Amsterdam, 27. November. (W.
52,30 — 52,80, Scheck auf London 11,98 — 12,08, Scheck auf Paris
47,95 — 48,45. Rio de Janeiro, 26. November. London 13 2⁄16.
T. B.) Scheck auf Berlin
Wetterberich
—
vom 28. November 1914, Vorm. 9 ¼ Uhr.
Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.
(W. T. B.) Zuckerbericht. Brotraffinade 1 20,50. Würfelzucker unnotiert. Gemahlene Raffinade mit Sack 20,50. Gemahlene Melis I mit Sack 20,00.
(W. T. B.) Kupfer prompt 54 ½. Amsterdam, 27. November. (W. T. B.) stetig, loko 46 ½. Santos⸗Kaffee für Dezember 34 ¼, für März 31 ⅛,
(W. T. B.)
Magdeburg, 27. November.
Stetig. London, 27. November.
für Mai 29 ⅛. Amsterdam, 27. November. loko 50 ¾, für Dezember 49 ⅞.
Rio de Janeiro, 26. November. Zufuhren: in Rio 6000 Sack, in Santos 56 000 Sack.
station
Beobachtungs⸗
Wind⸗
richtung, Wind⸗ Wetter
stärke
peratur iederschlag in
Barometerstand auf 0°, Meeres⸗ in 45 ° Breite
in Celsius
N 24 Stunden mm
Barometerstand in Stufenwerten *)
niveau n. Schwere
Witterungs⸗
24 Stunden
Name der Beobachtungs⸗
verlau station
der letzten
Barometerstand
auf 0 °, Meeres⸗
niveau u. Schwere in 45° Preite
Wind⸗ richtung, Wind⸗ stärke
rschlag in
Wetter der letzte
24 Stunden
in Celsius
Niede 24 Stunden mm Barometerstand in Stufenwerten *)
Temperatur
Kopenhagen
Borkum
Tem
SW 4 Nebel
Nachm. Niederschl.
Stockholm
bedeckt
Tendenz:
SW 5 halb bed.
Nachts Niederschl.
Hernösand —
heiter
Hamburg
SSW 3 bedeckt
meist bewölkt
Haparanda
heiter
Java⸗Kaffee
Swinemünde
DSSD
SW 4 wolkig
meist bewölkt
Wisby
—5S58SO
wolkig
Neufahrwass
er SSW 2 bedeckt
meist bewölkt
Karlstad
wolkig
Memel
Wien
bedeckt meist bewölkt
Rüböl träge, Aachen
SW 5 beiter
meist bewölkt
Prag
Nebel metst bewölkt
(W. T. B) Kaffee. Hannover
Rom —
SS1111“
-—q8
Berlin
S 3 wolkig
meist bewölkt
Florenz —
Dresden
Nr. 95 des herausgegeben im Ministerium
nachrichten. — Nichtamtliches: Der Bau
Dörverden. — Kriegsschäden an den Baudenkmälern in Belgien. — Wettbewerbe für Entwürfe zu einem Gemeinde⸗ und Stiftshaus der Gartenkirchengemeinde in Hannover sowie zu einem Amts⸗ 1— — Gesamtinhaltsverzeichnis der Zeit⸗ schrift „Die Denkmalpflege“. — Landsturmingenteure in Oesterreich. —
Vermischtes: haus in Werne a. d. Lippe.
Robert Doergé †. — Bücherschau.
„Zentralblatts der 8 der öffentlichen 28. November 1914 hat folgenden Inhalt: Amtliches:
Windst. heiter
meist bewölkt
Cagliari —
MI
Breslau
L
WSW’ bedeckt
meist bewölkt
Bauverwaltung“, Bromberg
SW 1 Nebel
=
meist bewölkt
Rügenwalder⸗ münde 763,9
220
bedeckt meist bewölkt
Arbeiten, vom Metz
Hammerhus —
Dienst⸗
Frankfurt, M.
Dunst
meist bewölkt
Zürich 771,0 O
1 Nebel
Genf —
des neuen Weserwehres bei
Karlsruhe, B.
5SO 1 wolkig
meist bewölkt
Lugano
München
Zugspitze
SSA2S=SSS B³
Nachts Niederschl.
768,6 NW I bedeckt
8=qgS
—
halb bed.
S
Nachm. Niederschl.
Säntis — a— —
Brindist
Wilhelmshav. SW
3 1 I halbbed. 2 4
bedeckt
meist bewölkt
— 1
Triest
Kiel
Le
768,1 WSW shalb bed.
ztemlich heiter
Krakau
Wustrow, M.
SSW 4 bedeckt
meist bewölkt
Königsberg
—
SSW 3 bedeckt
meist bewölkt
Lemberg — — —
UAERNEAE
Mitteilungen des Königlichen Asronautischen Observatoriums,
veröffentlicht vom Berliner Wetterburenu. Drachenaufstieg vom 27. November 1914, 7—8 Uhr Vormittags:
Station Seehöhee 122 m
500 m 1000 m 1500 m 2000 m † 2500 m
Cassel
SW 3 bedeckt
meist bewölkt
Hermannstadt
Budapest
Magdeburg
S 1 wolkenl.
vorwiegend heiter
GrünbergSchl Mülhausen, E.
SW 2 bheiter
ziemlich heiter
=bolto eeDlen
SW Z wolkenl.
ziemlich heiter
folgender Skala: 0 = 0,0 bis 0.
Bamberg
Friedrichshaf.
