Großhandelspreise von Getreide an deutschen und fremden p
Börsenplätzen für die Woche vom 23. bis 28. November 1914 nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoche. 1000 kg in Mark. (Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)
Da⸗ gegen Vor⸗
Berlin..) woche
Roggen, guter, gesunder, mindestens 712 g das 1 — Weizen, 755 g das 1. gs Hafer, 8 450 g das 1. —
Jüber 68 kg. unter 68 kg. Mais, mit Sack..
Wien.
Roggen, Pester Boden.. Weizen, slovakischherrt.. Heffr. . Gerste, slovakische, ab Stationen Mais, ungarischer..
Budapest. Roggen 1 1““ Weizen, 74 bis 79 kg das hl. erste, für Mahlzwecke.. Mazis, ungarischer
Chicago. Dezember
.„ 9 „ 2⸗
176,21 185 08 106,23
177,89 187,38 110,71
Mai . Dezember..
Neu York. EETöö“
Lieferungsware b- 8
) Angaben liegen nicht vor.
Weizen, Lie ferungs. Mais, 8
2 52 187,73 198,12
Bemerkungen.
Für Chicago und Neu York sind Preise auf Grund von Angaben deutscher Tageszeitungen nach dem Kurse 4,20 ℳ, mangels anderer Kursfeststellungen, berechnet.
Berlin, den 2. Dezember 1914. 1 Kaiserliches Statistisches Amt. “ Delbrück.
236,00 8 Ss 276 00 b 220,75 246,25 220,50 249,38
309,40 379,10 209,10 253,30 224,40
296,40 377,32 193,55 249,90 209,02
Handel und Gewerbe.
— Nach dem Bericht des Georgs⸗Marien⸗Bergwerks⸗ und Hüttenvereins, Aktien⸗Gesellschaft, Osnabrück, über das Ge⸗ schäftsjahr 1913/14 stellt sich der Betriebsüberschuß auf 7 423 361 ℳ gegen 7 647 584 ℳ im Vorjahr. Die allgemeinen Kosten, einschließlich der sich auf 1 171 254 ℳ belaufenden Kosten der gesetzlichen Arbeiter⸗ versicherung und der Steuern betrugen 1 748 221 ℳ (im Vorjahr 1 666 710 ℳ), die Zinsen 740 899 ℳ (i. V. 736 321 ℳ6). Für Instandhaltung der Werke waren 894 160 ℳ (i. V. 586 370 ℳ) aufzuwenden. Die Abschreibungen sind auf 2 480 741 ℳ (i. V. 2 419 496 ℳ) bemessen. Unter Berücksichtigung dieser Zahlen verbleibt für das Jahr 1913/14 ein Ueberschuß von 1 559 340 ℳ (i. V. 2 038 686 ℳ). Der Vortrag aus dem Jahr 1912/13 betrug 801 374 ℳ. Einschließlich dieses Vortrages er⸗ gibt sich ein verfügbarer Gesamtüberschuß von 2 360 714 ℳ. Die Bildung einer Kriegsrücklage zur Bestreitung und Deckung der durch den Krieg hervorgerufenen Aufwendungen und Verluste erfordert 550 000 ℳ. Von den verbleibenden 1 810 714 ℳ entfallen 6 % Gewinnanteil auf Vorrechtsaktien = 372 120 ℳ, Gewinnanteil des Vorstands = 7294 ℳ, Satzungsmäßige Gewinnrücklage für die Einziehung der Vorrechts⸗ aktien = 620 200 ℳ und Vortrag auf neue Rechnung = 811 100 ℳ. Ueber die Aussichten in Ansehung des Erträgnisses des laufenden Ge⸗ schäftsjahres können nach dem Bericht nach dem Ausbruch des Krieges kaum Vermutungen ausgesprochen werden. Der zeitige Aufträgebestand ist nicht schlecht, ein Auslandsgeschäft während der Kriegsdauer aber ausgeschlossen. Der Arbeiterbestand sei durch die starke Einberufung zur Fahne vermindert und in seiner Leistungsfähigkeit geschwächt, da die der Gesellschaft entzogenen geschulten und kräftigen Arbeiter durch das zumal noch ungenügende Angebot neuer nicht ge⸗ schulter Arbeiter nicht ersetzt werden können. Die Selbstkosten er⸗ fahren dadurch eine beträchtliche Steigerung, mit der eine Besserung der Preise für Fertigerzeugnisse nicht Schritt hält. Dazu kommen nicht unerhebliche Aufwendungen, welche gemacht werden müssen, um die Angehörigen der im Felde kämpfenden Angestellten und Arbeiter vor Not zu schützen. Verluste bei Ausständen, namentlich bei solchen im Auslande, dürfen desgleichen nicht außer Rechnung gelassen werden. Daß die Betriebsanlagen alle diese Nachteile ausgleichen werden, sei nicht zu erwarten. Die Möglichkeit eines Mindererträgnisses gegen⸗ über dem Vorjahre müsse daher ins Auge gefaßt werden.
Wien, 2. Dezember. (W. T. B.) In den letzten Tagen sind zahlreiche große Anmeldungen auf die österreichische Kriegs⸗ anleihe eingelaufen. Das Schlußergebnis dürfte die bisherigen Schätzungen von 1600 Millionen übersteigen.
Berlin, 2. Dezember. Produktenmarkt. Die amtlich er⸗ mittelten Preise waren (für 1000 kg) in Mark: Weizen geschäftslos.
