habung des Konkursverfahrens ist in Korea den Provinz⸗
gerichten: Chiho-hoin (eine Verschmelzung von Landgerichten 16 Amtsgerichten) übertragen worden. In den 13 . . oreas gibt es acht solcher Provinzgerichte und 55 Zweig⸗ provinzgerichte. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Sitz der Handelsniederlassung des Gemeinschuldners. Bisher ist Korea noch kein Fall eines Konkurses vorgekommen. Es fehlt omit an Erfahrungen, in welcher Weise und inwieweit die Provinz⸗ gerichte die bezüglichen japanischen Konkursbestimmungen zur An⸗ wendung bringen werden. Die Konkurseröffnung erfolgt jedenfalls ur auf Antrag. Die Gerichtssprache in Korea ist die japanische. Anträge bleiben unberücksichtigt. Urkunden in Sprache müssen von be laubigten Uebersetzungen Die Annahme und schriftliche Bevollmächtigung nes japanischen Rechtsanwalts wird sich daher für eine nicht⸗ panische Partei unter keinen Umständen umgehen lassen. Die Gerichte nehmen unbeglaubigte Anwaltsvollmachten entgegen. Wird lche Vollmacht von einer Gesellschaftsfirma erteilt, so muß derjenige, welcher die Vollmacht mit dem Firmennamen unter⸗ zeichnet, den Zusatz vertreten durch“ und seinen persönlichen Namen inzufügen. Dem Gericht ist alsdann noch in beglaubigter Form (am besten durch Attest eines japanischen Konsuls, andernfalls durch Auszug aus dem Handelsregister oder durch Notariatsbescheinigung) der Nach⸗ weis zu liefern, daß der betreffende Unterzeichner zur Firmenvertretung berechtigt ist. Die bewilligte Konkurseröffnung wird in denjenigen Zeitungen bekannt gemacht, welche das betreffende Provinzgericht für seine Veröffentlichungen bestimmt hat, was zu Beginn jeden Jahres geschieht. Bis jetzt sind für besagten Zweck hiesige japanische Lokalblätter ausgewählt worden. Es ist anzunehmen, daß über einen außerhalb der Haupt⸗ stadt, z. B. in Wönsan, eröffneten Konkurs auch die in Szul er⸗ scheinenden Zeitungen (vielleicht sogar die „Seoul Press“) Notizen bringen werden, sodaß die hiesigen fremden kaufmännischen Kreise nicht ununterrichtet bleiben und ihren heimischen Geschäftsfreun den den Fall melden können. Ueberdies ist Vorschrift, daß bekannten Gläubigern gerichtsseittg schriftliche Aufforderungen zur Forderungs⸗ anmeldung zugehen sollen. Ob aber derartige japanische Schreiben mit japanischer Adresse einen Gläubiger in Europa richtig erreichen, “ wird in dem abgelegenen Korea ein noch ausgedehnterer Zeitraum an h Ieheast Ftaich ch. g 3 angesetzt werden, als er Einen ausländischen Advokaten gibt es in Korea nicht. Unter den hiesigen jabanischen Rechtsanwälten (ein weszashic Anwalt kommt überhaupt nicht in Betracht) ist die Kenntnis von fremden Sprachen nur äußerst schwach verbreitet. Ohne eine in Korea an⸗ sässige europäische Mittelsperson wird sich daher eine geunaue Instruterung des Anwalts nicht erreichen lassen. Von hiesigen Fremden ist in Gerichtssachen ü1” mehrfach die Tätigkeit des
“ Chusuke Kudo in Söul, Taiheicho in Anspruch genommen
Nähere Angaben über Korea finden sich unter anderem in dem von der Deutsch⸗Asiatischen Gesellschaft in Berlin alljährlich heraus⸗ gegebenen „Asiatischen Jahrbuch“, Besonderer Teil, Abschnitt Japan. (Aus einem Berichte des Kaiserlichen Generalkonsulats in Söul.)
Japan.
Winke für die Ausfuhr nach Südjapan und Formosa. Es werden hauptsächlich eingeführt nach 1“ Platten, Stangen, Stäbe, Röhren aus Eisen und Stahl, Kupfer⸗ röhren, Messingstangen und ⸗stäbe, Eisenketten, Anker, alles haupt⸗ sächlich für Schiffsbauzwecke, Roheisen, Pumpen, Bohr⸗ und andere Bergbaumaschinen, isolierte elektrische Leitungsdrähte, Metall⸗ und Holzbearbeitungsmaschinen, Zinn und Zink in Blöcken und Tafeln, schwefelsaures Ammoniak, Chemikalien, kondensierte Milch; nach
ormosa: Lokomotiven, Schienen und Zubehör für Klein⸗ und Staats⸗ ahnen, Zuckerfabrikationsmaschinen, eiserne Stangen, Stäbe, Platten, Bleche und Röhren, Dampffessel, Maschinenöl, Fahrräder, Farben, Bleiauslagen für Teekisten, kondensierte Milch, künstlicher Dünger.
Die genannten Artikel werden zu größerem Teile von anderen Ländern als Deutschland eingeführt, sodaß sich der deutsche Anteil noch erheblich erhöhen ließe. Größere bsatzmöglichkeiten sind im besonderen noch vorhanden in Schiffsbaumaterialien in Nagasaki und in Regierungslieferungen sowie Zuckerfabrikations⸗ maschinen auf Formosa.
Die Ausfuhr nach Südjapan und Formosa erfolgt am besten durch eine vertrauenswürdige größere Firma in Kobe, Yokohama oder Tokio, die gute Beziehungen zu dem Ausfuhrgebiete hat. Fsegee, sind derartige Firmen auch in Deutschland oder England
ten. 8
Die großen Geschäfte mit den formosanischen Zuckerfabriken werden zwar gewöhnlich in Tokio abgeschlossen, doch 88 es 6— die Einfuhrfirma wertvoll, auch in Formosa einen Vertreter zu haben, 1“ Geschäfte dort am besten ausgespürt und vorbereitet werden
Kataloge sind in englischer Sprache abzufassen.
