1. Untersuchungssachen.
—
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschafts 7. Niederlassung ꝛc.
.
von Rechtsanwälten.
8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versich
9. Bankausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
1) Untersuchungssachen.
[76767] Steckbrief.
Der Reservist Emil Delle (10. Komp. J.⸗R. 218), geb. am 23. 8. 1885 zu Mellingen (Weimar), welcher sich ver⸗ borgen hält, ist wegen Achtungsverletzung und Gehorsameverweigerung festzunehmen v. der nächsten Militärbehörde zuzuführen.
Ers.⸗Batl. J.⸗R. 158 Paderborn.
[76757] Steckbrief.
Gegen den unten beschriebenen Husaren Heinrich Gustav Reinhardt, 3. Hus.⸗ Regts. Nr. 8, welcher flüchtig ist, ist die Unkersuchungshaft wegen Fahnenflucht, be⸗ gangen im Felde, verhängt. Es wird er⸗ sucht, denselben zu verhaften und an die nächste Militärbehörde abzuliefern sowie zu den hiesigen Akten III Nr. 46/14 sofort Mitteilung zu machen. Ferner wird er⸗ sucht, von der Wiederergreifung dem Husarenregiment Nr. 8, Paderborn, Nach⸗ richt zu geben.
Piontek, den 17. Dezember 1914.
Königliches Gericht
der 9. Kavallerie⸗Dlylsion.
Beschreibung: Alter: 20 Jahre, Größe 1 m 64 cm, Statur: untersetzt, Haare: dunkelblond, Augen: ?, Nase: gewöhnlich, Mund: gewöhnlich, Bart: Schnurrbart, Gesicht: rund, Gesichtsfarbe: gesund, Sprache: deutsch. Besondere Kennzeichen: WVier falsche Zähne im Oberkiefer, Kleidung: Feldgraue Husarenuniform.
[76771] Steckbrief.
Gegen den unten beschriebenen Wehr⸗ mann Wiadislaus Robinski, 3. Komp Ers.⸗Btl. Res.⸗Inf⸗Regt. 46, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungzhaft wegen Fahnenflucht verhängt. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und in das Gerichtsgefängnis Posen, Mühlenstraße 1, oder an die nächste Militärbehörde zum Weitertransport hierher abzuliefern.
Posen, den 20. Dezember 1914
xöö Posen.
Der Gerichtsherr:
1 i. V.: v. Schwerin. Beeschreibung: Alter 37 Jahre, Statur: mittlere Größe, Haare: blond, Gesicht: fahl, Sprache: deutsch und polnisch, Nase: stumpf, Bart: rotblond, gestutzt
Besondere Kennzeichen: fehlerhafte Zähne.
[76775] Steckbrief.
Gegen die unten Beschriebenen, welche flüchtig sind, ist die Untersuchungshaft wegen unerlaubter Entfernung (§ 9 b des Ges. v. 4. 6. 1851), begangen in Carow, Kreis Regenwalde, am 13. Dezember 1914, am 16. Dezember 1914 verhängt. E⸗ wird ersucht, dieselben zu verhaften und in das nächste Gerichtsgefängnis abzuliefern sowie zu den hiesigen Akten E. R. Nr. 178/14 sofort Mitteilung zu machen.
I. Personalbeschreibung. Familienname Ros, Vornamen: Wojciech, Stand und Gewerbe: Schnitter, anscheinendes Alter: 22 Jabre alt, geboren zu Tarnowskti, Kreis Konin, Russisch⸗Polen, letzter Auf⸗ enthalt: Carow, Kreis Regenwalde, jetziger Ausenthalt: Unbekannt, wollte nach Star⸗ gard in Pommern, Gestalt: mittel, ge⸗ drungen, Haar: hellvlond, gekräuselt, Bart: klein, blond, Gesicht: rund. Auge: blau, Bekleidung: dunkelgraues Jacket, ge⸗ streifte schwarze Hosen, kurze Stiefel.
II. Personalbeschreibung. Familienname: Starkowski, Vornamen: Oskar, Stand und Gewerbe: Schnitter, geboren: 1881 zu Latsch, Russisch⸗Polen, letzter Auf⸗ enzhalt: Carow, Kreis Regenwalde, Auf⸗ enkhalt: unbekannt, hatte Erlaubnisschein für Labes, Haar: dunkelschwarz, Bart: stark, schwarz, Gesicht: dunkelbraun, zigeunermäßig, rund, Auge: dunkelbraun, Sprache: fli ßend deutsch, außer russisch Besondere Kennzeichen: Kopfnarbe auf der linken Seite, auffallend gute Manieren, Bekleidung: Sommeranzug, schwarz⸗weiß punktiert, wahrscheinlich lange Stiefel.
Stettin, den 16 Dezember 1914. Kriegsgericht des Kriegszustandes Stettin.
[76772] Steckbrief. Gegen den unsen Beschriebenen, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen unerlaubter Entfernung (§ 9 b des Ges v. 4. 6.1851), begangen in Uchtenhagen D. bei Stargard in Pommern am 6. Dezember 1914, am 16. Dezember 1914 verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das nächste Gerichtsgefängnis ab⸗ zuliefern sowie zu den hiesigen Akten E. R. Nr. 175/14 sofort Mitteilung zu machen. Personalbeschreibung: Familienname: Nlekocki, Vorname: Michal, Stand Wund Gewerbe: Schnitter, anscheinendes Alter: 43 Jahre, geboren in Russisch len, letzter Avsentkalt⸗ Uchtenhagen D. Stargard in Pommern, jetziger Auf⸗ enthalt: unbekannt, Gestalt: mittel. Haare: Hond, Gesicht: rund, Augen: blau, Sprache: außer rusfisch⸗polnisch ziemlich gut deutsch. Stettin, den 16. Dezember 1914. Kriegsgericht des Kriegszustandes Stetlin.
