geldmasse der unverehelichten Catharina
Schwarz V B 1137/81 Rtz. Nr. 305/82
trotz vieler Bemühungen
1881 bis 4. November 1881 sowie wegen
Plupius den Betrag zwar liquidierte, jedoch ohne Angabe von Gründen nicht annahm, am 4. Oktober 1882. Im Jahre 1884 sind bereits 53,75 ℳ ausgezahlt worden. 8 8 b. 66 55 ℳ nebst 15,01 Zinsen, Kauf⸗
Plupius aus Jagstellen in der Zwangs⸗ versteigerungssache von Jagstellen Nr. 15 (K 17/82), hinterlegt von Rechtsanwalt Scheu in Heydekrug, da die Gläubigerin die Annahme des Geldes verweigerte, am 1. November 1882.
6) a. 14 ℳ Lohnmasse des Arbeiters Pantel, hinterlegt von der Königl. Eisen⸗ bahnbetriebe kasse zu Königsberg, da Pantel sich zur Empfangnahme des Geldes nicht gemeldet hat und sein Aufenthalt nicht zu ermitteln ist, am 26. April 1882.
b. 5,36 ℳ Erlös, der Witwe Meyhöfer gebührend aus dem Verkauf von Gegen⸗ ständen in der Sache des Bäckermeisters Hölzner⸗Insterburg ca Witwe Meyhöfer, binterlegt durch Gerichtsvollzieher Stahl in Insterburg am 24. Mai 1882, da die Meyhöfer von Insterhurg verzogen und ihr Aufenthaltsort nicht zu ermitteln ist, am 24. Mai 1882.
c. 13,93 ℳ Zoch⸗Borchert⸗Trakowskische Masse; die Empfangsberechtigte, Susanne Heinrlette Trakowski, geb. Zoch, die diesen Betrag in Sachen Zoch gegen Bovrchert IV C 213/81 erstritten hat und für die er beigetrieben ist, ist unbekannt nach Amerika verzogen, daher ist das Geld hinterlegt durch ihren Sachwalter, Rechts⸗ anwalt Siehr in Insterburg am 19. Juni
d. 5,09 ℳ in Sachen Jordan gegen
Gerichtsvollzieher Blank in Insterburg am 23. Juli 1882 hinterlegter Betrag, da der Empfänger des Geldes
nicht zu er⸗ nitteln ist,
e. 17,65 ℳ Rest der Suliesschen Depositenmasse, hinterlegt von Gerichts⸗ vollzieher Blank in Insterburg am 4. No⸗
1882 in Sachen Sulies gegen
C 422/82, da der Empfänger
ieses Betrages in seinem angeblichen
Wohnorte Harste bei Göttingen nicht zu rmitteln ist.
Im Jahre 1883 sind bereits 1,70 ℳ gezahlt worden. 3
f. 4 20 ℳ Arbeitslohnmasse des Arbeiters Pantel, s. Zt. in Insterburg aufhaltsam,
interlegt durch die Königliche Eisenbahn⸗ etriebskasse zu Königsberg, da der Auf⸗ nthalt des Pantel nicht zu ermitteln ist, m 21. November 1881.
7) a. 43,42 ℳ Reststreitmasse, hinter⸗ egt vom Rechtsanwalt Silber in Inster⸗ urg am 2. Januar 1882 infolge der in Sachen Klädtke gegen Jessat IV C 506/81
gemäß Beschluß des Königl. Amtsgerichts Insterburg vom 8. November 1881 statt⸗ gehabten Pfändung in Höhe von 203,35 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 5. November 1881 und von 300 ℳ vom 15. September
51,50 ℳ Kosten. Hierauf sind bereits an Kapital und
Zinsen gezahlt worden: im Jahre 1882: 1,20 ℳ, im Jahre 1883: 1200,59 ℳ, m Jahre 1884: 276,05 ℳ,
b. 44.15 ℳ nebst 10 ℳ Zinsen Rest⸗
streitmasse, hinterlegt durch Gerichtsvoll⸗
zieher Blank in Insterburg am 1. März
worden 14,50 ℳ.
Aufgebotsmasse, schlußerkenntnisses des Amtsgerichts Kau⸗ kehmen vom 30. Junker'schen Aufgebotssache F 3/81 dem Baltruscheiten, hinterlegt am 9. Dezember 1881
masse, hinterlegt durch das Amtsgericht Kaukehmen, da der Eigentümer der Forde⸗ rung bis jetzt noch unbekannt ist, 14. Juli
Spezialmasse, hinterlegt durch das Amts⸗ ericht Kaukehmen, da der Gläubiger ver⸗ orben ist und seine Erhen erst ermittelt 8, werden müssen, am 4. Oktober 1882. vollzieher 1 berechtigter: An den Empfangsberechtigten. kautionsmasse, welche bis zur Entscheidung des zurückbehalten werden 1 hinterlegt durch das Amtsgericht Kaukehmen Aufenthalt am 27. Januar 1882. B An Kapital und Zinsen sind bereits liches Amtsgericht I Berlin. 507,66 ℳ im Jahre berechtigter: Auf Anordnung des Gerichts. worden.
des
Eckert'schen Konkurssache 3/78 des Amts⸗ gerichts Tilsit, hinterlegt durch das Amts⸗ gericht Tilsit, da die Gläubigerin Handlung li Goldammer und Daniel in Königsberg nicht zu ermitteln ist, am 21. Oktober 1882.
Eckert'schen Konkursmasse 3/78, hinterlegt durch das Amtsgericht Tilsit, Empfänger des hinterlegten Betrages Be⸗ sitzer M. Palfner nicht zu ermitteln ist, am 6. Oktober 1882. G d. 28,38 ℳ Konkursmasse in der August Sommerfeld hier. Eckert'schen Konkurssache 3/78 des Amts⸗ gerichts Tilsit, von diesem hinterlegt, da die ’” des Betrages, Handlung Gustav S
mitteln gewesen ist, am 6. Oktober 1882.
gebotsmasse in der Aufgebotssache der auf Lasdehnen Nr. 27 in Abt. III Nr. 6 noch eingetragenen 449,34 ℳ (V F. 24/81 des Amtsgerichts Tilsit), Rechtsanwalt Brinkmann zu Tilsit am 28. November 1882.
gebotsmasse
Aufgebotssache III. Ar gerichts Tilsit durch den Justizrat Stern in Tilsit am 27. März 1882.
Jurgies, b Stepputtis'sche Aufgebotsmasse, binterlegt g. durch das Königliche Amtsgericht Tilsit in der Stepputtis'schen Zwangsversteigerungs⸗ sache Kallehnen Nr. 34 am 16. Marz 1882.
ihre Ansprüche und Rechte auf die gebotenen gebotstermine anzumelden, 9. Januar 1914. Vorm. 11 Uhr,
vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer g 41 G. 33 82 G
1 Im Jahre 1884 sind bereits ausgezahlt
9) a. 13,13 ℳ Junker⸗Gerull'sche
30. November 1881 in der von Amtsvorsteher Eduard Junker in
b. 16 96 ℳ Wolff⸗Weinbergsche Spezial⸗
am 1882.
berechtigter: Dombrowski.
