“ 5
sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 29. Oktober 1914, Vormit⸗ tags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Otterndorf, den 23. März 1914. Königliches Amtegericht. I.
[6196] Aufg Der Schiffseigner
[6195] Aufgebot.
Der Gastwirt Heinrich Warncke in Lüdingworth hat das Aufgebot des Hypo⸗ thekenbriefs über die im Grundbuche von Lüdingwortbh, Band X Artikel 383 in Abteilung III unter Nr. 2 eingetragene Hypothek von 1200 ℳ, verzinslich mit 4 %, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. August 1914. Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
1“ 111““ es am 13. März 1914 in nszpiaunen verstorbenen Landwirts Eerhard Ornhorst das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern be⸗ antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daber aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Landwirts Gerhard Ornhorst spätestens in dem auf den 25. Juni 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, und zwar in den im Hause des Justizrats Mack gelegenen Geschäfts⸗ räumen des Königlichen Amtsgerichts anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung
Aktie vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erkrärung derselben erfolgen wird. mölln, den 8. April 1914.
machen. Wanzleben, den 6. April 1914. Königliches Amtsgericht.
[6229] Aufgebot.
Lina Müller, geb. Schauwecker, in Weinsberg hat beantragt, ihren Ehemann Heinrich Müller, Gärtner, geb. am 14. April 1868 in Alfdorf, der im Januar 1897 von seinem Wohnsitz Alf⸗ dorf aus nach Amerika verzog und seit Mai 1897 verschollen ist, für tot zu er⸗ klären. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem am Mittwoch,
Zweite Beilage 8 chsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanz
“ dem Gericht Anzeige zu
zum Deut 90.
Unteruchungssachen.
1 Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Antrag des Spar⸗ und Hilfsver⸗ eins eingetragene Gesellschaft m. b. H. zu Borken wird bezüalich der ihm in der Nacht vom 1. zum 2. Dezember 1913 ge⸗ stohlenen 2 Pfandbriefe der Frankfurter Hopothekenbank Serie 21 Lit. O Nr. 217 320 und 217 321 über je 1000 ℳ die Zah⸗ lungssperre vor Einleitung des Auf⸗ gebotsverfahrens verfügt und an die Frank⸗
Erwerbs⸗ und Wirtschafts enossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
Offentlicher Anzeiger. V Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
Anzeigenpreis für den Reum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰. 3
1. 2. 3. 4. 5.
ebot. Heinrich Klinkradt in 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
furter Hypotbekenbaak das Verbot
Inhaber des Pfandbriefes als an den An tragsteller oder an den Eigentümer der selben, Maurermeister Wilhelm
Zinsscheine oder einen Erneuerungsschei auszugeben. — 18 F 25/14.
Frankfurt a. Main, den 8. April 1914 Königliches Amtsgericht. Abteilung 18.
208] Zahlungssperre.
Auf Antrag des Mullers Georg Wil⸗ helm Kramm von Arfurt wird gemäß Frankfurter Hvypotheken⸗Kredit⸗Verein sowie den von demselben bekannt gegebenen Einlösungs⸗ stellen verboten, an den Inhaber des vom Frankfurter Hoypotheken⸗Kredit⸗Verein aus⸗ über 1000 ℳ verzinslich mit 4 % jährlich Ser. 47 Lit. K Nr. 9485 vom Januar ins⸗ besondere neue Zins⸗, Renten⸗ oder Ge⸗ winnanteilscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben, da der Antragsteller den Verlust der Urkunde glaubhaft gemacht hat und zur Stellung des Antrags be⸗
§ 1019 Z⸗P.⸗O. dem
gegebenen Hvpotbekenpfandbriefs
1905 eine Leistung zu bewirken,
rechtigt ist. — 18 F. 20/14.
Frankfurt a. M., den 9. April 1914. [6227]
Königliches Amtsgericht. Abt. 18. Gestoh 1. 1914
März Nr. 779 012 Lit. C. Magdeburg, den 11. April 1 Der Polizeipräsident. Im Auftrage: Quenstedt.
II 40 769 über summe, auf das Leben des ttomar Karl Christian von
914
nzig lautend, ist angeblich
m gekommen. Alle Personen, elche Ansprüche aus dieser Versicherung aben glauben, werden bhierdurch auf⸗
., s
79 1 —
. —
eab bei Vermeidung ihres Verlustes i geltend zu machen. Hannover, n 14. April 1914. Deutsche Militär⸗ eunst⸗ und Lebensversicherungs⸗Anstalt a. G. in Hannover. [5
626] Aufgebot.
mvrg e . 9 G
—
Anneliese Adae, geb. Busse, Witwe des
Oberleutnants Max Adae in Ludwigsburg,
als Testamentsvollstreckerin ihres Ehe⸗
manns, hat das Aufgebot des von der
Eßlinger Aktienbank in Eßlingen a. N.
am 2. Juli 1889 auf den Namen des
Adae in Eßlingen ausgestellten
sseenbuchs Nr. 408/625 über eine
Spareinlage von 10 ℳ
weiteren Einlagen und
Januar 1914 414 ℳ
wecke der Kraftloserklärung
Inhaber der Urkunde wird
estens in dem auf Frei⸗
tovember 1914, Vor⸗
Uhr, vor dem unter⸗
zeichneten Gericht anderaumten Aufgebots⸗
termine seine Rechte anzumelden und die
Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ Urkunde erfolgen wird.
