1915 / 238 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 08 Oct 1915 18:00:01 GMT) scan diff

Anzeiger.

4

Der Verband will das Bestreben des Handelsamts und der englischen 8 „0 8 8 Fabritanten unterstützen, die früher von den deutschen und ösgerreichi-. schen Waren beherrschten Märkte mit englischen Erzeugnissen zu ffen 1 ger

versornen. 8

Berechtigung eines derartigen Verfahrens läßt sich nicht ohne weiteres entscheiden, hierfür nird der jeweilige Standpunkt des Hörers Die Hauptstärte des Poilhumonischen Chores nicht auf dem Gebiete

6. Erwerbs⸗ und Agge enossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von . echtsanvälten.

8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 9. Bankausweise.

„Untersuchungssachnen. E“ Verlust⸗ und Fundsachen, Zustollungen u. dergl. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Maul⸗ Schweine⸗ und pest Klauen⸗] (Schweine⸗

Rotlauf

8 Köni reiche der maßgebend sein.

und Länder Schweine

seuche seuche) Zahl der verseucht

Stuhlrichterbezirke (St.)

Munizipalstädte (M.) 8

Gemeinden Gemeinden 8

Höfe Gemeinden Gemeinden

2

St. Alibunäͤr, Antalfalva Baͤnlak. Mödos, Gros⸗ becskerek (Nagybecskerek), Feren Stadt Nagr⸗ ecskerek, M. Panecsora K. Trentschin (Trencsén). Ung, St. Homonna Mezölaborcz, Szinna, Sztropko St. Bodrogköz, Gaͤlszecs, MNagvymihaͤly Saͤrospatat, Saͤtoraljaujhelpv, Sze⸗ rencs, Tokaj, Varannô, Stadt Saͤtoraljaujhelv. 58 †St. Czehldömölk, Felsöör, Güns (Köszeg), Német⸗ ujvär, Säͤrvaͤr, Stein⸗ amanger (Szomäaäathelvp, Städte Köszeg, Szom bathely S. Körmend, Olsnist (Mu⸗ raszombat), Szentgott⸗ bärd, Eisenburg (Vasr aàr) K. Weszprim (Veszprém). St. Valatonfüred, Kesz⸗ thelv, Pacsa, Sümeg, Kapolcza, Zalaegerszeg Zalaszentgröt, Stadt Zalgegerszeg St. Alsélendva, Csaktor⸗ nya, Letenye, Nagykanizsa, Nova Perlak, Stadt Groß⸗ kanizsa (Nagykanizsa) —]2

Kroatien⸗Slavonien.

K. Belovär⸗Körös, Va⸗ rasdin (Varasd), M. Va⸗ rasd 19 1641

6 26

K. Modrus⸗Fiume 17 273

K. Pozsega. 21 964

K. Syrmien (Szerém), M. Semlin (Zimony) .... 40 2394

K. Veröcze, M. (Eszek) 24 2104

K. Agram (Zägrab), M. V Zägraäb... 704167

Zusammen Gemeinden (Gehöfte)

a. in Oesterreich: 8 Rotz 22 (24), Maul⸗ und v. 1066 (16789), Schweinepest (Schweineseuche) 63 (144), Rotlauf der Schweine 114 (174).

b. in Ungarn (ausschl. Kroatien⸗Slavonien):

Rotz 37 (52), Maul⸗ und Klauenseuche 703 (5476), Schweine⸗ pest (Schweineseuche) 537 (2546), Rotlauf der Schweine 103 (331).

Außerdem Pockenseuche der Schafe in den Sperrgebieten Nr. 24, 1 27, 31, 38, 49 in 7 Gemeinden und 9 Gehöften. Kroatien⸗Slavonien:

Rotz 27 (40), Maul⸗ und Klauenseuche 197 (11569), Schweinepest (Schweineseuche) 25 (127), Rotlauf der Schweine 9 (18).

Außerdem Pockenseuche der Schafe im Sperrgebiet Nr. 68 in 1 Gemeinde und 2 Gehöften.

Pockenseuche der Schafe ist in Oesterreich, Lungenseuche des Rindviehs und Beschälseuche der Zuchtpferde sind in Oesterreich und Ungarn nicht ausgetreten.

Theater und Musik.

Konzerte.

Zu einemf Ereignis gestaltete sich das Eröffnungskonzert des Blüthner⸗Orchesters am vergangenen Sonntag unter der Leitung des Königlichen Musikdirektors Paul Schetnpflug. Letzterer, dem es bekanntlich gelang, sich aus russischer Gefangenschaft zu befreien, zeigte sich als ein ganz bervorragender und befähigter Dirigent; er faßt seine Aufgabe mit einem heiligen Ernst an und erheht sich durch seine tiefmusikalische Bildung und im⸗ pulsive Leidenschaft weit über die große Menge der handwerksmäßigen Taktschläger, sodaß man das strebsame Blüthner⸗Orchester zur Gewinnung dieses ausgezeichneten Künstlers aufrichtig beglückwünschen kann. Aus dem nur Werke Beethovens und Wagners enthaltenden Programm seien besonders die mit himmelstürmender Leidenschaft aufgebaute, geradezu zündend wirkende V. Symphonie (C⸗Moll), das durch sinn⸗ gemäße Zettmaße ausgezeichnete „Meistersinger“⸗Vorsptel, der groß angelegte, mit ergreifender Wirkung gespielte Trauermarsch aus der „Götterdämmerung“ und die mit eistatischer Glut und berauschender Pracht vorgetragene „Tannhäuser“⸗Ouvertüre 85. Das Blüthner. Orchester, das bekanntlich meist aus jüngeren Musikern geblldet ist, hatte in allerletzter Zeit stark unter militärtschen Einberufungen zu leiden, sodaß für dieses Konzert zahlreiche Neubesetzungen erfolgen mußten. In Anbetracht dieses Umstandes überraschte die Ausführung der Vortragssolge durch rhythmische Sicherheit und fein abgewogenes Zusammenspiel; letzteres wird unter Scheinpflugs gediegener Führung siche lich in kurzer Zeit noch weitere Fortschritie machen, denn dazu gehört unbedingt ein öfteres inntges Zusammenwirken aller beteiligten Kräfte. Das zahlreich erschienene Publikum nahm die Vorträge mit großem Beifall auf und feierte den Dirigenten durch zahlreiche Hervorrufe, sodaß die Zukunft dieser volkstümlichen Konzerte auch in diesem Winter vielversprechend genannt werden kann.

