1914 / 47 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 24 Feb 1914 18:00:01 GMT) scan diff

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Mittwoch,

strenge Selbstzucht zu bedeuten haben, in Fleisch und Blut übergeht. S dem man in den oberen Sälen , ist in seinen phantastischen Gemälden, die etwa den Wagen des Apollo“, die „Muse auf dem Pegasus“ oder „Parsival“ darstellen, Martin Brandenburg verwandt, Daß man von Redon in den „Kultur“ üssen, mehr Aufhebens als von Brandenburg macht, hat seinen Grund wohl darin, daß Odilon Redon Ausländer ist. Der Bordeaux geboren wurde, in sich die Eigenschaften eines Malers und eines Dichters. Er weidet in Auge an buntschillernden Schmetterlin Von neg. chimmernde und glitzernde Farbengebung ab und baut aus bunten Dingen entzückende Phantasiegebilde auf, die in der Wirkung an 3 Er malt gaukelnde Schmetter⸗ linge und bunt und lose zusammengestellte Blumen in farbigen Vasen vor neutralem hellen Grunde. Er hält sich nicht streng an eigenwilliger Träumer zusammen. Malerei besitzt keine allzu hohen Werte; der farbige Aufbau fällt oft Ein einzelnes Bild für sich allein betrachtet würde vermutlich nicht lange standhalten, aneinandergereiht wirken aber in der Ausstellung diese Gemälde in ihrer Gesamtheit ergötzlich und ihre zarten schimmernden Harmonien schließen zusammen. Wie die Still⸗ figürlichen Kompositionen, die Redons Zusammenhang mit der Kunst Gustave Moreaus erkennen lassen, luftig und bunt gehalten. In lichten Wolken sprengt eine Muse auf dem sich hoch aufbäumenden Pegasus leicht dahin, oder unter einem an den si rosig beschienenen Himmel gleitet eine zierliche Barke mit blauen Segeln wiegend durch die bläulich schimmernden Schaumflocken des Meeres. Das alles ist so anmutig ersonnen, so bunt und heiter hin⸗ gemalt, daß eine wohltuende Augenblickswirkung ersteht. aber

dilon Redon, von

der seinen ungefähr entspricht. Kreisen, die die modische deutsche

Künstler, der 1840 in lanz farbiger Insekten. stasiatische Kunstwerke denken lassen.

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auseinander.

angenehmen dekorativen Wirkung leben sind auch die

auch nicht. auch nicht.

milian Böttcher, zum ersten

zuweilen der dramatischen Wirkung

matischen Momenten.

Leben und seiner Familie wiedergegeben.

Dekorationen, die malerisch entworfenen Bürgertrachten und Uniformen vertieften

dichterisch ausgestalteten, aber doch von geschichtlicher Wahrheit er⸗ Die Darstellung erforderte ch alle eifrig um ihre Auf⸗

füllten Bühnenwerk gegenüberzustehen.

eine große Zahl von Mitwirkenden, die si gabe bemühten. An ihrer Spitze stand Rudolf Lettinger als General die warmherzige Schlichtheit und Natürlichkeit seines Spiels auf. Auf die Jugend besonders, die stark im Zuschauerraum vertreten war, machte das Schauspiel einen tiefen Eindruck; nach den beiden letzten Akten wollte sich der Beifall „W kaum beruhigen, und die Rufe nach dem Verfasser wurden immer

von Yorck und fiel vor allem durch

wieder laut.

Theater und Musik.

Neues Operntheater (Kroll).

Am Sonntagabend wurde im Neuen Operntheater „Vater⸗ land“, ein Schauspiel aus Nacht und Not, von Maxi⸗ Male aufgeführt.

aus einer warmen vaterländischen Gesinnung geboren; mit liebevoller Sorgfalt hat der Verfasser geschichtliche Einzelheiten aus der schweren Zeit der Not zusammengetragen und in sein Werk hineingearbeitet. Dadurch gewannen die drei Akte, die in der Näbe eines Vorwerks und im Gutshause von Tauroggen spielen, eine größere Ausdehnung, als des Schauspiels günstig war. Die Handlung, welche die Konvention von Tauroggen zwischen dem General von Yorck, dem Freiherrn vom Stein und dem russischen General Diebitsch zum Gegenstande hat, entwickelt sich nur langsam im ersten Akt; der zweite und dritte Aufzug sind reicher an dra⸗ Das Schicksal eines jungen Helden, Horst Loringhoven, wird mit dem Schicksal des Vaterlandes verknüpft; als der General von Yorck, ergriffen von der Not des Volks und edrängt von der Begeisterung und dem Tatendrang der Jugend, den entscheidenden Schritt tut, wird auch der junge Held dem

dessen Begabung auch

bestimmend beein⸗

vereint

Heydekrug,

und an dem irisierenden direktionen

indrücken leitet er seine

und Phantast Im N

Odilon Redons mehrere

sich hier zu einer Weinhauses

trittskarten

Das Stück ist wurden dem

sich in seine Straße.

wollte, w Teller, Br

Die schlicht gehaltenen und doch historisch treuen den Eindruck, einem zwar

seewärts im wieder glatt

ildenf Dampfer

drei Heizer;

Dem ständigen Komitee für troffenen Hilfsbedürftigen sind der Stadt Hamburg 5000 ℳ, von der Stadt Breslau 3000 ℳ, von der Allgemeinen Deutschen Kredit⸗Anstalt, Leipzig, 1000 ℳ, von Frau Baronin Mathilde von Rothschild, Frankfurt a. F.

Continental Caoutchouc u. Guttapercha⸗Compagnie Hannover 1000 ℳ. Kleidungsstücke und Materialsendungen sind direkt an den Königlichen Landrat des Kreises Heydekrug,

komitees, an den bekannt Komitees in Berlin

zufolge, heute vormitt

wurde schwer verletzt und mußte Charitékrankenhause geschafft werden.

In de gung ostpreußischer Künstler und Kunstfreunde in Berlin hält am 1. März, Nachmittags 5 Uhr, im Bankettsaal des „Rheingold“ der Städtebauer des Verbandes Groß Berlin, Stadtbaurat a. D. Fritz einer sterbenden festigung von Königsberg i. Pr.). Gäste erhalten zu ch ein gemeinsames Essen im „Rheingold“ anschließt, Ein⸗ durch Felix Borchardt, Charlottenburg, Schlüterstraße 28.

