[29630] Steckbriefserledigung. Der gegen den Wehrm. Josef Waguer, 2. Komp. Ers.⸗Batl. Res.⸗Inf.⸗Regt. 64 v Seieee — unter Nr. 25 980 eröffen e eckbrief ist er 1 III a. Tgl. 274/15. dns
Königl. Preuß. Gericht
der Insp. II d. immob. Garde⸗Inf.
29631] Steckbriefserledigung.
„Der gegen den Wehrmann Richard
Behrend, Ers.⸗Batl. 1. Garde⸗Res.
Regts., im Oeffentlichen Anzeiger unter
Nr. 16 843 erlassene Steckbrief ist er⸗ ledigt. IIIa. Tgl. 179/15.
Königl. Preuß. Gericht der Insp. II d. immob. Garde⸗Inf.
I29628] Fahnenfluchtserklärung. Ign der Untersuchungssache gegen a. den Armierungssoldaten Sigmund Dellmann vom Armierungsbataillon 84 n Cöln, geboren am 2. Oktober 1882 zu Weitmar, Kreis Bochum, b. den Armierungssoldaten Valentin Quint vom Armierungsbataillon 84 in Cöln, en am 18. August 1883 zu Dudwei 8 wegen Fahnenflucht, werden auf Grund er §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der § 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. die Be⸗ .v hierdurch für fahnenflüchtig Cöln, den 26. Juli 1915. Gouvernementsgericht.
[29636) Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen
1) die Ersatzreservisten des Bez.⸗Kdos. Flensburg;
a. Jacob Thomas Willardsen, geb. 23. 4. 91 zu Gonsagger, Hadersleben,
b. Hans Magnus Christensen, geb. 9. 12. 85 zu Harreby, Hadersleben,
c. Hans Feddersen Beier, geb. 28. 3. 90 zu Haferwatt, Hadersleben,
d. Hans Adolf Friis, geb. 26. 2. 94 zu Kamptrup, Hadersleben,
ö„2) die unausgebildeten Landsturmpflich⸗ tigen des Bez.⸗Kdos. Flensburg:
a. Anders Peter Claussen, geb. 26. 2. 89 zu Lilholdt, Kr. Hadersleben,
b. Karl Christtansen, geb. 6. 2. 88 zu Reisby, Kr. Hadersleben,
3) den ausgehobenen Rekruten des Bez.⸗ Kdos. Flensburg Jens Hörlük Thoisen, geb. 29. 12. 94 zu Westerbeck, Kr. Haders⸗ leben,
wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. die Beschuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Fleusburg, den 21. Juli 1915.
Gericht der stellv. 35. Inf.⸗Brigade.
[29637] Fahnenfluchtserklärung uüuund Vermögensbeschlagnahme. In der Untersuchungssache gegen 1) den Wehrmann des Bezirkskommandos
Flensburg Klaus Oluf Pedersen, geb. 31. 1. 80 zu Bramdrup, Kr. Hadersleben,
2) die unausgebildeten Landsturmpflichtigen des Bez.⸗Kdos. Flensburg:
a. Theodor Mathiesen Kyllina, geb. B22 12. 1877 zu Wonsbek, Hadersleben,
b. Jes Fallesen Thiesen, geb. 28. 3. 77 zu Arnitlund, Hadersleben,
c. Peter Höberg Christensen, 11. 7. 91 zu Hügum, Hadersleben,
d. Oluf Peter Wolf, geb. 28. 12. 80 zu Scherrebeck, Gem. Djernis, Haders⸗ leben,
wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. die Beschuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und ihr im Deutschen Reiche be⸗ findliches Vermögen mit Beschlag belegt.
den 21. und 25. Juli 1915.
Gericht der stellv. 35. Inf.⸗Brigade.
[29802] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den
1) Musketier (Kriegsfreiwilliger) Fried⸗ rich Wittmann von der 3. Komp. 11I. Ers.⸗ Batl. Inf.⸗Regt. 113 in Freiburgag, ge⸗ boren am 29. März 1891 zu Kollnau, Amt Waldkirch (Baden),
2) Musketier (Kriegsfreiwilliger) Albert Schneider von der 3. Komp. I. Ers.⸗
atl. Inf.⸗Regt. 113 in Freiburg, ge⸗ boren am 3. September 1896 in Basel (Schweiz),
3) Rekruten Josef Alfons Sproll aus dem Landwehrbezirk Stockach, geboren am 25. Oktober 1892 in Bütschwol, Kanton St. Gallen (Schweiz), hetmatsberechtigt in Böhringen, Amt Konstanz (Baden),
4) Rekruten Philwp Wilhelm Haderer aus dem Landwehrbezirk Stockach, geboren am 11. Auaust 1893 in Böckingen, O.⸗A. Heilbronn (Wrttbg.),
wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstraf⸗ gerichtsordnung die Beschuldigten hierdurch für fabnenflüchtig erklärt.
Freiburg i. B, den 26. Juli 1915. Kgl. Gericht der stelly 57 Infanteriebrigade.
[23803] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Musketier der Reserve Franz Josef Reuz in Konstanz, en am 1889 9 nenn Fahnen⸗ [Grund des egbuchs soxie der l. . er Beschaldigte hiermch fur f erklaͤrt.
Freiburg i. B., 8
geb.
8 111.
