Das Oberkommando teilt, wie . . T. B. meldet, forgendes
mit: „Das herzliche Verhältnis zwischen Armee und Volk, wie es in der preußesch⸗deutschen Geschichte von jeher als⸗etwas Selbstverständ⸗ liches erschien, kommt besonders auch in der rührenden Fürsorge zum Ausdruck, die unseren vor dem Abmarsch stehenden Soldaten und unseren zur Heilung in die Heimat zurückgekehrten Verwundeten von allen Kreisen der Bevölkerung entgegengebracht wird. Um so bedauerlicher ist es, daß durch die Unüberlegtheit Einzelner auf dieses schöne Einvernehmen bisweilen häßliche Schatten fallen. Wir hahben dabei die oft viel zu weit gehende Verabreichung, das sogenannte „Spendieren“ von alkoholischen Getränken — besonders an leicht verwundete Mannschaften — im Auge. Es gibt kaum etwas, was in der gegenwärtigen, better ernsten Feit das Auge aller vaterländisch Ge⸗ sinnten mehr beleidigt, als der Anblick eines Angetrunkenen, der den feldgrauen Rock des Königs trägt. Dieser Anblick ist in Berlin glücklicherweise eine Seltenheit, aber ganz ist er auch uns leider nicht erspart geblieben. Außerdem liegt für Ver⸗ wundete in jedem starken Alkoholgenuß die Gefahr 1 einer Schädigung ihrer Gesundheit und einer Verlangsamung ührer Heilung. Verschiedene militärische Dienststellen in der Provinz haben sich nach Zeitungsmeldungen deshalb veranlaßt ge⸗ sehen, gegen Mißstände der bezeichneten Art mit aller Schärfe vorzu⸗ ehen und für Wiederhol ungsfälle die Schließung der betreffenden Wirt⸗ chaftsbetriebe anzukündigen. Es steht zu hoffen, daß ein ähnliches Vor⸗ ehen in der Reichshauptstadt sich nicht als nötig erweisen wird. Es st vielmehr von dem gesunden Sinn der Bevölkerung zu erwarten, aß es genügt, wenn die Bürgerschaft und namentlich die Gastwirte Berlins hiermit dringend davor “ werden, unseren gesunden der verwundeten Soldaten alkoholische Getränke in Mengen zukommen u lassen, die zu einer Schädigung ihrer Gesundheit oder gar zu rgerlichen Auftritten in der Oeffentlichkeit führen könnten. Die Ge⸗ sundheit und das Ansehen unserer Armee darf durch solche Dinge ker keinen Umständen geschädigt werden.“
ge für Fernsprechabteilungen werden
6 Bevorzugt werden Berufstelegraphisten, Ingenieure,
Mechaniker, Telegraphenarbelter und einige Schuhmacher,
8 chnelder und Sattler. „Persönliche Meldungen mit selbstgeschriebenem Lebenslauf für in Berlin und Umgegend wohnende Freiwillige haben Sonnabend, den 14. November, 3 Uhr Nachmittags, zu erfolgen,
Kälte in Betracht — es ist ja bekannt, daß Polarfahrer monatelang Temperaturen von 40 bis 50 Grad Kälte ausgehalten haben, ohne einen besonderen Nachteil an ihrer Gesundheit davonzutragen. Man denke nur an Nansen, der mit einem einzigen Gefährten den Winter 1895/96 im Polareise zubringen mußte. Er sowohl wie sein Be⸗ Piee erfreuten sich trotzdem in der ganzen Zeit der esten Gesundheit. Die geistige Verfassung wirkt eben auch sehr auf das körperliche Befinden ein, und iedergeschlagen⸗ beit verbunden mit Nahrungsmangel und Ermüdung begünstigen das Eintreten des Erfrierens ungemein, wie ja die Armee des ersten Napoleon im Winter 1812 zur Genüge erfahren hat. Aber auch ohne übermäßige Kälte kann Erfrieren eintreten. Der Wiener Chirurg Professor Freiherr von Eiselsberg erzählt im letzten Heft der „Wiener Klinischen Wochenschrift“, daß sogar im Bosnischen Feldzuge, der doch während der heißen Sommermonate geführt wurde, Erfrierungen der Füße bei Soldaten beobachtet worden sind, die längere Zeit in den kalten Gewässern stehen mußten, wobei das Wasser aber immer noch eine Temperatur von 8 Grad Wärme gebabt hatte. Die lange einseitige Abkühlung der unteren Glied⸗ hatte vollkommen ausgereicht, um diese traurige Folge herbeizuführen. Auch im russisch⸗türkischen Feldzug von 1877 wurden solche Erfahrungen gemacht, ebenso ist aus dem letzten Balkan⸗ feldzug von 1912 berichtet worden, daß z. B. die zu engen Wickel⸗ gamaschen die Erfrierung begünstigt haben, wobei das Kampieren in der feuchten Kälte sicherlich eine große Rolle gespielt hat. Von allen Fürsorgemaßnahmen für unsere im Felde stehenden Soldaten dürfte daher die Herstellung und ins Feld Beförderung von warmer Unter⸗ wäsche sowie von Schneehauben, Pulswärmern, Socken und Kniestutzen in immer neuen Mengen diejenige sein, die am meisten gefördert zu werden verdient.