In der Vereini

Kupferdreh, Viktoria Schicht ein widrige Benutzung eines Förderhaspels zum Einfahren blinden Schacht wurden acht Bergleut e, die sich auf dem Fördergestell befanden, teils schwer, teils leicht verletzt. Das daß der Arbeiter, der die Maschine

Unglück ist darauf zurückzuführen, Sieben der Verletzten

bediente, diese nicht in der Gewalt hatte.

Menge, meist nur junges Volk, die grenzenden Straßenzüge dicht besetzt. nach wiederholt

kalte und warme Wassergüsse kamen herab.

Wasserguß traf den Rücken eines Pferdes, das und seinen Reiter abwarf. Im Laufe Nachforschungen in der

und der unterhalb der

Bremen, 24. Dampfschiffahrtsgesellschaft

47 Grad Nord und 6 Grad West gesunken. Reisender, der zweite Maschinist, ein Meßroomboy

Mannigfaltiges. Berlin, 24. Februar 1914.

Ostpreußen, zu senden. werden solche unentgeltlich befördern.

eubau auf der Museumsinsel stürzte, „W. T. B.“ ag ein Deckengewölbe ein und Der Arbeiter Schibolsky

Arbeiter unter sich.

(W. T. B.)

24. Februar. morgen bei

ereignete sich heute schwerer Unglücksfall.

Krankenhause „Bergmannsheil“ zugeführt. Wohnung begeben.

Braunschweig, 23. Februar. (W. T. B.) Zu einem Zu⸗

sammenstoß mit der

urden auf die iketts und allerhand Küchengeräte

(W. T. B.) Das

Nebel. - vor der Halle in Fuhlsbüttel.

Februar. „Ekliptica“⸗Kopenhagen ist im

Unterschrift: Probst.

der Kapitän ist tot.

die durch Hochwasser be⸗ u. a. überwiesen worden: von

2000 ℳ, von der

eerrn Dr. Peters⸗ Die Königlichen Eisenbahn⸗ 1 Weitere Geld⸗ spenden sind dringend erforderlich und werden von den Provinzial⸗ een Zahlstellen und von der Geschäftsstelle des NW., Alsenstraße 10, entgegengenommen.

Beuster einen Lichtbildervortrag „Von estung“ (Bilder und Probleme aus der Ent⸗

Auf der Zeche Beginn der Durch

Polizei kam es gestern auf der Langen Wie die „Neuesten Nachrichten“ berichten, hielt eine große Hagenbrücke und die an⸗ 1 Als die berittene Polizei sich ee Vorstößen durch die Lange Straße zurückziehen Polizeibeamten von oben geworfen; auch Ein besonders heißer

sich hoch aufbäumte des heutigen Tages wurden Langen Straße angestellt nach den Personen, die sich an dem Angriff auf die Poltzei beteiligt haben.

Hamburg, 24. Februar. „Sachsen“ erschien heute früh 4 ½ Uhr bei dichtem Nebel, aus süd⸗ licher Richtung kommend, über Helgoland, kre Düne liegenden Flotte und verschwand dann Um 8 ½ Uhr Vormittags landete das Luftschiff

uzte über der Insel

(W. T. B.) Bei der „Hansa“ ist vom Kapitän des Dampfers els“ folgendes drahtlose Telegramm eingetroffen: Der

Gerettet: ein fünf Matrosen,

deutschen Damp

nach Charlestown, als sound Schutz vor konnten aber das S 11 Uhr Nachts gegen schaft gab

begrub

dem Vortrag, ge⸗sandt worden ist.

unterschrieben. Die

verbots⸗ in einen

Einer konnte Rettungsbootes.

Paris, 23. Februar.

Flaschen,

Luftschiff

Deutschen

1

Sturm auf wasser.

Gestern

2

Kultuszwecke geeigneten Te für den Bischof ankommen hrie e Sendung traf auch wirklich ein und wurde von dem bischöflichen Vikar geöffnet, der durch die Explosion sofort ge⸗ tötet wurde. Die anfangs aufgetauchte Vermutung, daß der Anschlag aus einer Mißstimmung der protestantischen Bevölkerung entsprungen sei, hat sich als pöllig grundlos erwiesen.

Bannow, 23. Februar. 1b Ueberlebenden des Schoners Mexiko“, die sich auf der Salten⸗ Insel befanden, sind von einem Schlepper und zwei Rettungsbooten gerettet worden. Fünf von diesen gehörten zur Besatzung eines

Ein portugiesischer Matrose ist auf der Insel gestorben. (Vgl. Nr. 46 d. Bl.).

wüten; in verschiedenen Gegenden haben Wasserhosen und schlag schweren Schaden 1 hat das Meer die Küsten schwer beschädigt; auch das Mittelländische Meer hat Verheerungen angerichtet. haben ebenfalls Verwüstungen stattgefunden; Kirche und 80 Häuser beschädigt worden.

Toulon, 23. Februar. heute vormittag Nachricht erhalten, „Waldeck⸗Rousseau“ im Golfe von St. Juan, wo die Flotte sich augenblicklich befindet, gescheitert sei; zwei Schlepp⸗

dampfer sind zur Hilfeleistung abgegangen.

Baku, 24. Februar. (W. T. B.) Der Brand der Naphtha⸗ behälter in den Bakunitwerken dauert fort. achtzehn Behältern über 500 000 Pud Naphtha verbrannt. Der Schaden übersteigt eine Million Rubel (vgl. Nr. 46 d. Bh).

Lissabon, 23. Februar. (W. T. B.) Schwere Stürme haben in ganz Portugal große Verheerungen angerichtet. Zahlreiche Tele⸗-

von „Lloyds Lee verbreitete Meldungen über Notsignale des

eers „Wildenfels“ beruhen danach auf einem Irrtum; es scheint sich vielmehr um den dänischen Dampfer „Eklipkica⸗ zu handeln, dem der Dampfer „Wildenfels“ zu Hilfe eilte.

Plymouth, 23. Februar. Schooner „Eleonora“ aus Bremen, der von einigen Zeitungen als „Erna’ bezeichnet wird, befand sich auf der Fahrt von San Malo

(W. T. B.) Der deutsche

er am Sonnabend in

dem Sturme suchte. nicht halten, und

rakes Island getrieben.