74] Steckbrief. die unten Beschriebene, welche ist, ist die Untersuchungshaft wegen ens der J 28 8 84 v 4. 6. 1851), begangen in ß Kallies, 88 22 — 1913, 17. Dezember 19 ver gs wird ers dieselbe zu & und das nächste Gerichtsgefängnis abzu⸗
liefern sowie zu den hiesigen Akten E. R. Nr. 181/14 sofort Mitteilung zu machen.
.eee Familienname: Ding, geborene Krzyzanowska. Vor⸗ name: Tekla. Stand und Gewerbe: Schnitterin. Geboren am 11./23. Sep⸗ tember 1882 zu Odechowiec, Kreis Radom, Russisch Polen. Letzter Aufenthalt: S2 Kallies, Kreis Dramburg. Jetziger Auf⸗ enthalt: unbekannt, hatte Fahrkarte nach Stargard in Pomm. gekauft. Gestalt: mittel. Haare: dunkel. Gesicht: rund. Augen: grau.
Stettin, den 17. Dezember 1914. Kriegsgericht des Kriegszustandes Stettin.
[76776] Steckbrief.
Gegen die unten Beschriebenen, welche flüchtig sind, ist wegen unerlaubter Ent. fernung (§ 9b des Ges. v. 4. 6. 1851), begangen in Warnitz, Kreis Pprtß, im De zember 1914, am 18. Dezember 1914 die Untersuchungshaft verhängt. Es wird ersucht, dieselben zu verhaften und in das nächste Gerichtsgefängnis abzuliefern sowie zu den hiesigen Akten E. R. Nr. 193/14 sofort Mitteilung zu machen.
I. Personalbeschreibung. Familienname: Szymanska, geborene Skowronska, Vor⸗ name: Viktorya, Stand und Gewerbe: Schnitterin, anscheinendes Alter: 33 Jahre alt, geboren zu Bochlewo, Kreis Slupca, Russisch Polen, letzter Aufenthalt: Warnitz, Kreis Pvritz, jetziger Aufenthalt: unbe⸗ kannt, Größe: mittel, Gesicht: rund, Haare: blond, Augen: blau.
II. Personalbeschreibung. Familienname: Skowronski, Vorname: Wicenty, Stand und Gewerbe: Schnitter, an⸗ scheinendes Alter: 14 Jahre alt, geboren zu Jablacka, Kreis Slupca, Russisch Polen, letzter Aufenthalt: Warnitz, Kreis Pyritz, jetziger Aufenthalt: unbekannt, Statur: klein, Haare: hellblond, Gesicht: oval, Augen: grau.
Stettin, den 18. Dezember 1914.
Kriegsgericht des Krieszustandes Stettin.
[76777] Steckbrief.
Gegen die unten Beschriebenen, welche flüchtig sind, ist die Untersuchungshaft wegen unerlaubter Entfernung (§ 9 b des Ges. v. 4. 6. 1851), begangen in Sassen⸗ burg bei Stargard in Pommern am 15 Dezember 1914, am 21. Dezember 1914 verhängt. Es wird ersucht, dieselben zu verhaften und in das nächste Gerichts⸗ efängnis abzuliefern sowie zu den hiesigen
kten E R. Nr. 198/14 sofort Mitteilung zu machen.
I. Personalbeschreibung. Familienname: Wolicki, Vorname: Valentin, Stand und Gewerbe: Schnitter, geboren am 14. Februar 1894 zu Blizanow, Russisch Poien, Gestalt: mittel, Haar: schwarz, Gesicht oval, Augen: grau.
II. Personalbeschreibung. Familienname: Zimack, Vorname: Wladislaus, Stand und Gewerbe: Schnitter, geboren am 15 Juli 1895 in Zelaza, Russisch Polen, Gestalt: groß, Gesicht: oval, Augen: blau, Haare: blond.
III. Personalbeschreibung. Familien⸗ name: Sinska, Vorname: Antonia, Stand und Gewerbe: Schnitterin, an⸗ scheinendes Alter: 50 Jahre alt, Geburts⸗ ort: unbekannt, Gestalt: klein, Gesicht: rund, Augen: blau, Haare: dunkelblond.
IV. Personalbeschreibung. Familien⸗ name: Autkiewicz. Vorname: Jan, Stand und Gewerbe: Schnitter, anscheinendes Alter: 21 Jahre alt, geboren zu Gosciszki. barak, Kreis Mlawa, Russisch Polen, Gestalt: mittel, Gesicht: oval, Augen: blau, Haare: blond.
V. Personalbeschreibung. Familienname: Jasnowski. Vorname: Josef, Stand und Gewerbe: Schnitter, anscheinendes Alter: 20 Jahre alt, geboren zu Wrublina, Kreis Konin, Russisch Polen, Gestalt: mittel, Gesicht: oval, Augen: grau, Haare: dunkelblond.
VI. Personalbeschreibung. Familien⸗ name: Bazela, Vorname: Wladyslawa,
tand und Gewerbe: Schnitterin, an⸗ scheinendes Alter: 20 Jahre alt, geboren zu Tuliszkow, Kreis Konin, Russisch Polen, Gestalt: mittel, Gesicht: rund, Augen: grau, Haare: dunkelblond. Zu 1 bis VI zuletzt in Sassenburg bei Stargard in Pommern, jetzt unbekannten Aufenthalts.
Stettin, den 21 Dezember 1914. Kriegsgericht des Kriegszustandes Stettin.
Ich bestätige, daß das in den beifolgenden, Mir vom Präsidenten des Reichsmilitär⸗ gerichts eingereichten Akten befindliche kriegsgerichtliche Urteil vom 12. August 1914 wider den Leutnant Wilhelm v. Heyder der Landwehrinfanterie 1. Auf⸗ gebots (Ratibor) rechtskräftig geworden ist. Das Urteil ist zu vollstrecken.