29635]) Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den
1) landsturmpflichtigen Josef Dreher aus dem Landwehrbeurk Stockach, geboren am 11. Januar 1878 in Lippertsreute, Amt Ueberlingen (Baden),
2) Musketier der Reserve Georg Mar⸗ bach von der 11. Komp. Infanterie⸗ regiments 113, geboren am 20. Januar 1889 in Birsfelden, Kanton Basel (Schweiz),
wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitärstrafgerichts⸗ ordnung die Beschuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Freiburg i. B., 27. Juli 1915. Kgl. Gericht der stellv. 57. Infanteriebrigade.
[29634] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den
1) Gefreiten der Landwehr II Karl Theodor Hollfelder aus dem Landwehr⸗ bezirk Lörrach, geboren am 13. August 1881 zu Bergzabern (Bayern),
2) Ersatzreservisten der Infanterie Gott⸗ lieb Willy Schmidt aus dem Landwehr⸗ bezirk Donaueschingen, geboren am 12. März 1888 in Zürich (Schweiz), heimatsberechtigt in Wernigerode 1”
3) landsturmpflichtigen Karl Alfons Grünert aus dem Landwehrbezirk Lörrach, geboren am 3. Januar 1891 in Falkenau, Kreis Flöha (Sachsen), wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs so⸗ wie der §§ 356, 360 der Militärstraf⸗ gerichtsordnung die Beschuldigten hierdurch für fabnenflüchtig R.z Freiburg i Karibruhe, 27. Juli 1915.
Gericht der Landwehrinspektion.
[29747] Fahnenfluchtserklärung
und Beschlagnahmeverfügung. Der Matrose (zuletzt Pionier) Kurt Walter Schaller, I. Matrosendivision in Kiel, geboren den 3. 5. 1893 in Plauen i. V., wird auf Grund des § 69 Militärstraf⸗ gesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 Militär⸗ strafgerichtsordnung hierdurch für fahnen⸗ flüchtig erklärt und sein im Deutschen 2 befindliches Vermögen mit Beschlag elegt. Kiel, den 26. Juli 1915.
Gericht der 1. Marineinspektion.
[29629] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. Der Matrose II. Klasse d. S. II. Franz Rudolf Hans Christian Schmeling, geb. 2. 10. 1882 zu Krivitz (Meckl.⸗Schwerin), von der 3. Komp. I. Matrosendivision, wird auf Grund des § 69 des M.⸗St.⸗ G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗ St.⸗G.⸗O. für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Ver⸗ mögen mit Beschlag belegt. Kiel, den 27. Jult 1915. Gericht der I. Marineinspektion
[29638] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Reservisten Albert Ruf der 5. Komp. I. Ers.⸗Batl. Infamt.⸗Regts. Nr. 99 zu Zabern, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstraf⸗ gerichtsordnung der Beschuldigte für fahnenflüchtig erklärt. Straßburg i. Els., den 26. Juli 1915. Gericht der stellv. 60. Infanteriebrigade.
129801]
Die am 31. Januar 1914 gegen den Dragoner Albert Friedrich Probst der 3. Esk. 1. Bad. Leib⸗Drag.⸗Regts. Nr. 20 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird zurück⸗ genommen.
Karlsruhe, den 23. Juli 1915. Gericht der stellv. 55. Inf.⸗Brigade.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[29605! Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 6. Januar 1916, Vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stock⸗ werk, Zimmer Nr. 113, versteigert werden das in Berlin, Schönholzerstr. 7, belegene, im Grundbuche vom Schönhausertorbezirk Band 67 Blatt Nr. 2000 (eingetragener Eigentümer am 30. Januar 1915, dem Tage der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks: Rentner — Landwirt — Louis Drebenstedt in Osterburg (Altmark) ein⸗ getragene Grundstück: Vorderwohngebäude mit rechtem Seitenflügel und Hof, Stall und Remise links, Gemarkung Berlin, Kartenblatt 28 Parzelle 296, 4 a 9 qm groß, Grundsteuermutterrolle Art. 2694, Nutzungswert 8640 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 2694. — 87 K. 7. 15 Berlin, den 17. Juli 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87. ““
[29606] Zwangsversteigerung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 15. November 1915, Mittags 12 Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stock⸗ werk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden das in Berlin, Oranienstr. 117/118, belegene, im Grundbuche von der Luisen⸗ stadt Band 8 Blatt Nr. 585 (einge⸗ tragener Eigentümer am 25. August 1914, dem Tage der Eintragung des Ver⸗
stück, Vordergeschäftshaus mit rechtem Settenflügel, Quergebäude und unter⸗ kellertem Hof, Gemarkung Berlin, Karten⸗ blatt 46, Parzelle 2128 451, 7 a 05 qm groß, Grundsteuermutterrolle Art. Nr. 15 656, Nutzungswert 31 600 ℳ, Ge⸗ bäudesteuerrolle Nr. 2327. 87. K. 160. 14. Berlin, den 27. Juli 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteflung 87.
