1914 / 282 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 01 Dec 1914 18:00:01 GMT) scan diff

[32828]

In Gemäßheit der Pestimmung in den von uns ausgegebenen Anleihescheinen bezw. Schuldverschreibungen bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die nachbezeichneten Wertpapiere aus⸗

geloft sind. Serie I.

Lit. A Nr. 57 132 170 220 à 2000 ℳ.

Lit. Nr. 296 318 353 357 359 426 436 480 546 à 1000 ℳ.

Lit C Nr. 558 578 592 609 626 631 632 637 645 686 775 781 838 842 848 904 922 à 500 ℳ. 8

Lit. A Nr. 112 146 220 281 à 2000 ℳ.

Lit. B Nr. 421 434 498 583 674 692 839 844 à 1000 ℳ.

Lit. C Nr. 858 900 979 980 1017 1024 1030 1085 1094 1135 1161 1167 1206 1222 à 500 ℳ.

Lit D Nr. 1276 1283 1303 1319 1400 1449 1497 1498 1503 1520 1523 1554 1566 1576 1594 1595 1611 1660 1663 1667 1714 1717 1718 1726 à 200 ℳ.

Die Auszablung der Beträge erfolgt gegen Einsendung der betr. Wertpapiere und der zugehörigen Zinsscheine und An⸗ weisungen vom 2. Januar 1915 aun durch unsere Kämmereikasse. 1

Rückstände: 1 Seit 1. Januar 1912 Serie II Lit. C Nr. 1129 = 500 ℳ. Seit 1. Januar 1913 Serie IW Abt. 2 Lit. D Nr. 900 = 1000 ℳ. 1 Seit 1. Januar 1914 Serie I Lit. B Nr. 441 = 1000 ℳ. Serie IV Abt. 1 Lit. E Nr. 730 =

500 ℳ. Serie IV Abt. 2 Lit. E Nr. 1078 = 500 ℳ. Hameln, den 2. Februar 1914. Der Magistrat. . Meyer.—

[70285’-) Bekanntmachung.

Bei der am 27. dieses Monats vorge⸗ nommenen planmäßigen Verlosung der am 1. März 1915 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen des Anlehens der Stadt Gießen vom Jahre 1901 wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt:

Serie II Nr. 99 149 173 185 265 279 347 zu 2000 ℳ.

Serie II Nr. 412 489 506 528 535 649 685 830 962 997 1003 1005 1018 1020 1031 1067 1141 zu 1000 ℳ.

Serie II Nr. 1226 1249 1257 1477 191

1478 1489 1507 1571 1582 1619 1633 1636 1818 1879 zu 500 ℳ.

Serie II Nr. 1947 1963 2012 2081 2110 2209 2245 zu 200 ℳ.

Serie I11 Nr. 2257 2278 2280 2298 2413 2455 zu 100 ℳ.

Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Einlösung dieser Schuldversch eibungen bbei der Stadrkasse in Gießen, bei dem Bankhause Delbrück Schickler

& Co. zu Berlin und bei der Mitteldeutschen Creditbank zu Frankfurt a. M. erfolgen kann und daß die Verzinsung mit Ende Februar 1915 aufhört.

Vpon den in früheren Jahren ausgelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden:

Sertie II Nr. 1729 über 500 und

Nr. 2480 über 100 ℳ. Gießen, den 27. November 1914.

Der Oberbürgermeister: Keller.

170286] Ungarische steuerfreie 4 % Staats- Renten-Anleihen in Kronen. Im Auftrage des Königlich Ungarischen Finanzministeriums, Budapest, erfolgt die Einlösung der am 1. Dezember d. J. fälligen Zinsscheine vom Tage der Fälligkeit ab bis auf weiteres zum festen Kurse von 81,30 für 100 Kronen in Berlin bei der Direction der Disconto Gesellschaft, bei dem Bankhause S. Bleichröder, bei dem Bankhause Mendelssohn

& Co., bei der Bank für Handel & In⸗ dustrie, in Frankfurt a. M bei der Direction der Disconto⸗Gesellschaft, ferner in Frankfurt a. M bei der Deutschen Effekten⸗ Wechselbank, in Hamburg bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, bei dem Bankhause L. Behrens

& Söhne, bei dem Bankhause M. M. War⸗ burg K Co., in München bei der Bayerischen Hypotheken⸗& Wechselbank, in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Anstalt. Die Einreicher von Zinsscheinen müssen eine schriftliche Erklärung abgeben, des Inhalts, daß die von ihnen vorgelegten Coupons von in Deutschland ruhen⸗ den, deutschgestempelten Stücken ab⸗ getrennt sind, welche Eigentum deutscher Staatsangehöriger bezw. neutraler Ausländer sind. Zins⸗ scheine von Stücken, die Eigentum österreichisch⸗ ungarischer Staats⸗ ugehöriger sind, können von deut⸗ ges Stellen zu dem vorgenannten zurse nur eingelöst werden, soweit die

[320561 Bekanntmachung.

Bei der stattgehabten Auslosung der für 1914 zu tilgenden Kreisobligation des Landkreises Greifswald sind folgende Nummern gezogen woiden⸗

V. Emission. Lit. A 48 54 64 104 127 138 148 153 über je 1000 ℳ, Lit. B 14 28 39 über je 500 ℳ, Lit. C 20 45 73 108 111 139 über je 200 ℳ, VI. Emission. Lit A 6 7 8 9 10 11 12 über je 1000 ℳ,

Lit. B 42 über 500 ℳ,

Lit C 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 über je 200 ℳ, welche den Besitzern mit der Aufforderung gekündigt werden, den Kapitalbetrag vom 2. Januar 1915 ab gegen Rückgabe der Obligationen und der Zinscoupons der späteren Fälligkeitstermine sowie der Talons bei der Kreiskommunalkasse hierselbst

in &mpfang zu nehmen.

Von den im vorigen Jahre ausgelosten Obligationen sind noch nicht einge⸗ gangen:

IV. Emission Lit. B Nr. 127 über

600 und

IV. Emission Lit. C Nr. 146 über 300 ℳ.

Greifswald, den 24. Juni 1914. Der Vorsitzende des Kreisausschusses:

Graf Behr, Landrat.

[29585] Auslosung von Anleihescheinen. (K 2778.) Bei der am 28. Mai 1914

erfolgten Auslosung der am 1. Januar

1915 fälligen Amortisationsrate der auf

Grund des Allerhöchsten Privilegiums

vom 14. Oktober 1889 ausgegebenen An⸗

leihescheine des Kreises Grünberg sind folgende Nummern gezogen worden:

Lit. A Nr. 88 zu 5000

41

107 18 49 76 143 147 131 140 146 293 295 306 314 8 92 0. ö“ (Kündigung vom 2. Januar

Lit. C Nr. 40 zu 1000 ℳ, bL ö100) 5090.