Das I. Konzert des Philharmonischen Chores am Montag in der Philharmonie brachte als Eröffnungsstück ein neues Werk für gemischten Chor, Orchester und Orgel von dem nun⸗ mehr 78 jährigen bekannten Tonsetzer Max Bruch. Es ist „Helden⸗ feier“ betitelt vund als ein vornehm empfundenes, edel erfundenes Werk mit volkstümlichem Einschlag und großzügiger Steigerung anzu⸗ sprechen, das dem greisen Verfasser lebhafte Huldigungen eintrug. Des weiteren standen 12 deutsche Volkslieder für gemischten Chor a cappella auf dem Programm, deren Chorsatz von dem Dirigenten, peassse Stegfried Ochs herrührt. Die Zahl war etwas reichlich bemessen, trotzdem konnte man an der kunstvollen Bearbeitung immer von neuem seine Freude haben. Kein Zweifel, daß durch diese geist⸗ volle Bearbeitung die Volkslieder ihre schlichte Natürlichkeit ein⸗ büßen und zur Stufe von durchgearbeiteten Kunstliedern hinaufrücken, sodaß der Gegensetz zu den Volksliederbearbeitungen für Männerchor von Othegraven sogleich in die Augen springt. Die Frage nach der

liegt, wie die Erfahrung gelehrt hat, des a cappella-Gesanges, sodaß es nicht wundernehmen konnte, daß nach der groß ügigen Darbietung des Bruchschen Werkes mit Orchester die Ausführung der ersten Volksliedergruppe nicht alle Wünsche hinsichtlich der Tonreinheit und Auesprache voll be⸗ friedigte. In den sväteren Gruppen überwand der Chor dagegen die großen und kniffligen Schwierigketten, mit denen Professor Ochs seine Bearbeitungen reichlich versehen hat, siegreich und zeigte sich auf voll⸗ kommener Höhe seiner bewundernswerten Leistungsfähigkeit. Die eingelegten Liedervortꝛäge des Kammersängers J. von Raatz⸗ Brockmann trugen dem beliebten Sänger reichen Beifall ein.

Julia Culp, die am Dienstag den ersten ihrer zwei ange⸗ kündigten Liederabende im Beethovensaal gab, wurde von der den Raum bis auf den letzten Platz füllenden Zuhörerschaft mit einer Herzlichkeit begrüßt, die von der Beliebtheit dieser in unseren Konzertsälen stets willkommenen Sängerin beredt Zeugnis gab. Die schwierige Kunst des Lieder⸗ gesangs übt sie nach wie vor mit gleicher Vollendung aus, und somit kann man zur Kennzeichnung ihrer Leistungen nur oft Ge⸗ sagt’s wiederholen, wenn man erwähnt, daß die Behandlung der Stimme, die Schattierung des Ausdrucks und die dem Text gewidmete Sorgfalt fast keinen Wunsch unbefriedigt lassen. Die gewählte Vor⸗ tragsfolge wies Lieder von Schubert, Mahler und Brahms auf. Als Begleiter am Klavier bewährte sich wieder Coenraad V. Bos.

Einen Lieder⸗ und Klavierabend veranstaltete am Mittwoch die Sängerin Charlotte Ahrens unter Mitwirkung von Kurt Schubert (Klavier) im Meistersaal. Er war dem Neuen und Allerneuesten gewidmet: Max Reger, Ansorge, Fritz Dettmann, Fritz Rögely (die beiden letzteren mit Erstaufführungen), Georg Schumann und zuletzt Johannes Brahms füllten das Programm des Abends. Die Sängerin besitzt ein wohlklingendes und geschultes Organ und bemüht sich auch um einen guten Vortrag, der jedoch durch undeut⸗ liche Aussprache beeinträchtigt wurde, sodaß die Lieder mitunter den Eindruck von Liedern ehne Worte machten. Das Bestreben, mit Ausdruck zu singen, verleiht dem Vor⸗ trage immer etwas Eeiertes, wenn die Worte, die doch den eigent⸗ lichen Kommentar zur Gesangsmusik bilden, vor lauter Empfindung un verständlich bleiben. Ihr Begleiter am Klavier verbindet be⸗ deutendes technisches Können zu dessen Entfaltung namentlich in den Werken von Ansorge (A⸗Dur⸗Sonate) und Georg Schumann (Phantasie⸗Etude Nr. 11) Gelegenheit geboten war mit guter Auffassung und leichtem Anschlag. Störend wirkte dagegen die alzu unruhige Haltung. Was die neuen Lieder von Fritz Destmann („Schlummerlied“ und „Beichtgang“) und Fritz Rögely („Traumstimmen“) betrifft, so erscheinen namentlich die ersteren als moderne Künsteleien, modern im bedenklichen Sinne des Wortes, was allerdings bei der gesuchten Arsdrucksweise des Textes nicht wundernehmen koann. Im geraden Gegensatz dazu standen einige Lieder von Maox Reger, besonders das melodiöse ansprechende „Volks⸗ lied“, das den Abend einleitete.

Handel und Gewerbe.

im Reichsamt des Innern „Nachrichten für Handel, und Landwirtschaft“.)

Luxemburg.

Ausfuhrverbote. Die Großherzoglich luxemburglsche Re⸗ gierung hat unterm 28. September 1915 unter Bezugnahme auf den Beschluß vom 30. August 1915 über das Ausfuhrverbot gewisser Pro⸗ dukte beschlossen:

Art. 1. Vom 1. Oktober 1915 ab ist der Absatz 3 des Artikels 1 des vorerwähnten Beschlusses vom 30. August 1915 durch solgende Bestimmung ersetzt:

„Durch Vermittlung der durch Ministerialbeschluß vom 7. Aprll 1915 ernannten Spezialkommission können für Milch, mit Ausschluß der daraus gewonnenen Produkte, besondere Ausf hrbewilligungen er⸗ teilt werden, namentlich für Erzeugnisse aus landwirtschaftlichen Be⸗ trieben, die gegenüber dem Ausland durch Vertröge, welche der Ver⸗ i es 65 Beschlusses voraufgehen, verpflichtet sind.“

rt. 2. usw.

