1915 / 294 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 14 Dec 1915 18:00:01 GMT) scan diff

ordnung der fahnenflüchtig erklärt. Kobleuz, den 29. November 19 5

Gericht der stellvertr. 30. Inftr⸗Brigade.

Der Gerichtsherr: v. Eynatten.

[57101] Fahnenfluchtserklärung.

Dr. Mohr,

In der Untersuchungssache gegen den

Landsturmmann Hermann Hei

ströter, I1. Ers.⸗ des Militärstrafgese 360 der

.— oblenz, den 29. November 1915. Gericht der stellvertr. 30. Inf.⸗Brigade. Der Gerichtsherr: Dr. Mohr,

v. Eynatten. als Kriegsgerichtsrat

[57275] Fahnenfluchtserklärung.

In der WE“ cge—en den

eter Josef Beugel vom Ers.⸗Batl. Res.⸗Inf.⸗Regts. Nr. 85 23. 12. 1882 in Mausbach, Kreis Maschinenwärter, ahnenflucht, wird auf Grund der M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, der Beschuldigte hier⸗

Landsturmrekruten

geb. am Aachen, wegen §§ 69 360 M.⸗St.G. O. durch für fahnenflüchtig erklärt. Koblenz, den 10. Dezember 1915. Gericht der Kommandantur Koblenz und Ehrenbreitstein.

[57125] Fahnenfluchtserklärung.

von Beruf

i der Untersuchungssache gegen den d. 9. Komp. 1. Ers.⸗Btl. J.⸗R. 106 Richard Hartmann, geb.

Landsturmretr

25. 3. 89 in Leipzig, wegen Fahnenflucht,

wird auf Grund der §H§ ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der

Militärstrafgerichtsordnung der Beschul⸗

digte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Leipzig, den 6. Dezember 1915. Gericht der stellv. 48. Inf.⸗Brigade.

[57103] Fahnenfluchtserklärung

und Beschlagnahmeverfügung.

In der Untersuchungssache gegen den Militärbäcker Emil Schuetderhahn, geb. 20. 10. 1882 zu Basel, zuletzt bei dem I. Ers.⸗Bat. Inf.⸗Reg. 70 eingestellt und der Garnisonbäckeret Saarbrücken über. wiesen, ijetzt Basel, Gatthelfstr. 106, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstraf⸗ gerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.

Saarbrücken, den 9. XII. 15. Gericht der stellv. 32. Infantertebrigade.

[57115] Fahnenfluchtserklärungen

und Beschlagnahmeverfügungen. 8 In der Untersuchungssache gegen 1) den L undwehrmann I. Eugen Gustav

Linder, Bäcker, geboren am 17. 10. 86

zu Waldolwisbeim, Kreis Zabern, zuletzt

daselbst wohnhaft;

2) den Ersatzreservisten Moritz Marzellus

Marchal, Ackerer, geboren am 16. 1. 86 zu Hohwald, Kreis Schlettstadt, zuletzt in Schöngrund wohnhaft; 8 3) den Musketier des Landsturms Franz Johann Philipp Keller, Koch, geboren am 1. 5. 73 zu Mutzig, Kreis Moleheim, zuletzt daselbst wohnhaft;

4) den Landwehrmann II. Josef Boes, Weber, geboren am 22. 8. 76 zu Lach, Kreis Schlettstadt, zuletzt in Kolrem (Colroy la Roche) wohnhaft;

5) den Landwehrmann Evuard Wein⸗ v e.r am 10. 10. 83 zu Littenheim, Kreis Zabern, zuletzt da⸗ selbst wohnhaft; b. zu 1—5 Beschluß vom 25. November 1915,

6) den Landwehrmann II Eduard Linder, Ackerer, geboren am 9. 2. 83 zu Waldol⸗ wisheim, Kreis Zabern, zuletzt daselbst Iu.“ Fätiüe 7) den Ersatzreservisten Alois Schreiber, Koch und Zuckerbäcker, geboren am 31. 5. 92 zu Birkenwald, Kreis Zabern, zuletzt daselbst wohnhaft; zu 6—7 Beschluß vom 26. November 1915,

8) den Unteroffizter der Landwehr I. Josef V Küfer, geboren am 11. 3. 85 zu Lochweiler, Kreis Zabern, zuletzt daselbst wohnhaft;

90) den Gefreiten der Reserve Michael Schmidt, Bäcker, geboren am 11. 9. 91 zu Hattmatt, Kreis Zabern, zuletzt daselbst wohnhaft; zu 8 9 Beschluß vom 27. November 1915,

wegen Fahnenflucht, werden in Gemäß⸗ heit der §§ 69 ff. Mil⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G. O. die Be⸗ schuldigten hierdurch für fahnenflüchtig er⸗ klärt und ihr im Deutschen Reiche befind⸗ liches Vermögen mit Beschlag belegt. Straßburg i. Els., den 25., 26., 27. November 1915.

