1914 / 235 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 06 Oct 1914 18:00:01 GMT) scan diff

11““

Beohachtungs⸗

Borkum Keitum Hamburg Sowinemünde

Memel Aachen Hannover Berlin

Wetterbericht vom 6. Oktober 19

„Vorm. 9 Uhr. ¹

Name der Wind⸗

Wetter .

Barometerstand auf 0 °, Meeres⸗ niveau u Schwere in 45 ° Breite

Temperatur

station

in Celsius

Niederschlag in

S. 8 8 Name der Beobachtungs⸗ station

Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden

Wind⸗

richtung, Wind⸗ Wetter 4 särke

Meeres⸗ Barometerstand in

24 Stunden mm. Stufenwerten*)

Barometerstand Mederschlag in

auf 0 °, niveau in Schwere

in 45° Breite

Witterungs⸗

der letzten 24 Stunden

J

Name der Beobachtungs⸗ station

verlauf

Barometerstand

auf 0 °, Meeres⸗

niveau u. Schwere in 45 ° Breite

Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden

Wetter

Temperatur in Celsius Mederschlag in †124 Stunden mm Barometerstand in Stufenwerten *)

24 Stunden mm Barometerstand in

763,9 3 bedeckt

Hanstholm

NO 4 wolkig

Moskau

sStufenwerten *⁴)

Kopenhagen

0

2 Nachts Niederschl.

NNO 4 halb bed.

Brindisi

heiter b meist bewölkt

764,8 heiter

Nachts Niederschl. Stockholm

C

NW 4 wolkenl.

Triest

bedeckt

7622 bedeckt

Hernösand

0

Schauer

758,8 wolkig

Schauer Haparanda

N 6 wolkenl.

Krakau

Regen

WNW 2 heiter

Lemberg

Vorm. Niederschl.

Neufahrwasser 757,2 2 dedeckt

Wisby

meist bewölkt

N 6 bedeckt

Hermannstadt

wolkenl.

757,1 bedeckt

Karlstad

¹SSSSSS 18SSS

NNW 2 wolkenl.

Belgrad Serb.

III

764,1 9 83 wolkig

Nachts Niederschl. Archangel

Reykjavik

760,7 N bedeckt

0 0 2

Schauer Petersburg

(5 Uhr Abends)

(Lesina)

758,5 bedeckt

anhalt. Niederschl. Riga

Budapest

bedeckt ziemlich heiter

757,9 bedeckt

1 0 Schauer Wilna

Horta

757,7 8 2 Regen

—1 Nachis Niederschl. Gorki

Coruna

756,2 2 Regen

0 Nachts Niederschl. Warschau

764,8 bedeckt

—0 Nachts Miederschl. Kiew

3 = 2,5 bis 3,4 mm; 4 = 3,5

761 5 bedeckt

AEESNEBAERE

Wien

0 Nachts Niederschl.

Regen

Schauer

763,1 B bedeckt

Regen

1 Nachts Ntederschl. Prag

Regen

Nachts Niederschl.

1 Nachts Niederschl. Nom

Iheiter

763,6 SW 5 Schnee

1 Nachts Niederschl. Florenz

läufer nach Skandinavien.

763,6 : halb bed.

Cagliart

1 1 wolkig 4 halb bed

Rußland entsendet einen

762,7 N. wolkig

4 anhalt. Niederschl. 3 Nachm. Niederschl. Thorshavn

Deutschland ist das

761,0 N wolkig

Nachits Niederschl. Sendisfiord

das änderung und meist schwachen, im Süden westlichen,

Rügenwalder⸗

münde

Regen

759,1

Regen

Nachts Niederschl. Hammerhus

Regen

Lerwick

7572 B

766,0 bedeckt

Portland Bill

Nachts Niederschl.

765 4 4 Regen

Nachts Niederschl. Biarritz

veröffentlicht

760 3 Regen

Clermont

Drachenaufstieg vom 5.

Schauer

Perpignan

Station

766,0 3 Regen

Nizza

Seehöhe 122 m

*) Aenderung des Barometers (Barometertendenz) von 5 bis 8 Uhr Morgens nach folgender Skala: 0 = 0,0 bis 0,4 mm; 1 = 0,5 bis 1,4 mm; 2 = 1,5 bis 2,4 mm;

bis 4,4 mm; 5 = 4,5 bis 5,4 mm; 6 = 5,5 bis

6,4 mm; 7 = 6,5 bis 7,4 mm; 8 = 7,5 bis 8,4 mm; 9 = nicht beohachtet. Bei negativen Werten der Barometertendenz (Minuszeichen) gilt dieselbe Cbiffreskala.

Ein Hochdruckgebiet über 772 mm über der Biscayasee entsende

einen Ausläufer nach Oesterreich und einen ostwärts verlagerten Aus⸗ Ein abziehendes Tiefdruckgebtet 1

8

Ausläufer nach Deutschland, ein heran

ztehendes über dem Nordmeer einen Auslaͤufer nach Schottland 2 Wetter ziemlich trübe bei geringer Wärme

im Norde

nordöstlichen Winden; überall haben Regenfälle stattgefunden.

Deutsche Seewarte.