Großes Hauptquartier, den 7. Ok⸗
tober 1914. Wilhelm. An das stellvertretende Generalkommando des VI. Armeekorps. [76770] [76769]
In der Untersuchungssache gegen den Kanonier Julius Heinrich Beauquel der 2. Batt. Reservefeldart. Regte. 14, früher 4. Batt. Feldart.⸗Regts. 58, wegen Fahnen⸗ flucht im Felde, wird auf Grund der 95 69 ff. des Milnärstrafgesetzbuchs sowie der 65 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fabnenflüchtig erklärt. 1b
Brutzéeres b. Laon, den 15. 12,. 1914.
Königliches Gericht der 14. Reservedivision.
[76766) Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den
Karl Runkel II. Rekrutendepot rs.⸗Batl. Pionier 7, wegen Fahnenflucht,
wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗
St.⸗G.⸗B. sowie der §9 356, 360 der
M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch
für fahnenflüchtig erklärt.
Cöln, den 22. Dezember 1914.
[76782] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung.
Matrosen Karl Friedrich Potschkat der 3. Komp. I. Matrosendivision, geboren am 17. März 1892 zu Tilsit, wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz,uchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsord⸗ nung der Beschuldigte hierdurch für fahnen⸗ flüchtig erklärt und sein im Deutschen befindliches Vermögen mit Beschlag elegt.
Kiel, den 23. Dezember 1914.
Gericht der IJ. Marineinspektion.
[76780] ZEEEEE In der ÜUntersuchungssache gegen den Musketier Josef August Gaudel der 11. Komp. Inf.⸗Regts. 171, geboren am 16. 12. 1892 zu Diedolshausen, Kreis Rappoltsweiler, Elsaß⸗Lothringen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt. D. St.⸗Qu. Menin, den 22. 12. 1914. Gericht der 39. Inf.⸗Division.
[76755] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen 1) den Musketier der Landwehr I Mathias Weber vom Landwehrbezirk Metz, geb. 26. 3. 1882 zu Metz, 2) den Kanonier der Reserve Maria Josef Gustav Albert vom Land⸗ wehrbezirk Metz, geb. 18. 6. 1891 zu Metz, wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstraf⸗
die Beschuldigten hierdurch für ahnenflüchtig erklärt.
Metz, den 22. 12. 1914.
Gericht der Landwehr⸗Inspektion.
[76781] Fahnenfluchtserklärung
und Vermögensbeschlagnahme.
In der Untersuchungssache gegen den am 12 10. 1883 zu Barenbach, Bezirks⸗ amts Molsheim in Elsaß⸗Lothringen ge⸗ borenen Arbeiter Georg Heck, zurzeit Wehrmann der 9. Komp. Ref.⸗Regmts. Nr. 99, wegen Fahnenflucht, wird der Beschuldite auf Grund der §§ 69 ff. M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. für fahnenflüchtig erklärz und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.
Miraumont, den 18. Dezember 1914.
Gericht der 26. Res.⸗Division.
Der Gerichtsherr: Flarland, Frhr. von Soden. Kriegsgerichtsrat.
[76756] Fahnenfluchtserklärung
und Beschlagnahmeverfügung.
In der Untersuchungssache gegen den Gefreiten Leo Schmitt von der 3. Komp. Ersatzbatl. Landw.⸗Inf.⸗Regts. Nr. 110, geb. am 15. 8. 83 in Ensisheim, Kreis Gebweiler i. E., wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstraf⸗ esetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Miülitäͤrstrafterichtsordnung der Beschul⸗ digte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.
Neudreisach, den 21. 12. 1914.
Kommandanturgericht.
K. Staatsanwaltschaft Rottweil. Durch Beschluß der Strafkammer des K. Landgerichts Rottweil vom 19. De⸗ zember 1914 ist das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des der Verletzung der Wehrpflicht angeschuldigten Militär⸗ pflichtigen Wilhelm Graf, geb. in Dotten⸗ weiler, Gde. Sterneck, O.⸗A. Sulz, am 4. Juli 1892, zuletzt wohnhaft in Dotten⸗ weiler, auf Grund des § 140 St.⸗G.⸗B. und der §§ 326 und 480 St.⸗P.⸗O. mit Beschlag belegt worden. Verfügungen, welche von dem Angeschuldigten über sein mit Beschlag belegtes Vermögen nach dieser Veröffentlichung vorgenommen w sind der Staatskasse gegenüber nichtig.
en 23. Dezember 1914. [76772]
Gerichtsassessor Dr. Schwabacher.
[76764] Fahnenfluchtserklärung.
In der veeee. Ser. gegen den zur Verfügung der Ersatzbehörden ent⸗ lassenen Karl Alfred Gerber, geboren 17. 8. 1885, Schlosser, zutetzt wohnhaft in Fegersheim, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschul⸗ digte bierdurch für fahnenflüchtig erklärt. 1 i. Eis., den 18. Dezember
Gericht der Landwehrinspeklion.
[76763] erea -xick.
In der Untersuchungssache gegen den Krankenträger Mathias Grünewald der Sanitätskomp. Nr. 1 XVI. Armeekorp’, geboren 21. 9. 1864 zu Burbach, wegen Fahnenflucht, wird die unter dem 24. Septbr. 1914 erlassene Fahnenfluchtserklärung hier⸗ mit aufgehoben. “
Im Felde, den 23. 12. 1914.
Gericht der 33. Inf.⸗Division,
wird aufgehoben. Berlin, den 18. Dezember 1914.
