1915 / 266 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 10 Nov 1915 18:00:01 GMT) scan diff

Neubauten und Erweiterungen der Werksanlagen, deren Kosten zum größeren Teil dem folgenden Jabre 1915/16 zur Last fallen. Aus diesem Grunde ist eine weitere Erhohung des Geschäftskapitals not⸗ wendig; daher soll die noch nicht eingezahlte Hälfte der im Vorjahre beschlossenen Erbohung des Aktienkapitals mit 35 Millionen Mark zur Einzahlung eingefordert werden. Von dem Reingewinn fallen 5 % = 4 323 281 (i. V. 1 695 211) der gesetzlichen Rücklage zu. Die Sonderrücklage wird um 3 Millionen Mark (i. V. 2 Millionen) verstärkt und für besondere Abschreibungen und Erneuerungen werden weitere 5 Millionen Mark (i. V. 0) bereitgestellt. Ferner werden aus dem Gewinn von 1914/15 zur Bestreitung der Kriegsbeibilsen im laufenden Jahre 5 Millionen Mark und zum Bau größerer Arbeiterwohnungen für kinderreiche Familien 5 Millionen Mark zur Verfügung gestellt, sowie an außer⸗ ordentlichen für Zwecke der Ferceonskassen und der In⸗ palidenstiftung je 3 Millionen Mark, zusammen also 6 Millionen Mark, bewilligt; endlich werden für etwaige aus dem Kriege sich ergebende Anforderungen und Schäden 10 Millionen Mark zurück⸗ gestellt. (Im Vorjahre wurden der Arbeiterpensionskasse 1 Million Mark und dem Arbeiterurlaubsfonds 2 Millionen Mark überwiesen, ferner für Kriegsbeihilfen und dergl. 3 Millionen Mark zur Ver⸗ fügung gestellt.) Nach Abzug dieser Beträge, der Bezüge des Aufsichtsrats und bei Einstellung eines der vorjährigen Höohe etwa gleichkommenden Vortrags auf neue Rechnung von rund 10 Millionen Mark verbleibt ein Gewinnbetrag von 47,4 Millionen Mark, der nach den bis⸗ herigen geschäftlichen Gepflogenheiten die Verteilung einer Dividende

in Höhe von 24 % gestatten würde.

3 Da aber die Familie die Absicht hat, in diesem Kriegsjahre keine höhere Dividende als vor dem Kriege zu beziehen und den die vor⸗ jährige Dividende übersteigenden Betrag der Kriegsfürsorge für die Allgemeinheit zuzuführen, so ist die Dividende auf 12 % wie im Vorjahr festgesetzt worden. (Bemerkt wird, daß für die Ab⸗ rechnung mit der Westfälischen Drahtindustrie in Hamm, obwohl hier⸗

DRaauf ein vertragsmäßiger Anspruch nicht besteht, ein Dividendenbetrag

von 24 %ℳO%G zugrunde gelegt werden soll.) Aus dem überschießenden

Betrag von 23,7 Millionen Mark wird im Anschluß an die „National⸗

stiftung für die Hinterhliebenen der im Kriege Gefallenen“ eine der Allgemeinheit dienende Kruppstiftung errichtet werden, die insbesondere zugunsten von kinderreichen Familien gefallener oder schwerbeschädigter Krieger dienen und mit einem, Kapital von 20 Millionen Mark ausgestattet werden, während der Restbetrag mit 3,7 Millionen Mark sonstigen Zwecken der Allgemeinen Kriegs⸗ fürsorge, namentlich der Förderung der deutschen Ostmark zugewendet werden soll.

Die Feststellung der Satzungen der Kruppstiftung und der sonstigen näheren Bestimmungen über die Verwendung der für allge⸗ meine Zwecke zur Verfügung gestellten Beträge wird dem Vorsitzenden der Aufsichtsrats im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen über⸗

assen. 8 Ueber die Bilanz selbst ist folgendes zu bemerken: auf der Aktivseite stehen: Immobilien 241 666 633 (238 150 322 ℳ) nach Abzug von Abschreibungen in Höhe von 37 980 418 (21 108 645 ℳ), Werksgeräte und Transportmittel 7 025 163 (66 897 892 ℳ), Vorräte, halb und ganz fertige Waren 235 244 856 1157 842 613 ℳ), Patente und Lizenzen 2 (2 ℳ), Kasse und Reichs⸗ Pankgiroguthaben 4 130 932 (1 116 868 ℳ), Wechsel 2 777 041 (64 103 335 ℳ), festverzinsliche Wertpapiere 85 511 038 (66 320 901 Mark), andere Wertpapiere und Beteiligungen 24 285 6722 (21 936 317 ℳ); hierzu wird bemerkt, daß die bei der Firma bestehen⸗ den Pensionskassen für Beamte und Arbeiter in gesonderter Verwaltung stehen und das in mündelsicheren Werten angelegte Vermögen dieser Kassen im Nominalbetrage von 60 850 725 (54 335 250 ℳ) daher nicht auf der Bilanz der Firma läuft. Es betragen ferner: Bankgut⸗ haben 32 723 125 (44 386 050 ℳ), Guthaben bei öffentlichen Spar⸗ kassen, die zur Deckung der Einlagen bei der Spareinrichtung dienen, 11 345 313 (9 823 449 ℳ), sonstige Debitoren 105 611 360 (53 750 948 ℳ): darin sind enthalten: Guthaben für Lieferungen 84 146 703 (38 335 428 ℳ) und Abschlagszahlungen an Lieferanten usw. 11 919 180 (4 708 476 ℳ). Die Kautionswechsel und Avale belaufen sich auf 12 780 716 (12 089 688 ℳ). Zusammen 763 101 851 (616 418 383 ℳ).