Streckenarbeiter
7,26 ℳ Sicherheit zur Abwendung der
Hermann
auf Grund des Aus⸗ Zwangsvollstreckung, hinterlegt in Sachen des Arbeiters Ferdinand Göbel hier gegen den Fuhrherrn (Urteil des Amtsgerichts I Berlin vom 31. März 1883 — 2 C 1293. 83). G. 1 Nr. 98 83/84 und 16 ₰ Zinsen. Hinter⸗ leger: Gerichtsvollzieher Rhode I. hier. Empfangsberechtigter: An den Empfangs⸗ berechtigten.
Ludwig Andersen hier
84 ₰ Versteigerungserlös in Sachen
des Gürtlers Gottlieb Griebel, hier, gegen den Kaufmann Paul Krause, hier, hinter⸗
c. 3,59 ℳ Geschäftsagent F. Matzicksche legt gemäß Beschluß des Landgerichts 1
d. 6,84 ℳ nebst 0,21 ℳ Zinsen Rest⸗
Schwegat
Prozesses Rahn (G 39/81),
gegen soll 1883 ausgezahlt
10) a. 2,05 ℳ Streitmasse auf Grund Beschlusses des Königl. Amts⸗
zu Kamspowilken gegen li Trakseden
b. 3,55 ℳ Konkursmasse in der August
c. 2,59 ℳ Konkursmasse in der August
da der
eloff Nachfolger nicht zu er⸗
Betlin 88 C.
assistenten abzugsmasse B 1. 75, hinterlegt, weil der
Sommerfeld hier. Streckenarbeiter Robert Ebert
Sommerfeld hier. Emp 1z Streckenarbeiter Carl Fähndrich hier.
vom 19. April 1883, O. 120 K. III G I Nr. 119 83/84, und 50 ℳ Zinsen. Hinterleger: Gerichts⸗ Bischoff, hier. Empfangs⸗ 1526 ℳ Forderung des Bureau⸗ Schäfer aus der Pensions⸗
des Schäfer unbekannt ist. 1 Nr. 95 80/81. Hinterleger: König⸗ Empfangs⸗
25,30 ℳ Lohnforderung des Strecken⸗
arbeiters Robert Ebert hier, hinterlegt, weil sein Aufenthalt nicht zu ermitteln ist. gerichts Tilsit in Sachen des Schneiders E. I Nr. 153 83/84 Michael Funk den Grundbesitzer Stahl in V-C 119/79, hinterlegt durch Gerichts⸗ vollzieher Girzig in Tilsit am 29. Juli 1882.
Hinterleger: König⸗ Eisenbahnbetriebgamt Berlin⸗ Empsongabfrechtigter jer.
13,80 ℳ Lohnforderung des Strecken⸗
ches
arbeiters Carl Fähndrich hier, hinterlegt, weil sein Aufenthalt nicht zu ermitteln ist. F. I Nr. 154 83/84.
Hinterleger: König⸗ ches Eisenbahnbetriebsamt Berlin⸗ Empfangsberechtigter:
23,40 ℳ Lohnforderung des verstorbenen
Vorarbeiters Behrends zu Fürstenwalde hlnterlegt, weil die Erben trotz mehr⸗ maliger Aufforderung sich nicht legitimiert haben. Königliches Eisenbahnbetriebsamt Berlin⸗
B. I Nr. 176 83/84. Hinterleger:
Empfangsberechtigter:
An die Erben des Vorarbeiters Behrends zu Fürstenwalde.
4 ℳ gepfändetes Geld in Sachen der
Handlung Rudolf Heilbronner zu Karls⸗ ruhe gegen
den Kaufmann Albin Poepel
e. 561,68 ℳ und 140 ℳ Zinsen Auf; hier und dessen Ehefrau (Arrestbefehl des
hinterlegt durch h
10 ℳ Zinsen Auf⸗
f. 47,55 ℳ nebst Schneiderschen Mi⸗
der
g. 13,92 ℳ nebst 050 ℳ Christoph,
Zinsen Jons Geschwister
Alle Beteiligten werden B auf⸗ im Auf⸗ d
Massen spätestens
Amtsgerichts I Berlin vom 1. Mai 1883 Hinterleger: Gerichtsvollzieher Schlapmann
ier. Empfangsberechtigter: An den Be⸗
rechtigten.
1,04 ℳ Forderung der Handlung
J. Berliner hier aus der Pensionsabzugz⸗ masse B. 53. 78, hinterlegt, weil Bary norennen, hinterlegt in der Grubert’schen den über 3000 ℳ lautenden Wechsel vom F 26/80 des Amts⸗ 20. September 77 nicht eingereicht hat. B I N. 159 83/84. mann a. D. de Bary. tigter: Auf Anordnung des Gerichts.
Hinterleger: Haupt⸗ Empfangsberech⸗
2,80 ℳ Erlös aus dem Verkauf eines efundenen silbernen Kinderlöffels in der
Straffache gegen Kahlmann (89 D. 103. 82) K. I N. 187 83/84. liches Amtsgericht I hier. berechtigter: Auf Anordnung des Gerichts.
Hinterleger: König⸗ Empfangs⸗
17,65 ℳ Versteigerungserlös in Sachen er Handelsfrau Louise Grunow hier gegen
der auf den den Kaufmann Otto Lorenz hier, hinter⸗ legt auf Grund des Beschlusses des Amts⸗
vom 2. Mai 1883.
hier I Nr. 205 83/84.
erichts I
direktor Hermann Krüger in Braunschweig erteilten Teilhypothekenbriefes vom 3 August 1906 über eine Teilhypothek zu 1500 ℳ — eintausendfünfhundert Mark —, einge⸗ teagen im Grundbuche von Lehndorf Band III Blatt 188 Abteilung III unter Nr. 3, welche laut Urkunde vom 12. April 1906 mit Zinsen zu 4 % jährlich mit dem Range hinter der der Firma C. Gerecke verbleibenden Hypothek zu 4500 ℳ an den genannten Krüger abgetreten, an den Hypothekgläubiger indessen von dem Rechts⸗ vorgänger des Antragstellers zurückgezahlt sind, beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. Mai 1914. Vormittags 10 Uhr, vor dem Herzoglichen Amts⸗ gerichte Riddagshausen in Braunschweig, Zimmer 6, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Braunschweig. den 27. Oktober 1913. Der Gerichteschreiber [70610] Herzoglichen Amtsgerichts Riddagshausen: Wedderkopf, Gerichtssekretär.