Mitteilungen des Könglichen Aöronautischen Observatoriums,

vom Berliner Wetterbureau. Oktober 1914, 7—9 Uhr Vormittags:

500 m 1000 m 1500 m 2000 m 2700 m

764 9 bedeckt

Zürich

766,7 (S Regen

Temperatur (C 122

763,1 wolkig

Genf

Chrassansund 762,9 S wolkig

Lugano

763,2 N wolkenl.

Rel. Fcht k. (0a%) 95 Wind⸗ ean 11“

Skudenes 766,7 DC 2 wolkenl.

Säntis

2 767,5 SO Abedeckt

d

4

„Geschw. mps. 7

Vardö 753,7 3 bedeckt

Helsingfors

562,5 WSW/4 Schnee

Skagen 765,1 heiter

Untersuchungssachen

4 chen.

2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verzäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 8.

Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

Kuopio

Sffentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 .

Bankausweise.

3,8 2,7 00 —3,9 80 51 58 59 45 NW NW NW NW 10 13 8 10 14

Himmel bedeckt, untere Wolkengrenze bei 260 m Höbe. Zwischen 910 und 1200 m Höhe Temperaturzunahme von 1,3 bis 2,8, zwischen 2070 und 2110 m überall 4,5 Grad.

6. Erwerbs⸗ und enossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. 8 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗ 9.

von tsanwälten.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

——

1) Untersuchungssachen.

[57806] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Otto Emil Leineweber aus dem Landwehrbezirk II Hamburg, geb. 1. 1. 1892 zu Schraplau, wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Altona, den 2. Oktober 1914. Gericht der Landwehrinspektion Altona.

[57807] Fahnenfluchtserklärung

und Beschlagnahmeverfügung.

In der Untersuchungssache gegen den Seesoldaten der Reserve Javer Franz Schapfel aus dem Landwehrbezirk III Ham. burg, geb. 27. 11. 1889 zu Gammersfeld Bayern), wegen Fahnenflucht, wird auf

rund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.

Altona, den 3. Oktober 1914. Gericht der Landwehrinspektion, Altona.

[57799]) Fahneufluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Kriegsfreiwilligen des 3. Rekrutendepots Ersatzbatl. Inf.⸗Regts. Nr. 83 Ernst Wil⸗ helm Höschen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M⸗St.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für fahnen⸗ flüchtig erklärt.

Cassel, den 29. September 1914. Gericht der stellvertr. 44. Infant.⸗Brigade.

[57797] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Wehrmann Hermann Friedrich Wilhelm Meyer, 3. Komp. Ers.⸗Bat. Res.⸗Inftr.⸗ Regt. 13, geb. 13. 11. 1881 zu Münster i. W, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 des M⸗St.⸗G.⸗O. der Besch. hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Cöln, den 30. September 1914.

Königlich Preußisches Gouvernements⸗

gericht Cöln.

[57810] Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen 1) den am 29. November 1894 geborenen Studenten Heinrich Koch, 2) den am 7. Oktober 1896 geborenen Schüler Renatus Koch, beide aus Gebweiler, zuletzt daselbst wohnhaft, zur Zeit an unbekannten Orten sich aufhaltend, wegen Kriegeverrats, wird, da sie hin⸗ reichend verdächtig sind, während eines gegen das Deutsche Reich ausgebrochenen Krieges in der feindlichen Macht Dienste genommen zu haben und die Waffen gegen das Deutsche Reich zu tragen, und weil fie flüchtig sind, Verbrechen nach § 88 R⸗St.⸗G.⸗B. in Verbindung mit § 4 E.⸗G. z. R.⸗St.⸗G.⸗B., auf Grund des § 93 R.⸗St.⸗G.⸗B. das gesamte Ver⸗

——

mögen, welches die Beschuldigten besitzen

oder welches ihnen später anfaͤllt, hierdurch

mit Beschlag belegt.

Colmar, den 23. September 1914.

Das e 1

Der Gerichtsherr: Der Berichterstatter: Bock, Dr. Umbauer, Oberst. Kriegsgerichtsrat.

[57809] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Matrosen Karl Rudolf Matthäus 3. Kompagnie I. Matrosendivision, geb. 5. April 1891 in Zittau i. S., wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Millitärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt

Kiel, den 28. September 1914.

Gericht der I. Marinetnspektion.

[57798] Verfügung.

1) Der am 10. August 1869 geborene Dr. med. Pierre Bucher, zuletzt prakt. Arzt in Straßburg i. Els., jetzt unbe⸗ kannten Aufenthaltsorts, wird für fahnen⸗ flüchtig erklärt. 8

2) Das im Reiche befindliche Vermögen des der Fahnenflucht und des Kriegsverrats beschuldigten Dr. med. Pierre Bucher, zufetzt prakt. Arzt in Straßburg, z. Zt. unbekannten Aufenthaltsorts, desgleichen das Vermögen, welches demselben zufallen wird, wird gemäß §§ 56, 69 ff. M.⸗St.⸗ G.⸗B., 93 R.⸗St.⸗G.⸗B., 360 M.⸗St. G.⸗O. mit Beschlag belegt.

Straßburg, den 30. September 1914.

Kaiserliches Kommandanturgericht. er Gerichtsherr: Nicolai. Korsch, Kriegsgerichtsrat.

