1915 / 173 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 26 Jul 1915 18:00:01 GMT) scan diff

Hhaehseaehka hechner eheebeehn we eA Hah 1. eee vn. w.B 1„

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ZBesatzung wurde in Stromneß gelandet.

gesichtet.

vom 22. Am Morgen des 23. Juli hatte eine Gegenmine, Erplosion brachten, um die

quartier Burnu gegenseitiger Minenkampf. feindliche s schwaches Feuergefecht. Haubitzenbatterie Flügel ihre Stellung zu wechseln und brachte sie zum Schweigen, als die Batterie ihr Feuer wieder begann. Auf g

Die Schöne vom Strand. Musikalischer Schmwank von Blumenthal und Kadelburg. Holländer.

Schöne vom Strand.

Sonnenvogel.

alle feindlichen Angriffe abgeschlagen. Erzherzog Josefs Infanterie besonders aus. An der Tiroler und Kärntner Front ist die Lage unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Hoefer, Feldmarschalleutnant.

Wien, 25. Juli. (W. T. B.) Amtli

Sien, Z. Juli. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Im Görzischen beschränkte si Feind gestern tagsüber sich der Feind gestern ta auf starkes Artilleriefeuer. 5 8 benber gegen unsere Stellungen

am Ran Doberdo brachen 8u

Plateaus von

vergebens ist. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Hoefer, Feldmarschalleutnant.

Der Krieg zur See.

b n, 24. Juli. (W. T. B.) Wie das Neutersche Bureau⸗ meldet, ist das Fischerfahrzeug „Star of aus Aberdeen von einem deutschen Untersee⸗ oot auf der Höhe der Orkneyinseln versenkt worden. Die

London, 25. Juli. (W. T. B.) Das „Reutersche 7 8 7 ½ 3 98 meldet: Der russische Dampfer „Ribonia“, 5 Kohlen von Cardiff nach Rußland unterwegs, ist bei den Orkneyinseln von einem deutschen Unterseeboot torpediert worden. Die Besatzung wurde gerettet.

London, 26. Juli. (W. T. B.) Nach einer Mell aus Capewrath wurde der franzsfische 111“”“ (1505 t) nordwestlich von Capewrath versenkt, die Besatzung wurde nach Stornoway gebracht. Ferner wurde der Dampfer 8. Firth (406 t) aus Aberdeen torpediert. Vier Mann der Besatzung wurden getötet, sechs Mann wurden an Land gebracht Auch der Fischdampfer „Briton“ aus Aberdeen ging verloren. 1 Nach einem Bericht der Admiralität wurde der Kapitän getötet, fünf Mann der Besatzung ertranken. Auch die Lowestofter Fischdampfer „Henry Charles“ „Kathleen“, „Activity“ und „Prosper“ fielen deut⸗ schen Unterseebooten zum Opfer. Die Besatzungen wurden an Land gebracht. Aus Grimsby wird gemeldet, daß 5 am Sonnabend in der Nord⸗ eflo Die Bes öe . gen ist. Die Besatzung von neun

. Wien, 24. Juli. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Am 23. früh haben unsere Kreuzer und Fahrzeuge die Eisen⸗ bahn an der italienischen Ostküste auf einer Strecke von über 160 km erfolgreich beschossen. Die Vahn⸗ stationen von Chienti, Campomarino, Fossacessia, Termoli und Ortona sind stark beschädigt, jene von San Benedetto und Grottamoro in Brand n; viele Lokomotiven und viele Waggons

einige verbrannt. In Ortona wurde der

Wasse zerschossen, der Pontonkran beschädigt und in Schlepptender versenkt. Zwei Fabriken in Ortona und ne in San Vita haben schweren Schaden davongetragen; lle Schornsteine sind umgelegt. Der Bahnviadukt bei Termoli ist demoliert, die Brücke über Moro eingestürzt und außerdem eine Kaserne in San Benedetto zerschossen. Das Semaphor Tremiti wurde in Schutt gelegt, das

Hierbei zeichnete sich

Verzweifelte Nachtangriffe

““ wieder unter schweren Verlusten g22 Italiener zusammen und konnten an der Tatsache ichts ändern, daß der Ansturm gegen die küstenländische Front

.“ Statistik und Volkswirtschaft. Entwicklung des Stadtgebiets von Fran

enwärtig

den Grenzen

halb der ersten Stadtmauer) ungefähr 23 ha; in 12. Jahrhunderts erweiterte es sich (innerhalb der mauer) auf etwa 40 ha. Die zweite Mitte des 14. Jahrhunderts brachte,

Stadtmauer 128 ha betrug. Niederlegung der Wälle am

erweiterung 1877 auf 7440 ha durch Eingemeindung

Bockenbeims (1895) auf 8018, die sechste 1900 durch von Niederrad, Oberrad und Seckbach auf 9391

Eschersheim, Ginnheim, Hausen, Heddernheim, Nieo heim, Preungesheim und Rodelheim auf 13 477 ha.

d. i. um über 92 %, von 91 040 Personen im Jahre 1871 auf 442 300 im

Tiefbauamts:

gärten und Bahnhöfe . . . .... Wege, Straßen und Militärschießstand. Eisenbahn ohne Bahnhöfe . . . ... Oeffentliche Park⸗ und Gartenanlagen . Begräbnispläͤte, offene und geschlossene. Ginnbeimer Wäldchen. . . ... . ehnmorgenwäldchen . . . . .. Stadtwald ohne Straßen, . Rebstöckerwald Eisenbahnen, 8 B läche undz) . . . 1 Ziegwald ilitärschießstand . .. Mailnfläche. . . .. 1 8 8 Sonstige Wasserfl iche ...

