bn ö von 1600 ℳ mit 5 % beginnen und bel den höchsten Gehäͤltern bis zu 50 % für Verheiratene und dis zu 60 % für Ledige steigen. Den Ver⸗ beicateten werden Zuschläge für jedes Kind von 6 % bis zur Höchst⸗ grenze von 20 % gewährt. Angehörige der im Ausland befindlichen Seeleute erhalten a conto⸗Zahlungen auf die Gehälter und Heuer. Die verheirateten Seelente und die infolge des Krieges arbeitslos gewordenen Arbeiter, die mindestens ein Vierteljahr im Dienste der Gesellschaft stehen, erhalten Unterstützungen. Außerdem
Kriegsnovelle
sind im Wa
dank“ und bei dem Vorsi Schlüterstraße 28, erhält
Der Deutsche Werkbun deutsche Wahrbeit ins hat der Deuts
Portepeesähnrich Schadius“ sptachen
renhaus A. Wertheim, bei Bote u. Bock, im „Invaliden⸗ Charlottenburg,
jenpen, Dr. Felix Borchardt,
d teilt unter der Ueberschrift „Die Ausland!“ folgendes mit: che Werkbund es übernommen, den Kampf
telttekarten
r. L-
Name der Beobachtungs⸗ station
Schwe in 45 * Breite 1
Barometerstand auf 0 *, Meerek⸗ nipeau u.
„Bekanntlich
Witterun verlau der l.
Wetter 24 Stan
Temperatur in Celsius
gegen die Magdedurg 755,
bedeckt
der in den Hauptbergbaubezirken Preuß
811“
Beilage
8
v
Nach ens im II. Vierteljahre 1914 verdienten Bergarbeiterlöhne.
weisung
8
zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Handel und Gewerbe. 8
Zeichnet die Kriegsanleihen! Wir stehen allein gegen eine Welt in Waffen.
1 Locht⸗ Nied ziemlich h Gewige
Vom neutralen Ausland ist nennenswerte finan⸗ zielle Hilfe nicht zu erwarten, auch für die Geld⸗ beschaffung sind wir auf die eigene Kraft angewiesen. Diese Kraft ist vorhanden und wird sich betätigen, wie draußen vor dem Feinde, so in den Grenzen des deutschen Vaterlandes jetzt, wo es gilt, ihm die Mittel zu schaffen, deren es für den Kampf um seine Existen
und seine Weltgeltung bedarf. b
Die Siege, die unser herrliches Heer schon jetzt i
West und Ost errungen, berechtigen zu der Hoffnung, daß auch diesmal wie einst nach 1870/71 die Kosten und Lasten des Krieges schließlich auf diejenigen falle
werden, die des Deutschen Reiches Frieden gestör haben.
8& — —
greifen in Notständen die von der Gesellschaft gegründeten be⸗ sonderen Unterstützungs., Invaltden⸗, Witwen⸗ und Waisenkassen ein. Die “ der einberufenen und die durch den Krieg arbeitslos gewordenen Einwohner der Arbeiterhäuser der Gesellschaft wohnen mietefrei. Die Gesellschaft schätzt die gesamte von ihr durch diese bee, erwachsende Belastung auf 1 ¼ bis 2 Millionen Mark m Monat.
feindlichen Lügen im Ausland zu organisieren. Das Ergebnis des ersten Aufrufs war ein außerordentlich vielseitiges und wertvolles Material, für das wir etwa 20 000 Mitarbeitern vaterländischen Dank aussprechen können: sie dürfen versichert sein, daß alle An⸗ regungen gewissenhaft geprüft und befolgt werden; es ist aber unmöglich, täglich tausend Zuschriften einzeln zu beantworten. Fogpgesen — “ 1n 1“ 1 andere Stellen in verschiedenen Städten Deutschlands gefolat:
8 Kunst und Wissenschaft. 8 Handel und Industrie, Universitäten und andere Institute baben sich Alufruf: Besonders hart sind durch den Krieg die bildenden angeschlossen. Die notwendige Planmäßigkeit und Einheitlichkeit in Künstler und Musiker betroffen. Hier gilt es zu helfen, nicht der Aufklärungsarbeit ist dadurch gesichert, daß verschiedene Stellen bloß aus Mitleid oder Dankbarkeit, sondern vor allem, weil es für sich mit dem Deutschen Werkbund verständigt haben, sodaß sie als die fernere Wohlfahrt des Reiches von größter Wichtigkeit ist, daß Filialen der Berliner Zentrale sich betätigen. Dabei hat sich eine die deutsche Kunst in ihrem unersetzlichen Wert für den Charakter, gewisse Teilung nach Ländern und nach Berufsgruppen als vorteilhaft für die Frische und den Schwung der Nation die Zeit der Prüfung berausgestellt. Dem bisherigen Ersuchen um Nennung vertrauens⸗
Grünberg Schl Mülhausen, E. Friedrichshaf. Bamberg Paris Vlissingen Helder
Bodö Christiansund Skudenes Vardö Skagen
— —‿
Regen 1. Durchschnittslöhne sämtlicher Arbeiter.
