1913 / 192 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 15 Aug 1913 18:00:01 GMT) scan diff

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widrigenfalls

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vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 44,

anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte

anzumelden und die Urkunde vorzulegen,

die Kraftloserklärung der

Urkunde erfolgen wird.

Berlin, den 7. August 1913.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Tempelhof. Ferienabteilung 1.

Bekanntmachung.

Der in der Aufgebotssache des Kauf⸗ nanns Liffmann in Herne, vertreten durch en Rechtsanwalt Rosenthal in Herne, in

F 4—12 auf den 1. August 1913 an⸗

gesetzte Aufgebotstermin wird auf den 4. November 1913, Vormittags 11 Uhr, Filiale, verlegt. (Vergl. Reichs⸗ anzeiger vom 21. Januar 1913 und Amts⸗ latt Arnsberg vom 25. Januar 1913.) Herne, den 29. Juli 1913. Königliches Amtsgericht.

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Der Besitzer Ferdinand Gogolin in Hansburg, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Boenheim in Soldau, hat das Aufgebot des am 27. Juni 1913 ausge⸗ stellten, am 27. September 1913 fälligen, von Ferdinand Gogolin akzeptierten, an eigene Order zahlbaren, aber sonst nicht ausgefüllten Wechsels über 300 ℳ, der ihm angeblich verloren gegangen ist, be⸗ antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 19. März 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 25, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Soldau, den 28. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

[47566]

Der Herr Oberpräsident (Elbstrombau⸗ verwaltung) in Magdeburg hat das Auf⸗ gebot der in der preußischen Elbe von Niedermarschacht (Kreisgrenze Lüneburg Winsen a. L.) bis zur Mitte der Seeve⸗ mündung vorhandenen Fischereiberechti⸗ gungen zum Zwecke der Ausschließung nach Maßgabe des § 9 des preußischen Gesetzes vom 2. September 1911 (Gesetzsammlung Seite 189) insoweit, als die Fischerei⸗ berechtigungen durch auszuführende Bauten auf dem linken preußischen Elbeufer km 597,1 598,2 betroffen werden, be⸗ antragt. Es ergeht die Aufforderung, Fischereiberechtigungen, die für das Auf⸗ gebotsgebiet oder einen Teil des Gebiets in Anspruch genommen werden, nach der räumlichen Ausdehnung und der Art der Fischerei spätestens in dem auf den 24. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin anzumelden, widrigenfalls sie mit der Wirkung ausge⸗ schlossen werden, daß sie dem Staate gegenüber nicht mehr geltend gemacht werden können.

Winsen a. L., den 1. August 1913.

Königliches Amtsgericht. Abt. II.

[47339] Aufgebot.

Der Schiffszimmermann Johann May⸗ bauer in Rüstringen, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Brunnemann in Wilbelms⸗ haven, hat beantragt, den verschollenen Seefahrer Johann Heinrich Peter May⸗ bauer, geb. zu Bodstedt am 19. Dezember 1849, zuletzt wohnhaft in Bodstedt, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. März 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Barth, den 6. August 1913. 8

Königliches Amtsgericht.

[47330] Aufgebot.

Der Ackerer Johann Schneider in Duis⸗ dorf hat beantragt, den verschollenen Tage⸗ löhner Wilhelm Schneider, geboren zu Waldorf am 27. Dezember 1851 als Sohn der Eheleute Theodor Schneider und Maria, geb. Zimmermann, zuletzt wohn⸗ haft in Waldorf, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 18. März 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Maargasse 7, Zimmer 5, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft üͤber Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Bonn, den 11. August 1913.

Königliches Amtsgericht. Abt. 12.

[47329] Aufgebot. F. 16/13. 1.

Der Kaufmann Josef Feith zu Borken i. W. als Abwesenheitspfleger des Händlers Simon Braunstein aus Borken i. W. hat beantragt, den verschollenen Händler Simon Braunstein, geb. am 9. Oktober 1842 zu Borken, zuletzt wohnhaft in Borken, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. April 1914, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des

Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht

—“ 111““ die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Borken, den 11. August 1913. Königliches Amtsgericht.

[47029] Aufgebot.

Der Essigfabrikant Heinrich Harbeck in Heide, Markt 20, hat beantragt, den ver⸗ schollenen früheren Zigarrenmacher Johann Hinrich Sandkamm, geboren am 15. Mai 1845 in Weddingstedt, zuletzt wohnhaft in Heide, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spä⸗ testens in dem auf den 27. Februar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗

ebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Heide, den 5. August 1913. Königliches Amtsgericht.

[47334] Aufgebot. 5 1) Wilhelm Lend, Butterhändler in Ost⸗ hofen, 2) Notarsgehilfe Wilhelm Kuhbach in Osthofen, als Bevollmächtigter des Steitz in Wheeling, Staat West irginia, Nord Amerika, haben beantragt, den verschollenen Jakob Steitz, Hand⸗ arbeiter, geboren am 1. September 1866 in Darmstadt, zuletzt wohnhaft in Ost⸗ hofen und 1883 nach Nord Amerika aus⸗ gewandert, daselbst zuletzt in Fulton Wheeling, West Virginia, sich aufhaltend, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 19. März 1914, Vormittags SÜühr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertellen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen. Osthofen, den 8. August 1913. Großherzogliches ÄAmtsgericht.

[47338] Aufgebot.

Der Notariatsgehilfe Johann Bäder in Wörrstadt hat als Verwalter des Nach⸗ lasses des am 17. Mat 1913 in Parten⸗ heim verstorhenen Landwirts Heinrich Korell das Aufgebots verfabren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Heinrich Korell spätestens in dem auf Mittwoch, den 10. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei dies Gericht anzumelden.