8 * 8 . 8 8

(Weitere „Statistische Nachrichten“ s. i. d. Ersten

Wohlfahrtspflege.

Ihre Königliche Hoheit die Frau Friedrich von Preußen ist abermals damit be Liebesgabenzug nach dem Osten auszustatten mitteln aller Art, wie Dauerwurst, imonaden, Rauchtabak, Zigarren und Zigaretten. siegreichem Vordringen

4 bis 6 Uhr ab oder

park Villa Ingen eim.

1“

ortige Kabel zerstört. Feindliche Seestreitkräfte wurden nicht Flottenkommando.

Athen, 25. Juli. (W. T. B.) Aus Saloniki kommt die Meldung, daß der englische Truppentransport⸗ dampfer „Arnewurons (2) von einem Unterseeboot im Mittelmeer torpediert worden ist. V

Der

Der Krieg der Türkei gegen den Dreiverband. Konstantinopel, 25. Juli. (W. T. B.) Bericht des Hauptquartiers. An der Dardanellenfront in der Nacht zum 23. Juli bei Ari Burnu zeitweise Artilleriekampf be g ne, die wir zur Wirkung einer feindlichen Mine

gegen unser Zentrum aufzuheben, ein gutes Ergebnis. Am

Nachmittag traf während einer erf Beschieß s

N rit einer erfolglosen Beschießun Stellungen auf L11“ ein Volltreffer unserer Artillerte den einen Monitor, worauf sich die beiden sofort entfernten. schlugen wir rechten Flügels bei Sedil Bahr ab. rachte die feindliche Artillerie, die unsere Grä schoß

br . iche Ar se räben beschoß,

Schweigen. S2- sche Fruppen, die Auf den anderen Fronten ereignete sich nichts Wesentliches.

dem linken Flügel durch zwei Monitore

Am Vormittag des 23. Juli gegen einige unserer Gräben Unsere Artillerie

einen Angriff

Unsere anatolischen Batterien zerstreuten feind Berschanzungen bei

iche

Sedil Bahr aufwarfen.

Konstantinopel, 25.

1. 2 88 . Juli. (W. T. B.) Das Haupt⸗ teilt mit: An der ne Haupt

der Dardanellenfront bei Ari mpf. Am 24. Juli wurde die beschossen. Bei Sedil Bahr t. Unsere Artillerie zwang eine feindliche westlich von Hissarlik vor unserem linken

Landungsstelle

Auf den übrigen richts von Bedeutung.

Theater. Deuts ches Künstlertheater. (Nürn⸗

bergerstr. 70071, gegenüber dem Zoo ozischen Garten.) Sommergastspiel der Direktion

berg. Schauspiel in fünf

Wilyelm Mexyer⸗Förster. Mittwoch und

Holländer. Heidelberg.

Dienstag, Abends

Musik von Victor

lottenburg Mittwoch und folgende Tage: .

Die Abends 8 Uhr:

Sonnabend: Zum ersten Male: Der Komische Oper in drei Akten

Bettelstudent.

vollmäͤchtigten Freiherrn zum Abschluß des

(Scchillertheater. Charlottenburg. Dienstag, Abends 8 ¼ Uhr: Alt⸗Heidel⸗

Deutsches Opernhans. Bismarck⸗Straße Direktion: Georg Hartmann.) Dienstag, Der Bettelstudent.

und R. Genée. Musik von Karl Millöcker. Mittwoch und folgende Tage:

Literatur.

Carl August auf dem Wiener Kongre

zur Jahrhundertfeier des Bestehens des Großberzogt

Weimar⸗Eisenach. Namens des Vereins für Thüringt Kommissien. Bearbeitet von Hermann Freiherrn v stein. Mit einem Bildnis. Jena, Verta Beiträge zur neueren Geschichte

bvorgetreten. seine Erhebung zum Großherzog und in einem Vertrage

eine ansehnliche Vergröße ung seines Gebiets durchaesetzt. Diese Vor⸗ gänge bilden das Hauptstück der neuen Untersuchung. anderes wird hier erörtert, so Carl Auausts donastische Ziele bis zum Wiener Kongreß, seme Ankunft in Wien, sein Verkedr und seine geistigen Interessen, die ersten Beratungen über die deutsche Frage, Sachsen und ferner das Zustanre⸗ und die Sendung des Be⸗ von Gersdorff nach Berlin und Paris

sein Verhalten im Streit um kommen der deutschen Bundesakte

nit Das 1 Königlichen Geheimen in Wien und in C

V ge t Vertrages mit Preußen. Material boten neben dem in Berlin und Archiven die heiden vereinigten weimarischen Archive. hat, bilden die fortlaufenden, ausführlichen und von Gersdorff an den Minister von Voigt in Weimart. Briefe von anderer Seite, die auch regelmäßig dem Fepern und eigenhändige Aufzeichnungen des Herzogs, uchblätter und sonstige Papiere. Vorrede seine herzliche Genugtuung darüber, daß er 1

waltigsten aller bisher geführten Kriege seine Arbeit ungestört, wie 1 en, vollenden und sich des übernommenen Auf⸗ trags zur Jahrhundertfeier des Großherzogtums rechtzeitig entledigen

im tiefen Frieden, habe

können.

