Wohlfahrtspflege.
b .
Der Ve rein Seemanns⸗Erholungshe m“ (e. V., Vor⸗ sitzender Admiral à la suite des Seeoffizierkorps von Holtzendorff) hat in seinem bei Klein Machnow im Grunewald gelegenen Heim „Kaiser Wilhelm⸗ und Kaiserin Auguste Viktoria⸗ Stiftung“ dauernd über 100 erholungsbedürftige Angehörige des Landheeres und der Flotte untergebracht. Die Nachfrage nach Stellen im Seemanns⸗Erholungsheim steigt von Tag zu Tag, da die Ver⸗ wundeten und Kranken, wenn sie aus der Lazarettbehandlung entlassen sind, in der Regel weiterer Kräftigung und Erholung unter ärzt⸗ licher Aussicht bedürfen, ehe sie ihren Truppenteilen wieder zugeführt werden können. Um nun den vielfachen Wünschen nach Aufnahme im Seemanns⸗Erholungsheim zu entsprechen, ist eine be⸗ deutende Erweiterung der Anlagen geplant. Der Verein „Seemanns⸗ Erholungsheim“ wendet sich daher auch seinerseits an den bewährten Opfersinn des deutschen Volkes und besonders an den der Berliner und Märker, deren Söhne neben den Angehörigen der Marine in erster Linie im Seemanns.⸗Erholungsheim finden. Geld⸗ spenden, auch in kleinen Berrägen, werden dankbar entgegengenommen. Man bittet, sie an das Geschäftszimmer des Vereins, Berlin W. 35, Schöneberger Ufer 30 I, zu richten.
Die Abteilung Berlin des Nationalen Frauendienstes hat zurzeit etwa 1000 Helferinnen für die verschiedensten Aufgaben sozialer Fürsorge eingestellt. In der Hauptsache sind die Mit⸗ arbeiterinnen in den 23 Hilfskommissionen des Nationalen Frauen⸗ dienstes fätig; sie übernehmen die Beratung der Familien, die durch den Krieg in Not geraten sind; sie werden zu den Ermittlungsbesuchen herangezogen, um die Lage der Bedürftigen zu prüfen; im Bureau⸗ dienst der Kommissionen ist ihnen die Führung der Statistik über die wöchentlich ausgegebenen Speifemarken und Lebensmittelscheine über⸗ tragen; ferner sind sie verantwortlich für die ständige Führung der Kartothek, die über alle vorkommenden Fälle angelegt ist. Ein größerer Teil der Helferinnen wird in den Berliner städtischen Brotkommissionen beschäftigt, einerseits für Innendienst, andererseits für die Besuche bei den Bäckern und Verwaltern, denen bei der Berechnung und Berteilung der Brotkarten Hilfe erwünscht ist. In den Beratungsstellen für Hausfrauen, die jetzt in den verschledenen Stadtteilen Berlins eröffnet wurden, sind vor allem die Mitarbei⸗ terinnen des Nationalen Frauendienstes tätig, die imstande sind, über kriegsgemäße Lebensweise aufklärend zu wirken. Für alle diese Ge⸗ biete kann der Nationale Frauendienst noch Helferinnen einstellen. Er fordert Frauen und Mädchen, die bereit sind, regelmäßig täglich oder mehrmals wöchentlich Vor⸗ oder Nachmittags Hilfsdienste zu leisten, zur Mitarbeit auf. In der Annahme, daß manche unter ihnen nach Ostern wieder über freie Zeit verfügen, die vorher durch Berufsausbildung oder andere Pflichten gebunden waren, und die während des Krieges sich gern in den Dienst sozialer Fürsorge stellen wollen, bittet er sie, sich zu ehrenamtlicher Tätigkeit schriftlich zu Nationaler Frauendienst, Hauptbureau, Berlin, Nollen⸗ orfplatz 3.
Verdingungen.
8 Der Zuschlag auf den von dem Verwaltungsressort der
Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven am 6. Februar 1915
verdungene Jahr’ sbedarf an Portlandzement für das Rechnungsjahr
— ist 5 Firma Rheinisch Westfälischer Zement⸗Verband in 0 n.
Theater und Musik.
Königliches Schauspielhaus.
„ Dr. Bruck veranstaltete gestern den ersten der schon vor längerer Zeit angekünderen Altdeutschen Abende. Man konnte gespannt sein, ob das Unternehmen, deutsche dramatische Werke vergangener Jahrhunderte wieder auf die Buͤhne zu dringen, nur literaturgeschicht⸗ liches Interesse erwecken, oder ob darüber hinaus sich eine lebendige Kunstwirkung einstellen würde. Dank der glücklichen Auswahl, die man getroffen, dank der verständnisvollen Spielleitung und vor allem des frischen Spiels aller Darsteller wurden die Zuschauer schnell in den Bann der alten, treuherzigen, schlichten aber gefühlsechten Kunst ge⸗ zogen, und der Abend brachte dem Königlichen Schauspielhaus einen unbestrittenen Erfolg. Eingeleitet wurde er durch Goethes anheimelndes Gedicht „Hans Sachsens poetische Sendung“. Herr Engels trug es ein⸗ drucksvoll vor und versetzte die Hörer damit zwanglos in die Gedanken⸗ und Stilwelt, die die dann aufgeführten Szenen erfüllte. Es wurden eine lehrhaft ernste Szene und zwei Schwänke von Hans Sachs sowie ein Scherzspiel von Andreas Gryphius geboten. Hans Sachs ist der Mehrzahl der Gebildeten ja mehr als ein literarischer Name. Wer nicht diese oder jene seiner Dichtungen kennt, der kennt doch des Mannes Wesen und Art aus dem Eindruck, den er auf Goethe ge⸗ macht, und aus dem Bild, das Richard Wagner von ihm schuf.
nichts mehr zu beschwichtigen ist.
