1913 / 201 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 26 Aug 1913 18:00:01 GMT) scan diff

0271] Verfügung.

Die am 19. 12. 1912 gegen

kruten Arnold Hill aus dem Landwehr⸗

bezirk Forbach erlassene Fahnenfluchts⸗

erklärung wird hiermit zurückgenommen.

Saarbrücken, 20. 8. 13. 8 Gericht 31. Division.

1

2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fundsachen, Zustellungen

[50254] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in Bielewo belegenen, im Grundbuche von Bielewo Blatt Nr. 74 und 124 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen des Bauuntern⸗ nehmers Robert Heidekorn und dessen Ehefrau, Bertha geb. Handke, eingetragenen Grundstücke am 30. Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, an Gerichtsstelle, Rat⸗ haus, Zimmer Nr. 7, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstück Bielewo Blatt 74 ist ein bebautes Grundstück mit Acker, ist 2,92,70 ha groß, 5,03 Taler Grundsteuerreinertrag, 60 Gebäude⸗

[50255] Aufgebot.

Die Volksversicherungspolicen 911 330 u. 332 Schneeweiß, Mittweida, über ein Kapital von je K. 69,—, Vers⸗Beginn 5. Februar 1906, sind nach Angabe der Partei in Verlust geraten. Wir erklären die Policen für ungültig, wenn etwaige Ansprüche aus denselben seitens dritter Personen nicht binnen 2 Monaten geltend gemacht werden. (Wiener) „Allianz“ Lebens⸗ u. Renten⸗ Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft Filial⸗Direktion Dresden, Walpurgisstr. 2. [49552] Aufgebot. 18 F 36/13. 1.

Die Frau Baumeister Martha Perxg, r.,

Inhaber der spätestens in 1914, Mittags 12 Uhr, ver dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Krastloserklärung der Urkunde erfolgen

Urkunde wird aufgefordert, dem auf den 31. März

wird. Geestemünde, den 16. August 1913. Königliches Amtsgericht. III.

[50265] Aufgebot.

Die Eheleute Werkbaumeister Anton Stehle und Maria Franziska geb. Horn aus Stuttgart haben das Aufgebot zum Zweck der Ausschließung des Gläubigers der im Grundbuche von Trillfingen in

termin anzumelden, widrigenfalls i Ausschließung mit ihren Rechten erfolgen wird (F 4/13). Friedewald, den 19. August 1913. Königliches Amtsgericht.

[50263] Aufgebot. Der Schloßbauer Josef Gekle von Rexingen hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung des Miteigentümers zur Hälfte an der im Grundbuche von Dettingen eingetragenen Parzelle Nr. 469, groß 33 a 45 qm, Nadelholz und Weg auf dem Ihlingerberg jetzt Parzelle Nr. 266 gemäß § 927 B. G.⸗B. be⸗ antragt. Die Witwe Josef Sayer aut Rexringen, deren Aufenthalt nicht bekannt

ihre

. Untersuchungsfachen.

MRuüufgoeßoto. Morluf & s 71 3 Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. . Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰. 1

92 n.

Wirtsch Wirtschaft Dlll 9“

Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

9. Bankausweise. r 73 . n .Verschiedene Bekanntmachungen.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u.

[49940] Herzogliches

Amtsgericht Salder hat

wohnhaft, minderjährige Kinder des Fabrik⸗ arbeiters Ludwig Wilburt, vertreten durch

Julius Plugge, z. Z. unkekannten Aufent⸗ halts, unter der Behauptung, daß der Be⸗

[49938]

Die Erben bezw. Erbeserben des Fleischer⸗ meisters Löbel Schlesinger in Groß Strehlitz, nämlich: 1) der Kaufmann Bernhard (John) Schlesinger in New York U. S. A., 2) der Kaufmann Emil Schlesinger in Halle a. S., 3) der Kaufmann Jacob (Frank) Schlesinger in New York U. S. A., 4) die Kaufmannsfrau Ottilie Kuttner in Groß Strehlitz, 5) die Bäckermeistersfrau Charlotte Nothmann in Groß Strehlitz, 6) der Fleischermeister Georg Schlesinger in Posen, 7) der Kaufmann Julius Schlesinger in Berlin, 8) die Kaufmanns⸗ frau Erna Krisch in Posen, 9) der Kauf⸗ mann Jemar Schlesinger in Berlin, 10) der Fleischer Ludwig Schlesinger in Posen, 11) der Kaufmann Max (Martin) Schlesinger in Fürth, 12) die Kaufmanns⸗ frau Amalie Angreß in Kattowitz, 13) der Kaufmann Heymann Seelig Schlesinger in Berlin, 14) die Kaufmannswitwe Hen⸗ riette Schlesinger in Berlin, 15) die Kauf⸗ mannswitwe Marie Schlesinger in Halle g. S., 16) der Buchdruckereibesitzer Emil Schlesinger in Halle a. S., 17) der Kauf⸗ mann Alfred Schlesinger in Berlin, 18) der Kaufmann Richard Schlesinger in Berlin, 19) die unverehelichte Mar⸗ garethe Rosa Schlesinger in Halle a. S, sämtlich vertreten durch den Kaufmann Emil Schlesinger in Halle und dieser wiederum vertreten durch Rechtsanwalt Naumann in Groß Strehlitz, klagen gegen den Kaufmann und Photographen Bruno Luft in St. Louis Mo., jetzt unbekannten Aufenthalts. Eingetragener Eigentümer von Groß Streblitz Stadt Blatt 66 ist der Kaufmann Löbel Schsesinger. Der⸗ selbe ist am 17. Januar 1902 verstorben und von den im Rubrum der Klage zu 1 bis 19 verzeichneten Personen beerbt worden. Auf dem Grundstücke des Erb⸗ lassers sind in Abteilung 3 unter Nr. 13 125 Taler mit 5 % für den Kaufmann Moritz Luft in Gleiwitz eingetragen, welche derselbe mit dem Zinsrecht in der no⸗ tariellen Urkunde vom 14. November 1871 an den Kaufmann Bernhard Luft in Peiskretscham abgetreten hat. 8 sind auf demselben Grundstück für den Kauf⸗ mann Bernhard Luft unter Nr. 15 300 Taler mit 6 % verzinslich und unter Nr. 16 375 Taler mit 6 % verzinslich eingetragen. Bernhard Luft ist am 11. No⸗

