über
von neun 4 % Pfandbriefen
1000 ℳ Em. XXII Lit. C Nr. 2024 bis 2032, eines 4 % Pfandbriefs über 8e. eines 4 % Pfandbriefs über 5000 ℳ Em. XX Lit. A Nr. 324, beantragt von Friedrich
Em. XX Lit. C Nr. 2128 und
Fischer in Straße 63, 6) eines
Barmen⸗Wupperfeld, Berline Anteilscheins der
1000 ℳ, beantragt von dem Diplom
ingenieur Ernst Gerst in Zeist bei Utrecht,
als Alleinerben des Georg Gerst in Haag
vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Hans Pohl und Fritz Helfft in Berlin, Wil⸗
helmstraße 45, „7) eines Wechsels in Höhe von 800 ℳ fällig am 15. Jult 1914, akzeptiert von
Gebrüder Hiller und zahlbar in Berlin, Köpenicker Str. 80/82, beantragt von
diesen in Berlin, Köpenicker Str. 80/82.
Die Inhaber der vorbezeichneten Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. Dezember 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stock⸗ werk, Zimmer 106/108, anberaumten Auf⸗
ebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die
Kraftloserklärung erfolgen wird. Verlin, den 24. April 1914. Königliches Amtsgericht Berli
Abteilung 84.
[29164] Aufgebot.
1) Die Witwe Anton Kretzer in Cöln hat das Aufgebot a. des am 15. Juli 1903 fällig gewesenen Wechsels d. d. Cöln, den 3. Juni 1903 über 1800 ℳ, b. des am 15. Juli 1904 fällig gewesenen Wechsels d. d. Cöln, den 15. Juni 1903 über 550 ℳ, c. des am 1. Oktober 1903 fällig gewesenen Wechsels d. d. Cöln, den 19. Juli 1903 über 3900 ℳ, die von ihrem verstorbenen Ehemann auf Dr. J. Kötschau in Cöln gezogen und von diesem angenommen worden sind,
2) die Firma Carl Bosch in Cöln hat das Aufgebot a. des am 1. Dezember 1905 fällig gewesenen Wechsels d. d. Cöln, den 19. Oktober 1905 über 51,66 ℳ, b. des am 1. Januar 1906 fällig ge⸗ wesenen Wechsels d. d. Cöln, den 19. Ok⸗ tober 1905 über 50 ℳ und c. des am 1. Februar 1906 fällig gewesenen Wechsels d. d. Cöln, den 19. Oktober 1905 über 50 ℳ, die von ihr auf Camillo Grund⸗ mann in Cöln gezogen und von diesem angenommen worden sind, alle drei zahl⸗ 8 beim Schaaffhausen'schen Bankverein
öln,
3) der Kaufmann Carl Arnold in Sele hat das Aufgebot der 4 % Pfand⸗ briefe der Rheinisch⸗Westfälischen Boden⸗ Credit⸗Bank in Cöln, Serie XI Lit. C Nr. 6912 über 1000 ℳ, Lit. D Nr. 2218 und 2219 über je 500 ℳ und Lit. E Nr. 1451 über 300 ℳ,
4) die Käte Schmid zu Cöln hat das Aufgebot a. des am 2. Juni 1914 fällig gewesenen Wechsels d. d. Cöln, den 7. Februar 1914 über 30 ℳ, b. des am 2. Juli 1914 fällig gewesenen Wechsels d. d. Cöln, den 7. Februar 1914 über 30 ℳ, c. des am 2. August 1914 fälligen Wechsels d. d. Cöln, den 7. Februar 1914 über 30 ℳ, die von ihr auf die Frau Elise Kessel zu Cöln gezogen und von dieser angenommen sind, zahlbar an die Order der Antragstellerin,
beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. März 1915, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Reichenspergerplatz. Zimmer Nr. 245, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die ..““ der Urkunden erfolgen wird.
Cöln, den 8 Juni 1914.
Königliches Amtsgericht. Abteilung 60.
[29529) Bekanntmachung.
Die durch Beschluß des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte vom 6. No⸗ vember 1913 verhängte Zahlunassperre über den von der Preußischen Central⸗ Bodenkredit⸗Aktiengesellschaft zu Berlin ausgestellten Zentralpfandhrief der 4 pro⸗ zentigen Pfandbriefanleihe von 1899 Lit. C Serie 38 Nr. 14 860 über 1000 ℳ ist durch Beschluß desselben Gerichts vom 25. Mai 1914 aufgehoben worden.
Berlin, den 12. Juni 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königl. Amts⸗ . gerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 154.
[29567] Anzeige.
Die am 10 April 1909 ausgefertigte Lebensversicherungspolice Nr. 21 340 der Frau Hedwig Scheck, geb. Niedermeyer, in Riedenburg ist abhanden gekommen. Etwaige Ansprüche Dritter aus der Police sind innerhalb dreier Monate bei uns anzumelden, widrigenfalls diese von uns für kraftlos erklärt wird.
Berlin, den 19. Juni 1914. Deutscher Anker Pensions⸗ u. Lebens⸗ versicherungs⸗Aktiengesellschaft in Berlin.
C. Schnell.
29566] Aufgebot.
Die von uns unterm 13. Mai 1908 auf as Leben des Schaffners Georg Lucien Burgun in Elberfeld, geboren am 22. Mai 885, ausgefertigte Lebensversicherungs⸗ olice Nr. 341 799 ist angeblich abhanden ekommen. Der gegenwärtige Inhaber ird aufgefordert, sich binnen 4 Wochen hei uns zu melden, widrigenfalls die Police für kraftlos erklärt und eine neue ausgestellt wird. Berlin, den 18. Juni 1914.