Dankbarker

Bildern von Hermann Haller und Willi Wolff. Musik von Walter Kollo. Mittwoch und folgende Tage: Immer

Alt⸗

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Dienstag, Abends 8 ¼ Uhr: Herrf licher Diener gesucht.. 2* EHebh⸗ in drei Akten von Eugen Burg und Louis

Mittwoch und folgende Tage: Herr⸗ schaftlicher Dienke vesunhe: . 8

(Char⸗

34 37.

von F. Zell

Der

Nach den „Statistischen Jahresübersichten der Stadt Frankfurt am Main“, von denen vor kurzem die Ausgabe für das Jahr 1913/14 erschien, beträgt der Umfang des Stadegebiets von Frankfurt a. M. enwärtig rund 75 km; hiervon verlaufen an den Grenzen des eises Höchst 24 km, an denen des Kreises Obertaunus 10 km, an des Kreises Hanau 8 km und an denen des Eroß⸗ herzogtums Hessen 33 km. Das Stadtgebiet hat einen Flächeninhalt von 13 477 ha. Vor dem Jahre 1100 umfaßte das Gebiet (inner⸗

E ctodtecg tgere 3 bie, einschließlich Sachsenhausens, einen Zuwachs von 88 ha, so daß das Gebiet innerhalb der dritten Die dritte Stadterweiterung nach Anfang des 19. Jahrhunderts erhöhte die Größe der ganzen Gemarkung auf 7005 ha, die vierte Stadt⸗

die fünfte durch Eingemeindung des Sandhofgeländes (1891) und

. und die siebente 1910 durch Eingemeindung von Berkersbeim, Bonames Eckenbeim,

Stadtgebiet ist gegen den Bestand in der Zeit vor 1866 um 6472 ha, gewachsen hei einer Bevölkerungsvermehrung

Wie die Gesamtfläche am Ende des Etatsjabres war, ergibt sich aus folgenden Angaben der Vermessungsinspektion des

Mit Häusern bebaut, einschließlich der Hofräume, Haus⸗

Uebrige Fläche, einschließlich der landwirtschaftlich benutzten 6661,17.

Prinzessin Eitel⸗

Schinken, Räucherspeck, ein⸗ Früchten und Marmeladen in Blechtüchsen, Fruchisäften,

WL“ Wer gs in m Osten befindlichen Truppen die Freude darüber und die Dankbarkett für ihre Tapferkeit zum Ausdruck bringen mochte, der tue dies durch Hergabe dessen, was er entbehren kann, und gebe, wenn möglich, recht bald seine Spenden (auch Geldspenden werden entgegengenommen) im Königlichen Schlosse zu Berlin, Archip⸗ saal, Mittwochs oder Sonnabende in der Zeit von 11 bis 1 oder von bis ab ende sie an das Hofmarschallamt Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Eitel⸗Friedrich von Preußen,

sche Geschichte und Altertumskunde berausgegeben von der Thüringischen historischen

Gustav Fischer 1915. Der B t üringens dritter Band. 199 Seiten, brosch. 5 *ℳ. Der Verfasser des vorliegenden Buches ist bereits mit einer Schrift über Carl August im Ja Der Herzog hat bekanntlich auf dem Wiener Kongreß

in Graz 8 n ber 1 Archt Den Kern des archi⸗ valischen Stoffes, auf dem der Verfasser seine Darstellung aufgebaut so. häufigen wichtige Beilagen begleitenden Berichte des erwähnten Gebenmats 1.eS Dazu kommen

Der Verzasser bekundet in der

—— Das Buch ist daher Deutschlands heldenmütigen Verteidigern im Weltkriege als Zeichen bewundernder Liede und liesempfundener

kfurt a. M.

der Mitte des zweiten Stadt⸗ in der

von Bornheim, Eingemeindung

erursel, Praun⸗ Das derzeitige

Jahre 1913. 1913 benutzt ha .1813,25 . 812,96 246,55

163,95 82,33

Beilage.)

schäftigt, einen mit Lebens⸗

Wild⸗

ß. Festschrift ums Sachsen⸗

on Egloff⸗

hre 1813 ber⸗ mit Preußen Aber auch

rforderliche Staatsarchw vor allem

Minister zu⸗ ferner Tage⸗

nitten im ge⸗

Nr. 30 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich- herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 21. 818 188 8. folgenden Inhalt: Milstärwesen: Gesamtverzeichnis der den Muitar⸗ anwärtern und Inhabern des Anstellungsscheins in den Bundesstaaten vorbehaltenen Stellen.

undheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.

Das Kaiserliche Gesundheitsamt meldet das Erlöschen d Maul⸗ und Klauenseuche v Schlachtviehn seuche vom Sch ach viehmarkte in bemnitz 5 Verdingungen.

Der Zuschlag auf die von dem Verwaltungsressort de

8 r Kaiserlichen Werft in Wilbelmshaven am 21. Juni d. J. verdungene Lieferung von 500 000 Stück Ziegelsteinen für Bau⸗ . 8- der 2,7 r Brumund, Dampfiegelei, Jarelerhafen bezw. der Firma Loeck u. Co, G. m. b. H., Kiel ( 250 000 Stück) erieilt worden. 8 gr

Theater und Musik.

3 rschule der Königlichen Oper. Das neue Unterrichts⸗ jahr beguunt am 1. September d. J. Aufnahmeprüfungen finden statt: Senntag, den 22. und 29 August, Nachmittags 2 bis 5 Uhr, im Köaiglichen Opernhause, Eingang Unter den Linde Anm eldungen, Anfragen sowie Gesuche um Uedersendung von Aufnahmebedingungen sind bei dem Königlichen Chordirektor Pro⸗ fessor Hugo Rüdel, Charlottenburg, Knesebeckstraße 72/73, schrift⸗ lich einzureichen. ö½] Berlin, 26. Juli 1915.

Der Vortrag „An den Grenzen von Südtirol und Italien“, der heute, morgen und am Mittwoch im Wissenschaftlichen Theater der „Urania“ wiederholt wird, führt an der Hand zabhl⸗ reicher Lichtbilder nach eigenen Aufnahmen des Verfassers, des Di⸗ rektors Franz Goerke, in die Kampfgebiete des italienisch österreschischen Krieges vom Ornler über den Garkasee zur Brennerstraße nach Süd⸗ tirol und der neuen Dolomitenstraße.