Art. 3. Unser Staatsminister, Präsident der Regierung, und unser Generaldirektor der Justiz und der öffentlichen Arbeiten sind, soweit es jeden betrifft, mit der Ausführung dieses Beschluss’es beauftragt, der am 1. Oktober 1915 in Kraft tritt.

8 (Memorial des Großherzogtums Luxemburg Nr. 81. 6 vom 29. September 1915.)

8 Außerkraftsetzung des Beschlusses vom 27. Mai

1915, betreffend Beschlagnahme der Hafer⸗ und Gerstenernte. Die Luxemburgische Regierung hat auf Grund des Artikels 12 des Großherzoglichen Beschlusses vom 27. Juli 1915, betreffend Beschlaanahme der Hafer⸗ und Gerstenernte, unter dem 27. September beschlossen:

Einziger Artitel. Der vorerwähnte Beschluß vom 27. Juli 1915, betreffend Beschlagnahme der Hafer⸗ und Gerstenernte, ist mit dem Tage der Veröffentlichung gegenwärtigen Beschlusses außer Kraft gesetzt. (Memorial des Großherzogtums Luxemburg Nr. 80 vom 27. September 1915.)

1113““

zusammen⸗

(Aus den Industrie

gestellten

Niederländisch Ostindien.

Ausfuhrverbot. Durch eine im „Javasche Courant“ vom 9. Juli 1915 kundgemachte Verordnung vom 1. Juli 1915 hat der Generalgouxerneur bis auf weiteres und unter dem Vorbebalte des Rechts, in besonderen Fällen Befretiung von dem Verbote zu gewähren, die Ausfuhr von künstlichem Indigo aus Niederländisch Ostindien verboten. Die Ausfuhr von natürlichem Indigo bleibt erlaubt; jedoch muß jedesmal der Nachweis erbracht werden, daß es sich in der Tat um natürlichen Indigo handelt.

(Bericht des Kaiserlichen Generalkonsulats in Batavla)

Der geschlossene Höhere Hondelskursus für junge Kaufleute mit der Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Militär⸗ dienst, welcher der 1. kaufmännischen Schule der Kornporation der Kaufmannschaft im Gymnasium zum Graten Kloster, Klosterstr. 74, angegliedert ist, beginnt sein Winterhalbjahr am Donnerstag, den 7. Oktober, Abends 8 Uhr. Dieser Kursus, welcher eine wissenschaft⸗ liche Srpänzanf der praktischen Lehre bezweckt, umfaßt sämtliche kauf⸗ männischen 88 sowie kaufmännisches Französisch und Englisch. Durch Einfü rung in die kaufmännischen v ess. heh und in die Volkswirtschaftslehre will er zugleich das Verständnis für Hoch⸗ schulvorlesungen fördern. Nach Beluch des ganzen Kursus er⸗ halten die Teilnehmer ein ausführliches Abgangszeugnis. Nähere Auskunft wird erteilt in der Schule, bezw. im Direktorialbureau in der Börse, Burgstraße 25 II, von 9—3 Uhr.

Wien, 7. Oktober. (W. T. B) Auf die dritte öster⸗ reichische Kriegsanleihe hat die Allgemeine Pensionsanstalt für Angestellte 75 Millionen Kronen gezeichnet. Der Wiener Bankverein zeichnete auf die österreichische Anleihe 40 Millionen und auf die ungarische 10 Millionen Kronen, die Skodawerke und Freiherr von Skoda auf die österreichische Anleihe 5 Millionen und auf die ungarische 3 Millionen Kronen. Das Haus S. M. von Rothschild beteiligte sich an der Zeichnung mit 36 Millionen Kronen.

London, 7. Oktober. (W. T. B.) Wie die Blätter melden, hat das Textile Institute in Manchester eine Ausstellung von Mustern deutscher und österreichischer Fabrikate eröffnet.

Ankauf der Allanlinie zugestimmt.

Millionen Rubel.

Wechsel 443,8 (446,5),

(22,5), Vorschüsse, sichergestellt durch Wertpapiere 746,5 (782,5),

(2395,4), Vorschüsse, sichergestellt durch Waren 73,5 (66,8), Anstalten des kleinen Kredits 111,7 (111,2), wirte 23,0 (23,4), Vorschüsse an Industrielle 9,6 (5,7), bei den Filialen der Bank 397,7 (422,4); Passiva: B

laufenden Noten 4766,8 (4625,7), Bankkapital 55,0 (55,0), lagen 27,7 (27,5), laufende Rechnung des Staatsschatzes 221 laufende Rechnung der Privaten 745,8 (770,6).

Guthaben

von den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin gebildeten Ständigen

Berliner Bahnhöfen) gezahlt:

und andere runde weiße Speisekartoffeln 6,00 7,00 ( Lehrter Bahnhof bis 7,50 ℳ).

und die Preise begannen daher anzuziehen.

Berlin, 8. Oktober. Der Markt war geschäftslos.

8.

Produktenmarkt.

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.

23 ½. Bankeingang 836 000 Pfd. Sterl. London, 7. Oktober. (W. T. B. 65, 5 % Argentinier v. 1886 98 ⅛, 4 % Japaner von 1899 68 , 3 % Canadian Pacific 170, Erie 33 ¼, National Railways of Mexiko 6 ⅜, Pennsylvania 60 ¼, Southern Pactfic 98 ½¼, United States Steel Corporation 83, Tinto 54, Chartered 9/6, De Beers def. 10 ½, Randmines 4 ⅛. 8 Paris, 6. Oktober. (W. T. B.) 3 % Französische Rente 66,50, 4 % Span. äußere Anleihe 86,30, 5 % 1906 —,—, 3 % Russen von 1896 —,—, 4 % Türken —,—, Suezkanal —,—, Rio Tinto 1490. Paris, 7. Oktober. (W. T. B.) 3 % Russen v. 1896 —,—, 4 % Türken 60,50, Suezkanal —,—, Rio Tinto —,—. Amsterdam, 7. Oktober.

Obl. 3 % Niederl. W. S. 75 ½, Königl. Holland⸗Amerika⸗Linie 293 ½,

Atchison, Topeka u. Santa

Staatganleihe 101 1518, Niederländ. Petroleum 503, ländisch⸗Indische Handelsbank —,—, 1 103, Rock Island —,—, Southern Pacific 93 ¼, Railway 19 ⅜, Union Pactfic 134, Anaconda 145 ¼, Steel Corp. 76.