In der Untersuchungssache gegen den
[76759] „Die Beschlagnahmeverfügung des Ge⸗ richts der Gardekavalleriedivision vom 4. Januar 1902, durch welche das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Kanoniers Gustav Langer der Ariillerie⸗ munitionskolonne 2 des Ostasiatischen Expeditionskorps mit Beschlag belegt ist,
Das Gericht der Inspektion der immobilen Gardeinfanterie. . Der Gerichtherr: (L. S.) v. Görtz, Generalleutnant. Ebel, Kriegsgerichtsrat, k. A.
[76760] Verfügung. Die gegen den Matrosen Julius August Beeufeldt, 2. Abt. I. M.⸗D. 6. Komp., geb. am 30. 5.94 zu Flensburg, am 9. De⸗ zember 1914 erlassene, im Reichsanzeiger vom 15. Dezember 1914 Nr. 294 2 Bei⸗ lage veröffentlichte Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung werden auf⸗ gehoben. Kiel, den 22. Dezember 1914.
Gericht I Marineinspektion.
[76779) Bekanntmachung.
Die am 2. Oktober 1914 gegen den Torpedomatrosen II. Klasse snn 8 . mann Lilienthal erlassene Fahnenfluchts⸗ erklärung, veröffentlicht im Deutschen Reichsanzeiger vom 9. Oktober 1914, Nr. 258, erste Beilage, wird hiermit auf⸗ gehoben. .
Kiel, den 24. Dezember 1914.
Gericht der I. Marineinspektion.
[76765] Verfügung.
Die am 6. Dezember 1905 gegen den zur Disposition der Ersatzbehörden ent⸗ lassenen Matrosen Albert Poltrock er⸗ lassene Fahnenfluchtserklärung, veröffent⸗ licht im „Deutschen Reichsanzeiger“ vom 9. 12. 1905, Nr. 68 936, erste Beilage, wird hiermit aufgehoben.
Gericht der Landwehrinspektion Landau.
[76761]
Die in Nr. 227/1911 unter Nr. 55 606 erlassene Fahnenfluchtserklärung gegen den Pionier der Kraftfahrersatzabtlg. München Jatob Rützel, geb. 30. 10. 86 zu Wässern⸗ dorf, B.⸗A. Kitzingen, wird hiermit auf⸗ gehoben.
Miünchen, 23. Dezember 1914. K. Gericht der Landwehrinspektion München.
[76762] Verfügung
in der Untersuchungssache gegen den Unter⸗ offizier der Landwehr II. A. des Land⸗ wehrbezirks I Stuttgart, Eberhard Jo hannes Klein aus Weidach, Gemeinde Stetten, O.⸗A. Stuttgart, Reisenden, wegen Fahnenflucht: Die unterm 13. November 1914 gegen Klein erlassene Fahnenfluchts erklärung ꝛc. wird gem. § 3621 M.⸗St.⸗ G.⸗O. aufgehoben.
Stuttgart, den 22. Dezember 1914. Gericht der Landwehrinspektion.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[76661] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Birkenstraße 24, belegene, im Grundbuche von Moabit Band 42. Blatt Nr. 2056, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Rentiers Karl Schleise zu Berlin eingetragene Grundstück, bestehend aus: a. Vorderwohnhaus mit Seitenflügel links, besonderem Abtritt und unterkellertem Hof, b. Wohngebäude quer, am 23. Februar 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13/14, III (drittes Stockwerk), Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. Das Grundstück — Gemarkung Berlin, Kartenblatt 14 Parzelle 158/68 — ist nach Artikel 179 der Grundsteuermutterrolle 7 a 68 qm groß und unter Nr. 179 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nutzungswerte von 10 600 ℳ mit 408 ℳ Jahresbetrag zur Gebäudesteuer veranlagt. Nach dem Grundbuche ist das Grundstück 8 a 87 qm groß. Der Versteigerungs⸗ vermerk ist am 2. Dezember 1914 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 17. Dezember 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85 85 K. 161. 14/4.
[76662] Zwange zersteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 45 Blatt Nr. 1021 zur Zeit der des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Fuhrherrn Richard Puls in Berlin eingetragene Grundstück am 22. Februar 1915, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichte⸗ stelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Reinickendorferstraße 99, belegene Grundstück enthält a. Vorderwohnhaus mit Zwischenbau und Hofraum, b. Stall und Remisengebäude rechts, d. Stall und Re⸗ misengebäude quer und umfaßt die Trenn⸗ stücke Kartenblatt 22 Parzelle 1569/73 ꝛc. und 1568/73 von zusammen 10 aà 49 gm. Größe. Es ist in der Grundsteuermutter⸗
emisengebäude rechts, c. Stall und
unter Artikel 5399 und unter derselben Nummer in der Gebäudesteuerrolle des⸗ selben Bezirks mit einem jährlichen Nutzungswert von 9720 ℳ verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 8. De⸗ zember 1914 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 23. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abtetlung 6. 6. K. 194.14/3.
— P —
[76668] Aufgebot. 1
Der Architekt und Maurermeister Max Mathis, Breslau, Schwerinstr. 29, hat das Aufgebot des angeblich verloren ge⸗ gangenen Landesschuldscheins Nr. 043778. der Oldenburgischen Eisenbahnprämien⸗ anleihe von 1871 über 40 Taler be⸗ antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Juni 1915, Mittags 12 Uhr, vor dem Amtsgericht, Zimmer Nr. 16, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. F. 23/14. Oldenburg, 1914, Dezember 22. Großherzogliches Amtsgericht. Abt. I.
