1914 / 177 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 30 Jul 1914 18:00:01 GMT) scan diff

Königlich Preußische Armee.

an Bord S. M. J. „Hohenzollern“, 25. Juli.

und Pl. Maj. in Bitsch, als Komp. Chef in d.

Nr. 114 vers. p, nig Friedrich Wilhelm I.

f (7. Ostpr.) helm I. (2. Ostpr.) auptm. im Gen. nf. R. Graf Dön⸗ Hauptm. im Gr. Gen.

ach Preußen er Wilhelm, König im Füs. R. Kaiser (4. Württ.) Nr. 122, 127, Heinzmann .Hohenzoll.

ßler, Haupt

Hauptm. und K (2. Ostpr.) Nr. 3, zu Hauptm. und Komp. C Nr. 44, in das Gren. Nr. 3, Graf v. Sti be d. XVII. A. K hoff (7. Ostpr. Stabe, in d.

R. Kaiser Friedrich III. Chef im Gren. R. Pl. Maj. in Bitsch ernannt. hef im Inf. R. Graf Dönhoff riedrich Wil Rattonitz, , als Komp. Chef in das

R. König IIfried u.

Nr. 44, v. Kalckreuth, en. Stab d. XVII. vom 1. August bis 30. w. Lts.: Gutscher im Preußen (2. Württ.) ranz Joseph von Oesterre

im 10. Wür Fußart. R. Nr. 13 z. D

A. K., versetzt.

September 1914 n. Inf. R. Kais Nr. 120, Hartwein ich, König von Ungarn 9. Württ. Inf. R. Nr. —“

ienstl. überwiesen

Königlich Baͤyerische Armer.

Seine Ma unden, nachsteh

(Fritz) im

tt. Inf. R für diese Zeit d

jestät der König haben

München, 27. Juli. ende Per sonalverände

Sich Allerhöchst bewogen gef Allergnädigst zu verfügen: a. bei den Offizieren:

scheiden aus dem Heere zu genehmigen: König Wilhelm von Württem⸗

Zwecke d. Uebertritt

Frank d. 16. In

a, mit dem 6. August 191

für Kamerun;

p. zu stellen: den Maj.

R., m. d. Erlaubn. z.

. das Aus

chutztr. für Deutsch Ostafrika, herzog Ferdinand von Toskan d. Uebertritts in d. Kaiserl.

am 26. d. M Schultheiß, Forttr. d. bish. Unif. m. d.

zu entheben; von d. St den Oberstlt. z. D. 6. Chev. Regts. Prinz Al Abzeich

zum Abt. Kom. im 10. Gen. Komdo. 1 Maj. z. D. B Schrott, Battr. Che zum Komp. Chef „St. Hauptm. in upleute: Herr⸗ I. von Spanien, Luitpold, diesen

und Lehrer an d. gegenwärtigen Lehrkurses, 1. Jäg. Bats. in seinem

Feldart. Regts. Prinz⸗ es Regts. unter Beförderung zum

m. d. gesetzl. Pens. z. Dis im 10. Feldart. bestimmungsmäß. elle als Pferdevor chonger, m. d. Erlaubn. z. brecht von Preußen m.

Feldart. R. den Maj. Frhrn. I. A. K., zum

must. Komm. in Landau Tr. d. Unif. d. d. bestimmungsmäß.

zu ernennen: Loeffelholz v. Pferdevormust. Komm. in b. Gen. Komdo. II. A. K. den H R. König Alfons XIII. von nf. R. den Hauptm. Grafen v. Chefs in ihren Tr. Teilen: die Feldart. Regts. König Alfons XII

Landau den

5. Feldart. Courten

gt., zu Battr. mann b. Stabe d. 5.

bis zum Schlusse d. Hauptm. Müller d.

zu versetzen: den Oblt. Müller d. 7. m Stabe dies

zum Hauptm. den Oblt. Haase, Assist. an d. 1 Maj. z. D. Schreiner

Art. und Ing. Schule zum g Hauptm. den

Regent Luttpold z Hauptm. ohne Pate zu befördern: Mil. Schießschule; zu charakterisieren: Kom. d. Landw. Bez. Hof

b. bei den Sanitätsoffizieren: ssist. Aerzten in ihren Tr. Teilen sger d. 12 g. Bats. König, 21. Inf. Regts. chwerin, Dr. Voelckel d.

c. bei den Veterinäroffizieren: nt. Veter. Dr. Scholl d. 10. Feldart. Regts.

als Oberstlt. den

d. M. zu A virI 8. 72 enba 1. u 5 lctents, 85 Selr 84

ranz’e Ner Feld. 8 en urg⸗

am 26. d. M. den U zum Veter. zu befördern;

d. bei den Beamten: ßiger Weise zu versetzen: d. Int. I. A w Revisionsstelle im ʒ unter Enth. von d. Ste

Inf. Regts. Prinz Dr. Scheicher d. Großherzo

am 26. d. Mts. die Int. Kr. Min. unter Ernennung zum Rexroth d. Kr. lle als Vorst. d. beide mit der Wirksamkeit vom

Räte: Höbel Vorst. der Rechn. Min. zur Int. d. I. A. Rechn. Revisionsstelle im K 1. August d. J. Marineinfanterie.

Balholm, an Bord S. M. J. von d. Fortif. Tsingta

„Hohenzollern“, 25. Juli.

„Hauptm. u, dem III. Stamm⸗

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

herigen etatsmäßigen Pro Dr. Wilhelm K s⸗ und staatswi Greifswald zu ernenne

ssor an der Technischen ähler zum ordentlichen

Hochschule schaftlichen Fakultät

Professor in der recht der Universität in

angelischer Oberkirchenrat.

gelischen Gemeinde zu I, Brasilien) gewählte bestätigt worden.

