inge Zahl der Sommertage aufzuweisen hatte, überschritten sie manchen Orten 25 ° nur wenig; Temperaturen von über 0° traten nur im äußersten Nordosten auf. Die fast überall zu ge⸗ inge Sonnenscheindauer nahm von Südwesten nach Nordosten zu. entsprach über den größten Teilen von Norddeutsch⸗
wartungen. Ganz besonders trocken war es an der
stpreußischen Küste, im Osten von Posen und in einigen Gebieten on Nieder⸗ und Mittelschlesien. Mehr als die normale Menge wurde ur in Teilen von Thüringen, der Rheinprovinz, von Westfalen, Olden⸗ urg, Schleswig⸗Holstein und in einem breiten, sich östlich der Elbe von er Mecklenburgischen Seenplatte bis nach Sachsen hinziehenden Streifen emessen. Infolge der häufigen Gewitterregen ist die Verteilung der atsächlichen Niederschlagsmengen äußerst unregelmäßig und läßt die
2
Krossen an der Oder, 21. Juli. (W. T. B.) Das Thürin⸗ gische Husarenregiment Nr. 12 aus Torgau, das sich auf dem Marsch nach dem Truppenübunasplatz Warthelager bei Posen befindet, setzte heute vormittag von 8 Uhr ab bei Pollenzig über die Oder. Bei einer Buhne gerieten gegen 11 ¼ Uhr fünf
usaren in ein tiefes Loch und giagen samt den
ferden unter. Zwei Husaren konnten sich alsbald ans Üfer retten. Der Husar Koch war in ein 5 bis 6 m tiefes Loch geraten und wurde von dem Vizewachtmeister d. R. von Harnack, einem Sohn des Professors von Harnack in Berlin, aus dem Wasser geholt, doch war der Tod bereits eingetreten. Bei dem vierten Husaren waren die angestellten Wiederbelebungs⸗ versuche von Erfolg. Als die 1. Eskadron des Husarenregi⸗ ments Nr. 12 bereits wieder abgerückt und in Messow eingetroffen
Name der Beobachtungs⸗ station
Barometerstand auf 0 ²°, Meeres⸗ niveau u. Schwere
Wind⸗ richtung, Wind⸗ stärke
Wetter
in 45 ° Breite Temperafur
in Celsius Niederschlag in
24 Stunden mm Barometerstand in Stufenwerten *)
Witterungs⸗
verlau der letzten
24 Stunden
Stornoway
754,0 NW 5 halb bed.
—1
020
(Wilhelmshav.)
Gewitter
Malin Head
757,6 N 6 bedeckt
(Kiel) 0 — 0vorwiegend heiter
Valentia
761,5 N 5 bedeckt
(Wustrow i. M.) ziemlich heiter
Börsenplätzen
Hafer, englisch weißer...
Grosthandelspreise von Getreide an d (Königsbg., Pr) eutschen und fremden Gewitter 1 (Cassel) ziemlich heiter (Magdeburg) iemlich heiter (Grünbergschl.) ziemlich heiter (Mülhaus., Els.) Gewitter
(Friedrichshaf.) NW 3 bedeckt ziemlich heiter (Bamberg)
onst vorhandene Beziehung zu den orographischen Verhältnissen ollständig vermissen. Von den ausgesprochenen Trockengebieten nit weniger als 25 mm liegen die größeren im Süden es Greifswalder Boddens, längs dr Küste von Hinter⸗ pommern, am Kurischen Haff, über der Tucheler Heide und am Weichselknie sowie über der westlichen Posener Platte. Mehr ls 50 mm fielen westlich einer Linie, die von Wustrow nach Görlitz zu ziehen ist, mit Ausnahme einiger versprengten Bezirke in Hessen und Thüringen und eines ganz unregelmäßig gestalteten, teilweise sehr chmalen Gebietes, das sich von der unteren Weser bis zum westlichen Sachsen hinzieht. Nach dem Osten sandte dies Hauptgebiet mit mehr 1s 50 mm Niederschlag einen Ausläufer über die Uckermark und den Südrand der Pommerschen Seenplatte hinweg. Außerdem hatten hier, bgesehen von kleineren Flächen, Teile von Schlesien, besonders die
war, bemerkte man das reiterlose Pferd des Husaren Graß. Die Vermutung, daß er bei Pollenzig ertrunken sein könnte, be⸗ stätigte sich bald. Seine Leiche wurde im Laufe des Nachmittags an der Unglücksstelle gefunden. Das Unglück hat somit zwei Opfer gefordert.
Erfurt, 22. Juli. Amt lich wird gemeldet: In Kilometer 30,4 der Strecke Neudietendorf —Ritschenhausen stießen gestern vormittag 10 Uhr 30 Minuten zwei Lokomotiven zusammen. Zwei Lokomotivpbeamte wurden schwer, drei leicht verletzt Der Sachschaden ist erheblich. Der Verkehr wurde bis 3 Uhr 30 Mi⸗ nuten Nachmittags eingleisig aufrechterhalten. Nachmittags um 3 Uhr 3 Min stieß der Personenzug 287 auf den vor dem Einfahrts⸗
130,96 130,96
152,46 126,22
130,96 130,96 122,82 152,46 125,41
Sctllv 756,8 NNO. 4 wolkig
Gerste, Futter⸗ Plate
für die Woche vom 13. bis 18. Juli 1914 v Roggen, 71 bis 72 kg das hl rracher Mais
nebst entsprechenden Angaben für die “ 1 1000 kg in Mark. (Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)
8 58
Weizen, Ulka, 75 bis 76 kg vas hl
Riga.