Plymouth⸗ Die Anker es wurde um Die Mann⸗

- Feuersignale und das Rettungsboot eines Regierungs⸗ schleppers und ein anderer Schlepper fuhren nach der Unglücksstätte. Die aus fünf Mann bestehende Besatzung wurde gerettet und in 8 8 mlvmonthr 8 Hras d

e von dem Kapitän Kulicke efehligt wurde, bricht jetzt du 3 Wucht des Sturmes ö“ hes dis

eonora“

3 eh 8 88 z t 28 Febrnar 8,. 8 2 8 se n 1 4 i hiesigen riechisch⸗katho en ischofs iklosfy hat heute ein mittels Krankenwagens nach dem Hynemsterpiof ion stattgefunden, durch welche drei Pers anene unter ihnen der bischöfliche Vikar und der bischöfliche Sekretär getötet und sieben Personen verwundet worden sind; der Bischof selbst ist unverletzt geblieben. Die Tochter des Vikars wurde bei der Nachricht vom Tode ihres Vaters wahn⸗ sinnig. Die Untersuchung hat ergeben, daß eine Dynamitbombe zernowitz mit der Post an den Bischof Miklossy Ein gestern eingetroffener Brief kündigte an, daß eine Sendung, enthaltend einen Kirchenleuchter und einen für ppich aus Leopardenfell sowie 100 Kronen

werde. Der Brief war mit Anna Kovacs

(W. T. B.) Vierzehn von den

(W. T. B.) Der Sturm fährt fort zu Hagel⸗

angerichtet. Im Departement Vendée

In der Gegend von Toul in einem Dorfe sind die

(W. T. B.) Die Seepräfektur hat daß der Panzerkreuzer

Bisher sind in

graphenstangen sind umgerissen worden. Die Flüsse führen Hoch

(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten, Zveiten und Dritten Beilage.)

89

Theater. Rönigliche Schauspiele. Nittwoch;

Opernhaus. 44. Abonnementsvorstellung.

Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben.

Siegfried in drei Akten von Richard agner. Mustkalische Leitung: 6

Generalmusikdirektor Blech. Regie: Herr

Regisseur Bachmann. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 56. Abonnementsvor⸗ stellung. Peer Gyut von Henrik Ibsen. 2. Abend. (In sechs Bildern.) In freier Uebertragung für die deutsche Bühne ge⸗ staltet von Dietrich Eckart. Musik von Edward Grieg. In Szene gesetzt von Herrn Regisseur Dr. Reinhard Bruck. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Laugs. Anfang 7 ½ Uhr.

Donnerstag: Opernhaus. 45. Abonne⸗ mentsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Aida. Oper in vier Akten 7 Bildern) von G. Verdi. Text von

ntonio Ghislanzoni, für die deutsche Bühne bearbeitet von Julius Schanz. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. 57. Abonnementsvor⸗ stellung. Peer Gynt von Henrik Ibsen. 1. Abend. (In fünf Bildern.) In freier Uebertragung für die deutsche Bühne ge⸗ staltet von Dietrich Eckart. Musik von Edward Grieg. Anfang 7 ½ Uhr.

Neues Operntheater. (Kron]). Nachmittags 3 Uhr und Abends 8 Uhr: „Vaterland“, Schau⸗ spiel aus Preußens Nacht und Not, von Maximilian Böttcher. Spielleitung:

Julius Haller. Donnerstag bis Sonnabend: Vater⸗

land. Nachmittagsvorstellungen: Donnerstag, Freitag und Sonnabend: Vaterland.

Deutsches Theater. (Direktion: Max Reinhardt.) Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr: Shakespeare⸗Zyklus: König Heinrich IV.

(2. Teil.) Donnerstag: Ein Sommernachts⸗ Lear.

traum. Freitag: Köni Sonnabend: er Kaufmann von Venedig.

Kammerspiele. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Snob. Donnerstag: Zum 25. Male: Wetter⸗

leuchten.

Freitag und Sonnabend: Der Snob.

Berliner Theater. Mittwoch, Abends

8 Uhr: Wie einst im Mai. Posse mit Gesang und Tanz in vier Bildern von Bernauer und Schanzer.

Donnerstag und folgende Tage: Wie einst im Mai.

Sonnabend, Nachmittags 3 ½ Uhr: Die Braut von Messina. 8

Theater in der RKöniggrützer

Straße. Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr:

Brand. Drama in fünf Akten von Henrik Ibsen. . Donnerstag: König Richard III. Freitag: Die fünf Frankfurter. Sonnabend: Die Kronbraut.

Komödienhaus. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Kammermusik. Lusftspiel in drei Akten von Heinrich Ilgenstein.

ee und folgende Tage: Kammer⸗ musik.

Deutsches Künstlertheater (Lo⸗ zietät). (Nürnbergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologischen Garten.) Kittwoch, Nachmittags 3 ½ Uhr: Peterchens Mond⸗ fahrt. Abends 8 Uhr: Cafard. Ein Drama aus der Fremdenlegion in vier Akten von Erwin Rosen.

Donnerstag und Sonnabend: Cafard.

Freitag: Schirin und Gertraude.

Sonnabend, Nachmittags 3 ½ Uhr: Pe⸗ terchens Mondfahrt.

Lessingtheater. Mittwoch, Abends blut

8 Uhr: Liliom. Eine Legende von Franz Molnaͤr.

Donnerstag: Simson.

Freitag: Pygmalion.

Sonnabend: Peer Gynt.

Schillertheater. 0. (Wallner⸗ theater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Weh dem, der lügt! Lustspiel in fünf Aufzügen von Franz Grillparzer.

Donnerstag: Die beiden Leonoren.

Freitag: Andreas Hofer.

Charlottenburg. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Das Glück im Winkel. Schau⸗ spiel in drei Akten von Hermann Suder⸗ mann.

Donnerstag: Die Maschinenbauer.

Freitag: Das Glück im Winkel.

Brücke. Mittwoch, Abends 8 Uhr:

Wer zuletzt lacht 1 Posse mit Gesang und Tanz von Arthur Lippschitz und A. Bernstein⸗Sawersky. Musik von Leon Jessel.

