1915 / 153 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 02 Jul 1915 18:00:01 GMT) scan diff

Der Verfafser hat sich damit begnügt, eine breite Reihe von summarisch kommentierten Auszügen der von ihm gelesenen Schriften zu geben, die in einem Schle ßabschnitt ebenso summarisch zusammen⸗ gefaßt werden. Schon die füͤr den Anfang des 19. Jahrhunderts überraschend unvollständigen A szüge, mehr noch die eingestreuten er⸗ läuternden und kritischen Bemerkungen lassen die für die Lösung der Aufgabe erforderliche systematische und historische Schulung faft völlig vermissen. So vermochte der Verfasser weder den Aasgangspunkt noch die entscheidenden Momente des Fortgangs der Problementwick⸗ lung zu finden. Deshalb vermag die Akademie, obgleich der Fleiß anzuerkennen ist, mit dem der Verfasser die von ihm ausgewählten Quellenschriften selbständig durchgearbeitet hat, der Schrift einen Preis nicht zuzuerkennen.

Die Akademie hat beschlossen, die Aufgabe unter den in der Leibniz⸗Sitzung des Jahres 1912 angegebenen Bedingungen zu er⸗ neuern, in Rücksicht auf die Zeitlage jedoch mit der Modifikation, daß der Einlieferungstermin für Bewerbungsschriften nicht nach zwei⸗ jahriger, sondern erst nach dreijähriger Frist angesetzt wird.

Der ausgesetzte Preis beträgt wiederum viertausend Mark.

Die Bewerbungsschriften koͤnnen in deutscher, lateinischer, fran⸗

zösischer, englischer oder italienischer Sprache abgefaßt sein. Schriften, die in störender Weise unleserlich geschrieben sind, können Beschluß der zuständigen Klasse von der Bewerbung ausgeschlossen werden. Jede Bewerbungsschrift ist mit einem Spruchwort zu bezeichnen und dieses auf einem beizufügenden versiegelten, innerlich den Namen und die Adresse des Verfassers angebenden Zettel äußerlich zu wieder⸗ holen. Schriften, welche den Namen des. Verfassers nennen oder deutlich ergeben, werden von der Bewerbung ausgeschlossen. Zurück⸗ ziehung einer eingelieferten Preisschrift ist nicht gestattet.

Die Bewerbungsschriften sind bis zum 31. Dezember 1918 im Bureau der Akademie, Berlin NW. 7, Unter den Linden 38, einzu⸗ liefern. Die Verkündigung des Urteils erfolgt in der Lelbniz⸗Sitz'ing des Jahres 1919

Sämtliche bei der Akademie zum Behuf der Preisbewerbung ein⸗ gegangenen Arbeiten nebst den dazugehörigen Zetteln werden ein Jahr lang von dem Tage der Urtellsverkündigung ab von der Akademie für die Verfasser aufbewahrt. Nach Ablauf der bezeichneten Feist teht es der Akademie frei, die nicht abgeforderten Schriften und

Zettel zu vernichten.

Preis der Steinerschen Stiftung.

In der Leibntz⸗Sitzung vom 30. Juni 1910 hatte die Akademie für den Steinerschen Preis folgende Aufgabe gestellt:

„Es sollen alle nicht zerjallenden Flächen fünften Grades bestimmt und hinsichtlich ihrer wesentlich n Eigenschaften untersucht werden, auf denen eine oder mehr als eine Schar von im allgemeinen nicht zerfallenden Kurven zweiten Grades liegt.

Es wird gefordert, daß zur Bestätigung der Richtigkeit und Vollständigkeit der Lösung ausreichende analytische Erläuterungen den geometrischen Untersuchungen beigegeben werden.“

Für dieses Thema sind sieben Bearbeitungen eingegangen. Die auf den heutigen Tag angesetzte Urteilsverkündigung wird jedoch auf Beschluß der Akademie vertagt, weil die Bedingungen, welche für einen allgemeinen internationalen Wettbewerb als unerläßliche Voraus⸗ setzung gelten müssen, durch den Ausbruch des Krieges zurzeit hinfällig geworden sind.

Für das Jahr 1920 stellt die Akademie außerdem folgende neue Preisaufgabe:

„Die Beziehungen zwischen den 120 dreifachen Berührungsebenen der Kurve sechster Ordnung, die der Durchschnitt einer Fläche dritter Ordnung mit einer der zweiten Ordnung ist, sollen analytisch und geometrisch in ähnlicher Art entwickelt werden, wie Aronhold die Be⸗ ziehungen zwischen den 28 Doppeltangenten einer Kurve vierter Ordnung untersucht hat.“

Für die Lösung der Aufgabe wird ein Preis von 6000 aus⸗ gesetzt. Die Bewerbungsschriften können in deutscher, lateinischer, fran⸗ zösischer, englischer oder italienischer Sprache abgefaßt sein. Schriften, die in störender Weise unleserlich geschrieben sind, können durch Beschluß der zustäadigen Klasse von der Bewerbung ausgeschlossen werden.

Jede Bewerbungsschrift ist mit einem Spruchwort zu bezeichnen und dieses auf einem beizufügenden versiegelten, innerlich den Namen und die Adresse des Verfassers angebenden Zettel äußerlich zu wieder⸗ holen. Schriften, welche den Namen des Verfassers nennen oder deutlich ergeben, werden von der Bewerbung ausgeschlossen. Zurück⸗ ziehung einer eingelieferten Preisschrift ist nicht gestattet.

Die Bemwerbungsschriften sind bis zum 31. Dezember 1919 im Bureau der Akademte, Berlin NW. 7, Unter den Linden 38, einzu⸗ liefern. Die Verkündigung des Urteils erfolgt in der Leibniz⸗Stiftung des Jahres 1920.

Sämtliche hbei der Akademie zum Behuf der Preisbewerbung ein⸗ gegangenen Arbeiten nebst den dazugegehörigen Zetteln werden ein Jahr lang von dem Tage der Urteilsverkündigung ab von der Akademie für die Verfasser aufbewahrt. Nach Ablauf der bezeichneten Frist steht es der Akademie frei, die nicht abgeforderten Schriften und Zettel zu vernichten.

Stipendium der Eduard⸗Gerhard⸗Stiftung.