Roggen, 71 bis 72 kg das hl Weizen, 78 bis 79 kg das hl
Aberdeen Shields Holvhead Ile d*Aix St. Mathieu
754,3 SW l wolkig-
e 2 LE11“ amerikanischer, bunt 1 La Planasche 8 6 (Zene
754,9 NNW 4 wolklg
131,20 150,09
120,96 120,57 125,17 115,37
122,29 121,30 125,70 113,19
758,7 NNW 5 bedekt
Woche 13. bis
September Dezember IEEö6“ Neu York. roter Winter⸗ Nr. 2.
8 Weizen, Lieferungsware Mais,
Da⸗ gegen Vor⸗
woche
Paris.
NNW 2 bedeckt f lieferbare Ware des laufenden
757,0 Roggen
Welzen
219,13
758,5
Antwerpen. 18 135,09 136,49
Randgebirge und Oberschlesien, das Land zwischen dem Frischen Haff ud der russischen Grenze mit Einschluß der Weichselniederung, chließlich Nordostmasuren und Teile von Litauen mindestens den leichen Niederschlag, der an einigen Stellen 100 mm überschritt. Im Westen finden sich zusammenhängende Gebiete mit über 100 mm ördlich der Elbmündung bis zur Westprignitz, über dem Havelland, in nordwestlichen Teutoburgerwald und anschließend bis in die Nähe es Bourtanger Moors, strichweise über dem Hunsrück, der Eifel, em Bergischen Lande, im südlichen Westfalen bis zur Südostspitze es Teutoburgerwaldes, am Knuüllgebirge, über Oberhessen und er Wetterau, im Spessart, in der Rhön und im südlichen Thüringen. Die größte Monatsmenge mit über 150 mm fiel n engbegrenzten Bezirken in Mittelholstein, an der holsteinisch⸗ mecklenburgischen Grenze, am Astenberg, im Bergischen Land nd zwischen Nahe und nördlichem Hunsrück. — Die Luftdruck⸗ erteilung zeigte in den ersten Tagen des Monats ein ausgedehntes Gebiet hohen Druckes im Westen, während im Norden eine Depression ach der nördlichen Ostsee vordrang und ihre Ausläufer sudwärts ussandte. Nordwestliche Luftströmungen brachten meist kühles, teil⸗ weise regnerisches Wetter mit tiefen nächtlichen Temperaturen mit ich. Unter der Annäherung einer am 6. über Island erschienenen euen Depression, wurde das über der Ostsee lagernde Minimum chließlich nach Osten abgedrängt; das isländische Tief zog schnell ach Südsüdosten weiter und bedeckte am 8. mit seinem in mehrere Teilminima aufgelösten Kern den Westen Kontinental⸗ uropas, während vom Nordmeer her hoher Druck nach Osten vorschob. Unter der Herrschaft östlicher Winde konnte ich bei dieser bis zum 14. ziemlich unverändert anhaltenden Wetterlage eine wesentliche Erwärmung entwickeln, wobei es in den meisten Gegenden zu starker Gewitterbildung mit heftigen Regengüssen am, die z. B. am 11. in Neumünster 87 mm Regen brachte. Nach⸗ em am 16. sich über Südskandinavien ein Teilminimum gebildet atte, fand eine allgemeine Verschiebung der Wetterlage nach Osten worauf vom Westen ein Rücken hohen Druckes heran⸗ Nördliche und nordwestliche Winde bewirkten Abkühlung, von einer nochmaligen Erwärmung abgelöst wurde, als ziemlich gleichmäßig hoher Druck, verbunden mit Auf⸗ heiterung über Deutschland ausbreitete. Während aber am 22. östlich der Elbe vielfach die höchsten Werte des Monats erreicht wurden, rat besonders im Südwesten unter dem Einfluß eines über England rschienenen Tiefdruckausläufers Abkühlung ein, die später nach Osten übergriff, nachdem die Depression zur Nordsee gewandert war und sich hier verflachte. Ausgedehnte Gewitter mit starken Niederschlägen waren wiederum die Begleiterscheinungen. Seit dem 25. drang von Westen her hoher Druck vor und bildete am 30. ein geschlossenes Hochdruckgebiet mit dem Kern über Mitteldeutschland, während im Norden mehrere Depressionen vorbeizogen. Mit Ausnahme des 29., n dem im Nordosten bei geringen Niederschlägen die Temperaturen vorübergehend sanken, herrschte meist heiteres, trockenes Wetter mit ngefähr normalen Wärmegraden. Was eine Koralle