Wörrstadt, den 7. August 1913

Großherzogliches Amtsgericht [47332] Beschluß. u“

Der von dem unterzeichneten Gericht am 21. Juni 1906 ausgestellte Erbschein nach der Witwe des Berginvaliden Johann Heinrich Heitkämper (Heitkemper), Maria Katharina Sophie ged. Fehlen, in Bock⸗ holt wird als unrichtig hiermit für kraftlos erklärt.

Recklinghausen, den 7. August 1913.

Konigliches Amtsgericht. Welker.

[47340] Durch Ausschlußurteil des unterzeschneten Gerichts vom 1. August 1913 ist der am 18. September 1844 geborene Steuer⸗ mann Martin Hansen Möller aus Wraaby auf Röm für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 19. September 1893 festgestellt. Tondern, den 6. August 1913. Königliches Amtsgericht.

[47335) Ausschlußurteil.

In der Aufgebotssache der Firma Ge⸗ brüder Ikle zu Berlin, Hausvogteiplatz 5, vertreten durch die Rechtsanwälte Justiz⸗ rat Breslauer, Dr. Hantke und Dr. Leszynsky in Berlin, hat das Großherzog⸗ liche Amtsgericht in Baden durch den Gerichtsassessor Dr. Welsch für Recht erkannt:

Der angeblich verloren gegangene, am 15. Januar 1913 fällig gewesene Wechsel d. d. Baden⸗Baden, den 15. Oktober 1912, über 1295 85 zwölfhundert⸗ fünfundneunzig Mark 85 Pfennig —, aus⸗ gestellt von der Firma Heinrich Hofmann Söhne & Co., akzeptiert von der Rheini⸗ schen Kreditbank in Baden⸗Baden, wird für kraftlos erklärt. Die Antragstellerin hat die Kosten zu tragen.

Baden, den 9. August 1913.

Der Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts.

[47635] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Mathsas Engels, Charlotte geb. Wolf, in Saarbrücken 2, Friedrichs⸗ platz 10, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Tr. Abraham in Saarbrücken 3, klagt gegen ihren Ehemann, den Kellner Mathias Engels, zuletzt in Saarbrücken 2, Varzinerstraße 6, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Ehe⸗ scheidung, mit dem Antrage: 1) die zwischen den Parteien am 8. Juni 1909 vor dem Standesbeamten in Cöln a. Rhein geschlossene Ehe zu scheiden, 2) den Be⸗ klagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, 3) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saarbrücken auf den 9. Dezember

1913, Vormittags 9 ¾ Uhr, mit der

.

Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Saarbrücken, den 6. August 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

[47581] Oeffentliche Zustellung. 24 Cg 1064/13. Der minderjährige Friedrich Karl Wenzel Kerschbaum in Dresden, vertreten durch den gesetzlichen Vormund Direktor Meding, Prozeßbevollmächtigter: Ratssekretär Rei⸗ mann, letztere beide in Dresden, Landhaus⸗ straße 7III, Fürsorgeamt, klagt gegen den Einträger Wilhelm Stolle, zuletzt in Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er der am 10. April 1913 außer der Ehe geborene Sohn der ledigen Emma Kerschbaum in Dresden sei und daß der Beklagte seiner Mutter innerbalb der gesetzlichen Empfäng⸗ niszeit beigewohnt habe, mit dem Antrage, zu erkennen: Der Beklagte wird verurteilt, dem Kläger vom 10. April 1913 ab bis zum 9. April 1929 zu seinem Unterhalte eine Jahresrente von 264 ℳ, die rück⸗ ständigen Beträge sofort, die ferner fällig werdenden in vierteljährlichen, am 10 /4., 10/7., 10./10, 10.,/1. j. J. fälligen Vor⸗ auszahlungen von je 66 zu gewähren und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Beklagte wird zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht Dresden, Lothringer⸗ straße 1 II, Zimmer 184, auf den 2. Ok⸗ tober 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen. Dresden, den 11. August 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[46829]

Der minderj. Friedrich Otto Bergmann, vertreten durch seinen Vormund, Berg⸗ arbeiter Karl Bergmann in Emseloh, Pro⸗ zeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Gerth und Hertha in Sangerhausen, klagt gegen den Former Otto Hoffmann, zuletzt wohnhaft in Leipzig⸗Kleinzschocher, Mil⸗ titzerstraße Nr. 4, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, mit dem Antrage, den Beklagten vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, dem Kläger von seiner am 25. Februar 1913 erfolgten Geburt an bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahres als Unterhalt eine vierteljährlich im voraus zu entrichtende Geldrente von 216 pro Jahr zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Beklagte wird zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Leipzig, Petersstein⸗ weg 8 II, Zimmer 136, auf den 26. Sep⸗ tember 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Leipzig, den 7. August 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

([47570] Oeffentliche Zustellung.

Der Restaurateur Karl Herberle in Aachen, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Dr. Löwenstein 1. und Hankamer daselbst, klagt gegen den Musiker Richard Hesse, früher in Aachen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte seine Stelle als Musiker bei dem Kläger vertragswidrig aufgegeben hat, mit dem Antrage auf kostenfällige Aufbebung eines Urteils des Schieds⸗ gerichts der freien Wirteinnung zu Aachen vom 17. Juni 1913 wegen Zahlung von 704 ℳ. Kläger ladet Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kgl. Landgerichts in Aachen auf den 11. November 1913, Vorm. 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Ge⸗

*8

srichte zugelassenen Anwalt zu hestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1. O. 273/13. 5. Aachen, den 11. August 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[47575] Oeffentliche Zustellung.