Das Herzogliche Amtsgericht Riddags⸗ b hat heute folgendes Aufgebot er⸗ assen:
Die Ehefrau des Kaufmanns Wilhelm Weihe, Emma geb. Schmidt, aus Wolfen⸗ büttel hat das Aufgebot des Hypotheken⸗ briefs vom 2. Oktober 1889 über folgende im Grundbuche von Niedersickte Band I Blatt 25 Seite 200 unter Nr. 7 einge⸗ tragene Hypothek: „Dreitausend Mark Kaufgeldrest mit 4 % jährlicher, vom 2. Oktober 1889 ab in vierteljährlichen Terminen zu entrichtender Zinsen, zahlbar 6 Monate nach Kündigung, aus dem Kauf⸗ vertrage vom 11. Juli 1889 und Pro⸗ tokolle vom 2. Oktober 1889, eingetragen am 2. Oktober 1889, abgetreten an den Halbspänner Heinrich Reuper in Nieder⸗ sickte No. ass. 22 eingetragen am 13. Ok⸗ tober 1890*, welche bereits von dem Rechtsvorgänger der Antragstellerin zurück⸗ gezahlt ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. Mai 1914, Vor⸗ mittags 10 ¼ Uhr, vor dem Herzoglichen Amtsgerichte Riddagshausen in Braun⸗ schweig, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. [70611] Braunschweig, den 27. Oktober 1913.
Der Gerichtsschreiber
Herzoglichen Amtsgerichts Riddagshausen: Wedderkopf, Gerichtssekretär.
[34966] Aufgebot. Die Aktuarswitwe Luise Moraht, geb. Meinke, und der Kanfmann Adolf Moraht zu Feldberg haben das Aufgebot des ypothekenscheins vom 8. Jult 1868, etr. die Hypothek des verstorbenen Aktuars Adolf Moraht, eingetragen Abt. III Fol. 1, des Grundbuchs von Krakow Bl. 813 und Bl. 1241 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 11. Februar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird. Krakow, den 27. Juni 1913. Großherzogl. Mecklenburg⸗Schwerinsches
[70756] Aufgebot. Der Steindrucker Albert Metzkow in Berlin, Raumerstraße 12, die Aufwärterin Ida Metzkow in Berlin, Culmstraße 28, das Fräulein Hermine Metzkow in Char⸗ lottenburg, Nürnbergerstraße 16, haben das Aufgebot zum S der Todeserklärung ihres am 28. Februar 1833 in Alt Reetz (Nm.) geborenen Vaters, des Gast⸗ und Landwirts Johann Wilhelm Ludwig Metzkow, zuletzt Gutsinspektor in Toden⸗ hagen, beantragt, der in San Bernadino (Californien) oder Los Angeles Ende 1900. gestorben sein soll. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots⸗ termin am 27. Mai 1914, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Zugleich ergeht die Aufforderung an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Auf⸗ gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Köslin, den 18. Oktober 1913. Königliches Amtsgerich [70759] Aufgebot. Die Witwe Martha Wielandt, geborene Grzezinski, m Zemborze hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann den Arbeiter
tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 9. Juni 1914, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, - Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle,
schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzelge zu machen. Schubin, den 24. Oktober 1913. Königliches Amtsgericht.
[70760] Aufgebot. Die Ausgedingerfrau Magdalena Lep⸗ czynski, geb. Bartkowiak, in Slomowo, hat beantragt, den verschollenen Häusler Thomas Bartkowiak, zuletzt wohnhaft in Slomowo, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätzsstens in dem auf den 3. Juni 1918, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 2, an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spä⸗ testens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Wreschen, den 29. Oktober 1913.
Königliches Amtsgericht.
[70659] Oeffentliche Aufforderung.
Für einen Doktor Strasser, angeblich zu Homburg v. d. H., sind durch Rechts⸗ anwalt Caesar bei der Sparkasse für das Amt Homburg 55 Tlr. 10 Sg. 10 Pf. angelegt. Dr. Strasser ist für tot erklärt mit Todestag vom 31. Dezember 1884. Nähere Personalien nicht bekannt. Etwaige Erbrechte sind bis zum 5. Januar 1914, Vormittags 10 ÜUhr, dahier anzumelden, sonst der Fiskus Erbe. 1
Bad Homburg v. d. H., den 25. Ok⸗ tober 1913
Königliches Amtsgericht. Abt. 4
[52460] Erbenaufgebot.
Paul Wielandt, zuletzt in Schubin, für
anberaumten
die Auskunft über Leben und Tod des Ver⸗
89
8
postassistenten Willy Gundlach, zurzeit unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin, Marienburgerstraße 28, wohnhaft gewesen,
den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die
bis 18, auf den 17. Januar 1914,
rung, sich durch einen bei diesem Gerichte
Frist nicht erhoben sind, an den zuständi⸗ gen russischen Konsul zur Verteilung an die nach den russischen Gesetzen Berech⸗ tigten überlassen werden. Die letzte Be⸗ kanntmachung dieses Aufgebots ist für den 10. März 1914 in Aussicht genommen, sodaß die erwähnte Ausschlußfrist von 6 Monaten gleichfalls mit dem Tage des 1 Aufgebotstermins verstrichen sein wird. Eine baldige Geltendmachung von⸗ Erbansprüchen liegt daher auch aus diesem Grunde im Interesse der deutschen Ver⸗ wandten des Erblassers. Ueber die Person des Erblassers Theodor von Hobe wird bemerkt, daß derselbe ein Enkel des im Jahre 1809 verstorbenen Hofmarschalls Friedrich Eugen von Hobe in Neustrelitz und dessen im Jahre 1853 verstorbenen Ge⸗ mahlin Elisabeth, geb. von Lützow, ge⸗ wesen ist. Sein Vater war der ehemalige russische Offizier Friedrich von Hobe, der im Jahre 1830 nach Brasilien ausge⸗ wandert und im Jahre 1867 von der früheren Großherzoglichen Justizkanzlei in Neustrelitz wegen Herschollenheit für tot erklärt worden ist. Seine Mutter, Eugenia Feodorowna von Hobe, war eine geborene Russin, deren Familienname nicht bekannt ist; sie soll im Jahre 1835 in St. Petersburg verstorben sein. Eine Schwester von ihm, Elisabeth von Hobe, ist im Jahre 1876 in Gradishk, Distrikt Krementschuk, gestorben, und ein Bruder, Nikolay von Hobe, seit dem Jahre 1868 ebenfalls verschollen, ob diese Geschwister Nachkommen haben, ist nicht bekannt. Weitere Geschwister des Erblassers, abge⸗ sehen von einer schon im Kindesalter ver⸗ storbenen Schwester, sollen nicht vorhanden sein. Dagegen soll noch eine Ehefrau des⸗ selben existieren, die Bauernkochter Tat⸗ jana Jakowdewa aus Jalutorowsk, Gou⸗ vernement Tobolsk, mit der er sich angeb⸗ lich am 12. Februar 1875 verheiratet hat: ihr Aufenthalt ist seit dem Jahre 1902 unbekannt, und es ist nicht bekannt, ob Kinder aus der Ehe hervorgegangen sind.