Die Passivseite weist folgende Posten auf: Aktienkapital (nach Abzug der noch nicht eingezahlten 35 Millionen Mark) 215 000 000 (180 000 000 ℳ), gesetzliche Rücklage 12 884 986 (11 189 775 ℳ), Sonderrücklage 20 000 000 (18 000 000 ℳ), Rück⸗

1 Unterfuchun vwneiss dFundsachen, Zustell

2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 8 2. 4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

ffentlich

lage für besondere Abschreibungen und Erneuerungen 5 000 000 N (5 000 000 ℳ), Delcredere⸗ und Garantiefonds, darunter der allge⸗ meine Delcrederefonds, die Rückstellungen für Garanticverbindlich⸗ keiten, Bergschaden und dergl. 18 201 024 (16 909 840 ℳ), Fondt für Wohlfahrtszwecke 20 959 033 (18 231 544 ℳ), Anleihen 49 407 930 (51 197 480 ℳ). Die Guthaben von Werksangehörigen belaufen sich bei der Firma auf 33 175 196 (36 473 265 ℳ) und bei der Spareinrichtung auf 11 560 584 (9 894 809 ℳ). Beide Arten don Einlagen werden mit 5 % verzinst. Die Anzahlungen auf abge⸗ schlossene Lieferungsgeschafte betragen 156 931 689 (110 976 357 ℳ), sonstige Kreditoren 111 349 734 (105 625 068 ℳ), darin sind ent⸗ halten: Forderungen für Lieferungen 30 070 140 (20 102 313 ℳ), laufende Guthaben von Pensions⸗, Kranken⸗, Hilfskassen usw. 2 483 857 (3 192 915 ℳ, Lohne, Frachten, Zölle, Anleihezinsen, Restkaufsgelder und andere am Jahresschluß noch nicht fällige Ver⸗ bindlichkeiten 60 369 196 (55 488 949 ℳ). 8.

Weiter ist bei Gelegenheit des Geschäftsabschlusses für 1914/15 bekanntgegeben worden, daß die Firma neuerdings in Anbetracht der Zeitverhältnisse größere Mittel für besondere Zuwendungen an ihre Beamten und Arbeiter bereitgestellt hat. Zu diesem Zweck ist aus den laufenden Mitteln des Jahres 1915/16 ein außerordentlicher Be⸗ trag von 12 Millionen Mark bestimmt worden, von dem ein Teil schon verausgabt ist, ein anderer Teil demnächst zur Auszahlung ge⸗ langen wird.

Die Gesamtsumme der im Umlauf befindlichen Berliner Fee’g einschließlich der den Reservefonds des Instituts ge⸗

börigen Stücke beträgt 290 492 800 gegen 291 713 600 im Jahre vorber, nämlich 5 202 600 3 ½ % ige (alte) gegen 5 335 500 ℳ, 3 846 000 4 %ige (alte) gegen 3 866 400 ℳ, 1 795 800 4 ½ % ige gegen 2 064 300 ℳ, 599 400 5 % ige gegen 599 400 ℳ, 9 263 900 3 %ige (neue) gegen 9 263 900 ℳ, 118 608 000 3 ½ % ige (neue) gegen 119 437 600 ℳ, 151 177 100 4 % ige (neue) gegen 151 146 500 im Vorjahre. Im letzten Jahre sind 29 Grundstücke zur Neu⸗ und Nachbeleibung angemeldet worden. Von den auf diese Meldungen hin genehmigten Beleihungen sind 2 775 000 noch nicht abgehoben, webei zu bemerken ist, daß das Pfandbriefamt sich ein Jahr lang an die Beleihungsbewilligung gebunden hält, während der Grundstückseigentümer zur Abnahme der Pfand⸗ briefe nicht verpflichtet ist.

Die Btilanz der Deutschen Gasglühblicht Aktien⸗ gesellschaft (Auergesellschaft) Berlin weist laut Meldung des „W T. B.“ nach Abschreibung der sämtlichen Zugänge auf den An⸗ lagekonten mit Ausnahme des Gebäudekontos einen zur Verfügung stehenden Reingewinn von 5 397 594 (i. V. 5 264 288 ℳ) auf. Der Gewinn läßt die Zahlung einer Dividende in Höhe des Vor⸗ jahres sowohl auf die Vorzugsaktien (5 %) wie auf die Stammaktien (25 %) bei einem Gewinnvortrag von 2 327 594 (i. V. 2 029 288 ℳ) zu.

Wien, 10. November. (W. T. B.) Die Zeichnungen auf die dritte österreichische Kriegsanleihe erreichten bisher den Be⸗ trag von 4015 Millionen Kronen.

Zürich, 9. November. (W. T. B.) Die „Neue Züricher Zeitung“ erörtert das Ersuchen der schweizerischen Banken an deutsche Bankhäuser, ihnen keine Aufträge zur Weiterleitung ins feindliche Ausland zu überweisen. Darin sieht das Blatt kein⸗ Unfreundlichkeit, sondern der Grund dafür sei, daß besonders die französische Post den schweizerischen Firmen einfach den Post⸗ und Telegraphenverkehr sperre. Selbst Sendungen nach dem neutralen Amerika seien seit Wochen in Frankreich einfach beschlagnahmt worden, wobei Nachforschungen ergaben, daß die Sendur gen beschlagnahmt bleiben werden, besonders in den Fällen, in denen die Sendungen an amerikanische Bankhäuser gerichtet waren, die die Uebernahme der englisch französischen Anleihe abgelehnt hatten. 8

Berlin, 10 November. Produktenmarkt. Der Markt war geschäftslos.

8

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten. London, 8. November. (W. T. B.) Privatdiskont 4 ⅛, Silber

24 ⁄6. Bankausgang 150 000 Pfd. Sterl. 2 ½ % Engl. Konsols

rLondon, 9. November. (W. T. B.) 65, 5 % Argentinier v. 1886 98 ½, 4 % Brasilianer v. 1889 51,

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.

360 der Millitärstrafgerichtsordnung der

[50112] Verfügung.

er Anzeiger.

10 Uhr, Neue Friedrichstr. 13/14, III.

Japaner von 1899 72 ½, 3 % P.