Die Beträge der am 28. Mai 1914 aus⸗ gelosten Anlethescheine werden vom 2. Ja⸗ nuar 1915 ab von der hiesigen Kreiskommunalkasse gegen Rückgabe der Anleihescheine und der bis dahin noch nicht fälligen Zinsscheine und Zinsschein⸗ anweisungen zur folgenden Zinsscheinreihe ausgezahlt.

Der Geldbetrag der etwa fehlenden Zinsscheine wird von dem Kapitalbetrage einbehalten. .

Vom 1. KTanuar 1915 ab hört die Ver⸗ zinsung dieser Anleihescheine auf.

Grünberg, den 15. Juni 1914.

Der Kreisausschuß.

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7

[34108] 8 Bei der Auslosung der in Gemäßheit des Allerhöchsten Privilegiums vom 19. Ja⸗ nuar 1887 ausgegebenen Kreisanleihe scheine sind die nachbezeichneten Nummern: Buchstabe B Nr. 4, 7, 15,

19, 26, 28 à 500 = 3000 ℳ, Buchstabe C Nr. 96 = 200 ℳ,

zus. 7 Kreisanleihescheine über 3200 ℳ, gezogen worden, welche vom 1. April 1915 ab bei dem Bankhaus W. Schlutow in Stettin zur Einlösung ge⸗ langen. Die Verzinsung dieser 7 Kreis⸗ anleihescheine hört mit dem 1. April 1915 auf. Den Stücken sind die über diesen Zeitpunkt hinaus ausgegebenen Zinsscheine sowie die Anweisungen beizufügen. Schivelbein, den 29. Juni 1914. Der Vorsitzende des Kreisausschusses: Gf. v. Baudissin, Landrat.

[635877 Bekanntmachung. Von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 23. Mai 1885 ausge⸗ fertigten Anleihescheinen der Stadt Zossen sind nach Vorschrift des Tilgungs⸗ plans zur Einziehung im Jahre 1915 ausgelost worden: 2 8 a Von dem Buchstaben C über je 500 die Nummern: 6 27 109 110 111 169 220 229 231. b. Von dem Buchstaben D über je 200 die Nummern: 25 26 105 106 111 129 133 164 210 235. Die Inhaber werden aufgefordert, die ausgelosten Stadtanleihescheine nebst den noch nicht fällig gewordenen Zinsscheinen und den hierzu gehörigen Zinsscheinanwei⸗ sungen vom 1. April 1915 ab an unsere Kämmereikasse einzureichen und den Nennwert der Anlethescheine dafür in Empfang zu nehmen. 3 Mit dem 1. April 1915 ab hört die Verzinsung der ausgelosten Anleihescheine auf. Für fehlende Zinsscheine wird deren Wertbetrag vom Kapital abgezogen. Frühber ausgelost und bisher nicht eingelöst sind: Lit. D Nr. 72, ausgelost zum 1./4. 1912. Lit. O Nr. 84, dusgelost zum 1./4. 1914. Lit. D Nr. 24, ausgelost zum 1./4. 1914. Zossen, den 24. Oktober 1914. Der Magistrat.

Besitzer ihren Wohnsitz dauernd in Deutschland haben.

Dr. Wirth.

[35291] Aufkündigung der ausgelosten Kreis⸗ obltgationen des Kreises Oels.

Bei der im Beisein der Kreiskommission und eines Notars stattgefundenen Ver⸗ losung der auf Grund des Allerhöchsten Privilegs vom 7. Dezember 1885 ausge⸗ fertigten und am 2. Januar 1915 einzu⸗ lösenden Kreisobligationen des Kreises Oels sind die nachstehenden Nummern ge⸗ zogen:

Lit. A über je 1000 Nr. 6 100 und 107.

Lit. über je 500 Nr. 8 17 37 42 75 76 139 und 146.

Lit. C über je 200 Nr. 67 84 87 168 273 283 408 410 414 425 und 450.

Die Besitzer der vorbezeichneten, zum 2. Januar 1915 hiermit gekündigten Obli⸗ gationen werden aufgefordert, den Nenn⸗ wert gegen Rückgabe der Obligationen nebst den Zinsscheinanweisungen und den noch nicht fälligen Zinsscheinen vom 2. Ja⸗ nuar 1915 ab bei der hiesigen Kreis⸗ kommunalkasse in Empfang zu nehmen. Eine weitere Verzinsung der ausgelosten Obligationen findet von dem genannten Tage ab nicht statt, und wird der Wert der etwa nicht zurückgelieferten Zinsscheine von den Kapitalien in Abzug gebracht.

Oels, den 30. Juni 1914.

Der Vorsitzende des Kreisausschusses:

Königliche Landrat Graf Kospoth.

8

8

[567851 Bekanntmachung. Bei der hentigen Auslosung der auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 3. März 1890 ausgegebenen 3 ½ % igen Anleihescheine der Stadt Ronsdorf über 300 000 sind gezogen worden: Buchstabe A Nr. 8 69 78 79 123 130 über 1000 ℳ. Buchstabe B Nr. 18 63 68 104 124 171 174 189 über 500 ℳ.

Diese Scheine werden zum 1. April 1915, dem Tage, an dem die Verzinsung aufhört, hiermit gekündigt.

Der Nennwert der Scheine ist gegen deren Rückgabe und Beifügung sämtlicher zugehörigen Zinsscheine und Anweisungen vom 1. April 1915 ab bei der hiesigen Stadtkasse zu erheben.

Ronsdorf, den 25. September 1914.

Der Bürgermeister. Staas.

[18919]1 Auslosung und Reste.

Bei der am 14. Mai 1914 erfolgten h

planmäßigen Auslosung Chemnitzer Stadtschuldscheine sind folgende Num⸗ mern gezogen worden:

I. Die 3 ½ % (vorher 4 %) Anleihe nach dem Plane vom 3. März 1862 betr. (Schuldscheine vom 1. Januar 1863):

Lit. A je 3000 Nr. 19 67.

15 B je 1500 Nr. 2 3 7 31

3 90.

Lit. C je 600 Nr. 19 55 59 84 93 101 120 203 261 284 294 380 468 481 496.

Lit. D je 300 Nr. 14 15 32 49 50 57 70 153 199 254 297 358 457 461 477 633 744 776 867 881. 1

Lit. E je 150 Nr. 5 37 54 86 105 197.

