1914 / 114 p. 12 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 15 May 1914 18:00:01 GMT) scan diff

[16933]

Mit Allerhöchster Ermächtigung erteilen wir hierdurch auf Grund des § 795 des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des Artikels 8 der Königlichen Verordnung zur Aus⸗ führung des Bürgerlichen Gesetzbuchs vom 16. November 1899 der Stadtgemeinde Charlottenburg im Regtierungsbezirk Potsdam die Genehmigung zur Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den In⸗ haber bis zum Betrage von 29 300 000 ℳ, in Buchstaben „Neunundzwanzig Millionen dreihunderttausend Mark“ behufs Be⸗ schaffung der Mittel:

A. zur Ergänzung der Mittel für bereits in früheren Auleihen vor⸗

gesehene Zwecke: nämlich:

1) Herstellung eines Stätteplatze

2) Erweiterung des Krankenhauses West⸗ end,

3) Erwerb des südlich des Berlin⸗Span⸗ dauer Schiffahrtskanale belegenen Teils der Mäckeritzwiesen.

4) Erwerb eines I““ Cönigsweg und etzensee.

5) Zuschuß zum Bau der Untergrund⸗ hahn zwischen Wittenderablatz und Kurfürstendamm, Ecke Ublandstraße;

R. für den Ausdau, die Erweiterung

und Erneuerung dvereits vorhandener

Einrichtungen: 1) Ausbau der Gas⸗ und Wasserwerke sowie der Kanalisation und des Riefelfeldes, 2) Zweiter Erweiterungsbau des Rat⸗ hauses, 3) Aufbau des Feuerwehrdienstgebäudes Rankestraße Nr. 10/11, 4) Errichtung von Neubauten a. für die Fortbildungsschule männliche Personen,

b. für die Kunstgewerbe⸗ und Hand⸗ werkerschule und

c. für die Volksbücherei,

5) Grunderwerh für das Zimmermannsche und Haffersche Grundstück westlich der Sömmeringstraße sowie für die Schlenke,

Ausbau des Bürgerhauses. C. für folgende neue Zwecke:

)Herstellung eines Spreehafens,

) Errichtung von Neubauten für

a. die Realschule II mit Direktor⸗ wohnhaus,

b. eine Vollanstalt,

c. das Lyzeum V,

8) für ein Bad im Freien,

) Automobilisierung und Erweiterungs⸗ bau der Hauptfeuerwache,

5) Erwerb der fiskalischen Birkenstreifen an der Spandauer Chaussee,

6) Erwerb des Dammschen Grundstücks Krummestraße 18,

7) Erwerb und bauliche Erschließung des Oppenheimschen Geländes,

8) Erwerb des Grundstücks Spree⸗ straße 60,

9) Herstellung eines Zufahrtsweges von der Spandauer Chaussee zum Kraft⸗ werk der Hochbahngesellschaft,

10) Unterführung der Kaiser Friedrich⸗ Straße unter den Bahnhof Char⸗ lottenburg.

Die Gesamtanleihe ist entweder in einer Summe oder in Abteilungen zu begeben. Die Schuldverschreibungen sind nach dem anliegenden Muster auszufertigen. Sie sind je nach Wahl der städtischen Körper⸗ schaften mit 3 ½ oder 4 vom Hundert jährlich zu verzinsen und nach dem fest⸗ gestellten Tilgungsplane durch Auslosung oder Ankauf vom 1. April des auf die Begebung folgenden Jahres ab jährlich mit wenigstens 2 vom Hundert des Kavitals, unter Zuwachs der Zinsen von den getilaten Schuldverschreibungen, zu tilgen.

Vorstehende Genehmigung wird vor⸗ behaltlich der Rechte Dritter erteilt. Für die Befriedigung der Inhaber der Schuld⸗ verschreibungen wird eine Gewährleistung seitens des Staates nicht übernommen.

Die Genehmigung ist mit den Anlagen im Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger bekannt zu machen.

Berlin, den 30. April 1914.

Der Minister Der Finanz⸗

des Innern. minister.

Im Auftrage: Im Auftrage: (Unterschrift.) (Unterschrift.)

Genehmigungsurkunde.

Fin. Min. II. 6076. I. 6181.

Provinz Brandenburg Regierungsbezirk Anleihe vom Potsdam »» Iee““

Buchstabe. 1“1“

(Stadtwappen) Schuldverschreibung

der Stadt Charlottenburg

über Reichswährung. Ausgefertigt auf Grund der mit Aller⸗ höchster Ermächtigung erteilten Genehmi⸗ gung der Minister des Innern und der Finanzen vom .. ten 1 1914 (Seutscher Reichs⸗ und Königlich Preußi⸗ scher Staatsanzeiger vom.. ten.. 1914).

In Gemäßheit der vom Bezirksausschuß des Regierungsbezirks Potsdam genehmigten Gemneindeheschlüsse vom 28. IV., 30. IV., 8 . ad. 88 . . TIII1 29. X. J1188 23. X., 6. XI. 1913 wegen Aufnahme einer Anleihe von 29 300 000 bekennt sich der Magistrat der Stadt Charlotten⸗ burg namens der Stadt durch diese, für jeden Inhaber gültige Schuldverschreibung zu einer seitens des Gläubigers unkünd⸗

baren Darlehnsschuld von (wörtlich) .... .„ Mark,

zwischen

für s

genehmigten Tilgungsplane durch Ein⸗ lösung auszulosender Schuldverschreibungen oder durch Ankauf von Schuldverschrei⸗ bungen vom des Jabres ... ab, spätestens bis zum Schlusse des Jahres.... getilat. Zu diesem Zwecke wird Tilaungsstock ge⸗ bildet, welchem jäbrlich wenigstens zwei Prozent des Anleihekapitals sowie die Zinsen von den getilgten Schuld⸗ verschreibung zuzuführen sind. Die Aus⸗ losung geschieht in dem Monate . . . .. jeden Jahres. Der Stadt Charlotten⸗ burg bleibt jedoch das Recht vorbebalten, eine stärkere Tilaung eintreten zu lassen oder auch sämtliche noch im Umlaufe be⸗ findliche Schuldverschreibungen auf einmal zu kündigen. Die durch die verstärkte Tilgung ersparten Zinsen sind ebenfalls dem Tilaungsstocke zuzuführen.