Gericht der Landwehrinspektion.

[57107] Fahneufluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Lmosturmrekruten E. 180 Rekr.⸗Depot V. Reutlingen Zigeuner Heinrich Joha, geb. 29. 3. 1889 in Biesen, Großherzogtum Luxemburg, wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetz⸗ buchs sowie der §§ 356, 360 der Milütär⸗ strasgerichtsordnung ber Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. Stuttgart, den 6. Dezember 1915. Gericht der stv. 51. Inf.⸗Brigade.

157109] Fahnenfluchtserklärung

und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Ers.⸗Res. E. 125 Friedrich Breisch. led.

Besch Idigte hierdurch für wegen Fahneuflucht, wird auf Grund der

als Kriegsgerichtsrat.

atl. Inf.⸗Regt. 68, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund 88 eg fgesetzbuchs sowie der §§ 356, Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchttg

360 der Milttarstrafgerichtsordnung der

§§ 69 ff. des Müuuärstrafgesepbuchs sowi⸗ der §§ 356, 360 der Muuärstratgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deut⸗ schen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. Sruttgart, den 6. Dezember 1915. Gericht der stv. 51. Jaf.⸗Brigade.

[57108] Fahneufluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Wehrmann E. 2/125. Josef Franz immermann, geb. 9. 11.1879 in Betra, ⸗A. Haigerloch, verh., Bäckermeister, zuletzt wohnhaft in Basel, wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Miluärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356,

Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Veutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. Stuttgart, den 6. Dezember 1915. Gericht der stv. 51. Inf.⸗Brigade.

[57123] Die J gegen den Ersatzrekruten Johann Jochem vom Ersatz⸗ Batatllon 4. Garde⸗Regiments zu Fuß, 2. Rekruten⸗Depot, vom 21. 9. 1915 wird aufgehoben, weil der Zustand der Fahnen⸗ flucht aufgehört hat. Berlin, den 3. Dezember 1915. Gericht der Inspektion III der ummobilen Garde⸗Infanterie.

[57110] Die in Nr. 164/15 veröffentlichte Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahme⸗ verfügung gegen den am 19. September 1894 m Regisheim i. Els. geborenen Re⸗ kruten Alfons Kniebihly aus dem Land⸗ wehrbezirk Mülhausen t. Els. vom 15. Juli 1915 wird hiermit aufgehoben. Freiburg i. Br./ Konstanz, 10. Dezember 1915. Gericht der stellv. 58. Infanteriebrigade.

[57111] Die in Nr. 194/ 15 veröffentlichte Fahnenfluchtserklärung und Beschlag⸗ nahmeverfügung gegen den am 20. Junt 1896 in Deuh ußen i. Els. geborenen Landsturmmann Peiter Scheidecker aus dem Landwehrbezirt I Mülhausen i. Els. vom 18. August 1915 wird hiermit auf⸗ gehoben. Freiburg i. Br. Konstanz, den 10. De⸗ zember 1915. Gericht der stellv. 58. Infanteriebrigade.

den

8 Verfügung.

Die gegen den Wehrmann Julius Heuser von der 5. Komp. Ers.⸗Batl. Landw.⸗Inf.⸗Regts. Nr. 25, geb. am 15. März 1882 zu Bendorf, Kreis Koblenz⸗ Land, erlassene Fahnenfluchtserklärung vom 9. August 1915 wird hiermit aufgehoben. Koblenz, den 6. Dezember 1915.” Kgl Gericht der Kommandantur von Koblenz und Ehrenbreitstein.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl

[569991 Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 22. Mai 1916, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113, versteigert werden das in Berlin, Elsasserstraße 92, belegene, im Grundbuche von der Königstadt Band 74 Blatt Nr. 3949 (eingetragene Eigentümerin am 18. November 1915, dem Tage der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks: verwitwete Frau Helene Ber, geb. Bramsohn zu Berlin) eingetragene Grundstück, Vorderwohnhaus mit rechtem Seitenflügel, abgesondertem Klosett und unterkellertem Hof, Gemarkung Berlin, Kartenblatt 39 Parzelle 415116, 3 a 32 qgm groß, Grundsteuermutterrolle Art. 9455, Nutzungswert 9200 ℳ, Ge⸗ bäudesteuerrolle Nr. 912.

Berlin, den 4. Dezember 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.