München, 11. November. (W. T. B.) Der stellvertretende kommandierende General des 1. Bayerischen Armeekorps, General von der Tann erläßt folgende Bekanntmachung: „Um den immer wiederkehrenden beunruhigenden Gerüchten künftig mit Nach⸗ druck entgegentreten zu können, verfüge ich auf Grund Artikel 4 Ziffer 2 des Kriegszustandsgesetzes: Mit Gefängnis bis zu einem Jahr wird bestraft, wer falsche Gerüchte ausstreut oder ver⸗
Name der Beobachtungs⸗ station
Barometerstand auf 0 °, Meeres⸗ niveau u. Schwere
in 45 ° Breite
richtung, Wind⸗ stärke
Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden
stand in
schlag in Stunden mm tufenwerten *)
Wetter
Celsius
in Nieder 241
Temperatur
Barometer S
Wilhelmshav. Kiel Wustrow, M. Königsberg Cassel
758 757 758
759
0 SW
bedeckt 9 meist bewölkt
4 SW.
6 S2
bedeckt
2 W
5 5 bedeckt 5 4
wolktg
765,7 SSW 2 Regen
—1] meist bewölkt
763
Magdeburg 764
GrünbergSchl
4 S
3 Regen — 2 meist bewölkt
2 WSWä bedeckt
—1] meist bewölkt
Mülhausen, E.
770,3 SW.
2 Nebel
Friedrichshaf.
768,9 NW
Nebel meist bewölkt
Bamberg 769
2 (S
bedeckt meist bewölkt
Vlissingen
763,6 SW
wolkig
Helder 759
0 SW
— —
Bodö
735,7 SW
Regen
Christtansund 735
11SS
bedeckt
Skudenes 741
1 W
œSSSE=EASelelAODoC S00e
1 3 6 7 wolkig 4 1 9
bedeckt
Vardö —
Skagen 747
,1 [SW
6 Regen
Hanstholm 747
4 SW
8 Regen
Kopenhagen 754
6 WSW5 Dunst
Stockholm 746
2 WSWs bedeckt
Hernösand 741
7 SW
2 wolkenl.
Haparanda 734
9 SW
ESELenln
2 heiter
Wisby 752
1 WSWsS bedeckt
Karlstad
746,2 WSWA Regen
Wien 768
2 W
2 wolkenl. meist bewölkt
Prag 767
7 SW
breitet, die geeignet sind, die Bevölkerung zu beunruhigen.“
1 bedeckt meist bewölkt
—4 Nachm. Nieder schl. — 3 Nachm. Niederschl. 0 Nachts Niederschl.
meist bewölkt
2) Vorher waren geprägt**)..
3) Gesamtausprägung 4) Hiervon sind wieder eingezogen
an
der Prägungen von Reichsmünzen in den deutschen M
Goldmünzen
Erste Beilage
Berlin, Mittwoch, den 11. November
Nebeissch
Silbermünzen
zeiger und Königlich Preußi
8.
chen Staat
sanzei
18
Kupfermünzen
Nickelmünzen
1) Im Monat Oktober 1914 sind geprägt worden in:
Doppel⸗ kronen Kronen
Hiervon auf Privat⸗ rechnung *)
Ein⸗ Fünfzig⸗ markstücke pfennigstücke
ℳ ℳ: 1₰
Zwei⸗ markstücke
Drei⸗ markstücke
Fünf⸗
markstücke
Fünfund⸗ zwanzig⸗ pfennigslücke
ℳ 8bE35 17 ₰ ℳ 4 ₰
Ein⸗
Zwei⸗ 8 pfennigstücke
Fünf⸗ pfennigstücke
Zehn⸗ 8 pfennigstücke
pfennigstücke
2 467 701] 1 790 832 1 202 301⁄ — 450 000% — 500 000+ —
ET11““
148 627
80 000 20 000 52 714 80 15 000 —
216 14 628,66 EEö“
1“ 2 000 “
12 500 — 4 70 286 3 000
3 000
Hamburg
Summe 1
8 1
4 530 205 9601772 276 550]4004816520] 281 332 740]1171 843 891[319 311 074,329 235 180
1 000 000 — s 5 998 22190 852 96 918 200
31637 605 2 2 71 740 891 50] 35 882 243 35
15 528 354 02 15 5321 354 02
106 608 360% 66 520 790
1550 205 9607772 276 550]4004816520]281 332 740]171 843 891[319 311 074 335 233 182
99 100 552 — 38 241—
240 065 17 919 373 574 1 123 483
7500 449— 7 500 449 —
72 057 234/10] 36 139 251 55 8 6 4 764 545 40 507 383 10 38 292 97
8937795 78 15 993 061 05
1225 597600]705 755 750
5) IWW1“
S502 675 171 825 572 318957 500,334 100 60 1 205 036 637 ℳ.