London, 24. Juli. (W T. B.) Wie die „Mornin ost“ aus New York vom 23. d. M. meldet, ist das brilische 18¼ el⸗ schiff „Stratbcona“, einer Meldung aus Honolulu zusolge, nabe den Fidschiinseln verloren gegangen. Das Kohlenschiff „Iris“ berichtet drahtlos, daß ez nach den Ueberlebenden gesucht und nuür einen gefunden habe.

Bern, 25. Juli. (W. T. B.) Bei Lachen und Vonoil wurden zwei aus einem deutschen Gefangenenlager ent⸗ wichene zussische Soldaten in Zivilkleidern festgenommen und dem Territdrialkommando St. Gallen zugeführt.

Gre nchen (Schweiz), 24. Juli. (W. T. B.) Heute morgen

der Schlußstein in der Ausmauerung des Münster⸗Grenchen⸗ tunnels gelegt. Sofern nicht unerwartete Störungen ein⸗ treten, wird die Linie, welche die wichtigste Zufahrt aus den nord⸗ franzöͤsischen Gedieten und aus Belgien für die Lötschbergbahn dar⸗ stellt, am nächsten 1. Oktober eröffnet werden. Madrid, 2:1. Juli. (W. T. B.) Der „Imparcial“ meldet aus Tanger, daß intolge Nebels in der Meerenge ein italieni⸗ scher Transportdampfer mit 2000 zum Heere einberufenen Italienern aus Amerika an Bord mit dem griechischen Dampfen „Agios Giorgos“ zusammengestoßen ist. Beide Schiffe sind ernstlich beschädigt. Der italienische Transportdampfer ist mit eigener Kraft nach Gibraltar gefahren, das griechische Schiff wurde von einem englischen nach Tanger geschleppt.

(W. T. B.) Nach einer Meldung des „Reuterschen Bureaus“ kenterte Flusse der Fnügungsdampfer „Eastland“. Die Zahl der bei dem Unglück ertrunkenen Fahrgäste wird auf 1200 geschätt. Bisher sind 500 Leichen geborgen worden, hauptsächlich aus dem unter Wasser liegenden Rumpfe des Schiffes. Es mußten Löcher in die Schiffs⸗ seiten gebackt werden, um die Toten aus dem Schiffe holen zu können. Im Augenblick des Unglücs waren mindestens 2.500 Personen an Zord. Den meisten der jenigen, die sich auf Deck befanden, gelang es, sich an den Schiffsrändern festzuhalten, wo sie durch vorbei⸗ fabrende Schiffe gerettet wurden. Die Reisenden in den Kajüten, vornehmlich Frauen und Kinder, hatten keine Aussicht zu entkommen. Feuerwehrleute, die die Ertrunkenen ber⸗ aufbolten, fanden die Leichen in den Kajüten aufgestapelt, wie Waren⸗ ballen, woraus man schließt, daß die Ausgänge bestürmt wurden. Ueberlebende erzählen, daß in fünf Minuten alles vorüber war. Die Schreie der —— verstummten, als das Wasser in das Schiff ein⸗ brach. Die Leichen wurden durch Schleppdampfer an die Küste ge⸗ bracht und von dort in Eisenbahnwagen weitergeführt. Die Unter⸗ suchung in der Leichenhalle ergab, daß viele Frauen die Gesichter zer⸗ raßt und die Kleider zerfetzt hatten, was auf einen ver⸗ zweifelten Kampf der Ertrinkenden schließen läßt. Das Kentern des Schiffe: wird dadurch erklärt, daß alle Reisen⸗ den sich auf eine Seite gedrängt hätten. Diese Erklätung genügt jedoch den Behörden nicht, und man verhaftete den Kapitän, die Offiziere und den Steuermann des Schiffes. Es wird berichtet, daß das Schiff schon früher einmal in Gefahr eines ähn⸗ lichen Ungluͤcks war Die Inspettoren sagen aus, daß der noötige Wasserballaft des Schiffes aueg pumpt worden sei, damit mehr Reisende aufgenommen werden konnten. Nach einer anderen Meldung hat sich das Unglück auf die Weise zugetragen, daß die Maschinen zu arbeiten begannen, während das Schiff auf Schlamm festsaß, sodaß es gehoben und umgeworfen wurde.

Chicago, 25. Juli.

Mittwoch und folgende Tage verflixte Annonce.

(ortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

A

Gestorben: Hr. Major z. D. Arthur von Stangen (Kissingen). Fr. Kammerberr und Ritimeister a. D.

Oppell⸗Friedersdorf

Eine

rig n Hans Leo von Trianontheater. (Georgenstr., nahe FFriedensdorf). Hr. Axel von Holben⸗

Bahnhof Friedrichstr.) Dienstag, Abends

8† Uhr: Ha in d

Buchbinder und Pordes⸗Milo.

Mittwoch un

manns Nachfolger.

——

Verlobt: Frl. Martba Rohr mit Hrn.

dorff⸗Wilsickow (Wilsickow). Hr Kammerterr Clemens August Maria Reichsfrhr. von Twickel (Havixbeck).

nnemanns Nachfolger. rei Akten von Bernhard

d folgende Tage: Hanne⸗

1 Verantwortlicher Redakteur: (Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (1033 ⁸) (J. V.: Mengering) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und

ü ener W⸗Sen üdsr Hhelteuhff ccheten, Wecx.

ttschen Reichsanze

1

Erste Beilag

Berlin, Montag, den 26. Juli

1 Nichtamtliches

8 8

(Fortsetzung aus dem Hauptblatt.)

Oesterreich⸗Ungarn. .