TTI1I1“

87. K. 98. 15 [57005] Aufgebot. Das Fräulein Abdelaide Ruskow hier hat das Aufgebot der verloren gegangenen Schuldverschreibung d. d. 29. Oktober 1884 der Stadt Neubrandenburg über 1500 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 16. No⸗ vember 1916, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunde erfolgen wird. Neubrandenburg, den 30. November

1915. Großherzogl. Amtsgericht. 4.

[50907] Aufgebot.

Es ist das Aufgebot folgender Urkunden zum Zwecke der Kraftloserklärung be⸗ antragt worden:

1) Der Hvpothekenpfandbriefe der Preußischen Boden⸗Credit⸗Aktien. Bank in Berlin Serie XXII Abteilung 9 Lit. D Nr. 1340 über 1000 und Serie XXII Abtellung 4 Lit. C Nr. 365 über 500 ℳ, verzinslich zu 4 %, von der Jagdgenossen⸗ schaft Quesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Vorstand, den Gutsbesitzer Max König in Quesitz, vertreten vench Rechts⸗

Kraftloserklärung der

[57000] stein als Konsulent des ritterschaftlichen

2) der Anteilscheiße der Deuklschen Samoa⸗Gesellschaft m Berlin Nr. 3915, 2600 biz 2603 über je 100 von der Prokuristin Lucka Franz in Potesdam, Breitestraße 41/42,

3) der 6 Stück Aktien der Victoria, Feuer⸗Versicherungs⸗Aktiengesellschaft zu Berlin Nr. 2668, 2669, 2670, 2671, 2672 und 2673 über je 3000 ℳ, aurgestellt Berlin, den 23. Juni 1914, vom Kauf⸗ mann Friedrich Pensel in Berlin, ver⸗ treten durch die Rechtsanwälte Justizrat Bading, Justizrat Dr. Hanquet, Dr. Indig und Dr. Fürth in Berlin, Char⸗ lottenstraße 58,

4) der Wechsel:

a. ausgestellt von Dr. J. Abraham in Berlin am 2. März 1915, fällig am 2. Juni 1915, über 440 ℳ, vom Handels⸗ mann Paul Flügel in Berlin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Herz in Berlin, Köpenickerstr. 195, „b. akzeptiert vom Friedrich⸗Wilbelm⸗ städtischen Schauspielhause Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Berlin, Chaussee⸗ straße 30/31, ausgestellt von G. L yke, Berlin, den 9. Sept. 1909 über 3000 ℳ, fällig gewesen am 1. Dezember 1909, vom Privatmann Gustav Leyke in Berlin⸗ Halensee, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Leander in Berlin, Zimmerstr. 19,

c. gezogen von Willy Heinrich über 3588 und über 990 auf Herrn Anton Meenen, Speztalhaus für Beleuch⸗ tung und Heizung, Berlin SW. 48, Putt⸗ kamerstr. 19, zur Prolongation von 2 Wechseln Berlin, 10 Februar 1912 über 3986 ℳ, fällig am 15. Mai 1912, und Berlin, 4. März 1912 über 1100 ℳ, fällig am 6. Juni 1912, vom Kaufmann Willy Heinrich in Magdeburg, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Schenk in Magdeburg,

d. ausgestellt von der Firma Kleines Journal in Berlin am 10. Dezember 1908, akzeptiert von der Firma M. J. Boden⸗ stein in Berlin, Taubenstr. Nr. 43, über zweimal je 7500 ℳ, fällig gewesen am 10. Februar 1909 und am 10. März 1909, vom Königl. Sächs. Kommerzienrat Rai⸗ mund Giesecke in Leipzig, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Ludwig Neumann in Berlin, Blücherplatz Nr. 3, 5) des Schecks Nr. 536 124, ausgestellt vom Schweizerischen Bankverein in St. Gallen am 12. März 1915 über 114 auf die Direction der Disconto⸗Gesellschaft in Berlin W., Bebrenstr. 43/44, an Herrn Jost Balzer, an die Order des Herrn Dr. E. Pedotti in Zürich, an die Order des Herrn Justizrat Lewin in Berlin, vom Justizrat Leopold Levin in Berlin W. 15, Kurfürstendamm 210, 6) der Hypothekenpfandbriefe der Preu⸗ ßischen Hypotheken⸗Aktien⸗Bank in Berlin Abt. 22 Lit. B Nr. 2601 über 2000 und Abt. 25 Lit. D Nr. 5292 über 500 ℳ, beide Ausgabe 1907, zu 4 % verzinslich, vom Kaufmann Hermann Kruschke in Berlin, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Winterfeld in Berlin, Oranien⸗ straße 67. Die Inhaber dieser Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 5. Juni 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stockwerk, Zim⸗ mer 106/108, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Urkunden für kraftlos erklärt werden. Berlin, den 22. Oktober 1915. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