Pfarrer der deutschen evan umpho (Rio Grande do Su

Baräo do Tri Pastor Karl Toe bke ist für dieses Amt

Nichtamtliches. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 30. Juli 1914.

eine Majestät der Kaiser und König nahmen im Neuen Palais bei Potsdam den Vor⸗

gestern nachmittag ers Dr. von Bethmann Hollweg

trag des Reichskanz

g des „W. T. B.“ t, und zwar die lImshaven,

ie deutsche e in ihre H dseeschiffe vorge Ostsee gestern früh nach Kiel.

Flotte ist einer Meldun eimatshäfen zurückgekehr stern abend na

sident der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin

Der Prä 8 und hat die Dienst⸗

Rüdlin ist geschäfte wieder überno

aub zurückgekehrt

In der gestrigen Sitzung der Kammer der Abgeord⸗ neten kam es bei Beratung des Eisenbahnetats zu er⸗ regten Szenen, als der Verkehrsminister von Seidlein auf die destruktiven Tendenzen des süddeutschen Eisen⸗ bahnerverbandes hinwies und dabei an die Mehrheit des Hauses laut Meldung des „W. T. B.“ mit folgenden Worten appellierte:

„Wollen wir die Herrschaft über das Personal und damit über den Betrieb und das Wohl und Wehe des Vaterlandes einem Dr. Sueßheim und Roßhaupter überlassen? Die Angriffe dieser Herren berühren nicht einmal meine Fußsohlen. Die Antwort darauf muß seitens aller deutschen Etsenbahnverwaltungen lauten: Niemals!“ (Lebhaftes Bravo im Zentrum, während zu gleicher Zeit auf seiten der Sozialdemokraten großer Lärm ent⸗ stand und der Minister mit Schimpfworten und Beleidigungen geradezu überhäuft wurde.) Der Präsident war machtlos. Der Minister stand während der ganzen Szene ruhig auf seinem Platze. Er betonte, daß die rechtliche Frage, ob dem Eisenbahn⸗ personal das Streikrecht gewährt werden könnte, ganz klar liege. Nach der Rechtslage finde diese Bestimmung auch auf das Straßenbahnpersonal Anwendung. So wichtige Betriebe, wie die Armee und die Verkehrsanstalten, dürften durch eine Massen⸗ arbeitseinstellung nicht lahmgelegt werden. Das set der Stand⸗ punkt der Regierung, und von diesem Standpunkt aus müsse das versagt und der füddeutsche Eisenbahnerverband bekämpft werden.

In einer persönlichen Bemerkung verteidigte sich der Abgeordnete Dr. Sueßheim gegen die Anwürfe des Ministers, indem er unter stürmischem Beifall der Sozialdemokraten schloß: Ein Minister Seidlein kann die Sozialdemokratie überhaupt nicht beleidigen.

8

1 8 Oesterreich⸗Ungarn.

Auf Grund von Erkundigungen von unterrichteter Seite melden die Wiener Blätter, daß der Minister des Aeußern Graf Berchtold dem englischen Botschafter erklärt habe, daß die österreichisch zungarische Regierung für den Vermittlungs⸗ vorschlag des Staatssekretärs Grey sehr dankbar sei und die guten Absichten der englischen Regierung vollauf zu schätzen wisse. Die friedliche Beile Wung des Konflikts mit Serbien sei jedoch nicht Kerr möglich, da die Kriegs⸗ erklärung an Serbien bereits unterzeichnet gewesen sei.

Aus der ganzen Monarchie kommen Meldungen, daß die Mobilisierung unter großer Begeisterung vor sich gehe. Be⸗ sonders bemerkenswert sei es, daß alle Nationalitäten des Reiches ohne Unterschied wetteifern, dem Ruf nach den Waffen Folge zu leisten. Tausende von Freiwilligen melden sich zum Waffendienst.

Der Unterrichtsminister H ussarek von Heinle in hat an die akademische Jugend einen Aufruf gerichtet, in dem er daran erinnert, daß auch der nicht ins Feld ziehenden Jugend die Möglichkeit geboten wird, werktätig für das Vaterland zu wirken, indem sie ihre Kräfte der freiwilligen Kranken⸗ pflege widmet und sich der öffentlichen Verwaltung zu Diensten für das allgemeine Wohl zur Verfügung stellt. Schließlich appelliert der Minister an die Jugend, eingedenk zu sein in schicksalsschwerer Stunde der erhabenen Größe der Vergangen⸗ heit. Dann sei die Sicherung der Ehre und des Ruhmes des Vaterlandes auch ihre Tgot⸗ ““

Der Kaiser und der Erzhelgog⸗Thronfolger sind heute mittag in Wien eingetroffen und haben sich nach Schön⸗ brunn begeben. Die Begrüßung des Monarchen durch die seit dem frühen Morgen des Kaisers harrende Wiener Be⸗ völkerung, von der sich Hunderttausende an der Einfahrtsstraße eingefunden hatten, gestaltete sich zu einer überwältigenden Kundgebung.

Einer Meldung des Wiener „K. K. Telegraphen⸗ Korrespondenzbureaus“ zufolge haben die Serben gestern um 1 Uhr 30 Minuten früh die Brücke zwischen Semlin und Belgrad gesprengt. Oesterreichische Infanterie und Artillerie hat darauf im Verein mit den Donaumonitoren die serbischen Positionen jenseits der Brücke beschossen. Die Serben haben sich nach kurzem Kampfe zurückgezogen. Die Verluste auf österreichischer Seite sind ganz unbedeutend.

Vorgestern ist es einer kleinen Abteilung österreichischer Pioniere im Verein mit Mannschaften der Finanzwachen ge⸗ lungen, zwei serbische Dampfer, die mit Munition und Minen beladen waren, wegzunehmen. Die Pioniere und Finanzwachen überwältigten nach kurzem, aber heftigem Kampf die an Zahl überlegene serbische Schiffsbesatzung, setzten sich in Besitz der Schiffe samt deren gefährlicher Ladung und ließen sie von zwei österreichischen Donaudampfern wegschleppen.

8

Großbritannien und Irland.