Victoria zu Berlin Allgemeine
je; [29564]
Die Firma Bartling, Brodthagen & Co. zu Hannover, Theaterstraße 4, hat das Aufgebot des am 10. Januar 1901 zahl⸗ bar gewesenen Wechsels vom 10,. Oktober 1900 über 8000 ℳ, von ihr auf den Maurermeister Hr. Aug. Temme in Han⸗ nover gezogen und von diesem akzepfiert, 8 Ant Berliner Handelsgesellschaft Lit. K Nr. 88 723 über den 9. Januar 1915, Vormittags
welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen.
[29531] Groß Flintbek,
Aufgebot.
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beantragt. Der Inhaber der Urkund wird aufgefordert, spätestens in dem au
10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge „fricht, neues Justizgebäude,
anzumelden und die Urkunde vorzulegen
1mUrkunde erfolgen wird. Hannover, den 13. Juni 1914. Königliches Amtsgericht. Abt. 27.
[28666] Aufgebot.
2
Grundstücke Nr. 3 im Jahre 1802 ab⸗ getretene Parzelle verpfändet ist“, Zwecke der Kraftloserklärung aufgeboten. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert,
1914, Vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird.
Salzkotten, den 13. Juni 1914
Königliches Amtsgericht.
[29543]1 Aufgebot. Der Kreis Lebus hat zum Zweck der Anlegung eines Grundbuchblattes das Aufgebot folgender zum Bau der Kreis⸗ chaussee Seelow — Zechin verwendeten, im Kataster bislang als öffentliche Wege und Gewässer verzeichneten Grundstücke bean⸗ tragt nämlich: I. Gemeindebezirk Baiersberg: Karten⸗ blatt 1 Parzelle zu 343/128 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 63,37 Ar, Kar⸗ tenblatt 1 Padzelle zu 343/128 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 0,30 Ar, Kartenblatt 1 Parzelle zu 363/267 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 0,34 Ar, II. Gemeindebezirk Lehmannshöfel: Kar⸗ tenblatt 1 Parzelle zu 368/266 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 7,98 Ar, Kartenblatt 1 Parzelle zu 372/235 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 0,07 Ar, Kartenblatt 1 Pearzelle Nr. 381/0,42 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 0,09 Ar. III. Gemeindebezirk Gerickensberg: Kar⸗ tenblatt 1 Parzelle zu 362/187 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 1,25 Ar, Kartenblatt 1 Parzelle zu 362/187 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 0,41 Ar, Kartenblatt 1 arzelle zu 349/127 Chaussee von Seelow nach Zechin groß 48,00 Ar. Es werden daher alle Personen, welche das Eigentum an den aufgebotenen Grund⸗ stücken in Anspruch nehmen, aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. Oktober 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Aus⸗ schließung mit ihrem Rechte erfolgen wird.
Seelom, den 17. Juni 1914. Königliches Amtsgericht.
[28662] Aufgebot. “ Die Arbeiterwitwe Martanna Giepsz, geb. Kubica, in Bonikow hat beantragt, die verschollene Katharina Rachwalska, geb. Kubica, zuletzt wohnhaft in Bonikow, für tot zu erklären. Die bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Dezember 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Adelnau, den 9. Juni 1914. Königliches Amtsgericht.
[29055] Aufgebot.
Der Neubauer Josef Kessens in Ankum hat als Pfleger des am 29. Oktober 1869 in Ankum geborenen Hermann Bernbard Lager beantragt, den verschollenen oben⸗ genannten Bernhard Lager, zuletzt wohnhaft in Ankum (Provinz Han⸗ nover), für tot zuerklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 30. Dezember 1914, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle,
Bersenbrück, den 27. Mat 1914. Köntgliches Amtsgericht.
Aufgebot. Der Hufner Christian Plambeck in hat als Abwesenheits⸗
Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft.
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Generaldirektor
pfleger beantra
1 Volgersweg Nr. 1 II. Geschoß, Zimmer 368, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte
„widrigenfalls die Kraftloserklärung der
8 den h 8 Joseyb rewentigges in Verne wird der ab⸗ serlt 8 handen gekommene Hypothekenbrief über Nach einer beim Kaiserlich deuischen Kon die im Grundbuche von Verne Band 5 Blatt 8 in Abteilung III unter Nr. 6 eingetragene Post: „Sechs Taler Darlehn laut Urkunde vom 31. 12. 1802 mit Zinsen für den Armenfonds in Verne, eingefragen vermöge Verfügung vom 7. 10. 1841 resp. 22 1. 1856 mit dem Bemerken, daß der Joseph Mertens in Verne für die For⸗ derung solidarisch verhaftet und zugleich ein Garten im Heile und eine von dem
zum
spätestens in dem auf den 1. Oktober
8 8 “
zember 1855 in Einfeld, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefor⸗ dert, sich spätestens in dem auf 2. Februar 1915, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen e wird. An alle, welche Auskunft über Leben foder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spä⸗ „testens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Bordesholm, den 17. Juni 1914. Königliches Amtsgerich9t. 29533]
Der am 21. Juli 1847 in Dresden ge⸗ borene Landwirt Karl Georg Hähnel ist verschollen. Er ist mit etwa 18 Jahren von Dresden nach Amerika ausgewandert und hat den letzten Brief am 1. Dezember 1893 aus Leavenworth, Kansas. geschrieben.
sulat in St. Louis, Mo., eingegangenen Auskunft der Postbehörde zu Leavenworth, Kansas, ist der Verschollene von dort etwa im Jahre 1902 verzogen. Seitdem fehlt jede Nachricht über ihn. Auf Antrag des für ihn bestellten Abwesenheitspflegers, des Lehrers Arthur Harzer in Dresden, Alträcknitz 1, wird der Verschollene auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem Auf⸗ gebotstermine, der auf den 11. März 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Lothringer Straße 1, I, Zimmer 118, anberaumt wird, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, die über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu erstatten. Dresden, den 18. Juni 1914. Königliches Amtsgericht. Abteilung III.