Regen wolkig wolkig Gewitt. wolkig wolkig bedeckt heiter bedeckt
763,4 758,3 758,9 755,5 749,0 742,2 746,8 762,0 745,3
Verfahrene Arbeit⸗ schichten auf 1 Arbeiter
Abzug aller Arbeitskosten erungsbeiträge)
Verdiente reine Löhne Eüch
Gesamtzahl der Arbeiter sowie der Versi
1/1
auf 1 verfahrene S
chicht auf 1 Arbeiter
Art und Bezirk des Bergbaues
*
II. V . V.⸗J. V.⸗J. 1914 1914
G auf ganze
Zahlen)
1
1
Jahres⸗ mittel 1913
II. I. V.⸗J. 1914
ℳ
0 9 88 88
Jahres⸗ I. mittel ⸗J. V.⸗J. 1913 1
ℳ
S S
85
beil und unversehrt übersteht. Aus diesem Grunde richten die Unter⸗ im Auslande und zeichneten an alle dazu fählgen Kunstfreunde die Bitte, nach wie vor Kunstwerke anzukaufen, künstlerische Unternehmungen ernster Natur weiter zu unterstützen, an Unterricht und alten Auf⸗ trägen festzuhalten und neue zu erteilen. Zweitens bitten wir um Geldbeiträge zur Bildung einer „Akademischen Kriegshilsskasse“, die zum Besten notleidender bildender Künstler und Musiker sowie deren Familien verwandt werden soll. Die Ver⸗ waltung und Verteilung der Unterstützungen geschieht durch den Arbeitsausschuß der Kriegshilfskasse unter Mitwirkung der König⸗ lichen Akademie der Künste. Freundliche Zuwendungen werden unter der Bezeichnung „Akademische Kriegshilfskasse“ erbeten an das Bankhaus Mendelssohn u Co., Jägerstr. 49 50, oder an die Feeazlich⸗ Akademie der Künste, Pariser Platz 4. Besondere Wünsche für? erwendung der Beiträge (für bildende Künstler oder Musiker) finden Berücksichtigung. Geheimer Kommerzienrat Arnhold, Hans Baluschek, Frau Ministertal⸗ direktor Hedwig Behrendt, Professor Philipp Franck, Professor Friedrich Gernsheim. Professor Ernst Hildebrand, Professor Arthur Kampf, Professor Dr. Krebs, Gehetmer Kommerzienrat Kretzschmar, Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Kretzschmar, Hildegard Lehnert, Professor Br. Max Liebermann, Professor Ludwig Manzel, Peesident der Königlichen Akademie der Künste, Professor Hans Mevyer, Professor Paul Meyerheim, Franz von Mendelssohn, Hrüftsent der Handelskammer, b Hermann Sandkuhl, Professor Dr. Fritz Schaper, Ministertaldirektor Dr. Friedrich Schmidt, Professor Schulte im Hofe, Dr. James Simon.
Die Leitung der Internationalen Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik in Leipzig teilt folgendes mit: Ein deutlicher Beweis (wenn es überhaupt noch eines solchen bedurft hätte), wie die französischen und englischen Zettungen ihr Leser⸗ publikum belügen, zeigt eine Notiz, die kürzlich die Pariser Zeitung „Patrie“ und jetzt auch die Londoner „Times“ gebracht hat. Die Meldung besagt: „Laut Berichten von Reisenden sind die Hallen der russischen, englischen und französischen Ausstellung mit ihren Schätzen auf der Bugra böswillig in Brand gesteckt, und seitens der Stadt ist nichts getan worden, um das Feuer zu beschränken.“ Selbitverständlich ist, wie jeder weiß, nicht eine einzige Halle jemals durch Feuer angegriffen worden. Auch ist es ganz seldstverständlich, daß die Ausstellungs⸗ leitung oder die Stadt nicht ruhig dabei zugesehen hätte, denn in Deutschland kennt man auch in Kriegszeiten die Verpflichtung zum Schutze des fremden Privateigentün.. Die ausländischen Pavillons auf der Bugra sind überdtes hich Eigentum der betreffenden Nationen, sondern sind zum größten Teil von deutschen Architekten.
