1914 / 215 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 12 Sep 1914 18:00:01 GMT) scan diff

bn ö von 1600 mit 5 % beginnen und bel den höchsten Gehäͤltern bis zu 50 % für Verheiratene und dis zu 60 % für Ledige steigen. Den Ver⸗ beicateten werden Zuschläge für jedes Kind von 6 % bis zur Höchst⸗ grenze von 20 % gewährt. Angehörige der im Ausland befindlichen Seeleute erhalten a conto⸗Zahlungen auf die Gehälter und Heuer. Die verheirateten Seelente und die infolge des Krieges arbeitslos gewordenen Arbeiter, die mindestens ein Vierteljahr im Dienste der Gesellschaft stehen, erhalten Unterstützungen. Außerdem

Kriegsnovelle

sind im Wa

dank“ und bei dem Vorsi Schlüterstraße 28, erhält

Der Deutsche Werkbun deutsche Wahrbeit ins hat der Deuts

Portepeesähnrich Schadius“ sptachen

renhaus A. Wertheim, bei Bote u. Bock, im „Invaliden⸗ Charlottenburg,

jenpen, Dr. Felix Borchardt,

d teilt unter der Ueberschrift „Die Ausland!“ folgendes mit: che Werkbund es übernommen, den Kampf

telttekarten

r. L-

Name der Beobachtungs⸗ station

Schwe in 45 * Breite 1

Barometerstand auf 0 *, Meerek⸗ nipeau u.

„Bekanntlich

Witterun verlau der l.

Wetter 24 Stan

Temperatur in Celsius

gegen die Magdedurg 755,

bedeckt

der in den Hauptbergbaubezirken Preuß

811“

Beilage

8

v

Nach ens im II. Vierteljahre 1914 verdienten Bergarbeiterlöhne.

weisung

8

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Handel und Gewerbe. 8

Zeichnet die Kriegsanleihen! Wir stehen allein gegen eine Welt in Waffen.

1 Locht⸗ Nied ziemlich h Gewige

Vom neutralen Ausland ist nennenswerte finan⸗ zielle Hilfe nicht zu erwarten, auch für die Geld⸗ beschaffung sind wir auf die eigene Kraft angewiesen. Diese Kraft ist vorhanden und wird sich betätigen, wie draußen vor dem Feinde, so in den Grenzen des deutschen Vaterlandes jetzt, wo es gilt, ihm die Mittel zu schaffen, deren es für den Kampf um seine Existen

und seine Weltgeltung bedarf. b

Die Siege, die unser herrliches Heer schon jetzt i

West und Ost errungen, berechtigen zu der Hoffnung, daß auch diesmal wie einst nach 1870/71 die Kosten und Lasten des Krieges schließlich auf diejenigen falle

werden, die des Deutschen Reiches Frieden gestör haben.

8&

greifen in Notständen die von der Gesellschaft gegründeten be⸗ sonderen Unterstützungs., Invaltden⸗, Witwen⸗ und Waisenkassen ein. Die der einberufenen und die durch den Krieg arbeitslos gewordenen Einwohner der Arbeiterhäuser der Gesellschaft wohnen mietefrei. Die Gesellschaft schätzt die gesamte von ihr durch diese bee, erwachsende Belastung auf 1 ¼ bis 2 Millionen Mark m Monat.

feindlichen Lügen im Ausland zu organisieren. Das Ergebnis des ersten Aufrufs war ein außerordentlich vielseitiges und wertvolles Material, für das wir etwa 20 000 Mitarbeitern vaterländischen Dank aussprechen können: sie dürfen versichert sein, daß alle An⸗ regungen gewissenhaft geprüft und befolgt werden; es ist aber unmöglich, täglich tausend Zuschriften einzeln zu beantworten. Fogpgesen 1n 1“ 1 andere Stellen in verschiedenen Städten Deutschlands gefolat:

8 Kunst und Wissenschaft. 8 Handel und Industrie, Universitäten und andere Institute baben sich Alufruf: Besonders hart sind durch den Krieg die bildenden angeschlossen. Die notwendige Planmäßigkeit und Einheitlichkeit in Künstler und Musiker betroffen. Hier gilt es zu helfen, nicht der Aufklärungsarbeit ist dadurch gesichert, daß verschiedene Stellen bloß aus Mitleid oder Dankbarkeit, sondern vor allem, weil es für sich mit dem Deutschen Werkbund verständigt haben, sodaß sie als die fernere Wohlfahrt des Reiches von größter Wichtigkeit ist, daß Filialen der Berliner Zentrale sich betätigen. Dabei hat sich eine die deutsche Kunst in ihrem unersetzlichen Wert für den Charakter, gewisse Teilung nach Ländern und nach Berufsgruppen als vorteilhaft für die Frische und den Schwung der Nation die Zeit der Prüfung berausgestellt. Dem bisherigen Ersuchen um Nennung vertrauens⸗

Grünberg Schl Mülhausen, E. Friedrichshaf. Bamberg Paris Vlissingen Helder

Bodö Christiansund Skudenes Vardö Skagen

—‿

Regen 1. Durchschnittslöhne sämtlicher Arbeiter.