[29534]) Aufgebot. Die Sb Karoline Wilhelmine Greger in Pr. Friedland, vertreten durch Justizrat Meibauer in Flatow, hat beantragt, den verschollenen, am 30. November 1857 zu Flatow geborenen Arbeiter Johann August Greger, zuletzt wohnhaft in Flatow, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem Aufgebotstermine am 23. Fe⸗ bruar 1915, Vormittags 11 Uhr, im Zimmer Nr. 14 zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens in dem Aufgebotstermine dem Gerichte An⸗ zeige zu machen. Königliches Amtsgericht Flatow.
[29540] Aufgebot. Der Böttchermeister Karl Götze in Stößen, vertreten durch den Prozeßagenten Hermann Borchert in Osterfeld, hat bean⸗ tragt, den verschollenen Sattler Ernst Götze, zuletzt wohnhaft in Stößen, für tot zu erksären. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spaͤtestens in dem auf den 5. Januar 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Zimmer Nr. 1, anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. DOsterfeld, Bez. Halle a. S., den 2. Juni 1914. Königliches Amtsgericht.
[29541] Aufgebot. Der Maschinist Johann Deutschmeyer in Nennig, vertreten durch den Prozeß⸗ agenten Bröder in Perl, hat beantragt, den verschollenen Mathias Deutschmeyer, zuletzt wohnhaft in Philadelphia (Amerika), für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 21. Januar 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, er⸗ eht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Perl, den 15. Juni 1914.
Königliches Amtsgericht.
[29157] Aufgebot.
Die Witwe Christiane Just, geb. Lüddecke, in Rüstringen, Ulmenstr. 16, hat beantragt, den verschollenen, am 16 Mai 1839 in Groß Lafferde geborenen Dreher Johann Heinrich Christian Lüddecke aus Groß Lafferde, zu⸗ letzt wohnhaft in Wilhelmshaven, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene
auf den 12. Februar 1915, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Wilhelmshaven, den 13. Juni 1914.
Königliches Amtsgericht.
[29057]
Der Lakalrichter Georg Max Pestel in Dresden⸗A., Maternistraße 7 II, hat als Verwalter des Nachlasses des am 14. Mai 1914 in Dresden verstorbenen, Grunager Straße 45 II wohnhaft gewesenen Bau⸗ meisters Karl Richard Eckardt das Auf⸗ gebot der Nachlaßgläubiger beantragt.
arbeiter Detlev Tiedjen, geboren 26. De⸗;
den
Ringstraße 10, hat als Nachlaßpfleger
Maschinenschlossers Hermann Marquardt von hier,
„ 2„ g 2 G wird aufgefordert, sich spätestens in dem schließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf⸗ deforbent, ihre Forderungen gegen den
Marquardt spätestens in dem auf den 19. September 1914, Vormittags 11 Uhr. Gericht, Zimmer 12, anberaumten Auf⸗ gebotstermine zumelden. ves des Gegenstandes und des Grundes er le Beweisstücke sind in Urschrift oder n laßgläubiger, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten
aufgefordert, ihre Forderungen bei
unbeschadet des Rechts, bindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen
Befriedigung verlangen, Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt,
Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbind⸗ lichkeit. Die Anmeldung hat die An⸗ gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Dresden, den 18. Juni 1914.
Königliches Amtsgericht. Abteilung III.
[29060] 1) Der Rechtsanwalt Felix Asperger in Leipzig als Verwalter des Nachlasses des am 18. Januar 1914 in Leipzig ver⸗ storbenen Inhabers eines Ellboteninstituts Gustav Anger, 2) der Rechtsanwalt Otto Krause in Leipzig a. als Voll⸗ strecker des Testaments der am 15. Sep⸗ tember 1913 in Leipzig verstorbenen Clara verw. Dr. phil. Afher, geb. Pyke, b. als Nachlaßpfleger für diejenigen, die Erben der am 30. Januar 1914 in Keipzig ver⸗ storbenen Dorothee Augustine verw. Grünberger, geb. Bode, werden, 3) der Rechtsanwalt Dr. Max Ronniger in Lelpzig als Nachlaßpfleger für diejenigen, die Erben des am 17. März 1914 in Oetzsch verstorbenen Kaufmanns Louis Otto Schreyer werden, 4) der Rechts⸗ anwalt Hermann Taubert in Leipzig als Verwalter des Nachlasses des am 3. No⸗ vember 1913 in Leipzig verstorbenen Arztes Gustav Otto Heinzke haben das Aufgebot der Nachlaßgläubiger be⸗ antragt. Demgemäß werden alle die⸗ jenigen, denen eine Forderung an den Nach⸗ laß der genannten Erblasser zusteht, hier⸗ durch aufgefordert, ihre Forderungen bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf Montag, den 19. Oktober 1914, Vormittags 11 Uhr, anberaumt wird, anzumelden. Die Nachlaßgläubiger, die sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt, auch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab⸗ schrift beizufügen. Leipzig, den 16. Juni 1914. Königliches Amtsgericht, Abt. I. 16. Peterssteinweg 8.