Neustrelitz, den 26. August 1913. Großherzoglich Mecklenburgisches Amts⸗
gericht. Abt. 1.
[71069] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Gertrud Gundlach, geborene Schmidt, in Berlin. Marienburgerstraße 28, S Schmidt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Martin Isaacsohn zu Berlin, Landsbergerstraße 71, klagt gegen ihren Ehemann, den ehemaligen Ober⸗
auf Grund der in der ihm am 2. Juli 1913 zugestellten Klageschrift vom 26. Juni 1913 enthaltenen Behauptungen, mit dem Antrage, ihre Ehe zu scheiden und ihn für den allein schuldigen Teil zu erklären. — 73. R. 271. 13. — Die Klägerin ladet
39. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts I in Berlin, Neues Gerichts⸗ gebäude, Grunerstraße, 2. Stock, Saal 16
Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗
ugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Berlin, den 30. Oktober 1913. Worm, Landg.⸗Sekr., Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
früher in Dortmund, Aufenthalts, mit dem Antrage auf Ehe. scheidung.
Rechtsstreits vor
auf den 21.
emacht. Dortmund, den 24. Oktober 1913. Frank, Aktuar, Gerichtsschreiber des Köntglichen Landgerichts.
[70046] Oeffentliche Zustellung. Der Fabrikarbeiter Hermann Witte in
kannten Aufenthaltsort, früher in Düssel⸗ dorf, auf Grund der Behauptung, daß Be⸗ klagte ihren Ehemann ohne Grund verlassen habe und sich mit anderen Männern herum⸗ treibe, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 24. Junuar 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch elnen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Düsseldorf, den 24. Oktober 1913. Reichert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[70774] Oeffentliche Zustellung. Die Chefrau Maria Margaretha Grimm, geb. Koch, Hamburg, Reginenstraße 17 II, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. R. Cohen, Hamburg, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Gelegenheitsarbeiter Carl Friedrich Christel Grimm, z. Zt. un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheldung aus § 1567 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Che zu scheiden. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer V des Landgerichts in Hamburg (Züviljustiz⸗ gebäude, Sievekingplatz) auf den 8. Ja⸗ nuar 1914, 9 ½ Uhr Vormittags, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.
Hamburg, den 27. Oktober 1913. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[707761 Oeffentliche Zustellung. Die Frau Emma Postmann, Plumeyer, in Königsberg i. Pr., Vogel⸗ straße 33 pt., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Wolff in Königsberg i. Pr., klagt gegen ihren Mann, den früheren Magistratsbeamten Gustav Post⸗ mann, früher in Königsberg i. Pr., jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗Bs. unter der Behaup⸗ tung, daß der Beklagte am 31. März 1909 die Klägerin wider ihren Willen verlassen und sich mit einer Frauens⸗ person, mit der er schon längere Zeit un⸗ erlaubten Verkehr gepflogen, zunächst nach Landsberg a. W. begehen, dann aber diesen Ort verlassen hatte und seitdem sein Auf⸗ enthalt unbekannt geblieben ist, mit dem
geb.
jetzt unbekannten
Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des zsstreit die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund Januar 1914, Vor⸗ mittags 9 Uhr, Zimmer 33, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu besteller. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt
Düsseldorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Wildt, klagt gegen seine Ehe⸗ frau, Margaretha geb. Pira, ohne be⸗
allein schuldigen Teil zu
zuerlegen. klagten zur mündlichen des Rechtsstreits vor die
zugelassenen Rechtsanwalt bevollmächtigten vertreten zu lassen. Stendal, den 31. Oktober 1913. Dolinski, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[710700 Oeffentliche Zustellung. Die minderjährige Else
Alte Jakobstraße
beiter Karl Hartmann, geboren
Klägerin sei, weil er während der gesetz⸗
bis 26. Oktober 1912 der Mutter Klägerin beigewohnt habe, mit dem An⸗ troge, 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, der Klägerin Geburt an, also vom 25. April 1913, bis
vom Beginn des 7. bis zum vollendeten 16. Lebensjahre eine solche von 35 ℳ zu zahlen, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die laufenden in vierteljährlichen Teilzahlungen im voraus, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abteilung 163, in Berlin, Neue Friedrichstraße 14, II. Stockwerk, Zimmer 165/166, auf den 16. Januar 191 , Vormittags 9 Uhr, geladen. — 163 C 2099. 13. Berlin, den 28. Oktober 1913. Großmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[70731] Oeffentliche Zustellung.
Auernhammer, Johann Friedrich, unehe⸗ lich der Dienstmagd Anna Kathartna Auernhammer von Thalmannsfeld, ver⸗ treten durch den Vormund Georg Auern⸗ hammer, Oekonom in Thalmannsfeld, klagt gegen Birkel, Willibald, led. vollj. Gütlerssohn von Titting, zuletzt in Wengen, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen Feststellung der Vaterschaft und Unterhalts⸗ leistung, mit dem Antrage: I. Es wird festgestellt, daß der led. volljährige Gütlers⸗ sohn Willibald Birkel von Titting, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, der Vater des von der led. vollj. Dienstmagd Anna Katharina Auernhammer von Thalmanns⸗ feld in Reisach am 1. September 1912 unehelich geborenen Kindes „Johann Friedrich Auernhammer“ ist. I1. Der Beklagte hat an den Kläger von der Ge⸗ burt bis zur Vollendung des 16. Lebens⸗ jahres desselben eine fuür je 3 Monate vorauszahlbare Unterhaltsrente von 40 ℳ, sohin jährlich 160 ℳ zu bezahlen. III. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. IV. Das Urteil ist bezüglich der für die Zeit nach der Erhebung der Klage und des ihr vorausgehenden letzten Vierteljahres zu entrichtenden Renten bvor⸗
§ 1567 B. G.⸗B., den Beklagten für den erklären und ihm die Kosten des Recht streits auf⸗ Die Klägerin ladet den Be⸗ Verhandlung zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Stendal auf den 10. Januar 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte als Prozeß⸗
Wening, ver⸗ treten durch den Vormund, den Berufs⸗ vormund Erich Müller in Berlin SWI. 68, 38, klagt gegen den Ar⸗ . g am 28. April 1877 zu Spandau, früher in Berlin, Rüdersdorferstraße 25, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte der Erzeuger der am 25. April 1913 geborenen
lichen Empfängniszeit vom 27. Juni 1912 der vom Tage der
zur Vollendung des 6 Lebensjahres eine Unterhaltsrente von monatlich 30 ℳ und
8 11“
des Rechtsstreits auf Famstag, 20. De⸗ zember 1913, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht Hengersberg — Sitzungssaal — geladen. Die üffentliche Zustellung der Klage ist bewilligt Hengersberg, 29. Oktober 1913 Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.
