gleichen Lautwandel im Sumerischen und im Alttürkifchen babeetan. auch in der Grammatik beim Interrogativum, ben Partikeln, der Pluralbildung scheint ihm diese Verwandtschaft zu zsteben. Im Türkischen und selbst in dem ihm verwandten Ungari⸗ schen haben wir statt der Präxrosirion die Postposition, dasselbe ist im Sumerischen der Fall. Zum Schlusse seiner Darlegungen wies Professor Hommel darauf hin, daß es möglich sei, wie Professor Mein⸗ Hamburg vermutet, daß selbst ; afrikanische Sprachen mit
de 1 Sumerischen verwandt sein könnten. Das Georgtsche (Süd⸗ ka kasische) steht dem Sumerischen nicht so nahe wie das Alltürkische. Jan der Tat Svmerisch mit Türkisch verwandt, so muß einst eine Brücke zwischen Turkestan und Mesopotamien bestanden haben. Schon im Altertam bildeten die iranischen Baktrer einen Keil zwischen diesen Gebieten und noch früher haben in den Bergläͤndern oͤstlich von Babylonien die Elamiten gesessen, die die einstmals vorhandene umerisch⸗zurkische Eirnheit durchbrochen haben mögen. Von den egnern seiner Anschauungen fordert Professor Hommel den Nach⸗ 2 s von Zusammenklängen von solcher Fülle, wie er sie zwischen 5 und Türkisch fand, mit irgendeinem sonstigen Sprachstamme „In der Besprechung hob Professor Meinhof⸗Hamburg hervor, daß Fmäß der Entwicklung der Sprachgeschichte, auf das Bedürfnis die Dinge zu klassifizieren, später auf das Bedürfnis sie zu benennen, die Scheidung in Personen und Sachen folat, die Personen erbalten das männliche, die Sachen das weibliche (grammatische) Geschlecht. Das Sumertsche zeigt nun in der Schrift Anklänge an Klasseneintei⸗ lung, obwohl es noch nicht das grammatische Geichlecht kennt, aber Personen und Sachen werden von den Samerern schon ge⸗ schieden, ebesso vom „Ful“ und von einigen Bantusprachen Dagegen steht das Alttürkische auf einer anderen Stufe der Entwicklung. Der Sprachbau des Türkischen und des Mongoltschen, auf den er hinsichtlich der Vergleichuug das größte Gewicht legt, ist noch nicht genügend erforscht. Vielleicht fanden die Sumerer schon eine Bevölkerung im Zweistromlande vor, von der sie manches Sprachliche angenommen haben. Für die Gegenwart konnte Professor Meinhof den Darlegungen noch nicht zustimmen. Auch Professor Marquardt⸗Berlin forderte genauere Vergleichung des Sumerischen mit dem noch näher zu erforschenden Mongolischen. Heute könne man Sumerisch noch nicht mit Türkisch zusammenstellen.
Der Ausschuß des Vereins zur Erhaltung des kunst⸗ historischen Instituts in Florenz bat am 31. Oktober seine Jahressitzung während des Krieges ausnahmsweise in Berlin abge⸗ halten. Nachdem der Vorsitzende Dr. von der Gabelentz schon im August v. J. zu den Fahnen einberufen war, haben zunächst der Assistent Dr. Biebl und später Professor Warburg aus Hamburg und Dr. von Manteuffel das Institut verwaltet. Sie haben im Februar und noch im Mai Sitzungen abgehalten, an denen auch italienische Fachgenossen teilnahmen und Vorträge hielten. Erst im Juni wurde das Institut vorübergebend geschlossen und der Verwaltung durch das Schweizer Ausschußmitglied Fritz von Marcuard übergeben. Die
Miittel für das laufende Jahr sind reichlich vorhanden, für das nächste Jahr wurden sie bewilligt. Ein Heft mit kleineren Studien über italienische Kunst wird in kurzer Zeit ausgegeben werden. “
pfiffigen Zirkuskünstler gab, der in der Gemahlin des knuten⸗ schwingenden Fürsten seine ehemalige, gleichfalls aus dem Artisten⸗ stande bervorgegangene Frau wiedererkennt. Diese wurde von Marga Kuhn mit der nötigen Derbheit gespielt. Den verblödeten Fürsten gab Emil Jannings in der hier durchaas angebrachten grotesken Art, in der für gewöhnlich in der Operette russische Despoien daroestellt werden, und die Dame, die er durch den Zauber des Liebestranks be⸗ rücken will, fand in Leopoldtne Konstantin eine rassige Vertreterin. Um die komische Kammerdienerrolle machte sich Werner Krauß dar⸗ stellerisch verdient.
Morgen, Sonntag, wird im Königlichen Opernhause „Alda“ in folgender Besetzung aufgeführt: Amneris: Frau Govetze; Alda: Frau Denera; Radames: Herr Jadlowker; Amonasro: Herr Bronsgeest; Ramphis: Herr Schwegler; König: Herr Bachmann. Dirigent ist der Generalmusikdirektor Blech.
Im Königlichen Schauspielhause geht morgen das Wildenbruchsche Drama „Die Quitzowe“ in Szene In den Haupt⸗ rollen sind die Damen Heisler, Nesper, Pategg und Ressel so vie die Herren Sommerstorff, Kraußneck, Vollmer, Eichholz, von Ledebur, Leffler, Lucas, Mannstaedt und Vespermann beschäftigt. Spielleiter ist Dr. Bruck.
Im Deutschen Opernhause findet am Mittwoch nächster Woche die Erstaufführung von „Tannhäuser“ statt. Am darauf⸗ folgenden Sonntag wird diese Vorstellung wiederholt.