8
würdiger Persönlichkeiten
ausländischer Werkbund h sönliche Bezi
nutzen, die deutsche Wa und diese Briefe (offen)
förderung
Deutsche und jede
liche Bekann Zeitungsa
neben 8.2 planmäßigen
Die Himmelskunde des Feldsoldaten. sem⸗ der so oft im Freien nicht nur schlafen, Nacht verbringen muß, rückt in dieser Landleute stehen von klein auf mit der
mehr oder
Sonnenstand sowie den Zug und die der Sternenhimmel ist ihnen bis zum einen Städter ma
wenigsten Un
halten, und doch gibt es gewiß ohne daß er besonders dazu aufgefordert würde. Sternenhimmel Bescheid zu Heute,
sind,
darin bekäme
wichtig. verbrolher
in jeder Nacht die schaden, sich auch dieses so natürlichen Hilfsmittels und in tropischen Schutzgebieten ist auf ung am Sternenhimmel sogar ein nachdrücklicher Wert ontaltruppen sind vor einiger Zeit und in dem großen Heerlager immelskunde
zur Orientter
gelegt worden.
besonders dar
Zeitungen mit Lügenberichten eute noch zweierlei anzufügen:
ehung zu englischen Familien hat,
dem Deutschen an die englischen
usschnitte schicken. rbeit nicht unterbleiben.“
weniger vertrauten Fuß.
8 sein,
wissen, ist wo die
ist es allerdings
nicht Möglichkeit dazu geboten ist. die Fähigkeit
Die englischen Kol auf hingewiesen worden,
von Aldershot wurden besondere Unterweisungen in der
abgehalten. an einen
der englischen Sieg erfochte
nügende Kenntnisse in
Gestirnen die
es mußten damals einige Marineo
werden.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Bellage.)
firmen errichtet, denen gegenüber die Ausstellung verantwortlich ist n G
Die genannten Hallen sind vollkommen unversehrt, aber natürlich—
geschlossen. Alle übrigen Hallen sind nach wie vor geöffnet und mit ihrem reichen Inhalt dem Publikum, das sich zahlreich wieder ein⸗ findet, unverändert zugänglich. 1
Theater und Musik.
Im Königlichen Opernhause werden morgen, Sonntag, „Die Meistersinger von Nürnberg“, mit den Damen Dux, von Scheele⸗ Müller und den Herren Kraus, Bischoff, Habich, Schwengler, Henke und Bronsgeest in den Hauptpartien, aufgeführt. Dirigent ist der Kapellmeister von Strauß.
Im Deutschen Opernhause wird die nächste Einstudierung eines Wagnerschen Werks „Lohengrin“ sein, dessen erste Aufführung im Oktober startfindet
Im Schillertheater Charlottenburg findet nächsten Sonnabend die erste Aufführung eines neuen Stücks, „Grüne Ostern“, statt.
Gustav Charlé hat das Theater an der Weidendammer⸗ brücke (früher Komische Oper) gepachtet und wird es mit einem vaterländischen Volksstück „Anfang gut — alles gut“, Musik von Max Roth, demnächst eröffnen.
Professor Bernhard Irrgang, der den Ertrag seiner Dom⸗ konzerte im August in Höhe von 1100 ℳ Ihrer Majestaͤt der Kaiserin und Königin zur Verfügung gestellt hatte, hat diesen nunmehr auf Benachrichtigung des Kabinetts Ihrer Majestät dem Magistrat von Berlin überwiesen. Die Domkonzerte finden weiter an jedem Dienstag, Abends 8 Uhr, statt.
Mannigfaltiges. 1 Berlin, 12. September 1914.
Die Vereinigung ostpreußischer Künstler und Kunst⸗ freunde veranstaltet morgen, Sonntag, den 13. September, im Reichstag zugunsten ihrer flüchtigen Landsleute einen Vor⸗ tragsabend. Der bekannte Vortragsmeister Dr. Alfred Daniel wird dabei u. a. aus dem Goetheschen Flüchtlingsevos „Hermann und Dorothea“ vortragen und zum ersten Male die Liliencronsche
Wetterbericht vom 12. September 1914, Vorm. 9 ¼ Uhr.
all aus dem Sudanfeldzu
Ein Astronom hatte dazu den , erinnerte. Truppen auf Tel-el⸗ Kebir, n wurde, 8 der Himmelskunde gehabt hätte, Führung durch die
Wum Einsendung hat der 1) Wer irgend eine per⸗ soll diese dazu be⸗ hrheit in englischer Sprache zu schildern Werkbund zur Be⸗ ten Adressen übergeben. eutsche soll jeden Tag einmal an persön⸗ te im neutralen Ausland geeignete Zeitungen und Diese private Betätigung soll
Der Soldat im sondern auch wachend die Fei dem Himmel näher.