[29542] Aufforderung. Der am 2. Oktober 1909 in Warschau gestorbene, vorher hier wohnhaft gewesene deutsche Staatsangehörige Joseph Kroenke hat testamentarisch seinen im Auslande wohnhaften Verwandten 3000 Rabel ver⸗ macht. Er ist am 25. Dezember 1840 in Skurz, Krels Preuß. Stargard, als Sohn der Eheleute Kaufmann Christian Kroenke und Josephine, geborene Ketrzyonska, ge⸗ boren. Auf Grund der angestellten Er⸗ mittlungen haben sich bisher als berechtigte Vermächtnisnehmer nur Abkömmlinge seiner . geclte väterlicherseits, nämlich der Eheleute Landwirt Johann Kroenke (Krenke) und Elisabeth, geborene Tornow, in Plietnitz ausgewiesen. Alle diejenigen, denen nähere und bessere Erbrechte nach dem verstorbenen Joseph Kroenke zu⸗ stehen, insbesondere etwaige Verwandte desselben von Mutterseite, werden auf⸗ gefordert, sich bis spätestens zum 18. August 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 9, zu melden. Schneidemühl, den 16. Juni 1914. Königliches Amtsgericht.
[29530] Aufgebot. Der Rechtsunwalt Dr. Schaper, hier,
des am 16. März 1914 hier verstorbenen
Bismarckstraße 31, das Auf⸗ gebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗
achlaß des verstorbenen
Hermann
vor dem unterzeichneten
bei diesem Gericht an⸗ Die Anmeldung hat die An⸗
Forderung zu enthalten. Urkund⸗ Abschrift beizufügen.
welche sich
Die Nach⸗ nicht melden,
aus Pflichtteilsrechten,
t, den verschollenen B 1““
Demgemäß alle diejenigen, denen 1
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friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗
eine Forderung an den Nachlaß des genannten Erblassers zusteht, “ em unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf den 13. Ok⸗ tober 1914, Vormittags 11 Uhr. Lothringer Straße 1, I, Zimmer 118, anberaumt wird, anzumelden; die Nachlaß⸗ gläubiger, welche sich nicht melden, können, vor den Ver⸗
berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen
auch haftet den Nachlaßgläubigern, die sich nicht melden, jeder Erbe nach der
dessen Eigentümer
Lockstaedt Abt. III Nr. noch oesng mit 5 as ndlichke lare verzinsendes Vatergut der Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt Kluth wird mit secgen Rechte auf diese zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗
*
biger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit, die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, ermächtnissen und sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Berlin⸗Lichterfelde, den 17. Juni 1914. Königliches Amtsgericht.
[29532] Aufgebot. Der Tiefbauunternehmer Gustav Eichholz in Hattingen hat als Erbe des am 7. Juni 1913 in Hattingen mit dem Wohnsitze in Cöln verstorbenen Kaufmannes Heinrich Georg Niedereichholz das Aufgebots⸗ verfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Heinrich Georg Nieder⸗ eichholz spätestens in dem auf Montag, den 19. Oktober 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, am Reichenspergerplatz, Zimmer 245, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu ent⸗ halten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechtes, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbe⸗ schränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Cöln, den 8. Juni 1914. Königliches Amtsgericht.
[29056] Durch Urteil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom heutigen Tage sind: 1) der Kaufmann Julius Oskar Valentin Spal⸗ ding, geboren angeblich am 5. September 1835, Sohn des Oberjzollkontrolleurs Adolf Spalding und seiner Ehefrau, Constanze geb. von Wovski, in Woischnik, 2) der Bildhauer und Stukkateur Georg Kürschner, geboren am 1. März 1871 in Breslau, Sohn des Böttchermeisters Adam Kürschner und seiner Ehefrau, Ottilie geb. Streitberg, 3) der Kaufmann Wilhelm Jakob Aschkowitz, geboren am 27. März 1872 zu Breslau, Sohn des Partikuliers Markus Aschkowitz und seiner Ehefrau, Ida geb. Schensowsky, 4) der Matrose, frühere Gerber Artur Paul Otto Moritz, geboren am 10. März 1873 zu Breslau, Sohn des Heildieners Ernst Moritz und dessen Ehefrau, Auguste geb. Hauptmann, 5) Johannes Julius Felix Körnig, am 17. Dezember 1866 in Breslau geboren, Sohn des Hauptlehrers Adolf Körnig und dessen Ehefrau, Maria geb. Stakebrand, in Breslau, 6) der Sergeant Paul Otto Fritz König, Sohn des Bahnwärters Wilhelm König und dessen Ehefrau, Louise geb. Reinert, in Trachenberg, geboren am 27. November 1871 in Trachenberg, 7) der Kaufmann Hirsch Hermann Maizuer (Maisner), geboren Ende 1834 oder Anfang 1835 an⸗ geblich in Kalisch, verheiratet gewesen mit Pauline geb. Schwersensky, für tot erklärt worden, der zu 7 genannte Hirsch Her⸗ mann Maizuer (Maisuer) jedoch nur mit Wirkung für diejenigen Rechtsverhält⸗ nisse, die sich nach den deutschen Gesetzen bestimmen sowie mit Wirkung für das im Inlande befindliche Vermögen. Als Zeit⸗ punkt des Todes ist der 31. Dezember: zu 1: 1891, zu 2: 1910, zu 3: 1911, zu 4: 1905, zu 5: 1898, zu 6: 1904, zu 7: 1900 festaestellt worden. Breslau, den 10. Juni 1914. Königliches Amtsgericht.
Abt. 60.
[29054] Durch Ausschlußurteil des Königl. Amts⸗ gerichts Baldenburg vom 16. Juni 1914 ist der am 15. April 1913 fällig gewesene, von dem Kaufmann Karl Winkler in Berlin auf Herrn C. Thiem in Flötenstein ge⸗ zogene und von diesem angenommene Wechsel d. d. Berlin, den — Januar 1913 über 150 ℳ für kraftlos erklärt worden. Baldenburg, den 16. Juni 1914. Königliches Amtsgericht. [29671] 8 Durch Ausschlußurteile vom 12. Juni 1914 ist durch das unterzeichnete Gericht für Recht erkannt: 8 1) der Eigentümer des Grundstücks Pritzwalk, Bd. II Blatt Nr. 689, als gess 1 die Witwe Marie Elisabeth Pietsch, geb. Quosig, eingetragen ist, wird mit seinem Rechte ausgeschlossen. 2) der Gläubiger der im Grundbuche von Bd. III Blatt Nr. 65 in eingetragenen Post von Hüae zu eschwister
9
2₰
Hypothek ausgeschlossen.