4 ½ % : p. 22 74 ⅛, Baltimore u. Obio 100, Canadian Pacific 196 ½, ie 44 ½, National Railways of Mexilo 9¹⁄1¼, Pennsylvanig 64, Southern Pacific 107, Unjon Pacific 146 ¼, United States Steel Corporation 90 ½, Anaconda Copper 20 ¾, Rio Tinto 54 ⅜, Chartered 10/8, De Beers def. 11 ³⁄½16, Goldstelds 1 ½, Randmines 4 716.

Paris, 9. November. (W. T. B.) 3 % Französische Rente 65,00, 4 % Span. äußere Anleihe 88,50, 5 % Russen 1906 —,—, 3 % Russen v. 1896 —,—, 4 % Türken —,—, Suezkanal —,—, Rio Tinto 1490.

Amsterdam, 9. November. (W. T. B.) Flau. Scheck auf Berlin 47,90 48,40, Scheck auf London 11,00 11,10, Scheck auf Paris 39,70 40,20, Scheck auf Wien —,—. 5 % Nieder⸗ lündische Staatsanleihe 101 126, Obl. 3 % Niederl. W. S. 71 ⁄, Könial. Niederländ. Petroleum 515, Holland⸗Amerika⸗Linie 340, Nieder⸗ ländisch⸗Indische Handelsbank 179, Alchison, Topeka u. Santa 105 ¾, Rock Island 1 ½⅛, Southern Pacisic 96 8, Southern Ratlway 22 ¼, Union Pacific 133 ¾, Anaconda 161 ¼, United States Steel Corp. 76 ¾.

New Yort, 8. November. (W. T. B.) (Schluß.) Das Feld der Börse wurde zu Beginn wiederum besonders von der berufs⸗ mäßigen Spekulation baberrscht. Seitens außerhalb der Börse stehender Kreise war das Interesse am Geschäft äußerst gering. Der Verkebr vollzog sich durchweg in schleppender Weise, und die Stimmung kennzeichnete sich als matt. Die von der Spekulation bevorzugten industrtellen Spezialwerte bekundeten etwas festere Haltung, ohne jedoch die übrigen Umsatzgebiete zu beeinflussen. So gewannen Beihlehem Steel⸗Aktien 5 Dollar. In Eisenbahnwerten be⸗ trugen die Kursrückgänge meist Bruchteile eines Dollar; Lehigh Valleys verloren 1 und Denver 2 Dollar. Kupferwerte büßten bis 1 ½⅞ Dollar im Kurse ein und Stahltrustanteile waren ½ Dollar niedriger. Tendenz für Geld: Behauptet. Geld auf 24 Stunden Durchschn⸗Zinsrate 1 ½, Geld auf 24 Stunden letztes Darleben 2, Wechsel auf London (60 ) 4,61, Cable Transfers 4,65,50, Wechsel auf Paris auf Sicht 5,96. Wechsel auf Berlin auf Sicht 81 ½, Silber Bullton 50 ½, 3 % Northern Pacific Bonds —,—, 4 % Ver. Staat. Bonds 1925 —,—, Atchison, Topeka u. Santa F 107 ½, Baltimore u. Ohio 93 Canadian Pacific 182 ½, Chesapeake u. Ohio 61 ⅛, Chicago, Milwaukee u. St. Paul 94 ½, Denver u. Rio Grande 10, Illinois Central 108 ½, Louisville u. Nashville 126, New York Central 101 ¾, Norfolk u Western 118 ½, Pennsylvania 60, Reading 81 ¼, Southern Pacific 99 ¾, Union Pacific 136 ½, Anaconda ne 84 ⅞, United States Steel Corporation 84 ½, do.

2*. 5 8

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Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.

London, 5. November. (Mark Lane.) (W. T. B.) Zufuhren:

Gerste 600 Ors., Hafer 8160 Drs., Mais 1820 Ors. Imports: Weizen 19 840 Ors, Mehl 9420 Sack, Mais 33 860 Qrs., Gerste 3740 Qrs., Hafer 17 700 Ors.

London, 8. November. (W. T. B.) Müllermarkt. Englischer Weizen ist fest, 2 Pence höber, ausländischer 6 Pence höher, Hard Winter Nr. 2 notierte 57/—. Mais fest 1 sh. höber.

Amnerdam, 9. November. (W. T. B.) Java⸗Kaffee nominell, loko —. Santos⸗Kaffee für Dezember 50 ⅞, für März 51, für Mai 50.

„Amsterdam, 9. November. (W. T. B.) schäftslos.

New York, 8. November. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 11,60, do-do. kür Dezember 11,42, do. für Fanuar 11,54, do. für März 11,75, New Orleans do. loko middling 11,37, Petroleum Refined (in Cases) 10,00, do. Standard white in New York 7,75, do. in Tanks 4,25, do. Credit Balances at Oil City 1,85, Schmalz prime Western 9,50, do. Rohe u. Brotbers 10,30, Zucker Zentri⸗ fugal 4,51, Wenen für Dezember 110 ¾, do. für Mai 112 8 do. für Juli —,—, do. hakd Winter Nr. 2 125 %, Meyl Spring⸗Wheat clears (neu) 4,80, Getreidefracht nach Liverpool 20, Kaffee Rio Nr. 7 loko 7 R, do. für Dezember 6,90, do. für Janvar 6,90, do. für März 6,90, Kupfer Standard loko —,—, Zinn 36,75.

New Vork, 8. November. (W. T. B.) Die sichtbaren Vorräte betrugen in der vergangenen Woche an Weizen 38 639 000 Busbhels, an Kanadaweizen 27 325 000 Bushels, an Mais 3 345 000 Bushels. 1 11““ v11“

Leinöl ge⸗

3. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. „Niederlassung ꝛc. von stsanwälten. 8 Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗ Bankausweise. 1

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

[24716] Aufgebot.

5 % Russen

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.

8 356, 360 der M.⸗St.⸗G.O.

1) Untersuchungssachen.