immelsbeobachtung auf einem
Bei Tage verfolgen sie den Art der Bewölkung, und auch gewissen Grade bekannt. es aber in vielen Fällen etwas neues oder mit dem Sternenhimmel Zwiesprach zu keinen Soldaten, der nicht eine Uebung
doch nicht ganz un⸗ Landkarte und der st unerläßl Himmelsrichtung am Sternenhimmel ablesen zu können, zumal nicht Es kann aber nichts bedienen zu können,
nstoß Jege en, indem er
ei dem Anmarsch wo dann der entscheidende fand sich nicht ein einziger Offizter,
Wüste übernehmen zu können, und ffiziere zu diesem Zweck befohlen
Hanstholm 745,1 W
—SSebOene
Regen
Deutsche
Kopenhagen 749,0
WSW4
111/1/1/11
bedeckt
Stockholm S
Hernösand
751,5 751,7
SSO 2
2bedeckt
Regen
Haparanda 757,9 O
4 bedeckt
2) Jeder
Wisby 752,6
SSW 2
bedeckt
Karlstad
749,0 SSO 2
111717171
wolkig
Archangel
Petersburg
Riga
Wilna
Gorki
Die
Warschau
—
Kiew
Wien 757,1
wolkig
Für
zum 757,4
Prag
Regen Wetter
Rom 761,7 2
leud
wolktg
Florenz 760,2 S
— ,—
Am Tagliari
wolkenl.
überall Thorshavn
ch, die Sevrdisford —
— —
Ruͤgenwalder⸗ münde
SSW 3bedeckt
Wetterleuch
Hammerhus
5 Regen
des Soldaten Lerwich
SW
Portland Bill
kI;
Biarritz
—
Clermont
Perpignan
Nizza
Zürich 763,1 W
der ge⸗
Regen
um nach den Genf 765,2 SO
2 2
wolkig
Lugano
1 wolkenl.
759,4 N 562,4
Säntis
WSW 8
Helsingfors
Schnee
Kuopio
Moskau
Brindisi
Triest 759,0
Krakau
Lemberg
Name der
Beobachtungs⸗
station
—
richtung,
Windn stärke
schlag in
u. Schwere Stunden mm
Wetter
Barometerstand 0 *, Reeres⸗ in 45* Breite
.—
Nieder 24
Witterungs⸗
der letzten 24 Stunden
Hermannstadt
verlau Belgrad Serb.
Reykjavik (5Uhr Abends)
6 6 —
Budapest 759,1 NW
1 bedeckt 5 1 Nachts Nieder
Borkum
753,6 balb bed.
Nachts Niederschl.
Horta
Coruna
Keitum
749,8 bedeckt
Hamburg
Schauer
753,3 bedeckt
Gewitter
8 = 2,5 bis 8,4 mm; 4 = 38,5
Swinemünde
752,9 bedeckt
Wetterleuchten
6,4 mm; 7 = 65 bis 7,4 mm;
Neufahrwasser
754,3 bedeckt
Memel
Ivorwiegend heiter
755,5 halb bed.
meist bewölkt
Aachen
759,8 S heiter
Hannover
5SSSS=SSA
756,0 % halb bed.
9₰
Nachts Niederschl.
schreitende Ausläufer nach
Berlin
754,1 bedeckt —1
Gewitter —
britannien. — In
Dresden
— S=
755,9 %
—
Regen
0 Machts Niederschl
außer im Nordosten, kühler
Breslau
755,6 bedeckt
— 1 meist bewölkl
Nordwesten und
Bromberg
753,8 % halb bed.
ziemlich heiter
Metz
— — — dlIIE
761,7 wolkig
Nachm.Niederschl.
Frankfurt, M.
3 1 3 1 4 1
759,7 wolkig 12
Nachts Niederschl.
Karlsruhe, B.
760,9 WNW 3 wolkig 14
Gewitter
München
[bo do bto
760,8 Regen 11
Schauer
Zugspitze
Station
Wilhelmshavp.
753,3 †% heiter 13
Schauer Seehöhe 122 m
Kiel
-SINO=SSOSb0 &
751,9 wolkig 13
Nachts Niederschl.
*) Aenderung des Barometers (Barometertendenz) von 5 bis solgender Stala: 0= 0,0 bis 0,4 mm; 1 =0,5 bis 1,4 mm; 2— 1,5 bis 2,4 n.