II. Die 3 ½ % Anleihe nach dem Plane vom 15. Mai 1902 betr. (Schuldscheine vom 15. Mai 1902):

Die Auslosung hat sich durch Ankauf der für die diesjährige Tilgung erforder⸗ lichen Stücke erledigt.

III. Die 4 % Straßenbahnanleihe nach dem Plane vom 1. Oktober 1907 betr. (Schuldscheine vom 1. Oktober 1907):

Abt. A je 5000 Nr. 574 bis mit 576.

Abt. B je 2000 Nr. 1961 bis mit 1969.

Abt. Cje 1000 Nr. 1931 1933 bis mit 1940, 2981 bis mit 2989.

Abt. D je 500 Nr. 521 bis mit 533. 1

Die zur Tilgung dieser Anleihe weiter erforderlichen Stücke sind angekauft worden.

Die Inhaber der gelosten Schuldscheine werden am 31. Dezember 1914 bei unserer Stadthauptkasse oder bei der Chemnitzer Stadtbank hier gegen Rückgabe der Schuldscheine samt Zinsleisten und der noch nicht fälligen Zinsscheine den Kapitalbetrag in Empfang zu nehmen, andernfalls haben sie zu ge⸗ wärtigen, daß die fernere Verzinsung auf⸗ hört. Hierbei machen wir unter Hinweis auf frühere Bekanntmachungen wiederholt darauf aufmerksam, daß die Verzinsung der Kapitalien nachstehend bezeichneter, früher geloster Schuldscheine, als:

von der 18622er Anleihe unter I:

Lit. D Nr. 135 419 zu je 300 ℳ;

von der 1874er Anleihe:

Lit. A Nr. 1613 2128 zu je 1500 ℳ, Lit. B Nr. 1378 2211 7723 zu je 300 ℳ; von der 190 7er Straßenbahnanleihe

unter II:

Abt. D Nr. 1319 1320 zu je 500 ℳ, seit ihren Rückzahlungsterminen aufgehört hat und daß zur Vermeidung weiterer Zinsverluste der entfallende Betrag dieser Scheine sofort bei den obengenannten Zahlstellen erhoben werden kann.

„Auf die Schuldscheine unserer Anleihen, die infolge Auslosung fällig werden, innerhalb der der Fälligkeit folgenden 6 Monate aber nicht zur Einlösung ge⸗ langen, vergüten wir bis auf weiteres und ohne den Gläubigern einen Rechts⸗ anspruch darauf zu gewähren, vom Ablauf dieser Zeit ab als Zinsen 2 % vom Nennwerte.

Chemnitz, den 15. Mai 1914.

er Rat der Stadt Chemnitz.

[48651] Auslosung und Reste.

Bei der am 18. August 1914 erfolgten planmäßigen Auslosung Chemnitzer Stadtschuldscheine sind folgende Num⸗ mern gezogen worden:

I. Von der 3 ½ % (vorher 4 %) An⸗ leihe nach dem Plane vom 15. Ok⸗ tober 1879. (Schuldscheine vom 1. November 1879):

Lit A se 5000 Nr. 61 bis mit 66 68 70 71 73 74 76 79 80 308 309 339 341 bis mit 344 346 bis mit 348 350 351 bis mit 353 355 356 358 360 426 bis mit 430 559 560 731 Lit. B je 2000 Nr. 21 bis mit 24 25 27 bis mit 30 192 193 195 bis mit 200 363 bis mit 365 369 370 861 bis mit 863 865 bis mit 870 901 bis mit 907 991 bis mit 999 1004 1006 bis mit 1010 1065 bis mit 1069 1099 1100 1119.

Lit. C je 1000 Nr. 401 bis mit 404 406 bis mit 410 551 bis mit 553 555 557 bis mit 559 602 bis mit 608. 610 695 696 699 700 721 bis mit 725 727 bis mit 730 961 bis mit 970 981 bis mit 990 1114 1116 bis mit 1118.

Lit. DO je 500 Nr. 271 bis mit 280 296 bis mit 300 391 395 bis mit 397 399 431 bis mit 439 678 bis mit 680 681 683 bis mit 686 688 bis mit 690. II. Von der 3 ½ % Anleihe nach dem Plane vom 19. Dezember 1889.

(Schuldscheine vom gleichen Tage):

Lit. A je 5000 Nr. 31 33 34 35. Lit. B je 2000 Nr. 331 335 bis

mit 340 751 bis mit 760 1101 bis mit 1110 1111 1114 1117 1118 1221.

Lit. C je 1000 Nr. 821 bis mit 830 1371 bis mit 1380 1461 bis mit 1470 1651 bis mit 1660 1701 1702 1705 bis mit 1710 1751 bis mit 1760 2091 bis mit 2100 2201 2202.

Lit. D je 500 Nr. 711 bis mit 720 7 61 bis mit 770 1211 bis mit 1220 1241 bis mit 1250 1481 bis mit 1490 1741 bis mit 1750 2901 bis mit 2910 4641 bis mit 4670 4711 bis mit 4716.

Die zur Tilgung dieser Anleihe weiter erforderlichen Stücke sind angekauft worden.

Die Inhaber der gelosten Schuldscheine werden aufgefordert, am 31. März 1915 bei unserer Stadthauptkasse oder bei der Chemnitzer Stadtbank hier gegen Rückgabe der Schuldscheine samt Zins⸗ leisten und der noch nicht fälligen Zins⸗ scheine den Kapitalbetrag in Empfang zu nehmen, andernfalls haben sie zu ge⸗ ee daß die fernere Verzinsung auf⸗

Fört.

Hierbei machen wir unter Hinweis auf frühere Bekanntmachungen wiederholt darauf aufmerksam, daß die Verzinsung der Kapitalien nachstehend bezeichneter, bereits früher geloster Schuld⸗ scheine, als:

von der 1879er Anleihe unter I:

Lit. A je 5000 Nr. 225 227,229; Lit. B je 2000 Nr 34 133 142 242 441 471 758 871 886 1077%; Lit. C je 1000 Nr. 38 530 811 840 1085; Lit. D zu 500 Nr. 419;

von der 1889 er Anleihe unter II:

Lit. A zu 5000 Nr. 19; Lit. B ie 2000 Nr. 1246 1247; Lit. C je 1000 Nr. 153 355 507 602 2995; Lit. D zu 500 Nr. 2537

seit ihren Rückzaͤhlungsterminen auf⸗ gehört hat und daß zur Vermeidung weiterer Zinsenverluste der entfallende Be⸗ trag dieser Scheine sofort bei den oben⸗ genannten Zahlstellen erhoben werden kann.