8

[50108] Steckbrief. GSGegen den unten beschriebenen Ersatz⸗ reservisten Emil Lavigne der 4. Kom⸗ vagnie Inf.⸗Regiments Nr. 96, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungebaft wegen Fahnenflucht im Felde verhängt. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und an die nächste Militär⸗ oder Marinebehörde, Kruppenteil, Marineteil oder Bezirks⸗ kommando, in größeren Standorten an die Kommandantur oder das Garnisonkommando zum Weitertrankport an die Ersatz⸗ abteilung des Inf.⸗Regts. Nr. 96 in Gera abzuliefern. Beeschreibung: Alter: 25 Jahre, Statur: untersetzt, Gesicht: hager, Bart: dunkel⸗ braun, Sprache: deutsch und französisch. Besoaderr Kennzeichen: vorn wenig Zähne. FPTiv ⸗St.⸗Qu.. den 30. Oktober 1915. Gericht der 38. Infanteriedivision.

150228] Berfügung. In der Untersuchungssache gegen den Keanonier Landwehrmann Theodor Schröder, Artilleriemunitionskolonne (Abt. 38), der Gardeersatzdivision, Armee⸗ abteilung von Strantz, geboren am 22. Fe⸗ Pruar 1878 in Bütow, Kreis Doberan, Großherzogtum Mecklenburg⸗Schwerin, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.St.⸗G.⸗B. sowie der der Be⸗ schuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Div⸗St.⸗Qu., den 5. November 1915 Gericht der Gardeersatzdivision. Der Gerichtsherr: v. Twardowski, General der In⸗ fanterte und Divi⸗ sionskommandeur.

[501091 Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Ersatzreservisten Emil Lavigne der 4. Kompagnie Inf.⸗Regts. Nr. 96, 1n] Fahnenflucht, wird auf Grund der §88 69 ff. Üeiexe s bee buchs sowie der §§ 356,

Dümcke, Krlegsgerichtsrat.

Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche be⸗

findliches Vermögen mit Beschlag belegt.

Div.⸗St.⸗Ou., den 30 Ottober 1915. Gericht der 38. Jafanteriedivision.

[50110] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Musketier Valentm Kuliak, 3. Komp. 18. Landst.⸗Inf.⸗Ers.⸗Batl. VII Aimee⸗ korps (Wesel), geb. am 1. 11. 1894 in Orpi⸗ kowo (Prov. Posen), wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Flensburg, den 5. November 1915. Gericht der stellv. 35. Infanteriebrigade.

[50227] Fahneunfluchtserklärung. In den Untersuchungssachen wider: 1) den Masketiter Wilhelm Schulze, 2) den Reservisten Anton Roll, beide 2 Komp. Ref.⸗Inf.⸗Regts. Nr. 81, 3) den Kanonier Wilhelm Barrabas der I. Mun.⸗Kol. Res.⸗Feldart.⸗Regts Nr. 21, wegen Fahnenflucht im Felde, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung die Be⸗ Lcpügten hierdurch für fahnenflüchtig a

Im Felde, den 5. November 1915. Gericht der 21. Res.⸗Division.

[50226] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Musketier Hans⸗Jörgen Lorentzen vom Rekr.⸗Depot des 1. Ers.⸗Batl. Inf⸗ Reat. 131 in Bielefeld, geb. am 4. 10. 786

ii Trasbüll, Bez. Apenrade, wegen Fahnen⸗

flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für sahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. IIIb. 379 15. Münster i. W., den 27. Oktober 1915. Gericht der stellv. 26. Jaf.⸗Brigade.

Die Fahnenfluchtserklärung gegen den Landw. I1 Aufgebots Anton Höcherl, in Kontr. des Hauplmeldeamts Kempten, ausgeschrieben in Nr. 78 der zweiten Beilaae zum Deutschen Reichsmzeiger vom 3. April 1915 unter Nr. 733, wird widerrufen, da der Zustand der Fahnen⸗ flucht aufgebört hat.

Augsburg, 6. November 1915.

K. B. Gericht der stellv. 3. Inf.⸗Brigade.

[50113]

Die Fahnenfluchtserklärung gegen den zur Disposition der Ersatzbehörden ent⸗ lassenen Musk⸗tier Laurenz Filipiak aus dem Land wehrbezirk I Bochum vom 6. Ok⸗ tober 1914 wird aufgehoben.

Dortmund, den 8. November 1915.

Gericht der Landwehrinspektion.

[50111] Aufhebung einer Fahnenfluchtserklärung. Die unter dem 20. 10. 1915 gegen den Musk⸗tier Friedrich Aspelmeyer, I. E. /74 II. Rekr.⸗Depot, erzangene Fahnenfluchts⸗ erklärung wird hiermit aufgehoben. Hannover, den 4. November 1915. Gericht der stellvertr. 38. Inf⸗Brigade Hannover.

[50114] Aufhebung einer Fahnenfluchtserklärung.

Die unter dem 5. Oktober 1915 gegen den unausgeb. Landsturmpflicht. Georg Weidenbammer aus Martenberg er⸗ gangene Fahnenfluchtserkeärung wird hier⸗ mit aufgehoben.

Hannover, den 5. Nevember 1915. Gericht der Landwehrinspektion Hannover.

2——————-

2) Aufgebote, Verlust⸗ n. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

[501661 Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwongsvollstreckung soll am 25. Februar 1916, Vormittags

(drittes) Stockwerk, Zimmer Nr. 113 bis 115, versteigert werden das in Berlin, Alte Jakobstraße 171, belegene, im Grund⸗ huche von der Luisenstadt Band 38 Blatt Nr. 1902 (eingetragene Eigentümerin am 16 Oktober 1915, dem Tage der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks: die verebelichte Frau Ingenieur Witte, Anna Marie Henriette geb. Corsalli, zu Berlin) eingetragene Grundstück: a. Vorderwohn⸗ haus mit linkem und rechtem Seiten⸗ flügel, urterkellertem Hof und Hausgarten, b. Remise quer, in der Grundsteuer⸗ mutterrolle nicht nachgewtesen, Nutzungs⸗ wert 11 210 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 1109. Berlin, den 2. November 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. 8 Abt. 85. 85. K. 127.15. [50221] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollsttreckung soll das in Hermsdorf belegene, im Grund⸗ buche von Hermsdorf Band 3 Blatt Nr. 89, zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen der verehelichten Kaufmann Emma Mevyer, geb. Schumacher, in Hermsdorf bei Berlin etr getragene Erundstück am 22. Mai 1916. Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Ge⸗ richtsttelle Brunnenplatz Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden Das in Hermedorf, Berliner Stroße 118, belegene Grundstück enthält a Wohnhaus mit abgesondertem Abort, Hofraum und Hausgarten, b. Stall mit Waschküche und Abort und umfaßt das Trennstück Karten⸗ blatt 1 Parzelle 454,8 von 12 a 47 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutter⸗ rolle des Gemeindebezirks Hermsdorf unter Artikel Nr. 80 und in der Gebäudesteuer⸗ rolle unter Nr. 113 mit einem jährlichen Nutzungswert von inegesamt 1776 ver⸗ zeichnert. Der Versteigerungsvermerk ist am 22. Januar 1915 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 5. November 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

Abteilung 6.