Mais geschäftslos. Weizenmehl (für 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 00 36,50 — 40,00. Fest. Roggenmehl (für 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 0 und 1 gemischt 30,40 — 31,50. Fest. Rüböl geschäftslos
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.
London, 30. November. (W. T. B.) Silber 22 ⅞, Privat⸗ diskont 2 ⅞ bis 3, Bankeingang 114 000 Pfund Sterling.
London, 1. Dezember. 2 ½ à 3, Wechsel auf Amsterdam 12,05 ½, Scheck auf Amsterdam 12,02 ½, Wechsel auf Paris 25,50, Scheck auf Paris 25,00, Wechsel auf Petersburg 117 ½. Bankeingang 185 000 Pfund Sterling.
Bordeaux, 30. November. (W. T. B.) 3 % Französische Rente 73,00, 5 % Russen von 1906 88,00, Spanische äußere Anleihe 80,55, 4 % Türken —,—, Aegypter unifizierte —,—, Credit Lvonnais 1010, Suezkanal 4000, Panamakanal 95,00, Nord de l'Espagne 300,00, Saragossa —,—, Rio Tinto 1275.
Amsterdam, 1. Dezember. (W. T. B.) Scheck auf Berlin 52,45 — 52,95, Scheck auf London 11,99 — 12,09, Scheck auf Paris 47,95 — 48,45.
New York, 30. November. (W. T. B.) Das Geschäft am Bondsmarkt entwickelte sich nur schleppend, da die beteiligten Kreise starke Zurückhaltung übten. Die Kurse waren vorwiegend niedriger. Umgesetzt wurden insgesamt 1 282 000 Dollar.
New York, 30. November. (W. T. B.) (Schluß.) Cable Transfers 4,9090, Wechsel auf London (60 Tage) 4,8675, Sicht⸗ wechsel Paris 5,0900, Sichtwechsel Berlin 86, Silber Bullion 49 ½.
Rio de Janeiro, 30. November. (W. T. B.) Wechsel auf London 1311⁄16.
Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten. London, 30. November. (W. T. B.) Müllermarkt. Die
Preise von Weizen und Mais waren im Laufe der vergangenen Woche
6 Pence bis 1 sh. niedriger. London, 30. November. — T. B.) Kupfer prompt 543. London, 1. Dezember. (W. T. B.) Kupfer prompt 55 ¾.
„London, 1. Dezember. (W. T. B.) Zuckermarkt. Tendenz stetig. Weißer Javazucker loko wurde zu 25/9 — 26/0 verkauft.
Liverpool, 1. Dezember. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 8000 Ballen. Import 40 173 Ballen, davon 28 890 Ballen amerikanische Baumwolle. Für Mai⸗Juni 4,13, für Oktober⸗No⸗ vember 4,28.
Bradford, 30. November. (W. T. B.) Wolle. Croßbreds stramm. 40 er Tops loko notierten 19 ½ Pence, spätere Sichten 18 bis 18 ½ Pence. Die Tendenz für Merinos war schwächer.
“ 30. November. (W. T. B.) Eisen für Kasse
8 .7ßd. 8 ¹
Amsterdam, 1. Dezember. (W. T. B.) Java⸗Kaffee
ruhig, loko 46 ½. Santos⸗Kaffee für Dezember 33 ⅛, für März 30 ½⅜,
für Mai 29 ⅜.
New York, 30. November. (W. T. B.) Die Visible Supplies betrugen in der vergangenen Woche an Weizen 76 418 000 Bushels, an Canadaweizen 14 693 000 Bushels, an Mais 3 382 000 Bushels.
New York, 30. November. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 7,65, do. für Dezember 7,24 *), do. für März 7,51 **), do. für Mai 7,64 **), New Orleans do. loko middling 77⁄½6, Petroleum Refined (in Cases) 10,50, do. Standard withe in New York 8,00, do. in Tanks 4,50, do. Credit Balances at Oil City 1,45, Schmalz Western Steam 10,45, do. Rohe u. Brothers —,—, Zucker Zentrifugal 3,95 — 4,01, Weizen loko Nr. 2 Red. 125 ¼, do. für Dezember 121 ½, do. für Mai 128 ½, do. für Juli —,—, Mehl Sprina⸗Wheat clears 5,10 — 5,20, Getreidefracht nach Liverpool 6, Kaffee Rio Nr. 7 loko 6 ¼, do. für Dezember —,—, do. für März 5,85, do. für Mai 6 00 do. für Juli 6,65, Kupfer Standard loko —,—, Zinn 32,50 — 33,50.
Alt. )Neu.
Rio de Janeiro, 30. November. (W. T. B.) Kaffee
Zufuhren: in Rio 11 000 Sack, in Santos 66 00. ck
z. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften⸗
1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote,
3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. 5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
Offentlicher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Ranm einer 5gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
Bankausweise.
.Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. .Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗
.Verschiedene Bekanntmachungen.
1) Untersuchungssachen.
[70408]
Der gegen die Reservisten der 2. Komp. Brig.⸗Ers⸗Bataillons 1 (43) der 43. gem. Ersatzbrigade: 1) August Weitz, geb. am 3. Januar 1891 in Eisenach, 2) Johann Mönch, geb. am 3. August 1888 in Melsungen, wegen am 15. August 1914 in Cassel begangener Fahnenflucht erlassene Steckbrief vom 23. September 1914 wird aufgehoben. — Nr. 233. Herudicourt, den 27. November 1914. Das Gericht der X Ersatzdivision.