Auf die Schuldscheine unserer Anleihen, die infolge Auslosung fällig werden. innerhalb der der Fälligkeit folgenden 6 Monate aber nicht zur Einlösung ge⸗ langen, vergüten wir bis auf weiteres und ohne den Gläubigern einen Rechtsanspruch darauf zu gewähren, von Ablauf dieser Zeit an als Zinsen 2 % vom Nennwerte. Chemnitz, den 20. August 1914.

Der Rat der Stadt Chemnitz.

[312633 Bekanntmachung.

Bei der am 15. d. Mis. nach dem auf⸗ gestellten Tilgungsplane stattgehabten Aus⸗ losung von den auf Grund des Aller⸗ höchsten Privilegiums vom 23. Juli 1888 (G.⸗S⸗S. S. 264) ausgegebenen vier⸗ prozentigen Anleihescheinen des Kreises Schwerin a. W. sind folgende Anleihe⸗ scheine zur Tilgung im Jahre 1914 gezogen worden:

Lit. A Nr. 31 über 2000 ℳ,

Lit. B Nr. 34 über 1000 ℳ,

Lit. B Nr. 50 über 1000 ℳ.

Die Anleihescheine werden den Inhabern hierdurch mit der Aufforderung gekündigt, die Kapitalbeträage vom 2. Januar 1915 ab bei der hiesigen Kreis⸗ kommunalkasse oder bei der Dresduer Bank in Berlin gegen Rückgabe der Anleihescheine und der dazu gehörigen, nach dem 2. Januar 1915 fälligen Zins⸗ scheine und Zinsscheinanweisungen in Empfang zu nehmen.

Schwerin a. W., den 18. Juni 1914. Der Vorsitzende des Kreisausschusses:

Parthey. v116X“ J.⸗Nr. 3034/14 K. A.

[27744] XI. 4 % Barmer Stadtanleihe von 1899.

Die Zins⸗ und ausgelosten Anleihe⸗ scheine der Nummern 1501 4760 sind außer bei der Stadtkasse in Barmen auch zahlbar:

in Berlin bei der Dresduer Bank,

in Cöln bei dem Bankhause Sal.

Oppenheim jr. & Cie., in Düsseldorf bei dem Barmer Bank⸗ verein Fireses Fischer & Cie., in Frankfurt a. M. bei dem Bank⸗ hause L. & E. Wertheimber. Barmen, den 6. Juni 1914.

Der Oberbürgermeister.

Breslau, Albrechtstraße Nr. 32, oder

32173]

uslosung von Kreisauleihescheinen des Kreises Tondern Königliche v“ 18. Oktober

Es sind ausgelost:

II. Ausgabe, 5000 Nr. 2 39 68 77 104, 135 143 184 185

II. Ausgabe, Buchstabe n zu 1000 Nr. 223 263 300 416 445 467 540 583 589 602 606 652 653 694 698 734 740 744 749 760 774 804 810 933 948 964.

Diese Kreisanleihescheine werden den Besitzern mit der Aufforderung gekündigt, vom 2. Januar 1915 ab den Nenn⸗ wert derselben nebst den bis zum 31. De⸗ zember 1914 fälligen Zinsen gegen Rück⸗

abe der Kreisanleihescheine mit den Zins⸗

e und Anweisungen bei der Kreis⸗ kommunalkasse in Tondern, der Vereinsbank in Hamburg oder der Westholsteinischen Bank in Tondern zu erheben.

Vom genannten Tage ab 8de die weitere Verzinsung der ausgelosten Kapi⸗ talien nicht statt; es wird der Betrag etwa fehlender, nach dem 2. Januar 1915

2

fälliger Zinsscheine von dem Kapitalbet e

abgezogen werden. Tondern, den 26. Juni 1914. Der Kreisausschuß des Kreises Tondern. (Unterschrift.)

[47548 Bekanntmachung.

Bei der heute stattgehabten öffentlichen Verlosung der zum 2. Januar 1915 ein⸗ zulösenden 3 ½⸗ und 4 % igen Renten⸗ briefe der Provinz Posen sind folgende Stücke gezogen worden:

I. 3 ½ % ige Rentenbriefe.

Lit. F zu 3000 14 Stück, und zwar die Nummern: 50 472 506 951 1034 1087 1410 1465 1635 1722 1754 1808 1824 1841.

Lit. G zu 1500 2 Stück, und zwar die Nummern: 7 115.

Lit. H zu 300 12 Stück, und zwar die Nummern: 60 67 187 295 369 512 549 600 655 795 1007 1159.

Lit. J zu 75 10 Stück, und zwar die Nummern: 155 249 268 408 422 438 578 608 671 746.

Lit. K zu 30 2 Stück, und zwar die Nummern: 56 116.

II. 4 % ige Rentenbriefe.

Lit. IH zu 300 2 Stück, und zwar die Nummern: 16 28.

Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden aufgefordert, sie in kursfähigem Zustande mit den dazu gehörigen Zinsscheinen bei F bis K Reihe 3 Nr. 15 16, bei HH Reihe 1 Nr. 12 16 und Erneuerungsschein bei der Königlichen uu“

ei der Königlichen Rentenbankkasse in Berlin, Klosterstraße Nr. 76 I, vom 2. Januar 1915 ab an den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr einzuliefern, um hiergegen und gegen Quittung den Nennwert der Rentenbriefe in Empfang zu nehmen.

Vom 2. Januar 1915 ab hört die Ver⸗ zinsung der ausgelosten Rentenbriefe auf.

Auswärtigen Inhabern von ausgelosten Rentenbriefen ist es gestattet, sie an die Rentenbankkasse durch die Post portofrei und mit dem Antrage einzusenden, daß der Geldbetrag auf gleichem Wege über⸗ mittelt werde. Die Zusendung des Geldes geschieht dann auf Gefahr und Kosten des

mpfängers, und zwar bei Summen bis 800 durch Postanweisung.