Donnerstag und folgende Tage: Wer zuletzt lacht. ““

Deutsches Opernhaus. (Char⸗ lottenburg, Bismarck⸗Straße 34 37. Direktion: Georg Hartmann.) Mittwoch, Abends 7 Uhr: Parsifal. Ein Bühnen⸗ öö in drei Aufzügen von Richard

agner.

Donnerstag: Die Meistersinger von Nürnberg.

Mandragola.

onnabend: Martha.

Montis Operettentheater. Früher: Neues Theater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Jung England. Operette in drei Akten von Rud. Bernauer und Ernst Welisch. Musik von Leo Fall.

Donnerstag und folgende Tage: 2 England. 8

Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Polenblut. Operette in drei Akten von Oskar Nedbal.

Donnerstag und folgende Tage: Polen⸗

82

Theater am Nollendorfplatz. Mirtwoch, Abends 8 Uhr: Prinzeß Gretl. Operette in drei Akten von A. M. Willner und Rob. Bodanzky. Musik von Heinrich Reinhardt. und folgende Tage: Prinzeß retl.

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Die Schiffbrüchigen.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die spanische Fliege. Schwank in drei Akten von Franz und Ernst Bach.

Donnerstag und folgende Tage: Die spanische Fliege.

Theater an der Weidendammer

Theater des Westens. (Station:

Residenztheater. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Hoheit der Franz! Musti⸗ kalische Groteske in drei Nre von Artur Landsberger und Willi Wolff. Musik von Robert Winterberg.

Donnerstag und folgende Tage: Hoheit der Franz!

Thaliatheuter. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die Tangoprinzessin. Posse mit Ge⸗ sang und Tanz in drei Akten von Jean Kren und Curt Kraatz. Gesangstexte von Alfred Schönfeld.

Donnerstag und folgende Tage: Die Tangoprinzessin.

8

Trianontheater. (Georgenstr., nahe Bahnhof Friedrichstr.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Anatoles Hochzeit.

Donnerstag: Anatoles Hochzeit.

Geschlossen.

onnabend, Abends 7 ½ Uhr: Zum ersten Male: Er und der Andere.

Konzerte.

Künigl. Hochschule für Musik. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Auf Aller⸗ höchsten Befehl! Philharmonischer Chor. Dirigent: Professor Siegfried Ochs. „Die Schöpfung“. Solisten: Frau Hermine Bosetti, Königl. Kammer⸗ sängerin, die Herren Kammersänger Walter Kirchhoff und Prof. Joh. Messchaert.

Bechstein ⸗Saal. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Klavierabend von Willy Kop n.

Beethoven-Snal. Mittwoch, Abends 8 Uhr: 2. (letzter) Klavierabend (Chopin⸗Abend) von Paul Gold⸗ schmidt.

Birkus Schumann. Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr: Große Galavorstellung. Vorzügliches Programm. Zum „Tipp“, der Derby⸗Favorit

Birkus Busch. Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr: Große Galavorstellung. Auftreten sämtlicher Spezialitäten. Zum Schluß: Die große Prunk⸗ pantomime: Pompeji.

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1“

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Hildegard Senftleben mit Hrn. Oberleutnant Ludwig von Kobyletzki (Rittergut Grylewo, Prov. Posen⸗Breslau Berlin⸗ Schöneberg). Verw. Fr. Lizzie von Chamier⸗ Glisczinski, geb. Lüders, mit Hrn. Leut⸗ nant Heinze Grafen von Rothkirch und Trach (Görlitz -Soltau). Jutta Margaretha Freiin von Wolf mit Hrn. Fertnaht Hans⸗Egon von Gottberg

onn).

Verehelicht: Hr. Leutnant Arved von Knobelsdorff mit Frl. Eena von Schulen⸗ burg (Berlin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Grafen Sigwart zu Eulenburg (Dresden). Eine Tochter: Hrn. Wilhelm Grafen von Perponcher (Kummerow bei Labuhn, Bez. Stettin).

Gestorben: Hr. Generalleutnant von Lindenau (Trier). Hr. Hubert von Weigel (Fauljoppe bei Vorderheide). Fr. Hertha von Hanneken, geb. von der Lancken (Hannover). Fr. Major Martha von Hagen (Weimar).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32.

Elf Beilagen

(einschließlich Börsenbeilage und Waren⸗ zeichenbeilage Nr. 18 A u. 18 B),

sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 5 des öffentlichen Anzeigers (einschließ⸗ lich der unter Nr. 2 veröffentlichten Bekanntmachungen), betreffend Kom⸗ manditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellschaften, für die Woche vom 16. bis 21. Februar 1914.

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7 4727.

Deutsches Reich.

Personalveränderungen.

Berlin, 21. Februar. K. b. Maj., von d. Stellung als Art. Offiz. v. Pl. d. Fest. Ulm enth., Frhr. v. Bo t⸗ heim, K. b. Mal, Bats. Kom. im 2. Fußart. R., zum Art. Offtz.

v. Pl. d. Fest. Ulm ernannt, dem Vorschlage Seiner Majestät des

Königs von Bayern entsprechend.

Königlich Preußische Armee.

Berlin, 21. Februar. Frhr. v. Hammerstein⸗Loxten, Hauptm. und Komp. Chef im 3. Garde⸗R. z. F., z. Dienstl. b. Kr. Min. komdt. Anz, Hauptm. in d. 4. Ina. Insp., in seinem Komdo. z. Dienstl. v. Kr. Min. z. Ing. Komitee übergetreten. Toussaint, Hauptm., kommandiert z. Dienstl. bei Sr. D. dem Füesten Reuß j. L., Regenten d. Fürstentums Reuß äͤ. L., unter Belassung fr. bish. Unif. zum Flügeladj. Sr. D. des Fürsten ernannt. Anderssen, Lt. im 3. Schles. Inf. R. Nr. 156, d. Absch. m. d. gesetzl. aus d. aktiven Heere bew.; zugleich ist derselbe bei d. Offizieren d. Landw. Feldart. 1. Aufgeb. angest. Graf v. Kanitz, Fähnr. im Kür. R. Graf Wrangel (Ostpr.) Nr. 3, in d. 2. Garde⸗Ulan.

R. versetzt. 8 Königlich Süchsische Armee.

Ernennungen, Beförderungen und Versetzungen.