Schlesier war die lange Nachwirkung nicht vergönnt, die der kernige, “ Nürnberger Meister ausübte. Das Scherzspiel „Die ge⸗ libte Dornrose“, das von ihm gestern geboten wurde, gewährt zwar keinen rechten Blick in das eigentliche Wesen der Gryphiusschen Dichtung, es paßt sich aber den Schwänken des Hans Sachs inhaltlich wie stilistisch trefflich an, und läßt zugleich doch das Unterschiedliche der beiden Poeten ahnen, zwischen deren Werken die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges liegen. Beide zeichnen mit einfachen, festen Strichen; ihren Gefühlen ist alles Problematische fremd; bei Gryphius aber mischt sich in den nicht mehr ungebrochen naiven Humor ein sentimentaler Zug. Eine gewisse Eintönigkeit lag insofern in der gestern gebotenen Zusammenstellung, als in den beiden Schwänken des Hans Sachs „Der fahrende Schüler im Paradies“ und „Der Roßdieb zu Fünsing“ ebenso wie in dem Scherz⸗ spiel des Gryphius es der „tumbe Bauer“ ist, auf dessen Kosten Humor und Spott sich gütlich tun. Die ernste, gedankentiefe Dichtung des Hans Sachs „Frau Wahrheyt will Niemand bherbergen“ gab für diese lustigen Schwänke einen gehaltvollen, nachdenklichen Auftakt und fand zudem noch einen hesonderen Widerhall in der Stimmung unserer Tage, in denen sich Frau Wahrheyt“ wieder so arg mißhandelt sieht. Von den. Mitspielenden ist nur Gutes zu berichten. Alle waren an ihrem Platz und keiner verfehlte in der Charakterisierung die festen, starken Linien, die diese holzschnittartigen Figuren ver⸗ langen. Besonders aber müssen Fräulein Thimig, Frau Conrad und Herr Vollmer genannt werden. Fräulein Thimig stellte die Frau Wahrheyt dar: eine hoheitsvolle Dulderin in zer⸗ schlissenem Gewande; bald mit stolzem Adel, bald mit inniger Demut um Gehör werbend und doch wissend, man werde sie wieder verstoßen, sobald man sie erkannt. Wie leuchtend verklärten sich ihre tragischen Züge, als sie am Schlusse von jenem Tage sprach, an dem sie unter den Menschen doch endlich unverfolgt als Herrscherin wandeln werde. Frau Conrad spielte im Schwank „Der fahrende Schüler im Paradies“ die Bäuerin mit unübertrefflich berzlicher Dummheit und in Der gelibten Dornrose“ die alie Wahrsagerin Salome mit urkomisch naiver Schlauheit und Vettelhaftigkeit. Herr Vollmer wußte als Ul von Frising den drei diebischen toll⸗ patschigen Fünsinger Bauern, in jeder Miene und Bewegung ein waschechter Roßdteb, den Widerpart zu halten, — und das will viel sagen, denn die Herren Mannstädt, Zimmerer und Eggeling boten drei klassische Bauerntypen. Das Zusammenspiel in allen Schwänken war frisch und lebensvoll. Der Spielleiter hatte der Auf⸗ führung auch einen sehr ansprechenden Rahmen verschafft. Die Schwänke spielten auf einer echten und rechten Dorfbühne, die auf musammengerollten Tonnen zwischen zwei mit ländlichen Kränzen um⸗ wundenen Maibäumen errichtet war. Die wenigen Gegenstände, deren man sonst noch bedurfte, wurden bei offener “ von bäuerischen Gehilfen auf die Bühne geschafft. Den Hintergrund bildete eine schlichte Dorflandschaft. Die Aufführung fand den herzlichen Beifall, den sie verdiente.
Kammerspiele des Deutschen Theaters.
Karl Schönherr, der Dichter von „Glaube und Heimat“, errang gestern mit seinem Drama in fünf Akten „Der Weibs⸗ teufel“ im Kammerspielhause einen starken Erfolg, der um so höher zu bewerten ist, als die Wirkung nur durch ganz schlichte dichterische Mittel, nicht durch theatralische Zutaten erzielt wurde. Träger der Handlung sind nur drei Personen: der Mann, sein Weib und ein junger Grenzjäger; die Umrisse der Handlung ergeben sich von selbst, wenn man hinzufügt, daß der Mann ältlich und gebrechlich, die Frau blühend und jung und der Grenzjäger ein härenhast kräftiger, im Leben wie in der Liebe noch unerfahrener Mann ist. Von seinem Vor⸗ gesetzten hat der Jäger den Auftrag erhalten, in der einsam gelegenen Behaufung des Ehepaares auszukundschaften, ob der Verdacht, daß dort geschmuggelte Waren verborgen werden, begründet sei. Anderer⸗ seits hat der tatsächlich den Schmugglern Hehlerdienste leistende Ehemann sein Weib überredet, den Grenzjäger durch ein erheucheltes Liebesspiel anzulocken, um ihn bei der ersten Vernachlässigung seiner Dienstpflicht in der Hand zu haben. Aber der Uebertluge, der mit der Schlauheit, die die Kraft der Schwächlinge bildet, das Spiel leicht gewinnen will, hat in seiner Rechnung einen Faktor außer acht gelassen: die Leidenschaft. In der Brust seiner Ehefrau ist der „Weibsteufel“ erwacht, ein rasender Sturm der Sinne, der durch Für ihre eigenen Zwecke trachtet sie nun die auch bei dem Grenzjäger entfachte Liebesleidenschaft zu heller Glut anzuschüren. Sie sucht ihn mit allen Mitteln der Weiberlist zu bewegen, ihren Mann auf unauffällige Weise zu beseitigen und sie dann selbst zu heiraten. In dem ehrlichen Menschen bäumt sich alles gegen diese Zumutung auf, und für immer will er das Haus der Versuchung und den Ort verlassen. Aber es zieht ihn doch noch einmal dahin zurück. Er findet das Ehepaar beisammen und läßt sich auf Bitten der Frau verleiten, einen Abschiedstrunk anzunehmen. Das Weib will nun noch ein letztes wagen; und das Teufelswerk gelingt. Da
Sie hetzt die beiden Männer sues geschickt geführte Stichelreden aufeinander; es kommt zu einem Kampf bis aufs Messer, in dem der schwächliche Ehemam, von des Grenzjägers Seitengewehr durchbohrt, sterbend zusammen⸗ bricht. Was tut's, daß der Jäger nun für sie verloren ist. Als wohlhabende Wittib wird sie sich bald einen anderen „Kraftlakl“ ein⸗ fangen, der ihr das bieten kann, was sie bisber entbehren mußte. — Was an dem neuen Schönherrschen Stücke fesselt, ist die Spannung, die nicht durch äußeres Geschehen, sondern durch die Entwicklung der Charaktere erzeugt wird; und diese sind meisterlich gezeichnet. Was verschääagt es da, daß auch einmal einige kurze Sätze im Selbstgespräch auftauchen, die doch nur, ohne daß man sie als Unnatur empfände, Klarheit über des Dichters Absicht bringen. Diese Absicht wurde auch durch eine meisterliche Darstellung völlig verwirklicht. Lucie Höflich hat in der weiblichen Hauptrolle ihrer stets anerkannten schauspielerischen Begabung diesmal das Höchste abgerungen; das war kein Spiel mehr, sondern Erleben. Um ihrer Leistung willen verlohnt es sich allein schon, die Aufführung zu be⸗ suchen. Den mißgestalteten Ehemann gab Max Pallenberg in der schlichten eindringlichen Art, deren er sich neuerdings unter Max Rein⸗ hardts straffer Regie befleißiat, und den Grenzjäger spielte Paul Hart⸗ mann kraftvoll, ehrlich und jähzornig, wie er wohl gedacht ist. Starker Beifall wurde dem Drama selbst und der überzeugenden Darstellung zuteil.
hinderlichen Gatten las werden.