[57003] Aufgebot. 1) Der Rittergutsbesitzer Anton Braemer aus Nowischken, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Farnsteiner in Pillkallen, 2) der Gutsbesitzer August Pfuhl aus Adl. Kassigkehmen, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Justizrat Burchard in Insterburg, haben das Aufgebot folgender angeblich verloren gegangener, auf die Namen der Antragsteller lautenden Aktten der Aktien⸗ gesellschaft Insterburger Tattersall, Verein für Abrichtung und Verkauf edler ost⸗ preußischer Pferde in Insterburg beantragt, zu 1 Nr. 025 über 200 ℳ, Nr. 373 über 200 ℳ, Nr. 374 über 200 ℳ, zu 2 Nr. 199 über 200 nebst Zins⸗ bogen dazu von 1912 1916. Die Inhaber der Urkunden werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 2. No⸗ vember 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 25, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung der Urkunden erfolgen wird. Insterburg, den 29. November 1915. Königliches Amtsgericht.

[56859] Aufgebot.

Der Hofbesitzer HPeinrich Hennings in Jarlitz hat das Aufgebot der Stammaktie Nr. 123 der Aktienzuckerfabrik Uelzen, ein⸗ getragen im Aktienbuch dieser Gesellschaft Fol. 62 auf den Namen des Hofbesitzers Heinrich Hennings in Jarlitz, über einen Betrag von 300 ℳ, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, späte⸗ stens in dem auf Dieustag, den 4. Juli 1916, Vormirtags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die G Urkunde erfolgen wird. . Uelzen, den 7. Dezember 1915.

Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. Der Landsyndikus Freiherr von Hammer⸗

Feld .1. 1888 in Urach,

anwalt Dr lotz in Markranstädt,

. 8 8

Kreditinstituts des Fürstentums Lüneburg

Herrn Friedrich Wißner, Kaufmanns in

Senrn Peter Houver, Geschäftsagent in

die Inhaber dieser Scheine auf, dieselben innerhalb 2 Monaten vorzulegen und

wir die Scheine für kraftlos erklären und zu a die fällige Versicherungssumme ohne ,9 des Versicherungsscheins auszahlen werden.

Stuttgarter Lebensversicherungsbank a. G.

[56639]

Rostock, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Witt in Wismar, hat das Auf⸗ gebot des auf ihren Namen lautenden Sparbuchs Nr. 39 041 der Vereinsbank in Wismar beantragt, welches ihr abhanden gekommen ist. 8. Januar

welches zuletzt am 7. Januar 1911 elne Einzahlung erfolgt über 375,45 ℳ. wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. Juni 1916, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 12, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, erklärung der Urkunde erfolgen wird.

in Celle hat das Aufgebot der auf den Juhdaber lautenden Schuldverschreibungen des Ritterschaftlichen Kreditinstitutes in Celle: 1) Lit. E Nr. 1303 über 600 ℳ, 2) Lit. E Nr. 2566 über 1000 ℳ, bean⸗ tragt. Der Inhaber der Urkunden wud aufgefordert, spätestens in dem auf Diens⸗ tag, den 11. April 1916, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer Nr. 20, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Celle, den 7. Dezember 1915. Königliches Amtsgericht.

[57022) Bekauntmachung. Die Zahlungssperre vom 28. Oktober 1915, betreffend die fünfprozentige aus⸗ losbare Schatzanweisung des Deutschen Reichs Serie VI Lit. H Nr. 125 207 über 1000 wird aufgehoben. 19E i. Pr., den 8. Dezember Königl. Amtsgericht. Abt. 29.

[57006] Hinterlegungsscheinaufgebot. Der vom 18. März 1911 datierte Hinterlegungsschein über die auf den Namen des Herrn Johann Abraham Kuhstoß, Konditor in Barmen, lautende Police Nr. 216 365 ist nach Anzeige des Ver⸗ sicherten in Verlust geraten. Dies wird gemäß § 17 der Versicherungsbedingungen mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß nach fruchtlosem Ablaufe einer Frist von drei Monaten nach dem Erscheinen dieses Inserats der genannte Hinterlegungs⸗ schein für kraftlos erklärt und an Stelle desselben ein neuer Hinterlegungsschein

ausgefertigt werden wird.

Berlin, den 9. Dezember 1915. Friedrich Wilhelm Lebensversicherungs⸗Aktiengesellschaft. Die Direktion.

