Untersuchungssachen.
Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
P“ L —
Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
.Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Off
Anzeigeupreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 8.
Bankausweise.
— Sograng
Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Re. valt Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung
von Rechtsanwälten.
8 8
Verschiedene Bekanntmachungen.
1) Untersuchungssachen.
44740] Steckbrief. Hein, Nikolaus, Musketier der 7. Kom⸗ ie 2. Oberrheinischen
egiments Nr. 99, im Zivilverhältnis Hüttenarbeiter, geboren 9. Februar 1891 zu Keuchingen, Kreis Merzig, Reg.⸗Bez. Triei, 1,63 m groß, mittelgroße schlanke Gestalt, schwarzes, etwas krauses Haar, Nase und Mund gewöhnlich, etwas ein⸗ gefallene Wangen, gelbliche Gesichtsfarbe, trug Schirmmütze, Waffenrock mit 99 er Schulterklappen, Tuchhose, Halsbinde, eigene Zugstiefel, Hemd, hat sich seit 1. 8. 13 Nachts von der Truppe entfernt und besteht deshalb Verdacht der Fahnen⸗ flucht. Zu verhaften und der nächsten Militärbehörde abzuliefern.
Zabern, den 2. August 1913.
2. Oberrheinisches Infanterieregiment
Nr. 99.
[44739] Steckbriefserledigung usw. Der im Jahre 1908 im Reichsanzeiger veröffentlichte Steckbrief wider Musk. Heinrich Winkels 3,99, wegen Verdachts der Fahnenflucht, wird hiermit zurück⸗ gezogen. Inf.⸗Regt. 99, Zabern.
[44966] Steckbriefserledigung usw. Der im Jahre 1910 im Reichsanzeiger veröffentlichte Steckbrief wider den ehe⸗ maligen Musketier Wilhelm 4 99, wegen Verdachts der Fahnenflucht, wird hiermit zurückgezogen. Inf.⸗Regt. Nr. 99 Zabern.
[44737 Steckbriefserledigung usw.
Der im Jahre 1910 im Reichsanzeiger veröffentlichte Steckbrief wider den 2
maligen Musketier Adolph Baumaun 9 99, wegen Verdachts der Fahnenflucht, wird hiermit zurückgezogen.
Inf.⸗Regt. 99, Zabern.
[44738] Steckbriefserledigung usw. Der im Jahre 1911 im Reichsanzeiger veröffentlichte Steckbrief wider den ehe⸗ naligen Musketier Nikolaus Ettelbrück 99, wegen Verdachts der Fahnenflucht, wird hiermit zurückgezogen. Inf.⸗Regt. 99, Zabern.
[44971]
In der Untersuchungssache gegen den Mlusketier (II. Kl.) Wilhelm Jansen 2. Komp. Inftr.⸗Regt. Nr. 159, wegen
Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Düsseldorf, den 2. August 1913.
Königliches Gericht der 14. Division.
[44968] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Musketier Wilhelm Heinrich Schneider I. der 1. Komp. Inf.⸗Regts. Nr. 87, wegen
Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff.
des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Milltärstrafgerichtsordnung der
Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig
erklärt. Frankfurt a. M. „ den 1. 8. 1913 Gericht der 21. Division.
[44969) Fahneufluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Musketier Friedrich Paul Hilke von der 5. Kompagnie Infanterieregiments Nr. 44,
wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der
§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie
rdnung fahnenflüchtig erklärt. Insterburg
(AFgr
[44564] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen Re⸗ servisten Paul Christian Flötke, Ldw.⸗Bez. Metz, geb. 7. 2. 88 zu Metz, 1
ahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Metz, den 1. August 1913.
Gericht der 33. Division. [44565] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen Reser⸗ visten Emil Woignier vom Ldw.⸗Bez. Metz, geb. 26. 10. 1887 zu Marieulles b. Metz, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356, 360 der Mülitär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt.
Metz, den 1. August 1913.
Gericht der 33. Division.
[44566] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen Mus⸗
ketier Gustav Müller 1. Infanterie⸗
regiments Nr. 135, geb. 23. 4. 1890 zu Elberfeld, wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenfluͤchtig erklärt.
Metz, den 1. August 1913.
Gericht der 33. Division.
Infanterie⸗ fgese buchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗
[44567] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen Reser⸗ visten (Gefreiten) Franz August Ruzé v. Ldw.⸗Bezk. Metz, geb. 28. 11. 88 zu Fey b. Metz, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗
strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt. Metz, den 1. August 1913. Gericht der 33. Division.
144568] Fahnenfluchtserklärung.
*
er §§ 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ der Beschuldigte hierdurch für
wegen
88 356
In der Untersuchungssache gegen Re⸗ serbisten Heinrich Poinsard v. Ldw.⸗ Bezirk Metz, geb. 27. 5. 1889 zu Sailly b. Metz, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356, 360 der Mililär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt. Metz, den 1. August 1913. Gericht der 33. Division.
[44736] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Musketier Anton Fritsch. 12. J.⸗R. 166, geb. 25. 3. 1892 in Dambach, Kreis Schlettstadt, wegen Fahnenflucht, wird der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Saarbrücken⸗Hagenau, den 29. Juli
1913. 6 Gericht der 31. Division.
[44967]
Der Musketier Wilhelm Geuer 12 68, geboren 13. 12. 1890 zu Lengsdorf, Kr. Bonn, wird hierdurch für fahnenflüchtig
erklärt. “ Trier, den 31. 7. 1913. Gericht der 16. Division.
94562] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen Musketier Friedrich Weber IV. 12. Kompagnie Inf.⸗Regts. von wegen Fahnenflucht, wird auf d §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §8 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Trrier, den 1. August 1913. “ Gericht der 16. Division.
