1914 / 134 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 10 Jun 1914 18:00:01 GMT) scan diff

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Alle übrigen zu den oben bezeichneten 103 Serien ge⸗ hörigen Schuldverschreibungen werden lediglich mit dem Nennwerte von je 300 eingelöst.

Vorgenannte Kapital⸗ und Prämienbeträge werden vom

1. August 1914 an bei der Kasse der unterzeichneten Ver⸗ waltung, bei den übrigen zur Einlösung verpflichteten Groß⸗ herzoglichen Staatskassen und bei den 289 den Zinsscheinen an⸗ gegebenen Bankhäusern gegen Rückgabe der betreffenden Schuldverschreibungen mit den dazu gehörigen noch nicht fälligen insscheinen ausbezahlt. Die Staatskassen und die gedachten ankhäuser sind jedoch ermächtigt, die ohne Prämien gezogenen . schon vom 16. Juli 1914 ab voll ein⸗ zulösen. Wir machen dabei darauf aufmerksam, daß die gekündigten Schuldverschreibungen ausnahmsweise schon vorher, und zwar sofort nach erfolgter Veröffentlichung der Ziehungsergebnisse, mit den Zinsen bis einschließlich des Fhenlencgelüges zum Nenn⸗ wert bei unserer Hauptkasse eingelöst werden, sofern die heim⸗ bezahlten Kapital⸗ und Prämienbeträge zur Begründung einer Forderung im badischen Staatsschuldbuch Verwendung finden. ie zu dem amtlich bekannt gegebenen Einzahlungskurse ent⸗ gegengenommenen, derart erworbenen Schuldbuchforderungen werden zu 4 v. H. verzinst.

Bei diesem Anlaß werden die Besitzer Schuld⸗ verschreibungen, welche von den früheren Verlosungen noch aus⸗ stehen, aufgefordert, die bezüglichen Beträge zu erheben:

Nr. 137, 138, 1482, 493, 3860, 4130, 7659, 8982, 9139, 243, 510, 511, 527, 690, 10214, 215, 509, 599, 956, 11469, 12404, 14532, 15856, 977, 17974, 18396, 476, 492, 20036, 241, 515, 21630, 634, 636, 22332, 729, 936, 23672, 679, 707, 708, 25032, 28723, 724, 31594, 32530, 632, 34781, 35409, 36103, 603, 37282, 734, 39227, 248, 41109, 47117, 242,

49205, 210, 239, 417, 435, 51572, 54444, 729, 56652, 57300, 60623, 688, 63958, 64031, 041, 746, 66918, 67370, 483, 484, 71235, 340, 342, 349, 384, 556, 72424, 435, 73780, 24466, 491, 76460, 461, 462, 463, 464, 78284, 288, 833, 29132, S0296, 83877, 881, 923, S84623, 629, 631, 85116, 88001, 002, 004, 035, 048, 063, 89660, 994, 90365, 399, 688, 714, 93390, 401, 444, 95164, 99794, 100608, 105304, 938, 106060, 108, 514, 521, 5 22, 107476, 498, 108153, 110101, 823, 112967, 113893, 114297, 810, 115572, 116066, 119643.

Die Großherzoglichen Staatskassen vergüten für gekündigte Schuldvers reibungen, die erst nach Ablauf von 6 Monaten nach dem Heimzahlungstermin zur Einlösung ge⸗ langen, Hinterlegungszinsen in Höhe von 2 v. H. aus dem Nennwerte von 300 ℳ, bleiben un⸗ berücksichtigt —. Bei der Zinsberechnung bleiben die ersten 6 Monate vom Heimzahlungstermin an außer Betracht, 81. 8ghg der Monat, in dem die Einlösung erfolgt, voll gerechnet wird.

Der Empfang der Blatte zu bescheinigen.

Karlsruhe, den 2. Juni 1914.

Großherzoglich badische Staatsschuldenverwaltung. Ballweg.

Zinsen ist vom Inhaber auf besonderem

16 Bekanntmachung. I. Auf Grund der

heute vorgenommenen Ziehung werden folgende Schuldverschreibungen des zu 4 v. H. verzinslichen Eisenbahnanlehens von 1901 auf 1. Januar 1915 zur Heimzahlung gekündigt: (die Tausender sind fettgedruckt und gelten stets auch für die hinter idnen stehenden dreistelligen Endzahlen)

Lit. A Nr. 121, 181, 342, 464, 487, 562, 785, 906, 964, 1131, 514, 563, 684, 2094, 278, 294, 447, 475, 495, 683, 685, 3010, 030, 758, 766, 830, 4572, 652, 745, 822, 827, 5058, 079, 162, 235 285, 345, 449, 672, 677, 713, 6074, 149, 299, 314, 407, 479, 517, 597, 616, 785, 814, 898, 933, 971, 991, 7471, 719, 764, 787, 815, 832, 966, 991.

Die gezogenen Nummern der Lit. B bis F werden ge⸗ funden, wenn die für die Lit. A ermittelten Zahlen für Lit. B

um 8000, für Lit. C um 16 000, für Lit. D um 24 000, für

Lit. E um 32 000, für Lit. F um 40 000 vermehrt werden. Beispielsweise sind, wenn Nr. 121 der Lit. A ezogen ist, auch

die Nr. 8121 der Lit. B, die Nr. 16 121 8 Lit. C, die

Nr. 24 121 der Lit. D, die Nr. 32 121 der Lit. E und die Nr. 40 121 der Lit. F als gezogen zu betrachten.

Vorstehende Schuldverschreibungen werden vom 2. Januar 1915 an bei der Kasse der unterzeichneten Verwaltung, bei den übrigen zur Einlösung verpflichteten Großherzoglichen Staats⸗ kassen und bei den auf den Zinsscheinen angegebenen Bank⸗ häusern gegen Rückgabe der betreffenden Schuldverschreibungen mit den dazu gehörigen noch nicht fälligen Zinsscheinen nebst Zinsscheinanweisungen mit dem Nennwerte heimbezahlt und vom 1. Januar 1915 ab nicht mehr verzinst. Die Staats⸗ kassen und die gedachten Bankhäuser sind jedoch ermächtigt, die Schuldverschreibungen schon vom 16. Dezember 1914 an voll einzulösen.

Wir machen dabei darauf aufmerksam, daß die gekündigten Schuldverschreibungen vmvvge avrzdn⸗, schon vorher, und zwar sofort nach erfolgter Veröffentlichung der Ziehungsergebnisse, mit den Zinsen bis einschließlich des Zahlungstages zum Nennwert bei unserer Hauptkasse eingelöst werden, sofern die heimbezahlten Kapitalbeträge zur Begründung einer Forderung im badischen Staatsschuldbuch Verwendung finden. Die zu dem amtlich bekanntgegebenen Einzahlungskurse entgegen⸗ genommenen, derart erworbenen Schuldbuchforderungen werden zu 4 v. H. verzinst.

II. Rückständig sind folgende Schuldverschreibungen: Lit. A Nr. 2191, 7667, 7877.

Lit. B Nr. 10392, 12376, 13574, 15751.

Lit. C Nr. 18676, 19832, 22811, 23044.

Lit. D Nr. 25449, 28334, 30636, 31587, 3158S5. Lit. E. Nr. 32015, 35662, 36334, 36415, 38743, 38782, . 39213, 39983.

Lit. F Nr. 41620, 42633, 42643, 42961, 44472, 46751, . 46782, 46919, 47304, 47620, 47777.

Die Großherzogllchen Staatskassen vergüten für gekündigte Schuldverschreibungen, die erst nach Ablauf von 6 Monaten nach dem Heimzahlungstermin zur Einlösung gelangen, Hinterlegungszinsen in Höhe von 2 v. H. des Kapitalbetrages. Bei der 2 insberechnung bleiben die ersten 6 Monate vom Heimzahlungstermin an außer Betracht, während der Monat, in dem die Einlösung erfolgt, voll ge⸗ rechnet wird.

Der Empfang der Zinsen ist vom Inhaber des Papiers

1“

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III. Durch richterli verschreibungen für kraftlos erklärt: Lit. F zu 200 Nr. 40981 und 40983 bis mit 40985. Karlsruhe, den 2. Juni 1914.

Großherzoglich badische Staatsschuldenverwaltung.

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Der im Jahre 1898 in Sunderland aus Stahl erbaute, bisher unter britischer Flagge und unter dem Namen „Druidstone“ gefahrene Dampfer „Helene“ von 1328,9 Re⸗ gistertons Nettoraumgehalt hat durch den Uebergang in das ausschließliche Eigentum der offenen andelsgesellschaft H. W. Christophersen zu Flensburg das Recht zur Führung der deutschen Flagge erlangt. Dem Schiffe, für welches die Eigentümerin Flensburg als Heimatshafen angegeben hat, ist von dem Kaiserlichen Konsulat in Cardiff unter dem 19. Mai 1914 ein Flaggenzeugnis erteilt worden.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

die Wahl des Professors Adolf Katz, des bisherigen Leiters des in der Entwicklung begriffenen Realprogymnasiums nebst Realschule in Oranienburg, Kreis Niederbarnim, Re⸗ gierungsbezirk Potsdam, zum Direktor der Anstalt zu bestätigen.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Bei dem Ministerium für Handel und Gewerbe ist der Kanzlist Patzke zum Geheimen Kanzleisekretär ernannt worden.

Der Dipl.⸗Ing. Otto Schüppel ist zum Oberlehrer an ö“ Maschinenbauschulen in Dortmund ernannt worden.

Aichtamtliches.

Prenßen. Berlin, 10. Juni 1914.

Seine Majestät der Kaiser und König nahmen gestern nachmittag im Neuen Palais bei Potsdam die Vorträge des Chefs des Admiralstabes der Marine, Admirals von Pohl, und des Chefs des Militärkabinetts, Generals der Infanterie Freiherrn von Lyncker, entgegen.

.“

„Das Köntgliche Staatsministerium einer Sitzung zusammen.

Der Bundesrat versammelte sich heute zu einer Plenar⸗ sitzung; vorher hielten der Ausschuß für Handel und Verkehr sowie die vereinigten Ausschüsse für Justizwesen und für Handel und Verkehr Sitzungen.

„Gestern fand im Reichstagsgebäude eine Vorbesprechung über die Frage der Veranstaltung einer Kleinhandels⸗ enquete statt. Wie „W. T. B.“ meldet, waren auf die Ein⸗ ladung des Staatsministers, Staatssekretärs des Innern Dr. Delbrück eine große Zahl von Kommissaren der verbündeten Regierungen, mehrere Mitglieder des Reichs⸗ tags und des preußischen Abgeordnetenhauses, Vertreter des Deutschen Handelstags und einiger großen Detaillistenver⸗ bände sowie sonstige Saseersmdsge erschienen. Den Vorsitz aes in Vertretung des Staatsse retärs, der am Erscheinen urch eine gleichzeitige Sitzung der Rüstungslieferungskommission verhindert war, der Direktor im Reichsamt des Innern, Wirkliche Geheime Rat Dr. Caspar. An einen ein⸗ leitenden Vortrag des Referenten im Reichsamt des Innern schloß sich eine lebhafte Aussprache, bei der alle einschlägigen Gesichtspunkte eingehend erörtert wurden. Die Besprechung dauerte nach einer Mittagspause bis in die Abendstunden fort; heute ist, obiger Quelle zufolge, die Beratung im engeren Kreise der Regierungsvertreter fortgesetzt worden.

Der Oberregierungsrat Erbslöh aus Oppeln ist der Königlichen Regierung in Cöln überwiesen; ihm ist dort die Stelle des Dirigenten der Kirchen⸗ und Schulabteilung über⸗ tragen worden. Der Regierungsrat Freiherr von Patow in Allenstein ist der Königlichen Regierung in Breslau, der Regierungsrat Metz in Breslau dem Königlichen Oberpräsidium daselbst, der Regierungsrat Mischke aus Aurich der Königlichen Regierung zu Düsseldorf, der Regierungs⸗ assessor Maubach aus Berlin der Königlichen Re⸗ gierung in Posen, der Regierungsassessor Dr. von Krause aus Kreuznach der Königlichen Regierung in Schleswig, der Regierungsasse sor Dr. Kuhn aus Münster der Königlichen Regierung in reslau, der Regierungsassessor von Reden aus Filehne der Königlichen Regierung in Frank⸗ furt a. O., der Regierungsassessor von Wienskowski aus Dortmund der Königlichen Regierung in Gumbinnen und der Regierungsassessor Freiherr von Fürstenberg aus Tondern der Königlichen Regierung in Münster zur weiteren dienstlichen Verwendung überwiesen worden.

Der Regierungsassessor Dr. von der Osten aus Luckau ist dem Landrate des Kreises Sorau, der Regierungsassessor Henning aus Düsseldorf dem Landrate des Landkreises Bonn, der neu ernannte Regierungsassessor Graf von Schweinitz und Krain, Freiherr von Kauder aus Hannover dem Landrate des Landkreises Ratibor, der neu ernannte Regierungs⸗ assessor Dr. Junkermann aus Cöln dem Landrate des Kreises Osterode a. H. und der neu ernannte Regierungsassessor Dr. Hildebrandt aus Stettin dem Landrate des Landkreises 8 zur Hilfeleistung in den landrätlichen Geschäften zugeteilt worden.

Die Regierungsreferendare Dr. furt a. O., Dr. jur. von Mohl aus Potsdam und von Keudell aus Frankfurt a. O. haben die zwei Staatsprüfung für den höheren Verwaltungsdienst bestandven.

jur. Breyer aus Frank⸗

auf besonderem Blatte zu bescheinigen.

ches Urteil wurden folgende Schuld⸗

In einem Königliche Hoheit der herzog mit seiner Stellvertr Regierungsgeschäften. Der Erlaß

Adolf Friedrich,

von Gottes Gnade burg usw. usw.

der Unseren Sohn, Seine auf weiteres mit Unserer geschäften.

Gegeben Berlin, den 7. Juni 1914.

Der heute vormittag 9 ½

Vertretung in

Hoheit des Großherzogs lautet:

sorgniserregend Berli

st.

zeitung“ meldet, folgenden Wortlaut: Großherzog von Mecklen.

In Anbetracht Unserer Krankheit, welche Uns vorübergehend an Ausübung der Regsfrunggtätigket hindert,

Uhr ausgegebene Krankheitsbericht über das Seiner Königlichen

In dem Befinden Seiner Koͤniglichen Hoheit des macht sich jetzt sroße Schwäche geltend, sodaß der Zustand sehr

. Mecklenburg⸗Strelitz.

Allerhöchsten Erlaß beauftragt Seine Großherzog den Erbgroß⸗

etung in den laufenden hat, wie die

beauftragen Wir

önigliche Hoheit den Erbgroßherzog, bis

den laufenden Regierungs⸗

offizielle

Großherzogs

gez. Bier. gez. Schillbach.

zusammengetreten. gaben sind unwichtig, und das sich jetzt auf das Haus der Lords, d Woche nicht zusammentreten wird.

Das Kabinett Ribot „W. T. B.“ meldet, maßen zusammen: Ribot, Auswärtiges: Krieg: Delcassé, Marine: Clémentel, Kolonien: Maunoury, Oeffentliche Arbeiten: Jean Dupu Unterricht: Dessoye,

abend seinen

sei, seine Anwendung kaum begonnen ständen, die zu seiner Annahme

habe, daß daher das Gesetz nicht zur

kommensteuer, die in dem Finanzgesetz

die Vertrauensfrage nicht zu stellen.

beratung, wie Regierung auffordert, einen kurz Industriekredit als wesentli

lung der nationalen Industrie zu Maßnahmen zur Förderung Orient, mit Persien, Dies soll sowohl durch die Schaffung tarifs für die Ausfuhr wie durch Vergünstigungen sowie durch die mittel geschehen.

sucht Immunität der Rechte brachte beschränken sollten. Abänderungsanträge ab und nahm die

gegen 69 der Rechten und der Nationa wurde auf den Bänken der Oktobristen lebhaftem Beifall begrüßt, während d zurückzog.

und dem Dumapräsidenten das Recht Disziplinkarmaßregeln die Initiative zu

Italien.

In der Deputiertenkammer pellationen über die Zwischenfälle Tagesordnung.

Nach dem Bericht des „W. T. B.“ Salandra in daß die Arbeiterkammern verschiedener auf Anregung der Arbeiterkammer in

Daher habe er die übernehme die volle Verantwortung Das Verbot dieser Kundgebungen sei samten Königreich wie sie sich am 7. Jun haben. Er hoh hervor, die dabei Schüsse abgegeben hätten, sich sandter geradezu einem gefangen hätten zu schießen, durch Steinwürfe verwundet worden präsident wies auf die Ausschreitungen und gestern in Ancona zugetragen vorgestrigen Kundgebungen in er die volle Verantwortung übernehme. sozialistische und radikale

eneralinspertor Steinhagel ausgesetzt

Abgeordnete, daß

Verlauf der Sitzung antwortete den verschtedenen Rednern und erklärte, der bei dem ein Bürger getötet worden sei,

Italiener.

erz. Mit urch der Beamten erregt habe. Vielleicht hätten natven und leicht zu beeinflussenden Volksma

hervorgerufen.

Frankreich.

hat si setzt sich das Kabinett Ministerpräsident und Léon Bourgeois, Inneres:2 eytral, Chautemps, 8

Arbeiter⸗ und Sozialfürsorge: In der ministeriellen Erklärung, die Ribot Mitarbeitern vorgelegt hat, das Dreijahrsgesetz erst vor einem halben

Die Regierung werde nach dem Boden

zwischen beiden Kammern über die Wahlreform suchen. Wenn diese Frage wieder aufgeworfen werde,

entwurfs mit 166 Stimmen der Oktobristen

standen gestern die

für

Dergüns der gerichtlichen Behörden ständen. habe festgestellt,

gewesen seien,

nachdem mehrere

hatten Rom und wiederholte

Kundgebungen für die Opfer des 7. Juni verboten habe. der Ministerpräsident Zusammenstoß errege den Schmerz aller

Er teile diesen Schmerz als Minister und als Mann von Entrüstung weise er die Ansch seine Anweisungen die Suggestion zur Gewalt in dem Geiste

Großbritannien und Irland. Das Unterhaus ist gestern nach

den Pfingstferien wieder

Die ihm in dieser Woche vorliegenden Auf⸗ politische Interesse konzentriert

as vor Anfang nächster “““

ch konstituiert. Wie folgender⸗

Justizministerium:

Finanzen: ariac, Röville, Abek. gestern wird bemerkt, daß Jahr angenommen und sich in den Um⸗

Landwirtschaft:

y, Handel:

habe

geführt hätten, nichts geändert

Diskussion gestellt werden

könne. In finanzieller Hinsicht werde die erste Aufgabe des Kabinetts darin bestehen, das finanzielle Gleichgewicht wiederherzustellen und eine Uebereinstimmung der beiden Kammern über die Ein⸗

enthalten sei, herzustellen. für eine Verständigung

gedenke die Regierung

n

Rußland.

Die Reichsduma nahm gestern zum Schluß der Budget⸗ „W. T. B.“ meldet, eine z

Formel an, die die

ristigen und einen langfristigen e Bedingung für die Entwick⸗

organisieren und wirksamere der Handelsbeziehungen mit dem der Mongolei und China zu

1 ergreifen. eines besonderen Schutz⸗

einen Zolltarif und andere Ausgestaltung der Verkehrs⸗

Die Abendsitzung der Duma, die außerordentlich stark be⸗ war, war der Beratung des Gesetzentwurfs über die Abgeordneten gewidmet. Abänderungsanträge ein, die Die Duma lehnte

Die Aeußerste die Immunität die Beratung dieser Dringlichkeit des Gesetz⸗ sten und der Opposition listen an. Das Ergebnis und der Opposition mit ie Aeußerste Rechte sich

Darauf lehnte die Duma mit starter Mehrheit aus Oktobristen, der Linken und der Opposition einen Kompromiß⸗ antrag ab, der es für wünschenswert erklärte, die Disziplinar⸗ verantwortlichkeit der Abgeordneten vor der Duma zu erhöhen zu gewähren, zu gewissen

ergreifen.

Inte in Ancona auf der

erklärte der Ministerpräsident Beantwortung der Interpellationen, er habe 8”

Städte beabsichtigt ) Ancona am vig. Nationalfeiertag, anttmilttaristische Kundgebungen zu veranstalten. räfekten angewiesen,

erfahren, hätten, Suni, am

diese zu diese der

verbieten. Er Anweisungen.

in Tat im ge⸗

ohne Zwischenfälle durchgeführt worden i Ancona. Der e t ed gab dann elnen Bericht auen in

nach den bekannten daß die Karabinieri

der Ereignisse, Nachrichten dügeitagen ri und der Polizeibeamte, in Haft befaͤnden und zur Ein nach Ancona ge⸗ daß die Karabinieri

Wund an⸗ von ihnen Der Minister⸗ die sich vorgestern sowie auf die zum Schluß, daß

wären. hin,

Hierauf kritisierten zahlrei

der Ministerpräsident die Im weiteren Salandra

in Florenz,

uldigung zurück, daß er

andere in dem Geiste der ssen eine solche Suggestion

„Landes⸗

berung betreffende Vorlage. ate, Radikale,

fident Zahle

sting aufzulösen, damit ein Landsting geschaffen werden

yrna entsenden.

Sgaben von 184 Millionen für Heer, Flotte, öffentliche

Frankreich abgeschlossene Anleihe gedeckt wer den.

Luxemburg. 8

gestern haben in sechs Kantonen Luremburgs Neu⸗ n zur Deputiertenkammer stattgefunden. Von den faneidem 32 Mitgliedern gehörten 15 der liberalen Partei sceer Partei der Rechten, 4 der Sozialdemokratie und 2 . Unabhängige. Gewählt wurden, wie „W. 8 10 Mitglieder der Rechten (plus 2) und 7 Liberale 18 1). An den erforderlichen Stichwahlen sind beteiligt s Mitglieder der Rechten, 9 Liberale 8 Pauematrtt. Folketing beriet gestern über die die Verfassungs⸗ Das Fol 8 Der Bericht der Mehrheit Sozialisten) des vom Folketing und Landsting einsam eingesetzten Ausschusses wurde, wie „W. T. B.“ det, in namentlicher Abstimmung mit 103 Stimmen der fn. der Radikalen und der Sozialisten gegen 7 Stimmen Rechten angenommen. Darauf wurde die Vorlage selbst 102 gegen 6 Stimmen angenommen.

Auch das Landsting beriet gestern die Vorlage über die fa sungsänderung. Die Mitglieder der konservativen ppen blieben der Beratung fern. Der Minister⸗ erklärte 8 zufolge, 88 86 . Regierung, nach der Abstimmung, wobei die 89 5 Mitglieder trot ihrer Pflichten als Abgeordnete lsend gewesen wären, den König zu ersuchen, das

ls solches gemäß der Verfassung fungieren werde. iaa stimmten 33 Mitglieder der gesamten en für den Bericht des gemeinsamen Ausschusses; 32 Mit⸗ der blieben der Abstimmung fern. Der Präsident des dosting erklärte, es sei keine genügende Anzahl von Stimmen egeben worden, um einen endgültigen Entschluß zu fassen; nächste Sitzung werde später anberaumt werden.

Türkei. 8 Die Pforte hat einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge Sie schen Regierung mitgeteilt, daß sie ihr Möglichstes werde, um den Griechen in der Türkei Ruhe zu schaffen. werde eine Untersuchungskommission, bestehend aus in Zivilinspektor als Vorsitzenden und zwei Offizieren, nach

Griechenland.

der Finanzminister hat der Kammer das Budget 8 5 vnerbreitet. Wie „W. T. B.“ meldet, betrugen ordentlichen Einnahmen 224 Millionen Drachmen, die ntlichen Ausgaben 220 Millionen. Die außerordentlichen

eiten und Unterbringung der Flüchtlinge werden durch die

Rumänien.

9 je8 ür die Deputiertenkammer Gestern sind die Wahlen für die Dep

EE“ Versammlung beendet worden.

W. T. B.“ meldet, wurden 145 Liberale, 22 Kon⸗

htive, 17 Demokraten, 2 Nationalisten und 5 Unabhängige

Serbien. 8 6 8 8 8 V T. B.“ verbreiteten offiziösen Meldungen zufolge emn g dem jetzigen Kabinett der Finanzminister schou und der Bautenminister Jovanovitsch aus. ds ren Stelle übernimmt nebst dem Präsidium und dem isterium des Aeußern Paschitsch.

8 . Bulgarien. 8 n h In der Sobranje gab gestern der Mini erpräsid ent ö auf eine sozialistische Anfrage wegen der Be⸗ nahme der griechischen Kirchen in Warna, Stani⸗ a und Sofia laut Meldung des „W. T. B. folgende Er⸗

Tee ung ab: 8 - i Wunden, die uns unsere Nachbarn zugefüg 6 16 see 88 zahlreichen Herausforderungen sind wir 69. rer gewohnten Duldsamkeit nicht abgegangen. Leider. können die sreichen Ausschreitungen, deren Opfer unsere Brüder Hertsgac neene. buggaeischen. bleiben em Volke ni oh 1 . 11s den Tausenden von Flüchtlingen, de. agf parischem Gebiete Zuflucht gefunden haben. Die Verwa dene ane stehen der infolge 8- Kecusgertchen, Hes e Fanaet Aen 2. andenen Bewegung vollkommen fern. gefallenen Ereignisse nicht. Sie wünscht die Fvife 88 gang . zustellen, zu regeln und bessere Beziehungen zu den 2 8 3 2 das bulgarische Element in Mazedonien zu 87 den unde eer nng derung von Unglücklichen vorzubeugen, 5 Eeeh- Iretticn egung versetzen und dem Staatsbudget zur La huldi bestraft werden. iie Kirchen in 8 e 5 der Begege in Hae PEC“ aus Mitteln bulgarischer Gläubiger er veifchte che in Sofia anlangt, die eine Kapelle der grie e t ein vorgestern gewähltes Komitee beko⸗ ö e 1 Verfügung der Regierung hält und ihre Ent⸗ idung erwartet. izeiprä Sofia i t worden Der Polizeipräfekt von Sofia ist abgesetzt il er nhe scer⸗ alle notwendigen Maßregeln Frarüffön⸗ hatt⸗ die Menge an der Besetzung der griechischen Kirche z

““ folge ist di gag⸗ un es „W. T. B.“ zufolge ist die La 2 den letzten Tagen haben die Fuffigedischen derholt versucht, mit der Kontrollkommission Fishe gen anzuknüpfen. Aus Epirus wurden die dor nichtm hr orderlichen Truppen, insgesamt 2500 Mann, 9 dehn ordert, wo sie morgen eintreffen werden. 218 L ndische Bewegung so rasch wie möglich zu unterdrüc Crnhs gleichzeitiges Vorgehen von drei eiten, h8 1. urrazzo und Valona geplant. Der Vormarsch der pp irfte noch in dieser Woche erfolgen. Aus 7 Skumbigegend sind in Durazzo E tamme Hasi eingetroffen, um von der merisne Sühes gen die montenegrinischen Grenzüberschreitungen sowi ng ihrer Notlage zu erbitten.

in den Gebieten

s Fürst eine Revue über die Gestern nachmittag hielt der F zusammen⸗ Oberstleutnant Thomsen in der er ihn der Ergeben⸗

amten, gegenwärtig in Durazzo 1 e sich aus Mirditen, Malissoren und Gendarmerie

bten. Der Oberstkommandierende,

Senktl und ängere 8 Neldum des,W. T. B.“ haben die Gegenvorschläge der Vereinigten

Staaten die Mexikaner nicht Die

iter esprechungen beigelegt 39 8 888 e 268, foll Mexiko von den Vereinigten Staaten nicht aufgefordert 1“ Vertreter erfahren, . ieru⸗ Wilsons damit zufrieden sein würde, in Mexiko eine ständige Regierung eingerichtet zu haben, die Huerta in der Herrschaft folgen soll.

japanische Gesandte 88 Eie hatten sich nach Manzanillo zum Besuche L japanischen Kreuzers „Idzumo“ begeben und fanden 18 em Rückwege in der Nachbarschaft von Sayula die Eisenbahn⸗ verbindung zerstört. 1 von nene Die Bevölkerung von Sayula hat sich gegen die Regierung erhoben und ist zu den Rebellen übergegangen. Die

8 3 n zwis en en Frie ens⸗ In Niagara do HAE“ Delegierten

Besprechungen stattgefunden. Nach Meldungen

zufriedengestellt. ausge⸗ einigen

Wie w

vollständig 1 haben aber ihre Zuversicht

Meinungsverschiedenheiten in werden können.

Mexikaner prochen, daß die Kriegsentschädi⸗

rden, eine 8 hat durch

erücksichtigung finden könnten. Hierzu hätten die Vertreter sdeeee bmss cgtäpartei wegen der Krankenfürsorge einen sonderen Antrag gestellt, ihn aber dann mit dem m Plenum auf die Frage zurückzukommen, zurückgezogen, da 8 treter der anderen Parteien erklärten, sie könnten sich nicht en äußern, ehe nicht e eatanen Gelegenheit gehabt hätten, si trage zu beschäftigen. dee, eesgtear eees unverändert anzunehmen und au Resolution in der Form, in der sie von der Kommission angenommen

Ver⸗

ültig mit ause

Die Kommission schlage dem der

orden ist, zuzustimmen.

(Schluß des Blattes.)

Regierung Huertas

2 daß die

zu zahlen.

Regierung

Telegraph“ meldet aus Mexiko, daß der

Der „Daily und sein Attaché vermißt

Seit dem 1. Juni fehlt jede Nachricht

Regierung hat von Guadalajara Truppen ausgeschickt und sie

durch eine fliegende Kolonne aus der Hauptstadt verstärkt, da eed eh daß die beiden Diplomaten in die Hände der Aufständischen gefallen sind.

Militärgouverneur der Bundestruppen in Mazatlan einen Befehl krlasfen, durch den den Nichtkombattanten gestattet wird, sich in die Linien der Konstitutionalisten zu begeben, die seit Monaten den Hafen belagern. v Der argentinische Senat hat der Vorlage zu⸗ gestimmt, durch die die argentinische Gesandtschaft in Washington in eine Botschaft verwandelt wird. 8

Der chinesischen Regierung ist gestern von den Vertretern 12 1ee der Fünfmächtegruppe die Summe von 3 100 000 Taels ausgehändigt worden. Wie das „Reutersche Bureau“ meldet, haben die Vertreter eine Million Pfund Sterling zurückbehalten, um die laufenden Verpflichtungen, für die die Salzsteuer die Sicherheit bietet, zu erfüllen; ferner haben sie 1 200 000 Taels zurückbehalten, um den s ordentlichen Erfordernissen für den laufenden Monat, die durch den Rückgang der Zolleinnahmen für Mai hervorgerufen sind, zu begegnen. Man hatte geschätzt, daß die Einnahmen aus der Salzsteuer für das am 21. Mai 1913 beginnende Jahr sich auf 24 000 000 Dollar belaufen würden. Die wirklichen Einnahmen betrugen jedoch 34 000 000 Dollar, obwohl die Erhebung der Steuer erst im Oktober begonnen hat. 8 Einnahme seit dem 2. Mai d. J. allein übersteigt eine Mi ion Pfund. Die Vertreter der Fünfmächtegruppe betrachten daher jetzt die Salzsteuer als hinreichende Sicherheit für Anleihe von 25 Millionen Pfund, die wahrscheinlich abgeschlossen werden wird und sowohl die Ergänzungsanleihe von 8 Millionen Pfund als auch die Währungsreformanleihe umfassen wird.

Parlamentarische Nachrichten.

Der Bericht über die gestrige Sitzung des Hauses der Eö1 befindet sich in der Ersten Beilage.

In der heutigen (91.) Sitzung des Hauses der Ab⸗ 11“ der Staatsminister und Finanzminister Dr. Lentze beiwohnte, stand zunächst die zweite Beratung des Gesetzentwurfs zur Abänderung der Besoldungsordnung uf der Tagesordnung. 88 1 auf Die vorstärkte Budgetkommission hat die Vorlage 6. ändert angenommen und ihr Inkrafttreten auf den 1914 festgesetzt. (Die Regierungsvorlage enthielt die 2 e⸗ stimmung, daß das Gesetz mit dem Ersten des auf kündung folgenden Kalendervierteljahres in Kraft treten so 89 Außerdem beantragt die Kommission folgende Resolutionen: 8 Die Regierung zu ersuchen: 8 8 zaldicht 8,9 war spätestens, sobald dem Reichstage 88 Entwurf einer Abänderung der Besoldungsordnun veige e6 S G dem Landtage einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch den die 8 - zelnen Kategorien von Beamten seit der letzten 1 e, hervorgetretenen Mängel, Härten und 1 2—282 öglichster Beschleunigung einen Gesetzentwurf vor⸗ für Beamte mit iinder chen eralten den dadurch bedingten gesteigerten Bedürfnissen ohne ö i F sonstigen Diensteinkommens Rechnung getragen wird, 9 e 8gn des Wohnungsgeldzuschusses entstandenen Ünzuträglichkeiten eseitig werden in Ab⸗ .alsbald bei dem Bundesrate dahin zu wirken, daß Inheancn 6 bisher von ihm aufgestellten Grundsätze für ee gfht scheidung über Anträge wesan reih nhc ger Feh bi. Onth anstatt des nach den tatsächlich gezahlten I 8 ee e er und des nur für die mittleren Beamten ermitte Hemge Einheitszimmerpreises der von den Beamten Lres der einzelnen Klassen für eine ihren Verhältnissen angemessene Wohnung zu tragende Mietaufwand berücksichtigt wird. 1 Die von der nationalliberalen und der Volkspartei ein⸗ gebrachten Anträge wegen Nachprüfung der HSst seen,. für die Staats⸗ und Reichsbeamten, Nachprüfung der 86 shcieee der unteren und mittleren ee süs 18 währung von Kinderzulagen, Nachprüfung der shn gece. zuschüsse der Ortsklasseneinteilung und der ohnungsverhä inisse der Beamten in den deklassierten Orten beantragt die Kom⸗ mission für erledigt zu erklären. 8 1 Die Abgg. Aronsohn (fortschr. Volksp.) und Genossen en folgende Resolution: beerncn 10,870 zu 98 in Erwägungen darüber vh enenn ob und inwieweit eine getässete Krankenfürsorge für Beamte ührbar ist. 3 erforger ch n efcabeh, von der Osten (kons.) berichtet über die Verhandlungen in der verstärkten C.“ der Haltung der Regierung, die an dem in der ersten Lesung kund⸗ gegebenen Standpunkt festhält, beanftage 6— F1u96 der Feilage il dadurch wenigstens ein Tei Püehten, wse na⸗ alsbald befriedigt werden kann. Der Redner geht dann im einzelnen auf die von der Kommission vor⸗ eschlagene Resolution ein; es sei zu hoffen, daß bald eine be⸗ feedigenhe Regelung aller Beamtenfragen

möglich sein werde. sich im einzelnen auch mit der Frage be⸗

Statistik und Volkswirtschaft.

Deutschlands Handel mit Fischen. ie Feststellungen des Kaitserlichen Statistischen Amts weisen

nach, wie sehr Deutschland immer noch vom Ausland in bezug von v der Nahrungsmitteleinfuhr, die selbstverständlich die

Ausfuhr weit übersteigt. haeee Jahre Werte von 2284 Millionen Mark ein⸗

geführt, dagegen nur für 340 Millionen Mark ausgeführt.

Diese Tatsache bildet freilich nur ein Glied in Allein an Tieren und tierischen Erzeugnissen

Die Ein⸗

übertrifft also die Ausfuhr ungefähr um das Siebenfache. Was 8 uhr necrteffhe orloggrss nna betrifft, so geben die Nachweisungen ein-⸗

de Auskunft über den Handel mit Süßwasserfischen. it sr 8 daß die Einfuhr von diesen Waren allein den stattlichen Betrag von fast 22 ½ Millionen Mark ausmachte, dem eine Ausfuhr im Werte von noch nicht 3 Millionen Mark gegenüber⸗

tand. Die amtliche Statistik unterscheidet drei Gruppen von Süß⸗

L8“ nt der besesschh. nämlich Karpfen, Lachse und Aale nebst Schleien und Süßwasserfischen. b- 8n. g 1' -9 Einfuhr von Fischen der dritten Gruppe, und 1 zwar überwiegt die Einfuhr in nichtlebendem oder gefrorenem Zu⸗ stand. t d 54 000 Doppelzentner. 1 88 Holland. Die Einfuhr lebender Fische, die sich auf etwa 3 ½ Millionen Mark bewertet, kommt zum größten il aus Dänemark. 1 2 Millionen Mark aus dem Ausland bezogen, überwiegend aus Oesterreich⸗Ungarn, demnächst aus Frankreich. Eine besondere und sehr wichtige Stellung nimmt das Lachsfleisch ein, das in gesalzenem Zustand vorzugsweise aus Amerika herübergebracht wird. Von 55 800

Der Menge und dem Werte nach weitaus

icht viel hinter 8 Millionen Mark zurück und e 1,89 ceen ʒDie größte Menge erhalten wir

Karpfen wurden im letzten Jahr für fast

Doppelzentnern im Werte von 9,2 Millionen Mark stammen 53 000 dag den Vereinigten Staaten, wo die Lachse hauptsächlich im äußersten Westen gefangen werden, also einen sehr weiten Transport zurückzu⸗

Zur Arbeiterbewegung.

Am Montag sind, wie die „Voss. Ztg.“ mitteilt, in der

Orten Henfia, Kehifured, Halbau, Rauscha, Rietschen

und Hartmannsdorf rund 3800 Glasarbeiter ausgesperr

worden. Die am Sonntag in Berlin zwischen dem Arbeit

geberschutzverband und dem Zentralverband der Glas

arbeiter Deutschlands begonnenen Vergleichsverhandlungen, die am Montag bis spät Abends in Kohlfurt fortgesetzt wurden und sich auf einen Vorschlag von Professor Francke⸗Berlin stützten, wurden schließlich end⸗ gültig abgelehnt, da die Arbeitgeber auf keinen Fall die geforderte S

stündige Arbeitszeitverkürzung bewilligen wollen. Vorläufig bleibt d

Aussperrung auf den Bezirk Oberlausitz beschränkt; es ist aber nach einer Ankündigung bei den Verhandlungen wahrscheinlich, daß sie im Laufe des Monats auf alle Glasfabriken Deutschlands aus⸗ gedehnt werden wird, wenn die Arbeiter auf ihren Forderungen beharren. Von der 1. - werden die Mitglieder des Werk⸗

twa 1000, nicht betroffen.

in Ancona ausgebrochene allgemeine Proteststreik (pgl. Nr. 133 d. Bl.) erstreckte sich gestern, wie „W. T. B. berichtet, in mehr oder minder großem Umfange außer über Ancona und Rom auch über Bari, Bologna, Brescia, Florenz, Forli, Genua, Livorno, Mailand, Modena, Parma, Pesaro, Pisa, Reggio nell Emilia, Civitavecchia, Rovigo, Turin und Venedig. In mehreren der ge⸗ nannten Städte trat der Streik jedoch nur teilweise in Wirksamkett. Die öffentliche Ordnung wurde im allgemeinen ohne ernste Zwischenfälle gesichert, doch kamen auch grobe Aus⸗ schreitungen vor, bei denen Militär eingreifen mußte. In Florenz wurden Polizeibeamte heftig mit Steinen beworfen und mit Stöcken angegriffen, sodaß sie von der Waffe Gebrauch machen mußten. Auf Seiten der Angreifer wurde eine Person getötet, von den Polizeibeamten wurden mehrere verwundet, unter ihnen ein Offizter. Auch in Venedig kam es zu mehreren wischenfällen; ein Polizelbeamter wurde ziemlich schwer verletzt. In Genua und Turin wurden die Inhaber der offen gebliebenen Läden von den Ausständigen gezwungen, ihre Läden zu schließen. In Bologna ist der Straßenbahnverkehr eingestellt worden. „Ver⸗ schiedentlich wurden auch Eisenbahnzüge angehalten. In den Städten, in denen der Ausstand verkündigt worden ist, erschienen gestern keine Zeitungen. Trotz des Ausstands ist heute der Eisenbahnbetrieb in fast ganz Italien normal. Nur zwischen Ancona und Bologna ist die Bahnstrecke bei Fabriano, Imola und Faenza⸗ be⸗ schädigt und der Betrieb unterbrochen. Der gestrige Abend ist in allen großen Städten ohne besondere Zwischenfälle verlaufen. Heute vormittag verkehrten in Genua Auto⸗ mobile und Fuhrwerke, alle Läden waren geöffnet; auch in Turin sind nicht alle Geschäfte geschlossen. In Neapel hat der Streik erst begonnen, aber die Straßenbahn verkehrt, und die meisten Läden sind geöffnet. Ein Versuch, die Arbeiter in dem Eisenbahn⸗ tunnel bei Grazie zum Ausstand zu veranlassen, wurde durch die Polizei vereitelt, die mehrere Verhaftungen vornahm.

8 Wohlfahrtspflege.

deutsche Verein gegen den Mißbrauch geistiger Geter ke ist, 888 auf seiner 31. Jahresversammlung in Königsberg (3.— 5. Juni) bekannt gegeben werden konnte, jetzt auf rund 42 000 Mitglieder angewachsen, die überwiegend in „Beztrks⸗ vereinen“ bezw. Frauengruppen (z. Z. 251) und ET1X“ (137) zusammengefaßt sind. Eine ausgedehnte Vortrags⸗ und Re 88 tätigkeit, wie Eingaben und Anregungen an die verschiedensten amt⸗ lichen und privaten Stellen und Kreise dienten im abgelaufenen Geschäftsjahr den Vereinszwecken. Besondere Aufmerksamkeit wurde neuerdings der Heranziehung der Frauenwelt zur Mitarbeit gewidmet. Den industriellen Kreisen usw. konnte der Verein mehr und mehr mit seinen Anschauungsmitteln dienen. Die 5 von ihm Uvn gegebenen Zeitschriften weisen hohe Auflagen auf. Von der ba-c. 3 gelieferten Zeitungskorrespondenz wird in der Presse viel Ge 86. gemacht. Der Verlag und die Wanderausstellung werden stetig wei 8 ausgebaut. Von den streng wissenschaftlich gehaltenen lichungen über die Wandtafeln hinweg bis hin zu den Bildern, füe ausgesprochen populären Blättern und Büchlein zum H 8e. Belehrungskarten und Bild⸗ und Spruchkarten hin ist der Mäßigkeits⸗ verlag jetzt mit Hilfsmitteln für die verschiedensten Bedürfnisse vor⸗ gesehen. Von besonderen Arbeitsgebieten des Vereins sind 82 ben nennen: die Förderung der organisierten Trinkerfürsorge (es 88 g jetzt in Deutschland 215 Trinkerfürsorgestellen), die Arbeit des, g 18 brunnenrats“, die Bekämpfung des Trunksuchtsmittelwesens un alkoholhaltigen Konfekts, die Förderung der Bestrebungen P5 e Kolonien und neuestens insbesondere die Beratung der ank.

konzessionsnovelle. 8

Die Kommission habe

lelt an den Fuͤrsten eine Ansprache, it der Truppen versicherte.

schäftigt, wie weit die persönlichen Verhältnisse der Beamten be⸗