[99051] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Tegel belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Tegel Band 22 Blatt Nr. 674 zur Zeit der Etntragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen: 1) des Fräuleins Helene Walter, 2) des Fräuleins Elise Walter, zu 1 und 2 in Conradshöhe, 3) der Frau Betty Sasse, geborene Walter, in Berlin⸗Tegel, 4) der Frau Kaufmann Else Schmidt, geborene Walter, in Tegel, 5) der Frau Mathematiker Dora Rahe,
eborene Walter, in Berlin⸗Tegel, 6) der Frau Tischlermeister Bertha Walter, ge⸗ borene Gärtig, in Berlin⸗Reinickendorf, 7) des Tischlermeisters Fritz Walter in Berlin⸗Tegel, zu je einem ideellen Siebentel eingetragene Grundstück am 16. August 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle — Brunnenplatz Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin⸗Tegel, Hauptstroße 33, belegene Grundstück enthält Wohnhaus mit Hof⸗ raum und Hausgarten und umfaßt das Trenn⸗ stück Kartenblatt 1 Parzelle 2406/139 ꝛc. von 8 a 83 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Berlin⸗Tegel unter Artikel Nr 575 und in der Gebäudesteuerrolle desselben Bezirks unter Nummer 445 mit 10 720 ℳ jähr⸗ lichem Nutzungswert verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 23. De⸗ zember 1914 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 17. März 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 7. [29786] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Reinickendorf belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Reinickendorf Band 50 Blatt Nr. 1508 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Fabrikanten Heinrich Matthes zu Berlin eingetragene Grund⸗ stück am 6. Dezember 1915, Vor⸗ mittags 10 ½ Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle — Brunnenplatz — Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin⸗Rei⸗ nickendorf, an der Raschdorffstraße, belegene Grundstück umfaßt das Trennstück Karten blatt 3 Parzelle 2953/66 von 6 a 62 qm Größe und ist in der Grundsteuermutter⸗ rolle des Gemeindebezirks Berlin⸗Reinicken⸗ dorf unter Artikel Nr. 1462 mit einem Reinertrage von 0,47 Talern verzeichnet Der Versteigerungsvermerk ist am 6. Ok⸗ tober 1915 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 20. Juli 1915. Königliches Amchtgericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 6
[29787] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Reinickendorf belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Reinickendorf Band 44 Blatt Nr. 1343 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Benno Ebert in Berlin eingetragene Grundstück am 4. Oktober 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtestelle — Brunnen⸗ platz —, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstück be⸗ steht aus Straße zur Augusta Vikloria⸗ Allee und Acker an der Augusta Viktorta⸗ Allee und umfaßt die Trennstücke Karten⸗ blatt 1 Parzelle 2165/34 und 2166/34 von 6 a 90 qm Größe. Es ist ver⸗ zeichnet in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Berlin⸗Reinickendorf unter Artikel 1281 mit einem Rein⸗ ertrage von 0,07 Taler. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 1. Juli 1915 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 24. Juli 1915.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6. 8
,,ó1—“
Der Reichsmilitärfiskus, vertreten durch die Königliche Intendantur I. Armeekorps in Königsberg i. Pr., hat das Autgebot der abhanden gekommenen Schuldver⸗ schreibung der 3 ⅜ prozentigen Preußischen konsolidierten Staatsanleihe von 1905, 1906 Lit. F Nr. 437 526 über 200 ℳ und die Zahlungssperre betreffs der vor⸗ bezeichneten Schuldverschreibung sowie der Schuldverschreibung der 3 ½⸗ vormals 4 pro⸗ zentigen Preußischen konsolidierten Staats⸗ anleihe von 1876/79 Lit. D. Nr. 5862 über 500 ℳ beantragt. Der Inhaber der erstbezeichneten Schuldverschreibung wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. Februar 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13 — 14, III. Stockwerk, Zimmer 143, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urtunden erfolgen wird. Zugleich wird der Ausstellerin, der Kgl. Preußischen Schuldenverwaltung in Berlin, verboten, an dem Inhaber der vorbezeichneten beiden Schuldverschrei⸗ bungen eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zinsscheine oder einen Er⸗ neuerungsschein auszugeben. Auf den oben genannten Antragsteller findet dieses Verbot keine Anwendung.
Verlin, den 23. Juli 1915.
steigern Eesn der Arzt Dr. med. Otto Griese zu Berlin) eingetragene Grund⸗
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mlitte.
[29518] Aufgebot
1) Der Bildhauer Max Triebe in Lyck hat das Aufgebot des verlorenen Wechsels vom 25. Juni 1914 über 2000 ℳ bean⸗ tragt. Aussteller und Gläubiger ist M. Triebe in Lyck, Akzeptant C. Schulze in Lyck. Der Wechsel war am 25. September 1914 fällig.
2) Der Kaufmann Fritz Teschner in Berlin, vertreten durch den Justizrat H. Priester in Berlin, hat das Aufgebot des in blanko indossierten Wechsels vom 24. August 1913 über 5000 ℳ beantragt. Aussteller und Gläubiger ist der Oberst⸗ leutnant Bruno Maaß in Lyck. Akzeptant Frau Didi Maaß, geb. Gräfin Dohna, in Lyck. Der Wechsel war am 30. Oktober 1913 fällig.
Die Inhaber der Wechsel werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 18. Februar 1916, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Wechsel vorzulegen, widrigenfalls sie für kraftlos erklärt werden.
Lyck, den 23. Jult 1915.
Königliches Amtsgericht.
[29608]
Der von unserer Gesellschaft auf das Leben des Kgl. Katasterlandmessers Franz Gast in Schivelbein ausgefertigte Ver⸗ sicherungsschein Nr. 641 605 vom 24. De⸗ zember 1913 über ℳ 6000 ist dem Ge⸗ nannten abhanden gekommen. Der In⸗ haber der Urkunde wird hiermit auf⸗ gefordert, innerhalb zweier Monate seine Rechte geltend zu machen und uns die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die⸗ selbe für kraftlos erklärt wird.