frißt. Die meisten Leute kennen die Korallen nur aus den Steinbauten, die von ihnen aufgeführt werden, nd von den gewaltigen Korallenriffen bis zu den zarten Gebilden iner Fächer⸗ oder Baumkoralle, die größte Mannigfaltigkeit auf⸗ weisen. Das Tierlein, das diese Baukünste errichtet, ist ein außer⸗ rdentlich einfaches Gebilde, das zu seiner Ernährung und Fort⸗ flanzung bestimmter Bedingungen bedarf, weshalb auch die Korallen⸗ iffe ihre festbegrenzte geographische Verbreitung aufweisen. Die Korallentiere gehören zu den Polypen und sind mit Fangarmen aus⸗ gestattet, um mit diesen eine lebende Beute zu ergreifen. Außerdem verursachen sie Strudelbewegungen im Wasser, um die winzigen Organismen des Meeres nach ihrer Mundöffnung hinzutreiben. In Aquarien sind für die künstliche Ernährung von Korallen Stücke von Krabbenfleisch, kleingeschnittenes Fischfleisch und Bouillon benutzt worden. Wird eine feste Nahrung auf die ovale Scheibe der Koralle
signal in Gräfenroda haltenden Güterzug D 6847. Hierdurch sind zehn Achsen des Güterzuges zur Entgleisung gebracht worden. Eine Frau wurde leicht verletzt. Der Betrieb auf beiden Gleisen der Strecke Gräfenroda —Gehlberg mußte gesperrt und die Züge um⸗ eleitet werden. Seit heute vormittag 3 Uhr ist die Strecke auf Sase. Gleisen wieder betriebsfähig.
Sonderburg, 21. Juli. (W. T. B.) Seine Majestät der Kaiser und König hat der Düppelausstellung in Sonderburg auf Antrag des Schirmherrn, Seiner Hoheit des Herzogs Ernst Günther zu Schleswig⸗Holstein, und des Leiters Amtsrichters Ewold 20 000 ℳ bewilligt.
Prag, 21. Juli. (W. T. B.) Im Bezirk Pribram in Böhmen macht sich in letzter Zeit eine große Auswanderer⸗ bewegung bemerkbar. Zahlreiche Bauern verkaufen ihre Be⸗ sitzungen, um nach Albanien auszuwandern, wo sie neuen Grund durch Agenturen ankaufen. Die Regierung beschäftigt sich mit Mitteln, um die Auswanderung zu verhindern.
Salzburg, 21. Juli. (W. T. B.) Die behördliche Obduktion eines bei dem Grubenunglück in Boeckste in Verunglückten ergab Kohlenoxydgasvergiftung. Das Gas war dem Auspuff eines Benzin⸗ motors entströmt, der infolge eines Versehens des Führers nicht ab⸗ gestellt worden und eine halbe Stunde leer gelaufen war. (Vgl. Nr. 168 d. Bl.) 8
Konstantinopel, 21. Juli. (W. T. B.) Vorgestern hat ein Sturm die Wälder in der Umgebung von Bujuk chek⸗ medsche verwüstet. Drei Personen wurden getötet, mehrere verletzt.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Mitte ilungen des Königlichen Asronautischen
Observatoriums,
veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstteg vom 21. Juli 1914, 8—9 Uhr Vormittags: Station Seehöhe 122 m 500 m 1000 m 1500 m] 2000 m] 2400 m
Temperatur (C °) 25,4 21,6 17,4 12,8 9,5 77 Rel. Fchtgk. (%) 55. 48 63 74 79 79 Wind⸗Richtung. 8 80 80 80 80 80
„ Geschw. mps. 2 5 4 3 3 9
Heiter.
Wetterbericht vom 22. Juli 1914, Vorm. 9 ¼ Uhr.
Grisnez
755,3 SW 2 wolkig
meist bewölkt
Paris
755,1 NNW 1 Regen
Vlissingen — Helder
754,5 N. 2 wolkig
755,0 WNWI bedeckt
Bodö
755,4 Windst. heiter
Christiansund
751,9 NO heiter
kudenes
752,4 SW bedeckt
Vardö
Skagen
3 1 754,6 NOD. 4 woltig 754,0 SSW 1
halb bed.
Hanstholm
753,7 SW 2 wolttg
Kopenhagen
755,4 WNW 2 heiter
Stockholm
755,3 SSW wolkenl.
Hernösand
755,3 SO 4 woltig
Haparanda
756,4 S 2 wolkig
Wis v
755,7 SSW2 balb bed.
L.L.
Karlstad
754,8 SSW 2 heiter
—
Archangel
755,1 Windst. bedeckt
Petersburg
Riga
758,5 Windst. halb bed.
Wilna
7577 Windst. wolkeni.
Gorkt — Warschau
757,7
1 I
Windst. wolkenl. 757,4 SSO 1 swoltenl.
21
S
Kiew Wien
757,6 Windst. sheiter
21
18
756,9 O 1 wolkenl.
21
Prag
756,6 Windst. wolkig
23
vorwiegend
heiter
vorwiegend heiter
Rom
761,1 N wolkenl.