57805] Verfüg

[57802] Die Fabhnenfluchtserklärung wider den

Musk. Ludwig Radtke 11/69 vom 23. 4.

1907 ist aufgehoben.

Koblenz, 1. 10. 14.

Gericht der stellv. 30. Inf.⸗Brigade.

ung. Die vom Gericht der 26. Division unter dem 22 Januar 1913 gegen den Kanonier, 2./65., Willy Knöll aus Neckarthailfingen erlassene Fahnenfluchtserklärung und Be⸗ schlagnahmeverfügung wird gemäß § 3621 M.⸗St.⸗G.⸗O. hiermit aufgehoben. Stuttgart, 2 Oktober 1914. Kgl. Württ. Gericht

der Landwehrinspektion Stuttgart.

EERNIEMEvI; nnKNemmee üeneEnn

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

[573931 Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Roßstraße Nr. 15, belegene, im Grundbuche von Alt⸗Kölln Band 5 Blatt Nr. 415 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Johann Friedrich Wilhelm Neumann zu Berlin eingetragene Grund⸗ stück, bestehend aus Vorderwohnhaus mit linkem Seitenflügel, Quergebäude und teilweise unterkellertem Hof am 27. No⸗ vember 1914, Vormittags 10 Uhr,

2

[57804] Aufhebung einer Fahnenfluchtserklärung. Die unter dem 21. Dezember 1913 vom Gericht der 20. Division in Nr. 303 dieses Blattes gegen den Rekruten Wilh. Andreas Rappinger ergangene Fahrnenfluchts⸗ erklärung wird hiermit aufgehoben. Braunschweig, den 2. Oktober 1914. Gericht der stellv. 40. Brigade.

[57803] Verfügung.

Die am 12. Dezember 1912 in der Untersuchungssache gegen den Rekruten Walter Jausen aus dem Landwehrbezirk Weimar seitens des Gerichts der 38. Di⸗ vision in Erfurt erlassene Fahnenfluchts⸗ erklärung wird hiermit aufgehoben.

Erfurt, den 2. Oktober 1914.

Das Gericht der Landwehrinspektion.

[57800] 1b

Die Fahnenfluchtserklärung wider den Musk. August Mourer 10/69 vom 12. 4. 1902 ist aufgehoben.

Koblenz, 1. 10. 14.

Gericht der stellv. 30. Inf.⸗Brigade.

[57801]

Die Fahnenfluchtserklärung wider den Musk. Gotthold Reinfrank 10/69 vom 28 10. 1911 ist aufgehoben.

Koblenz. 1. 10 14

Gericht der stellv. 30. Inf.⸗Brigade.

durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III (drittes Stock⸗ werk), Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. Das Grundstück ist in der Grund⸗ steuermutterrolle nicht nachgewiesen und unter Nr. 363 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nutzungswerte von 1140 mit 45 Jahresbetrag zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteige⸗ rungsvermerk ist am 5. September 1914 in das Grundbuch eingetragen. 85 K. 130. 14. Berlin, den 29. September 1914. Königliches Pmetsgeriht Berlin⸗Mitte.

[57394] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Wittenau belegene, im Grund⸗ buche von Berlin⸗Wittenau Band 17 Blatt Nr. 502 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen des Cafetiers Gustav Léon in Berlin⸗ Schöneberg eingetragene Grundstück am 25. Januar 1915, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N., Brunnen⸗ platz, Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in der Gemarkung Wittenau gelegene Grundstück, Acker von den Parzellen 11 und 12, umfaßt die Trennstücke Karten⸗ blatt 1 Parzelle 747/38 und 748/38 in einer Größe von 12 a 66 dm. Es ist in

Grundbuche von Berlin⸗Wedding Band 118 Blatt Nr. 2733 auf den Namen: 1) des

zu 500 ℳ,

der Grundsteuermutterrolle des Gemeinde⸗ bezirks Berlin⸗Wittenau unter Artikel⸗ Nr. 486 mit einem jährlichen Grund⸗ steuerreinertrag von 0,30 Talern einge⸗ tragen. Der Versteigerungsvermerk ist am 12. September 1914 in das Grund buch eingetragen. Berlin, den 28. September 1914.

Abteilung 6.

[57395) Beschluß. Das Verfahren zum Zwecke der Zwangs⸗ versteigerung des in Berlin belegenen, im

Cafetiers Emil Barthold, 2) des Kauf⸗ manns Rudolf Heydemann, beide zu Berlin, je zur ideellen Hälfte eingetragenen Grund⸗ stücks, wird auf Antrag der Schuldner in Gemäßheit der Bundesratsverordnung vom 7. August 1914 auf die Dauer von drei Monaten einstweilen eingestellt. Der auf den 12. Oktober 1914 bestimmte Termin

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

fällt weg.

Berlin, den 29. September 1914.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding 8 Abteilung 6.