Die Propaganda erfolgt am wirksamsten durch die Vertreter⸗ firma in Japan, die auch die richtige Verwendung der für Reklame⸗ zwecke hergegebenen Mittel kontrollieren kann.
Bei Beanstandungen von Waren pflegen oft auf Antrag der Empfänger Sachverständige durch die Konsulate des Herkunfts⸗
Ware ernannt zu werden. Infolge des Mangels an 1 aus anderen Gründen zieht — ga eserant bäufßs 1.“ Von Vr bffht
aten, da die Anwaltskosten hoch sind und au F
Sbsicgens S09h fesbattemerbenich “ e Zuckerfabrikaktiengesellschaften auf Formosa beanspruchen
beim Kauf von maschinellen Einrichtungen meist einen fühhhuchen
Kredit, sodaß mit Rücksicht auf die hohen Summen, um die es sich
dabei handelt, mit den Lieferungen ein Risiko verbunden ist, das nur
durch genaue Kenntnisse der geschäftlichen Aussichten der betreffenden
Fabrik vermindert werden kann. Anderseits bietet die Kreditgewährung
5 Fgichkett leichter in das Geschäft hineinzukommen und gut zu
Eine allgemeine Darstellung der Organisation des japani en Außenhandels findet sich in den vom Reichsamt des “ See Fegehe gen e. sheh Handen 85 “ Band XII, S. 796
„ worin die Zahlungs⸗ und Kreditverhältni ührli
W“ 18. sc 1 1“
er japanische Einfuhrzolltarif findet sich abgedruckt in
dem vom Reichsamt des Innern herausgegebenen „Deutschen Handels⸗ archiv“ 1910 I, S. 1024 ff. Abänderungen dazu sind später durch die Zollabkommen mit England, Deutschland, Frankreich und Italien erfolgt. (Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Nagasaki.)
1.“ Galizien. “ Kconkurs ist eröffnet über das Vermögen der Sp ol ziemska i kolek rolniczych G. m. b. H. in Stanislau „ registriert in diesem Handelsregister Rg. Ab⸗ teilung „C“ Band 1 pag. 2 Pos. 1, mittels Beschlusses des K. K. Kreieg erichts, Abteilung IV, in Stanislau vom 23. Juni 1914 — Nr. S. 3/14 (2). — Vorläufiger Konkursmasseverwalter: Dr. Jan Wierzbowski, Advokat in Stanislau. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkursmasseverwalters) 8. Jult 1914, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Die Forderungen sind bis zum 30. August 1914 bei dem genannten Gerichte anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Stanislau wohnhafter Zustellungsbevollmächtigter namhaft zu machen. ö (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 30. Sep⸗ 1 s 1914, Vormittags 10 Uhr. . 8 8*
“
K 2.
6
v“
le, Koks und Briketts am 29. Juli 1914. 8 Oberschlesisches Revier Anzahl der Wagen 8 30 331 — 12 062
Gestellt .. 8 Nicht gestellt.
hörigen Stücke, beträgt 287 300 600 ℳ — gegen 278 925 200 ℳ im Jahre vorher — nämlich 5 346 600 ℳ 3 ½ % ige (alte) (5 538 300 ℳ im Vorjahr), 3 866 400 ℳ 4 % ige (alte) (3 888 000), 2 072 400 ℳ 4 ½ % ige (2 733 600), 537 300 ℳ 5 % ige (556 500), 9 263 900 ℳ 3 %ige (neue) (9 650 300 ℳ), 119 499 900 ℳ 3 ½ % ige (neue) (123 388 200), 146 714 100 ℳ 4 % ige (neue) (133 170 300). In den letzten 2 Jahren sind 370 Grundstücke zur Neu⸗ und Nach⸗ beleihung angemeldet worden. Von den auf diese Meldungen hin genehmigten Beleihungen sind 39 665 600 ℳ noch nicht abgehoben, wobei zu bemerken ist, daß das Pfandbriefamt sich 2 Jahre lang an die Beleihungsbewilligung gebunden hält, während der Grundstücks⸗ eigentümer zur Abnahme der Pfandbriefe nicht verpflichtet ist.
— Bei den Vereinigten Stahlwerken van der Zypen und Wissener Eisenhütten Aktien⸗Gesellschaft beträgt nach einer Meldung des „W. T. B.“ für 1913/14 der Bruttogewinn nach Abzug der Handlungsunkosten und Steuern 3 710 293 ℳ gegen 4 521 395 ℳ im Vorjahre. Nach Abschreibungen von 1 394 491 ℳ (1 117 152 ℳ) und nach Zuweisung von 50 000 ℳ (100 000 ℳ) zum Hochofenerneuerungsfonds verbleibt ein Ueberschuß von 2 149 802 ℳ (3 180 242 ℳ). Von dieser Summe werden 200 000 ℳ (600 000 ℳ) zu Sonderabschreibungen benutzt und auf das erhöhte Aktienkapital 8 % (gegen 12 %) Dividende verteilt. Dem Fonds zur Erneuerung der Werkanlagen werden 350 000 ℳ (500 000 ℳ) überwiesen und auf neue Rechnung 1 163 136 ℳ (1 162 191 ℳ) vorgetragen. Wie die Verwaltung bemerkt, würde der Reingewinn die Ausschüttung einer Dividende von 10 % auf das erhöhte Aktienkapital ohne Inanspruch⸗ nahme des Gewinnvortrages zulassen. Wenn gleichwohl 8 % in Vorschlag gebracht werden, so wird sie zu dieser Zurückhaltung durch die Rücksichtnahme auf die augenblickliche politische und geschäftliche Lage, die Unsicherheit über den Verlauf der Verbandsbestrebungen und weiter die im Geschäftsberichte geschilderten Aussichten für das neue Geschäftsjahr dazu bestimmt sowie ferner durch die Erwägung, daß ein Zusammenhalten der Betriebsmittel zu erstreben ist.
Wten, 30. Juli. (W. T. B.) Die Wiener Börsenkammer faßte gestern den Beschluß, den Börsenverkehr bis auf weiteres ein⸗ zustellen. — In der Plenarsitzung des Budapester Börsenrats wurde beschlossen, daß die Effektenbörse bis auf weiteres, die Warenbörse am Donnerstag und Freitag geschlossen bleibt.