3) der Gläubiger der im Grundbuche
von Sarnow Bd. II Blatt 32 in Ab⸗
keilung III Nr. 1 haftenden Post von 49 Talern, die mit 5 vom Hundert zu ver⸗ zinsen ist und auf den Schuhmacher Johann Henschel in Kemnitz lautet, wird mit seinem Rechte auf diese Hypothek aus⸗ geschlossen. b gin
4) der Eigentümer des Grundstücks Pritz⸗ walk Bd. III Blatt Nr. 445, als dessen Eigentümer im Grundbuche der Schneider Karl Gutke eingetragen ist, wird mit seinem Rechte ausgeschlossen.
5) der Hypothekenbrief über die im Grundbuche von Lockstaedt Bd. II Bl. 10 Abt. III Nr. 4 eingetragene Post von 200 Talern, die mit 4 ½ vom Hundert ver⸗ zinslich ist und für die Witwe Raetke, Frieda geb. Genske, in Schwerin einge⸗ tragen ist, wird für kraftlos erklärt.
6) der Gläubiger der im Grundbuche von d Kemnitz Bd. II Bl. 45 Abt. III Nr. 2 für Dorothea Friederike Sophie Graf ein⸗ getragenen Post von 50 Talern wird mit seinem Rechte auf diese Hypothek ausge⸗ schlossen. “
7) der⸗Hypothekenbrief über die im Grundbuch von Kemnitz Bd. II Blatt 45 in Abt. III unter Nr. 3 für Joachim Christian Schulz mit 36 Talern, für Johann Friedrich Karl Schulz mit 36 Talern, für beide mit 23 Talern haftende Post wird für kraftlos erklärt.
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d
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Pritzwalk, den 12. Juni 1914. “
Königliches Amtsgericht.
[29483] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterin Luise Pauline Praefke, verwitwete Matthiessen, geb. Jüngling, in Tönning, Dankwehrtstr. 13, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Geh. Justizrat J. G. Max. Schmidt in Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den Tischlergesellen Fritz Ferdinand Praefke, früher in Büttel, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter durch sein Verhalten die Ehe derart zerrüttet habe, daß ihr die Fortsetzung nicht zuge⸗
mit dem Antrage, die Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Altona auf den 28. Oktober 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 11. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29485] Oeffentliche Zustellung. Elisabet Herzog, geb. Verchau, in Berlin, Georgenkirchstr. 57, vertreten durch den Rechtsanwalt Bollert in Berlin, Mohrenstr. 66, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Arbeiter und früheren Schau⸗ steller Carl Herzog, ö grober Mißhandlungen mit Beschimpfungen, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für schuldig an der Scheidung zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 17. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts] in Berlin, Grunerstraße, II. Stock, Zimmer 13, auf den 14. Oktober 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 9. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. 1““ [29555] Oeffentliche Zustellung. Nachdem in Sachen der Ehefrau Frieda Helbig, geb. König, in Halle a. S., Bern⸗ hardystraße 11, Klägerin, jetzt Berufungs⸗ klägerin, Prozeßbepollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Weisbecker in Cassel, gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Ernst delbig, früher in Hersfeld, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, jetzt Be⸗ rufungsbeklagten, durch Beschluß des II. Zivilsenats vom 11. Juni 1914 zuständigkeitshalber der Rechtsstreit an den I. Zivilsenat verwiesen ist, ist auf Antrag der Klägerin neuer Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor dem I. Zivilsenat des Königlichen Oberlandes⸗ gerichts in Cassel auf den 16. Oktober 1914, Vormittags 11 ½ Uhr, be⸗ stimmt. Zu diesem Termin wird der Be⸗ klagte geladen mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Cassel, den 18. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Könglichen Oberlandesgerichts, I. Zivilsenats.
[29551] Oeffentliche Zustellung.
Die Friseuse Ehefrau Hugo Rommel, Katharina geborene Egenolf, in Cöln, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Bolten und Busch in Cöln, klagt gegen den Schneidermeister Ernst Johannes Hugo Rommel, früher in Cöln, Eigel⸗ stein Nr. 106 III, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Bebauptung, daß der Beklagte im Jahre 1913 wegen Heirats⸗
—
schwindels mit 8 Monaten Gefängnis be⸗
straft worden sei, die Klägerin wiederholt in der gröbsten Weise mißhandelt und seit über einem Jahr nicht für ihren Unterhalt gesorgt habe, mit dem Antrag auf Ehe⸗ Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivilkammer des
scheidung.
28. Oktober 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗
Klage bekannt gemacht.
[29487] Oeffentliche Zustellung.
in Frankfurt a. M., Nordendstraße 28 III, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Blau in Frankfurt a. M., klagt gegen ihren Ehemann Schneider Josef Petermichl, früher in Frankfurt a. M., jetzt unbekannt wo, auf Grund
wegen böswilliger Verlassung ꝛc.
Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor
Landgerichts in Frankfurt a. M. auf den 5. November 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch
Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
[29047] Oeffentliche Zustellung.