Morgen, Donnerstag, wird im König lichen Opernhause „Aida“ aufgeführt. Die Amneris wird Frau Goetze, die Aida Frau Miekley⸗Kemp, den Radames Herr Robert Hutt vom Stadttheater in Frankfurt a. M., als Gast, den Amonasro Heir Bronsgeest, den Ramphis Herr Schwegler, den König Herr Bachmann singen. Dirigent ist der Generalmusikdirektor Blech.
Im Königlichen Schauspielhause wird morgen der „Alt⸗ deutsche Abend“ wiederholt. Auf Goethes Gedicht „Hans Sachsens poetische Sendung“ folgen drei Einakter von Hans Sachs, und zwar „Frau Wahrheyt“, „Der fahrende Schüler im Paradies“ und „Der Roßdieb zu Fünsing“. Den Schluß des Abends bildet „Die gelibte Dornrose’ von Gryphius. Beschäftigt sind die Damen Ressel, Pategg, Conrad, Heisler und die Herren Engels, Dr. Bruck, Vollmer, Patry, Vallentin, von Ledebur, Zimmerer, Mannstädt, Leffler und Eggeling. Spielleiter ist Dr. Bruck.
Die beiden nächsten Aufführungen von „Parsifal“ im Deutschen Opernhause finden am Sonntag, den 11. und am Dienstag, den 13. April, statt. Letztere ist die fünfzehnte Aufführung des Bühnenweihfestspiels auf der genannten Bühne.
In der Kaiser Wilhelm⸗Gedächtniskirche veranstaltet der Organist Walter Fischer morgen Donnerstag, Abends 6—7 Uhr, ein Orgelkonzert, bei dem Frau Hildegard Börner (Sopran) und Fräu⸗ lein Edith von Voigtlaender (Violine) mitwirken. Karten zu 1 ℳ und 50 ₰ sind bei Bote u. Bock, A. Wertheim und Abends am Ein⸗ gang der Kirche zu haben. — Die Einnahme wird dem Verein „Frauenhilfe“ zur Linderung von Kriegsnot überwiesen.
Mannigfaltiges. Berlin, den 7. April 1915.
„Kampf, Waffe und Heldentum in der Natur“ lautet das Thema, das der Schriftsteller W. Bölsche zu Gunsten des Fonds der Frei⸗ vorträge für die Verwundeten, die ostpreußischen Flüchtlinge usw. heute, Abends 8 Uhr, unter Vorführung zahlreicher Lichtbilder im großen Vortragssaale der Treptower Sternwarte be⸗ handeln wird. Mit dem großen Fernrohr wird jetzt am Tage die Sonne und Abends der Saturn und der Orionnebel beobachtet.
London, 6. April. (W. T. B.) In einem Nebengebäude der Nobelfabrik für Explosionsstoffe in Ardeer wurden drei Arbeiter durch eine Explosion getötet. Das Nebengebäude wurde zerstört und andere Teile der Fabrik beschädigt.
New York, 7. April. (W. T. B.) „Daily Telegraph“ meldet aus New York: In dem entsetzlichen Sturm, der seit Sonnabend an der Atlantischen Küste wütete, sind etwa sechzig Schiffe verloren gegangen, unter ihnen der holländische Dampfer „Prins Maurits“. Der Hochseeschleppdampfer „Edward Luckenbach“ aus New York sank mit 16 Mann bei Virginia Capes. Drei Schoner sind an der Küste aufgelaufen. — Die „Central News“ melden, daß während des letzten Sturmes 75 Mann auf See ums Leben gekommen seien.
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Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Anders steht es um Gryphius; dem schwermütigen, pietistischen
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sie den Grenzjäger nicht haben kann, will sie wenigstens den ihr
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Theater. Sonnabend:
Freitag: Der Weibsteufel. Die deutschen Klein⸗
Komüdienhaus. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Biedermeier. Lustspiel in drei
Theater des Westens. (Station:
Familiennachrichten. Garten.
Kantstraße 12.)
Küönigliche Schauspiele. Donners⸗ tag: Opernhbaus. 90. Abonnementsvor⸗ stellung. Arda. Oper in vier Akten (7 Bildern) von G. Verdi. Text von Antonio Ghislanzoni, für die deutsche Bühne bearbeitet von Julius Schanz. Mustkalische Leitung: Herr Generalmusik⸗ direktor Blech. Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. Chöre: Herr Professor Rüdel. (Radames, Feldherr: Herr Hutt als Gast.) Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 93. Abonnementsvor⸗ stellung. Altdeutscher Abend. In Szene gesetzt von Herrn Regisseur Dr. Reinhard Bruck. Hans Sachsens poetische Seu⸗ dung von Goethe (1776). Gesprochen von Herrn Engels. Frau Wahrheyt will Niemand herbergen von Hans Sachs (1550). Der fahrende Schüler im Paradies von Hans Sachs (1550). Der Roßdieb zu Füufing mit den tollen diebischen Bauern von Hans Sachs (1553). Die gelibte Dornrose. Scho⸗rtz⸗Spil in vier Aufzügen von Andreas Gryphius (1660). Anfang 7 ½ Uhr.
Freitag: Spernhaus. 91. Abonne⸗ mentsvorstellung. Der Rosenkavalier. Komödie für Musik in drei Akten von Hugo von Hofmannsthal. Musik von Richard Strauß. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 94. Abonnementsvor⸗ stellung. Kater Lampe. Volksstück in vier Akten von Emil Rosenow. Anfang
78 uhr. Deutsches Theater. (Direktion: Max Reinhardt). Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr: Schluck und Jau. Freitag: Ein Sommernachtstraum. onnabend und Sonntag: Schluck und Jau.
Kammerspiele.
Donnerstag, Abends 8 Uhr: deutschen Kleinstädter
Die
städter. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Zu kleinen Preisen: Die deutschen Kleinstädter.
Berliner Theater. Donnerst., Abends 8 Uhr: Extrablätter! Heitere Bilder aus ernster Zeit von Bernauer⸗Schanzer und Gordon. Musik von Walter Kollo und Willy Breedschneider.
Freitag und folgende Tage: Extra⸗ blätter!
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Wie einst im Mai.
Theater in der Käniggrützer
Straße. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Ostern. Passionsspiel in drei Akten von August Strindberg.
Freitag: Rausch.
Sonnabend: Ostern.