Der Ministerrat trat gestern vormittag zu eine itzung zusammen. Der Erste Lord der Admiralität Churchill, der Staatssekretär des Auswärtigen Amts Grey und Lord Haldane blieben noch einige Zeit mit dem Premierminister Asquith zusammen, nachdem ich die übrigen Minister ent⸗ fernt hatten.

Amtlich wird gemeldet, daß die militärischen Behörden keine Maßregeln getroffen hätten, die den Charakter einer Mobilisierung trügen. Die Befehle, die gegeben worden seien, wären lediglich Vorsichtsmaßregeln defensiven Charakters. Die Maßregeln in der Marine seien ebenfalls Vorsichtsmaßregeln, es sei keine Mobilisierung angeordnet worden.

Im Oberhause führte gestern Lord Morley in Be⸗ antwortung einer Anfrage Lord Lansdownes betreffs der poli⸗ tischen Lage, wie „W. T. B.“ meldet, aus:

Er habe sehr wenig über die Lage mitzuteilen. Ganz Europa sei wie aus einem Traum erwacht. Er sei sich der weitreichenden Möglichkeiten, die sich angesichts der Kriegserklärung er⸗ öffneten, lebhaft bewußt. Was den besten Weg betreffe, den Krieg von den zunächst nicht unmittelbar betroffenen Ge⸗ bieten abzuwenden, so seien alle anderen Länder hierüber in Unter⸗ handlung begriffen. Ueber den Anteil der britischen Regierung an diesen internationalen Verhandlungen sei dem bereits Gesagten nichts hinzuzufügen. Die Regierung werde ihre ernstlichen Bemühungen unablässig fortsetzen, da sie mit allen Verwicklungen und Schwierig⸗ keiten der europäischen Lage wohl vertraut sei. Sie werde nicht von den Anstrengungen ablassen, der Sache des internationalen Friedens zu dienen, um so eine ungeheure Katastrophe zu vermeiden.

In der gestrigen Sitzung des Unterhauses standen gleichfalls die gegenwärtige Lage betreffende Anfragen auf der Tagesordnung. 1

Auf eine Anfrage Bonar Laws erklärte der Premierminister Asquith, obiger Quelle zufolge, die Lage sei in diesem Augenblicke von größtem Ernst, und er könne zweckmäßigerweise nur sagen, daß die Regier in ihren Bemühungen nicht nachlasse, alles, was in ihrer Macht stehe, zu tun, um

das Areal eines möglichen Konflikts zu

Hocks fragte, ob Lloyd George sich mit d

Verbindung gesetzt hätte, um eine Versam

zuberufen, damit Schritte ergriffen würden, um zur gegenwärtigen Finanzlage Stellung zu nehmen, und, falls dies nicht geschehen sei, ob er die Zweckmäßigkeit eines sofortigen derartigen chrittes er⸗ wägen wolle. Der Kanzler des Schatzamts Lloyd George er⸗ widerte, er habe mit der Bank von England Rat gepflogen, und es sei ihm gesagt worden, daß gegenwärtig nichts in der Finanzlage eine solche Anregung notwendig oder zweckmäßig erscheinen ließe.

Frankreich.

Der Präsident Poincaré ist gestern mittag in Paris er eingetroffen und von den Ministern und dem russischen Botschafter Iswolski empfangen worden.

Der deutsche Botschafter Freiherr von Schoen hatte gestern vormittag, wie „W. T. B.“ meldet, mit dem stellver⸗ tretenden Minister des Aeußern Bienvenu Martin neuer⸗ dings eine Unterredung über die Möglichkeiten einer Lokalisierung de s österreichisch⸗serbischen Konfliktes.

Gestern nachmittag trat der Ministerrat unter dem Vorsitz des Präsidenten Poincaré zusammen und beschäftigte sich ausschließlich mit der auswärtigen Lage.

Die Gruppe der Radikalen und der Sozialistisch⸗ Radikalen hat durch eine Abordnung gestern nachmittag dem Ministerpräsidenten Viviani eine Erk lärung überreichen lassen, in der, obiger Quelle zufolge, ausgedrückt wird, daß die Gruppe die Festigkeit und Weisheit der republikanischen Regierung in der gegenwärtigen Lage anerkenne und sich in patriotischem Gefühl und Vertrauen aufs engste mit ihr solidarisch erkläre.

Die internationale technische Kom mission, die beauftragt ist, das Projekt der Hafenkonzession von

anger zu prüfen, hat gestern die Prüfung der neuen Vor⸗ schläge der Internationalen Gesellschaft für die Entwicklung von Tanger beendet. Ueber die technischen und finanziellen Grundlagen der Konzession ist, wie „W. T. B.“ meldet, nahezu Uebereinstimmung erzielt worden. Die Kommission wird im

November wieder zusammentreten, um den endgültigen Text

der Konvention nd das Lastenheft festzusetzen. 8

Gestern abend ist einer Meldung des „Reuterschen Bureaus“ zufolge in den Bezirken von Kiew, Odessa, Moskau und Kasan die Mobilisierung angeordnet worden. In jedem Bezirk stehen vier Armeekorps in Friedens⸗ stärke; durch die Mobilisierung werden die 16 Armeekorps auf die Stärke von 32 Armeekorps gebracht. Kasan ist der Zentral⸗ bezirk, von dem aus die Reserven für die Westgrenze zu⸗ sammengezogen werden.

Die Seeverwaltung teilt mit, daß die Feuerschiffe vor Libau, Luserort und Ssarytscheff von ihren Stand⸗ orten entfernt worden sind. Der Leuchtturm vonRenscher

und die Leuchtfeuer von Roengrund und Smultongrund

sind ausgelöscht worden. Bei Sewastopol sind alle F

und Leuchttürme außerhalb des Chersones ausgelöscht worden.

Die Einfahrt nach Sewastopol ist während der Nacht verboten.