Das Aufgebot folgender, angeblich ab⸗ handen gekommener Urkunden ist beantragt: Ja. der 4 1 prozentigen Obliaation über 500 ℳ, Emission 1907 Lit. C Nr. 9874, der Magdeburger Bau⸗ und Kreedit⸗Bank in Magdeburg, von der Victoria Feuer⸗ versicherungs⸗Aktiengesellschaft in Berlin;

b. der Aktie (Stammpriorität) Lit. B Nr. 972 über 300 der Magadeburger Bergwerks⸗Aktiengesellschaft in Magdeburg, von dem Justizrat Sanker in Wernigerode als Generalbevollmächtigten der Erben des om 30. August 1913 verstorbenen Kauf⸗ manns Albert Coqut von dort.

Die Inhaber der Urkunden werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 17. März 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Halber⸗ städterstraße 131, Zimmer Nr. 111, an⸗ beraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Magdeburg, den 2. Juli 1915. Königliches Amtsgericht à. Abteilung 8.

[49981] Aufgebot.

Der Schmiedemeister Wilhelm Brink⸗ mann zu Herbede a. d. Ruhr, als Ver⸗ treter seines minderjährigen Sohnes Wil⸗ helm Brinkmann, daselbst, vertreten durch die Rechtsanwälte Geh⸗Justizrat Dietrichs I. und II. zu Hattingen a. d. Ruhr, hat das 85 des angeblich vorloren gegangenen Rheinisch⸗Westfälischen Rentenbriefes Litera C Nr. 15 730, lautend über 100 Taler = 300 ℳ, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufaefordert, spätestens in dem auf den 25. Mai 1916, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Gerichtsstr. Nr. 2, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunte vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Der auf den 10. Februar 1916 anberaumte Aufgebotstermin wird aufge⸗ hoben. 9 F. 8/15. 7.

Münster i. W., den 5. November 1915.

Königliches Amtegericht.

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1. Untersuchun achen.

8 Auf 5 Zustellu . äufe, Verpa . di 4 Verlosung ꝛc. von Vern eE 5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

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d Königlich Preußischen

Verlin Mittwoch, den 10. November

n Offentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 .

9. Bankausweise.

16. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

[373300 Zahlungssperre.

Auf Antrag des Milchhändlers Bruno Grupe zu Berlin, Ratiborstraße 13, wird bezüglich der ihm abhanden gekommenen 4 % igen Pfandbriefe der Preußischen

Hvvotheken Actienbank zu Berlin Ausgabe S

1909 Nr. 7486 und Nr. 7545 über je 1000 die Zahlungssperre vor Ein⸗ leitung des Aufgebotsverfahrens verfügt und der Preußischen Hypotheken Actienbank zu Berlin verboten, eine Leistung an einen andern Inhaber der Pfandbriefe als den Antragsteller zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben. Berlin, den 1. September 1915.

Abteitung 84.

Pfälzische Hyporhekenbank in Ludwigshafen am Rhein. Unter Bezugnahme auf § 367 des Handelsgesetzbuchs geben wir hierdurch be⸗ kannt, daß die 4 % igen Pfandbriefe unserer Bank: Serie 53 Lit. E Nr. 18 617 über 100,—, Serie 58 Lit. D Nr. 12 008 über 200,—, Serie 60 Lit B Nr. 3553 über 1000,—, Serie 62 Lit. C Nr. 7855 über 500,—, Serie 62 Lit. D Nr. 10 873 über 200,— in Verlust geraten sind. Ludwigshafen am Rhein, den 8. No⸗ vember 1915. [50222] Pfälzische Hypotbekenbank.

[50168]

Die von uns am 8. April 1894 unter Nr. 23 493 ausgestellte Lebensversicherungs⸗ police, laut welcher der am 30. April 1915 verstorbene Königliche Baurat a. D. Johannes Emil Gottlieb Wegner in Berlin Friedenau eine Lebensversicherung beim Preußischen Beamten⸗Verein abge⸗ schlossen hat, sowie die dazu gehörige Be⸗ scheintgung vom 15 Januar 1897 über die Kapit lansammlung der Dividenden sollen nach uns erstatteter Anzeige ver⸗ loren gegangen sein. Wir werden die be⸗ zeichneten Urkunden für erloschen erklären und die Versicherungssumme nebst dem D'videndenguthaben an die Berechtigten zahlen, wenn der etwalge Besitzer der Ur⸗ kunden nicht bis zum 12. Dezember 1915 Einspruch bei uns erhebt.

Hannover, den 6. November 1915.

Die Direktion des Preußischen Beamten⸗Vereins zu Hannover, Lebensversicherungeverein a. G.

[50169] Aufruf.

Der von der unterzeichneten Bank aus⸗ gestellte Lebensversicherungsschein Nr. 50 520 ist, wie der Versicherte Josef Pachowicz in Laziska p. Wongrowitz glaubhaft gemacht hat, verloren gegangen. Der gegenwärtige Inhaber der obenbezeichneten Lebensversiche⸗ rungsurkunde wird deshalb aufgefordert, sich innerhalb 2 Monate bei der unter⸗ zeichneten Bank zu melden und seine Rechte geltend zu machen, widrigenfalls der Versicherungsschein für kraftlos erklärt und an dessen Stelle eine Ersatzurkunde und dem Versicherten übergeben wird.