Im Friedrich⸗Wilhelmstädtischen Theater wird nächsten Freltag „Der fidele Bzuer“, Operette in einem Vorspiel und zwei Akten von Victor Léon, Musik von Leo Fall, zum ersten Male auf⸗ geführt und am Sonnabend und 62. wiederholt.
Ida Wüst, das frühere Mitglied der Meinhard⸗Bernauerschen Bühnen, ist neuerdings wieder für das Komödienhaus verpflichtet worden und wird dort demnächst in der Hauptrolle eines neuen Lust⸗
spiels auftreten.
1 2 Mannigfaltiges. ööööeeeeee Ihre Majestät die Kaiserin und Königin wohnte,
wie „W. T. B.“ mitteilt, gestern vormittag in Begleitung
Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Frau
Kronprinzessin und der beiden ältesten Prinzen⸗Söhne der
Abschiedsfeier für 2000 ins Feld ziehende Fahnen⸗
junker und Offiziersaspiranten nahe Döberitz bei.
Die Ausgabe der Milchkarten soll für Berlin vom 15. d. M ab ersolgen. Die Gemeindebehörden haben sich, W. T. B.“ zufolge, dahin schlüssig gemacht, daß die besonders milchberürftigen Elemente bei dem Bezug von Milch vorzugsweise berücksichtigt werden sollen. Es sind dies die Kinder bis zu 6 Jahren, die stillenden Frauen sowie die Kranken und Gebrechlichen, die auf Milchnahrung angewiesen sind. Melden diese Personen, nach⸗ dem sie von der Brotkommission auf Antrag mit einer Milchkarte versehen sind, ihsen Milchbedarf bei irgend einem Milchverkäufer an, so sind sie in erster Linie zu berücksichtigen, wenn sie die Milch bis zu einer bestimmten Tagesstunde entnehmen. Damit ist der Be⸗ fürchtung, daß insbesondere für kleine Kinder die erforderliche Milch
mitgeteilt, daß zwar in den ersten Tagen nach Inkrafttreten neuen Besttmmungen über die Kartoffelhöchstpreise Ab⸗
von dieser Preisfestsetzung vorgekomnen seien; die Großha hätten Abschlüsse zu weit höheen Preisen gemacht, nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen zulässig seien, ständen infolgedessen vor erheblichem Kapitalsverlust; za set es zu erklären, daß versucht sei, möglichst viel von Ausfall zu retten. Inzwischen haben sich aber die Verhä geordnet, und es konnte übereinstimmend festgestellt werden, redliche Großhandel in Berlin jetzt keinen höheren Preis als 3 8 von dem Kleinhandel verlangt. Uebereinstimmend wurde von Vertretern des Groß⸗ und Kleinhandels der Wunsch geäußert, etwaige Ueberschreitungen in der Preisforderung von seiten eine Großhändler der städtischen Preisprüfungsstelle zur weiteren 2 folgung gemeldet werden möchten.
In der Zentrale der Hausfrauenvereine Gr Berlins, Lützowplatz 9, veranstalten eine Reihe der bekan Organisationen und Haushaltungsschulen, die sich seit Kriegzbe für die Durchführung kriegsgemäßer Ernährung im Einzelhaus einsetzen, am Mittwoch, den 10., und Donnerstag, den 11. Noven⸗ von 10—7 Uhr, eine Ausstellung von Tagesgerichten, sie sich aus der durch die Bundesratsvero dnung geschaffenen Lag⸗ geben. Ausgestellt werden fettarme, fleischlose und Kranka 7 1ee kostet o ₰, für Mitglleder von Hausfrauenvereinen er frei.
In der Reihe von Vorträgen, die jetzt in der algul⸗ Garnisonkirche, Neue Friedrichstraße, über Fragen der Rell und Kultur im Weltkrieg stattfinden, wird Dienstag, den 9. d. Abends 8 ½ Uhr, der Felddivisionspfarrer Heise sprecheg, i „Selbsterlebtes bei dem Lodzer Durchbruch der 3. Gardedivisson,! einige Bilder aus den Winterkämpfen in den Karpathen“. † Orgelvorträge (Vorspiel zu „Ein’' feste Burg“ von Joh.] Bach und Fuge über den Namen B— a — e —h von Rob. Schume hat der Divisionspfarrer Wallis übernommen. Aus dem Em soll den Verwundeten zu Welhnachten eine Freude bereitet wen Karten zu 20 ₰, 50 ₰ und 1 ℳ sind bei Bote u. Bock Garnisonküsteramt, Neue Friedeichstraße 46, und Abends am Eing der Kirche zu haben.
Im Wissenschaftlichen Theater der „Urania“ der Vortrag „Die Dardanellen, Konstantinopel und der 8. porus“ morgen sowie am Montag, Mittwoch, Freitag und S abend, Abends 8 Uhr, gehalten. Am Dienstag und Donnerstag n. der Generalmajor Bahn seinen Vortrag „Die Kriegsschauplätze dem Balkan“ noch einmal wiederholen. Der Vortrag „Von Karpathen bis Brest⸗Litowek“ ist für Mittwoch⸗ und Sonnabe nachmittag zu kleinen Preisen angesetzt. — Im Hörsaal spricht Dienstag der Professor Dr. P. Schwahn über „Die Bewegungen Weltkörper (von Keplers Zeit bis zur Gegenwart)“, am Mittn Dr. W. Berndt über „Tiere als Parasiten und Krankheitserreg und am Sonnabend der Professor Dr. B. Donath über „Wech strom und Drehstrom“. Die Abendvorträge beginnen um 8 Uhr.
C 263.
——,
ch Komd. d. Res. Ers. Inf. Regts. Nr.
zj. verliehen.
teinrück, 1b - ndw. Bez. Graudenz, jetzt Kom. d. I. Gefang. Bats. b. Mann⸗
Ers. B.
gn), jetzt b. Mannsch. Gefangenenlager Altengrabow, Kitzinger
orgau), jeßt Komdt. d.
