andere kurzfristige Verpflichtungen (Nr. 4) 476,4 (473,3), Vorschüsse, Seetene durch Wertpapiere (Nr. 5) 148,8 (170,8), Pättige Vorschüsse (hierher gehören: Vorschüsse, sichergestellt durch
aren, Vonchas an Anstalten des Kleinen Kredits, Vorschüsse an Landwirte, Industrielle Vorschüsse, Vorschüsse an das St. Peters⸗ burger und Moskauer Leihhaus, Protestierte Wechsel) (Nr. 6 bis 11) 205,4 (211,5), Wertpapiere im Besitz der Staatsbank (Nr. 12) 112,5 (112,4), verschiedene Konten (Nr. 13) 46,3 (62,8), Saldo der Rechnung der Bank mit ihren Filialen (Nr. 14) 39,1 (—), zusammen 2723,1 (2718,7). Passiva. Kreditbillette, welche sich im Umlauf befinden (Nr. 1) 1459,7 (1464,3), Kapitalien der Bank (Nr. 2) 55,0 laufende Rechnungen der Departements der Feiserentei Nr. 4) 563,6 (536,4), Einlagen, ehen und laufende Rechnungen verschiedener Anstalten und Personen (Nr. 3, 5 und 6) 574,0 (574,8), verschiedene Konten (Nr. 7, 8 und 9) 70,8 (72,4), Saldo der Febnung E. Henk mit ihren Filialen (Nr. 10) — (15,8), zusammen
723,1 (2718,7).
Paris, 31. Juli. (W. T. B.) Bankausweis. Bar⸗ vorrat in Gold 3 362 225 000 (Zun. 10 838 000) Fr., do. in Silber
627 363 000 (Zun. 1 019 000) Fr., Portefeuille der Hauptbank und
der Filtalen 1 840 396 000 (Zun. 262 224 000) Fr., Notenumlauf 5 676 832 000 (Zun 224 753 000) Fr., laufende Rechnung der Privaten (Abn. 38 837 000) Fr., Guthaben des Staatsschatzes 388 088 000 (Zun. 25 327 000) Fr., Gesamtvorschüsse 732 763 000. 1 675 000) Fr., Zins⸗ und Diskonterträgnis 9 013 000 Fr. Zun. 1 238 000 Fr.). — Verhältnis des Barvorrats zum Notenumlauf 70,27 gegen 72,95 in der Vorwoche.
London, 31. Juli. (W. T. B.) Bankausweis. Total⸗ reserbre 27 877 000 (Zun. 160 000) Pfd. Sterl., Notenumlauf 29 858 000 (Zun. 398 000) Pfd. Sterl., Barvorrat 39 285 000 (Zun. 558 000) Pfd. Sterl., ortefeuille 29 191 000 (Zun. 9 000)
fd. Sterl., Guthaben der Privaten 40 822 000 (Zun. 771 000) sd. Sterl., Guthaben des Staates 10 937 000 (Abn. 607 000) Pb. Sterl., Notenreserve 26 336 000 (Zun. 178 000) Pfd. Sterl., egierungssicherbeit 12 757 000 (unverändert) Pfd. Sterl. Prozent⸗ verhältnis der Reserve zu den Passiven 53 ⅞ gegen 53 ⅜ in der Vor⸗ woche. Clearinghouseumsatz 323 Millionen, gegen die entsprechende Woche des Vorjahres weniger 4 Millionen. v 11u.“
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.
Hamburg, 31. Juli. (W. T. B.), Gold in Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogramm
81,25 Br., 80,75 Gd.
Wien, 1. August, Vormittags 10 Uhr 40 Min. (W. T. B.) Einh. 4 % Rente M. N. pr. ult. 81,30, Einh. 4 % Rente Januar / Juli pr. ult. 81,30, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. pr. ult. 81,75, Ungar. 4 % Goldrente 100,40, Ungar. 4 % Rente in Kr.⸗W. 81,25, Türkische Lose per medio 227,50, Orientbahnaktien pr. ult.