In Gegenwart des Kaisers Nikolaus Aspiranten der Marineschule worden. Bei dieser Gelegenheit rich Ansprache an sie, in der er, wie u. a. sagte:

Ich habe befohlen, Sie angesichts der ernsten Ereignisse, die

Rußland jetzt durchzumachen hat, zusammenzuberufen. Während des Dienstes als Offizier, der Sie erwartet, vergessen Sie nicht, was

Ihnen sage: Glauben Sie an Gott und haben Sie den Glauben an den Ruhm und an die Größe unseres mächtigen Vaterlandes.

Auf Befehl des Kaisers ist die Wirkungskraft des am

5. April 1914 bestätigten Beschlusses des Ministerrats über die 8

Bedingungen des Erwerbes von Immobilien durch

Aktiengesellschaften sowie über die Einschränkung der Teilnahme von Israeliten an Aktiengesellschaften zeitweilig

gehoben worden.

Gestern nachmittag wurde in St. Petersburg auf Anregung der vereinigten slavischen Gesellschaften in der Kathedrale von Kasan eine Messe zelebriert, der der serbische Gesandte Spalaikowitsch und die Mitglieder der serbischen Ge⸗ sandtschaft beiwohnten. Nach der Messe bildete sich ein Zug aus mehreren tausenden, hauptsächlich der Intelligenz angehörenden Personen, der sich unter dem Absingen der Nationalhymne und mit Hochrufen auf Serbien über den Newskyprospekt bewegte. Vor der serbischen Gesandtschaft wurden Reden gehalten und vor der französischen Botschaft Hochrufe auf Frankreich und England ausgebracht. In Moskau und Odessa fanden gestern gleichfalls serbenfreundliche Kundgebungen statt

11“ 18 G Italien.

Anläßlich des gestrigen Todestages König Humberis ist im Pantheon in Rom in Gegenwart des önigs, der Königin⸗Witwe, des Ministerpräsidenten, der Minister und der Behörden eine Messe zelebriert worden.

Der König empfing im Laufe des Tages den Minister⸗ präsidenten Salan dra, den Minister des Aeußern Marchese di San Giuliano, den Kriegsminister, General Grandi und die Chefs des Generalstabes und des Admiralstabes in Audienz und reiste darauf nach Santa Anna Valdieri, wo sich die Königin und die Prinzen befinden.

Niederlande.

6 er Staatsrat ist gestern, wie „W. T. B.“ melbhet, zu einer dringenden Sitzung einberufen worden, um eine Vor⸗ lage zur Rektifizierung der Maßnahmen zu prüfen, die bereits ergriffen worden sind, um Miliz und Landwehr unter den Waffen zu behalten.

Das Amtsblatt veröffentlicht eine Erklärung, daß die Niederlande während des österreichisch⸗serbischen Krieges streng neutral bleiben.

Albanien.

Wie die „Agenzia Stefani“ meldet, haben sich die Offi⸗ ziere der holländischen Mission vorgestern zum Fürsten begeben, um ihm die Unmöglichkeit auseinanderzusetzen, ihr

Mandat zu erfüllen. Der Fürst behielt sich seine Ent⸗ scheidung vor. 8

Wie „W. T. B.“ meldet, haben nach einer von dem Ver⸗ treter des Präsidenten Carbajal, Jose Castellot, in Washington

kingegangenen Botschaft Carranza und C arbajal den Grund⸗

agen des Friedensabkommens zugestimmt.

XX“ es „W. T. B.“ aus Befehl des Generals lli stehende italienis 27. d. M. etr ung in der ucht geschlage em eine große Auf seiten der It s getötet, ein

nghasi haben

Mambretti und des che Kolonnen durch va tausend Rebellen, one von Kaulan sich Die Rebellen ver⸗ Menge Waffen aliener wurden

Nach Meldungen zwei unter dem bersten Martine gemeinsames Vor die in aus

verschanzt h

gehen am gezeichneter Stell atten, in die loren 145 Tote und ließe und Munition im Stich. ein Weißer und sieben Askari daten verwundet.

Statistik und Volkswirtschaft.

Die Ostpreußische Landgesel jahre 19

schäftsbericht

Faft im Rechnungs⸗

schtenenen Ge Königsberg für die Zeit v. nehmen wir über die Tätiakeit d gen Jahres auch die Durchfü gen ist, die folgenden Mittei iedlungsarbeit der pital durch Beschluß d 3 um 500 000 auf hig und befriedigend weite t im Berichtsjahre zum Kauf ße von 35 760 ha geg 4 980 ha im Jahre vorher. 10 Güter und Grundstü e von 7 428 320 ℳ. Der ägt etwa 305 gegenüber ch unbedeutend, gestiegen. siedlung ausgelegt wurden ein üheren Jahren 20 Güter mit ein a mit 622 ausgel⸗ verkauft worden ist. 34 859,25 ha zur Besiedlu lbständige Rentengüter

Die Zahl der in der Zeit vom 1. A angesetzten Ansiedler beträgt 327 o aus Ostpreußen, 83 = 27 % aus dem Ausland (deu zum 1. April d.

der Ostpreußischen Land⸗ April 1913 bis ieser Gesellschaft, hrung des Besitz⸗

stpreußischen Landgesellschaft, er Generalversammlung vom 7 650 000 erhöht worden Es wurden der 187 Grundstücke enüber 167 Grundstücken von Von diesem Angebot cke mit 6085 ha zum Durchschnittspreis für den 298 im Jahre vorher, ist

schließlich des Bestandes er Aufteilungsfläche von von denen die Mehrzahl bis zum 1. April 1914 denen 22 002,69 ha als unter Rentenrecht ver⸗

pril 1913 bis 31. März 1914 a. Von ihnen stammen dem übrigen Deutsch⸗ tsch⸗russische Rück⸗ J. von der Ost⸗

ʒDemm soeben er gesellschaft

31. März 1914 ent der seit dem Herbst festigungsgese

deren Betriebska 25. Oktober 191 ist, hat sich ru Gesellschaf

insgesamt 3 angekauft w samtkaufpreis Morgen betr.