28 Stipendium der Eduard.Gerhard⸗Stiftung war in der

Leibniz⸗Stiftung des Jahres 1914 für das laufende Jahr mit dem

Betrage von 4800 ausgeschrieben. Die philosophisch historische

klasse der Akademie hat jedoch beschlossen, das Stipendium auch diesmal nicht zu vergeben.

Statt dessen wird es für das Jahr 1916 mit dem Betrage von 7200 au geschrieben. Bewerbungen sind vor dem 1. Januar 1916 der Akademle einzureichen.

Nach § 4 des Statuts der Stiftung ist zur Bewerbung er⸗ forderlich:

1) Nachweis der Reichsangehörigkeit des Bewerbers⸗ 2) Angabe eines von dem Petenten beabsichtigten durch Reisen bedingten archäologischen Planes, wobei der Kreis der archäo⸗ logischen Wissenschaft in demselben Sinn verstanden und anzuwenden ist, wie dies bei dem von dem Testator be⸗ gründeten Archäologischen Institut geschieht.

Die Angabe

sowohl die Reisegelder wie die weiteren Ausführungs⸗ arbeiten einschließenden Kostenanschlag. Falls der Petent fuͤr die Publikation der von ihm beabsichtigten Arbeiten Zuschuß erforderlich erachtet, so hat er den voraussichtlichen Betrag in den Kostenauschlag aufzunehmen, eventuell nach ungefährem Ueberschlag dafür eine angemessene Summe in denselben einzustellen.

Gesuche, die auf die Modalitäten und die Kosten der Ver⸗ öffentlichung der beabsichtigten Forschungen nicht eingehen, bleiben unberücksichtigt. Ferner hat der Petent sich in seinem Gesuch zu verpflichten:

1) vor dem 1. Dezember des auf das Jahr der Verleihung folgenden Jahres über den Stand der betreffenden Arbeit sowie nach Abschluß der Arbett über deren Verlauf und

Ergebnis an die Akademie zu berichten;

2) falls er während des Genusses des Stipendiums an einem

der Palilientage (21. April) in Rom verweilen sollte, in der öffentlichen Sitzung des Deutschen Instituts, sofern dies gewünscht wird, einen auf sein Unternehmen bezüglichen

Vortrag zu halten;

3) jede durch dieses Stipendium geförderte Publikation auf dem Titel zu bezeichnen als herausgegeben mit Beihilfe des Eduard⸗Gerhard⸗Stipendiums der Königlichen Akademie der Wissenschaften;

4) drei Exemplare jeder derartigen Publikation der Akademie einzureichen.

Stiftung zur Förderung der kirchen⸗ und religions geschichtlichen Studien im Rahmen der römischen Kaiserzeit (saec. 1— VI).

Aus der Stiftung zur Förderung der kirchen⸗ und religions⸗ geschichtlichen Studien im Rahmen der römischen Kalserzeit, die mit einem von Herrn von Harnack überwiesenen Kapital bei der Akademie begründet worden ist, sollte nach § 3 des Stiftungsstatuts am heutigen Leibniztage zum ersten Male eine Zuwendung erfolgen. Das Kura⸗ torium der Stiftung hat jedoch beschlossen, diesmal keine Verleihung vorzunehmen; die verfügbare Summe wächst dem Kapital der Stiftung zu.

Schließlich wurde verkündigt, daß die Akademie die von Seiner Majestät dem Katser und König an Allerhöchstseinem Geburtsfeste im Jahre 1906 gestiftete Leibniz⸗Medaille und zwar in Silber verliehen habe dem Kustos am Geographischen Institut der Universität Berlin Professor Otto Baschin, dem praktischen Arzt Dr. Albert Fleck in Berlin, dem ordentlichen Honorarprofessor an der Universität Berlin Geheimen Medizinalrat Dr. Julius Hirschberg und dem Oberlehrer am Sophien⸗Gymnasium in Berlin Professor Dr. Hugo

Magnus. Literatur.

„— Das Juliheft der von Richard Fleischer hberausgegebenen Monatsschrift „Deutsche Revue“ (Seutsche Verlagsanstalt; jähr⸗ lich 24 ℳ) hat folgenden Inhalt: Reinliche Scheidung. u“ Freiherr v. Jettel: Italiens „heiliger Krieg-. Prof. Dr. Siegm. Gunther (Müͤnchen): Englands Aufstieg und Niedergang. Archivrat Dr. Lulpês (Hannover): Die Wechselbeziehungen zwischen Italien und Rußland in der Geschichte II. A. v. Ktrchenheim: Der See⸗ kodex der Ozeanokraten. Dritter völkerrechtlicher Brief. Mofessor Lammasch: Erinnerungen an die Haager Friedenskonferenzen (Schluß). Generalleutnant z. D. v. Görtz: Der fünftägige Feldzug in Belgien vor hundert Jahren. Geh. Sanitätsrat Prof. J. Schwalbe (Berlin): Zur Organisation der weiblichen Kriegskrankenpflege. Oberhofprediger D. Erast Dryander: Die Stellung Jesu zum Kriege. Freiherr v. Hengelmüller: Graf Alois Kärolyt. Ein Beitrag zur Geschichte der österreichisch⸗ungarischen Diplomatie (Fortsetzung). Professor Dr. Eugen Oberhummer (Wien): Amerikanische und euro⸗ päische Städte (Schluß). Paul v. Ebart (Coburg): Jugendbriefe des Herzogs Ernst II. von Sachsen⸗Coburg⸗Gorha aus Bonn (Schluß). Geheimer Bergrat Dr. Branca, Universitätsprofessor für Geologie und Paläontologie in Berlin: Der Krieg in seinen Folgen für die Internationalität der Wissenschaft. Dr. jur. Kurt Eod. Imberg: Englands Reue über Japan. Berichte aus allen Wissenschaften: Dr. Raimund Friedrich Kaindl (Czernowitz⸗Wien): Geschichte: Deutsches Leben in Galizien und in der Bukowina. ALiterarische Berichte. Eingesandte Neuigkelten des Büchermarktes.