[57007] Hinterlegungsscheinaufgebot.⸗ Der vom 13. April 1909 dattierte Hinterlegungsschein über die auf den Namen des Herrn Friedrich August Föller, Werkführer in Dresden, lautende Police Nr. 215 525 ist nach Anzeige des Ver⸗ sicherten in Verlust geraten. Dies wird gemäß § 17 der Versicherungsbedingungen mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß nach fruchtlosem Ablaufe einer Frist von drei Monaten nach dem Erscheinen dieses Inserats der genannte Hinterlegungs⸗ schein für kraftlos erklärt und an Stelle desselben ein neuer Hinterlegungsschein ausgefertigt werden wird. Berlin, den 11. Dezember 1915. Friedrich Wilhelm Lebensversicherungs⸗Aktiengesellschaft. Die Direktion.

[57008] Oeffentliches Aufgebot.

Der von uns am 14. November 1911 auf das Leben des Versicherungsbeamten Herrn Gotthiif Dümmel in Stettin aus⸗ gefertigte Versicherungsschein Nr. 118 899 ist in Verlust geraten. Wenn innerhalb 2 Monate der Inhaber des Scheins sich nicht bei uns meldet, gilt derselbe für kraftlos und wir werden eine Ersatz⸗ urkunde ausfertigen.

Magdeburg, den 10. Dezember 1915. Wilhelma in Magdeburg, Allgemeine Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft.

15,0199 Aufruf.

Es ist uns angezeigt und genügend glaub⸗ haft gemacht, daß

a. der von unserer Bank unter unserer früheren Firma Lebensversicherungs⸗ & Ersparnisbank in Stuttgart ausgestellte Versicherungsschein (Police) Nr. 145 560 vom 31. Januar 1901 über 1000,— auf das Leben des nun verstorbenen Herrn Karl Stapfer, Schmiedmeisters und Holz⸗ händlers in Stubenberg,

ferner folgende von uns ausgestellte Hinterlegungsscheine:

b. vom 14. Januar 1909 für Police Nr. 173 468, lautend auf das Leben des

Göppingen, c. vom 17. Februar 1909 für Police Nr. 163 790, lautend auf das Leben des

Metz,

in Verlust geraten sind. Wir fordern

ihre Rechte nachzuweisen, widrigenfalls

Stuttgart, den 10. Dezember 1915. (Alte Stuttgarter). Stv.: Lörcher. ppa. Heubach. Aufgebot. Fräulein Käthe Schmidt

Das in

Das Buch, welches am 1910 ausgestellt, und auf

ist, lautete damals Der Inhaber der Urkunde

widrigenfalls die Kraftlos⸗ Wismar, den 7. Dezember 1915.

[570022) Aufgebot. b

Der Kaufmann M. Ellmann in Culm hat das Aufgebot der von ihm am 5. Sep⸗ tember 1912 auf M. Dyk in Exin ge⸗ zogenen und von diesem angenommenen, in Culm zahlbaren 10 Wechsel über je 500 beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. Auzust 1916, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. 8 8 Culm, den 10. Dezember 1915.

Königliches Amtsgericht.

[57004] Aufgebot.

Die Rheinische Kreditbank zu Mann⸗ heim hat das Aufgebot des von der Firma J. N. Köbig, G. m. b. H. zu Mainz ausgestellten, auf Höling u. Driesang zu Norheim an der Nahe gezogenen, von diesen akzeptierten, an die Antragstellerin am 29. Mai 1915 girierten und am 1. Juni 1915 fällig gewordenen Wechsels über 871 49 ₰, welcher angeblich ver⸗ loren gegangen ist, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. Juli 1916, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 12, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Kreuzuach, den 10. Dezember 1915.

Köntgliches Amtsgericht. Abt. 5. 157000] Aufgebot.

Der Arbeiter August Zimmermann, früher in Gjenner, jetzt in Götterup bei Toftlund, vertreten durch Rechtsanwalt Schmidt in Apenrade, hat das Aufgebot zwecks Kraftloserklärung des über das im Grundbuch von Gjenner Band IV Blatt 23 in Abteilung III unter Nummer 2 für ihn eingetragene Kaufgeld von 300 ge⸗ bildeten Pypothekenbriefes gemäß §§ 1003 ff. Z.⸗P.⸗O., 1162 B.⸗G.⸗B. beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 14. April 1916, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. 8

Apeurade, den 9. Dezember 1915.

Königliches Amtsgericht.

[57012] Aufgebot.

