1914 / 150 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 29 Jun 1914 18:00:01 GMT) scan diff

————

) in Mark

Roggen

Hauptsächlich gezahlte Preise für 1 t (1000 kg

Danzig Berlin Stettin agdebur Kiel 18 8

Leipzig. h . Rostock. Altenburg Hamburg

Bayerische Marktorte

14181 175 177 181— 184

180 189 191

172 177 180 185

179 182

1

Hafer

Braugerste Futtergerste

mittel

mittel

V mittel gering gut

Nördlingen .. Würzburg..

München (Ver. d. Getreideh. u. München (Zentraldarlehns⸗Kasse) ...

204 206 224 205

Müller)

Berlin, den 29. Juni 1914.

1. Untersuchungssachen.

2 Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingung 4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u.

Zustellungen u. dergl

een ꝛc.

Aktiengesellschaften.

180 174 170

190 186 Kaiserliches Statistisches

8

Gffentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.

166 172 200 184

6

10. B

148

Erwerbs⸗ und Wirtschafts „Niederlassung ꝛc. von Re Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ 9. Bankausweise.

erschiedene Bekanntmachungen.

genossenschaften. tsanwälten. ꝛc. Versicherung⸗

1) Untersuchungssachen.

[32059] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den

zur Disposition der Ersatzbehörden ent⸗ lassenen Matrosen August Bockmeyer

aus dem Landwehrbezirk 1

Altona, geboren 18. April 1889

zu Schwerin, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Mäbäͤrstrafgeseghag sowie der §§ 356, 360 der Mllitär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗

durch für fahnenflüchtig erklärt.

Altona, den 25. Juni 1914. Gericht der 18. Division.

[32060] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Pionier Mathias Füßer, wegen Fahnen⸗ bac wird auf Grund zer gn 69 ff. des w ilitärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitärstrafgerichtsordnung der 9 etvlote hierdurch für fahnenflüchtig er Frt. Cöln, den 25. Juni 1914. Gericht des Gouvernements.

[32061] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Pionier Ludwig Müller der 4. Kompagnie Pionierbataillons Nr. 19, wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte für fahnenflüchtig erklärt.

Straßburg i. E., den 23. Juni 1914.

Kaiserliches Gouvernementsgericht.

[32057] Verfügung.

Die unterm 24. 12. 13 gegen den Rekruten Heinrich Buch nicht Busch erlassene, in der 2. Beilage zu Nr. 14 des Reichsanzeigers vom 17. 1. 14 veröffent⸗ lichte Fahnenfluchtserklärung wird auf⸗ gehoben.

Cöln, den 25. Juni 1914.

Gericht der 15. Division.

[32058] Aufhebung einer Fahnenfluchtserklärung. Die unter dem 19. 12. 13 gegen den Musk. Albert Klaus 3/164 ergangene Fahnenfluchtserklärung wird hiermit auf⸗ gehoben. .“ Hannover, den 26. 6 14. 8 Gericht der 20. Division.

2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

[31877] E

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 22. Oktober 1914, Vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle in Berlin, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stock⸗ werk, Zimmer Nr. 113— 115, versteigert werden das in Berlin, Cuvrystraße 8, belegene, im Grundbuch vom Kottbusertor⸗ beziik Band 3 Blatt 89 (eingetragener Eigentümer am 10. Juni 1914, dem Tage der Eintragung des Versteigerungsvermerks: Händler August Lade in Berlin⸗Lichten⸗ berg, Siegfriedstraße 202) eingetragene Grundstück, Vorderwohnhaus mit linkem Seitenflügel und unterkellertem Hofraum sowie abgesondertem Abtrittegebäude, Ge⸗ markung Berlin Kartenblatt 1 Parzelle 1237/52, 2 a 97 qm groß, Grundsteuer⸗ mutterrolle Art.⸗Nr. 108, Nutzungswert 7160 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 108. 87. K. 124. 14.

Berlin, den 20. Juni 1914.

WWI1141“

[31875] Zwangsversteigerung.

am 19. Oktober 1914,

in Berlin

(eingetragene Eigentümerin am 8. Jun

steigerungsvermerks: schaft Gemarkung Berli

flägeln und Hof,

Berlin, den 22. Junt 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.

[31876] Zwangsversteigerung.

Gerichtsstelle in Berlin Neue Friedrichstraße 13 14, III. Stock werk, Zimmer Nr. 113—115, versteiger werden das in Berlin, Pettenkoferstr. 31 belegene,

Eigentümer am 28. Mai 1914, dem der Eintragung des Ve⸗ Wollankstr.

Pankow, 81)

Nr. 395. 87. K. 112. 14.