Berlin, 29. Juli. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Das Geschäft verlief in der bisherigen ruhigen Weise. Da jedoch die Zufuhren frischer Butter anhaltend klein sind, konnten für feinste Qualitäten unveränderte Preise erzielt werden. Russische Butter ist begehrt. Die heutigen Notierungen sind: Hof⸗ und Genossenschaftsbutter Ia Qualität 122 — 125 ℳ, do. II a Qualität 118 — 122 ℳ. — Schmalz: Nach dem zeitweisen Rückgang der Schmalzpreise in Amerika setzte wiederum eine lebhafte Steigerung ein. Der Konsum am Platze war besser, und auch aus der Provinz herrschte lebhaftere Nachfrage. Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 58,50 — 59,50 ℳ, amerikanisches Tafelschmalz Borussia 60,50 ℳ, Berliner Stadtschmalz Krone 60,00 — 64,00 ℳ, Berliner Bratenschmalz Kornblume 60,50 — 64,00 ℳ. — Speck: fest.
Amtlicher Marktbericht vom Magerviehhof in riedrichsfelde. Schweine d k ittwoch, den 29. Juli 1812 C116
Auftrieb Meberstand
Schweine 143 Stück — Stück 2““ 8
Verlauf des Marktes: Lebhaftes Geschäft; Preise anziehend. Es wurde gezahlt im Engroshandel für: Laäuferschweine: 7—8 Monate alt. Stück 40 — 50 ℳ Sbgebte Pölke: 3— 4 Monate alt 19 — 29 „ Ferkel: 9— 13 Wochen alt. . 6—8 Wochen alt.
Kursberichte von auswärtigen Fon gmärkten.
„Hamburg, 29. Juli. (W. T. B.) Gold in Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogramm
1 189 s Vondon, 29. Juli, Nachm. (W. T. B.) Silber prompt 24, 2 Monate 24 ⁴, Privatdiskont 4 ¾ a 5. Abends. TS% Engh 5 1 ee eäes. Pfd. Sterling.
aris, 29. Juli. .T. B.) (Schluß). 3 % Franz. Rente . 3½ 2cs bneeFe. Melnt⸗ 9852 6
Madrid, 29. Juli. F. T. B.) Wechsel auf Paris 103,20. Lissabon, 29. Juli. (W. T. B.) Goldagio d
New York, 29. Juli. (Schluß.) (W. T. B.) Der Ver⸗ kehr an der heutigen Effektenbörse wickelte sich infolge der hoch⸗ gespannten Erregung wiederum in fieberhafter Weise ab, da seitens europätscher Firmen weitere Liquidationen vorgenommen wurden und das Angebot in Kupferwerten und Southern Pacific Shares sich be⸗ sonders dringend gestaltete. Infolge der Interventionstätiakeit der Banken und Käufen, die angeblich für Berliner Rechnung in Canadian Feibic Shares vorgenommen wurden, beruhigte sich im weiteren
erlaufe die Stimmung, wobei Canadians Kursbesserungen von 4 Dollar zu verzeichnen hatten. Zudem wollte man umfangreiche Anschaffungen zu Anlegezwecken bemerken, als deren Folge einige Kurse Besserungen von 1 bis 2 Dollar aufzuweisen hatten. Als am Nachmittag der Satz für täglich kündbares Geld auf 5 % stieg, wurde die Tendenz allgemein schwächer und Canadian Pactsic Aktien büßten plötzlich 5 Dollar wieder am Kurse ein. Auch andere Werte mußten bis 2 Dollar von ihrem höchsten Tagesstand wieder hergeben. In der Schlußstunde wurde die Haltung unter Rückkäufen für Pariser und Londoner Firmen sowie auf die beruhigtere Auffassung der europäischen Lage wieder fester, und trotz teilweiser Realisationen erwies sich die Tendenz bei Schluß der Börse als stramm. Der Aktienumsatz betrug 809 000 Stück. Die Tendenz des Bondesmarktes war unregelmäßig. Die Collateral Bonds der Chicago Rock Island Railroad Cv. stellten sich auf 20 ⅛. Umgesetzt wurden 3 072 000 Dollar. Tendenz für u 1-e; S 26r Ses Harchschn. trsrat⸗ 5, do. Zinsrate f. letzte arlehn des Tages 4 ½, echsel auf Lo 8 8 G (00. 8 8 1“
o, de Janeiro, 29. Juli, (W. T.
London 15 ⁄2. d 89 ““
Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.
Essener Börse vom 29. Juli 1914. Amtlicher Kursbericht. Kohlen, Koks und Briketts. J“ des Eebbericht Westfälischen Kohlensyndikats für die Tonne ab Zeche. I. Gas⸗ und Flammkohle: a. Gasförderkohle 12,00 — 14,00 ℳ, b. Gas⸗ flammförderkohle 11,50 — 12,50 ℳ, c. Flammförderkohle 11,00 bis 11,50 ℳ, d. Stückkohle 13,50 — 15,00 ℳ, e. Halbgesiebte 13,00 bis 14,00 ℳ, f. Nußkohle gew. Korn I1 und I1 13,75 — 14,50 ℳ, do. do. III 13,50 — 14,25 ℳ, do. do. IV 13,00 — 13,75 ℳ, g. Nuß⸗
— Die Gesamtsumme der im Um lauf befindlichen Berliner Pfandbriefe, einschließlich der den Reservefonds des Instituts ge⸗
kohle 11,25 — 12,00 ℳ, b. Bestmelierte c. Stückkohle 13,50 — 14,00 ℳ, d. Nußkohl
do. do. IV 13,00 — 13,75 ℳ, e. Kokskohle 12,25 — 13,00 ℳ; III. Magere Kohle: a. Förderkohle 10,50 — 12,00 ℳ, b. do. melierte 11,75 — 12,75 ℳ, c. do. aufgebesserte je nach dem Stück⸗ Se 12,75 — 14,5 ℳ, d. Stückkohle 13,50 — 16,00 ℳ, e. Nuß⸗ ohle, gew. Korn I und II 15,25 — 18,50 ℳ, do. do. III 16,00 bis 19,75 ℳ, do. do. IV 11,50 — 14,00 ℳ, f. Anthrazit Nuß Korn I
c. Brechkoks I und II 19 00 — 22,00 ℳ; V. Briketts: be lach Gee 11,00 — 14,25 ℳ. Nächste Börsenversammlung un⸗ estimmt.
zucker 88 Grad ohne Sack 9,47 ⅛. —. Stimmung: Stetig. Kristallzucker I mit Sack —,—.
zucker I. Produkt Transit frei an Bord Hamburg: 9,57 ½ Br., August 9,57 ½ Gd., 9,60 Br., September 9,67 ½ 9,72 ½ Br., Oktober⸗Dezember 9,90 Gd., 9,92 ½ Br., 10,07 ½ Gd., 10,10 Br., Mai 10,22 ½ Gd., 10,25 Br.