geb. Jurgschat, in Königsberg in Kalthöfische Str. 41, vertreten durch Rechtsanwalt Max Möller in Königsberg i. Pr., hat das Aufgebot des 3

durch Ausschlußurteil vom 19. August 1913 die Rechte der unbekannten Gläu⸗ biger an den auf dem Kleinkothofe No. ass. 68 zu Beoistedt, Grundbuch Band 1 Blatt 65 Seite 391 eingetragenen Hypotheken, 1) dem rückständigen Allodi⸗ fikationskapital zu 22 50 und 2) den eventuellen Sukzessionsentschädi⸗ gungsansprüchen zu 2979 ℳ, ausgeschlossen. Salder, den 21. August 1913. 8 Der Gerichte schreiber

des Herzoglichen Amtsgerichts:

G. Ohms, Gerichtssekretär. [50248] 8 Oeffentliche Zustellung. 10 R 444113. Die Haushälterin Ehefrau Karl Brücken, Maria geb. Thönissen, in Cöln, Thieboldsgasse 112a, Klägerin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Nagel in Cöln, Breitestraße 37/39, klagt gegen ihren Ehemann, den Fuhrmann Karl Brücken, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, Beklagten, auf Grund der Behauptung, 1) daß der Beklagte die Klägerin böswillig arls e und sich nicht mehr um sie und die Kinder gekümmert hat, 2) daß der Beklagte dem Trunke er⸗ geben war und die Klägerin oft mißhandelt und beschimpft hat, 3) daß der Kläger Ehe⸗ bruch getrieben hat, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 10. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Cöln, Reichenspergerplatz, Zimmer Nr. 251, auf den 27. November 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗

macht. Cöln, den 18. August 1913.

Meurer, als Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts.

[50246] Oeffentliche Zustellung. Die Wäscherin Marie Malowerch in Warnsdorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Heinrich Hoffmann in Dresden, klagt gegen den Fabrikarbeiter Urban Malowerch, früher in Dresden, Böhmische⸗ straße 27 II, jetzt unbekannten Aufent⸗

ihren Pfleger August Bernauer, Bäcker⸗ meister in Mannheim, Riedfeldstraße 99, und dieser durch Rechtsanwalt Gerhardt in Frankenthal vertreten, haben gegen ihren Vater Ludwig Wilburt, Fabrikarbeiter, früher in Ludwigshafen a. Rh. wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthaltsoris, Be⸗ klagten, Klage erhoben mit dem Antrage: Gefalle es dem K. Landgerichte Franken⸗ thal, II. Zivilkammer, zu erkennen: 1) der Beklagte wird verurteilt, an die Kläger eine vierteljährlich vorauszahlbare Unter⸗ haltsrente von monatlich vier und zwanzig Mark nebst Zinsen hieraus zu vier Prozent vom Fälligkeitstage an zu bezahlen, 2) der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, 3) das ergehende Urteil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt. Die Kläger laden Beklagten zur mündlichen Verhandlung in die Sitzung der II. Zivil. kammer des K. Landgerichts Frankenthal vom Samstag, den 18. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung zur Anwaltsbestellung. Frankenthal, den 23. August 1913. Kgl. Landgerichtsschreiberei.

[50234] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Georg Löhlein, Herren⸗ kleidergeschäft in Aalen, vertreten durch Rechtsanwalt Storz in Aalen, klagt gegen den Robert Ott, Schreiner von Bühler, Gde. Adelmannsfelden, O.⸗A. Aalen, zur⸗ zeit mit unbekanntem Aufenthalt in der Schweiz, wegen Forderung aus Kauf, mit dem Antrag auf kostenfällige Verurteilung des Ort zur Bezahlung von 35 Rest⸗ kaufpreis für gelieferte Waren vom Januar 1913 nebst 4 % Zinsen hieraus seit dem Tage der Klagzustellung. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das K. Amtsgericht Aalen auf Mittwoch, den 1. Oktober 1913, Nachmittags 3 Uhr, geladen.

Den 22. August 1913.

Holzhauser, Gerichtsschreiber

K. Amtsgerichts Aalen (Württ.).

[50226] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma „Normannia“ Inkasso⸗ Büreau in Nürnberg, Allersbergerstraße 32, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Katschke in Berlin, Alexanderstraße 51/52, klagt gegen den Walther Borchardt, früher in

. u. dergl.

150253] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Prinzessinnenstr. 27, be⸗ legene, im Grundbuche von der Luisen⸗ stadt Band 34 Blatt Nr. 1778 zur Zeit der Eintraaung des Versteigerungsvermerks

auf den Namen der Witwe Wilhelmine Gieche, geb. Stieler, zu Berlin ein, getragene Grundstück, bestehend aus Vorderwohnhaus mit rechtem Seitenflügel, Hof und abgesondertem Klosett, am 29. Ok. tober 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113 115, persteigert werden. Das in der Grund⸗ steuermutterrolle nicht nochgewiesene Grund⸗ stück hat in der Gebäudesteuerrolle die

klagte mit einem Betrage von 3000,— ℳ, den er für den Kläger abholen sollte, ge⸗ flohen sei, mit dem Antrage auf Zahlung von 3000,— ℳ. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 3. November 1913, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 77, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 21. August 1913.