NO 2 bedeckt
Nachts Niederschl.
6,4 mm; 7 = 6,5 bis 7,4 mm
belde
S 2 bedeckt
meist bewölkt
Vlissingen
SSSSSSS“
SSW 5 bedeckt
Temperatur (C °⸗) — 2,6 0,0 0⁰ RNel. Fchtgk. (%) 96. 34 30
Wind⸗Richtung. 8 SW SW „ Geschw. mps. 7 10 9
Himmel größtenteils bewölkt. Zwischen 150 und 200 m Höhe Temperaturzunahme von — 3,9 bis +. 0,5, zwischen 410 und 1000 m überall 0,0, zwischen 1120 und 1500 m Temperaturzunahme von
— 0,3 bis + 1,9, zwischen 2000 und 2180 2320 und 2500 m — 0,4 Grad.
Helder
S 6 bedeckt
—
1,9 01 — 0,4
26 26 26 Bodö
NIIS
SSW 6 Regen
britannien. Hochdruckgebie
Christiansund
S
SW wolkig
SW SW SW
6 2 5 Skudenes
Vardö
2S8
S S wolkig
frostfrei und
SW 4 woltenl.
S
herrschen meist schwache sü
Skagen m von 0,1 bis 0,5, zwischen
— ⸗⸗
E1’“
1.
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen v. dergl. 2 Verfänfe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5.
Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. Kommanditgesellschaften auf Aktien u.
Aktiengesellschaften.
Hanstholm
s S=FS
WSW heiter
ringe Niederschläge stattgef
— 7 S
SbocSS=SS
S 2 halb bed.
Offentlicher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
9. Bankausweise. 10. Verschiedene B
770,3 Windst.
halbinsel und über Südrußland, letzteres entsendet einen nach Süddeutschland. — In Deutschland ist das Wetter meist milder, teilweise heiter; im Alpenvorland
Nebel
V — 6 0 V 1 V meist bewölkt
*) Aenderung des Barometers (Barometertendenz) von 5 bis 8 Uhr Morgens nach
4 mm; 1 = 0,5 bis 1,4 mm; 2 = 1,5 bis 2,4 mm;
3 = 2,5 bis 3,4 mm; 4 = 3,5 bis 4,4 mm; 5 = 4,5 bis 5,4 mm; 6 = 5,5 bis
8 = 7,5 bis 8,4 mm; 9 = nicht beobachtet. Bei
negativen Werten der Barometertendenz (Minuszeichen) gilt dieselbe Chiffreskala.
Ein Tiefdruckgebiet unter 735 mm über dem Nordmeer ent⸗ sendet nordostwärts schreitende Ausäufer nach Schweden und Groß⸗
te über 770 mm liegen über der Pyrenäen⸗ usläufer ist es ruhig, sonst dwestliche Winde; es haben verbreitete ge⸗ unden. Deutsche Seewarte.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften⸗ 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
ekanntmachungen.
—
— —
1) Untersuchungssachen.
69597] Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Wehr⸗ ann Emil Wolff, 2 Komp. Inft.⸗ Regts 158, geb. 8. 9. 1879 in Haspe, ist ein Verfahren wegen Fahnenflucht beim Gericht der 26. Inftr. Brigade in Münster nhängig. Es wird ersucht ihn festzunehmen und die nächste Militärbehörde abzuliefern. Paderborn, den 25. XI. 1914. ericht Ersatzbataillon Inftr. Reats. 158. 35 Jahre, Größe: 1,69 m, räftig, Haare: blond.
[69483]
Der gegen die 1) Friedrich Gustay 2) Paul Wilhelm Kunert, 3) Karl Auaust
Wehrpflichtigen: Adolf Knaut,
Christoph, 4) Handlungskommis Karl Paul Theodor Meyer, 5) Tischlergeselle Wilhelm Reinhold Melzer, 6) Schuh⸗ machergeselle Josef Mannig, 7) Karl Otto Pause, 8) Ernst Adolf Pause, 9) Albert Heinrich Eduard Schneider, 19 Ernst August Emil Schreiber, 11) Brauergeselle Paul Heinrich Pflaume, 12) Gustay Alfred Klötzel, 13) Karl Heinrich Vogel, 14) August Julius Drescher, am 6. Januar 1906 in Stück 13 Nr. 1 erlassene Steckbrief ist erledigt. M. 15/85.
Waldenburg i. Schl., den 23. No⸗ vember 1914.
Der Staatsanwalt.
[69599] Fahnenfluchtserklärung. der Untersuchungssache gegen den Musketier Christian Neu aus dem Land⸗ wehrbezirk Deutz, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstraf⸗ gesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschul⸗ digte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Cöln, den 26. November 1914. Gericht der Landwehrinspektion.
[69479]
In der Untersuchungssache gegen den Musketier II. Klasse Franz Josef Wozuy I., Rekr. Dep. Ers. Bat. J. R. 16, geb. am 18. 3. 90 zu Stokki, Kr. Meseritz, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der
69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie er §§ 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Düsseldorf, den 23. November 1914. Königliches Gericht der Landwehrinspektlon.
[69480] E
und Beschlagnahmeverfügung.
In der Untersuchungssache gegen den Gardefüsilier d. L. Vivin, August, vom Landwehrbezirk Metz, geb. 20. 6. 86 zu Redingen, Lothringen, wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des ö sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.
Metz, den 21. 11. 1914.
Gericht der Landwehrinspektion Metz.