Verstärkte Tilgung und Gesamtkündi⸗ ö1X1“X“] 19.. aus⸗ geschlossen.

Die ausgelosten sowie die gekündigten Schuldverschreibungen werden unter Be⸗ zeichnung ihrer Abteilungen, Buchstaben, Nummern und Beträge sowie des Termins, an welchem die Rückzahlung erfolgen soll, öffentlich bekannt gemacht. Diese Be⸗ kanntmachung erfolgt drei Monate vor dem Zahlungstermin in dem Deutschen Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staats⸗ anzeiger sowie in der Charlottenburger Zeitung „Neue Zeit“. Wird die Tilgung der Schuld durch den Ankauf von Schuld⸗ verschreibungen bewirkt, so wird dies unter Angabe des Betrages der angekauften Schuldverschreibungen alsbald nach dem Ankauf in gleicher Weise bekannt gemacht. Geht eins der vorbezeichneten Blätter ein, o wird an dessen Stelle von dem Magistrat der Stadt Charlottenburg mit Genehmigung des Königlichen Regierungs⸗ präsidenten ein anderes Blatt bestimmt. Bis zu diesem Tage, an welchem hier⸗ nach das Kapital zu entrichten ist, wird es in halbjährlichen Terminen, am .. .. .. . . und von heute an gerechnet, y. Prozent jährlich verzinst.

Die Auszahlung der Zinsen und des Kapitals erfolgt gegen Rückgabe der fällig gewordenen Zinsscheine beziehungsweise dieser Schuldverschreibung bei der Stadt⸗ hauptkasse in Charlottenburg, und zwar auch in der nach dem Eintritte des Fällig⸗ keitstermins folgenden Zeit. Mit der zur Empfangnahme des Kapitals eingereichten Schuldverschreibung sind auch die dazu age⸗ hörigen Zinsscheine der späteren Fällig⸗ keitstermine zurückzuliefern. Für die fehlenden Zinsscheine wird der Betrag vom Kavital abgezogen. Der Anspruch aus dieser Schuldverschrei⸗ bung erlischt mit dem Ablaufe von dreißig Jahren nach dem Rückzahlunastermine, wenn nicht die Schuldverschreibung vor dem Ablaufe der dreißig Jahre dem Magistrat der Stadt Charlottenburg zur Einlösung vorgelegt wird. Erfolgt die Vorlegung, so verjährt der Anspruch in zwei Jabren von dem Ende der Vor⸗ legungsfrist an. Der Vorlegung steht die gerichtliche Geltendmachung des Anspruchs aus der Urkunde gleich. Bei den Zinsscheinen beträgt die Vor⸗ legungsfrist vier Jahre. Sie beginnt für Zinsscheine mit dem Schlusse des Jahres, in welchem die für die Zahlung bestimmte Zeit eintritt. Das Aufgebot und die Kraftloserklärung abhanden gekommener oder vernichteter Schuldverschreibungen er⸗ folgt nach Vorschrift der §§ 1004 ff. der Zivilprozeßordnung. Zinsscheine können weder aufgeboten noch für kraftlos erklärt werden. Doch wird dem bisherigen In⸗ haber von Zinsscheinen, welcher den Verlust vor dem Ablaufe der vier⸗ jährigen Vorlegungsfrist bei dem Ma⸗ gistrat anzeligt, nach Ablauf der Frist der Betrag der angemeldeten Zins⸗ scheine gegen Quittung ausgezahlt werden. Der Anspruch ist ausgeschlossen, wenn der abhanden gekommene Schein dem Magistrat zur Einlösung vorgelegt oder der Anspruch aus dem Scheine gerichtlich geltend ge⸗ macht worden ist, es sei denn, daß die Vorlegung oder die gerichtliche Geltend⸗ machung nach dem Ablaufe der Frist er⸗ folgt ist. Der Anspruch verjährt in vier Jahren. Mit dieser Schuldverschreibung sind halbjährliche Zinsscheine bis zum y... ausgegeben, die ferneren Zins⸗ scheine werden für zehnjährige Zeiträume ausgegeben werden. Die Ausgabe einer neuen Reibe von Zinsscheinen erfolgt bet der Geschäftsstelle Rechnungswesen des Magistrats in Charlottenburg gegen Ablieferung des der älteren Zinsscheinreihe beigedruckten Erneuerungsscheins, sofern nicht der Inhaber der Schuldverschreibung bei dem Magistrat der Ausgabe wider⸗ sprochen hat. In diesem Falle sowie beim Verlust eines Erneuerungsscheins werden die Zinescheine dem Inhaber der Schuld⸗ verschreibung ausgehändigt, wenn er die Schuldverschreibung vorlegt. Zur Sicherheit der hierdurch einge⸗ gangenen Verpflichtungen haftet die Stadt mit ihrem Vermögen und mit ihrer Steuerkraft. Dessen zur Urkunde haben wir diese Ausfertigung unter unserer Unterschrift erteilt. Charlottenburg, den. . ten.. 19 .. Der Magistrat.

(Stadtsiegel.)

N. N

Oberbürgermeister. Ausgefertigt: Eigenhändige Unterschrift des damit von dem Magistrat beauftragten Kontroll⸗ beamten.

ein

mit

Kämmerer.

Regierungsbezirk Potsdam.

Provinz Brandenburg. te Reihe. Zinsschein Nr. zu der Schuldverschretbung der Stadt Charlottenburg, Anleihe vom Jahre ..

Prozent Zinsen über E1“ Der Inhaber dieses Zinsscheines empfängt gegen dessen Rückgabe in der Zeit vom ab die Hecr der vor⸗ benannten Schuldverschreibung für das Halbjahr vom. . bis mit (wörtlich) bei den umseitig verzeichneten Zahlstellen. Charlottenburg, den Troc Da. Trocken⸗ ame des stempel des Oberbürger⸗ des Stadtsieges) meisters) ümmerers). Der Anspruch aus diesem Zinsscheine erlischt mit dem Ablauf von vier Jahren vom Schlusse des Jahres ab, in welchem der Zinsanspruch fällig geworden ist, wenn nicht der Zinsschein vor dem Ablauf dieser Frist dem Magistrat der Stadt Char⸗ lottenburg zur Einlösung vorgelegt wird. Erfolgt die Vorleaung, so verjährt der Anspruch innerhalb zweier Jahre nach Ablauf der Vorlegungsfrist. Der Vor⸗ legung steht die gerichtliche Geltend⸗ machuüng des Anspruchs aus der Urkunde gleich.