[70409]) Fahnenfluchtserklärung uund Beschlagnahmeverfügung.
In der Untersuchungssache gegen den Heizer d. S. II Karl Adolf Bartel von der Werftzweigkompagnie Danzig, ge⸗ boren 28. 3. 1879 zu Königsberg (Preußen), wegen Fahnenflucht im Felde wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buches sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.
Kiel, den 28. November 1914.
Gericht I. Marineinspektion.
[70439] Verfügung. 1
Die unterm 18. November 1912 vom K. B. Gericht der 2. Division erlassene Fahnenfluchtserklärung gegen den Rekruten Otto Rieger, in Kontrolle des K. Be⸗ zirkskommandos Kempten, geboren am 30. August 1890 zu Traunstein, ausge⸗ schrieben im Reichsanzeiger vom 21. No⸗ vember 1912, II. Beilage Nr. 277, Ziff 75 084, wird zurückgenommen.
München, den 25. November 1914.
Gericht der K. B. stellvertretenden
1. Infanterie⸗Brigade.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellunge be“
[70239] Aufgebot. 8
Der Kaufmann Hans Degener zu Meckenheim bei Bonn, vertreten durch den Rechtsanwalt Schumacher III. zu Bonn, hat das Aufgebot folgender ihm abhanden gekommener Bankaktien der Essener Creditanstalt zu Essen (Ruhr) a. Nr. 9172 über 200 Tlr., b. Nr. 69 274 über 1200 ℳ, e. Nr. 51 634 über 1200 ℳ beantragt. Der Inhaber dieser Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. Juni 1915, Vormittags
9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zweigertstraße 52, Zimmer 73, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Essen, den 20. November 1914.
Königliches Amtsgericht. [7030638 Aufgebot.
Die Ehefrau des Schuhmachers Carl Böttger, Friedericke geb. Spilling, zu Cassel, Judenbrunnen 4, hat das Auf⸗ gebot der Obligationen der Landeskredit⸗ kasse zu Cassel Serie 18 Lit. D Nr. 5779, Serie 18 Lit. D Nr. 5786 über je 300 ℳ, verzinslich zu 3 ½ %, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. Oktober 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, hohes Erdgeschoß, Zimmer Nr. 48, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die E111“ der Urkunden erfolgen wird.
Cassel, den 17. November 1914.
Königliches Amtsgericht. Abt. 3.
[69819] Aufgebot.
Die Ehefrau des Ackermanns Wilhelm Wacker III., Luise Marie geborene Lenz, zu Langenselbold, vertreten durch ihren Ehemann daselbst, hat das Aufgebot fol⸗ gender angeblich abhanden gekommener dreiundeinhalbprozentiger Schuldverschrei⸗ bungen der Ständischen Leihbank zu Hanau
1) Lit. E Nr. 490 über 200 ℳ,
2) Lit. C Nr. 1039 über 500 ℳ,
3) Lit. D Nr. 588 über 300 ℳ,
4) Lit. C Nr. 567 über 500 ℳ beantragt. Der Inhaber einer jeden dieser Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. September 1915, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Nußallee 17, Zimmer Nr. 21, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Hanau, den 23. November 1914
Königliches Amtsgericht. 2.
[70470) Bekanntmachung. 1 Fräulein Luise Bodsch, hier, hat die 4 % Ostpreußischen Pfandbriefe D 12 680 à 500 ℳ und E 530 à 200 ℳ mtt Zins⸗ scheinen für Weihnachten 1914 ff. verloren. Dies wird unter Hinweis auf § 367 des Handelsgesetzbuchs und zum demnächstigen Aufgebot zwecks Krastloserklärung der Pfandbriefe hierdurch bekannt gemacht. Königsberg, den 30. November 1914. Ostpreußische General⸗Landschafts⸗Direktion.
[70304) Policenaufgebot.
Die auf den Namen des Herrn Gustav Carstens, Kaufmann in Hamburg, lautende Versicherungspolice Nr. 224 869 ist nach Anzeige des Versicherten in Verlust geraten. Dies wird gemäß § 9 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß nach fruchtlosem Ablaufe einer Frist von drei Monaten nach dem Erscheinen dieses Inserats die genannte Police für kraftlos erklärt und an Stelie derselben eine neue Police ausgefertigt werden wird.
Berlin, den 27. November 1914.
Friedrich Wilhelm
Lebensversicherungs⸗Aktiengesellschaft
in Berlin. Die Direktion.
[70308] Aufgebot.
Die Firma Pflanzenbutterwerk, G. m. b. H. in Liquidation (früber „Palma“ Nährmittelwerke G. m. b. H.) zu Duis⸗ burg, vertreten durch ihren alleinigen Liqui⸗ dator Bücherrevisor Fritz Jancke da⸗ selbst, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Baum in Berlin W. 30, Motzstraße 69, hat das Aufgebot folgender angeblich verloren gegangener Wechsel: 1) Wechsel über 238,18 ℳ, Verfalltag 28. April 1912, Ausstellungstag 25. Fe⸗ bruar 1912; 2) Wechsel über 1487,58 ℳ, Verfalltag 12. Mai 1912, Ausstellungstag 2. März 1912; 3) Wechsel über 369,80 ℳ, Verfalltag 20,. Mai 1912, Ausstellungstag 9. März 1912, sämtlich ausgestellt von der „Palma“ Nährmittelwerke G. m. b. H., Duisburg, an eigene Order, gezogen auf Edwin Barth in Berlin, Teltower⸗ straße 31, und von dieser angenommen. beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. Juni 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Berlin, den 25. November 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Tempelhof.