Theater und Musik.
Kammerspiele des Deutschen Theaters.
85 “ Frank Wedekinds Schwank „Der Liebestrank“, der vor aufgeführt worden ist und noch im vergangenen Sommer dort gegeben wurde, erschien gestern zum wo sich seine erheiternde Wirkung Wedekind bringt darin die von dem russischen Fürsten auf die Bühne, der einen Zirkus⸗ magischen Zigeunerkünsten für einen denn auch Widriges zu einem er dem Fürsten vorsetzt. der Zauber wirksam, wenn der Fürst beim 18 8 Der Gedanke aber den Fürsten fortan nicht. Diese eteiv bildet das Rückgrat m anderen Werken nicht mit unverständlichen
einigen Jahren im Kleinen Theater
ersten Male im Kammerspielbause, wiederum bewährte. künstler, den er auch in allen erfahren hält, zwingt, ihm reiten. Der Zirkusmann gießt Trank zusammen, den dann, bemerkt er dazu,. sei Trinken an keinen Bären denke. des Wedekindschen Schwanks, das äugelt. früheren, in
daß Alfred Abel
Die gestrige Aufführung erinnerte schon dadurch an die seiner wirksamen Art den
Königliche Schauspiele. Sonntag: Overnhaus. 240. Abonnementsvorstellung. Die Dienst⸗ und Freiplätze sind auf⸗ ehoben. Aida. Oper in vier Akten 7 Bildern) von G. Verdt. Text von
ntonio Gbhislanzoni, für die deutsche Bühne bearbeitet von Julius Schanz.
Musskalische Leitung: Herr Generalmusik⸗ irekto⸗ Blech. Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Ballett: Herr Ballettmeister Graek. Chöre: Herr Professor Rüdel. Anfang 7 ½ Uhr.
Hee; 234. Abonnementsvor⸗
stellung. Die Dienst. und Freiplätze sind auf⸗ F
gehoben. Die Quitzows. Vaterländisches Drama in vier Aufzügen von Ernst ven Willdenbruch. Regie: Herr Regisseur Dr. Bruck. Anfang 7 ½ Uhr.
Montag: Opernhaus 241. Abonnements⸗ vorstellung. Die Dienst⸗ und Frei⸗ plätze sind aufgehoben. Neu einstudiert: Rigoletto. Oper in vier Akten von Giu ppe Verdi. Text von Piave. Musi⸗ kalische Leitung: Herr Generalmustkdirektor Bl'ech. Re ie: Herr Oberregisseur Droescher. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 235. Abonnementsvor⸗ stelang. Haus Rosenhagen. Drama in drei Aufzügen von Max Halbe. In Szene gesetzt von Herrn Oberregisseur Patry. Anfang 7 ½ Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Hoffmanns Erzählungen. — Mittwoch: Lohengrin. — Donnerstag: Rigoletto. — Freitaa: Mona Lisa. — Sonnabend: Hofs⸗ manns Erzählungen. — Sonntag: Der Trvubadour.
Schauspielhaus. Dienstag: Peer Gynt. — Mittwoch: Die Jungfrau von Orleaus. — Donnerstag: Wie die Alten sungen. — Freitag: Die Zwillingsschwester. Sonnabend: Antonius und Cleopatra. — Sonntag: Pcer Gynt.
—
Deutsches Theater. (Direktion: Max Reinhardt.) Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Zu kleinen Preisen: Hamlet. — Abends ½ Uhr: Maria Stuart. Montag bis Mittwoch, Freita Sonnabend: Maria Stuart.
Berlin
alte Anekdote
Liebestrank zu be⸗
Aber nur an den Bären verläßt
Gegensatz zu seinen Tiefsinnigkeiten lieb⸗
Kammerspiele. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Zu kleinen Preisen: Die deutschen Klein⸗ städter. — Aber ds 8 Uhr: Der Liebes⸗ trank. Montag: Der Liebestrank. Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonn⸗ abend: Der Weibsteufel. Donnerstag: Wetterleuchten. M Volksbühne. (Theater am Bülowplatz.) (Untergrundbahn Schönhauser Tor.) Direktion: Max Reinhardt Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Maria Magdalene. — Abends 8 Uhr: Der Sturm. Montag, Mittwoch und Donnerstag:
Faust. Der
Dienstag: Freitag und Sonnabend: Der Sturm.
v
Kaufmann von Venedig.
Berliner Theater. Sonntag, Nach⸗ mittags 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Wie einst im ai. Abends 8 Uhr: Wenn zwei Hochzeit machen. Ein Scherzspiel mit Gesang in 4 Bildern von Rudolf Bernauer und Rudolph Schanzer. Musik von Walter Kollo und Wtlly Bredschneider.
Montag und folgende Tage: zwei Hochzeit machen.
Theater in der Königgrätzer
Strafze. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Rausch. — Abends 8 Uhr: Der Vater. Trauerspiel in drei Akten von August Strindberg. Uebersetzt von Emil Schering. Montag: Gläubiger. Vorher: Eine Abrechnung.
Dienstag Am⸗ phitryon.
Mittwoch: Der Vater.
Freitag: Geschlossen.
Sonnabend: Zum ersten Male: Maria Stuart.
Deutsches Künstlertheater. (Nürn⸗ bergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologischen Garten.) Sonntag, Abends 8 Uhr: Die selige Exzellenz. Lustspiel in drei Akten von Rudolf Presber und Leo Walther Stein.