Potthast,

Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts.

[50239] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Bimskies⸗ & Bimsdielen⸗ Vertrieb G. m. b H., vertreten durch ihren Geschäftsführer in Düsseldorf⸗Obercassel, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Goldberg, Düsseldorf, klagt gegen den Gustav Klusmeyer, früher in Düssel⸗ dorf, Hernsbachstraße 19, auf Grund Warenlieferung, mit dem Antrage: 1) der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einhundertfünfunddreißig Mark 24 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagetage sowie 8,40 Kosten des voraufgegangenen Mahnverfahrens zu zahlen, 2) das ÜUrteil ist vorläufig vollstreckbar. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Düsseldorf auf den 17. November 1913, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 64, im Justizgebäude am Königsplatz, geladen.

Düsseldorf, den 21. August 1913.

Lenzen, Gerichtsschreiber des Könlglichen Amtsgerichts.

[49949] Oeffentliche Zustellung.

Der Wirt Ewald Euler in Essen⸗West, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt W. Wichmann II. in Essen, klagt gegen den Schlosser Heinrich Paul, früher in Essen, Alfredshof, unter der Behauptung, daß er dem Beklagten’ am 15. April 1913 ein Darlehn von 42 50 gewährt habe, das am 24. April 1913 zurückzuzahlen war, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig und vorläufig vollstreckbar zu ver⸗ urteilen, an den Kläger 42,50 nebst

Band 15 Art. 793 Blatt 239 auf Parzelle Nr. 813 für den Jais Hilb aus Haiger⸗ loch eingetragenen Hypothek von 100 Gulden emäß § 1170 B. G.⸗B. beantragt. Der Gläubiger sowie dessen etwaige Rechts. nachfolger werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 11. November 1913, Vormitt 10 Uhr, Zimmer Nr. 10 des hiesigen Amtsgerichts anberaumten Auf⸗ gebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls thre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. Haigerloch, den 14. Juli 1913 Königliches Amtsgericht.

steuernutzungswert. Grundsteuermutterrolle Art. 65. Gebäudesteuerrolle Nr. 46. Das Grundstück Bielewo Blatt 124 besteht aus Weide und Acker, ist 1,29,60 ha groß, 3,51 Taler Grundsteuerreinertrag⸗ Grund⸗ steuermutterrolle Art. 105. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 2. August 1913 in das Grundbuch eingetragen. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks aus dem Grundbuche nicht er⸗ sichtlich waren, spätestens im Versteige⸗ rungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaub⸗ haft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nach⸗ esetzt werden. Diejenigen, welche ein der entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Er⸗ teilung des Zuschlags die Aufhebung oder

ist, die im Grundbuch als Eigentümernn eingetragen ist, sowie alle diejenigen Per⸗ sonen, welche Eigentumsrechte an der vor⸗ bezeichneten Grundstückshälfte geltend machen wollen, werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 11. No⸗ vember 1913, Vormitt. 10 Uhr, Zimmer Nr. 10, auf dem hiesigen Amtts⸗ gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihe Ausschließung erfolgen wird. Haigerloch, den 14. Juli 1913. Königliches Amtsgericht.

[50257] Aufgebot. . Die Grundbesitzer Albert und Johanm Czornyschen Eheleute in Polnisch Krawarn, vertreten durch Justizrat Skaletz in Ratibor, haben das Aufgebot zum Zwecke der Aus⸗ schließung des Eigentümers des Grund⸗ stücks Blatt Nr. 179 Makau beantragt. Als Eigentümer des erwähnten Grund⸗ stücks ist Magdalena Pientok, verehelichte Czorny, eingetragen. Auf. Antrag der Albert und Johanna Czornyschen Eheleute als Eigenbesitzer wird der bisherige Eigen⸗ tümer des Grundstücks aufgefordert, seine Rechte spätestens im Aufgebotstermine vom 6. November 1913, Mittags 12 Uhr, Zimmer 11, anzumelden, widrigenfals seine Ausschließung erfolgen wird. Ratibor, 19. August 1913. Königliches Amtsgericht.

[49947] Aufgebot.

Der Blleichenbesitzer Oskar Vogt in Cassel, als Pfleger über den abwesenden Moritz Rust, hat beantragt, den ver⸗ schollenen, am 6. Oktober 1838 n. Cassel geborenen, zuletzt daselbst wohn⸗ haft gewesenen Moritz Rust, Sohn des Bleichers Stephan Rust in Cassel, für tet zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 27. April 1914, Vormittage 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Zimmer Nr. 48 des kohen Eng geschosses, anberaumten Aufgebotstermir zu melden, widrigenfalls die Todet⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht de Aufforderung, spätestens im Aufgebott⸗

Fundsachen, Zustellungen 1a u. dergl.

Der Lokalrichter Gustav Häfner in Dresden hat als Verwalter des Nachlasses des am 25. April 1913 in Dresden, Marienstraße 34, verstorbenen Friseurs Gustav Adolf Alfred Marth das Auf⸗ gebot der Nachlaßgläubiger beantragt. Dem⸗ gemäß werden alle diejenigen, denen eine Forderung an den Nachlaß des genannten Erblassers zusteht, hierdurch aufgefor⸗ dert, ihre Forderungen bei dem unter⸗ zeichneten Gerichte spätestens in dem Auf⸗ gebotstermine, der auf den 4. No⸗ vember 1913, Vormittags 11 Uhr, Lothringer Straße 1 I, Zimmer 118, an⸗ beraumt wird, anzumelden; die Nach⸗ laßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt, auch haftet den Nachlaßgläubigern, welche sich nicht melden, jeder Erbe nach v der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab⸗ schrift beizufügen.

