1914 / 131 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 06 Jun 1914 18:00:01 GMT) scan diff

[24568] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Peter Sieberichs zu Heme⸗ lingen, Kreis Achim, Proießbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Strick zu Rheydt, klagt gegen den Peter Sieberichs, früher

in Odenkirchen, jetzt unbekannten Ausent⸗

halts, mit dem Antrage auf Wieder⸗ berstellung des ehelichen Lebens. Die Kllägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in M.⸗Gladbach auf den 2. Oktober 1914, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 65, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu hestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. M.⸗Gladbach, den 28. Mai 1914. Wilms, Landg.⸗Sekretär, Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts.

124431] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Paul Rohloff, ver⸗ treten durch seinen Pfleger, den Bureau⸗ assistenten August John in Neukölln, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justiz⸗ rat Wilmersdoerffer in Berlin SW. 68, Markgrafenstraße 88, klagt gegen den Schlächtergesellen Ludwig Rohloff, früher in Berlin, Alexandrinenstraße 1, bei Schuster wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter als ebhelicher Vater des Klägers zur Gewäh⸗ rung von Unterhaltsbeiträgen für letzteren verpflichtet sei, mit dem Verlangen, Unter⸗

haltsgeld, und zwar monatlich 20 ℳ, vierteljährlich im voraus, vom 7. Mai 1912 ab bis zu seinem zurückgelegten 16. Lebensjahr zu zahlen. Er beantragt: 1) den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen, an den Kläger ein monatliches Unterhaltsgeld von 20 zu zahlen, und

war die rückständigen Beträge sofort und die künftig fällig werdenden vierteljährlich im voraus, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 24. Züvil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Gruner⸗ straße, II. Stockwerk, Zimmer Nr. 31 a, auf den 27. Oktober 1914, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ möchtiaten vertreten zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 2. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 24.

[24171] Oeffentliche Zerstellung.

Die Geschwister Fritz und Hans Rost in Wetzlar, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Heller in Eisenach, als ge⸗ richtlich bestellten Pfleger, klagen gegen ihren Vater, den Fleischer Eduard Ernst Rost, früber in Eisenach, jetzt unbekannten Aufenthaltz, auf Zahlung von Unterhalt, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver⸗ urteilen, 1) vom 1. Januar 1914 ab an eden der beiden Kläger eine in viertel⸗ jährlichen Vorauszahlungen zahlbare Unterhaltsrente von je 365 ℳ, oder welcher Betrag sonst gerichtsseits für an⸗ gemessen erachtet wird, zu zahlen, 2) den Beklagten zu den Kosten des Rechtsstreits zu verurteilen, 3) das Urteil gemäß § 708 Abs. 6 Z.⸗P.⸗O. für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Sie laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Großherzogl Sächs. Landgerichts zu Eisenach auf Montag, den 19. Oktober 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem genannten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen.

Eisenach, den 2. Juni 1914.

Der Gerichtsschreiber

des Großherzogl. Sächs. Landgerichts.

[24563] Oeffentliche S.nc.

Die minderjährigen Kinder Tharly Jenny und Ella Natho zu Schönebeck a. E., vertreten durch ihren Pfleger den Lehrer Friedrich Bock zu Groß Salze, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Lesser zu Magdeburg, klagen gegen den Schlosser Reinhold Natho, früher zu Groß Salze, jetzt unbekannten Aufenthalis, wegen Unterhalts, mit dem Antrage, den Beklagten durch erforderlichenfalls gegen Sicherheitsleistung für vorläufig pollstreck⸗ bares Urteil zu verunteilen, an die Kläger zu Händen ihres Pflegers vom Tage der Klagezustellung ab bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres eines jeden der Kläger vierteljährlich 60 ℳ, zusammen 180 ℳ, im voraus zu Anfang jedes Kalender⸗ vierteljahrs, die rückständigen sofort zu zahlen. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Magdeburg, Halberstädterstraße 131, Zimmer 142, auf

den 19. Oktober 1914, Vormittags g.

9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Magdeburg, den 2. Juni 1914.

Westermann, Aktuar, als Gerichts⸗ schreiber des Königlichen Landgerichts.

24233] Oeffentliche Zustellung. gn minderjährige uneheliche Kind des Dienstmädchens Anna Völkers in Norden⸗ ham, Wernerstr. 8a, namens Willi, ge⸗ boren am 28. Januar 1914, vertreten durch seinen Vormund, Steadtsekretär Stöver in Nordenham, als Berufs⸗ pormund, Prozeßbevollmächtigter: Rechis⸗

8— L“ 1“

anwalt Uhlhorn in Nordenham, kla gegen den Monteur Wilhelm Karl August

uther, früher in Nordenham wohn⸗ haft, auf Grund der Behauptuna, daß der Beklagte als sein unehelicher Vater ver⸗ pflichtet sei, ihm Unterhalt zu gewähren, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver⸗ urteilung des Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil, an den Kläger von dessen Geburt an bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahrs als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 50 für das 1. und 2. Lebensjahr, und vierteljährlich 45 für das 3. bis 16. Lebensjahr zu zahlen, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 28. Juli. 28. Oktober, 28. Januar und 28. April jeden Jahres. Zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits wird der Beklagte hiermit auf den 11. August 1914, Vormittags 10 Uhr, vor das Groß⸗ herzogliche Amtsgericht Butjadingen, Abt. II, in Nordenham geladen.

Nordenham, den 30. Mai 1914. Behrens, Gerichtsaktuargeh., als Gerichtsschreiber.