Montag und folgende Die
Wenn
Dund Donnerstag:
Tage:
ner
Exzellenz.
nicht zur Verfügung stehe, jeder Boden entzogen. hat gestern den Gemeindebeschluß sorgung und die Ausführungsbestimmungen Diese gesetzgeberischen Maßnahmen befinden sich in voller Ueberein⸗ stimmung mit dem am 4 d. M. über denselben Gegenstand erlassenen Reichsgesetz. Dle in diesem Gesetz den Gemeinden über 10 000 Ein⸗ wohnern aufgegebene Festsetzung von Milchhöchstpreisen im Klein⸗ handel wird in Berlin in Kürze folgen. Dabet werden die vorhandenen Erzeugerprelse, auf die das Reich sich einer Einwi zugrunde zu legen sein.
über dazu
1“
Die Groß⸗ und Kleinhandelspreise für Kartoffeln waren, wie „W. T. B.“ mitteilt, gestern Gegenstand einer Beratung zwischen den zuständigen Stellen des Magistrats und Vertretern der Berliner Kartoffelgroßbandels⸗ Organisationen. In Uebereinstimmung mit dem Gutachten der Preisprüfungsstelle Berlin herrschte Etnigteit darüber, daß bei den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen 3,50 ℳ für den Zentner Kartoffeln frei Haus angemessen sei. Es wurde
ein
3 ¼ Uhr: Kabale und Liebe. — Abends 8 Uhr: Rausch. Schauspiel in vier Akten von August Strindberg. Uebersetzt von Emil Schering.
Montag und folgende Tage: Rausch.
Lesstngtheater. Sonntag, Nachmitt. 3 Uhr: Baumeister Solneß. — Abends 8 Uhr: Komödie der Worte. Drei Einakter von Arthur Schnitzler.
Montag: Peer Gynt.
Dienstag bis Donnerstag und Sonn⸗ abend: Komödie der Worte. 8
Freitag: Don Juan.
Schillertheater. o. (Wallner⸗ theater.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Abends 8 Uhr: Schirin und Gertraude. Scherzspiel von Ernst Hardt.
Montag: Schirin und Gertraude.
Charlottenburg. Sonntag, Nach⸗ neest⸗ Uhr: Das Glück im Winkel. — Abends 8 Uhr: Alt⸗Heidelberg. Schauspiel in fünf Akten von Wilhelm Mevper⸗Förster.
Montag: Der Meister von Palmyra.
Deutsches Opernhaus. (Char⸗
lotktenburg, Bismarck⸗Straße 34 — 37. Direktion: Georg Hartmann.) Sonntag, Nachmtttags 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Die verkaufte Braut. Abends 8 Uhr: Undine. Romantisch⸗ komische Oper in vier Akten von Albert Lortzing.
Montag: Der Bettelstudent. Dienstag: Hoffmanns Erzählungen. Mittwoch: Zum ersten Male: Tann⸗ häuser und der Sängerkrieg auf Wartburg. (Wolfram: Kammersänger Friedr. Plaschte) “ 9 Donnerstag: Oberon.
eitag: Tanunhäuser.
onnabend: Der Wildschütz.
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Die Ehre. — Abends 8 ¼ Uhr: Herrschaft⸗ licher Diener gesucht.. wank in drei Akten von Eugen Burg und Louis Taufstein.
Montag und folgende Tage: Herr⸗
schaftlicher Diener gesucht..
Der Magistrat die
rkung enth
und Kleinhandels⸗
Großhandelspreis von
Komöͤdienhaus. Sonntag, Nachm.
Milchver⸗ veröffentlicht.
drückt. verletzt.
swoorden ist.
ist umgekommen.
Komische Oper. (An der Weiden⸗ dammer Brücke.) Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Gold gab ich für Eisen. — Abends 8 Uhr: Jung muß man sein. Operette in drei Akten von Leo Leipziger und Erich Urban. Gesangstexte von Leo Leipziger. Musik von Gilbert.
Montag und folgende Tage: Jung muß man sein.
Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Nantstraße 12.) Sonntag, Nachmittags 3 ½¼ Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Polenbiut. — Abends 8 Uhr Der künstliche Mensch. Operette in 2 Akten (3 Bildern) von A. M. Willner und Rudolf Oesterreicher. Musik von Leo Fall.
Montag bis Donnerstag: Poleunblut.
Freitag: Geschlossen.
Sonnabend: Zum ersten Male: Das Fräulein vom Amt.
Theater am Nollendorsplatz. Sonntag, Nachmtttags 3 ½ Uhr: Zu er⸗ mäßigten Preisen: Die Dollarprin⸗ zessin. — Abends 8 ½ Uhr: Immer feste druff! Vaterländisches Volksstück in vier Bildern von Hermann Haller und Willi Wolff. Musik von Walter Kollo.
Montag und folgende Tage: Immer feste druff!
1
Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Kam'rad Männe. — Abends 8 Uhr: Drei Paar Schuhe. Lebensbild mit Gesang in vier Bildern, frei nach Karl Görlitz von Jean Kren. Gesangstexte von Alfred Schönfeld. Musik von Gilbert.
Montag und folgende Tage: Drei Paar Schuhe. “
Trianontheater. (Georgenstr., nake Bahnhof Friedrichstr.) Sonntag, Nach⸗ mittaas 3 ½ Uhr: Zu kleinen Preisen: Staatsanwalt Alexander. — Abends 8 ¼ Uhr: Bodos Brautschau. Schwank in drei Akten von Max Reichardt.
Saarbrücken, 5. November. (W. T. B.) Am 4. Novemhe Nachmittags 2 Uhr 30 Minuten, stieß der von Püttlingen anf Saar nach Völklingen abgelassene Personenzug 3708 bei Ki meter 1,2 auf den Schluß des dort vor dem Einfahrtssignal Bahnhofes Völklingen haltenden beiden Schlußwagen des Güterzuges wurden dabei ineinander Ein Schaffner wurde sch .