Provinz Brandenburg. Regierungsbezirk Potsdam.

. Erneuerungsschein

für die Zinsscheinreihe Nr. . zu der Schuldverschreibung der Stadt Char⸗ lottenburg, Anleihe vom Jahre Abteilung Buchstabe NEö6.

Der Inhaber dieses Scheins empfängt gegen dessen Rückgabe zu der obigen Schuldverschreibung die.. .Reihe von Zinsscheinen für die Zeit vom

bis :. nebst Erneuerungsschein bei der Geschäftsstelle V Rechnungswesen des Magistrats in Charlottenburg, sofern nicht der Inhaber der Schuldverschreibung der Ausgabe bei dem Magistrat der Stadt Charlottenburg widersprochen hat. In diesem Falle sowie beim Verluste dieses Scheines werden die neuen Zinsscheine nebst Erneuerungsschein dem Inhaber der Schuldverschreibung ausgehändigt, wenn er die Schuldverschreibung vorlegt.

Charlottenburg, den.. ten 19..

Der Magistrat.

(Trocken⸗ (Name des (Name des stempel des Oberbürger⸗ Kämmerers.) Stadtsiegels.) meistes.)

Vorstehenden Erlaß bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis.

Charlottenburg. den 9. Mai 1914.

Der Magistrat.

[87930]) Bekanntmachung.

Bei der am 10. Dezember 1913 er⸗ folgten 30. Verlosung behufs Rückzahlung auf die anfangs 4 %, jetzt 3 ½ % ige Stadtanleihe vom 15. August 1883 von 3 088 200 sind folgende Nummern gezogen worden:

Buchstabe P à 200 Nr. 75 84 93 123 142 181 185 196 244 267 305 347 367 383 430 471 517 575 622 667 685 701 712 751 769 793 803 852 870 892 925 939.

Buchstabe Q à 500 Nr. 19 65 87 112 126 129 153 164 213 256 3093 316 368 401 420 455 484 511 523 540 559 597 637 663 697 716 792 801 829 845 868 915 965 995.

Buchstabe R à 1000 Nr. 49. 114 160 168 203 223 251 303 307 329 347 354 395 408 418 450 457 477 498 522 541 568 583 610 631 680 700 734 784 815 841 874 889 916 974 1049 1080 1128 1265 1398.

Buchstabe S à 2000 Nr. 19 61.

88 91 149 167 209 240 288 330 344 379 415 487 494. Diese Anleihescheine werden hiermit zur Rückzahlung auf den ersten Juli 1914 gekündigt, und es findet von da an eine Verzinsung derselben nicht mehr tatt.

Die Rückzahlung erfolgt nach Wahl der Inhaber bei der Stadthauptkasse dahier, bel dem Bankhause S. Bleichröder zu Berlin oder bei der Niederlassung der Bank für Handel und Industrie zu Frankfurt a. M. in der nach dem Fällig⸗ keitstermine folgenden Zeit.

Aus früheren Verlosungen sind noch nicht zur Einlösung gekommen: Zum 1. Juli 1913: P 172 249 251

864 à 200 ℳ. 88 552 564

Zum 1. Jult 1913: 0 à 500 ℳ. Wiesbaden, den 18. Dezember 1913. Der Magistrat.

[879311 Bekanntmachung.

Bei der am 10. Dezember 1913 er⸗ folgten 27. Verlosung behufs Rück⸗ zaͤhlung auf die 3 ½ %ige Stadtanleihe vom 1. Jauuar 1887 im Betrage von 1 800 000 wurden folgende Nummern gezogen:

Buchstabe T à 200 Nr. 15 31 78 101 180 216 244 287 326 337 381 396 400 420 424 430 460 463 467 471 474 482

Buchstabe U à 500 Nr. 24 30. 40 52 72 75 99 108 145 149 185 196 203 233 269 328 337 364 398 412 493 612 618 623 650 664 686 709 727 737.

480 582 633 728 748 833 843 863 883

Buchstabe W à 2000 Nr. 14 29 49 59 88 98 146 183.

Diese Anleihescheine werden hiermit zur Rückzahlung auf den ersten Juli 1914 gekündigt, und es findet von da ab eine weitere Verzinsung derselben nicht mehr statt. Die Rückzahlung erfolgt nach Wahl der Inhaber bei der Stadthauptkasse hier oder bei der Deutschen Vereins⸗ bank zu Frankfurt a. M. in der nach dem Fälligkeitstermine folgenden Zeit.

Rückstände aus früheren Verlosungen sind nicht vorhanden.

Wiesbaden, den 18. Dezember 1913.

Der Magistrat. 8 8 8 [87932]1 Bekanntmachung.

Bei der am 10. Dezember 1913 er⸗ folgten 23. Verlosung behufs Rück⸗ zahlung auf die anfangs 4 %, jetzt 3 ½ % ige Stadtanleihe Buchstabe A vom 1. Juli 1891 von 2 340 000 sind folgende Nummern gezogen worden:

Buchstabe A I à 200 Nr. 13 33. 53 77 105 187 218 241 258 347 449 553 688.

Buchstabe A II à 500 Nr. 32. 68 78 122 191 239 291 370 454 524 556 586 665 728 749 812 844 892 937 945 980.

Buchstabe A III à 1000 Nr. 106 132 170 224 314 362 382 400 412 429 455 470 496 510 592 630 652 676 712 724 819 877 929 948 962 999 1014 1030 1126 1155 1168 1195 Buchstabe A IV à 2000 Nr. 48

126 138 165 172 212 245.

Diese Anleihescheine werden hiermit zur Rückzahlung auf den 1. Juli 1914 gekündigt, und es findet von da ab eine Verzinsung derselben nicht mehr statt.

Die Rückzahlung erfolgt nach Wahl der Inhaber bei der hiesigen Stadt hauptkasse, bei der Königlichen See⸗ handlung (Preußischen Staatsbank) zu Berlin oder bei der Dresdner Bank zu Berlin und zu Frankfurt a. M in der nach dem Fälligkeitstermine fol⸗ genden Zeit.

Durch Rückkauf von Anleihescheinen sind weitere 22 000 getilgt worden.