Berlin, den 28. Jult 1915.
Preußische Lebens⸗Versicherungs⸗ Actien⸗Gesellschaft.
[29607] Anzeige.
Die am 29. November 1902 auegefertigte Lebensversicherungspolice Nr. 6831 des Herrn Hermann Schmidt, Geschäfts⸗ führer in Lübeck, wird, nachdem der er⸗ folgte Aufruf vom 23. April 1915 fruchtlos geblieben ist, für kraftlos erklärt.
Berlin, den 28. Juli 1915.
Deutscher Anker Pensions⸗ u. Lebens⸗ versicherungs⸗Aktiengesellschaft in Berlin.
C. Schnell.
[29609] Aufruf.
Folgende von uns ausgestellte Urkunden sind nach uns erstatteter Anzeige in Verlust geraten:
1) Hinterlegungsscheine über die Lebens⸗ versicherungsurkunden Nr. 172 296 und 194 034 des Herrn Selmar Kölsch, Ober⸗ postassistent in Seebausen,
2) Hinterlegungsschein über die Lebens⸗ versicherungsurkunde Nr. 161 852 des Herrn Emil Treibel, Zigarrengeschäft in Ulm a. D.,
3) Lebensversicherungsurkunde Nr. 32 954 des am 6. Juni 1915 verstorbenen Herrn Gottfried Grau, früher Schmiedmeister und Gastwirt, zuletzt Privatmann in Obermühle, Gemeinde Oberrot,
4) Lebensversicherungsurkunde Nr 126 604 des Herrn Ingenieur Dr. Moritz Fiedler in Triest.
Besitzer der Urkunden werden aufgefordert, binnen 3 Monaten ihre etwaigen Rechte bei uns anzumelden und die Urkunden vorzutegen, widrigenfalls diese für kraftlos erklärt werden.
Karlsruhe, den 27. Juli 1915.
Karlsruher Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit vormals Allgemei Versorgungsanstalt.
[29788] Aufgebot.
Der Landwirt Hermann Roth hecken hat beantragt, den verschollenen Johannes Noth II., Landwirt, zuletzt wohnhaft in Leidhecken, der im Jahre 1870 nach Amerika ausgewandert sein soll, für tot zu erklären. Der bezeich⸗ nete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 17. März 1916, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Friedberg (Hessen), den 23. Juli 1915.
Großherzogliches Amtsgericht.
[29789] Aufgebot.
Der Notariatsgehilfe Karl Leipp in St. Kreuz hat beantragt, den verschollenen Photographen Emil Kübler, geboren zu Markirch am 31. Dezember 1868, zurzeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, zuletzt wohnhaft in Markirch, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 10. Februar 1916, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebotster⸗ mine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Markirch, den 19. Juli 1915.
Kaiserliches Amtsgericht.
[29790] Aufgebot.
Der Notariatsgehilfe Karl Leipp in St. Kreuz hat beantragt, den verschollenen Tagner Jakob Karl Kübler, geboren zu Markirch am 30. August 1867, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, zuletzt wohnhaft in Markirch, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem
auf Donnerstag, den 10. Februar
—c. unterzeichneten Gericht anberaumten
1916, Vormittags 10 Uhr, vor Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, späte⸗ stens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Markirch, den 19. Juli 1915. Kaiserliches Amtsgericht.
[29617] Aufruf.
Am 11. Februar 1915 ist zu Franken⸗ stein i. Schl. die verwitwete Frau Auguste Mijarka, geb. Kuhnt, von hier ver⸗ storben. Der Nachlaß beträgt etwa 500 ℳ. Personen, welche ein Erbrecht geltend machen wollen, haben dieses bis zum 30. September 1915 beim unter⸗ zeichneten Nachlaßgericht anzumelden, widrigenfalls festgestellt wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vor⸗ handen ist. VI 35. 15.
Schweidnitz, den 23. Juli 1915.
Königliches Amtsgericht.
[29616] Aufforderung
zur Aumeldung von Erbrechten.
Die am 3. April 1910 in Mönchweiler (Baden) verstorbene Anna Käfer hat ein größeres Vermögen hinterlassen. Mangels näherer Verwandten kommen als Erben in Betracht die Nachkommen ihrer r eltern 1) Thomas Käfer, wohnhaft in Bühlingen, Schabenhausen, gest. 1824 in Schwenningen (Württemberg), verh. in I. Ehe mit Anna Fleig aus Mönchweiler, in II. Ehe mit Anna Haller aus Aldingen. 2) Bartholomäus Lehmann, Landwirt in Mönchweiler, gest. daselbst 1814, und Barbara Fleig (Flaig) von da. Als nächste Erbin wurde bisber eine in Amerika lebende Enkelin von Urgroßeltern ermittelt, welche die Erteilung eines Erbscheins be⸗ antragt hat. Die Berechtigten werden nach § 2358 Abs. 2 B. G.⸗B. aufgefordert, ihre Erbrechte spätestens bis zum 1. De⸗ zember ds. Js. anzumelden.
Villingen, den 24. Juli 1915. Großh. Norariat II als Nachlaßgericht.
[29613] Aufgebot.