Deutschland ist das lebhaftere westliche Winde:
8 Uhr Morgens n
—
bis 4,4 mm; 5 = 4,5 bis 5,4 mm; 6 = 5, 8 = 7,5 bis 8,4 mm 9 = nicht beobachtet.
negativen Werten der Barometertendenz (Minuszeichen) gilt dieselbe Chiffrestaun
„Ein Hochdruckgebiet über läufern nach Großbritannien, gebiet unter 740 mm über
765 mm über Frankreich, mit
dem Nordmeer entsendet ostyt Mitteleuropa und westlich von Er das Wetter ziemlich trübe ; im Osten wehen schwache südliche, i⸗ es haben fast überall Regenfälle,
üden auch Gewitter “
eutsche Seewarte
Mitteilungen des Königlichen Asronautischen Obfervatoriums,
veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 11. September 1914, 8 — 10 Uhr Vormittag
500 m 1000 m 1 2000 m 2500 m] 370
Wustrow, M.
—
—
751,5 wolkig 15 0 — 0
Gewitter
Temperatur (C ) 187
Rel. Fchtgk. (%
Königsberg
755,0 8 wolfig 18 0 — 1
Cassel
ztemlich heiter
7 Wind⸗Richtung. SSW
V 757,3 heiter 8 7
—/,,ᷓ‧ᷓ‧—
„Geschw. mps. 5
Schauer Hen eiter.
Freitag: Schauspielvorstellung: Die
Theater.
Königliche Schauspiele. Sonntag: Opernhaus. 122. Abonnementsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Die Meistersinger von Nürnberg. Oper in drei Akten von Richard Wagner. Mastkalische Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß Regte: Herr Oberregisseur Droescher. Thöre: Herr Professor Rüdel. Anfang 7 ½ Uhr.
Montag: Overnhaus. 176. Karten⸗ reservesatz. (166. Schauspielabonnements⸗ vorstellung.) Der Schlagbaum. Volks⸗ lustspiel in drei Aufzügen von Heinrich Lee. Regie: Herr Eggeling. Anfang 7 ½ Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Der Barbier von Sevilla. — Mittwoch: Schauspiel⸗ vorstellung: Die Hermonnschlacht. — Donnerstag: Der Rosenkavalier.
Journalisten. — Sonnabend: Lohen⸗ grin. — Sonntag: Marie, die Tochter des Regiments. Millitaria.
Deutsches Theater. (Direktion: Max Reinhardt.) Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Zopf und Schwert.
Montag: Kabale und Liebe.
Dienstag, Donnerstag und Sonnabend: Zopf und Schwert.
Mittwoch: Minna von VBarnhelm.
Freitag: Offiziere.
Kammerspiele.
Sonntag, Abends 8 Uhr: Wetter⸗ leuchten.
Montag und Freitag: Die Geschwister. Vortrag vaterländischer Dchtungen.
Dienstag: Nathan der Weise.
Mittwoch: Emilia Galotti.
Donnerstag: Maria Magdalene.
Sonnabend: Jedermann.
Schillertheater. o. (Wallner⸗ theater.) Sonntag, Abends 8 Uhr: Prinz riedrich von Homburg. Schauspiel in fünf Akten von Heinrich von Kleist.
Montag: Zopf und Schwert.
Dienstag: Prinz Friedrich von Homburg.
Charlottenburg. Sonntag, Abends 8 Uhr: Fröschweiler. Schauspiel in vier Aufzügen von Hans von Wentzel und Ferd. Runkel.
Montag: Die Hermannschlacht.
Dienstag: Fröschweiler.
Deutsches Opernhaus. (Char⸗ lottenburg, Bismarck⸗Straße 34 — 37. Direktion: Georg Hartmann.) Sonntag, Abends 8 Uhr: Per Feldprediger. Panolung aus der Zeit der Befreiungs⸗
kriege von H. Wittmann und A. Wohl⸗ muth. Musik von C. Millöcker. Montag, Mittwoch und Donnerslag: Der Feldprediger. Dienstag: Die Meistersinger von Nürnberg. Freitag: Figaros Hochzeit
Sonnabend: Martha.
3 8 8 1
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Senntag, Abends 8 ½¼ Uhr: Graf Pepi. Lustsptel in drei Akten aus dem Jahre 1866 von Robert Saudek und Alfred Halm.
Montag und folgende Tage: Graf Pepi.
Familiennachrichten. Verehelicht: Hr. Oberleutnant Hans von Schweinichen mit Frl. Barbara
von wlotow (Charlottenburg).
16,6 13,4 7,6 5,3 4 53 52 62 49 2 WSW wsw sWw sw 8 9 10 12 12 1
Geboren: Ein Sohn: Hrn. 0 Carl Grafen von der Schulenkban Altenhausen (z. Zt. Magdeburg) Eine Tochter: Hrn. Hauvptm Ludwig von Kalckstein (Charlottenbu — Hrn. Professor Dr. Eduard Er 68 (Charlottenburg).