[71050]
Anna Brust, minderjährig, in Karle⸗ ruhe, vertreten durch den Sammelvormund, Stadtrechtsrat Neukum in Karlsruhe, klagt gegen den Zementeur Alexander Santi, früher in Karleruhe, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hkauptung, daß der letztere ihr Vater fei, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreck⸗ bare Verurteilung: von der Geburt der Klägerin, d. i. 2. August 1913, bis zu deren vollendetem 16 Lebensjahre eine je für ein Vierteljahr vorauszuzahlende Unter⸗ haltsrente von monatlich 25 ℳ z4 leisten. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Groß⸗ herzogliche Amtsgericht Karlsruhe, A. V, auf Donnerestag, den 18. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen. Karleruhe, den 28. Oktober 1913.
Der Gerichtsschreiber
des Großherzoglichen Amtsgerichts. A. 5.
[70715] Oeffentliche Zustellung. Der minderjährige Günther Hermann Höhn, vertreten durch seinen Pfleger, den Kaufmann August Treuwerth in Berlin, Gerichtsstraße 23, Prozeßbhevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Bokelmann und Dr. Rauert in Kiel, klagt gegen den Schlosser Hermann Höhn, früher in Winböken bei Breiholz, z. Zt. unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte als sein Vater zu seinem Unterhalt verpflichtet sei und dieser Ver⸗ pflichtung aber nicht nachkomme, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, a. an den Kläger sofort 370, 75 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Mai 1913 zu zahlen, b. an den Kläger 20,— ℳ monat⸗ liche Unterhaltsrente vom 1. Mai 1913 bis zum pollendeten 16. Lebensjahre des Klägers an den jeweiligen Fälligkeits⸗ terminen zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die vierte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Kiel auf den 10. Januar 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Kiel, den 27. Oktober 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[70728] Oeffentliche Zustellung. Die Roggeschen Erben: 1) Frau Else Wienholtz, geb. Roage, zu Berlin, Ra⸗ thenowerstraße 73, 2) Frau Dr. Gertrud Delsen, geb. Rogge, in Eharlottenburg, vertreten durch den Generalverwalter Hans Dannenberg zu Berlin NW. 21, Lübecker⸗ straße 20, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Franz Köhler zu Berlin NW. 21, Turmstraße 30, klagen gegen den Kaufmann Fritz Pantzer zu Berlin, früher in Schöneberg, Klixstraße 3, auf Grund des schriftlichen Mietsvertrages vom 23. März 1913 wegen rückständiger Juni⸗, Juli⸗, August⸗ und September⸗ miete, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige Zahlung von 311,50 ℳ (drei⸗
nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1913 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckhar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Breslau, Schweidnitzerstadtgraben Nr. 4, Zimmer 143 im I. Stock, auf den 16. De⸗ zember 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen. — 18. C. 252/13. 8 Breslau, den 24. Oktober 1913. Süßebecker, Gerichtsschreibe des Königlichen Amtsgerichts.
[70712] Oeffentliche Zustellung.
Der Vorzeichner Adalbert Kindler i Charlottenburg, Cauerstraße 10, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Richar Josephson zu Charlottenburg, Bismar straße 1, klagt gegen Frau Hedwi Kindler, geb. Wachner, früher in Char lottenburg Cauerstr. 10, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung daß die Beklagte, seine Ehefrau, ihn im Mai dieses Jahres verlassen und die ganze, ihm gehörige Wohnungseinrichtung mit genommen habe, mit dem Antrag, die Be klagte zu verurteilen, an ihn die nach⸗ stehend verzeichneten Sachen herauszugeben und wenn sie dazu nicht in der Lage ist, die dabei gesetzten Werte nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen: 1 dunkelbraunes Klavier ℳ 400,—, 1 dunkelbrauner Schreibtisch ℳ 60,—, 1 hoher brauner Spiegel ℳ 35,—, 1 Waschtisch mit Marmorplatte ℳ 30,—, 4 Wiener Stühle ℳ 20,—, 1 dunkel⸗ brauner Sophatisch, achteckig ℳ 15,—, 1 Zimmerteppich, etwa 3 m Quadrat, ℳ 12,—, grüne Plüschtischdecken ℳ 30,—, 1 Bettstelle, dunkelbraun mit Matratze, Kissen und dazu gehöriger Bett⸗ wäsche ℳ 60,—, 1 messing. Gaslampe ℳ 15,—, 1 Küchenlampe ℳ 3,—, 1 kleinen viereckigen dunkelbraunen Tisch ℳ 4,—, 2 Bücheretageren dunkelbraun ℳ 10,—, 1 große offene Muschel ℳ 3,—, 1 Zeitungs⸗ halter aus Zelluloid ℳ 2,—, 4 Wand⸗ bilder (Abendfrieden, Sonnenuntergang) ℳ 10,—, 1 Kommode ℳ 45,—, 1 Kleider⸗ schrank ℳ 45,—. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts III in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17/20, Saal 53 I, auf den 24. Januar 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bel dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. 24. 0. 373. 13.
Charlottenburg, den 29. Oktober 1913. Gottschalk, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts III in Berlin.
[70778] Oeffentliche Zustellung.
Der Automobilbesitzer Jacob Cremer in Düsseldorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Pagener in Düsseldorf, klagt gegen den Fähnrich Adolf Sanio, früher in Diedenhofen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund Schadensersatz⸗ anspruchs, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von ℳ 324,40 nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht in Düsseldorf auf den 5. Januar 1914, Vormittags 9 Uhr, Saal 65,
Nr. 13, anberaumt wird. Andernfalls wird die Ausschließung der Beteiligten mit ihren Ansprüchen gegen die Staats⸗ kasse erfolgen. Gumbinnen, den 4. Oktober 1913. Königliches Amtsgericht.
1882 zur Abwendung der Zwangsvoll⸗ streckung in Sachen Plaumann gegen Sklower III 1269 zufolge Arrestbefehls des Königlichen Landgerichts Insterburg vom 27. Februar 1882, hierauf sind an Kapital und Zinsen gezahlt worden: im
[70343] Oeffentliche Zustellung. Die Näherin Clara Valentin, geborene Bunthe, in Neukölln, Thomasstraße 29, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ nwalt Marchand, Berlin, Wllsnacker⸗ straße 58, klagt gegen ihren Ehemann,
Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schul⸗ digen Teil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die V. Zivil⸗
bundertelf Mark 50 Pfennig) nebst 4 % Zinsen von 311,— ℳ seit dem 1. Sep⸗ tember 1913 an sie, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche
Durch Urteil des Königlichen Amts⸗ gerichts I Abt. 84 in Berlin vom 20. April 1903 ist der ehemalige russische Fähnrich und spätere Kleinbürger der Stadt Jalu⸗ torowsk, Gouvernement Tobolsk in Sibirien, Theodor von Hobe, mit
im Justizgebäude am Königsplatz, Ein⸗ gang durch das Gittertor, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Düsseldorf, den 27. Oktober 1913. Rubusch, Gerichtsschreiber
läufig vollstreckbar. Der Beklagte wird hiermit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Mittwoch, den 4. Fe⸗ bruar 1914, Vormittags 9 Uhr, vor das Kgl. Amtsgericht Greding als
Hinterleger: Gerichtsvollzieher Gurskt hier. Empfangsberechtigter: Auf Anordnung des Gerichts.