Die Frau Postassistent Margarete Heinemann, geb. Burow, zu Berlin⸗ Karlshorst, Krausenstr. 5, im Beistande ihres Ehemannes, hat als Erbin des am 31. Oktober 1914 in Berlin⸗Weißensee, Langhansstraße 82, verstorbenen Privatiers Ferdinand Burow, das Fafsase ber fahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufge⸗ fordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Privatiers Ferdinand Burow spätestens in dem auf den 15. Dezember 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu ent⸗ halten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. 8
Berlin⸗Weißensee, den 26. Juli 1915.
Königliches Amtsgericht. Abr. 1.
[29614] Aufgebot.
Der Kaufmann Ev. Briese zu Norden⸗ ham hat als Verwalter des Nachlasses des am 1. Mai 1915 in 7 im Priesterwalde verstorbenen Kaufmanns H. Briese zu Ovelgönne das Aufgebotsver⸗ fahren zum Zwecke der Ausschließung von Rachlaßoläubigern beantragt. Die Nach⸗ laßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen H. Briese spätestens in dem auf den 15. September 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forde⸗ rung zu enthalten; urkundliche Beweis⸗ stücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pellchtteeseba. Vermächtnissen und Auf⸗ agen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht ö Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger 289 Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Auf⸗ gebot nicht betroffen.
Brake, den 23. Juli 1915. Großherzogliches Amtsgericht.
129989] Oeffentliche Zustellung.
— g;
8
zum
1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote,
4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. der 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. db
Offentliche
nzeiger und Königlich Preufischen
Berlin, Freitag, den 30. Juli
r Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.
nnSNN
. Bankausweise. 10.
—
Staatsanzeiger.
Verschiedene Bekanntmachungen.
8
1915.
Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung,
— —
— — —
——
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen
[29615] Aufforderung. .“
Am 19. Februar 1915 ist in Strasburg Wpr., ihrem Wohnsitze, im Alter von 83 Jahren und 8 Monaten die verwitwete Tischlermeister und Hausbesitzer Pauline Döbel, geb. Natzel, gestorben. Sie war in Marienwerder geboren. Kinder hat sie nicht hinterlassen. Ihre unbekannten ge⸗ setzlichen Erben werden aufgefordert, ihre Erbrechte bei dem unterzeichneten Gericht bis zum 1. Januar 1916 anzumelden Falls das nicht geschieht, wird festgestellt werden, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vorhanden ist.
Strasburg, Wpr., den 22. Juli 1915.
Königliches Amtsgeri
Durch Ausschlußurteil vom 12. Juli 1915 ist der von Emanuel Brauer in Kattowitz auf Johann Pollak in Rybnik gezogene, von diesem angenommene und von Brauer an die Order der Deutschen Volksbank Kattowitz (e. G. m. b. H.) in Kattowitz weitergegebene, am 27. Januar 1914 fällig gewesene Wechsel vom 27. No⸗ vember 1913 über 400 ℳ für kraftlos er⸗ klärt worden.
Ryonik, den 15. Juli 1915.
Königliches Amtsgericht.
[297781 Bekanntmachung.
Der Hauer Johann Gacsnik, zuletzt wohnhaft in Wanne, ist durch Ausschluß⸗ urteil vom heutigen Tage für tot erklärt.
Gelsenkirchen, den 27. Juli 1915.
Königliches Amtsgericht
Die Ehefrau des Malers Hermann Schwarzenberg, Marie geb. Groß⸗ gebener, in Pelmstedt, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Wasmus in Helm⸗ stedt, klagt gegen ihren genannten Ehe⸗ mann, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Helmstedt, unter der Behaup⸗ tung, daß letzterer sie schlecht behandelt,
hr kein Haushaltsgeld gelassen, die Haus⸗
altsgegenstände versetzt und die Klägerin im Jahre 1907 heimlich verlassen habe nd sich seitdem gegen ihren Willen von
r häͤuslichen Gemeinschaft fernhalte, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗
udlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zwilkammer des Herzoglichen Landgerichts in Braunschweig auf den 13. Oktober 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Braunschweig, den 24. Juli 1915.
Kükelhan, Gerichtsobersekretär, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[29779] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Arxbeiters Gerbran Broers, Gesine geb. Willms, in Bremen, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Weber, Aug. Fritze u. Dr. Ph. Ed. Meyer in Bremen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Bremen, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: Die Ehe der Parteien dem Bande nach zu scheiden und dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Land⸗ gericht, Zwilkammer I, zu Bremen. im Gerichtsgebäude, I. Obergeschoß, auf Mon⸗ tag, den 1. November 1915, Vor⸗ mittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer
Auszug der Klage bekannt gemacht. Bremen, den 27. Juli 1915. Der GEerichtsschreiber des Landgerichts: Scheinpflug, Sekretär.
[29780] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Otto Boll, Adele geb. Löbach, in Cöln, Patersstraße 5 — 7, Piozeßdevollmäͤchtsgter; Rechisanwalt Dr.
orgenstern in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehemann, den Kartenschläger Otto Boll, früher in Elberfeld, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin vor 5 Jahren ver⸗ lassen und in den letzten 2 Jahren vor der Trennung einen liederlichen Lebens⸗ wandel geführt und sie in der schändlichsten Weise mißhandelt und beschimpft habe, daß ferner durch das Verhalten des Be⸗
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setzung der Ehe nicht zugemutet werden könne, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Elberfeld auf den 8. November 1915, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen. Elberfeld, den 27. Juli 1915.
Schmock, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts.