Nr. 16 des „Eisenbahnverordnungsblatts“, heraus⸗ gegeben im Mintsterium der öffentlichen Arbeiten, vom 30. Juni hat folgenden Inhalt: Erlaß des Ministers der öffentlichen Arberten:

b 9 .2 8,245, betr. Eisenbahn⸗Töchterhort.

Theater und Musik.

Das Gastspiel der Hofschauspielerin Lotte Klein im Thalia⸗ theater in dem Lustspiel „Klein Eva“ dauert bis einschließlich 7. Jult. Am 8. Juli findet die Erstaufführung des neuen Schwanks „Eine verflixte Annonce“ statt.

Oskar Nedbal, ehemaliges Mitglied des „Böhmischen Streich⸗ quartetts“ und Komponist der Operette „Polenblut“, hat ein zweites Werk geschaffen, das im August in Berlin im Theater des Westens aufgeführt werden wird. Es ist das Märchensptel „Andersen“, das bereits in Wien mit Erfolg gegeben worden ist.

Im Kleinen Theater findet morgen die Erstaufführung von Harryv Voßbergs Burleske „Ein kostbares Leben“, das die General⸗ probe eines Lustspiels darstellt, start. Mitwirkende sind neben Ferry Sikla die Damen Agnes Straus, Alltce Torning, Alice Karolv, die Herren Fritz Achterberg, Robert Forsch, Paul Müller, Ernst Pittschau, Bertholdt Reissig, Max Ruhbeck, Adolf Suchanek und Bodo Serp. Spielleiter ist Fritz Friedmann⸗Frederich.

daß an den Ausschuß für

Mannigfaltiges. Berlin, den 2. Juli 1915. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten erfolgte

die Einführung und Verpflichtung des neugewählten Stadtver⸗ ordneten Stahl sowie die Einführung des neuen Stadtschul⸗ rats Dr. Reimann in der üblichen Weise. Hauptgegenstand der Tagesordnung war eine umfangreiche Magistratsvorlage, betreffend die Magistrats ging dahin: „Die Versammlung erklärt sich einverstanden, daß: a. auf den Inhaber lautend, aufgenommen und dazu die staatliche Genehmigung nachgesucht wird, in Teilbeträgen Jahre ersten fünf Jahre 1 unter Zuwachs der ersparten Zinsen erfolgt, d. die Verzinsung der Anleihe mit 4 bis 5 v. H. erfolgt und die Konvertierbarkeit während der ersten fünf Jahre, vom Beginn des auf die Begebung folgenden Rechnungsjahres ab gerechnet, ausgeschlossen sein soll; e. die endgültig auszugebenden Schuldverschreibungen auf 5000, 2000, 1000, 500, 200

und 100 lauten, 6 * g. im übrigen die bisher üblichen Anleihebedingungen beobachtet werden.

Nach b 1 einem Ausschusse von 15 Mitgliedern zur Vorberatung überwiesen. Ferner lag der Versammlung der Etat der städtischen Elek⸗ trizitätswerke für die 1916 152 380 500 ab. verwaltet Berliner führung, wird,

Aufnahme einer neuen Anleihe. Der Antrag des

eine Anleihe von 288 601 000 in Schuldverschreibungen,

Begebung der Anleihe die den Bedürfnissen der einzelnen die Tilgung der Anleihe während der 1 v. H., von da ab mit 2 . H.

b. die erfolgt,

entsprechen, c. mit

f. Interimsscheine ausgegeben werden können,

einem Antrag des Stadtv. Cassel wurde die Vorlage

Zeit vom 1. Oktober 1915 bis 31. März Der Etat schließt in Einnahme und Ausgabe mit Da das Werk nach kaufmännischen Grundsätzen werden soll, ist der Etat der zurzeit bei den Elektrizitätswerken bestehenden kaufmännischen Buch⸗ die auch beim städtischen Betriebe beibehalten angepaßt worden. Der Etat wurde bewilligt. Der Magistrat ersuchte die Versammlung um ihr Einyverständnis, die hilfsbedürftigen Deutschen Galiziens und der Bukowina ein Beitrag von 6000 ge⸗ leistet wird. Die Vorlage wurde mit einem vom Stadtv. Bissing beantragten, vom Stadtv. Kämpf unterstützten und vom Oberbürger⸗ meister Wermuth gutgeheißenen Zusatz angenommen, wonach die Gabe den Hilfsbedürftigen aller Bekenntnisse zuteil werden soll. Nach Erledigung einer Anzahl kleinerer Vorlager wurde die öffentliche Sitzung geschlossen. Es folgte eine geheim Sitzung.

vor.

Das Zentralkomitee vom Roten Kreuz hat seit Beginn des Krieges in der Abteilung für Familienfürsorge eine vertrauliche Beratungsstelle eingerichtet, die sich jetzt Leipziger Platz 13 be⸗ findet. An dieser Stelle melden sich viele gebildete Damen, die durch den Krieg stellungs⸗ und erwerbslos geworden sind und sich durch Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Die Beratungsstelle bittet dringend, zur Förderung ihrer guten Zwecke durch Einsendung von Stellungsangeboten beizutragen. Hausdamen, Lehrerinnen, Wirtschafterinnen, Krankenpflegerinnen, Reisebegleiterinnen, auch Damen, die ohnen gegenseitige Vergütung Stellung annehmen würden oder Kinder stundenweise behüten wollen, kann die Beratungsstelle

empfehlen. 8

Ueber „Deutschlands Welttelegraphennetz und seine Gefährdung im Kriege“ wird Dr. Richard Hennig morgen, Sonnabend, Abends 8 Uhr, im großen Hörsaal der Treptower Sternwarte einen mit zahlreichen Lichtbildern ausgestatteten Vor⸗ trag halten und hierbei u. a. folgende Gegenstände erörtern: Englands Streben nach dem Weltnachrichtenmonopol; Deutschlands Kampf dagegen seit 1899; die Schaffung des deutschen Seekabel⸗ netzes; unsere Telegraphenisolierung im Kriege; erfolgreiche Abwehr der englischen „Telegraphenaushungerung“ in der Heimat und in den Kolonien mittels der drahtlosen Telegraphie.