Den 20. Februar. Frotscher, Oberstkt. und Bats. Kom. im 5. Inf. R. Kronprinz Nr. 104, vom 1. März d. J. ab z. Dienstl. b. Gen. Komdo. XIX (2. K. S.) A. K. kommandiert.

Die Oberleutnants: Beyer im 7 Inf. R. König Georg Nr. 106, mit dem 1. März d. J. in d. 6. Inf. R. Nr. 105 LT“ 1 von Württemberg vers., Richter von d. Unteroff. Schule, in d. 5. Inf. R. Kronprinz Nr. 104, Lange von d. Unteroff. Vorschule, zur Unteroff. Schule, mit dem 1. April d. J. versetzt.

Neubert, Oblt. d. Res. d. 10. Inf. Regts. Nr. 134, vom 1. März d. J. ab auf ein Jahr z. Dienstl. bei diesem Regt. komdt., während dieser Dienstl. ist sein Patent als vom 13. August 1913

datiert anzusehen.

Die Leutnants: v. Mayer im 2. Gren. R. Nr. 101 Kaiser Wilhelm, König von Preußen, Uchtenhagen, Kunz, Menzel, Ziller im 7. Inf. R. König Georg Nr. 106, Hahn (Walter) im 3. Inf. R. Nr. 102 König Ludwig III. von Bayern, Müller im 11. Infanterieregiment Nr. 139, Renner im 6. Inf. R. Nr. 105 König Wilbelm II. von Württemberg, Mehlig, Erzieher b. Kad. Korps, Steinbach, Straube von d. Unteroff. Schule, Neubert, v. der Mosel im 16. Inf. R. Nr. 182, Kormann im 8. Inf. R. Prinz Johann Georg Nr. 107, Böh⸗

ringer, Mönch, Fischer von d. Unteroff. Vorschule, ersteren unter Versetzung mit dem 1. April d. J. Naundorff im 4. FZçnuf. ö

zur Unteroff. Schule, R. Nr. 103, Schwarze im Graf zu Münster⸗Langelage im

1. (Leib⸗) Gren. R. Nr. 100, komdt. zu Sr. K. dem Kron⸗

prinzen, Blohm im Schützen⸗ (Füs.) R. Prinz Georg Nr. 108,

zu Oblts. befördert, Frhr. v. Oer im Schützen⸗ (Füs.) R. Prinz Georg Nr. 108, vom 1. März d. J. ab auf zwei Jahre z. Dienstl.

bei d. Abt. für Landesaufnahme komdt, Flinzer im 12. Inf. R. Nr. 177, mit dem 1. März d. J. in d. 6. Inf. R. Nr. 105 König

Wilhelm II. von Württemberg vers., Ziller von d. Unteroff. Vor⸗ schule, zur Unteroff. Schule, iee von d. Unteroff. Schule, in d. 3 Inf. R. Nr. 102 König Ludwig III. von Bayern, Müller von d. Unteroff. Schule, Richter im 5. Inf. R. Kronprinz Nr. 104, Knoll im 11. Inf. R. Nr. 139, zur Unteroff. Vorschule, mit dem 1. April d. J. versetzt. 1 v. Dziembowski, Oblt. im 1. Hus. R. König Albert Nr. 18, vom 1. April d. Js. ab auf ein weiteres Jahr ohne Gehalt z. Dienstl. bei d. Gesandtschaft in München komdt. v. Zimmer⸗ mann, Lt. im Karab R., zum Oblt. befördert. 8 Den überzähligen Hauptleuten: Uhlich im 4. Feldart. R. Nr. 48, v. Boetticher im 5. Feldart. R. Nr. 64, vom 1. März d. Js. ab die Hauptm. Gebührnisse bewilligt. Rühlemann, überzähl. Hauptm. im 2. Feldart. R. Nr. 28 in d. 1. Train⸗B. Nr. 12 versetzt. Die Leutnants: Kopp im 1. Feldart. R. Nr. 12, Souchay im 5. Feldart. R. Nr. 64, Zumpe im 4. Feldart. R. Nr. 48, Schilling im 2. Feldart. R. Nr. 28, zu Oblts. befördert, Hauffe im 4. Feldart. R. Nr. 48, z. Dienstl. als 2. Offiz. b⸗ Frain⸗Dep. XII. (1. K. S) A. K. kommandiert. Die Leutnants: Bongardt im 1. Fußart. R. Nr. 12, Glaeser im 2. Fußart. R. Nr. 19, zu Oblts. befördert. 8 v. Schierbrand, Hauptm. b. K. S. Det. d. K. P. Verkehrs⸗ techn. Prüf. Komm., zum Komp. Chef ernannt und in d. 5 Inf. R. Kronprinz Nr. 104 vers. Bode, Lt. bei d. 3. (K. S.) Komp. d. K. P. Luftschiff. Bats. Nr. 2, zum Oberlt. befördert. Müller, Lt. d. Res. d. 1. Feldart. Regts. Nr. 12, auf ein Jahr z. Dienstl. b. Telegr. B. Nr. 7 komdt.; während dieser Dienstl. ist sein Patent ls vom 21. August 1908 datiert anzusehen. Die Hauptleute: Uhlmann, Komp. Chef im 2. Train⸗B. Nr. 19, vom 1. März d. Js. ab z. Dienstl, beim Train⸗Dep. XIX. (2. K. S.) A. K. komdt., Heger. Vorsteher d. Train⸗Dep. XII. (1. K. S) A. K., zum K. S. Det. d. K. P. Verkebrstechn. Prüf. Komm. vers., Jachmann, überzähl. Hauptm. und 2. Offiz. b. Train⸗Dep. XII. (1. K. S.) A. K., zum Vorst. dieses Train⸗Dep. ernannt, Mehnert, Lt. im 2. Train⸗B. Nr. 19, vom 1. März ab z. Dienstl. b. Train⸗Dep. XIX. (2. K. S) A. K. mmandiert. . Abschiedsbewilligungen.

Den 20. Februar. Schierholz, Hauptm. und Komp. Chef im 16. Inf. R. Nr. 182, m. Pens. u. d. Erlaubn. z. Tr. d. Regts. Unif. z. Disp. gestellt.