Gestorben: Hr. Generalmajor †.] Oskar Auer von Herrenkirchen (We baden). — Hr. Arthur von * (Wieck bei Gützkow, Pomm.).
Verantwortlicher Redakteur:
Direktor Dr. Tyrol in Charlottenbus
Verlag der Expedition (J. V.: Kon in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckeret
Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraßen Vier Beilagen sowie die 21. und 22. Ausgabe’de deutschen Verlustlisten.
“ 1
6.
ist näher herangezogen; ein Tiesorg
a. Steinkohlen⸗ bergbau in Oberschlesien... in Niederschlesien... im Oberbergamtsbezirk Dortmund: a. Nördliche Reviere¹). b. Südliche Reviere ²).
Summe O.⸗B.⸗A. Dort⸗ mund (a, b und Revier LWWWWD4
bei Saarbrücken (Staats⸗ wer6*
bei Aachen am linken Niederrhein.
b. Braunkohlen⸗ ergbau im Oberbergamtsbezirk Hall linksrheinischer.. c. Salzbergbau
im Oberbergamtsbezirk Halle Clausthal
im 2„ d. Erzbergbau
in Mansfeld (Kupferschiefer)
“ in Siegen. in Nassau und Wetzlar.. sonstiger rechtsrheinischer. linksrheinischer..
EII1
134 554 28 381
303 400 85 296
138 398 29 046
304 529 87 080
121 617 27 864
286 520 82 609
35 881 054 7 535 194
123 344 299 32 902 264
38 697 374
7 998 227
123 334 839 33 947 593
405 390
405 183
49 536 15 309 15 679
42 581 11 861
11 589 11 390
13 079 2 601 11 384 6 343 4 862
2 845
407 512
49 825 15 610 15 552
40 997 10 994
12 010 11 427
13 062 2 551 11 528 6 499 4 754 2 844
382 951
49 696 14 766 13 876
41 678 10 486
12 042 11 900
13 069 2 570 11 159 6 563 4 789 2 874
162 949 076
16 083 441 5 584 352 6 452 370
12 108 733 3 886 163
3 709 624 3 758 440
3 674 558 685 701³) 3 758 899 1 651 745 1 405 352 701 660
¹) und ²) siehe Anmerkung ⁵³) und ³⁹) der unteren Nachweisung.
³) Hinzu tritt de
ö]
r Wert der wirtschaftlichen Beihil
1
fen, insbesondere Brotkornzulage:
164 003 886
16 880 569 5 938 719 6 292 404
11 836 343 3 613 067
4 034 940 3 990 495
3 891 843 690 390³) 4 000 620 1 784 416 1 465 298 709 467
im Jahresmitte I.. Durchschnittslöhne der einzelnen Arbeiterklassen auf 1 Schicht.
4,39
3
55³
4 3
3,97 3,34
66
4 52 3 3
im II. V.⸗J. 1914 = 0,13 ℳ I. V.⸗J. 1914 = 0,13 „ 11913 = 0,15 „
3,74 3,59²) 4,45 3,58
402
339 380 405
402 325 365 412
289 329
284 328
336 349
320 330
298 271⁰ 347 275 308 249
281 263³) 330 260 289
96 247
28
für 1 Schicht.
1
Sch
Art und Bezirk
iner
des Bergbaues
2 Dauer e
cht der und in Tage⸗ äftigten Berg⸗
1
is arbeiter i. engeren Sinne ¹)
unterirdi bauen bes
— = ₰ 72 9 S
Unterirdisch
und in Tagebauen be⸗
säsee m engeren Sinne
So
und in 1 beschäftigte Arbeiter
nstige unterirdisch Heber Tage
Tagebauen
fücte, Arbeter na ie er jugend⸗ lichen und weiblichen)
beschäͤf⸗
R—
Jugendliche männ⸗ siche Arbeiter unter 16 Jahren
— „Hf
von der Gesamtzah
der Arbeite
Preiner Lohn II. 1914
von der Gesamtzahl der Arbeit
Jahres⸗ mittel 1913
5
1 r
Preiner Lohn II.
II.