Dresden, den 21. August 1913. Königliches Amtsgericht. Abt. III.

[49945]

Der Lokalrichter Gustav Häfner in Dresden hat als Verwalter des Nachlasses des am 4. Juni 1913 in Dresden, Rosen⸗ straße 55, verstorbenen Kaufmanns Bern⸗ hard Otto Steglich das Aufgebot der Nachlaßgläubiger beantragt. Demgemäß werden alle diejenigen, denen eine Forde⸗ rung an den Nachlaß des genannten Erblassers zusteht, hierdurch aufgefordert, ihre Forderungen bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebots⸗ termine, der auf den 4. November

am 3. Juni 1910 von der „Providentia, Frankfurter 1“ in Frankfurt a. M.“ ausgestellten Legescheins über die Police Nr. 57 770, laut deren das Leben der minderjährigen Elsbeth Michalowsky in Königsberg, gesetzlich vertreten durch ihre Mutter Käthe Michalowsky, auf die Summe von 3000 versichert worden ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. April 1914, Vor⸗ mittags 11 ½ Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Hauptgerichtsgebäude, 2. Stock, Zimmer 129, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Frankfurt a. M., den 18. August 1913.

Königliches Amtsgericht. Abt. 18.

[49950] Aufgebot. Der Verlust der nachbezeichneten Urkunde ist glaubhaft gemacht. Auf Antrag des Kaufmanns Albert Benjamin in Berlin, Solingerstraße 10, wird diese zum Zwecke der Kraftloserklärung aufgeboten, näm⸗ lich: Ein Wechsel d. d. Rosenhein, den 25. Dezember 1911, ausgestellt von Franz Stechl auf Herrn Arnold & Hoffmann, Nahrungsmittelbranche in Bruchsal, 3 Monate dato fällig über 500 ℳ, mit Akzept der Bezogenen. Der Inhaber der bezeichneten Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 21. November 1913 Vorm. 9 Uhr, Zimmer Nr. 9, II. Stock, vom Amts⸗ gericht Bruchsal anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte bei dem unter⸗ fertigten Gerichte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung erfolgen wird. Bruchsal, den 19. August 1913.

Gr. Amtsgericht. I. Dies veröffentlicht der Gerichtsschreiber.

[49551] Aufgebot.

Die Aktiengesellschaft Dresdner Bank in Berlin, vertreten durch die Vorstands⸗ mitglieder Geheimer Kommerzienrat Gut⸗ mann und Geheimer Oberfinanzrat a. D

[50262] 1 Herzogliches Amtsgericht Holzminden hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Der Großköter Wilhelm Ebeling aus Boffzen hat das Aufgehot zum Zwecke der Ausschließung der Gläubiger der in das Grundbuch für Boffzen Band I Blatt 20 in Abteilung 3 unter Nr. 3 auf Grund der Schuldverschreibung vom 1. Mart. 1810 resp. der Zession vom 5 Mart. 1816 am 9. Auzust 1828 eingetragenen Darlehns⸗ bypothek zu Einhundert Taler gemäß 5 1170 B. G.⸗B. beantragt. Diese Hypothek ist eingetragen für die Vor⸗ muüͤnder der Karl Sontagschen Kinder, Pastor Kalbe und Förster Mittendorf. Die Gläubiger werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 14. November 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem Amtsgericht Holzminden anberaumten Auf⸗ gebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. Holzminden, den 16. August 1913. Der Grrichtsschreiber Herzoglichen Amts⸗ gerichts. J. V.: Hartmann, Gerichteschreiberaspirant.

Nummer 2561 und ist bei einem jährlichen

Nutzungswert von 5730 zu 228 jähr⸗

licher Gebäudesteuer veranlagt. Der Ver⸗

steigerungsvermerk ist am 31. Juli 1913 in

b1“ H 121.13. einstweilige Einstellung des Verfahrens Köni agliches Amts gericht Berlin Mitte. herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht Abteilun 87 der Versteigerungserlös an die Stelle des

8 versteigerten Gegenstandes tritt. Kosten, den 15. August 1913.

[44639] Zwangsversteigerung. Königliches Amtsgericht.

b Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von WBerlin⸗Wedding Band 119 Blatt Nr. 2754 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Aktiengesellschaft „Baugesellschaft für Mittelwohnungen in Liqui.“ hier einge⸗ tragene Grundstück am 24. September 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, versteigert werden. Das Grund⸗ stück ist in der Kamerunerstraße 47, Ecke Togostraße 74, belegen und umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 20 Parzelle 616,/50 ꝛc. und 626/55 ꝛc. mit einer Gesamtgröße ven 6 a 22 qm. Es besteht aus einem Vordereckwohnhaus mit Seiten⸗ flügel und Hof und ist in der Grund⸗ steuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 4166 und in der Gebäudesteuerrolle desselben Beiirks unter derselben Nummer mit einem jähr⸗

[49928] Kgl. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Aufgebot. 1

AufAntrag des Oberholzhauers Matthäus Metzler in Schmalegg, O.⸗A. Ravens⸗ burg, vertreten durch Rechtsanwalt Lullig in Ravensburg, ist das Aufgebotsver⸗ fahren zum Zweck der Krastloserklärung der auf den Inhaber lautenden Württembergischen Staatsschuldverschrei⸗ bung Lit. O Nr. 3242 über 200 ℳ, ausge⸗ stellt am 1. Juli 1881 und verzinslich zu 3 ½ % auf 1. Februar und 1. August, eingeleitet worden. Aufgebotstermin ist bestimmt auf Samstag, den 11. Juli 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, Gerichts⸗ nebengebäude, Ulrichstr. 10, II. Stock, Zimmer 14. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens im Aufgebots⸗ termine scine Rechte bei dem Gericht an⸗ zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗

[49946]

Herzogliches Amtsgericht Königslutter hat folgendes Aufgebot erlassen: Der Land⸗ wirt Richard Göe in Boimstorf hat das Aufgebot des Hypothekenbriefs für die im Grundbuche von Boimstorf Bd. I Bl. 13 Seite 53 in Abt. III unter Nr. 2 für die Witwe des weil. Kotsassen Heinrich Teudler, Sophie geb. Göe, in Beien⸗ rode eingetragene Hypothek zu 3000 beantragt. Der Inhaber der Urkunde

lichen Nutzungswert von 11 600 ver⸗

zeichnet. Der Zwangsverwaltungsvermerk

ist am 15. Januar 1913, der Versteige⸗

rungsvermerk ist am 15. Juli 1913 in

das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 25. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

Abteilung 6.

[44640] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 110 Blatt Nr. 2544 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Architekten Hubert Lehmann in Char⸗ lottenburg eingetragene Grundstück am 18. September 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, 1, versteigert werden. Das Grund⸗ stück liegt in Berlin, Soldinerstraße 20. Es ist 8a 8qm och Parzelle Karten⸗ blatt 24, Flächenabschnitt 2026/41 und mit %0 Taler Reinertrag unter Nr. 5714 der Grundsteuermutterrolle des Gemeinde⸗ bezirks Berlin eingetragen. Das Verfahren zur Feststellung des Gebäudesteuernutzungs⸗ wertes der auf dem Grundstück errichteten Gebäude ist noch nicht abgeschlossen. Der Versteigerungsvermerk ist am 21. Juli 1913 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 28. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

Abteilung 7. 8

[50252] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 56 Blatt Nr. 1344 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Tischlermeisters Julius Gruber in Berlin eingetragene Grundstück am 17. Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Ge⸗ richt, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das zu Berlin, Bliesenthaler⸗ straße 20, belegene Grundstück enthält: a. Vorderwohnhaus mit besonderem Ab⸗ tritt, Hof und Garten, b. Seitengebäude linke mit Wohnung und Stall, c. Remise, d. Seitengebäude links mit Wohnung und Werkstatt, e. Schuppen binten links, und besteht aus dem Trennstück Kartenblatt 24 Parzelle 1199/53 von 7 a 31 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 3463 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 3463 mit einem jäͤhrlichen Nutzungswert von 4720 verzeichnet Der Versteigerungsvermerkist am 11. August 1913 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 20. August 1913.

folgen würde. 8 Stuttgart, den 20. August 1913. Der Gerichtsschreiber: Volk.

[50260]

Aufgehoben wird die auf Antrag des Kaufmanns Gustav Alfred Schreiber in Weinböhla unterm 21. September 1912 erlassene Zahlungssperre, betr. die von dem erbländischen ritterschaftlichen Creditverein im Königreich Sachsen in Leipzig ausge⸗ gebenen 3 ½ % Pen riet. über 2000 Ser. X Lit. A Nr. 588 und über 1000 Ser. XI Lit. B Nr. 847 s. Anh. Leipzig, am 20. August 1913. Königliches Amtsgericht. Abt. I. 16.

[49560] .““ Der Versicherungsschein Nr. 278 271, ausgestellt unter unserer früheren Firma „Lebensversicherungsbank für Deutschland“, und auf den Namen des Schutzmanns Herrn Julius Wilhelm Emil Reivestein in Leipzig lautend, soll abhanden gekommen sein. Wer sich im Besitze der Urkunde befindet oder Rechte an der Versicherung nachweisen kann, möge sich bis zum 26. Oktober 1913 bei uns melden, widrigenfalls wir die Versicherungssumme ohne Rückgabe des Versicherungsscheins an die nach unseren Büchern Berechtigten zahlen werden.

Gotha, den 21. August 1913.

Gothaer Lebensversicherungsbank a. G.

Dr. R. Mueller.

[49953] Der Versicherungsschein Nr. 448 201, ausgestellt unter unserer früheren Firma „Lebensversicherungsbank für Deutschland“, nach welchem eine Versicherung auf das Leben des Herrn Friedrich Eduard Wil⸗ helm Holstein, Direktor des Vereins Creditreform in Brünn, jetzt in Wien, genommen ist, soll abhanden gekommen sein. Wer sich im Besitze der Urkunde befindet oder Rechte an der Versicherung nachweisen kann, möge sich bis zum 26. Oktober 1913 bei uns melden, widrigenfalls wir dem nach unseren Büchern Berechtigten eine Ersatzurkunde ausfertigen

werden. Gotha, den 22. August 1913. Gothaer Lebensversich rvungsbank a. G. Dr. R. Mueller.

[50321] Oeffentliches Aufgebot. Der auf Herrn Rechnungsrat Hugo Krug in Friedenau lautende, unterm 28. Mai 1910 ausgestellte Hinterlegungs⸗ schein über die Police Nr. 56 957 ist in Verlust geraten. Wenn innerhalb dreier Monate der Inhaber des Hinterlegunas⸗ scheins sich nicht bei uns meldet, werden wir diesen für kraftlos erklären. Magdeburg, den 22. August 1913. Wilhelma in Magdeburg Allgemelne

Mueller in Berlin, hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, von der Firma Baur und Horn in Cassel ausgestellten, auf das Bankhaus Damms & Streit in Cassel gezogenen und von diesem akzeptierten, an die Dresdner Bank Filiale Cassel weitergegebenen, am 3. September 1913 fälligen Wechsels über 20 000 in Buchstaben zwanzigtausend Mark be⸗ antragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. März 1914. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 48 des hohen Erdgeschosses, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Cassel, den 15. August 1913. Königliches Amtsgericht. Abteilung III.