Der Großherzog von Mecklenburg⸗Schwerin ist vorgestern vormittag in Gmunden eingetroffen und auf dem Bahnhofe vom Herzog und der Herzogin von Cumberland, der Prinzessin Olga, der Großherzogin von Mecklenburg⸗Schwerin mit ihren Kindern sowie dem Herzog und der Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg empfangen worden.

Unter dem Titel „Ein Kriegsjahr voll“ wird aus dem Kriegspressequartier geschrieben:

Unsere Trupven begehen, auf beiden Kriegsschauplätzen erfolgreich limpfend, die Jabreswende nach jenem entscheidungsreichen Tage, an bem das österreichisch⸗ungarische Ultimatum an Serbien ablief. Eine kanze Welt von Feinden stand seither gegen die engverbündeten Zentralmächte auf, und manch schwere Feuerprobe wurde unseren Armeen auferlegt. Heute aber ruht, während unsere Gegner nur schmale Streifen ostgaalizischen und elsässischen Bodens besetzt halten, Deutschlands Hand fast auf ganz Belgien sowie auf den reichsten Febieten Frankreichs, und im Nordosten stehen die verbündeten Heere Oesterreich⸗Ungarns und Deutschlands tief in Russisch⸗Polen, die Mündungen ihrer Geschütze gegen die größten Bollwerke des Zaren⸗ eichs gerichtet. Im Südwesten opfert unser neuester Feind viele Fausende von Menschenleben, ohne eine Bresche in die Mauer unserer Streiter schlagen zu können. An den Dardanellen bält unser dritter Zundesgenosse unerschütterte Wacht. Die verbündeten Heere werden

dene sie fingeschlagen,

erfährt, haben die Breslauer Ersengroßhändler mit Geltung v

Sonntag, den 25. d. M., ab die Lagerpreise für Stabeisen 1 für 100 kg heraufgesetzt.

Laut Meldung des „W. T B.“

1 670 000 Dollar (562 000 Dollar weniger als im Vorjahre). Bern, 24. Juli.

mäßig beigetragen. Das Ergebnis zeigt, Ueberraschungen befürchten zu müssen, 5 prozentigen Typ der beiden ersten den 4 prozentigen herunterzugehen. um so durchschlagender, als es bisher kleinen Operationen geglückt war, Geld

wagen

Der Erfolg

ebenso billig zu

weis für den festen Willen des gesamten Schweizervolkes, der E

enossenschaft in den schweren Zeiten alle nötigen Mittel zur Ve⸗ 1be zu stellen, und als Beweis von unbedingtem Zutrauen d wurden aber abgelehnt. die Un⸗ u Schweizervolkes in die Zukunft und das Gedeihen des Vaterland der Mißstände und Bestechungen auf der südwestlichen Eisen⸗ und für den festbegründeten Kredit und die Finanzkraft des Landes. bahn stellte fest, daß Stationsbeamte in weitgehendem Maße W. T. B) Die Zeichnungen auf die drit infolge Bestechung eine Stockung des Warenverkehrs hervor⸗

Bern, 24. Juli. Eidgenössische Kriegsanleihe von 100 Millionen Francs reichten die Summe von 190 580 300 Fr. auf der Grundlage von 52,472 %.

New York, 23. Jult.

schieht dies planmäßig auf Anoronuffg oer munurschen de hörden. Etwa zwei Tage, bevor die russischen Truppen im Rückzuge einen Ort verlassen, werden sämtliche Be⸗ wohner aufgefordert, sich beim Gemeindevorsteher Ausweise ausfertigen zu lassen, die ihnen als Legitimation während der behördlich angeordneten Auswanderung dienen sollen. Auf Grund dieser Ausweise, die jeweilig für eine Familie unter namentlicher Anführung aller Mitglieder ausgestellt werden, soll im Hinterland Unterkunft und Verpflegung geschaffen werden. Vieh und Getreide sind mitzunehmen. Den Bauern, die ihre Scholle begreiflicherweise nur ungern verlassen, wird bedeutet, daß all dies nur aus Fürsorge der Regierung geschehe, da die Verbündeten jeden russischen Untertan ermorden und sein Haus niederbrennen. Sind dann die Bewohner mit den Linientruppen abgezogen, plündern die Kosaken, rauben oder zerschlagen die Habseligkeiten, die der Besitzer nicht mitnehmen konnte und zünden die Häuser an, wenn sie die Annäherung der verbündeten Truppen zur Flucht zwingt.

Großbritannien und Irland.

Das Unterhaus hat vorgestern in zweiter Lesung die Bill angenommen, wonach Gemeindewahlen ein Jahr unterbleiben. Die Kohlenbill hat nach einigen Konzessionen der Regierung die Kommissionsberatung durchlaufen.

Das „Reutersche Burean“ gibt folgende Daten über die bisherigen 22 Wochen der Unterseebootblockade: Die Gesamtzahl der Schiffe, die im Vereinigten Königreich uangekommen oder von dort ausgefahren sind, betrug 31 385. Es wurden 98 englische Handelsschiffe versenkt, 502 Menschen sind dabei umgekommen. Außerdem sind 95 neutrale Schiffe versenkt worden. Die englische Handelsflotte hat während dieser Zeit mehr neue Schiffe bekommen, als ihr durch den Unterseebootskrieg verloren gegangen sind. Ende Juni waren im ganzen 442 Schiffe mit einem Inhalt von 1 506 925 t im Bau, während die Gesamttonnenzahl aller seit dem Beginn des Krieges verlorenen Schiffe 212 000 betrug. Hierzu be⸗ merkt das „W. T. B.“, Reuter wolle also beweisen:

Business as usual. Wozu dann aber der Lärm über unsere C⸗Boote?