Cöln, 29. Juli. Oktober 69,00.
Bremen, 29. Juli. (W. LT. B) Schmalz. Fest. Loko, Tubs und Firkin 53 ½, Doppeleimer 54 ½. Kaffee. Unnotiert. — Baumwolle. Weichend. American middling loko 63.
Bremen, 29. Juli, Nachmittags 1 Uhr. (W. T. B.) Baumwolle american middling für Juli —,—, für August 61,1, für September 60,0, für Oktober 59,8, für November 59,0, für Dezember 58,9, für Januar 58,9, für Februar 58,9, für
Fest.
März 58,9, für April 59,0, für Mai 59,0, für Juni 59,0. Tendenz: Ruhig.
Hamburg, 30. Juli, Vormittags 10 Uhr. (W. T. B.) Zuckermarkt. Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, für Juli 9,45, für August 9,57 ½.
Hamburg, 30. Juli, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten. (W. T. B.) Kaffee. Unregelmäßig. Good average Santos für September 42 ¾½ Gd., für Dezember 44½ Gd., für März 45 Gd., für Mai 45 ¼ Gd.
London, 29. Juli. (W. T. B.) Rübenrohzucker 88 % Juli 9 sh. 6 d. Wert, fest. Javazucker 96 % prompt 10 sh. — d. nominell, ruhig.
London, 29. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) Standard⸗ Kupfer matt, 56 ⅞, 3 Monat 57 ¼.
Liverpool, 29. Juli, Nachmittags 4 Uhr 10 Minuten. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 5000 Ballen, davon für Spekulation und Export — Baäallen. Tendenz: Unregelmäßiag. Amerikanische middling Lieferungen: Stetig. Juli⸗August 6,75, August ⸗»September 6,75, September⸗Oktober 6,58, Oktober⸗ November 6,49, November⸗Dezember 6,47, Dezember⸗Januar 6,41, 1.“ 6,41, Februar⸗März 6,42, März⸗April 6,43, April⸗ Mai 6,45.
Liverpool, 30. Juli, Vormittags 10 Uhr 25 Minuten. (W. T. B.) Baumwolle. Der Markt eröffnete für loko ruhig. Mutmaßlicher Umsatz 5000 Ballen. Import — Ballen, davon amerikanische — Ballen. Amerikanische Lieferungen kaum stetig.
Glasgow, 29. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) Roheisen stetig, Middlesborough warrants 51/1 ½.
Paris, 29. Juli. (W. T. B.) Zucker für Juli 33 .
Amsterdam, 29. Juli. (W. T. B.) Java⸗Kaffee good ordingry 41 ½. — Bancazinn 85. 1 Antwerpen, 29. Juli. (W. T. B.) Petroleum.
Raffiniertes Type weiß loko 21 ¼ bez. Br., do. für Juli 21 ¼ Br., do. für August 21 ½ für September⸗Oktober 21 ½ Br. Ruhig. —
chmalz für Juli 127.
New York, 29. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 12,75, do. für Juli 11,82, do. für September 11,88, do. in New Orleans loko middling 13 ]⁄1, Petroleum Refined (in Cases) 10,75, do. Standard white in New YVork 8,25, do. Credit Balances at Oil City 1,65, Schmalz Western steam 10,42 ½, do. Rohe u. Brothers 10,75, Zucker Centrifugal 3,26, Getreidefracht nach Liverpool 2 ½, Kaffee Rio Nr. 7 loko 7 ¼, do. für Juli 7,37, do. für September 7,50, Kupfer Standard loko 13,00, Zinn 30,65 — 31,25.
8 .“
Zuschlag auf die von dem Verwaltungsressort Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven am 1. Juli d. J. verdungene Herstellung eines Materialschuppens für den Hafenbauhof 8 3 Pehe ist der Firma Joh’'s. Buschmann, Rüstrin gen erteilt worden 84 1 a.
Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Reichs⸗ un taatsanzeiger“ ausliegen, können in den Wochentagen in dessen Expedition während der Dienststunden von 9—3 Uhr eingesehen werden.)
Italien.
4. August 1914, Nachmittags 2 Uhr. Bürgermeisteramt in Neapel: Pflasterung des 1. Abschnitts der Straße „Roma“. Vor⸗ anschlag 270 293,03 Lire. Vorläufige Sicherheit 15 150 Lire, end⸗ gültige 30 300 Lire. Kontraktspesen 4500 Lire. Näheres in italie⸗ nischer Sprache beim „Reichsanzeiger“. 12. August 1914, Vormittags 10 Uhr. Bürgermeisteramt in Parma: Bau eines Schulhauses. Voranschlag 515 000 Lire. Zeugnisse 2c. bis 9. August 1914. Vorläufige Sicherheit 25 000 Lire, endgültige ¼10 der Zuschlagssumme. Kontraktspesen 1500 Lire. Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“. 13. August 1914, Vormittags 11 Uhr. Bürgermeisteramt in San Gennaro: Bau eines Schulhauses. Voranschlag 68 883,93 Lire. Vorläufige Sicherheit 3500 Lire, endgültige 1¼10 der Zu⸗ schlagssumme. Kontraktspesen 700 Lire. Näheres in ttalienischer Sprache beim Reichsanzeiger“. 13. August 1914, Vormittags 11 Uhr. Generaldirektion des Königlichen Arsenals in Spezia und gleichzeitig diejenige in Venedig: Lieferung von Brettern und Latten aus Tannenholz. Wert 69 050 Lire. Sicherhett 6905 Lire. Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“.