Berlin, den 23. Juni 1914.

Königliches Berlin⸗Mitte. Abt. 87.

[31854] Zwangsversteigerung.

Im Wege der wangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 135 Blatt Nr. 3182 zur Zeit der Eintra ung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Otto Fichtler & Co. Gesellschaft mit be⸗ schränkter Haftung in Neukölln einge⸗ tragene Grundstück am 31. August 1914, Vormittags 10 ¼ Uhr, das unterzeichnete Gericht an der Gerichts⸗ stelle Brunnenplatz Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Czarnikauerstraße Nr. 8, belegene Grundstück enthält ein Vorderwohngebäude mit rechtem und linkem Seitenflügel und umfaßt das Trennstück 786/19 des Karten⸗ blatts 27 von 6 a 45 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadt⸗ gemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 387 und unter derselben Nummer in der Gebäudesteuerrolle mit einem jähr⸗ lichen Nutzungswert von 10 800 ver⸗ zeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 13. Juni 1914 in das Grundbuch ein⸗ getragen.

Berlin, den 22. Juni 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

[31853] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grund uche von Band 122 Blatt Nr. 2839 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Brandenburgischen Landerwerbsgesellschaft m. b. H. in Berlin eingetragene Grundstütt am 4. September 1914, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnen⸗

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87. 8

platz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, ver⸗

Im Wege der soll

or⸗ mittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle „Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer Nr 113 115, ver⸗ steigert werden das in Berlin, Perle⸗ bergerstraße 4, belegene, im Grundbuch von Moabit Band 155 Blatt Nr. 5609

1914, dem Tage der Eintragung des Ver⸗ offene Handelsgesell⸗ „Gutschmidt & Cie.) eingetragene Grundstück, Vorderhaus mit 2 Seiten⸗

Kartenblatt 13 Parzelle 820/5 88 25 qm groß, Grundsteuermutterrolle Art. Nr. 1198, Nutzungswert 17 000 ℳ, Ge⸗ bäudesteuerrolle Nr. 1198. 87. K. 123. 14.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 22. Oktober 1914, Vormittags 111 Uhr, an der

im Grundbuche von Lichtenberg Band 47 Blatt Nr. 1475 (eingetragener age steigerungsver⸗ merks: Rentier Hermann Kraft in Berlin⸗ eingetragene Grundstück, Vorderwohngebäude mit linkem Seitenflügel und Hof, Gemarkung Berlin Kartenblatt 48 Parzelle 1800/160, 4 40 qm groß⸗ Grundsteuermutterrolle Art.⸗Nr. 395, Nutzungswert 8100 ℳ, Gebäudesteuerrolle

durch d

straße 73, die Parzelle Nr.

Rückflü

e in der

el links und 2 Höfen. ““ Berlin unter 1 unter derselben Nummer mit einem jäͤhr⸗ lichen Nutzungswert von 12 400 ver⸗ zeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 13. Juni 1914 in das Grundbuch ein⸗ getragen.

Berlin, den 20. Juni 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

[31852]1 Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Hermsdorf belegene, im Grundbuche von Hermsdorf Band 24 Blatt Nr. 715 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen des Zementkunststeinfabrikanten Georg Hill⸗ „mann in Hermsdorf bei Berlin eingetragene Grundstück am 4. September 1914, t Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unter⸗ „zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, I Treppe, versteigert werden. Das in Hermsdorf, zillmannstraße 2, gelegene Grundstück ent⸗ ält: a. Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b. Stall mit Waschküche, und umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 1 Par⸗ zelle 1309/251 und 1310/254 von zusammen 6 2 76 qm Größe. Es ist in der Grund⸗ steuermutterrolle des Gemeindebezirks Hermsdorf unter Artikel Nr. 614 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 388 mit einem jährlichen Nutzungswert von 2304 verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 20. Februar 1914 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 23. Juni 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗ Wedding. Abteilung 6.

[31851]% Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wedding Band 133 Blatt 3149 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen er offenen Handelsgesellschaft Lachmann & Zauber in Berlin eingetragene Grund⸗ tück am 7. September 1914, Vor⸗ mittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnen⸗ platz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, verstei⸗ gert werden. Das in Berlin, Gottsched⸗ straße 14, belegene Grundstück umfaßt das Trennstück Kartenblatt 23 Parzelle 952/71 ec. von 8 a 62 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeinde⸗ bezirks Berlin unter Artikel Nr. 3986 mit einem Reinertrage von 0,68 Taler ver⸗ zeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 16. Juni 1914 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 23. Juni 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

[317192 Beschluß.