Regen wolkig wolkig Gewitt. wolkig wolkig bedeckt heiter bedeckt

763,4 758,3 758,9 755,5 749,0 742,2 746,8 762,0 745,3

Verfahrene Arbeit⸗ schichten auf 1 Arbeiter

Abzug aller Arbeitskosten erungsbeiträge)

Verdiente reine Löhne Eüch

Gesamtzahl der Arbeiter sowie der Versi

1/1

auf 1 verfahrene S

chicht auf 1 Arbeiter

Art und Bezirk des Bergbaues

*

II. V . V.⸗J. V.⸗J. 1914 1914

G auf ganze

Zahlen)

1

1

Jahres⸗ mittel 1913

II. I. V.⸗J. 1914

0 9 88 88

Jahres⸗ I. mittel ⸗J. V.⸗J. 1913 1

S S

85

beil und unversehrt übersteht. Aus diesem Grunde richten die Unter⸗ im Auslande und zeichneten an alle dazu fählgen Kunstfreunde die Bitte, nach wie vor Kunstwerke anzukaufen, künstlerische Unternehmungen ernster Natur weiter zu unterstützen, an Unterricht und alten Auf⸗ trägen festzuhalten und neue zu erteilen. Zweitens bitten wir um Geldbeiträge zur Bildung einer „Akademischen Kriegshilsskasse“, die zum Besten notleidender bildender Künstler und Musiker sowie deren Familien verwandt werden soll. Die Ver⸗ waltung und Verteilung der Unterstützungen geschieht durch den Arbeitsausschuß der Kriegshilfskasse unter Mitwirkung der König⸗ lichen Akademie der Künste. Freundliche Zuwendungen werden unter der Bezeichnung „Akademische Kriegshilfskasse“ erbeten an das Bankhaus Mendelssohn u Co., Jägerstr. 49 50, oder an die Feeazlich⸗ Akademie der Künste, Pariser Platz 4. Besondere Wünsche für? erwendung der Beiträge (für bildende Künstler oder Musiker) finden Berücksichtigung. Geheimer Kommerzienrat Arnhold, Hans Baluschek, Frau Ministertal⸗ direktor Hedwig Behrendt, Professor Philipp Franck, Professor Friedrich Gernsheim. Professor Ernst Hildebrand, Professor Arthur Kampf, Professor Dr. Krebs, Gehetmer Kommerzienrat Kretzschmar, Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Kretzschmar, Hildegard Lehnert, Professor Br. Max Liebermann, Professor Ludwig Manzel, Peesident der Königlichen Akademie der Künste, Professor Hans Mevyer, Professor Paul Meyerheim, Franz von Mendelssohn, Hrüftsent der Handelskammer, b Hermann Sandkuhl, Professor Dr. Fritz Schaper, Ministertaldirektor Dr. Friedrich Schmidt, Professor Schulte im Hofe, Dr. James Simon.

Die Leitung der Internationalen Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik in Leipzig teilt folgendes mit: Ein deutlicher Beweis (wenn es überhaupt noch eines solchen bedurft hätte), wie die französischen und englischen Zettungen ihr Leser⸗ publikum belügen, zeigt eine Notiz, die kürzlich die Pariser Zeitung „Patrie“ und jetzt auch die Londoner „Times“ gebracht hat. Die Meldung besagt: „Laut Berichten von Reisenden sind die Hallen der russischen, englischen und französischen Ausstellung mit ihren Schätzen auf der Bugra böswillig in Brand gesteckt, und seitens der Stadt ist nichts getan worden, um das Feuer zu beschränken.“ Selbitverständlich ist, wie jeder weiß, nicht eine einzige Halle jemals durch Feuer angegriffen worden. Auch ist es ganz seldstverständlich, daß die Ausstellungs⸗ leitung oder die Stadt nicht ruhig dabei zugesehen hätte, denn in Deutschland kennt man auch in Kriegszeiten die Verpflichtung zum Schutze des fremden Privateigentün.. Die ausländischen Pavillons auf der Bugra sind überdtes hich Eigentum der betreffenden Nationen, sondern sind zum größten Teil von deutschen Architekten.