Posen, den 8. November 1915. „Vesta“ Lebensversicherungsbank a. G. zu Posen.

[50170] Aufgebot.

Die von uns auf das Leben des Re⸗ gimentsschneiders, Unteroffiziers Michael Amann in Tübingen ausgestellte Police Nr. 138 216 über 3000,—, zahlbar am 1. Juni 1939, im Falle des früheren Ablebens des Versicherten indes sofort nach seinem Tode, soll abhanden gekommen sein. Gemäß Nr. 18 der in der Police abgedruckten Bedingungen bringen wir dies hiermit zur Kenntnis unter der Ankündigung, daß, wenn innerhalb zweier Monate, von heute an gerechnet, als Inhaber der Police sich niemand bei uns melden sollte, die vorbezeichnete Police als kraftlos gilt und wir ohne Rückgabe derselben die Versicherungs⸗ summe an die nach unseren Atten Be⸗ rechtigten zahlen werden.

Potsdam, den 8. November 1915. Deutsche Lebensversicherung Potsdam a. G.

Der Vorstand. Dr. Otto. Dr. Probst.

[50223] Aufgebot.

Die Ehefrau August Lotz, Anna geb. KolI, in Remscheid, Rath Nr. 11, hat das Aufgebot des in Verlust eratenen, auf den Namen ihres in der Heil⸗ und Pflege⸗ anstalt zu Galkhausen befindlichen Ehe⸗ mannes August Lotz in Rath Nr. 11. lautenden Sparkassenbuchs Nr 52 863 der hiesigen städtischen Sparkasse mit einer Einlage von 353,51 beantragt. Der

1916, Vormittags 10 Uhr 15 Mi⸗ nuten, vor dem unterzeichneten Gericht, Schützenstraße 57, Zimmer 15, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzu widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Remscheid, den 5 November 1915.

Königliches Amtegericht.

[49982] Aufgebot. . Der Maschinist Georg Körber von M. S. „Emden“, z. Zt. Kriegs⸗ gefangener auf Fort Salvatore, Malta, hat das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden Sparkassenbuchs Nr. 44 488 der Sparkasse der Stadt Wilhelmsbhaven über 848,76 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. April 1916, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urtunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird. Wilhelmshaven, den 30 Oktober 1915. Königliches Amtsgericht.

[50180] Aufgebot. Die Wickingsche Industrie für Holz⸗ und Baubedarf, Aktiengesellschaft in Reck⸗ linghausen, hat das Aufgebot des von der Antragstellerin ausgestellten, von dem Schreiner Friedrich Heite zu Marten, Kaiserstraße 71, angenommenen Wechsels vom 14 Februar 1915, zahlbar auf der Gewerbebank in Lütgendortmund am 8. Mai 1915 und protestiert bei dieser am 10. Juni 1915 über 230,81 bean⸗ tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 31. Mai 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 137, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Dortmund, den 1. November 1915. Königliches Amtsgericht.

[50245]1 Bekanntmachung.

In dem Aufgebot von Hinterlegungs⸗ massen wird die Bekanntmachung unter Nr. 43 407 des Reichsanzeigers Nr. 238. vom 8. v. Mts. (1. Beilage) dahin be⸗ richtigt, daß es im Aufgebot 3 heißen muß „als nicht abgehobener Anteil'“ statt „als abgehobener Anteil“.

Magdeburg, den 6. November 1915.

Königliches Amtsgericht A. Abt. 8. [37742]

Das Heriogliche Amtsgericht Lutter a. Bbge. erließ heute folgendes Aufgebot: Nachbezeichnete Urkunden, deren Verlust glaubhaft gemacht ist, werden zum Zwecke der Kraftloserklärung aufgeboten:

1) auf Antrag des Rittergutsbesitzer Alexanker Mackensen von Astfeld in Astfeld die über die im Grundbuche von Astfeld Band I1 Blatt 3 auf dem Kleinkothof No. ass. 23 eingetragenen Hypothekforde⸗ rungen ausgestellten Schuld⸗ und Pfand⸗ verschreibungen a. vom 25. Januar 1844 und 22. Dezember 1852 über 150 Taler Kurant = 450 nebst Zinsen zu 4 % und Kosten für die Kirchenkasse zu Astfeld, b. vom 22. Dezember 1852 über 350 Taler Kurant = 1050 nebst Zinsen zu 4 % und Kosten für dieselbe Gläubigerin, c. vom 18. Januar 1854 über 100 Taler Kurant = 300 nebst Zinsen zu 4 % seit dem 1. Mai 1853 und Kosten für dieselbe Gläubigerin, d. vom 3. Dezember 1862 über 250 Taler Kurant = 750 nebst Zinsen seit dem 1. Dezember 1862 und Kosten für die Kirche zu Astfeld,

2) auf Antrag des Hofbesitzers Wilhelm Kremling in Langelsheim Nr. 107 das auf seinen Namen lautende Sparkassen⸗ buch Nr. 20 305 der Städtischen Spar⸗ kasse zu Goslar über ein Guthaben von 676 54 4.

Die Inhaber vorbezeichneter Uikunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. März 1916, Vormittags 10 Uhr, vor dem Herzoglichen Amts. gericht Lutter a. Bbge. anberaumten Auf⸗ gebotstermin ihre Rechte anzumelden und die Hypothekenurkunden bezw. das Spar⸗ kassenbuch vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Lutter a. Bbge., den 1. September 1915. Der Gerichtsschreiber Herzogl. Amtegerichts:

J. V.: Bremer, Registrator.

[50181] Aufgebot.