Der Sachschaden ist unerheblich. Die Schuld trifft Fahrdienstleiter der Blockstelle Heidstock, der vom Dienst zurückgezah
Güterzuges 7234. ]1
wer, ein zweiter leil
beais Ehchh
81““ 11“
Lyon, 5. November. (W. T. B.) Nach einer Meldung e „Dépéche de Lyon“ aus Dünkirchen ist eine Fischerschaluppgllp die im Aermelkanal eine schwimmende Mine auffischte, d Explosion der Mine zerstört worden.
Die Besatzung von acht Man
(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten
Beilage.)
Konzerte.
Philharmanie. Sonntag, Mitt 12 Uhr: Generalprobe zum III. Phit harmonischen Konzert. Dirtgent: Prt fessor Arthur Nikisch. Solist: Ern von Dohnänyi.
Montag, Abends 7 ½ Uhr: III. Ph harmonisches Konzert.
Birkus Busch. Sonntag, Nachmi 3 ½ Uhr und Abends 8 Uhr: 2 Vo stellungen. (Nachmittags hat jeder Er⸗ wachsene ein eigenes Kind unter 10 Jahra frei auf allen CFehlähen, jedes weiten Kind halbe Preise. Abende 8 Uhr: Michel. Fabel in 3 Akten van Busch. 8Tö dal
irkus Busch. Einstudiert von Balleete⸗ meister R. Riegel. Musik von Kapellmeisten A Taubert. Dekorationen von Geon Hangrich Dresden. Kostüme von Leopoh
erch, Kaiserl., Königl. und Großherzogl Hoflieferant. Vorher das große, glänzende Programm.
—————
Familiennachrichten.
Verehelicht: Herr Hauptmann Kurt von Frankenberg mit Frl. Paula von Bothmer (Frankfurt a. M.) — Hr. Hauptmann Günther von Prittwitz und Gaffron mit Erna Freiin von Firckz (Guhlau, Schles.).
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Ritt⸗ meister Oswald von Hohberg und Buch⸗ wald (Potsdom).
Gest orben: Hr. Generalleutnant z. D. Erich Lölhöffel von Löwensprung (Blankenburg a. H.). — Hr. P
—
rofessor Dr. med. Richard Ulrich (Berlin). — Hr. Sanitätsrat Dr. Gierich (Ratibor).
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg⸗
Verlag der Expedition (J. V.: Mengering) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32.
Vier Beilagen sowie die 773. u. 774. Ausgabe
Montag und folgende Tage: Bodos Brautschau. “
der Deutschen Verlustlisten.
zum Deutsche
“
gen. Königlich Preußische Armee. 8b
Ernennungen, Beförderungen und Versetzungen. Großes Hauptquartier, den 27. Oktober 1915.
Mever, Oberst z. D., zuletzt Kom. d. Inf. Regts. Nr. 63, 8* — 2, d. Charakter als Gen.
Der Charakter als Oberstleutnant verliehen: den Majoren a. D.: lmentag, zuletzt Distrikt Offiz. in d. 8. Gend. Brig., jetzt g. d. Ers. Bats. d. Landw. Inf. Regts. Nr. 66, v. Steinau⸗ zuletzt Bez. Offiz. und Pferdevormust. Komm. b.
sts⸗Gefangenenlager Mersehurg, v. Uthmann, zuletzt Bats. m. im Füf. R. Nr. 80, bisher Kom. d. Landst. Inf. Ers. Bats. argemünd, Giseke, zuletzt Bats. Kom. im Inf. R. Nr. 137, Kom. d. II. Gefangenen⸗Bats. b. Mannschafts⸗Gefangenenlager rseburg. Ddars Charakter als Major verliehen: den Hauptleuten: Düsterlho d. Landw. Inf. 2. Aufgeb. (Magdeburg), jetzt im d. Inf. Regts. Nr. 66, Venator d. Landw. Inf. Aufgeb. (Dessau), jetzt im Ers. B. d. Landw. Inf. Regts. Nr. 66, ause d. Landw. Inf 2 Aufgeb. (Halberstadt), jetzt im II. Ers. B. zuf. Regts. Nr. 27, Richard d. Landw. Inf. 2. Aufgeb. (Magde⸗
Res. a. D., zuletzt von d. Res. d. Inf. Regts. Nr. 93 (Dessau), t im II. Landst. Inf. Ers. B. d. IV. A. K.; den Hauptleuten der dwehr a. D.: Franke, zuletzt von d. Landw. Inf. 2. Aufgeb. immob. Bahnh. Komdtr. Gardelegen, emm, zuletzt von d. Landw. Inf. 1. Aufgeb. (Magdeburg), jetzt I. Ers. B. d. Inf. Regts. Nr. 26, Bode, zuletzt von d. Landw. .2. Aufgeb. (Halle a. S.), jetzt im Ers. B. d. Landw. f. Regts. Nr. 66, Freise, zuletzt von d. Landw. Inf. 2. Auf⸗ „(Magdeburg), jetzt im 12. Landst. Inf. Ers. B. d. 1V. A. K., ameyer, zuletzt von d. Landw. Feldart. 2. Aufgeb. (Weißenfels), in d. II. Ers. Abt. d. Feldart. Regts. Nr. 75, Leo, zuletzt von Landw. Inf. 1. Aufgeb. (Magdeburg), jetzt im Landst. Inf. Ers. Saargemünd, Janßen, zuletzt von d. Landw. 