19
Florenz
759,9 SO wolkenl.
Cagliari
Thorshavn
23
—
751,4 W ball
10
Seydisfiord
1 1 756,9 O 3 wolkig 1 4
1 halb bed. 758,3 N wolkig
13³
Rügenwalder⸗ münde
756,0 SSO 2 wolkenl.
29 0 0
Gewitter
Gr. Jarmouth
756,2 SW 1 halb bed.
19 62 9
Lerwick
752,5 SSW 2 wolkig
1271
Portland Bill
755,8 NW 2 Dunst
9
Biarritz
757,7 WSW 3 Regen
Clermont
756,2 Windst. bedeckt
Perpignan
756,2 W 1 halb bed.
758,7 Windst. wolkig
756,4 N. 2 wolkig
756,3 SSW 1 Regen
Lugano
759,9 N 1 Regen
Säntis
563,4 WSW halb bed.
Helsingfors
Niederschlag in
Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden
Wind⸗ richtung, Wind⸗ stärke
Name der Beobachtungs⸗ station
Wetter
Barometerstand auf 0 ²°, Meeres⸗
in 45 ° Breite
in Celsius 24 Stunden mm Barometerstant in 8 Stusenwerten *)
niveau u. Schwern Temperatur
1
E
vorwiegend heiter Gewitter
NO I bhalb bed.
NNW 2 Dunst
Borkum Keitum
Kuopio
Moskau
756,4 WNWI wolkenl.
Brindist
761,6 S l wolkenl.
25 0
Triest
759,6 OSO 1 wolkenl.
24 0
Krakau
757,9 SNO wolkenl.
21990
Lemberg
757,5 SSW 3 wolkenl.
Hermannstadt Belgrad Serb.
7610 SD woltenl. 23 0.
23 0
vorwiegend heite Wetterleuchten vorwiegend heiter
heiter
ziemlich heiter
760,4 Windst.
halb bed. 23 0
Roggen, guter, gesunder, mindestens 712 Weizen, 1“
Hafer,
169,52 204,65 167,58
Mannheim.
Weizen, verschiedener Herkunft, mittel. Hafer, La Plata, 19 Gö“ Gerste Futter⸗, mittel...
Mais, La Plata, mittel..
8 .“ Roggen, Pester Bobden.. He er, ungarischer, I...
Nais, ungarischet „
169,46 137,26
Budapest.
Roggen, I Weizen, 76—79 kg das hl Hafer⸗ I 111“
erste, Futter⸗ I und I . Mais, Mittelware „
163,19 229,03 137,26
123,88
171,92 204,15 170,30
21,15 221,35
181,25 186,88 7,50]/ 145,00
162,50
167,86
135,57 133,95
Weizen Manitoba Nr. 2 ‧.. EE353
. Donau⸗, mittel.
Amsterdam.
Ne. .
Roggen St. Peteröburger ,enS
1 1 Wetzen Winter. amerikanischer, bunt . Mais Sa. Mlataa. ...
London.
(Mark Lane)
Weizen 2
Welzen
Hafer
engl. weiß
Liverpool. russischer ..
Manitoba Nr. 2 La Plata.. 8 Kurrachee. Australier .
englisches Getrelde, Mittelpreis aus 196 Marktorten (Gazette averages)
153,77
154,82 162,10
158,36 161,92
134,40 171,11 172,52 122,53 118,30
125,60 136,87 169,08 171,19 126,81 118,36
160 21 160,21 160,38 136,46
160,21 160,21 160,77 144,78 139,75
155,75 162,34 155,75 161,87 168,70
155,29 164,22 157,17 163,53 171,28
Weizen “
Lieferungsware H“ ezember.
Buenos Aires.
8 Meizen] Durchschnittsware
Mais
I = 504 ätzen an 196 Marktorten
angesetzt; 1 Bushel Weizen = englisch, 39 Pfund englisch =
1 453,6 Weize
= 2400, Mais = 2000 kg. und Liverpool die Kurse aufLondon,
Preise in Buenos Aires unter Beerlin, den 22. Juli 1914.
Bemerkungen.
1 Imperial Quarter ist für die Weizennotiz an der Londoner Pfund engl. gerechnet;
in 196; des Königreichs erm reise für einheimisches Getreide (Gazette averages) narter Weizen = 480, Hafer = 312, Gerste = 4 60, 1 Bushel Mais =
lichen Durchschnittswechselkurse an der Berliner Börse zugrunde gelegt, zr uec⸗ auf Wien, für London 8 ür Chicago und Neu Pork die Kurse auf Neu York, für Odessa und Riga die Kurse auf St. Peters⸗ burg, für Paris, Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf piese Berücksichtigung der Gol
und zwar für Wien und Budapest die K
Kaiserliches Statistisches Amt.
137,05 133,74 138,05
153,33
95,33
138,13 134,53 139,10
152,34 93,10
8 die aus den Um⸗ ttelten Durchschnitts⸗
ist 1 Imperial 00 Pfund engl. 56 Pfund g; 1 Last Roggen = 2100,
Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung find die aus den einzelnen Tagesangaben im „Reichsanzeiger“
ermittelten wöchent⸗
IC NV.
ziese Plätze. mie.