[23559 Aufgebot. Nachbezeichnete Urkunden, deren Verlust

der Kraftloserklärung aufgeboten:

1) auf Antrag der Witwe Ludovika Stick in Pfronten⸗Ried der 3 ½ % ige Pfandbrief der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Serie 39 Lit M Nr. 118 804 zu 500 ℳ,

2) auf Antrag des Bäckermeisters Michael Seebauer in Steinweg der 3 ½ % ige Pfandbrief der Bayerischen Hypo⸗ theken⸗ und Wechselbank in München Serie 41 Lit. L Nr. 336 475 zu 1000 ℳ,

3) auf Antrag der Hauptlehrerswitwe Veronika Reiner in Schqäattenbach die 4 % igen Pfandbriefe der Bagyerischen Handelsbank in München Lit. J Nr. 39 136 zu 1000 und Lit. K Nr. 21 597 zu 500 ℳ, 8 8

4) auf Antrag des Privatiers Josef Dendorfer in Cham der 3 ½ % ige Pfand⸗ brief der Süddeutschen Bodencreditbank in München Serie 38 Lit. J Nr. 167 091.

5) auf Antrag des Vizewachtmeisters Friedrich Lutz in München der 3 ½ % ige Pfandbrief der Süddeutschen Bodencredit⸗ bank in München Serie 47 Lit. J. Nr. 442 122 zu 500 ℳ, 8

6) auf Antrag des K. Rentamtssekretärs Max Högel in Augsburg der Interims⸗ schein uͤber eine Aktie der Bayerischen Notenbank in München Lit. A Nr. 18 252 zu 500 ℳ,

7) auf Antrag der Bauersehefrau Anna Margareta Reichel in Oberweihersbuch Sund der Bauerstochter Anna Höfler in Erlangen der 3 ½ % ige Pfandbrief der Süddeutschen Bodencreditbank in München Serie 52 Lit. H Nr. 621 244 zu 1000 ℳ.

Die Inhaber vorbezeichneter Urkunden

glaubhaft gemacht ist, werden zum Zwecke

auf Montag, den 21. Dezember 1914, Vormittags 9 Uhr, im Zimmer Nr. 88/I des Justizgebäudes an der Luitpoldstraße anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte bei dem unterfertigten Gerichte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos⸗ erklärung erfolgen wird. 1.““ München, den 2. Juni 1914. K. Amtsrgericht.

[5775505 Aufruf. 8

Aus folgenden bei der Preußischen Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt in Berlin bestehenden Versicherungen:

1) Jahresgesellschaft 1883 Klasse I. Nr. 205 für George Aubrey Beste, geb. am 6. September 1882 in London,

2) Jahresgesellschaft 1853 Klasse 1. Nr. 1150 für Henriette Friederike Antoinette Hinsch, geb. am 19. Fe⸗ bruar 1853 in Hambura,

3) Jahresgesellschaft 1866 Klasse I. Nr. 1499 für Hermann Heinrich

Lorentz, geb. am 7. Juni 1866 in Bremen, mit dem Vorbehalt des

Rückgewährbezuges für den Groß⸗

vater H. G. Lorentz,

4) Jahresgesellschaft 1859 Klasse II. 8 1029/30 für August Ferdinand Frriedrich Wilhelm Peltzer, geb. am 22. Juni 1842 in Berlin,

5) Jahressellschaft 1842 Klasse II.

Reettelsdorf verw. White, geb.

Beacehring, geb. am 27. Oktober 1822 in Eichfeld,

6) Jahresgesellschaft 1854 Klasse I. Nr. 3283 für Karl Staupe, geb. am 30. April 1854 in Unna,

7) Jahresgesellschaft 1857 Klasse I. Nr. 842/3 für Heinrich Friedrich Walter, geb. am 16. Juli 1851 in Bothmer,

sind die für die Jahre 1903 bis 1912 fest⸗ gestellten Renten bisher nicht erhoben worden, ohne daß der unterzeichneten Di⸗ rektion nachgewiesen ist, daß die Ver⸗ sicherten noch leben oder verstorben oder für tot erklärt sind.

Auf Grund der Versicherungsbedingungen werden deshalb die Versicherten und alle diejenigen, welchen etwa sonst Ansprüche oder Rechte aus den Versicherungen zu⸗ stehen, hierdurch aufgefordet, spätestens am 1. November 1915 der unter⸗ zeichneten Direktion entweder das Leben oder den Tod oder die Todeserklärung der⸗ jenigen Versicherten, aus deren Versiche⸗ rungen sie ihre Ansprüche oder Rechte gegen die Preußische Renten⸗Versicherungs⸗ Anstalt herleiten, nachzuweisen, widrigen⸗ falls die Verficherungen durch Beschluß der unterzeichneten Direktion mit der Wirkung für erloschen erklärt werden werden, daß alle Ansprüche und Rechte aus ihnen gegen die Anstalt erlöschen.

Berlin W, Kaiserhofstraße 2,

den 19. März 1914. Direktion der Preußischen Renten⸗ Versicherungs⸗Anstalt.

werden aufgefordert, spätestens in dem

„Dr. Krönig. Hartung. Engels.

1957756] Der vom 12. Oktober 1909 datierte Hinterlegungsschein, lautend über die auf errn Eduard Vögele in Ulm ausgestellte Police 259 457, ist nach Anzeige des Versicherten in Ver⸗ Dies wird gemäß § 9 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß nach fruchtlosem Ablaufe einer Frist von dret Monaten nach dem Erscheinen dieses Inserats der genannte Hinterlegungsschein für kraftlos erklärt und an Stelle desselben ein neuer Hinterlegungsschein ausgefertigt

NᷣW

zum Deutschen

. Untersuchungssachen.

Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

, Kommanditgesellschaften auf Aktien u.

Aktiengesellschaften.

1“

Beilage

Neichsanzeiger und Königlich Preußis

Berlin, Dienstag, den 6. Oktober

Offentlicher Anzeiger.

Auzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.

schen Staatsanzeiger.

1914

9. Bankausweise.

6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaft8te.ß 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

10. Verschiedene Bekanntmüchungen.

2 Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl

Aufgebot. den Namen des

lust geraten.

werden wird. Berlin, den 2. Oktober 1914. Friedrich Wilhelm Lebensversich

Der Gastwirt Albin Fischer in Ditters bach bei Frankenberg i. S. hat das Auf⸗

gebot der von der Mecklenburgischen Lebens⸗ versicherungs⸗ und Sparbank in Schwerin Namen des Gastwirts Albin Fischer in ö1“ Frankenberg

auf den

i. S. unter dem 6. März 1895 ausge⸗

tellten Lebensversicherungspolice Nr. 31 656 Tasel V über 1500 beantragt. Der

Inhaber der Urkunde wird aufgefordert,

spätestens in dem auf den 21. November

914, Mittags 12 Uhr, vor dem nterzeichneten Gericht, ““ 19, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Schwerin i. Meckl., den 31. März 1914.

Großherzogliches Amtsgericht.

57736] Beschluß.

Der Briefträger Wilhelm Steckelberg aus Wilhelmsburg hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Sparkassen⸗ buchs der Spar⸗ und Leibkasse der Stadt Harburg Nr. 5960 über 5383 91 ₰, ausgestellt auf seinen Namen, beantragt. Der Inhaber des Buchs wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Januar 1915, 10 Uhr Vormittags, vor dem hiesigen Amtsgericht, Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzu⸗ legen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird.

Harburg, den 26. September 1914. 6 Königliches Amtsgericht. IX.

[57752] Aufgebot.

Der Holzgroßhändler Heinrich Junker aus Düsseldorf (Hafen) hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 6. August 1914 ausgestellten, uüber 1789,15 lautenden fälligen Wechsels, der auf den Holzhändler Karl Theien in Beuel b. Bonn gezogen und von diesem akzeptiert worden ist, zahlbar bei A. Schaaffhausen’'schen Bankverein A⸗G. in Beuel, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 21. Mai 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunde erfolgen wird.

Bonn, den 1. Oktober 1914.

Königliches Amtsgericht. Abt. 12.

[57010] Aufgebot.

1) Die Protiwiner Brauerei Adolf Josef Fürst Schwarzenberg in Budweis

Böhmen, Prozeßbevollmächtigte: Rechts anwälte Fritz Grünspach und Dr. Ewald Friedländer in Berlin 2) der Ingenteur Theodor Blank in Königsberg i. Pr, 8 rozeßbevollmäͤchtigter: Rechtsanwalt sztyniecki in Königsberg i. Pr., haben s6 Aufgebot; zu 1: der von Julius 9 el in Berlin, Schöneberg, Ebers⸗ straße 1, an die Order der Antragstellerin ausgestellten, von Robert Brück in Königs⸗ berg i. Pr. angenommenen, zwei Jahre nach Ausstellung bei Brück & Berthold Cafe Imperial, Köni sberg, Münzstraße zahlbaren sieben Wechsel a. vom 20. Mai⸗ 20. Junt, 20. Juli, 20. August, 20. Sep⸗ tember, 20. Oktober 1909 über je 750 b. vom 20. November 1909 über 632,20 ℳ, zu 2: des von dem Antragsteller am 26. Februar 1914 an eigene Order auf Arthur Kuhr in Königsberg i. Pr. ge⸗ zogenen, von diesem angenommenen, am 26. Mai 1914 fälligen Wechsels ü ber 1500 ℳ, beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens

in dem auf den 20. April 1915, E hettsg. 10 Uhr, vor dem unter⸗ blut ericht, Zimmer Nr. 54, anbe⸗ D

zeichneten raumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen,

widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Königsberg i. Pr., den 16. Sep⸗ tember 1914.

Königl. Amtsgericht. Abt. 18. DasK. Amtsgerscht Nürnberg hat aml. Ok⸗ tober 1914 folgendes Aufgebot erlassen: Abhanden gekommen oder vernichtet sind die Wechsel, und zwar: die beiden Wechsel d. d Nürnberg, den 20. November 1900, der erste über 515 ℳ, zahlbar am 20. Mat 1901 an eigene Order, gezogen von Anna Distler auf Kunigunde Herz, akzeptiert von Johann und Kunigunde Herz, in⸗ dossiert auf Helene Distler und Friedrich Bettenkofer, der zweite über 517 ℳ, zahlbar am 20. Juni 1901 an eigene Order, gezogen von Anna und Helene Distler auf den Viebhändler Johann Herz, akzeptiert von diesem und Kunigunde Herz, indossiert auf Friedrich Bettenkofer, sowie der weitere Wechsel d. d. Nürnberg, den 18. November 1900 über 520 ℳ, fällig am 30 Apͤril 1901, ausgestellt von Anna Distler, akzeptiert von Johann und Kunigunde Herz Joßate giriert von Helene Distler. xuf Antrag des Kaufmanns Georg Lemm in Nürnberg als Bevoll⸗ mächtigter der Kunigunde Interwies dahier bezw. der Rechtsanwälte Justizrat Land⸗ mann und Dr. Uhlfelder 1. dahier, diese als Bevollmächtigte des vorgenannten An⸗ tragstellers Georg Lemm, werden die In⸗ haber der bezeichneten Urkunden aufge⸗ fordert, spätestens im Aufgebotstermine, welcher anberaumt ist auf Freitag, den 30. April 1915, Nachmittags 4 Uhr, Zimmer Nr. 41 des Justizgebäudes an der Augustinerstraße dahier, ihre Rechte bei dem K. Amtsgerichte Nürnberg anzu⸗ melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung dieser Urkunden erfolgen wird.

Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts Nürnberg.

[56834] Aufgebot.

Die Firma Nährmittelwerk Dr. Karl Schweitzer in Heilbronn hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 30. Juli 1914 fällig gewesenen Wechsels vom 25. Mai 1914 über 343,40 ℳ, der von ihr auf die Firma Pasquay und Lindner in Straßburg⸗Neudorf gezogen und von dieser angenommen worden ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. April 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmerl29, Allerstraße, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung der Urkunde erfolgen wird. Saarbrücken, den 28. September 1914.

Königliches Amtsgericht. 17.

[57738]0 Aufgebot. Die Firma Josef Gelsing, Zig fabrik zu Stadtlohn i. W., vertreten durch den Rechtsanwalt Holtz zu Duisburg, hat das Aufgebot des angeblich verloren ge⸗ gangenen, am 22. Februar 1914 fällig ge⸗ wesenen Wechsels Stadtlohn, den 12. De⸗ zember 1913 über 144 ℳ, der von Josef Gelsing auf August Kortlücke in Hohne gelogen und von diesem angenommen ist, eantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. April 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls deren Kraftlos⸗ erklärung erfolgen wird. Tecklenburg, den 30. September 1914. Königliches Amtsgericht.

[57739] Auf dem hier an der Bruchstraße No. ass. 376 belegenen Wohnhause haften für den verstorbenen Rentner Heinrich Perl in Berlin als Hypothek 21 900 laut des Hypothekenbriefs vom 3. Dezember 1902. Nachdem der Rechtsanwalt Dr. jur. Bendix in Berlin als Verwalter des Nachlasses des verstorbenen Gläubigers das Aufgebot des Hypothekenbriefs beantragt hat, werden dessen unbekannte Inhaber aufgefordert, ibre Ansprüche an den Hypothekenbrief spätestens in dem auf den 29. April 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 22, angesetzten Termtne anzumelden und den Hvypothekenbrief vorzulegen, widrigenfalls dieser für kraftlos erklärt werden wird. Braunschweig, den 29. September 1914. 5 Se Ferichtaschrechen, erzoglichen Amtsgerichts: W. Sprinkstub, Gerichtsobersekretär.

157747]

Die verehelichte Stellmachermeister rnestine Vogt, geb. Laubers, in Kosten⸗ ut, vertreten durch den Rechtsanwalt r. Georg Leipziger I. in Breslau, hat das Aufgebot des Hypothekenbriefes vom

von Kostenblut Blatt Nr. 19 in Ab⸗ teilung III unter Nr. 10 für den Haus⸗ besitzer Josef Heidler zu Sablath einge⸗ tragene, später nebst Zinsen seit 1. Juli 1876 dem Schuhmachermeister Prutsch zu Breslau abgetretene, mit 5 v. H. ver⸗ zinsliche Hypothek von 200 Talern be⸗ antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. Januar 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Amtsgericht Canth, 29. 9. 14.

[57119] Aufgebot.

Der Wilhelm Laubisch in Berlin, Greisenhagenerstraße 41, hat beantragt, seine Mutter, die verschollene Marie Auguste Pauline Laubisch, geb. Frost, geboren am 2. März 1851 in Beeskow, zuletzt wohnhaft in Berlin, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. Mai 1915, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalss die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Ausgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Berlin, den 17. September 1914.

Königliches d Berlin⸗Mitte.

t. 84.

[57016] Aufgebot.

Auf Antrag des Kaufmanns Karl Kohl und des Bäckermeisters Adolf Herzog, beide in Ebersdorf, ist wegen des Schlossers Karl Christian Emil Kohl, der am 18. Juli 1851 in Ebersdorf geboren ist, das Auf⸗ gebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ erklärung eingeleitet worden. Emil Kohl ist im September oder Oktober 1883 von Ebersdorf, wo er seinen letzten Wohnsitz hatte, nach Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1900 als verschollen anzu⸗ sehen. Er wird hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem Aufgebotstermin, der von dem unterzeichneten Gericht auf Dienstag, den 20. April 1915, Vormittags 10 Uhr, anberaumt wird, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklä⸗ rung erfolgen wird. Zugleich ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeine zu machen.

Lobenstein, den 25. September 1914.

Fürstliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

[57741]% Bekanntmachung. Im Aufgebotsverfahren, betreffend Todes⸗ erklärung des Johann Peter Denis Mau⸗ rice, zuletzt wohnhaft in Urbeis, wird an Stelle des Ee Aufgebotstermins vom 21. September 1914 ein neuer Termin auf Montag, den 2. November 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht (Zimmer Nr. 9) anbe⸗ raumt (s. Veröffentl. im Deutschen Reichs⸗ anzeiger vom 3. 2. 14 Nr. 29 —). Schnierlach, den 25. September 1914. Kaiserl. Amtsgericht.

[577401% Bekanntmachung. Im Aufgebotsverfahren, betreffend Todes⸗ erklärung der Maria Theresa geb. Jacques, Witwe des Schuhmachers Urban Munier, zuletzt wohnhaft in Schnierlach, wird an Stelle des ausgefallenen Aufgebotstermins vom 21. September 1914 ein neuer Termin auf Moutag, den 2. November 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht (Zimmer Nr. 9) an⸗ beraumt. (S. Veröffentlichung im Deut⸗ schen Reichsanzeiger vom 3. Februar 1914 Nr. 29.)

Schnierlach, den 25. September 1914.

Katserl. Amtsgericht.

Durch Ausschlußurteil ist heute der ver⸗ schollene Privatmann Karl Magnus Otto Weydling aus Bitterfeld für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 28. No⸗ vember 1901, Mittags 12 Uhr, fest⸗ gestellt.

Bitterfeld, den 30. September 1914.

Königliches Amtsgericht.

[56 437]

Durch Ausschlußurteil vom 19. Sep⸗ tember 1914 ist der am 21. August 1875 zu Schwarzbach (Kreis Hildburghausen) geborene Magnus Emil Franz Sühl⸗ fleisch für tot erklärt worden. Als der Zeitpunkt seines Todes ist der 1. Januar 1907 festgestellt.

Coburg, den 19. September 1914.

2. April 1872 über die im Grundbuche

Herzogl. S. Amtsgericht. 4.

[56436]

Durch Ausschlußurteil vom 19. Septbr. 1914 ist die am 31. Dezember 1868 in Coburg geborene ledige Julie Viktoria, en. Lilly Artmann, später vielleicht auch Lilly Jäger, geb. Artmann, für tot er⸗ klärt worden. Todes ist der 1. Januar 1901 festgestellt.

Coburg, den 19. September 1914.

Herzogl. S. Amtsgericht. 4.

Durch Ausschlußurteil von heute ist der am 2. August 1849 in Erkelsdorf geborene Former August Linke für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. De⸗ zember 1896 festgestellt.

Grünberg i. Schl., 28. September 1914. 157124]

Königliches Amtsgericht.

[57122]% Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil vom 25. Sep⸗ tember 1914 ist die Witwe Rosalie Siwa, geborene Klatt, aus Jeziorv, Kreis Znin, für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1867 festgestellt. Zuin, den 28. September 1914 Königliches Amtsgericht.

Ega Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil vom 25. Sep⸗ tember 1914 ist der Tischler August Pie⸗ chowiak aus Rogowo für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. De⸗ jember 1912 festgestellt.

Zuin, den 28. September 1914. Königliches Amtsgericht.

[57332] Kraftloserklärung. Auf Grund des im „Reichsanzeiger“ am 16. und 19. Januar 1914 und im „Ost⸗ asiatischen Lloyd“ am 6. Februar und 1. Mai 1914 veröffentlichten Aufgebots erklären wir nach fruchtlosem Ablauf der 3 monatlichen Aufgebotsfrist die unterm 21. Dezember 1909 auf das Leben des Ingenieurs Herrn Waldemar Amelung zu Peking ausgefertigte Police 164 864 über 10 000 für kraftlos. Berlin, den 1. Oktober 1914. „Nordstern“ Lebens⸗Versicherungs⸗Actien⸗ Gesellschaft zu Berlin. Die Direktion. Hackelöer⸗Köbbinghoff.

[56839] Ausschlußurteil. Im Namen des Königs: In der Auf⸗

Gerecke.

gebotssache der Königlichen Regierung zu Minden, Hinterlegungsstelle, hat das König⸗ liche Amtsgericht zu Minden durch den Amtsgerichtsrat Kuwert für Recht erkannt: Die Gläubiger, beziehungsweise Berech⸗ tigten, der bei der Königlichen Regierung, Hinterlegungsstelle, zu Minden hinter⸗ legten, auf deren Antrag vom 25. Februar 1914 aufgebotenen und im öffentlichen An⸗ zeiger für den Regierungsbezirk Minden vom 16. Mai und 23. Mai 1914 sowie im Deutschen Reicheanzeiger vom 11. Mat 1914 veröffentlichten Geldmassen Nr. 1 bis mit 36 des Aufgebots (Blatt 52 bis 55 v) werden unter Vorbehalt der angemeldeten Ansprüche folgender Personen: zu Nr. 3: a. F. 7— 14 Ernst Gottlieb Schütte, gen. Hamke, zu Löhne Nr. 13, Bahnarbeiter, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Dörinkel in Bad Oeynhausen, der die ganze Hinter⸗ legungsmasse beansprucht, b. Carl Heinrich ilhelm Hamke in Freedlandville, Ind. Knox Co., U. S. A. in Amerika, und Frau Ruth von Bültzingsloewen als Zessionarin und Bevollmächtigte in Gießen, zu Nr. 16: E. 20/114 Wilhelm Hammann, Rheinische Flaggenfabrik in Düsseldorf, Stephanien⸗ straße 4, zugleich namens seiner Ge⸗ schwister, zu Nr. 26: F. 30/14 Kaufmann Friedrich Tiemann, früher in Beelefeld, Ritterstraße 47, jetzt Cafe Vicloria in Gleiwitz O. S., zu Nr. 36: F. 40/14 Landwirt Joh. Ewers in Reelsen, mit ihren Ansprüchen an die Staatskasse aus⸗ geschlossen. Die Kosten fallen der Staats⸗ tasse zur Last. Minden, den 30. September 1914. Königliches Amtsgericht.