Die Gesellschaft für elektrische Hoch⸗ und Untergrundbahnen in Berlin, Köthener⸗ straße 12, vertreten durch ihren Vorstand, die Direktoren P. Wittig und Pavel, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Berne zu Berlin, Mohrenstraße 9, klagt gegen 1) den Direktor Rudolf Lothar, zu⸗ letzt in Berlin, Schiffbauerdamm 25, jetzt unbekannten Aufenthalts, 2) das „Neue Operettentheater“ Gesellschaft mit be⸗ schränkter Haftung, vertreten durch ihren Geschäftsführer, Direktor Wilhelm Drechsler, genannt Palfi, in Berlin, Alsenstr. 3 a, unter folgender Behauptung: Sie, Klägerin, habe der Beklagten zu 2 den Viadukthogen Nr. 5 am Warschauer⸗ platz zur Lagerung von Theaterrequtsiten bis 1. April 1913 vermietet. Eine Voll⸗ streckung wegen der bis 1. April 1913 rückständigen Miete in die dort lagernden Theaterrequisiten sei unmöglich, da die Beklagte zu 2 dieselben nach ihrer Ein⸗ bringung an den Beklagten zu 1 verkauft und diesem die Benutzung des Miets⸗ raumes gestattet habe. Inzwischen ist der Beklagte zu 1 in den Akten 42. C. 728. 13. des Amtsgerichts Berlin⸗Mitte am 1. Juli 1913 zur Räumung des Viaduktbogens Nr. 5 am Warschauerplatz verurteilt worden. Da der Beklagte zu 1 un⸗ bekannten Aufenthalts ist, muß das Urteil, bevor es vollstreckt werden kann, erst öffentlich zugestellt werden. Der mehr⸗ genannte Viaduktbogen konnte deshalb nicht einmal am 1. Juli 1913 geräumt werden. Klägerin hat deshalb gegen die

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Beklagte zu 2 nach § 557 Bürgerlichen

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Gesetzbuchs für die Dauer der Vor⸗ enthaltung einen Entschädigungsanspruch, der mindestens dem vereinbarten Miets⸗ zins, das ist 250 für das Vierteljahr, also 500 für das zweite und dritte Vierteljabr 1913, entspricht. Da die Ueber⸗ gabe der Theaterrequisiten auf dem Miets⸗ grundstück selbst erfolgt ist und die Theaterrequisiten in den Mietsräumen be⸗ lassen worden sind, so ist der Beklagte zu 1 beim Erwerb der Theaterrequisiten hinsichtlich des Vermieterpfandrechts nicht gutgläubig gewesen. Das Vermieterpfand⸗ recht der Klägerin ist deshalb nicht unter⸗ gegangen. Der Beklagte zu 1 muß des⸗ halb die Zwangsvollstreckung wegen der Mietsforderung der Klägerin in die Theaterrequisiten dulden. Wegen der Mietsforderung ist auch in den vorerwähnten Akten 42. C. 728. 13 die Verurteilung des Beklagten zu 1 erfolgt. Wegen der Ent⸗ schädigungsforderung wird die Verurteilung begehrt, da auch fur diese Forderung im § 559 Bürgerlichen Gesetzbuchs dem Ver⸗ mieter das gesetzliche Pfandrecht eingeräumt ist. Da für das erste Vierteljahr die Verurteilung des Beklagten zu 1 bereits erfolgt ist, wird nur noch Verurteilung wegen des dritten Vierteljahres verlangt. Klägerin hat beantragt: 1) die Beklagte zu 2 zu verurteilen, an sie 500 nebst 4 % Zinsen von 250 seit dem 1. April 1913 und von 250 seit dem 1. Juli 1913 zu zahlen, 2) den Beklagten zu 1 zu verurteilen, zu dulden, daß die Klägerin wegen ihrer Forderung von 250 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Juli 1913 gegen die Beklagte zu 2 ihr Vermieterpfandrecht an den in dem Viaduktbogen Nr. 5 am Warschauerplatz lagernden Gegenständen ausübt, und ihn zu verurteilen, in die Herausgabe der Gegenstände an einen von der Klägerin zu beauftragenden Gerichts⸗ vollzieher zum Zwecke der Pfändung und Versteigerung zu willigen, 3) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte zu 1 Lothar vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗ Mitte, Abteilung 42, Neue Friedrich⸗ straße 13— 14, I. Stockwerk, Zimmer 165 166, auf den 27. September 1913, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen. Aktenzeichen: 42. C. 1626. 13. Berlin, den 31. Juli 1913. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 42.

[47569] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Alosse Dayral u. Co. zu London, Prozeßbevollmächtigter: Rechte⸗ anwalt Dr. Geyer in Cöln, klagt gegen 1) den Lambert Pesch, früher zu Cöln, Greesbergerstraße 12. jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort, 2) die Ehefrau Lambert Pesch zu Cöln, unter Goldschmied 10— 16, unter der Behauptung, daß die Beklagten, die früher Inhaber der nunmehr erloschenen Firma Pesch⸗Becker zu Cöln, unter Gold⸗ schmied 10—16, waren und für die Schulden dieser Firma haften, der Klägerin für gelieferte Waren den Betrag von 3268,80 schulden, mit dem Antrag auf Zahlung von 3268,80 nebst 5 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung als Gesamtschuldner. Die Klägerin ladet den Beklagten zu 1 zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 3. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ gerichts in Cöln auf den 28. Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Cöln, den 12. August 1913. Ortwein, Landgerichtssekretär, Gerichts⸗

schreiber des Königlichen Landgerichts.

[47580] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Holzheimer Ringofen⸗ Ziegelei G. m. b. H. in Holzheim bei Neuß, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Justizrat Heyne in Düsseldorf, klagt gegen den Rudolf Martineck, früher in Duüsseldorf, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, unter der Behauptung, daß Be⸗ klagter ihr auf Grund des von ihm akzeptierten Wechsels vom 24. Februar 1913 den Klagebetrag schulde, mit dem Antrage auf Verurteilung zur Zahlung von 507,— nebst 6 % Zinsen von 500 seit dem 5. April 1913 und vom Rest seit dem Klagetage. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Düsseldorf auf den 27. Oktober 1913. Vormittags 9 Uhr, Saal 63 des Justizgebäudes am Königeplatz, Zugang durch das Gittertor, geladen. Düsseldorf, den 7. August 1913. (Unterschrift), Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts.