Aus früheren Verlosungen sind noch nicht zur Einlösung gekommen:

Zum 1. Juli 1913: A II 776 500 ℳ.

Wiesbaden, den 18. Dezember 1913.

Der Magistrat.

39

—— 77

[108969] 4 % Anleihe des Cottbuser Webschulvereins.

Bei der planmäßigen Auslosung wurden die Nummern 45 und 69 über je 500 gerogen.

„Die Einlösung dieser Anleihescheine und die Auszahlung der durch sie verbrieften Kavpitalbeträge findet vom 1. Juni 1914 ab bei der Stadthauptkasse hier für Rechnung des Cottbuser Webschul.⸗ vereins statt. 1

Mit dem 1. Juni 1914 hört die Ver⸗ zinsung der ausgelosten, zu diesem Ter⸗ 55 hiermit aufgekündigten Anleihescheine auf.

Die Zinsscheine ab 1. Juni 1914 und die Anweisungen sind bei der Einlösung der Anleihescheine mit abzuliefern. Die Beträge fehlender Zinsscheine werden vom Kapital gekürzt.

Diese Bekanntmachung ist auch ver⸗ öffentlicht im Cottbuser Anzeiger.

Cottbus, den 21. Februar 1914.

Der Magistrat.

[1166191 Bekanntmachung.

Bei der diesjährigen Auslosung der auf Grund des Allerhöchsten Privilegit vom 16. Dezember 1885 und der Aller⸗ böchsten Genehmigung vom 30. September 1889 ausgefertigten 3 ½ % igen Anleihe⸗ scheine des Kreises Neustadt W.⸗Pr. sind folgende Nummern gezogen worden:

Buchstabe A über 1000 Nr. 4, 5, 77, 205 und 207,

Buchstabe B über 500 Nr. 230, 267, 269, 281, 304, 376, 381, 426 und 454,

Buchstabe C über 200 Nr. 557, 578, 579, 582, 617, 620, 622, 623, 678, 703, 751, 812 und 840.

Die Kapitalbeträge der vorstehenden Anleihescheine werden zur Rückzahlung am 1. Juli 1914 hierdurch gekündigt. Die Inhaber der ausgelosten Anleihescheine werden aufgefordert, letztere mit dem Zins⸗ schein VI. Reihe Nr. 8 bis 10 und der An⸗ weisung von dem vorbezeichneten Fälligkeitstage ab bei der hiesigen Kreiskommunalkasse oder den nach⸗ benaunten Zahlstellen: dem Bankgeschäft Meyer & Gelhorn in Danzig, der Kur⸗ und Neumärkischen Ritterschaft⸗

lichen Darlehnskasse zu Berlin W., Wilhelmplatz 6, dem Bankhause S. A.

Samter Nachfolger Königsberg i. Pr., einzuliefern und dafür das Kapital in Empfanag zu nehmen.

Die Verzinsung der auagelosten Stücke hört mit dem 1. Juli 1914 auf. Der Betrag der fehlenden Zinsscheine wird vom Kapital abgezogen.

Aus früheren Verlosungen sind rück⸗ ständig:

Buchstabe X 187,

Buchstabe C 515 und 755. Neustadt W.⸗Pr., den 7. März 1914. Der Kreisausschuß des Kreises

792.

74 86 106 115 139 162 189 245 296

1 welche mit. % jährlich zu verzinsen ist. Die ganze Schuld wird nach dem

Buchstabe V à 1000 Nr. 51 73 297 334 356 357 396 427 455 476 478

Neustadt Pr. Graf von Baudissin.

[104481] Bekauntmachung,

Posener Provinzialanleihescheinen. Bei der am 28. Januar 1914 vor⸗ genommenen Auslosung von 3 % igen Posener Provinzialanleihescheinen für Zwecke des Provinzial⸗Hülfs⸗ kassenfonds der I. Ausgabe des Privilegs vom 13. August 1895 sind zwecks Tilgung für das Jahr 1914 folgende Nummern gezogen worden:

Buchstabe àA Nr. 1115 1198 und 1200 = 3 Stück zu 5000 = 15 000

Buchstabe B Nr. 2641 2650 2675 2783 2853 2877 und 2899 = 7 Stück zu 2000 = 14 000

Buchstabe D Nr. 7492 = oeee6e“*“ 500

Buchstabe E Nr. 7182 und 223 2 Stück zu 200 = 400

zusammen 29 900

Gemäß § 4 der dem Allerhöchsten Privileg vom 13. August 1895 ange⸗ schlossenen Bedingungen werden die vor⸗ aufgeführten Provinzialanleihescheine hier⸗ durch den Inhabern zur Einlösung am 1. Juli 1914 gekündigt.

„Vom 1. Juli 1914 ab findet eine Ver⸗ zinsung nicht mehr statt.

Die Auszahlung des Nennwerts erfolgt gegen Rückgabe der in einer besonderen Nachweisung zusammenzustellenden Pro⸗ vinzialanleihescheine nebst den noch nicht fälligen Zinsscheinen Reihe II Nr. 18 bis 20 und der Zinsscheinanweisung durch die Landeshauptkasse in Posen, Friedrich⸗ straße Nr. 7, sämtliche Königlichen Kreiskassen der Provinz Posen und bei folgenden Einlösungsstellen:

b in Posen: bei der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe und deren Depositenkasse (vorm. Heimann Saul),

in Allenstein: der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe Zweigniederlassung Allen⸗

stein,

in Berlin: der Deutschen Bank, 8 der Kur⸗ und Ritterschaftlichen Darlehnskasse, dem Bankhaus Delbrück Schickler K Co., dem Bankgeschäft F. W. Krause & C

o., der Bank für Handel und In⸗ dustrie,

in Bremen: der Deutschen Bank Bremen,

in Breslau: bei dem Bankhaus Prinz & Marck jr., bei dem Schlesischen Bankverein, bei dem Bankhaus G. Heimann,

in Bromberg: bei der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe Zweigniederlassung Brom⸗

berg, in Cassel: bei dem Hessischen Bankverein, Danzig:

bei

bei bei

bei bei bei

bei Filiale

werbe Zweigniederlassung Danzig, in Dresden: bei der Deutschen Bank Filiale Dresden, in Frankfurt a. M.: bei 5 Bank Filiale Frank⸗ urt, in Graudenz: bei der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe Zweigniederlassung Grau⸗ denz, in Hamburg: bei der Deutschen Bank Filiale Ham⸗ burg, in Königsbera i. Pr.: bei der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe, 3 in Landsberg a. W.: bei der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe Zweigniederlassung Lands⸗ berg a. W., in Leipzig: bei der Deutschen Bank Filiale Leipzig, M in Memel: bei der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe Zweigniederlassung Memel, in München: der Deutschen Bank Filiale München, in Nürnberg: der Deutschen Bank Nürnberg, in Stolp i. Pom.: bei der Ostbauk für Handel und Ge⸗ werbe Zweigniederlassung Stolp i. Pom., in Thorn: bei der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe Zweigniederlaffung Thorn, in Tilsit: bet der Ostbank für Handel und Ge⸗ werbe Zweigniederlassung Tilsit. Vordrucke zu den Nachweisungen verab⸗ folgen die Landeshauptkasse in Posen, die Königlichen Kreiskassen der Provinz und die vorgedachten Einlösungsstellen unent⸗ geltlich. Am Schlusse der Nachweisung ist der Empfang des Nennwerts der Anleihe⸗ scheine anzuerkennen. Der Betrag der etwa fehlenden Zins⸗ scheine wird vom Kapital in Abzug ge⸗ bracht. Aus der vorjährigen Auslosung ist noch nicht zur Eiulösung gelangt: der am 1. Juli 1913 fällig gewesene 3 % ige Posener Provinzialanleiheschein Buch⸗ stabe F Nr. 1723 über 100 ℳ, abzu⸗ liefern mit Zinsscheinen Nr. 16 bis 20. Posen, den 5. Februar 1914. Der Landeshauptmann.

bei

bei Filiale

J. N.: Noeteh.

betreffend die Auslosung von 3 % igen

Neumärkischen

1538 547 548 629 706 709 748 762 787 n 7. bei der Ostbank für Handel und Ge⸗

Unterfuchungssachen.

Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen . Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. A

Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

ꝛc.

ktiengesellschaften.

ffentlicher

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 8

8

v11“ v zum Deutschen Neichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Anzeiger.

. Erwerbs⸗ und W .Niederlassung ꝛc.

. Bankausweise.

von Rechtsanwälten.

.Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

. Verschiedene Bekanntmachungen.

4) Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

[169352 Bekanntmachung.

In Ausführung der im Rechnungsjahre 1914 planmäßig vorzunehmenden Tilgung der 3 ½ und 4 % igen Anleihen des Provinzialverbandes der Provinz Westpreußen V., VI. und VII. Aus⸗ gabe, die auf Grund der Allerhöchsten Privilegien vom 2 Mai 1887 und 12. Mai 1894 und der mit Allerhöchster Ermäch⸗ tigung erteilten Ministerialgenehmigung vom 21. Juni 1901 über 8 Millionen 10 Millionen und 10 Millionen Mark für Zwecke der Westpreußischen Provinzial⸗ hilfskasse ausgegeben sind, sind folgende Anleihescheine durch freihändigen An⸗ kauf erworben:

a von der 3 ½ % igen Provinzialanleihe V. Ausgabe über 8 000 000 ℳ. 1) Buchstabe A Nr. 112 425 436 445

447 460 = 26 Stück zu je 3000 =

78 000

2) Buchstabe B Nr. 35 bis 41 43 77 78 117 171 526 bis 528 542 550 557 576 26 Stück zu je 2000 =

3) Buchstabe C Nr. 100 bis 105 117 149 923 951 bis 955 976 980 991 993 1023 bis 1033 1049 1052 37 Stück zu je 1000 =

4) Buchstabe D Nr. 504 628 852 1262 1263 1275 6 Stück zu je 500 =

5) Buchstabe E Nr. 72 bis 76 1521 1525, 1552 1560 . = 19 Stück zu je 200 = 3 800

im Gesamtnennwert von 173 800

mit den Zinsscheinen V. Reihe Nr. 4—20

und den Zinsscheinanweisungen.

b. von der 3 ½ % igen Provinzialanleihe VI. Ausgabe über 8 000 000 ℳ. 1) Buchstabe A Nr. 185 467 537

37 000

3 000

811 = 15 Stück zu je 3000 45 000 2) Buchstabe Nr. 213 214 402 610 639 643 645 723 736 737 759 793 1352 1401 1482 = 18 Stück zu je 2000 ... 3) Buchstabe C Nr. 7 20 23 351 399 406 410 417 522 523 527 651 652 709 716 764 776 778 790 915 960 1586 1674 = 29 Stück zu je 1090 4) Buchstabe D Nr. 302 328 338 347 349 469 470 480 540 647 649 650 663 664 844 846 1219 1228 1232 1322 1340 1355 1358 1365 1366 1435 1439 1474 = 43 Stück 8 zu je 800 .. 21 509

im Gesamtnennwert von. 131 500

mit den Zinsscheinen II. Reihe Nr. 19 20 und den Zinsscheinanweisungen. 1 c von der 4 % igen Provinzialanleihe VI. Ausgabe über 2 000 000 ℳ. 1) Buchstabe A Nr. 1078 1178 1180 1198 = 5 Stück zu je 3000 = 15 000

36 000

2) Buchstabe B Nr. 901 972 1105 1150 1151 1153 1154 1162 = 8 Stück zu je d141“*“

3) Buchstabe D Nr. 987 1080 1130 = 3 Stück zu je IIIö11

im Gesamtnennwert von 32 500 mit den Zinsscheinen II. Reihe Nr. 9— 20 und den Zinsscheinanweisungen. d von der 3 ½ % igen Provinzialauleihe VII. Ausgabe über 1500 000 ℳ.

1) Buchstabe C Nr. 23 39 148 = 18 Stück zu je 1000 = 18 000

2) Buchstabe D Nr. 2 135 16 136 = 3 Stück zu je 500 = 1 500

im Gesamtnennwert von 19 500 mit den Zinsscheinen II. Reihe Nr. 3 20 und den Zinsscheinanweisungen. e. von der 4 % igen Provinzialanleihe VII. Ausgabe über 8 500 000 ℳ.

1) Buchstabe A Nr. 224 226 839 840 879 881 957 8 Stück zu je 3000 1 8 24 000 2) Buchstabe B Nr. 258 541 542 688 845 1211 1404 = 7 Stück zu je 2000 =

3) Buchstabe C Nr. 203 204 336 1043 = 4 Stück zu je 1000 . .