8

würdiger Persönlichkeiten

ausländischer Werkbund h sönliche Bezi

nutzen, die deutsche Wa und diese Briefe (offen)

förderung

Deutsche und jede

liche Bekann Zeitungsa

neben 8.2 planmäßigen

Die Himmelskunde des Feldsoldaten. sem⸗ der so oft im Freien nicht nur schlafen, Nacht verbringen muß, rückt in dieser Landleute stehen von klein auf mit der

mehr oder

Sonnenstand sowie den Zug und die der Sternenhimmel ist ihnen bis zum einen Städter ma

wenigsten Un

halten, und doch gibt es gewiß ohne daß er besonders dazu aufgefordert würde. Sternenhimmel Bescheid zu Heute,

sind,

darin bekäme

wichtig. verbrolher

in jeder Nacht die schaden, sich auch dieses so natürlichen Hilfsmittels und in tropischen Schutzgebieten ist auf ung am Sternenhimmel sogar ein nachdrücklicher Wert ontaltruppen sind vor einiger Zeit und in dem großen Heerlager immelskunde

zur Orientter

gelegt worden.

besonders dar

Zeitungen mit Lügenberichten eute noch zweierlei anzufügen:

ehung zu englischen Familien hat,

dem Deutschen an die englischen

usschnitte schicken. rbeit nicht unterbleiben.“

weniger vertrauten Fuß.

8 sein,

wissen, ist wo die

ist es allerdings

nicht Möglichkeit dazu geboten ist. die Fähigkeit

Die englischen Kol auf hingewiesen worden,

von Aldershot wurden besondere Unterweisungen in der

abgehalten. an einen

der englischen Sieg erfochte

nügende Kenntnisse in

Gestirnen die

es mußten damals einige Marineo

werden.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Bellage.)

firmen errichtet, denen gegenüber die Ausstellung verantwortlich ist n G

Die genannten Hallen sind vollkommen unversehrt, aber natürlich—

geschlossen. Alle übrigen Hallen sind nach wie vor geöffnet und mit ihrem reichen Inhalt dem Publikum, das sich zahlreich wieder ein⸗ findet, unverändert zugänglich. 1

Theater und Musik.

Im Königlichen Opernhause werden morgen, Sonntag, „Die Meistersinger von Nürnberg“, mit den Damen Dux, von Scheele⸗ Müller und den Herren Kraus, Bischoff, Habich, Schwengler, Henke und Bronsgeest in den Hauptpartien, aufgeführt. Dirigent ist der Kapellmeister von Strauß.

Im Deutschen Opernhause wird die nächste Einstudierung eines Wagnerschen Werks „Lohengrin“ sein, dessen erste Aufführung im Oktober startfindet

Im Schillertheater Charlottenburg findet nächsten Sonnabend die erste Aufführung eines neuen Stücks, „Grüne Ostern“, statt.

Gustav Charlé hat das Theater an der Weidendammer⸗ brücke (früher Komische Oper) gepachtet und wird es mit einem vaterländischen Volksstück „Anfang gut alles gut“, Musik von Max Roth, demnächst eröffnen.

Professor Bernhard Irrgang, der den Ertrag seiner Dom⸗ konzerte im August in Höhe von 1100 Ihrer Majestaͤt der Kaiserin und Königin zur Verfügung gestellt hatte, hat diesen nunmehr auf Benachrichtigung des Kabinetts Ihrer Majestät dem Magistrat von Berlin überwiesen. Die Domkonzerte finden weiter an jedem Dienstag, Abends 8 Uhr, statt.

Mannigfaltiges. 1 Berlin, 12. September 1914.

Die Vereinigung ostpreußischer Künstler und Kunst⸗ freunde veranstaltet morgen, Sonntag, den 13. September, im Reichstag zugunsten ihrer flüchtigen Landsleute einen Vor⸗ tragsabend. Der bekannte Vortragsmeister Dr. Alfred Daniel wird dabei u. a. aus dem Goetheschen Flüchtlingsevos „Hermann und Dorothea“ vortragen und zum ersten Male die Liliencronsche

Wetterbericht vom 12. September 1914, Vorm. 9 ¼ Uhr.

all aus dem Sudanfeldzu

Ein Astronom hatte dazu den , erinnerte. Truppen auf Tel-el⸗ Kebir, n wurde, 8 der Himmelskunde gehabt hätte, Führung durch die

Wum Einsendung hat der 1) Wer irgend eine per⸗ soll diese dazu be⸗ hrheit in englischer Sprache zu schildern Werkbund zur Be⸗ ten Adressen übergeben. eutsche soll jeden Tag einmal an persön⸗ te im neutralen Ausland geeignete Zeitungen und Diese private Betätigung soll