Die Näherin Frau Emma Lauterbach, geb. Abraham, in Berlin 0. 12, Frank⸗ furter Allee 32, Quergebäude III, hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Schauspieler und Gastwirt Hugo Lauterbach, geboren in Frankfurt a. O. am 5. August 1875, früher in Frank⸗ furt a. O. wohnhaft, für tot zu er⸗ klären. Der Verschollene melde sich daher bei dem unterzeichneten Gericht spätestens im Aufgebotstermine am 7. Juli 1916, Mittags 12 Uhr, im Zimmer 10 (Oder⸗ straße 53/54), widrigenfalls er für tot er⸗ klärt werden wird. Alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Frankfurt a. O., den 8. Dezember 1915. Königliches Amtsgericht.

[57015] Aufgebot. ““ Es sollen für tot erklärt werden: b 1) Auf Antrag des Eisenbahnarbeiter Georg Kaspar Fehrer in Randersacker: Fehrer, Kaspar, geboren am 10. Mai 1854 zu Randersacker, im Jahre 1882 nach Amerika ausgewandert, seit dem Jahre 1884 verschollen. 8

2) Auf Antrag der Steinhauersehefrau Antonie Melber in Randersacker: Dorsch, Jeremias, geboren am 28. März 1852 zu Eibelstadt, zuletzt Metzger in Randers⸗ acker, im Jahre 1892 nach Amerika aus⸗ gewandert, seit dem Jahre 1897 ver⸗ schollen.

Es ergeht die Aufforderung an die Verschollenen, sich spätestens im Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Des weiteren werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, hiervon dem Gericht spätestens im Aufgebots⸗ termine Anzeige zu machen. Der Auf⸗ gebotstermin wird bestimmt auf Mitt⸗ woch, den 5. Juli 1916, Vor⸗ mittags 9 Uhr, im Sitzungssaale Nr. 72/I des K. Amtsgerichts Würzburg. Würzburg, den 9. Dezember 1915.

Königliches Amtsgericht.

[57020) Bekanntmachung. 8 Am 31. Oktober 1912 b zu Neu⸗ mark, ihrem Wohnsitz, Frau Kaufmann Bertha Jordan, geborene Kannenberg, und am 5. Dezember 1912 ebendafelst ihr Ehemann, der Kaufmann Hermann Jordan. Sämtliche bisher ermittelte Erben der Verstorbenen haben die Erb⸗ schaft wirksam ausgeschlagen Es werden nunmehr gemäß §§ 1964, 1965 B. G.⸗B. diejenigen, welchen Erbrechte an dem Nachlaß zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 4. März 1916 bei dem unterzeichneten Gericht zur Anmeld ung zu⸗ bringen, widrigenfalls die Feststellung er⸗ folgen wird, daß ein anderer Erbe als der Preußische Fiskus nicht vorhanden ist. Der reine Nachlaß beträgt 182,50 ℳ.

Meumark, den 4. Dezember 1915.

Großherzogliches Amtsgericht

Königliches Amtsgericht. Gottsch

Zweite Beilag

eichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin. Dienstag, den 14. Dezember

Untersuchungssachen. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zu

.Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

4 1 2 2 92 3 4 5

2

.Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

stellungen u. dergl.

[Dfee

2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fundsachen, Zustellungen

[57021] Aufforderung.

Am 22 Dezember 1914 ist in den Kämpfen bet Goagolin der Grubenarbelter Johann Dworzak aus Ruda O. Schl. gefallen. Seine gesetzlichen Erben sind seine Ehefrau Marie Dworzak in Ruda O. Schl. und seine Eltern, Grundbesitzer Aaton und Katbarina Dworzak in Ruda O. Schl. Die Erben wollen den Nachlaß teilen. Namens des Anton und der Katharina Dworzak fordere ich die Nach⸗ loßoläubiger auf, ihre Forderungen binnen 6 Monaten bei mir oder bei dem hiesigen Amtsgericht, als dem zuständigen Nachlaß⸗ gericht, anzumelden.

Hindenburg O. Schl., den 10. De⸗ zember 1915.

Lichtenstein, Rechtsanwalt.

[57016] 8 1

Der wegen Geistesschwäche entmündigte Privatmann Johann Mgier hier, vertreten durch seinen Vormund, Rechtsanwalt Max Rudolf hier, hat als Miterbe der am 11. Oktober 1915 in Dresden, Schuh⸗ mache gasse 8, verstorbenen, daselbst, Feld⸗ herrenplatz 3, wohnhaft gewesenen Ver⸗ mieterin Alice Maria Mater, geb. Hascher, berw. gew Münch, gesch. Schmutz, ge⸗ nannt Schneider, das Aufgebot der Nachlaßgläubiger beantrcagt. Dem⸗ gemäß werden alle diejenigen, denen eine Forderung an den Nachlaß der genannsen Erblasserin zusteht, hierdurch aufg⸗fordert, ihre Forderungen bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebots⸗ termine, der auf den 17. Februar 1916, Vormittags 11 HUhr, Lothringer Straße 1 1, Zimmer 118, anberaumt wird, anzumelden; die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbe⸗ schadet des Rechtes, vor den Verbindlich⸗ keiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß eratbt, auch haftet den Nachlaß⸗ gläubigern, welche sich nicht melden, jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Ecbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen.