[29781] u“ Die Ehefrau des Taglöhners Welz, Elise geb. Ganz, zu Heidelberg — Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Heger in Heidelberg — klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher zu Heidelberg, jetzt bei der Fremdenlegion in Marokko, mit dem Antrage auf Scheidung threr am 31. August 1912 vor dem Standesbeamten in Heidelberg geschlossenen Ehe aus Ver⸗ schulden des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivil⸗ kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Heidelbegg auf Samstag, den 16. Oktober 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Heidelberg, den 28. Juli 1915. Gerichtsschreiber 8 des Großherzoglichen Landgerichts.
[29618] Oeffentliche 8
Die Arbeiterfrau Margarete Weusthoff in Hildesheim — Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Dr. Krüger daselbst — klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Wil⸗ helm Weusthoff, früher in Moritzberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Abs. II Nr. 2 B. G.⸗B., auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Nerhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Köntglichen Landgerichts in Hildesheim auf den 29. November 1915, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Hildesheim, den 24. Jult 1915.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts
[29782] Oeffentliche Zustellung. Der Maurer Johann Strohmeier von Landshut, zurzeit im II. Bayer. Land⸗ sturminfanteriebataillon, 3. Komp., in Straßburg, vertreten durch Rechtsanwalt Schüllner in Landshut, klagt gegen seine Ehefrau Helene Strohmeier, geborene Weitl, zuletzt in Augsburg, nun unbe⸗ kannten Aufenthalts, mit dem Antrage, zu erkennen: 1) Die Ehe der Streitsteile wird qus Verschulden der Beklagten ge⸗ schieden. 2) Dieselbe hat die Kosten des Rechtsstreites zu tragen. Verhandlungs⸗ termin stand auf 22. Mai 1915 an, welcher in ununterbrochener Reihenfolge auf 25. September 1915 vertagt worden war. Dieser wurde mit Beschluß vom 14. ds. Mts. von Amts wegen auf 30. Ok⸗ tober 1915 verlegt und, nachdem der Auf⸗ enthalt der Beklagten unbekannt ist, zu⸗ gleich die öffentliche Zustellung der Klage an dieselbe angeordnet. Der Kläger ladet nun die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des K. Landgerichts Lands⸗ hut auf Samstag, den 30. Oktober 1915, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird der Klage⸗ auszug sowie der vorbezeichnete Beschluß vom 14. ds. Mts bekannt gemacht. E. 81/15. Landshut. 28. Juli 1915. Gerichtsschreiber ei 1 des Kgl. Landgerichts Landshut.
[29623] Oeffentliche Zustellung.
Die Witwe Wilhelmine Kühne, geb. Rühl, in Dreska, als Vormund des minderjährigen Max Erich Kühne in Hohenleipisch, klagt gegen den Hilfs⸗ weichensteller Oswald Fiebeler in Dreska, zurzeit Bahnhof Namur in Belgien, unter der Behauptung, daß die ledige Wil⸗ helmine Selma Kühne in Dreska am 19. Februar 1915 den Max Erich Kühne außerehelich geboren habe, daß der Be⸗ klagte der Vater des Max Erich Kühne sei, da er der ledigen Wilbelmine Selma Kühne in der Z ir vom 23. April 1914 bis zum 22. August 1914 beigewohnt habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver⸗ urteilen, dem Kinde von seiner Geburt an big zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus
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klagten die Ehe der Parteien derart zer⸗ rüttet sei, daß der Klägerin die Fort⸗
au entrichtende Geldrente von viertel⸗ lährlich 45 ℳ, und zwar die rückständigen
Tegelerweg sden 8. Oktober 1915, Vormittags
Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 19. August, 19. November, 19. Fe⸗ bruar und 19. Mai jedes Jahres zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, das Urteil auch für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Liebenwerda auf den 23. November 1915, Vor⸗ mittags 9 Uhr, geladen. Die Ein⸗ lassungsfrist ist auf. 2 Monate festgesetzt. Liebenwerda, den 8. Juli 1915. Kleine, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[29620] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Oskar Arnold zu Berlin, Dresdnerstr. 116, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Guttfeld und Wertheim zu Berlin, Königstr. 28, klagt gegen den Kürschner Hermann Düber aus Blankenburg i. Harz, zuletzt in Burgdorf b. Hannover b. Dennecke, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte aus Warenkauf (Hüte und Mützen) zum Gesamtbetrage von 369,25 ℳ noch 219,25 ℳ verschulde, daß Zahlung in Berlin zu leisten und der Restkaufpreis spätestens vom 1. Juli 1914 ab mit 5 vom Hundert zu verzinsen sei, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vor⸗ läufig vollstreckbare Verurteilung des Be⸗ klagten zur Zahlung von 219,25 ℳ nebst 5 vom Hundert Verzugszinsen seit dem 1. Juli 1914. Zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗ Mitte, Abt. 13, Neue Friedrichstr. 15, I. Stockwerk, Zimmer 247 — 249, auf den 5. November 1915, Vormittags 9 ½ Uhr, geladen.
Verlin, den 26. Juli 1915.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amts⸗ gerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 13.
[29785] Oeffentliche Zustellung.