Das im Grundbuche von Berlin⸗ Wittenau Band 15 Blatt 458 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Wilhelm Meißner in Wittenau eingetragene Grund⸗ stück, dessen Versteigerung am 24. August 1914 ansteht, liegt in Wittenau in der HSeatztenburgerstraße Nr. 24, nicht r. 25.

Berlin, den 24. Juni 1914

n

W dding.

seigert werden. Das in Berlin, Kolonie⸗ belegene Grundstück umfaßt 2220/260 ꝛc. des Karten⸗ blatts 24 mit einem Flächeninhalt von 3 a 12 am und enthält Vorderwohnhaus mit Seitenflügel links, Se 1 s ist rundsteuermutterrolle des Stadt⸗ Artikel r. 4268 und in der Gebäudesteuerrolle

die in Ludwigslu 1849 und 1870

des Arbeiters g. E. (Am Felde Nr.

Grundstücke am 18. Vormittags 10 Uhr, zeichnete Gericht, Zimmer Nr. 1, Grund ücke

sind: a. die Wiese der Trinheide 5874,91

ehemaligen Breuelschen Kritzbusch 2297,93 aqam

Blatt 1870: 2428,01 qn.

Blatt 1843, 1819 4. Juni 1914 in eingetragen.

rung, Rechte, soweit

spätestens im

anzumelden und,

Gebots nicht welche ein der

vor der Erteilun

Ludwigslust, den 18.

[31468]

15 485 über beantragt.

auf den 18.

Gericht, hohes Erdgeschoß, anberaumten Aufgebotstern

widrigenfalls die Urkunden erfolgen wind. Cassel, den 18 Juni 1

[24242] Aufgebot. EEö“

spätestens 1915, Vormittags 10

vorzulegen,

Königliches Amtsgerict Berli Abteilung 6

Kgl. Amtsgericht.

W Zwangsverstei Im Wege der Zwangsvo

Blatt 1843: 2276,26 qm Blatt 1849: 2297,93 qm

Der Versteigerungsvermerk Blatt 259: am 23. März 1914, b. bei und das

der Eintragung des Versteigerungsver aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, . Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigen⸗ falls sie bei der Feststellung des geringsten berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.

Johann Schult in Altona S 144) eingetragenen August 1914, durch das unter⸗ an der Gerichtsstelle, versteigert werden. sind groß: 2493,04 qm = 115 R.; Bestandteile Inh Nr. 2313 d. n. K. in

Blatt

qm = 271 ◻.R., 7. b. der Garten Nr. 1948 d. n. K. sn der

und

Hufe

105

1 sst a. 1870:

sie

zur

Juni 1914.

Großherzogliches Amtsgericht.

Aufgebot. Der Rentner Markus Heinrich Hüther zu Eschwege, Marktstraße 6, hat das Auf⸗ gebot der 3 ½ % igen Schul der Landeskreditkasse in Cassel, Serie XIX, Lit. C, Nr. 15 482, 15 483, 15

914.

Königliches Amtsgericht. Abt. 3.

Der Betriebsinspektor Hirtz in Maria⸗ dorf hat das Aufgebot der angeblich ver⸗ loren gegangenen Mäntel zu den Aktien 73, 74, 166 224, 225, 226 der Kohlscheider Aktiengesellschaft „Selbst⸗ hilfe“ in Kohlscheid beantragt.

haber der Urkunden wird au in dem auf den

7.

Uhr,

Abt. 5.

Htrechun.

streckung sollen t belegenen, im Grund⸗ buche von Ludwigslust Blatt 259, 1843, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen

Die 259:

106 ◻⸗R.; R.; 106 [. R.; fol

112 ◻†R. bei

am Grundbuch Es ergeht die Aufforde⸗ Zeit

merks

Diejenigen, Versteigerung entgegen⸗ stehendes Recht haben, werden aufgefordert, ing des Zuschlags die Auf⸗ hebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, für das Recht der Versteigerungserlös an des versteigerten Gegenstandes ritt. 8

widrigenfalls

dverschreibungen

484 und je 500 ℳ, zusammen 2000 ℳ, Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens 8. März 1915, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Zimmer Nr. 48, nine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, Kraftloserklärung der

in dem

ee ee. sefordert, sich innerhalb sechs Wochen April vor dem unterzeichneten Gericht, Augustastraße 79, Zimmer 12, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunden erfolgen wird. Aachen, den 2. Juni 1914.