[46812] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Helene Müller, geb. Grimme, in Hannover, Lehzenstraße 9 A, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Stockfisch in Hannover, Georg⸗ straße 47 I1I, klagt gegen den Schneider⸗ meister Karl Pape, zuletzt in Hannover, Schmiedestraße 38, wohnbhaft, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß Beklagter nicht in die Auszahlung der bei der Sparkasse der Stadt Hannover vom Justizrat Stockfisch in Hannover belegten, ihr zustehenden 101,40 nebst den aufgelaufenen Zinsen wegen angeblicher Zession an ihn, Be⸗ klagten, einwillige, mit dem Antrage, den Beklagten vorläufig vollstreckbar und kostenpflichtig zu verurteilen, einzuwilligen, daß der Justizrat Stockfisch in Hannover das Sparkassenbuch der Amtsstelle I der städtischen Sparkasse in Hannover Nr. 90 809 mit einer Einlage von 101,40 und den aufgelaufenen Zinsen an die .

herausgibt. Die Klaͤgerin ladet den g klagten zur mündlichen Verhandlung de⸗ Rechtsstreits vor das Königliche Amtsg 3 in Hannover, neues Justizgebäude, Volgen weg 1, Zimmer 307, auf den 10. 30 zember 19182, Vormittags 10 Ht⸗ Zum Zwecke der öffentlichen Zustellnr wird dieser Auszug der Klage bekannt 30 macht. Hannover, den 1. August 1913. Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgericht

[47577] Oeffentliche Zustellung. Die Aktienbrau erei vorm. A. Mes, schmitt zu Bad Homburg v. d. Höhe, de treten durch ihren Vorstand Direktor Die Volk ebendaselbst, Prozeßbevollmächteten Rechtsanwalt Dr. Alfred Wertheimer Bad Homburg v. d. Höhe, klagt gegen 1 Erben der verstorbenen Paul Sauer Witr, geb. Sturm, zu Oberreifenberg i. Taums nämlich: 1) die Ehefrau Anton Irst Usinger, Katharina geb. Sauer, zu Ohe reifenberg i. Taunus, 2) Fräulein Ian Marie Sauer zu Oberreifenberg 1. 7 3) den Landwirt Anton Otto Sauer Oberreifenberg i. T., 4) den Kaufmar⸗ Emil Jakob Sauer zu Oberreifenberg i7 5) Frau Elsa Stoelker in Königstein g Taunus, 6) Fräulein Katharina Schand jetzt bei Herrn Bürgermeister Sauer Oberreifenberg i. Taunus, 7) den Antz Josef Usinger zu Oberreifenberg i. Taum 8) den Herrn Stoelker, Ehemann der so⸗ Elsa Stoelker, in Königstein im Taung die Beklagte zu 6, früher in Oberreif berg, unter der Behauptung, daß die 8 storbene Witwe Elisabeth Sauer, aa Sturm, zu Oberreifenberg der Klägend für Bierlieferung nech den Restbetrag de 150,64 verschulde, die Schuldnerin an 16. April 1913 gestorben sei und von dar Beklagten zu 1 bis 6 inkl. beerbt worde sei, auch die Beklagten die Erbschaft a getreten hätten und deshalb zur Zahlm der Klagesumme verpflichtet seien, mit de 8b Die Beklagten zu 1 bis 6 werde als Gesamtschuldner kostenpflichtig de urteilt, an Klägerin 150,64 nebst 5i Zinsen hieraus seit 1. Oktober 1911 3 zahlen. Die Beklagten zu 7 und 8 werde verurteilt, die Zwangsvollstreckung in ie eingebrachte Gut ihrer Ehefrauen zu dulden Das Urteil ist Zur mündlichen Verhandlung des Recht streits wird die Beklagte zu 6 vor du Königliche Amtsgericht in Königstein in Taunus auf den 2. Oktober 191 Vormittags 9 Uhr, geladen. 18838 im Taunus, den 9. Augrk

Der Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichtz

[ĩ47574] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Normann Fränkel, Mam fakturwarenhandlung in Saarbrücken Prozeßbevollmächtigier: Rechtsanwalt De

braham daselbst, klagt gegen den Febr hauer Philipp Adam, ohne bekannte Wohnort, früher zu St. Avold, unter da Behauptung, daß der Beklagte ihr sih Warenlieferung den Betrag von 162,904 schuldig sei, mit dem Antrage auf koste fällige und vorläufig vollstreckbare We urteilung des Beklagten, an die Kläͤg oder deren Prozeßbevollmächtigten die Summe von 162,30 nebst 4 % Zirser seit dem 4. Mai 1911 zu zahlen. 3u mündlichen Verhandlung des Rechtsstrett wird der Beklagte vor das Kaiserlihe Amtsgericht zu St. Avold auf den §. No. vember 1913, Vormittags 9 Uhr geladen. C. 384/13.

St. Avold, den 11. August 1913.

Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[47281] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Gotthold Seifert in Bretriz Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt De Kreher in Stollberg, klagt gegen den Karf⸗ mann Paul Krenkel in Stollberg, jegt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte der Klägert für käuflich gelieferte Waren den Betra von 191 30 nebst 5 % Zinsen seht dem 27. Februar 1913 schuldig sei, utt dem Antrage auf kostenpflichtige Vo⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung ba 191 30 nebst 5 % Zinsen seit de 27. Februar 1913. Der Beklagte vin zur mündlichen Verhandlung des Recht⸗⸗ streits vor das Königliche Amtsgerict Stollberg auf den 22. Oktober 1913, Vormittags 11 Uhr, geladen. Stollberg, den 11. August 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[47578] Oeffentliche Zustellung. Die Firma „Roßlicht“ G. m. b. H. 9 Berlin, Gubenerstraße 47, Prozeßbevel⸗ mächtigte: R.⸗Ae. Züllchauer u. Dr. Lerin in Berlin, klagt gegen den Alfons Siegele, Kaufmann, fr. Inbaber de irma Oeconom Gasapparate Vertrieb i Stuttgart, zurzeit mit unbekanntem Ar⸗ enthalt, unter der Behauptung, daß de Beklagte in der Zeit vom November 1902 bis Januar 1913 Waren von ihr zum ber einbarten und sachgemäßen Preise bezoger habe, mit dem Antrage, für Recht zu gr kennen: Der Beklagte wird kostenfällg verurteilt, der Klägerin 382 8 nebst 5 % Zinsen seit 16. Februar! zu bezahlen. Das Urteil wird für ren läufig vollstreckbar erklärt. Zur wündliche Verhandlung des Rechtsstreits wird de Beklagte vor das Königliche Amtscerict Stuttgart Stadt, Justlzgebäude, Urba⸗ straße 18, auf Donnerstag, den 2. O tober 1913, Vormittags 8 ½ Uhr, Saal 55, geladen. O Nr. 9283/1915.1* Stuttgart, den 9. 2281 1918.