4) Buchstabe D Nr. 474 1361 1362 1474 =4 Stück zu je 500 = . ö“

im Gesamtnennwert von 44 000 mit den Zinsscheinen I. Reihe Nr. 14—20 und den Zinsscheinanweisungen.

Aus früheren Kündigrengen stehen

noch aus:

a. die 4 % igen Anleihescheine des Pro⸗

16 000

14 000

4 000

32600

gabe Buchstabe C Nr. 1226 1233 zu je 1000

vinzialverbandes von Westpreußen VII. Aus⸗ gabe Buchstabe A Nr. 272 zu 3000 ℳ.

der Bedingungen Privilegien -12. Mai 1894 und zu der mit Allerböchster Ermächtigung erteilten Ministerialgenehmi⸗

gung vom 21. Juni 1901 hierdurch ver⸗ s 3 Augustusburg i. Erzg., den 12. Mat 1914.

b. der 4 % ige Anleiheschein des Pro⸗ o

Vorstehendes wird auf Grund des § 4 zu den Allerhöchsten

vom 2. Mai 1887 und

öffentlicht. Dauzig, den 11. Mai 1914. Der Landeshauptmann der Provinz Westpreußen.

[85567] 8 Auslosung von Anleihescheinen der Stadt Uerdingen a. Rhein. Von den Anleihescheinen der Stadt Uerdingen am Rhein, die nach dem Aller⸗ höchsten Privilegium vom 24. Januar 1887 ausgegeben waren, sind am 13. d. Mts. folgende Nummern gezogen worden:

1) Nr. 59 51 65 365 177 240 23 und 305 über je 1000 ℳ, 2) Nr. 85 172 138 94 113 110 127 103 91 77 198 176 171 und 74 über je

500 ℳ,

3) Nr. und 84 über je 200 ℳ. Die Rückzahlung dieser Beträge er⸗ folgt am 1. Juli 1914 bei der hiesigen Stadtkasse.

Uerdingen am Rhein, den 15. De⸗ zember 1913. Der Bürgermeister.

[121573]3 Bekanntmachung. Von den auf Grund des Privilegiums vom 12. November 1898 verausgabten Kattowitzer Stadtanleihescheinen von 1 425 000 (V. Ausgabe) sind in der öffentlichen Stadtverordnetensitzung vom 5. März 1914 als 16. Tilgungsrate in Höhe von 44 000 ausgelost worden: Buchstabe A Nr. 35 37 38 und 98 à 5000 ℳ. Buchstabe B Nr. 10 27 102 und 104 à 2000 ℳ. Buchstabe C Nr. 48 50 81 84 121 124 130 134 145 155 171 218 295 299 319 320 322 351 401 481 482 498 685 690 691 709 788 800 803 827 859 und 870 à 500 ℳ. Die Inhaber dieser Anleihescheine werden hiermit ersucht, solche mit den zugehörigen Zinsscheinen und Anweisungen am 1. Juli 1914 bei der Bank für Handel und Industrie in Berlin und Breslau und deren Zweigstellen, dem Schlesischen Bankverein in Breslau, dem Bank⸗ geschäft Oppenheim & Schweitzer in Breolau, dem Kattowitzer Bankverein in Kattowitz oder bei der Stadthaupt⸗ kasse in Kattowitz gegen Empfangnahme des Kapitals einzureichen. Die Verzinsung hört mit dem genannten Fälligkeitstermine auf; der Betrag fehlender Zinsscheine wird vom Kapital in Abzug gebracht. 8

Kattowitz, den 18 März 1914.

Der Magistrat.

5) Kommanditgesell⸗ schaften auf Aktien und Aktiengesellschaften. Die Bekanntmachungen über den Verlust

von Wertpapieren befinden sich ausschließ⸗ lich in Unterabteilung 2.

7 2

57 309

70

12

[17248] Planat. und Verlags⸗Ahtiengesell⸗

schaft (Affiches Gaillard), Berlin. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß das Mitglied unseres Aufsichtsrats, Herr Justizrat Severin Behrendt, aus dem Auf⸗ sschtsrat ausgeschieden und an seiner Stelle Herr Rechtsanwalt Fritz Leyser, Berlin W. 50, Ansbacherstr. 44/45, zum Mitglied unseres Aufsichtsrats gewählt worden ist. Berlin, den 13. Mai 1914. Der Vorstand. Thun. Rehländer. [17328] . Gemäß § 16 des Gesellschaftsvertrages der „Darlehnsbank, Ahktien- gesellschaft“, zu Augustusburg

im Erzgeb. werden deren Aktionäre zur fünfund⸗ zwanzigsten ordentlichen Generalver⸗ sammlung, welche Donnerstag, den 11. Juni 1914, Nachmittags 4 Uhr, im Saale des Hotels „Zum weißen Hirsch“ hierselbst, stattfinden wird, unter Hinweis auf die nachstehende Tagesordnung und mit dem Bemerken eingeladen, daß es jedem Aktionär gestattet ist, sich durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen

daß sich die Teilnehmer an der General⸗ versammlung durch Vorweis ihrer Aktien

Vorweis der Aktien oder Interimsscheine der von ihnen Vertretenen zu legitimieren haben.

nehmerverzeichnisses und später als eine

Viertelstunde nach der festgesetzten Zeit erscheint, ist von der Teilnahme ausge⸗

[17289]

der Interimsscheine, beziehentlich durch Wer nach der Unterzeichnung des Teil⸗

chlossen.

Der Vorstand der

„Darlehnsbank, Aktiengesellschaft“, C. Fischer.

Tagesordnung:

1) Entgegennahme des Geschäftsberichts,

der Bilanz nebst Gewinn⸗ und Ver⸗

lustrechnung, Beschlußfassung über

Genehmigung derselben und über die

Verwendung des Reingewinns.

2) Erteilung der Entlastung an Vorstand und Aufsichtsrat.

3) Uebertragung von Aktien und In⸗ terimsscheinen.

4) Wahlen zum Aufsichtsrat.

Admiralspalaft Aktien⸗Gesellschaft.