Sofern es sich um Summen über 800 handelt, ist einem solchen Antrage eine Quittung nach folgendem Muster:

Mark, in W Mark

8 d.. ausgelosten Rentenbrief..

er Provinz Posen Lit. .. . Nr.

habe ich aus der Königlichen Rentenbank⸗

kasse zu Breslau erhalten, worüber diese

Quittung

(Ort, Datum und Unterschrift)“

beizufagen. ließlich machen wir noch bekannt, daß von den früher verlosten Rentenbriefen der Provinz Posen, seit deren Fälligkeit 2 Jahre und darüber verflossen sind, folgende zur Einlösung bei der Renten⸗ bankkasse noch nicht eingereicht sind, und zwar aus den Fälligkeitsterminen: 8 g Rentenbriefe..

seit 1. Juli 1908: Lit. H 244, Lit. K

50 148.

seit 2. Januar 1909: Lit. H 878, Lit. J 496.

seit 1. Juli 1909: Lit J 321, Lit. K 47.

seit 2. Januar 1910: Lit. K 90.

seit 2. Januar 1911: Lit. F 1361,

Lit. J 369. 1911: Lit. 1 870,

seit 1. Lit. J 500.

seit 2. Januar 1912: Lit. K 125.

seit 1. Juli 1912: Lit. H 566, Lit. K 86.

Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden zur Vermeidung ferneren Zinsverlustes an die Erhebung ihrer Kapitalien erinnert, wobei gleichzeitig darauf aufmerksam ge⸗ macht wird, daß nach § 44 des Renten⸗ bankgesetzes vom 2. März 1850 die aus⸗ gelosten Rentenbriefe binnen 10 Jahren verjähren.

ierbei machen wir zugleich darauf auf⸗

merksam, daß die Nummern aller ge⸗ kündigten bezw. zur Einlösung noch nicht eingereichten Rentenbriefe durch die von ÜUlrich Levysohn in Berlin W. 10, Stülerstr. 14, herausgegebene, in Grünberg in Schlesien erscheinende allgemeine Ver⸗ losungstabelle im Februar und August j. Js. veröffentlicht werden.

Posen, den 12. August 1914.

Juli

Direktion der Rentenbank

für die Provinz Posen.

Buchstabe A zu

[24011 gywecks Tilgung der Konitzer Kreis⸗ schuldverschreibungen sind für 1914 die Schuldverschreibungen Buchstabe A 55 57 63 111, B 138 und C 164 195 213 und 223 ausgelost. Diese werden den Besitzern mit der Aufforderung gekündigt die Kapitalbeträge vom 1. Januar 915 ab bei unserer Kreiskommunal⸗ asse hierselbst oder bei dem Bankier S. Frenkel in Berlin NW., Unter den Linden 53, gegen Rückgabe der Schuld verschreibungen mit den dazu gehörigen, ach dem 2. Januar 1915 fälligen Zins⸗ scheinen und Zinsscheinanweisungen bar in Empfang zu nehmen. Eine Verzinsung über den genannten Zeitpunkt hinaus findet nicht statt. Bemerkt wird noch, daß die im Jahre 1912 ausgeloste Schuldverschreibung A 49 isher nicht eingelöst worden ist. Konitz, den 29. Mai 1914. Der Kreisausschuß des Kreises Konitz

[24804) Bekanntmachung. Für 1914 sind folgende Greifenberger Kreisanleihescheine durch das Los zur

Tilgung bestimmt:

II. Ausgabe.

8 Stück B Nr. 207 233 249 301 317

34 359 363, je 500 = 4 000 20 Stück C Nr. 1 38 39 41 42 44 61 62 66 85 87 94 96

106 108 118 126 137 139 146, 1

* * .

0 000

Sa. 24 000 III. Ausgabe. 15 Stück A Nr. 80 122 159 160 169 5 277 294 355 402 419 455 461 491 498 e 00 3000 8 Stück B Nr. 4 15 82 398 424 488 489, je 500 = 4000 5 Stück C Nr. 93 107 110 120 146, je 1000 = . 5 000 Sa. 12 000

1913 sind Rest geblieben: II. Ausgabe. 2 Stück B Nr. 184 392 à 500 =

000 ℳ,

1 -Stück C Nr. 13 à 1000 000 ℳ.

III. Ausgabe.

4 Stück A Nr. 21 460 488 489

200 = 800 ℳ,

2 Stück B Nr. 30 453 à 500 = 000 ℳ.

Die Inhaber dieser Papiere werden auf⸗ efordert, diese zum 2. Januar 1915 ei der Kreiskommunalkasse hier ein⸗

zureichen und dagegen den Wert in Empfang u nehmen. Greifenberg i. Pom., den 3. Jun1914. Der Kreisausschuß. v. Thadden.

167859]2 Bekanntmachung.

Bei der nach den Bestimmungen der

§§ 39, 41 u. 47 des Gesetzes vom 2. Mär⸗

1850 und nach unserer Bekanntmachung

vom 10. v. Mts. beute stattgefundenen ffentlichen Verlosung von Renten riefen der Provinzen Ost. und West⸗ reußen sind zum 1. April 1915 nach⸗

folgende Nummern gezogen:

I. 4 % Rentenbriefe Lit. A-—D.

8 101 Stück Lit A zu 3000

8 (1000 Tir.).

308 476 681 1288 1376 1790 2109

2139 2298 2586 3247 3637 3669 3709

3871 3900 3923 3932 3943 4066 4211

4333 4637 5331 5518 5542 5544 5616

5696 5790 5828 5931 6110 6168 6431

728 6789 6827 7090 7189 7205 7403 554 7562 7694 7728 8120 8205 8336 367 8889 9103 9423 9645 9862 9958 999 10016 10256 10431 10459 10522 0530 10656 10815 11070 11154 11193 11243 11377 11413 11462 11537 11768 11980 12115 12231 12498 12513 12525 2688 12792 13009 13054 13216 13259 13302 13304 13525 13532 13712 13926 13987 13997 14050 14239 14249 14265 14294 14324 14373.

31 Stück Lit B zu 1500 (500 Tlr.).

106 133 263 723 1075 1356 1598 608 1937 2148 2282 2412 2595 2623 626 2641 2701 2781 3083 3167 3376 3727 3738 4062 4065 4310 4438 4445

4463 4487 4510.

160 Stück Lit. C zu 300

(100 Tir.).