9070 79072 [27209 808 50
57 292 688 70] 35 652 868 75 110 424 425,65 ℳ.
24 427 854,53 ℳ
für außerhalb Wohnende sind schriftliche Gesuche mit selbstgeschriebenem Lebenslauf bis zum 16. November an die Ersatzkompagnie des Tele⸗
11“ Nr. 1 (Berlin 80. 33, Am Treptower Park 1 — 9) zu richten.
Rom Florenz Cagliari
Rügenwalder⸗ münde
765,3 N 2 wolkenl. 766,0 NO l heiter 764,0 WNW 4 wolkenl.
5 129 353 360 ℳ.
*) Einschließlich von Kronen, zu deren Prägung die Reichsbank das Gold geliefert hat. *) Firis 8— K venergagen. vom 7. Oktober 1914, Nr. 236.
ÆoœSnbe
Kristiania, 11. November. (W. T. B.) Der Dampfer „Pluton“ ist am Sonntagabend in der Nähe von YParmouth auf eine Mtne gelaufen und gesunken. Die Mannschaft wurde gerettet. Der Göteborger Dampfer „Atle Tor⸗
SSSSS2S2S2SSS=AS=2I ESSSSSSSSS==gSÖSqbo
Hauptbuchhalterei des Reichsschatzamts
759,5 SW A bedeckt
C11ö1 Kriegsheim für männliche Angehörige der freien Berufe, Künstler, Schriftsteller, Ingenieuke usw., die durch den Krieg keinen Erwerb haben, ist, wie der „Lok.⸗Anz.“ mitteilt, in dem Hause Charlottenstraße 43, Ecke Mittelstraße, das der Deutsche Ingenieu rverein für die Dauer der Kriegszeit und nach Bedarf daruber hinaus zur Verfügung gestellt hat, eröffnet worden. Die Schützlinge des Kriegsheims erhalten dort außer freier Wohnung auch Frühstück kostenfrei. Bewerbungen um Aufnahme sind an das Bureau der Wohnungsfürsorge für männliche Angehörige der freien Berufe im Abgeordnetenhause zu richten.
Tod durch Fliegerpfeile. Schon vor einiger Zeit ging durch die Zeitungen die Nachricht, daß die französischen Flieger nicht nur Bomben werfen, sondern daß durch sie ein uraltes Geschoß, der Pfeil, seine Auferstebung, wenn auch in neuer moderner Form erlebt hat. Er besteht aus etnem 10 bis 15 cm langem Stift aus Preßstahl mit massivem unteren Drittel, das in eine feine Spitze ausläuft, während oben sich vier Kanellterungen befinden, sodaß der Schwerpunkt des Geschosses nach unten verlegt wird. Wie man den Pfeil auch wirft, er muß sich immer mit der Spitze nach unten senken. Zu den gewöhnlichen Bildern der Kriegsverletzungen durch Granate, Schrapnell, Gewehr und Bajonett tritt dadurch das neue der Pfeilverletzung. Ueber eine ganze Reihe derartiger Verwundungen berichtete vor etwa 6 Wochen Dr. Volkmann in der „Münchner Medizinischen Wochenschrift“. Es haadelte sich bei den von ihm beschriebenen Fällen fast durchweg um leichtere Verletzungen, indem der Pfeil durch Weichteile, meist der Füße, gegangen war, zuweilen den Fuß am Boden angeheftet hatte.
aß aber auch schwerere Verletzungen vorkommen können, ist ja selbstverständlich, und bereiss Dr. Volkmann erwähnt einen Kopf⸗ chuß, der den sofortigen Tod herbeigeführt hatte. Jetzt wird ebenfalls in der „Münchner Medizinischen Wochenschrift“ von Oberarzt Dr. Grünbaum über eine tödliche Verletzung durch etnen Pfeil berichtet. Ein Unteroffizier verspürte, als er vor dem Hause sitzend einen Rapport schrieb, plötzlich einen heftigen Stich an der Schulter und hatte seitdem Schmerzen beim Atmen. Schon während der Untersuchung verschlechterte sich das Befinden des Mannes, der auch heftige Schmerzen im Leibe verspürte, die nur durch ruhige Lage und Morphium gelindert werden konnten, und bereits 38 Stunden nach der Verletzung trat der Tod ein. Der Pfeil war durch die Lunge gedrungen, hatte das Zwerchfell durchbohrt und war in die freie Bauchhöhle getreten. Das uralte und wieder ganz neue Pfeilgeschoß erweist sich also als eine sehr gefährliche und heimtückische Waffe.