. 8*
Eheleute Aler gezogen und von ist, beantragt dem auf den
Vormittags
29
ert, in Oktober 1914, Ihr, vor dem unt amer 122, anberaumten Aufgebots⸗ mne seine Rechte anzumelden und die kunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Dortmund, den 6. April 1914. Königliches Amtsgericht.
Aufgebot. . Handelsgesellschaft Oschinski Bi in Berlin, Knesebeckstr. 72/73, en durch die Rechtsanwälte Justizrat und Dr. Wachsmann in oße Frankfurterstr. 102 des angeblich verloren 15. April 1914 fälligen Peitz, den 1. Februar 5 ₰. ischlermeister Wilhelm ndenburg) gezogen und mn worden ist und indossement Richard Der aufgefordert, itestens in dem auf den 30. Oktober 914, Vormittags 10 Uhr, vor dem erjeichneten Gerichte, Zimmer 3, an⸗ umten Aufgebotstermine seine Rechte
en und die Urkunde vorzulegen, Falls die Kraftloserflärung der
Urkunte mriglogen —2 Unce K&felges 11“
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er 9 . 188
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Bö e. 8,
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m dem
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er⸗ lassen, eine Leistung an einen anderen
Völker in Borken, zu bewirken, insbesondere neue
in Magdeburg eine preußische Staatsanleihe
75 000 ℳ
ördert, sie innerhalb 2 Monate von
[6209]
.(5851] Die
Auf Witwe
Schumacher,
vor dem Friedrichstr. Zimmer 143, termine
13—1
eht die ufgebotstermine zu machen.
Abt.
Das Amtsgericht verschollenen
hanna Maria Gründahl, vertreter Wilhelm Schmidt,
27
wird der am
des Berliner
frau,
Hans Schmidt,
15. Januar
zu melden, erklärun
Amtsgerichte
oorg SCᷓU‚lN
aßpfleger
am 19. Kuppingen, O
zuletzt Herrenberg,
sich den 29.
spätestens in
melden, widrigenfall erfolgen wird.
über Leben erteilen vermögen,
Herrenberg, den Königlic
Heß,
— Stolp —88
i. Pomm.,
1915, An
erfolgen wird.
Anzeige zu machen.
tot 3
Lucie
zu melden, Todeserklärung erfolgen wird. welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, er⸗ Aufforderung,
Aufg
Ham ann
Kaufmanns Hans Schmidt, nämlich der Frau Christine Schmidt, n durch den Glaser Hasselbrookstraße 54,
1915,
spätestens zu machen. Hamburg, den 31. März 1914.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
Aufgebot.
gebot.
am
4, III.
anberaumten A widrigenfalls
Berlin, den 31. März 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
154. ebot.
wird ein Aufgebot dahin erlassen: August 1852 zu Berlin als Sohn des Kontrolleurs bei der Bank Kassenvereins Wilhelm Albert Schmidt und dessen Ehe⸗ Bertha Henriette
Cosset, geborene Kaufman welcher Wohnung im Februar 1882 und mindestens seit dem Jahre 1885 ver⸗ schollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amts⸗ gerichts, Stalhof, Kaiser Wilhelm Straße Nr. 76, Hochparterre, Zimmer Nr. 7, spätestens aber in dem auf Freitag, den Vormittags 11 ⅛ Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, Stalhof, Kaiser Wilhelm Straße Nr. 70, 1. Stock (2 Treppen), Zimmer Nr. 24, widrigenfalls erfolgen wird.
alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, hiermit aufgefordert, dem hiesigen im Aufgebots⸗
Juli
spätestens dem Gericht Anzeige
seine
seine
Otterndorf, den 7. April 1914. Königliches Amtsgericht. I.
Schumacher, geb. Burchardi, in Hannover, Gretchenstraße 25, hat beantragt, ihren verschollenen Sohn, den Seemann Willy Johannes Ludwig geboren vember 1875 zu Pausin, zuletzt wohnhaft in Berlin, Königgrätzerstraße 31 bei der Antragstellerin, für lot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. No⸗ vember 1914, Vormittags 11 Uhr, unterzeichneten Gericht,
16. No
Stockwerk
Aufgebots⸗ die
An alle
ericht Hamburg hat heute be⸗ schlossen: Auf Antrag der Ehefrau des Alfred Victor
8
Friedrich
ette
Wurster, Amtsdiener
igen, O.⸗A. Herrenberg,
beantragt, Dezember
„A. Herrenberg, Anna Maria Roller, Tochter des verst. Johannes Roller, Bauern, und der verst. Anna Maria geb. Löhmann in Kuppingen, wohnhaft in Kuppingen, für tot zu erklären. bezeichnete Verschollene wird aufgefordert,
hat die ver⸗ 1871 in geborene
Die
dem auf Dienstag,
2 Dezember 1914, mittags 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten
8 die Tode
die
Nach⸗
Aufgebotstermine zu
serklärung
An alle, welche Auskunft oder Tod der Verschollenen zu ergeht rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Aufforde⸗
11. April 1914.
Aufgebot. Frau Rentier Amalie M i Pomm. Friedrichstr. 48, durch den Rechtsanwalt Schüler
bveantragt,
hat
wird au
welche
u erklären.
ches Amtsgericht.