[24173] Oeffentliche Zustellung. 1 Die Fabrikarbeitersehefrau Pinder in Holthausen, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Beckmann in Plauen, klagt Fase ibren Mann, den Fabrikarbeiter ichard Pinder, früher zu Plauen, unter der Behauptung, daß er sie grundlos ver⸗ lassen habe und ihr keinen Unterbhalt ge⸗ währe, mit dem Antrage, ihn zur Zahlung einer in vierteljährlichen Raten im voraus zu entrichtenden Geldrente von jährlich 730 vom Tage der Klagzustellung ab kostenpflichtig zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Plauen auf den 28. September 1914, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Plauen, am 3. Juni 1914.

[24401] Oeffentliche Zustellung.

Der Adolf Hüttrich, Werkmeister in Berlin NO. 55, Winsstraße 4, als Vor⸗ mund der Martha Maria Hedwig Hütt⸗ rich, geb. 25. Februar 1913, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Schellhorn in Rottweil, klagt gegen den Richard Golla, Tischler aus Tschirmkau (Preußen), zuletzt in Schwenningen, zurzeit mit un⸗ bekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Forderung aus Unterhalt mit dem An⸗ trag: den Beklagten kostenfällig zu ver⸗ urteilen, an die Klägerin von der Geburt derselben an 25. Februar 1913 bis zum zurückgelegten 16. Lebensjahre jähr⸗ lich die Summe von 200 ℳ, voraus⸗ zahlbar in vierteljährlichen Raten, zu be⸗ zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das K. Amtsgericht Rottweil auf Montag. den 13. Juli 1914, Vormittags ½89 Uhr, geladen.

Rottweil, den 4. Juni 1914. Gerichtsschreiberei K. Amtsgerichts. Frieß.

[24432] Oeffentliche Zustellung.

Der Johannes Jendraszek in Berlin, Stallschreiberstraße 42, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt von Jagow in Berlin, Mohrenstr. 19, klagt gegen das Fräulein Franziska Jankowski, unbekannten Auf⸗ enthalts, früher in Charlottenburg, Kur⸗ fürstendamm 13/14, aus dem, mangels Zahlung protestierten, Wechsel vom 1. Sep⸗ tember 1913, mit dem Antrage, die Be⸗ klagte als Gesamtschuldnerin mit zwei weiteren Beklagten zu verurteilen, an den

Kläger 4000 nebst 6 % Zinsen seit 9

dem 5. März 1914, ½ % Proviston mit 13,33 und 22,25 Wechselunkosten zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen sowie das Urteil ohne, nur so⸗ weit erforderlich gegen Sicherheitsleistung, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Ferienkammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, 1 Treppe. Zimmer 2/4, auf den 1. August 1914, Bormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage b kannt ge⸗ macht. .“ Berlin, den 4. Juni 19141. Dobenzig, Landgerichtssekretär, Gerichts⸗ schreiber des Königlichen Landgerichts I.

[24409] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Baronin von Romer, ge⸗ schiedene Gräfin von Pfeil und Klein Ell⸗ uth, geb. Heim, in Charlottenburg, Giesebrechtstr. 7, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Münzer in Berlin, 24, flagt gegen den Grafen

auns von Pfeil, früher in Berlin⸗ Lichterfelde, Dürerstraße, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte zur Auseinandersetzung wegen des Fabrasegemeinschastlichen Vermögens der Parteien mit der Klägerin verpflichtet ist, daß es sich jetzt noch um die Ausein⸗ andersetzung bezüglich des Aktivvermögens kandelt, welches aus einer größeren Anzahl von Möbeln und aus einem silbernen Kasten mit Bestecken für 18 Personen be⸗ steht, daß der Beklagte aus den bereits verkauften Gegenständen aus dem Aktiv⸗ vermögen einen Barbetrag von mindestens 12 000 erlöst hat, von dem er die

1“*“*“ 164“

Hälfte, also 6000 auf Grund der §§ 752 ff. B. G.⸗B. an die Klägerin herauszuzahlen hat, mit dem Antrag, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, 1) an Klägerin 6000 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, 2) darein zu willigen, daß der bei dem Uhrmacher Rothe in Graudenz be⸗ findliche Silberkasten mit Bestecken für 18 Personen und die bei dem Spediteur Hoffmann in Graudenz lagernden Gegen⸗ stände an die Klägerin zwecks Versteigerung des Reinerlöses in 2 Hälften herausgegeben werden, 3) das Urteil eventuell gegen Sicherbeitsleistung für vorläufig vollstreck⸗ bar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 16. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II in Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 57, auf den 14. Oktober 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug

der Klage bekannt gemacht. 8

Berlin, den 13. Mai 1914.

Kugler, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts II.

[24159] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma F. L. Runge Söhne, In⸗ haber Hermann Runge in Berlin 8., Alte Jacobstraße 76, klagt gegen den Kauf⸗ mann Wilbelm Schröter, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, früher in Berlin, Ebelingstraße 14, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß ihm von der Klägerin im Jahre 1914 Waren geliefert seien und der Klägerin Ermittelungskosten sowie Kosten für einen Zahlungsbefehl entstanden sind, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstreckbare Verurteilung zur Zahlung von 111,20 nebst 5 % Zinsen seit dem 28. April 1914 an Klägerin. Die Sache ist zur Feriensache erklärt worden. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte in Berlin, Neue Friedrichstraße 13—14, Zimmer 174, II. Stockwerk, auf den 18. September 1914, Vormittags 10 Uhr, geladen. 62. C. 1034. 14.

Berlin, den 19. Mai 1914.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[24430] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Gustav Richert u. Co. G. m. b. H. in Berlin, Hollmannstr. 17, klagt gegen den Gärtner Rudolf Sperling, früher in Lichtenberg, Alt⸗Boxhagen 10. aus käuflicher Warenlieferung, mit dem Antrage auf kostenpflichtige und porläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten jur Zahlung von 104,80 nebst 5 % Zinsen seit dem 9. Februar 1914. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht Berlin⸗Mitte in Berlin, Neue Friedrichstr. 13 14, II. Stockwerk, Zimmer 170 172, auf den 16. September 1914, Vormittags 10 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aktenzeichen: 66 C. 935. 14.