[76671] Das Kgl. Amtsgericht Regensburg hat mit Beschluß vom 21. Dezember 1914 folgendes Aufgebot erlassen: Angeblich ab⸗ handen gekommen ist der am 5. Juli 1910 von der Kgl. Filialbank in Regensburg der Taglöhnerswitwe Elise Dirmeier in Köfering unter H. K. Nr. 60 092 aus⸗ gestellte Bankschein über 250 ℳ. Auf Antrag der genannten Elise Dirmeier wird der derzeitige Inhaber dieses Bankscheins hiermit aufgefordert, seine Rechte hieran spätestens in dem hiermit auf Samstag, den 3. Juli 1915, Vormittags 9 Uhr, im Geschäftszimmer Nr. 50/I des Kgl. Amtsgerichts Regensburg anberaumten Termine anzumelden und die Urkunde vor⸗ zutragen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird. Regensburg, den 23. Dezember 1914. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Regensburg.
Zahlungssperre. 60 F. 202-203/14.-1-. Es ist das Aufgebot der nachstehenden, angeblich abhanden gekommenen Urkunden: 4 % ige Hypothekenpfandbriefe der Rheinisch Westsfälischen Bodenkreditbank in Cöln Serie XII Lit. C Nr. 10 367 und 10 368 über je 1000,— ℳ von der Witwe des Kaufmanns Hermann Fromm, Anna geb. Thiel, in Berlin, Magdeburgerstraße Nr. 17, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Dr. Welter I. in Cöln, bean⸗ tragt worden. Gemäß §§5, 1019, 1020 Z.⸗P.⸗O. wird der Ausstellerin, der Rhei⸗ nisch Westfälischen Bodenkreditbank in Cöln, verboten, an den Inhaber der ge⸗ nannten Papiere eine “ zu be⸗ wirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein auszugeben. Das Verbot findet auf die obenbezeichnete An⸗ tragstellerin keine Anwendung. 176667] Cöln, den 10. Dezember 1914. Königliches Amtsgericht. Abteilung 60.
[76448 Zahlungssperre.
Nachdem das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Kraftloserklärung des Landes⸗ schuldscheins Nr. 043 778 der Olden⸗ burgischen Eisenbahnprämienanleihe von 1871 über 40 Taler eingeleitet ist, wird dem Aussteller und den Zahlstellen ver⸗ boten, an den Inhaber des Papiers etne Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein herauszugeben. F. 23/14.
Oldenburg, 1914, Dezember 22.
Großherzogliches Amtsgericht. Abt.
[76665] Aufgebot.
Der von uns unterm 25. September 1909 auf das Leben des Landmessers und Ingenieurs Hubert Steffens in Hagen unter Nr. 160 028 auggefertigte Lebens⸗ versicherungsschein über ℳ 6000 ist ab⸗ handen gekommen. Wir fordern den⸗ jenigen, in dessen Besitz dieser Versiche⸗ rungsschein sich etwa befindet, hierdurch auf, sich innerhalb 2 Monaten bei uns zu melden, andernfalls der Versicherungs⸗ schein gemäß § 20 der in ihm abgedruckten Bedingungen für nichtig erklärt und durch eine Neuausfertigung ersetzt werden wird.
Lübeck, den 24. Dezember 1914.
Deutsche Lebensversicherungs⸗Gesellschaft
in Lübeck. Jul. Böttcher. Kaden
[76230]
Die Deutsche Volksbank Kattowitz (ein⸗ getragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht) in Kattowitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Hanraths in Rybnik, hat das Aufgebot bezüglich des von Emanuel Brauer in Kattowitz auf Johann Pollak in Rybnik gezogenen, von diesem angenommenen und von Brauer an die Order der Antragstellerin weitergegebenen, am 27. Januar 1914 fällig gewesenen Wechsels vom 27. November 1913 über 400 ℳ zum Zwecke der Kraftloserklärung des angeblich verloren gegangenen Wechsels beantragt. Der Inhaber des vorbezeichneten Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Juli 1915, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 32, anberaumten Aufgebots ermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls der Wechsel für kraftlos erklärt wird.
Rybnik, den 17. Dezember 1914.
rolle des Stadtgemeindebezirks Berlin
Königliches Amtsgericht.
zum Deut
XNo 304. 1.1.“
.Untersuchungssachen.
.Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. . Kommanditgesellschaften auf Aktien u.
Aktiengesellschaften.
eit
58 68
e Beilage chen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeige
Berlin, Dienstag, den 29. Dezember
ffentlicher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
1“
9. Bankausweise.
tsanwälten.
6. Erwerbs⸗ und Se⸗ enossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von cch 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
——
2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fundsachen, Zustellungen
[7666900 Aufgebot.
Der Kaufmann Lesser Fabian in Danzig, am Jakobstor 5/6, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Sachsenbaus in Danzig, hat das Aufgebot des angeblich verloren fecjangenen, am 8. Juni 1907 ausge⸗ stellten und am 8. September 1907 fällig gewesenen Wechsels über 3000 ℳ be⸗ antragt. Der Wechsel war von Frau Elisabeth Kureckt in Oliva ausgestellt, auf den Bäckermeister Wilhelm Sohn in Danzig, Fischmarkt 51, gezogen und von diesem atzeptiert. Durch Giro ist der Wechsel auf Antragsteller übergegangen und bei Fälligkeit von diesem protestiert. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 8. Juli 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neu⸗ garten 30, Zimmer 209, II. Stock, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Danzig, den 17. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht. Abt. 1.
[76675] Aufgebot. 5. F 6/14/1. Die Ehefrau Wilhelm Quack zu Rheydt, Tippweg 47, hat das Aufgebot des verloren gegangenen Hypothekenbriefs vom 26. September 1898 über die zu⸗ gunsten des Kornelius Küppers zu Rheydt im Grundbuche von Rheydt, Band 77 Artikel 3048 in Abteilung III unter Nr. 1 am 20. September 1898 eingetragene Hypothek von 900 — neunhundert — Mark für eine zu 4 % vom 20. S⸗ptember 1898 ab verzinsliche Darlehnsforderung beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 14. Juli 1915, Vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 20, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die rkunde vorzulegen, widrigenfalls die “ der Urkunde erfolgen ird. Rheydt, den 10. Dezember 1914. Königliches Amtsgericht. Straßmann.