1. Aufgeb. d. egr. Tr. (Bernburg), jetzt b. Mannsch. Gefangenenlager Quedlin⸗ g; den Rittmeistern: v. der Schulenburg, d. Res. d. Hus. gts. Nr. 7 (Stendal), jetzt b. Mannsch. Gefangenenlager Salz⸗ el, Pfannstiel d. Res. a. D., zuletzt von d. Res. d. damal. nin⸗Bats. Nr. 2 (Stendal), jetzt b. Mannsch. Gefangenenlager rdelegen, Kreitling d. Landw. g. D., zuletzt von d. Landw. sKrav. Aufgeb. (Halle a. S.), jetzt b. Mannsch. Gefangenenlager Alten⸗ ow, v. Wolff 9. Landw. a. D., zuletzt von d. Landw. Kav. Aufgeb. (Dessau), jetzt b. Mannsch. Gefangenenlager Zerbst; hmidt v. Schmidtseck, Rittm. a. D., zuletzt von d. Landw. b. 1. Aufgeb., früher Esk. Chef im Kür. R. Nr. 8, jetzt Kom. d. Landst. Fuf. Ers. Bats d. IV. A. K. Ein Patent ihres Dienstgrades verliehen: den Majoren z. D.: etersdorff, Bez. Offiz. b. Landw. Bez. Halle a. S., jetzt mn. d. 7. Landst. Inf. Ers. Bats. d. IV. A. K, Koch⸗Hagen, tzt Bez. Offiz. b. Landw. Bez. Beuthen 1. Ob. Schles., jetzt Kom. Ers. Bats. d. Res. Inf. Regts. Nr. 36; den Majoren a. D.: Hiller, zuletzt Bez. Offiz. b. Landw. Bez. Rybnik, jetzt in einer Offiz. Stelle b. stellv. Gen. Komdo. d. IV. A. K., v. Einem, tzt Bez. Offiz. b. Landw. Bez. Sangerhausen, jetzt stellv. Kom. d. dw. Bez. Sangerhausen, Merleker, zuletzt Bez. Offiz. b. Landw. n. II Bremen, jetzt Kom. d. I. Gefangenen⸗Bats. b. Mannsch. angenenlager Salzwedel, Hacke, zuletzt Bez. Offiz. b. Landw. . Kherdt⸗ jetzt Kom. d. 1. Landst. Inf. Ers. Bats. d. IV. A. K., Winterfeld, zuletzt Bez. Offiz. b. Landw. Bez. Anklam, jetzt n. d. II. Gefangenen⸗Bats. b. Mannsch. Gefangenenlager Stendal, üller, zuletzt Bez. Offiz. b. Landw. Bez. Oppeln, jetzt Kom. d. Gefangenen⸗Bats. b. Mannsch. Gefangenenlager Altengrabow, üller, zuletzt Hauptm. und Komp. Chef im Inf. R. Nr. 153, Kom. d. I. Erf. Bats. d. Inf. Regts. Nr. 153. .8
Großes Hauptquartier, den 28. Oktober 1915.
Baron v. Meerscheidt⸗Hüllessem, auptm. z1. D. Königsberg), zuletzt persönl. Adj. d. Prinzen Hauptme Wilhelm Preußen K. H., jetzt Komdt. d. Hauptquartiers d. Ob. Komdos. Heeresgruppe v. Mackensen, d. Charakter als Maj. verliehen.
Großes Hauptquartier, den 29. Oktober 1915.
Der Charakter als Major verliehen: den Rittmeistern a. D.: af v. Kalckreuth (V Berlin), zuletzt Esk. Chef im Kür. R. 7, jetzt Abt Kom. bei d. Sammelstelle I Berlin, v. Rochow prgau), zuletzt Esk. Chef im Hus. R. Nr. 16, jetzt Abt. Kom. bei Sammelstelle III Berlin; Graf v. Plettenberg⸗Heeren, tm. d. Res. a. D., zuletzt von d. Res. d. Leib⸗Garde⸗Hus. Regts. ceth früher Lt. in diesem Regt., jetzt Adj. d. Ob. Komdos. in den arken.
Hroßes Hauptquartier, den 30. Oktober 1915. Befördert:
Zu Oberleutnants: die Leutnants der Reserve: Mohr d. Inf. ats. Nr. 19 (Görlitz), jetzt im Res. Inf. R. Nr. 6, Salis d. f. Regts. Nr. 47 (Prenzlau), jetzt im Res. Inf. R. Nr. 37, eitag d. Inf. Regts. Nr. 135 (Oberlahnstein), Althof d. Füs. gts. Nr. 39 (I Düsseldorf), — diese zwei jetzt im Res. Inf. R. 98, Hoffmann (Reinhard) d. Inf. Regis. Nr. 155 (Walden⸗ g), jetzt im Regt., Boehmer d. Drag. Regts. Nr. 4 (Bonn), im. Res. Drag. R. Nr. 3, Deutskens d. Fußart. Regts. Nr. 8 [dern), jetzt im Regt. Stapff, Koebe (IV Berlin), Kästner vlitz) d. Train⸗Abt. Nr. 5, jetzt bei d. Kol. und Trains d.
Res. Korps; 8*
zu der Reserve: die Vizefeldwebel: Wallrath dpn g im II. Bat. d. Res. Fußart. Regts. Nr. 16, Eppelsheimer, ile, Rieth (Josef), Rieth (Karl) im II. Bat. d. Res. Fußart. bts. Nr. 18; zu Oberleutnants: die Leutnants: Benecke d. Landw. Inf. Aufgeb. (I Berlin), jetzt im Landw. Inf. R. Nr. 24, Nette d. .d. Ulan. Regts. Nr. 3 (Torgau), jetzt im Landw. Inf. R. Nr. 48, hest. d. Res. d. Gren. Regts. Nr. 1 (Kattowitz), jetzt im Inf. R.