New York, 6. Oktober.

genommen werde, anregte. - waren sehr fest und gewannen 2 Dollar im Kurse im Zusammen⸗

Bei Schluß der Börse war die Tendenz matt.

4 % Ver. Staat. Bonds 1925 —,—,

u. Ohio 53 ¾, Chicago, Milwaukee u. St. Paul 87 ¼,

u. Rio Grande 6

Copper Mining 71 ¼, United States Steel Corporation 78 ¼, do. 118 ⅛.

8 7

Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.

London, 6. Oktober. (W. T. B.) Kupfer prompt 71. Liverpool, 5. Oktober. (W. T. B.) Baumwolle. 8000 Ballen, Einfuhr 14 490 Ballen, davon 11 600 Ballen ameri⸗

Aegyptische 30 Punkte höher. Indische 20—30 Punkte höher.

Liverpool, 6. Oktober.

7. Oktober. (W. X. B.)

Amsterdam, ruhig, loko 50. 0 zember 46 H, für März 44 .

Amsterdam, 7. Oktober.

Glasgow, 6. Oktober.

64 sh. 4 d. New York, 6. Oktober.

(W. T. B.) Oele notizlos.

do. für Januar 12,90, New Orleans do.

Zucker Zentrifugal 3,84, Mai —,—, do. für Juli —,—, Mehl Spring⸗Wheat clears (neu)

Zinn 33,00.

Montreal, 7. Oktober. (Meldung des Reuterschen Burkaus.) Die Aktionäre der Canada⸗Pacifichahn haben dem Antrace auf 8

St. Petersburg, 6. Oktober. (W. T. B.) Bankausweis. ZInI Aktwa: Bestand an Gold 1591,9 (1590,8 Vor⸗ woche), Gold im Ausland 38,3 (38,5), Silber u. Scheidemünzen 19,6 kurzfristige Schatzscheine 2555,6

Vorschüsse an Vorschüsse an Land-

betrag der um⸗ Ein⸗ 9 209 5),

Berliner Großhandelspreise für Speisekartoffeln. Im Berliner Karloffelgroßhandel wurden nach den Ermittlungen der

Deputation für den Kartoffelbandel in der Zeit vom 4. bis 6. Ok⸗ tober 1915 folgende Preise (für 100 kg gute, gesunde Ware, ab Dabersche Kartoffeln 6,50 7,75 ℳ, Magnum bonum 6,50 7,75 ℳ, Wohltmann 6,00 7,00 7% bv 8

amburg⸗ Die Zufuhren blieben infolge Wagen⸗ mangels auch weiterhin knapp. Dagegen war die Nachfrage lebhafter

London, 6. Oktober. (W. T. B.) Privatdiskont 418⁄½16, Silber

2 ½ % Engl. Konsols 4 % Brasilianer v. 1889 —,—, Portugiesen —,—, 5 % Russen von 1906 92 ½, 4 ½ % Russen v. 1909 74 ½, Baltimore u. Ohto 93 ½,

8 Gericht der stellv 58. Jafanteriebrigade

Union Pacific 130, naconda Copper 15 ⅛, Rio

zu Troyes,

3 % Franzöfische Rente 69,25, 4 % Span. äußere Anleihe 86,40, 5 % Russen 1906 88,00,

(W. T. B.) Flau. Scheck auf Berlin 50,12 ½ 50,62 ½, Scheck auf London 11,44 11,54, Scheck auf Paris 41,85 42,35, Scheck auf Wien —,—, 5 % Niederländische

Nieder.

Southern United States

(W. T. B.) (Schluß.) Da seitens sührender Bankkreise Maßnahmen ergriffen wurden, um die Speku⸗ lation in industriellen Spezialwerten weiter einzudämmen und in vielen Fällen die geforderten Einschüsse nicht geleistet wurden, fanden an der heutigen Effektenbörse neuerdings größere Verkäufe von Industrie- werten statt, die auf den Kursstand dieser Papiere erheblich drücken. Die Führung übernahmen im Gegensatz zu den Börsen der letzten Zeit heute wieder Eisenbahnaktien, wobet die Erwartung, daß die

Neubebandlung der westlichen Frachtratenfrage in kurzem wieder auf⸗ Besonders Chesapeake u. Ohio⸗Shares

hang mit dem lebhafteren Frachtverkehr von Weichkohlen. Andere Eisenbahnwerte stellten sich um ½ bis 1 ½ Dollar höher. Von Spezial⸗ papieren stiegen Bethlehem Steel⸗Shares um 10 Dollar. In anderen Industrieaktiten fanden zeitweise Kursabschläge von 5 bis 15 Dollar statt infolge teilweiser Zwangsliquidationen. Schließlich trat in diesen Werten eine Erholung bis um 4 Dollar ein auf Stützungskäufe. Der Aktien- umsatz belief sich auf 1 500 000 Stück. Tendenz für Geld: Fest. Geld a. 24 Std. Durchschn⸗Zinsrate 1 ¾¼, Geld a. 24 Std. letztes Dar⸗ lehen 2, Wechsel auf London (60 Tage) 4,67, Cable Transfers 4,70,65, Wechsel auf Paris auf Sicht 5,79, Wechsel auf Berlin auf Sicht 83 ⅜, Silber Bullton 49 ⅛, 3 % Northern Pacifie Bonds —X,—, Atchison, Topeka u. Santa 104 ¼, Baltimore u. Ohio 88 ½, Canadian Pacific 160 ½, 8v enver Illinots Central 106, Louisville u. Nashville 121, New York Central 98 ⅜, Norfolk u. Western 114 ⅛, Pennsylvania 114 ⅜He,

Reading 154, Soutbern Pacific 93 ½, Union Pacific 132 ⅛, Anaconda zum Weitertransport hierber abzuliefern.

Umsatz

kanische Baumwolle. Für Ottober⸗November 7,13, für Januar⸗ Februar 7,17. Amerikanische und Brasilianische 35 Punkte höher.

(W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 12 000 Ballen, Einfuhr 7800 Ballen, davon 7800 Ballen ameri⸗ kanische Baumwolle. Für Oktober⸗November 7,08, für Januar⸗ Februar 7,12. Amerikanische und Brasiltanische 1 v. . Java⸗Kaffee Santos⸗Kaffee für Oktober 46 ¾, für De.