Jahres⸗ mittel 1913 von der der Arbeite
S 8 —
reiner Lohn
1914
8 8. α 82
reiner Lohn
Weibliche Arbeiter
hner Lohn
Gesamtzahl der Arbeiter
E —½ —
8
Gesamtzah
8 90 8
a. Steinkohlen⸗ bergbau in Oberschlesien. in Niederschlesien im Oberbergamts⸗ bezirk Dortmund: a. Nördliche Re⸗ ö11 b. Südliche Re⸗
Summe O.⸗B.⸗A. Dortmund (a, b. und Revier Hamm)
bei Saarbrücken (Staatswerke)..
bei Aachen. ... am linken Nieder⸗ 6e6*
b. Braunkohlen⸗ bergbau im 11.“ bezirk Halle: unterirdisch. in Tagebauen
14,2 29,2
4,51 4,06
3,56 3,61
Summe. linksrheinischer
c. Salzbergbau Ober . bezirk Ha 1 im Oberbergamts⸗
bezirk Clausthal.
d. Erzbergbau in Mansfeld (Kupfer⸗
8D““ im Oberharz.. 1I1“”“ in Nassau u. Wetzlar sonstiger rechts⸗ Cööö. linksrheinischer..
6 .8
26,7 v. 1,4 v. 0,5 v. 1,7 v 0,6 v Nörd
2 ¶ †. 8 e, abe,
*) Südl
10) Siehe 8
¹) Fecsn t der 8 utzahl der Hesamet bis 8 Stunden; H.: bis 6 Stunden; 1,0 v. .: bis 6 Stunden; 0,1 v. .: bis 6 Stunden; 0,8 v. H. bis 6 Stunden; 99,4 v. H
43,4 42,8
37,6 43,3 60,0 44,5 55,4 66,1
57,0 56,2
iche Reviere:
Wattenscheid, Essen II, E
8
e Reviere:
Arbeiter vergl.
4,22 4,78
4,76 4,97
3,90 4,18¹⁰) 5,12 3,72
4,35
450 3,55
3,69
palte 67,6 v. H.:
.: bis 8. bis H.: bis
Dortmund II,
3,58 4,37
4,08 4,11
—D¼ 2
3,82 3,99 0) 403
3,42
3,81 3,27
4,00 ¹⁰) 4,14 3,48
3,94 3,17
—
— S bdododoen
dodo 885Sdbo S. SNIS
Ein⸗ und Ausfahrt, g schlisblich der Pausen. von I. 1 8 bis 10 Stunden; 5,5 v. H.: bis 11 Stunden;
7 Stunden; 97,6 v. 7 Stunden; 99,4 v.
.: bis 8 .: bis 8 7 Stunden; 97,5 v.
.: bis 8
.: bis 8 Stunden. 8 b III, Ost⸗Recklinghausen, West
en III, Oberhausen, Duisburg.
ortmund I, W
itten, Hattingen, Süd⸗Bochum,
3,96
3,59
3,20¹⁰) 4,06 3,36
3,53 3,05
3,47 3,97
3,85 3,90 3,57 3,12 ¹⁰) 3,98 3,37
3,47 3,09
Stunden. Stunden. Stunden.
Essen I, Werd
1,43 1,52 1,77
1,3310,1 1,86 1,75
1,69
1,44
0,2 v. H.: bis 12 Stunden.
Recklinghausen,
1,39 1,59
1,84
1,98 1,82
2,39 2,12 3,96
1,46 ¹% 1,80 1,35
1,55 1,67
40¹⁰)
1,73 1,42
8
Nord⸗Bochum,
Vorerst aber müssen wir uns selbst helfen. Großes steht auf dem Spiele. Noch erwartet de
Feind von unsrer vermeintlichen finanziellen Schwäche sein Heil.
Der Erfolg der Anleihe muß diese Hoffnung zerstören. Deutsche Kapitalisten! Zeigt, daß Ihr vom gleichen Geiste beseelt seid wie unsere Helden, die in der Schlacht ihr Herzblut verspritzen! Deutsche Sparer! Zeigt, daß Ihr nicht unr für Euch, sondern auch für das Vater⸗ g. gespart habt! Deutsche Korporationen, Anstalten, Sparkassen, Institute, Gesellschaften, die Ihr unter dem mächtigen Schutze des Reichs erblüht und gewachsen seid! Erstattet dem Reiche Euern Dank in dieser schick⸗ salsschweren Stunde! Deutsche Banken und Bankiers! Zeigt, was Eure glänzende Organisation, Euer Einsluß auf die Kundschaft zu leisten vermag! Nicht einmal ein Opfer ist es, was von Euch ver⸗ langt wird! Man bietet Euch zu billigem Kurse Wert⸗ papiere von hervorragender Sicherheit mit ausgezeichneter Verzinsung! Sage Keiner, daß ihm die flüssigen Mittel fehlen! Durch die Kriegsdarlehnskassen ist im weitesten Umfang dafür gesorgt, daß die nötigen Gelder flüssig gemacht werden können. Eine vorübergehende kleine Zinsein⸗ buße bei der Flüssigmachung muß heute jeder vater⸗ ländisch gesinnte Deutsche ohne Zaudern auf sich nehmen. Die deutschen Sparkassen werden den Einlegern gegen⸗ über, die ihre Sparguthaben für diesen Zweck verwenden wollen, nach Möglichkeit in weitherziger Weise auf die Einhaltung der Kündigungsfristen verzichten. Näheres über die Anleihen ergibt die Bekannt⸗ machung des Reichsbankdirektoriums, die im Anzeige⸗ teil dieses Blattes am 10. d. M. veröffentlicht worden ist.