[69598] K. Württ. Staatsanwaltschaft Tübingen.
In der Strafsache gegen Karl Eugen Hermann Genthner, geboren am 8. Mai 18914 in Conweiler, O. A. Neuenbürg, wegen Verletzung der Wehrpflicht, ist durch Beschluß der K. Strafkammer dahier vom 16. November 1914 gemäß §§ 325, 326 St.⸗G.⸗B. das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Angeklagten bis zum Betrag von 600 ℳ mit Beschlag belegt worden.
Den 25. November 1914.
Staatsanwalt Graf.
[69476] Verfügung.
Die am 29. 1. 1913 gegen den Dis⸗ positionsurlauber Paul Hermann Wilke aus dem Landwehrbezirk Molsheim er⸗ lassene Fahnenfluchtserklärung, veröffent⸗ licht im Reichsanzeiger am 3. 2. 1913, ist erledigt. 5 St. Qu. Tenbrielen, den 21. 11. 4 U 4.
Gericht der 39. Inf.⸗Division.
[69481]
Der Beschluß vom 11. 7. 1908, durch welchen der Vizefeldwebel Albert Ferdinand Preetz der 4. Komp. Fußartl.⸗Regt. 8 für fahnenflüchtig erklärt ist, wird auf⸗ gehoben. 1
Im Felde, den 15. 11. 1914
Gericht der 33. Inf.⸗Division.
[69477] 9 Die Fahnenfluchtserklärung gegell den Musk. Heinrich Behringer, Ers.⸗Batl. 68, vom 12. 11. 14 ist hiermit aufgehoben. Koblenz, 24. 11. 14. Gericht der stellv. 30. Inf.⸗Brigade.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen
E1“
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wedding Band 87 Blatt Nr. 2090 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Zigarrenfahrikanten Albert Kelk und dessen Ehefrau, Marie geb. Wittstock, beide in Berlin, als Miteigentümer zu gleichen Anteilen eingetragene Grundstück am 19. April 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Ruheplatzstraße 26, belegene Grund⸗ stück enthält Vorderwohnhaus mit rechtem Seitenflügel, besonderem Abtritt und Hof und umfaßt das Trennstück Kartenblatt 22 Parzelle 977/86 von 4 a 06 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 5424 und in der Gebäudesteuerrolle
mit einem jährlichen Nutzungswert von 5870 ℳ verzeichnet. Der Versteigerungs⸗ vermerk ist am 15. Mai 1914 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 31. Oktober 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 6. 8
[69071] .
Herzogliches Amtsgericht Braunschweig hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Frau Anna Geiger in Karlsruhe i. B., Karlstraße Nr. 87 IV, hat das Aufgebot des Braunschweinger 20 Taler⸗Loses Serie 2043 Nr. 37 beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spä⸗ testens in dem auf den 15. Juni 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem Herzog⸗ lichen Amtsgericht in Braunschweig, Am Wendentore Nr. 7, Zimmer Nr. 30, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird.
Braunschweig, den 16. November 1914. Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts, 13:
Wächter. 8
[69364] Aufgebot.
Der Nachlaßpfleger Moritz Strauß hat das Aufgebot des der verstorbenen Jettchen [Kahn zu Ranstadt gehörigen Einlagebuchs des Vorschuß⸗ und Creditvereins Orten⸗ berg A. G. beantragt. Der Inhaber dieser Urkunde wird aufgefordert, spätestens Freiag, den 18 Juni 1915, Vorm. 10 Uhr, seine Rechte unter Vorlage der Urkunde bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, andernfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgt.
Ortenberg (Hessen), den vember 1914.
Großh. Amtsgericht.
[69529]
Die Polizeibehörde Hamburg, Abteilung II (Kriminalpolizei). J.⸗Nr. 5109/14. II D. B. I.
Gestohlen mittels Einbruchs zu Ham⸗ burg am 18. November 1914 folgende Wertpapiere:
1 Stück 5 % Reichsanleihe Nr. 20 188
über ℳ 500,—.
,„1 Stück 5 % Reichsanleihe Nr. 55 694
über ℳ 200,—.
„3 Stück 5 % Reichsanleihe Nr. 163271/73
über je ℳ 100,—.
2 Genossenschaftsanteile der Grund⸗
eigentümerbank Hamburg, Brandstwiete,
Nr. unbekannt, über je ℳ 200,—, auf
Franz Conow lautend.
Um Anhalten der Wertpapiere und deren
verdächtigen Besitzer sowie um sonstige
Nachricht zu obtger J.⸗Nr. wird ersucht.
Hamburg, den 24. November 1914. Der Oberregierungsrat.
[69349] Aufgebot.
Nachstehende Personen haben den Verlust der von uns ausgefertigten Volks⸗Ver⸗ sicherungsscheine angezeigt und deren Auf⸗ gebot beantragt:
1) Carl Weishaupt, Kabel, Nr. 4807940
des gleichen Bezirks unter derselben Nummer
M2) Witwe Johanna Blaasch, geb. Fink, Königsberg, Nr. 3639890 über ℳ 154,00 fur sie selbst,
3) Karl Walkowiak, Oberhausen, Nr. 6390947 über ℳ 330,00 für ihn selbst,
4) Maria Spiulner, Barmen, Nr. 3554105 über ℳ 740,00 für sie selbst,
5) Max Josephsohn, Berlin, Nr. 7734604 über ℳ 570,00 für Betty
Die gegenwärtigen Inhaber genannter Versicherungsscheine werden hiermit auf⸗ gefordert, sich innerhalb zweier Monate bei uns zu melden, widrigenfalls diese in Verlust geratenen Urkunden kraftlos werden.