Den Oberleutnants: v. Wiedebach im 7. Feldart. R. Nr. 77, unter Verleihung d. Charakters als Hauptm. m. Pens. und d. Er⸗ laubnis z. Tr. d. A. Unif., Höckner im 2. Feldart. R. Nr. 28, der Abschied b⸗willigt.

Frhr. v. Althaus, Lt. im 1. Hus. R. König Albert Nr. 18, zu d. Offizieren d. Res. dieses Regts. übergeführt, v. Petrikowsky, charakteris. Oberstlt. z. D., zuletzt 3. St. ”g b. Landw. Bez. I Dresden, unter Fortgewährung d. gesetzl. Pens. und mit d. Erlaubn. z, ferneren Tr. d. Unif. d. 2 Gren. Regts. Nr. 101 Kaiser Wilhelm, König von Preußen sowie m. d. Aussicht auf Anst. im Zivildienst der Abschied bewilligt. 8

Im Sanitätskorps.

Den 20. Februar. Die Oberärzte: Dr. Clausnizer b. 5. Inf. R. Kronprinz Nr. 104, unter Belassung in d. Komdo. zur Universität Leipztg, zum St. Arzt befördert und zum Bats. Arzt im 12. Inf. R. Nr. 177 ernannt, Dr. Marquart b. 9. Inf. R. Nr. 133, unter Belassung in d. Komdo. zum Krankenstift in Bnoctau⸗ zum St. Arzt befördert und zum Bats. Arzt im 3. Inf. R. Nr. 102 König Ludwig III. von Bayern ernannt.

Erste Beilage

Berlin, Dienstag, den 24. Februar

XIII. (Königlich Würtlembergisches) Armeckorps.

Ernennungen, Beförderungen und Versetzungen.

Kap Martin, 8. Februar. Dr. Dieterlen, St. Arzt und Bats. Arzt b. Füs. R. Kaiser Franz Joseph von Oesterreich König von Ungarn Nr. 122, vom 17. Februar 1914 ab bis auf weiteres * Dienstl. b. Reichs⸗Kol. Amt kommandiert.

Kap Martin, 17. Februar. Cucumus, Oblt. im 8. Inf. R. Nr. 126 Großherzog Friedrich von Baden, in Genehmigung seines Abschiedsgesuches m. d. gesetzl. Pens. z. Disp. gest. und zum Bez. Offiz. b. Landw. Bez. Calw ernannt. Wiengreen (Ludwigsburg), Oblt. d. Landw. Trains 2. Aufgeb., m. d. Erlaubn. z. Tr. d. Landw. A. Unif. d. Absch. bewilligt.

Kap Martin, 19. Februar. Krengel, Oblt. im 4. Feldart. R. Nr. 65, in Genehmigung seines Gesuchs m. d. gesetzl. Pens. z. Disp.

gestellt. . Beamte der Militärverwaltung. 8 Durch Verfügung des Kriegsministeriums.

Stuttgart, 30. Dezember 1913. Dr. Friederich, St. Apoyth. bei d. Garn. Laz. in Stuttgart, zum 1. April 1914 zum Garn. Laz. in Ulm versetzt.

Stuttgart, 5. Januar. Fuhr (Ludwigsburg), Unt. Apoth. d. Res., zum Ob. Apoth. ernannt.

Durch Verfügung des Korpsarztes.

Stuttgart, 11. Februar. Bührer, Unt. Arzt im Inf. R. Kaiser . König von Preußen Nr. 125, mit Wahrn. einer bei seinem Regt. offenen Assist. Arztstelle keauftragt.

Stuttgart, 12. Februar. Dr. Scheerer, einjährig⸗frei⸗ williger Arzt im Inf. R. Kaiser Friedrich, König von Preußen Nr. 125, zum Unt. Arzt d. aktiven Dienststandes ernannt und m. Wahrn. einer b. Regt. offenen Assist. Arztstelle beauftragt.

Im Vollmachtsnamen Seiner Majestät des Königs ist durch Entschließung des Königl. Staatsministeriums vom 6. Februar 1914 verfügt worden: Kühnhold, Rechn. Rat, Laz. Ob. Insp. bei d. Garn. Laz. in Ludwigsburg, auf seinen Antrag m. d. gesetzl. Pens. in d. Ruhestand versetzt.

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Königreich Preußen. 8

Königliche Technische Hochschule in Hannover. Vorlesungen und Uebungen im Sommerhalbjahr 1914. Die Einschreibungen erfolgen vom 1. bis 21. April 1914. Beginn der Vorlesungen und Uebungen am 21. April 1914.

Abteilung für Architektur.

Mohrmann: Uebungen im Stil der frühgermanischen und frühchristlichen Kunst; Baukunst des Mittelalters I und IIl1; Ent⸗ werfen im Stil des Mittelalters. Schleyer: Baukonstruktions⸗ lehre II für Architekten; Land⸗ und Stadtbau I und 11; Kosten⸗ anschläge und Bauführung. Roß: Allgemeine Kunstgeschichte; Geschichte der Baukunst I. Dr.⸗Ing. Michel: Statik der Bau⸗ kunst I, II und III; Baukonstruktionslehre 1 für Architekten. Halmhuber: Grundlagen des ornamentalen Entwurfs; Innen⸗ architektur mit farbiger Dekoration; Uebungen in der Innenarchitettur mit farbiger Dekoration; Bauformenlehre 11 für Bauingenieure. Kanold: Entwerfen und Detaillieren von Gebäuden; Einzelheiten des architekton. Entwurfs; Skizzieren und Entwerfen aus dem Sreg⸗ reif; Neuzeitliche Bauaufgaben; Die architektonischen Aufgaben des Städtebaus. Kanold und Blum: Städtebauliche Uebungen. Weber: Formenlehre der antiken Stile II; Baukunst der Renaissance und des Barock II; Zwanglose Vorträge; Uebungen im Zeichmnen antiker Bauform; Uebungen im Entwerfen im Stil der Renaissance und des Barock. Friedrich: Figurenzeichnen; Freihandzeichnen; Aktzeichnen. Jordan: Freihandzeichnen; Archttekturmaserei. Voigt: Landschaftszeichnen und Aquarellieren. Gundelach: Modellieren I und II. Dr.⸗Ing. Hölscher: Architekturzeichnen; Entwerfen einfacher Gebäude für Bauingenieure. Dr. Haupt: Deutsche Renaissance 11; Aelteste Baukunst der Germanen. Siebern: Denkmalpflege.