20. August 1914, Vormittags 10 Uhr. Königliche Präfektur in
Straße von Belmonte
Caserta: Bau des ersten Abschnitts der Castello nach der Provinziallandsttaße Atina — Cassina. Länge 459,30 m. Voranschlag 43 000 Lire. Zeugnisse usw. bis 11. August 1914. Vorläufige Sicherheit 3000 Lire, endgültige ein Zehntel der
Zuschlagssumme. Näheres in ttalienischer Sprache beim „Reichs⸗
anzeiger“. . Belgien. (Lastenhefte können vom Bureau des adjudications in Brüssel, Rue des Augustins 15, bezogen werden.)
12. August, 10 Uhr. Intendance militaire in Antwerpen, Rue Sanderus 72: Lieferung von 500 000 kg gefrorenem Rindfleisch. 19. August, 11 Uhr. Salle de la Madeleine in Brüssel: Verkauf des Postdampfers „La Flandre“ der Linie Ostende — Dover. Sicherheitsleistung 6000 Fr. Speziallastenheft Nr. 607. Einge⸗ Fgbor. . 1g Nsscache emnächst. enda: Lieferung von 8 Postwagen für di
Staatseisenbahnen. 3 Lose. 3 h 8 Demnächst. Ministère de la Justice in Brüssel: Bau einer
ruskohle 0 — 20/30 mm 8,50 — 9,50 ℳ, do. 0 — 50/60 mm 9,75 bis 1090 ℳ, h. Gruskohle 7,00 — 9,75 ℳ; II. Fettkohle: a. Förder⸗
Zellengefängnisses in Montignies⸗sur⸗Sambre Anschlag 160 000
Kohle 12,50 — 13,00 ℳ, e, gew. Korn I 13,75 bis 14,50 ℳ, do. do. 11 13,75 — 14,0 ℳ, do. bo. III 13,50 — 14,25 ℳ,
20,00 — 21,50 ℳ, do. do. II 21,50 — 25,50 ℳ, g. Fördergrus 9,50 bis 317331 Fa 3
10,50 ℳ, h. Gruskohle unter 10 mm 6,25 — 9,00 ℳ; IV. Koks: . 158 bnenfluchtserklärung
a. Feeere 15,00 — 17,00 ℳ, b. Gießereikoks riketts
pagnie 1.
Magdeburg, 30. Juli. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ Nachprodukte 75 Grad o. S.
Brotraffin. I ohne Faß 19,75. Gem. Raffinade m. S. 19,25 — 19,50. Gem. Melis I mit Sack 18,87 ½ — 19,00. Stimmung: Ruhtg. Roh⸗ Juli 9,52 ½ Gd., Gd., Januar⸗März
(W. T. B.) Rüböl loko —,—, für
der
1. Untersuchungs 1 Aunsebote Füeas Fundsachen
4. Verlosung ꝛc. von Wertpapi
4 1b eren. 5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften
8
b „Zustelungen u. dergl äufe, Verpachtungen, Verdingungen zc.
Offentlicher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
Niederlassung ꝛc.
Bankausweise.
(Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften.
von Rechtsanwälten.
.Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗
.Verschiedene Bekanntmachungen.
—
1) Untersuchungssachen.
vund Beschlagnahmeverfügun 8 In der Untersuchungssache heen den Musketier Julian Klaine der 5. Kom⸗ Oberelsässischen Infanterie⸗ regiments Nr. 167, geboren 9. 10 1890 in Nilvingen, Kreis Diedenhofen⸗West, nterelsaß, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M⸗Str.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für fahnen⸗ flüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Be⸗
schlag belegt.
Cassel, den 28. Juli 1914.
Gericht der 22. Division
141711] Verfügung. In der Untersuchung den Einj. Freiw. Soldaten 11./134 Helmut Bern. ard Hartmann wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. M. St.⸗G.⸗B. und der §§ 356, 360 M. St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche be⸗ ndliches Vermögen mit Beschlag belegt. Chemnitz, 27. 7. 14. Gericht 40. Division.
141709] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den
usketier Friedrich Ittmann der 7. Komp. Infanterieregts. Keith (1. Ober⸗ schles.) Nr. 22, geboren am 18. 11. 1891 zu Wüstendorf, Kreis Breslau, wegen Fahnenflucht, wird der Beschuldigte auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356 u. 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung hierdurch für fahnen⸗ flüchtig “
eiwitz,
Gericht der 12. Division.
[41710] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Unteroffizier der Reserve Paul Duscheck der 1. Eskadron Jägerregts. zu Pferde Nr. 11, geboren am 26. 2. 1890 zu Berlin, wegen Fahnenflucht, wird der Beschuldigte auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstraf⸗ gesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung hierdurch für feth enftücesg erklärt. 3 8
eiwitz, 8 2 ¹ 8 Neisse. den 28. Juli 1914.
Gericht der 12. Division.
8
““
[41712] Gegen die nachgenannten Wehrpflichtigen: 1) Hermann Eberhardt, geb. 29./4.
1 in Rockendorf, zul. in Kornhoch⸗
eim, 2) Paul Kranich, geb. 15./1. 1891 in
Arnstadt, zul. in Ohrdruf,
3) Rudolph Balthasar, geb. 20./4.
1887 in Gotha, zul. daselbst,
4) Bernhard Schlotte, geb. 5./3. 1887 in Siebleben, zul. in Gotha, 5) Paul Döring, geb. 24./3. 1891 in
Gotha, zul. in Siebleben,
6) Hermann Oswin Mäuser, geb.