Der Soldat im sondern auch wachend die Fei dem Himmel näher.

immelsbeobachtung auf einem

Bei Tage verfolgen sie den Art der Bewölkung, und auch gewissen Grade bekannt. es aber in vielen Fällen etwas neues oder mit dem Sternenhimmel Zwiesprach zu keinen Soldaten, der nicht eine Uebung

doch nicht ganz un⸗ Landkarte und der st unerläßl Himmelsrichtung am Sternenhimmel ablesen zu können, zumal nicht Es kann aber nichts bedienen zu können,

nstoß Jege en, indem er

ei dem Anmarsch wo dann der entscheidende fand sich nicht ein einziger Offizter,

Wüste übernehmen zu können, und ffiziere zu diesem Zweck befohlen

Hanstholm 745,1 W

—SSebOene

Regen

Deutsche

Kopenhagen 749,0

WSW4

111/1/1/11

bedeckt

Stockholm S

Hernösand

751,5 751,7

SSO 2

2bedeckt

Regen

Haparanda 757,9 O

4 bedeckt

2) Jeder

Wisby 752,6

SSW 2

bedeckt

Karlstad

749,0 SSO 2

111717171

wolkig

Archangel

Petersburg

Riga

Wilna

Gorki

Die

Warschau

Kiew

Wien 757,1

wolkig

Für

zum 757,4

Prag

Regen Wetter

Rom 761,7 2

leud

wolktg

Florenz 760,2 S

,—

Am Tagliari

wolkenl.

überall Thorshavn

ch, die Sevrdisford

Ruͤgenwalder⸗ münde

SSW 3bedeckt

Wetterleuch

Hammerhus

5 Regen

des Soldaten Lerwich

SW

Portland Bill

kI;

Biarritz

Clermont

Perpignan

Nizza

Zürich 763,1 W

der ge⸗

Regen

um nach den Genf 765,2 SO

2 2

wolkig

Lugano

1 wolkenl.

759,4 N 562,4

Säntis

WSW 8

Helsingfors

Schnee

Kuopio

Moskau

Brindisi

Triest 759,0

Krakau

Lemberg

Name der

Beobachtungs⸗

station

richtung,

Windn stärke

schlag in

u. Schwere Stunden mm

Wetter

Barometerstand 0 *, Reeres⸗ in 45* Breite

.—

Nieder 24

Witterungs⸗

der letzten 24 Stunden

Hermannstadt

verlau Belgrad Serb.

Reykjavik (5Uhr Abends)

6 6

Budapest 759,1 NW

1 bedeckt 5 1 Nachts Nieder

Borkum

753,6 balb bed.

Nachts Niederschl.

Horta

Coruna

Keitum

749,8 bedeckt

Hamburg

Schauer

753,3 bedeckt

Gewitter

8 = 2,5 bis 8,4 mm; 4 = 38,5

Swinemünde

752,9 bedeckt

Wetterleuchten

6,4 mm; 7 = 65 bis 7,4 mm;

Neufahrwasser

754,3 bedeckt

Memel

Ivorwiegend heiter

755,5 halb bed.

meist bewölkt

Aachen

759,8 S heiter

Hannover

5SSSS=SSA

756,0 % halb bed.

9₰

Nachts Niederschl.

schreitende Ausläufer nach

Berlin

754,1 bedeckt —1

Gewitter

britannien. In

Dresden

S=

755,9 %

Regen

0 Machts Niederschl

außer im Nordosten, kühler

Breslau

755,6 bedeckt

1 meist bewölkl

Nordwesten und

Bromberg

753,8 % halb bed.

ziemlich heiter

Metz

dlIIE

761,7 wolkig

Nachm.Niederschl.

Frankfurt, M.

3 1 3 1 4 1

759,7 wolkig 12

Nachts Niederschl.

Karlsruhe, B.

760,9 WNW 3 wolkig 14

Gewitter

München

[bo do bto

760,8 Regen 11

Schauer

Zugspitze

Station

Wilhelmshavp.

753,3 †% heiter 13

Schauer Seehöhe 122 m

Kiel

-SINO=SSOSb0 &

751,9 wolkig 13

Nachts Niederschl.

*) Aenderung des Barometers (Barometertendenz) von 5 bis solgender Stala: 0= 0,0 bis 0,4 mm; 1 =0,5 bis 1,4 mm; 2— 1,5 bis 2,4 n.