([44563] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchunassache gegen den Musketier Heinrich Deling der 9. Komp. Inf.⸗Regts. von Horn (29), wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356,
360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig V erklärt. Miier, den 31. 7. 1913.
Gericht der 16. Division. [44735] Beschluß.
Die Fahnenfluchtserklärung vom 22. Juli 1913 gegen den Musketier Paul Feunsch der 10. Kompaanie Infanterieregiments Frhr. v. Sparr (3. Westf.) Nr. 16 wird
nach Rückkehr des Beschuldigten aufgehoben. Düsseldorf, den 2. August 1913. Königliches Gericht der 14. Division.
[44972] Beschluß.
den der
Musketier Wilbelm Wolf von der 12. Komp. Inf.⸗Regts. Nr. 112, erlassene ahnenfluchtserklärung wird gemäß § 362 M.⸗St.⸗G.⸗O. aufgehoben. Freiburg i. B., den 1. August 1913. Königliches Gericht der 29. Division.
[44471] Bekanntmachung.
sonalbureau B 3 I. Matrosendivision,
veröffentlicht im Reichsanzeiger,
aufgehoben. Kiel, den 30. Juli 1913. Gericht der I. Marineinspektion.
[44470] Verfügung.
Die in Nr. 52 des Deutschen Reichs⸗ anzeigers vom 29. 2. 08 veröffentlichte Fahnenfluchtserklärung wird bezüglich des Chev. Knobloch widerrufen.
Landau, Pfalz, 31. 7. 1913. Gericht der Kgl. Bayer. 3. Division.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u.
Fundsachen, Zustellungen V u. dergl.
[44641] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Elberfelderstraße 38, be⸗
legene, im Grundbuche von Moabit
Band 143 Blatt Nr. 5257 zur Zeit der des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Fräuleins Margarete Klitsch zu Berlin eingetragene Grundstück, bestehend aus Vorderwohnhaus mit Anbau
Eintragung
links, Seitenflügel rechts, Quergebäude mit Räckflügel links und 2 Höfen, am 15. Oktober 1913, Vormittags
11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht,
Gerichtsstelle, Neue straße 13 — 14, III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden Das 8 a 94 m große Grundstück, Parzelle
an der Friedrich⸗
1516/63 ꝛc. des Kartenblatts 12 der Ge⸗ in der Grund⸗
markung Berlin, hat Grund steuermutterrolle den Artikel Nr. 472, in der Gebäudesteuerrolle die Nummer 472
und ist bei einem jährlichen Gebäude⸗ den Zinsterminen 1. März und 1. Sep⸗
steuernutzungswert von 18 000 Der Versteigerungsvermerk ist am 15. Juli 1913 in das Grundbuch eingetragen. — 87. KE. 11 13. Berlin, den 23. Juli 1913. Königliches “ Berlin⸗Mitte. 87.
[44981] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Senefelderstraße 22, belegene,
§§ 69 ff. des
Die Fahnenfluchtserklärung gegen den Matrosen Paul Wilhelm Voß vom Per⸗
2. Bei⸗ lage zu Nr. 165 vom 15. Juli 1913, wird
Band 97 Blatt Nr. 2871 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Friedrich Steinberg zu Neukölln eingetragene Grund⸗ stück, bestehend aus Vorderwohngebäude mit linkem und rechtem Seitenflügel, Quergebäude und zwei Höfen, am 14. Ok⸗ tober 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Friedrichstraße 13/14, III (drittes Stock⸗ werk), Zimmer 113—115, versteigert werden. Das Grundstück — Gemarkung Berlin, Kartenblatt 31, Parzelle 2344/1 — ist nach Artikel Nr. 2870 der Grundsteuer⸗ mutterrolle 10 a 30 qm groß und unter Nr. 2870 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nutzungswerte von 17 500 ℳ mit 696 ℳ Jahresbetrag zur Gebäude⸗ steuer veranlagt. Der Versteigerungsver⸗
merk ist am 9. Juli 1913 in das Grund:
buch eingetragen. K. 107. 13. Berlin, den 26. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.
Berichtigung.
Die Bekanntmachung, betreffend die Zwangsversteigerung des in Berlin, Bundesrats⸗Ufer Nr. 1, Ecke Stromstraße belegenen, im Grundbuch von Moabit Band 156 Blatt 5622 eingetragenen
[44710]
als es bei der Bezeichnung des Grund⸗ stücks heißen muß: „bestehend aus Eckhaus (nicht Eckwohnhaus) mit 2 Seitenflügeln und 2 Höfen“.
Berlin, den 30. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Abt. 87.
“ [44639] eeseerheiashnm⸗g. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll
87. K. 109.13.
das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wedding Band 119 Blatt
Nr. 2754 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen
der Aktiengesellschaft „Baugesellschaft für
Mittelwohnungen in Liqui.“ hier einge⸗ tragene Grundstück am 24. September 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, versteigert werden. Das Grund⸗
stück ist in der Kamerunerstraße 47, Ecke
Togostraße 74, belegen und umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 20 Parzelle 616/50 und 626/55 ꝛc. mit einer Gesamtgröße von 6 a 22 qm. Es besteht
0% 8**
aus einem Vordereckwohnhaus mit Seiten⸗ 8 flügel und Hof und ist in der Grund⸗ Die am 3. November 1907 gegen den
steuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 4166 und in der Gebäudesteuerrolle desselben Bezirks unter derselben Nummer mit einem jähr⸗
lichen Nutzungswert von 11 600 ℳ ver⸗
zeichnet. Der Zwangsverwaltungsvermerk ist am 15. Januar 1913, rungsvermerk ist am 15. Juli 1913 in das Grundbuch eingetragen. . Berlin, den 25. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.