Die Gefahr des Erfrierens. In einem Winterfeldzug sind nsere Krieger im Felde der Gefahr des Erfrierens ihrer Gliedmaßen
björnson“ ist am Sonntag ebenfalls in der Nähe von Yarmouth auf eine Mine gelaufen und gleichfalls gesunken.
Pescara, 11. November. (W. T. B.) Gestern nachmittag gegen 3 Uhr geriet eine im Adriatischen Meer treibende Mine auf die Klippen an der Küste bei Ortona a Mare und E““ und explodierte. Ein in der Nähe stehendes Bahnwärterhäuschen bekam Risse und droht einzustürzen. Personen sind nicht verletzt worden.
(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
1141414*]
Wetterbericht vom 11. November 1914, Vorm. 9 ¼ Uhr.
Wind⸗
richtung, 8 Wind⸗ Wetter stärke
Name der Beobachtungs⸗ station
Witterungs⸗ verlau der letzten 24 Stunden
Barometerstand auf 0 °, Meeres⸗ in 45 ° Breite in Celsius Niederschlag in
niveau u. Schwere Temperatur 24 Stunden mm
Barometerstand in Stufenwerten*)
SW 7Dunft SW 2bedeckt SSW 4 bedeckt SW. 5 wolkig WSW 4 wolkig WNW wolkig SW. 4A bedeckt Hannover SW 5 bedeckt Berlin SW 2 wolkig Dresden 2 wolkig Breslau 2 bedeckt Bromberg —
Metz bedeckt Frankfurt, M. Nebel Karlsruhe, B. bedeckt München Nebel
Nachm Niederschl. meist bewölkt Nachm. Niederschl.
Schauer meist bewölkt Nachts Niederschl. Nachm.Niederschl. meist bewölkt meist bewölkt meist bewölkt meist bewölkt meist bewölkt meist bewölkt meist bewölkt meist bewölkt
Borkum Keitum Hamburg Swinemünde Neufahrwasser Memel Aachen
— — S dbo
-2 E
— Q³⁷-SSLISb2INISDNS
=2
Hammerhus 756
18
WSW 7 Dunst
Zürich 770
1— W
1 Nebel
Genf 770
1 [SO
2 Nebel
Lugano 768
1 N
1 wolkenl.
Säntis 566
Slel=ö
Brindisi —
5 SW 2 balb bed.
Triest —
Krakau 766
2 SW 2 bedeckt
—
Lemberg —
Hermannstadt 769
meist bewölkt
Budapest 767
,3 NW
5 NW 1 bedeckt 4
UAENSSEE SSSATVESS⸗
1 bedeckt 7
*) Aenderung des Barometers (Barometertendenz) von 5 bis 8 Uhr Morgens nach folgender Skala:; 0 = 0,0 bis 0,4 mm; 1 = 0,5 bis 1,4 mm; 2 = 1,5 bis 2,4 mm; 3 = 2,5 bis 3,4 mm; 4 = 3,5 bis 4,4 mm; 5 = 4,5 bis 5,4 mm; 6 = 5,5 bis 6,4 mm; 7 = 6,5 bis 7,4 mm; 8 = 7,5 bis 8,4 mm; 9 = nicht beobachtet. Bei negativen Werten der Barometertendenz (Minuszeichen) gilt dieselbe Cbiffreskala.
Ein Hochdruckgebiet über 770 mm über Frankreich hat abge⸗
nommen, ein solches gleicher Höhe liegt über Suͤdosteuropa. Ein ab⸗ ziehendes Tiefdruckgebiet unter 735 mm 8 über Nordosteuropa,
ein heranziehendes über dem Nordmeer ent
endet einen Ausläufer
nach der Nordsee. — In Deutschland ist das Wetter ziemlich trübe und etwas kälter; im Süden ist es ruhig und neblig; im Norden herrschen stark auffrischende Südwestwinde, der Nordwesten hatte ver⸗
breitete, der Osten vereinzelte Regenfälle.
Deutsche Seewarte.
Mitteiluengen des Königlichen Asronautischen Observatoriums,
veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 10. November 1914, 7—8 Uhr Vormittags:
Seehöhee..
Station
122 m
500 m 1000 m 1100 m]
Temperatur (C ⁹) Rel. Fchtgk. ( %) Wind⸗Richtung.
„ Geschw. mps.
Höh
8,8 97 SW 8
ausgesetzt.
Allerdings kommt dafür nicht allein und lediglich die
Zugspitze
SSSSS SSSSSSSg=V=S=Ö=S
heite
— vorwiegend heiter
71 40 2,6 76 86 88 W W W 14 16 18
Himmel bedeckt, nässender Nebel, untere Wolkengrenze bei 800 m e.
Theater.