2,60 ℳ Ueberschuß aus dem Auktions⸗ erlöse in Sachen der Handluna Graupe
Amtsgericht.
[70758] Aufgebot.
Die verehelichte Häusler Pauline Michna, geb. Siekaczek, zu Tworkau hat das Auf⸗ gebot des Gläubigers an den auf dem
Jahre 1882: 235,85 ℳ, im Jahre 1883: 560,31 ℳ.
c. 9 50 ℳ Allsitzer Lisowskysche Nach⸗ laßmasse, hinterlegt zwecks Abwendung der Zwangsvollstreckung in Sachen Lisowsky gegen Görke IV C 445/81 des Amts⸗ gerichts Insterburg durch den Besitzer Görke in Kl. Berschkallen am 4. März 1882.
. 34,15 ℳ nebst 7,50 ℳ Zinsen, Pfändungsmasse des Maurers Ruddigkeit aus dem Auktionserlös in Sachen des Fleischermeisters August Nelson⸗Inster⸗ burg gegen den Fuhrhalter Pohlau zwecks Sicherung von Mietsansprüchen hinterlegt durch Gerichtsvollzieber Stahl in Insterburg am 29. März 1882.
8) a. 22,76 ℳ nebst 5 84 ℳ Zinsen Restarrestmasse in der Arrestsache des Besitzers Wilhelm Piee ker gegen die Alt⸗ sitzerin Caroline Piesker (G 14/82 und G 212/82 des Amtsgerichts Nordenburg uud S 70/82 III 3058 des Landgerichts Insterburg), hinterlegt durch Gerichtsvoll⸗ zieher Blank in Insterburg am 23. Sep⸗ tember 1882.
An Kapital sind bereits ausgezahlt worden: im Jahre 1883: 209 49 ℳ.
b. 8,90 ℳ nebst 1 92 ℳ Zinsen Rest⸗ treitmasse in Sachen Piesker gegen Piesker des Amtsgerichts Insterburg zufolge Vfg. des Königl. Amtsgerichts Nordenburg vom 2. September 1882, binterlegt durch Gerschts⸗ vollzieher Huhn in Insterburg am 25. Sep⸗ tember 1882.
Im Jahre 1884 sind bereits gezahlt worden 38,85 ℳ.
c. 5,29 ℳ und 2,57 ℳ Schwedtke’sche Gehaltsabzugsmasse V 5, hinterlegt durch das Könialiche Amtsgertcht Insterburg, da der Empfangsberechtigte nicht zu ermftteln ist, am 3. Januar 1882 bezw. 1. April 1882.
d. 17,40 ℳ nebst 0,87 ℳ Zinsen Rest⸗ streitmasse in der Prozeßsache Piesker gegen Lindenau V C 179/82 des Amts⸗
erichts Insterburg, hinterlegt zufolge Arrestbefehls des Königlichen Amtsgerichts Nordenburg vom 5. Oktober 1882 durch den Gerichtsvollzieher Blank in Inster⸗
und Lode hier gegen den Bäckermeister
[700131]
27. Oktober 1882
8
Ae
Die Königliche Ministerial⸗ Militär⸗ und Baukommission in Berlin, Invaliden⸗
Aufgebot. C. Beklagte G. I N. 208 83/84.
Noltze hler, hinterlegt, weil die Annahme Hinterleger:
straße 52, hat das Aufgebot der nach⸗ richtsvollzieher L. Kramer hier. Empfangs⸗
bezeschneten, bei ihr hinterlegten Geld⸗ beträge beantragt: 2,15 ℳ Lohnforderung des Arbeiters Bernhard Johann Kalisch hier, hinter⸗ legt, weil Kalisch den Lohn nicht ab⸗ gehoben hat und sein Aufenthalt unbe⸗ e kannt ist. K 1 Nr. 19 83/84. Hinter⸗ leger: Königliche Eisenbahnbetriebskasse Berlin. Empfangsberechtigter: An den Arbeiter Bernhard Johann Kalisch. 12,35 ℳ Forderung des Agenten B. Fleischer hier, hinterlegt, weil der mittels Postanweisung abgesandte Betrag mit dem Postvermerk zurückgekommen ist, daß der Adressat ohne Angabe der Wohnung ver⸗ zogen ist. F. I Nr. 31 83/84. Hinter⸗ leger: Gebr. Minck, in Fa. A. Delpey & Comp. hier. Empfangsberechtigter: An den Agenten B. Fleischer hier. 25 ℳ Forderung des Agenten Gustav Hülsenbeck in Hagen, hinterlegt wie vor — H. I Nr. 35 83/84 —. Hinterleger: Gebr. Minck, in Fa. A. Delpey & Comp. hier. Empfangsberechtigter: An den Agenten Gustav Hülsenbeck in Hagen. 23 ℳ Forderung des Schlächtermeisters F. Gläser, hinterlegt, weil der Aufenthalt des G. nicht zu ermitteln ist. G. 1 Nr. 53 83/84. Hinterleger: Verwaltungs⸗ direktor der städtischen Erleuchtungs⸗ angelegenheiten hier. Empfangsberechtigter: An den Schlächtermeister F. Gläser. 6,30 ℳ Ueberrest aus dem Versteige⸗ rungserlös i. S. Thiele / Hornung, hinter⸗ legt, weil der Aufenthalt des Beklagten nicht zu ermitteln ist. H. I Nr. 88 83/84. Hinterleger: Gerichtsvollzieher Ebel hier. (Empfangsberechtigter: An den Beklagten Hornung. 8,80 ℳ Lohnforderung des Strecken⸗ arbeiters Hermann Dombrowski hinter⸗ legt, weil der Aufenthalt des Dombrowski nicht zu ermitteln ist. D. I Nr. 99 83/84. Hinterleger: Königliches Eisenbahnbetriebs⸗ amt Berlin⸗Sommerfeld. Empfangs⸗ 8
“
amt rechtigter:
anzumelden, widrigenfalls sie m Ansprüchen gegen die Staatskasse ausge⸗
hat das Aufgebot des dein
qEe.““]
berechtigter: An den Berechtigten.
1,54 ℳ Lohnforderung des
nthalt unbekannt ist.
Sommerfeld hier.