Berlin, den 3. Juni 1914.

Schröter, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 66.

[24160] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Sauerstoffwerke G. m. b. H., vetreten durch ihren Geschäftsführer Wurster in Berlin, Trebbinerstraße 9, Proz ßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Dr. Katz, Hayn, Oppenheimer, Dr. Albert Katz in Berlin, Behrenstraße 17, klagt gegen den Handlungsgehilfen Heinrich Güthge, früher in Berlin⸗Steglitz, Alsen⸗ straße 9, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte ihr seit April 1914 einen rößeren, nicht verbrauchten Vorschuß schulde, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung zur Zahlung eines Teilbetrags von 200 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗Schöne⸗ berg, Grunewaldstraße 66/67, auf den 18. August 1914, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 36, geladen.

Berlin⸗Schöneberg, den 28. Mai 1914 Heymann, Gerichtsschreiber des König⸗ lichen Amtsgerichts Berlin⸗Schöneb

Abteilung 7.

[24161] Oeffentliche Zustellung. Der praktische Arzt Dr. E. Morgen⸗ stern in Bad Tölz, Oberbayern, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Fritz Haußmann in Berlin W. 9, Potsdamer⸗ straße 138 a, klagt gegen den Reisenden Felix Frank, Berlin⸗Schöneberg, Goltz⸗ straße 20 bei Funk, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund einer Restforde⸗ rung von 60 für der Ehefrau des Be⸗ klagten im Juni 1913 in Bad Tölz ge⸗ leistete ärztliche Dienste, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 60 nebst 4 % Zinfen feit dem Tage der Klagezustellung zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗ Schöneberg, Grunewaldstr. 66/67, Zim⸗ mer 36, auf den 9. Oktober 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen. Berlin⸗Schöneberg, den 30. Mai 1914. Bublitz, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [24231] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Geschw. ö-h. amen⸗ Cenfektion in Cöln, Hohestraße 111, ächtigter: Rechtsanwalt

111“4“

Oppenheimer II. in Cöln, klagt gegen die Ehefrau Fabrikant Otto GEronne, früher in Bonn, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß diese den eingeklagten Betrag wegen gelieferter Arbeit einschließlich Zinsen und Gebühren verschulde, mit dem Antrage auf kosten⸗ fällige Verurteilung zur Zahlung von 357,10 dreihundertsiebenundfünfzig Mark 10 Pfennig und das Urteil für vorläusig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Königliche Amtsgericht hier, Wilbelmstraße 23, Zimmer Nr. 42, auf Dienstag, den 29. September 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen. Bonn, den 29. Mai 1914. (L. S.) Laub, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[24232] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Strauß und Wolf in Cöln, Hunnenrücken 32, klagt Fegen den Schuh⸗ warenhändler Peter olitor, zuletzt wohnhaft in Groß Moyeuvre, Bezirk Lothringen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter ihr für gelieferte Waren und zurück⸗ gegangene Wechsel den Betrag von 5279 30 verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 5279,30 nebst 5 % Zinsen von 5256,15 seit dem 19. November 1912 und von 23,15 seit dem Tage der Klagezustellung zu ver⸗ urteilen, demselben die Kosten des Rechts⸗ streits aufzuerlegen und das Urteil, falls gegen Sicherheitsleistung, für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Zur mündlichen Ver⸗ bandlung des Rechtsstreits wird der Be⸗ klagte vor das Königliche Amtsgericht in Cöln auf den 19. August 1914, Vormittags 9 Uhr, Justizgebäude, Reichenspergerplatz, Zimmer 144, geladen.

Cöln, den 3. Fan⸗ 1914

Weber, Aktuar, Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts.

[24189] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma J. Schuster in Hofheim (Bayern), Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Zuntz in Frankfurt a. M., klagt gegen den Kaufmann Martin Wolff, früher zu Frankfurt a. M., Feuerbach⸗ straße 46, auf Grund eines am 7. März 1914 protestierten Wechsels vom 28. No⸗ vember 1913 über 1000,— ℳ, mit dem Antrage auf Zahlung von 1026,60 nebst 6 % Zinsen aus 1000,— vom 12. März 1914 und Tragung der Kosten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. M. auf den 11. Juli 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 30. Mai 1914. 8 Der Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts.

[24556] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann H. Schön in Berlin N. 7, Unter den Linden 50/51, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: der Rechtsanwalt Justtzrat Dr. Funcke in Halle a. S, klagt gegen den Kaufmann Fritz Schwab, früher in Dalle a. S., Merseburgerstraße 166, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte vom Kläger a. Waren und Lieferungen zu den in der Klagerechnung angegebenen Zeiten und vereinbarten, auch angemessenen Preisen zum Gesamtwerte von 63 ℳ, b. auch am 29. Mai 1912 ein bares Dar⸗ lehn von 200 erhalten habe, mit dem Antrage, Beklagten zur Zahlung von 263 nebst 4 % Zinsen von 200 seit dem 1. Juli 1912 und von 63 seit dem 1. Januar 1913 kostenpflichtig und vorläufig vollstreckoar zu verurteilen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Halle a. S,, Poststraße 13, Zimmer Nr. 130, auf den à6. Okrober 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Halle a. S., den 2. Juni 1914. Deer Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts.