Sonntag, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Die fünf Frankfurter. — Abends: Ostern.
Deutsches Künstlertheater (Nürn⸗ bergerstr 70/71, gegenüber dem Zoologischen Garten.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Volks⸗ stück mit Gesang in fünf Akten von Ludwig Anzengruber
Freitag dis Sonntag: Egmont.
Komische Oper. (An der Weiden⸗ dammer Brücke.) Donnerst., Abends 8 Uhr: Golv gab ich für Eisen. (Die schöne Marlene.) Komiscke Volksoper in drei Bildeen von Victor Léon. Musik
von Emmerich Kaͤlman. Gold
Freitag und folgende Tage: gab ich für Gisen.
Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Von Stufe zu Stufe.
Akten von Leo Walther Stein. Freitag und folgende Taoge: Bieder⸗ meier. Lessingtheater. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Baumeister Solneß.
Freitag und Sonnabend: Im weißen
Rößl.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Jugend⸗
freunde. — Abends: Im weißen Rößl.
—
Schillertheater. o. (Wallner⸗ theater.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Faust, 1. Teil. Von Goethe.
Freitag: Nacht und Morgen.
Sonnabend: Alt⸗Heidelberg.
Charlottenburg. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Nacht und Morgen. Schau⸗ spiel in vier Aufzügen von Paul Lindau.
Freitag: Alt⸗Heidelberg.
Sonnabend: Nacht und Morgen.
Deutsches Opernhaus. (Char⸗ lottenburg, Bismarck⸗Straße 34 —37. Direktion: Georg Hartmann.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Oberon. Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber.
Freitag: Joseph in Aegypten.
Sonnabend: Lohengrin.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Waffenschmirb. — Abends 7 Uhr: Parfifal. 1*
8
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Donnerstag, Abends 8 ½ Uhr: Gebildete Menschen. Volksstück in drei Akten von Victor Leon.
Freitag und folgende Ge⸗ bildete Menschen.
Sonntag, Nachmittags 3 ½¼ Uhr: Die Orientreise.
Tage:
Zoologischer Donnerstag, Abends 8 Uhr: Polenblut. Operette in drei Akten von Leo Stein. Musik von Oskar Nedbal. Freltag: Rund um die Liebe. Sonnabend: Die Landstreicher. Sonntag, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Polen⸗ blut. — Abends: Die Landstreicher.
8
Theuter um Mollendorsplatz. Donnerst., Nachmittags 3 ½ Uhr: Wallen⸗ steins Tod. — Abends 8 ¼ Uhr: feste druff! Vaterländisches Volksstück in vier Bildern von Hermann Haller und Willi Wolff. Musik von Walter Kollo.
Freitag und solgende Tage: Immer feste druff!
Sonnabend, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Wallensteins Tod.
Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Die Dollarprinzessin.
Thaliathenter. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Kam’rad Männe. Volksposse in drei Akten mit Gesang und Tanz von Jean Kren und Georg Okonkowski. Musik von Max Winterfeld (Jean Gilbert). Gesangstoxte von Alfred Schönfeld.
Freitag und folgende Tage: Kam’rad Männe.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Mein Leopold.
Trianontheater. (Georgenstr. nahe Bahnhof Friedrichstr.) Donnerstag, Abends 2 ¼ Uhr: Akrobaten. Zirkusstück in vier Akten von Paula Busch und Herm. Stein.
Freitag und folgende Tage: Akro⸗ baten.
Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Die zärtlichen Verwandten.
Immer
Verehelicht: Hr. Leutnant Otto von Düring mit Frl. Georgette von Heinrich (Wandsbek). — Hr. Amtsrichter Karl Sarnow mit Frl. Sophie Johanne Sarnow (Penkun).
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Landes⸗ rat da Rocha⸗Schmidt (Breslau). — Hrn. Major Julius Frhrn. von und zu Egloffstein (z. Zt. Karlsruhe i. B.). — Eine Tochter: Hrn. Stabsarzt Dr. Bannes (Breslau). — Hrn. Haupt⸗ mann Paul von Oheimb (Stettin).
Gestorben: Hr. Generalleutnant z. D. Joseph von Schoeler (Blankenburg a. Harz). — Hr. Reichsgerichtsrat Dr. jur. Jakob Aloys von Metzen (Leipzig). — Hr. Kammerherr, Hauptmann a. D. Graf von Rhoden (Wiesbaden). —
r. Kommerzienrat Gustav Manheimer Berlin). — Hr. Kommerzienrat Hugo von Krottnaurer (Berlin⸗Nicolassee). — Hr. Kommerzienrat Anton Lessing (Ober⸗ lahnstein). — Sophie von Maltzan, Freifr. zu Wartenberg und Penzlin, geb. Klockmann (Krukow bei Penazlin). — Fr. Auguste zur Nedden, geb. Deetjen (Düsseldorf). — Adele Freiin Knigge (Leveste bei Gehrden, Hannover).
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol inCharlottenburg. Verlag der Expedition (Koye) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 22.
Sechs Beilagen und die Inhaltsangabe Nr. 13 zu Nr. 3 des öffentlichen Anzeigers, sowie die 436. u. 437. Ausgabe der Deutschen sah listen.
— — —- —- — ESSbHOASDOSoISmnEc⸗hde —
zum Deutschen ö““
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.
Das Kaiserliche Gesundheitsamt meldet das Erlöschen der Maul⸗ und Klauenseuche vom Schlachtviehhofe in Essen (Ruhr) am 3. d. M. und vom Schlachtviehhof in Dresden am 4. d. M. sowie den Ausbruch der Maul⸗ und Klauenseuche vom Schlachtviehhofe in Leipzig am 4. d. M.
Nachweisung
über den Stand von Viehseuchen im Deutschen Reiche am 31. März 1915.
(Nach den Berichten der heamteten Tierärzte zusammengestellt im Kaiserlichen Gesundheitsamte.)
Nachstehend sind die Namen derjenigen Kreise (Amts⸗ c. Bezirke) verzeichnet, in denen Rotz, Maul⸗ und Klauenseuche, Lungenseuche des Rindviehs, Pockenseuche der Schafe, Beschälseuche der Pferde oder Schweineseuche und Schweinepest am Berichtstage berrschten. Die Zahlen der betroffenen Gemeinden und Gehöfte umfassen alle wegen vorhandener Seuchenfälle oder auch nur wegen Seuchenverdachts ge⸗
sperrten Gehöfte, in denen die Seuche nach den geltenden Vorschriften
noch nicht für erloschen erklärt werden konnte. Rotz.