Aufgelegt werden, wie wir dieser Sg entnehmen, 5 proz. Deutsche Reichsschatzanweisungen im Gesamthetrage von einer Milliarde zu 97,50 Proz. sowie eine 5 proz. Deutsche Reichsanleihe zu 97,30 Proz. für Stücke, die mit Sperre bis zum 15. April 1915 ins Reichsschuldbuch einzutragen sind, und zu 97,50 Proz. für alle übrigen Stücke. Die 5 proz. Reichsanleihe ist bis zum 1. Oktober 1924 unkündbar; die Tilgung der deutschen Schatzanweisungen erfolgt durch Auslosung von je einer Serie zum 1. Oktober 1918, 1. April 1919, 1. Oktober 1919, 1. April 1920 und 1. Oktober 1920. Die Auslosungen finden im April und Oktober jedes Jahres, erstmals im April 1918, statt; die Rückzahlung ge⸗ schieht an dem auf die Auslosung folgenden 1. Oktober bezw. 1. April. Welcher Serie die einzelne Schatzanweisung an⸗ gehört, ist aus ihrem Text ersichtlich. Zeichnungen für beide Anleihearten werden bis 19. d. M., Mittags 1 Uhr, entgegengenommen. Die Zeichner können die ihnen zu⸗ geteilten Beträge vom Zuteilungstage ab jederzeit voll bezahlen; sie sind jedoch verpflichtet, 40 Proz. des zugeteilten Betrages spätestens am 5. Oktober d. J., 30 Proz. am 26. Oktober d. 2 30 Proz. am 25. November d. J. zu bezahlen. Beträge bis 1000 ℳ einschließlich sind bis zum 5. Oktober d. J. ungeteilt
zu berichtigen. 8
Wagengestellu
8
ng für Kohle, Koks und Briketts 11. September 1914. 6 Ruhrrevier
Anzahl der W 17 026
Nicht gestellt..
I1ö“” zollbehandlung der Waren deutschen und öster⸗ “ Laut Bekanntmachung der General⸗ zolldirektion vom 13. August 1914 sollen alle Waren deutschen oder öͤsterreichischen Ursprunges, auch Durchfuhrwaren, die entweder noch nicht angemeldet oder für deutsche oder österreichische Empfänger be⸗ stimmt sind, iwecks ihrer Einziehung und Veräußerung zugunsten der Staatskasse angehalten werden. Die bereits angemeldeten, in Zoll⸗ niederlagen befindlichen Waren der genannten Herkunft sind nach dem Generaltarif, nicht nach dem Mindesttarif zu verzollen. (Nach einer telegraphischen Mitteilung des Kaiserlichen Konsulats in Genf.)
— Ueber weitere Erleichterungen im Güterverkehr wird aus dem Verkehrsbureau der Berliner Handelskammer mit⸗ geteilt: Nach einer Mitteilung der Eisenbahndirektion Berlin dürfen vom 12. ds. Mts. ab nach Stationen des Direktionsbezirks Saar⸗ brücken Güter ohne Einschränkung angenommen werden. Güter⸗ verkehr auf Strecken der Direktioasbezirke Magdeburg und Mainz ist jetzt vollständig frei. Ferner sind im Bezirk des Direktionsbelirks Königsberg für den beschränkten Güterverkehr frei die Strecken westlich der Linte Labiau— Königsberg — Kobbelbude —Zinten — Mehlsack — Wormditt —-Allenstein — Osterode. Es dürfen jedoch ohne vorherige Anfrage bei der Königlichen Eisenbahndirektion Königs⸗ berg nur Lebensmittel als Stückgut bis 70 kg befördert worden. Für alle anderen Sendungen, insbesondere auch für alle Wagenladungen ist vorheriges Einperständnia der Königlichen Eisenbahndirektion Königsberg erforderlich. Für den beschränkten Privatgüterverkehr werden ferner noch angenommen: silberhaltige Planchen (Barren) und Asche (Gekrätz). Der Uebergang deutscher Wagen nach Italien wird jetzt zugelassen. Direkte Abfertigung im deutsch⸗italienischen Güter⸗
verkehr also auch bei Benutzung deutscher Wagen. 8—