Per 24 Jahre alte Friedrich Bär, z. Zt. Landsturmmann, von Simmozhetm, O.⸗A. Calw, hat beantragt, die am 1. August 1869 zu Stmmozheim, O.⸗A. Calw, als Tochter des Heinrich Bär, Schneiders,

geblich im Jahre 1893 von Simmozheim nach Amerika ausgewanderte und seither verschollene Friederike Christiane Bär für tot zu erklären. Die bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 19. Mai 1916. Vormittags 9 Uhr, vor dem

Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. Juli

unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗

legen, die Aufforderung, spätestens im

und der Rosine geb. Nüßle geborene, an⸗

gebotstermine zu melden, widrigenfalls die

Todeserklärung erfolgen wird. An alle,

welche Auskunft über Leben oder Tod der

Verschollenen zu erteilen 22 ergeht

ufgebots⸗

termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Calw, den 6 November 1915. Königliches Amtsgericht. Amtsrichter (Unterschrift.)

[50171] Aufgebot

Der Klempnermeister Karl Binkau in Cöthen (Anhalt) bat beantragt, die ver⸗ schollene, am 17. März 1863 in Reinsdorf geborene Rosine genannt Therese Binkau, zuletzt wohnhaft in Cöthen, für tot zu er⸗ klären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 9. Juni 1916, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 16, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spötestens im Aufgebotstermine davon An⸗ zeige zu machen.

Cöthen (Anhalt), den 30. Oktober 1915.

Herzogliches Amts ericht. 3.

[49985] Aufgebot.

Der Johann Karl Stiefel, Taglöhner und Wiswer in Michelbach a. B., hat be⸗ antragt, seine verschollenen Söhne: 1) Leon⸗ hard Stiefel, geb. am 29. Okt. 1871 zu Hall, 2) Robert Stiefel, geb. am 5. Nov. 1873 in Michelbach a. B., zuletzt wohn⸗ haft in Michelbach a. B., für tot zu erklären. Die bezeichneten Ver⸗ schollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 26. Mai 1916, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunst über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung,

spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. Gaildorf, den 1. November 1915.

Landgerichtsrat Burger.

[49986] Aufgebot.

Die Frau Elisabethe Widmann, geb. Schwilk, in Stuttgart hat beantragt, die verschollene Christine Schwilk geb. am 12. Juni 1831 zu Schafhof, Gde. Aibers⸗ hausen, O.⸗A. Göppingen, zuletzt wohnbaft in Hägenau, Gde. Ottendorf, D.⸗A. Gall⸗ dorf, für tot zu erklären. Die bezeichnele Verschollene wird aufgefordert, sich pätestens in dem auf Freitag, den 2. Juni 1916, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Gaildorf, den 6. November 1915.

Königliches Amtsgericht. Landgerichtsrat Burger.

[49989] Aufgebot. Der Bureauvorsteher Carstensen zu Rödemis⸗Damm hat beantragt, die ver⸗ schollene Catharina Elisabeth Stade, geb. Hansen, zuletzt wohnhaft in Felten⸗ für tot zu erklären. Die bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 17. Juli 1916, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge richt Anzeige zu machen. Husum, den 3. November 1915. Königliches Amtegericht. Abt. Z.

[49990] Beschluß.

Es ergeht folgendes Aufgebot: Barbara Schmitt, geb. Bach, Ehefrau des Bahn⸗ wartes Heinrich Schmitt in Dammheim, hat beantragt, den Schlosser Adam Bach, geb. 28. Juli 1854 in Walsheim, welcher im Jahre 1884 von Walesheim aus nach Amerika ausgewandert und dort seit 1886 verschollen ist, für tot zu erklären. Eo werden aufgesordert: 1) der Verschollene, sich spätestens im Aufgebotstermine des K. Amtegerichts Landau vom Montag, 5. Juni 1916, Vorm. 10 Uhr, im Sitzungssaale zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird; 2) alle, die über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft zu erteilen ver⸗ mögen, spätestens im Aufgebotetermine dem Gerichte Anzeige zu erstatten.

Landau, eg. den 6. November 1915.

K. Amtsgericht. 1

[49562] Aufgebot. E“

Der Schmiedemeister und Gemeinde⸗ schöffe Ernst Gröger in Dirsdorf als Pfleger des verschollenen Stellmachers

Ksönigliches Amtggericht.

Karl Julius Gustav Schlums hat be⸗ antragt, den verschollenen Stellmacher Karl Julius Gustav Schlums, geboren am 18. Jult 1840, zuletzt wohnhaft in Salzgitter, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. Juni 1916. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Z'mmer Nr. 3, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

ö (Harz), den 1. November

Königliches Amtsgericht. 1

[50172] Aufgebot.

Der Kaufmann Arno Geiseler hier als Nachlaßpfleger für den Nachlaß der ver⸗ storbenen ledigen Rentnerin Karoline Amalie Luise Schulze, hier, Oderstr. 8. wohnhaft gewesen, hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung von Nach⸗ laßgläubigern beantragt. Die Nachlaß⸗ gläubiger mögen daher ihre Forderungen gegen den Nachtaß bet dem unterzeichneten Gericht spätestens in dem Aufgebotstermin am 14. Januar 1916, Mittags 12 Uhr, im Zimmer 10 (Oderstr. 53/54), an⸗ melden. Die Anmeldung hat den Gegen⸗ stand und den Grund der Forderung zu entbalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit.

Frankfurt a. Oder, den 2. November 1915. Königliches Amtsgericht.

49996] Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts

svom heutigen Tage sind folgende ver⸗

schollenen Personen: 3

1) die Wirwe Mlchalina Grusz⸗ ezunski, geb. Tafelsti, über 70 Jahre alt, zuletzt in Dobieszewo oder Mieczkowo wohnhaft gewesen,

2) die Frau Auguste Krüger, geb. Hinz, geboren am 1. März 1856, zuletzt in Paulina oder Paulsthal wohnhaft gewesen,

3) die Ottilie Hoppe, geboren am 1. Januar 1866, zuletzt in Choyna wohn⸗ haft gewesen,

für tot erklärt worden. Als Todestag ist zu 1 und 2 der 31. Dezember 1905 und zu 3 der 31. Dezember 1897 fest⸗ gestellt.

Exin, den 27. Oktober 1915.