Shares. Tendenz für Geld: Stetig. Geld auf 24 St.⸗Durchschn.⸗ Zinerate 2 ½, do. Zinsrate f. letzt. Darlehn d. Tages 2, Wechsel auf London 4,8300, Cable Transfers 4,8700.
Rio de Janeiro, 31. Juli. (W. T. B.) London 16 7⁄⁄2.
Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.
Essener Börse vom 31. Juli 1913. Amtlicher Kursbericht. Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch⸗ Westfälischen Kohlensyndikats für die Tonne ab Zeche.) I. Gas⸗ und Flammkohle: a. Gasförderkohle 12,50 — 14,50 ℳ, b. Gas⸗ flammförderkohle 12,25 — 13 25 ℳ, c. Flammförderkohle 11,50 bis 12 00 ℳ, d. Stückkohle 14,00 — 15,50 ℳ, e. Halbgesiebte 13,50 bis 14,50 ℳ, f. Nußkohle gew. Korn I und II 14,25 — 15,00 ℳ, do. do. III 14,25 — 15,00 ℳ, do. do. IV. 13,75 — 14 50 ℳ, g. Nuß⸗ gruskohle 0 — 20/30 mm 9,00 — 10,00 ℳ, do. 0 — 50/60 mm 10,50 b 11,25 ℳ, h. Gruskohle 8,00 — 10,75 ℳ; II. Eos. a. Förder⸗ kohle 12,00 — 12,75 ℳ, b. Bestmelierte Kohle 13,00 — 13,50 ℳ, c. Stückkohle 14,00 — 14,50 ℳ, d. Nußkohle, gew. Korn I 14,25 bis 15,00 ℳ, do. do. II 14,25 — 15,00 ℳ, do. do. III 14,25 — 15,00 ℳ, do. do. IV 13,75 — 14,50 ℳ, e. Kokskohle 13,25 — 14,00 ℳ; III. Magere Kohle: a. Förderkohle 11,25 — 12,75 ℳ, b. do. melierte 12,25 — 13,25 ℳ, c. do. Fe. je dem Stück⸗ 5 13,25 — 14,75 ℳ, d. Stückkoble 13,75 — 16,25 ℳ, e. Nuß⸗ ohle, gew. Korn I und II 15,75 — 19,00 ℳ, do. do. III 16,50 b 20,00 ℳ, do. do. IV 12,25 — 14,75 ℳ, f. Anthrazit Nuß Korn 1 20,50 — 22,00 ℳ, do. do. II. 22,00 — 26,00 ℳ, g. Fördergrus 10,25 bis 11,25 ℳ, h. Gruskohle unter 10 mm 7,25 — 10,00 ℳ; IV. Koks: a. Hochofenkoks 16,50 — 18 50 ℳ, b. Gießereikoks 19,00 — 21,00 ℳ, c. Brechkoks I und II 21,00 — 24,00 ℳ; V. Briketts: Briketts je nach Qualität 11,50 — 15,00 ℳ. Die nächste Börsenversammlung findet am Montag, den 4. August 1913, Nachmittags von 3 ½ bis 4 ½ Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang Am Stadtgarten) statt.
8 1““ 8b1“ g rg, 1. August. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ zucker 88 Grad ohne Sack —,—. Nachprodukte 75 Grad o. S. 6,90. Stimmung: Ruhig. Brotraffin. I ohne Faß —,—. Kristallzucker I mit Sack —,—. Gem. Raffinade mit Sack —,—. Gem. Melis I mit Sack —,—. Stimmung: Ruhig. Rohzucker 1. Produkt Transit frei an Bord Hamburg: August 9,05 Gd., 9,10 Br., September 9,10 Gd., 9,15 Br., Oktober 9,27 ½ Gd., 9,30 Br., Oktober⸗Dezember 9,30 Gd., 9,32 ½ Br., Januar⸗März 9,45 Gd., 9,50 Br., Mai 9,62 ½ Gd., 9,65 Br. — Stetig. — Wochenumsatz 221 000 Zentner. Cöln, 31. Juli. (W. T. B.) Rüböl loko 70,00, für Schmalz. Stetig.