K. Amtsgericht Stuttgart⸗Stadt. [49929] Aufgebot.

Auf Antrag des Kaufmanns Paul Schweitzer in Frankfurt a. M.⸗Ginnheim, vertreten durch Rechtsanwälte Dr. Linden⸗ maier u. K. Veit in Stuttgart, ist das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Kraft⸗ loserklärung der dem Antragsteller abhanden gekommenen Wechselurkunden:

1) Wechsel über 250,—, fällig am 15. Aug. 1913 in Stuttgart, Aussteller: Maja Tee⸗Importgesellschaft m. b. H. in Stuttgart, Bezogener u. Akzeptant: Paul Schiler, Kaufmann daselbst,

2) Wechsel über 1000,—, fällig am 20. Oktober 1913 in Stuttgart, Aussteller: Maja⸗Tee⸗Importgesellschaft m. b in Stuttgart, Bezogener u. Akzeptant: Wil⸗ helm Schweikher daselbst,

gemwäß §§ 73 W.⸗O., 946 ff., 1003 ff. Z.⸗P.⸗O. eingeleltet worden. Aufgebots⸗ termin ist bestimmt auf Samstag, den 25. April 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, Gerichtsnebengebäude Ulrich⸗ straße 10, Zimmer 14. Der Inhaber der ÜUrkunden wird aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermin seine Rechte an⸗ zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Stuttgart, den 19 August 1913.

Der Gerichtsschreiber: Volk.

[50256] Aufgebot.

Der Hofbesitzer Friedrich Haxsen aus Ueterlande, als Testamentsvollstrecker über den Nachlaß der Witwe des Hofbesitzers Karl Haxsen, Christine geb. Pecksen, zu⸗ letzt in Stotel, hat das Aufgebot des Hypothekenbriefes über die im Grundbuch von Lanhausen Band II Artikel 61 in Abteilung III unter Nr. 1 für die Witwe des Hofbesitzers Karl Haxsen in Geeste⸗ münde, Christine geb. Pecksen, eingetragenen

[50267]

wird ausgefordert, spätestens in dem auf den 19. März 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem Herzoglichen Amts⸗ gerichte Königslutter, Zimmer 4, anbe⸗ raumten Aufgebotstermin seine Rechte an⸗ zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Königslutser, den 18. August 1913 Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amts⸗ gerichts: Hollenkamp, Gerichtssekretär.

[50258] Aufgebot.

Der Bergmannsinvalide Wilhelm Hart⸗ mann aus Clausthal hat das Aufgebot des vernichteten Kypothekenbriefes über die im Grundbuche von Zellerfeld Band VI Artikel 37 Abteilung III Nr. 5 für ihn eingetragene Hypothek von 1500 ℳ, ver⸗ zinslich mit jährlich 4 ½ % seit 1. Oktober 1908, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen soll.

Zellerfeld, den 7. August 1913.

Königliches Amtsgericht.

[50259] Aufgebot. Der Fuhrherr August Achilles aus Clausthal hat das Aufgebot des Hypo⸗ thekenbriefs über die für ihn und seinen Bruder Carl Achilles im Grundbuche von Clausthal⸗Stadt Band X Artikel 486 Abteilung III unter Nr. 5 auf Grund der Schuldurkunde vom 27. November 1901 am 29. November 1901 über eine Forderung von 3000 eirgetragene Hypothek beantragt. Der Inhaber der Ürkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumeldem und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Zellerfeld, den 7. August 1913. Königliches Amtsgericht.

Die Königliche Reglerung in Cassel (Wasserbauverwaltung) hat zum Zwecke der Anlegung eines Grundbuchblattes das Aufgebot der in der Grundsteuermutter⸗ rolle Artikel 153 von Heimboldshausen eingetragenen Parzelle Blatt 8 Nr. 95, der Stärkelsbach, 5 a 70 qm, beantragt. Es worden daher alle Personen, welche das Eigentum an dem aufgebotenen

termin dem Gericht Anzeige zu machen. Cassel, den 19. August 1913. Königliches Amtsgericht. Abt. III.

[49941] Aufgebot.

Der Ackerer Felix Gasser in Oberlan hat beantragt, den verschollenen Albent Eggenschwiller, geboren im J Jahr⸗ 1854 in Montbeliard, zuletzt wohnhan in Winkel, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgeforder, sich spätestens in dem auf den 25. März 1914, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Au⸗ ebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An allt, welche Auskunft über Leben oder Tod de Verschollenen zu erteilen vermögen, erge die Aufforderung, spätestens im Aufgebotz⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen, Pfirt, den 18. August 1913. Kaiserliches Amtsgericht. Dr. Geller.

[49934]

K. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Aufgebot. b Konrad Friedrich Bäßler, Galanterle⸗ warenarbeiter von Stuttgart, geb. an 5. September 1849 in Raveneburg Sohn der verst. Maschinenmeisterseheleunt Friedrich Bäßler u. Friedrike geb. Walte in Stuttgart, welcher spätestens anfande⸗ der 1880 er Jahre nach Amerika verzogen und seitdem mit unbekanntem Mi⸗ enthalt abwesend ist, wird zufolge zn⸗ gelassenen Aufgebotsantrags der ledigen Anna Barbara Walter in Stuttgan hiermit aufgefordert, spätestens in den auf Samstag, den 18. April 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, vor⸗ den K. Amtsgericht Stuttgart Stadt, 8Eg. nekengebaude, Ulrichstr. 10, II. Siach Zimmer 14, bestimmten Aufgebotstermin sich zu melden, widrigenfalls seine Lonh erklärung erfolgen würde. An alle, we b Auskunft über Leben oder Tod des 16 schollenen zu erteilen vermögen, ergebt Aufforderung, spätestens in dem gög gebotstermin dem Gericht Anzeige

machen. 1

Stuttgart, den 20. August 1913.