Königliche Schauspiele. Donne tag: Opernhaus. 169. Abonnementsvor⸗ stellung. Fidelio. Oper in zwei Akten von Ludwig van Beethoven. Text nach dem E von Ferdinand Treitschke. Zu Anfang: „Ouvertüre zu Fidelio“. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß. Regie: Herr Regisseur Bachmann. Chöre: Herr Professor Rüdel. Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus. Geschlossen. (Der Eintrittskartenvorverkauf findet zurüblichen
Zeit statt.)
Freitag: Opernhaus. 170. Abonne⸗ mentsvorstellung. (Gewöhnliche Preise.) Dienst⸗ und Freiplätze sird aufgehoben Neu einstudiert: Der Troubadour Oper in vier Aufzügen von Giuseppe Verdi. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 128. Kartenreserve⸗ atz. Das Abonnement, die ständigen
eservate sowie die Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. 17. Bunter Abend zum Besten der notleidenden Anfang 8 Uhr.
Deutsches Theuter. (Direktion: Mar Reinhardt.) Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr: Wallensteins Lager. Hierauf: Die Piccolomini. 1
Freitag: Zum ersten Male: Wallen⸗ steins Tod. 18
Sonnabend und Sonntag: Wallen⸗ steins Tod.
Kammerspiele.
Donnerstag, Abends 8 Uhr: deutschen Kleinstädter. —
Die
Bühnenk ünstler. 3
8 8 Uhr: Wie einst im Mai. Posse mit
Freitag: Elektra. Sonnabend und Sonntag: Die deutschen Kleinstädter.
Berliner Theater. Donnerst. Abends 8 Uhr: Extrablätter! Heitere Bilder aus ernster Zeit von Bernauer⸗Schanzer und Gordon. Musik von Walter Kollo und Willy Bredschneider.
Freitag und folgende Tage: Extra⸗ blätter!
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Wie einst im Mai. h“ b
Theater in der Küniggrätzer Straße. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Rausch. Schauspiel in vier Akten von August Strindberg. Uebersetzt von Emil Scher⸗ g.
Freitag, Abends 7 ½ Uhr: Brand.
Sonnabend und Sonntag: Rausch.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die fünf Frankfurter.
Komdienhaus. Donnerstag, Abends
Gesang und Tanz in vier Bildern von Bernauer und Schanzer. Wie
Freitag und folgende Tage: einst im Mai. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Hinter Mauern. 8 . Deutsches Künstlertheater (Nürn⸗
bergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologischen Garten.) Donnerstag, Abends 8 Uhr:
Der große und der kleine Klaus.
Freitag: Glaube und Heimat.
Sonnabend und Sonntag: Der große und der kleine Klaus.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Glaube
und Heimat.
Theater an der Weidendammer
Brücke. Donnerstag, Abends 8 Uhr:
Anfang gut — Alles gut! Freitag und Sonnabend: Heimat. Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Heimat — Abends: Neu einstudiert: Hasemanns Töchter.
Schillertheater. o. (Wallner⸗ theater.) Donnerstag. Abends 8 Uhr: Grüne Ostern. Schauspiel in fünf Auf⸗ zügen von Heinrich Lee.
Freitag. Die glückliche Hand.
onnabend: Die Hermannsschlacht.
Charlottenburg. Donnerstag Abends 8 Uhr: Die glückliche Hand. Lustspiel in drei Akten von Hugo Lubliner.
Freitag: An der Spree und am Rhein.
Sonnabend: Die glückliche Hand.
Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Kam’rad Männe. Volksposse in drei Akten mit Gesang und Tanz von Jean Kren und Georg Okonkowski. Musik von Max Winterfeld (Jean Gilbert). Ge⸗ sangstexte von Alfred Schönfeld.
Freitag und folgende Tage: Kam’rad Männe.
Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Hänsel und Gretel.
Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Heimat.
8
Deutsches Opernhaus. (Char⸗ lottenburg, Bismarck⸗Straße 34 — 37, Direktion: Georg Hartmann.) Donnerstag. Abends 8 Uhr: Die lustigen Weiber von Windsor.
Feinag⸗ Die Walküre. 90
“ zunine, 3 uh v. h
onntag, Nachmittags Martha. — Abends: Die Jüdin. M
Theater des Westens. (Station: Polagischer Garten. Kantstraße 12.)
onnabend, den 14. November: Wieder⸗ beginn der Operettenspielzeit. Don Cesar. Overette von R Dellinger.
Preise: ℳ 0,50, 1,—, 2,—, 2,50, Orchesterfauteuil ℳ 3,—.
Theater am Nollendorfplatz. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Immer feste druff! Vaterländisches Volksstück in vier Bildern von Hermann Haller und Willi Wolff. Musik von Walter Kollo.
Freitag und folgende Tage: Immer feste druff! .
Sonntag, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Immer feste druff!
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Donnerstag, Abends 8 ¼ Uhr: Wolken⸗ reiter. Fliegerlustspiel in drei Akten von Leo Walther Stein und Eduard Eugen Ritter.