Oktober 68,50. Bremen, 31. Juli. (W. T. B.) Loko, Tubs und Firkin 60, Doppeleimer 61. — Kaffee. Stetig. — Baumwolle. Stetig. American middling loko 61 ¼. Hamburg, 1. August, Vormittags 10 Uhr. (W. T. B.) Zuckermarkt. Stetig. Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, für August 9,02 ½, für September 9,10, für Oktober 9,25, für Oktober⸗ Dezember 9,27 ½, für Januar⸗März 9,45, für Mai 9,62 ½. Hamburg, 1. August, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten. (W. T. B.) Kaffee. Ruhig. Good average Santos für September 48 Gd., für Dezember 48 ¾ Gd., für März 49 Gd.,
für Mai 49 Gd. 31. Juli, 11 Uhr. (W. LT. B.)
Budapest, Raps für August 15,50.
(W. T. B.) Rübenrohzucker 88 % Juli 8 sh. 11 ¼ d. Wert, ruhig. Javazucker 96 % prompt 10 sh.
London, 31. Juli. nom., ruhig. (W. T. B.) (Schluß.)
London, 31. Juli. Kupfer fest, 67, 3 Monat 67.
Liverpool, 31. Juli, Nachmittags 4 Uhr 10 Minuten. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 7000 Ballen, davon für Spekulation und Export — Ballen. Tendenz: Ruhig. Amerikanische middling Lieferungen: Stetig. August⸗September 6,20, September⸗ Oktober 6,11, Oktober⸗November 6,07, November⸗Dezember 6,02, Dezember⸗Januar 6,02, Januar Februar 6,03, Februar⸗März 6,04, März⸗April 6,05, April⸗Mai 6,06, Juli⸗August 6,08. — Offizielle Notierungen. American good ordin. 5,85, do. low middling 6,33, do. middling 6,53, do. good middling 6 83, do. fully good middling 6,89, do. middlina fair 7,13, Pernam fair 6,65, do. good fair 7,12, Ceara fair 6,60, do. good fatr 7,07, Egyptian brown fair 8,05, do. do. good fair 9,10, do. brown fully good fair 9,35, do. brown good 9,85, Peru rough good fair 8,35, do rough good 8,85, do. rough fine 10,50, do. moder. rough fair 6,75, do. moder. rough good fair 7,75, do. moder. rough good 8,15, do. smooth fair 7,17, do smooth good fair 7,27, M. G. Broach good 5 ³16, do. fine 6 ½., M. G. Bhownuggar good 521¼, do. fully good 51 16, do. fine 51 16, M. G. Oomra Nr. 1 good 58, do. Nr. 1 fully good 51 1½, do. Nr. 1 fine 515⁄16, M. G. Seinde fully good 5 2⁄16, do fine 5516, M. G. Bengal good 5 16, do. do. fine 5518,
Madras Tinnevelly good 6 3716. (W. bh B.) (Schluß.)
Glasgomw, 31. Juli. Middlesbrough warrants ruhig, 54
(Schluß.) Rohzucker Weißer Zucker ruhig,
Paris, 31. Juli. (W. T. B.) ruhig, 88 % neue Kondition 26 —25 . b ucker Nr. 3 für 100 kg für Juli 28 ⅛¼, für August 28 ⅛, für Oktober⸗ 8 2 für Januar⸗April 30 ⅔ Januar 29 ⅛8, für Januar⸗April 30 ⅞. Amsterdam, 31. Juli. (W. T. B.) ordinary 46 ½. — Bancazin n 110 ¼. Antwerpen, 31. Juli. (W. T. B.) Petroleum.
Vormittags
Standard⸗
Roheisen
Java⸗Kaffee good
Wetterbericht vom 1. August 1913, Vorm. 9 ⅛ Uhr.