Wir beehren uns hierdurch, unsere

Aktionäre zu der am Montag, den

8. Juni 1914, Mittags 12 ÜUhr, in

unserem Gebäude, Friedrichstraße 101/102,

stattfindenden 5. ordentlichen General⸗

versammlung ganz ergebenst einzuladen. Tagesordnung:

1) Vorlegung des Geschäftsberichts sowie der Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlust⸗ rechnung für das Jahr 1913.

2) Beschlußfassung über Genehmigung der Bilanz nebst Gewinn⸗ und Ver⸗ lustrechnung.

3) Beschlußfassung über die Erteilung der Entlastung an Vorstand und Auf⸗ sichtsrat.

4) Wahlen zum Aufsichtsrat.

Zur Ausübung des Stimmrechts sind

nur diejenigen Aktionäre berechtigt, welche

spätestens am dritten Tage vor dem

Geueralversammlungstage ihre Aktien

bei der Gesellschaft oder bei der Com⸗

merz⸗ und Disconto⸗Bank, Berlin

W. 8, Charlottenstraße 47, oder bei der

Bankfirma Arons & Walter, Berlin

W. 8, Charlottenstraße 56, oder bei einem

deutschen Notar unter Beifügung eines

Nummernverzeichnisses in duplo hinter⸗

legt haben.

Berlin, den 13. Mai 1914.

Der Aufsichtsrat.

Barthold Arons, Vorsitzender.

[17290] Dreosdner Kunstdruckerei

Ahktiengesellschaft in Liquidation. Die siebzehnte ordentliche General⸗ versammlung unserer Aktionäre soll Freitag, den 19. Juni 1914, Nach⸗ mittags 4 Uhr, in der Kanzlei des Herrn Justizrats Theodor Wolff in Dresden, Wilsdrufferstraße 2 II, abgehalten werden.

Tagesordnung: I. Berichte des Liquidators und des Auf⸗

über die Genehmigung der Bilanz. Aufsichtsrats.

sammlung das Stimmrecht ausüben wollen, haben ihre Aktien spätestens am dritten Geschäftstage vor der Generalver⸗ sammlung, den Tag der letzteren und den Tag der Niederlegung nicht mit⸗ gerechnet, bei der Gesellschaftskasse, Ringstraße 25 II in Dresden, oder bei der Allgem. Deutschen Creditanstalt, Abteilung Dresden in Dresden zu hinterlegen und in dieser Hinterlegung bis nach der Generalversammlung zu belassen. Die von der Gesellschaft oder der Allgem. Deutschen Credit⸗Anstalt, Abteilung Dresden in Dresden hierüber ausgefertigte, die Anzahl der Stimmen beurkundende Erklärung legitimtert zur Stimmführung in der Generalversammlung. An Stelle der Aktienurkunden können auch Depotscheine der Reichsbank oder eines deutschen Notars hinterlegt werden. Dresden, den 8. Mai 1914. Dresdner Kunstdruckerei Aktiengesellschaft in Liquidation. Der Aufsichtsrat. Otto Wienrich. 11738100) Preußische Immobilen⸗- Verwaltungs⸗Aktien⸗Gesellschaft.

Herr Baurat Stapf ist aus dem Auf⸗ sichtsrat der Gesellschaft ausgeschieden. Der Vorstand.

[17255]

berg ist durch Tod aus unserem Auf⸗ sichtsrat ausgeschieden. .“

Aktienbrauerei Simmerberg.

31. Dezember 1913, Beschlußfassung II. Entlastung des Liquidators und des

Aktionäre, welche in der Generalver⸗

Bekanntmachung. 8 Herr Angelo von Wassermann in Bam⸗

Simmerberg, den 6. Mai 19141.

Der Vorstand. Rohrmoser.

[17254

Durch Beschluß unserer Generalver⸗ sammlung vom 3. April a. c. ist die letzte Frist zur Einreichung der lt. Beschluß unserer außerordentlichen General⸗ versammlung v. 30. Juni 1913 im Ver⸗ hältnis von 5 zu 1 zusammen zu legenden Aktien bis 30. Juni 1914 verlängert worden. Wir fordern unsere Aktionäre nochmals zur Einreichung auf, widrigen⸗ falls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Weiter fordern wir unter Hinweis auf die beschlossene Herabsetzung des Grund⸗ kapitals in Gemäßheit von H.⸗G.⸗B. § 289 Abs. 2 die Gläubiger der Gesellschaft auf, ihre Ansprüche anzumelden. Chemnitzer Actien-Spinnerei.

Der Vorstand. H. Anhegger. W. Schmid.

[17288]

Grüneberger Werkzeugwerke, Ahktiengesellschaft Straßburg-Grüneberg (Elsaß).

Die Herren Aktionäre der Grüneberger Werkzeugwerke, Aktien⸗Gesellschaft in Straßburg⸗Grüneberg i. Els., werden hier⸗ durch zu der am 10. Juni 1914, Nachmittags 3 Uhr, in unserem Direktionsgebäude, Grüneberg 15 a, ab⸗ zuhaltenden 16. ordentlichen General⸗ versammlung eingeladen. Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht des Vorstands. 2) Bericht des Aufsichtsrats. Genehmigung der Bilanz

3 2 Entlastung des Vorstands. 5) Entlastung des Aufsichtsrats. 6) Verschiedenes. 1 8 Der Geschäftsbericht mit Bilanz sowie Gewinn⸗ und Verlustrechnung liegt ab 22. Mat a. c. in unserem Geschäftslokal zur Einsicht der Aktionäre auf. Die Aktionäre, welche der Generalver⸗ sammlung mit dem Recht der Stimmen⸗ abgabe beiwohnen wollen, haben spütestens bis 5. Juni 1914 die in ihrem Besitz befindlichen Aktien bei einer der nach⸗ benannten Stellen zu hinterlegen, und zwar: a. bei dem Sitz der Gesellschaft, Grüneberg 152a, b. bei der Filtale der Banque de mulhouse in Colmar oder Straß⸗ burg i. Els., wogegen sie eine Bescheinigung empfangen, welche gleichzeitig als Einlaßkarte zur Versammlung dient. Straßburg⸗Grüneberg, den 13. Mai 1914. Der Aufsichtsratspräsident:

[17329]

Aachener Lederfabrik

Aktiengesellschaft in Aachen. Die Aktionäre unserer Gesseellschaft

werden hiermit zu der am Samstag, den 6. Juni a. c., Mittags 12 Uhr, im 6 Büchel 51 zu Aachen, stattfindenden außer⸗ ordentlichen eingeladen.