6,65 ℳ Forderung des
F. I N. 220 83/84
Gerichtsvollzieher Schüler
Amtsgerichts
H. I1 N. 280 83/84. Gerichtsvollzieher Idell An den
werden
Die Beteiligten
8
schlossen werden. Berlin, den 24. Oktober 1913. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 154.
Das Herzogliche Amtsgericht Riddags⸗ hausen hat heute solgendes Aufgebot er⸗ lassen: 1
Der Gastwirt Paul Heyer in Lehndorf
der verweigerte. Ge⸗
Bahn⸗ arbeiters Gottfried Wilhelm Domke in Rummelsburg, hinterlegt, weil Domke den Betrag nicht abgehoben hat und sein Auf⸗ D. I N. 209 83/84. Hinterleger: Königliches Eisenbahnbetriebs⸗ Empfangsbe⸗ An den Bahnarbeiter Gott⸗ fried Wilhelm Domke in Rummelsburg. verstorbenen Arbeiters Ferdinand Fehlow hier, hinter⸗ legt, weil legitimierte Erben sich nicht ge⸗ meldet haben. leger: Empfangsberechtigter: An die Erben des Arbeiters Ferdinand Fehlow.
2,50 ℳ Sicherheit zur Abwendung des Arrestes in Sachen des Fuhrherrn Carl Heubner hier gegen den Kutscher Theodor Grunow hier, hinterlegt auf Grund des Beschlusses des vom 23. Abt. 10 leger: his Empfangsberechtigter: tigten.
Hinter⸗ hier.
Berlin Mai 1883 C. 618. 83/G. 4. 83 Hinter⸗
hier.
Berech⸗
aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. Januar 1914. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13/14, Zimmer 143 III, anberaumten Aufgebotstermine ihre Ansprüche und Rechte ie mit ihren
Grundbuchblatt 45 Tworkau in Abt. III Nr. 2 für den verschollenen Thomas Kostrzewa seit 1824 eingetragenen 6 Tlr. 20 Sgr. Kaufgeld beantragt. Die Be⸗ rechtigten an dieser Hypothek werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 27. Dezember 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 11, anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls sie nach Hinterlegung des ihnen gebührenden Betrages ihre Befriedigung statt aus dem Grundstück nur noch aus dem hinterlegten Betrage verlangen können und ihr Recht auf diesen erlischt, wenn sie sich nicht vor dem Ablauf von dreißig Jahren nach der Erlassung des Ausschlußurteils bel der Hinterlegungsstelle melden. Natibor. den 23. Oktober 1913 Königliches Amtsgericht.
[70020] Aufgebot. “ In Sachen gegen Beck, Margareta Elisabetha geb. Schoberth, Bäckersehefrau von Goldkronach, zuletzt un Baltimore, wegen Todeserklärung, erläßt das K. Amts⸗ gericht Berneck folgendes Aufgebot: Beck, Margareta Elisabetha geb. Schoberth, geb. am 5. Januar 1841 in Goldkronach, Bäckersehefrau, ist vor ungefähr 50 Jahren von Goldkronach nach Baltimore aus⸗ gewandert. Seit 20 Jahren ist keine Nachricht von dem Leben der Beck mehr eingegangen. Der Abwesenheitepfleger, K. Gerichtsassistent Ströhlein in Anebach, hat Antrag auf Todeserklärung der Ver⸗ schollenen gestellt. Es ergeht daher an Mar⸗ gareta Elisabetha Beck die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin vom Mon⸗ tag, den 11. Mai 1914, Vorm. 10 Uhr, persönlich oder schriftlich sich beim K. Amtsgerichte Berneck anzumelden, widrigenfalls sie für tot erklärt wird. Zu⸗ gleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, aufgefordert, hierpon spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richte Anzeige zu machen. Berneck, 27. Oklober 1913.
Brauerei⸗
Wirkung für diejenigen Rechtsverhält⸗ nisse, die sich nach den deutschen Gesetzen bestimmen, sowie mit Wirkung für das im Inlande befindliche Vermögen für tot erklärt worden. Für denselben befindet sich im Gewahrsam des unterzeichneten Ge⸗ richts ein ihm durch Erbschaft angefallenes Vermögen von etwa 13 000 ℳ, das ihm seiner Verschollenheit wegen nicht hat aus⸗ geantwortet werden können. Da sich Erben zu diesem Vermögen bisher nicht legitimiert haben, ergeht hierdurch an alle diejenigen, welche ein Erbrecht darauf zu haben vermeinen, die Aufforderung, sich spätestens in dem auf den 10. Sep⸗ tember 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden und auszuweisen, widrigenfalls die sich sonst Meldenden und Ausweisenden für die rechten Erben angenommen werden sollen und ihnen als solchen das Vermögen über⸗ lassen und das Erbenzeugnis hinsichtlich dieses Vermögens ausgestellt werden soll, während die nach Erlaß des Ausschluß⸗ urteils sich meldenden näheren oder gleich nahen Erben schuldig sein sollen, alle Handlungen und Verfügungen derjenigen, welche in die Erbschaft eingetreten sein werden, anzuerkennen und zu übernehmen. Für die Vererbung des Vermögens ist, da der für tot erklärte Theodor von Hobe die russische Staatsangehörigkeit besessen hat, die zwischen dem Deutschen Reiche und Rußland bestehende Konvention über die Regulierung von Hinterlassenschaften (Reichsgesetzblatt 1875 Seite 136 ff.) maßgebend. Nach Art. 10, 12 dieser Kon⸗ vention können Erbansprüche auf das Ver⸗ mögen von deutschen Reichsangehörigen auf Grund deutschen Erbrechts bei dem unterzeichneten Gericht erhoben werden, jedoch nur bis zum Ablaufe von 6 Mo⸗ naten seit der letzten Bekanntmachung dieses Aufgebots. Später erhobene An⸗ sprüche können von dem unterzeichneten Ge⸗ richte nicht mehr berücksichtigt werden, das Vermögen muß vielmehr alsdann inso⸗
weit, Unsprüch u der
den Tischler Ernst Valentin, Beklagten, in den Akten 7. R. 468. 13
. früher in keukölln, jetzt unbekannten Aufentbalts,
mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein chuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin adet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivil⸗ ammer des Königlichen Landgerichts II z Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 30. Januar 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. WBerlin, den 21. Oktober 1913. Nürnberg, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
90773] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Markha Porsch, geb. Müller, in Stettin, Bellepuestraße Nr. 34, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt W. Roggenkämper in Dortmund, klagt gegen ihren Ehemann, den Brennmeister Friedrich Porsch, früher in Dortmund, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, mit dem An⸗ trage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Dortmund auf den 21. Ja⸗ nuar 1914, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 33, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte “ Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Dortmund, den 23. Oktober 1913. Frrank, Aktuar, Gerichrsschretber
des Königlichen Landgerichts.