Aachen, 2. Juli. (W. T. B.) Gestern nachmittag gegen 2 Uhr trafen, aus England kommend, 187 Austauschgefangene mit dem Lazarettzuge der Städte Iferlohn, Altena und Essen auf dem vom Roten Kreuz Aachen herrlich geschmückten Bahnhof Aachen⸗ West ein. Zur Begrüßung waren anwesend die Svitzen der Militär⸗ und Zivilbehörden, zahlreiche Offiziere, die Geistlichkeit und der Vorstand des Roten Kreuzes in Aachen. Tief ergreifend war die Begrüßung der aus englischer Gefangenschaft Zurückkehrenden, insbesondere der Schwerverwundeten und Invaliden. Vor Beginn des Festmahls hielt der Garnisonkommandant, Generalmajor Bigge eine Ansprache, bewillkommnete die in die Heimat Zurückkehrenden und verlas darauf folgendes, von Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin eingettoffene Telegramm: „Neues Palais, den 30. Juni. Den tapferen Streitern, die heute deutschen Boden zum ersten Mal wieder betreten, sende ich einen herzlichen Willkommensgruß. Die Heimat wird der Dankesschuld gegenüber ihren Söhnen ein⸗ gedenk sein und nach besten Kräften die Wunden heilen, die der Krieg geschlagen hat. Auguste Viktoria.“ Zum Schluß brachte er ein von den Anwesenden brausend auf⸗ genommenes Hoch auf das Kaiserpaar aus. Nach dem Festmahl wurden die Austauschgefangenen in das von den Lochnerschen Erben der Stadt großherzig zur Verfügung gestellte Verwundetenerholungs⸗ heim gebracht. Auf dem Wege nach Aachen waren die Austausch⸗ gefangenen in Lüttich begrüußt worden, wobei jedem Insassen des Zuges ein Blumenstrauß überreicht wurde.

Im Panamakanal hat nach einer von „W. T. B.“ wieder⸗ gegebenen Meldung der Pariser Zeitung „Journal“ an der Cule⸗ bra⸗Enge ein Erdrutsch stattgefunden. Man ist mit den Auf⸗ räumungsarbeiten beschäftigt. Die Durchfahrt wird demnächst in normaler Weise wieder aufgenommen werden.

des Planes muß verbunden sein mit einem ungefähren

Sonntag und Monta der Menschheit.

Deutsches Künstlertheater. (Nürn⸗ bergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologischen Garten.) Sommergastspiel der Direktion Victor Holländer. Sonnabend, Abends

½ Uhr: Die Schöne vom Strand. Musikaltscher Schwank von Blumenthal

. Musik von Victor

Sonntag und folgende Die Schöne vom Strand.

Lessingthenter. Sonnabend, Abends 8 ¼ Uhr: Seine einzige Frau. Lustspiel n drei Akten von Julius Magnussen.

Sonntag und folgende Tage: Seine inzige Frau.

Schillertheater. 0. (Wallner⸗ heater.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Wohltäter der Menschheit. Schau⸗

spiel in drei Akten von Felix Philippt.

berg.

lottenburg, n Direktion: Georg Hartma Abends 8 Uhr:

Tage:

gang Amadeus Mozart.

Uebersetzung revidiert

Abends: Parfifal. Pensions⸗

Deulschen Opernbauses.)

La Traviata.

Charlottenburg. Sonnabend, Abends

8 Uhr: Alt⸗Heidelberg. fünf Akten von Wilhelm Meyer⸗Förster.

Sonntag und Montag: Alt⸗Heidel⸗

Deutsches Opernhaus.

Bismarck⸗Straße

2 Figaros Hochzeit. Komische Oper in vier Akten von Wolf⸗

marchais, von Lorenzo Daponte. Deutsche (Schluß der Winterspielzeit.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: lustigen Weiber von Windsor. und Unterstützungskassen des

Montag: Beginn der Sommerspielzeit:

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Theater am Nollendorsplatz. Sonnabend, Abends 8 ¼ Uhr: Immer feste druff! Vaterländisches Volksstück in vier Bildern von Hermann Haller und Wllli Wolff. Musik von Walter Kollo.

Sonntag und folgende Tage: Immer feste druff!

g: Wohltäter Schauspiel in

(Char⸗ 34 37. iun.) Sonnabend,

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonnabend, Abends 8 ½ Uhr: Herrschaft⸗ licher Diener gesucht Schwank in drei Akten von Eugen Burg und Louis

Donnerstag: Zum ersten Male: Eine verflixte Annonce. Freitag und flixte Annonce.

Trianontheater. (Georgenstr., nahe Bahnhof Friedrichstr.) Sonnabend, Abends 8 ¼ Uhr: Die Heiratsschule. in drei Akten von Stobitzer und Engel.

Sonntag und folgende Tage: Heiratsschule.

Sonntag, Nachmittags 3 ½ Waise aus Lowood.

Unstrut). Elisabeth Riedesel Freifr. zu Eisenbach, geb. Edle und Freiin von

folgende Tage: El ver- Plotho (Gießen).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (J. V.: Mengering) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32.

Sechs Beilagen (einschließlich Warenzeichenbeilage Nr. 51),

Lustspiel Die Uhr: Die

Taufstein. Herr⸗

Text nach Beau⸗ Sonntag und folgende Tage:

Levi. Die

schaftlicher Diener gesucht. 8

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Gastspiel der Königl. sächsischen Hof⸗ schauspielerin Lotte Klein: Klein Eva. Lustspiel in drei Akten von Olga Ott.

Sonntag bis Mittwoch: Klein Eva.

(Zugunsten der

Familiennachrichten.

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Otto von der Malsburg (Elmarshausen). Gestorben: Hr. Oberst a. D. Ludolph von Jagow (Neubrandenburg). Hr. Rittergute besiter Sigismund von Henning auf Schönhoff (Vehra bei Straußfurt,

und die Zusammenstellung der im 2. Vierteljahr 1915 im „Deutschen Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staatsanzeiger“ unter Nr. 2 des öffentlichen Auzeigers durch gericht⸗ liches Aufgebot behufs Kraftlos⸗ erklärung aufgerufenen Wertpaplere, sowie die 567. und 568. Ausgabe der Deutschen Verlustlisten.