Preußen. Reg.⸗Bez. Königsberg: Fischhausen 4 Gemeinden
4 Gehöste, Königsberg t. Pr. Stadt 1, 1, Königsberg t. Pr. 3, 3 (davon neu 2 Gem., 2 Geh.:), Wehlau 3, 3 (2, 2), Rastenburg 1, 1, Friedland 3, 3 (1, 1), Pr. Eylau 2, 2 (1, 1), Heiltgenbeil 1, 1, Heils⸗ berg 1, 1, Pr. Holland 1, 1. Reg.⸗Bez. Gumbinnen: Ragnit 1, 1, Pillkallen 1, 1 (1, 1), Insterburg Stadt 1, 1, Insterburg 3, 3, Dar⸗ kehmen 1, 1 (1, 1). Reg.⸗Bez. Allenstein: Allenstein Stadt 1, 1, Osterode i. Ostpr. 1, 1 (1, 1). Reg.⸗Bez. Danzta: Marienburg 3, 3 (1, 1), Pr. Stargard 1, 1 (1, 1). Reg.⸗Bez. Marienwerder: Briesen 3, 3, Thorn 1, 1. Stadtkreis Berlin: 1, 5 (—, 3). Reg.⸗Bez. Potsdam: Neukölln 1, 1. Reg.⸗Bez. Stettin: Randow 1, 1, Stettin Stadt 1, 2. Reg.⸗Bez. Posen: Wreschen 1, 1, Schroda 1, 1, Posen Stadt 1, 1 (1, 1), Posen Ost 1, 1 (1, 1), Grätz 1, 1, Krotoschin 2, 2, Kempen i. P. 2, 2 (1, 1). Reg⸗Bez. Bromberg: Strelno 1, 1. Reg⸗Bez. Breslau: Oels 2, 3 (2, 3), Guhrau 1, 1, Wohlau 1, 1, Breslau Stadt 1, 4 (—, 1), Breslau 1, 1 (1, 1), Brieg 1, 1 (1, 1). Reg.⸗Bez. Liegnitz: Lüben 1, 1, Bunzlau 1, 1. Reg.⸗Bez. Oppeln: Rosenberg 1, 1, Lublinitz 1, 1, Neisse Stadt 1, 2, Neisse 1, 1 (1, 1). Reg.⸗Bez. Erfurt: Langen⸗ salza 1, 1. Reg.⸗Bez. Schleswig: Husum 1, 1 (1, 1), Stormarn 1, 1, Segeberg 1, 1. Reg.⸗Bez. Hildesheim: Marienburg i. Hann. 2, 2 (1, 1). Reg.⸗Bez. Lüne burg: Fallingbostel 1, 1 (1, 1). Reg.⸗ Bez. Cöln: Cöln Stadt 1, 2, Bonn Stadt 1, 1. Bayern. Reg.⸗ Bez. Oberbayern: Erding 1, 1, München Stadt 1, 1, München 1, 1. Sachsen. A.⸗H. Zwickau: Schwarzenberg 1, 1. Meckleun⸗ burg⸗Schwerin: Rostock 1, 1. Mecklenburg⸗Strelitz: Neustrelitz 1, 1 (1, 1), Woldegk 1, 1 (1, 1). Sachsen⸗Coburg⸗Gotha: Herzog⸗ tum Gotha: Gotha 1, 1. Schwarzburg⸗Rudolstadt: Rudol⸗ siaht 11 11. 1).
Insgesamt: 62 Kreise, 82 Gemeinden, 93 G neu: 25 Gemeinden, 30 Gehöfte. 1“
Lungenseuche. b Preußen. Reg.⸗Bez. Marienwerder: Thorn 1, 1.
Pockenseuche und Beschälseuche.
öfte; d
Maul⸗ und Klauenseuche, Schweineseuche un Schweinepest. G
a. Regierungs⸗ usw. Bezirke.
Schweineseuche und Schweinepest
Maul⸗ und Klauenseuche
davon neu
Regierungs⸗ ꝛc. Bezirke sowie
Bundesstaaten, die nicht in
Regierungsbezirke geteilt sind
† davon neu
n
— Laufende Nr. Gehöfte Gemeinde 0 Gemeinden Gemeinden
Preußen. Königsberg Gumbin)den.. 3 Allenstein 23 Danzig 9 17 Marienwerder 3 83 116 13 26 Stadtkreis Berlin... b Potsdam 354 741 58 220 Frankfurt 9 173 361] 43/113 Stettin 14 178 3410 50/126 2 158 275 67 132 Stralsund 62 72 23 28 Posen . 21] 86/119] 27 49 Bromberg... 11 74 112 18 30 Breslau.. 181119 169 32 54 Liegnitz 17 95 203 29 78 Oppeln 10 31 41 13 17 Magdeburg 17/155 310 41 153 Merseburg. 16 203 300 67 134 Erfurt 11 54 103 22 34 Schleswig... 24 482 1471,117 523 Ebe “ 12 73 220 27 122 Hildesheim 14188 294 29 104 23 Lüneburg 13162 487 54 160
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Münster 12 49 78 14 31 Minden . . . . . . . .. 8 77,178 34 82 Arnsberg .. . 41TTI Cassel 8 79 241 26 82 Wiesbaden . 29 95 12 29. Koblenz 5 11 27 8 17 Düsseldorf... 80 153 21 42 Cöln 40 19 34 Trier 37 17 53 Aachen 3 54 92 9 30 Sigmaringsen.. 2186 —11 2 — 1
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Bayern. Oberbayern 23 102 242 44 141 Niederbayern 14 24 33 11] 13 Pfalz 13 35 82 10 33 Oberpfalz 11 15 34 2 5 Oberfranken .. 17 74 157 30 94 Mittelfranken.. 122 14 3
Unterfranken... 17 134/427 36 Schwaben 21] 77 257 25 80
Sachsen. Bauhen .. 4 20 49 5 14 Ebammtz .... 31] 60 9] 24 Dresden 91 182 22 65 Leipzig 81/136 28 55 Zwickau 24 38 4 11
Württemberg. Neckarkreis 18 54 26 2 Schwarzwaldkreis .. 16 62 Jagstkreis 25 123 6 35 Donaukreis. 17 159 8 53
Baden.
55 Konstanz ... — 6 7
14 24 4 11 10 26,3 20 67 5 38
Freibumg rarlsruhe
Mannheim
Hessen. V Starkenbug 6 43 106 15 Oberhessen 3 30,109 3 Rheinhessen 5 20 28 7 Mecklenburg⸗ 1“ Schwerin .111 299 667
Sachsen⸗Weimar.. 40 89
Mecklenburg⸗ Strelitz 58
Oldenburg. Olbdenburg 9 19 45 3 Lübeck 10 33 6 Birkenfeld.. “
Braunschweig 5 79 Sachsen⸗Meiningen Sachsen⸗Altenburg 2 29.
Sachsen⸗ Coburg⸗Gotha. Coburg 10 Gotha 11
Anhalt
Schwarzburg⸗ Rudolstadt
Schwarzburg⸗ Sondershausen
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12
86 218 10 35 -
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Reuß j. L Schaumburg⸗Lippe Lippe..
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Elsaß⸗Lothringen. V
Unterelsaß 6 29 68 9 27 — —
Oberelsaß 4 35 121 10 32 — —
Lothringen.. 8 78 394 16 46 —
Deutsches am 31. März [749 5191 11g30 ü81 43867209 430 508,147 177
Reich“)„ 15. März 747 506t 1enng 115. 4651214455 531] 111128 1 —
v. Betroffene Kreise usw. ²) Maul⸗ und Klauenseuche.
1: Fischhausen 37 Gem., 38 Geh., Königsberg i. Pr. Stadt
Königsberg i. Pr. 7, 7 (davon neu 2 Gem., 2 Geh.), Labiau 10, 12, Wehlau 10, 15 (1, 1), Rastenburg 3, 3 (3, 3), Friedland 1, 1 (1, 1), Pr. Eylau 1, 1 (1, 1), Heiligenbeil 1, 1, Heilsberg 1, 1 (1, 1), Mohrungen 2, 3 (1, 1), Pr. Holland 2, 2. D: Tilsit 4, 4 (1, 1), Ragnit 3, 3, Insterburg 2, 2 (1, 1). 3: Johannisburg 1, 1 (1, 1), Osterode i. Ostpr. 7, 9 (3, 3), Rössel 14, 14, Sensburg 1, 1 (1, 1). 4: Elbing 4, 6 (3, 5), Marienburg i. Westpr. 2, 2, Danzig Stadt 1, 2, Danziger Niede⸗ rung 3, 3, Danziger Höhe 2,2, Berent 1, 2 (—, 1), Karthaus 1, 1 (1, 1), Neustadt i. Westpr. 2, 2, Putzig 1, 1. 5: Marienwerder 1, 1, Löbau 9, 12, Strasburg i. Westpr. 2, 2, Briesen 1, 1 (1, 1), Thorn 3, 4 (1, 2), Culm 2, 2, Graudenz 16, 18 (1, 1), Schwetz 9, 12 (1. 3), Tuchel 3, 4 (1, 1), Konitz 2, 2, Schlochau 6, 9 (1, 1), Flatow 17, 31 (6, 16), Deutsch Krone 12, 18 (1, 1) 6: Stadtkreis Berlin 1, 1. 7: Prenzlau 14, 19 (2, 7), Templin 7, 9 (1, 4), Angermünde 24, 44 (6, 11), Oberbarnim 44, 64 (5, 11), Niederbarnim 19, 29 (6, 11), Charloitenburg Stadt 1, 1 (—, 1), Teltow 15, 19 (1, 2), Beeskow⸗Storkow 25, 44 (4, 4), Zauch⸗Belzig 23, 58 (8, 39), Potsdam Stadt 1, 1 (1, 1), Osthavelland 26, 45 (5, 10), Branden⸗ burg g. H. Stadt 1, 2, Westhavelland 39, 71 (3, 8), Ruppin 37, 99. (6, 36), Ostprignitz 55, 180 (10, 67), Westprignitz 23, 56 (—, 8). 8: Kbhönigsberg i. Nm. 49, 167 (3, 28), Arnswalde 12, 14 (7, 7), Friedeberg t. Nm. 6, 13 (3, 9), Landsberg a. W. Skadt 1, 2 (—, 1), Landsberg 25, 45 (2, 14), Lebus 9, 11 (3, 4), Frankfurt a. O. Stadt 1, 2 (—, 1), Weststernberg 13, 22 (8, 14), Oststernberg 16, 28 (8, 15), Züllichau⸗Schwiebus 5, 8 (1, 2), Krossen 3, 3 (1, 1), Guben Stadt 1, 1, Guben 8, 11 (2, 4), Lübben 8, 13 (2, 5), Luckau 4, 6 (2, 3), Kalau 4, 4 (1, 1), Cottbus 3, 4 (—, 2), Sorau 3, 5 (—, 2), Spremberg 2, 2. 9: Demmin 24, 40 (2, 9), Anklam 13, 21 (1,. 5), Usedom⸗Wollin 4, 5 (3, 3), Ueckermünde 3, 10 (—, 3), Randow 13, 26 (3, 5), Stettin Stadt 1, 5, Greifen⸗ hagen 17, 58 (3, 12), Pyritz 7, 9 (4, 6), Stargard i. Pomm. Stadt 1, 1 (1, 1), Saatzig 11, 15 (2, 6), Naugard 17, 25 (5. 9), Cammin 11,34 (9, 30), Greifenberg 18, 30 (7, 13), Regenwalde 38, 62 (10, 24). 10: Schivelbein 14, 29 (3, 8), Dramburg 10, 12 (5, 7), Neustettin 7, 16 (4, 12), Belgard 24, 40 (11, 14), Kolberg⸗Körlin⸗
—
¹) Außerdem Maul⸗ und Klauenseuche in mehreren Kreisen usw. ohne nähere Zahlenangaben.
²) An Stelle der Namen der Regierungs⸗ usw. Bezirke ist die entsprechende laufende Nr. aus der vorstehenden Tabelle aufgeführt.
“
22, 33 (5, 20), Köslin 19, 30 (6, 16), Bublitz 1, 1 (1, 1), Schlawe 34, 75 (16, 32), Rummelsburg 7, 9 (5, 6), Stolp i. Pomm. Stadt 1, 3 (—, 1), Stolp 15, 22 (9, 12), Lauenburg i. Pomm. 4, 5 (2, 3), 11: Rügen 14, 15 (11, 12), Franzburg 20, 20 (6, 6), Greifs⸗ wald 11, 14 (3, 4), Grimmen 17, 23 (3, 6). 12: Wreschen 4, 4, Schroda 5, 5, Schrimm 3, 3 (1, 1), Posen Ost 1, 1 (1, 1), Obornik 78 7 (5, 5), Birnbaum 3, 3 (2, 2), Schwerin a. W. 14, 23 (3, 9), Meseritz 6, 15 (2, 9), Neutomischel 2, 5 (2, 5), Grätz 3, 3, Bomst 2, 2 (1, 1), Fraustadt 3, 6, Schmiegel 3, 3 (1, 1), Kosten 2, 4 (—, 2), Lissa 5, 9 (—, 2), Rawitsch 3, 3 (2, 2), Gostyn 3, 3 (2, 2), Koschmin 11, 14 (5, 7), Krotoschin 2, 2, Ostrowo 2, 2, Kempen 1. P. 2, 2. 13: Filehne 7, 9 (4, 4), Czarnikau 7, 22 (—, 7), Kolmar i. P. 3, 3 (1, 1), Wirsitz 5, 17 (2, 3), Bromberg 10, 13 (4, 5), Strelno 3, 3 (1, 1), Mogilno 6, 6 (1, 1), Znin 12, 12 (2, 2), Wongrowitz 13, 15 (2, 2), Gnesen 3, 6 (—, 3), Witkowo 5, 6 (1, 1). 14: Namslau 3, 4 (1, 1), Groß Wartenberg 2, 2, Oels 11, 12 (4, 5), Trebnitz 13, 21 (4, 4), Militsch 10, 15 (1, , Guhrau 9, 14 (3, 7), Steinau 8, 15 (3, 6), Wohlau 7, 12 (—, 2). Breslau Stadt 1, 1, Breslau 26, 39 (6, 9), Ohlau 7, 7 (1, 2), Brieg 1, 1, Strehlen 1, 1, Nimptsch 2, 2, Frankenstein 5, 6 (5, 6), Schweidnitz Stadt 1, 1 (1, 1), Schweidnitz 10, 10 (3, 3), Striegau 2, 6 (—, 4). 15: Grünberg 6, 8 (3, 3), Freystadt 2, 3, Sprottau 1, 1, Glogau 11, 14 (7, 9), Lüben 5, 9 (—, 2), Bunzlau 1, 2, Goldberg⸗Haynau 7, 7, (1, 1), Liegnitz 6, 9 (1, 2), Jauer 2, 2 (2, 2), Schönau 2, 2 (1, 1), Bolkenhain 2, 2 (2, 2), Hirschberg 1, 2, Löwenberg 11 (5, 25), Lauban 17, 50 (5, 17), Görlitz Stadt 1, 2, Görlitz 19, 52 (2, 14), Hoyerswerda 1, 1. 16: Kleusburg 3, 3 (2, 2), Rosen⸗ berg i. O. S. 2, 2 (2, 2), Groß Strehlitz 6, 6, Luhlinitz 2, 2, Tost⸗Gleiwitz 5, 5 (1, 1), Tarnowitz 1, 1, Pleß 1, 1, Ratibor 2, 2 (1, 1), Kosel 8, 18 (6, 10) Neustadt i. O. S. 1, 1 (1, 1). 17: Osterburg 17, 35 (5, 17), Salzwedel 6, 8 (2, 3), Gardelegen 10, 15 (2, 4), Stendal 8, 21 (1, 3), Jerichow I 19, 38 (2, 16), Jerichow II 23, 42 (11, 29), Kalbe 8, 8 (2, 3), Wanzleben 3, 3, Magdeburg Stadt 1, 1, Wolmirstedt 4, 4 (3, 3), Neuhaldensleben 6, 6 (—, 2), Oschersleben 16, 42 (2, 18), Aschersleben Stadt 1, 1 (—, 1), Quedlinburg 5, 6 (1, 1), Halberstadt Stadt 1, 4 (—, 1), Halber⸗ stadt 17, 26 (6, 11), Grassch. Wernigerode 10, 50 (4, 41). 18: Liebenwerda 8, 18 (5, 8), Torgau 15, 20 (6, 9), Schweinitz 5, 7
1, 3), Wittenberg 4, 6, Bitterfeld 8, 8, Saalkreis 16, 18 (10, 13), Delitzsch 21, 37 (4, 18), Mansfelder Gebirgskreis 6, 8 (1, 2), Mans⸗ felder Seekreis 12, 16 (6, 9), Sangerhausen 12, 14 (7, 7), Eckarts⸗ berga 8, 9 (2, 2), Querfurt 29, 50 (14, 27), Merseburg 25, 35 (8, 19), Wetßenfels 23, 36 (2, 13), Naumburg 4, 5, Zeitz 7, 13 (1, 4). 19: Nordhausen Stadt 1, 1, Grafsch. Hohenstein 6, 11 (4, 5), Worbis 3, 3, Heiligenstadt 1, 1, Mühlhausen i. Th Stadt 1, 1 (1, 1), Mühl⸗ hausen 7, 10 (4, 4), Langensalza 14, 48 (6, 11), Weißensee 10, 16 (4, 8), Erfurt 7, 17 (—, 1), Ziegenrück 1, 1 (1, 1), Schleusingen 3, 4 (2, 3). 20: Hade sleben 9, 11 (3, 4), Apenrade 2, 5 (2, 5), Sonderburg 12, 12 (5, 5), Flensburg Stadt 1, 2 (—, 1), Flensburg 49, 133 (17, 72), Schleswig 37, 130 (4, 56), Eckernsörde 24, 75 (9, 45), Eiderstedt 2, 3, Husum 2, 3 (1, 2), Tondern 6, 16 (2, 4), Olden⸗ burg 10, 13 (4, 5), Plön 18, 31 (6, 12), Kiel Stadt 1, 1 (1, 1), Neumünster Stadt 1, 1, Bordesholm 39, 103 (14, 48), Rendsburg 59, 281 (14, 131), Norderduhmarschen 11, 17 (—, 4), Süderdith⸗ marschen 19, 55 (—, 4), Steinburg 44 84 (19, 44), Segeberg 58, 258 (10, 33), Stormarn 16, 25 (5, 7), Pinneberg 43, 154 (—, 33), Altona Stadt 1, 2, Herzogtum Lauenburg 18, 59 (1, 5). 21: Diep⸗ holz 7, 16 (6, 14), Syke 17, 70 (4, 41), Hoya 21, 94 (7, 46), Nienburg 4, 4 (1, 1), Stolzenau 1, 1 (1, 1), Neustadt a. Rbge. 1, 1, Hannoper Stadt 1, 5 (—, 1), Hannover 6, 8 (3, 5), Linden Stadt 1, 1 (—, 1), Linden 7, 12 (4, 9), Springe 5, 6 (—, 2), Hameln 2, 2 (1, 1). 