Die letzte Verlustliste weist die Namen von 80 Offi⸗ jeren und 660 Mann auf.

Frankreich. 1“ Der fran;z Wunsch zur Disposition gestellt und an seiner Stelle der ranzösische Delegierte in der Donaukommission und bevoll⸗ chtigte Minister Guillemin zum Gesandten in Athen rnannt worden. Der bevollmächtigte Minister Legrand ist Delegierten in der Donaukommission ernannt orden.

In der vorgestrigen Sitzung des Senats kam es

betrug die Bruttoeinnabt stellung der Canadtan Pacific⸗Eisenbahn in der drilten Juliwos Tätigkeit

b li. (W. T. B.) Zu dem glänzenden Erfolge gezeitigt. ö1“

dritten schweizerischen Mobilisationsanleibe haben, wie klärten die Regierung über die Lage gewisser örtlicher In⸗

Söweberische EE1e 8 dustrien auf und trugen beträchtlich zur Hebung des Wirt⸗

andesteile im Verhältnis zu Größe und Finanzkraft ziemlich gleit shaftgle V ines weiteren Steigens der Se ehecn. on schaftslebens und zur Vermeidung eines g

durfte, vo

Mobilisationsanleihen „I. . 1““ 8r här baegh- n⸗Pns schen Bericht eine einzige Tatsache, daß nämlich trotz aller gemischten

nur bei vereinzelt Ausschüsse in Frankreich große Arbeitslosigkeit herrscht. 6

halten, wie 8 der Bund bei dieser größten inneren 8 die in der Schweiz jemals vorgenommen wurde, erbalten hat. g je Slowo“ zufolge hat in St. Petersburg Schweizer Presse feiert übereinstimmend das Ergebnis als einen B Dem „RNuskoje Sl 2 P

Die Zuteilung erfol

(W. T. B.) In der vergangen L“ b 000 Dollar Gold und 1 053 000 Dollar Silb getragen zur Verteilung auf die erforderlichen Arbeiten.

sische Gesandte in Athen Deville ist auf seinen

Wie „W. T. B.“ berichtet, warf Villaine der Regierung vor, daß eine Anzahl deutscher Firmen in Frankreich nicht unter Zwangs⸗ verwaltung gestellt worden sei. Besonders habe man Häusern wie Rotschild gegenüber die größte Milde walten lassen. Die Regierung lasse es auch an der nötigen Energie zur Unterdrückung des Handels mit Deutschland und Oesterreich⸗Ungarn durch Vermittler feblen. Der Minister Briand erklärte, daß alle Firmen, in denen deutsches, österreichisches oder ungarisches Kapttal investtert sei, sequestriert worden seien, und daß die französische Justiz nicht unter dem Einflusse antisemitischer und antiprotestantischer Vorurteite handeln werde. In allen Fällen, wo die Zwangsverwaltung aufgehoben worden sei, habe es sich erwiesen, daß es sich nicht um deutlsche, österreichische oder ungarische Firmen handle. Die französischen Behörden würden auch fernerhin mit aller Schärfe, jedoch auch mit aller Gerechtigkeit vorgehen. Der Generalberichterstatter für das Budget Metin hat der Kammer einen Bericht über die vom Senat an dem Gesetzantrage über die Getreideversorgung für die Zivilbevölkerung vorgenommenen Aenderungen vorgelegt. „Temps“ zufolge schlug Metin der Kammer vor, die Aenderungen anzunehmen unter der Bedingung, daß der für den Getreidekauf ausgeworfene Kredit von 105 auf 209. Mil⸗ lionen Francs erhöht werde. Eine Beschlagnahme des Getreides müsse das letzte Hilfsmittel sein. Der Kammerausschuß sei mit dem Senat in der Frage der Abschätzung und des Ankaufs von Mehl einig. Das Gesetz werde mit den Aenderungen des Senats für die Dauer des Krieges die Beibehaltung des normalen Preises für Getreide und Brot ermöglichen und Spekulationen verhindern.

Die auf das Rundschreiben des Arbeitsministers am 5. Februar in 58 Departements gebildeten gemischten Aus⸗ schüsse aus Arbeitgebern und Arbeitern zur Fest⸗ lung von Maßnahmen, die zur Hebung der nationalen geeignet sind, haben dem „Temps“ zufolge in ihrer bisherigen Wirksamkeit vollauf befriedigende Ergebnisse Sie machten der Regierung nützliche Vorschläge,

in einigen Departements herrschenden großen Arbeitslosigkeit bei. Wie das „W. T. B.“ hierzu bemerkt, steht in dem

Rußland.

seine Konferenz zwecks Erörterung der Frage des Exports von Getreide über Asien stattgefunden. Tariferleichterungen Der Ausschuß für die Untersuchung

e gerufen haben, wodurch die Hauptzentren ohne Lebensmittel ge⸗ g blieben sind. In Riga sind sämtliche Arbeiter in Listen ein⸗

8 5 Italien.

Das amtliche Militärblatt veröffentlicht eine Verordnung, durch die die Jahrgänge 1884 bis 1888 des un⸗ gedienten Landsturms unter die Waffen gerufen werden. Alle Einberufenen haben sich in den Morgenstunden des 31. Juli zu stellen.

Das Militärblatt veröffentlicht ferner eine Verordnung, durch die die Provinzen Cremona und Piacenza sowie der Teil der Provinz Rovigo, der bisher nicht zur Kriegs⸗ zone gehörte, als Kriegsgebiet erklärt werden. 8

Portugal.

Nach einer Meldung des „Nouvelliste“ sind im Kabinett

folgende Veränderungen vorgenommen worden: Der Minister⸗

präsident Jose Castro übernimmt das Marineministerium,

Norton Mattos das Kriegs⸗ und Rodriquez Gaspar das Kolonialministerium.