[76673]
Das Herzogliche Amtsgericht Lutter a. Bböge. erließ heute folgendes Aufgebot. Auf Antrag der Herzoglichen Kammer,
irektion der Forsten. in Braunschweig werden, nachdem zwischen dieser einerseits und dem Böttcher Friedrich Rowold zu Wolfshagen andererseits die Ablösung der dem Genannten wegen seines Gehöfts Nr. ass. 118 zu Wolfshagen zustehenden Berechtigung zum Bezuge forstzinsfreien Bauholzes aus den Herzoglichen Forsten des vormaligen Kommunionharzes mittels Rezesses Nr. 23 449 vom 15./20. Oktober 1914, bestätigt am 17. November 1914, gegen eine Kapitalentschädigung von 295 ℳ — zweihundertfünfundneunzig Mark — nebst 4 % Zinsen, vom 28. September 1914 an gerechnet, vereinbart worden ist, alle dritten Beteiligten, welche auf diese Entschädigung Ansprüche zu haben ver⸗ meinen, damit aufgefordert, solche bei dem Ferhbige Amtsgerichte Lutter a. Bbge. pätestens in dem vor demselben auf den 2. März 1915, Morgens 11 Uhr, anberaumten, gleichzeitig zur Auszahlung des Ablösungskapitals bestimmten Auf⸗ gebotstermine anzumelden, widrigenfalls ihre Ansprüche ausgeschlossen werden und vollständige Befreiung der Herzoglichen Kammer rücksichtlich der Ansprüche Dritter auf die Kapitalentschädigung mit deren Auszahlung an den Berechtigten oder deren gerichtlichen Hinterlegung eintritt.
Lutter a. Bbge., den 12 Dezember 1914 Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amts⸗
gerichts: (Unterschrift), Registrator.
[766888 Aufgebot.
Der Pfleger Bürgermeister Johann Carl Hardt in Seulberg hat beantragt, die verschollenen 1) Anna Dorothea Pfeiffer, geb. am 20. März 1825 zu Seulberg, 2) Elisabetha Pfeiffer, geb am 14. April 1826 daselbst, 3) Johann Lorenz Pfeiffer, geb am 11. Februar 1828 da⸗ selbst, zuletzt wohnhaft in Amerika, für tot zu erklären. Die bezeichneten Ver⸗ schollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Juli 1915, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Bad Homburg v. d. H., den 19. De⸗ zember 1914.
Königliches Amtsgericht. Abt. 1.
Der Landwirt Benjamin Duttlinger in Grimmelshofen hat beantragt, die ver⸗ schollenen: 1) Innozenz Schreiber, ge⸗ boren am 27. Juli 1842 in Grimmels⸗ hofen, 2) Hermanna Schreiber, geboren am 29. November 1846 in Grimmels⸗ hofen, beide zuletzt wohnhaft in Grimmels⸗ hofen, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 30. September 1915, Nachmittaas 4 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Bonndorf, den 22. Derember 1914.
Gr. Amtsgericht. [76672]
[76680] Aufgebot. .
Der Gerichtsvollzieher kr. A., Kanzlei⸗ gehilfe Wilhelm Möller in Homberg, hat als gerichtlich bestellter Abwesenheitspfleger mit Genehmigung des Vormundschafts⸗ gerichts beantragt, die Verschollenen: a. Anna Elisabeth Lohr, Andreas Tochter, aus Singlis, geboren am 28. Oktober 1849, b. Christoph Lohr aus Singlis, geboren am 24. September 1828 als Sohn der Eheleute Ackermann Heinrich Lohr und Anna Elisabeth geb. Engemann, c. Anna Martha Flach aus Singlis, geboren am 28. Dezember 1849, d. Konrad Flach aus Singlis, gebocen am 17. April 1852, e. Christian Flach aus Singlis, geboren am 26. Januar 1855 — cbis e Kinder des Johann Adam Flach — für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufge⸗ fordert, sich spätestes in dem auf den 15. Juli 1915, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgehotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Aus kunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Vorken i. H., den 17. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht.
[76676] Aufgebot.
in Berlin, Potsdamerstr. 134, hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Zimmer⸗ meister Heinrich Friedrich Wilhelm Meyer, geboren am 31. Januar 1845 zu Mtsburg, zuletzt wohnhaft in Hannover, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 13. Juli 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Volgersweg Nr. 1, neues Justizgebäude, 1I. Stockwerk, Zim⸗ mer 368, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Hannover, den 23. Dezember 1914. Königliches Amtsgericht. 2
76678] Aufgebot.
Der Handelsmann Emanuel Frank in Laufersweiler hat beantragt, die ver⸗ schollenen Geschwister Elise und Karoline Frank aus Laufersweiler, zuletzt wohn⸗ haft in Amerika, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf den 15. Juli 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Lehen oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Kirchberg (Hunsrück), den 15. De⸗ zember 1914. Königliches Amtegericht.
[76666] Aufgebot.
Auf Antrag des Präsidenten Fr. Tes⸗ dorpf in Hamburg und des William Jürgensen daselbst, als Vollstrecker für 89 Benten und Ehefrau Testament vamens der unverehelichten Clara Schlich⸗ ting in Altona, wird ein Aufgekot dahmn erlassen: 1) Es wird der am 16. August 1853 in Lübeck geborene Thomas Wilhelm Schlichting hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Juli 1915, Vormittags 10 Uhr, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine hier zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung er⸗ folgen wird. 2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, aufge⸗ fordert, dem unterzeichneten Gerichte späte⸗ stens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. Lübeck, den 19. Dezember 1914.