Berlin, den 24. November 1914.
rungs⸗Actien⸗Gesellschaft. hon, Dr. Utech,
Josephsobn.
Generaldirektor. Generaldirektor.
[69525]
Der von der Lebens⸗ und Pensions⸗Versicherungs⸗Gesellschaft „Janus“
Hamburg am 29. April 1908 ausgestellte
Hinterlegungsschein gegen den Ver⸗
sicherungsschein Nr. 99 613 über ℳ 1000,—, lautend auf das Leben der Frau Leni
Habermayr, geb. Schmid,
lustes aller Rechte sofort, spätestens jedoch
in Straubing wird als verloren gemeldet, und es ist Neuausfertigung beantragt worden; es werden daher alle, welche Ansprüche an dieses Dokument zu haben vermeinen, hierduch aufgefordert, diese bei Vermeidung des Ver⸗
bis zum 20. Januar 1915
bei der unterzeichneten Gesellschaft geltend
zu machen.
Hamburg, den 20. November 1914.
„Janus“ Hamburger Versi
cherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft.
[69356] Aufgebot.
Der Knecht Hans Skals in Fooslet in Dänemark hat das Aufgebot des Spar⸗ kassenbuchs Nr. 4869 der Haderslebener Kceissparkasse, auf den Namen des Antrag⸗ stellers lautend, beantragt. Der Inhaber des Sparkassenbuchs wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. März 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin seine Rechte anzumelden und
die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die 1
Kiaftloserrhhnang der Urkunde erfolgen wird. Hadersleben, den 16. November 1914. Königliches Amtsgericht.
[23809] 1
Der Kaufmann Kurt Mitzlaff in Char⸗ lottenburg, Waitzstraße 14, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Leonhard Holz in Berlin, Friedrichstraße 14, hat das Auf⸗ gebot zweier von dem Rittergutsbesitzer Ernst Oertel in Großhermsdorf i. Sa. akzeptierter, am 12. Mai 1914 fällig ge⸗ wesener Blankowechsel über 5000 ℳ und 70 000 ℳ zum Zwecke der Kraftlos⸗ erklärung beantragt. Der Inhaber dieser Wechsel wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Dezember 1914, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte bei dem Gericht an⸗ zumelden und die Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Wechsel erfolgen wird. Borna, den 29. Mai 1914.
Königliches Amtsgericht.
[68957] Aufgebot.
Der Notar Justtzrat Arthur Heyer in Berlin, Mittelstraße 43, hat das Auf⸗ gebot nachstehenden Wechsels beantragt: Wechsel über 2230 ℳ von der Firma Kemmerich & Co. G. m. b. H. in Berltn, Trebbinerstraße 9, an eigene Ordre ausgestellt und von dem Bezogenen L. W. Diening in Berlin⸗Wilmersdorf, Nachod⸗
über ℳ 360,00 für Clara Weishaupt,
4. Oktober 1914. Der Inhaber de Urkunde wird aufgefordert, spätestens i dem am 17. Juni 1915, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Zivilgerichtsgebäude am Amtsgerichtsplatz 1 Treppe, Zimmer 19, anberaumten Auf gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Wö“ der Urkunde erfolgen wird.
Königliches Amtsgericht. Abteilung 13. [69350] kowski in Dirschau hat das Aufgebot des
Jakob Woydanowicz gezogen und von Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. Juni 1915, Vormittags 9 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 26, an⸗
anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. 8 Amtsgericht Pr. Stargard, 17. November 1914. 9
[69352] Aufgebot. 1
Die Eheleute Besitzer Josef Ruczkowski aus Londzek, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Manthey in Löbau Wpr,, haben das Aufgebot zur Ausschließung der Gläubiger der im Grundbuch von Londzek Blatt 14 in Abteilung III Nr. 2 für die angeblich in Londzek verstorbenen Ge⸗ schwister Adam und Catharinz Mal⸗ kowski am 26. Juni 1875 eingetragenen, mit 5 % verzinslichen Hypothek (Vater⸗ erbteil) von 120 ℳ beantragt. Die
straße 27, alzeptiert, fällig gewesen am
Gläubiger werden aufgefordert., spätestens in dem beim hiesigen Gericht, Zimmer 17,
Victoria zu Berlin Allgemeine Versiche⸗
harlottenburg, den 16. November 8 7
Der Feuerversicherungsinspektor Pias⸗ angeblich verloren gegangenen, am 1. Ok. tober 1910 fällig gewesenen Wechsels, d. d. Somse, den 1. Januar 1910 über 300 ℳ, der von Anton Woydanowicz auf
diesem angenommen ist, beantragt. Der
beraumten Aufgebotstermine seine Rechte
am 1. Februar 1915, Vormittags
10 Uhr, stattfindenden Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre vnüeßung mit ihren Rechten erfolgen vird. Löbau Wpr., den 19. November 1914. Königliches Amtsgericht.
Aufgebot.
68959] Chr stian Klenk in
Der Taglöhner
1 Murrhardt hat beantragt, die verschollene
Rosine Gottltebin Klenk, geboren 12. De⸗
zember 1864 in Steinberg, O.⸗A. Back⸗ nang, seine Schwester, zuletzt wohnhaft in Steinberg, für tot zu erklären.