Türkei.

Die Ernennung des ehemaligen Großwesiers Hakki Pascha zum Botschafter in Berlin ist, wie „W. T. B.“ meldet, vollzogen worden. 8 8

Griechenland.

Der König hat sich zur vollständigen Wiederherstellung seiner Gesundheit in einem besonderen Krankenautomobil nach dem Sommerschloß Tatoi begeben. 8

Bulgarien.

Der deutsche Botschafter Freiherr von Wangenheim, der vorgestern morgen von Konstantinopel in Sofia eingetroffen war, setzte gestern seine Reise nach Bukarest fort. Im Laufe des Tages wurde Freiherr von Wangenheim vom König empfangen und hatte dann eine Unterredung mit dem Minister⸗ präsidenten Radoslawoff.

Nach der Veröffentlichung der Note an Deutschland wurde nach einer Meldung des Reuterschen Bureaus bekannt, daß der Präsident Wilson von den Leitern des Heeres und des Marinedepartements Berichte über den Stand der natio⸗ nalen Verteidigung eeingefordert habe. Wilson erwägt, dem Fenannten Bureau zufolge, ohne Rücksicht auf die gegenwärtige

und bereitet

steht. Dies soll in die nächste Botschaft an den Kongreß auf genommen werden.

age seit einiger Zeit ein angemessenes Marineprogramm, das er dem Kongreß unterbreiten wird. Er wünscht besonders, daß die Flotte jeder anderen Flotte an Schlagkraft gleichkomme, auch ein Programm über den Ausbau der Armee und eine entsprechende Ausbildung der Bürger vor, soweit sie mit den amerikanischen Ueberlieferungen im Einklange

iger und Königlich Preußis

Sterling mehr betragen habe, als in dem entsprechenden Ab⸗ schnitt des Vorjahres. Die Ausfuhr im letzten Mai habe die in dem 1 100 000 Pfund Sterling überstiegen. 8

nur um

gleichen Monat des Jahres 1914

Asien.

In Japan gewinnt der „Morning Post“ zufolge die Ueber⸗

zeugung an Boden, daß der Mißerfolg der Verhandlungen mit China auf den Widerstand Englands und Amerikas gegen die japanischen Forderungen zurückzuführen sei,

daß dieser Wider⸗ stand einer bestimmten politischen Richtung dieser Staaten ent⸗

spreche und daß Japans Zukunft von der Möglichkeit abhänge,

diesem Widerstand, der sich künftig vermutlich noch steigern werde, wirksam zu begegnen. Die erste Antwort auf diese Herausforderungen sei der Beschluß gewesen, die Armee und die Flotte zu vermehren. Die japanische Militärpartei hätte schon vor den Verhandlungen mit China zwei neue Divisionen gefordert. Später erklärte der Ministerpräsident Okuma, der Vorsitzende der japanischen Friedensgesellschaft, Japan könne nicht zufrieden sein, bevor es 25 Divisionen besitze. Das Schiffsbauprogramm umfasse 4 Ueberdreadnoughts, 24 Zerstörer, 2 Aufklärer, 8 Unterseeboote für die nächsten vier Jahre; aber das gesamte Programm sehe 8 Schlachtkreuzer, 8 Dreadnoughts, 6 Aufklärer, 64 Zerstörer, 24 Unterseeboote und mehrere Transportschiffe vor. Japan sei entschlossen, die eigene Macht und das eigene Ansehen in China durch europäische Mächte nicht zurückdrängen zu lassen. h“

Australien. 8 Wie das „Reutersche Bureau“ aus Melbourne meldet, hat der Senat das Gesetz über die Kriegsanleihe von 20 Millionen Pfund Sterling angenommen.

Statistik und Volkswirtschaft.

Die Eisenbahnen Deutschlands im Rechnungs⸗ jahre 1913.