78:
mu Leutnants der Reserve: die Vizewachtmeister: Seibicke ngerhausen), Küsel (Göttingen), Hoffmann, Helmreich annheim), Leist (Solingen) im Feldart. R. Nr. 31, dieses Regts, 18* (Franz) (II Königsberg) im Feldart. R. Nr. 97, d. dart. Regts. Nr. 52; Avittz, Vhefeldw. (I. Ze⸗ im Landw. Inf. R. Nr. 48, zum Landw. .2. Aufgeb.; eitba uver. Lt. v. Rej. n; 8 Nr. 8
ei d. Bau⸗Dir. d. Etapp. Insp. d. 4. Armee, zum 4 Hesslina, Vizewachtm. (Küstrin) bei d. Etapp. Mun. Kol. 126
nzeiger und Königlich Preußisch
“ “ r ste B
Berlin, Sonnabend, den 6. November
zu Oberleutnants: Quentin, Lt. a. D. (Detmold), zuletzt im Inf. R. Nr. 173, jetzt im Res. Inf. R. Nr. 218, Bourwien, Lt. d. Res d. Feldart. Regts. Nr. 38 (VI Berlin), jetzt b. Stabe d. Gen. Quarliermeisters im Gr. Hauptquartier;
Mahnke, Vizefelow. (Stralsund), zum Lt. d. Res. d. Inf. Regts. Nr. 42; 8 1 zu Oberleutnants: die Leutnants der Reserve: Matuszkiewicz d. Train⸗Abt. Nr. 5 (Sprottau), jetzt Kom. d. Etapp. Hilfsbäckerei⸗ Kol. 5 V d. 5. Armee, Herzog d. Train⸗Abt. Nr. 17 (Posen), jetzt bei d. Etapp. Fuhrp. Kol. 5 V d. 5. Armee, Sauer d. Inf. Regts. Nr. 32 (Posen), jetzt im Regt., Krüger d. 3. Garde⸗Regts z. F. (Halle a. S.), jetzt bei d. 9. (F.) Art. Mun. Kol. d. Gardekorps; 4 Ohnacker, Vizewachtm. (Gießen) im Feldart. R. Nr. 205, zum Lt. d. Res.; Rathke (I1V Berlin), Saff (Flensburg), Vize⸗ feldwebel, zu Lis. d. Res. d. 4. Garde Regts. z. * Koch, Offiz. Stellvertreter (Montjoie) im Garde⸗Gren. R. Nr. 1, zum Lt. d. Landw. 1. Aufgeb. d. 1. Garde⸗Gren. Landw. Regts.; , Lucas, Lt. d. Landw. Inf. 1. Aufgeb. (Kreuznach), jetzt im Landst. Inf. B. Forbach, Constantin, Lr. d. Res. d. Garde⸗Jäg. Bats. (I Königsberg), jetzt im Garde⸗Res. Jäg. B., — zu Obits.; Hoffmann (Franz), Vizefeldw. (Götungen) im Garde⸗Res. Jäg. B., zum Lt. d. Res.;
zu Oberleutnants: die Leutnants der Reserve: Proske d. Inf. Regts. Nr. 50 (Glatz), jetzt im Regt.,, Velke d. Feidart. Regts. Nr. 46 (1 Braunschweig), jetzt im Feldart. R. Nr. 225 “
eiger.
zu Leutnants der Reserve: Steinmetz, Vizewachtm. (Metz) im . R. Nr. 225, die Offizteraspiranten: Schoppmeyer, chriefer (Schleswig), d. Inf. Regts. Nr 84, Frenzel (Danzig) im Res. Inf. R. Nr. 18, Haupifleisch (II Berlin), Weise (III Berlin) im Res. Hus. R. Nr. 1, Lauchstaedt, Güller, Ulrich, Helbing (Schneidemühl), Kosch, Groth (Stettin), Konietzny (Anklam), d. Inf. Regis. Nr. 149, die Vizefeldwebel: Bake (I Berltn), Machule, Mölders (II Berlin), Meyer (Walter) (Potsdam), d. Füs. Regts. Nr. 35, die Vizewachtmeister: Hirschfeld (Schleswig), Liebrecht (Duisburg), Hildebrand (1 Bremen), d. Drag. Regte. Nr. 24; Duesterberg, Fähnr⸗ (I Hannover) im Garde⸗Res. Schützen⸗B.;
Gans, Vizewachtm. (I Frankfurt a. M.) im Feldart. R. Nr. 8, zum Lr. d. Landw. Feldart. 2. Aufgeb.; Zenkteler, Vizesfeldw. (Kosten) bei d. leichten Fußart. Mun. Kol. 24 d. D v. Bredow, zum Lt. d. Landw. Fußart. 1. Aufgeb.; Ray, Vizefeldw. (IV Berlin) b. Armee⸗Flugpark 12, zum Lr. d. Res. d. Flieger⸗Tr.;
Effmann, Lt. d. Res. d. Fußart. Regts. Nr. 3 (Wesel), jrtzt b. bayer. Landw. Fußart. R. Nr. 2, zum Oblt.;
Keser, Feldw. im Inf. R. Nr. 142, jetzt im Res. Inf. R. Nr. 250, zum Lt.
Der Abschied mit der gesetzl Pension bewilligt: Hasse, Hauptm⸗ d. Res. d. Gren. Regts. Nr. 7 (I Berlin), m. d. Erlaubn. z. Tr. seiner bisher. Unif., Knoblauch, Lt. im Inf. R. Nr. 81, jetzt im Ers. B. d. Regts. “ 1“
Königreich Ministerium
Berlin, den 5. November 1915. 7 Der Minister
J. A.: Schneider.
Preußen. des Innern.
In der Woche vom 24. bis 30. Oktober 1915 sind die nachstehenden öffentlichen Sammlungen und Vertriebe von Gegenständen zu Kriegswohlfahrtszwecken auf Grund der Bundesratsverordnung vom 22. Juli d. J. genehmigt worden.
des Innern.