r entwickelt. angeboten:

egten Stellen,

Insgesamt waren ng bestimmt, von bezw. als Zukäufe

auf 3680,04 h 154 79 land und 90 = wanderer). Insges⸗ preußischen

amt sind bis Landgesellschaft Von ihnen stammen 667 (410 gen Deutschland, Man kann die in den völkerung auf etwa 9 Neuschaffung von 57 Dörfer Im Berichtsjahre sind rund 1975 zuschaffung von 9 32 % Arbeiter⸗

°) aus Ostpreußen, und 364 (22 %) waren Ansiedlungen der Ge⸗ 750 Seelen berechnen. iI mit je 1600 Morgen Personen angestedelt Dörfern entspricht. Handwerkerstellen bis zu und Mittelbauernstellen 974 Stellen, 8 % Großbauernstellen

jahre und des starken Auftretens der der Schweinepest sind die Renten⸗ Pünktlichkeit eingegangen.

siedlungsreifen Herstellung e und Stellendränage, Wiesen⸗ es usw. sind im Mitteln aufgewendet worden. Wiesenmeliorationen sind auf

rtrag vom 25. Okto esellschaft von der Re⸗ itzfestigun

russische Rückwanderer. sellschaft angesiedelte Be Dies entspricht der

was der Ne⸗ gebildet worden: 10 Morgen = 521 Stellen, 60 % Klein von 10 bis zu 100 Morgen und Restgüter = 127 Stellen.

Trotz zweier schlechter Ernte Maul⸗ und Klauenseuche sowie und Zinszahlungen mit erfreulich Hebung der Landeskultur und z erworbenen Flächen durch systematls meliorationen, Ausbau 82 621 aus eigenen dräniert sind 181 ha, genommen.

Ueber die durch Ve preußischen Land führung der Be wie nichts sagen. bis zum Schluß des Geschäftsjahres anträge ein; jedoch konnte noch keine gültigen Abrechnung du tzfestigungsanträgen wurden 2

erichtsjahre Systematisch 399 ha vor⸗

ber 1913 der Ost⸗ gierung übertragene Durch⸗ zeit natürlich noch so gut chaft von November v. J. Besitzfestigungs⸗ ache vollständig

des Wegene

insgesamt 882

Besitzfestigungss rchgeführt werd 96 abgelehnt bezw. zurückgezogen.

Großbritanniens und Irlands verglichen mit dem Deutschlands.

Wie die „Stat. Korr.“ auf Grund der in den 1900 und 1913 des „Statistical Abstract for t gaben mitteilt, hat sich der Irlands in dem 40äh entwickelt:

Der Viehbestand von 1872 bis 1912,

Jahrgängen 1886, he United King- Viehbestand Groß⸗ rigen Zeitraum von Es waren vorhanden

32 183 624 32 150 342 27 391 261 29 337 185 33 562 406 30 498 021 29 981 571 29 584 401 29 035 097 29 006 548 29 135 192 29 932 064 31 245 836 31 251 777 31 082 461 30 402 428 28 886 561 . nd Irlands zeigt in heute das gleiche Bild herrscht nach der Bestandsziffer tem die Schafhaltung vor. der (1912 rund 12 Millionen te Schweine, die mit rund Bestandsziffer des Jahres 1872 ferde bestand schließlich ist

gen 1872 um 3,3 Millionen Stück oder dagegen im gleichen Zeitraume fortgeschritten sind, so kommt iche Bedeutung zu, wie etwa der die sich seitdem innerhalb der In Deutschland gibt es 912) fast nur noch ein 1873 (rund 25 Millionen m gleichen Zeitraume um H. zunahm und der Schweine⸗ von nicht weniger als 14,8 Millionen In Deutschland ist also die und Schweinehaltung so Viehwirtschaft diese Ent⸗ eichnen hat.

sich zahlenmäßig beblich

gland entfielen im Jahre 1872 auf hre 1912 rund 60 Rindviehein⸗ 873 ein Bestand von

Rindvieheinheiten auf je

dom“ enthaltenen An⸗ britanniens und

1872 bis 1912, wie folgt, Schweine

10 598 677 11 475 808 10 964 432 11 338 197 11 368 730 11 535 070 11 632 235 11 649 780 11 588 560 11 697 592 11 720 546 11 726 215 11 825 984 11 874 594

Der Viehbestand Großbritanniens u seiner Zusammensetzung na wie vor 40 Jahren: r (1912 rund 29 Millionen Stück) bei wie 1872, die Rin An dritter Stelle stehen d 4 Millionen Stück nicht über die (4,2 Millionen) hinauskommen; un . auf rund 2 Millionen Stück stehen geblieb

Wenn auch die Schafe ge gegangen, die Rinder tück oder 22,6 v. H dieser Bewegung doch keine grundsätzl geradezu revolutionären Wandlung, deutschen Viehwirtschaft vollzogen hat. heute mit rund 58½ Millionen Fünftel des Schafbestan Stück), wogegen der Rinderbestand i 4,4 Millionen oder 27,9 v. bestand sich mit einer Vermehrun ck mehr als verdreifa Schafhaltung der weit intensiveren Ri gut wie gewichen, während die englische Intensität nicht zu verz che Gesamtviehbestand schneller entwickelt hat als der englische, Merkmalen hervor: In En 100 ha der Gefamtfläche 53, heiten, wogegen in Deutschland i 1912 ein solcher von 61

ch Viehgattungen nach wie vor

Dann folgen,

wicklung zu höherer Daß der deuts

m Jahre 1

46 und im J

100 ha vorhanden war. Ferner: auf 100 Einwohner entfielen im Jahre 1872 in England 52, in Deutschland (1873) 60, im Jahre 1912 in England 41, in Deutschland dagegen 50 Rindvieheinheiten. In beiden Ländern ist die Viehhäufigkeitsziffer zurückgegangen, und zwar un⸗ gefähr in gleichem Grade, obgleich die Beoölkerung in Deutschland erheblich rascher zugenommen hat; denn in England stieg die Be⸗ völkerungsziffer von 1872 bis 1912 um 43 v. H., in Deutschland von 1873 bis 1912 aber um 59 v. H.