18./3. 1890 in Ichtershausen, zul. daselbst, ist das Hauptverfahren wegen Verletzung
der Wehrpflicht nach § 140 Abs. 1 des
Str. G.⸗B. eröffnet und Termin zur
Hauptverhandlung auf den 29. Sep⸗
tember 1914, Vormittags 9 Uhr,
vor der Strafkammer des Hzgl. Landge⸗ richts hier anberaumt worden. Zu diesem
Termine werden die Genannten hiermit
vorgeladen unter der Verwarnung, daß sie
bei unentschuldigtem Ausbleiben auf Grund der nach § 472 der Str.⸗Pr.⸗O. von den zuständigen, mit der Kontrolle der Wehr⸗ pflichtigen beauftragten Behörden über die der Anklage zugrunde liegenden Tatsachen ausgestellten Erklärungen werden verurteilt werden.
Gotha, den 27. Juli 1914. Der Erste Staatsanwalt: Kiesewetter.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[35164] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Hermsdorf belegene, im Grundbuche von Hermsdorf Band 18 Blatt Nr. 536 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen des Zement⸗ kunststeinfabrikanten Geora Hillmann in Hermsdorf eingetragene Grundstück am 14. September 1914, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Hermsdorf, Hillmannstraße 8/10, gelegene Grundstück enthält a. Wohnhaus mit Seitenflügel, Hofraum und Hausgarten, b. Gewächshaus, c. Gartenhaus, d. Wasser⸗ turm, e. Saal, f. Gartenhaus und umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 1 Parzelle Nr. 1296/251 und 1295/255 von ins⸗ gesamt 20 a 40 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeinde⸗ bezirks Hermsdorf unter Artikel Nr. 532 und in der Gebäudesteuerrolle desselben
Nutzungswert von 1303 ℳ verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 20. Juni 1914 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 30. Juni 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.
[41966] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wedding Band 113 Blatt Nr. 2624 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Zimmerpoliers Ernst Wiegand in Berlin eingetragene Grundstück am 17. Sep⸗ tember 1914, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle — Berlin N. 20, Brunnen⸗ platz, Zimmer Nr. 32, 1 Treppe, ver⸗ steigert werden. Das Grundstück — Vorder⸗ wohnhaus mit Seitenflügel links und rechts, Quergebäude und 2 Höfen — ist in Berlin, Togostraße 79, belegen. Es umfaßt den Flächenabschnitt Kartenblatt 20 Parzelle 479/66, ist 12 a 87 qm groß und in der Grundsteuermutterrolle und Gebäudesteuerrolle unter Nr. 6190 einge⸗ tragen. Jährlicher Nutzungswert 17 000 ℳ. Der Versteigerungsvermerk ist am 22. No⸗ vember 1913 in das Grundbuch em⸗ getragen. 7. 138/13. 26. Berlin, den 20. Juli 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
[41534] Aufgebot. 4 F. 11/14.3. Der Magistrat der Stadt Dillenburg als Bevollmächtigter der Katharina Metz⸗ ger zu Dillenburg, städt. Siechenheim, hat das Aufgebot der angeblich verloren ge⸗ gangenen Schuldverschreibung der Nassau⸗ ischen Landesbank zu Wiesbaden N. b. 3826 über 500 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. Februar 1915, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Gerichtstraße 2, Zimmer 100, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung der Urkunde erfolgen wird. Gleich⸗ zeitig wird der Nassauischen Landesbank zu Wiesbaden jegliche Leistung an den In⸗ haber der Urkunde N. b. 3826 über 500 ℳ, insbesondere auch die Ausgabe eines Er⸗ neuerungsscheins und von Zinsscheinen, ver⸗ boten. Das Verbot erstreckt sich nicht auf die oben bezeichnete Antragstellerin. Wiesbaden, den 10. Juli 1914. Königliches Amtsgericht. 4.
[21224] Aufgebot.
Die von uns auf das Leben der Gebina Nagel in Aschendorf (geboren am 8. No⸗ vember 1879 in Aschendorf) unter dem 25. Mai 1900 ausgefertigte Police Nr. 205 673 über ℳ 1000,— ist verloren gegangen. 3
Der gegenwärtige Inhaber gedachter Police wird aufgefordert, sich binnen 6 Monaten bei uns zu melden, widri en⸗ falls die verlorene Police für kraftlos erklärt und an deren Stelle eine neue Ausfertigung erteilt wird.
Berlin, den 23. Mai 1914.
Victoria zu Berlin Allgemeine Versiche⸗ rungs⸗Actien⸗Gesellschaft. Paul Thon, Generaldirektor.
[41375] Aufgebot.
Die von uns dem Herrn Max Höbes, Kaufmann zu Zerbst, am 29. Juli 1905 ausgestellte Police Nr. 139 380 über ℳ 5000,— ist verloren gegangen. Wir werden die Police für kraftlos erklären und eine neue ausstellen, wenn sich nicht innerhalb dreier Monate ein Police⸗ inhaber bei uns meldet.
Berlin, den 24. Juli 1914. „Nordstern“ Lebens⸗Versicherungs⸗Actien⸗ Gesellschaft zu Berlin.
Die Direktion. Hackelöer⸗Köhbinagbhoff. Gerecke.
[41972] Aufgebot.
Die von der Bremer Lebensversicherungs⸗ Bank für u Bruno Wilhelm Adolf Bersch, Kaufmann in Berlin, zugunsten von Walter Julius Bruno Bersch unterm 13. Junt 1893 ausgefertigte Militärdienst⸗ versicherungspolice Nr. 79 484 über 1000 ℳ, infolge Umwandlung der Versicherung in eine beitragsfreie jetzt noch mit 840 ℳ in Kraft, ist abhanden, gekommen. Der gegenwärtige Inhaber genannter Police wird hiermit aufgefordert, sich innerhalb 3 Monaten bei uns zu melden, widrigen⸗ falls die verlorene Police für kraftlos er⸗ klärt und an deren Stelle dem Antrag⸗ steller eine neue Ausfertigung erteilt wird.
Bremen, den 28. Juli 1914.