Gefreiten bataillons geboren am 3. Juni 1894 zu Dresden, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗ Str. G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗Str.⸗ G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch

G. T. B.) Roheisen für Kasse 8 für fahnenflüchtig erklärt.

(W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 12,45, do. für Oktober 12,44, do. für Dezember 12,75, loko middling 12,00, Petroleum Refined (in Cases) 9,75, do. Standard white in New York 7,50, do. in Tanks 4,00. do. Credit Balances at Oil City 1,70, Schmalz prime Western 9,57 ½, do. Rohe u. Brothers 10,40, Weizen fär Dezember 106 ¾, do. für do. hard Winter Nr. 2 127, 4,70, Getreidefracht nach Liver⸗ 28 20, Kaffee Rio Nr. 7 loko 7 ½, do. für Dezember 6,32, do. ür Januar 6,36, do. für März 6,43, Kupfer Standard loko —,—,

Gericht der stellv. 64. Infanteriebrigade. 143376] Fahnenfluchtserklärung.

Kanonier Nikolaus Verhaert der 2. Erf.⸗ Battr. Feldart. Regts. 8, geb am 15. 6. 1888 z9 Aachen, von Beruf Fuhrmann, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. M⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt.

Gericht der Kommandantur Koblenz und

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u.

Aktiengesellschaften.

=

0) Untersuchungssachen.

[43454] Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Re⸗ servisten Hermann satz⸗Bataillon Infanterie⸗Regiments Nr. 49, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungs⸗ haft wegen unerlaubter Entfernung Felde über 7 Tage verhängt. Es wird ersucht, ihn zu vechaften und in die Militärarrestanstalt in Bromberg oder an die nächste Militärbehörde zum Weiter⸗ transport hierher abzultefern. Beschrei⸗ bung: Alter: 24 Jahre, Größe: 1 m 65 cm, Statur: kräftig, Haare: dunkelblond, Ge⸗ sichtsfarbe: blaß, Sprache: deutsch und etwas polnisch, Kleidung: Feldgrau, Feldmütze, Waffenrock mit 2 Schulterklappen, Tuch⸗ hose, Halsbinde, Schnürschuhe, elgenes Hemd. Bromberg, den 5. Oktober 1915. Gericht der Landwehrinspektion.

[43371] Steckbrief 1*

und Vermögensbeschlagnahme.

Steckbrief auf Grund Haftbefehls ergeht gegen die nachstehend verzeichneten Per⸗ sonen wegen Kriegsverrats (§§ 88 R.⸗St.⸗ G.⸗B., 57 und 160 M.⸗St.⸗G⸗B.). Ihr im Deutschen Reiche befindliches Ver⸗ mögen auch das künftig anfallende wird mit Beschlag belegt. 93 R.⸗St.⸗ G.⸗B., § 360 M.⸗St.⸗G.⸗B.) Im Be⸗ tretungsfalle Festnahme, Zuführung an die nächste Militärbehörde und Nachricht hierher. (Aktenzeichen IIIa. 216/15.)

Freiburg i. B.

1) Burger, ZJosef, geb. 22. 1. 1897 zu Moosch, zuletzt dort wohnhaft, land⸗ sturmpflichtig,

2) Carl, Oskar, geb. 4. 3. 1896 zu Mülhausen t. E., zuletzt wohnhaft in Hüningen, Lehrling, landsturmpflichtig,

3) Deck, Marzell, geb. 14. 10. 1899 zuletzzt im Watsenhaus zu Mülhausen i. E., Blechschmiedlehrling,

4) Kögig, Renatus Karl, geb. 8. 1. 1894 zu Ranspach, zuletzt dort wohnhaft, Rekrut,

5) Lehmann, Josef Bernardie, geb. 20. 5. 1886 zu Seven, zuletzt dort wohn⸗ haft, Wagner, dauernd untauglich,

6) Moosbrucker, Georg, geb. 7. 12. 1896 zu Thann i. Elf., zuletzt dort wohn⸗ haft, landsturmpflichtig,

7) Moritz, Josef, zuletzt in Friesen wohnhaft, Näheres z. Zt. unbekannt.

8) Mura, Eugen, geb. 1. 8. 1879 zu Weller, es wohnbaft in Thann i. E., Ersatzreservist,

9) Mura, Josef, geb. 5. 7. 1872 zu Odern, zuletzt wohnhaft in St. Amarin, landsturmpflichtig,

10) Mutz, Josef, geb. 6. 5. 1881 zu Niederburnhaupt, zuletzt dort wohnhaft, Schuhmacher, dauernd untauglich,

11) Pierrot, Albert, geb. 5. 9. 1895 zu Hausgauen, zuletzt wohnhaft in Alt⸗ münstrol, Gymnasiast, landsturmpflichtig,

12) Schweiger, Johann Bapiist, geb. 12. 6. 1883 zu Gebweiler, zuletzt dort wohnhaft, aus dem Heere auszestoßen,

13) Sengissen, Emil, geb. 9. 2 1890 zu Wattweiler, zuletzt dort wohnhaft, dauernd untaualich,

14) Stodelmann, Nikolaus, geb. 6. 12. 1887 zu Murbach, zuletzt dort wohnhaft, Tagner, dauernd untauglich.

[43016] Steckbrief.

Gegen den unten beschriebenen Ers.⸗Res. Glasbläser Eduard Christian Lindor Weigelt. geb. 24. 12. 81 zu Scheibe, Verw.⸗Bez. Königsee, zuletzt in Neuhaus a. Rstg., welcher flüchtig ist, ist die Unter⸗ suchungshaft wegen Fahnenflucht verhängt. Es wird ersucht, ihn zu verbaften und dem unten bezeichneten Bataillon zutu⸗ führen oder an die nächste Militärbehörde

Weimar, den 3. Oktober 1915

v. Langsdorff, Hauptmann und Führer 1. Ers.⸗Batls. Inf.⸗Reats Nr. 94.

Beschreihung: Alter: 31 Jahre, Gestalt: schlank, Größe: 1,74 m, Haare: dunkel⸗ blond, Augen: dunkelbau, Mund: gewöhn⸗ lich, Nase: gewöhnlich. Besondere Kenn⸗

eichen: hinkt mit dem linken Bein stark, hält linkes Knie steif und geht nach vorn⸗ übergebeugt.

[43373] Verfügung.

In der Untersuchungssache gegen den des Ersatzbataillons Jäger⸗ Nr. 13 Arno Hugo Böger,

Dresden, den 30. September 1915.

der Untersuchungssache gegen den

Kobleuz, den 2. Oktober 1915.