Dresden, den 10 Dezember 1915.

Königliches Amtsgericht. Abt. III.

[57017]

Der Kommissionär Feod or Uhl in Frei⸗ burg hat als Verwalter des Nachlasses des am 25. Dezember 1914 in Freiburg rverstorbenen prakt. Arztes Dr. Karl Friedrich Studer das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Dr. Karl Friedrich Studer spätestens in dem auf Montag, den 7. Februar 1916, Vorm. 9 Uhr, vor dem unter. zeichneten Gericht, Holzmarktplatz 6, II. Stock, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht an⸗ zumelden. Die Anmeldung hat die An. gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab⸗ schrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichleiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus

flichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ agen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Auf⸗ gebot nicht betroffen.

Freiburg, den 3. Dezember 1915 Gerichtsschreiberel Großh. Amtsgerichts. IV.

157023] Durch Ausschlußurteil Herzoglichen Amts⸗ gerichts Braunschweig vom 6. Dezember 1915 sind 1) das Braunschweiger 20 Taler⸗ los Serie 5340 Nr. 7, 2) das Depositen⸗ buch Nr. 12 693 der Braunschweiger Privatbank über 3100 für kraftlos er⸗ klärt Die bezüglich des unter 1 er⸗ wähnten Wertpapiers erlassene Zahlungs⸗ sperre ist aufgehoben. Braunschweig, den 6. Dezember 1915. Der Gerichtsschreiber

Herzoglichen Amtegerichts. 17.

[57024] Bekauntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten

erichts vom 19. November 1915 werden:

gemeldeten Forderungen gegen den Nachlaß des am 22. Mai 1915 in Rußland ge⸗ fallenen Handelsmanns Gustav Vor⸗ kowski vorbehalten: 1) Der Zerbster Zelluloidwarenfabrik G. m. b. H. in Zerbst mit 91,60 ℳ, 2) der Krefelder Kamm⸗ fabrik Schülmers und Co. in Crefeld mit 100,85 ℳ, 3) der Firma Jakoby und Sohn in Dresden⸗A. Frauenstraße 7, mit 243,25 ℳ. II. Die übrigen Nachlaß⸗ gläubiger, soweit nicht ihre Rechte nach dem Gesretz unberührt bleiben, können, un⸗ beschadet ees Rechtes, vor den Verbind⸗ lichketten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen befriedigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Erledigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet allen Nachlaßgläubigern, soweit ibnen nicht ihre Forderungen unter I vorbehalten sind, nach der Teilung des Nachlasses jeder Erbe nur für den seinem Erbtcil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit.

Brandenburg a. H., den 4. Dezember 1915. ¹ Königliches Amtsgericht.

[57025] Durch Ausschlußurtell des unterzeich⸗ neten Gerichts vom 1. Dezember 1915 ist der Handlungegehilfe Hermann Bor⸗ manr, zuletzt wohnhaft in Berlin, Müller⸗ straße 150 c, für tot erklärt Als Todes⸗ tag ist der 31. Dezember 1914 festgestellt. Berlin, den 4. Dezember 1915 Köntgliches Amtegericht Berlin⸗Wedding

[570271 Bekanntmachung.

Ernst Köhler, Fabrikarbeiter in Ludwigs⸗ hafen a. Rh., z. Zt. bei einer Arbeits. kolonne in Warschau, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Mann in Frankenthal, hat gegen seine Ehefrau Marie Köhler, geb. Raaf, früher in Frankfurt a. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagte, Klage erhoben mit dem Autrage: Kgl. Landgericht, II. Zivilkammer, wolle die Ehe der Parteien aus Verschulden der Beklagten scheiden und ihr die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen. Der Kläger ladet die Be⸗ tlagte zur mündlichen Verhandlung in die Sitzung der II. Zivilkammer des K Landserichts Frankenthal vom Mittwoch, den D Fehruar 1916, Vormittags 9 Uhr, vor mit der Aufforderung zur Anwaltsbestellung. 8 Frankenthal, den 11 Dezember 1915.