Hotel „Zum großen Monarchen“,

Generalversammlung

Tagesordnung: Beschlußfas8sung über den in der 16. ordentlichen Generalversammlung vom 14. Mai a. c. nicht erledigten Punkt 5 der Tagesordnung:

„Antrag auf Abänderung des Statuts.“

Es wird beantragt, folgende Paragraphen

zu ändern:

§ 1 (Bezeichnung des Zweckes der Ge⸗ sellschaft), 3

§§ 2 und 7 (Fassungsänderung), 3

§ 8 8 ertretungsbefugnis, wenn nur ein Vorstandsmitglied vorhanden),

§ 9 (Zahl der Mitglieder des Aufsichts⸗ rats und Amtsdauer, Fortfall von Absatz 6 und 7),

§ 11 (Geschäftsordnung des Aufsichts⸗

rats), 14 (Befugnisse des Aufsichtsrats) 15 (Vergütung für den Aufsichtsrat: Gewährung der Tantieme neben der festen Vergütung und Festsetzung einer besonderen Vergütung für den

Vorsitzenden),

§ 16 (Bestimmung über Form der Be⸗ rufung der Generalversammlung und Fassungsänderung, Fortfall von Absatz 3), § 17 (Ort der Generalversammlung und Vorsitz), §§ 18— 20 (Fortfall der Unterscheidung zwischen ordentlicher und außer⸗ ordentlicher Generalversammlung und der besonderen Abstimmungs⸗ vorschriften für bestimmte Fälle, Fassungsänderung), § 25 (Fassungsänderung und Festsetzung der Tantieme des Aufsichtsrats auf 10 % nach Abschreibungen und Rück⸗ lagen und 5 % Dividende). Jeder Aktionär, welcher spätestens 3 Tage vor der Generalversamm⸗ lung, den Tag dieser nicht mitge⸗ rechnet, bei der Gesellschaft oder bei der Rheinisch⸗Westfälischen Disconto⸗ Gesellschaft A.⸗G. in Aachen und deren Zweiganstalten, ferner bei dem Bankhause Hardy & Co., G. m. b. H., Berlin W. 56, Markgrafenstraße 36, oder bei einem Notar Aktien ohne Dividenden⸗ bogen oder Depotscheine der Reichsbank über solche hinterlegt und den Nachweis darüber dem Vorstande führt, ist in der Versammlung stimmberechtigt.

Es witd verwiesen auf § 20 Absatz 3 des Statuts, wonach in der neuen Ge⸗ neralversammlung mit einfacher Majorität über den Antrag beschlossen werden kann. Aachen, den 14. Mat 1914.

Der Vorstand. Ludwig Gaster.

H 8

Josef Ebstein.

[16422]

ichtsrats, Vorlegung der Bilanz am gesetzt, daß von je eingelieferten 4 Aktien nebst Talon und 1 gcht 1 19138,6 1914 und folgende Jahre eine Aktie bei der Gesellschaft zwecks Vernichtung t mit dem Vermerk erfolgter Einreichung zurück⸗

während die übrigen 3 Aktien gegeben werden.

4

Bekanntmachung. Die außerordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Taxameter Aktien⸗

esellschaft hat am 28. März 1914 beschlossen: 8 9 „Das Grundkapital der Gesellschaft wird von 700 000 auf 525 000

zum Zwecke der Rückzahlung von 175 000 an die Aktionäre in der Weise herab⸗

Dividendenscheinen für verbleibt,

Auf die zur Vernichtung eingelieferten Aktien werden nach Ablauf des Sperr⸗ jahres 1000 sowie derjenige Betrag gezahlt, welcher für das Jahr 1914 für eine

Aktie als Dividende zur Verteilung kommt. 8 1 Auf diejenigen Aktien, welche der Gesellschaft nicht eingereicht oder, wenn ihre Zahl durch 4 nicht teilbar ist, der Gesellschaft nicht zur Verwertung für Rechnung der Beteiligten zur Verfügung gestellt werden, findet § 290 des Handelsgesetzbuchs Anwendung.“ Der Beschluß ist in das Handelsregister eingetragen. 3 In Ausführung dieses Beschlusses e wir die Besitzer unserer Aktien auf, ihre Aktien mit Dividendenscheinen und Talons bis zum 15. Oktober 1914 bei dem Bankhause Braun & Co., Berlin W., Eichhornstraße 11, in den üblichen Geschäftsstunden einzureichen. 8 1 Von je eingelieferten 4 Aktien wird eine vernichtet, während die übrigen drei Aktien, mit einem Aufdruck der Zusammenlegung versehen, dem Einreichenden wieder zurückgegeben werden. 8 1 8

Soweit einzelne Aktien oder die Vierzahl überschießende eingereicht werden oder zum Zweck der Verwertung zur Verfügung gestellt werden, wird in derselben Weise verfahren, und werden die nach der Zusammenlegung übrigbleibenden Aktien nach Aufdruck des Vermerks der Zusammenlegung in öffentlicher Versteigerung ver⸗ kauft. Der hierbei erzielte Erlös wird den Beteiligten nach Verhältnis ihres Aktien⸗ besitzes zur Verfügung gestellt werden. Diejenigen Aktien, die nicht bis zu der oben bezeichneten Frist eingereicht oder nicht innerhalb dieser Frist uns zur Verfügung gestellt worden sind, werden für kraftlos erklärt. An Stelle von je vier der für kraftlos erklärten Aktien werden drei neue mit dem Aufdruck betreffend die Zu⸗ sammenlegung versehene Aktien für Rechnung der Beteiligten in öffentlicher Ver⸗ steigerung verkauft. Der hierbei erzielte Erlös sowie der zur Rückzahlung kommende Betrag für vernichtete Aktien wird den Beteiligten unter Abzug der durch die neuen Aktien entstandenen Kosten nach Verhältnis ihres Akttenbesitzes zur Ver⸗

üg tellt. eens gc 8 Absatz 2 des Beschlusses vom 28. März 1914 zu leistende Zahlung

erfolgt nach Ablauf des Sperrjabres. Berlin, den 15. Mai 1914.

Taxameter, Aktiengesellschaft. Carl Allmann.

Gierlich.

vinzialverbandes von Westpreußen VI. Aus⸗

Bevollmächtigten vertreten zu lassen, und