Klägerin!

Wagner, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Stuttgart Stei⸗

23 C 1181 2

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Die offene Handelsgesellschaft Häußler und Teilhaber Buch⸗ und Kunsthandlung in Stuttgart, Rotebühlstr. 110, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Ferdinand Bausch in Stuttgart, Gutbrodstr. 1, klagt gegen die Frau Ellye Karin (richtig Emilie Sig⸗ mund), Schriftstellerin, geb. 1. August 1871 zu Blindendorf, Niederösterreich, früber in München, nun mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, auf Grund Forde⸗ rung aus Kauf, mit dem Antrage, die Beklagte durch vorläufig vollstreckbares Urteil kostenpflichtig schuldig zu sprechen, an die Klägerin 131 nebst 4 % Zinsen vom Tage der Zustellung der Klage ab sowie 3ℳ 95 Barauslagen für Mahn⸗ briefe und nicht eingelöste Postnachnahme zu beꝛahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Stuttgart Stadt Justizgebäude, Urbanstraße 18 auf Samstag, den 4. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, in Saal 50 ge⸗ laden. C. Nr. 10419/1913. 3.

Stuttgart, den 13. August 191 „Bliklen, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Stuttgart Stadt.

-—-—-—“—“ 4) Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust

von Wertpapieren befinden sich ausschließ⸗ lich in Unterabteilung 2.

4½% Landständisch garantierte Pfand⸗ briefanleihe des

Unnotheken-Vereins Finlands

von 1909.

S8. Auslosung. Bei der am 31. Juli 1913 in Helsing⸗ sors vorgenommenen 8. Auslosung von Pfandbriefen der vorstehend genannten Anleihe wurden folgende Nummern zur Auszahlung am 1. Oktober 1913 durch die in den Pfandbriefen genannten Zahl⸗ stellen gezogen:

Buchst. A Nr. 68 112 = 2 Stück zu 4050 -ö'öü- Buchst. B Nr. 365 557 680 830 925 = 5 St. zu 2025 10 125

Buchst. C Nr. 79 124 785 1452 1531 1537 1583 1691 = 8 St. zu 810..

Buchst. D Nr. 174 284 308 627 1786 1911 1926 2313

2908 3509 3518 3646 4482 4595 5347 5798 5993 6968

20d 7673 7840 7894

7945 8180 = 30 St. zu 405 12 150

6 480

Rückständig sfind: Buchstabe B zu 2025 Nr. 945, fällig 1. April 1913.

„Buchstabe D zu 405 Nr. 270 2459 2731 3727 4733 5514, fällig 1. April 1913. Buchstabe D zu 405 Nr. 6694, fällig 1. April 1912. Die Verzinsung der ausgeloften Pfand⸗ ef hört mit dem Termin auf, der durch iie Auslosung für die Rückzahlung be⸗

lmmt ist.

Hamburg, den 9. August 1913. Norddeutsche Bank in Hamburg.

96] Bekanntmachung.

Zon der durch Allerhöchstes Privilegium nm 27. Mai 1895 genehmigten 3 ½ % Anleihe der Stadt Bromberg ist die in Rechnungsjahr 1913 planmäßig zu higende Summe von 34 500 durch frei⸗ dandigen Ankauf von Schuldverschreibungen veschafft worden.

Bromberg, den 9. August 1913.

Der Magistrat,

Finanzdeputation.

894] Bekanntmachung.

ande Tilgung der Helmstedter Stadt⸗

enleihen von 1895 und 1897 findet in

zesem Jahre durch freihändigen Rückkauf n Schuldverschreibungen statt. Heimstedt, den 12. August 1913.

Der Stadtmagistrat. Schönemann.

Tilgung der Obligationenanleihen der Stadt Danzig.

1e Behufs planmäßiger Tilgung für 1913

I. am 18. März d. Js. ausgelost 2. von der Anleihe 1882.

9.7) ,9 Stück Buchstabe A zu 2000 e.. 17 102 149 199 234 253 313 344

3) 22 Stück Buchstabe C zu 500 Nr. 75 136 157 207 248 354 401 563 582 600 673 726 797 801 864 993 1011 1098 1199 1202 1377 1496.

b. von der Anleihe 1904, III. Ausgabe.

16 Stück Buchstabe A zu 5000 Nr. 10011 10023 10121 10224 10251 10305 10419 10457 10521 10621 10680 10715 10774 10813 10852 10889.

II. Angekauft a. von der Anleihe 1882.

1) 3 Stück Buchstabe A zu 2000 Nr. 60 412 430.

2) 10 Stück Buchstabe B zu 1000 Nr. 112 130 144 194 197 252 253 360 489 490.

3) 33 Stück Buchstabe C zu 500 Nr. 10 11 201 202 203 204 206 391 392 453 517 518 519 521 522 523 524 525 526 527 529 531 689 950 951 956 957 1029 1039 1043 1122 1335 1371.