[31856] Aufgebot. Die Firma .“ Reißmann, Mo⸗⸗

schinenfabrik un isengießerei in Saal⸗ feld (Saale), hat beantragt, die angeblich verbrannten 4 %igen Pfandbriefe der Schwarzburgischen Hypothekenbank in ondershausen

Serie V Lit. A Nr. 151 u. 152 über

je 5000 ℳ, Serie V Lit. B Nr. 053 u. 177 über

je 3000 ℳ, „Serie V Lit. D Nr. 3346 über 1000 % für kraftlos zu erklären. Der unbekannte nhaber der bezeichneten Urkunden wim aufgefordert, spätestens in dem auf den Januar 1915, 9 ½ Uhr Vorn, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte im bei dem unterzeichneten Gerichte anzu⸗ melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗

olgen wird. Sondershausen, den 19. Juni 1914.

Fürstliches Amtsgericht. I.

[21224] Aufgebot.

Die von uns auf das Leben der Gebinn Nagel in Aschendorf (geboren am 8. N⸗⸗ vember 1879 in Aschendorf) unter dem 25. Mai 1900 ausagefertigte Police Nr. 205 673 über 1000,— ist verloren

gegangen. Der gegenwärtige Inhaber gedachter

Police wird aufgefordert, sich binnen

6 Monaten bei uns zu melden, widriaen⸗

falls die verlorene Police für kraftlos

erklärt und an deren Stelle eine neue

Ausfertigung erteilt wird.

Berlin, den 23. Mai 1914.

Victoria zu Berlin Allgemeine Versiche⸗ rungs⸗Actien⸗Gesellschaft.

Paul Thon, Generaldirektor.

[31861] Aufgebot. 1 Nachstehende Personen haben den Verlust der von uns ausgefertigten Volksversiche⸗ rungsscheine angezeigt und deren Aufgebot beantragt: .1) Benedikt Weiß, Akams, Nr. 6 102 122 über 260,— für Anna Weiß. 2) August Minth, Königsberg, Nr. 5 264 809 über 112,— für ihn selbst. 3) Wwe. Marie Eger, Friedrichshagen, Nr. 4 067 693 über 180,— für Marie Riedel, geb. Markfeldt. r4) Ida Rock, Hattersheim, Nr. 4 763 583 über 375,— für Ida Kunappe. 5) Hermann Lohe, Berlin, Nr. 6 003 875 über 400,— für Hans Bergmann. 6) Selma Wagner und Emilie Bitz, Rauenstein, Nr. 6 026 309 über 740,— für Selma Bätz, Nr. 6 080 857 über 255,— für Emilie Sag. geb. Bischoff. 7) Walter Degner, Neukölln, Nr. 4 972 534 über 260,— für Gerda Lies⸗ beth Degner. 8) Barbara Bauer, geb. Murmann, ummendorf, Nr. 2 959 379 über 1370 ür sie selbst. r.9) Franz Fienz, Berlin, Nr. 4 673 791 über 550,— für ihn selbst. 10) Sigmund Stern, Frankfurt a. M, Nr. 3 946 818 über 340,— für Ella Stern. Die gegenwärtigen Inhaber genannter Versicherungsscheine werden hiermit auf⸗

ei uns zu melden, widrigenfalls diese in

Verlust geratenen ÜUrkunden kraftlos werden⸗

Berlin, den 25. Juni 1914.

Victoria zu Berlin Allgemeine Versiche⸗ rungs⸗Aectien⸗Gesellschaft.

P. Thon, Generaldirektor.

82 1“

zum De Onmge.

8 Untersuchungssachen. .Aufgebote,

. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

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ch

ebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

6

ite Beilage

Offentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰. 1

Niederlassung ꝛc.

Bankausweise.

111““ 18 11

n Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Montag, den 29. Jun

1 Erwerbs⸗ und Wirtscha 8. 9. 0.

von Rechtsanwälten.

Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherun

Verschiedene Bekanntmachungen.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Die Anzeige über den Verlust unserer Pfandbriefe Serie 48 Lit. L. Nr. 5289, Serie 48 Lit. M Nr. 802 wird hiermit widerrufen. [31862

Frankfurt a. M., den 26. Juni 1914.

Frankfurter Hypotheken⸗Kredit⸗Verein.

Greß. Dr. Schmidt⸗Knatz.

[31737] Bekanntmachung.

Die Versicherungsscheine Nr. 25 184, 67 659, 68 457, 81 108, 115 252, 119 078 KA, 23 420, 23 421, 33 507 B sind angeblich abhanden gekommen. Sofern innerhalb eines Monats, vom Tage dieses Auf⸗ rufs ab gerechnet, Ansprüche bei uns nicht geltend gemacht werden, stellen wir gemäß § 19 der Allgemeinen Versicherungs⸗ bedingungen Ersatzurkunden aus.