Getreidebörsen und Fruchtmärkten.
Hauptsächlich gezahlte Preise für 1 t (1000 kg) in Mark
rEREUAA
Marktorte
Gerste
mittel
Königsberg i. Pr.. Danzig. 8 Berlin. Fefüttn 3 osen.. Polene 3 Gleiwitz. Magdeburg. Hannover.
“ Hamburg. Saargemünd
Berlin, den 22. Jul 1914.
LE 198 — 200 202 — 204
160 — 162 154 — 156 160,50 180 — 183 186—188
176—178 178 — 181
— 1ISIII
— Ꝙ L —₰½
8—
11
Literatur.
Jahrbuch des öffentlichen Rechts. Band VIII, 1 VI und 525 Seiten. Verlag von J. C. B. Mohr (Paul Süee Tübingen. Geh. 22,50 ℳ, geb. 24,50 ℳ. — Unter vorstehendem Titel erscheint der fortlaufende Teil des großen, von H. von Mar⸗ quardsen und Max von Seydel begründeten, von Professor Dr. Max Huber (Zürich), Professor Dr. Georg Jellinek †, Wirklichem Ge⸗ heimen Rat, Professor Dr. Paul Laband (Straßburg i. E.) und Professor Dr. Robert Piloty (Würzburg) herausgegebenen Sammel⸗ werks „Das öffentliche Recht der Gegenwart“, das dem neuesten
mit ideellen Zwecken, nationaler Gesellschaften“
schlossen dozent fassung;
hat. In der dritten Dr. Adolf Tecklenburg die hier interessieren bes
bildung in den verschiedenen Ländern.
assessor Dr. Ernst Isay den Entwur vention über die Rechtsverhältnisse der internationalen Gesellschaften wie 88 . 2. FeI. inter⸗ aaft, n Brüssel (15. bis 19. Juli 1913 f⸗ gestellt und den Regierungen der einzelnen Abhandlung
f einer internationalen Kon⸗
Staaten erö
Hets I 1 esonder e geschichtlichen Betrach⸗ tungen des parlamentarischen Beschlußverfahrens . pac
Sodann folgen
vorzulegen be⸗ rtert Privat⸗
Berichte über
verstanden war, 8 kollegiums alle Vorschläge scheitern ließ. laut der Instruktionen und Vorschläge
Als Anlagen
aber der Streit um die Besetzung des Spruch⸗ ind der Wort⸗ der Delegierten der Ver⸗
einigten Staaten für die erste und zweite Haager Konferenz und ein
Abdruck einiger in neuester Zeit gerichtsverträge beigefügt. Ueber Gewaltrechte,
von der Union abgeschlossenen Schieds⸗ öffentliche Gewaltrechte und
die öffentliche Gewalt des Staats außerhalb seiner
Grenzen unter besonderer Berücksichtigung kolo Von Dr. Ernst Radlauer.
Rechtsverhältnisse.
nialer 68 Seiten.
z 8
die Gesetzgebung auf dem Gebiete des öffentlichen Rechts, von denen besonders derjenige von Dr. von Hoffmann vte⸗ die Gesetz⸗ gebung des Deutschen Reichs im Jahre 1913 mit Ausschluß der Finanzgesetzgebung, der von Dr. Franz Schneider über die Finanz⸗ gesetzgebung des Reichs im vergangenen Jahre und der Bericht von Professor Dr. Giese über die Entwicklung des öffentlichen Rechts in Preußen im Jahre 1913 hervorgehoben zu werden verdienen. Ferner sind Referate erstattet über die Gesetzgebung Bayerns im Jahre 1913, über diejenige Württembergs in den Jahren 1912 und 1913, über die badische Gesetzgebung auf dem Gebiete des öffentlichen Rechts in den Jahren 1911 bis 1913, über die mecklenburgischen Verfassungsvor⸗ lagen und die Landtagsverhandlungen der Jahre 1912 und 1913, über die Entwicklung des elsaß⸗lothringischen öffentlichen Rechts in den Jahren 1911 bis 1913. Endlich wird noch über die Gesetzgebung der letzten Jahre in einer Reihe außerdeutscher Staaten (Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen, Oesterreich, Ungarn, Rußland, Schweiz, Vereinigte Staaten von Amerika, Aegppten und China) berichtet. Im Inhaltsverzeichnisse sind zugleich Hinweise auf einschlägige Abhandlungen und Berichte in den ersten sieben Bänden des „Jahrbuchs“ gegeben.