22: Peine 19, 50 (4, 17), Hildesheim 7, 11 (3, 7), Marienburg i. Hann. 17, 46 (6, 19), Gronau 10, 14 (—, 1), Ailfeld 6, 19 (3, 8), Goslar 9, 17 (3, 12), Osterode a. H. 9, 49 (2, 4), Göttingen Stadt 1, 1, Göttingen 9, 26 (2, 8), Einbeck 10, 31 (4, 20), Northeim 5, 19 (2, 7), Zellerfeld 1, 1, Flfeld 3, 10 (—, 1) 23: Celle Stadt 1, 1 (1, 1), Celle 10, 26 (1, 13), Gifhorn 10, 21 (9, 18), Burgdorf 17, 39 (7, 21), Isenhagen 10, 32 (7, 22), Falling bostel 9, 18 (5, 13), Uelzen 28, 54 (9, 26), Lüchow 18, 46 (4, 16), Dannenhberg 35, 197 (2, 2), Bleckede 6, 8 (5, 8), Lüneburg 3, 8, Winsen 12, 26 (3, 16), Harburg 3, 11 (1, 4). 24: Jork 2, 12 (—, 8), Stade 5, 5 (1, 1), Kehdingen 3, 4 (1, 1), Neuhaus a. Oste 4, 12 (2, 10), Geestemünde 1, 1 (1, 1), Osterholz 6, 7 (3, 5), Verden 9, 9 (4, 4), Achim 7, 7 (5, 5), Rotenburg i. Hann. 3,4 (3, 4), Zeven 1, 1 (1, 1), Bremervörde 4, 13 (3, 10). 25: Meppen 3, 9, Aschendorf 5, 8 (—, 1), Grafschaft Bentheim 1, 1, Bersenbrück 11,16 (—, 1), Osnabrück 1, 1 (1, 1), Wittlage 3, 3 (2, 2), Iburg 9, 27 (3, 14), 26: Emden Stadt 1, 1, Wittmund 3, 3, Weener 1, 1. 27: Tecklenburg 2, 3 (1, 2), Warendorf 5, 10 (1, 4), Beckum 7, 11 (—, 2), Lüdinghausen 9, 13 (4, 4), Münster I. W. Stadt 1, 2 (—, 1), Münster 8, 18 (2, 8), Steinfurt 2, 2 (1, 1), Coesfeld 3, 3 (2, 3), Ahaus 2, 2, Borken 6, 10 (2, 5), Buer Stadt 1, 1, Reckling⸗ hausen 3, 3 (1, 1). 28: Minden 11, 22 (10, 21), Lübbecke 12, 28 (6, 16), Herford Stadt 1, 1, Herford 10, 15 (4, 6). Halle i. W. 12, 75 (—, 22), Bielefeld 18, 19 (7, 7), Wiedenbrück 12, 15 (6, 9), Paderborn 1, 1 (1, 1). 29: Lippstadt 8, 12 (1, 1), Soest 14, 28 (2, 9), Hamm 5, 6 (—, 6), Dortmund Stadt 1, 2 (—, 1), Dort⸗ mund 2, 2, Hörde 2, 2 (—, 2), Bochum 3, 3 (2, 2), Gelsenkirchen Stadt 1, 1 (—, 1), Gelsenkirchen 2, 2 (1, 1), Hattingen 3, 3 (3, 3), Hagen Stadt 1, 1, Hagen 4, 7 (2, 3), Schwelm 4, 7, Iserlohn 1 1, Altena 1, 1. 30: Cassel 3, 4 (3, 4, Eschwege 4, 14 (2, 12), Fritzlar 15, 74 (1, 6), Homberg 6, 20 (2, 6), Melsungen 4,13 (1, 3), Rotenburg i. H.⸗N. 4, 9 (3, 9), Witzenhausen 1, 6 (—, 4), Marburg 1, 3, Frankenberg 1, 4 (1, 4), Kirchhain 1, 1, Ziegenhain 6, 7 (4, 5), Fulda 7, 16 (3, 5), Hersfeld 1, 7 (—, 3), Hanau Stadt 1, 1 (—, 1), Hanau 12, 32 (1, 11), Gelnhausen 1, 3, Schlüchtern 1, 1 (1, 1), Herrsch. Schmalkalden 6, 15 (3, 6), Grafsch. Schaumburg 4, 11 2) 31: Dillkreis 1, 26 (—, 3), Unterwesterwaldkreis 1, 1, Limburg 3, 4 (3, 4), Rheingaukreis 3, 4 (1, 2), Wiesbaden 4, 6 (2. 4), Untertaunuskreis 4, 5 (3, 4), Obertaunuskreis 6, 14 (2, 4), Höchst 6, 21 (1, 4), Frankfurt a. M. Stadt 1, 14 (—, 4). 32: St. Goar 2, 2 (2, 2), Kreuznach 1, 16 (—, 8), Simmern 4, 5 (4, 5), Mayen 2, 2 (2, 2), Wetzlar 2, 2. 38: Kleve 3, 3, Rees 2, 2 (1, 1), Cre⸗ feld 4, 10, Oberhausen Stadt 1, 1, Mülheim a. Ruhr Stadt 1, 1, Dinslaken 3, 4 (—, 1), Essen 4, 5 (2, 3), Mörs 1, 1 (1, 1), Geldern 10, 39 (5, 16), Kempen i. Rh. 8, 15 (1, 1), Düsseldorf Stadt 1, 1 (1, 1), Düsseldorf 2, 2 (1, 1), Elberfeld Stadt 1, 7, Barmen Stadt 1, 6 (—, 1), Mettmann 5, 9 (1, 2), Lennep 4, 6 (2, 4), Solingen 3, 3 (2, 2), Neuß Stadt 1, 1 (1, 1), Neuß 12, 17 (2, 3), Greven⸗ broich 11, 18 (1, 4), Gladbach 2, 2. 34: Wipperfürth 1. 1, Wald⸗ bröl 1, 1 (1, 1), Siegkreis 4, 4 (2, 2), Mülbeim a. Rh. Stadt 4, 8 (3, 7), Cöln Stadt 1, 3 (—, 1), Cöln 11, 14 (2, 3), Bergheim 10, 15 (6, 11), Euskirchen 2, 2 (2, 2), Bonn Stadt 1, 5 (—, 1), Bonn 5, 10 (3, 6). 35: Daun 3, 5 (1, 2), Bitburgag 3, 5 (1, 1), Trier 2, 3, Saarburg 3, 23 (3, 23), Saarlouis 4, 4 (3, 3), Saar⸗ brücken Stadt 1, 2 (1, 2), Ottweiler 7, 21 (1, 5), St. Wendel 14, 29 (, 17). 36: Erkelenz 6, 11 (1, 4), Heinsberg 5. 7 (4, 6). Gellenkirchen 1, 1, Jülich 9, 20 (—, 4), Düren 14, 22 (—, 4), Aachen 7, 11 (2, 3), Eupen 10, 17 (2, 6), Schleiden 2, 3 (—, 3). 37: Hechingen 1, 2 (—, 1). 38: Aibling 1, 3 (—, 1), Aichach 4, 7 (3, 6), Altötting 1, 1, Dachau 7, 13 (4, 7), Ebersberg 6, 8 (4, 5), Erding 12, 25 (3, 8), Freising Stadt 1, 3 (1, 3), Freisiag 9, 17 (4, 9), Friedberg 2, 12
„ —