J-eee“
[70092] “ K. Amtsgericht Ludwigsburg. Aufgebot.
Die Firma Gebrüder Moses, Fellhand⸗ lung in Kirchen bei Lörrach, vertreten durch Rechtsanwalt Moses in Offenburg, hat das Aufgebot eines am 26. Juni 1914 von dem Kaufmann Fritz Acker⸗ mann in Hilgen (Rheinland) auf Karl Doberer in Stammheim, O.⸗A. Ludwigs⸗ burg, ausgestellten, von diesem akzep⸗
Nr. 22,
lach, die Antragstellerin und die Rheinische Kreditbank in Freiburg weitergegebenen, mangels Zahlung protestierten, am 1. Ok⸗ tober 1914 fällig gewesenen, abhanden ge⸗ kommenen Wechsels über 300 ℳ be⸗ antragt. Aufgebotstermin wird bestimmt auf Samstag den 12. Juni 1915, Vormittags 9 Uhr. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in diesem Termine seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung der Urkunde erfolgen wird. Amtsrichter Brauer.
[42111]
Herzogliches Amtsgericht hat nach⸗ stehendes Aufgebot erlassen: Die Ehefrau des Fabrikdirektors Ferdinand Blume, Klara geb. Wilcke, und der Kaufmann Hermann Wilcke, beide wohnhaft in Stettin, haben als Erben des verstorbenen Kaufmanns Friedrich Wilcke hierselbst das Aufgebot des Hypothekenbriefes vom 8. Februar 1872 über die für diesen auf das am Nickelnkulke No. ass. 1276 be⸗ legene Haus sowie Hof samt Garten ein⸗ getragene Hypothek von annoch 2400 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. April 1915, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Wilhelmstraße 53, Zimmer anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Braunschweig, den 24. Juli 1914. Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amts⸗ gerichts, 22: J. V.: Pickel, Registrator.
[70091]
Herzogliches Amtsgericht Gandersheim hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Hie Herzegliche Leihhausadministration zu Gandersheim hat das Aufgebot
1) ihres Hypothekenbriefes vom 30. Junt 1882 über die für sie auf dem Brink⸗ sitzerwesen Nr. 13 in Ellierode (Grund⸗ buch von Ellierode Band I Blatt 10 Seite 39 in Abteilung III unter Nr. 1) eingetragenen mit 4 ¼ bezw. 4 ½¾ % ver⸗ zinslichen Hypothek uͤber 1800 ℳ, noch gültig über 1050 ℳ, sowie der dazu ge⸗ hörigen Schuldurkunde vom 27. Juni 1882 und
2) ihres Hypothekenbriefes vom 5. De⸗ zember 1912 über ihre daselbst unter Nr. 2 eingetragene mit 4 ¼ bezw. mit 4 ½ % ver⸗ zinslichen Hypothek über 2000 ℳ sowie der dazu gehörigen Schuldurkunde vom 3. Dezember 1912 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf
tierten, an Fabrikant Josef Bob in Has⸗
Donnerstag, den 8. Juli 1915,
Vormittags 10 Uhr, vor dem Herzog lichen Amtsgerichte [Gandersheim anbe raumten Aufgebotstermine seine Recht an zumelden und die Urkunden vorzulegen widrigenfalls die Kraftloserklärung de Urkunden erfolgen wird.
Gandersheim, den 26. November 1914
Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts.
[70307] Aufgebot. . Der Fabrikant Jean Wehrbein in Cas hat beantraqgt, seinen Bruder, den ver schollenen Carl Wehrbein, geboren zu Cassel am 6. Januar 1862, seit Anfang der 80 er Jahre Schiffskoch, zuletzt wohn⸗ haft in Chicago, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 21. Juli
(W. T. B.) Silber 23, Pripatdiskont
“
1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, hohes E dgeschoß,
Zimmer Nr. 48, anberaumten Aufgebots⸗ termmne zu melden, Todeserklärung erfolgen wird. 5 welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Cassel, den 23. November 1914. Königliches Amtsgericht. Abt. 3.
[70241] Aufgebot.
Die Witwe Anna Grosch, geb. Becker, in Frankfurt a. M., Kettenhofweg 190, hat beantragt, den verschollenen Johann genannt Jean Georg Becker, geboren am 31. März 1861 in Frankfurt a. M., zuletzt daselbst wohnhaft gewesen, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf
10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen u erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ sorverung; spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
1u“] a. M., den 21. November
Königliches Amtsgericht. Abt. 44.
[70456]
Die Erben des am 8. Oktober 1914 verstorbenen Gastwirts, Viehhändlers und Gütermaklers Robert Schultz in Bar⸗ gischow, Kreis Anklam, haben das Auf⸗ shebtzberfahreg zum Zwecke der Aus⸗
chließung von Nachlaßgläubigern beantragt.