Königliches Amtsgericht 8

[50224 Ausschlußurteil. Im Namen des Königs! In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke

der Possegrn von Nachlaßgläubigern

des in der Nacht vom 6 zum 7. Sep. tember 1914 verstorbenen, in Düsseldorf wohnhaft gewesenen Kaufmanns Heinrich Jacobsohn hat das Könialiche Amtsgericht, Abteilung 24, in Düsseldorf durch den Amtsrichter Dr. Spaarmann für Recht erkannt:

I. Folgenden Nachlaßgläubigern werden ihre angemeldeten Forderungen gegen den Nachlaß des in der Nacht vom 6. zum 7. September 1914 verstorbenen, in Düssel⸗ dorf wohnhaft gewesenen Kaufmanns Heinrich Jacobsohn vordehalten: 1) der Firma A. W. Kisker in Bielefeld, 2) dem Hugo Rudolph, mechanische Weverei, in Walddorf (Sachsen). II. Die übrigen

Nachlaßgläubiger, sowelt nicht ihre Rechte

nach dem Gesetz unberührt bleiben, können, unbeschadet des Rechtes, vor den Verbindlichk iten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen befriedist zu werden, von den Erben nur insoweit Be⸗ friedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu. biger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet allen Nachlaßnläubigern, soweit ihnen nicht ihre Forderungen unter 1 vor⸗ behalten sind, nach der Teilung des Noch⸗ lasses jeder Erbe nur für den seinem Erb⸗ teil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Düsseldorf, den 30. Oktoder 1915. Koͤnigliches Amtsgericht.

[50174] Oeffentliche Zustellung.

Anna Huhn, geb. Reich, in Berlin, Ackerstrae 2, vertreten durch Rechtsanwalt Cohn in Berlm, Kronenstr. 71, klogt gegen ibren Chemann, Schlosser Gustad Huhn. wegen döslichen Verlasser d., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten füͤr den schul⸗ digen Teil zu erklären. Die Kläͤgerin ladet den Beklagten zur muͤndlichen Ver⸗ handlung des Rechtestreits ver die

17. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts 1 in Berlin, Grunerstraße, II. Stock, Zimmer 25, auf den 2. Februar 1916, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Ge⸗ richte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. 8

Berlin, den 2. November 1915. 8

Müntzenberger, Gerichts chreiber

des Königlichen Landgerichts I.

[50173] Oeyentliche Zustellung.

Frau Bertha Schmidt, geb. Muller, in Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Lipman⸗Wulf, W. 57, Pots⸗ damerstr. 91, klagt gegen den Arbeiter Franz Schmidt, unbekannten Aufenthalts, srüher in Berlin, Blumenstraße 69, unter der Behauptung, daß Beklagter die Klägerin im April 1905 verlassen, sich seit der Trennung weder um sie kümmere noch für ihren Unterhalt sorge, sie auch vor der Trennung häufig beschimpft und miß⸗ handelt habe, mit dem Antrag auf Ehe⸗ scheidung gemäß § 1568 B G.⸗B. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I. in Berlin, Grunerstraße, II. Stockwertk, Zimmer 2 4, auf den 3. Februar 1916, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Berlin, den 6. November 1915. Grüß, Gerichtsschreiber des Königlichen

Landgerichts I. 39. R. 142. 15.

[501751 Oeffeurliche Zustellung. Die Ebefrau Nadine Elisabeth Hever, geb. Delie, Kötzschenbroda b. Dresden, Dresdnerstraße 10, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Horwitz, Burchard, Krauel, Vorwerk in Hamburg, klagt gegen ihren Ehemann Leonid Heyer, zurzeit interniert im Konzentrattonslager Menselink, Gonvernement Ufa (Rußland), wegen Ehe⸗ scheidung auf Grund § 1568 B. G⸗G., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht in Hamburg, Zivilkammer 5 (Ztviljustiz⸗ gebäude, Sievekingplatz), auf den 5. Ja⸗ nuar 1916, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen wird dieser Auszug der Klage

Hamburg, den 2. November 1915. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[50176] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Hasso Benno Grabner in Zwickau, vertreten durch seinen gesetz⸗ lichen Vormund, den Vorstand des städti⸗ schen Armenamts in Zwickau, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hirsch in Halle a. S., klagt gegen den Händler Malz (Moritz) Obermann, früber in Leipzig, Berlinerstraße 24, Hof I, jetzt unbekannten Aufentbalts, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte der Mutter des Klägers in der Empfängniszeit, das ist in der Zeit vom 23. Dezembder 1910 bis 23. April 1911, beigewohnt habe, daß der Beklagte daber als der Vater des Klägers gelte, und daß der Beklagte keine Unterhaltskosten zahle, mit dem Antrage: Der Beklagte wird verurteilt, dem Kläger vom Tage der Geburt (21. Oktober 1911) an bis zum erfüllten 16. Lebensjahre, den der Lebdensstellung der Muitter ent⸗ sprechenden Unterhalt durch Zahlung einer vierteljährlich im voraus zu entrichtenden und am 21. Janunr, 21. April, 21. Juli und 21 Oktoder fälligen Geldrente don zunächst 240 jährlich, den deretts fälligen Betrag in ungeteilter Summe sofort zu zahlen; der Beklagte dat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen; das Urteil ist vorläufig vollstreckdar. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Halle (Saale), oft- straße 13 lI, auf den 29. Dezember 1915. Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 130, geladen.

Oalle a. S., den 29 Okroder 1815.

Der Gerichtsschꝛerder 8 des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 6.

50 17T] OeFeuthiche Zustellung. Die Firma Blotdner 8& Grafe, Ham. burg. Dovenbdof 1207128, vertredm dunch Rechtsanwälte Dres. Möring, Bruntsch. Wedber, Hamdurg, klagt die FRuma Ackrond Brotders. Bradford, England, wegen 2— aus Spedl

mit Antrage, die Bekkagde klsgerbche Sicherdeiesleistung. 22. vellstrecdar zu verun U der Nager 2020, 40 nedit d e

Fl Jult 1914 n Kdlen.

Rechtéèseits, ewnschle Ke Arrestverahren e

Attenz. A1 491, 1 enrstandenen der KiAgerin zu erstatten. Klägerin

ekannt gemacht. S

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