Das Amtsgericht. Abteilung
Die Ehefrau Marie Meyer, geb. Schmidt, Z
[76685] Aufgebot.
Die Witwe Wilhelmine Westphal, ge⸗ borene Meyer, in Berlin S, Gräfestraße 36, vertreten durch den Rechtsanwalt Thie in Margonin, hat beantragt, ihren Sohn, den verschollenen Gustav Adolph West⸗ phal, geboren am 15. Februar 1862, zu⸗ letzt wohnhaft in Margonin, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 10. Juli 1915, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeschneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft erteilen können, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Margonin, den 25. November 1914.
Königliches Amtsgericht.
[76689] Aufgebot.
Der Schlosser Paul Schubhmacher in Berlin N. 65, Nazaretkirchstraße 41, hat beantragt, den am 24. Mat 1862 zu Memel geborenen Gustav Müller, zuletzt wohnhaft in Memel, für tot zu excklären. Der bezetchnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Juli 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 26, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Memel, den 16. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht.
[76696] Aufgebot.
Josef Zanger, Holzhauer in Aichhalden, hat die Todeserklärung seines am 22. De⸗ zember 1872 in Aichhalden, O. A. Obern⸗ dorf a N., geb, im Jahr 1887 von dort nach Amerika (Brookiyn) ausgewanderten Bruders Valentin Zanger beantragt. Es ergeht an den Verschollenen die Aufforde⸗ rung, sich spätestens in dem auf Freitag, den 9. Juli 1915, Nachmittags 3 Uhr, vor dem K. Amtsgericht hier an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Den 19. Dezember 1914.
Gerichtsschreiberei K. Amtsgerichts Oberndorf a. N. A.⸗G.⸗Sekr. Leibfried.
8 Aufgebot.
Wendelin Flaig, Bauer in Wald⸗ mössingen, als Abwesenbeitspfleger der Pauline Flaig, geb. am 29. August 1861 zu Waldmössingen, und Fridolin Munz, Bauer in Waldmössingen, als Abwesen⸗ heitspfleger des am 5. Dezember 1862 da⸗ selbst geborenen Josef Flaig, haben mit Genehmigung des Vormundschastsgerichts die Todeserklärung ihrer Mündel bean⸗ tragt. An die Verschollenen ergeht die Aufforderung, sich spätestens in dem auf Freitag, den 9. Juli 1915, Nach⸗ mittags 3 Uhr, vor dem K. Amtsgericht hier anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Aufschluß uͤber Leben oder Tod der Verschollenen geben können, aufge⸗ fordert, spätestens im Aufgehotatermin dem Gericht Anzeige zu machen. F. 201 & 202/14.
Gerichtsschreiberei K. Amtsgerichts.
Oberndorf a. N.
Den 23. Dezember 1914.
A.⸗G.⸗Sekr. Leibfried.
[76691] Aufgebot.
Die Ehefrau des Pächters Clemens Faste, Maria geb. Kröger, in Mintewede hat beantragt, die verschollene Maria Caro⸗ line Elisabeth Kröger, geb. am 4 Sep⸗ tember 1828, zuletzt wohnhaft in Wisbeck, für tot zu erklären. Die bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 9. Juli 1915, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Amtsgericht Vechta, den 22. Dezember 1914.
Am 11. Oktober 1914 verstarb hier die Witwe des Arztes Dr. med. Heinrich Kuops, Anna Maria geb Schumacher. Die bisher ermirtelten Erben, nämlich deren Nachkommen, haben die Erbschaft ausgeschlagen. Diejenigen, welche Erb⸗ rechte geltend machen wollen, werden auf⸗ gefordert, diese Rechte innerhalb drei Monaten von heute bei dem unterzeich⸗
[76697]
neten Nachlaßgericht zur Anmeldung zu
bringen, widrigenfalls nach Ablauf einer weiteren Frist von 3 Monaten die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der preußische Fiskus nicht vor⸗ handen ist. [76682] Aachen, den 21. Dezember 1914. Königl. Amtsgericht. 10.
[76677] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 22. Sep⸗ tember 1914 ist die verschollene Katharina Maria Haverland, geb. am 19. Oktober 1830 zu Westercappeln, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 1. Januar 1862 festgestellt. Da ein Erbe ihres Nachlasses bisher nicht ermittelt ist, werden diejenigen, welchen Erbrechte an dem Nach⸗ lasse zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 27. Februar 1915 bet dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der preußische Fiskus nicht vorhanden ist. Der reine Nachlaß beträgt etwa 85 ℳ.
Tecklenburg, den 19. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht.
[76695] Aufgebot. Der Rechtsanwalt Dr. Leo Stern zu Berlin Dircksenstr. 38, hat als Pfleger des Nachlasses des am 19. November 1913 in Berlin verstorbenen, zuletzt zu Berlin, Alte Jakobstraße 172 wohnhaft gewesenen Patent⸗ anwalts Heinrich Aderhold, Alleininhaber der Firma August Boese Nachf. Protze & Hasenbein zu Berlin, Hollmannstr. 6, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern be⸗ antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Heinrich Aderhold spätestens in dem auf den S. März 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 106/108, anberaumten Auf⸗ gebotstermine bei diesem Gericht anzu⸗ melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Be⸗ weisstücke sind in U schrift oder in Abschift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Berlin, den 17. Dezember 1914. Königliches “; Berlin⸗Mitte
[76670]„ Beschluß. Der Erbschein nach der am 7. Febr. 1911 in Gotha verstorbenen Karoline geb. Völker, wird für kraftlos erklärt. Gotha, den 28. November 1914. Herzogl. S. Amtsgericht. ee.“
[76690 8 1 8
Durch Ausschlußurteil vom 1. Dezember 1914 ist der am 15. Februar 1802 ge⸗ borene Tagelöhner Johann Jacob, zuletzt wohnhaft in Cartzin in Pomm., für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1870 festgestellt.
Bublin, den 1. Dezember 1914. 8
Königliches Amtsgericht.
[76687]
Durch Ausschlußurteil vom 16.
De⸗ zember 1914 ist der am 24 Jult 1832 in Troisdorf geborene Tagelöhner Johann Peter Dumm für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1903
festgestellt. Cöln⸗Mülheim am Rhein, den 18. Dezember 1914. Königliches Amtsgericht.
[766811 Ausschlußurteil. 3 F 4/14. 7. Im Namen des Fürsten!
In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung des verschollenen Adolf Oppermann hat das Fürstliche Amtsgericht in Corbach durch den Amtsrichter Opper für recht erkannt:
Der verschollene Adolf Oppermann, geboren am 25. April 1865 zu Dahl⸗ bausen bei Oberbrügge in Westfalen. zu⸗ letzt wohnhaft in Neukirchen (Waldeck), wird für tot erklärt. Als Zeitvunkt des Todes wird der 1. Januar 1908, Vor⸗ mittags 12 Uhr, festgestellt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlasse zu Last.
1 gi. Opper.
Verkündet am 16. Dezember 1914.
Degenhardt, Gertchts'chreider. Eingetragen in das am 23 Dezember 1914 ausgehängte Verzeichnis der ver⸗ kündeten und unterschriebenen ÜUrteile.
Degenhardt, Gerichtsschreiber.
— —
[76443]
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 18. Dezember 1914 ist der Oberhäuer Ludwig Julius Legutke, geboren am 10. Juli 1874 in Königshütte O. S, zuletzt in Antonienhütte wohnhaft, für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 1. Januar 1914, Vormitttags 12 Uhr, festgestellt.
Kattowitz, den 18. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht. 6. J. 7/14. 5.
76684] Durch Ausschlußurteil des unterzeich⸗ neten Gerichts vom 15. Dezember 1914 ist der am 27. Mai 1882 geborene, zuletzt in Ensdorf wohnhaft gewesene Matthias Stein für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1913 festgestellt. Saarlouis, den 15. Dezember 1914. Königliches Amtsgericht. 3. 3. F. 2/14.
[76237]1 Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 7. Dezember 1914 ist die Aktie Nr. 2138 des Stamm⸗ registers 69 B des Aktienvereins des zoologischen Gartens zu Berlin über 1000 ℳ für kraftlos erklärt worden.
Berlin, den 7. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Abteilung 84.
[76240) Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 7. Dezember 1914 ist der Anteilschein der Berliner Handelsgesellschaft Lit. K Nr. 88 723 über 1000 ℳ für kraftlos erklärt worden.
Verlin, den 7. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Abteilung 84.
[76239) Bekaunntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 7. De⸗ zember 1914 sind die Kommunalobligationen der 4 prozentigen Kommunalanleihe der Preußischen Zentral Bodenkredit Aktien gesellschaft vom Jahre 1908
Serie VIII Lit. B Nr. 301 über 3000 ℳ,
Serie XXIII Lit. C Nr. 8833 und 8834 über je 1000 ℳ,
Serie I. Lit. C Nr. 19834 und 19835 über je 1000 ℳ,
Serie LXIII Lit. C Nr. 24977 und 24978 über je 1000 ℳ,
Serie LXVIII Lit. C Nr. 27098 über 1000 ℳ,
Serie LII Lit. C Nr. 20675 über 1000 ℳ für kraftlos erklärt worden.
Berlin, den 7. Dezember 1914.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Abteilung 84.
sind die Obligationen Lit. E. Nr. 8364 9678 und 10404 der Eisenbahn Renten⸗
bank in Frankrurt a. M. über je 200 ℳ
für kraftios erklärt worden. 18 F. 36/14. Frankfurt a. M., den 22. Dezember 1914. Kgl. Amtsgericht. Abt. 18.
[76241] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil vom 7. Dezember 1914 sind die zu 4 % verzinslichen Hypo⸗
sthekenpfandbriefe der Preußischen Pfand⸗ briefbank zu Berlin, und zwar: P
Em. XXII Lit. C Nr. 2024 über 1000 ℳ, XXII Lit. C Nr. 2025 über 1000 ℳ, XXII Lit. C Nr. 2026 über 1000 ℳ, XXII Lit. C Nr. 2027 über 1000 ℳ,
Em XXII vit. C Nr. 2028 über 1000 ℳ, Fzm. XXII Lit. C Nr. 2029 über 1000 ℳ, XXII Lit. C Nr 2030 über 1000 ℳ, XXII Lit. C Nr. 2031 über 1000 ℳ, XXII Lit. C Nr. 2032 über 1000 ℳ, XX Lit. C Nr. 2128 über 1000 ℳ,
„Em. XX Lit. A Nr. 324 über 5000 ℳ
für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 7. Dezember 1914. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 21. Dezember 1914 ist der in Verlust geratene Mantel des vier⸗ prozentigen Pfandbriefs des Frankfurter E1““ in Frankfurt a. M. Serie 43 Lit. K Nr. 9904 über 1000 ℳ für kraftlos erklärt. 18 F 40/114.
a. M., den 22. Dezember
14. Königliches Amtsgericht. Abt. 18.
[76238] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil vom 7. 1914 ist der Wechsel vom 25. August 1913 über 300 ℳ, fällig am 5. Dezember 1913, ausgestellt von der Bernburger Mosaik⸗ Steindrüche Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu Bernburg, angenommen von dem Steinsetzmeister C. Heuer zu Berlin. Marienburgerstr. 26, für kraftlos erklärt worden. 1914.
Bertin. den 7. Königliches 1g Bekanntmachung.
rgSas Ausschlußurteil des unterzeichneten Amtsgerichts vom 18. Dezember 1914 sind