Barometerstand auf 0⁰°, Meeres⸗
Name der Beobachtungs⸗ station
Wind⸗
Schwere
in 45 ° Breite
Wind⸗ stärke
niveau u.
richtung,
Wetter
ratur Lelsius
in
Tem
Witterungs⸗ verkauf
der letzten
24 Stunden
Mederschlag in
Borkum
7662 N
V V
Keitum
3ͤbedeckt
16 0 766 vorwiegend heiter
764,9 NW bedeckt
15 0 765 vorwiegend heiter
Hamburg
764,9 N
2 wolkenl.
Swinemünde
763,0 N
3 halb bed.
Neufahrwasser
760,6 N
Memel
7603¶
3 heiter
Aachen
764,8 O
1 wolkenl.
15 0 764 Aemlich heiter [20 0 763 vorwiegend heiter 5 wolkig 17 0 761 ziemlich heiter 20 0) 760 Aemlich heiter 14 0 762 vorwiegend heiter
Hannover
765,0 WNSWI wolkenl.
14 0 763 ziemlich heiter
Berlin
763,3 N
2 heiter
Dresden
763,5 WND woltenl⸗
18 0 763 iemlich heiter 15 0 762 vorwiegend heiter
Breslau
780,3 N
3 bedeckt
Bromberg
760,5 N
2 bedeckt
14 1 760 meist bewölkt 17 0 761 meist bewölkt
Metz
763,3 NO
Zwolkenl.
Frankfurt, M.
764 1 ROS
1 wolkenl.
Karlsruhe, B.
763,7 NO 1
wolkenl.
Muünchen
763,3 NO 3
Zugspitze
531,2 N — 4
14 0 761 vorwiegend heiter 17 09 763 vorwiegend heiter 15 0 761 vorwiegend heiter
wolkenl. 14 0 762 vorwiegend beiter wolkenl. — 2 0 531
meist bewölkt
Stornowav
768,8 W
bedeckt
((Wilhelmshav.)
13 0 768 vorwiegend heiter
Malin Head
769,1 N
wolkenl. 14
(Kiel) 0 767 vorwiegend heiter
Valentia
767,8 NO
heiter
(Wustrow i. M.)
17 0 8..K g heiter
Seilly
785,0 NS
wolkig
16 1 7638 meist bewölkt
(Königsbg., Pr.)
Aberdeen
768,6 Windst
heiter
12
e (Cassel) 0 768 vorwiegend heiter
Shields
769,1 O 1
bedeckt
(Magdeburg)
13 0 767 vorwiegend heiter
Holybead
767,7 ONO 2bedeckt
14 0 788
Höö“ ziemlich beiter
Ile d'Aix
762,0 S 3
Regen
1
(MHülhaus., EIs.)
17 3 760 meist bewölkt
St. Mathieu
V 7629 ROD 3
s Dunst
[((Friedrichshaf.)
16 3 762 vorwiegend heiter
Grisnez
764,9 NO 4
bedeckt
V
16
(Bamberg) 0 762 vorwiegend heiter
Paris
7830 NNS
wolkenl.
Vlissingen
765,5 SNS
heiter
1791 761 8 16 1 763
Helder
766,8 NNO
3 halb bed.
16 0 765
Bodoe
759,8 SW
Regen
Christiansund
7628 W
Regen
[II 4 761 11
2 764
Skudenes
14
765
Vardo
758.6 SW
bedeckt
11
756
Skagen
762,8 S
4 3 765,6 N 6 wolkenl. 2 2
bedeckt
16
763
Hanstholm
761,5 W
2 bedeckt
15 0 7762
Kopenhagen
763,6 N1 1
bedeckt
Stockholm
762,7 SSW 2
wolkenl.
16 0) 763 20 09762
Hernösand
763,2 Windst.
halb bed.
10 0
762
Haparanda
759,1
WNW 2
wolkenl.
16 0
758
Wisbv
762,9 Windst.
wolkenl.
20 0
763
Karlstad
763,5 Windst.
bedeckt
762
Archangel
762 3 SSW 2
wolkig
Petersburg
763,3 Windst.
Nebel
Riga
761,3 NO
Wilna
757,8 N.