Der Sandlieferant Nikolaus Wourms in Kleinthal klagt gegen die Bauunternehmer Dionisi Niesla und Ludwig Panozetti, früher in Bolchen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, auf Grund Sandlieferung, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurteilung der Beklagten als Gesamtschuldner zur Zahlung von 116,— ℳ nebst 23,30 ℳ Kosten eines Arrestbefehls und 4 % Zinsen vom Klage⸗ zustellungstage ab. Zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Kaiserliche Amtsgericht in Bolchen auf Freitag, den s. Ok⸗ tober 1915, Vormittags 9 Uhr, ge⸗ laden. Der Termin vom 13. August 1915 ist aufgehoben.
Bolchen, den 26. Juli 1915.
Der Gerichtsschreiber bei dem Katserlichen Amtsgericht.
[29619] Oeffentliche Zustellung. Die Firma C. F. Wienstruck, Inhaber Kaufmann Gustav Alexander Wienstruck in Berlin, Leipzigerstraße 82, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Ballhorn und Eggers in Berlin, Chausseestraße 129, klagt gegen die Witwe Emilte Gürgens, zuletzt in Oranienburg, Königsallee 39, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte ihr aus käuflicher Lieferung von Butter an ihre Söhne Arnold und Reinhold Gürgens, deren Geschäft die Beklagte unter der früheren Firma weitergeführt habe, 2756,25 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 31. Jult 1914 schuldig sei, mit dem An⸗ traa, die Beklagte eventuell gegen Sicher⸗ heitsleistung vorläufig vollstreckhar zu ver⸗ urteilen, an die Klägerin 2756,25 ℳ, in Worten Zweitausend siebenhundert sechs.⸗ undfünfzig Mark und 25 Pfennige, nebst 5 % Zinsen seit 31. Juli 1914 zu zahlen. Dte Klägerin ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreitz vor die 11. Zwilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts III Berlin in Charlottenburg, 17 — 20, Zimmer 51, auf
10 Uhr, mit der Aufforderung, einen hei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hekannt gemacht.
Charlottenburg, den 28. Juli 1915.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts III.
[29783] Oeffentliche Zustellung.
Der P. Breistroff, Eisenhandlung in Diedenhofen, Zustellungsbevollmächtigter: Gerichtsvollzieher Dellheim in Diedenhofen, klagt gegen den Ernst Taddei, Ardeiter, früher in Beauregard, Hüttenstraße 26, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗ haltsort, unter der Behauptung, daß dieser ihm für im Jahre 1914 käuflich gelieferte Waren die Summe von 186,96 ℳ schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von einhundert
sechs und achtzig Mark 96 Pfennig nebst vier vom Hundert Zinsen seit dem Klage zustellungstage. Zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Kaiserliche Amtsgericht in Dieden⸗ hofen — Zimmer Nr. 12 — auf Mon⸗ tag, den 25. Oktober 1915, Nach⸗ mittags 3 ½ Uhr, geladen. Diedenhofen, den 28. Juli 1915 Der Gerichtsschreiber beim Kaiserlichen Amtsgericht.
[29621] Oeffentliche Zustellung.
Der Geh Sanitätsrat Dr. OttoSchmitz I. in Düsseldorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt J. Bewerunge in Düssel⸗ dorf, klagt gegen den Dr. Giorgio D'Este, früher in Düsseldorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund ärztlicher Behand⸗ lung des Beklagten aus dem Jahre 1914, mit dem Antrage auf kostenfällige und vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 15 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. 4. 1915. Zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits wird der Be⸗ klagte vor das Königliche Amtsgericht hier, Königsplatz, Zimmer Nr. 63, Justiz⸗ gebäude, auf den 2. Oktober 1915, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Düsseldorf, den 21. Juli 1915.
(L. S.) Rubusch, Gerichtsschreiber
des Königlichen Amtsgerichts.
[29622] Oeffentliche Zustellung.
Der Kreisverband Kempen i. P. (Kreis⸗ sparkasse), vertreten durch den Vorstand, und zwar: 1) den Geheimen Regierungs⸗ rat, Landrat von Scheele, 2) den Kreis⸗ sekretär Rechnungsrat Kornke, beide zu Kem⸗ pen i. P., Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Justizrat Brocoff zu Kempen i. P., klagt gegen den Ackerbürger Ignaz Kik zu Boleslawice in Rußland, auf Grund der Behauptung, daß im Grundbuche des dem Beklagten gehörigen Grundstücks von Boleslawice Nr. 129 in Abt. III unter Nr. 1 eine Darlehnshypothek von 600 ℳ nebst 5 % Zinsen für ihn eingetragen stehe, daß diese Hypothek wegen nicht pünktrlicher Zahlung der Zinsen fällig ge⸗ worden sei, mit dem Antrage: 1) den Be⸗ klagten als persönlichen Schuldner und zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung in den Grundbesitz Boleslawice Nr. 129 kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 600 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Sep⸗ tember 1914 zu zahlen, 2) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Köntgliche Amtsgericht in Kempen i. P. auf den 14. Septem⸗ ber 1915, Vorm. 9 ½ Uhr. Zimmer Nr. 3, geladen. Die öffentliche Zustellung ist bewilligt, da der Zustellung im diplo⸗ matische Wege zurzeit nicht zu beseitigende Hindernisse entgegenstehen. Die Sache ist als Feriensache bezeichnet.
Kempen i. P., den 26. Juli 1915.