Deutschland ist das lebhaftere westliche Winde:

8 Uhr Morgens n

bis 4,4 mm; 5 = 4,5 bis 5,4 mm; 6 = 5, 8 = 7,5 bis 8,4 mm 9 = nicht beobachtet.

negativen Werten der Barometertendenz (Minuszeichen) gilt dieselbe Chiffrestaun

„Ein Hochdruckgebiet über läufern nach Großbritannien, gebiet unter 740 mm über

765 mm über Frankreich, mit

dem Nordmeer entsendet ostyt Mitteleuropa und westlich von Er das Wetter ziemlich trübe ; im Osten wehen schwache südliche, i⸗ es haben fast überall Regenfälle,

üden auch Gewitter

eutsche Seewarte

Mitteilungen des Königlichen Asronautischen Obfervatoriums,

veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 11. September 1914, 8 10 Uhr Vormittag

500 m 1000 m 1 2000 m 2500 m] 370

Wustrow, M.

751,5 wolkig 15 0 0

Gewitter

Temperatur (C ) 187

Rel. Fchtgk. (%

Königsberg

755,0 8 wolfig 18 0 1

Cassel

ztemlich heiter

7 Wind⸗Richtung. SSW

V 757,3 heiter 8 7

—/,,ᷓ‧ᷓ‧—

„Geschw. mps. 5

Schauer Hen eiter.

Freitag: Schauspielvorstellung: Die

Theater.

Königliche Schauspiele. Sonntag: Opernhaus. 122. Abonnementsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Die Meistersinger von Nürnberg. Oper in drei Akten von Richard Wagner. Mastkalische Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß Regte: Herr Oberregisseur Droescher. Thöre: Herr Professor Rüdel. Anfang 7 ½ Uhr.

Montag: Overnhaus. 176. Karten⸗ reservesatz. (166. Schauspielabonnements⸗ vorstellung.) Der Schlagbaum. Volks⸗ lustspiel in drei Aufzügen von Heinrich Lee. Regie: Herr Eggeling. Anfang 7 ½ Uhr.

Opernhaus. Dienstag: Der Barbier von Sevilla. Mittwoch: Schauspiel⸗ vorstellung: Die Hermonnschlacht. Donnerstag: Der Rosenkavalier.

Journalisten. Sonnabend: Lohen⸗ grin. Sonntag: Marie, die Tochter des Regiments. Millitaria.

Deutsches Theater. (Direktion: Max Reinhardt.) Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Zopf und Schwert.

Montag: Kabale und Liebe.

Dienstag, Donnerstag und Sonnabend: Zopf und Schwert.

Mittwoch: Minna von VBarnhelm.

Freitag: Offiziere.

Kammerspiele.

Sonntag, Abends 8 Uhr: Wetter⸗ leuchten.

Montag und Freitag: Die Geschwister. Vortrag vaterländischer Dchtungen.

Dienstag: Nathan der Weise.

Mittwoch: Emilia Galotti.

Donnerstag: Maria Magdalene.

Sonnabend: Jedermann.

Schillertheater. o. (Wallner⸗ theater.) Sonntag, Abends 8 Uhr: Prinz riedrich von Homburg. Schauspiel in fünf Akten von Heinrich von Kleist.

Montag: Zopf und Schwert.

Dienstag: Prinz Friedrich von Homburg.

Charlottenburg. Sonntag, Abends 8 Uhr: Fröschweiler. Schauspiel in vier Aufzügen von Hans von Wentzel und Ferd. Runkel.

Montag: Die Hermannschlacht.

Dienstag: Fröschweiler.

Deutsches Opernhaus. (Char⸗ lottenburg, Bismarck⸗Straße 34 37. Direktion: Georg Hartmann.) Sonntag, Abends 8 Uhr: Per Feldprediger. Panolung aus der Zeit der Befreiungs⸗

kriege von H. Wittmann und A. Wohl⸗ muth. Musik von C. Millöcker. Montag, Mittwoch und Donnerslag: Der Feldprediger. Dienstag: Die Meistersinger von Nürnberg. Freitag: Figaros Hochzeit

Sonnabend: Martha.

3 8 8 1

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Senntag, Abends 8 ½¼ Uhr: Graf Pepi. Lustsptel in drei Akten aus dem Jahre 1866 von Robert Saudek und Alfred Halm.

Montag und folgende Tage: Graf Pepi.

Familiennachrichten. Verehelicht: Hr. Oberleutnant Hans von Schweinichen mit Frl. Barbara

von wlotow (Charlottenburg).

16,6 13,4 7,6 5,3 4 53 52 62 49 2 WSW wsw sWw sw 8 9 10 12 12 1

Geboren: Ein Sohn: Hrn. 0 Carl Grafen von der Schulenkban Altenhausen (z. Zt. Magdeburg) Eine Tochter: Hrn. Hauvptm Ludwig von Kalckstein (Charlottenbu Hrn. Professor Dr. Eduard Er 68 (Charlottenburg).