Mohr, Prozeßbevollmächtigter: Schultze in Görlitz, klagt gegen ihre Ehe⸗ mann, den Arbeiter Eduard Louis Max Henkel, früher in Lauban, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. i ägerig läeftt en Bellagten, sür ö
t en könne — B. G.⸗B. en Verhandlung des Rechtsstreits vor WW11““ die dritte Zivilkammer des Landgerichts in Görlitz auf den 8. Oktober 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen. 3. R. 66/14.
sscheidung, und ladet den Beklagten zur
chen Zustellung wird dieser Auszug der 6. Cöln. den 12. Juni 1914. Kickhefel, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. v1““] der
Die Frau Eva Petermichl, geb. Klump, Rechtsanwalt
er §§ 1567 Absatz 2 und 1568 B. w mi Ehescheidung. Die
em Antrag auf
ie III. Ziviltammer des Königlichen
9
inen bei diesem Gerichte zugelassenen
Frankfurt a. M., den 17. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
zu
Die Legerin Anna Berta Henkel, geb. in Ober⸗Alt⸗Lauban Nr. 12, Rechtsanwalt
au
Die
Görlitz, den 13 Juni 19141.. Der Gerichte schreiber des Landgerichts.
[29488] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Ernst Paape, Martha geb. Neuhoff, in Witten, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kumbruch in Hagen, klagt gegen ihren Ehemann, den Reisenden Ernst Paape, jetzt unbekannten Aufenthalts, untet der Behauptung, daß der Beklagte sie böslich verlassen habe, mit dem An⸗ trage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zlvilkammer des Königlichen Landgerichts in Hagen auf den 30. Oktober 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hagen, den 17. Juni 1914. Scheidt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
29490] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Marie Dorothea Arendt, geb. Kohrs, Hamburg, kl. Pulverteich 21, Hs. 2, 1V, vertreten durch Rechtsanwälte Dres. Heßlein, sc F.
klagt gegen ihren Ehemann Johann Friedrich Wilhelm Arendt, wegen Ehe⸗
mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor 88 Zivilkammer 11. des Landgerichts Hamburg (SZiviljustizgebäude, Sieveking⸗ platz) auf den 25. September 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Hamburg, den 15. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts Hamburg. Zivilkammer II.
9595] Oeffentliche Zustellung. 1Seö Henmriette Dorothea Ahlert, geb. Prehn, Hamburg, Papenhuderstraße 14, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Scholz, Hamburg, klagt gegen ihren Ehemann Wilhelm Eduard Ernst Ahlert, zurzeit unbekannten Aufenthalts, aus § 1567 B. G.⸗B., Absatz 2 Ziffer 2, wegen bös⸗ licher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, ihm ferner die Kosten des Rechtssteits aufzuerlegen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht in Hamburg, Zivilkammer I. (SZiviljustiz⸗ gebäude, Sievekingplatz), auf den T. Ok⸗ tober 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung G Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.
Haicber „ den 17. Junk 1914.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[29489] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Martha Zimmer, geb. Roxin, Hamburg, Papenstraße 20, Hs. B, ptr. I, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beschütz, klagt gegen ihren Ehemann Heinrich Max August Zimmer, 3 Zt. unbekannten Aufenthalts, aus § 1568 B. G⸗B., mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheirden und den Beklagten für den
ladet den bn Verhandlung des
Cbeften Herth b. Haug
efrau, Hertha geb. mn weißenstein, vertreten durch Rechtsanwalt E. Steinel in Pforzheim, gegen Ehemann, früher zu Dillweißenstein wohn⸗ haft, welche im Verhandlungstermin vom 8. Juni 1914 beruhen blieb, ist ein neuer Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Zivilkammer des Landgerichts zu Karlsruhe auf Montag, 12. Oktober 1914,
Grenzstr. Rechtsanwalt klagt gegen ihren genannten Ehemann, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1565, 1567 und 1568 B. G.⸗B., zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden, den Beklagten für 8 erklären und dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Großherzoglichen Land⸗ Oldenburg auf den 8. Ok⸗ tober 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. Oldenburg, den 16. Juni 1914. Ihnken, Ger.⸗Akt.⸗Geh., Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
[29554] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Bergmanns Heinrich Schuler, Lina geb. Glorius, in ng. 9 1 6 2 Rabensoon und Feäakel anwälte Justizrat Dr. Brüggemann und Senßfelder in Saarbrücken 1, klagt gegen ihren Ehemann, den Bergmann Heinrich Schuler, früher in Großrosseln, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, wegen Ehescheidung, mit dem Antrag, die vor dem Standesbeamten zu Völklingen am 21. Oktober 1905 geschlossene Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstrelts aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die sechste Zivilkammer des Königlichen in Saarbrücken auf den 10. November 1914, Vormittags mit der Aufforderung, sich diesem Gerichte zuge lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll mächtigten vertreten zu lassen. Saarbrücken, den 4. Juni 1914. (Unterschrift), Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Oeffentliche Zustellung. In der bei der I. Zivilkammer des K. Landgerichts Straubing anhängigen Streit⸗ sache Trübenbacher, Katharina, Motor⸗ wagenführersehefrau in München, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kellner gegen Trübenbacher,
mit dem
gerichts in
Landgerichts
10 Uhr, durch
[29494]
zur
Oktober 1914,
Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 19. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
29553 8 Ehescheidungssache der Gold⸗ Ernst Johann Hasselberger
Uhr, bestimmt worden.
lassen.
Karlsruhe, den 17. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber Gr. Landgerichts.
[29491] . Der Hafenarbeiter Josef Schnitzer in Mannheim, Prozeßbevollmächtigter: Dr. Kieser in Mannheim, klagt gegen seine Frau Sofie Pauline Baur, z. Zt. unbekannten Aufentbalts, Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mann⸗ heim auf Mittwoch, den 30. Sep⸗ tember 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen⸗ Mannheim, den 16. Juni 1914.
f Ehescheidung⸗
Gerichtsschreiber
[29493] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Viehhändlers Hermann Titsch, Josefine geb. Röhl, in Rüstringen, Prozeßbevollmächtigter: Oldenburg,
81,
Feldhus in
Antrage, die
den schuldigen
osseln, Prozeßbevollmächtigte:
einen bei
Straubing,
in n Motorwagenführer,
Anton, 29. Mai
Sache auf
treter nicht geladen werden.