Daß der englische Viehbestand die hohe Zahl der Schafe mag zum Teil mit den besonderen Bedürfnissen der hoch entwickelten englischen Textilindustrie zusammenhängen bei weitem nicht die Aufgaben erfullt wie die deutsche Viehwirtschaft, geht auch aus den Zahlen des auswärtigen Handels hervor: England zahlte im Jahre 1912 für Fleisch aller Arten ausschließlich der eingeführten Schlacht⸗ tiere) nicht weniger als 985 Millionen Mark an das Ausland, während Deutschland seine Fleischerzeugung im gleichen Jahre nur um 124 Millionen Mark aus dem Auslande zu ergänzen hatte, wobei noch die außerordentlichen Verhältnisse des Jahres 1912 zu berück⸗ sichtigen sind, hervorgerufen durch den jähen Sturz der Schweinerahl (in Preußen um 1,8 Million oder 10,2 v. H.). Im Jahre 1911, das einen Rekord der inländischen Schweineerzeugung (Bestand in Preußen 17,2 Millionen Stück) zu verzeichnen hafte, belief sich die an das Ausland für Fleisch abgegebene Summe für Deutschland nur auf rund 86 Millionen Mark, während England in diesem Jahre für 940 Millionen Mark Fleisch einführte.

Der Engländer zahlte für den Kopf der Bevölkerung im Jahre 1912 für Fleisch rund 22 an das Ausland, wogegen der Deutsche im gleichen Jahre noch nicht 2 (1,87 ℳ) seines Aufwandes für Fleisch an das Ausland abgab, also seinen Fleischverbrauch nahezu ausschließlich bei der eigenen Viehwirtschaft deckte.

Die Weinmosternte in Deutschland im Ja hre 1913.

Im ersten „Vierteljahrsheft zur Statistik des Deutschen Reichs“, Jahrgang 1914, werden die Ergebnisse der Weinmosternte des Jahres 1913 bekanntgegeben. Die gesamten im Ertrage stehenden 105 876 ha deutschen Reblandes haben im Jahre 1913 einen Mostertrag von 1 004 947 hl mit einem Werte von 48 449 453 ge⸗ bracht, also durchschnittlich 458 auf 1 ha. Im Vorjahre betrug bei etwas größerer Fläche (108 840 ha) der Most⸗ ertrag 2 019 392 hl im Werte von 94 390 973 oder durch· schnittlich 867 auf 1 ha Nach der Farbe des Weines unter⸗ schieden, lieferten im Berichtsjahre 81 497 ha an Weißweinmost 886 101 hl im Werte von 43 660 294 ℳ; von 12 872 ha wurden 103 673 hl Rotwein im Werte von 4 083 753 geerntet, und 11 507 ha ergaben 15 173 hl gemischten Wetn im Werte von 705 406 ℳ.

Ein Vergleich des Berichtsjahrs mit den weiteren Vorjahren zeigt, daß Erntemenge und ⸗wert hinter dem Durchschnitt der letzten 11 Jahre um mehr als die Hälfte zurückbleiben; denn es betrug

der Hektarertrag der Wert des Mostes hl Millionen Mark 1913. 9,5

1893/9g8 . . . 25,6 1902/112 . . 23,0

Zur Arbeiterbewegung.

Der seit zehn Tagen bestehende Ausstand der Straßenbahner in Kristiania ist, wie die „Köln. Ztg.“ meldet, am 28. d. M. durch gütlichen Vergleich beendet worden, Die Ausständigen erhalten ihre früheren Plätze wieder. 8 1

Kunst und Wissenschaft.

Herstellung der effektiven Sonnentemperatur. In der naturwissenschaftlichen Sektion der Schlesischen Gefellschaft für vaterländische Kultur in Breslau hielt gestern der Gehetme Re⸗ gterungsrat, Professor Dr. Lummer, dessen Entdeckung der flüssigen Kohle vor einigen Monaten soviel Aufsehen erregt hat, einen Vortrag, aus dem hervorging, daß es ihm geglückt ist, die Temperatur der Kohlenbogenlampe über die effektive Sonnentemperatur von rund 6000 Grad hinaus zu steigern. Wie „W. T. B.“ berichtet, hatte Professor Lummer einwandsfrei festgestellt, daß die Krater⸗ temperatur der in freier Luft brennenden Bogenlampe über ihre kon⸗ stante Verdampfungs⸗ bezw. Siedetemperatur durch noch so große Energiezufuhr nicht gesteigert werden kann. Sollte dies wirklich der Fall sein, so war zu erwarten, daß die Kratertemperatur mit ab⸗ nehmendem Druck des äußeren Mittels abnimmt und mit erhöhtem Druck steigt. Bei seinen Versuchen mit vermindertem Drucke beobachtete Lummer zum ersten Male, wie bekannt, die Kohle im flüssigen Zustande. Brachte er den Krater in festem Zustande zum Verdampfen, so nahm seine Temperatur tatsächlich mit abnehmendem Druck ab. Bei seinen Versuchen mit erhöhtem Druck (bis etwa 25 Atmo⸗ sphären) stellten sich große technische Schwierigkeiten ein, über⸗ haupt einen elektrischen Lichtbogen zu erzielen. Schließlich gelang es ihm durch Verwendung geeigneter Kohlensorten auch bei erhöhtem Druck einen „wahren“ und „stationären“ Lichtbogen herzustellen, der eine dem jeweiligen Ueberdruck entsprechende Heizwirkung Gund maximale Temperatursteigerung auf die Krater aus⸗ übte. Der Vortragende projtzierte das vergrößerte Abbild des Kraters seiner „Drucklampe“ zugleich mit demjenigen einer gewöhnlichen „atmosphärischen Lampe“, sodaß man ohne weiteres die sehr viel größere Flächenhelligkeit bezw. gesteigerte Temperatur der Druck⸗ lampe beurteilen konnte. Die von Professor Lummer bis jetzt hergestellten hohen Temperaturen übertreffen die bisher bekannte höchste Temperatur um etwa 3000 Grad. Obgleich der Vortragende mehr das wissenschaft⸗ liche Interesse betonte, so kann man seiner neuen Entdeckung doch schon jetzt eine große Bedeutung voraussagen und zwar auf beleuchtungs⸗ technischem, chemischem und therapeutischem Gebiete. Denn die technische Verwirklichung der Lummerschen Drucklampe („Sonnen⸗ lampe“) dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Diese Lampe würde als Scheinwerferlampe zumal für unsere Kriegsmarine in Frage kommen, und außerdem als Lichequelle, die ein dem Sonnenlicht ähnliches weißes“ Licht ausstrahlen dürfte. Die vorgetragene Materie ist obiger Quelle zufolge ausführlich in Lummers Broschüre: „Ver⸗ flüssiung der Kohle und Herstellung der Sonnentemperatur“ beschrieben, die in einigen Tagen im Verlag von Fr. Vieweg u. Sohn in Braunschweig erscheint. Die Aufnahme dieser neuen Resultate hat das Erscheinen der schon seit längerer Zeit mit Spannung erwarteten Broschüre Lummers über die Verflüssigung der Kohle bis jetzt verzögert. Mit um so hoßerer Befriedigung dürfte ihr Erscheinen begrüßt werden, da sie zwei wissenschaftlich und technisch gleichbedeutsame Entdeckungen umfaßt.