Gestorben: Hr. Generalmajor †.] Oskar Auer von Herrenkirchen (We baden). Hr. Arthur von * (Wieck bei Gützkow, Pomm.).

Verantwortlicher Redakteur:

Direktor Dr. Tyrol in Charlottenbus

Verlag der Expedition (J. V.: Kon in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckeret

Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraßen Vier Beilagen sowie die 21. und 22. Ausgabe’de deutschen Verlustlisten.

1

6.

ist näher herangezogen; ein Tiesorg

a. Steinkohlen⸗ bergbau in Oberschlesien... in Niederschlesien... im Oberbergamtsbezirk Dortmund: a. Nördliche Reviere¹). b. Südliche Reviere ²).

Summe O.⸗B.⸗A. Dort⸗ mund (a, b und Revier LWWWWD4

bei Saarbrücken (Staats⸗ wer6*

bei Aachen am linken Niederrhein.

b. Braunkohlen⸗ ergbau im Oberbergamtsbezirk Hall linksrheinischer.. c. Salzbergbau

im Oberbergamtsbezirk Halle Clausthal

im 2„ d. Erzbergbau

in Mansfeld (Kupferschiefer)

in Siegen. in Nassau und Wetzlar.. sonstiger rechtsrheinischer. linksrheinischer..

EII1

134 554 28 381

303 400 85 296

138 398 29 046

304 529 87 080

121 617 27 864

286 520 82 609

35 881 054 7 535 194

123 344 299 32 902 264

38 697 374

7 998 227

123 334 839 33 947 593

405 390

405 183

49 536 15 309 15 679

42 581 11 861

11 589 11 390

13 079 2 601 11 384 6 343 4 862

2 845

407 512

49 825 15 610 15 552

40 997 10 994

12 010 11 427

13 062 2 551 11 528 6 499 4 754 2 844

382 951

49 696 14 766 13 876

41 678 10 486

12 042 11 900

13 069 2 570 11 159 6 563 4 789 2 874

162 949 076

16 083 441 5 584 352 6 452 370

12 108 733 3 886 163

3 709 624 3 758 440

3 674 558 685 701³) 3 758 899 1 651 745 1 405 352 701 660

¹) und ²) siehe Anmerkung ⁵³) und ³⁹) der unteren Nachweisung.

³) Hinzu tritt de

ö]

r Wert der wirtschaftlichen Beihil

1

fen, insbesondere Brotkornzulage:

164 003 886

16 880 569 5 938 719 6 292 404

11 836 343 3 613 067

4 034 940 3 990 495

3 891 843 690 390³) 4 000 620 1 784 416 1 465 298 709 467

im Jahresmitte I.. Durchschnittslöhne der einzelnen Arbeiterklassen auf 1 Schicht.

4,39

3

55³

4 3

3,97 3,34

66

4 52 3 3

im II. V.⸗J. 1914 = 0,13 I. V.⸗J. 1914 = 0,13 11913 = 0,15

3,74 3,59²) 4,45 3,58

402

339 380 405

402 325 365 412

289 329

284 328

336 349

320 330

298 271⁰ 347 275 308 249

281 263³) 330 260 289

96 247

28

für 1 Schicht.

1

Sch

Art und Bezirk

iner

des Bergbaues

2 Dauer e

cht der und in Tage⸗ äftigten Berg⸗

1

is arbeiter i. engeren Sinne ¹)

unterirdi bauen bes

= 72 9 S

Unterirdisch

und in Tagebauen be⸗

säsee m engeren Sinne

So

und in 1 beschäftigte Arbeiter

nstige unterirdisch Heber Tage

Tagebauen

fücte, Arbeter na ie er jugend⸗ lichen und weiblichen)

beschäͤf⸗

R—

Jugendliche männ⸗ siche Arbeiter unter 16 Jahren

„Hf

von der Gesamtzah

der Arbeite

Preiner Lohn II. 1914

von der Gesamtzahl der Arbeit

Jahres⸗ mittel 1913

5

1 r

Preiner Lohn II.

II.