Das Reichseisenbahnamt hat kürzlich den 34. Band der von ihm bearbeiteten Statistik der Eisenbahnen Deutschlands berausgegeben, der in zahlreichen tabellarischen Uebversichten die Ergebnisse des Rech⸗ nungsjahres 1913 eingehend behandelt (E. S. Mittler u. Sohn, Königliche Hofbuchhandlung, Berlin). Nach einem im „Zentralblatt der Bauverwaltung“ veröffentlichten Auszuge aus diesem Tabellen⸗ werke betrug die Gesamtlänge der in Deutschland vorhandenen voll⸗ spurigen Eisenbahnen für den öffentlichen Ver⸗ kehr (1,43 m), soweit sie der Reichsaufsicht unterstehen, am Schlusse des Berichtsjahres 1913 61 159 km (am Ende des Rechnungsjahres 1912 60 521 km). Die 89 (1912: 91) selbständigen deutschen Eisenbahnverwaltungen die 21 Direktionsbezirke umfassenden preußisch hessischen Staatseisenbahnen und auf deren Rechnung ver⸗ walteten sonstigen Eisenbahnen als eine Verwaltung gerechnet besaßen eine Eigentumslänge von 61 404 (60 751) km. Hier sind auch diejenigen Strecken eingerechnet, deren Eigentümer Eisenbahnen nicht betreiben. Im Laufe des Rechnungsjahres sind 683 (im Vor⸗ jahre 812) km neu eröffnete Strecken hinzugekommen, davon im Bereiche der preußisch⸗bessischen Staatseisenbahnen 363 (659) km; dagegen wurden mfolge der Anlegung ander⸗ weitiger Verbindungen oder infolge von Bahnhofsumbauten und dadurch bedingter Beseitigung entbehrlich gewordener Strecken 36 (72) km dauernd außer Betrieb gesetzt. Die reine Eigentums⸗ länge der deutschen Staatseisenbahnen ausschließlich der im Eigentum der Wilhelm⸗Luxemburg⸗Eisenbahngesellschaft befindlichen Strecken von 203 (203) km berechnet sich auf 57 642 (57 005) km und die der Privateisenbahnen auf 3559 (3543) km. Auf die preußisch⸗hessischen Staatseisenbahnen entfallen 39099 (38 757) Km. Das Verhältnis der Länge der Hauptbahnen zu der⸗ jenigen der Nebenbahnen verschiebt sich von Jahr zu Jahr immer mehr zugunsten der letzteren. Von der im Berichtsjahre nachgewiesenen Eigentumslänge werden 34 928 (im Vorjahre 34 695) km als Hauptbahnen und 26476 (26 056) km als Nebenbahnen be⸗ trieben. Somit umfassen die Hauptbahnen 56 /88 (57,11) v. H. und die Nebenbahnen 43,12 (42,85) v. , während im Rechnungsjahre 1902 sich das Verhältnis auf 62 und 37,08 v. H stellte. Von der Ge⸗ samtlänge entfallen 36 916 (36 682) km auf eingleisige Strecken, 24 022 (23 658) km auf zweigleisige Strecken, 69 (79) km auf dreigleisige Strecken und 396 (332) km auf vier⸗ und fünf⸗ gleisige Strecken. Die Länge der mehrgleisigen Strecken be⸗ trägt hiernach 24 487 (24 069) km oder 39,88 (39,22) v. H. der Eigen⸗ tumslänge. 8 Wird von der Eigentumslänge die Länge der verpachteten eigeren Strecken abgesetzt und die Länge der gepachteten sowie der mit anderen Verwaltungen gemeinschaftlich betriebenen fremden Strecken hinzu⸗ gerechnet, so ergibt sich eine Betriebslänge am Ende des Berichts⸗ jahres von 61 469 (am Schlusse des Vorjahres 60 816) km oder im Jahresdurchschnttt 61 120 (60 455) km. Davon dienen 59 056 (58 506) km gemeinschaftlich dem Personen⸗ und Güterverkehr, 351 (330) km ausschließlich dem Personenverkehr und 1713 (1619) km nur dem Güterverkehr. Die Dichtigkeit des Bahnnetzes in den einzelnen deutschen Staaten ist sehr verschieden, sie schwankt, auf je 100 qkm Grundfläche berechnet, zwischen 6,54 (6,84) km in Waldeck und 26,18 (25,20) in Lübeck und ergibt im Durch⸗ schnitt für ganz Deutschland 11,81 (11, 1 9) km. Bei denjenigen deutschen Staaten, die Eisenbahnen selbst betreiben, kommen in reußen auf je 100 qkm Grundfläche 10,79 (10,66) km, in Baxyern 11,02 10,7) km, in Sachsen 17,85 (17,78) km, in Württemberg 10,22 10,17) km, in Baden 13,88 (13,65) km, in Hessen 19,8 (19,8) km, in Mecklenburg⸗Schwerin 8,88 (8,8s) km, in Oldenburg 10,95 (10,30) km und in Elsaß⸗Lothringen 12,66 (12,80) km. Auf je 10 000 Einwohner berechnet, bewegt sich die Bahnlänge zwischen 0,97 (0,0b0) km in Hamburg und 26,1 (26,20) km in Mecklenburg⸗Strelitz und stellt sich für das ganze Deutsche Reich auf 9,18 (9, 16) km. Für die größeren deutschen Staaten beträgt sie: in Preußen 9,08 (9,07) km, in Bayern 11,88 (11,87) km, in Sachsen 5,42 (5,46) km, in Württemberg 7,928 (8,01) km, in Baden 9,1 (9,42) km, in Hessen 11,33 (11,46) km, in Mecklenburg⸗Schwerin 18,07 (18,13) km, in Oldenburg 13,892 (13,82) km und in Elsaß⸗ Lothringen 9,94 (9,260) km. An Fabhrzeugen standen am Ende des Berichtsiahres zur Verfügung: 29 520 (am Schluß des Vorjahres 28 366) Lokomotiven, 470 (422) Triebwagen mit Ausnahme von 3, die nur der Güter⸗ bezw. Gepäckbeförderung dienen, sämtlich für Personenbeförderung —, 65 186 (62 230) Personenwagen und 689 191 (648 104) Gepäck⸗ und Güterwagen. Außerdem sind 2804 (2717) Postwagen vorhanden, die

Dr. phil. Gotthard Förster (Neuruppin

. I zum größten Teil der Postverwaltung gedören. Von den vorhandenen

Lokomotiven, die ein durchschnittliches Alter von 129 (12,2) Jahren und einschließlich des Tenders ein durchschalttliches Eigengewicht von

Ein Regierungsbericht sagt obiger Quelle zufolge, daß die amerikanische Ausfuhr in Explo sivstoffen in den am 31. Mai endenden elf Monaten nur 4 800 000 Pfund

8

Thaliathenter. (Direktion: Kren und

Schönfeld.) Dienstag, Abende 8 1 Theater am Nollendorfplatz. Eine verflixte Zöe

Dyh bün b3z* r- 8 I. S 1— 8 ½ Uhr. Immer feste Zeitung.) Schwank in drei Akten von

8,lrsfagthrater. Dienstag, Abends

1 br.: Seine einzige Frau. Lu

in drei Akten von Se Serransefe 89 Mitrweoch und folgende Tage: Eeine

rinzige Frau.

über die Behandlung deutscher Firmen in Frankreich zu leb⸗ haften Auseinandersetzungen zwischen dem Senator Gaudain de Villaine und dem Lustzminister Briand.

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