. Name und Wohnort des Unternehmers
Zu fördernder Kriegswohlfahrtszweck
Zeit und Bezirk, in denen das Unternehmen ausgeführt wird.
Stelle, an die die Mittel abgeführt werden sollen
16
“ Arbeitsausschu Zder ländlichen Kreise Sachsen⸗Anhalt fur Verband⸗und Erfrischungsstellen beim Ostheer und den Vereinslazarettzug A 4, Halle añ. S.
zuges A 4,
richtung von Verband⸗
Deutscher Kriegerbund, Berlin..
glieder
Unterstützung leidender Familien
Verein der Bankbeamten in Berlin,
Berlin Bankbeamten
Hilfsausschuß für die Deutschen in Britisch Südafrika, Berlimn
Familien in
wurden
4
des Gardekorps, Berlin 8 I
Brandenburgischer Philologen⸗Ver⸗ eein, Frankfurt g. O
deutschen
Panzer, Max, Crefeld.
Gefallenen
Hilfsverein deutscher Frauen E. V., Berlin .
der Männer
Ostpreußenhilfe, Berlin⸗Schöneberg
Zentralkanzlei des Witwen⸗ und Watsenhilfsfonds der gesamten
Ungarn bewaffneten Macht, Wien 84
Ostpreußenhilfe, Berlin⸗Schöneberg vA14“
Graphische Kunstanstalt Richard Labisch & Co., Berlinmn
1“ “ Zum Besten der
“
Beurlaubter)
frischungsstellen beim Ostheere, Ein⸗ richtung von Wiederherstellungsheimen für Kriegsbeschädigte, die zur Wahr⸗ nehmung der Posten landwilrtschaft⸗ licher Beamten und Arbeiter wieder fähig gemacht werden sollen Fürsorge für die Hinterbliebenen der im Ksriege gefallenen Kriegervereinsmit⸗
Deutscher Apotheker⸗Verein, Berlin V Unterstützung von durch den Krieg in MNNot geratenen Apothekern und von
Familien einberufener Apotheter kriegsbeschädigter
Unterstützung der notleidenden deutschen Britisch Süuüdafrika, deren Männer gefangen genommen
Stellvertretendes Generalkommando V Zum Besten der Gardetruppen im Felde
Linderung der Not der Hinterbliebenen der gefallenen Lehrer an den höheren Schulen der Provinz Brandenburg
a. Bilder.
Zum Besten des Zentralkomitees der Vereine vom Roten Kreuz
b. Druckschriften.
. Zum Besten der Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im
Be schaffung von Mitteln zum Besten inder der im Felde stehenden
c. Sonsti ge Hilfstätigkeit in der Provinz Ostpreußen
Hinterbliebenenfürsorge in Oesterreich⸗
n der Provinz Ostpreußen
Postkarten. 8 “ Angehörigen der Marine (Familienunterstützung und Erholung
1) Sammlungen:
des Vereinslazarett⸗ Unterhaltung und Er⸗
Der Arbeitsausschuß Bis 30. April 1916, Provinz Sachsen.
Tund Er⸗
Bis 31. Mär, 1916, Bundesstaat P.eußen.
Bis 31. Januar 1916, — Preußen.
Bis 28. Februar 1916, Provinz Brandenb rg einschl. Landeepoltzeibezirk
Berlin. Bis 31. März 1916, v“
not⸗ und deren
Bis 31. Januar 1916, Provinz Brandenburg einschl. Landespolizeibezt Berlin. — Einmalige Sammlung, Provinz Brandenburg. 8
Stellvertr. Generalkommando
Bis 30. November 1915, Preußen.
Verlängerung einer bereits erteilten Erlaubnis.
Bis 31. Dezember 1915, Preußen.
Bis 14. November 1915, Preußen. aürebenn. einer bereits erteilten Erlaubnis.
Kriege
Gegenstän Bis 31. Januar 1916, Preußen. (Wandabreißkalender.) Dauer des Krieges, Preußen. (Nur unter den österreichisch ungarischen Staats⸗ angebörigen.) Bis 30. April 1916, reußen. (Peer hinn.)
“
Bis 25. Februar 1916,
“
chsmarinestiftung
gFgiteratur.
88 u“
— Im Nopemberheft der „Deutschen Rundschau⸗
(beraus. egeben von Bruno Hake, Verlag von Gebrüder Fnc- B rlin) fest sich einer der besten Kenner ostaßiatischer Verhältnisse, B. L reiherr von Mackay, in einem Leitartikel „Die weltvolitischen beren.e im fernen Osten“ zur japanischen Politik vernehmen. An geschichtliche Veröffentlichungen bringt das Peft fortlaufend „Carl
Fapp. Insp. d. 4. Armee, zum Lt. d. Landw. Tralns 2. Aufgeb.;
Bertuchs Tagebuch vom Wiener Kongreß“, mitgeteilt durch Hermann
An eine merkwürdige Persönlichkeit aus den Tagen der Heiligen Allianz 1815 erinnert ein Essev über „Julane von Krüdener“ von Selma Stern. Eine Paraleele zur Gegenwart zieht Ferdinand Toͤnnies in seinem Vortrag „Vor hundert Jahren“. Von literatu wissenschaftlichem Interesse sind die Aufsätze „Ludwig Tieck und seine schwäͤbischen Jünger“ von Hermann Fischer und „Heine und Rothschild“ (mat 11 ungedruckten Brtefen) von Friedrich Hirth Die zeltgenössisch⸗ Dichtung kommt in der Novelle „Das Schweizerkreuz“ von Jato zar Geltun
Freiherrn von Egloffstein