Die be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert,
ch spätestens in dem auf Mittwoch, den 16. Juni 1915. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden,
widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen
wird. An alle, welche Auskunft über
Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗
teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen Buacknang, den 21. November 1914. Königliches Amtegericht. Dr. Franck, H.⸗R.
68961] Aufgebot. Der Zimmermann Konrad Wilhelm erwig in Niederdünzebach hat als gesetz⸗ licher Vertreter der verschollenen Barbara Herwig, zuletzt wohnhaft in Niederdünze⸗ bach, beantragt, diese für tot zu erklären. ie bezeichnete Verschollene wird aufge⸗ ordert, sich spätestens in dem auf den 1. Juni 1915, Vormittags 9 Uhr. or dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 75, nberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung,
pätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ 1
richt Anzeige zu machen. Eschwege, den 19. November 1914. Königliches Amtsgericht. Abt. I.
[69355] Aufgebot.
Der Landwirt Ernst Adlung in Ingers⸗ leben hat als Abwesenheitspfleger des ver⸗ schollenen Otto Lewin Adlung, zuletzt in Südamerika, beantragt, diesen für tot zu erklären. Der Verschollene wird aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf den 18. Juni 1915, Vorm. 11 Uhr. vor dem Herzoglichen Amtsgericht, 7, in Gotha, Zimmer Nr. 19, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Gotha, den 30. Oktober 1914.
Herzogl. S. Amtsgericht. 7.
[69067] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Dr. Korff in Rem⸗ scheid ass Nachlaßpfleger hat beantragt, den verschollenen Heinrich Bender, ge⸗ boren am 31. Januar 1873 zu Nieder⸗ geilenkaufen, zuletzt wohnhaft in Remscheid⸗ Menninghausen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 17. Juli 1915, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten, vor dem unterzeichneten Gericht, Rem⸗ scheid, Schützenstraßée 57, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Remscheid, den 21. November 19
Königliches Amtsgericht.
[40720] Aufgebot.
Der Agent Wilhelm Kruse in Teterow i. M. als Pfleger des verschollenen Gustav Adolph Ludwig Helmuth Ahrends, geb. am 8. März 1857 zu Jürgensdorf, hat beantragt, den verschollenen Gustav Adolph Ahrends, der zwar die mecklenburg⸗ schwerinsche Staatsangehörigkeit besessen hat, dessen letzter inländischer Wohnsitz sich aber nicht hat feststellen lassen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verscholleee wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 6. Februar 1915, Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Taubenstr. 19, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über 88 oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Schwerin i. M,, den 14. Juli 1914.
Großherzogliches Amtsgericht.
[69068] Amtsgericht Westerstede II. 3 Aufgebot.
Der Pächter Diedrich Peters in Nord⸗ Edewecht I hat beantragt, den verschollenen August Peters, geboren am 21. Januar
872 zu Mansie, zuletzt wohnhaft in Spokane im Staate Washington für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. Juni 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotste Gericht Anzeige zu machen.
Den 19. November 1914
(69353]
[69360] Oeffentliche Aufforderung zur Anmeldung von Erbrechten. Am 12. Dezember 1912 ist die zu Berlin,
Waldemarstraße 57, wohnhaft gewesene
unverehelichte Musiklehrerin Margarete
Hubert, geboren am 15. Februar 1852
zu Breslau als Tochter des Intendantur⸗
rats beim 3. Armeekorps Karl Johann
Ludwig Hubert, geboren am 26. Februar
1813 zu Berlin und gestorben am 1. Julit
1863 zu Berlin, und seiner Ehefrau
Karoline Hubert, geb. Feuereis, geboren am
22. Juni 1814 zu Berlin und gestorben
am 28. Januar 1883 zu Berlin, verstorben.
Erwaige Erbinteressenten wollen sich binnen
sechs Wochen schriftlich bei dem Nachlaß⸗
gericht zum Attenzeichen 168. VI. 44. 13
melden.
Berlin, den 20. November 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 168.
[69357] Aufforderung.
Durch Ausschlußurteil des Großh. Amts⸗ gerichts Grünberg vom 7. November 1911 sind für tot erklärt worden: 1) Anna Marie Hahn, geboren am 17. März 1838 zu Flensungen, 2) Anna Elisabethe Pahn, geboren am 27. Dezember 1847 daselbst, 3) Katharine Hahn, geboren am 9. No⸗ vember 1853 daselbst, 4) Marie Vem. geboren den 12 Februar 1871 daselbst. Eine Georg Hilzinger Ehefrau, Susanna Katharine geb. Benz, in Ludwigshafen hat als angebliche Tochter der Anna Elisa⸗ bethe Hahn gesetzliche Erhansprüche an die Nachlaßmassen der obenbezeichneten Per⸗ sonen geltend gemacht. Alle diejenigen, denen gleiche oder bessere Erbrechte auf die Nachlaßmassen der —“ Erb⸗ lasser zustehen, werden aufgefordert, sich spätestens am 21. Mai 1915 bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden. Der gesamte Nachlaß beträgt etwa 600 — 700 ℳ. Grünberg (Hessen), den 13. November 914
Großh. Amtsgericht Grünberg.