(in Callaoh 5 Erkrankungen,

Brcko (Kreis Tuzla)

13 Seutsches Reich. In der Woche vom 20. bis 26. Juni wurden

Erste Betlage eiger und König

Berlin, Freitag, den 2. Juli

Gesundheitswesen, Tierkrankheicen und maßregein.

Das Kaiserliche Gesundheite⸗amt n 2 das Erloöschen der Maul⸗ meldet den 2 usbruch und viehhof in Dresden am 30. vom Schlacht⸗

Gesundheitsstaah und Gang der

Absperrungs⸗

Nr. 26 vom 30. Juni 1915.)

gabn b pest. Inh „Havana vom 8 bis 11. Mai 3 Erkrankungen. Guanabacoa am 13. Mat eine Erkrankung. 8 eru. Nom 1. März 88 4. April in den Bezirken Callao ura (in Piura) 1, Lam bayeque 10 ea. Chtelavo 6, in Lambayeque 4), Lima 4 4bn⸗ 8 1 in k- vI. im Landtreis Limg, in Barranco und in Lurin), he- 888 8 (in Mollendo) 4, Likertad 4 (daven je 2 in San Pedro Tr ujillo), ferner in den Orten Cocrachacra und Luri⸗

gamho je 1. Cholera.

Desterreich⸗Ungarn. In de

8 1 . In der Woche vom 23. bis 29. des 8 in Oesterreich 59 Erkrankungen (und 21 Todesfälle) b 80 589 und zwar in Niederösterreich in 2 Gem. 7 (1), darunter eg 2nne (1), in Oberösterreich in 1 Gem. 23 (12), in 4 FI 8 in Böhmen in 2 Gem. 4 (3), in Mähren 1 n Schlesien in 2 Gem. 16 (4), in Galizien in 3 Gem. 7 (1). (und Todesfällen) betrafen 51 (20)

Von diesen Erkrankungen vom nördlichen Kriegsschauplatz einge⸗

Kriegsgefangene, die troffen waren.

In der Woche vom 30 Mai bis 5. J

Woche vom 30. Mai bis 5. Juni wurde 147 Er⸗ Fihateghgen (und 23 Todesfälle) gemeldet, und zwar in Nither⸗ Stetreich in 2 Gem. 13 (1), darunter in Wien 7 (1), in Ober⸗ W“ 1 Gem. 13 (9), in Steiermark in 2 Gem. 4 in Sohmen in 2 Gem. 10 (2), in Mähren in 3 Gem. je 1, in Schlegten in 2 Gem. 79 (9), in Galizien in 5 Gem. 29 (2 28. nachträglich gemeldete. Von diesen Erkrankungen (und 8 8 en) entfielen 114 (19) auf Kriegsgefangene, die vom nörd⸗ 2 triegsschauplatz eingetroffen waren, und 179 (74) nachträglich n gemeldete auf österreichische Soldaten. In Ungarn wurden vom 31. Mai bis 6. Juni 133 Erkran⸗ (und 51 Todesfälle) angezeigt, davon in den Komitaten Woes 1, Bereg in 3 Gem. 35 (10), Jaß Nagikun 11(1), Nograd 1 (1), Pest⸗Pilis⸗Solt⸗Kiskun 1 (1), DPeeh Saros 1 11), Szaboles in 1 Gem. 3 (2), Dobota 1 (C) TLoiya 1, Torontal 1 11 renesen in 2 Gem. 7 (3), Ung in 2 Gem. 35 (13), Zemplin Bad en 1 22 89 1 Gem. 3 (3), ferner in den Städten 5 „Debrec ssa 22 9), 4 bar 1“ eih zen 7 (1), Kassa 22 (10), Kolozvar 1, „In Kroarten und Slavonien wurden vom 24. bi i 8 c- c bis 31. M eh gen (und 7 Todesfälle) ermittelt, und zwar in den Pet „. 88E1“ 2 9), Gradiska in 3 Gem.

, z „ferner in den Stä 8 2 Pozega 1, er. bet Zivilpersonen. eS) en 95 Sh, Bosnien und der Herzegowi 5 6 95 8 1 d gowina wurden vom 16. bi 8 . 8 Eckrantungen (und 5 Todesfälle) fengestellt, 8 8 8 5 I“ (Kreis Banjaluka) in 5 Gem. 7 (4), im Bezirke Be öö (Kreis Tuzla) 1 (1), ferner wurde in 2 Gememden des Venn 88 t1do5 (Kreis Bansaluka) je 1 Bazillenträger ermittelt. ois 29. Mai wurden in 1 Gemeinde des Bezirks Bosnisch 8 1 ca (Kreis Banjaluka) 1 Erkrankung, ferner im Bezirk Prtjedor (Kreis Banjaluka) in 3 Gem. je 1 undd, im Bezirk

in 1 Gem. 2 Bazillenträger festgestellt. Gelbfieber. exiko. Vom 25. Januar . Ap M

v bis 10. April in Merida 4 Er⸗

Ecuador. Vom 1 bis 31. Mz 8 krarkkungen und 1 Totssall 6 31. März in Guayaquil 2 Er⸗

Pocken.

Deutsches Reich. In der Woche vom

2 Erkrankungen festgestellt, und zwar je 1 in Beuthen und

n Kattowitz (Reg⸗Bez. Oppeln). Für die Vorwoche wurden

hachträglich noch je 1 Erkrankung in Pogorzela und Witten⸗ urg (Kreis Koschmin, Reg.⸗Bez Pofen) gemeldet.

Fleckfieber.

20. bis 26. Juni

13 Ekrankungen festgef 13 E. gestellt, und zwar 5 in Lams Lrei IB Reg⸗Bez. Oppeln), 1 in Hetligenart (ctea dee in Flensburg (Reg.⸗Bez. Schleswig), je 1 in Zwickau 8 Sachsen), Jena (Sachsen⸗Weimar) und Lübeck bei S Soldaten. Außerdem sind solche Erkrankungen unter 1 riegsgefangenen aufgetreten in den Regierungabezirken Königs⸗ berg, Hanzig, Marienwerder, Potsdam, Stettin Posen S erg, Liegnitz, Oppeln, Magdeburg, Merseburg, chleswig, Cassel, vorwiegend in den dort eingerichteten Ge⸗

fangenenlagern. Genickstarre.