Die Stellung der Vereinigten Staaten von Nord⸗ amerika zur internationalen Schiedsgerichtsfrage. Eine
11 — (Lesina) Vorm. Niederschl. 23, 0 ziemlich heiter 20 — —
17. — —
vorwiegend heiter vorwiegend heiter Gewitter vorwiegend heiter Vorm. Niederschl. vorwiegend heiter vorwiegend heiter vorwiegend heiter vorwiegend heiter Gewitter Gewitter meist bewölkt Gewitter Gewitter Wetterleuchten
Breslau, Verlag von M. und H. Marcus. Preis 2 ℳ. — D Arbeit, deren Verfasser bereits durch sein 1910 erschienenes Buch über „finanzielle Selbstverwaltung und Kommunalverwaltung der Schutzgebiete“ bekannt geworden ist, liegt der Gedanke zu⸗ grunde, daß die Herrschaft es Staats im Auslande, wenigsten soweit ihr auch Ausländer unterliegen, nicht wesenseins sein könne mit der eigentlichen Staatsgewalt, die nur das Staats⸗ gebiet und das Staatsvolk erfasse. Es werden also die Grund lagen der öffentlichen Gewalt des Staates außerhalb Grenzen untersucht, mit deren Organisation vor allem das Konsular und das Kolonialrecht sich befassen. Ausgegangen wird von der Be⸗ stimmung des Wesens der Gewaltrechte, die uns im kolonialen Ge⸗ biet und im Gebiet der Konsulargerichtsbarkeit vielfach noch als straffe patriarchalische Famil engewalten entgegentreten. Das zweite Kapitel hebt aus den Gewaltrechten die öffent⸗ lichen Gewaltrechte heraus, zu denen nicht nur unsere souveräne Staatsgewalt, sondern auch einzelne selbständige Hoheitsrechte und die Gewaltrechte primitiver Staaten, Stämme und Familienverbände zu rechnen sind, soweit sich in ihnen Keime moderner staatlicher Ent⸗ wicklung zeigen. Die vom Verfasser gefundene Definition des öffent⸗ lichen Gewaltrechts als des „den Untertanen die Erfüllung einer Rechtsordnung auflegenden absoluten Rechts“ läßt nach ihm die
Hamburg SO I heiter
Swinemünde SO 2 wolkenl. Neufahrwasser S 2 balb bed. Memel SSW 2 halb bed. 27 Aachen SW 2 wolkig 21 Hannover W 1 swolkenl. 21. Berlin O 1 wolkenl. 25 Dresden SOD 2 beiter 23 Breslau SO 2 wolkenl. 21 Bromberg O 2 wolkenl. 24 Metz SSW 2 bedeckt 18 Frankfurt, M. Windst. Dunst 20. Karlsruhe, B. W 3 bedeckt 21 München S Isheiter 22 Zugspitze S 7 halb bed. 6
1II —
Reykjavik 762,8 NNO 3 heiter (5Uhr Abends) Budapest
Stand der wissenschaftlichen Forschung entsprechende Darstellungen des Staats⸗ und Verwaltungsrechts der Kulturstaaten und 8— S Rechtsgebiete nabestehenden allgemeinen Lehren (Völkerrecht usw.) bietet. Das „Jahrbuch“ dient vornehmlich der periodischen Bericht⸗ erstattung über die Wandlungen, die das öffentliche Recht aller Staaten durch die Gesetzgebung erfährt. Daneben soll es auch eine Sammelstätte von Abhandlungen über wichtige Gegenstände aus dem gesamten Gebiete des Staats⸗ und des Völkerrechts sein. Durch die alljährliche Berichterstattung wird der systematische Teil des Sammelwerks, der das Staatsrecht der einzelnen Kulturstaaten und die allgemeinen Lehren in selbständigen Bänden wissenschaftlich be⸗ handelt, auf dem Laufenden erhalten und ergänzt, indem über die wichtigsten staatsrechtlichen Fragen auch in denjenigen Staaten unter⸗ richtet wird, deren öffentliches Recht im systematischen Teil noch nicht bearbeitet worden ist. Der seit kurzem vorliegende achte Band des „Jahrbuchs“ enthält zunächst drei Abhandlungen. In einer 55 Seiten einnehmenden Monographie über „das Problem der obligatorischen Schiedsgerichtsbarkeit“ untersucht Professor Dr. Otfried Nippold, wie man die obligatorische Schiedssprechung, die im partikulären Völkerrecht bereits vielfach Eingang gefunden hat, in das Haager Konventionsrecht und damit in das allgemeine Völkerrecht einführen
elegt, so beginnen die Fangarme bald zu spielen, sich zu hewegen, die Speise zu packen und dem Mund zuzuführen. Die Ränder der Scheibe ziehen sich über der Mundöffnung zusammen, bis der Bissen llig verschluckt ist. Das Zusammenleben in einer Kolonie von