[69354] “ 8
Auf Antrag des Amtsdieners Hermann Kottlow zu Burg Dorf, als Pflepers des Nachlasses des am 10. Dezember 112 zu Werben verstorbenen Gastwirts und Bäcker⸗ meisters Oskar Harendt, werden die Gläubiger des vorgenannten Nachlasses im Wege des Aufgebots aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermim am 30. März 1915, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Gerichtsplatz 2, Zimmer 55, ihre Forderungen gegen den Nachlaß anzumelden. Dabei sind Gegen⸗ stand und Grund der Forderung anzugeben und Beweisstücke in Urschrift oder in Ab⸗ schrift beiszufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können — un⸗ beschadet des Rechts, vor den Verbindlich⸗ keiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden — von den Erben nur Be⸗ friedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt, und es haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit.
Cottbus, den 19. November 1914.
Königliches Amtsgericht.
[69358] Kraftloserklärung.
Ich habe dem pensionierten Eisenbahn⸗ assistenten Paul Pflugbeil in Neukölln, Walterstr. 30, am 24 Juni 1913 durch notarielle Verhandlung von diesem Tage — Nr. 546 des Notars Georg Becker für 1913 — Generalvollmacht erteilt, mich in allen meinen Angelegenheiten sowohl bei Gerichten und anderen Behörden wie Privatpersonen gegenüber zu vertreten. Diese Vollmachtsurkunde erkläre ich hier⸗ durch für kraftlos.
Berlin, den 5. November 1914.
Louis Zimmermann, Engros⸗Schlächtermeister.
Die Kraftloserklärung wird auf Be⸗ willigung des Gerichts öffentlich bekannt gemacht.
Berlin, den 17. November 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 96.
[69359] Kraftloserklärung.
Namens und im Auftrage des Maurers Ernst Lange zu Berlin, Reichenberger⸗ straße Nr. 89, erkläre ich hiermit die erste Ausfertigung der dem Architekten Reinhold Dubrau in Baumschulenweg, Scheibler⸗ straße 22, in der Verhandlung des Notars Schachtel vom 29. Februar 1912 (Nr. 249 seines Not.⸗Reg. pr. 1912) erteilten Generalvollmacht für kraftlos.
Berlin, den 25. März 1914.
Max Ehrlich.
Die Kraftloserklärung wird auf Be⸗ willigung des Gerichts öffentlich bekannt gemacht.
Berlin, den 19. November 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 96.
[68958] Bekauntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom heutigen Tage ist der verschollene Eisenbahnschaffner Hermann Klostermeier, geboren am 14. November 1867 in Bischofshagen, zuletzt wohnhaft in Wanne in Westf., für tot erklärt.
Gelsenkirchen, den 19. November 1914.
Königliches Amtsgericht.
Bekauntmachung.
Durch Ausschlußurteil des Königlichen Amtsgerichts in Magdeburg, Abteilung Neustadt, vom 11. November 1914 ist der verschollene Arbeiter (Kutscher) Richard
Silz, geboren am 5. Oktober 1
Fürstenberg a. O., zuletzt in Magdeburg⸗ Rothensee wohnhaft gewesen, für tot er⸗ klärt worden Als Zeitpunkt des Todes wird das Ende des 31. Dezember 1913 festgestellt.
Magdeburg, den 11. November 1914.
Königliches Amtsgericht. Abt. Neustadt.
[68960]
Durch Ausschlußurteil vom 20. No⸗ vember 1914 ist der am 26. Juni 1856 in Meyendorf geborene Leineweber Her⸗ mann Weinrich für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 1. Januar 1898 fest⸗ gestellt.
Wanzleben, den 20. November 1914.
Königliches Amtsgericht.
[68964] Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 6. November 1914 ist der verschollene Peter Knasiak, zuletzt wohn⸗ haft in Zawodzie bei Wreschen, 5 tot erklärt. Als Todestag ist der 31. De⸗ zember 1892, Mittags 12 Uhr, festgestellt. Wreschen, den 6. November 1914. Königliches Amtsgericht.
[69363]1 Im Namen des Königs! In der Aufgebotssache des Lehrers Emil Engasser in Colmar, Semmstraße, An⸗ tragsteller, vertreten durch Rechtsanwalt Burger daselbst, hat das Köntgliche Amts⸗ gericht in Trier durch den Amtsgerichterat Dr. Gieser für Recht erkannt: Die 3 ½ % igen Anleihescheine der Stadt Trier vom Jahre 1898, über 500 ℳ nebst halbjährlichem Zins⸗ coupon bis 1. Januar 1919 sowie Buch⸗ stabe D Nr. 3069 über 500 ℳ nebst halb⸗ jährlichem Zinscoupon bis 1. Januar 1919, werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens treffen den Antragsteller. (gez) Gieser. Beglaubigt:
(L. S) Bongard, Gerichtsschreiber. Verkündet am 19. November 1914. Schunk, als Gertchtsschreiber. Eingetragen in das am 21. Nobember 1914 ausgehängte Verzeichnis der verkündeten und unterschriebenen Urteile. Bongard, Gerichts schreiber
[69362] Im Namen des Königs! In der Aufgebotssache des Müllers Georg Wilhelm Kramm zu Arfurt hat das Königliche Amtsgericht, Abt. 4, in Wiesbaden durch den Amtsgerichtsrat Bierbaum für Recht erkannt: Die nach⸗ stehenden Schuldverschreibungen der Nassauischen Landesbank zu Wiesbaden werden für kraftlos erklärt: a. 1 Stück 3 ½ % Nassauische Landesbank⸗Schule ver⸗ schreibung Lit. P. e. Nr. 2173 über 1000 ℳ — eintausend Mark —, b. 1 Stück 4 % Nassauische Landesbank⸗Schuldverschrei⸗ bung Buchst. V, Abt. 10 d Nr. 1198 über 2000 ℳ — zweitausend Mark. Verkündet am 20. November 1914. Dr. Kolb, Refr., als Gerichtsschreiber.