[24557] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Gebrüder Oehlschläger in Halle a. S, Leipzigerstraße 16 Prozeß⸗ bevollmächtigte: die Rechtsanwälte Justiz⸗ rat A. und W. Herzfeld in Halle a. S. —, klagt gegen den volljährigen Fritz Schwab jun., früher in Halle a. S., Delitzscher⸗ straße 12/13, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte in der Zeit vom 26. De⸗ zember 1912 bis 23. Juli 1913 die in der Klagerechnung verzeichneien Waren zu den vereinbarten, auch angemessenen Preisen von 194,65 geliefert erhalten habe, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zur Zahlung von 194,65 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klage⸗ zustellung zu verurteilen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Halle a. S., Poststraße 13, Zimmer Nr. 130, auf den 16. Oitober 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen

Halle a. S., den 2. Juni 1914

Der Gerschtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[24162] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Musik, und Sprach⸗ lehrerin Emilie Schneidler, früher in Feete jetzt unbekannten Aufenthalts,

rrestklägerin, gegen den Personalchef der Pariser Zweigniederlassung der Continental⸗

1 5 P1“ 1““ 8 K

Caoutchouc⸗ und Guttapercha Compagnie 8

iu Hannover, den Friedrich Jacob Fey in Paris, jetzt in Hannover, Arrestbeklagten, vertreten durch die Rechtsanwälte Steh⸗ mann, Müller III. und Goldschmidt in Hannover,

hat der Arrestbeklagte Auf⸗

ebung des am 4. September 1911 er⸗ lassenen Arrestbefehls und Rückgabe der von ihm hinterlegten Sicherheit beantragt. Zur mündlichen Verhandlung über diese

Anträge wird die Arrestklägerin vor das Königliche Amtsgericht in Volgersweg 1, 2. Stockwerk, Zimmer Vormittags 10 Uhr, geladen. 1— Hannover, den 29. Mat 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 18. [24190] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Königswarter u. Ebell zu Hannover⸗Linden, Gummistraße Nr. 10, alleiniger Inhaber Dr. jur. Baron v. Königswarter Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Poppelbaum, Dres. Fiehn & Ochwadt in Hannover —, klagt gegen

die Firma E. Breininger, Etablisse⸗ r

ment Mira⸗Etoile, richtiger den Kauf⸗ mann Eugen Breininger, zuletzt in Frankfurt a. Main, Luxemburger Allee 34,

Hannover,

.

Nr. 323, auf den 8. August 1914,

jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der

Behauptung, daß die Klägerin dem Be⸗ klagten für 176242 Waren geliefert habe, der Beklagte der Klägerin zur Deckung der Warenschuld Wechsel in Zahlung gegeben habe, die aber zum größten Teil uneingelöst zurückgekommen sind, und daß als Erfüllungsort für Liefe⸗ rung und Zahlung Linden⸗Hannover ver⸗ einbart sei, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten durch gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbares Urteil kostenpflichtig zur Zahlung von 1762 42 nebst 5 % Zinsen seit 15. April 1914 zu verurteilen.

ie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IJ. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts in Hannover Zimmer 210, Neues Justizgebäude, auf den 29. September 1914, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.

Hannover, den 2. Juni 1914.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[24689]

Die Gartenstadt⸗Baugesellschaft Sonnen⸗ berg m. b. H. in Pforzheim, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt A. Wetl in Pforzheim, klagt gegen den Kaufmann Richard Thomas, früher zu Pforzheim, unter der Behauptung, daß derselbe der Klägerin aus Dienstvertrag in der Zeit vom 1. Januar 1911 bis 1. Oktober 1913 den Betrag von 848 36 nebst 4 % Zins vom Klagezustellungstage an schuldig geworden sei, mit dem Antrage auf kosten⸗ fällige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung dieser Schuld durch ein gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreck⸗ bar zu erklärendes Urteil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die II. Zivil⸗ kammer des Großh. Landgerichts zu Karls⸗ ruhe auf Samstag, den 10. Oktober 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Kartsruhe, den 4. Junt 1914.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[24188] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Lipsius & Tischer in Kiel, Falckstraße Nr. 9, Prozeßbevonmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Klauß in Kiel, klagt gegen den Dr. med. Walter Kiesow, früher in Kiel, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Klägerin aus käuflicher Lieferung von Büchern am 29 März und 7. Junt 1913 insgesamt 72,35 nebst 4 % Zinsen von 71,20 seit dem 1. Ja⸗ nuar 1914 schuldig geworden sei, mit dem Antrage, auf kostenpflichtige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 72,35 nebst 4 % Zinsen von 71,20 seit dem 1. Januar 1914, auch das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht in Kiel, Ringstr. 21, Zimmer 82, auf den 7. Oktober 1914, Vor⸗ mittags 10 Unr, geladen. 1

Kiel, den 3. Juni 1914.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

8 5

[24559] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma S. Löwenstein & Co. in München, St. Paulstraße 10, Prozeß⸗ bevollmächtigte: R.⸗Anwälte Spengruber u. Frhr. v. Malchus in München, klagt im Wechselprozeß gegen den mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Franz Sauer, Direktor, früher in Ahbazia, wegen Forde⸗ rung aus einem Wechsel mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin 150 nebst 6 % Zinsen seit dem 15. Februar 1914 sowie 4 40 Wechselunkosten zu zahlen, und das Urteil für vorläuftg vollstreckbar zu er⸗ klären, Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Reutlingen auf Dienstag, den 28. Nachmittags 3 Uhr, gelaben.

Reutlingen, den 3. Juni 1914.

Bühner, Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichtzs.

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Juli 1914,

zum MN 131.

1. Unteruchungssa en.

2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. der 3. Vertäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. . n.

4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

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Dritte Beilage

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10. Verschiedene Bekanntmachungen.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

[24191] Oeffentliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Justizrat Goldmann in Magdeburg, Breiteweg 129, klagt gegen den Privatmann Louis Lunitz, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Bebauptung, daß er im Auf⸗ trage und als Prozeßbepollmächtigter des Bellagten ihn in Sachen Lunitz gegen Schaͤfer 7. C. 495/12 und in Sachen Hitzeroth gegen Lunitz 3. 0. 821/12 vertreten habe, wodurch der Beklagte an Gebühren und Auslagen 95,75 schuldig geworden sei, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zu verurteilen, an den Kläger 95,75 zu zahlen, und das Urteil fär vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Köaigliche Amtsgericht in Magdeburg A, Halberstädter⸗ straße 131, Zimmer 100, auf den 17. Sep⸗ tember 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Magdeburg, den 2. Juni 1914.