Preußen. In der Woche vom 13. bis 19. Juni sind bega aggen (und 9 Todesfälle) aus e 52 und Kreisen]! gemeldet worden: Landespoltzeibez'rk Terh1n. 9 Charlottenburg 1]2, Rag.⸗Bez. 2 [Lötzen], Arnsberg 1 (1) [Hattin en], Bres (1) [Br'’slau Stadt), Cassel 1 [Kirchbain) Eh. Fan Stadlsw, Düsseldorf 2 Düsseldorf Stadt, Essen Stadt se 1] Frankfurt 1 (Cottbus Stadt)], Hildesheim (1) [Uslarz, Hoötigsberg 2 (2) [Königsberg Stadt)], Minden 1 Paderborn), M ünster 1 (1) (Recklinghausen Landj’, Oppeln (1) [Hinden⸗ burg!. Stettin 2 (1) [Naugard (I), Stettin 2 Für oie Vorwoche wurden nachträlich noch angezeigt 2 Er⸗ krankengen (und 1 Todesfall) im Reg.⸗Bez Düssel vo9;, 2 C Schweiz. In der Woche vom 6 bis 12 Junt 3 Erkrankungen,

und zwar je 1 in Bern und in den Kantonen Tessin und Waadl.

Splnale Kinderlähmung. MPreußen. In der Woche vom 13 bis 19 Junt sind k,a lfkungen (und 1 Todesf ll!) aus d mn S 1 1 W ttaenstein 1]) gemeldet worden. 8 us der Vorwoche wurden na träglich noch ange R Bez. Düsseldorf 2 Urbhnzezarach 1i o.g Schweiz. Vom 6. bis 12. Juni in Zürich 1 Erkrankung.

Ruhr.

In der Woche vom 13. bis 19 Juni sind 26 Erkranku

v * 2 n 8 Todesfälle) in folgenden Regterungsbezirken sund 1. (ans gemeldet worden: Reg.⸗Beh. Arnoberg 2 Bochum Land Herne je 1)„„ Breglau 1 (3) [Milttsch (. Wohlau 1) Cafper’

5 Volkskrankheiten. (Nach den „Veröft entlichungen des Hesselichen Gesunbhettsannm⸗,

Cottbus Stadt 1], Hildesbeim (1) [Göttingen!, Liegni [Hirschberg), Magdeburg 2 (Grasschaft —2 81 je 11 Marienwerder 3 (2) Trier 2 [Saarlouis]. Verschiedene Kran 8 in der Woche vom 8 4 Fbötten Pocken: Prag und Vororte 2, Rotterdam (16. b's 22. Juni) 1, Wien 14 Erkrankungen; Vartzellen: Budapest 51, Wien 49 Er⸗ krankungen; Fleckfieber: Budapest 2 Todesfälle, Budapest 3, New York 2, Wien 1 Erkrankungen; Milzbrand: Reg.⸗Bezirke Cassel, Schleswig je 1 Todesfall, Reg.⸗Bezirke Cassel, Koblenz Schleswig je 1 Erkrankung; Tollwut: Budapest 1 Todes. fall; Bißverletzung durch tollwutverdächtige Tiere⸗ Landespolizeibezirk Berlin 1 (Berlin Stadt), Reg.⸗ Bezirke Oppeln, Posen je 1 Erkrankung; Influenza: Berlin, Budapest, Kopenhagen je 1, New York 14 Todesfälle, Kopenhagen 26 Erkrankungen; Genickstarre: Budavpest, Kopenbagen, Steckholm je 1 Todesrall, Budapest 5, Chrintania, Kopenhagen je 1, New York 4, Wien 7 Ertrankungen; spinale Kinderlähmung: Stuttgart 1 Erkrankung; Fleischvergiftung: Reg.⸗Bez. Hannorer 1 Todes⸗ fall, Reg.⸗Bez. Danzig 5 Eikrankungen; ferner Reg.⸗Bez. Schleswig 5 Erkrankungen an Nahrungsmittelvergiftung; epidemische Ohrspeicheldrüsenenkzündung: Budapest 36 Erkrankungen Mehr als ein Zehntel aller Gestorhenen ist an Masern und Röteln (Durchschnitt aller deutschen Berichtsorte (1895/1904: 1,10 %) gestorben in Danzig, Mülheim a d. R. Erkrankungen wurden angezeigt in den Reg.⸗Bezirken Danzig 90 Posen 258, in Nürnberg 34, Lübeck 23, Hamburg 83, Budapest 312, Kopenhagen 58, New York 2404; an Diphtherie und Krupp (1895/1904: 1,62 %) gestorben in Gotha Erkrankungen wurden angezeigt im Landeepoltzeibezirke Berlin 174 (Berlin Stadt 110), in Breslau 42, in den Reg.⸗Bezirken Arnsberg 141, in Düsseldorf 110, (Vorwoche) 134, in Stuttgart 20, Hamburg 68, Budapest 39 Kopenhagen 26, New York 323, Stockholm 20, Wien 68; an Keuchh usten gestorben in Rüstringen Erkrankungen wurden angezeigt in Hamburg 21, New Vork 127. Ferner wurden Er⸗ krankungen gemeldet an: Scharlach im Landespoltzeibezirke Berlin 126 (Berlin Stadt 72), in Breslau 36, in den Reg.⸗Bezirken Arns⸗ berg 163, Danzig 108, Düsseldort 181, (Vorwoche) 177, Königs⸗ berg 164, Marienwerder 160, Oppeln 245, in Hamburg 49, Amster⸗ dam 21, Budapest 47, Kopenbagen 20, New York 376 Prag und Vororten 21, Stockholm 35, Wien 102: Typhus im Reg.⸗Bez Oppeln 26, in Budapest 73, New York 23, Wten 32 b

Handel und Gewerbe.

Paris, 1. Juli. (W. T. B.) Die Kammer hat einen Gesetz⸗ antr ag angenommen, durch den die Obltgalionen der Landes⸗ verteidigung der französischen Rente gleichgestellt werden. 1 Amsterdam, 1. Juli. (W. T. B.) Die Niederländische Bank hat den Dis kont von 5 auf 4 ½ % herabgesetzt.