Hannau, den 25. Juni 1914. Schlesische Lebensversicherungs⸗Gesellschaft auf Gegenseitigkeit zu Haynau. Nerger.

[31859] Aufgebot.

Die Versicherungspolice Nr. 108 326, die wir am 1. Februar 1896 für Frau Ernstine Henriette Douglas, geb. Ulbrich, Töpfermeisterswitwe in Ottendorf jetzt verstorben —, lautend auf den Namen Otto Rudolf Bruno Douglas, ausgefertigt haben, soll abhanden gekommen sein. Wir fordern den etwaigen Inhaber auf, sich unter Vorlegung der Police binnen drei Monaten von heute ab bei uns zu melden. Meldet sich niemand, so werden wir die Police für kraftlos erklären.

Leipzig, den 22. Juni 1914.

Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗ Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. J. V.: Schömer.

[31860] Aufgebot.

Der Pfandschem Nr. 909 U, den wir am 6 September 1909 über die Lebensver⸗ sicherungspolice Nr. 117 522 vom 11. De⸗ zember 1892 für 18 Karl Wilhelm Ludwig Fischbeck, Kunstwarenhändler und Vergolder in Oldenburg i. Gr., jetzt Hof⸗ kunsthändler daselbst, ausgefertigt haben, soll abhanden gekommen sein. Wir fordern den etwaigen Inhaber auf, sich unter Vor⸗ legung des Pfandscheins binnen drei Monaten von heute ab bei uns zu melden. Meldet sich niemand, so werden wir den Pfandschein für kraftlos erklären.

Leipzig, den 22. Juni 1914.

Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗ Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. J. V.: Schömer.

[22082] Oeffentliches Aufgebot.

Die von uns am 30. September 1891 ausgefertigte Police Nr. 25 991 des Berg⸗ verwalters Herrn Max Otto Robert Wolff in Castellengogrube bei Borsig⸗ werk O. S. ist in Verlust geraten. Wenn innerhalb dreier Monate der Inhaber der Police sich nicht bei uns meldet, gilt dieselbe für kraftlos und werden wir eine Ersatzurkunde ausfertigen.

Magdeburg, den 27. Mai 1914.

Wilhelma in Magdeburg, Allgemeine

Versicherungs⸗Aetien⸗Gesellschaft.

[31855] Aufgebot.

Die Firma Heinr. Reiter G. m. b. H. in Königsberg, Weidendamm Nr. 25/27, vertreten durch ihre Geschäftsführer Kauf⸗ leute Dankmeyer und Nagel, diese ver⸗ tleten durch die Justizräte Baehr und Stambrau in Königsberg, hat das Auf⸗ gebot des angeblich verloren gegangenen, am 1. Februar 1913 fällig gewesenen Wechsels d. d. Ortelsburg, den 8. No⸗ vember 1913, über 363,— ℳ, welcher von dem Kaufmann W. Gallmeister jr. in Ortelsburg auf den Besitzer Paul Stank in Aweyden gezogen und von diesem angenommen ist, als die Berechtigte be⸗ antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 26. März 1915, Mittags 12 Uhr, 98 hes unterzeichneten Gericht, Zimmer

r. 7 seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die erklärung des Wechsels erfolgen wird.

Sensburg, den 19. Juni 1914.

Königliches Amtsgericht. Abt. 2.

[31738] K. Amtsgericht Eßlingen. Aufgebot.

Der am 22. März 1872 in Gaisburg, Oberamts Stuttgart, geborene, zuletzt in Eßlingen wohnhaft gewesene Schlosser Friedrich Zerweck ist im Jahre 1888 nach Nordamerika förmlich ausgewandert und seither verschollen. Auf Antrag des Wil⸗ belm Hobbhahn, Werkführers in Geis⸗ lingen a. St, ergeht an den Verschollenen die Aufforderung, sich spätestens in dem

J fordert,

anberaumten Aufgebotstermine Kraftlos.

gericht hier bestimmten Aufgebotstermin zu melden, 1 1 erklärung mit Wirkung für diejenigen Rechtsverhältnisse, welche sich nach den deutschen Gesetzen bestimmen, sowie mit Wirkung für das im Inland befindliche Vermögen erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, aufge⸗ spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Den 25. Juni 1914.

Landgerichtsrat Schoch.