Schramm, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts A. Abt. 5.

[24163] Oeffeutliche Zustellung.

Der Postschaffner Seweryn Brzeski in Posen, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsan⸗ wälte Dres. Glowacki u. Englich in Posen, klagt gegen den früheren Restaurateur Ernst Gronau, früher in Posen W. 3, Feldstraße 4, unter der Behauptung, daß der Beklagte dem Kläger aus dem am 3. Februar 1914 fällig gewesenen Wechsel vom 3. November 1913 die Wechselsumme von 600 verschulde, daß der Wechsel dem Beklagten präsentiert worden sei, daß der Kläger den Wechsel im Regreßwege eingelöst, der Beklagte Teilzablung nicht geleistet habe, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 600 sechshundert Mark nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 3. Februar 1914 zu zahlen. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Köntgliche Amts⸗ gericht in Posen, Zimmer 53, auf den 22. September 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen. 12. D. 44/14.

Posen, den 2. Juni 1914.

Der Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts⸗

[24164] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Z. Sntegocki in Posen, Ritterstraße 38, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Glowacki und Dr. Englich in Posen, Nhes sase 38, klagt gegen den Oberwirtschaftsinspektor Jan Rozewicki, zuletzt in Montschnik, jetzt unbekannten Aufenthalts, im Wechsel⸗ prozesse, unter der Behauptung, daß der Beklagte aus dem der Klageschrift bei⸗ gefügten, am 12. April 1914 fällig ge⸗ wesenen Wechsel vom 12. Januar 1914 dem Kläger die Wechselsumme von 110 einhundertzehn Mark schulde Be⸗ weis: Der Wechsel und für die Echtheit der Unterschriften Eid —, mit dem An⸗ trage: Den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 110 ein⸗ hundertzehn Mark nebst 6 vom Hun⸗ dert Zinsen seit dem 12. April 1914 zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Schroda auf den 27. August 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Schroda, den 2 Juni 1914.

Deer Gerichtsschretber des Königlichen Amtsgerichts.

[24238]

In dem Verfahren, betreffend die Ver⸗ teilung des durch Zwangsvollstreckung gegen den Kaufmann Martin Sieben in Dussel⸗ dorf beigetriebenen und hinterlegten Be⸗

trags von 548 68 ₰, ist zur Erklärung

über den vom Gericht angefertigten Teilungs⸗

plan sowie zur Ausführung der Verteilung

Termin auf den 21. September 1914,

Vormittags 11 Uhr, vor dem König⸗

lichen Amtsgericht bier, Zimmer Nr. 1,

Grabenstraße 19 25, im 1. Stock, be⸗

stimmt worden. Der Teilungsplan liegt

vom 17. September ab auf der Gerichts⸗ schreiberei zur Einsicht der Beteiligten aus. Zu diesem Termine werden Sie auf Anordnung des Königlichen Amts⸗ gerichts geladen. Gegen einen Gläubiger, welcher weder in dem Termin erschienen ist, noch vor dem Termin bei dem Gericht

Widerspruch erhoben hat, wird ange⸗

nommen, daß er mit der Ausführung des

Plans einverstanden sei. Der nach dem

Verteilungsplan einem Beteiligten zuge⸗

teilte Betrag wird ihm von der Hinter⸗

legungsstelle durch die Post übersandt werden. Düsseldorf, den 30. Mai 1914. Kump, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

An Frau Adele Schäben, früher in Essen, Ruhr, Limbeckerhof, Bahn⸗ hofstraße 90/92, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort.

3) Verkäufe, Verpachtungen,

Verdingungen ꝛc.

[198461 Domänenverpachtung.

Die Domäne Athensleben im Kreise Calbe soll für die Zeit von Johannis 1915 bis 30. Juni 1933 am Freitag, den 19. Juni d. Js., Vormittags 9 Uhr, hier, Domplatz Nr. 3, im Sitzungssaale zur Weiterverpachtung öffent⸗ lich ausgeboten werden.

““ 868 ha.

Grundsteuerreinertrag rd. 37 275 ℳ.

Erforderliches Vermögen 330 000 ℳ.

Bisheriger Pachtzins rd. 57 500

(einschließlich 182 Jagdpachtzins).

Nähere Auskunft, auch über die Voraus⸗ setzungen der 83 ung zum Bieten, erteilt unser Kommissar, Herr Regierungsrat Dr. Kretschmann.

Die Verpachtungsbedingungen können gegen vorherige Einsendung von 4,— Schreibgebühren und Druckkosten oder gegen Postnachnahme von unserer Do⸗ mänenregistratur bezogen werden.

Magdeburg, den 15. Mai 1914.

Königliche Regierung, Abteilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten B.

Knickenberg.

[198451 Domänenverpachtung.

Die Domäne Löderburg im Kreise Calbe soll für die Zeit von Johannis 1915 bis 30. Juni 1933 am Freitag, den 19. Juni ds. Js., Vormittags 11 ½ Uhr, hier. Domplatz Nr. 3, im Sitzungssaale zur Weiterverpachtung öffentlich ausgeboten werden.

Größe rd. 634 ha.

Grundsteuerreinertrag 25 264 ℳ.

Erforderliches Vermögen 275 000 ℳ.

Bisberiger Pachtzins rd. 39 650

(einschließlich 170 Jagdpachtzins).

Nähere Auskunft, auch über die Voraus⸗ setzungen der Zulassung zum Bieten, erteilt unser Kommissar, Herr Regierungsrat Dr. Kretschmann.