„Freia“ Bremen⸗Hannoversche Lebens⸗
versicherungs⸗Bank Aktiengesellschaft. [41533] 1
Der Hinterlegungsschein Nr. 70 918, ausgestellt über die Hinterlegung des Ver⸗ sicherungsscheins Nr. 369 001, nach welchem eine Versicherung auf das Leben des Herrn Dr. med. Albert Henrichsen in Schwanheim b. Frankfurt a. M. ge⸗ nommen worden ist, soll abhanden ge⸗ kommen sein. Wer sich im Besitz der Urkunde befindet oder Rechte an der Ver⸗ sicherung nachweisen kann, möge sich bis zum 30. September 1914 bei uns melden, widrigenfalls wir den nach unseren Büchern Berechtigten eine Ersatzurkunde ausfertigen werden.
Gotha, den 30. Juli 1914.
Gothaer Lebensversicherungsbank a. G.
verschollenen
[42112]
Herzogliches Amtsgericht Vorsfelde hat folgendes Aufgehot erlassen: Die Ehefrau des Vollköters Wilbelm Keunecke, Selma geb. Lütge, in Tiddische, vertreten durch den Rechtsanwalt Querfurth in Vors⸗ felde, hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung des Gläubigers der in dem Grundbuche von Tiddische Band I Blatt 9 in Abteilung III unter Nr. 1 für die Witwe Harsleben in Nordsteimke am 26. Januar 1821 eingetragenen Hypothek zu 300 ℳ beantragt. Der Gläubiger wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. November 1914, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 2, vor dem Herzogl. Amtsgerichte Vorsfelde anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden, widrigenfalls er mit seinem Rechte ausgeschlossen wird.
Vorsfelde, den 23. Juli 1914.
Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts: J. V.: Neubauer, Gerschr.⸗Aspirant.
[42115] Aufgebot.
Die Ehefrau Hanna Jensen, geb. Bahnsen, in Oster⸗Bordelum und der Arbeiter Christian Bahnsen in Bredstedt haben beantragt, den verschollenen Ketel Mag⸗ nussen aus Ridderup (Riddorf) bei Breklum sowie dessen vier Kinder, nämlich Hans Christian, Andreas Christian, Ingwer Christian und Christine Margarethe, zu⸗ letzt vermutlich in Ridderup (Riddorf) bei Breklum wohnhaft, für tot zu ertlären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. Februar 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung brhen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Bredstedt, den 22. Juli 1914. Königliches Amtsgericht.
[41968] Aufgebot.
Die Witwe des Wollkämmers Thomas John, Anna Katharina geb. Vogt, in Felsberg hat beantragt, den verschollenen, am 18. August 1865 in Lengefeld am Stein, Kreis Helligenstadt, geborenen Heinrich John, Thomas' Sohn, zuletzt wohnhaft in Felsberg, für tot zu erklären Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 5. Februar 1915, Vormittags 9 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen
Felsberg, den 10. Juli 1914.
Kbnigliches Amtsgericht.
[41967] Aufgebot. Das Amtsgericht Hamburg hat heute beschlossen: Auf Antrag des Pflegers des Hirsch (genannt Harry) Renner, nämlich des hiesigen Rechts⸗ anwalts Dr. Arnthal, wird ein Aufgebot dahin erlassen: 1) Es wird der am 9. März 1858 in Hamburg als Sohn des Mendel Renner und seiner Ehefrau, Anna geb. Neumann, geborene Hirsch (genannt Harry) Renner, welcher Anfang der 1870 er Jahre nach Birmingham, später von dort aus nach Brisbane gegangen und seit Anfang der 1880 er Jahre verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Ge⸗ richtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Kaiser Wilhelm⸗Straße 76, Stalhof, Hochparterre, Zimmer Nr. 7, spätestens aber in dem auf Freitag, den 19. März 1915, Vormittags 11 ½ Uhr, anbe⸗ raumten Aufgebotstermin, Stalhof, Kaiser Wilhelm⸗Straße Nr. 70, 1. Stock (2 Treppen), Zimmer Nr. 24, zu melden, widrigenfalls feine Todeserklärung mit Wirkung für diejenigen Rechtsverhältnisse, welche sich nach den deutschen Gesetzen be⸗ stimmen, sowie mit Wirkung für das im Inlande befiadliche Vermögen erfolgen wird. 2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem hiesigen Amtsgerichte spätestens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen. Hamburg, den 4. Juli 1914. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
[41971]
Der Justizrat Scheunemann in Stolp hat als Vertreter des Büdners Karl Voß aus Virchenzin beantragt: 1) den Arbeiter Karl Sedler, 2) dessen Ebefrau Christ⸗ liebe, geb. Voß, beide zuletzt wohnhaft in Bandsechow, jetzt verschollen, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 10. März 1915, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 1 des Landgerichts, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird.⸗ An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Stolp, den 23. Juli 1914.
Bezirks unter Nr. 122 mit einem jährlichen
Dr. R. Mueller.
Königliches Amtsgericht.
[41969]
worden.
Die
klagt gegen
lassen habe
mündlichen
Anwalt zu öffentlichen
Sommer,
[41582] Oe
mächtigter:
gerichts in
41776]
mann,
für
unter im Jahre
dieser Zeit
scheiden un
handlung
2 R 54./14.
geb. Kümp
Staeps in Ehemann,
scheiden un
zuerlegen.
Gerichtliche Aufforderung. Erbrechte an den Nachlaß des für tot erklärten Gütlerssohns Kaspar Fuchs von Geisenhausen sind innerhalb zwei Mo⸗ naten beim Nachlaßgerichte Geisenfeld schriftlich oder mündih Geisenfeld, den 19. Juli 19141.
Der Kapitän Paul von Ehren, g boren ins Blankenese am 21. August 1865, zuletzt wohnhaft in Blankenese, preußischer Staatsangebörigkeit, Als Zeitpunkt des Todes ist der 3. Dezember 1909 festgestellt. Blankenese, den 11. Juli 1914. Königliches Amtsgericht. Abt.
[41777] Segleesn. Zustellung. efrau Demtröder, Bertha geborene Stepke, aus Nächstebreck, Wittenerstraße 288, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Mittelviefhaus und Tenholt zu Bochum,
Witten, jetzt unbekannten Aufenthalts unter der Behauptung. daß der Beklagte die Klägerin am 20. Dezember 1911 ver⸗
sei, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur
vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Bochum auf den 14. No⸗ vember 1914, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 39, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugel⸗
der Klage bekannt gemacht. Bochum, den 25. Juli 1914.