[69494] Oeffentliche Zustellung.
Der Bergmann Johann Piotrowski in Altenbochum, Neustraße 41, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ra⸗ witzki in Bochum, klagt gegen seine Ehe⸗ frau, Magdalena geborene Ferenc, früher in Bochum, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß diese sich ehewidrig verhalten und Ehebruch getrieben habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Betlagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Bochum auf den 6. Fe⸗ bruar 1915, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 39, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bochum, den 20. November 1914. Meyer, L.⸗G.⸗Sekr., Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts.
[69501] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Schuhmacher Alexander Stauge in Schwelm, Körnerstr. 5, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtanwalt Sommer in Hagen i. W., klagt gegen ibren Ehemann, früher in Schwelm, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte Ehebruch getrieben habe, mit dem Antrage auf Chescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hagen i. W. auf den 17. Februar 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hagen i. W., den 21. November 1914.
Neumever, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69495] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Doris Pols, geborene Ehrhorn, in Lüneburg, Grenzstraße 6, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Oehlschläger in Lüneburg, klagt gegen ihren Ehemann, den Maurer Johannes Pols, früher in Lüneburg, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1567 und 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Be⸗ klagten für allein schuldig an der Schei⸗ dung zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Lüneburg auf den 10. Februar 1915,
Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗
uchstabe D Nr. 3020 kl
rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Lüneburg, den 21. November 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69493]) Oeffentliche Zustellung. —
Die Frau Mathilde Rebhan, geb. Höfner, in Sonneberg, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: der Rechtsanwalt Dr. Stein in Sonneberg, klagt gegen ihren Ehemann, den Schreiber Philipp Rebhan, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, früher zu Höonbach, S.⸗M., auf Grund der Seerhtena. der Beklagte babe seine Familie im Jahre 1904 verlassen und treibe sich seit der Zeit bettelnd in Deutschland umher, er sei auch wegen Betruges mit 1 ½ Jahren Zuchthaus bestraft worden, er kümmere sich in keiner Weise um seine Familte, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsftreits vor die 1. Zivil. kammer des Landgerichts zu Meiningen auf Dienstag, den 19. Januar 1915, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Meiningen, den 24. November 1914. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[69496] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Emil Hoffmann, geb. Holzschuh zu Rombach, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Neu in Metz, agt gegen ihren Ehemann Emil Hoff⸗ mann, Schlosser, zuletzt in Rombach, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, Wegen Arbeitsscheue, Trunken⸗ heit, Mißhandlung und böswilligen Ver⸗ lassens, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien am 7. Sep⸗ tember 1903 in Rombach geschlossenen Ehe, den Ehemann für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Metz auf den 11. Februar 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt als Prozeßbevollmächtigten zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Metz, den 23. November 1914. Gerichtsschreiberet des Kaiserlichen Landgerichts.
[69502) Oeffentliche Zustellung.
In der Berufungsprozeßsache der ver⸗ ehelichten Marie Neumann, geb Grüneberg, in Zahna, Klägerin und Berufungs⸗ klägerin, gegen deren Ehemann, den Ar⸗ beiter Friedrich Karl Neumann aus Zahna, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten und Berufungsbeklagten, wegen Ehe⸗ scheidung, hat die Klägerin gegen das die Ehescheidungsklage abweisende Urteil der 1. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Torgau vom 10. Juli 1914 Berufung eingelegt und beantragt: die Ehe der Parteien zu scheiden und den Be⸗ klagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Termin zur mündlichen Ver⸗ handlung uüber die Berufung ist vor dem 4. Zivilsenate des Königlichen Oberlandes⸗ gerichts in Naumburg, Saale, auf den 19. Februar 1915, Vormittags
½ Uhr, bestimmt. Der Beklagte wird zu dem Termine geladen und darauf hinge⸗ wiesen, daß er sich durch einen bei dem Ober⸗ landesgerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Bevollmächtiaten vertreten lassen muß. Die Ladung wird zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung an den Beklagten be⸗ kannt gemacht.
Naumburg a. Saale, den 23. No⸗ vember 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen
Oberlandgerichts: Große.
[69500] Oeffentliche Zustellung.
Die Maxrie Stdonie Pirlot, geborene Roger, Haushälterin in Algringen, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Justizrat Prinz hier, klagt gegen ihren Ehemann Viktor Joseph Pirlot, Maurer, zuletzt in Remel⸗ fingen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltort, mit dem Antrage, die zwischen ihnen am 24. Februar 1894 vor dem Standesbeamten in Saargemünd ge⸗ schlossene Ehe zu scheiden und den Be⸗ klagten als den schuldigen Teil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zwilkammer des Kaiserlichen Land⸗ gerichts zu Saargemünd auf den 16. Februar 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gerichtsschreiberei des Katserlichen Landgerichts.
[69492] Oeffentliche Zustellung.
Die minderjährigen Geschwister: 1) Amal'e, 2) Leopold, 3) Anna, 4) Ernst Eder in Halle a. S., Trothaerstraße 8 b II, ver⸗ treten durch ihren Pfleger, den Lohrer Hermann Ohser in Palle a. S., Witte⸗ kindstraße 31, EB Rechtsanwalt Dr. Falkenstein, in Berlin W. 9, Schellingstraße 2, klagen gegen den Brauer Karl Eder, früher in Berlin
klagten zur mündlichen Verhandlung de Rechtsstreits vor die 13. Zivilkammer des
Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge Zwecke der öffentlichen Zustellung wird
Berlin, den 25. November 1914. Gaedike, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1.