2 bedeckt
88
Gorkt 756,8 ONO bedeckt
Warschau
758,1 NNO 1
bedeckt
757
Kiew
754,4 SO 1
bedeckt
Wien
755,7 W — 4
Regen
Prag
762,7 NNW 1
helter
1
754 eee5 2 760 ziemlich heiter 762 ziemlich heiter
Rom
756,9 N. 1
wolkenl.
756
Florenz
758,5 NW
2 bedeckt
757
Cagliari
760,0 NW
2 wolkenl.
759
Thorshavn
764,7
WSW wolktg
765
Sevdisfford
758 6
Windst. halb bed.
756
Rügenwalder⸗ münde
7619 NNO 8
wolkenl.
Gr. Yarmouth
767,1 O
4 wolkig
Seen heiter
765
Krakau
758 anhalt. Miederschl.
Lemberg
757 8 NO 1
bedeckt
Hermannstadt
756,5 NODO
heiter
Triest
759,0 Windst.
wolkenl.
Reykjavik
757,3 O 2
wolkig
A758 760
807,50, Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz.) pr. ult. 700,00, Südbahn⸗ gesellschaft (Lomb.) Akt. pr. ult. 124,25, Wiener Bankvereinaktien 508,50, Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 621,00, Ungar. allg. st Sverrl, für Jun — Kreditbankaktien 818,00, Oesterr. Länderbankaktien 505,50, Unionbank⸗ 8 M. eaen . Hanli. (W. T. B Schluß.) B 28 aktien 585,00, Deutsche Reichsbanknoten pr. ult. 118.10, Brüxer E11 31. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle Kohlenbergb.⸗Gesellsch.⸗Akk. —,—, Oesterr. Alpine Montangesell⸗ loko middling 179. do. für I D. far September 11,33, schaftzaktien 906,00, Prager Eisenindustriegef⸗Akt. 3153, Skodawerke do. (rese2en Hrleans loko middl. 1142718 Petroleum Refined 839,50. — Geschäftslos. Montanmarkt schwach 3 (in Cases) 11,00, do. Standard white in New York 8,70, London, 31. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ½ % Eng⸗ do. Credit Balances at- Oil City 250, Schmalz Western steam lische Konzols⸗731e, Wilber bromdt 272, 2 Msnate 27-⁄12 Privak⸗ 11,95, do. Robe u. Brothets 19,29, Zacker, soir rg, Muscovados diskont 4 ⅛. — Bankeingang 238 000 Pfund Sterling. 3it. Gesfbefencht nach 28 8 88 5 7.lo 9 üria, 31. i. 8 J 2 3 0 ranz. o. für Juli —,—, do. ür September 3,17, zwupfer Standard Paris, 31. Jul.. (W. T. B.) (Schluß) 3 % Franz. loko 14,57 ¼, Zinn 39,75 — 4025.
Rente 86,10. Madrid, 31. Juli. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 108,20. Lissabon, 31. Juli. (W. T. B.) Goldagio 16.
New York, 31. Juli. (W. T. B.) Nach unregelmäßiger Er⸗
öffnung entwickelte sich bald ein lebhaftes Geschäft, wobei die Tendenz
unter Deckungen und spekulativen Käufen sich fester gestaltete. Gegen
· 8 Mittag wurde jedoch das Angebot infolge von Realisationen und Die Ausfuhr von Bändern bewertete sich 8 8 Abgaben der Baissespekulation wieder stärker, wodurch besonders
rischen Handelsstatistik im Jahre 1912 im ganzen auf 41 474 000 8 die Aktien der Southern Pacific Rr. mehr in Mitleidenschaft ge⸗
(1911: 39 581 000 Fr., 1910: 40 742 000 Fr.). Die Auesfuhr sagen wurden, da Gerüchte im Umlauf waren, daß die Zertifikate
Seidenbändern nach den hauptsächlichsten Absatzgebieten gestaltete; ür den Bezug von Southern Pacific Shares den Aktionären
im Jahre 1912 und in den beiden venh eSeheee Jahren wie fo zum Kurse von 88 Doll.