Die Verpachtungsbedingungen können gegen vorberige Einsendung von 4,— Schreibgebühren und Druckkosten oder gegen Postnachnahme von unserer Domänenregistratur bezogen werden.

Magdeburg, den 15. Mai 1914.

Königliche Regierung, Abteilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten B. Knickenberg.

[22331]

Bekanntmachung. 1 Domänenverpachtung. 18 Die Domäne Köllmisch Rakowen nebst Vorwerk Wallisko im Kreise

Johannisburg, ca. 3 km vom Bahnhof Baitkowen, soll am Donnerstag, den 18. Juni 1914, Vormittags 10 Uhr, hierselbst im Regterungsgebäude Zimmer 233 für die Zeit vom 1. Juli 1914 bis Ende Juni 1932 meistbietend

verpachtet werden.

Die Domäne hat einen Gesamtflächeninhalt von 413,3391 ha mit einem

Grundsteuerreinertrage von 3049,20 ℳ.

Die Ausbietung erfolgt in zwei Bietungsgängen, zunächst mit der Verpflichtung

.

des käuflichen Erwerbs des auf der Domäne vorhandenen lebenden und toten Wirt⸗ schaftsinventars, sodann ohne diese Verpflichtung.

Die Pachtsicherheit beträgt ½ der Jahrespacht.

Die zur Domäne gehörige Brennerei hat einen Durchschnittsbrand von

30 000 Liter. Pachtbewerber haben

ihre Befähigung als praktische Landwirte und den

eigentümlichen Besitz eines verfügbbaren Vermögens von 105 000 baldigst, jeden⸗

falls vor dem Bietungstermin nachzuweisen. Die Besichtigung der Domäne ist nach Benachrichtigung des zeitigen Ver⸗ walters, Oberamtmanns Kohtz in Gorczitzen, Post Langsee, Kreis Lyck, jederzeit gestattet.

Nähere Auskunft erteilt Allenstein, den 28. Mai 1914.

Königliche Regierung Abteilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten.

[24415] Verkauf.

4 Torpedobootskessel nach Art der Loko⸗

motivkessel,

3 Wasserrohrkessel von Torpedobooten,

1 Dampfbeibootskessel und

1 Krankessel sollen am Mittwoch, den 24. Juni 1914, Vormittags 11 ½ Uhr, ver⸗ kauft werden.

Bedingungen liegen im Annahmeamte der Werft aus, werden auch, soweit der Vorrat reicht, gegen 0,70 postfrei ver⸗ sandt. Gesuche um Uebersendung der Be⸗ dingungen sind an das Annahmeamt der Werft zu richten. Bestellgeld nicht er⸗ forderlich.

Wilhelmshaven, den 4. Juni 1914. Verwaltungsressort der Kaiserlichen

Werft. Abteilung 1.

[24244] Verdingung von Frischbrot.

Am Sonnabend, den 20. Juni 1914, Mittags 12 Uhr, soll der Be⸗ darf an Frischbrot für die Luftschlffer⸗ abteilung in Nordholz, Kreis Lehe, für die Zeit von der Verlegung der Abteilung nach Nordholz bis 31. März 1915 mit Aussicht auf Verlängerung um je 1 Jahr zu veränderlichen oder festen Preisen öffent⸗ lich verdungen werden.

Die ET liegen bei dem Gemeindevorsteher in Nordbolz zur Einsicht aus, sie können aber auch gegen Einsendung von 0,60 in bar von der unterzeichneten Intendantur bezogen werden.

Wilhelmshaven, im Mat 1914.

Kaiserliche Marineintendantur.

IIEEEg=Eüüeaermaenameremnmne.

4) Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Die Bekanntmachungen über den Verluft von Wertpapieren befinden sich ausschließ⸗ lich in Unterabteilung 2.

[19314]1 Bekanntmachung. 8

Auslosung von Rentenbriefen.

Bei der heutigen Auslosung von Rentenbriefen für das Halbjahr vom 1. April bis Ende September 1914 sind folgende Stücke gezogen worden:

a. 4 % Ablösungsrentenbriefe der Provinz Westfalen und der Rhein⸗ provinz.

1) Buchstabe A à 1000 Taler = 3000 Nr. 56 103 244 1171 1874 2109 2303 2348 2600 2761 3935 4006 4215 4274 4596 4806 4847 5113 5426 5858 5898 5916 5930 6138 6274 6359 6403 6444 6511 6972 7164 7200 7208. 7295 7317 7348 7394 7695 7817 7849. 2) Buchstabe B à 500 Taler = 1500 Nr. 712 1716 1719 2048 2514 2554 2616 2782 2851 2953 3066 3153

3204 3302 3375 3379.

3) Buchstabe C à 100 Taler = 300 Nr. 132 737 1021 1209 1530 1726 2695 3188 3938 4625 4769 4951 5014 5882 6337 7402 8676 9061 9072 9194 9223 9476 9963 10100 10663 11091 11313 11504 11912 12046 12839 13060 13105 13119 13155 13483 13757 13848 13906 13951 13984 14102 14376 14553 14590 14695 14831 14997 15107 15545 15612 15832 15849 15901 16390 16596 16827 16929 17214 17374 17828 17874 18568 18584 18695 18701 18708 18810 18969 19148 19170 19433 19584 19600 19687 19751 19832 19859 19869 19941 19972 20038 20071 20078 20115 20380 20385 20572 20596 20643 20655 20656 20669 20723 20734 20756 20767.