[31836] Aufgebot. Es ist beantragt worden: 1) von dem Bücherrevisor Julius Hansen in Flens⸗ burg, den verschollenen Claus Hinrichsen, geboren am 12. August 1844 als Sohn der Eheleutr Hans Hinrichsen und Anna Christine geb. Marquardsen, zuletzt wohn⸗ haft in Jerrishoe. 2) von der Ehefrau Frederike Margarete Dorothea Knudsen, vertreten durch die Rechtsanwälte Thoböll, Gerstenfeldt und Jessen in Flensburg, den Maschinisten Hans Jürgen Kundsen, Sohn des Böttchergesellen Hinrich Knudsen und der Marie geb. Petersen, geboren am 6. März 1852, zuletzt wohnhaft in Flens⸗ burg, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 31. De⸗ zember 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 22, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, die über Leben und Tod der Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Flensburg, den 19. Juni 1914. Königliches Amtsgericht. Abt. 9.

[31841] Aufgebot.

Die unverehelichte Anna Schlennstedt in Riethnordhausen, vertreten durch die Rechtsanwälte Gerth u. Hertha in Sanger⸗ hausen, hat beantragt, die verschollene Laura Schlennstedt, zuletzt wohnhaft in Riethnordhausen, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Ja⸗ nuar 1915, Vormittags 11 Uyr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Analle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Sangerhausen, den 23. Juni 1914.

Königliches Amtsgericht.

[31739) Bekanntmachung. 8 Das K. Amtsgericht Waldsassen erläßt folgendes Aufgebot: Gmeiner, Kaspar, geb. am 29. Juli 1855 in Hofteich, K. Amtsgerichts Waldsassen, Sohn der Oekonomenseheleute Johann Gmeiner und der Therese Gmeiner, geb. Hamann, un⸗ bekannten Berufes, ist am 10. August 1880 nach Amerika ausgewandert und hat seit erreichter Volljährigkeit die letzte Nachricht von sich vor mehr als 10 Jahren gegeben. Da keine Anhaltspunkte erbracht sind, ob diese Person noch am Leben ist, ist auf Antrag des Bauerssohnes Josef Gmeiner von Hofteich die Einleitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Todes⸗ erklärung erfolgt; er kommt als Erbe seines am 17. Mai 1914 verstorbenen Vaters in Betracht. Es wird hiermit Aufgebot erlassen und Aufgebotstermin bestimmt auf Samstag, den 16. Ja⸗ nuar 1915, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts Walsfasßen Es ergeht die Aufforderung 1) an den Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls er sür tot erklärt wird, 2) an alle, die Auskunft über den Aufenthalt, Leben oder Tod des Kaspar Gmeiner erteilen können, spätestens im Aufgebotstermine dem Amts⸗ gerichte Waldsassen Anzeige zu machen, 3) an die beteiligten Erben, ihre Inter⸗ essen im Aufgebotstermine zu wahren. Waldsassen, den 24. Juni 1914. K. Amtsgericht. Trümmer, K. Amtsrichter.

31858] In dem auf Antrag 1) des Bestmanns Martin Brünjes in Bremen, 2) des Schiffers Gewert Brünjes in Bremen er⸗ öffneten Aufgebotsverfahren behufs Kraft⸗ loserklärung der Einlegebücher Nr. 89551 und Nr. 195749 der Sparkasse in Bremen sind durch Urteil des Amtsgerichts Bremen vom 25. Juni 1914 die bezeichneten Ein⸗ legebücher für kraftlos erklärt worden. Bremen, den 26. Junt 1914. Der Eea. des Amtsgerichts: och.

31822] Oeffentliche Zustellung. In Ehefrau Emma Mathilde

widrigenfalls seine Todes⸗ Alt

hestellen.

anwälte Justizrat Waldstein u. Müller in ona, gegen ihren Ehemann, den Schlosser Willy Karl August Roß, früher in Brunsbüttelkoog, Karlstr. 31, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Altona auf den 21. Ok⸗ tober 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 19. Juni 1914.

Der Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts.

[32105] Oeffentliche Zustellung.

Der Kutscher August Müller in Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Salz in Berlin, Ritterstraße 24, klagt gegen seine Ehefrau Emilie Müller, geb. Sablotny, früher in Berlin, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, auf Grund § 1568 B. G.⸗B., auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 34. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, II. Stockwerk,

1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen Berlin, den 24. Juni 1914. Pilkowski, Gerichtsschreiber des König⸗ lichen Landgerichts I. Zivilkammer 34. [31826] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Franz Evers, Gertrud geb. Deutscher, in Cöln, Poststraße 24 1, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Jean Kündgen zu Cöln, klagt gegen den Holz⸗ bildhauer Franz Evers, früher in Cöln, Buttermarkt 42, bei Schneidermeister Klein, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗ halt, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zehnte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln, Reichens⸗ pergerplatz, Zimmer 271, auf den 23. No⸗ vember 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Cöln, den 20. Juni 1914.