St. Petersburg, 29. Juni. (W. T. B.) Bankausweis. J Millionen Rubel. Aktiva: Bestand an Gold Vor. Woche), Gold im Ausland 108,5 (109.2), Silber und Scheidemünzen 55,5 (56,1), Wechsel 409,0 (433,6), kurzfristige Schatz cheine 1549,1 01560,0), Vorschüsse, sichergestellt durch Weripapiere 576,0 (585 9) Vorschüsse, sichergestellt durch Waren 57,2 (57,9), Vorschusse an

[Cassel Land! Düfseldorf 1 (Essen S 3 3 el Land , 1 (E Stadt), Erfurt 3 (Langen⸗ ialzaj, Schleowig 1 [Kiel Stadt]I, Frantfurt b 1Rönkeanegen

4

Anstalten des kleinen Kredits 100,0 (100,9), Vorschüss⸗

01 7 7 8 8 * 3 2* 88 e an La d⸗ wirte 21,7 (21,6), Vorschüsfe an Induftrielle 10,1 (11,6), Guthaben bei den Filialen der Bank 469,3 (431,3); Passiva: Betrag der um⸗ 1582,5 (3517,7), Bankkavital 55,0 (55,0), Em⸗ agen 31,0 (30,6), laufende Rechnung des Staatsschatzes 347,2 (392 6 laufende Rechnung der Privaten 699,6 (721,7). “]

Berkin 2. Iui. Produktenmarkt.

Der Markt war geschäftslos.

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten. London, 30. Juni. (W. T. B.) 2 ½ % Engl. Ko 51 4 % argent. Anlethe 1900 —,—, Be,ä 45 , 66 erklusive, 4 ½ % Japaner 1905 84 ½, 4 % Russen 75 Atchison Topeka u. Santa 86 104 ½, do. pref. 101 ⅛, Baltimore u. Ohio 793 Canadtan Pac fic 159 ¾, Denver u. Rio Grande pref. 5 ¼, Erie 26 ½ Missouri Kansas u. Texas 10 ¼, Southern Pactfic ““ Southern Ratiway —,— Union Pacific 132 ½, U. S. Steel Corp. 62 ¾ Amalgamated Copper 77 ½, Rio Tinto 58 ½, Chartered 915/16 De Beers 10 6, Lena Goldfields 1 ⁄6, Randmines 4 9 ⁄16 Privat⸗ diskont 4 ⁄16, Silber 22 ½. Bankeingang 589 000 Pfd. Sterl.

8 Parts, 1. Jult. (W. T. B.) 3 % Französische Rente 70,25 4 % Span. äußere Anlethe 85,80, 5 % Russen 1906 89,00, 3 % Russen v. 1896 —,—, 4 % Türken 60,50, Suezkanal 4270, Rio Pinte 1575. „Wechsel 5 London 26,95.

msterdam, 1. Juli. (W. . B.) Markt still.

Berlin 50,35 50,85, Scheck auf 1188 auf Paris 44,10 44,60, Scheck auf Wien —, 6 % Nieder⸗ ländische Staatsanleihe 100 ½, Obl. 3 % Niederl. W. S. 71 5⁄4 Königl. Niederland. Petroleum 552, Niederländisch⸗Indtsche Handels⸗ bank 181, Atchison, Topeka u. Santa 98 ⅜, Rock Island —,— Southern Paeific —,—, Southern Railway 15 ⅛, Union Packfie 128, ie ; 74 United States Steel Corp. 59. 18

New York, 30. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Die Bzrs war heute bei Eröffnung infolge des wenig e neuen Bondsausgabe der Stadt New York schwach veranlagt, konnte sich aber im weiteren Verlauf auf Deckungen, die besonders in Kupfer⸗ werten und einigen bekannteren Industriepapieren vorgenommen wurden, erholen, sodaß die Schlußtendenz als fest bezeichnet werden konnte. Bemerkenswert war auch heute die matte Haltung für Missouri Kansas u. Texas Shares, die infolge der sich der Aus⸗

[Konitz), Posen 3 itzl,

13. bis 19. Juni 1915 (für die deutschen Orte).

1915.

wieder zurückgezogen wurden. Die Beteiligung war wiederum lebhaft,

und bet anhaltend regem Wettb.werb seitens des einhetmischen Handels

zogen die Pieise weiter an.

ü 1heasgop, 30. Juni. (W. T. B.) Roheisen für Kasse Amsterdam, 1. Juli. (W. T. B.) Jaya⸗Kaffee

ruhig, loko 49. Santas⸗Kaffee für September 38 ½, für De⸗

zember 37 ¾, fur März 35 ½.

Amsterdam, I. Juli. (W T. B.) Oele notizlos.

New York, 30. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko midoling 9,60, dn. fur Juni —,—, do. für Juli 9,64, do. fün Sep⸗ tember 10,02, New Orleans do. loko middling 9,00, Petroleum Refined (in Cases) 10,00, do. Standard white in New York 7,50, do. in Tanks 4,00, do. Credit Balances at Dil City 1,35, Schmalz Western Steam 9,27 ½, do. Rohe u. Brothers 10,10, Zucker Zentrifugal 4,80 4,89, Weizen loko Nr. 2 Red. —, do. für Juli 114 ½, do. für September 109 ⅜, do. für Dezember —,—, Mehl Spring⸗Wheat clears 5,65 5,85, Getreidefracht nach Liverpool 10, Kaffee Rio Nr. 7 lofo 7 ½, do. für Juli 7,02, do. für September 6,84, do. für Dezember 6,90, Kupfer Standard loko 18 ½, Zinn 39,50 40,00.