Döring vom I. Er⸗ M.

Bäcker der Res., geb. 19./10. 86 zu Metz, ggeb. 15./9. 82 zu Ars a. d Mosel (Lothf.),

[42398]

Zwangsversteigerung des auf den Namen der Witwe Else Löwy, geb. Krause, in Wien und Genossen eingesragenen Grund⸗ stücks Berlin, Kurstraße 20/21, Ecke Kreuz⸗ straße 8, vom 6. September 1915 in der ersten Beilage vom 13. September 1915, wird dahin berichtfgt, daß der Tag der Eintragung nicht der 12 Oktober 1915, sondern der 12. Oktober 1914 ist. 87. K. 169. 14.

den 29. September 1915.

[43401] Zwangeversteigerung.

am 1. Februar 1916, Vormittags 10 Uhr,

[43374] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. 1) Roch, Franz (auch Morhain genannt),

Muskelier der L. II, geb 20. 6 78 zu

Großprunach (Pournoy⸗la⸗Grasse), Kreis

et, 2 Vierret, Franz, Musketier der L. II, geb. 3. 12. 80 zu Aumetz, Kreis Dieden⸗ hofen,

zu 1: aus dem Landwehrbezirk Metz, zu 2: aus dem Landwehrbezirk Diedenhofen, werden hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und ihr im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.

Metz, den 30. 9. 1915.

Gericht der Landwehrinspektion Metz.

[43375] Fahnenfluchtserklärungen. 1) Didon, Karl, Pionier der L. II, Tb. 14./1. 82 zu Santt Hubert, Kreis Metz, 21 Minster, Heinrich Kaston, Mil.⸗

3) Müller, Josef, Kanonier der L. 1,

4) Richter, Karl Paver, Ers.⸗Re⸗ servist, geb. 28./10. 85 zu Bitschweiler, Kreis Thann (Eis).

5) Weinand, Karl August, Kanonier der Res., geb. 8 /10. 86 zu Trter,

zu 1—5: aus dem Landwehrbezirk Metz,

6) Neu, Peter Johann, Musketier der L. I, geb. 3./3. 84 zu Althorn, Kreis Saargemünd,

7) Alexonder, Franz. Musk der L. II, geb. 19./4. 79, zu Groß⸗Mövern (Groß⸗ Moyeuvre), Kreis Diedenhofen,

8) Steines, Johann, Musk. der L II, geb. 15 /12. 79 zu Oetringen, Kreis Diedenhosen,

9) Hottier, Gabriel, Gefreiter der L. II, geb. 18./1. 76 zu Malandshofen (Malan⸗ court), Kreis Metz,

10) Lallement, Albert, Gefreiter der L. II, geb. 28 /6. 76 zu Marleien (Marly), Kreis Metz,

11) Heib, Ernst Leo, Musk. der L. II, eb. 29 /2. 76 zu Badenhofen (Bacourt), Kreis Chaöteau⸗Salins (Lothr.),

12) Challot, Josef, Musk. der L. I, geb. 26./3. 78 zu Aumetz, Kreis Dieden⸗ hofen,

13) Humbert, Eugen, Musk. der L. II, geb. 19./4. 77 zu Ersingen, Kreis Dieden⸗ hofen,

14) Long, Peter, Füsilier d. L. II, geb 28./7. 79 zu Hüntingen, Kreis Dieden⸗ hofen,

15) Schmesser, Josef Adrian, Musk. der L. I., geb. 22 /7. 83 zu Metz,

16) Kaiser, Ludwig, Grenadier der L. I, geb. 4./5. 83 zu Metz,

17) Etienne, Emil Paul Georg, Ers.⸗ Reservist, geb. 7./12. 89 zu Kluingen, Kreis Diedenhofen,

zu 6 bis 17: aus dem Landwehrbezirk Diedenhofen,

8 hierdurch für fahnenflüchtig er⸗

At.

Metz. d. 30./9. 1915. Gericht der Landwebrinspektion Metz.

[42780] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Land⸗ wehrmann II Stephan Paver Kellerer Tagner, geboren am 25. Dezember 1876 zu Schlettstadt, zuletzt wohnhaft in Schlertstadt, wegen Fahnevflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buches sowie der §§ 356, 360 der Militär strafgerichtsordnung der Beschuloigte für fahnenflüchtig erklärt.

den 29. Sep⸗

Straßburg i. Els., tember 1915.

Gericht der Landwehrinspektion. [43372]

Die am 21. Februar 1915 vom Gericht der Division Fuchs gegen den Kaufmann und Landsturmpflichtigen Paul Albert Emanuel Jehl, geb. am 9 IX. 1878 zu Mülhausen i. Els. erlassene Fahnen⸗ fluchtserklärung und Vermögensbeschlat⸗ nahmeverfügung, veröffentlicht im Reichs⸗ anzeiger Nr. 57, I. Beilage, wird auf⸗ gehoben.

Freiburg i. Br., den 4. Oktober 1915. Gericht der stellv. 58. Infanteriebrigade Freiburg i. Br.

2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Berichtigung.

Die Bekanntmachung, betreffend die

des Versteigerungsvermerks

Berlin C. 2, Neue Friedrichstr. 12 15,

Köntgliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll Neue Friedrichstraße 13/14,

wird.

Kapital, 1884 und ganzjährig auf 1. Januar ver⸗ zinglich:

Anzeigenpreis sür den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

————V—

115, versteigert werden das in Berlin, Buckowerstraße Nr. 3, belegene, im Grund⸗ buche von der Lutsenstadt Band 48 Blatt Nr. 2365 (eingetragene Eigentümerin am 14. September 1915, dem Tage der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks: die verebelichte Frau Kaufmann Regina Schweitzer, geborene Mannheim, zu Berlin) eingetragene Grundstück: Vorderwohn⸗ haus mit linkem Seitenfläügel, unter⸗ kellertem Hof und abgesondertem Klosett, in der Grundsteuermutterrolle nicht nach⸗ gewiesen. Nutzungswert 7860 ℳ, Ge⸗ bäudesteuerrolle Nr. 452.

Berlin, den 30. September 1915.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.