Freitag und folgende Tage: Wolken⸗ ] chmittags 3 ½ Uhr: Di
onntag, Nachmittags r: e Haubenlerche.
Singakademie. Donnerstag, Abends
8 Uhr: 2. Kammermusik⸗Abend des Klingler⸗Quartetts. Mitw.: Professor Ernst von Dohnänyi.
Birkus Schumann. Donnerst., Abends 7 ½ Uhr: Große Galavorstellung.
EAEE HEEEIEMAEERʒRxI MxEerw=TEeeeeENe Familiennachrichten. Verlobt: Hedi Freiin von Hodenberg mit Hrn. Leutnant Karl von Kronen⸗ feldt (Hannover). 1
Verehelicht: Hr. Regkerungsassessor Peter Fritz Mengel mit Fri. Marie Else Lemmé (Berlin). — Hr. Leutnant Ludwig Foerster mit Ilse Freiin von Tettau (Freyburg a. U.).
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Cord von Alten (Hannover).
Gestorben: Fürstl. lippischer Minister a. D. und Königl. preußischer Re⸗ ierungspräsident a. D. Karl von Oertzen Weimar). — Fr. Elisabeth von Breiten⸗ buch, geb. Freiin von Ziegesar (Branden⸗ stein b. Ranis i. Th.).
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Koye) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32. Vier Beilagen
sowie die 188., 189. u. 190. Aus⸗ gabe der deutschen Verlustlisten.
Bestand an Effekten Beestand an sonstigen Akt
8 Grundkapital.
Schuckert.
Handel und Gewerbe.
Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom 7. No⸗ vember 1914 betrugen (+A und — im Vergleich zur Vorwoche):
Aktiva.
Metallbestand (Be⸗ stand an kurs⸗ ähigem deutschen Gelde und an Gold in Barren oder aus⸗ ländischen Münzen, das Kilogr. fein zu 2784 ℳ berechnet)
darunter Gold.
Bestand an Reichs⸗ u. für 1914 an Dar⸗ lehnskassenscheinen
Bestand an Noten anderer Banken.
Bestand an Wechseln, Schecks u. für 1914 diskontierten Reichsschatz⸗
anweisungen
Bestand an Lombard⸗ forderungen.
1 921 580 000 1 481 828 000 1 118 834 000 (+ 31 236 000) (+. 19 369 000) (— 12 704 000) 1 885 416 000 ,1 215 388 000 817 790 000 (+ 27 102 000) (+† 19 735 000) )
(— 10 612 000) (+ 1 810 000) (+ 806 000)
23 247 000 19 383 000 20 467 000 (+ 12 664 000) (+ 10 611 000) (+ 10 918 000)
859 218 000
8 1 . 2 642 943 000 945 279 000 1 402 417 000 (— 130 600 000) (— 57 330 000) (— 73 146 000)
33 146 000 63 939 000 80 170 000
(— 2 446 000) (— 30 330 000) (— 31 434 000) 35 120 000) 206 337 000 47 039 000
(s— 3 310 000) (— 206 000) (— 5 943 000)
221 643 000 205 441 000 174 080 000 (— 2 733 000) ( 4 869 000) (— 7 324 000)
X“
Passiva. 180 000 000
180 000 000 (unverändert)
(unverändert)
180 000 000 (unverändert)
Reservefonds.
74 479 000 (unverändert)
70 048 000 (unverändert)
66 937 000 (unverändert)
sonstige Passiva..
und Ausfuhr von Waren in Widerstreit ssehen, mit Strafen be⸗
Betrag der um⸗ laufenden Noten.
sonstige täglich fällige Verbindlichkeiten.
4 084 842 000 2 018 198 000 1 914 573 000 (s— 85 945 000) (s— 100 489 000) (— 78 437 000)
1 282 060 000 623 269 000 651 778 000 (s— 23 435 000) (+ 48 118 000) (— 41 516 000) 115 516 000 73 383 (00] ‧5 59 016 000
(+ 3 579 000) (†+ 1 164 000 (+ 1 126 000)
2
n zusammen⸗ b Industrie
im Reichsamt des J „Nachrichten für H und Landwirtscha
Dänemark.
Geplante Erweiterung der Ausfuhrverbote. Der Justizminister hat dem Folketing am 28. Oktober 1914 zwei Gesetz⸗ entwürfe vorgeleat, von denen der eine eine Ergänzung des Gesetzes vom 6. August 1914 über die Ausfuhrverbote betrifft und der andere Handlungen, die zu den abgegebenen Erklärungen über die Einfuhr
(Aus den gestellten
droht. Das Gesetz vom 6. August führt sechs näher beschriebene Gruppen von Waren auf, deren Ausfuhr verboten ist, und fügt eine siebente Gruppe mehr allgemeiner Art hinzu. Diese letztere hat sich indessen als unzureichend erwiesen. Der neue Gesetzentwurf will nun die Geltung des Gesetzes vom 6. August erweitern auf „Waren, deren Bewahrung für Dänemark in Hinblick auf das Wirtschafts⸗ leben der Allgemeinheit (Samfundshusholdning) für erforderlich ge⸗ halten wird“.