Abteilung II für Bauingenieurwesen. .

Dr.⸗Ing. Hotopp: Mechanik für Bauingenieure I und II; Bewegliche Brücken. Dr. Oertel: Grundzüge der prakttschen Geometrie; Praktische Geometrie Planzeichnen; Geodäsie I; Grundzüge der astronomischen Ortsbestimmung. Dolezalek: Grundzüge der Irngenieurwissenschaft; Baukonstruktionslehre I und II für Bauingenieure; Uebungen in Baukonstruktions⸗ lehre II für Bauingenieure. Lang: Baustofflehre für Bauingenieure; Bauingenieurlaboratorium. Quietmeyer: Mörtel⸗ kunde . Otzen: Eisenbetanbau; Brückenbau für Architekten; Entwerfen von Eisenbauten. Hoyer (i. V.): Städtischer Tiefbau für Architekten. Brugsch: Statik; Eisenbau; Uebungen im Eisenbau. Dr.⸗Ing. Blum: Kommunalwirtschaft; Eisenbahn⸗ wesen I; Eisenbahnwesen II; Eisenbahnwesen III. Dr.⸗Ing. Blum und Kanold: Städtebauliche Uebungen. Dr.⸗Ing. Laun⸗ hardt: Erd⸗ und Straßenbau; Trassieren. Danckwerts: Wasserwirtschaft II. Franzius: Wasserbau.

Abteilung III für Maschineningenieurwesen.

Frese: Maschineningenieurlaboratorium I und II; Kinematik. Troske: Eisenbahnmaschinenbau; Kraftwagenhau; Uebungen im Entwerfen von Fabrikanlagen und Elsenbahnhauptwerkstätten: Grund⸗ züge des Eisenbahnmaschinenbaues. Klein: Maschinenzeichnen; Hebezeuge und Pumpen; Entwerfen größerer Hebezeuge und Pumpen; Wasserhallungs⸗, Förder⸗ und Gebläsemaschinen; Förderanlagen für Massengüter; Baumaschinen. Dr.⸗Ing. Nachtweh: Mechanische Technologie und Hüttenkunde; Metallographie: Fabrikationszweige der Faserstoffindustrie; Technologisches Praktikum mit besonderer Berücksichtigung der Faserstoffindustrie; Landwirtschaftliche Maschinen⸗ lehre. Rudeloff: Maschinenelemente; Bau der Verbrennungs⸗ kraftmaschinen. Schwerd: Uebungen zur Vorlesung die Werk⸗ zeugmaschine; Fabrskorganisation und Betrieb; Ausgewählte Kapitel aus dem Gebiete der Maschinenfabrikatkon. Franke: Dampfkraft⸗ maschinen; Entwerfen von Dampfmaschinen für Fortgeschrittenere; Ausgewählte Kapitel des Dampfmaschinenbaues: Maschinenelemente für Bauingenieure. Dr⸗Ing. Oesterlen: Wasserkraftmaschinen. Pröll: Mechanik I1; Ausgewählte Kapitel der technischen Mechonik; Aeromechanik in ihrer Anwendung auf Motorluftschiffe und Flug⸗ zeuge. Wilke: Maschinenmeßkunde.

Abteilung für Chemie und Elektrotechnik

Dr. Precht: Experimentalphysik; Arbeiten im Laboratorium der Phvsik; Luftschiffahrt. Dr. Leithäuser: Photographie; Elektrische Zellen und drahtlose Telegraphie. Dr. Seubert: Grundzüge der Chemie; Arbelten im Laboratorium der anorganischen Chemie. Dr. Eschweiler: Maßanalyse. Dr. Behrend: Grundzüge der organischen Chemie; Arbeiten im Laboratorium der organischen Chemle. Dr. Ost: Zuckerindustrie und wlsgece Fürstaaes Mineralöle und Fette; Arbeiten im Laboratorium der technischen Chemie. Dr. Keppeler: Moorverwertung; Arbeiten im Loboratorium für Moorverwertung;

eichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Die Glasindustrie; Keramisches Praktikum I; Keramisches Prak⸗ tikum II. Dr. Bodenstein: Angewandte Elektrochemie; Elektro⸗ chemische Uebungen; Arbeiten im Elektrochemischen Institut; Uebungen in der Elektroanalyse. Dr. Jänecke: Anwendung der physikalischen Chemie, insbesondere der Phasenlehre auf die Metallurgie und Hüttenkunde. Dr. Bergius: Anwendung der physikalisch⸗chemischen Betrachtungsweise auf einzelne Zweige der chemischen Industrie. Dr. Wehmer: Ueber Enzvme und Enzymwirkungen; Technische Bakteriologie (einschließl. Mykologie); Mikroskopierübungen; Uebungen im Bakteriologischen Laboratorium. Dr. Laves: Grundzüge der physiologischen Chemie. Dr. Erd⸗ mannsdörffer: Kristallograpbie I; Grundzüge der Geologie. Hoyer: Praktische Geologie 11; Geologie des nordwestlichen Deutsch⸗ lande. Dr. Schöndorf: Technisch wichtige Mineralien und Gesteine Deutschlands; Uebungen im Entwerfen und in der Ver⸗ wertung geologischer Karten und Profile. Dr. Kohlrausch: Grundzüge der Elektrotechnik; Theoretische Elektrotechnik; Elektro⸗ technisches Laboratorium I, II und III. Dr. Heim: Elektrische Anlagen II; Entwerfen von eleltrischen Maschinen und Trans⸗ formatoren; Elektrische Bahnen; Elektrische Kraftübertragung für Maschineningenjeure. Dr.⸗Ing. Beckmann: Praktische Elektro⸗ technik für Anfänger; Elektrotechnische Meßkunde 1 und II; Elek⸗ trizitätszähler. Dr.⸗Ing. Brückmann: Gleichrichter zur Um⸗ formung von Wechselstrom in Gleichstrom; Elektrotechntsches Seminar; G und Kaskadenumformer. Dr. Humann: Elektrische abel. Abteilung für allgemeine Wissenschaften, insbesondere Mathematik und Naturwissenschaften.