[70772] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Kaufmann, Lina geb. Keller⸗
mann, in Augustfehn, Gr. Oldenburg, Pro⸗
zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Bulich in
gerichts in Potsdam auf den 16. Ja⸗ nuar 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
169698] Oeffentliche Zustellung.
Clise geb. Ortung, in hütte, P. — anwalt Kricheldorf in Stendal, klagt gegen
Janitzki, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte, ihr Ehemann, sie im Jahre 1908/1909 bös⸗
kammer des Königlichen Landgerichts in Königsberg i. Pr. auf den 16. Januar 1914, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 94, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
.““ i. Pr., den 28. Oktober
Born, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichtzs.
270719] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Gärtner Johanna Schnabel, geb. Rohde, in Brandenburg a. H, Schützenstraße 36, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Justizrat Dr. Pink in Potsdam, klagt gegen ihren Ehemann, den Gärtner Hans Schnabel, früher in Brandenburg g. H., Kurstraße 33, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Land⸗
Potsdam, den 28. Oktober 1913. Scheel, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Die Ehefrau des Fleischers Janitzki Väthen⸗Tanger⸗ Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗
bren Ehemann, den Fleischer August
willig verlassen und seit Ende Oktober
ortmund, klagt gegen den Bahnarbeiter Hei
ihren Ehemann, 1908 ich Kaufmann, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe,
für seine Familie nicht gesorgt habe,
Rothenburg o. T. am 25. Juli 1912 un⸗
Prozeßgericht in dessen Sitzungssaal vor⸗ geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung an den Beklagten, welche mit Gerichtsbeschluß vom 22. Oktober 1913 bewilligt wurde, wird dieser Auszug der Klage und der Ladung öffentlich bekannt gemacht.
Greding, den 24. Oktober 1913. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.
[70762]
K. Amtsgericht Hengersberg.
I. In Sachen Drexler, Karolina, un⸗ ehelich, minderjährig, von Zwiesel, Klägerin, gesetzlich vertreten durch den Vormund Benedikt Drexler, Inwohner in Zwiesel, gegen Pritzi, Eduard, früher Bäckergehilfe in Hengersberg, nun unbekannten Auf⸗ enthalis, wird Eduard Pritzl nach Be⸗ willigung der öffentlichen Zustellung zum Termine zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung auf Donnerstag, 18. De⸗ zember 191 3, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht Hengersberg — Sitzungssaal geladen.
I1I. Karz, Anna, unehelich, minderjährig, von Rothenburg o. T., gesetzlich vertreten von dem Vormund Leonhard Kurz, Oekonom in Rothenburg o. T., klagt gegen Glashauser, Lorenz, ledigen voll⸗ jährigen Küfer von Winzer, z. Z. unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Feststellung der Vaterschaft und anderem, mit dem Antrage, zu erkennen: 1) Es wird fest⸗ gestellt, daß der Küfer Lorenz Glashauser von Winzer der Vater des von der Oekonomenstochter Barbara Kurz von
ehelich geborenen Kindes Anna Kurz jist. 2) Der Beklagte ist schuldig, für das Kind von der Geburt bis zu dessen zurück⸗ gelegtem 16. Lebensjahre den Unterhalt durch Entrichtung einer Geldrente von jährlich 100 ℳ — in vierteljährigen Tetl⸗ beträgen von 25 ℳ vorauszahlbar — zu gewähren. 3) Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 4) Das Urteil wird, soweit gesetzlich zulässig, für vorläufig vollstreckbar erklärt. Der Be⸗
Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abteilung 50, Neue Friedrichstraße 15, Zimmer 211/213, 2. Stockwerk, auf den 15. Januar 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen. Berlin, den 25. Oktober 1913. Katerbow, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 50.
([70729] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Alfa⸗Laval⸗Separator Ges. m. b. H. in Berlin, Döberitzerstraße 2, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Münzer und Bloch in Berlin, Französische⸗ straße 24, klagt gegen den Bankdirektor Max Neumann, früher in Berlin, Kur⸗ fürstenstraße 144, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, mit der Behauptung, daß ihr auf Grund der käuflichen Bestellung und Lieferung eines „Perfekt Separator 1
des Königlichen Amtsgerichts.
[70779] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Müller & Schneidersmann zu Essen, Kettwigerstraße 44, klagt gegen den Kaufmann Gustav Gödde, unbe⸗ kannten Aufenthalts, früher in Essen, Rüttenscheiderstr. 189 bezw. Svbillastr. 9, unter der Behauptung, daß er ihr für einen am 15. Oktober 1911 gelieferten g 85 ℳ und für einen am selben Tage gelieferten Rockanzug 120 ℳ ver⸗ schulde, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige und vorläufig vollstreckbare Ver⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung von 205 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. Januar 1912. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Essen, Zweigert⸗ straße 52, Zimmer 149, auf den 23. De⸗
91 005 343 ein Anspruch von 80,— ℳ zu⸗ stehe, mit dem Antrage: a. den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin 80,— ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Zustellung zu zahlen, b. das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht in Berlin⸗Schöneberg, Grunewald⸗ straße 66 — 67, Zimmer 43, I. Stockwerk, auf den 4. Februar 1914, Vor⸗ mittags 9 Uhr, geladen. Verlin⸗Schöneberg, Grunewald⸗ straße 66/67, den 27. Oktober 1913. Schütz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abteilung 30.
70730] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma M. Boden in Breslau, Ring 38, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Eylenburg I. in Breslau, Ring 52, klagt gegen die unverehelichte Marianna v. Raczynska, früher in Kattowitz O. S., jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, unter der Behauptung, daß die Be⸗ klagte am 23. Oktober 1912 von ihr Waren im Werte von 110 ℳ käuflich geliefert erhalten habe, mit dem Antrage, die Beklagte zu verurteilen, an die Klägerin
klagte wird zur mündlichen Verhandlung
zember 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. Effen, den 24. Oktober 1913. Tipper, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts
[71049] Oeffentliche Zustellung. Der Kausmann Curt Kuhn in Frank⸗ furt am Main, Hanauerlandstraße 48, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ur⸗ spruch in Franksurt a. M., klagt gegen den Wirt Karl Lehner, früher in Frank⸗ furt a. M., Hattsteinerstraße 6, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt, auf Grund käuf⸗ licher Warenlieferungen vom 15., 21. und 27. August 1913 wegen des Preises, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 96 ℳ nebst 4 % Zinsen seit Klage⸗ zustellung. Zur mündlichen Verhandlun
des Rechtsstreits wird der Beklagte vo
das Känigliche Amtsgericht in Frankfur
am Main, Abt. 33, auf den 18. Pe
. 1918, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Frankfurt a. M., den 27. Oktober 1913
Gerichtsschreiber des Königlichen Amts⸗
110 ℳ, in W.: Einhundertzehn Mark,
gerichts. Abt. 33 (Bockenheim).