Jahres⸗ mittel 1913 von der der Arbeite

S 8

reiner Lohn

1914

8 8. α 82

reiner Lohn

Weibliche Arbeiter

hner Lohn

Gesamtzahl der Arbeiter

E —½

8

Gesamtzah

8 90 8

a. Steinkohlen⸗ bergbau in Oberschlesien. in Niederschlesien im Oberbergamts⸗ bezirk Dortmund: a. Nördliche Re⸗ ö11 b. Südliche Re⸗

Summe O.⸗B.⸗A. Dortmund (a, b. und Revier Hamm)

bei Saarbrücken (Staatswerke)..

bei Aachen. ... am linken Nieder⸗ 6e6*

b. Braunkohlen⸗ bergbau im 11.“ bezirk Halle: unterirdisch. in Tagebauen

14,2 29,2

4,51 4,06

3,56 3,61

Summe. linksrheinischer

c. Salzbergbau Ober . bezirk Ha 1 im Oberbergamts⸗

bezirk Clausthal.

d. Erzbergbau in Mansfeld (Kupfer⸗

8D““ im Oberharz.. 1I1“”“ in Nassau u. Wetzlar sonstiger rechts⸗ Cööö. linksrheinischer..

6 .8

26,7 v. 1,4 v. 0,5 v. 1,7 v 0,6 v Nörd

2 †. 8 e, abe,

*) Südl

10) Siehe 8

¹) Fecsn t der 8 utzahl der Hesamet bis 8 Stunden; H.: bis 6 Stunden; 1,0 v. .: bis 6 Stunden; 0,1 v. .: bis 6 Stunden; 0,8 v. H. bis 6 Stunden; 99,4 v. H

43,4 42,8

37,6 43,3 60,0 44,5 55,4 66,1

57,0 56,2

iche Reviere:

Wattenscheid, Essen II, E

8

e Reviere:

Arbeiter vergl.

4,22 4,78

4,76 4,97

3,90 4,18¹⁰) 5,12 3,72

4,35

450 3,55

3,69

palte 67,6 v. H.:

.: bis 8. bis H.: bis

Dortmund II,

3,58 4,37

4,08 4,11

—D¼ 2

3,82 3,99 0) 403

3,42

3,81 3,27

4,00 ¹⁰) 4,14 3,48

3,94 3,17

S bdododoen

dodo 885Sdbo S. SNIS

Ein⸗ und Ausfahrt, g schlisblich der Pausen. von I. 1 8 bis 10 Stunden; 5,5 v. H.: bis 11 Stunden;

7 Stunden; 97,6 v. 7 Stunden; 99,4 v.

.: bis 8 .: bis 8 7 Stunden; 97,5 v.

.: bis 8

.: bis 8 Stunden. 8 b III, Ost⸗Recklinghausen, West

en III, Oberhausen, Duisburg.

ortmund I, W

itten, Hattingen, Süd⸗Bochum,

3,96

3,59

3,20¹⁰) 4,06 3,36

3,53 3,05

3,47 3,97

3,85 3,90 3,57 3,12 ¹⁰) 3,98 3,37

3,47 3,09

Stunden. Stunden. Stunden.

Essen I, Werd

1,43 1,52 1,77

1,3310,1 1,86 1,75

1,69

1,44

0,2 v. H.: bis 12 Stunden.

Recklinghausen,

1,39 1,59

1,84

1,98 1,82

2,39 2,12 3,96

1,46 ¹% 1,80 1,35

1,55 1,67

40¹⁰)

1,73 1,42

8

Nord⸗Bochum,

Vorerst aber müssen wir uns selbst helfen. Großes steht auf dem Spiele. Noch erwartet de

Feind von unsrer vermeintlichen finanziellen Schwäche sein Heil.

Der Erfolg der Anleihe muß diese Hoffnung zerstören. Deutsche Kapitalisten! Zeigt, daß Ihr vom gleichen Geiste beseelt seid wie unsere Helden, die in der Schlacht ihr Herzblut verspritzen! Deutsche Sparer! Zeigt, daß Ihr nicht unr für Euch, sondern auch für das Vater⸗ g. gespart habt! Deutsche Korporationen, Anstalten, Sparkassen, Institute, Gesellschaften, die Ihr unter dem mächtigen Schutze des Reichs erblüht und gewachsen seid! Erstattet dem Reiche Euern Dank in dieser schick⸗ salsschweren Stunde! Deutsche Banken und Bankiers! Zeigt, was Eure glänzende Organisation, Euer Einsluß auf die Kundschaft zu leisten vermag! Nicht einmal ein Opfer ist es, was von Euch ver⸗ langt wird! Man bietet Euch zu billigem Kurse Wert⸗ papiere von hervorragender Sicherheit mit ausgezeichneter Verzinsung! Sage Keiner, daß ihm die flüssigen Mittel fehlen! Durch die Kriegsdarlehnskassen ist im weitesten Umfang dafür gesorgt, daß die nötigen Gelder flüssig gemacht werden können. Eine vorübergehende kleine Zinsein⸗ buße bei der Flüssigmachung muß heute jeder vater⸗ ländisch gesinnte Deutsche ohne Zaudern auf sich nehmen. Die deutschen Sparkassen werden den Einlegern gegen⸗ über, die ihre Sparguthaben für diesen Zweck verwenden wollen, nach Möglichkeit in weitherziger Weise auf die Einhaltung der Kündigungsfristen verzichten. Näheres über die Anleihen ergibt die Bekannt⸗ machung des Reichsbankdirektoriums, die im Anzeige⸗ teil dieses Blattes am 10. d. M. veröffentlicht worden ist.