Bestimmungsländer ert der Ausfuhr in 1000 . werden sollen. Auch in den Aktien der New York New
1912 1911 1910 9 Haven u. Hartford Bahn kam mehr Material an den
aAEö116“*“ 25 270 24 117 23 949 Markt, da bekannt wurde, daß diese Gesellschaft einen Vereinigte Staaten von Amerika 1 796 1 885 2 01 Teil ihrer Straßenbahnen verkauft habe. Später beobachtete die Britisch Nordamerika.. 4 040 3154 3197 Spekulation größere Zurückhaltung, und das Geschäft wurde ruhiger, Frankteich 1“” 1 884 2 313 27411 doch war die Grundstimmung fest. Southern Pacific Shares oE111““ 1 571 1 206 2 702 tendierten fester auf die Erwartung, daß der von dem Zugpersonal Oesterreich.. 471 592 6: beschlossene Streik werde vermieden werden können. Unter dem Druck Deutschland .. 473 440 von Abgaben gingen die im Verlauf der Börse erzielten Kurs⸗ EETTö11“““ 1 491 618 hesserungen schließlich füsskerteils wieder verloren. Southern Pacifie⸗ Eö1““ 222 304 Aktien büßten schließlich 11 und Canadian Pacific Shares 18 Doll. b1ö1öö—“ 495 von ihrem nergen Stand ein. Sonst waren die Schwankungen
Mexiko, Zentral⸗ und Südamerika
hälfte, insbesondere aber im vierten Quartal, liche Geschäf'sstockung geltend. Gegen Ende des Jahres mußte deshalb die Produktion in vielen Betrieben eingeschränkt werden.
Die Gesamtausfuhr von seidenen und halbseidenen Geweben und Tüchern belief sich im Jahre 1912 auf 2 146 200 kg (1911:2 066 000 kg) im Werte von 110 576 900 Fr. (1911: 103 743 300 Fr.). Wird das Ergebnis des Jahres 1912 nach der Ausfuhrziffer beurteilt, so läßt sich, im Vergleiche zu den vorhergehenden Jahren, eine wesentliche Besserung feststellen. Der Vorsprung dem Jahr 1911 gegenüber be⸗ trägt dem Werte nach nicht weniger als 6,8 Millionen Fr. oder fast 7 %, und wenn auf die Ausfuhrmenge abgestellt wird, so ist ferner zu sagen, daß ein Betrag von mehr als 2,1 Mill. kg bisher über⸗ haupt noch nicht erreicht worden ist. Das Bild ist aber ein anderes, wenn man auf die Jahre vor 1908 zurückgreift, die zum Teil be⸗ trächtlich höhere Ausfuhrziffern gebracht haben.
Die hauptfächlichsten Absatzgebiete waren an der in Rede stehenden Ausfuhr im Jahre 1912 (und 1911) mit folgenden Werten — in 1000 Fr. — beteiligt:
England 45 475 (44 258), Frankreich 12 014 (10 088), Oesterreich⸗ Ungarn 11 443 (12 382), Canada 11 186 (7625), Vereinigte Staaten von Amerika 5025 (6211), Deutschland 3572 (3655), andere Länder 21 672 (19 524).