92 1014 1117 1286 1495 1698 1730

39 2183 2401 2447 2464 2604 3644

4091 4114 4477 4598 5259 5428 5474 5982 6095 6274 6309 6394 6687 6733 7356 7571 7788 7920 8612 8926 8934 8970 8973 9004 9063 9113 9254 9448 9454 9475 9693 10412 10528 10703 10901 11159 11261 11298 11320 11801 11980 12320 12370 12879 12947 13322 13650 13796 13842 13870 14258 14314 14648 14706 14893

2 15188 15232 15348 15462 15888

16503 16733 16948 17017 17019 17167 17282 17302 17304 17710 17986 18040 18123 18170 18207 18234 18265 18267 18439 18460 18563 18601 18666 18694 18833 18977 19327 19443 19445 19491 19609 19674 19789 19885 20044

1 20269 20270 20337 20345 20437 20508 20520 20631 20785 20930 20972 21014 21262 21286 21356 21385 21567

21639 21687 21739 21824 21839 21940 21958 22255 22298 22316 22337 22350

67 22511 22524. 48½ Slck Lit. D zu 715 (25 Tir) 146 786 849 971 1125 1149 1346 1396 1444 1684 2444 2598 3432 3595 3628 4098 4229 4423 4804 5533 9899 6111 6112 6558 6609 6755 7295 7493 7674 7716 7729 7787 7873 7962 8142 8230 8278 8320 8378 8769

4

9001 9198 9444 9579 9655 9757 10072 10088 10220 10261 10274 10411 10425 10645 10817 10869 10904 11335 11462 11867 12120 12364 12401 12539 12599 12721 12959 12964 13059 13088 13258 13630 13637 13647 13655 13714 13893 13903 13976 14040 14083 14156 14169 14556 15023 15369 15699 15739 15831 15881 15887 16051 16215 16315 16575 16683 16958 16978 17062 17195 17359 17384 17499 17838 17847 17881 17969 18027 18098 18178 18191 18203 18371 18430 18465 18581 18684 18777 18808 18825 18870 18965 19084 19160 19385 19585 19663 19819 19861 20181 20242 20301 20418 20447 20540 20695 20729.

II. 3 ½ % Rentenbriefe Lit. L— 0.

28 Stück Lit L zu 3000 ℳ.

13 728 816 1021 1218 1304 1335 1374 1391 1919 2569 2656 2738 2878 3032 3123 3274 3308 3348 3410 3699 4134 4196 4478 4864 5000 5561 5663.

7 Stück Lit. n zu 1500 ℳ.

347 515 560 819 1008 1213 1245

27 Stück Lit N zu 300 ℳ.

30 1114 1484 1611 2231 2232 2236 2258 2273 2390 2395 2609 2783 3024 3116 3177 3207 3298 3902 3907 4053 4195 4516 4529 4558 4690 4927.

17 Stück Lit. O0 zu 75 ℳ.

328 346 748 872 1048 1411 1531 1880 2052 2150 2227 2852 3323 3487 3516 3650 3686.

III. 4 % Rentenbriefe Lit. AͤàA DD.

2 Stück Lit. zu 3000 Nr. 341 347.

1 Stück Lit. CC zu 300 Nr. 145.

1 Stück Lit. DD zu 75 Nr. 136.

Die ausgelosten Rentenbriefe werden den Inhabern derselben mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Rück⸗ gabe der Rentenbriefe, und zwar:

zu I mit den Zinsscheinen Reihe 9 Nr. 2 16,

zu II mit den Zinsscheinen Reihe 3 Nr. 16,

zu III mit den Zinsscheinen Reihe 1 Nr. 13 16

—sund Erneuerungsscheinen vom 1. April

1915 ab bei unserer Kasse hierselbst, Tragheimer Pulverstr. Nr. 5, bezw. bei der Rentenbankkasse für die Provinz Brandenburg in Berlin an den Wochentagen von 9—12 Uhr Vormittags in Empfang zu nehmen.

Den Inhabern von ausgelosten und ge⸗ kündigten Rentenbriefen steht es auch frei, dieselben mit der Post an die genannten Rentenbankkassen portofrei einzusenden und den Antrag zu stellen, daß die Ueber⸗ mittelung des Geldbetrags auf gleichem Wege, jedoch auf Gefahr und Kosten des Empfängers, erfolage.

Vom 1. April 1915 ab hört die Ver⸗ zinsung der ausgelosten Rentenbriefe auf, und wird der Wert der etwa nicht mit⸗ eingelseferten Zinsscheine bei der Aus⸗ zahlung vom Kapital in Abzug gebracht.

Die Verjährung der ausgelosten Renten⸗ briefe tritt nach den Bestimmungen des § 44 a. a. O. binnen 10 Jahren ein.

Hierbei machen wir zuͤgleich darauf auf⸗ merksam, daß die Nummern aller ge⸗ kündigten resp. zur Einlösung noch nicht präsentierten Rentenbriefe durch die von Ulrich Levyohn in Berlin W. 10, Stüler⸗ straße 14 herausgegebene, in Grüneberg i Schl. erschemende allgemeine Verlosungs⸗ tabelle im Mai und November j. Js. ver⸗ öffentlicht werden.

Königsberg, den 14 November 1914.

Königliche Direktion der Rentenbaak für die Provinzen Ost⸗ und Westpreußen.

[455541 Bekanntmachung.

Bei der infolge unserer Bekanntmachung vom 15. v. M. heute geschehenen öffent⸗ lichen Verlosung von 3 % prozentigen Rentenbriefen der Provinz Branden⸗ burg sind folgende Stücke Lit. F bis K gezogen worden:

Lit. F zu 3000 7 Stück, und v. Nr. 247 541 889 906 1309 1429

72.

Lit. G zu 1500 2 Stück, und zwar: Nr. 74 112.

Lit. H zu 300 5 Stück, und zwar: Nr. 256 336 426 661 723.

Lit. J zu 75 2 Stück, und zwar: Nr. 94 315.

Lit. K zu 30 1 Stück, und zwar: Nr. 25.

Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden 11“ dieselben mit den dazu ge⸗ hörigen Zinsscheinen Reihe 3 Nr. 15 und 16 nebst Erneuerungsschein bei der hiesigen Rentenbankkasse, Klosterstraße 76 I, vom 2. Jaunuar 1915 ab an den Werktagen von 9—1 Uhr einzuliefern, um hiergegen und gegen Quittung den Nennwert der Rentenbriefe in Empfang zu nehmen.

Vom 1. Januar 1915 ab hört die Ver⸗ zinsung der ausgelosten Rentenbriefe auf; wegen Verjährung derselben ist die Be⸗ stimmung des Rentenbankgesetzes vom 2. März 1850 § 44 zu beachten.

Die Einlieferung ausgeloster Renten⸗ briefe an die Rentenbankkasse kann auch durch die Post portofrei und mit dem 1ee erfolgen, daß der Geldbetrag au Natchent Wege übermittelt werde. Die Zusendung des Geldes geschieht dann auf Gefahr und Kosten des Empfängers, und zwar bei Summen bis zu 800 durch Postanweisung. Sofern es sich um Summen über 800 handelt, ist einem solchen Antrage eine ordnungsmäßige Quittung beizufügen.