Dr. Kiepert: Höhere Mathematik II; Ausgewählte Kavitel der Mathematik, b. Geometrie der Lage. Dr. Müller: Höhere Matbematik I und III; Einführung in die Theorle der Funktionen komplexer Veränderlicher (konforme Abbildung). Dr. Rothe: Grundzüge der höheren Mathematik für Archttekten und Chemiker; Grundlagen der Marwellschen Elektrizitätstheorie mit einer Ein⸗ führung in die Vektoranalysis. Dr. Rodenberg: Darstelende Geometrie; Darstellende Geometrie I. Teil. Dr. Heß: Botanik II; Die Feinde der Bauwerke im Tier⸗ und Pflanzenreiche; Die Familie der Gräser. Dr. Gehrig: Volkswirtschaftliche und sozialpolitische Uebungen; Geld⸗, Bank⸗ und Börsenwesen; Allgemeine Volkswirt⸗ schastslehre. Dr. Erdmann: Staats⸗ und Verwaltungsrecht. Nußbaum: Gesundheitelehre (Hygiene)h. Dr. Kasten: Englische Sprache und Literatur für Anfänger und für Geübtere. Dr. Friesland: Französische Sprache und Literatur für Anfänger und für Geübtere. Dr. Köcher: Deutsche und allgemeine Geschicht im 19. Jahrhundert. Dr. Geißler: Die erste Hilfeleistung bei Unglücksfällen. Dr. Hetsch: Bakteriologischer Kursus für An⸗ fänger: Die Gefahren der Prostitution und ihre Verhütung. Dr. Deetjen: Schillers dramatisches Schaffen und seine Be⸗ deutung für die Gegenwart. Dr. Krüger: Otto Ludwigs Leben und Werke. Dr. Lessing: Erste Einführung in die Philosophie, Kant. Dr. Budde: Typische Vertreter einer Indi⸗ pidualpädagogik von Rousstau bis auf die Gegenwart. Riesen⸗ berg: Praktische Uebungen im Sprechen und Vortragen, für Anfänger und für Geübtere.

Hannover, im Februar 1914.

Der Rektor der Königlichen Technischen⸗ Otzen.

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 34. Sitzung vom 23. Februar 1914, Mittags 12 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.)

Das Haus setzt die zweite Beratung des Etats des Ninisteriums des Innern, und zwar die allgemeine Be⸗ sprechung des Kapitels des Medizinalwesens fort.

Abg. von LE1“ (kons.); Die Vorurteile gegen unsere großen Krankenhäuser sind in erfreulicher Abnahme begriffen. Unsere Krankenhäuser haben einen erfreulichen Aufschrung genommen und sich immer großartiger entwickelt. Sie sind in der Lage, den weitest⸗ gehenden aller Bevölkerungsschichten zu genügen. Man muß besonders anerkennen, daß die großen Kommunalverwaltungen dieser Aufgabe in weitgehendem Maße sich als gewachsen gezeigt haben. Wenn wir also in dieser Beziehung weiter gekommen sind, so teile ich durchaus die Ansicht des Abg. Dr. Mugdan, daß wir daran denken müssen, den durch die soziale Gesetzgebung in erster Linie hervorgerufenen Bedarf an kleinen Krankenhäufern zu decken. Diese Krankenhäuser müssen unmittelbar den Lebensgewohnheiten, den Existenzbedingungen der Bevölkerung, für die sie gebaut sind, angepaßt werden, und deshalb sollte mit dem Fortschreiten der Krankenversicherung insbesondere auch diese Aufgabe ins Auge gefaßt und ihr die vollste Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es werden an diese Krankenhäuser sehr hohe Anforderungen gestellt. Bei den Privatkrankenbäusern muß die Regierung im Be⸗ wußtsein ihrer Verantwortung Mängel dadurch zu ergänzen suchen, daß sie sich bei dem Konzessionsverfahren Garantien geben läßt. Es müssen bestimmte Grundsätze für die Einrichtung der Privatanstalten aufgestellt werden. Die Entwicklung der öffentlichen Krankenhäuser hat unter dem Mi⸗ nistertalerlaß von 1895 zu besonderen Bedenken keinen Anlaß gegeben. Aber ein neuerer Ministerialerlaß hat zu mancherlei Verhandlungen Veranlassung geboten; er den Provinzialverwaltungen zur Aeußerung mitgeteilt worden, und diese haben daran wenig aus⸗ zusetzen gehabt. Daß nach diesem Erlaß in Form von Poltzei⸗ verordnungen Bestimmungen für die Krankenhäuser getroffen werden sollen, hat doch sehr wesentliche Bedenken. Darin lie t ein wesentlicher Eingriff in die Selbstverwaltung. Bisher standen die Krankenhäuser unter der Aufsicht des Oberpräsidenten. Speziell wir im Westen haben das hat sich historisch entwickelt die Krankenhaueeinrichtung aus hessischer Zeit übernommen, und wir haben sie mit Liebe und Sorgfalt gepflegt. Das Vertrauen zu unseren öffentlichen Krankenanstalten ist, was die hessischen Abgeordneten mir bestätigen werden, durch die weisen Maßnahmen der Provinztal⸗ verwaltung wesentlich gefördert worden, und es besteht bei uns kaum ein Vorurteil gegen die Krankenhausbehandlung wie in anderen Landesteilen. Rücksichtnahme auf unsere lokalen Verhältnisse, auf die Bedürfnisse unserer Bevölkerung und auf die Wünsche, vielleicht auch einmal auf vorgefaßte Ansichten der Bevölkerung, ist notwendig. Wir köͤnnen daher für unsere Krankenhäuser nur therzlich dankbar sein, wenn sie uns auch erhebliche Kosten verursachen. Was hat denn die Veranlassung dazu gegeben, den Ministerialerlaß von 1895 zu verlassen und zu dem igorosen Schritt der Polizei⸗ verordnungen überzugehen? Die Frage, ob Polizelverordnungen für die privaten Krankenhäuser angebracht sind, lasse ich außer Spiel, aber für die öffentlichen Krankenhäͤuser kann ich ein solches Be⸗ dürfnis nicht anerkennen; ich halte da die Polizeiverordnungen für schädlich, für einen Eingriff in die Selbstverwaltung, der für die Selbstverwaltung unerträglich ist und der Sache nicht dienen, sondern schädlich wirken wird. Nicht die Tatsache,