üller, geb
den
ohnhaft in Belgard, Kr. Lauenburg , für tot zu erklären. Der be⸗ Verschollene testens in dem auf den 4. Ja⸗ Vormittags 9 ¼ Uhr, m unterzeichneten Gerichte, Zimmer „anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung
alle,
über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht
fgefordert,
Auskunft
Lauenburg i. Pom., den 7. April 1914. Königliches Amtsgericht.
Peter Hinrich en verschollenen imer, zuletzt wohnhaft
Der be⸗
Neue
im
Jo⸗ geb.
geb. Alfred Victor biesige verlassen hat
Todes⸗ 2) Es werden
Æ
Klinkradt, geboren am 20. Mai 1836 zuletzt wohnhaft in Otterndorf, für to zu erklären.
„anberaumten Aufgebotstermine zu melden oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver
zu machen. Otterndorf, den 3. April 1914. 8 Königliches Amtsgericht. I.
[5853] Aufgevot.
in Pillau, für tot zu erklären.
1914, Vorm. 11 Uhr, vor
Todeserklärung erfolgen wird. An alle
Pillau, den 8. April 1914. Königliches Amtsgericht.
[6022]
Der pensionierte Bergmann
am 27. Mai 1882,
gewandert, für tot zu erklären.
vor dem
erfolgen wird.
Anzeige zu machen. Saarlouis, den 7. April 1914. Königliches Amtsgericht. 3.
Aufgebot.
[6200] Ehefrau Emma Wöltjen,
Die geb. Rechtsanwälte Justizrat Max Sieg und
den verschollenen Heizer Wilhelm Gustav Robert Brödel, zuletzt wohnhaft in Schleswig, für tot zu erklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 10. No⸗ vember 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergebt die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Schleswig, den 11. April 1914. Kontgliches Amtsgericht. Abteilung 4.
(6201] Aufgebot.
Die Marie Agnes geb. Linder, Ehefrau des Gottfried Stiefel, Fabrikarbeiters in Dettingen, Oberamts Urach, hat beantragt, den im Jahre 1880 nach Amerika ge⸗ reisten, seit dem Jahre 1891 ver⸗ schollenen Johannes Linder, geboren am 21. September 1860, zuletzt wohnhaft in Dettingen, Oberamts Urach, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 9. November 1914, Vormittags 10 ¼ Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Urach, den 11. April 1914.
Königliches Amtsgericht.
Landgerichtsrat Seckendorff.
[5855] Aufgebot.
Der Arbeiter Karl Weinrich in Rem⸗ kersleben, der Landwirt Hubert Weinri in Remkersleben und der Obstpächter Christoph Weinrich in Dingelstedt, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. Reth⸗ feld in Seehausen, Kr. W., haben be⸗ antragt, den verschollenen Leineweber Hermann Weinrich, zuletzt in Remkers⸗ leben wohnhaft, ihren Bruder, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. November 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Tod oder Leben des Verschollenen zu erteilen vermögen,
Otterndorf hat beantragt, den verschollenen Zimmermeister Johann Jochim Heinrich
Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Oktober 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht
widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben
mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige
Der Königliche Regierungspräsident in „(Königsberg hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Karl Bocksnick, zuletzt wohnhaft Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. November dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die
welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Johann Stein in Saarwellingen hat beantragt, b den verschollenen Mathias Stein, geboren B. zuletzt wohnhaft in Ensdorf, von da 1885 nach Amerika aus⸗ Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. De⸗ zember 1914, Vormittags 10 Uhr. unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 26, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht
Brödel, in Schleswig, vertreten durch die
Ernst Sieg in Schleswig, hat beantragt,
wird.
machen.
Welzheim, den 14. April 1914. K. Württ. Amtsgericht.
8 L.⸗G.⸗Rat Becht.
[6202] Aufgebot.
Johannes Hugo Oskar Boelke,
erklären. Der bezeichnete
mittags 10 ¼ Uhr, vor termine zu melden, Todeserklärung erfolgen wird. welche Auskunft über Leben oder Tod de „Verschollenen zu erteilen vermögen,
machen. Wiesbaden, den 1. April 1914. Königliches Amtsgericht. Abt. 4.
[6190] Bekanntmachung.
Maria c.