Die Nachlaßgläubiger werden daher auf⸗ gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß spätestens in dem auf den 10. Februar 1915 vor dem unter⸗
zeichneten Gericht, Zimm er Nr. 10, anbe⸗
widrigenfalls die An alle,
170309]
170310]
den 23. Juni 1915, Vormittags 8
raumten Aufgebotstermin bei diesem Ge⸗ icht anzumelden. Dabei ist der Gegen⸗ tand und Grund der Forderung anzugeben, Beweisstücke sind in Ürschrift oder in Ab⸗ chrift vSn . Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können (unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗
. berücksichtigt zu werden) von den Erben
nsoweit nur Befriedigung verlangen, als
sich nach Befriedigung der nicht ausge⸗
chlossenen Gläubiger noch ein
ergibt. Jeder der Miterben haftet na Ablauf der Aufgebotsfrist und nach Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil intsprechenden Teil der Verbindlichkeit. ie Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗
mächtnissen und Auflagen sowie die Gläu⸗
biger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Anklam, den 19. November 1914. Königliches Amtsgericht.
Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Justizrat Dr. Sanio in Berlin, Potsdamerstraße 10/11, hat ls Nachlaßpfleger für diejenigen, welche
Erben der am 15. August 1914 in Berlin
verstorbenen, daselbst, Kesselstraße 33, wohnhaft gewesenen Frau Ida Klara Maria Schimpf, geb. Klepzig, werden, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der usschließung von Nachlaßgläubigern be⸗ ntragt. Die Nachlaßgläubiger werden aher aufgefordert, ihre Forderungen den Nachlaß der verstorbenen Frau Schimpf spätestens in dem auf den 2. März 1915, Vormittags 1 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht,
gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab⸗ schrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der S1 ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Evö Vermächtnissen, denen die
Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil benlbrechengen Teil der Verbindlichkeit
aftet.
Berlin, den 12. November 1914. Ksönigliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Berlin, den 24. November 1914.
An Frau Elisabeth Feldt, zuletzt in Berlin, Wilhelmstr. 43.
Namens und im Auftrage des Herrn Max Loeffler in Berlin, Eisenbahn⸗ straße 42/43, kündige ich Ihnen auf Grund der betgefügten Vollmacht den mit dem⸗ selben geschlossenen Lizenzvertrag vom 12. März 1914 per 31. März 1915.
Hochachtungsvoll Neumann, Justizrat, 1 Berlin, Wallstr. 18.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht.
Berlin, 27. November 1914.
1 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗
Abteilung 96. [69361]
K. Amtsgericht Stuttgart Stadt.
Für kraftlos erklärt sind durch Ausschluß⸗ urteil vom 21. Novbr. 1914: 1) die Württemb. Staatsschuldverschreibung Lit. M Nr. 7359 über 1000 ℳ Kapital, aus⸗ gestellt auf 1. Juli 1881, 3 ½ % ig. 2) Wechsel über 200 ℳ, zahlbar am 31. Januar 1913 in Stuttgart, ausgestellt am 1. September 1912 von B. Blessing in Hohen⸗Spaichingen, Bezogener: Paul R. Wacker in Stuttgart, lautend auf eigene Order. Den 23. November 1914. Der Gerichtsschreiber: Heller.
[70305] Anzeige.
Die am 23. Mai 1906 ausgefertigte Lebensversicherungspolice Nr. 13 212 des Herrn Bernhard Sauermann, Kaufmann in Kulmbach, wird, nachdem der erfolgte Aufruf vom 28. August 1914 fruchtlos geblieben ist, für kraftlos erklärt.
Berlin, den 30. November 1914.
Deutscher Anker Pensios⸗ u. Lebens⸗ versicherungs⸗Aktiengesellschaft in Berlin.
C. Schnell.
[70324] Oeffentliche Zustellung. Gertrud Voß, geb. Müller, in Berlin, Weidenweg 58, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Breyer in Berlin, Köthenerstr. 7, klagt gegen ihren Ehemann, den Buch⸗ handlungsgehilfen Emil Voß wegen Ehe⸗ bruchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und Beklagten für schuldig zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 17. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ Phetnh I in Berlin, Grunerstr., II. Stock, Zimmer 25, auf den 24. Februar 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗
mäaͤchtigten vertreten zu lassen.
Berlin, den 25. November 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[70320] Oeffentliche Zustellung. „Die Frau Luise Schulz, geb. Paschke, in Berlin, Liebauerstraße 6, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Haese in Cottbus, klagt gegen den Müller Franz Schulz, zuletzt in Werben, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte die Klägerin im Jahre 1891 verlassen und seit dieser Zeit sich nicht mehr um seine Familie ge⸗ kümmert habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ zuerlegen, evxentuell den Beklagten zu vernrteilen, die häusliche Gemeinschaft mit der Klägerin wieder herzustellen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Cottbus auf Freitag, den 19. Februar 1915, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 17, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — 2. R. 120/14. Cottbus, den 25. November 1914. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[70460] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Schmied Emil Tittes, Johanna geb. Möller, in Hamburg, Mark⸗ mannstraße 8 bei Schlick, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Füllenbach in Dortmund, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Dortmund, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Abs. I und II Ziffer 2 B. G.⸗B. mit dem An⸗ trage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivil⸗ kammer 32a des Königlichen Landgerichts hier auf den 27. Februar 1915, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 77, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Dortmund, den 28. November 1914.
Fischer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts
[70319] Oeffentliche Zustellung.
Die verebelichte Steinsetzer Ebel, Ka⸗ roline geb. Pohle, in Potsdam, Junker⸗ straße 28, Hof, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Averdunk, klagt gegen ihren Ehemann, den Steinsetzer. Richard Ebel, früher in Potsdam, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Potsdam auf den 12. Februar 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Potsdam, den 21. November 1914.
Frevgang, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[70318] Oeffentliche Zustellung.