Der Gerichtsschreiber: Volk.

[49553]

Durch Ausschlußurteil vom 6. 1913 ist der Tischler Johann 2e Beckmann, geboren am 27. Januar! . zu Oststeinbek, zuletzt wohnhaft in de Vereinigten Staaten von Nordamerste für tot erklärt. Als Todestag ist de 1. Januar 1881 festaestellt. 1

Augus

Jacc

Grundstück in Anspruch nehmen, auf⸗

22

auf den 22. Oktober 1913, mittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding

Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft.

Hypothek von 6500 beantragt. Der

neten Gericht anberaumten

gefordert, ihre Rechte spätestens in dem Vor-

Reinbek, den 6. August 1913 9 Königliches Amtsgericht.

Aufgebots⸗!]

1913, Vormittags 112 Uhr, Lothringer Straße 1 I, Zimmer 118, an⸗ beraumt wird, anzumelden; die Nachlaß⸗ gläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Ver⸗ bindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Be⸗ friedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt, auch haftet den Nachlaßgläubigern, welche sich nicht melden, jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkett. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Dresden, den 22. August 1913. Königl. Amtsgericht. Abt. III.

[49948] Aufgebot.

Rechtsanwalt Justizrat Blitz zu Dillen⸗ burg hat als Verwalter des Nachlasses des am 9. Februar 1913 in Uckersdorf verstorbenen Landmanns Johannes Pfeifer aus Uckersdorf das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nach⸗ laßglaäubigern beantragt. Die Nachlaß⸗ gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des ver⸗ storbenen Landmanns Johannes Pfeifer aus Uckersdorf spätestens in dem auf den 15. Oktober 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß⸗ gläubiger, welche g. nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbind⸗ lichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Be⸗ friedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkelt. Für⸗ die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Herborn, den 14. August 1913.

Koönigliches Amtsgericht.

851

halts.

ihnen abgeschlossenen Ehe aus dem Ver⸗ schulden des Beklagten ausgesprochen und der Beklagte verurteilt werde, ihr zu ihrem Unterhalte einen Betrag von monat⸗ lich 15 Kr. vom Klagstage zu zahlen, und zwar die bis zur Rechtskraft des Urteils verfallenen Beträge binnen 14 Tagen, die künftig fällig werdenden Beträge am ersten jeden Monats im vorhinein; das Urteil sei rechtskräftig. Sie beantragt: die Zwangsvollstreckung aus diesem Ver⸗ säumnisurteil im Deutschen Reiche für zulässig zu erklären; dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Dresden auf den 4. No⸗ vember 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Dresden, den 21. August 1913I.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[50236] Oeffentliche Zustellung. Die minderjäbrige Martha Kausen, ver⸗ treten durch ihren Vormund Theodor Kausen in Duisburg, Eigenstraße 11 a, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Grundmann zu Essen, klagt gegen den Konditorgehilfen Adolf Seul, früher in Essen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter mit der Mündelmutter in der gesetzlichen Empfäng⸗ niszeit geschlechtlich verkehrt habe, mit dem Antrage auf Zahlung von monatlich 20 Alimenten bis zum 16. Lebensjahre des Kindes einschließlich, beginnend mit dem 18. Juli 1913, zu Händen des Vormunds. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht hier auf den 22. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 143, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. Essen, den 10. August 1913. Kirchberg, Amtsgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[502431 Bekanntmachung.

1) Amalie Wilburt, geb. am 19. Ja⸗ nuar 1906, 2) Ludwig Wilburt, geb. am 21. April 1907, beide in Hechingen (Baden)

Sie behauptet: Sie habe gegen den Beklagten vor dem K. K. Kreisgericht Böhmisch Leipa unter dem 30. Dez. 1912. ein Versäumnisurteil erwirkt, worin die Scheidung von Tisch und Bett der zwischen

Berlin, Strausbergerstraße 6, III, unbekannten Aufenthalts, hauptung, daß

verdienende Provision bis März einen Betrag von 472,00 habe, ferner

710,90 ℳ. habe

seien bracht der Beklagte aber 437,90 ℳ, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin 437,90 nebst 4 % Zinsen

vorläufig vollstreckbar zu erklären.

wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte in Berlin, Neue Friedrichstraße 15, Zimmer 211/213, I. Stockwerk, auf den 18. Oktober 1913, Vormittags 11 Uhr. geladen. Berlin, den 14. August 1913.

Hauchwitz, Gerichtsschreiber des Könia⸗ lichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 7.

[50228] Oeffentliche Zustellung.

16. C. 1424/13 zu 5. 3 Der Hauseigentümer Karl Steinbart i Berlin SW. 68, Charlottenstraße 731I, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Bading, Justizrat Dr. Hanquet, Hr. Indig und Dr. Fürth in Berlin, Charlottenstraße 61, klagt gegen die Firma Off £ Möller, Inhaber: Kaufmann Karl Off, früher in Berlin SW. 68, Charlottenstraße 731, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr die Beklagte an rückständiger Miete für die Zeit vom 1. Juli 1913 bis 30. Sep⸗ tember 1913 350 schulde, mit dem An⸗ trage, die Beklagte kostenpflichtig und vor⸗ läufig vollstreckbar zu verurteilen, an den Kläger 350 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Juli 1913 zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte in Berlin, Neue Friedrich⸗ straße 15 I, Zimmer 244 246, auf den 29. September 1913, Vormittags 10 Uhr. geladen. Die Sache ist zur Feriensache erklärt und die Einlassungsfrist ist auf zwei Wochen festgesetzt. Berlin, den 16. August 1913. Der Gerichtsschreibern des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 16.