4) Buchstabe D à 25 Taler = 75 Nr. 288 1063 1343 1471 2514 4003 4755 4989 5928 6179 6228 6304 6401 6419 7395 7835 8276 8485 9101 9354 9575 9703 9797 9942 10091 10098 10255 10282 10508 10878 11736 11739 12210 12373 12402 12567 12575 12587 12647 12910 13025 13331 13385 13420 13803 13824 14355 14392 14559 14566 14657 14762 14933 15013 15021 15049 15275 15358 15452 15547 15687 15971 16486 16488 16760 16769 16773 16785 16928 16979 17011 17028 17266 17385 17395 17620 17703 17971 18021 18110 18281 18299 18446 18598 18717 18800 19115 19156 19247 19268 19433 19438 19498 19508 19760 19900 19929 19980.

b. 3 ½ % Rentengutsrentenbriefe der Provinz Westfalen und der Rhein⸗ provinz.

1) Buchstabe L à 3000 Nr. 178

297 386 440 771.

2) Buchstabe M à 1500 Nr. 14.

3) Buchstabe 300 Nr. 261 312 434 471 860 893 1002 1060 1377 1390.

4) Buchstabe 0 à 75 Nr. 592.

5) Buchstabe P à 30 Nr. 300 351 360.

c. 4 % Ablösungsrentenbriefe

der eg Hessen⸗Nassau.

1) Buchstabe zu 3000 Nr. 77 125 229 267 352 602 766 1096 1153.

2) Buchstabe B zu 1500 Nr. 85 374 492 701 755.

3) Buchstabe C zu 300 Nr. 222 268 341 350 355 898 921 980 1041 1465 1667 1959 2208 2234 2262 2582 2629 2720 2820 2982 3087 3126 3147 3162 3272 3349 3413 3497 3521 3529 3624 3638 3641 3651 3839 4359.

4) Buchstabe H zu 75 Nr. 220 746 869 982 997 999 1045 1143 1315 1441 1532 1544 1631 1824 1864 1993 2243 2445 2518 2570 2850 2872 2901 2993 3200 3346 3354 3389 3660 3816.

d. 3 ½ % Rentengutsrentenbriefe

der Provinz Hessen⸗Nassau.

Buchstabe N zu 300 Nr. 27. „Die ausgelosten Rentenbriefe, deren Ver⸗ zinsung vom 1. Oktober 1914 ab aufhört, werden den Inhabern derselben mit der Aufforderung geründigt den Kapitalbetrag gegen Quittung und 2 der Renten⸗ riefe mit den dazu gehörigen, nicht mehr zahlbaren Zinsscheinen, und zwar:

zu a keiner (aber Erneuerungsschein),

zu b Reihe III Nr. 15 und 16 nebst Erneuerungsscheinen,

zu c Reihe V Nr. 12 bis 16 nebst Er⸗ neuerungsscheinen,

zu d Reihe III Nr. 15 und 16 nebst Erneuerungsscheinen

vom 1. Oktober 1914 ab bei den Königlichen Rentenbankkassen, hier⸗ selbst, oder in Berlin C., Klosterstraße 76 1, in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr in Empfang zu nehmen. „Auswärts wohnenden Inhabern der ge⸗ 21,5 „2 Rentenbriefe ist es gestattet, dieselben unter Beifügung einer Quittung über den Empfang des Wertes den ge⸗ nannten Kassen postfrei einzusenden und die Uebersendung des Geldbetrages auf Wege, jedoch auf Gefahr und

osten des Empfängers, zu beantragen.

Ferner werden die Inbaber der folgen⸗ den, in früheren Terminen ausgelosten und bereits seit 2 Jahren und länger rückstündigen I. 4 % Rentenbriefe der Provinz Westfalen und der Rheinprovinz.

Aus den Fälligkeitsterminen:

a. 1. April 1907. Lit. D Nr. 18138.

b. 1. Oktober 1907. Lit. C Nr. 8283 8535 10507 12635 15730 16773 19964 20094, Lit. D Nr. 3322 7660 12901 13962 17167 17917 18338 18860 19668.

c. 1. April 1908. Lit. C Nr. 12957 14587 15329 15593 15765 15997 18639 19462 19815, Lit. D Nr. 2328 10973 14750 15799 17127 18272 18849.

d. 1. Oktober 1908. Lit. B Nr. 1272, Lit. C Nr. 12035 15499 17964 18632 18638, Lit. D Nr. 3955 9201 9964 11385 17444 18222 18420 19799.

e. 1. April 1909. Lit. A Nr. 2721 5453, Lit. C Nr. 16102 16140 19284 19963 20559 20632, Lit. D Nr. 11292 13306 13703 14606 14881 16252 18466 18705 19098 19123 19566 19800.

f. 1. Oktober 1909. Lit. C Nr. 15839 17064 18340 20487, Lit. D Nr. 11005 11024 13492 16456 17609 18340 18404 19415 19690 19731.

g. 1. April 1910. Lit. B Nr. 1269 2076, Lit. C Nr. 1758 2191 5358 8313 17020 20598 20601 20616, Lit. D Nr. 13471 13957 14651 17023 17166 18239 18424 19026 19100 19759.

h. 1. Oktober 1910, Lit. A Nr. 2873, Lit. C Nr. 12637 19251 20355 20682, Lit. D Nr. 542 1267 9652 14291 19442

19785 19896.

i. 1. April 1911. Lit. A Nr. 4283, Lit. C Nr. 13175 13331 15522 18379 18842 20585, Lit. D Nr 4401 5989 9417 14504 16047 16165 17121 18781 19183 19567 19670 19816 19853 19872

k. 1. Oktober 1911. Lit. B Nr. 640, Lit. C Nr. 3643 4863 8269 12620 14452 15331 16661 16711 17526 18170 18282 20442, Lit. D Nr. 10261 11004 16307 16465 18697 19414 19487 19537.

1. 1. April 1912. Lit. O Nr. 2691 4987 7599 10549 12753 15023 17353 19085 19967 20239 20680, Lit. D Nr. 13435 13709 13920 14517 15205 15458 16267 16306 16309 18832 18855 19366 19888.