Der andere Gesetzentwurf hat nachstehenden Wortlaut:
„Wer handelt oder zu handeln versucht in Widerstreit mit einer von ihm vor einer Behörde abgegebenen Erklärung über den Be⸗ stimmungsort für Schiffe oder für Waren, die er aus Dänemark auszuführen oder nach Dänemark einzuführen beabsichtigt, ebenso wer vorsätzlich dazu mitwirkt, wird mit Bußen von 500 bis 10 000 Kronen oder mit Gefängnis bestraft — vpgl. Allgemeines Bürgerl. Strafgesetz § 25 —, außerdem werden die Waren eingezogen. Die Bußen fließen in die Staatskasse. Die Sachen werden als öffentliche Polizeisachen behandelt.
Das Gesetz tritt sogleich in Kraft.“ (Nach Berlingske Tidende.)
—
Kraft. (Schweizerisches Handelsamtsblatt.)
boldt für das Geschäftsjahr 1913/14 ergibt laut Meldung des
Schweiz. 1 Ausfuhrverbote. Der Bundesrat hat am 27. Oktober 1914 folgenden Beschluß gefaßt: Die unterm 18. September und 20. Ot⸗ tober 1914 erlassenen Ausfuhrverbote werden auf Kautschuk und dessen Ersatzmittel, Reifen und Mäntel aus Kautschuk für Fahr⸗ zeuge und Fahrräder ausgedehnt. Dieser Beschluß tritt sofort in
— Nachträgliche Zeichnungen auf die Kriegsanleihe (Feld⸗ zeichnungen) wie „W. T. B.“ aus Berlin meldet, auch von solchen Militärpersonen entgegengenommen, die im Felde gestanden haben und wegen Verwundung oder Erkrankung zurück⸗ kehren mußten. Feldzeichnungsscheine können zu diesem Zweck von dem Kontor der Reichehauptbank für Wertpapiere,
Berlin SW. 19, bezogen werden. — Der Reingewinn des Schwelmer Eisenwerks Aktien⸗
gesellschaft im Geschäftsjahre 1913/14 betrug laut Meldung des „W. T. B.“ aus Cöln 521 924 ℳ gegen 355 585 ℳ im Vorjahre. Es soll eine Dividende von 6 % gegen 8 % im Vorjahre vor⸗ geschlagen werden. Der Vortrag auf neue Rechnung beläuft sich auf 205 058 ℳ gegen 81 535 ℳ im Vorjahre.
— Der Rechnungsabschluß der Maschinenbauanstalt Hum⸗
„W. T. B.“ aus Cöln einen Reingewinn von 3 563,152 ℳ gegen 3 763 883 ℳ im Vorjahre. Es soll die Verteilung einer Dividende von 6 % gegen 8 % im Vorjahre vorgeschlagen werden. Der Vortrag auf neue Rechnung betragt 1 385 083 ℳ gegen 1 116 537 ℳ im Vorjahre.
Wien, 10. November. (W. T. B.) In der heutigen Sitzung des Kursblatt⸗ und Usancenkomttees wurde der seinerzeit gefaßte Be⸗ schluß, jede Art von Geschäftsabschlüssen in den Räumen der “ zu untersagen, auch auf die Amtsräume der Sensale ausgedehnt.
9. November. (W. T. B.) Privatdiskont 3 %. Silber 22 ⅛½. Bankeingang 55 000 Pfd. Sterl.
London, 10. November. (W. T. B.) Silber 22 ¾. Privat⸗ diskont 3 %.
Bern, 10. November. (W. T. B.) Das 5 % Eidgenössische Anlehen in Höhe von 50 Millionen Francs (2. Mobilisations⸗ anleihe) wurde mehr als dreimal überzeichnet. Der Gesamtbetrag der Zeichnungen beläuft sich auf 179 107 800 Francs. Die Zahl der Zeichner ist 28 295. 1
Berlin, 11. November. Produktenmarkt. Die amtlich er⸗ mittelten Preise waren (für 1000 kg) in Mark:
Weizen geschäftslos.
Roggen geschäftslos.
8 — 5
Mais geschäftslos. Weizenmehl (für 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 00 33,00 — 39,50. Ruhig.
Roggenmehl (für 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 0 un 1 gemischt 29,40 — 30,50. Ruhig.
Rüböl geschäftslos.