4) 103 Stück Buchstabe D zu 200 Nr. 228 256 268 269 270 316 317 318 344 346 347 348 350 351 355 357 395 438 507 508 520 681 704 707 708 709 710 711 712 809 812 892 901 902 903 904 905 907 908 910 922 927 928 929 930 931 932 933 934 935 936 1141 1142 1265 1280 1281 1282 1284 1311 1312 1313 1314 1351 1394 1454 1505 1506 1508 1576 1582 1583 1584 1590 1633 1634 1636 1637 1638 1639 1642 1643 1645 1648 1649 1650 1670 1671 1678 1686 1688 1689 1690 1832 1904 1905 1908 1909 1910 1912 1914 1955 1956 1957.

b. von der Anleihe 19014, I. Ausgabe.

1) 11 Stück Buchstabe A zu 5000 Nr. 73 68 69 82 156 157 517 521 632 633 645.

2) 21 Stück Buchstabe B zu 1000 Nr. 874 881 901 988 989 1051 1052 1053 1074 1075 1076 1077 1078 1084 1089 1090 1143 1144 1145 1181 1256.

3) 31 Stück Buchstabe C zu 500 Nr. 1383 1390 1391 1398 1427 1439 1456 1522 1526 1534 1535 1536 1537 1691 1708 1709 1725 1726 1727 1729 1776 1777 1830 1831 1952 1953 1980 1981 1990 1991 2022.

4) 19 Stück Buchstabe D zu 200 Nr. 2271 2273 2280 2294 2295 2296 2297 2393 2427 2487 2488 2489 2490 2491 2492 2493 2494 2495 2496.

c. von der Anleihe 1904, II. Ausgabe.

1) 1 Stück Buchstabe A zu 5000 Nr. 2958.

2) 63 Stück Buchstabe B zu 1000 Nr. 3141 3167 3432 3433 3434 3435 3436 3437 3438 3439 3440 3441 3442 3443 3444 3445 4071 4072 4516 4517 4518 4519 4803 4804 4805 4806 4807 4808 4809 4810 4811 4812 4813 4814 4815 4816 4817 4818 4819 4820 4821 4822 4823 4824 4825 4826 4827 4905 4906 5296 5297 5306 5307 5308 5309 5310 5311 5312 5313 5420 5421 5422 5423.

3) 58 Stück Buchstabe C zu 500 Nr. 5589 5590 5591 5592 5593 5594 5653 5654 5909 5910 5911 5912 5913 5914 5915 5917 5918 5919 5920 5921 5922 5923 5924 5925 5926 5927 5928 5929 5930 5931 6089 6325 6582 6583 6584 6585 6905 6906 6907 6908 6909 6910 6911 6912 6913 6914 6915 6916 6917 6918 6919 6920 6921 6922 6923 6924 7254 7377.

4) 62 Stück Buchstabe D zu 200 Nr. 7611 7711 7725 7745 7746 7747 7748 7749 8051 8052 8074 8075 8077 8078 8079 8080 8081 8082 8083 8084 8085 8086 8087 8088 8089 8090 8091 8092 8093 8094 8096 8097 8098 8099 8100 9041 9206 9382 9384 9385 9386 9387 9388 9389 9390 9391 9393 9394 9395 9396 9397 9398 9399 9400 9401 9402 9403 9404 9405 9406 9692 9693.

d. von der Anleihe 1909.

1) 4 Stück Buchstabe A zu 5000 Nr. 144 145 147 160.

2) 33 Stück Buchstabe B zu 1000 Nr. 685 686 715 780 781 782 783 784 785 786 787 788 789 790 791 792 803 804 822 823 824 825 826 1097 1098 1099 1100 1101 1102 1148 1149 1154 1155.

3) 14 Stück Buchstabe C zu 500 Nr. 735 736 737 738 739 740 741 742 743 744 774 775 277

4) 15 Stück Buchstabe D zu 200 Nr. 249 251 414 871 872 873 874 875 1152 1153 1154 1262 1486 1487 1488.

e. von der Anleihe 1911.

1) 3 Stück Buchstabe A zu 5000 Nr. 378 379 444.

2) 18 Stück Buchstabe E zu 2000 Nr. 232 301 313 344 348 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 589 590 707.

3) 20 Stück Buchstabe B zu 1000 Nr. 185 479 480 481 544 657 658 660 661 662 663 680 859 860 861 865 866 867 868 1290.

1247 1254 1255 1261 1262 1268 1269 1275 1276

1248

1278 1279 1280. Die ausgelosten Anleihescheine werden hiermit zur Rückzahlung zum 1. Ok⸗ tober 1913 gekündigt mit dem Be⸗ merken, daß die Verzinsung mit diesem Tage aufhört Die Einlösung der gekündigten Stücke zum Nennbetrage erfolgt außer bei der Kämmereikasse in Danzig auch bei den nachstehenden Zahlstellen und zwar: A. für die Anleihe 1882 bei der Disconto⸗Gesellschaft in Berlin und Frankfurt a. M. B. für die Anleihen 1904 I.— III. Ausgabe und 1909 a. in Berlin: 1) bei der Königl. Seehandlung (Preußische Staatsbank), 2) hei der Bank für Handel und Industrie, 3) bei der Nationalbank für Deutsch⸗ land; b. in Hamburg: 1) bei L. Behrens & Söhne, 2) bei der Vereinsbank in Hamburg; c. in Posen: bei der Ostbank für Handel und Gewerbe; d. in Danzig: 1) bei der Danziger Privat⸗Aktien⸗ Bank, 2) bet Meyer & Gelhorn, 3) bei der Norddeutschen Credit⸗ anstalt, 4) bei der Landschaftlichen Bank der Provinz Westpreußen, 1 5) bei der Ostbank für Handel und Gewerbe, Zweigniederlassung Danzig; C. für die Anleihe 1911 a. in Berlin: 1) bei der Deutschen Bank, 2) bei der Preußischen Central⸗Ge⸗ nossenschafts⸗Kasse; 8 b. in Posen 1) bei der Danziger Privat⸗Aktien⸗ Bank, Filiale Posen, 2) bei der Norddeutschen Credit⸗ anstalt. c. in Danzig: bei denselben Zahlstellen wie unter B d

Mit den Anleihescheinen sind auch die zugehörigen Zinsscheine für 1. April 1914 und folgende Termine sowie die Erneue⸗ rungsscheine éinzureichen. Für jeden nicht eingelieferten Zinsschein wird der Betrag desselben an der Kapitalssumme gekürzt.