Mangold, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[32024] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Frieda Anna Becker, geb. Spindler, Leipzig, Frankfurterstraße 11, IV I., vertreten durch Rechtsanwälte Dres Schmeißer, Levy, Marcus, Hamburg, klagt gegen ihren Ehemann, den Monteur Friedrich Bruno Becker, z. Zt. un⸗ bekannten Aufenthalts, aus § 1568 B. G.⸗B. mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreils vor das Landgericht in Hamburg, Zivilkammer I (Ziviljustiz. gebäude, Sievpekingplatz), auf den 2. Ok⸗ tober 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 24. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[31831] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Rosa Truelsen, geb. Ertel, in Flensburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hauers, klagt gegen ihren Ehemann, den Heizer Ludwig Martin Truelsen, unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Ehescheidung, mit dem An⸗ trage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 9 des Landgericht in Hamburg (Ziviljustizgebäude, Stevekingplatz), auf den 7. Oktober 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 25. Juni 1914.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[31830] Oeffentliche Zustellung. Der Schneider Johannes Heitmann, Hamburg, Albertstraße 21 IV, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Sudeck, klagt egen seine Ehefrau, die Schneiderin Peerehn⸗ Marie Elise Heitmann, geb. Möller, auf Ehescheidung auf Grund § 1567 Absatz 1 und 2, mit dem An⸗

Zimmer 2—4, auf den 15. Dezember d

und die Beklagte für den schuldigen Teil zu erklären, ihr auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht in Hamburg, Zivilkammer 5 (Ziviliustiz⸗ gebäude, Sievekingplatz), auf den 8. Ok⸗ tober 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

Hamburg, den 25. Juni 1914.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[30973] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Anstreicher Theodor Wendt, Maria Charlotte geb. Dockhorn, in Pader⸗ born, Krumme Grube, Klägerin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Wilmes in Paderborn, klagt gegen den Anstreicher Theodor Wendt, zu Pader⸗ born, jetzt unbekannten Aufenthalts, Be⸗ klagten, auf Ehescheidung, mit dem An⸗ trage, die zwischen den Parteien am 19. Februar 1903 geschlossene Ehe zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären, der Klägerin die aus dieser Ehe stammenden beiden Kinder zuzusprechen und dem Beklagten ie Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Könivlichen Landgerichts in Paderborn auf den 7. No⸗ vember 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Paderborn, den 12. Jun 1914.

Modrow, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts.

[31813] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Ernstine Elise Lorenz in Dresden, vertreten durch den gesetzlichen Vormund Direktor Meding in Dresden, Prozeßbevollmächtigter: Ratsbureauassistent Sturm in Dresden, klagt gegen den Haus⸗ diener Artur Lehmann, früher in Dresden, Moritzstraße 10, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr gemäß §§ 1708, 1717 B. G.⸗B. unterhaltspflichtig sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, ihr von ihrer am 29. Juli 1913 erfolgten Geburt ab bis zum 28. Juli 1929 zu ihrem Unterhalte eine Jahresrente von 264 ℳ, die rückständige sofort, die künftig fällig werdende in vierteljährlichen am 29. Juli, 29. Oktober, 29. Januar und 29. April j. J. fälligen Vorauszahlungen von je 66 zu gewähren und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Ur⸗ teil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht in Dresden, Lothringer Straße 1 II, Zimmer 155, auf den 25. August 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Dres den, den 26. Juni 1914. Der Gerichtsschreiber ddes Königlichen Amtsgerichts. [32063] K. Amtsgericht Heidenheim a. Brenz.

Oeffentliche Zustellung. Die Emilie Knoblauch, Fabrikarbeiterin in Heidenheim., Piozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Mögling in Heiden⸗ heim, klagt gegen ihren Ehemann Robert Knoblauch, Gipser, früher in Heiden⸗ heim, nun mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Unterhalt, mit dem An⸗ trag, durch vorläufig vollstreckbares Urteil für Recht zu erkennen, Beklagter sei schuldig, an die Klägerin sofort die Summe von 300 und am 1. Sevptember 1914 weiter die Summe von 300 zu bezahlen, und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte auf Mittwoch, den 2. September 1914, Vormittags 9 Uhr. vor das K. Amts⸗ gericht Heidenheim, Sitzungssaal, geladen. Den 26. Juni 1914. Gerichtsschreiberei K. Amtsgerichts.

[31823] Oeffentliche Zustellung.