Die Ehefrau Peter Zormar, Katharina geb. Brossen, Holländerin durch Heirat, in Crefeld,
Crefeld, klagt gegen ihren Ehemann, den Schneider Peter Hubert Zormar, Auf⸗ enthalt unbekannt, früher in Crefeld, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klä⸗ gerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Land⸗
vember 1914, Vormittags 9 % Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten lassen. 2 R 59/14. 2. Crefeld, den 20. Juli 1914. Otten, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Oeffentliche Zustellung. 2. R. 33/14. 3 Die Ehefrau Cäsar Eduard A. Brüg⸗ Ottoline Anna Dorothea Sierenberg, in Cuxhaven, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Bewerunge, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Cäsar Brügmann, früher in Stürzelberg, auf Grund der Behauptung, daß ihr Ehemann die Familie nicht sorge und die Klägerin häufig mißhandelt habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklaaten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 11. November 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Düsseldorf, den 23. Juli 1914.
(L. S.) Hohn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[41779] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterin Marie Baumgärtner in Telkwitz, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Karlewski in Elbing, klagt gegen ihren Ehemann, 1 Baumgärtner, unbekannten Aufenthalts
Schweiz ausgewandert und habe sich seit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu
schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗
2. Zivilkammer des Königlichen Landge⸗ richts in Elbing auf den 15. Dezember 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Elbing, den 10. Juli 1914. Der Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts.
41775] Oeffentliche Zustellung. Die Hehe Karl en. Wtlhelmine
Prozeßbevollmächtigter:
früher in Menden, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie vor vier Jahren böswillig verlassen und sich nicht mehr um seine Familie gekümmert habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu
schuldigen Teil zu erklären, dem Beklagten auch die Kosten des Rechtsstreits auf⸗
anzumelden.
K. Amtsgericht.
ist für tot erklärt [41970
Bergarbeiter Ewald
Rechtsanwälte Justizrat ihren Ehemann, früher in
und seitdem nicht zurückgekehrt
Verhandlung des Rechtsstreite
assenen
bestellen. 15 Fweng⸗ der wird dieser Auszug
Zustellung
Gerichtsschreiber des König⸗ lichen Landgerichts.
ffentliche Zustellung.
Ritzhütte 9, Prozeßbevoll⸗ Rechtsanwalt Dr. Rath zu
Crefeld auf den 13. No⸗
vertreten zu
geb
den Schweizer Jakob
Behauptung, der Beklagte sei 1911 von Ramten nach der
um sie nicht gekümmert, mit
d den Beklagten für den allein
des Rechtsstreits vor die
5.
el, in Cöln, Deutsch. Ring 17, Rechtsanwalt Hagen i. W., klaat gegen ihren den Graveur Karl Oelker,
d den Beklagten für den allein
klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hagen i. W. auf den 20. Oktober 1914, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gericht zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hagen, den 24. Juli 1914. Borgolte, Landgerichtssekretär, Gerichts⸗ schreiber des Königlichen Landgerichts.
[41773] Oeffentliche Zustellung. In Sachen der Ehefrau Telsche Persson in Ellerbek, Minnastraße 33, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Fessen in Kiel, gegen ihren Ehemann, den Kupferschmied Hermann Johann Persson, früher in Elmschenhagen, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Eheschei⸗ dung ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Kiel auf den 14. November 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als e“ vertreten zu lassen. Kiel, den 17. Juli 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[41778] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Antonie Friese, geb. Rehse, in Hannover — Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Kalischer in Magdeburg — klagt gegen ihren Ehemann, den Tierarzt Artur Friese, früber in Magdeburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses und böslichen Verlassens, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für schuldig zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Magdeburg, Halberstädterstraße 131, Zimmer 142, auf den 12. Oktober 1914, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt 8 Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Magdeburg, den 22. Juli 1914. Gremmes, Landagerichtsassistent, als Ge⸗ richtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[41769] Oeffentliche Zustellung. Der Gipserarbeiter Josef Wolff zu Metz, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsan⸗ wälte Justizrat Dr. Grégoire und Leiser in Metz, klagt gegen seine Ehefrau, Justine geb. Schmitt, früher in Metz, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagte im Mai oder Juni 1902 den Kläger ohne Grund in böslicher Absicht verlassen habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, die Beklagte für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihr die Kosten des Rechts⸗ streits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklaate zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Metz auf den 16. Oktober 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klagce bekannt gemacht. II. R. 98/14. Metz, den 25. Juli 1914. 6 1 Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.
8 —C—C—C—C—C—C—C—C—C—C— [41772] Oeffentliche Zustellung.
Der Bürstenmacher Robert Wurring zu Nister, jetzt zu Norken b. Hachen⸗ urg. Prozeßbevollmächtiater: Rechtsanwalt Justizrat Hohl in Altenkirchen, klagt gegen seine Ehefrau, Katharina Wurring, geb. Roth, früher zu Frankfurt a. M., Gast⸗ wirtschaft zum Schwimmbad, Adalbert⸗ straße, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die beklagte Ehefrau durch ihr ehrloses und unsittliches Ver⸗ halten eine derartige Zerrüttung des ehe⸗ lichen Verhältnisses verschuldet habe, daß dem Kläger eine Fortsetzung der Ehe nicht mehr zugemutet werden könne, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Neuwied auf den 5. No⸗ vember 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage b kannt gemacht. R. 14/14. 5.
Neuwied, den 22. Juli 1914.
Berg, Aktuar, als Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts.
[41767] Oeffentliche Zustellung. Kgl. Württb. Landgericht Rottweil. Die Maria Faller, geb. Fleig, in Schramberg, Klägerin, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Schellhorn in Rott⸗ weil, klagt gegen ihren Ehemann Eugen Faller von Sulgen, zurzeit mit unbe⸗ kanntem Aufenthalt in Amerika abwesend, Beklagten, wegen Ehescheidung, mit dem Antrag, für Recht zu erkennen: Die zwischen den Parteien zu Schramberg am
Die Klägerin ladet den Be⸗
27. August 1898 geschlossene Ehe wird