II. 3 ½ % Rentenbriefe der Provinz Westfalen und der Rheinprovinz. Aus den Fälligkeitsterminen:

a. 1. Oktober 1909. Lit. N Nr. 155.

b. 1. Oktober 1910. Lit. N Nr. 163,

Lit. O Nr. 434. c. 1. Oktober 1911. Lit. L. Nr. 559, Lit. K Nr. 368.

Lit. N Nr. 745.

d. 2. Januar 1909.

e. 1. Juli 1909. Lit. H Nr. 680 hierdurch aufgefordert, sie den ge⸗ nannten Kassen zur Zahlung des Nenn⸗ werts einzureichen.

Münster, den 18. Mai 1914. Königliche Direktion der Rentenbank 8 die Provinz Westfalen, die Rheinprovinz und die Provinz

Hessen⸗Nassau.

[24407] Obligationen der Wasser⸗Genossen⸗ schaft der Ilmenau⸗Niederung. Bei der heute in Gegenwart eines Notars vorgenommenen Verlosung von Obli⸗ gationen sind folgende Nummern ge⸗ zogen worden: I. 3 ½ % ige Obligationen 1887. 1 Stück Lit. A Nr. 15 über 5000 ℳ, 1 Stück Lit. B Nr. 112 über 3000 ℳ, 6 Stück Lit. C Nr. 323 507 276 475 381 213 je 1000 ℳ, 2 Stück Lit. D Nr 819 638 je 500 ℳ, 9 Stück Lit. E Nr. 1072 1236 977 1152 1053 1078 1151 1332 1177 je 300 ℳ. II. 3 ½ % ige Obligationen 1890. 1 Stüͤck Lit. A Nr. 7 über 1000 ℳ. III. 3 ½ % ige Obligationen 1894. 1 Stuͤck Lit. A Nr. 1 über 2000 ℳ, 1 Stück Lit. B Nr. 137 über 1000 ℳ, 2 Stück Lit. C Nr. 305 251 je 500 ℳ, 1 Stück Lit. D Nr. 497 über 300 ℳ. IV. 3 ½ % ige Obligationen 1896. 1 Stück Lit. C Nr. 81 über 2000 ℳ, 1 Stück Lit. D Nr. 135 über 1000 ℳ, 2 Stück Lit. E Nr. 320 328 je 500 ℳ. Die Rückzahlung derselben erfolgt gegen deren Einlieferung mit den dazu gehörigen nicht fälligen Coupons und Talons am 2. Januar 1915 bei der Hannover⸗ schen Bank, vormals Simon Heine⸗ mann in Lüneburg oder der Kur⸗ und Neumärkischen ritterschaftlichen Dar⸗ lehnskasse in Berlin. Mit dem Rückzahlungstermin hört die Verzinsung auf. Lüneburg, den 4. Juni 1914. Wasser⸗Genossenschaft der Ilmenau⸗ MNiieederung. Der Direktor: Sponagel.

[80937 Auslosung von Wurzener Stadt⸗ schuldscheinen.

Bei der am 20. November 1913 vor⸗ genommenen Auslosung sind folgende Nummern gezogen worden:

I. von der Anleihe vom Jahre 1893

von Abschmitt A zu je 1000 die Nummern 3 84 110 120 128:

von Abschnitt B zu se 500 die Nummern 197 207 263 295 313 382 385 395 533 546 553;

von Abschnitt C zu je 100 die Nummern 584 609 620 707 735 753 846 880 898 913 918 1007 1027; C1.“

II. von der Anleihe vom Jahre 1902

von Abschnitt A zu je 1000 die Nummern 1110 1119 1261 1314 1322;

von Abschnitt B zu je 500 die Nummern 1354 1406 1413 1512 1645;

von Abschnitt C zu je 100 die Nummern 1831 1857 2025 2033 2045 2118 2133 2287 2304. Die Inhaber diese schuldscheine beider 2 durch aufgefordert, die Kapitalbeträge gegen Rückgabe der Schuldscheine, der Zinsleisten und der noch nicht fälligen Zinsscheine in Wurzen in der Stadthauptkasse oder bei der Wurzener Baunk oder in Leipzig bei der Filiale der Sächsischen Bank am 30. Juni 1914 oder später in Empfang zu nehmen.

Mit dem 30. Juni 1914 hört die Ver⸗ zinsung auf, und es wird daher der volle Betrag der auf spätere Zinstermine aus⸗ gegebenen Zinsscheine, die bei Rückgabe der Schuldscheine fehlen oder vorher schon eingelöst worden sind, von dem zu zahlenden Kapitale in Abzug gebracht.

Von den früher ausgelosten Schuld⸗ scheinen sind noch nicht eingelöst:

von der Anleihe vom Jahre 1893

Abschnitt A Nr. 47, zahlbar gewesen

am 30. Juni 1911, Abschnitt B Nr. 252, am 30. Juni 1913, Abschnitt C Nr. 618, am 30. Juni 1913, deren Verzinsung hat mit dem 30. Juni des betreffenden Jahres aufgehört.

Als gestohlen sind angezeigt worden von der Wurzener Stadtanleihe vom Jahre 1902 die Zinsleisten d Zinsscheine

von Abschnitt A Nr. 1078,

von Abschnitt C Nr. 1818 1819 1820 und 1821.

Wurzen, am 29. November 1913.

Der Stadtrat.

88 1 [24404]

Die diesjährige Tilgu P.er 4 ½ % Obligationsanleihe des Steinkohlen⸗ bergwerks von Kulmiz ist gemäß § 6 8 “X“ durch Ankauf erfolgt.

Ida⸗ und Marienhütte, den 3. Junt

1914. 8 C. Kulmiz

zahlbar gewesen

zahlbar gewesen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.