Die Deutsche Palästina⸗Bank, vertreten durch ihren Vorstand Direktoren Hermann Witscher und Curt Staebe hier, Wilhelm · straße 67, Klägerin, Prozeßbevollmächtiate: Rechtsanwälte Juftizrat Lobe, Dr. Milster, Montag und Dr. Kirchberg hier, Dorotheen⸗ straße 34, klagt gegen den Kaufmann Ernst Hofmann, früher in Cannes, Villa petit Trianon, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin 100 000 nebst 7 vom Hundert Zinsen seit dem 31. Dezember 1913 zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung in Höhe des jedesmal beizutreibenden Betrages in barem Gelde

auf Freitag, den 15. Januar 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem Amts⸗

Roß, geb. Sahm, in Helserdeich bei Fehe Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗

trage, die Ehe der Parteien zu scheiden

läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen he. des Rechtsstrelts vor die 2. Fekienkammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, Neues Gerichsgebäude, I. Stockwerk, Zimmer 2 4, auf den 14. August 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 51. O. 83. 14. Berlin, den 26. Juni 1914. Klint, Rechnungsrat, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landaerichts I.

7. Kammer für Handelssachen.

[31824] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann L. Rösner in Berlin C. 54, Rosenthalerstraße 65, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Walter Grunen⸗ berg in Berlin SW. 11, Belle⸗Alliance⸗ straße 12, klagt gegen 1) ꝛc., 2) das voll⸗ jährige Fräulein Adolfine Stäubler, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Bres⸗ lau, auf Grund des mangels Zahlung protestierten Wechsels vom 23. Februar 1914 über 5000 ℳ, zahlbar am 15. April 1914, mit dem Antrag auf Verurteilung der Beklagten als Gesamtschuldnerin zur Zahlung von 5000 nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 15. April 1914 und 25,10 Wechselunkosten. Der Kläger ladet die Beklagte zu 2 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Kammer für Handelssachen des König⸗ lichen Landgerichts in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 60, auf den 18. August 1914. Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen. Berlin, den 23. Junt 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.

[31806] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Adolf Baruch in Berlin C. 19, Niederwallstr. 16, klagt gegen die Architekten Heinrich Böker, früher in Charlottenburg, Charlottenburger Ufer 25, unbekannten Aufenthalts, unter der ebauptung, daß der Beklagte im Mai 1912 von ihm Waren für 189 ℳ, die er bis auf 50 bezahlt, käuflich entnommen habe und daß das Amtsgericht Berlin⸗Mitte bei Kaufabschluß als Erfüllungsort ver⸗ einbart sei, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zu verurteilen, 50 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1914 zu zahlen, und das Urtell für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗ Mitte, Abteilung 7, Berlin C. 2, Neue Friedrichstraße 15, Zimmer 173, I. Stock⸗ werk, auf den 4. August 1914, Vor⸗ mittags 10 Uhr, geladen. Berlin, den 20. Junt 1914. (Unterschrift), Gerichtsschreiber des König⸗ lichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 7.

[31807] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Albert Bythiner in Charlottenburg, Krummestraße 1, klagt gegen den Kaufmann Fritz Sperber, früher in Berlin, Brunnenstraße 4, aus käuflicher Warenlieferung in den Jahren 1910 und 1911 und Herstellung von Re⸗ paraturen zum Gesamtbetrage von 706,— ℳ, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung von 600,— nebst 4 % Zinsen von 111 seit 1. Januar 1910, von 35 seit 12. Januar 1910, von 404 seit 10. März 1910, von 125 seit 24. Ok⸗ tober 1911, von 21 seit 11. Mai 1911, von 10 seit 30. Oktober 1911, und zwar unter Vorbehalt der Rechte des Klägers auf den Restbetrag. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht Berlin⸗Mitte, XVIII. Ferienproze Abteilung in Berlin, Neue Friedri straße 13 14, II. Stockwerk, Zimmer 174 176, auf den 22. August 1914, Vormittags 10 Uhr, geladen 66. 1124. 14.

Berlin, den 23. Juni 1914.

Schröter, Gerichtsschreibe des Königlichen Amtsgerichts.

[31808] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma R. Landsberger G. m. b. Berlin, Friedrichstraße 108, Prozeßbevol mächtigte: Justizat Stock und Dr. Cohn Berlin⸗Weißensee, Berliner Allee 225 klagt gegen den Hans Günther, frü in Berlin, 232, jetzt unbe kannten Aufenthalts, unter der Behaup⸗ tung, daß der Beklagte aus einem Abon nement vom 11. April 1911 für gelieferte Garderobe noch 143,75 schulde, mit dem Antrage, auf kostenpflichtige und vor⸗ läufig vollstreckbare Verurteilung des Be klagten dar. Fablung von 143,75 nebst 4 % Hiufen seit dem 1. April 1912. Zur

oder mündelsicheren Wertpapieren für vor⸗

mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits