1915 / 104 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 05 May 1915 18:00:01 GMT) scan diff

am 2. 2. Juli 1871, So Johann Peter Raden und Gertrude ge⸗ borene Praem

31) Johann Ecker;, geboren zu Heilenbach am 22. Juli 1871, Sohn der Eheleute Peter Eckers „und Katharina eborene Trappen 2 32) Sebasti an Fuchs, gelvoren zu Ober⸗ weier am 16. April 1871, Czohn der Ehe⸗ leute Christoph Fuchs und Maria geborene

Mhyper⸗ 1 Pe Nikolaus Raden, geb oren zu Scheid on der Eheleute

e 34) Jolh vunn Feimnen, geboren zu Seffer⸗

beiler am 11. Mai 1871, Sohn der Ehe⸗ beller mn bgs Heinen und Elisabetha geborene Ste ils,

35) Mathia s Tures, geboren zu Sülm 278 b Fthi 1871, Sohn der Eheleute

Nikolaus Tures und Elisabetha geborene

Roth, N Jakob Berker, geboren zu Badem

am 1. August 1871, Sohn der Eheleute Bernard Becker und Gertrude geborene Lenz,

37) Peter Schꝛnitz, geboren zu Badem am 3 Pager. 1871, Sohn dder Eheleute Johann Schmitz und Marganetha geborene Simon, ““

58) Ernst Groezdidier, geboren zu Gindorf am 30. Mai 1871, Sohn der Ehelwute Wilhelm Grosdidier und Maria Sufanna geborene Mais,

39) Christoph Bßeber, geboren zu

Pickliessem am 4. Januar 1871, Sohn der Eheleute Johann Weber und Elisabetha eborene Mayer, 8 40) Valentin Oswriler, geboren zu Kyllburg am 2. Juli 1871, Sohn der Eheleute Irhann Osweiler und Elisabetha geborene Lano, 1

41) Nikolaus Meyers, geboren zu Neidenbach am 11. Juli 1871, Sohn der Eheleute Meyers und Anna Maria

geborene Bures,

* 4

bett und Margaretha geborene Krack,

42) Karl Heinrich Ritterbusch, ge⸗ 8 zu St. Chomas am 21. März,1871, Sohn der Eheleute Conrad Ritterbusch und Philippine geborene Heidrich,

43) Peter Bo rresch, geboren zu Wils⸗ ecker am 29. Januar 1871, Sohn der Ehe⸗ leute Johann Byrresch und Anna Maria

orene Kemen, wenhg Bernhard Bretz, geboren zu Bauler am 30. Mai 1871, Sohn der Cheleute Johann Bretz und Katharina geborene Colling

45) Conrad Mirbert, geboren zu Neu⸗ scheuerhof, Gemeinde „Bauler, am 8. August 1871, Sohn der Eheleute Nikolaus Mil⸗

46) Johann Wag ner, geboren zu Lehih am 18. Deze mber 1871, Sohn der Eheleute 8 Waagner und Katha⸗ rina geborene Lorang,

47) Nikolaus Thies, Feboren zu Wald⸗ hof am 22. April 1871, Sohn der Ehe⸗ 85 Johann Thies und Theresia geborene

bber, .

48) Johann Hoffmann, geboren zu . den am 3. Oktober 1871, Sohn der Eheleute Johann Hofsmann und Katharina geborene Concemins,

49) Hubert Walesch, geboren zu Mettendorf am 30. Mai 18711, Sohn der Eheleute Michel Walesch und Katharina geborene Krippes,

50) Michel Schenden, geboren zu Hüttingen am 4. Dezember 1871, Sohn der Eheleute Michel Schenden und Mar⸗ garetha geborene Fischels,

51) Nikolaus Hitzges, geboren zu Grimbach am 15. August 1871, Sohn der Eheleute Johann Hitzges III. und Katha⸗ rina geborene Peters, 9

52) Michel Braun, geboren zu Bieren⸗

dorf am 18. Dezember 1871, Sohn der (.

Eheleute Johann Braun und Anna ge⸗ borene Zwank,

53) Mathias Goebel, geboren zu Karlshausen am 2. April 1871, Sohn der Eheleute Jakob Goebel und Anna Maria geborene Pesch,

54) Peter Jostock, geboren zu Neuer⸗ burg am 17. Dezember 1871, Sohn der Eheleute IJohann Jostock und Susanna geborene Müller,

55) Heinrich Hamelius, geboren zu Zweifelsscheid am 7. März 1871, Sohn der Eheleute Peter Hamelius und Eva geborene Fasen,

56) Karl Hommerding, geboren zu Dockendorf am 27. März 1871, Sohn der Eheleute Mathias Hommerding und Su⸗ sanna geborene Dockendorf,

57) Georg BVeith, geboren zu Nieder⸗ weis am 8. Juli 1871, Sohn der Cheleute

Franz Veith und Anna Maria geborene

Strafvollstreckung aus dem

Henn, 1 ⁊58) Michel Nels, geboren zu Peffingen am 8. September 1871, Sohn der Ehe⸗ leute Andreas Nels und Maria geborene Simon,

59) Nikolaus Valerius, geboren zu Wolsfeld am 21. Februar 1871, Sohn der Eheleute Wilhelm Valerius und Eva geborene Becker, 1

alle „ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, wegen Entziehung der Wehr⸗ pflicht wird, nachdem die Verjährung der Urteile der

DStrafkammer des Landgerichts zu Trier vom 11. März 1895 angeordnet und ein⸗

Staatsanwaltschaft

auf den Antrag der Kgl. der Beschluß der Strafkammer hier vom 15. Dezember 1894, soweit er die Beschlagnahme des

geleitet ist,

Vermögens der Angeschuldigten anordnet,

aufgagehoben.

Trier, den 10. April 1915. Königliches Landgericht, 2. Strafkammer. Schreiner. Wagner. Dyckhoff. (I. S.) Ausgefertigt:

Gilles, als Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts.

15870 verzeichnet.

2) Aufgebote, Verlust⸗ nu. Fundsachen, Zustellungen n. dergl.

[8628] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 27. September 1915, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle. Berlin, Neue Friedrichstr. 13 14, III. Stockwert, Zimmer Nr. 113, versteigert werden das in Berlin, Große Frankfurterstraße Nr 17, belegene, im Grundbuche von der Königstadt Band 130 Blatt Nr. 5642 (eingetragene Eigentümerin am 6. April 1915, dem Tage der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks: Rentiere Witwe Alma Jusseit, geb. Forsberg, in Berlin) eingetragene Grundstück Vorderwohnhaus mit linkem Seitenflügel, Quergebäude und unter⸗ kellertem Hof Gemarkung Berlin, Nutzungswert 7180 ℳ. 87. K. 37.15. Berlin, den 24. April 1915. Königliches G Berlin⸗Mitte. 87.

8—

[9309] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 5. Oktober 1915, Vormittags 10 Uhr, Neue Friedrichstraße 13/14, III (drities Stockwerk), Zimmer Nr. 113 115, versteigert werden das in Berlin, Kleine Auguststraße 13, belegene, im Grundbuche von der Königstadt Band 5 Blatt Nr. 390 (eingetragener Eigentümer am 24. No⸗ vember 1913, dem Tage der Eintragung des Versteigerungsvermerks: Milchhändle r Hermann Schulz) eingetragene Grandstück, bestehend aus a. Vorderwohnhaus mit zwei Höfen, b. Doppelquerwohngebäude, c. Stall quer im zweiten Hofe, Nutzungs⸗ wert 9810 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 390 Berlin, den 27. April 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 85. 85 K 174. 13/65

[3126]2 Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in Berlin⸗Reinick ndorf belegenen, im Grundhuche von Berlin⸗Reinickendorf Band 29 Blatt Nr. 878 und 879 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Z mmermeistere Gustao Müller in Berlin⸗Tegel eingetragenen Grundstücke am 25. Juni 1915, Vormittags 11 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle Brunnenplatz, Zimmer Nr 30, 1 Treppe, versteigert werden. Die in Berlin Reinickendorf an der Justusstraß belegenen Grundstücke bestehen aus den Trennstücken Kartenblatt 3 Parzelle 2859/116 von 5 a 35 am Größe und Karte blalt 3 Par⸗ zolle 2856/116 von 5 a 32 qm Größe. Ste sind in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezir’s Berlin-Reinickendorf unter Artikel Nr. 1757 und 1758 mit einem Reinertrag von je 0,06 Taler verzeichnet. Die Versteigerungsvermerke sind am 11. März 1915 in das Grundbuch ein⸗ getragen.

Berlin, den 6. April 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

Abteilung 6.

[93111 Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangavollstreckung soll das in Berlin⸗Reinickendorf belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Reinickendorf Band 46 Blatt Nr. 1397 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Terrainerwerba⸗ und Verwertungsgesellschaft Berlin⸗Norden, G. m. b. H. zu Berlin eingetragene Grundstück am 12. Juli 1915. Vor⸗ mittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtestelle in Berlin, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30 l, versteigert werden. Das in Berlin⸗Reinickendorf an der Hechel⸗Wachholder⸗ und der projekt. Straße Nr. 5 belegene Grundstück umfoßt die Parzellen 2114/36 ꝛc., 2115/36, 2116/36, 2117/36, 2118/36, 2119/36, 2120/36, 2121/36, 2122/36, 2124/36, 2130/36, 2134/36, 2156/36 und 2158/36 ꝛc. des Kartenblatts 1 und hat einen Flächen⸗ inhalt von 1 ha 91 a 56 qm. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Ge⸗ meindebezirks Berlin⸗Reinickendorf unter Artikel Nr. 1340 mit einem Reinertrag von 3,71⁄10 Talern verzeichnet. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 22. März 1915 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 19. April 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

Abteilung 6.

[93101 Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wedding Band 87 Blatt Nr. 2090 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs vermerks auf den Namen des Zigarrenfabrikanten Albert Kelk und dessen Ehefrau Marie Gelk, geborene Wittstock, beide hier, als Miteigentümer zu gleichen Anteilen eingetragene Grundstück am 3 September 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer 30, 1 Trexpe, versteigert werden. Das in Berlin, Ruhe⸗ platzstraße 26, belegene Grundstöck enthält Vorderwohnbaus mit rechtem Seitenflügel, besonderen Abtritt und Hof und umfaßt das Trennstück Kartenblatt 22 Par⸗ zelle 977/86 von 4 a 06 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadt⸗ gemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 5424 und in der Gebäudesteuerrolle des gleichen Bezirks unter derselben Nummer

mit einem jährlichen e von Der Versteigerungs⸗

vermerk ist am 15. Mal 1914 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 23. April 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding . Abteilung 6. 8

[931221 Zwangsversteigerung..; Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Wehlau belegene, im Grundbuche von Wehkau Band XI Blatt 355 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Gustav Birkholz in Wehlau eingetragene Grund⸗ stück am 14 Juli 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle Zimmer Nr. 25, versteigert werden. Gebäudesteuernutzungs⸗ wert 1039 ℳ, Größe: 3,33 a. Die übrigen Nachweisungen sind auf der Gerichtsschreiberei einzusehen. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 4. August 1914 in das Grundbuch eingetragen. Wehlau, den 17. April 1915. Königliches Amtsgericht.

[8633] Aufgebot.

Der Johann Baptist Lamaze, Eigen⸗ tümer in Diedolshausen, z. Zt. in Schnier⸗ lach, vertreten durch Rechtsanwalt Burger in Colmar, hat das Aufgebot von 4 Stück 4 % iger Obligationen der Stadt Colmar, Anleihe vom Jabre 1912 Nr. 1030, 1031, 2505 und 2506 über je 500 mit Talon und halbjährlichen Zinsscheinen per 1. April und 1. Oktober bis zum 1. April 1937 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 8. November 1915. Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 22, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Ferner wird auf Antrag an die Stadt Colmar das Verbot erlassen, an den Inhaber des Papiers eine Leitlung zu bewirken, insbesondere neue Zins⸗ oder Erneuerungsscheine aus ugeben.

Colmar, den 28 April 1915.

Kaiserliches Amtsgericht. Statz.

[8881] Zahlungssperre.

Auf Antrag des Bäck rmeisters Christian Kocher in Cannstadt⸗Stuttgart ergeht hin⸗ sich lich des Schuldscheins Nr 104 151 der Oldenburgischen E senbahnprämienanleihe von 1871 über vierzig Taler (40 Taler⸗ Los) an den Aussteller und die Zahlstellen das Verbot, an den Inhaber des Papiers eine Lristung zu bewiren, insbeson ere Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein herauszugeben. F 22/14

Olbenburg, den 28. April 1915.

Großherzogliches Amtsgericht. Abt. I.

[9315]

Die Kaufleute Franz und Paul Kieselich in Frantfurt a. O., Inhaber der Firma Schlorgel & Co., haben das Aufgebot der ihnen angeblich durch Diebstahl verloren gegangenen 3 % Pfandbriefe der West⸗ p eußischen Landschaft in Marienwerder I. Serie Lit. D Nr. 144, 145, 146 über je 500 der Zinsscheine für die Zeit vom 24 Junt 1911 bis 24. Juni 1916 und der Erneuerungsscheine hierzu bean⸗ tragt. Der Inhaber der Pfoandbriefe, Zinsscheine, der Erneuerungsscheine wird aufgefordert, spätestens in dem am 28. Ja⸗ nuar 1916, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf gebotstermine seine Rechse anzumelden, widrigenfalls die Kraftloserklärung der be⸗ zeichneten Paptere erfolgt.

Marienwerder, 1. April 1915

Königliches Amtegericht

[4764] Aufgebot.

Die Ehefrau des Kaufmanns Ferd. Ruster, Luise geb. Schneider, zu Alpenrod, vertreten durch ihren Ehemann, hat das Aufgebot folgender Schuldverschreibungen der Nassanischen Landesbank zu Wies. baden U Abt. 10 b Nr. 4917, 4918 und 4919 über 500 ℳ, U Abt. 10 c Nr. 4471 über 1000 ℳ, verzinslich mit 3 ¾¼ vom Hundert, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. Dezember 1915, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zimmer Nr. 100, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Wiesbaden, den 9. April 1915.

Königliches Amtsgericht. Abt. 4.

[93781 Bekauntmachüung. Abhanden gekommen in Frankreich:

4 % Pfandbriefe der Bagyerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank, Lit. F, Nrn. 223 072, 255 072 und 261 783, zu je 1000 ℳ;

1 dito zu 3 ½ %, Lit. B, Nr. 141 164, zu 1000 ℳ;:

3 ½ % Pfandbriefe der Hamburger Hyvotbekenbank, Lit. B, Nr. 5356, zu 1000 und Lit. C, Nr. 19 932, zu 500 ℳ;

3 Aktien der Buderusschen Eisenwerke, Lit. 4, Nr. 1605, Lit. B, Nr. 1469 und Lit. C, Nr. 55, zu je 1000 ℳ, samtliche Stücke mit Zisschein⸗ und Dividenden⸗ bogen per 30. 6. 1914. (Wp. 165./15.)

Berlin, den 4. Mai 1915.

Der Polizeipräsitent. Abt. IV. Erk.⸗Dienst.

Nufgebot.

[9313] Die von uns unterm 4. Oktober 1904 auf das Leben der Ilse Scheidemann

in Bütow i. Pommern, 25. November 1899, ausgefertiate Erlebens⸗ fallversicherungspolice Nr. 271 829 über 5000,— ist abhanden gekommen. Der gegenwärtige Inhaber der Police wird auf. gefordenn sich binnen 6 Monaten bei

18897]

geboren am

1 en, widrigenfalls die Police

für kraftlos erklärt und dem Versicherungs⸗

nehmer eine neue ausgeferigt werden wird. Berlin, den 27. April 1915.

Vietoria zu Berlin Allgemeine Versiche⸗

rungs⸗Actien⸗Gesellschaft. Thon, Dr. Utech,

Generaldirektor. Generaldirektor.

[9346] Aufgebot.

Der Chauffeur Julius Horn von Rüstringen, hestötr 81, hat das Aufgebot des Sparkassenbuchs Konto 2312 b der Sporkasse der Stadt Wilhelmshaven über 1115,92 ℳ, auf seinen Namen stehend, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. November 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunde erfolgen wird.

Wilhelmshaven, den 28. April 1915.

Königliches Amtsgericht.

[9345] Aufgebot.

Der Haussohn Georg Auhagen in Aurich als Pfleger der abwesenden Brüder Klaas, Albert und Hinrich Claaßen in Fahne hat beantragt, die verschollenen Brüder: 1) Claas Hinrichs Janssen Claaßen, geb. 28. Sept. 1849 in Fahne, 2) Hiarich Janssen Meyer Claaßen, geb. 15. Januar 1856 in Uppenborg, zuletzt wohnhaft in Fahne beziehungs⸗ weise Bangstede, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Januar 1916 Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserk’ärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen 8

Aurich, den 28. April 1915. Königliches Amtsgericht⸗

Aufgebot. Der Fabrikarbeier Franz Wiedenau in Uedingen als Pfleger der Katharina Simons aus Uedingen hat beantragt, die verschollene Katharina Simons, zuletzt wohnhaft in Uedingen, für tot zu er⸗ klären Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem a f den 23. November 1915, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeich eten Gerich anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht dte Aufforderung, spätestens im Aufgehots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Düren, den 26. April 1915. Königliches Amtscericht. 4.

[9314] Aufgebot.

Das Aufgebot der folgenden, zuletzt in Magdeburg wohnhaft gewesenen Personen ist beantragt: 1) des Kaufmanns Georg Wilhelm Butz, geboren 12. Oktober 1874 in Randau als Sohn des Büdners Andreas Chr'istian Butz und seiner Ehefrau, Friederike Elisabeih geb. Stiele, von dem Abwesenheitspfl ger Versteigerer Wilhelm Biesenthat in Maadeburg; 2) des Kauf⸗ manns Albrecht Wilhelm Saran. geboren am 27. Juli 1862 in Stargard (Pommern) als Sohn des damaligen Gerichtsassessors, späteren Kreisgerichtsrats Wilhelm Saran und seiner Ehefrau, Amanda Ludovbika geb. Goltz, von dem Abmwesenheitspfleger Rechtsanwalt August Bindewald in Magde⸗ burg und der Schwester des Verschollenen, Clara Maria Saran dort; 3) der unver⸗ ehelichten Wanda Sophie Caroline Schusz, geboren am 6. April 1865 in Luboschesnitza, Kreis Samter, als Tochter des Töpfermeisters August Schulz und seiner Ehefrau, Julie geb. Schulz, von der verehelichten Gasarbeiter Marie Kelm, geb. Schulz, in Pnne. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich bis spätestens in dem auf den 21. Jauuar 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Halberstädter Straße 131, Zimmer 111, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, wtdrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An⸗ alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Magdeburg, den 28. April 1915. Königliches Amtsgericht A. Abteilung 8.

[8901] Aufgebot.

Der Fleischermeist’r Louis Mittenzwei in Greiz hat als Abwesenheitspfleger be⸗ antragt, den verschollenen Bäcker Carl Hermann Richard Listner, zuletzt wohn⸗ haft in Schleswig, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf den 18. Januar 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderuna, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Schleswig, den 26. April 1915.

Königliches Amtsgericht. Abt. 4.

[8894] Aufgebot.

Die Ehefrau des Anbauers Wilhelm

Kaiser, Christine geb. Drögemüller, zu Suderburg hat beantragt, ihren Vater, den verschollenen Altenteiler Ludwig

Wiesenbauer in Russisch Polen, für to erklären. Der bezeichnee Verschollan wird aufgefordert, sich spätestens in auf den 25. November 1919 Vormittags 10 Uhr, vor dem unta zeichneten Gericht anberaumten Aufg bat termine zu melden, widrigenfalle die Lea⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, weltz Auskunft über Leben oder Tod des We schollenen zu erteilen vermögen, ergeht k Aufforderung, spätestens im Aufgebatz termine dem Gericht Anzeige zu machen

Uelzen, den 23. April 1915.

Königliches Amtsgericht. [9316] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Dr. Erich Metzdan in Berlin, Temperhofer Ufer la, hat al Nachlaßpfleger für den Nachlaß der an 17. Dezember 1914 in Berlin, Friesenstre verstorbenen verwitweten Frau Mun Katharina Beyer das Aufgebotsverfahre zum Zwecke der Ausschließung von Nahz laßgläubigern beantragt. Die Nachlaß,

käubiger werden daher aufgefordert, ihn gegen den Nachlaß der ver storbenen Frau Maria Katharina spätestens in dem auf den 16. Augus 1915, Vormittags 10 ½ Uhr, vor den unterzeichneten Gericht, Kleinbeerenstraße 16/19, Zimmer Nr. 30, anberaumten Auf gebotstermine bei diesem Gericht anu⸗ melden. Die Anmeldung hat die N gabe des Gegenstandes und des Grurde der Forderung zu enthalten. Urkund liche Beweisstücke sind in Urschrift odg in Abschrift beizufügen. Die Nachlaf gläubiger, welche sich nicht melden, könna unbeschadet des Rechts, vor den Verbinz. lichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermäach nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden von den Erben nur insoweit Befriezd gung verlangen, als sich nach Be⸗

noch ein Ueberschuß ergibt. Auch hafte ihnen jeder Erbe nach der Teilung d Nachlasses nur für den seinem Erbteil em sprechenden Teil der Verbindlichkeit. fir die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, We mächtnissen und Auflagen sowie für . Gläubiger, denen die Erben unbeschrän haften, tritt, wenn sie sich nicht melde nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Er ihnen nach der Teilung des Nachlase nur für den seinem Erbteil entsprechende Teil der Verbindlichkeit haftet. Berlin, den 28. April 1915. Königliches Abt. 9.

[9 317] Aufgebot. Der Kaufmenn Goorg Heinze und d Fabrtkant Karl Binck⸗bank von hier babe

des am 2 Februar 1915 in Mühlhaus t. Th. verstorbenen Kaufmanns Johan Emil Ferdinand Reise daselbst das Au gebotsverfahren schließung von Nach’aßgläubigern beak tragt. Die Nachtaßgläubiger werden dahe aufgefordert, ihre Forderungen gegen de Nachlaß des verstorbenen Kaufmanns Em

in dem auf Donnerstag, den 7. 80 zember 1915, Vormittags 10 Uhxe vor dem unterzeichneten ericht anke raumten Aufgebotstermine bei diesem G. richt anzumelden. Dte Anmeldung he die Angabe des Gegenstandes und k Grundes der Forderung zu enthalten urtundliche Beweisstücke sind in Urschet oder in Abschrift beizufügen. Die Nat laßgläubiger, welche sich nicht melde können, unbeschadet des Rechtes, vor de

Vermaͤchtnissen und Auflagen berücksichte zu werden, von den Erben nur insom Befriedigung verlangen, als sich ma Befriedigung der nicht ausgeschlossen, Gläubiger noch ein Ueberschuß ergt Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechte Vermächtnissen und Auflagen sowie Gläubiger, denen der Erbe unheschrän haftet, werden durch das Aufgebot vnie betroffen. Mühlhausen i. Th., den 28. April 19, Königliches Amtsgericht. [8892] Aufgebot. als Vormund der minderjährigen G schwister Walter: 1) Elisabeth, 2) Hil gard, 3) Ilse, 4) Gerda, 5) Irene,! namens seiner Mündel als Erben der 1 29. Januar 1914 in Posen verstorben Frau Frieda Schyma, geborenen Pohle verwitwet gewesenen Walter, das I gebotsverfabren zum Zwecke der Am schließung von ö“ ben tragt. Die Nachlaßgläubiger werden! her aufgefordert, ihre Forderungen ge. den Nachlaß der verstorbenen Frau Fiit Schyma, geborenen Pohley, verwit gewesenen Walter, spätestens in dem ! den 26. Juni 1915, Mittta⸗ 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gelb anberaumten Aufgebotstermine bei diet Gericht anzumelden. Die Anmeldung die Angabe des Gegenstandes und Grundes des Forderung zu enthalten; kundliche Beweisstücke sind in Ursch oder in Abschrift beizufügen. Die Nachle gläubiger, welche sich nicht melden, könn unbeschadet des Rechts, vor den Verbü lichkeiten aus Pflichtteilsrechten, 6 mächtnissen und Auflagen berücksichtigt werden, von dem Erben nur insoweit? friedigung verlangen, als sich nach Bef digung der nicht ausgeschlossenen El biger noch ein Ueberschuß ergtbt. 1 Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, 8 mächtnissen und Auflagen sowie die Gl biger, denen der Erbe unbeschränkt haf werden durch das Aufgebot nicht betrof Posen, den 7. April 1915.

Drögemüller aus Suderburg, zuletzt

Königliches Amtsgericht.

Beye

gung der nicht ausgeschlossenen Gläubigeg

ist der 31. Dezember 1895 festgestellt.

als Nachlaßpfleger nach §§ 1975 B. G. B

zum Zwecke der Auf

Reise in Müblhausen i. Th. spätesten

Verbindlichkeiten aus Pflichtteilerechtese

Der Rechtsanwalt Salinger in Posch

1“

9091

18909 Durch

Johann Nowak für tot erklärt worden

Als Todestag ist der 31. Dezember 1895

fest estellt. Exin, den 29. April 1915. Königliches Amtegericht.

[8907]

Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 29. April 1915 sind die verschollenen 88 und Hulda

Geschwister Johann Mathilde Wilhelmine

erk, geboren am September 1858.

27.

wohnhaft gewesen, für tot erklärt worden Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. De⸗ zember 1909 festgestellt. Exin, den 29. April 1915. Königliches Amtsgericht.

8908] Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind die veischollene Nachtwächterswitwe Elisabeth Ferch, ge⸗ borene Kurz, geboren um 1810, und deren verschollener Sohn Johann Ferch, ge⸗ horen am 2. Juni 1839, beide zuletzt in Neukirchen wohnhaft gewesen, für tot er⸗ klärt worden. Als Todestag ist der 31. De⸗ zember 1884 festgestellt. Exzin, den 29. April 1915. Königliches Amtsgericht.

[9318] Bekanntmachung.

Der am 23. September 1866 in Schwedt a. O. geborene Maler Karl August Hermann Schultz ist durch Aus⸗ schlußurreil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 1. Januar 1904 fest⸗ gestellt worden.

Geestemünde, den 23. Mäaͤrz 1915.

Königliches Amtsgericht. III.

[9319]

Durch Ausschlußurteil des unterzeich⸗ neten Gerichts vom 22. April 1915 ist der am 17. Juni 1837 in Oberherzogs⸗ waldau geborene Maurer Hermann Wiesner für tot erklärt. Als Todestag

Grünberg, den 30. April 1915. Kgl. Amtsgericht.

[8905] Durch Urteil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 6 April 1915 sind: 1) die Ehefrau ds Zieglers Friedrich Karl Johann Paarmann, Albertine Wil⸗ helmine geb. Klug, geb. am 11. Mai 1832, 2) deren Kender a. Adolf Friedrich Wilhelm, geb. am 11. Junt 1853, b. Friedrich August Ernst, geb. am 26 Februar 1855 Geschwister Paar⸗ mann —, sämtlich zuletzt wohnhaft in Jasenitz, fün tot erklärt. Als Zeupunk des Todes ist festgestellt: zu 1) der 31. Teymber 1865, zu 2) der 31 De⸗ zember 1894, zu 3) der 31. Dezember 1896. Pölitz, den 19. April 1915.

Königliches Amtsgericht.

[8906]

Durch Ausschlußurteil vom 20. April 1915 ist der am 14. Juli 1839 geborene Philwp Zimmermann von Hellenhahr für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1894 festgestellt worden.

Rennerod, den 22. April 1915.

Königliches Amtsaericht.

111““

[8910] Herzogliches Amtsgericht Holzminden hat am 24. April 1915 auf den Antrag des Schaffners Karl Sünnemann in Alten⸗ dorf folgendes Ausschlußurteil erlassen:

Die Schuldverschreibung der Herzoglichen Leihhauskaffe Holzminden Lit. G Nr. 576 vom 4. Oktober 1910 über 600 sechshundert Mark —, verzinslich zu 3 vom Hundert jährlich, wird für klafiloe erklärt.

Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts.

[8314] Bekauntmachung.

Durch Ausschlußurteil vom 19. April 1915 sind die von dem Kaufmann Adolf Levysohn in Berlin, Alexandrinenstraße 132, ausgestellten, von dem Kaufmann Auguft Löther in Berlin, Prinzenstraße 38, akzeptierten Wechsel, und zwar a. üben 307,80 ℳ, fällig am 4. Juni 1906, b. über 250 ℳ, fällig am 10. Januar 1907, c. über 300 ℳ, fällig am 12. Fe⸗ bruar 1907, d. über 150 ℳ, fällig am 10. März 1907, für kraftios erklärt.

Berlin, den 19. April 1915.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.

Abteilung 84.

[8316] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Alwine Hönicke, geb. Tolleck, in Neufölln, Zietenstr. 37, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Neustadt zu Berlin, W. 8, Leipzigerstr. 103, klagt aegen den Maler Willy Hömicke, früher in Neu kölln, jetzt unbekannten Pufenthalts, aus Grund des § 1567 Ziffer 2 B. G.⸗B. mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Ehemann für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladrt den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die erste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts II1 in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 33, auf den 14. Juli 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 28. April 1915. Der Gerichtsschreiber

Utteil des unterzeichneten Gerichts vom beutigen Tage ist der verschollene, om 20. Juni 1857 geborene und zuletzt in Miastowitz wohnhaft gewesene Knech⸗

beziehungsweise 29. Januar 1865, zuletzt in Michalinka

„(EChefrau, der Beklagten zu 1, zu dulden,

[9320] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Ludowika Graunke geb.

Schweder, in Stepenitz, Prozeßbevollma . tigter: Justizrat Sternfeldt in mic.

Hermann Graunke, unbekannten Aufent⸗ halts, früher in Stepenitz, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Stettin, Albrechtstraße 3a, Zimmer Nr. 23, auf den 14. Juli 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Stettin, den 28. April 1915.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Land⸗ gerichts: Berwaldt, Landgerichissekretär.

[9321] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Max Stein in Berlin, Budapesterstraße 2—3, Prozeßbevollmäch⸗ tigte: Rechtsanwälte Justizrat Professor Dr. Paul v und Paul Stein in Berlin W. 66, ilhelmstraße 52, klagt gegen Frau Gertrud Groh, geb. Korn, früher in Berlin⸗Schöneberg, auf Grund der Behauptung, daß die Beklagte ihr für gelieferte Waren und Arbeiten Geld schulde, mit dem Antrage, die Be⸗ klagte kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 5776 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1914 zu zahlen. Die Klägerin ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts II in Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 33, auf den 30. Sep⸗ tember 1915, Vormittags 9 % Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

Berlin, den 27. April 1915. Elsner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.

[9322] Oeffentliche Zustellung.

Der Goldwarenhändler Carl Möcke in Dresden, Walpurgisstr. 18, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Wrede hier, Genthinerstr. 32, klagt gegen 1) Frau Cläre Huhn, früher in Berlin⸗ Grunewald, Siemensstraße 37, 2) ihren Ehemann, den Kunstmaler Fritz Huhn, früher in Berlin, ranienburger⸗ straße 76a, jetzt beide unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund des Wechsels vom 10. Mai 1914 über 3000 ℳ, fällig am 15. Oktober 1914, protestiert am 17. Ok⸗ tober 1914 im Wechselprozesse, mit dem Antrage: 1) die Beklagten als Gesamt⸗ schuldner kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 3015 samt 6 % Zinsen seit dem 17. Oktober 1914 gegen Rückgabe des quittierten Klagewechsels zu zahlen, 2) den

wegen dieses Anspruchs die Zwangsvoll⸗ streckung in das eingebrachte Gut seiner

3) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Kammer für Han⸗ delssachen des Königlichen Landgerichts I in Berlin C. 2, Neue Friedrichstr. 16/17, Zimmer 78, II. Stock, auf den 5. Juli 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ stellen. . Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. 51. b. 71. 15. Berlin, den 1. Mai 1915. „Klint, Rechnungsrat, Gerichts⸗ schreiber des Königlichen Landgerichts I. 7. Kammer für Handelssachen.

[9323] Oeffentliche Zustellung.

Die Sächsische Metallwarenfabrik August Wellner Söhne, Aktiengesellschaft, in Aue i. Sa., vertreten durch ihren Direktor H. Waehner in Berlin S. 42, Ritterstraße 36, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Haenschke in Berlin S., Oranienstraße 74, klagt gegen den Diplomingenieur Josef Stein⸗ berg, zuletzt in Berlin⸗Wilmersdorf, Kaiserallee 56, unter der Behauptung, daß Beklagter Metallwaren käuflich ent⸗ nommen und den Kaufpreis verschulde, mit dem Antrag auf Verurteilung zur Zah⸗ lung von 887 35 nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 1. November 1914 an Klägerin. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 5. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ gerichts III in Berlin auf den 13. Juli 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Charlottenburg, den 30. April 1915. (L. S.) Ziegler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts III. in Berlin. [9324] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Georg Straßer, Schuh⸗ fabrik zu Balingen, Prozeßbevoll mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Weinberg in Cöln⸗Mülheim, klagt gegen den Franz Thamm, Schuhwarenhandlung, früher in Cöln⸗Mülheim, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte ihr durch Nichteinlosung dreier Wechsel den Betrag von 313,20 verschulde, mit dem An⸗ trage auf kostenfällige Verurteilung des Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil zur Zahlung von 313,20 nebst

des Königlichen Landgerichts II.

klagt gegen ihren Ehemann, den Heizer Kl

Beklagten zu 2 weiter zu verurteilen,

6. Juni 1913, von 100 seit dem 15. Juni 1913, von 77,50 seit dem 20. Juli 1913 sowie 18,60 Wechsel⸗ unkosten nebst 4 % Hensan seit dem aggtage. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Cöln⸗ Mülheim auf den 25. Juni 1915, Vormittags 9 Uhr, geladen. Die Ein⸗ lassungsfrist wird auf 1 Mongt festgesetzt. Cöln⸗Mülheim am Rhein, den [27. April 1915. 1— Beck, Amtsgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts. [9326] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Minna Rockstroh in Eisleben, Rammberg 28, klagt gegen den Arbeiter Friedrich Fiedler aus Heygendorf, früher in Eisleben, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund folgender. Behauptung: Der Beklagte, der bei ihr in Kost und Logis war, sei ihr für die Zeit vom 18. Januar bis 12. Februar 1915 39 Kost⸗ und Logisgeld sowie an Auslagen 2 für ein Hemd und 4 für 2 Paar Strümpfe schuldig geblieben. Arrestantrag sei be⸗ sonders gestellt. Der Klageantrag lautet: Der Beklagte wird verurteilt, an die Klä⸗ gerin 45 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Eisleben, Zimmer Nr.⸗ 53, auf den 6. Juli 1915, Vormittags 9 Uhr, geladen mit dem Bemerken, daß der Klä⸗ gerin das Armenrecht bewilligt ist. Eisleben, den 28. April 1915. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts: Just.

[9327] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Heinrich Hermann Detering in Apen, Prozeßbevollmächtigter: Auktionator F. Jansen daselbst, klagt gegen den Bäcker Wilhelm Schulz, zuletzt in Oldenburg, vordem in Dreibergen bei Zwischenahn wohnhaft, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, da letzterer ihm für im Jahre 1912 geliefert erhaltenen Torf laut zugestellter Rechnung den Betrag von 106,50 schulde, mit dem Antrage auf kostenpflich⸗ tige, vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 106,50 nebst 4 % Zinsen seit 1. Februar 1913. Der Beklagte wird zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Groß⸗ berzogliche Amtsgericht in Oldenburg, Abt. I, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 16, auf den 24. Juni 1915, Vormittags 10 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht.

Oldenburg, den 26. April 1915.

Menzel, Gerichtsaktuargehilfe,

Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

4) Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

[9198] 8 Düsseldorf-Duisburger Kleinbahn G. m. b. H.

Bei der vierten, am 7. April cr. statt⸗ gefundenen Auslosung unserer 4 % igen Teitschuldverschreibungen vom Jahre 1905 wurden folgende Nummern gezogen:

à 1000,— Nr. 24 196 235 289 296 302 369 529 858 897 905

à 500,— Nr. 1126 1134 1135 1655 1812 1813 1892 1971 1972

75

Die vorstehend aufgeführten Teilschuld⸗ verschreibungen werden gegen Einlieferung derselben vom 1. Okrober 1915 ab mit 103 %

bei der Nationalbank für Deutsch⸗

land in Berlin, Behrenstraße Nr. 68 bis 69, sowie

bei der Gesellschaftskasse in Kaisers⸗

werth eingelöst.

Die Verzinsung des zur Rückzahlung gelangenden Kapitals hört gemäß den An⸗ leihebedingungen mit dem 30. September 1915 auf. Die Einreichung der Teilschuld⸗ verschreibungen muß demgemäß mit Zins⸗ scheinen per 1. April 1916 und folgenden

geschehen. Restanten:

Verlost p. 1. X. 1913 Nr. 904 à nom. 1000,—. Verlost p. 1. X. 1913 Nr. 1955 à nom. Verlost p. 1. X. 1914 Nr. 1015 à nom. 500,—.

Dutsburg. im April 1915.

Der Vorstand.

[9338 I. 3 ½ % Anleihe R der Stadt Frankfurt a. M.

29. Ziehung: 26. April 1915;

Auszahlung: 31. Dezember 1915. Gezogen wurden:

Zu 2000 ℳ: Nr. 11 50 161 187 203 204 293 295 324 358 371 388 414 427 469 477 504 554 556 575 576 590 591 735 765 791 817 820 831 845 869 885 920 1017 1027 1029 1048 1076 1081 1097 1205 1262. 1269 1321 1332 1358 1429 1476 1490 1546 1563 1604 1653 1741 1759 1837 1852 1954 1965 1967 Zu 1000 ℳ: Nr. 2056 2067 2101 2107 2183 2189 2241 2244 2256 2282 2290 2384 2426 2465 2472 2527 2550 2592 2599 2651 2708 2717 2723 2730 2801 2817 2921 2934 2966 2979 3050

227

3479 3598 3827 4139 4236 4446 4770 4856 5168 5446 5663 5910 6041

3542 3706 3905 4159 4278 4529 4819 4893 527 5519 5678 5916 6140 6465 6763 6925. 7099 7314 7655 7970 8119

3421 3433 3455 3586 3593 3594 3762 3789 3811 3979 4028 4030 4177 4191 4212 4335 4344 4367 4645 4663 4720 4841 4845 4852 4991 5029 5117 5364 5376 5379 5638 5639 5659 5726 5758 5781 5962 5990 5993 6019 6268 6284 6361 6369 6474 6492 6529 6677 6745 6753 6773 6790 6834 6871 6908 6911 Zu 3500 ℳ: Ne. 7049 7081 7146 7155 7169 7241 7307 7310 7318 7364 7424 7519 7593 7621 7728 7737 7823 7835 7853 7903 7987 7992 8013 8077 8085 8089 8145 8158 8173 8226 8243 8250 8372 8373 8414 8453 8459 8462 8483 8500 8525 8570. Zu 200 ℳ: Nr. 8607 8665 8689 8696 8711 8753 8755 8790 8795 8807 8902 8921 8951 8998 9007 9039 9142 9152 9303 9371 9383 9402 9425 9427 9488 9504 9542 9548 9556.

Noch nicht eingelöst: der 25. Verlosung per 31. 1911: Nr. 4014 4268. der 26. Verlofung per 31. 1912: Nr. 2856 4264. der 27. Verlosung per 31. 1913: Nr. 2855 8207.

Aus der 28. Verlosung per 31. De⸗ zember 1914: Nr. 425 1446 2851 2889 2931 3425 4679 7518 7643 7874 8703.

II. 3 ½ % Anleihe der Stadt Frankfurt a. M. Hauptanleihe der vorm. Stadt Bockenheim.

26. Ziehung: 26. April 1915; Auszahlung: 31. Dezember 1915. Gezogen wurden:

Zu 2000 ℳ: Nr. 62 77 117 126. 31 1000 ℳ: Nr. 12 52 97 129 196 216 250 301 378 446 464 Zu 500 ℳ: Nr. 61 110 147 177 250 365 374 379 400 403 455 502 539 574 625 642 719 733. Zu 200 ℳ: Nr. 41 92 125 199 229 246 266 292 321.

Noch nicht eingelöst: Aus der 25. Verlosung per 31. De⸗ jember 1914: Nr. 1 8 195. III. 3 ½ % Auleihe der Stadt Frankfurt a. M. Wasserwerksanleihe der vorm. Stadt Bockenheim.

25. Ziehung: 26. April 1913; Auszahlung: 31. Dezember 1915. Gezogen wurden:

Zu u

Zu 2000 ℳ. Nr 4 9 1000 ℳ: Nr. 21 29 83. 3 500 ℳ: Nr. 9 10 46 59 122 160 167 189 234 289 338 354 355. Zu 200 ℳ: Nr. 14 46 116 126 138.

IV. 3 ½ % Anleihe der Stadt Frankfurt a. 888 vom Jahre 1901, 14. Ziehung: 26. April 1915; Auszahlung: 1. September 1915.

Gezogen wurden: Zu 4000 ℳ: Nr. 31 62 65 79 101 102 104 189 231 240 269 286 303 352 458 538 548 563 635 694 723 742 755 789 831 896 1090 1124 1185 1189 1196 1232 1234 1291 1349 1477 1491 1615 1629 1674 1708 1736 1745 1752 1766 1860 1876 1902 1913 2012 2037 2039 2049 2062 2121 2138 2183 2190 2391 2402 2431 2612 2779 2810 2818 2927 2970 2985 3010 3032 3046 3061 3095 3112 3167. Zu 2000 ℳ: Nr. 3257 3297 3387 3455 3463 3469 3502 3583 3650 3676 3679 3729 3802 3810 3856 3864 3903 3911 3939 3948 3968 4022 4066 4127 4150 4292. Noch nicht eingelöst: Aus der 11. Verlosung per 1. Sep⸗ tember 1912: Nr. 4174. Aos der 12. Verlosung per 1. Sep⸗ tember 1913: Nr. 2533 3601 4120 4134. Aus der 13. Verlosung per 1. Sep tember 1914: Nr. 185 411 795 1009 1205 1209 1746 1773 1987 1999 2673 2674 3117 3556 3741 3982 4158 4173. V. 3 ½ % Anleihe der Stadt Frankfurt a. M. vom Jahre 1901, Abt. II und III. Nach dem Privilegium vom 4. April 1901 und dem Prospekt erfolgt die Tilgung durch Verlosung oder Ankauf. Die planmäßige Tilgung für 1915 ist durch Aukauf bewirkt, und zwar Abt. II mit 70 400 ℳ, Abt. 1II mit 204 000 ℳ. VI. 4 % Anleihe der Stadt Frankfurt a. M. vom Jahre 1910. Nach dem Privilegium vom 14. Juli 1910 undedem Prospekt erfolgt die Tilgung durch Verlosung oder Ankauf. 8 Die planmäßige Tilgung für 1915 ist durch Ankauf bewirkt, und zwar mit 449 800 ℳ. Noch nicht eingelöst: Aus der 1. Verlosung per 1. September 1912: Nr. 6040 6610 9437 9723 15637 16232 16284 17672

3399 3554 3751 3964 4174 4311 4640 4821 4913 5331 5616

5683

3482 3656 3864 4143 4274 4510 4787 4862 5274 5500 5676 5915 6120 6408 6433

Aus zember Aus zember Aus zember

7672.

Aus der 2. Verlosung per 1. September 1913: Nr. 1828 1981 6708 7390 11264 11632 15634 16358 16769 16811. 8 Die Kapitalbeträge, deren Verzinsung nur bis zu den vorgenannten Auszahlungs⸗ terminen erfolgt, können gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen nebst zugehörigen Zinsscheinen (Coupons) und Erneuerungs⸗ scheinen (Talons) bei unserer Stadt⸗ hauptkasse, für die beiden Anlehen der ehemal. Stadt Bockenheim auch bei der Mitteldeutschen Kreditbank hierselbst sowie bei dem Bankhause August Mannheimer in Colmar und bei der Aktiengesellschaft für Boden⸗

3058 3116 3169 3185 3224 3227 3274

6 95 Zinsen von 135,70 seit dem

8299 »k

Lothringen zu Stratburg i. E., für Anleihe 1901, Abt. I, auch in Naw Vork bei den Herren Speyer & Go., fur Anleihe 1910 auch in Berlin bet der Königlichen Seechandlung (Preu⸗ ßische Staatsbank), dem Bankhaus 8 Delbrück Schickter & Co. sowie bei der Nationalbank für Deutschland, in Hampurg bei dem Bankhaus M. M. Warburg & Co., in Hannover bei dem Banthaus Ephraim Meyer 4& Sohn, in Straßburg i. Els. bei dem Bankhaus Ch. Staehling, L. Valentin Cie., Kommanditgesellschaft auf Altien, Straßburger Bank erhoben werden. 8

Bei dieser Gelegenheit machen wir die Besitzer von Füei. Stadtobligationen auf das beim Rechneiamt eingerichtete Stadtschuldbuch aufmerksam. Schuld verschreibungen der Stadt Frankfurt a. M. önnen unter Hinterlegung bei der Stadt⸗ hauptkasse in das tödeche en ein⸗ getragen werden. Die Stadt besorgt alsdann die gesamte Verwaltung der hinterlegten Stadtobligationen, einschließ⸗ lich Kontrolle der Verlosung, Ueber⸗ mittlung der Zinsen usw. Auf Antrag wird aus den fälligen Zinsen auch die Zahlung der Steuern bewirkt.

Verwaltern von Kassen⸗, Mündel⸗, Stiftungs⸗ und ähnlichem Vermögen ist die Benutzung des Stadtschuldbuchs von ganz besonderem Vorteil. Ueber den Inhalt des Schuldbuchs ist das gesamte mitwirkende Personal diensteidlich zu strengster Geheimhaltung verpflichtet. Die Gebühr ist eine einmalige und beträgt 50 für je 1000 ℳ. Nähere Aus⸗ kunft erteilt die Stadthauptkasse, Rathaus⸗ Nordbau, Paulsplatz 9.

Frankfurt a. M., den 26. April 1915.

Magistrat. Rechneiamt.

ISRrenaeermneeewrArrAn IrxExAEn aETkemern

5) Kommanditgesel⸗ schaften auf Aktien und Aktiengesellschaften. Die Bekanntmachungen über den Verlu

von Wertpapieren befinden sich ausschließ⸗ lich in Unterabteilung 2

7147] Bekanntmachung gemäß § 297 H.⸗G.B.

Durch Beschluß der Generalversamm⸗ lung vom 22. März d. J. wurde die Aktiengesellschaft Colmarer Verlagsanstalt in Colmar für aufgelöst erklärt. Die Gläubiger der Gesellschaft werden hier⸗ mit aufgefordert, ihre Ansprüche anzu⸗ melden. F Colmar, den 24. April 1915.

Colmarer Verlagsanstalt A.⸗G. in Liquidation. Meid.

[9374] Stettiner Chamotte⸗-Fabrik Artien-Gesellschaft

voarmals Didier, Stettin.

Die Herren Aktionäre unserer Gesell⸗ schaft werden hiermit zu der ordent⸗ lichen Generalversammlung, welche Lam 31. Mai 1915, Vormittags 11 Uhr, im Hotel Preußenhof, hier, Luisenstraße 10/11, stattfinden soll, ein⸗ geladen. An der Generalversammlung teil⸗ zunehmen ist nach § 16 unseres Statuts jeder Aktionär berechtigt, welcher sich als solcher mindestens 3 Tage vorher den Tag der Hinterlegung nicht mitgerechnet also bis zum 27. Mai 1915 einschließlich, durch Hinterlegung seiner Aktien oder durch Hinterlegungs⸗ quittung eines Notars oder der Reichshank bei der Kasse der Gesellschaft oder bei einer von dem Vorstand der Gesellschaft zu bestimmenden Stelle ausgewiesen und sich über die Hinterlegung eine Bescheinigung hat erteilen lassen.

Als Hinterlegungsstellen sind vom Vor⸗

stand bestimmt:

die Kasse der Gesellschaft in Stettin, Schwarzer Damm 13 a,

die Deutsche Bank in Berlin W. 8 Mauerstraße 29/32,

die Berliner Handels⸗Gesellschaft Berlin W. 8, Behrenstraße 32/33,

die Herren Braun & Co., Berlin W. Eichhornstraße 11,

die Herren Schiesinger⸗Trier & Co. Berlin W., Jägerstraße 59/60,

der Schlesische Bankverein Breslau.

Die Aktien sind ohne Dividendenschein

in doppelt ausgefertigtem arithmetisch

58, Nummernverzeichnis zu hinter

egen.

ee 1

1) Geschäftsbericht des Vorstands für das Jahr 1914 unter Vorlegung der Bilanz, der Gewinn⸗ und Verlust⸗ rechnung und der begleitenden Be⸗ merkungen des Aufsichtsrats zu dem Geschäftsbericht.

2) Beschlußfassang über die Genehmigung der Bilanz, die Verwendung des Reingewinns und die Erteilung der Entlostung.

3) Beschlußfassung über die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder eventl. Auf⸗ sichtsratswahl. 1

4) Wahl der Revisionskommission.

Stettin, den 5. Mai 1915.

Der Aufsichtsrat. Maximiltan Kempner,

und Kommunalkredit in Elsaß⸗

Vorsitzender.