Wetterbericht vom 2. Juli 1915, Vormittags 9 ¼ Ühr.

ere

eite

8 g in mm

4 Stunden Baromererstand in

8

Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden

T Wind⸗ richtung, 2 Wind⸗ stärke

ins

Name der Beobachtungs⸗ station

lsi

Br

Wetter

5 tufenwerten *)

in Ce Niederschlag

in

auf 0 °, Meeres⸗ S

niveau u. Schm Temperatur

Barometerstand

2

Zo 768 2 NNW 3 bedeckt 15 0 8 I Keitum 767,3 +W Abedeckt 12 0 ,1 Hamburg 767,6 N Z bedeckt 14 0 1 Aemlich dener Swinemünde 764 8 NNW Z wolkig Neufahrwasser 762,5 NW Abedeckt

8 Aemlsch helter Memel 761,2 W. 2 Nebel Aachen —769,5 W. woltig-. Hannover 768,0 W bedeckt

1 Berlin 765,8 NW Z edeckt Dresden

Breslau 762,8 NW bedeckt Bromberg 7624 Windst. bedeckt. 16 ( Metz 7690 NW 2balbbed 14 Frankfurt, M. 767,7 NW 1beiter 18 Gewitter Karisruhe, B. 767,8 SW. Ibedeckt 16 6 ,1 Gewinter München 7664 N.W bedeckt—13 29 1 Nachts Niederscl. Zuagspete —95322 N. 4 Nebel = 2 40 1 Nachts Niederschl⸗ Wlldelmshab. 1798 ne bedect 215, 0 [1 vorwiegend heuer Kiel 8 767,2 NW edeckt 13 0 1 iemlich heuer Wuttrow, M. 766,2 WNʒW Z wolkig. —14 0 1 meist bewölkt 761,9 NNW I bedeckt 16 17 0 Gewitter

Borkum V 7

7

metist bewölkt ztemlich heiter meist bewölkt Nachm Miederschl. Vorm. Miederschl. meist bewölkt meist bewölkt—

e

——S

s

2 n.

Cassel 7 Magdeburg 76 NI bed 15 0 ziemlich heiter 7 NW 2 wolfig 17

Nachm.Niederschl. Nachts Niederschl.

6 1 Grünberg Schl 763,3 Mulbausen,E.] 768,2 SW. balb bed. 16 2 7664 NW sbedeckt 14 27 9 NNW A balb bed 16 1

2

88 4 Gewitter Gewitter

Friedrichshaf. 766 Bamberg 766 Rugenwalder⸗

münde

8

1

Köntesberg 0 886 N 2 bedeckt 12 91 Nachm. Niederschl.

7, 3 bedeckt 1 t

1

0

1

5 )

763,1 n gsbedect 769,6 WSWl bedeckt

anhalt. Niederschl.

Vlissingen

52 0 0

Helder 7688 WSWl bedeckt j⸗ Christiansund 766,3 NO 2 bedecdf

Skudenes 765,4 NNW 6 wolkig. sc eöü765,92 IS ee Skagen 762,9 SSW 2 bedeckt 13 0 0 Hanstholm 763,42 W

Stockholm 762,5) g 2 bedeckt 19 0 90 Haparanda —762,8 N. 2pbedect 15 0 Wisby 2821 2balb bed. 190, 0.

Bodö 768,0 NW. 2 beiter 9[0 Vardö d Alm 763, Atedect 11 0 0 Kopenhagen 765,4 NNW be Hernösand 763, N. 2 wolkenl. 16 0 Karlstad 762,7 / bbester

8 4 es

Livorno

1

Norm. Niederschf.

Wien 892 NMW 3 Regen b Prag 764,2 N 4 bedeckt Rom 11 Florenz üen II1u.“ Cagliart ee Ostende Zürich Genf

2

762V 1 1

1

4 17

Naa m. Niecer schl:

führung des Sanierungsplanes entgegenstellenden Schwierigkeiten in größerem Umfange abgegeben wurden. Das Geschätt, das anfänglich ruhig war, flaute in den Nachmittagsstunden noch mehr ab und wurde hauptsächlich von der beru smäßigen Spekvlation bestritten. Der Uasaz be teng daher nur 229 000 Stäck Aktien. Tentenz zür Gelo: Steotig. Geld auf 24 Sid. Durchschn⸗Zinsrate 2, Geld avf 24 Sw. lepfes Parleben Wechsel auf London (60 Tage] 4,7225 Cable Transfeie 4,7735, Wechsel auf Paris auf Sicht 5 7300 Wechsel auf 8 errin auf Sicht 81, Silber Bulllon —,—, 3 % Northern Pocific Bonde 6.2 ¾, 2 % Ver. Staat. Bonds 97, Aichison, Topeta u. Santa Fs 100 ½ Boltimore u. Ohio 76 ½. Canadtan Pacific 143 ½, Chesapeake u. Obio 38 ¾, Chicago, Milwaukee u. St. Paul 90 ½, Denver n; Nig Grande 5 ½, Illinois Central 105, Loutsville u. Nasbbille 117 ½, New York Central 88 ½, Norfolk u. Western 103, Pennsplvanta 105½ Cüc döeeer 87 &, Union Pacific 127 ⅜, Amal⸗ gamated Copver Comp. 742 n St S 9 3

p *8 ited States Steel Corporation 60,

Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten. London, 30. Junt. (W. T. B.) K uvfer prompt 81 . London, 29. Juni. (W. T. B.) Wollauktion. An der

Lugano Brindist Hermannstadt I1“

19, 0 0 meist bewoln 18 4 1 Nachm. Mederschk.

mein bewölkt-— 1 X *) Aenderung des Barometers (Barometertendenz) v 5 bis S folgender Skala: 0= 00 bis 04 ngn 1 .5 e 14 2 18 2 ”-. 6 988 8,1 m.,1 8,5 big 8,6 hm: 8. = 4,5 B18 8,4 ghn⸗ 6 85 dis 4 mm. 7 g- 8,5 b18027,4 mm; 8 = 7,8 dis 84 mm; 9 = nicht beobachtet 8 Bei negativden Werten der Barometertendenz (Mmuszeichen) gilt die selbe Chiffrestala⸗ 8 Fin Hochdruckgebiet über 770 mm über dem Nordmweer hat zu⸗ genommen, ein solches gleicher Höhe üder Frankreich entsendet einen us läufer nach Deutschland. Ein heranziehendes flaches Tiefdruck gebiet liegt über Großbritannien ein zurück üͤber Rußland entsende 1 1 weichendes über Rußland sendet einen verflachten Ansläufer nach dem Skagerrak. 2 1 1 2. * 8 Deutschland ist das Wetter ziemlich trübe und kübk bei Veacfr.e Nordwestwinden; außer im Nordwesten waren verbrettete, im Säcen, witter stattfanden, desonders starke Regenfälle zu ver⸗ „Deutsche Seewartc.

Lesina