[50245] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Heinrich Mackenbrock in Witten, Bellers lohstraße 8, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Dr. jur. Cohen Luß in Dortmund, klagt

jetzt unter der Be⸗ der Beklagte in seiner Eigenschaft als Vertreter auf noch zu 1912 erhalten an Vorschüssen 236,95 hinzutreten, an Portospesen ꝛc. 1,95 ℳ, Ins Verdienen ge⸗ nur 273 00 ℳ, sodaß er zurückzuvergüten habe

seit dem 1. August 1913 zu zahlen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für 1 Zur mündlichen Verhandlung des Rebtsstreits

egen den!

zahlen.

Zwecke der öffentlichen Zustellung wir

(Aktenzeichen 13 C 1049/13.)

Essen, den 18. August 1913. Winckler, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[50231] Oeffentliche Zustellung.

Der Privatier Ferdinand Hauke Raudten, Bez. Breslau, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Justizrat Müller in Glogau, klagt gegen 1) die Frau Hedwig Herr⸗ mann, geb. Sucker, 2) deren Ehemann, den Einwohner Herrmann, früher zu

Beklagte zu 1 zu verurteilen: in Löschung der auf dem Grundstück Klein Kauer Blatt Nr. 13 für die Witwe Dorothea Hentschel, geb. Sucker, zu Klein Kauer eingetragenen Hypothek von 300 nebst Zinsen zu willigen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen; den Beklagten zu 2 zu verurteilen: die Erklärung seiner Ehefrau ehemännlich zu genehmigen und die Zwangsvollstreckung in das eingebrachte Gut seiner Ehefrau wegen der Kosten des Rechtsstreits zu dulden. Das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten aufs neue zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Glogau, Zimmer Nr. 89, auf den 22. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Glogau, den 20 August 1913.

(Unterschrift), Amtsgerichtsassistent, Ge⸗ richtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[50235] Oeffentliche Zustellung. Der Buchhalter Max Heinold in Leipzig⸗ Sellerhausen, Wurzener Str. 89, klagt gegen den Kaufmann Albin Simon, früher in Grimma, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte aus einem fälligen Darlehn vom Juni 1912 175 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, ihm 175 nebst 4 % Zinsen seit dem 11. Dezember 1912 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Könialiche Amts⸗ gericht Grimma auf den 13. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr. geladen. Grimma, den 21. August 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

4 % Zinsen seit dem 24. April 1913 zu 1 Der Beklagte wird zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Essen auf den 22. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 156, geladen. Zum

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

in

Berlin wohnhaft, mit dem Antrage, die

vember 1903 verstorben und hat in seinem Testament zu seinen Universalerben seine Ehefrau Berta Luft und als Nacherben 1) die verehelichte Berta Lewin in Zabrze, 2) Frau Kaufmann Emma Königsberger in Breslau, 3) den Kaufmann Georg Luft in Berlin, 4) Frau Rosalie Sachs in Rosdzin, 5) den Kaufmann Isidor Luft in Freiburg, 6) den Kaufmann 8 Luft in Berlin, 7) den Kaufmann Salo Luft in Roswein, 8) den Beklagten Kaufmann und Photo⸗ graph Bruno Luft, unbekannten Auf⸗ enthalts, 9) Frau Arzt Amalie Berger in Karlsbad, 10) den Kaufmann Max Luft in Peiskretscham, 11) Frau Selima Brauer in Breslau, eingesetzt. Beweis: Der Erbschein. Frau Berta Luft hat in der gerichtlichen Verhandlung vom 31. Ja⸗ nuar 1906 über den Empfang der oben bezeichneten Hypotheken quittiert und die Löschung derselben im Grundbuche be⸗ willigt. Da die Nacherben zur Zu⸗ stimmungserklärung zu der Löschung der Frau Luft verpflichtet sind, sind sie zur Abgabe derselben aufgefordert worden und haben auch, mit Ausnahme des Beklagten, zugestimmt. Gegen Bruno Luft ist des⸗ halb Klage erhoben worden mit dem An⸗ trage: den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, als Nacherbe nach dem Kauf⸗ mann Bernhard Luft in Peiskretscham seine Zustimmung zur Löschung der auf Blatt 66 Groß Strehlitz Stadt in Ab⸗ teilung 3 unter Nr. 13 eingetragenen Post von 125 Talern nebst 5 % Zinsen, unter Nr. 15 eingetragenen Post von 300 Talern nebst 6 % Zinsen und unter Nr. 16 ein⸗ getragenen Post von 375 Talern nebst 6 % Zinsen, zu geben und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Groß Strehlitz, Zimmer Nr. 17, auf den 8. November 1913, Vormittags 11 Uhr, geladen.

Groß Strehlitz, den 15. August 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts

b1A1AX“ 8 [50232] Oeffentliche Zustellung.

Der Moritz Schäfer, Verleger der Wochenschrift „Die Mühle“ und des „Deutschen Mühlen⸗Anzeigers“ in Leipzig, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Billhardt in Mainz, klagt gegen den Jean Ernst, Inhaber der Firma Ernst & Co. Süddeutsche Kraft⸗ futterwerke, früher in Mainz, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthaltsortes, unter der Be⸗ hauptung, daß Kläger im Auftrag des Beklagten in der Zeitung „Die Mühle“

verschiedene

Annoncen bekan