Von den in früheren Jahren ausgelosten Stücken sind bisher noch nicht zur Einlösung gelangt:

Anleihe 1882.

Buchstabe D Nr. 1588 zu 200 ℳ.

Anleihe 1904 II.

Buchstabe B Nr. 4087 4538 4595 4726 4751 5140 zu 1000 ℳ,

Buchstabe C Nr. 5531 5728 6650 6725 6778 7006 7283 zu 500 ℳ.

Buchstabe D Nr. 7634 7733 7836 8223 8298 8579 8867 9093 9673 9930 zu 200 ℳ.

Anleihe 1909.

Buchstabe A Nr. 264 zu 5000 ℳ,

Buchstabe B Nr. 297 563 586 902 1069 1483 zu 1000 ℳ,

Buchstabe C Nr. 180 244 379 648 zu 500 ℳ,

Buchstabe D Nr. 250 426 450 757 816 885 1007 1190 zu 200 ℳ. Anleihe 1911.

Buchstabe A Nr. 417 zu 5000 ℳ,

Buchstabe E Nr. 308 422 zu 2000 ℳ,

Buchstabe B Nr. 323 447 533 601 721 1249 zu 1000 ℳ,

Buchstabe C Nr. 20 63 64 325 326 zu 500 ℳ.

Danzig, den 19. März 1913.

Der Magistrat.

5) Kommanditgesell⸗ schaften auf Aktien und Aktiengesellschaften.

[47659]

Am 30. August d. J., Nachm. 5 Uhr, findet in den Bureauräumen der Notare Justizrat Dr. Hegener und Justizrat Mantell zu Duisburg die diesjährige Generalversammlung der Firma Ge⸗ brüder Müller Act. Ges. statt, wozu wir unsere Aktionäre hiermit einladen.

Tagesordnung: 1) Vorlegung der Btlanz. 2) Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats. 1.““ 3) Wahl des Aufsichtsrats. 4) Verschiedenes. 1 Gahlen, den 15. August 1913.

Der Vorstand.

2) 4 Stück Buchstabe B zu 1000 61 204 337 441. .“

4) 39 Stück Buchstabe C zu 500

H. Müller. J

8

147678] Berliner elektrische Straßenbahnen A.-G.

Herr Geheimer Baurat Kyllmann ist infolge Ablebens aus dem Aufsichtsrat unserer Gesellschaft geschieden.

[47650]

Außerordentliche Generalversamm⸗

bns- Aktionäre der 2.2 0 ⸗. Deseniß & Jacobi Aktiengesellschaft am Donnerstag, den 4. Septbr. 1913, Nachmittags 3 ½ Uhr, im Bureau des Konkursverwalters Amandus Lange, Ham⸗ burg, Trostbrücke 2 I, „Globushof“. Tagesordnung:

1) Beschlußfassung über die gegen Vor⸗ stand und Aufsichtsrat anhängig zu machenden Regreßansprüche.

2) Einzahlung des Kostenvorschusses für die aus sub 1 erforderlichen Maß⸗ nahmen.

Der Konkursverwalter: Amandus Lange.

[47400] Brauerei Ernst Engelhardt Nachf. Aktiengesellschaft.

Die Resteinzahlung auf die jungen Aktien von 75 % zuzüglich 4 % Zinsen seit 1. Oktober 1912 bis zum Zahlungs⸗ tage ist spätestens bis zum 15. Sep⸗ tember 1913 einschließlich zu leisten:

in Berlin bei der Bank für Handel

und Industrie, bei dem Bankhause Abraham Schle⸗ singer, bei dem Bankhause S. Simonson. Gegen Zahlung und Einlieferung der für die erste Einzahlung erfeilten Quittung

herfolgt die Ausgabe der⸗ Aktien.

Berlin, den 13. August 1913. Brauerei Ernst Engelhardt Nachf. Alktiengesellschaft.

. Nacher.

[47667] Leander Schuhfabrik A.⸗G. vorm. Carl Ochsenhirt & Behrens Offenbach a Main.

Die Aktionäre werden hierdurch zu der am Dienstag, den 16. September 1913, Nachmittags 5 Uhr, im Sitzungszimmer des Bankhauses S. Merz⸗ bach, Offenbach a. M., stattfindenden ordentlichen Generalversammlung eingeladen.

Tagesordnung:

1) Bericht des Vorstands und des Auf⸗ sichtsrats sowie Vorlage der Jahres⸗ rechnung für das erste Geschäftsjahr.

2) Entlastung von Vorstand und Auf⸗ sichtsrat.

3) Beschluß über Verwendung des Rein⸗ gewinns.

4) Aufsichtsratswahl.

Diejenigen Aktionäre, welche in der Generalversammlung ihr Stimmrecht aus⸗ üben wollen, haben ihre Aktien oder einen Hinterlegungsschein eines deutschen Notars spätestens am 3. Werktage vor der Generalversammlung bet der Gesell⸗ schaft oder bei dem Bankhause S. Merz⸗ bach, Offenbach a. M., oder bei dem Bankhause A. Merzbach, Frankfurt a. M., zu hinterlegen.

Offeubach a. M., den 5. August 1913. Der Aufsichtsrat.