[57125-] Ausschlußurteil. Verkündet am 28. September 1914. Mahret, Gerichtsschreiber.

In der Aufgebotssache der Witwe Fanny Strauß, geb. Müller, hier, vertreten durch ihren pfleger, den Bücherrevisor Otto Döger hier, der Elise Strauß hier für sich und als Bevollmächtigte der Frau Hedwig Weinberg, geb. Strauß, in Frank⸗ furt a. M, und des minderjährigen Albert Strauß hier, vertreten durch seinen Pfleger, den Rechtsanwalt Dr. Heller hier, als Erben des am 9 Februar 1913 in Eisenach gestorbenen Samuel Strauß hat das Großherzogl. Amtsgericht III in Eisenach durch den ö“ Graef für Recht erkannt: Der am 28. Mai 1909 von der Reichsbankstelle in Eisenach unter Nr. 56 ausgestellte Pfandschein, nach dem Samuel Strauß der Reichsbank für ein Darlehen von 700 einen vierprozentigen Pfandbrief der Meininger Hypothekenbank über 1000 als Unterpfand übergehen

hat, wird für kraftlos erklärt. Graef.

Ass der Zeitpunkt ihres J

[57275] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Aniela Kulpinski, n3 Szcze⸗ panska, in Berlin, Adolfstraße Nr. 2, Proz ßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Möller in Berlin, Friedrichstraße 49 a, klagt gegen ihren Ehemann, den Monteur snaz Kulpinski, früher in Beilin, Adolfstraße 2, jetzt unbekannten Aufenshalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie bis zur Trennung oft gröblich miß⸗ handelt habe, daß er sich nie um sie gekümmert und sie nicht ernährt babe, und daß er ihr ständig die eheliche Pflicht verweigert habe und geschlechtskrank gewesen sei, mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 14. Zwwilkammer des Königlichen Landgerichts III in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17/20, Saal 53, auf den 29. Dezember 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. 19 nele. h. den 22. September

(L. S.) Thomas, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts III in Berlin.

[57276] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Else Ibsch, geb. Krull, in Berlin, Stargarderstraße 79, Quergeb., IV Tr., Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Führer in Berlin, Leipziger⸗ straße 107, klagt gegen ihren Ehemann, den Tapezierer Karl Ibsch, früher in Berlin, Kuglerstraße 10, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte Ehebruch getrieben, sie mit Erschießen bedroht, sie oft schwer miß⸗ handelt und beschimpft habe, auf Grund der §§ 1565, 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu trennen

und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. ä

Köninlichen Landgerichts II1I in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg Nr. 17— 20, Saal 53, auf den 29. Dezember 1914, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. 1980rloen den 25. September

(L. S.) Thomas, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts III in Berlin.

(57274] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Elisabeth Noack, geb. Harnisch, in Berlin⸗Reinickendorf, Herbsistraße Nr. 23, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Glaß in Berlin, Gr. Frankfurter⸗ straße 119, klagt gegen ihren Ehemann, den Lehrer ga. D. Franz Nvack, früher in Berlin⸗Pankow, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte wegen Unterschlagung mit Ge⸗ fängnis bestraft worden sei, die Klägerin verlassen habe und sich nicht mehr um sie kümmere, und is in den verschiedensten Berufsstellungen habe Unregelmäßigkeiten zuschulden kommen lassen, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B. mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Be⸗ klagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 14. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts III in Berlin zu Charlotten⸗ burg, Tegeler Weg 17/20, Saal 53, auf den 29. Dezember 1914, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen. 19816 den 25. September

(L. S.) Thomas, Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts 3. [57282] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Agnes Dietrich, geborene Steinborn, in Schwedt/O., Berliner⸗ straße 14, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Alexander Dieterich II. in Cöln, klagt gegen ihren Ehemann, den Rezltator und Schriftsteller Alfred Otto Dietrich, z. Zt. ohne bekannten Aufenthalt, unter der Behauptung, daß durch das Verhalten des Beklagten eine schwere Verletzung der 8 die Ehe be⸗ gründeten Pflichten herbeigeführt ist, mit dem Antrag auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtztreits vor die zehnte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln, Reichenspergerplatz, Zimmer 251, auf den 4. Januar 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Preebe. vertreten zu lassen. öln, den 26. September 1914 1

Hahn, Gerichtsschrelber des Königlichen Landgerichts