Der Absatz nach England hat sich, nach dem Rückschlag des Jahres 1911, wieder etwas vergrößert, und er entspricht ungefähr zwei Fünfteln der Gesamtausfuhr. Die Aufnahmefähigkeit des eng⸗ lischen Marktes ist, wie der Berichterstatter der Züricher Seiden⸗ industrie⸗Gesellschaft hervorhebt, immer noch eine außerordentlich große, trotz der ausgesprochenen Tendenz der Kolonien, unter Um⸗ gehung des Londoner Zwischenhandels direkte Geschäftsbeziehungen anzuknüpfen. Die Preislage war im allgemeinen eine gedrückte,
und es machte sich auf dem Londoner Markt die italienische Kon⸗ kurrenz besonders fühlbar, die für den Ausfall ihres Exports im Orient Ersatz in England suchte. Frankreich nimmt wieder den zweiten Rang unter den Absatzgebieten ein, den es während mehrerer Jahre an Oesterreich⸗Ungarn abgetreten hatte; die Mehrausfuhr ist aber fast ausschließlich der starken Nachfrage nach Taffetgeweben zu Anfang des Jahres zu verdanken; damals haben viele französische
Käufer den seit langem aufgegebenen Weg nach Zů ich wieder efunden
und der Vermehrung von Arbeitsgesuchen, auf ihrer ansehnlichen Höb Im Ausrüstungsgeschäft machte sich der hcrecvu. Mo die sich im Vorjahr etwas mehr den stranggefärbten Artikeln; gewandt hatte und im Berichtsjahr wieder zugunsten von stuh gefärbter Ware umschlug, durch kleinere Wareneingänge empfindl fühlbar, und gegen Jahresschluß ließ die Beschäftigung bedeutend nas Die Bandfabrckation in Basel erzielte, wie dem Jabresberiꝑe⸗ der dortigen Handelskammer zu entnehmen ist, im Jahre 1912 geg 1911 einen Mehrumsatz von etwa 2 Millionen Fr., was insofern? verhältnismäßig großer Fortschritt ist, als beinahe ausschließlich n mittlere und ganz billige Qualitäten, meistens einfarbig in Taffe und Atlasgeweben, von dem großen Konsum aufgenommen wurde die schwereren Sorten, glatt und fassoniert, kommen eigentlich nur a „Zugabe“ in Betracht. Dazu kommt ferner, daß Band als Hut⸗ u Kleidergarnitur beinahe vollständig von der Mode ausgeschlossen w Infolgedessen waren auch durschnittlich e.i schlecht. Für laufende Jahr scheint sich die Mode für Band als Kleidergarnit günstiger zu entwickeln; wenigstens verlautet, daß darin bereits deutende Aufträge für den Herbst erteilt wurden. der Schweit
Raffiniertes Type weiß loko 24 ¾ bez. Br., do. für Juli 24 ¾ Br., do. für August 25 Br., do. für September⸗Oktober 25 ¼ Br.
(5 Uhr Abends) Cherbourg Clermont Biarritz
Nizza Perpignan Belgrad Serb. Brindisi Moskau Lerwick Helsingfors Kuopio
Zürich
Genf
Lugano Säntis Budavbest Portland Bill
Die Einfuhr von ganz⸗ und halbseldenen Geweben und Tüchern nach der Schweiz belief sich nach der schweizerischen Handelsstatistik im Jahre 1912 auf 249 300 kg im Werte von 10 924 100 Fr., im Jahre 1911 auf 229 500 kg im Werte von 10 577 583 Fr. An dieser Finfuhr waren die wichtigsten Herkunftsländer im Jahre 1912 (und 1911) mit folgenden Werten — in 1000 Fr. — beteiligt: 1
Frankreich 5329 (5744), Deutschland 3689 (3066), Italien 815 (915), England 577 (483).
Der erhebliche Rückgang der Einfuhr aus Frankreich (— 0,4 Mil⸗ lionen Francs) ist jedenfalls zum Teil dadurch zu erklären, daß die Züricher Webereien, der Mode folgend, sich mehr als früher auf die Her⸗ stellung stückgefärbter Artikel eingerichtet haben. Die Einfuhr aus Deutschland hat um 0,6 Millionen Fr. gegen das Vorjahr zugenommen. Diese Einfuhr besteht hauptsächlich aus ganz. und halbseidenen Samtstoffen, ferner aus Krawattenstoffen, halb⸗ und ganzseidenen Schirmstoffen, halbseidenen Atlassen, Gloriaseiden für Schirme und Regenmäntel. 1
Die Ausfuhr von Seidenbeuteltuch belief sich im Jahre 1912 auf 31 200 kg im Werte von 4 912 400 Fr. (1911: 30 200 kg im Werte von 4 964 000 Fr.). Konnte der Absatz auch etwas vergrößert werden, so war doch der Verkaufswert der Ware ein geringerer als im Vorjahr, was einem empfindlichen Minderverdienst entspricht, umso⸗ mehr als die Fabrikationskosten infolge der mit 1. Januar 1912 ein⸗ getretenen Erhöhung der Weblöhne wesentlich gestiegen sind. Wie in früheren Jahren haben die Vereinigten Staaten von Amerika etwa ein Viertel der schweizerischen Ausfuhr von Beuteltuch aufgenommen. Ferner wurden größere Posten dieses Artikels nach folgenden Ländern ausgeführt: Deutschland 1912: 859 900 Fr. (1911: 1 002 400 Fr.), Oesterreich⸗Ungarn 632 300 Fr., Rußland 569 600 Fr., England 522 500 Fr., Italien 234 200 Fr., Frankreich 173 800 Fr.