[69488] Oeffentliche Zustellung. Der Rentner Wilhelm Müller in Bonn Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr
b. die Studentin Regina Falk, beid ohne bekannten Aufenthalt, unter der Be hauptung, daß die Beklagten die Miet vom 15. Oktober 1913 bis 1. November 1913 mit 32,50 ℳ verschulden, und wegen
schädigung gemäß § 557 B. G.⸗B. ver⸗ langt wird in
Kostentragung als Gesamtschuldner von 97,10 ℳ (in Buchstaben: siebenundneunzig
klagten vor das Königliche Amtzgericht hier, Zimmer Nr. 38, auf den 21. Ja⸗
geladen. Bonn, den 20. November 1914. Kubasch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[69497] Oeffentliche Zustellung.
fälisches Kohlen⸗Syndikat, vertreten durch ihren Vorstand, nämlich die Herren Berg⸗ rat Graßmann und Direktor Plehn zu
anwälte Justizrat Dr. Meyer und Dr. Brodnitz in Danzig, klagt gegen die Firma Wm. Mathwin und Son in Glasgow
tung,
Tonnen Gießereikoks, Eigentum der Klägerin, das im Dampfer „Citrine“ zum Transport nach Petersburg verladen war, in Kopenhagen eigenmächtig für den Preis von 73 507 ℳ 50 ₰ verkauft habe, mit dem Antrage die Betlagte kostenpflichtig zu verurteilen, der Klägerin 73 507 ℳ 50 ₰ nebst fünf Prozent Zinsen seit dem 16. August 1914 zu zahlen, das Urteil auch gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts in Danzig, Neu⸗ garten 30 — 34, Zimmer 227, auf den 9. Februar 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Daunzig, den 24 November 1914.
Süß, Gerichtsschreiber des Köngglichen Landgerichts.
[69487] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann C. Del Favero in Essen⸗ Ruhr, Rechts⸗ anwalt Dr. Wolters in Gladbeck, klagt gegen die Eheleute Martino Castrichini, früher in Gladbeck, Bobnekampstraße 42, zurzeit unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten ihm für käuflich geliefert erhaltene Waren noch den Betrag von 322,40 ℳ verschulden, mit dem Antrage, die Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, an Kläger 322,40 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 15. August 1914 und die Kosten des voraufgegangenen Arrestverfahrens zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgericht hier auf den 18. Februar 1915, Vorm. 9 Uhr, Zimmer Nr. 7, geladen.
Gladbeck i. W., den 24. November 1914. Nau, Justizanwärter, als Gerichtsschreiber
des Kgl. Amtsgerichts.
[69485] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Amanda gebd. Bethmann, des Carl Ludwig Wilhelm Neumann Wwe., zu Hamburg, Eppendorferweg 126 III, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Alfr. u. Edm. Jacobsen zu Hamburg, klagt gegen 1) 2) Ernst Edmund Bernhard Mey, frühber zu Hamburg, Aijster⸗ swiete 30 I, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten zu 2 in Gesellschaft mit dem bereits durch Ver⸗ säumnisurteil vom 18. Juni 1914 ver⸗ urteilten Beklagten zu 1 kostenpflichttg und event gegen Sicherheits eistung vor⸗ läufig vollstreckbar zu verurteilen, an die Klägerin 369,80 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. April 1914 zu zahlen sowie die Zwangsvollstreckung in das auf den Namen der Belagten in Gesellschaft im Grund⸗ buche von Eppendorf Band II Blatt 98 eingetragene Grundstück wegen des Kapitals
unter der Begründung, daß für di Klägerin in dem vorhezeichneten Grun⸗ stücke der Beklagten in Abteilung III unter
S. 42, Ritterstraße 123 bel Thinius, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund seiner Unterhaltungspflicht als Vater seinen ehe⸗ lichen Kindern gegenüber, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, an die Kläger monatlich je 20 zwanzig — Mark im
voraus bis zur wirtschaftlichen Selbständig⸗
Nr. 3 eine Rente von jährlich 369,80 ℳ eingetragen stehe, die am 1. April 1914 fillig gewesen, jedoch nicht bezahlt worden sei. Der Beklagte wird zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht in Hamburg, Zivil⸗ abteilung XI, Zivilijustizgebäude, Steys⸗
kingplatz, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 114,
keit zu zahlen. Die Kläger laden den Be⸗
Königlichen Landgerschts I in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, I. Stock⸗ werk, Zimmer 2— 4, auf den 1. März 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum
dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Heppekausen in Bonn, klagt gegen a. den Studenten Ewald Frey aus Gebesee,
der Beschädigung der Sachen, wofür Ent⸗ Höhe von 64,60 ℳ, mit dem Antrage auf Zahlung unter
Mark 10 Pfennig). Zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits werden die Be⸗
nuar 1915, Vormittags 9 Uyhr,
Die Aktiengesellschaft Ryeinisch⸗West⸗ Essen⸗Ruhr, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗
in Schottland, auf Grund der Behaup⸗ daß die Beklagte in der ersten Hälfte des Monats August 1914 1980
der Zinsen und der Kosten zu dulden,
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