Berlin, den 8. August 1914. Königliche Direktion der Reutenbank

für die Provinz Brandenburg. 1

(34023] Bekanntmachung. Bei der in Gemäßheit des Allerhöchsten Privilegti vom 14. Dezember 1887 statt⸗

3 gefundenen Auslosung der planmäßig

zum 2. Januar 1915 zu tilgenden Kreis anleihescheine des Freystädter Kreises sind folgende Nummern gezogen worden: Buchstabe A Nr. 56 zu 1000 ℳ, Buchstabe . Nr. 40 115 zu je 500 ℳ, Buchstabe C Nr. 297 zu 200 ℳ. Die Inhaber dieser Anleihescheine werden hierdurch aufgefordert, dieselben mit den dazu gehörigen Zinsscheinen der späteren Fälligkeitstermine und den Anweisungen zu den betreffenden Schuldverschreibungen bei der Kreiskommunalkasse hierselbst am 2. Januar 1915 einzureichen und das Kapital dagegen in Empfang zu nehmen mit dem Bemerken, daß von diesem Ter⸗ min ab die Verzinsung dieser Schuldver⸗ schreibungen aufhört und der Betrag für fehlende Zinsscheine vom Kapital abge⸗ zogen wird.

Freystadt N. Schl., den 30. Juni 1914.

[33626] ekanntmachunz.

Von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 2 Januar 1889 ver⸗ ausgabten Kreisanleihescheinen des Kreises Insterburg sind bei der er⸗ folgten Auslosung folgende Nummern ge⸗ zogen:

Ausgabe à Nr. 158 153 185 und 56 über je 1000 ℳ.

Ausgabe B Nr. 106 28 56 76 148 und 18 über je 500 ℳ.

Diese Anleihescheine werden den In⸗ habern zum 2. Januar 1915 hiermit gekündigt.

Die Kapitalbeträge sind von dem ge⸗ nannten Datum ab gegen Einlieferung der Anleihescheine bei der Kreiskommunal⸗ kasse hierselvst oder bei der Bank der Ostpr. Landschaft in Königsberg i. Pr. in Empfang zu nehmen.

Mit dem 2. Januar 1915 hört die Ver⸗ zinsung der gekündigten Anleihescheine auf.

Insterburg, den 29. Juni 1914. Der Vorsttzende des Kreisausschusses

des Landkreises Insterburg.

Der Kreisausschuß.

[40446] Auslosung der 4 % igen und der 3 ½ % igen Anleihe der Handelskammer Leipzig.

Von unserer 4 %igen Anleihe sind in diesem Jahre bei der notariell vollzogenen Auslosung die Nummern

094 117 238 303 304 308 409 510 741

und von unserer 3 ½ %igen Anleihe die Nummern

064 und 487

gezogen worden. Sie werden den Inhabern mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Rückgabe der Schuldver⸗ schreibung und der dazu gehörigen Zinsleiste und Zinsscheine bei der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Anstalt zu Leipzig

2

am 31. Dezember 1914 in Empfang zu nehmen. Leipzig, am 21. Juli 1914.

Die

Schmidt,

Vorsitzender.

Handelskammer. Dr. jur. Wendtland, Syndikus.

[70284] Bekanntmachung.

Die Inhaber von Rentenbriefen des Kreises Herzogtum Lauenburg, zu denen der letzte der ausgegebenen Zinsscheine am Z. Januar 1915 ällig wird, werden hierdurch aufgefordert, vom 20 Januar 1915 ab die

bhebung der neuen Zinsscheine Reihe 6 Nr. 1/16 nebst Erneuerungs⸗ scheinen auf Grund der mit den Zinsscheinen Reihe V ausgegebenen Erneuerungs⸗ scheine zu bewirken und dabei folgendes zu beachten:

1) Zu den bis einschließlich zum 2. Januar 1915 auggelosten Rentenbriefen sind neue Zinsscheine nicht zu verabreichen, vtelmehr die bezüglichen Erneuerungs⸗ scheine bei der Einlösung der ausgelosten Rentenbriefe nach Maßgabe unserer Bekannt⸗ machung vom 20. August 1914 an die R. nkkasse mit einzuliefern

2) Die Einlteferung der Erneur ine behufs Empfangnahme Zins⸗ und Erneuerungsscheine ist zu bewirt 1

a. in Stettin selbst im Lokale der RentenHankkasse, Augustaplatz Nr. 5, 1, an den Wochentagen, Vormittags von 9 bis 12 Uhr,

b. von auswärts mit der Post, frei, unter der Adresse der unterzeichneten Rentenbank⸗Direktion, 3 8

c. in Berlin im Lokale der Rentenbankkasse, Klosterstraße 76, I.

3) Den Erneuerungsscheinen ist bei der Etnreichung eine Nachweisung genau nach dem untenstehenden Schema in nur einem Exemplare beizufügen. In derselben sind die Erneuerungsscheine nach Klassen die höhere der niederen vorangehend sowie innerhalb jeder dlse nach der laufenden Nummerfolge zu ordnen, und es muß am Schlusse der ersten Seite, gleichviel, ob die Einreichung in Stettin selbst oder von auswärts mit der Post erfolgt, die vom Einliefernden aus⸗ gefertigte und vollzogene Quittung über den Empfang der neuen Zins⸗ und Erneue⸗ rungsscheine gleich mitenthalten sein.

Die sorgfältige und richtige Aufstellung der begleitenden Nachweisung wird zur Vermeidung von Wetterungen dringend empfohlen. Formulare zu den Nachweisungen werden von der Rentenbankk isse in Stettin sowie von der Kreiskasse zu Ratzeburg vom 2. Jannar 1915 ab unentgeltlich verabreicht.

4) Werden die Erneuerungsscheine im Lokale der Rentenbankkasse abgegeben (zu 2 a), so erhält der Einliefernde entweder sofort die neuen Zins. und Erneuerungs⸗ scheine oder eine Geaenbescheinigung, worin ein bestimmter Tag angegeben wird, an weschem dann die Empfangnahme der neuen Zins⸗ und Erneuerungsscheine gegen Rückgabe der Gegenbescheinigung zu bewirken ist.