Eine russische Expedition nach Inn erasien. Der Oberst

P. Koslow bereitet gegenwärtig seine 6. Expedition nach Zentral⸗

asien vor, die Ende Juli d. J. von Kjachta aus angetreten werden soll. Die Expedition erfolgt im Auftrag der Kaiserlichen Geo⸗ graphischen Gesellschaft in St. Petersburg und der Kaiser hat 50 000 Rubel für sie zur Verfügung gestellt. Die Expedition setzt sich aus früheren Reisegefährten Koslows zusammen, unter denen sich ein Geograph, ein Botaniker, ein Ethnograph, ein Orientalist und als Dolmetscher ein Burjate sowie Offiziere des Transbaikalkosakenbeeres befinden werden. Die Expedition wird ihren Weg durch die Mon⸗ golei über Chara⸗choto, die auf Koslows letzter Reise gefundene Tangutenstadt, und östlich am Kuku⸗nor vorbei nach Zasdam nehmen, um sich von hier in die chinesischen Provinzen Han⸗su und Szeischuan zu wenden. Die Marschroute des Rückwegs st nach „Petermanns Mitteilungen“ noch nicht festgesetzt. Koslow sieht die Aufgabe der Expeditton in der endgültigen Lösung von Fragen, die die letzte Reise aufgeworfen hat, sowie in kartographischen Arbeiten in den wenig be⸗ kannten Gebi die er sich zum Ziel gesetzt hat.

t weniger be⸗ Ernte im Bereiche dieser fast überall die Ansicht rchschnittsergebnis der

Bei der Verwaltung der Südwestbahnen gehen jetz friedigende Nach Bahnen ein. vertreten, daß der dier letzten drei Ernten bedeu von seiten der Bahnve zeitigen Transport der Ernteertr werden in diesem Jahre nach etwa 100 Millionen weil ganz Bessarabien ts Podolien schon

richten über den Ausfall der zwei Wochen war hier jährige Ertrag das Du tend überschreiten würde. Demzufolge wurden g energische Maßnahmen für recht⸗ Wie sich aber nunmehr ungefährer Schätzung eide weniger geerntet

äge getroffen. herausstellt,

voraussichtlich werden als im Vorjahre,

liche Teil des Gouvernemen fortwährend von Regengüsse während andererseits an ver Podolien und Wolhyni n angerichtet hat. waltung der Südwe die Wege geleiteten portkampagne zum Kaiserlichen Konsul

einigen Wochen Hagelschlägen heimgesucht werden, denen Stellen der Gouvernements haltende Trockenheit großen cht dessen hat sich die Ver⸗ esehen, die von ihr bereits in für die Trans⸗

en die an

In Anbetra stbahnen veranlaßt g.

außerordentlichen Teil wieder rückgä s in Kiew vom 25.

Vorkehrungen ngig 8 machen.

Ernteergebnisse in Bulgarien.

gegen Ende Mat eingetretenen

während des Monats Juni alten Sti zen Unterbrechunge weckten Befürchtungen einer ergebnisses etwas übertrieben n, deren Schnitt z. Zt. im p n Orten, insbesondere in N terungsverhältnisse gelitten a m ganzen genommen auf eine

er Sicherheit gerechnet werden könn Der Schnitt der vorzüglicher Ver⸗ ne sehr gute Ernte. und Reisfelder von versprechen überall hat dagegen durch die an⸗ en Schaden erlitten, indem die⸗ a und anderer Krankheiten des Futtergräser versprechen stigen Witterung konnte aber des Berichtsmonats erfolgen. Sofia vom 21. Juli d. 33

übermäßigen Is (14. Juni n andauerten, erheblicheren gewesen zu ollen Gange ordbulgarien ber nicht in

Obwohl die schon Niederschläge auch bis 14. Juli (n scheinen doch di Beeinträchtigung des Ernte Die Wintersaate st, haben zwar an viele durch die ungünstigen Wit dem Maße, daß nicht noch aute Mittelernte“ mit einig Frühjahrssaaten Gerste ist fast überall fassung und verspricht in Die Witterungsverhält sehr günstigem Einfl einen sehr reichen E feuchte Witterung ernstlich Auftreten der Peronospor

ungemein begünstigte. infolge der ungün n erst gegen Ende chen Konsulats in

euen Stils) mit kur e dadurch ge

stehen durchweg günstig. beendet. Der Mais steht in sbesondere in Nordbulgarien ei nisse waren auch für die Tabak⸗ Die Zuckerrübenfelder

