folgenden „Andantino“ von Martini, gte der Künstle ein Ton hatte da elwas Rissiges, Scharfes und ließ kein Wohlbehagen aufkommen. Eduard Behms Klavierbegleitung war wie immer ein Genuß. — Gleschzeitig fand im Harmoniumsaal zugunsten no leidender Musiker ein gutbesuchter Sonatenabend von Felir Robert Mendelssohn und Mischa Levitzki statt, an dem Werke von Beethoven, Braßms und Richard Strauß zu Gehör gebracht wurden. eide Künstler haben sich gut aufeinander eingespielt. Starker Beifall lohnte denn auch ihre Leistungen. — Der letzte Trioabend, den Max Fiedler (Klavier), Leovold Premyslav (Violine) und Cugenie Stoltz⸗Premyslav (Violoncello) im Bechsteinsaal veranstalteten, war der Musik Beethovens gewidmet. Der Erfolg war aber auch jesmal nicht sonderlich groß. Es fehlt dem Spiele noch an (Ze⸗ chlossenheit, an keiner Stelle wird der Hörer recht überzeugt. Wie matt erklang z. B. das melodische Trio in G. Dur, Op. 1 Nr. 2, wie wenig charakteritisch das in B. Dur. 97. — Eine strebsame, auf dem Wege zu Höhe begriffene Pianistin lernte man im Meister⸗ aal in Eva Liminana kennen, die schon in den zu Anfang ge⸗ spielten 32 Variationen in C Moll von Beethoven ein großes jechnisches Können offe barte; andererseits bekundete sie aber g tiefes Empfinden und verstän nisvolles Einfühlen in die Ideenwelt eines Schube t. Die von ihr vorgeführte Chopinsche Mustk litt ein wenig unter Ueberhastung, prachtvoll aber im tonalen Aufbau, in der wachs'nden Steigerung erstand die Vision (Nr. 9 der großen Etüden) von Liszt. Diese Musik dürfte selten von einer Dame so gespielt werden sein. Man wird auf den Werdegang der Künstlerin len müssen. Von sen Oratorienaufführungen, die die Singakad emie alljährlich in der Karwoche veranstaltet, fand die erste am Donn ers⸗ tag, den 31. März, statt. Sie brachte die Johannespassion von Toh. Seb. Bach, die zum eisernen Bestand dieser von, hrofessor Georg Schumann geleiteten Chorkonzerte gehört. Als Mltwirkende waren die Damen Anna Stronck⸗Kappel (Sopran), Paula Werner⸗Jensen (Alt), die Herren Georg A Walter (Tenor), J. von Raatz⸗Brockmann und Felix Lederer⸗Prina (Baß) sowie Professor Bernhard Jergang (Orgel) und das Philha monssche Orchester be⸗ teiliat, dessen Solisten Paulus Bache (Cello), Albert Fer set (Flöte), G. Kern und A. Vond rbank sowie der König⸗ licher Musikdirektor Max Eschke (Cembalo) zum „Gelig gen des Ganzen wesentlich beitrugen. Paofessor Georg Schamann hat seine Art, die Passion auszudeuten, vielfach noch vertieft⸗ sodaß stellenweise ergreifende Wirkungen zu verzeschnen waren. Man kann binsichtlich des Uebersingens der Fumeten in den Chorälen and erer Memnung sein und darin einen Verstoß gegen den Stil finden, doch trug die hier gehörte Auffassung wesentlich dazu bei, den Textsinn be⸗ deut nd hervorzuheben. U ber dem Ganzen lag die echte Karfreitags⸗ stimmung und weihte mit ihrem Z uber die Herzen an ächtiger Hörer. Stäark kam es wohl jedem zum Bewußtsein, welche Ewigkeitswerte dieser geheiligten deutschen Kunst innewohnen, wofür auch in “ sicht unsere Krieger kämpfen und warum zuletzt Deutschland doch ieg 8 muß. Von den Solost mmen hod sich vorteilhaft der wesche “ 8 Herrn Georg A. Walter ab, der ein wenig zu drament ) die Partie des Evangelisten sang, ferner der safte Bariton des E“ sängers von Raatz Brockmann, ein würdevoller und in Hoheit demütiger Christus, ferner der herrliche Petrus des Heirn “ Prina. Auch die Instrumentalisten, nicht zumindest Pe 8 Irrgang an der O’gel und Max Eschke am Cembalo, das 9 ’. harmonische Orchester, wie überhaupt der gesamte große K Fge körper unter Professor Schumanns zielbewußter Stabrührung 8 en auf der Höhe ihrer Aufgaben. Die Matthäus⸗Pass on wurde von dem Chor der Singakademie zweimal “ Palmsonntag in der Garnis onkg rche und am E t i 86 der Singakademie. Die vorzüglichen Leistangen des Cho “ gerade bei der Wfedergabe Bachscher Werke neben 1“ geglichenheit und rhythmischer Sicherheit eine völlige b 8 geistige Beberrschung des großen t ffes bekundet, ” m 8 gebenden Bericht, wie schon oft an dieser St⸗ Ule, gewürd gt aü ü Professor Schumann leitete am K rfreitag seine Sängerschar mi be gewoh ten überlegenen Umsich! und blieb auch den “ erschütternden Stellen der gewaltigen Partitur E6 28 Leistungen der Solisten waren nicht so gleichwertig wte die 29 d 9 Anna Stronck⸗Kappel sang die Sopranpartte. Ihre si g 6 herrschung des Oratorsenstils muß anerkaunt werden, und ibre ““ ist, namentlich in der leicht ang benden Höhe von gioemn 8 z. Aber das gut geschulte Organ läßt die Fäbiakeit einer fhat G dramatischen Steigerung vermissen, eine Schran ke, die ’ 1 durch seinen Klangcharkter gezohen ist. Lula 1u“] fehlt für einen Oratorienalt die Fülle der Stimme, die selbs — 8b tiefen Lage mehr wie ein Meziosopran wiekt. Im TT Künstlerin indessen Lebendig⸗ Innerliches, hier hatte sich “ e 8 von der Lieder⸗ zur Oratortensängerin glücklich vollzogen. Der n kannte Tenorist Georg A. Walter, der den Evangelisten “ sich an einigen Stellen zu sehr zu einer dramatisch jusespitzten Aus⸗ legung seiner doch mehr episch gedachten Aufgabe aber im aanzen durch seine unbedingte musika ische Z1“ 5 völlige Beherrschung seiner Partie. Der Baßbariton von Raatz⸗Brockmann (Zesus) klang durchweg etwas Vielleicht war der Künstler stimmlich schlecht aufgelegt und biet . ab⸗ sichtlich mit seinen Mitteln zurück. — Wie bier die Vachschen Pa so übten im benachbharten Königlichen Opernhause die 71 Symphonien, I. und IX von Beethoven, ausgeführt, 8 * letzten Symphonieabend der Königlichen Kapelle un . Latung des Generalmusikdirektors Dr. Richard ö Wirkung aus, die nur da eintritt, wo Musik in so abgeklär er Feee geboten wi d. Eigenartig berührten in dieser kriegerischen Zeit 8 Worte aus Schillers „Ode an die Freude“, die da von “ brüderung der Menschheit eine so mäͤchtiae Sprache reden un den dem Bruderkuß der ganzen Welt singen. Und doch, über dem stand der unerschütterliche Glaube an einen neuen Frühring, und . erstehungsgedanken wurden bei dieser gewaltigen Masik “ Größt n wach und die Hoffnung auf eine neue Zeit nach stearei 3 Niederringen der Frinde. Das Vierblatt der Solisten, das sich 68 den Damen Claire Dux, Marie Goetze, den Herren Pe⸗ Unkel und Fohannes Bischoff zusammensetzte, . Ebren. Strahlend erklang der wundervolle Chor und Fe er leistete die Königliche Kapelle. In der alten C üe be wurde in voriger Woche Händels Oratorium „Der “ durch den Mengeweinschen Oratorienverein unter der Sech seines ständigen Dirigenten Herrn Fritz Krüger geboten. ün große Zuhbörerschaft folgte mit Andacht der Auf ührung, die B tätigem Zwecke statifand und dem erhabenen Werke im großen 16 ganzen gerecht wurde. Außer Marie Goetze und F elix Le 87 1 Prina wirkten Elsa Laube und Valentin u“ 9 sangssoltsten, ferner der Organist Otto Priebe und das Blüthner orchester verdienstlich mit.
⁸₰
Handel und Gewerbe.
im Reichsamt des „Nachrichten für andel, Öund Landwirtschaft“.)
Rußland. Getreideausfuhrverbot. Einer Meldung des „Temp
om Get hne, 1915 zufolge wurde in Rußland ein Fgtt
erbot erl ssen. (Handelemuseum, Wien, Nr. 12 vom 25. Marz 1915)
—-——
(Aus den gestellten
1“
Rumänien.
6. Telegramm des evlantes Ausfuhrverbot. Nach einem Te 1 nat en Gesandten in Bukarest hat die Regierung der Kammer
nnern zusammen⸗ Industrie
Wie das „Bukarester Tageblatt“ vom ist der Entwurf Sen 8. nSepme be.
mmen. Da der Senat iedoch bereits vertagt ist, soll das Ausfuhr⸗ 1 nicht in Form eines Gesetzes, sondern einer Königlichen Ver⸗ ordnung erlassen werden.
und Erbsen, vorgelegt. 13. März 1915 mitteilt,
äftsberichten von Hypothekenbanken Ans, g6 8 Jahre 1914.
ach dem Rechenschaftsbericht der Baverischen Hypotheken⸗ E1“*“ Münche n. weist das Hovolbekenregtster einen Hypothekenbestand ech. gal I Weiätes Aee Fns⸗ fähige Kypotheken 1187,6 Mill. Mart. d. i. gegenuber öriefumlauf in Höhe von 1180,2 Mill. Mark. Von dem Gesamt declhenh nnde im Effektivbetrage von 1197,2 Mil—. Mert est. fallen u. a. auf Bayern 989,9 Mill. Mark, Preußen 147, Mig. Mark, Sachsen 45,9 Mill. Mark. Von den deckungsfã lgen Hvpotheken entfallen 259,6 Mill. Mark auf landwirischoftliche Grundffücke, 16,3 Mill. Mark auf Bauplätze in 673 912 Mill. Mark auf andere Grundstücke, andererseits . Mill. Mark auf Amortisationshypotheken und 427,3 Mark auf andere Hypotheken. Die Dividende ℳ erfordert 9,1 Mill. Mark als Vortrag, bleiben. 912 72 1 b — Nach dem Geschäftsbericht der Rbeinischen Hrgsihs ken⸗ bank Mannheim für 1914 hat sich der Umlauf an 78 und Kommunalobligationen um 16,4 Mill. Mark auf 604,5 8 . Mark erhöht, der Bestand an Hypotheken und Kommunaldarle hen auf 627,6 Mill. Mark. Von den zur Deckung verwendeten Hohot nnch entfallen 13,7 Mill. Mark auf landwirtschaftliche und 592,9 1 9 Mark auf andere Grundstücke, 18,9 Mill Mark auf Amortisations⸗ und 587,7 Mill. Mark auf andere
Hypotheken; auf Hvpotheken an
ö ähi 263 000 ℳ. Baupsätzen und noch nicht ertragsfähigen Neubauten 2630 Die schlägt vor, nach Vornahme der Jfee wieder eine Dividende von 9 % zu verteilen. hs Geschäftsbericht der Württembergischen Hyhothskenban Stuttgart für das Geschäftsjabr 1914 lasten von 8 hypothekenbetrag von 220,5 (1913: r213,4) Mill 1 8 8 landwirtschaftlichen Grundstücken 2,07 Mill. Mark, ie aec Mill. Mark Amortisationsbvpotheken, auf anderen Grunds üer 218,4 Mill. Mark. Hvyvpothekenpfandbriefe waren im “ am 1. Januar 1915 201,4 (195,3) Mill Mark einschli ß ich nicht eingelöster gekündigter Pfandbriefe im Betrage von — 8 ℳ6. Hie Dividene beträgt 7 % (gegen 8 % in den “ ren). Bei der Süddeutschen Bodencreditbank M b höbten sich die Hypothekendarlehen von 5093 Mill. Mar 1913 auf 512,4 Mill. Mark Ende 1914. Mit Hinzurechnung 8 nicht als Pfandbriefdeckung dienenden Hvypothetford⸗rungen aeh zu 450 777 ℳ ergagibt sich bei Jabresschluß ein Ge amthvpoth, en⸗ bestand von 512,9 Mill. Ma k. Nach den Aufnabmsgebt eten kace fallen u. a. 335 Mill Mark auf Bayernn, 155,9 Mill. Mark au Preußen. In Hyvotheken auf landwirtschaftlichen Grundbesit sind angelegt 65,9 Mill. Mark, in Hypotheken auf städtischen Grunde 88 446,5 Mill Mark, und zwar unter letzteren anf unbebauten Grund⸗ stücken, Bauplätzen
1,8 Mill. Mark. Nach der Darlehensart treffen von dem Gesanthypothekenbestande: 188,9 Mill Mark ö täten (Amortisatio 8.) Darlehen, 210,8 Mill. Mark auf Darlehen, 112,8 Mill. Mark in festen Terminen rückzahlbare 8 sehen. Die Dividende betägt 7 ½ %. — Bei der b 88. Vereinsbank München betrugen die P andkriethphgthe Ende 1914 506,8 Mill. Mark. Die Zunahm⸗ 8 “ 19,3 Mill. Mark. Von dem Hypothekenbestand von 506,8 h. Mark waren am 31. Dezember 1914 ⸗im- Hypothekenregister 505,07 Mill. Mark eingetragen. Hypotheken auf nicht se Neubauten sind darin nicht enthalten. Von den Registerhrp theken kommt der Betrag von 1,178 Mil. Mark als Unterlage für Pfand⸗ briefe nicht in An atz. Der Hypothekenbestand setzt sich IIE“ 319,2 Mill. Mark Amortisationskypotheken, 187,6 Mill Mar baren oder an bestimmten Terminen rückzahlbaren Hypotheken. 8 landwirtschaftlichem Grundbesitz sind ausgeliehen 45, Mill. 8 auf Bauplätze 6,6 Mill. Mark, auf sonsttge Grundstücke L ill Mark. Dte Umlaufsumme der Prandbrie⸗ fe betrug am 81 Pelenager 1914 490,2 Mill. Mark (+ 11,6 Mill. Mark), dos Kommunaldarlehn 6,66 Mill. Mark gegen 6,05 Mill. Mark. Die Dividende beträgt 8 % Nach dem Bericht der Pfälzischen Hypotbekenbank in Ludwigshafen am Rhein betrugen Ende 1914 die Hepochelsn 482 970 194 (+ 8 592 732 ℳ), die Kommunaldarlehen 8 8 (E 1 231 630 ℳ), die Hvpothekenpfandoriefe 466 275 50C (+ 17 123 400 ℳ), die Kommunalobligationen 4323 400 gt. 70 8590 ℳ). Der Reingewinn ausschließlich Vortrag beläuft sich auf 3 299 “ gegen 3 293 748 im Jahre 1913. Dier Dividende beträgt 9 . 2 Bestand an Reginerhypotheten beträgt 478,98 “ sich Ende 1914 zusammen: Kündbare Darlehen 359,78 Mill. Mark, Annustätendarlehen 119,2 Mill. Mark. Die Negisterhypotheken verteilten sich auf Grundstücke, amortisabel:
landwirtschaftliche cke 1 966 197 ℳ, kündbar: 187 800 ℳ, andere Grundstücke, amortifabel: 117,1 Mill Mark, kündbar: 358,3 Mill.
Mark, Bauplätze: 1 431 589 ℳ Bei der Vereinsbank in Nürn berg belie sich der Hypo⸗ thekenbestand Ende 1914 auf 338,2 (339,6) Mill. Mark. Von den zur Pfandbriefdeckung bessimmten, sämtlich erststelligen Hypotbeken sind versichert 198,1 Mill. Mark in Bavern, 139,6 Maäll. Mark in Preußen, 0,5 Mill. Mark in Sachsen, und nach der Zu ve der Hypothekenobjekte 1,99 Mill. Mark ouf landwirt chaftlichem C rund⸗ besitz ausschl. in Bayenn, 336,24 Mill. Mark auf fertiggestellten, ertrags⸗ fähigen städtischen Geundstücken, einschlieglich eines auf einer intuitriellen Anlage haftenden Darlehens von 41 793,92 ℳ. Von den Deck mgsbypotheken sind 1877 Mill. Moark, in Annuitäten (Amorti⸗ sationshypotbeken) und 319,47 Mill. Mark nach einer bestimmten Frist rückzahlbar. Sss Hehbcheken auf landwirtschaftlichem
undbesitz sind Amortisationk hypotheken. ee sta um: 6 4 % 171,9 (166,1) Mill. Mark, zu Bei der Braunschweig⸗Hannoverschen Hypotheken ban Braunschweig, entfielen auf landwirtsch filiche Grundstücke “ sotionshypotheken 1 402 844 ℳ, kündbare Hypotheken. „85 300 ℳ, auf städt sche Grund ück⸗ Amortisationshypotheken 28299 487 ℳ, kündbare Hypotheken 176 896 448 ℳ. „Hypotheken auf Bauplätze und auf unfertige, noch nicht ertrags ähige Neubauten bestehen in Höbe v. 8 402 500 ℳ. Der Pfandbriefumlauf beirug Ende 1914 201 Mill. M. Die Divibende betrug 7 ½ %. “
— Die Gesamtsumme der im Umlauf befindlichen Berliner Pfandbriefe einschließlich der den Reservefonds des Iustituts ge⸗ börigen Stücke beträgt 290 837 800 ℳ gegen 286 397 400 ℳ im Jahre vorber, nämlich 5 275 500 ℳ 3 ½ oige (alte) 5egegen 5 447 700 ℳ, 3 857 400 ℳ 4 % ige (alte) gägen 3 955 5 9 ℳ, 2 016 300 ℳ 4 ½ „% ge gegen 2 479 500 ℳ:, 599 400 ℳ 5 5822 gegen 537 300 ℳ, 9 263 900 ℳ 3 % ige (neue) gegen 9 580 900 ℳ,
gegen 143 773 600 ℳ. Im letzten Jahre sind
4 % ige (neue) d 1 1en- zur Neu⸗ und Nachbeleihung angemeldet worden.
78 Grundstücke
wobei zu bemerken, daß das die Beleihungsbewilligung ge⸗ Abnahme der
8 202 700 ℳ noch nicht abgehoben, Pfandbriefamt sich 1 Jahr lang an die Be bunden hält, während der Gruudstückseigenümer zur Pfandbriefe nicht verpflichtet ist.
— Die Oberschlesische Eise du 8 schaft für Bergbau und Hütten betrieb in Gleiwis, 4 richtet laut Melvung des W. T. B.“ über das Eigebnis des Jahre 1914 wonach bei gleicher Abschreibung wie im Vo’ jahre in Hohe von 2 Millionen Mark der Betlag von 962 196 ℳ zur Wesfcnns, ae Generalbersammlung steht. Die Generalversammlung soll im Mai stattsinden; der Aussichtsrat wird in einer vorangehenden Sitzung über die Vorschläge bezüglich der Gewinnperteilung beraten. 8
— Der Aufsichtsrat der Hamburger Hochbahn⸗Aktien⸗
n⸗Industrie⸗Aktien⸗Ge⸗
einen Gesetzentwurf, betreffend Ausfuhrverbot für Gerste, Roggen
8
gesel
aft, Hamburg, schlägt laut Melbung des „W. T. B.“ der
Bodenkreditobligationen
118 784 100 ℳ 3 ½ % ige (neue) gegen 120 622 900 ℳ, 151 041 200 ℳ
Von den ouf diese Meldungen hin genehmigten Beleihungen sind
111“ 8*
1 idende von 4 % alversammlung die Verteilung einer Dividende — Ausgaben für Wobhlfahrtseinrichtungen einschließlich Kriegs unterstützungen betragen 125 679 ℳ. Wien, 8. April. (W T. B.) . Oesterreichischen Bodenkreditanstalt, vorgelegte Bilanz 8 1914 zeigt einen Reingewinn von 12 831 937 ö zwinnvortrags aus dem Jahre 1913 au 2 01 9 Kroner ben ehe um 2 762 076 als 82 G 1“ Bruttogewinn beträgt 19 0174 Kronen geger 2 g Hegn im Vorjahre. Der am 30. April, stattfindenden Ge . soll die Beaablung iner 9 “ gleich 51 Kronen gegen 20 % gle 1“ werden. Der außerordentliche Reserv⸗ onds soll mit 1s⸗ Kronen bedacht, und für Tantiemen sollen 931 312 Kronen be zahlt werden. Dem Per sions onds werden 1⁵0 000 Kronen als außer⸗ ordentlicher Beitrag jüge Zeesen und d.0 8 “ 1 Rechnung vorgetragen. In der llanz sin b “ schäfte verrechnet. Die Anstalt fand keinen An aß, r bie⸗ decbahte he hoge der Bilanzaufstellung .“ v“ die Steigerung der Debitoren um mehr als 90 Mip⸗ n Keane “ Linie auf die Einzahlung auf verschiedene Se . geschäfte und ferner auf die Belastung der Kundschaft aus der Kr eg anleihe zurückzuführen ist. Die Kreditoren, weisen eine Ssfgecnas. um 171 Millionen Kronen auf, davon atescen dwe. 90 Millione eronen auf das Verrechnungskonto für die Kriegsanleihe. “ vü S Nprile (W. T. B.) Ieihs des Noten 1 4 2 2* 4 5 83 „ments der Société Générale de Belgigue vom bepartements e e vegsr . Wen Metallbestand und deutsches Geld 51 494 127,— (51 533 779,—) F
Darletne gegen Guthaben im v„ 467 000,— (3172000,) .
Die dem Verwaltungsrat der
Vua4 Darlehne gegen Schatzscheine der belgischen (gema Art. 6 8 er Vor⸗ Mtit a) Fier b1116 “ (160 000 000,—) sel und Schecks auf belgische “ EE“ 12*ch. 3000 000,— (3 000 000,—) Darlehne gegen u.“ “ Se “
papiere. . 8 53 883,— 52 759,—)
Sonftic 9 8
Sonstige Aktiven ... — “ zusammen 220 015, 030,— (217 763 538,—
Passiwa.
Betrag der umlaufenden
Noten 158 029 430,— (159 516 11 1,—) Giroguthaben .. . . .. 61 934 075,— (58 195 Sonstige Passiven ... 51 525,— 8 52 8 —
zusammen 220 015 030,— (217 763 538,—)
8
Berlin, 9. April. Produktenmarkt.
Der Markt war geschäftslos.
eisekartoffeln. Ermit hec. e don den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin gebi deten andigen Depution für den Kartoffelhandel in der Zeit vom 5, bis hrnt folgenre Preise (für 100 kg gute, gesunde Ware, ab u“ höfen) gezahlt: Dabersche Kartoffeln 11,50 — 12,50 ℳ ( bis 13,00 ℳ), Magnum bonum 11,50 — 12,50 ℳ (Charlotten ung bis 13,00 ℳ). Woltmann 11,00 — 12,00 ℳ, Stlesiz und andere runde weise Speisekartoffeln 11,00 — 12,00 ℳ. Das Geschäft n hm ausreschenden Zufuhren einen ruhigen Verlauf.
Berliner Großhandelspreise für Sp. Im Berliner Karioffelaroßhandel wurden nach den
Kursberichte von auswärtigen EEEEIII1 London, 7. April. (W. T. B.) 2 ½ % Engl. Konsols 66 1e,
4 % Brasilianer 47, 3 ½ % Japaner 69 ¼¾, 4 ½ % Japaner 8n 88 Portugiesen 53, 56 104 ¼, do. pref. 102,
Atchison, Topeka u. Santa Denver u. Rio Grande 7 ¾, Erie 28 ½, Missourt, Kansas u. Texas 14 ¼, N. Y. Ontario u. Western 29 ½,
Southern Pac fie 92, Southern Railway 18 ⅜, Union Pacific 133 ½, U. S. Steel Corp. 52 ⅜, Privat⸗ diskont 3 ½, Silber 23 ¾.
T zsische Rente
aris, 8 April. (W. T. B.) 3 % Französische 9 8 5 % Russen 1906 95,00, 3 % Russen von 1896 61,15, Suezkanal 432 Rio Tinto 1560. Saö“ T. B.) Markt rohig, Staats⸗
Amsterdam, 8. April. (W. T.
papiere stetig. Amerikaner schwach. Scheck auf Berlin 51 40— 51 99. Scheck auf London 12,14 ½ — 12,19 ½, Scheck auf Paris 47,50 —47,70, Scheck auf Wien 38,45—38,95. 5 % Niederländische W1“ anleihe 99 ⅞ offiziell, alle anderen Kurse nicht offizieltl, Obl. . % Niederl. W. S. 71 ¼, Königl. Niederland Petroleum 506, Atchison, Topeka u. Santa Fé 99 ½, Rock Island 3, Southern Pacific —,—, Southern Railway 17 ⅝, Union Pacifie 126 ½ Amal⸗ gamated 66 ¼, United States Steel Corp. 50 ¼. —New Vork, 7. April. (W. T. B.) (Schluß.) Fondshörse. Bet Beginn lagen Nachrichten, die einen maßgebenden Einfluß nafr die Tendenz hätten gewinnen können, nicht vor und infolgedessen gestaltete sich die Kursbewegung umegelmäßig. Das Geschäft bielt ses ig engen Grenzen, da die Spekulation wenig Unternehmungsluft zeigte. Im Verlauf erfuhr aber der Verkehr durch Käufe in Spezialwerten eine Belebung. Die letztgenannten Papiere schlossen bet eenen fester Tendenz zu höheren Kursen. In den sonstigen Hauptspeki⸗ lationswerten waren die Kursänderungen nicht gleichmäaß g. An Aktien wurden insgesamt 520 000 Stück umgesetzt. Tendenz fůͤr Geld: Stetig. Geld auf 24 Stunden Durchschn. Zinsrate 2, Geld auf 24 Stunden letztes Darlehen 2 ½, Wechsel auf London (60 Tage) 4,7665, Cable Tranefers 4,7985, „Wechsel auf h auf Sicht 5,33, Wechsel auf Berlin auf Sicht 82 ⅛, Si 9 Bullion 50 ½, 3 % Northern Pacific Bonds —,—, 2 % Ber. Staat. Bonds 98 ¼. Atchison, Toveka u. Santa Fé 1008, Baltimore and Ohio 72 ½, Canadian Pacisic 163 ½, Chesepeake u. Ohio 44 , Chicago, Milwaukee v. St. Paul 89 ⅜, Denvper u. Rio Grande 7¼, Illmois Central 108 ¼. Louisville u. Nashoille 118 New BYork Central 85 , Norfolk u. Western 103, Pennsplvanig 107, Reading 146 ½ Southern Pacific 88 ⅛, Union b8 127 ⅝, 11““ Comp 64, United States Steel Corvoration 49 ½, do. vref. 1068.
Rio de Janeiro, 6. April. (W. T. B.) Wechsel auf London —,—.
exklusive,
Kursberichte von auswärtigen 1111“ Liverpool, 7. April. (W. T. B.) Baumwolle. Umsa 10 000 Bedlen⸗ Import 66 700 Ballen, davon 60 700 Ballen amerikanische Baumwolle. Für Mai⸗Juni 5,70, für Oktober⸗ No⸗ vember 5,99. — Amerikaner und Brasilianer 10 Punkte, Indier 10 bis 12 Punkte höher. “ 8. April. (W. T. B.). Java⸗Kaffee fest, lolo 48. Santos⸗Kaffee für Mai 36 ¼, für September 328,
ü ember 30. für Pezembg h, 7. Aviil. (W. T. B.), (Schluß), Baumwoll loko middling 9,95, do. für Mai 9,73, do. für Juli 10,03, do. für September 10,24, New Orleans do. loko middling 9,31, Petroleum Refined (in Cases) 10,10, do. do. in Tanks 4,50, do. Credit Balances Cit bmal Western Steam 10,20, do. Rohe u. Brothers 10,65, Zucker Zentrifugan 4,70, Weizen loto Nr. 2 Red. 164 ½, do. für Mit 162 ¼, do. för August 131, do. für September —,—, Mehl Sprin z⸗ Wheat 6,75 — 6,85, Getreidefracht nach Lverpool 12 *½), Kaffee Rio Nr. 7 loko 8, do. für Mat 6,10, do. für Jusi 7,24, do. für Septembeg 7,38, Kupfer Standard loko —,—, Zinn 47,00.
*) Gefragt, aber nicht zur Verfügung.
at Otl Citvy 1,35, Schmalze
1I1““
160 der Militärstrafgerichtsordnung der Standard white in New Yort 7,50,
Vormittags
Barometerstand auf 0 ², Meeres⸗
niveau u Schwere
Wind⸗ richtung, Wind⸗ stärke
Name der Beobachtungs⸗ station
in 45 ° Breite
8
Wetter
9. April 191
9 ¼ Uhr.
Name
Barometerstand
Witterungs⸗ verlauf der letzten
werten *)
——
Temperatur in Celsius
Beobachtungs⸗ station
Wind⸗ richtung, ind⸗ stärke
4 „ Der
in 45 ° Breite in Celsius
auf 0 ², Meeresz⸗† Mederschlag in
niveau n. Schwere 24 Stunden mm
Temperatur Barometerstand in
Stufenwerten *)
Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden
8 8 2
Name der Beobachtungs⸗ station
Meeres⸗
Barometerstand
auf 09 niveau in Schwere
in 45 Breite
Baromelerstand in
S
Wind⸗ richtung, Wind⸗ stärke
verlauf
in Celsius tufenwerten ⁴)
Temperatur
24 Stunden mm
der letzten 24 Stunden
Witterungs⸗
2
24 Stunden
Stu
4 Stunden mm Barometerstand in
Riederschlag in
—
87 orkum Keitum
SW S bedeckt
—₰ —
8
WSW hasb bed. 2
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Rügenwalder⸗
752,5 2SW3 balbbed.
Nachm Niederschl.
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757,3 W 6 bald bed.
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Hamburg SW A. helter
752 2 7 hHalb beo.
1 V
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Schauer Bods
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Swinemünde SW 4 wolkig
221282 22 5 8
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Wetterleuchten Christian
sund 741,7 Windst. wolkenl
Neufahrwasser
SW 2 wolkenl.
Nachts Niedersch!
meist bewölkt
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0
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Memel 1— WSWlI heiter
Skudenes
meist bewölkt
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740,5 N Z wolkig
—— S 1
-
750,1 OCS
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Hannober 3 wolkig
O 2 Regen 744,1
—Schauer
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Berlin 2 woltig
◻ — 0
Nachm. Niederschl.
Freeden Z wolkig
IIA — — — —, —
—
Vorm. Niederschl.
U.
Vorm. Niederschl.
— 760,7 W A bedeckt
meist bewolkt Nachm⸗.Niederschl.
g 8
H
Frankfurt M. 758,9 SW 3 Regen
Farlsrube, B. 760,4 SW. 2 bedeckt
Hanstholm Kopenhagen 7487 Stockholm — Hernösand — 749,1 Haparanda 7748,8 Wisby) —
743,3 SW 5 wolkig
Ꝙ —J*
— .
7482 S 2 heiter
2 —,—2
50
Windst. bedeckt
— —
2 ‧₰
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S 2 wolkenl.
1
28s — —S 88 bos o do SEAE
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Schauer
Karlstad
SSS d0 —g=
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SSO 4 bedeckt
6
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Nachm. Niedersch'. Hammerh
sünchen 700,7 WSWb Regen
grespiße — 521.8 NNW 7 Schnee—
— — 2 —
I
27
—3,5
1 MNachm Miederschl.
Livorno
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us SW 5 Dunst
8 NW Iswoltenl.
131 — 1 Machm. Niederscht. Budapest
W 4 woltenl
Vübelmsbav. 751,3 el. —“
SW 2 bheiter
¹ halbbed. 6 6
—, —
J 690 ztemlich heiter Wien
W. bedeckt. —
meist bewölkt
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W Zwolkig
meist bewölkt
Schauer
5 Prag V
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Vorm. Niederschl.
7,5 I. S bedeckt
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5 Nachis Niederschl.
Fagliart
22=N=F
NNW 4 wolkig
—
— ’ ) meist bewölkt meist bewöltt Zürich
rünberg Schl 755,1 Fnedrichebaf. 761,6
W
W
WSWz wolkig
758,6
8 Untersuchungsfachen.
Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingu 4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien
— —
W 3 wolkig
3 wolkig
1 1 Nachts Miederschl. 9 [1 Nachis Mederschl. 121 Nachm Niederschl.
Genf Lugano
Säntis 18
2,0 W 2 wolkig 50 W 1 bedeckt
—
—b
888S
— —2
8,4 N Iwolkenl.
80
5 1 0 Nachts Niederschl. Brindist
Zustellungen u. dergl.⸗ ngen ꝛc.
u. Aktiengesellschaften.⸗
ffentli
5S=
S
S bedeckt
—₰¼
Triest 757,4
Krakau 757,2
— MNiederschlag in
1
ONO 4 bedeckt 8 19 2
NNW 1 bedeckt Vorm. Nieder
Hermannstadt V 758,3
SO 3 halb bed.
758,4 WSZa. heiter *) Aenderung des Barometers (Barometertendenz) von
9 2 5
n. Niederschl. Nachm.Niederschl. ziemlich heiter bis 8 Uhr Morgens nach
folgender Stala: 0 = 0,0 bis 0,4 mm; 1 = 0,5 bis 1,4 mm; 2 = 1,5 bis 2,4 mm; 3 = 2,5 bis 3,4 mm; 4 = 3/ bis 44 mm; 5 = 4,5 bis 5,4 mm; 6 = 5,5 bis
6,4 mm; 7 = 65 bis 7,4 mm; 8 = 7,5 bis 8,4 mm; L negativen Werten der Barometertendenz (Minuszeichen) gilt dieselbe Chiffreskala. Ein Hochdruckgebiet über 765 mm über Frankreich entsendet
Ausläufer nach Süddeutschland und Schottland. Ein Tiefdruckgebiet,
M.
= nicht beobachtet.
Bei
8
unter 740 mm, mit ostwärts ziehendem Ausläufer über Norddeutschland
liegt über dem
Nordmeer.
iber „— In Deutschland ist das Wetter bei vier bis sieben Grad Wärme und schwachen bis frischen Süd⸗
westwinden im Norden vielfach heiter, im Süden ziemlich trübe; es haben verbreitete Regenfaͤlle, besonders im Süden, stattgefunden.
Seehöhe.
Temperatur (C ⁹) Rel. Fchtgk. (%) Windrichtung ..
2760 und 2840 m Höhe Temperaturzunahme, zwischen 3330 m überall — 11,6 Grad.
Deutsche Seewarte
.“
es Köͤniglich Observatoriums
veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 8. April 1915, 7—10 Uhr Vormittags.
Station
122 m
500 m 1000 m 2000 m² 2500 m 3330
m
9
„Geschw mps. Himmel bedeckt,
5,3
W 4
1 8 .“ 70
60 NW NW NW NW 7 ““ Wolkengrenze bei 3000 m Höhe.
70 75 74
10
— 1 22
—
cher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
——
8 Erwerbs⸗ u Unfall⸗ und 9. 10.
Niederlassung ꝛc. von
nd I enossenschaften⸗ echtsampa ten. Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
8 Zankausweise. Verschiedene Bekanntmachungen.⸗
0) Untersuchungssachen.
2003] Steckbrief. Gegen den unten turmmann Anton Weiß Batl.
vom Er
Felde verhängt. Es wird ersucht, ihn
erhaften und in die Militärarrestanstalt n Bromberg oder an die nächste Militär⸗ ehörde zum Weitertransport hierher ab⸗
liefern.
Beschreibung: Alter: 30 Jahre, Größe
I ugen:
65 cm, Haare: schwarz lockt braun, Gesichte farbe: gelbl raun, Sprache: bayrisch deutsch, B ondere Kennzeichen: keine, lrünbrauner Ulster, esterhofe, grünbraune chwarze Schnürschube.
Bromberg, den 3. April 1915.
Gericht der Landwehrinspektion.
2009] Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen russische chnitter Jan Sadzinski, geboren z Dainbaltow, Kreis Konsk, Russisch⸗Polen
elcher flüchtig ist, ist die Untersuchungs⸗ aft wegen unerlaubten Entfernens ver⸗ ihn zu verhaften
ängt. Es wird ersucht, nd in das nächste Gerschtsgefängnis einm
lefern sowie zu den Akten E. R. 229/15
ach hier Anzeige zu machen. ung: 1 baare: dunkel, Augen: grau, Sprache solnisch, Gesicht: oval. Kriegsgericht des Kriegezustandes Greifswald.
Beschrei
005] Fahnenfluchtserklärung
und Beschlaguahmeverfügung. In nteroffizier Romp.
Alfred Kurt der 3. Garde⸗Grenadier⸗Regts. Nr.
Hrund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗
nichs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗
rafgerichtzsordnung der Beschuldigte hier⸗
urch für fahnenflüchtig erklärt und sein im
beutschen Reiche be⸗ it Beschlag belegt. G Berlin, den 13. März 1915. Fericht der Inspektion d. immob. Garde⸗ Infant. Amtestelle Spandau. er Gerichtsherr: Kohler, v. Görtz. Keriegsgerichtsrat kr. A.
findliches Vermögen
006] Fahnenfluchtserklärung
und Beschlagunahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den kriegsfreiwilligen Friedrich Kleinwächter er 1. Ers.⸗Komp. Ers.⸗Batls. Garde⸗ Hrenadier⸗Regts. 5, geb. am 1. Dezember 897 in Charlottenburg, wegen Fahnen⸗ ucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356,
eschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig kklärt und sein im Heutschen Reiche befind⸗ ches Vermögen mit Beschlag belegt.
eg. den 31. März 1915.
Spandau,
Gericht der Inspektion I d. immob. Garde⸗Infant, Amtsstelle Spandau. Der Gerichtsherr: Dr. Nelson,
v. Görtz, 2 qet⸗ Generalleutnant und ei
beschriebenen Land⸗
149, welcher flüchtig ist, ist die ntersuchungshaft wegen Fahnenflucht im
Kleidung: dunkelbraune Man⸗ Wintermütze,
Alter: 20 Jahre, Größe: mittel, geboren
der Untersuchungssache gegen den Ers. 5, eb. 7. 9. 88 in Kattowitz, zuletzt Liegnitz bohnhaft, wegen Fahnenflucht, wird auf
2007] Steckbrief. Der Unteroffizter der
Gall der 1. Komp. Infanterieregimen
Nr. 138, geboren 23. 7.
dorf, Kreis Zabern, von
8 Fahnenflucht durch Uebergehen zum Feind
88 tig.
gefangenschaft. verhaften behörde abzultefern. D. St.⸗Qu., den 3. April 1915. Gericht der 42. Infanteriedivision.
[2008] Fahnenftuchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen
Unteroffizier der Reserve Aloys Gall de
g, ch E⸗
hierdurch fur fahnenflüchtig
sein im Deutschen Reich befindliches Ver
mögen mit Beschlag belegt.
D. St.⸗Qu., den 3. April 1915. Gericht der 42. Infanteriedivision.
[2001] Fahuenfluchtserklärung — und Beschlagnahmeverfügung.
n U
8*
3. August 1884 : evangelisch, wud auf Grund der §§ 69 ff. des Miltlärstrafgesetzbuchs sowie §§ 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Be⸗ schlag belegt. Kiel, den 6. April 1915. Gericht I. Martineinspektion.
[2004) Fahnenfluschtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Kriegsfreiwilligen Ferdinand Boß des Ers.⸗Bat. Garde⸗Gren.⸗Regts. Nr. 5, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschulsigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen befindliches Vermögen mit Beschlag elegt.
Spandau, den 17. März 1915. Gericht der Inspeklion d. immob. Garde Infant. Amtsstelle Spandau.
Der Gerichtsherr: Kohler, v. Görtz. Kriegsgerichtsrat kr. A.
[2010]
Der durch das Gericht der 13. Division Münster vom 24. Februar 1914 in der III. Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger Nr. 50 vom 27. Februar 1914 gegen den Rekruten Johann Jakob Dauber aus dem Landwehrbezirk I Dortmund erlassene Steckbrief wird hierdurch aufgehoben. Bezirkskommando 1 Dortmund,
den 5. April 1915.
[2002]
Die am 20. Juni 1910 gegen den Heizer Albert Anton Plodzikowsti 2. Komp. II. Werftdiwvision, g bofen am 28 März 1877 zu Dirschau, erlassene Fah enfluchts⸗ erklärung wird aufgehoben. (I1 b 53/15.) April 1915.
Inspekteur.
Reserve Aloys
1887 zu Bären⸗ - Beruf Lehrer, zuletzt wohnhaft zu Saarwerden, ist der
begangen am 25. 9. 1914 zu Fouquercourt (Frankreich) dringend verdächtig und flüch⸗ Er ist zurzetit in französischer Kriegs⸗ Es wird ersucht, ihn zu und an die nächste Militäar⸗
den
1 Kompagnie Infanterieregiments Nr. 138, geboren am 23. Juli 1887 zu Bärendorf, Krs. Zabern, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff des Militärstraf⸗ gesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerschtsordnung der Beschuldigte erklärt und
Der Matrose Willt seriedrich Porsch von der 10. Komp. I. Matrosendivision, in Danzig,
der
ts
u. dergl.
6, [961361 Zwangsversteigerung.
Grundbuche von Band 10 Blatt Nr. den Namen
des Schankwirts Jobow in
Frar
an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. werden. Gesellschaftsstraße 36, belegene
BVerlin N 30, 1 Treppe,
19
Größe. Es ist in der Grundsteuermutter rolle des Gemeindebezirks Berlin⸗Reinicken
„ dorf unter Artikel Nr. 1134 und in der mit einem jährlichen Nutzungswert von 420 ℳ verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 9 Februar 1915 in das Grundbuch ein⸗
Gebäudesteuerrolle unter Nr. 154
getragen. Berlin N. 20, Brunnenplatz, 9. März 1915.
Abteilung 6.
[19681 Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Reinickendorf beiegene, im Grundbuche von Berlin⸗Reinickendorf Band 58 Blatt Nr. 1766, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Fobrikanten Hermann Huth in Berlin⸗Reinickendorf eingetragene Grundstück am 18. Juni 1915, Vor⸗ mittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnen⸗ platz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin⸗Reinickendorf, Amendestraße 17, belegene Grundstück ent⸗ hält a. Wohnhaus mit Seitenflügel und Hofraum, b. Stallgebäude, c. Schuppen, und besteht aus dem Trennstück Karten⸗ blatt 3 Parzelle 2768/67 von 9 a 07 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutter⸗ rolle des Gemeindebezirks Berlin⸗Reinicken⸗ dorf unter Artikel Nr. 1730 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 1028 mik einem jährlichen Nutzungswert von 6757,— ℳ verzeichnet. Der Versteige⸗ rungsvermerk ist am 6. März 1915 in das Grundbuch eingetragen. Berlin N. 20, Brunnenplatz, 27. März 1915. Königliches Amfsgericht Berlin⸗ Abteilung 6ö6.
den
In Unterabteilung 4 der heutigen Nummer d. Bl. (Verlosung ꝛc. von Wert⸗ p pieren) befindet sich eine Bekanntmachung der Großh. Bad. Staatsschuldenver⸗ malstung. betr. Verlosung, an deren Schluß Wertpapiere als für kraftlos er⸗ klärt angezeigt werden.
[(86375] Aufgebot.
Die Spar⸗ und Darlehnskasse des Land⸗ kreises Cöln in Cöln, St. Apernstraße 19, hat das Aufgebot des vom Reichsbank⸗
spektion
direktortun
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Reinickendorf belegene, im Berlin⸗Reinickendorf 1207 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf
Berlin eingetragene Grund⸗ stück am 14. Mai 1915, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, 20, ersteigert Das in Berlin⸗Reinickendorf, Grund⸗ stück enthält Wohnhaus mit abgesondertem Stallgebäude, Hofraum und Hausgarten und besteht aus dem Trennstück Karten⸗ blatt 3 Parzelle 837/89 von 1 a 92 qm.
den Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
scheins des
in Buchstaben: beantragt. den
werk, Zimmer
nz wird.
wirken.
wendung
2290]
nate bei
[1969]
Verlust geraten.
der
Monaten nach
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Verlust geraten.
ausfertigen.
[1970]
loren
Nürnberger Lebens
n B ausgestellten Zwischen⸗!
Dr
Serie VIII. über eine fünfprozentige Schatzanweisung Deutschen Reichs, Kriegsanleihe von 1914, der gleichen Serie von 500 ℳ —
Der
1 1
Berlin, den 3. Februar 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 154.
Anzeige. Der am 30. März 1912 ausgefertigte Lebensversicherungsschein Nr. 30 715 des Herrn Franz Püttmann, Schneiders in Hagen i. W., ist abhanden gekommen. waige Ansprüche Dritter aus diesem Versiche⸗ b 1 rungsschein sind innerhalb zweier Mo⸗ uns anzumelden, für ihn eine Ersatzurkunde ausgestellt wird. Berlin, den 8. April 1915. Deutscher Anker Pensions⸗ u. Lebensver⸗
sicherungs⸗Aktiengesellschaft in Berlin.
C. Schnell.
Policenaufgebot. Die auf den Namen des Herrn Wilhelm Rickelt, Architekt in Nürnberg, lautende Versicherungspolice Nr. 271 850 ist
Magdeburg, den 4. März 1915. Wilhelma in Magdeburg, Allgemeine Versicherungs⸗Aktien⸗ esellschaft.
Aufgebot.
Der von uns am 10. März 1903 gefertigte Versicherungsschein Nr. 12 936 auf das Leben der Schiffskapitänsgattin Frau Auguste Elise Becker, Balkowski, in Danzig wurde angeblich ver⸗ Wir werden für diesen Versiche⸗ rungsschein eine Ersatzurkunde ausstellen, wenn sich nicht bis spätestens 8 Juni 1915 ein Inhaber des Versicherungs⸗ scheins bei uns meldet.
Nürnberg, den 8. April 1915.
v 2
Le
L.
fünfhundert Mark
Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf
21. September 1915, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock⸗ Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung
43, anberaumten
der Urkunde
mit daß
Wenn innerhalb
3 Monate der Inhaber der Police sich nicht bei uns meldet, gilt dieselbe für kraftlos und werden wir eine Ersatzurkunde
aus
2
geborene
Fenge Bent.
Nr. 56 602
erfolgen Gleichzeitig wird dem Reichshank⸗ direktorium verboten, an den Inhaber der bezeichneten Urkunde eine Leistung zu be⸗ Dieses Verbot
1 findet auf die obenbezeichnete Antragstellerin keine An⸗
Et⸗
widrigenfalls
in Dies wird gemäß § 9 Versicherungsbedingungen Bemerken bekannt gemacht, fruchtlosem Ablaufe einer Frist von drei dem Erscheinen dieses Inserats die genannte Police für kraftlos erklärt und an Stelle derselben eine neue Police ausgefertigt werden wird Berlin, den 3. April 1915. Friedrich Wilhelm 1
Lebens⸗Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft. Die Direktion.
[93130] Oeffentliches Aufgebot. Die von uns am 1. Februar 1909 auf das Leben des Kaufmanns Herrn Franz Politt, früher in Pronitten, jetzt Rogonnen, Police Nr. 85 913 ist in
dem nach
baber
[1243] Aufgebot.
Eschwege,
vertreten
des angeblich verloren gegangenen,
datiert Dortmund, den 5 Mai 1914,
kassenverein in Kaiserswerth, Der Inhaber gefordert, spätestens in 26. Oktober 1915,
beantrag
Grabenstraße 19 — 25, Zimmer 1, anbe raumten Aufgebotstermine seine Recht anzumelden und die Urkunde vorzulegen widrigenfalls die Kraftloserklärung de Urkunde erfolgen wird.
Düsseldorf, den 23. März 1915. Königliches Amtsgericht. Abt. 24. [19] Aufgebot.
e. G. m. b. H., vertreten durch Vorstand, wieder vertreten durch Rechts
zogenen und von diesem akzeptierten
über 150 ℳ, der im Auftrage der Hopfen⸗
keit protestiert, von der Antragstellerin Königlichen Amtsgerichts Peitz gegen Schwenk eingeklagt war, beantragt. spätestens in dem auf den 15. Oktober 1915. Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte
folgen wird. Peitz, den 26. März 1915. Königliches Amtsgericht.
[1971] Aufgebot. Der Johann Becker zu Trier, P straße 3, hat das Aufgebot des Hypotheken⸗ briefes über die Hypothek, eingetragen in Abt. III des Grundbuchs von Trier, Artikel 2769 unter Nr. 1 auf dem Grund⸗ stück des Johann Becker und seiner Ehe⸗ frau Anna Maria geborene Collot, im Betrage von 9000 ℳ zugunsten der Rentnerin Eva Elisabeth Rendenbach in Trier⸗St. Barbara beantragt. Der In⸗ der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag. den 1. Oktober 1915. Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Böhmer⸗ straße 29, Zimmer 2, anberaumten Auf⸗ gebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlose klärung der Urkunde erfolgen wird. Trier, den 27. März 1915
Königliches Amtsgericht. Abt. 5.
[1972] Aufgebot. Das Fräulein Agnes Schirmer in Neu⸗ brandenhurg, vertreten durch den Rechts⸗
walt Dr. Meltz, deselbst hat be⸗
der Urkunde wird auf dem auf der Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht
Die Gubener Genossenschaftsbrauerei, ihren
Wechsels, d. d. Guben, den 11. März 1913,
V NW
Zwischen 3140 und
Die Firma S. Doernberg & Sohn in durch Rechtsanwalt Dr. Doernberg daselbst, hat das Aufgebot am 20. Jult 1914 fällig gewesenen über 300 ℳ, der von der Firma Einkaufs⸗ vereinigung Merkur, Gesellschaft mit be⸗ schränkter Haftung, zu Dortmund auf die Firma Franz Schiffer in Kaiserswerth ge⸗ zogen und von dieser angenommen worden ist, zahlbar bei dem Spar und Darlehns
8
8
anwalt Justizrat Hoemann in Guben, hat das Aufgebot des angeblich verloren ge⸗ gangenen, am 17. Juni 1913 fällig ge⸗ wesenen, von ihr auf Carl Schwent ge⸗
handlung S. Sahlmann, Fürth, bei Fälltg⸗
8
eingelöst und in den Akten D 13/13 des
Inhaber der Urkunde wird aufgefordert,
anzumelden und die Urtunde vorzulegen, widrigentalls deren Kraftloserklärung er⸗-