Abteilung 85. 85. K. 119. 15/4

[213041 Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Reinickendorf belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Reinickendorf Band 51 Blatt Nr. 1554 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Johann Albert Plewka in Berlin eingetragene Grundstück am 29. Oktober 1915, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstehe Brunnenplatz Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin⸗Reinickendorf, Sommerstraße 31, belegene Grundstück enthält a. Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b. Stall mit Remise, und besteht aus dem Trennstücke Kartenblatt 3 Parzelle 2082/65 von 7 a 17 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Berlin⸗Reinickendorf unter Artikel Nr. 1508 und in der Gebäude⸗ steuerrolle unter Nr. 1337 mit einem jährlichen Nutzungswert von 6100 ver⸗ zeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 3. März 1915 in das Grundbuch ein⸗ getragen.

Berlin, den 29. Juni 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

Abteilung 6.

[38833] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 48 Blatt Nr. 1088 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Schlächtermeisters Wilhelm Röder zu Berlin eingetragene Grundstück am 12. November 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das u. terzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin, Brunnen⸗ platz, Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Seettiner⸗ straße 13, belegene Grundstück enthält Vorderwohnhaus mit Hof, Schlachthaus rechts und Stall und umfaßt die Parzelle Kartenblatt 24 Nr. 186 in einer Größe von 4 a 34 qm. Es ist verzeichnet in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeinde⸗ bezirks Berlin unter Artikel Nr. 5872 und in der Gebäudesteuerrolle unter der⸗ selben Nummer mit einem jährlichen Nutzungswert von 2380 ℳ. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 31. Juli 1915 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 7. September 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

[42957] Aufgebot.

Der Apotheker Emil Koehl in Langen⸗ selbold, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Stulz hier, hat das Aufgebot der Pfandbriefmäntel der Pfandbriefe Serie 20. Lit. P 170 707 und Serie 20 Lit 0 172 316 der Frankfurter Hypothekenbank beantragt Der Inhaber der Urkunden wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 11. Mai 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗

richte, Zeil 42 1I, Zimmer 22, anberaumten

Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen. widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen 18 F 18/15.

Frankfurt a. M., den 29. September

1915. Königliches Amtsgericht. Abt. 18.

[43404]

Kgl. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Aufgebot.

Konrad Schwab, Stadtmusikus in Bop⸗

fingen, und Lutse Josenhans, geb. Schwab,

Goldarbeiterswitwe in Leonberg, als

Erben der verstorbenen Mathilde Schwab, gewes. ledigen Modistin in Bopfingen, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Schneider hier, haben das Aufgebot zwecks Kraftlos⸗ erklärung der folgenden, auf den Inhaber lautenden, nicht auf Namen umgeschriebenen 3 ½ %igen Schuldverschreibungen des Württ. Kreditvereins in Stuktgart

b eantragt: Lit. E Nr. 1621, lautend auf 200

Kapital, ausgestellt auf 31. Dezember 1896 und halbjährig auf 1. Januar und 1. Jult verzinslich;

Lit. E Nr. 4646, lautend auf 200

Kapital, auagestellt auf 1. Juli 1898 und halbjährig auf 1. Januar und 1. Juli verzinslich;

Lit. K Nr. 565, 3897, 3898, lautend

auf se 200 Kapital, ausgestellt auf 30. Juni 1880 und ganzjährig auf 1. Ja⸗ nuar bezwse. 1. Juli verztnslich;

Lit. N Nr. 2315, lautend auf 500 ausgestellt auf 15. November

Lit. O Nr. 634 und 665, lautend auf

Ehrenbreitstein.

III. (drittes) Stockwerk, Zimmer Nr. 113 bis

zu melden.

[42958]

m. u. H., vertreten durch die Rechtsanwälte Schmid und Menstell in Maulbronn, hat das Aufgebot des am 27. August 1914 von der Firma E. Kleeblatt und Sohn in Frankfurt a. M. auf M. Welter in Frankfurt a. M. gezogenen Wechsels über 300 an eigene Order, zahlbar bei der Mitfeldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. M., fällig am 16. November 1914, beantragt. wird aufgefordert, auf den 11. Mai 1916, mittags 11 Uhr, zeichneten Gericht, Zeil 42 I, Zimmer 22, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

1915.

[43403]

1884 und ganzjährig auf 1. Juli ver⸗ zinelich; Lit. O Nr. 1494, lautend auf 300 Kapital, ausgestellt auf 15. November 1884 und ganzjährig auf 1. Januar ver⸗ zinslich;

Lit. P Nr. 164 und 1810, lautend auf je 200 Kavital, ausgestellt auf 30 Juni bezwse. 15. November 1884 und ganzjährig auf 1. Juli bezwse. 1. Januar verzinslich.

Die Inhaber der Urkunden werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Sams⸗ tag, den 15. April 1916, Vormit. tags 10 ½ Uhr, vor dem obenbezeichneten Gericht, Ulrichstraße 10, Zimmer 14, an⸗ beraumten Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunden erfolgen wird.

Den 1. Oktober 1915.

Der Gerichtsschreiber: Heller.

[43405) Zahlungssperre.

Der Kaufmann Peter Schmitt in Frank⸗ furt a. M., Launitzstr. 15, p., vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Dr. Hassel in Frankfurt a. M., hat die Zahlungssperre betreffs der Schuldver⸗ schreibung der 3 % igen Reichsanleihe von 1891 Lit. C Nr. 128 848 über 1000 beantragt. Gemäß §§ 1020, 1019 Zivil⸗ prozeßordnung wird daher der Aus⸗ stellerin, der Reichsschuldenverwaltung in Berlin, verboten, an den Inhaber des vor⸗ bezeichneten Papiers eine Leistung zu be⸗ wirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein auszugeben. Auf den obengenannten Antragsteller findet dieses Verbot keine Anwendung.

Berlin, den 1. Oktober 1915.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.

Abteilung 154.

[43406]

Auf Antrag des Forstmeisters Wilhelm Regling in Schorellen in Ostpreußen wird mit Rücksicht auf die bevorstehende Ein⸗ leitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Kraftloserklärung des abhanden ge⸗ kommenen vierprozentigen (nicht drei⸗ einhalbprozentigen, wie in der Zahlungs⸗ sperre vom 2. Oktober 1915 steht) Schuld⸗ scheins der Stadt Dresden vom Jahre 1900 Lit. B Nr. 18 688 über 1000 verboten, an den Inhaber des Papiers eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben. Die Einlösung der be⸗ reits ausgegebenen Zinsscheine wird von dem Verbote nicht betroffen.