Jurek, Amtsgerichtsassistent, für den Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[29624] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Hanhart⸗Esser, Weinhand⸗ lung in Thann, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Weber, hier, klagt gegen die Firma Rag. G. de Judicibus in Martine Franca Tarento (Italten) mit folgender Begründung: Beklagter habe der Klägerin im Herbst 1913 zwei Re⸗ servotrwaggons Trauben geliefert. Die Ware habe den Vereinbarungen nicht ent⸗ sprochen, sei minderwertig gewe sodaß Klägerin sie zur Verfügung gestellt habe. Dann seien die Beklagte und der Ver⸗ treter der Klägerin übereingekommen, die Ware zur Essigfabrikation und zu Brenn⸗ zwecken zu verwenden. Der Erlös der zu ihrem Marktpreise weiter verkauften Ware sollte zur teilweisen Deckung der durch die Sendung der Klägertn ent. standenen Auslagen verwendek werden. Letztere hätten zusammen 4657,34 ℳ de⸗ tragen. Der Gesamterlös der Ware dabde 3869,50 ℳ ergeben, sodaß eme Reüsorde⸗ rung an Auslagen in Höde ven 787,84 ℳ für Klägerin dleibe. Auf Grund einesn Pfändungs⸗ und Ueberweisangsdeschbe seien der Klägerin aus der Konkurdene Colombé 504 60 ℳ dezablt werden, Fedas die Beklagte der Kiägerin r, Si ℳ£ weniger 504 60 ℳ schulde. Die Klägerin hat deantagt, de Beklagte durch derläusta denstre darern Urteil kostenfälltg zu derartelen 2 Klägerin den Betrag ven 288, 24 ℳ nes 5 % Vinsen daraus sett dem Kiage verurteilen. Zur möndlichen Verd des Rechtsstreits wad die das Kaiserliche Amtsgericht in Mürdamsen auf den 1. Okrober 1918. mittags 9 Uhr, Szal 23, Nladen. Jam Zwecke der öͤffentlichen Zunstenana Nnd dieser Auszug der Klage dekannt goemade. Die Sache ist als Kertensache et.
Mülhausen t. Gis., den 14 JTant8/5. Sekretartat des Kat SHdek.
[29784]
Die Firma Moritz Jahn in 2. klagt gegen den früheren Oberleutnan Piehl, zuletzt in Döbeln, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Lieferung von Waren mit dem Antrage auf Zahlung von 30 ℳ 25 ₰ nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem 1. März 1914, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗
gericht zu Rochlitz auf den 15. Sep⸗
tember 1915, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt
gemacht. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[29995] Oeffeuntliche —
Die Firma Heinrich Ludwig Voigt in Stettin, Frauenstraße, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. von Hillebrandt in Stettin, klagt gegen den Kaufmann Karl Moritz, früher in Altstadt bei Pyritz, unter der Behauptung, daß ihr der Be⸗ klagte aus dem Kaufe von Waren noch den Betrag von 232,90 ℳ verschulde, mit dem Antrage auf kostenlästige Ver⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung von 232,90 ℳ nebst 5, vom Hundert Zinsen seit Oktober 1914 und vorläufige Voll⸗
I4 ℳ noch
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streckbarkeit des Urteils. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Steltin, Zimmer 85, auf den 21. Sep⸗ tember 1915, Vormittags 9 Uhr, geladen. Stettin, den 21. Juli 1915. Witte, Amtsgerichtssekretär, Gerichts⸗ schreiber des Königlichen Amtegerichts.
[29625] Oeffentliche Ladung.
Die Kommanditgesellschaft in Firma Emanuel Friedländer & Co. in Berlin W., Unter den Linden 8, Klägerin, vertreten durch die Rechtsanwälte, Justizräte Emil Masur und Dr Paul Witrtkowsky in Berlin W. 8, Kronenstraße 72 II, hat gegen die Firma M. M Deull in Wilna Sandarmskv, Haus Rathner, Beklagte, bei dem unterzeichneten Amtsgerscht Klage auf Erstattung verauslagter Kosten in Sachen Friedländer & Co. gegen Deull (4. G. 26/14 A.⸗G. Waldenburg i. Schl.) mit dem Antrage erhoben: die Beklagte zu verurteilen, an die Klägerin 133,50 ℳ nebst 5 % Zinsen seit Klagezustellung zu zahlen, der Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist vor dem unterzeichneten Amtsgericht (Petzolet⸗Haus, Freidurger Straße Nr. 8, ptr. I) auf den 20. Ok⸗ tober 1915, Vorm. 10 Uhr, an⸗ beraumt, zu dem die Beklagte hiermit ge⸗ laden wird. Der Klägerin ist auf ihren Antrag gemäß § 203 Abs. 2 Z.⸗P.⸗O. die
öffentliche Zustellung bewilligt.
Waldenburg (Schles.), den 28. Jult
1915. Königliches Amtsgericht.
[29626) Bekanntmachung.
Zur Ermittlung bis jezt undekannt gebliebener Teilnehmer und zur Feststellung der Legitimation der Beteiligten werden die nachstebenden, uns anhängigen Auseinandersetzungen öffentlich dekannt gemacht.
A. Regierungsbezirk Magdeburg.
Kreis Stendal.
Teilung der gemeinschaftlichen Elbrrerder⸗ 2— zugebörigen Absindungen und An⸗ npege —
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B. Regierungsdezirk Merseburg. Krreis Exckartsderga. 8 Gemeindedesirks Oderdeldrungen daftemden ec Kreis Querfurt. 1 Süeglich der Karsgelder, dir in der Separattenache vem Nrumark du⸗ dar
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