5) Werden die Erneuerungsscheine mit der Post eingereicht (zu 2 b), so erfolgt innerhalb 14 Tagen nach der Absendung entweder die Zusendung der neuen Zins⸗ und Erneuerungsscheine oder eine Benachrichtigung an den Einsender über die obwaltenden Hindernisse. Sollte weder das eine noch das andere geschehen, so ist der unterzeichneten Rentenbank⸗Direktion davon gleich nach Ablauf der 14 Tage mittels eingeschriebenen Briefes Anzeige zu erstatten. 1

6) Sind Erneuerungsscheine abhanden gekommen, so müssen behufs Ver⸗ abreichung der neuen Zins⸗ und Erneuerungsscheine die betreffenden Rentenbriefe der unterzeichneten Rentenbankdirektion mittels besonderer Eingabe eingereicht werden, und es ist in solchem Falle den Inhabern der fraglichen Rentenbriefe anzuraten, diese Eineichung bis zum 20. Januar 1915 zu bewirken, damit nicht etwa vorher die Aus⸗ reichung der neuen Zins⸗ und Erneuerungsscheine an einen andern auf Grund der in seinen Händen befindlich gewesenen und von ihm vorgelegten Erneuerungsscheine erfolgt.

Stettin, den 23. November 1914.

Königliche Direktion der Rentenbank.

Ziusscheinreihe 6 1 Kreis Herzogtum Lauenburg. Geschäfts⸗Nr. Zu den umstehend verzeichneten Rentenbriefen

.. Stück Lit. A zu 3000 B 1500 =

Stück ürer sind unn die Zinsscheine Nr. 1 bis 16 und Erneuerungsscheine aus gereicht worden.

neuer

Geschäfts⸗Nr.

(Ort) . , den ten.

Bestell⸗Postanstalt...

(Name und Stand des Einreichers)..... Erneuerungsscheine zu Rentenbriefen b Lid bbö1“ Nr. Lit. Nummer

zusammen für einzeln jede Klasse

3000 3000 1500 3 1500 3000 Summe: 9000

1““ 6000 B 41

Bei der diesjährigen Auslosung von 16 600 Kreisobligationen vom Jahre 1883 I. Anleihe sind folgende Nummern gezogen worden:

Lit. A Nr. 16 25,à 3000 ℳ, Lit. B Nr. 54 57 90 115 119 129 à 1000 ℳ, 8 Lit C Nr. 175 208 230 368 388 389 390 393 à 500 ℳ,

Lit. D Nr. 704 859 872 à 200 ℳ. Diese Obligationen werden den In⸗ habern mir der Aufforderung gekündigt, die Kapitalbeträage vom 1. Juli 1915 ab bei der hiesigen Kreiskommunal⸗ kasse gegen Rückgabe der Obligatione

sowie der noch nicht fälligen Zinsscheine

nehmen. 8 Eine Verzinsung über den 1. Juli 1915 hinaus findet nicht statt, der Wert etwa feblender Zinsscheine wird vom Kapital⸗ betrage gekürzr. Von den zur Einlösung gekündigten Obligationen sind bis joetzt noch nicht eingelöst: Lit. B Nr. 77 à 1000 ℳ, Li. D Nr. 440 à 200 ℳ. Merseburg, den 1. Oktober 1914. Der Kreisausschuß des Kreises Merseburg. von Wilmowski.

[59769) Bekanntmachung.

Bei der diesjährigen Auslosung von 74 000 Kreisobligationen vom Jahre 1891 JII. Anleihe sind folgende Nummern gezogen worden:

Lit. Nr. 3 6 10 28 31 72 à 5000 ℳ, Lit. B Nr. 76 91 104 105 112 141 142 176 184 185 à 3000 ℳ,

Lit C Nr. 225 228 235 273 313 316 339 369 381 436 à 1000 ℳ,

Lit D Nr. 607 653 670 680 717 780

à 500 ℳ, 1141 1174 1216 1234

Lit. E Nr. 1251 à 200 ℳ.

Diese Obligationen werden den In⸗ habern mit der Aufforderung gekündigt, die Kapitalbeträge vom 1. Juli 1915 ab bei der hiesigen Kreiskommunal⸗ kasse gegen Rückgabe der Obligationen sowie der noch nicht fälligen Zinsscheine und der Zinsanweisungen in Empfang zu nehmen.

Eine Verzinsung über den 1. Juli 1915 hinaus findet nicht statt, der Wert etwa fehlender Zinsscheine wird vom Kapital⸗ betrage gekürzt.

Von den zur Einlösung gekündigten Obligationen sind bis jetzt noch nicht eingelöst:

Lit. B Nr. 97 à 3000 ℳ.

Merseburg den 1 Oksober 1914.

Der Kreisausschuß

des Kreises Merseburg.

v„on Wilmowski.

170282] 4 % Anleihe der Stadt

Helsingfors vom Jahre 1902.

Da uns infolge des Krieges von der Stadtverwaltung Helsingfors die zur Ein⸗ lösung der am 1. Dezember 1914 fälligen Zinsscheine und per gleichen Termin zur Rückzahlung gezogenen Obligationen obiger Anleihe erforderlichen Mittel nicht zugegangen sind, können diese Zine scheine und verlosten Stücke vorläufig nicht be⸗ zahlt werden. Dagegen kann die Einlösung der bereits früher fällig gewesenen Zinsscheine und verlosten Stücke nach Maßgabe der noch in unseren Händen befindlichen Mittel bis auf Weiteres erfolgen, jedoch nur, wenn uns von den Einreichern eine schriftliche Erklärung abgegeben wirdd: bei Einreichung von Coupons, daß die Obligationen, von welchen die Coupons getrennt wurden, sich in Deutsch⸗ land befinden, und deutsch gestempelt sind, und daß der Eigentümer kein Angehöriger eines feindlichen Staates ist, bei Einreichung von verlosten Stücken, daß der Eigentümer kein Angehöriger eines feindlichen Staates ist.

Berlin und Hamburg, den 30. No⸗ vember 1914.

Bank für Handel und Industrie.

Vereinsbauk in Hamburg. 8 M. M. Warburg & Co.

veeesrrtetüt E

.5) Kommanditgesel⸗ schaften auf Aktien und Aktiengesellschaften.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wertpapieren befinden sich ausschließ⸗ lich in Unterabteilung 2.

[70283] Aktiengesellschaft für Holz- bearbeitung Memel.

Herr Rechtsanwalt Artur Heygster i durch erfolgten Tod aus dem Aufsichts⸗ rate ausgeschieden.

Der Vorstand. A. Baraks. D. Kaufmann

(70278] Dentsch⸗Südamerikanische Bank Aktiengesellschaft Berlin.

Herr Sigmund Mosevius ist durch Tod aus dem Vorstand unserer Gesellschaf ausgeschieden.

Berlin, den 23. November 1914.

Der Vorstand.

und der Zinsanweisungen in Empfang zu