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärk en. Bordeaux, 9. November. (W. T. B.) 3 % Französische Rente 73 u. 75, Spanische äußere Anleibe 82,00, 5 % Russen von 1906 88,50, 4 % Unifiz. Türken Iüg e ““ 1021, Suezkanal —,—, Panamakanal 99,00, Rio Tinto 1310.
k York, 9. November. (W. T. B.) (Schluß.) Sichtwechsel London —,—, Cable Transfers 4,9125, Wechsel auf London 60 Tage) 4,8775, Sichtwechsel Paris 5,1125, Cable Transfers —,—,
ichtwechsel Berlin 88, Cable Transfers 88 ½, Silber Bullion 49 8. Rio de Janeiro, 9. November. (W. T. B.) Wechsel auf
London 13 ¾.
Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.
Cöln, 10. November. (W. T. B.) Rühböl loko 120,00. London, 9. November. (W. T. B.) Zuckermarkt. Tendenz stetig. Für Javazucker loko wurden 26 sh. bezahlt. London, 10. November. (W. T. B.) Zuckermarkt. Tendenz stetig. Javazucker 26/— Verkäufer. 8 London, 9. November. (W. T. B.) Kupfer für Kasse
50 ½ bezahlt. London, 10. November. (W. T. B.) Kupfer 50 bezahlt. Liverpool, 9. November. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 10 000 Ballen. Import 81 081 Ballen, davon 13 379 Ballen vmehe nügche Baumwolle. Terminmarkt ruhig. Mai⸗Juni 4,35. Brasilianer 9 Punkte niedriger. Aegypter 10 Punkte höher.
Glasgow, 9. November. (W. T. B.) Eisen für Kasse
49 sh. 2½ d., für 1 Monat 49 fb. 5 ½ d. Tendenz war bei ruhigerem Geschäft sehr fest.
Glasgow, 10. November. (W. T. B.) Roheisen für Kasse
Wolle. Die
(W. T. B.) 40 er Tops Loko
Bradford, 9. November. 20 Pence, spätere Lieferungen 18 Pence. Amsterdam, 10. November. (W. T. B.) Java⸗Kaffee stetig, loko 45 ½. Santos⸗Kaffee für November 35 ½, für Dezember 35, für März 32, für Mai 30 ⅞.
New York. 9. November. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 7 ½, do. für Dezember —,—, do. für März —,—, do. für Mai —,—, New Orleans do. loko middling 7 ½⅞, Petroleum Refined (in Cases) 10,50, do. Standard white in New York 8,00, do, in Tanks 4,50, do. Credit Balances at Oil City 1,45, Schmalz Western Steam 11,75, do. Rohe u. Brothers —, —, Zucker Zentri⸗ fugal 4,01, Weizen loko Nr. 2 Red. 124 ¼. do. für Dezember 124 ¼, do. für Mai 131 ⅜, do. für Juli —,—, Mehl Spring⸗Wheat clears 5,10 — 5,20, Getreidefracht nach Liverpool 6, Kaffee Rio Nr. 7 loko 6 ⅜, do. für Dezember 5,61, do. für März —,—, do. für Mai 6,10, do. für Juli —,—. Kupfer Standard loko —,—, Zinn —,—. New York, 9. November. (W. T. B.) Die Visible Supplies betrugen in der vergangenen Woche an Weizen 70 279 000 Bushels, an Canadaweizen 20 058 000 Bufhels, an Mais
2 901 000 Bushels.
Großhandelspreise von Getreide an deutschen und fremden Börsenplätzen für die Woche vom 2. bis 7. November 1914 nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoch 1 1000 kg in Mark. (Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)
Woche Da⸗ 2. bis 7. gegen Novbr. Vor⸗ 1914 222,00 264,00 224,17
Roggen, guter, gesunder, mindestens Wecgen⸗ 8 „ „ Hafer, . . 4
Mannheim. 11“ 8 237,93 ] .“ 280 00 C1“ 237,50 237,50 238,75
öööö Weizen.. LEI16“ “ Mais, mit Sack.
292,40 199,75
82
Roggen, Pester Boden Mais, ungarischer ..
Budapest. Roggen, I.
Weizen, 74 bis 79 kg das hl E1ö1“”“ o Mais, ungarischr...
“ Chicago.
Weizen, Lieferungsware -
8 Dezember.
180,71 190,43 115,71
185,80 112,88
Neu York. roter Winter⸗ Nr. 2..
Lieferungsware e 8 Bemerkungen. Für die außerdeutschen Plätze liegen, außer für Roggen und Mais in Wien, unmittelbare Preisangaben aicht vor. Für Budapest konnten nur die Preise der Vorwoche nachträglich eingesetzt werden. Für Chicago und Neu York sind Preise auf Grund von Angaben deutscher Tageszeitungen nach dem Kurse 4,20 ℳ, mangels anderer Kursfest⸗ stellungen, berechnet.
Berlin, den 11. November 1914. 1 Kaiserliches Statistisches
189,58 192,36 202,44
Weizen
49 sh. ½ d., für 1 Monat 49 sh. 4 d.
Delbrück.
176,99
8