Der Arbeiter Ernst Huhnfleisch in Rostock, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Kuntze, klagt gegen die Frau Auguste Huhnfleisch, geb. Gandra⸗ schefsky. früher in Rostock, unter der Be⸗ hauptung des Ehebruchs, auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Großberzoglich Mecklenburgischen Landgerichts in Rostock auf den 24. Februar 1915, “ 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Rostock, den 28. November 1914.
Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
[70462] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Maschinenfabrik Esterer Aktiengesellschaft in Altötting, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Dr. Taucher in Amberg, stellt gegen den Dampffäge⸗ werksbesitzer Hans Kraus von Neunburg v. W., nun unbekannten Aufenthalts, als Akzeptanten des auf ihn gezogenen Wechsels d. d. Neun burg, den 22. Juni 1914, Klage im Wechselprozesse mit dem Antrage, zu erkennen: I. Der Beklagte ist wechselmäßig schuldig, 648 ℳ 45 ₰ Hauptsache samt 6 % Zinsen daraus vom 28. Oktober 1914 ab, ferner 8ℳ 50 ₰ Auslagen, Provision und Zinsen bis 28. Oktober 1914 an Klägerin zu bezahlen; II. derselbe hat die Streitskosten zu tragen; III. das Urteil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die Sitzung der II. Zwilkammer des K. Landgerichts Amberg vom Mittwoch, den 27. Januar 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem Prozeßgericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Mit Beschluß vom 27. ds. Mts. wurde die öffentliche Zustellung bewilligt.
Amberg, den 30. November 1914.
Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts Amberg.
[70461] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Maschinenfabrik Esterer Aktiengesellschaft in Altötting, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Dr. Taucher in Amberg, stellt gegen den Dampfsäge⸗ werksbesitzer Hans Kraus von Neunburg v. W, nun unbekannten Aufenthalts, auf Grund der mit demselben abgeschlossenen
räge und Rechnungsaufstellung Klage zum Landgericht Amberg mit dem Antrage, zu erkennen: I. Der Beklagte ist schuldig, die liqutdierte Hauptsache zu 4000 ℳ samt 5 % Zinsen daraus vom 1. Januar 1914 ab an Klägerin zu be⸗ zahlen; II. derselbe hat die Streitskosten zu tragen; III. das Urteil wird gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreck⸗ bar erklärt. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die Sitzung der II. Zivil⸗ kammer des K. Landgerichts Amberg vom Mittwoch, den 27. Januar 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem Prozeßgericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Mit Beschluß vom 27. ds. Mts. wurde die öffentliche Zustellung bewilligt. Amberg, den 30. November 1914. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts Amberg.
[703231 Oeffentliche Zustellung. Der Legationsrat Eberhard Kracker von Schwartzenfeldt zu Berlin, Bendlerstr. 15, rozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Ju⸗ tizrat Dr. Benno Mühsam, Illch und Hans Rohde zu Berlin, Französischestr. 16, klagt gegen den belgischen Legations⸗ sekretär Adrien Nieuwenhuys, früher zu Berlin, Brückenallee 32, wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte, der von dem Kläger auf Grund des Vertrages vom 21. Juni 1912 eine Wohnung für den Jahresmietszins von 7000 ℳ gemietet, diesen Vertrag nicht aufgekündigt hat, demnach, da er den am 1. Oktober 1914 fällig gewesenen Mietszins im Betrage von 1750 ℳ nicht gezahlt habe, auch noch für den am 1. Januar 1915 fälligen Miets⸗ zins hafte, weil der Vertrag noch bis 1. April 1915 laufe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 1750 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 4. Oktober 1914 und weitere 1750 ℳ am 4. Januar 1915 zu zahlen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 30. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts I in Berlin, Grunerstraße, Zimmer 11—13, I. Stockwerk, auf den 25. Februar 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 26. November 1914. Funke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landaerichts I.
70321] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Hermann Wiesner in Charlottenburg, Stuttgarterplatz 1, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Justizrat Sluzewski in Berlin, Wallstr. 3, ladet die Société Anonyme Sosnowicer Gesell⸗ schaft für Kohlengruben, Erzge⸗ winnung und Hüttenbetrieb in Sosno⸗ wice (Russ. Polen), auch genannt: Société de Charbonnages Mines et Usines de Sosnowice von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 5. Kammer für Handels⸗ sachen des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, II. Stock, Saal 59/61, auf den 1. Februar 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Ge⸗ richte zugelassenen Rechtsanwalt als Pro⸗ zeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. 49 0. 195 14. “
Verlin, den 28. November 1914.
Eggebrecht, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[70312] Oeffentliche Zustellung.
Der Schneidermeister Josef Smidek, Berlin, Wilhelmstr. 144 a, vertreten durch den Geschäftsleiter Wilhelm Jaedicke, bei dem Schutzverband des deutschen selb⸗ ständigen Schneidergewerbes und verwandter Berufe, E. V., Geschäftsstelle Berlin W. 9, Schellingstr. 3, klagt gegen den Kaufmann Ludwig Brune, zuletzt in Berlin, Blumeshof 7, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte ihm für gelieferte Herren⸗ garderobe den Betrag von 150 ℳ ver⸗ schulde, gegen den Beklagten in Höhe dieses Betrages einen Arrest ausgebracht und auf Grund dieses Arrestes der Klage⸗ betrag hinterlegt worden sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, in die Auszahlung der bei der Kasse der Königlichen Ministerial⸗Militär⸗ und Bau⸗ kommission unter dem Aktenzeichen S. 299. 12. auf Grund des Arrestbefehls des Kgl. Amtsgerichts Berlin⸗Schöneberg vom 20. Januar 1912 hinterlegten 150 ℳ nebst den aufgelaufenen Depositalzinsen an den Kläger zu willigen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abt. 8, in Berlin, Neue Friedrichstraße 15, I. Stockwerk, Zimmer 253 — 255, auf den 18. Januar 1915, Vormittags 10 Uhr, geladen.