. bewährt sich darin, daß sich die Aufregung über Nähe von Nahrungsmitteln von einem Polypen auf den nderen mitteilt, sodaß bald alle Mäuler offen stehen. Sie nd aber nicht unersättlich, sondern nach einer gewissen Zeit wird jede weitere Nahrung abgewiesen. Die Korallen geben auch unverdau⸗ liche Stoffe wieder von sich, z. B. Sand, den sie zuweilen verschlucken. Mitunter vertilgen sie sogar größere Tiere, wie Quallen und Krabben. In der Gefangenschaft zeigen sie sich sogar zu einem gewissen Kanni⸗ alismus geneigt, indem sie sich Stücke anderer Polypen zu Gemüte ühren. Sie sind übrigens reine Fleischfresser. Will man ihnen flanzenstoffe in Fleischsaft einschmuggeln, so stoßen sie jene wieder us. Das gehört auch zu den Naturwundern, wie genau und sicher in so niedrig stehendes und kleines Tier seine Nahrung auszu⸗
dobo’bdodo 2
757,2/ S I wolkenl. Horta 770,5 NNO 4 bedeckt Corulla 761,6 NNO 2 bedeckt *) Aenderung des Barometers (Barometertendenz) von 5 bis 8 Uhr Morgens nach G folgender Skala: 0= 0,0 bis 0,4 mm; 1 = 0,5 bis 1,4 mm; 2= 1,5 bis 24 mm; 3 = 2,5 bis 3,4 mm; 4 = 3,5 bis 4,4 mm; 5 = 4,5 bis 5,4 mm; 6 = 5,5 bis 6,4 mm; 7 = 6,5 bis 7,4 mm; 8 = 7,5 bis 8,4 mm; 9 = nicht beobachtet. Hei negativen Werten der Barometertendenz (Minuszeichen) gilt dieselbe Chiffrestala. Fortdauernd herrscht ziemlich niedriger, sehr gleichmäßig verteilter Luftdruck. Ein Tiefdruckgebiet unter 752 mm über der nördlichen Nordsee entsendet einen ostwärts verlagerten Ausläufer nach Frankreich. Ein Hochdruckgebiet über 760 mm ist westlich von Großbritannien heran⸗ gezogen. — In Deutschland ist das Wetter bei geringer Wärme⸗ änderung ruhig und außer im Südwesten meist heiter; es haben ver⸗ breitete Gewitter stattgefunden. Die Höchsttemperaturen erreichten mehrfach 32 bis 34 Grad. Deutsche Seewarte.
SSS5SSSSS=SSSSSS2S
gerlin Mr. Wu. Uhr: Wie einst im Mai. Posse mit Gesang und Tanz in vier Bildern von
8 Wie
Harold Owen.
Bernauer und Schanzer. Freitag und folgende Tage: einst im Mai.
Theater an der Weidendammer Brücke. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der müde Theodor. Schwank in drei Akten von Max Neal und Many Ferner.
Freitag und folgende Tage: Der
üde Theodor.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der müde Theodor. “
von Jean Gilbert. Freitag der Frühling kommt!
leys Tante.
Theater in der Königgrätzer Straße. Donnerstag, Abends 8 Uhr:
Englisch⸗chinesisches Spiel in drei Akten von H. M. Vernon und
Freitag und folgende Tage: Mr. Wu.
Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Wenn der Frühling kommt! mit Gesang und Tanz in drei Akten von Jean Kren und Georg Okonkowskv. Ge⸗ sangsterte von Alfred Schönfeld. Musik
und folgende Tage: Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Char⸗
Schillertheater. o. (Wallner⸗ theater.) Sachse⸗Oper. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Zauberflöte. Oper Funge in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart.
Freitag: Lohengrin.
Sonnabend: Der Postillon jumeau.
Freitag
un Lon⸗
Liebe. Theater am Mollendorfplatz. Donnerstag, Abends 8 ¼ Uhr: Der Jux⸗ baron. Posse von Pordes⸗Milo und Hermann Haller. Gesangstexte von Willi
Wolff. Musik von Walter Kollo. Der
Freitag und folgende Tage: Jugbaron.
Posse
verflixte
m
Wenn mit
Familienn
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Donnerst., Abends 8 ¼ Uhr: Die spanische Schwank in drei Akten von ranz Arnold b Ernst Bach. un spanische Fliege.
Restdenzthenter. Donnerstag, Abends 8 ½ Uhr: Ensemblegastspiel. Die verflixte chwank in drei Ludwig Hirschfeld.
Freitag 882
folgende
Tage:
folgende Tage:
achrichten. Verlobt: Isabelle Gräfin von Bentinck Hrn. Leutnant Wilhelm Grafen zu Solms⸗Sonnenwalde (Potsdam).
Die
Verw. Fr.
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Haupt⸗ mann Egbert von Witzleben (Potsdam). — Hrn. Rittmeister z. D. Fritz von Bültzingslöwen (Pilnitz
Gestorben: Schroetter, geb. von Loefen (Breslau). — Fr. Wendela Grumme, geb. van der Hagen (Stockholm). — Hrn. General⸗ superintendent Ohlys Tochter Friedel (Wiesbaden).
Elbe). Major Clotilde
Akten von Die
Verantwortlicher Redakteur: J. V.: Weber in Berlin.
Verlag der Expedition (J. V.: Koye)
in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32.