Barbara Lorey, Johann Lorey, f. Johannes Schneider
für tot erklärt worden.
diejenigen, welchen Erbrechte an dem Nach laß zustehen, aufgefordert, diese Recht spätestens in dem auf den 4. Juli 1914 Vormittags 9 ¼ Uhr, vor dem unter
Termin zur Anmeldung zu widrigenfalls sie mit ihren Rechten aus geschlossen werden. Fulda, den 11. April 1914. Königliches Amtsgericht. Abt. 5.
zember 1907 Nr. 16, verstorbenen Johann Karl Ruge ist verwaltung angeordnet worden. Nachlaßverwalter ist der Dr. Wilhelm Baver in Berlin, hausenerstraße 16/17, bestellt. 111 VI 340. 14 Berlin, den 6. April 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 111.
zu Berlin,
1914 zu Berlin vetstorbenen, Wallnertheaterstraße 25 wesenen Kaufmanns
wohnhaft
die Nachlaßverwaltung angeordnet.
Nachlaßverwalter ist der
Nr. 9, bestellt worden.
Berlin, den 8. April 1914.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 111.
[6097]
Das Amtsgericht Bremen 9. April 1914 folgendes Aufgebot er⸗ lassen: Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Heymann hierselbst, als Verwalters des Nachlasses der am 7. Januar 1914 in Bremen verstorbenen Witwe des Schutz⸗ manns Friedrich Gustao Adolph Rödiger, Caroline geb. Müller, werden die Gläubiger der letzteren hiermit aufgefordert, ihre Forderungen unter Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes ihrer Forderung, ev unter Beifügung urkundlicher Beweis⸗ stücke in Ur⸗ oder Abschrift, spätestens in dem hiermit auf Donnerstag, den 4. Juni 1914 Nachmittags 5 ¼ Uhr, im Gerichtshause hierselbst, I. Ober⸗ geschoß, Zimmer Nr. 79 (Eingang Oster⸗ torstraße) anberaumten Aufgebotstermine anzumelden. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber⸗ schuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteile entsprechenden Teil der Verbindlichkeit.
Bremen den 15. April 1914.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Weitsch.
[6199] Aufgebot. Der Rechtsanwalt Keßler in Pillkallen
den 3. Februar 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht 2 21sg e Eö zu melden, widrigenfa ie Todeserklärung erfolgen scrift der j 1e .. Di Alle, die Auskunft über Leben b2 Urschrift oder im Abscheift beiufigen. Die
Tod des Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu
Der Schutzmann Max Boelke in Berlin, Chorinerstraße 1, hat beantragt, seinen verschollenen Bruder, den Zahntechniker e⸗ boren am 26. Juni 1867 zu Berlin, 828 letzt wohnhaft in Wiesbaden, für tot zu Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. Oktober 1914, Vor⸗ 1 dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ widrigenfalls die An alle,
er⸗ geht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermin dem Gerichte Anzeige zu
In der hiesigen Aufgebotssache 5 E. 5/13 sind a. Konsistorialrat Hoen aus Fulda, Eva Barbara Lorey, d. Eva Barbara Lorey Stieftochter, e. die fünf Geschwister des
zu b bis f sämtlich aus Giesel, durch Ausschlußurteil vom 10. Dezember 1913
Da ihre Erben unbekannt sind, werden
zeichneten Gericht, Zimmer 75, “ ringen,
[5849] Oeffentliche Bekanntmachung. Ueber den Nachlaß des am 30. De⸗
Cadinerstraße Tischlermeisters
die Nachlaß⸗ Zum Rechtsanwalt Wuster⸗
[5850] Oeffentliche Bekanntmachung. Ueber den Nachlaß des am 23. März zuletzt ge⸗ 1 1 Eugen Schreyer wird auf Antrag des Kaufmanns Paul Schreyer zu Paris, Rue d'Hauteville 25, Zum 2 . Rechtsanwalt Kurt Jacusiel zu Berlin, Spandauerstraße 111 VI 419. 14.
hat am
hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu ent⸗ halten; urkundliche Beweisstücke sind in
Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen sowie die Gläu⸗ biger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Pillkallen, den 9. April 1914. Königliches Amtsgericht.
[6185] “ Oeffentliche Bekanntmachung.
Der am 24. Dezember 1909 in der Blattsammlung 111. VI. 2043. 09 erteilte Erbschein, betreffend die Erbfolge nach dem am 5. Oktober 1908 in Pankow, I 1 (Anstalt Gustav Engel) 5 verstorbenen Bäckers Karl Heinrich Goitlieb Schmidt, wird hiermit für kraftlos erklärt. 111. VI. 2043. 09.
Berlin, den 9. April 1914.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Abteilung 111.
[6186] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 9. April 1914 ist der im Jahre 1864 zu Essen ge⸗ borene Bernhard Fohrmann für tot er⸗ klärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1899 festgestellt. .
Essen, den 9. April 1914.
1 Königliches Amtsgericht.
[6189] Durch Ausschlußurteil vom 9. April 1914 ist der am 24. Dezember 1831 in . Röhrsdorf geborene Josef Theodor Julius e Förster, Sohn des Bedienten Johann 3 Gottlieb Förster und seiner Ehefrau, . Johanne geb. Stasinska, für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1906 festgestellt. Fraustadt, den 9. April 1914. Königliches Amtsgericht.
[6198]
Durch Ausschlußurteil vom 2. April 1914 ist der am 8. August 1834 in Ottern⸗ dorf geborene Adolf Gustav Lübbren für tot erklärt w Todestag ist der 31. Dezembe gestellt.
Otterndorf, den 2. April 1914.
Königliches Amtsgericht. I.
[6023]
Durch Ausschlußurteil vom 3. April 1914 ist der am 19. Dezember 1856 in Bolchen geborene Bergmann Emil Wolf für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1901 festgestellt. (3 F. 3/13) Saarlouis, den 3. April 1914.
Königliches Amtsgericht. Abt. 3.
[6228
Durch Ausschlußurteil vom 1. April 1914 sind folgende Personen: 1) Anna Margarethe Münker, geboren zu Wehr⸗ heim am 24. Mai 1831, 2) Johann Christian Münker, geboren daselbst am 27. Oktober 1879, 3) Fritz Ernst Münker, geboren daselbst am 31. Oktober 1841, 4) Peter Münker, geboren daselbst am 1. Februar 1826, für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1903 festgestellt.
Ufingen, den 1. April 1914.
Königliches Amtsgericht.
[5846] Bekanntmachung. 1“ Durch Ausschlußurteil vom 30. März 1914 sind die 4 % igen unkündbaren Pfand⸗ briefe der Preußischen Hypotheken⸗Actien⸗ Bank in Berlin Serie XI Nr. 04 968 über fünfhundert Mark, Nr. 04 381 über zweihundert Mark, Nr. 08 010 über drei⸗ hundert Mark, deren Nennbetrag auf 80 % herabgesetzt ist, für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 30. März 1914. Königliches “ Berlin⸗Mitte.
Ausschlußurteil. Im Namen des Königs! Verkündet am 7. April 1914. (gez.) Schneider, als Gerichtsschreiber. Eingetragen in das am 9. April 1914 ausgehändigte Verzeichnis der verkündeten und unterschriebenen Urteile. (gez.) Schneider, als Gerichtsschreiber. In der Wechselaufgebotssache des Tischler⸗ meisters Franz Hitzschke in Schönfeld bei Leipiig hat das Königliche Amtsgericht, Abteilung 3 a, in Altona durch den Amts⸗ richter Simonsen für Recht erkannt Der vom Edm. Gries ausgestellte und von Joh. John, Altona, angenommene Wechsel über 156 ℳ vom 5. Dezember 1911 mit dem Fälligkeitsdatum 5. III. 1912 wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Ver⸗ fahrens werden dem Antragsteller Hitzschle auferlegt. ““
bbEbF1.X“X“
[5845]
“
2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[5848] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 30. März 1914 ist der Mantel des 3 ½ % igen Pfand⸗ briefes Lit. F Nr. 5242 vom Jahre 1889 der Preußischen Centralbodenkredit⸗Actien⸗ Gesellschaft zu Berlin über 100 — ein⸗ hundert — Mark für kraftlos erklärt worden.
Berlin, den 20. März 1914.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Abt. 84. 8
[5847] Bekanntmachung. 8 Durch Ausschlußurteil vom 30. März 1914 ist der am 23. Dezember 1912 von Ernst Kreissig ausgestellte, von Wilhelm Pannkoke in Berlin, Alexandrinenstr. 118 akzeptierte, am 23. März 1913 fällig ge⸗ wesene Wechsel über 60 — sechzig — Mark für kraftles erklärt worden. Berlin, den 30 März 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 84.
[6191] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil des unterzeich⸗ neten Gerichts vom 28 März 1914 ist der Hypothekenbrief vom 29. Januar 1885 über die im Grundbuch von Fulda Band 41 Artikel Nr. 2148 in Abteilung III unter Nr. 34 eingetragene Post von 20 ℳ 90 ₰ und 50 ₰ zugunsten des Restau⸗ rateurs Friedrich Krumme zu Fulda und zu Lasten des Bauunternehmers Hermann Hodes daselbst, für kraftlos erklärt.
Fulda, den 28. März 1914.
Königliches Amtsgericht. Abt. 5.
[6192] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil des unterzeich⸗ neten Gerichts vom 7. April 1914 ist der Hypothekenbrief vom 14. Februar 1912 uͤber die im Grundbuch von Tellingstedt Band 34 Blatt Nr. 1684 und Band 4 Artikel 155 in Abteilung III Nr. 4 bezw. Nr. 10 für die unverehelichte Anna Maria Margaretha Hölck in Rellingen einge⸗ tragene Gesamthypothek von 10 500 ℳ für kraftlos erklärt worden.
Heide, den 7. April 1914.
Königliches Amtsgericht.
[6164] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Berta Bremer, geb. Lamprecht, zu Chrifianskoog — Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ehlers in Altona, — klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Burreauvorsteher Heinrich Detlef Wilhelm Bremer, früher zu Schnelsen, jetzt unbekannten Aufenthalts auf Grund der §§ 15672 und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage die zwischen ihnen bestehende Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu er⸗ klären. Die Klägerin fadet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Köͤniglichen Landgerichts zu Altona auf den 4. Juli 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen.
Altona, den 9. April 1914.
Der Gerichtsschreiber es Königlichen Landgerichts.
[6163] Oessentliche Zustellung.
Die Ehefrau Margaretha Salomon, geb. Schneider, in Altona, Oelkersallee 15, E“ 8 Rechtsanwälte
ustizrat Stammer und Jungnickel in Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den Bäcker Leo Salomon, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1565 B. G.⸗B. mit dem Antrage, die zwischen ihnen bestehende Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Altona auf den 4. Juli 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen.
Altona, den 9. April 1914.
8 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[6477] Oeffentliche Zustellung. 8. 471. 12 Z.⸗K. 20. Die Frau Martha Althoff in Berlin, Berchtesgadenstr. 38, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Berendt, hier, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Bernhard Althoff. frühber in Berlin, jetzt unbekannten Aufen thalts, wegen Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten von neuem zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 20. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts I in Berlin, Grunerstr., II. Stock⸗
werk, Zimmer 27, auf den 8. Juli 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Berlin, den 9. April 1914. 8
Lehmann, Gerichtsschreiber des König⸗ lichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.
[6165] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Johann Michael Rogalski, Catharina geborene Dreistadt, in Groß Rosseln, Post Kl. Rosseln, Lothringen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Buchheimer in Bochum, klagt gegen ibren Ehemann, früher in Recklinghausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß dieser sie mißhandelt, bedroht, böslich verlassen, auch Ebebruch getrieben habe, mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung. Sie ladet ihn zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Land. gerichts in Bochum auf den 20. Juni 1914, Vormittags 9 Uhr. Zimmer 39, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bochum,. den 11. April 1914. Meyer, Landgerichtssekretär, Gerichts⸗
schreiber des Königlichen Landgerichts.
[6166]
Die Frau Anna Wöppelt, geborene Jantke, zu Breslau, Löschstraße 33, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechisanwalt Justiz⸗ rat Dr. Epstein zu Breslau, Neue Schweidnitzerstraße Nr. 1, klagt gegen ibren Ehemann, den Arbeiter Paul Wöppelt, früher zu Breslau, jetzt unbekannten Aufenthalts, nach Maß⸗ gabe der in der Klageschrift vom 5. April 1914 aufgestellten Behaup⸗ tungen, wegen schwerer Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten aus § 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zwilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau, Schweidnitzer Stadtgraben Nr. 2/3, Zimmer Nr. 81, II. Steck, auf den 26. Juni 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Breslau, den 11. April 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[6223] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Heinrich Lambert Schöne⸗ mann, Soxphie geb Steinhauer in Cre⸗ feld, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justitrat Mengelberg in Crefeld, klagt gegen ihren Ehemann Heinrich Lambert Schönemann, früher in Crefeld, unter der Behauptung, daß dieser sie dielfach schwer mißhandelt habe, sie verlassen habe und sich nicht mehr um sie und das gemein⸗ schaftliche Kind kümmere, mit dem An⸗ trage auf Ehescheidung. Die Klaͤgerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Crefeld, Saal II, Steinstraße 200. auf den 26. Juni 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Crefeld, den 6. April 1914.
Leinenbach, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[6182] Oeffentliche Zustellung.
Der Bergmann Josef Wcjorka in So⸗ dingen, Nordstraße 67 b, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Jaraczewer in Dortmund, klagt gegen seine Ehefrau, Stanislawa Wriorka, geb. Tetneromski, früher in Sodingen, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der §§ 1565, 1568 B. G.⸗ Bs., mitdem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts bier in Dortmund auf den 1. Juli 1914, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 33, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Dortmund, den 3. April 1914. Avenarius, Justizanwärter, Gerichts⸗
schreiber des Königlichen Landgerichts.
6170]) Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Arbeiter Emma Kallies, eb. Pahl, in Frankfurt a. O., Fischer⸗ ftraße Nr. 38, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ackermann in Frankfurt a. O., klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter
Karl Kallies, zuletzt in Streitwalde,
unter der Behauptung, daß der Beklagte sie böslich verlassen und durch schwere Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten eine so tiefe Zerrüttung des ehe⸗ lichen Verhältnisses verschuldet habe, daß ihr die Fortsetzung der Ebe nicht zu⸗ gemutet werden kann, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. O. auf den 27. Juni 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten
vertreten zu lassen. Frankfurt a. O., den 14. April 1914
Cossäth, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts.
[6183] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Michael Greiter, Marie geb. Cremer, in Elberfeld, Königstraße 408 Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Schultz II. in Hagen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Langerfeld⸗Beieröde, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte seine Familie böslich verlassen habe, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hagen (Wesif.) auf den 10. Juli 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hagen, den 28. März 1914.
Scheidt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[6224] Oeffentliche Zustellung. In Ebescheidungssachen der Ebefrau Gustav Adolf Würz, Emilie geb. Neu⸗
früher in Linden, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der §§ 1353, 1567 Absatz 2 Ziffer 2 und 1568 des Bürger⸗ lichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären, eventuell den Beklagten zur Wiederherstellung des ehelichen Lebeus mit der Klägerin zu verurteilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 12. Juni 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗
bevollmächtigten vertreten zu lassen.
Hannover, den 11. April 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[6167]
1) Die Frau Frieda geschiedene Kluge, geb. Wagner, in Kirchhain, Nie erlausitz und 2) die minde jährige Brunhilde Kluge, letztere gesetzlich vertreten durch ibren Pfleger, den Gerbermeister Karl Waaner daselbst, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Pause in Chemnitz, klagen gegen den Konditor Kurt Klage, früber in Chemnitz, Chemnitzerstraße 4 III bei Wende, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, unter der Behauptung, daß der Beklagte, ihr geschiedener Ehemann bez. Vater, ihnen keinen Unterhalt gewähre, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver⸗ urteilen, an die Klägerin zu 1 640 ℳ jährlichen Unterbalt, an die am 23. Juni 1909 geborene Klägerin zu 2 bis zu ihrem vollendeten 16. Lebenjahre 240 ℳ jähr⸗ lichen Unterhalt, zahlbar in viertelfähr⸗ lichen, im voraus zu entrichtenden Raten von je 180 ℳ bez. je 60 ℳ vom Tage der Klagzustellung an, zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, das Urteil auch für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden den Be⸗
mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die elfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 9. Juni 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt ver⸗ treten zu lassen. 8
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Leipzig, am 14 April 1914.
6155] Oessfentliche Zustellung.
Der am 28. November 1913 geborene Paul Stange hier, vertreten darch den Berufsvormund, Magistratesekretär Rößler in Magdeburg, klagt gegen den Arbeiter Paul Klump, fruͤher in Magdeburg⸗ Cracau, Pechauerstraße Nr. 22. jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behaup⸗ tung. daß dieser der Kindesmutter, unver⸗ ehelichten Dienstmagd Pauline Stange hier, Prester Nr 87, in der gesetlichen Empfängniszeit, nämlich in der Zeit vom 30. Januar 1913 bis 31. Mai 1913, bei⸗ gewohnt habe, mit dem Antrage, dem Kläger vom Tage der Geburt bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldiente von vierteljährlich 60 ℳ, und zwar die zückständigen Beträue sofort, die känftig fäll g werdenden am 28. Februar, 28 Mai, 28 August und 28. November jeden Jahres, zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zur münd⸗ lichen Verbandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht A in Magdeburg, Halberstädter⸗ straße 131, Zimmer 55 auf den 9. Juni 1914, Mittags 12 Uhr, geladen.
Magdeburg, den 8. April 1914.
Der Gerichtsschreiber ichts A, Abt. 19:
82 des Königlichen Amtsgeri à, Ab tssekretär.
8
chrader, Amtsgeri
6157] Oefsentliche Zustellung.
Der minderjährige Richard Hillmer zu Bergstedt bei Hamburg, vertreten durch seinen Vormund, den Brotmann Johs. Hillmer daselbst, Prozeßbevollmächtigter:
klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Ziwvilkammer des Königlichen Landgerichts zu Chemnitz auf
müller, zu Metz, Klägerin, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Dr. Grégoire und Leiser in Metz, gegen ihren Ehemann Gustav Adolf Würz, Arbeiter, früher in Algringen und Metz, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, Beklagten, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Metz auf den 11. Juni 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Metz, den 14. April 1914 Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.
[6225] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen Rauchensteiner, Franziska, Zugeberin in München, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christ hier, gegen Rauchensteiner, Julius, Maler in Grafing, zurzeit unbekannten Aufenthalts, Beklagten, nicht vertreten, wegen Ehe⸗ scheidung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verhand⸗ lung über diese Klage die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Land⸗ gerichts München II vom Freitag, den 12. Juni 1914, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hierzu wird Beklagter durch den klägerischen Vertreter mit der Auf⸗ forderung geladen, einen beim Prozeß⸗ gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Der klägerische Vertreter wird beantragen, zu erkennen: I. Die Ehe der Streitsteile wird aus Verschulden des Beklagten ge⸗ schieden. II. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.
München, den 15. April 1914.
Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts München II.
[6184] Oestentliche Zustellung.
Für die Schweizersehefrau Anna Maria Marer in Grasheim erhebt Rechtsanwalt J.⸗R. Graf in Neuburg a. D. gegen Johann Maier, Schweizer, zuletzt wohn⸗ haft in Kleinbohenried, nun unbekannten Aufenthalts, Klage mit dem Antrag: „Die am 24. August 1907 vor dem Standes⸗ amte Hohenhaslach geschlossene Ehe der Streitsteile aus Verschulden des Be⸗ klagten zu scheiden und diesem die Kosten anfzuerlegen“’. Johann Maier wird zur Verhandlung über die Klage vor die Zivilkammer des Landgerichts Neuburg g. D. auf Dienstag, 9. Juni 1914, Vorm. 8 ½ Uhr, geladen mit der Auf⸗ forderung, einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Neu⸗ burg a. D., 14 April 1914. Der Ge⸗ richtsschreiber des K. Landgerichts.
[5397] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Michaltna Walczak, ge⸗ borene Gorajska, in Linden, Mathilden⸗ straße 9, Proz⸗ßbevollmächtiater: Rechts⸗ anwalt Justizrat Kleinrath in Hannover,
klagt gegen den Schmied Ignatz Walczak,
den 9. Juni 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Chemnuitz, den 11. April 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[6153] Oeffentliche Zustellung.
Der Hans Adolf Oito Karl Krause, jetzt Ehrlich genannt, in Erfurt, bevor⸗ mundet durch den Kaufmann Wilhelm Engelhardt in Erfurt, klagt gegen den Bautechniker Hans Ehrlich, zuletzt in Erfurt, jetzt ortsunbekannt, unter der Be⸗ hauptung, daß Beklagter mit seiner Mutter, der unverehelichten Emilie Krause, jetzt verehelichten Fricke, in der gesetzlichen Empfängniszeit vom 10. Mai bis 8. Sep⸗ tember 1900 geschlechtlich verkehrt habe und somit, da der Kläger am 8. März 1901 geboren sei, sein Vater sei, mit dem Antrag, den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger von seiner Geburt, 8. März 1901, bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljähr⸗ lich 75 — fünfundsiebzig — Mark, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. jedes Kalendervierteljahrs, zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht in Erfurt, Zimmer 78, auf den 8. Juli 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Erfurt, den 4. April 1914.
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
(6171]
Die minderjährige Anita Luft zu Stoll⸗ berg, gesetzlich vertreten durch ihren Pfleger, den Bauführer Johann Friedrich Riese, ebenda, vrozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Viktor Jekel in Leipzig, klagt gegen den Lohnkellner Adolf Hugo Luft, fruüͤher zu Leipzig⸗Lindenau, Gundorfer⸗ straße 64, I, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Klägerin
as am 15. Juli 1910 geborene eheliche Kind des Beklagten aus seiner geschiedenen Ehe sei, daß sie kein Vermögen und kein Einkommen besitze, auch von dem Be⸗ klagten Unterhalt nicht erbalte, daß dieser aber bei einem Jahrcseinkommen von 1500 ℳ in der Lage sei, für die Klägerin wöchentlich 5 ℳ zu zahlen, mit dem An⸗ trage, den Beklagten kostenpflichtig durch vorläufig vollstreckbares Urteil zu ver⸗ urteilen, der Klä erin zu Händen ihres gesetztichen Verteters vom 12. Februar 1914 an zu ihrem Unterhalt eine jährliche Rente von 260 ℳ in wööchentlichen Vor⸗ auszahlungen von je 5 ℳ zu gewähren. Die Klägerin ladet den Beklagten zur
Rechtsanwalt Steffen in Minden, klagt gegen den Lokomotivführer Julius Purkott. früͤber in Hausberge, Kreis Minden i. W., z. Zt. unb⸗kannten Aufentbalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sein außer⸗ ehelicher Vater sei, Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, dem Kläger von seiner Geburt an, d. i. dem 19. November 1913, bis zur Voll⸗ endung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 75 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 19 Februar, 19 Mai, 19. August und 19. November jedes Jahres zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Minden auf den 17. Juni 1914, Vormiltags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Minden, den 11. April 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [6158] Oeffentliche Zustellungen.
1) Die Fabrikarbeiterin Anna Grantner in München, Breisacherstraße 26/II, ver⸗ treten durch den Kaufmann J. Bielmeier in München, Sommerstraße 37/II, klagt gegen den Maurer Josef Hubver, früher in München, Baaderstraße 33/III, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund Dar⸗ lehensforderung, und beantragt, den Be klagten zur Zahlung von 200 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. April 1913 zu ver⸗ urteilen und das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu ecklären. Der Beklaate Josef Huber wird hiermit zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits aaf Donners⸗ tag den 28. Mai 1914, Vormit⸗ tags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht 82 Justizpalast, Zimmer Nr. 66/0, ge⸗ laden.
2) Das uneheliche Kind Anton Benno der Hausmagd Anna Kuchlmaier von Kirchdorf, vertreten durch seinen Vormund Sebastian Kuchlmaier, Steinsäger in Westerham bei Feldkirchen, dieser im Prozesse vertreten durch den Rechtsanwalt Mackert in München, Manximilian⸗ straße 7/1I, klagt gegen den Metzger und Schenkkellner Ulrich Obermaier, früher in München, Perlacherstraße 3/III, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem An⸗ trage, festzustellen, daß der Beklagte der Vater des am 15. Juni 1912 geborenen Klägers Anton Benno Kuchlmaier ist, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger von seiner Geburt an bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres eine je für drei Monate vorausahlbare Unterhaltsrente von jährlich 180 ℳ zu entrichten und das UrtellI, soweit gesetzlich zulässig, für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Der Be⸗ klazte Ulrich Obermaier wird hiermit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Samstag, den 30. Mai 1914,
mit dem Antrage,
Peitz, den 9. April 1914. . 1o. für to — 3 1 Königliches Amtsgericht. 1 Verschollene wird aufgefordert, ergeht die Aufforderung, spätestens im hat als Nachlaßverwalter über den Nachlaß Simonsen.
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