Weinstocks einen reichen Ertra das Abmähen derse (Bericht des Kaiserli

Ernteergebnisse in Chile.

den Ausfall der Ernte 1913 besonders aber aus dem S ende Trockenheit der Monate

14 lauten fast recht un⸗ November bis Puerto Montt, erte eine gedeih⸗ und nur da, wo es künstliche mittelmäßiger dürftiger Bestand dem Weide⸗ onders gelitten hat der sen Valdivia und Puerto le kaum für den eigenen Exvort übrig bleibt und s so ungünstig, daß bis allen importiert worden ich die vorjährige Ernte irten eine fühlbare Geld⸗ üllung ihrer Verbindlich⸗ Bezirks zurückwirkt. küllerweizen ergab, m; der Preis bewegt sich in chen 13 und 16 ½ Pesos quihuesee auf 16 8 pro oggen reicht die Ernte im nsum, bis auf den Bezirk gend ausgefallen ist. Der z, für Gerste 16—19, für Kartoffelernte ist in den Bezirken wie im Bezirk in den Bezirken sodaß man Bezirken ange ste gut entwickelt; der ch die Obsternte kann Pfirsichernte im Bezirk chsb auunternehmen im ßigen Ertrag geliefert; amen betrug etwa 8 Pesos chs in Europa zurzeit nicht Jahre verringert

Die Berichte über aus dem ganzen Lande, befriedtgend. Februar, in den Bezirk stellenweise noch durch liche Entwicklung der Bewässerung erzielt werden.

Die anhalt en Temuco, Valdivia und Nachtfröste verschärft, verhind

Aussaaten,

en überlassen worden. ganzen Distrikt zwisch , daß die Weizenernt sodaß nichts für den ist das Ernteergebni Weizen von Austr Bezirk Concepceiön au so ist unter den Landw die sie an der Erf end auf den Hande e, die durchschnittlich guten I s das Erntequantu nalttät des Weizens g), und steht am Llan in Hafer, Gerste und R n kaum für den einheimischen Ko via, wo die Haferernte befriedi ttspreis ist für Roggen etwa 14 sos für die Fonega. gend ausgefallen, ivia, stellenweise mitte stellenweise aber muco geradezu schlecht, Kartoffeln aus anderen ch trotz einiger Frühjahrsf os für die Arroba. Au et werden; speziell die

vieh zum Abgras

Montt befürchtet man Konsum reichen wird, im Bezirk Concepcion jetzt schon 700 000 hl sind. Da gerade im

eine ungünstige war,

knappheit eingetreten, keiten hindert und lähm Die Qualität der Ernt hat weniger gelitten, al Concepeiön je nach Q für die Fanega,

Durchschni Hafer etwa 9 ½ E⸗ stellenweise befriedi cepciön und Vald Puerio Montt,

Osorno und Te⸗ den Bezug von

Der Wein hat si Preis beträgt 8 als befriedigend bezeichn Coquimbo ist günstig a⸗ Bezirk Puerto M der Durchschnitts für 100 kg. günstig ist, so soll das

werden; voraussichtlich w

4000 Faß alles wurde nach Deut 45 Doll. für das Faß Ho zucht im Bezirk von

10 000 Haupt geschätzt, Lebendgewicht. vom 15. v. M

wiesen ist.

ontt hat nur einen mit preis für Stroh mit S Da die Marktlage für Fla Aussaatquantum in erden nur 150 ha Land mit ig und Wachs b twa 25 000 kg. Wachs. F.

er Durchschnittspreis war Kilo Wachs. Die Vieh⸗

Produktion von Hon etrug etwa

schland exportier nig und 3 Doll. für das Puerto Montt ent lanquibuesee nach und der Preis betrug 45 C t des Kaiserl. Generalko

Bauwesen.

rb für Vorentwürfe zu einer den in Rhe feld geborenen Ar J. und mit drei Preisen

Für den Ankau

Ein Wettbewer

realschule in Crefeld wird unter falen ansässigen s bis zum 2. November d. und 1500 ausgeschrieben. würfen stehen noch 1000 si noch die Architekten W. Kreis in Düsseldorf und G. Me indessen außerdem für ihre Entwü reisrichter sind u. a.: entrich in Crefeld,

Main und Professor P. Architekt, Professor J. E Wettbewerbsunterlagen si 3 ℳ, die dem

nland und West⸗ chitekten mit Frist von 4000, 3000 von zwei weiteren Ent⸗ m diese Preise bewerben

tzendorf in Essen a. d festes Entgelt erhalten. Königlicher Baurat Frankfurt am als Stellvertreter Offenbach am Main. Di bürgermelsteramt C

n, zu beziehen.

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Professoren Ruhr, die

Erster Beigeordneter, Architekten Fr. Thyri Bonatz in Stuttgart; berhardt in nd vom Ober Bewerber erstattet werde

Verkehrswesen.

sehr starker Anhäufung der Tele ch⸗Ungarn, den Balkanst die Telegramme dorthin große Ver

gramme nach Oester aaten und Rußland erleiden

sterium herausgegebenen

den Londoner Ver⸗ ferden gezogenen Wagen ist H. zurückgegangen, während H. beträgt. Mit elektrischen nach der letzten ährend die Zahl der Fahr⸗ u Zeit von 407 auf 552 Millicnen

glischen Verkehrsmini Angaben über Die Zahl der von P rderung bereits auf 6 Lastverkehr immer noch wurden 1911 rund 822 Mt Millionen Menschen befö tomntbusse in der gleiche

Aus einem vom en Blaubuch lassen sich kehr entnehmen. für die Personenbefö

Straßenbah Ziffer nur 797 gäste der Kraf