([44640] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll
das in Berlin belegene, im Grundbuche
von Berlin (Wedding) Band 110 Blatt Nr. 2544 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Architekten Hubert Lehmann in Char⸗ lottenburg eingetragene Grundstück am 18. September 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, I, versteigert werden. Das Grund⸗ stück liegt in Berlin, Soldinerstraße 20. Es ist 8a Sam groß — Parzelle Karten⸗ blatt 24, Flächenabschnitt 2026,41 — und
der Grundsteuermutterrolle des Gemeinde⸗ bezirks Berlin eingetragen. Das Verfahren zur Feststellung des Gebäudesteuernutzungs⸗ wertes der auf dem Grundstück errichteten
Gebäude ist noch nicht abgeschlossen. * uli
Versteigerungsvermerk ist am 21. 1913 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 28. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. 1““ [44372] K. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Aufgebot.
Auf Antrag der Erben des am 12. Fe⸗ bruar 1913 verstorbenen Bäckers Anton Schurk in Markelsheim, O.⸗A. Mergent⸗ beim, Bevollmächtigte: Georg Zierlein, Landwirt in Igersheim, u. Viktorin Schurk, Bäckermeister in Markelsheim, ist das Aufgebotsverfahren
abhanden gekommenen, auf den Inhaber lautenden Württemb. Staatsschuldver⸗ schreibungen: Lit. N Nr. 17646 über
500 ℳ, ausgestellt auf 1. Juli 1881 mit gebotstermine seine
ℳ zu
72 ö; bäudesteuer veranlagt. 1 - 90 2.Felicencgr 500 ℳ, ausgestellt auf 1. Mai 1880 mit
im Grundbuche vom Schönhausertorbezirke
tember, seit 1. Jult 1897 verzinslich zu 3 ½ %, Lit. V Nr. 9062, 9063 je über
den Zinsterminen 1. Mai und 1. No⸗ vember, seit 1. Juli 1897 verzinslich zu 3 ½ %, eingeleitet worden. Aufgebotstermin ist bestimmt auf Samstag, den 18. April
1914, Vormittags 10 ½ Uhr, Ulrich⸗ straße 10, II. Stock, Zimmer 14.
Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen würde. Stuttgart, den 30. Juli 1913. Gerichtsschreiber Volk.
[44801] . “] In der Lepperschen Aufgebotssache, be⸗
Neue
treffend die Zahlungssperre der drei 4 %igen Pfandbriefe der Schlesischen Boden Credit Aktien Bank zu Breslau muß es heißen: Serie XI nicht Serie IX. (41. F. 90/13.) Breslau, den 2. August 1913. Königliches Amtsgericht.
[22888] Aufgebot. 1
Das Fräulein Martha Nahmmacher in Rostock, vertr. durch die Rechtsanwälte Dr. Nieske und Virck zu Schwerin, hat das Aufgebot folgender Pfandbriefe der Meckl. Hypotheken⸗ und Wechselbank zu Schwerin: 1“
1) des 3¾ % Pfandbriefs Serie I Lit. C Nr. 0691 über ℳ 300, 8
2) des 3¼ % Pfandbriefs Serie I Lit. C Nr. 0692 über ℳ 300,
3) des 3 ½ % Pfandbriefs Serie I Lit. D Nr. 0593 über ℳ 100
Berlin Mitte
der Versteige⸗
mit 21 Taler Reinertrag unter Nr. 5714
zum Zwecke der Kiaftloserklärung der dem Erblasser
beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Januar 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht,
Horn (29), Grundstücks in der 1. Betlage von Nr. 174 Taubenstraße 19, anberaumten Aufgebots⸗ Grund der für 1913 (41 915) ist insofern unrichtig, termine seine Rechte anzumelden und die
Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Zugleich ergeht auf Antrag des Fräuleins Martha Nahmmacher an die Mecklenburgische Hypotheken⸗ und Wechsel⸗ bank das Verbot, eine Leistung an einen andern Inhaber der aufgebotenen Pfand⸗ briefe als die Antragstellerin zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein auszugeben.
Schwerin i. Meckl., den 22. Mai 1913.
Großherzogliches Amtsgericht.
[44644] 8 Der Hinterlegungsschein Nr. ausgestellt über die Hinterlegung des Ver⸗ sicherungsscheins Nr. 411 429, nach welchem eine Versicherung auf das Leben des Zu⸗ schneiders Ernst August Knüpfer in Greiz genommen ist, soll abhanden ge⸗ kommen sein. Wer sich im Besitze der Urkunde befindet oder Rechte an der Ver⸗ sicherung nachweisen kann, möge sich bis zum 4. Oktober 1913 bei uns melden, widrigenfalls wir dem nach unseren Büchern Berechtigten eine Ersatzurkunde ausfertigen werden.
Gotha, den 31. Juli 1913.
Gothaer Lebensversicherungsbank a. G.
C. König.
124 282
—8D—,
[44643 Aufgebot. Die Lebensversicherungspolice Nr. 78 199, die wir am 15. Juni 1881 für Herrn Heinrich Louis Krauß in Elster ausge⸗ fertigt haben, soll abhanden gekommen sein Wir fordern den etwaigen Inhahber auf, sich unter Vorlegung der Police binnen zwei Monaten von heute ab bei uns zu melden. Meldet sich niemand, so werden wir die Police für kraftlos erklären. Leipzig, den 4. August 1913. Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗ Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia.
Dr. Bischoff. J. V.: Schömer.
[44645] Aufgebot.
Der von uns unterm 29. November 1911 auf das Leben des Kaufmanns Heinrich Adolf Kämpfer in Lehrte unter Nr. 175 786 ausgefertigte Versicherungs⸗ schein über ℳ 5000,— ist abhanden ge⸗ kommen. Wir fordern denjenigen, in dessen Besitz dieser Versicherungsschein sich etwa befindet, hierdurch auf, sich binnen zwei Monaten bei uns zu melden, andernfalls der Versicherungsschein gemäß § 19 der auf ihm abgedruckten Be⸗ dingungen für nichtig erklärt und durch Neuausfertiaung ersetzt wird.
Lübeck, den 2. August 1913. Deutsche Lebensversicherungs⸗Gesellschaft
in Lübeck. Jul. Böttcher. Kaden.
[44649] 8 8—
Herzogliches Amtsgericht Braunschweig hat folgendes Aufgebot erlassen: Die Märkische Schraubenfabrik H. Knapp⸗ mann in Dortmund hat das Aufgebot eines verloren gegangenen, von der Nord⸗ deutschen Kalkindustrie G. m. b. H. in Königslutter am 17. März 1913 über 1000 ℳ ausgestellten Wechsels, zahlbar bei der FirmaM. S. Herz & Sohn, Com.⸗Ges. in Braunschweig, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert
1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem Hezogl. Amtsgerichte hier, am Wendentore Nr. 7, Zimmer Nr. 30, anberaumten Auf⸗
Rechte anzumelden
spätestens in dem auf den 19. Februar 1 (rung, einen bei dem Gerichte zugelassenern
und die Urkunde vorzulegen, widrigenfall die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Braunschweig, den 29. Juli 1913. Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtz⸗ gerichts, 18: Lange, Gerichtsobersekretär,
[23760] Herzogliches Amtsgericht Thedinghausen hat am 17. Mai 1913 nachstehendes Auf⸗ gebot erlassen: Die Ehefrau des Hand köters D. Wetjen, Hedwig geb. Horling von hier hat das Aufgebot der mit Ein tragungsvermerk versehenen Schuldurkund des hiesigen Gerichts vom 23. Mai 1866 und 23. Mai 1871 über die im Grund buche von Thedinghausen Bd. I Bl. 47 in Abt. III unter Nr. 1 eingetragen Hypothek zu annoch 700 Taler beantrag Der Inhaber der Urkunde wird aufgefor dert, spätestens in dem auf den 26. Fe⸗ bruar 1914, Morgens 10 Uhr, vo dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelder und die Urkunde vorzulegen, widrigenfal 8. Kraftloserklärung der Urkunde erfolge wird.
Thedinghausen, den 28. Mai 1913. Her Gerichtsschreiber Frre Amtsgerichts:
ehrens, Gerichtssekretär.
[44651] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil des unterzeich⸗ neten Gerichts vom 25. Juli 1913 ist der verloren gegangene Hypothekenbrief von 20. Januar 1902 über die für den Fuhr unternehmer Philipp Spieker in Tintru auf dem im Grundbuche von Hovedissen
besitze des Maschinisten Friedrich Weben Nr. 226 in Hovedissen Abt. III Nr. eingetragenen 2100 ℳ für kraftlos erklä Oerlinghausen, den 25. Juli 1913. Fürstliches Amtsgericht.
[44648] Urteil. Verkündet am 23. Juli 1913. Otto, Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache der Firma Levo & Sohn in Bayreuth, vertreten durch ihren Bevollmächtigten, Kaufmann Leopol Maas daselbst, hat das Herzogliche Amts gericht Abt. II in Schalkau für Rech erkannt: Die Hypothekenbriefe vom 4. Fe bruar 1910 und 2. Februar 1910, ersterer über die Hpt⸗Ziff. 46 E. z. 3 des Grund buchs Teil II für Meschenbach für di Firma Levor & Sohn, offene Handels gesellschaft in Bayreuth, eingetragene Kauf geldforderung von 2856 ℳ, letzterer üb die Hpt.⸗Ziff. 59 E. z. 10 des Grund buchs Teil II für Rabenäußig für die selbe Gläubigerin eingetragene Kaufgeld forderung von 2077 ℳ, werden für kraft,
los erklärt.
Schalkau, S.⸗Mein., 23. Juli 1943
Herzogl. Amtsgericht. Abt. II.
[44642]
Nordstern⸗Policen Nr. 143 537 Wibbeler und Nr. 155 043 Möller kraftlos.
Da sich auf das Aufgebot im Reichs anzeiger vom 18. und 21. April und im Tecklenburger Kreisblatt vom 19. und
erklären wir die dem Herrn Landwir Wilhelm Möller zu Ladbergen unter den 28. April 1908 ausgefertigte Polic Nr. 155 043 über ℳ 3000,— und die den Herrn Tischlermeister Wilhelm Wibbelen zu Ladbergen unter dem 2. Mai 1906 aus⸗ gefertigte Police Nr. 143 537 üb ℳ 3000,— hiermit für kraftlos. Berlin, den 31. Juli 1913. „Nordstern“ Lebens⸗Versicherungs⸗Actien Gesellschaft zu Berlin. 1 Die Direktion. Hackelöer⸗Köbbinghoff.