Dresden, den 6. Oktober 1915.

Königliches Amtsgericht. Abt. III.

[43502]

Meine in Nr. 161 und Nr. 164 des Reichs⸗ anzeigers veröffentlichte Bekanntmachungen v. 9. und 13. Juli 1915 sind erledigt bis auf folgendes Wertpapier:

Landeskreditkasse Cassel, Obligation Serie XX, Lit. DD Nr. 1150, 4 %, 300 ℳ.

Cafsel, den 4. Oktober 1915.

Der Erste Staatsanwalt.

[43402] Aufruf! .“ Der Versicherungsschein Nr. 182 255 des Herrn Johann Link in Zandersdorf, Post Sturmhübel (Ostpr.), ist abhanden gekommen, und soll der Rück⸗ kaufspreis desselben nunmehr zur Auszahlung gelangen. Alle die⸗ jenigen, die Rechte an der obigen Versicherung geltend machen, werden aufgefordert, sich binnen 2 Monaten, von heute ab gerechnet, bei Vermeidung des Verlustes ihrer Ansprüche bei der unterzeichneten Gesellschaft

Cöln, den 4. Oktober 1915. Concordia

Cölnische Lebens⸗Versicherungs⸗

Gesellschaft.

Aufgebot. 8 1 Der Vorschußverein Maulbronn, e. G.

Der Inhaber der Urkunde spätestens in dem Vor⸗

vor dem unter⸗

18 F 25/15. Frankfurt a. M., den 27. September Königliches Amtsgericht. Abt. 18.

Aufgebot. Die Firma Stempel und Co. in Leipzig,

Breit und Tschopik in Leipzia, hat das Aufgebot des Wechsels über 79 ℳ, aus⸗ gestellt von der Antragstellerin, afzeptiert von dem Otto Danielczvk in Osterode O.⸗Pr, (ällig am 9. Jult 1914, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 26. April 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 74, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Osterode O.⸗Wr., den 2. Oktober 1915.

Königliches Amtsgericht.

[43408] Aufgebot.

Das Amtsgericht Damourg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Firma M. & R. de Monchy, Rotterdam, ver⸗ treten durch die hießgen Rechtsanwälte Dres. C. Petersen, H. Nottebohm und G. Petersen, hat das Aufgevor beantragt zur Kraftloserklärung des annoch in zwei Exemplaren ausgestellten und an Order lautenden Konnossements der Hamburg⸗ Amerika Linte über mit dem deutschen Dampfschiffe „Nicomedia“ nach Rotter⸗ dam bestimmte 85 Bienenwachs,

2 brutto 6296 kg, ah. was 1/115, aus⸗ gestellt Djibouti, den 22. Juni 1914, sowie der beiden am 26. Juni 1914 in Djibouti annoch in je emem Ex⸗ e-mplar ausgestellten Konnossemente über 28 Kolli Bienenwache, brutto 1200 kg,

E. G. L. 1/28, und 30 Kolli Bienen⸗

Rotterdam en E. G. g wachs, brutto 1300 kg, gsss wegs 29/58. Die resp. Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, ihre Rechte bei der Gerichts⸗ schreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Stalhof, Kaiser Wilhelm Straße Nr. 76, Hochparterre, Zimmer Rr. 7, spätestens aber in dem auf Freitag, den 14. April 1916, Vormittags 11 ¼ Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermin, Stalhof, Kaiser Wilhelm Straße Nr. 70, I. Stock (2 Treppen), Zimmer Nr. 24, anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die ““ der Urkunden erfolgen wird.

Hamburg, den 16. September 1915. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[43407] Aufgebot.

Das Königliche Amtsgericht in Magde⸗ burg, Hinterlegungsstelle, hat das Auf⸗ gebot folgender hinterlegten Geldbeträge beantragt:

1) 339,53 von dem Gerichtsvoll⸗ zieher Ebeltag in Magdeburg am 28. Juli 1885 auf Anordnung des Amtsgerichts in Magdeburg als Erlös aus den in Sachen der Handelsgesellschaft Fr. Weihmann & Sohn zu Halle a. S. wider die Witw Schulze und Gen. in Magdeburg ge⸗ pfändeten und für die Firma P. Lehmann in Halle a. S. nachgepfändeten und ver⸗ steigerten Sachen;

2) 546,50 von dem Maschinen⸗ meister Carl Gorges in Magdeburg, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Justizrat Dr. Schultz daselbst, am 26. Mai 1884 je zur Hälfte für die legitimierten Erben des a. August Heinrich Hempel, unbe⸗ kannten Aufenthalts nach Beasilten aus⸗ gewandert, b. Andreas Friedrich Homann, unbekannten Aufenthalts nach Amerika ausgewandert, als Vermächtnis aus dem Nachlasse des am 20. November 1883 verstorbenen rivatmanns Kannemeyer in Magdeburg;

3) 580 von der Königlichen Eisen⸗ bahndirektion in Magdeburg am 23. April 1884 als abgehobener Anteil des Liquida⸗ tionserlöses für 2 Stammaktien Nr. 1485 und 150305 nebst Zinsscheinen der Berlin⸗ ,ven Magdebuarger Eisenbahngesell⸗

aft.

Alle Beteiligten werden aufgefordert, ihie Ansprüche und Rechte an die aufge⸗ botenen Massen spätestens in dem auf den 14. Dezember 1915, Vormitags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Halberstädterstraße 131, Zimmer 111, an⸗ beraumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen gegen die Staatskasse ausgeschlossen werden.

Magdeburg, den 28. September 1915. Königliches Amtsgericht A. Abteilung 8.

[43409] Aufgebot.

Der Landwirt Georg Dilcher in Haddamar, vertreten durch Rechtsanwalt Lietzmann in Fritzlar, hat beantragt, den verschollenen Hermann Dilcher, zuletzt wohnhaft in Haddamar, für tot zu er⸗ tlären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. Mai 1916, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft ü Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermi dem Gericht Anzeige zu machen. Fritzlar, den 1. Oktober 1915.

Königliches Amtsgericht.

[43416] Aufgebot. Das Amtsgericht Hamburf beschlossen: Auf Antrag des

hat heute flegers

je 300 Kapital, ausgestellt auf 30. Juni

vertreten durch die Rechtsanwälte Dr.

des verschollenen Carl Friedrich Richard Koch,