Die Seidenzwirnerei litt ganz außerordentlich unter der Ungunst der Zeit. Die Mode der engen Kleider und der dadurch bedingte geringe Stoffverbrauch, ferner die kriegerischen Verwickelungen in den
Balkanländern beeinträchtigten die Geschäftsergebnisse der Zwirnerei in der empfindlichsten Weise. In der Nähseidenzwirnerei herrscht immer noch Ueberproduktion, da die Kunstseide und die mercerisierte Baumwolle den Verbrauch des echten Materials verringern.
““
763 702
765,1 ONO 4 bedeckt 762 5 Windst. bedeckt 762,9 WSW4 wolkig 55 763 7577 SS beier — 21 3 756 762,1 N Z wolkenl. 20 0 761 756,2 W 2 wolkia 13 0 758 755,7 NW 4 woltenl. — 3 753 761,5 ONO 1 balb bed. 17 0 761 767,8 WSWsS beiter — 13 0 767 763,1 O 1 Dunst 18 0 763 762,2 Windst. wolkenl. 19 0 762 762 6 NO 2 wolkenl. 13 0 761 760,9 NNO 2 beiter 16 3 761 759,9 N 1 halb bed. 19 3 757 564,7 NNO 4 wolkenl. 4 — 565 756 0 2W 2 edeckt 15 2 758 764,5 O 5 swolkenl. 15 — Horta 73,1 NW wolkenl. 20 — — Coruüa 764,7 WNW1 Nebel 17 — *) Die Zahlen dieser Rubrik bedeuten: 0 = Omm; 1 = 0,1 bis 0,4; 2= 0,5 bis 24;
3 = 2,5 bis 6,4; 4 = 65 bis 12,4; 5 = 125 bis 20,4ü; 6 = 205 bis 31,4; 7 = 31,5 bis 44,4; 8 = 44,5 bis 59,4; 9 = nicht gemeldet.
Ein Maximum über 769 mm befindet sich westlich von Schott⸗ land, ein Minimum von 745 mm über Südrußland, ein Teil⸗ minimum über Südnorwegen. — In Deutschland herrschen schwache, meist nördliche Winde, Trockenheit, heiteres, an der Nordsee trübes Wetter und normale Temperatur. Deutsche Seewarte.
Mitteilungen des Königlichen Aöronautische Observatoriums,
veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau.
Drachenaufstieg vom 31. Juli 1913, 7—9 Uhr Vormittags:
Station Seehöhe..122 m 500 m 1000 m] 2000 m] 3000 m · 4000 m
Temperatur (C ⁹) 4 4 ¼2 6,8 1,8 †— 1,5 — 5,9 Rel. Fchtgk. (%) 76 61 60 54 42 30 Wind⸗Richtung. NO. NO NO NO NO NO „Geschw. mps. 5 10 11 2 (2) 402) 17 Himmel wolkenlos. Zwischen 2370 und 2730 m Höhe Tem⸗ peraturzunahme von — 0.2 bis — 0,1, zwischen 3550 und 3810 m von — 5,9 bis — 5,4 Grad.
SSSS
der Union Pacific⸗Bahn angeboten
“
2 645 2 375 gering. Die Schlußtendenz war schwach; umgesetzt wurden 261 000
89 — 8 8 8 8