Berlin, den 24. November 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen
Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 8.
[70311] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Harry Goldschmidts Möbel⸗ halle Inh. Max und Eduard Schweitzer in Berlin S., Oranienstraße 59, klagt gegen das Fräulein Elisabeth Grützner, fruͤher in Berlin, Falckensteinstraße 38, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sie der Beklagten laut
Lieferungsver
Vertrag vom 4. Februar er. Möbel auf
zahlung verkauf
an Raten rückständig seien, mit dem An⸗ trage auf kostenpflichtige und vorläufig vollstreckoare Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von 60 ℳ Teilbetrag oder zur Herausgabe von 2 engl. Bettstellen Satin nußb. mit Stuhl u. 3 teil. Aufl., 1 Nachttisch mit Marmor, eine Wasch⸗ kommode mit Marmor und Spiegel und 2 Stühlen und noch zur Zahlung von 4 ℳ. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abtetlung 22, Neue Friedrichstraße 13/14, I. Stockwerk, Zimmer 174/176, auf den 26. Februar 1915, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen.
Berlin, den 28. November 19141.
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[70313] Oeffentliche Zustellung.
Der Buchhändler Paul Lehmann, Berlin, Französischestr. 33a, Prozeßbevoll⸗ mäͤchtigte: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Dienstag und Dr. Paul Dienstag in Berlin W. 8, Mohrenstr. 13/14, klagt gegen den Dr. Nischimura, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, früher in Berlin⸗ Schöneberg, Gleditschstr. 5 bei Ziemer, auf Grund der Behauptung, daß der Be⸗ klagte ihm für gelieferte Bücher den Be⸗ trag von 164,35 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 2. Mai d. Js. schulde, mit dem An⸗ trag, den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen: 1) an den Kläger 164,35 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 2. Mai 1914, zu zahlen, 2) das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären, 3) den Beklagten die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten in der Arrestsache gleichen Rubrums des Kgl. Amtsgerichts Berlin⸗Schöneberg 30. H. 44. 1914 aufzuerlegen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗Schöneberg, Grune⸗ waldstraße 66/67, auf den 30. Dezember 1914, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 43 1, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. — Aktenz. 30. C. 1196. 1914. 88 aeg;.as g nans den 16. November
Alberts, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[70314] Oeffentliche Zustellung. Der Regierungsbaumeister M. Loewe in Charlottenburg, Olivaerpiatz 8, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Todtenkopf in Charlottenburg, Kantstraße 19, klagt gegen die unverehelichten Berta und Gerti Truswell, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Charlottenburg, Bismarck⸗ straße 106, unter der Behauptung, daß ihm die Beklagten für die in seinem Hause gemietete Wohnung die Miete für die Zeit vom 1. November 1914 bis 30. April 1915 schulden, mit dem Antrage auf vor⸗ läufig vollstreckbare Verurteilung der Be⸗ klagten zur Zahlung von 166,70 ℳ nebst 4 % Zmsen seit 1. Dezember 1914 sowie zur Zahlung von je 83,35 ℳ am 1. Ja⸗ nuar, 1. Februar und 1. März 1915 nebst 4 % Zinsen seit dem Zahlungstage. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgericht in Charlottenburg am Amts⸗ gerichtsplatz auf den 22. Januar 1915, Vormittags 9 Uhr, im Zimmer 55, II, geladen. Charlottenburg, den 28. November
1914 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[70315] Oeffentliche Zustellung.
Frau Dr. Eugen Dinkelacker zu Ham⸗ burg, Esplanade 10, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte J. Alexander, Piza u. F. Alexander zu Hamburg, klagt gegen die Canadian Pacisic Railway Company, vertreten durch ihren Vor⸗ stand zu London, mit dem Antrage, die Beklagte zu verurteilen: 1) ℳ 2500,— nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1914 sofort, 2) ℳ 2500,— nebst 4 % Zinsen seit dem 2. Januar 1915 am 2. Januar 1915, 3) ℳ 2500,— nebst 4 % Zinsen seit dem 1. April 1915 am 1. April 1915, 4) ℳ 2500,— nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Juli 1915 am 1. Juli 1915 zu zahlen, 5) die Kosten des Rechtsstreits einschließlich der Kosten des mit Antrag vom 19. Ok⸗ tober 1914 beim Prozeßgericht beantragten Arrestes zu tragen, auch das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die Klägerin hat ausgeführt: Sie habe der Belklagten Räume im Grundstück Alsterdamm 8 zum Preise von jährlich ℳ 10 000,—, zahlbar in vierteljährlichen Raten von ℳ 2500,— im voraus am ersten Werktage eines jeden Kalendervierteljahres für die Zeit vom 1. Juli 1910 bis 30. September 1915 vermietet und verlange Zahlung der auf Grund des Mietvertrages am 1. Oktober 1914 fällig gewesenen und bis zum 1. Juli 1915 fällig werdenden Mieteraten von je ℳ 2500,— nebst Verzugszinsen. Die Vorausklage wegen der später fällig werdenden Miete sei infolge des mit England bestehenden Kriiegszustandes gerechtfertigt. Die Zuständigkeit des an⸗ gerufenen Gerichts sei vereinbart. Die Beklagte wird zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Amts⸗ gericht in Zivilabteilung III, Ieviliustizge äude, Stevekingplatz, Erd⸗ geschoß, Zimmer Nr. 103, auf Dienstag, den 19. Januar 1915, Vormittags 9 ¾ Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekaunt gemacht.