Sechs Beilagen (einschließlich Börsenbeilage).
und auf diesem Wege die Staatenpolitik zu einer immer allgemeineren Anwendung des schiedsgerichtlichen Verfahrens hinführen Er will nicht einer Ueberschätzung des Instituts der Schiedssprechung das Wort reden. Es war zweifellos eine Täuschung, wenn man sich in pacifistischen Kreisen, namentlich in früheren Jahren, der Hoffnung hin⸗ gegeben hat, in den Schiedsgerichten ein mehr oder minder absolutes Palladium gegen den Krieg zu erhalten.’ Aber er befürwortet, nachdem er über die bisher gemachten Versuche einer Einführung obl’ gatorischer Schiedssprechung in das Völkerrecht berichtet hat, daß in die Haager Konvention, die über eine Empfehlung des schieds⸗ gexichtlichen Verfahrens noch nicht hinausgeht, Bestimmungen ein⸗ gefügt werden, denen Zufolge die Signatarmächte sich für alle Streitigkeiten, die nicht ihre wirklichen Lebensinterefsen betreffen, dem Haager Schiedsgerichtshof unterwerfen, und daß diesem Schieds⸗ gerichtshof auch die Kompetenz zuerkannt wird, darüber zu entscheiden, ob eine Partei sich in concreto mit Recht auf die Klausel der Lebensinteressen berufen darf. Die wichtigste völkerrechtliche Aufgabe der Haager Friedenskonferenzen erblickt indessen der Verfasser nicht in der Lösung des von ihm behandelten Pro⸗ blems, nicht in einer polltischen Organisation der Staatenwelt, sondern in einem „harmonischen Ausbau des vpölkerrechtlichen Ver⸗
Berlin, Verlag von Franz Vahlen.
die jüngste Zeit und zeigt,
von 1899 und 1907 wie bei den
Völkerrecht
1 zu fördern. lückenlosen
geschichtlichen
Grund derselben die, wie der
Aus dieser ist u. a. ersichtlich, daß man
fahrens im ganzen“. In der zweiten Abhandlung bespricht Gerichts⸗ ““ “ I“
1““
g Geh. 5 ℳ. schildert die Stellungnahme der Vereinigren nationalen Schiedegerichtsbarkeit seit dem Bestehen der
durch den Abschluß von Verträgen mit anderen, chen Staaten die friedliche Beilegung von Schiedssprechung und bei den Verhandlungen
völkerrechtliche Studie von Dr. jur. Kurt Ed. Imberg. 196 Seiten. — Der Verfasser
Staate
wie die Amerikaner bemüht gewesen sind, insbesondere europäi⸗ Streitigkeiten durch 18 düs⸗ Haager Konferenzen 1 anamerikanischen Konfe di Einführung obllgatorischer Schiedssprechung in “
über die
sowie namen gen der Haager wohl mit dem
von der nordamerikanischen Delegation geforderten ständigen, allgemei Schiedsgerichtshofs, an den sich alle Nationen, wenn sie Beitegung ihrer internationalen Streitigkeiten wenden
das allgemeine Der Wert des Buches liegt in den Mitteilungen von mehr als 100 Jahren von der nord anderen Staaten abgeschlossenen Schiedsgerichtsverträge und die auf — ses waegien der echiedegertchte, Verfasser se zugibt, ni mmer mi 3
Völkerrecht in Einklang eftacden haben, E ausführlichen Wiedergabe der Verhandlun
amerikanischen Union mit
in zur inter⸗ Union bis in
im Laufe
tlich in der Konferenzen.
Prinzip des
wollten, zur b i
Möglichkeit zu, daß einundders öffentliche Gewaltrechte trägt.
über werden von fasser Gewaltrechte d. h. über Ausländer im Auslande au werden können. Staatsidee der Staatsgenossen, völkerrechtlichen bezw.
Land und sein Volk der einheitlichen „Hauptgewalt“
nicht
sein
nennt, nach umfaßt, die
Diese speziellen,
außerhalb sgeübt werden oder ausgeübt nach seiner Ansicht nicht auf der Völterrecht oder auf
v quasivölkerrechtlichen Rechtsgeschäften beru . öffentlichen Gewaltrechte bezeichnet 89 als 8J Gewaltrechte, auf Grund deren der Staat i werden dann im dritten Kapitel aufgesucht: Staates zu seinen Beamten Kriegsgefan genossengem
sondern auf
ische Besetzungsgewalt,
die alle
der
elbe Verband gleichzeitig verschiedene Da der moderne Staat zunäͤchst bloß Gesetzgebungsgewalt
hat. Staatsgewalt, 1
Ver⸗ diejenigen
dieses Rahmens,
„Nebengewalten“. Auslande tätig wird, . Gewaltverhältnis des im Ausland, militärische Dien genengewalt, Schiffsgewalt über nat alt in Konsularjurisdiktionsbezirken, K Besetzung falgfage 8— ebertragung von Hoheitsrechten durch Verpfändung oder Verva und neben diesen einzelnen Nebengewalten über ein Gebiet der F—. schaftserwerb in bisher fremdem Gebiete durch Okkupatio oberung (bis zu dem Zeitpunkt der Besonderheiten der auslä
Die
stgewalt, tonale Schiffe, Schutz⸗ üstengewalt, aus kriege⸗ Protektorat,
volle Herr⸗ n und Er⸗ der Einverleibung). Nach Betrachtung ndischen Gewaltausübung des Staats