Königlichen Landgerichts in Cöln, 251
auf
Reichens⸗ f den
schuldigen Teil zu erklälen. Klägerin
1“
mündlichen Kechtsstreits vor das Landgericht in Hamburg, Zivilkammer 13 (Ziviljustizgebäude, Sievekingplatz), auf den
Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug
Vormittags
Zu diesem Termine ladet die Klägerin den Beklagten mit der Aufforderung, bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten
sich durch einen
Schnitzer,
des Großherzoglichen Landgerichts.
Dill⸗
ihren
geb.
Teil
zu
Prozeßgerichte zugelassenen Anwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. .
Gerichtsschreiberei d. K. Landgerichts. -
[29405] Oeffentliche Zustellung. 1 Die minderjährige Erna Martha All⸗ städt, vertreten durch ihren Vormund, den Bahnarbeiter Gustav Allstädt in Groß⸗ corbetha, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Marquardt in Berlin⸗Marien⸗ dorf, Chausseestraße 35, klagt gegen den Maschinisten Vujo Grbic, früher in Berlin⸗Mariendorf, Königstraße 14 bei Schindelhauer, auf Zahlung von Ali⸗ menten, mit dem Antrage: 1) den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, ihr von der Geburt an bis zur Vollendung des sechzehnten Lebensjahres als Unter⸗ halt eine im voraus zu entrichtende Geld⸗ rente von vierteljährlich 60 ℳ zu zahlen, und zwar die rückständigen Beträge sofort und die künftig fällig werdenden am 25. Juni, 25. September, 25. Dezember und 25. März jedes Jahres, 2) das Ur⸗ teil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird, nachdem ihm die Klage am 14. April 1914 zugestellt ist, zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Tempelhof in Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 3, auf den 20. August 1914, Vormittags 10 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 15. Juni 1914.
Der Gerichtsschreiber 1 des Königlichen Amtsgerichts.
[29565] Oeffentliche Zustellung. Die minderjährige Bertha Margarethe Wöbse, gesetzlich vertreten durch den Generalvormund, Bureauvorsteher des Jugendamts Rust in Bremen, klagt gegen den Steinholzleger Friedrich Heinrich August Alves, früher wohnhaft in Oslebshausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Unterhaltsforderung, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung eines jähr⸗ lichen Unterhalts von 240 ℳ für die Zeit vom 18. April 1913 bis 17. April 1929, vierteljährlich im voraus zahlbar, zu ver⸗ urteilen und das Urteil, soweit die Be⸗ träge im voraus und für das der Klag⸗ erhebung vorangegangene Vierteljahr ge⸗ fordert werden, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Bremen, Gerichts⸗ haus, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 84 (Ein⸗ gang Ostertorstraße), auf den 11. August 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
und daß das hiesige Amtsgericht
Straubing, den 18. Juni 1914. Leistungen
den legitimierten Anwalt den Betrag von 216,80 ℳ, in v. zweihundertsechzehn Mark 80 Pf., nebst 4 % Zinsen Klagetage zahlen, sowie die Kosten des einschließlich derjenigen des Arrestverfahrens 13/14 ager
ergehende Urteil für vorläufi vollstreckbar zu erklären. Zu Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Großherzogliche Amts gericht in den 4. August 1914,
8 8 .
h ündig sei, weil die Lieferungen und lstindig, se, wehadeh wurden, und auch der Beklagte in Bad Nauheim zu erfüllen hätte, mit dem An⸗ rage, den Beklagten zu verurteilen, an Kläger oder dessen zum Geldempfange
Zinsen seit dem
12 G. 13/14 zu tragen,
Zur mündlichen
Bad Nauheim auf Dienstag, Vormittags 10 Uhr, Zimmer 7, geladen. Bad Nauheim, den 16. Juni 1914. (L. S.) Weiß, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
[29484] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Heinrich Armonier in
Charlottenburg, Spandauerstraße 20, Pro⸗
zeßbevollmächtigter: “ 6, klagt gegen den
Rechtsanwalt Dr.
Kaufmann Isidor Kronthal, früher in Berlin, Löwestraße 16, jetzt in Amerika unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß der Belkagte ihm 100 ℳ Darlehen, ferner 600 ℳ für vier geliefert erhaltene Automobilzündapparate und 29 Mark Ersatz für dem Kläger gestohlene dr neue Automobilreifen schulde, mit dem An trag: 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 995 ℳ nebst 5 % Zinsen von 100 ℳ seit 2. Februar 1910, 600 ℳ seit 1. Mai 1910, 295 ℳ seit 1. April 1911 zu zahlen, 2) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand lung des Rechtsstreits vor die 13. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Gruner⸗ straße, II. Stock, Zimmer 16—18, auf den 12. November 1914, Vormittags 9 % Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 “
Berlin, den 16. Juni 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[29486] Oeffentliche Zustellung.
1) Die Frau Justizrat Johanna Coh geb. Simon, in Charlottenburg, Joachims⸗ thalerstraße 33/34, 2) die Frau Dina Si⸗ mon, geb. Alexander, in Charlottenburg, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsan⸗
wird dieser Auszug der Klage bekannt
zuletzt
Wilhelmehafen, nun unbekannten Aufent⸗ halts, Beklagten, wegen Ehescheidung, war neuerlicher Termin zur Verhandlung der 19182 B worden. Hierzu konnte der Beklagte, da abeifchen Sen Aufenthalt unbekannt ge⸗ worden war, durch den klägerischen Ver⸗ Auf dessen Antrag wurde mit Beschluß vom 20. Mai 1914 die öffentliche Zustellung der Ladungen des Beklagten zu den anzusetzenden Beweis⸗ und Verhandlungsterminen bewilligt und auf dessen weiteren Antrag in der Ver⸗ handlung vom 29. Mai 1914 Termin zur Verhandlung der Sache auf: Freitag, den 18. September 1914, Vor⸗ mittags 8 ½ Uhr (Sitzungssaal Nr. 37 des Landgerichtsgebäudes), anberaumt. Zu diesem Termin wird der Beklagte durch den klägerischen Vertreter mit der wieder⸗ holten Aufforderung geladen, einen bei dem
gemacht. . Bremen, den 18. Juni 1914.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Meyer.
[29409] Oeffentliche Zustellung. Der Felix Franz Hoyer, geboren am 24. Januar 1914, vertreten durch den Be⸗ rufsvormund der Stadt Duisburg, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte, Justizrat Senger und Dr. Spitzer in Grandenz, klagt gegen den Herrn Franz Steinmüller, früher in Graudenz, Langestraße 7, alsdann Schwaderbach in Böhmen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Unterhaltsforderung, mit dem Antrage zu erkennen: der Beklagte wird verurteilt, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 60 ℳ und zwar die rück⸗ ständigen Beträge sofort, die tünftig fällig werdenden am 24. 4, 27. 7., 24. 10. und 24. 1. jeden Jahres zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen; das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Graudenz auf den 5. August 1914, Vormittags 9Uhr, geladen. 4 b C 339/14. Graudenz, den 12. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[29550] Oeffentliche Zustellung. Der minderjäh ige
den Berufsvormund
selbst, Bachstraße 7 II,
Beklagter der Erzeuger des Klägers sei mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver urteilung zur Zahlung einer Geldrent
vom Tage der Geburt des Klägers bi
in streits wird der Beklaate vor das König
11 Uhr, geladen. Zum Zwecke de
Schwelm, den 12. Juni 1914. Müller, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichis.
[29548] Oeffentliche Zustellung. Der Adolf Henrici, bevollmächtigter: Rechtsanwalt
F
und Leistungen lt. erteilter einen Betrag von 216,80 ℳ verschulde
Hans Waldemar Hagebölling in Elberfeld, vertreten durch H. Ergenzinger da⸗ Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Geilen in Schwelm, klagt gegen den Schleifer Armando Frignani, früher in Gevels⸗ berg i. W., unter der Behauptung, daß
von vierteljährlich 60 ℳ — sechzig Mark —
zur Vollendung seines 16. Lebensjahres. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗
liche Amtsgericht in Schwelm auf den 30. September 1914, Vormittags
öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. C. 1537 — 13.
Auto⸗Garagen⸗ besitzer in Bad⸗Nauheim, Kläger, Prozeß⸗ Scriba äselhs klagt gegen Se. Durchlaucht
irst Kotschonbay aus Petersburg, z. Zt. unbekannt wo abwesend, Beklag⸗ ten, auf Grund der Behauptung, daß Be⸗ klagter dem Kläger für auf vorherige Be⸗ stellung käuflich geliefert erhaltene Waren Rechnung
walt Justizrat Louis Cohn in Berlin, Brunnenstraße 25, klagen gegen den Rentier Gustav Schwarz, früher in Berlin, Frobenstr. 23, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte die am 1. April 1914 fällig gewesenen Zinsen der in dem Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Schöneberg von Berlin⸗West Band 17 Blatt 789 in Abteilung III unter Nummer 23 für die Kläger eingetra⸗ genen mit 6 vom Hundert verzinslichen Hypotheken von je 22 500 ℳ in Höhe vo
675 ℳ verschulde, mit dem Antrage: 1) de
Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, a. an die Kläger die am 1. April 1914 fällig gewesenen Zinsen mit je 337,50 ℳ, zusammen 675 ℳ, zu zahlen, b. sich wegen dieser Forderung der Kläger die Zwangs⸗ vollstreckung in das zu Berlin, Froben⸗ straße 23, belegene, im Grundbuch des Kö⸗ niglichen Amtsgerichts Berlin⸗Schöneberg von Berlin⸗West Band 17 Blatt 789 ver⸗ zeichnete Grundstück
gefallen zu lassen, 2) das Urteil eventl. gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗
klären. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 19. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts II in Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 10, auf den 3. Okto⸗ ber 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Berlin, den 18. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[29406] Oeffentliche Zustellung. Der Hausbesitzer Oskar Tettenborn in Berlin⸗Schöneberg, Kyf S. 8, „(FProzeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Leo „(Kempner in Berlin, Potsdamerstr. 76, e klagt gegen die Witwe Annette (Anna) Savary, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin⸗Schöneberg, Kyffhäuser⸗ straße 8, unter der Behauptung, daß die Beklagte die am 1. November, 1. Dezem⸗ ber 1913, 1. Januar, 1. Februar, 1. März, 1. April, 1. Mai und 1. Juni 1914 fäl⸗ ligen Mietzinsraten von monatlich r 70,80 ℳ schuldig sei, mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 495,60 ℳ nebst 4 % Zin⸗ sen von 70,80 ℳ seit 1. November 1913, von 70,80 ℳ seit 1. Dezember 1913, vo
70,80 ℳ seit 1. Januar 1914, von 70,80 Mark seit 1. Februar 1914, von 70,80 ℳ seit 1. März 1914, von 70,80 ℳ seit 1. April 1914, von 70,80 ℳ seit 1. 1914, und am 1. Juni 1914 — 70,80 ℳ zu zahlen, und das Urteil, epent. gegen Sicherheitsleistung, für vorläufig voll⸗ Gese zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗Schöneberg, Grunewald
straße 66/67, auf den 26. August 1914, Vormittags 10 Uhr, nach
8
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