Aufgelegt werden, wie wir dieser Sg entnehmen, 5 proz. Deutsche Reichsschatzanweisungen im Gesamthetrage von einer Milliarde zu 97,50 Proz. sowie eine 5 proz. Deutsche Reichsanleihe zu 97,30 Proz. für Stücke, die mit Sperre bis zum 15. April 1915 ins Reichsschuldbuch einzutragen sind, und zu 97,50 Proz. für alle übrigen Stücke. Die 5 proz. Reichsanleihe ist bis zum 1. Oktober 1924 unkündbar; die Tilgung der deutschen Schatzanweisungen erfolgt durch Auslosung von je einer Serie zum 1. Oktober 1918, 1. April 1919, 1. Oktober 1919, 1. April 1920 und 1. Oktober 1920. Die Auslosungen finden im April und Oktober jedes Jahres, erstmals im April 1918, statt; die Rückzahlung ge⸗ schieht an dem auf die Auslosung folgenden 1. Oktober bezw. 1. April. Welcher Serie die einzelne Schatzanweisung an⸗ gehört, ist aus ihrem Text ersichtlich. Zeichnungen für beide Anleihearten werden bis 19. d. M., Mittags 1 Uhr, entgegengenommen. Die Zeichner können die ihnen zu⸗ geteilten Beträge vom Zuteilungstage ab jederzeit voll bezahlen; sie sind jedoch verpflichtet, 40 Proz. des zugeteilten Betrages spätestens am 5. Oktober d. J., 30 Proz. am 26. Oktober d. 2 30 Proz. am 25. November d. J. zu bezahlen. Beträge bis 1000 einschließlich sind bis zum 5. Oktober d. J. ungeteilt

zu berichtigen. 8

Wagengestellu

8

ng für Kohle, Koks und Briketts 11. September 1914. 6 Ruhrrevier

Anzahl der W 17 026

Nicht gestellt..

I1ö“” zollbehandlung der Waren deutschen und öster⸗ Laut Bekanntmachung der General⸗ zolldirektion vom 13. August 1914 sollen alle Waren deutschen oder öͤsterreichischen Ursprunges, auch Durchfuhrwaren, die entweder noch nicht angemeldet oder für deutsche oder österreichische Empfänger be⸗ stimmt sind, iwecks ihrer Einziehung und Veräußerung zugunsten der Staatskasse angehalten werden. Die bereits angemeldeten, in Zoll⸗ niederlagen befindlichen Waren der genannten Herkunft sind nach dem Generaltarif, nicht nach dem Mindesttarif zu verzollen. (Nach einer telegraphischen Mitteilung des Kaiserlichen Konsulats in Genf.)

Ueber weitere Erleichterungen im Güterverkehr wird aus dem Verkehrsbureau der Berliner Handelskammer mit⸗ geteilt: Nach einer Mitteilung der Eisenbahndirektion Berlin dürfen vom 12. ds. Mts. ab nach Stationen des Direktionsbezirks Saar⸗ brücken Güter ohne Einschränkung angenommen werden. Güter⸗ verkehr auf Strecken der Direktioasbezirke Magdeburg und Mainz ist jetzt vollständig frei. Ferner sind im Bezirk des Direktionsbelirks Königsberg für den beschränkten Güterverkehr frei die Strecken westlich der Linte Labiau— Königsberg Kobbelbude —Zinten Mehlsack Wormditt —-Allenstein Osterode. Es dürfen jedoch ohne vorherige Anfrage bei der Königlichen Eisenbahndirektion Königs⸗ berg nur Lebensmittel als Stückgut bis 70 kg befördert worden. Für alle anderen Sendungen, insbesondere auch für alle Wagenladungen ist vorheriges Einperständnia der Königlichen Eisenbahndirektion Königsberg erforderlich. Für den beschränkten Privatgüterverkehr werden ferner noch angenommen: silberhaltige Planchen (Barren) und Asche (Gekrätz). Der Uebergang deutscher Wagen nach Italien wird jetzt zugelassen. Direkte Abfertigung im deutsch⸗italienischen Güter⸗

verkehr also auch bei Benutzung deutscher Wagen. 8—