Hamburg, den 27. November 1914.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
dgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. 1 Der Kapitän Hugo Witt, mburg, vertreten durch Rechtsanwälte Dres. Ahrens und Lappenberg, Hamburg, klagt gegen die englische Handelsgesellschaft The „Star Life Assurance Society, London E. C., Moorgate Street 32, aus einem Lebens⸗ versicherungsvertrage, mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig und gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, dem Kläger 11 483 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 6. September 1914 zu bezahlen und der Beklagten auch die Kosten des Arrestverfahrens H. VI. 579/1914 aufzuerlegen. Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts streits vor die Kammer VI für Handels sachen des Landgerichts Hamburg (Zivil⸗ justizgebäude, Sievekingplatz. Vorderflügel, 2. Obergeschoß) auf den 21. Januar 1915, “ 9 ½ Uhr, mit de Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 28. November 1914. Der Gerichtsschreiber des Landgerichis.
[70458] Oeffentliche Zustellung. 1
Der Häusler Urban Nawrath in Ruderswald — Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Weyrauch in Hultschin — klagt gegen den am 29. November 1869 zu Ruderswald geborenen Gelegenheits⸗ arbeiter Franz Sedlaczek, z. Zt. un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß die auf Blatt 6 Ruders⸗ wald in Abteilung III Nr. 5 für Hedwig Sedlaczek, geborene Gortoll, deren Erben Beklagter geworden ist, eingetragene Hypo⸗ thet von 1324,43 ℳ bezahlt ist, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, in die Löschung der besagten Post zu willigen die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Hultschin auf den 12. Januar 1915, Vor⸗ mittags 9 Uhr, geladen. Hultschin, den 28. November 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[70459] Oeffentliche Zustellung. b Der Spediteur Adolf Imbach in Skal⸗ mierzyce, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Milttscher in Ostrowo, klagt gegen die Firma Leder und Mazur, früher in Kalisch — Rußland —, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte mit dem Kläger derart in Geschäftsverbindung gestanden habe, daß Kläger als Spediteur Frachten und Zölle sowie Standgelder der für die Beklagte hestimmten Waren verauslagte und die Waren weiter beförderte, und daß aus dieser Geschäftsverbindung die Beklagte dem Kläger noch 8595,73 ℳ verschulde, mit dem Antrage, die Beklagte zu verurteilen, 1) an den Kläger 8595,73 ℳ — in Worten: Achttausend Fünfhundert Fünf⸗ undneunzig Mark auch 73 ₰ — nebst 5 % Zinsen seit dem 15. Juni 1914 zu zahlen, 2) darin zu willigen, daß die beim Königlichen Amtsgericht Ostrowo vom Gerichtsvollzieher Weidner in Ostrowo am 27. Juli 1914 zum Aktenzeichen I. H. L. 76/14 hinterlegten 825 ℳ nebst aufgelaufenen Hinterlegungszinsen an den Kläger in An⸗ rechnung auf die zu 1 bezeichnete Urteils⸗ forderung ausgezahlt wird, 3) die Kosten des Rechtsstreits, einschließlich derjenigen des Arrestverfahrens 4 G. 12/14 des König⸗ lichen Amtsgerichts Ostrowo, zu zahlen, 4) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Klägerin ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Köntglichen Landgerichts in Ostrowo auf den 17. Fe⸗ bruar 1915, Vormittags 9 Uhr,
bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. Ostrowo, den 26. November 1914 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[70316] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann F. C. C. Steuber in
gegen die nachfolgenden italienischen Ar⸗ beiter: Joseph Callegari, August Covolo,
Covolo, Vonato Covolo, Wittorie Manfroi, Dommico Tolossig, Constante Colusse, Luigi Tonet, Remigio Tonet, Giovanni Tonet, Anton De Martini, Ernst De Carli, Virfine Dall⸗Arme⸗
Augusto De Carli, Canton Covolo, Antonio Murari, Adone Dall⸗Nogare,
wöhren, wegen einer Forderung von 94,24 ℳ für
lung von 94 ℳ 24 ₰ zu verurteilen.
Verhandlung des Rechtsstrelts vor dem bestimmt auf Freitag,
1915, Vormittags 10 uUhr. Zu
Wiedenfahl, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Böttcher in Stadthagen, klagt
line, Antonia Nol, Anton De Castel,
gelieferte Waren, mit dem Antrage, die Beklagten als Gesamtschuldner zur Zah⸗ nebst 4 % Zinsen seit dem 27. August 1914 kostenpflichtig und durch vorläufig vollstreckbares Urteil Termin zur mündlichen
mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu
Angela Bonati, Victro Covolo, Anton
Antonio Vol, Umberto Beluto, Emilio Meneglimi, Ernesta Zancanara, Altilio Martinella, sämtlich früher in Niedet⸗
jetzt unbekannten Aufenthalts,
Fürstlichen Amtsgericht Stadthagen ist den 8. Januar