[44373] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 10.. Ju 1913 sind folgende Wechsel:
1) d. d. Schöneberg, den 21. Dezembe 1903 über 1800 ℳ, Aussteller G. vor Rohr, Akzeptant Gustav Haack in Char lottenburg, Suarezstraße 39, zahlbar ar 15 Februar 1904, — 1
2) d. d. Charlottenburg, den 3. Augußt 1912 über 100 ℳ, Aussteller Emil Laube⸗ Akzeptant Karl Heldche in⸗Charlstten⸗ burg, Brahestraße 1, zahlbar am 1. Ok tober 1913, 1 1
3) vom 2. Januar 1912 über 280 ℳ Aussteller Hermann Gauschke in Berlin Havelbergerstraße 10, Akzeptant F. Knaas in Charlottenburg, Mommsenstraße 22. zahlbar am 1. April 1912, indossiert an Karl Hülla, für kraftlos erklärt. Charlottenburg, den 19. Juli 1913.
Königliches Amtsgericht. Abteilung 13.
[44656] .
Die Ebefrau des Buchdruckers Ludwi Lucas, Friederike Dorothea geb. Käffen lein, zu Mannheim, S 1, 12 III, Prozeß bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Geien in Mannheim, ladet den Ehemann, zuletz in Mannheim, zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die II.⸗Zivil⸗ kammer des Großh. Landgerichts zu Mann⸗ heim auf den 8 Norember 1913, Vormittags 9 Uhr. mit der Aufford
Gerecke
Anwalt zu bestellen. Mannheim, den 28. Juli 1913.
Gerichtsschreiber des Großh. Landgerichte
Band IX Blatt 269 verzeichneten Grund
21. April niemand bei uns gemeldet hatz
— . Unter
.Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
3. Verkäufe, — Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. Kommanditgesellschaften auf Aktien u.
Zweite Beilage 1 ichsanzeiger und Königlich Preußischen
Berlin, Montag, den 4. August
Aktiengesellschaften.
Offeuntlicher Anzeiger.
zupreis für den Raum einer ö gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
8.—
Unfall⸗
N rmwme Bankausweijf
90 219.
—
Verschiedene
aliditäts⸗ ꝛc.
E. Bekanntmachungen.
eiger. 1913.
Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc.
— mnn Eynn und Ind
von Rechtsanwälten. 2 * „† Versicherung.
2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fundsachen, Zustellungen t. dergkl.
[44655] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterin Frieda Pape, geb. Orlowski, in Danzig⸗Neufahrwasser, Fisch⸗ meisterweg 2, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Casper in Danzig, klagt gegen ihren Ehemann, den See⸗ fahrer August Pape, zuletzt in Danzig⸗ Neufahrwasser wohnhast, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit den Antrage: 1) die Ehe der Parteien wird geschieden: der Beklagte trägt die Schuld an der Schei⸗ dung; eventuell: der Beklagte wird ver⸗ urteilt, die häusliche Gemeinschaft mit der Klägerin herzustellen; 2) die Kosten des Rechtsstreits trägt der Beklagte. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Danzig, Neugarten Nr. 30,34, Zimmer Nr. 201, auf den 5. De⸗ zember 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Danzig, den 31. Juli 1913.
Fischer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[44382] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Arbeiter Carl Splithoff, Maria Elisabeth geb. Schwenken, in Essen⸗West, Aachenerstraße 28, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Jörgens in Essen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Essen, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund des § 1567 B. G.⸗B. mit dem Antrage auf Ebescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die V. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Essen auf den 3. November 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Essen, den 28. Juli 1913.
Bracht, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[44388] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Margarete Hartmann, geb. Hamkens, in Lehe, Mühlenstraße 49, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Firn⸗ haber in Verden, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Lampenporter Karl Hart⸗ mann, früher in Lehe, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567* B. G.⸗Bs., mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Verden auf den 11. November 1913, Vor⸗ mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Verden, den 30. Juli 1913.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[44661] Oeffentliche Zustellungen.
1) Das uneheliche Kind Therese Heiß der gesch. Chauffeursehefrau Therese Wei⸗ lacher, geb. Heiß, hier, Pariserstraße 44 1V, gesetzlich vertreten durch den Vormund Arthur Eylert, Rückversicherungsbeamter hier, Weißenburgerstraße 41/II, klagt gegen den Bauarbeiter Franz Empel, früher in München, Schleißheimer⸗ straße 157/III R. G., jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage festzustellen, daß der Beklagte der Vater der am 22. März 1913 geborenen Klägerin Therese Heiß ist, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin von ihrer Geburt an bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres eine je für drei Monate vorauszahlbare Unter⸗ haltsrente von jährlich 300 ℳ zu ent⸗ richten und das Urteil, soweit gesetzlich zulässig, für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Der Beklagte Franz Empel wird hiermit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Freitag. den 12. Sep⸗ tember 1913, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht hier, Justizpalast, Zimmer Nr. 52/0, geladen.
.2) Der Kanzleiassistent Johann Zapf in München, Zieblandstraße 6/II I., klagt gegen die Kassierin Wilhelmine Stuppy, früher in München, Tal 24,III, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß er von der Se . für den ihrem unehelichen Kinde Elisabeth Wilhelmine Stuppy gewährten Unterhalt 378 ℳ zu fordern habe, und beantragt, die Beklagte zur Zahlung von 378 ℳ zu verurteilen und das Urteil eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreck⸗
bar zu erklären. Die Beklagte Wilhelmine Stuppy wird hiermit zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits auf Freitag, den 3. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht hier, Justizpalast, Zimmer Nr. 400, geladen. 3) Die Firma F. Hirschberg & Co. in München, Theatinerstraße 42, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Rheinstrom und Dr. Hirschberg in München, klagt gegen die Schauspielerin Mia Haas, früher in München, Fürstenstraße 2, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund Warenlieferung und beantragt, die Be⸗
Zinsen seit 1. April 1913 zu verurteilen und das Urteil eventuell gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Die Beklagte Mia Haas wird hiermit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Dienstag, den 7. Ok⸗ tober 1913, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht hier, Justizpalast, Zimmer Nr. 10/0, geladen.
München, den 1. August 1913. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.
[44666] Oeffentliche Zustellung.
Der mj. Heinrich Wallner von München, vertreten durch den Vormund Karl Opitz, k. Hausverwalter in München, klagt gegen den Metzger und Schenkkellner Johann Müller, zuletzt in Dachau, nun unbe⸗ kannten Aufenthalts, mit dem Antrage, zu erkennen: I. Es wird festgestellt, daß der Beklagte der Vater des von der led. Kellnerin Anna Wallner am 10 Mai 1913 außerehelich geborenen Kindes Heinrich ist. II. Der Beklagte hat diesem Kinde von der Geburt bis zum zurückgelegten 16. Lebensjahre eine in vierteljährlichen Raten vorauszahlbare Unterhaltsrente von jährlich 420 ℳ — vierhundert zwanzig Mark — zu entrichten. III. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen IV. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar, soweit die Entrichtung des Unterhalts fü die Zeit nach Erhebung der Klage und für das der Erhebung der Klage vorausgehende letzte Vierteljahr zu erfolgen bat, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Vater des genannten Kindes ist, weil er allein innerhalb der einrechnungsfähigen Zeit mit der Kindsmutter Anna Wallner den Beischlaf vollzogen hat und der Be⸗ klagte sowohl die Anerkennung der Vater⸗ schaft und die Leistung jeglichen Unterhalts an das Kind verweigert. Beklagter wird hiermit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Donnerstag, den 30. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht Dachau — Sitzungssaal — geladen. Oeffentliche Zustellung und Armenrecht wurde durch Beschluß vom 19. Juli 1913 bewilligt.
Dachau, den 1. August 1913. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.
[43138] Oeffentliche Zustellung.
Der Schreinermeister Christian Schaefer in Walporzheim, als Vormund der minder⸗ jähri en Johanna Büdinger, geboren 6. April 1908, uneheliches Kind der Dienstmagd Anna Grimminger, jetzt Ehe⸗ frau von Johannes Büdinger in Wal⸗ porzheim, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Ottemer in Diedenhofen, klagt gegen den Techniker Jakob Scheidt, früher in Diedenhofen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte der Kindesmutter in der gesetzlichen Empfängnis⸗ zeit beigewohnt habe, mithin Vater des Kindes sei, mit dem Antrage, zu erkennen: Der Beklagte wird verurteilt, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unter⸗ halt eine im voraus zu entrichtende Geld⸗ rente von vierteljährlich dreißig Mark, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober jeden Jahres, zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Kaiserliche Amtsgericht Diedenhofen auf den 29. September 1913, Nachmittags 3 ½ Uhr, geladen.
Diedenhofen, den 24. Juli 1913.
Der Gerichtsschreiber beim Kaiserlichen Amtsgericht.
[44664] Oeffentliche Zustellung.
Die minderjährigen Kinder des Kauf⸗ manns Karl Scharf, Ingeborg und Heinz Scharf, in Osnabrück, vertreten durch ihren Pfleger, Rentier Hugo Donnerberg in Osnabrück, klagen gegen ihren genannten Vater, jent unbekannten Aufenthalts, früher in Osnabrück, auf Zahlung von Unterhaltskosten für die Zeit vom 14. 7. 1911 bis 13. 7. 1914 = 36 Monate à 50 ℳ, weil der Beklagte von seiner Ehefrau rechtskräftig geschieden und sür den allein schuldigen Teil erklärt ist, mit dem Antrage, an die Kläger den Betrag von 1800 ℳ nebst 4 vom Hundert Zinsen
seit der Zustellung dieser
Klage zu zahlen.
klagte zur Zahlung von 425 ℳ nebst 4 %
Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht in Osnabrück auf den 26. September 1913, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 18 part., geladen. Die Sache ist zur Feriensache erklärt.
Osnabrück, den 28. Juli 1913.
8 Der Gerichtsschreibder
des Königlichen Amtsgerichts.
[43757] Oeffentliche Zustellung.
1) Die Ehefrau Emilie Müller, geb. Kamke, 2) Kurt Müller, minderjährig, vertreten durch seine zu 1 genannte, als Pflegerin bestellte Mutter, beide in Straß⸗ burg i. Els, Prozeßbevollmächtigte: 8 anwälte Justizrat Lange und Korsch Straßburg, klagen gegen den Zollaufseher Max Müller, zurzeit unbekannten Auf⸗ enthalts, früher zu Straßburg i. Els., auf Grund der Behauptung, daß letzterer sie seit Jahresfrist verlassen und sich fast gar nicht um sie gekümmert habe, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurteilung des⸗ selben zur Zahlung 1) eines einviertel⸗ jährlich vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrags von monatlich 50 ℳ an die Klägerin zu 1, 2) eines einvierteljährlich vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrags von monatlich 30 ℳ an den Kläger zu 2 — beide Renten be⸗ ginnend am 1 Juli 1913 —. Die Kläger aden den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die erste Zivikammer des Kaiserlichen Landgerichts in Straßburg i. Els. auf den 3. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten
i
Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Straßburg i. Els., den 28. Juli 1913. Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.
[44660] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Paul Koeppen, Inhaber der Firma Pianoforte Handlung Paul Koeppen in Berlin W. 35, Potsdamer⸗ straße 55, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Hundhausen, Berlin⸗Schöneberg, Hauptstraße 1, klagt gegen den Artisten Ferdinaud Pérat, jetzt un ekannten Auf⸗ enthaltsS, früher in Berlin⸗Schöneberg, Belzigerstraße 25, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte von der Firma Koeppen ein Piano auf eine Dauer von 2 — 3 Monaten gemietet habe und daß Beklagter trotz Ablaufs der Mietszeit das Piano bieher nicht wieder herausgegeben babe, mit dem Anttrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, das dem Kläger gehörige Piano herauszugeben und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗ Schöneberg, Grunewaldstr. 66/67, auf den 7. November 1913, Vormittags 9 Uhr. Zimmer 43I, geladen.
Verlin⸗Schöneberg, den 21. Juli 1913.
Kloeber, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 30.
[44658] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Hoeber & Mandelbaum in Mannheim, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Stein in Breslau, klagt gegen den Zigarrenhändler Hugo Plonka, früher in Breslau, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Klägerin für gelieferte Waren 204 ℳ zu fordern bat, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil zur Zahlung von 204 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 19. August 1913 und zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits zu verurteilen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht in Breslau, Zimmer 134, auf den 30. September 1913, Vor⸗ mittags 9 Uhr, geladen.
Breslau, den 19. Juli 1913.
1“ Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts
[44659] Oeffentliche Zustellung.
Der Schneidermeister Paul Schwingel in Breslau, Kloster⸗Straße Nr. 4, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rendant Ed. Hoffmann in Breslau, Nikolaistraße 63 a, klagt gegen den Elektrotechniker Felix Hälbig. fruͤher in Breslau, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der Behauptung, daß letzterer ihm für die auf vorherige Be⸗ stellung am 22. März 1911, 22. Mai 1911, 30. Juni 1911, 14. Oktober 1911 und 21. Oktober 1911 gelieferten Klei⸗ dungsstücke und geleisteten Arbeiten den Preis von noch 190 ℳ verschulde und daß dem Kläger durch die vielfach ver⸗ ursachten Aufenthaltsermittelungen des Be⸗ klagten 6,30 ℳ an Unkosten entstanden seien, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung zur Zahlung von 196,30 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 21. Januar 1912 von 190 ℳ durch vorläufig vpollstreckbares Urteil. Zur mündlichen Verhandlung des
Rechtsstreits wird der Beklagte vor das
Königliche Amtsgericht in Breslau, Schweid⸗ nitzer Stadtgraben 4, Zimmer Nr. 161, den 1. November 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen.
Breslau, den 22. Juli 1913. Mläüller, Gerichtsschreiber
des Königl. Amtsgerichts.
[44654] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Karl Jäger zu Cöln, benmarspforten 24, Prozeßbevollmäch⸗
Rechtsanwalt Dr. Alfred Cohen, kagt gegen die Anna Wanke,
in Cöln⸗Sülz, Berrenrather⸗ 55I, jetzt bekannten Auf⸗ sort, auf Grund eines Zahlungs⸗
4 B 6180/13 des Amtsgerichts egen den die Schuldnerin Wider⸗ rhoben hat, unter der Behauptung,
die Schuldnerin ihr aus Darlehen in Betrag von 1801,31 ℳ schulde, mit
Antrage auf Zahlung von 1801,31 ℳ
onsforderung, von 198,69 ℳ Kosten⸗
quantum sowie 9,75 ℳ Kesten des verfahrens. Die Klägerin ladet die agte zur mündlichen Verhandlung
Rechtsstreits vor die elfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln,
Reichenspergervlatz, auf den 25. No⸗
vember 1913, Vormittags 9 Uhr, mit
der Aufforderung, einen bei dem gedachten
Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Auszug der Klage bekannt
gemacht. Cöln, den 11. Juli 1913. Wid, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Oeffeutliche Zustellung. Architekt Gottfried Riphahn in öln, Richard Wagnerstr. 10, Prozeß⸗
mächtigte: Rechtsanwalt Justizrat epmann und Rechtsanwalt Dr. Gemünd
n Cöln, klagt u. a. gegen den Architekten
Clemens Klotz, früher zu Cöln, Josef
Stelzmannstr. 24, jetzt unbekannten Auf⸗
enthalts, unter der Behauptung, daß der
Beklagte Klotz mit dem andern Beklagten
Neuß, welche zu Cöln gemeinsam ein Bau⸗
geschäft betrieben haben, von dem Kläger
auf vorherige Bestellung Kunststeine be⸗
zogen hat und dafür dem Kläger 2134,54 ℳ
verschuldet, mit dem Antrag auf kosten⸗
fällige Verurteilung der Beklagten als
Gesamtschuldner zur Zahlung von 2134 54 ℳ
— in Buchstaben: zweitausendeinhundert⸗
vierunddreißig Mark 54 Pfg. — nebst 5 %, insen seit dem Klagetage und falls gegen
Sicherheitsleistung auf vorläufige Voll⸗
streckbarkeitserklärung des zu erlassenden
Urteils. Der Kläger ladet die Beklagten
zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗
streits vor die 5. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Cöln auf den
24. Oktober 1913, Vormittags
9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei
dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗
walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der
Klage bekannt gemacht.
Cöln, den 1. August 1913.
Hoff, Gerichtsaktuar, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts.
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[44662] Oeffentliche Ladung.
Klägerin: die Firma American Bio Company in Berlin⸗Karlshorst, Krause⸗ straße 5, vertreten durch ihren Geschäfts⸗ führer Arthur Starker daselbst, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Hirschfeld in Berlin, Kaiser⸗Wilhelm⸗ straße 18, Beklagter: der Theaterdirektor Walter Clär, früher in Eisenach, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Wechsel⸗ forderung. Der Beklagte wird erneut zur mündlichen Verhandlung des Rechis⸗ streits vor das Großherzogl. S. Amts⸗ gericht, Abt. 6, in Eisenach auf den 30. September 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Eisenach, den 1. August 1913.
Der Gerichtsschreiber
des Großherzogl. S. Amtsgerichts. Abt. 6.
[44665] Oeffentliche Zustellung.
Der Drechfler Josef Ruff in Hausen i. K., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Löffler in Hechingen, klagt gegen den Leo Rädle, Sohn des Florian Rädle, Schusters von Hausen i. K., zuletzt im Amtsgerichtsgefängnis Füssen, unter der Behauptung, daß ihm der Leo Rädle, als Miterbe des Schusters Florian Rädle, aus dem Hyppothekenbrief hiesigen Amtegerichts vom 24. April und 8. Mai 1889 die Summe von 125 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 23. April 1889 verschulde, mit dem Antrage, die Befriedigung des Klägers aus der auf den Namen des Schusters Florian Rädle eingetragenen Parzelle 2168 von Hausen im Wege der Zwangsvollstreckung wegen 125 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 23. April 1889 zu dulden. Der Kläger ladet den Mitbeklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Hechingen auf den 19. September 1913, Vor⸗
““
mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hechingen, den 29. Juli 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[44663] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Fa. Gebrüder Holzer, offene Handelsgesellschaft, Viehhandlung in Traunstein, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ruckdeschel in Traun⸗ stein, gegen: 1) Luis Heene sen., früherer Mühlbesitzer in Heimling, 2) Heinrich Heene, Müller, früher in Heimling, nun unbekannten Aufenthalts, 3) Georg Heene, Müllermeister, früher in Heimling b. Prien, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Wandelung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage an Heinrich und Georg Heene bewilligt. Zur Verhandlung iber diese Klage ist unter Erklärung dieser
ache als Feriensache die öffentliche Sitzung des K. Amtsgerichts Prien vom Mittwoch, den 17. September 1913, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hierzu werden die Beklagten hiermit geladen. Klageteil wird beantragen zu erkennen I. Beklagte sind samtverbindlich schuldig, in die Wandelung des zwischen ihnen und der Klägerin am 12. Juni 1913 über einen Rappen und einen Braunen der Fa. Holzer und ihrem braunen Pferd ab⸗ geschlossenen Tauschvertrag zu willigen und demgemäß an die Klägerin den Raxpen und das braune Pferd zurück⸗ zugeben und die Tauschaufgabe von 50 ℳ samt 4 % Zinsen hieraus seit 12. Juni 1913 zurückzubezahlen, ferner ihr braunes Pferd zurückzunehmen und endlich an die Klägerin ab 15. Juni 1913 ein tägliches Futtergeld von 3 ℳ sowie an Transport⸗ kosten den Betrag von 15 ℳ zu bezahlen. II. Die Beklagten haben ferner samt⸗ verbindlich die sämtlichen Kosten des Rechtsstreits zu tragen und zu erstatten. III. Das Urteil ist ev. gegen Sicherheits⸗ leistung vorläufig vollstreckbar.
Prien, den 31. Juli 1913. Gerichtsschreiberei des K. Amtsger. Prien.
˙˙,‧ 3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
[43681] Verdingung.
Der laufende Bedarf an Segeltuch⸗ geräten (Krankenhängematten, Kranken⸗ tragen, Transporthängematten, Säcke aus Segeltuch, Lehnstühle für Genesende, Um⸗ hängetaschen und Verbandtaschen) im Rech⸗ nungsjahr 1913 sollam 20. August 1913, Vormittags 11 Uhr 30 Minuten, verdungen werden.
Bedingungen liegen im Geschäftszimmer des Marinesanitätsdepots, Kaiserstraße 22, aus, werden auch, soweit der Vorrat reicht, gegen zusammen 3 ℳ postfrei ver⸗ sandt.
Wilhelmshaven, den 28. Juli 1913.
Marinesanitätsdepot.
4) Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. Die Bekanntmachungen über den Verlust
von Wertpapieren befinden sich ausschließ⸗ lich in Unterabteilung 2.
[44472] Gewerkschaft Amélie in Wittelsheim O.⸗Elsaß.
Bei der am 19. Juli 1913 vorge⸗ nommenen Auslosung der 4 ½ % igen Teilschuldverschreibungen vom April 1911 wurden nachstehende Nummern ge⸗ zogen:
2710 2172 1828 2547 2720 2653 1731 2484 18 1061 1062 311 2086 300 941 284 699 1710 1325 2587 1160 2108 2387 2932 2557 687 1993 1536 402 1054 2298 1253 2671 1715 2981 635 1734 2719 2018 1077 2753 1732 1437 326 1219 2332 969 2813 2485 1969 1196 714 2190 2029 812 2176 1402 1351 1814 496 202 1976 1015 2604 1501 384 285 2307 1545 816 2355 83 670 262 513 2616 1360 1133 473 1757 2888 2477 2947 1986 1162 2818 und 204. Die Einlösung der gezogenen Teil⸗ schuldverschreibungen erfolgt nach § 6 der Anleihebedingungen zum Nennwert mit einem Zuschlag von 3 % vom 1. Okto⸗ ber 1913 ab bei folgenden Zahlstellen:
in Berlin bei der Deutschen Bank,
in Stuttgart bei der Württem⸗ bergischen Vereinsbank und bei der Württembergischen Bank⸗ anstalt vorm. Pflaum & Cie.,
Wittelsheim an der Gewerk⸗ schaftskasse. vJ“
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