[47651] Wotan⸗Werke Ahktiengesellschaft. Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der am Montag, den 8. September 1913, Nach⸗ mittags 4 Uhr, in den Geschäftsräumen unserer Gesellschaft in Leipzig, Czermaks⸗ garten 2/4, stattfindenden ordentlichen Generalversammlung eingeladen. Tagesordnung:

1) Vorlegung des Geschäftsberichts und der Bilanz mit Gewinn⸗ und Verlust⸗ rechnung für das Geschäftsjahr1 912/13.

2) Genehmigung der Bilanz.

3) Entlastung des Aufsichtsrats und des Vorstands. .“

4) Gewinnverteilung.

5) Wahlen in den Aufsichtsrat.

Zur Teilnahme an der Generalversamm⸗ lung sind alle diejenigen berechtigt, die nach § 21 des Statuts unserer Gesellschaft ihre Aktien bezw. Depotscheine hinterlegt haben Als Hinterlegungsstellen werden bestimmt die Allgemeine Deutsche Credit⸗Anstalt in Leipzig, die Dresdner Bank in Dresden, die Deutsche Bank in Berlin, sowie die Filialen dieser drei Gesellschaften, und die Firma Bruhm & Schmidt in Leipzig.

Leipzig, den 14. August 1913.

Wotan⸗Werke Alktiengesellschaft.

Der Aufsichtsrat. Hermann Paul Schmidt Vorsitzender.

[47636]

Tüllfabrik Mehltheuer

Ahtiengesellschaft in Oberpirk b/ Mehltheuer i/ V.

Zu unserer Veröffentlichung in Nr. 183 des Deutschen Reichsanzeigers vom 5. August haben wir noch nachzutragen, daß je zwei konvertierte Aktien zum Bezuge einer Vorzugsaktie berechtigen.

Ferner machen wir darauf aufmerksam, daß diejenigen Besitzer von konvertierten Aktien, die auf Grund derselben Vorzugs⸗ aktien beziehen, für sich das Vorrecht erwerben, ihre konvertierten Aktien eben⸗ falls in Vorzugsaktien abstempeln zu lassen. ö

Oberpirk, den 10. August 1913.

Tüllfabrik Mehltheuer Aktiengesellschaft. 8 Der Vorstand. B. Schmidt.

[47666] Elsässische Zuckerfabrik in Erstein.

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zur zwanzigsten ordent⸗ lichen Generalversfammlung auf Mon⸗ tag, den 8. September cr., Nach⸗ 8 mittags 3 Uhr, in Straßburg, Große Kirchgasse 3, ergebenst eingeladen.

Tagesordnung: 1) Bericht des Vorstands und des 2) Genehmigung der Bilanz und der Gewinn⸗ und Verlustrechnung.

3) Entlastung für Vorstand.

4) Entlastung für Aufsichtsrat.

5) Wahlen zum Aufsichtsrat.

Die Zulassung zur Generalversammlung und die Ausübung des Stimmrechts werden davon abhängig gemacht, daß die Aktien spätestens 1 Tage vor der General⸗ versammlung Tag der Hinter⸗ legung und der Generalversammlung nicht gerechnet bei der Gesellschaft, einem Notar oder der Bank von Elsaß und Lothringen in Straßburg hinter⸗ legt werden und der Nachweis hiervon dem Vorsitzenden der Versammlung durch schriftliche Bescheinigung der Hinter⸗ legungsstelle geführt wird.

Art. 53 des Gesellschaftsstatuts.)

Erstein, den 14. August 1913.

Der Vorstand.

Fritz Hoff. Adolf Haueisen.

[47654]

The Leipzig Crystal Palace Company Limited (Leipziger Krystallpalast⸗ Aktiengesellschaft).

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der am Mittwoch, den 17. September 1913, Nach⸗ mittags 4 Uhr, im Gesellschaftsgebäude zu Leipzig stattfindenden 27. ordentlichen Geueralversammlung eingeladen.

Tagesordnung: 8

1) Geschäftsbericht der Direktoren. 2) Prü⸗ fung und Genehmigung der Jahresrechnung. 3) Erteilung der Entlastung an die Direk⸗ toren. 4) Beschlußfassung über Verwendung des Reingewinns. 5) Wahlen zum Auf⸗ sichtsrat. 6) Revisorwahl und Festsetzung der Entschädigung. 8

Zur Teilnahme an der Generalversamm⸗ lung sind diejenigen Aktionäre berechtigt, welche ihre Aktien mindestens zwei volle Tage vor der Generalversammlung bei der eingetragenen Geschäftsstelle in London oder bei der Allgemeinen Deutschen Creditanstalt in Leipzig oder deren Abteilung Becker & Co., Hainstraße 2, ferner bei der Mittel⸗ deutschen Creditbank, Berlin C. 2, Burgstr. 24, unter schriftlicher Angabe ihres Namens und ihrer Wohnung nieder⸗ gelegt haben.

Ueber die geschehene Einreichung der Aktien wird den Aktionären ein Depot⸗ schein ausgefertigt, welcher den betreffenden Aktionär oder seinen Bevollmächtigten be⸗ rechtigt, der Generalversammlung bei⸗ zuwohnen und in derselben zu stimmen.

Jeder Bevollmächtigte muß nach Ar⸗ tikel 42 ff. der Statuten zur Zeit der Auftragserteilung stimmberechtigtes Mit⸗ glied der Gesellschaft und durch eine schrift⸗ liche, in Gemäßheit von Art. 44 aus⸗ gestellte Vollmacht legitimiert sein, auch muß die Vollmacht zwei volle Tage vor der Generalversammlung bei der eingetragenen Geschäftsstelle in London oder bei der Allgemeinen Deutschen ECreditanstalt in Leipzig oder deren Abteilung Becker & Co., Hainstraße 2, ferner bei der Mittel⸗ deutschen Creditbank, Berlin C. 2, Burgstr. 24, hinterlegt werden.

London, den 15. August 1913.

The Leipzig Crystal Palace

Company ELtd. Im Auftrage: J. R. P. Gurney, Sekretär.

8