Kgl. Landgerichtsschreiberei.

[57329] Oeffentliche Zustellung. Der Restaurateur Richard Lvszus in Königsberg i. Pr., Köttelstraße Nr. 15, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kröhnert in Königsherg i. Pr., hat gegen seine Frau Jeanette Lyszus, geborene Claassen, früher in Königsberg i. Pr., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung geklagt, daß er mit der Be⸗ klagten seit dem 19. Dezember 1907 ver⸗ hetratet sel, seit 1913 aber von ihr ge⸗ trennt lebe und im Mai dieses Johres in Erfahrung gebracht habe, daß sie die Beklagte bereits vor ihrer Eheschließung zu einer längeren Gefängnisstrafe ver⸗ urteilt worden, daß sie ferner den Kläger während des Zusammenlebens wiederholt beleidigt, sich der Kuppelei und nach der Trennung von ihm auch des Ehebruchs schuldig gemacht habe, auf Grund der §§ 1333, 1568 und 1565 B. G.⸗B., mit dem Antrage: die Ehe der Parteien für nichtig zu erklären, epentuell aber die Ebe zu scheiden und die Beklagte für den allein schuldigen Teil zu erklären. Nachdem die Klage der Beklagten bereits mit Ablauf des 16. Oktober dieses Jahres öffentlich zugestellt ist, ladet der Kläger die Be⸗ klagte von neuem zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die dritte Zwilkammer des Königlichen Landgerichts in Königsberg auf den 19. Februar 1916, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 94, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird diese Ladung be⸗ kannt gemacht. Königsberg, Pr., den 10. Dezember 1915. Born, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts.

[57029] Amtsgericht Heilbronn. Oeffentliche Zustellung.

Albrecht Raisig, geb. am 16. Dezember 1911 in Biberach, hies. Oberamts, vertr. durch den Berussvormund: Aktuar Seitzer bier, klagt gegen den Emil Raisig, geb 21. März 1886 in Biberach, mit un⸗ bekanntem Aufenthalt in HSuüͤdwestafrika. wegen Unterhalts, mit dem Antrag: durch für enh vollstreckbar zu erklärendes Urteil für Recht zu erkennen, der Beklagte sei schuldig, dem Kläger von seiner Geburt an bis zur Vollendung semes sechzehnten Lebensjahrs als Uaterhalt eine im voraus fällige Geldrente von jährl. 60 ℳ, absünlich am 30. November 1915 ge⸗

I. Folgenden Nachlaßgläubigern ihre an⸗

Kosten des Rechtsstreits zu tragen, und

Anzeigenpreis für den Naum einer 5gespaltenen Einheitszeile 30 ₰.

tlicher Anzeiger.

6. Erwerbs. und Wirtschaftegenossenschaften .MNiederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.

. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗ 8 . Bankausweise. 8 10. Verschiedene Bekanntmachungen⸗

ladet den Beklaaten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Heilbronn auf Moatag, den 10. Aprit 1916, Nachm. 3 ½ Uhr Die Einlassungsfrist ist auf drei Monate festcesetzt worden.

Den 11. Dezember 1915

Gerichteschreiber Mohl.

[570301 Oeffentliche Zustellung.

Die Modistin Erna Ligert in Berlin W., Hankestraße 36, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Loewenthal und Dr. Hoepfner in Berlin, Köthenerstraße 46, klagt gegen den russischen Botschafts⸗ sekretär von Behrens, zutetzt in Berlin, in den Zelten 12, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Klägerin für die seiner Ehe⸗ frau in der Zeit vom 8. Juli 1912 bis 15. Juni 1914 gelieferten Waren und Arbeiten noch 376 verschulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtige und gegen Sicherhestsleistung vorläufig vollstreckbare Verurteilung zur Zahlung von 376 nebst 4 % Zinsen sert dem 15. Juni 1914 Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtagericht Berlin⸗Mitte, Ab⸗ teilung 4, Neue Friedrichstraße 15, I. Stock⸗ werk, Zimmer Nr. 214/216, auf den 16. Februar 1916, Vormittags 10 Uhr, geladen.

Berlin, den 8. Dezember 1915.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 4.

57031] Oeffentliche Zustellung. Der Eigentümer Sanitätsrat Dr. Paul Fronthal in Berlin, Landgrafenstr. 19, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Dr. Bieber und Dr. Fabian in Berlin, Kaiser Wilhelmstr. 53, klagt gegen die Frau Lronie von Eeidlitz, früher in Berlin, Landgrafenstr. 19, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß ihm Beklagte für Be⸗ nutzung ihrer Wohnung in dem ihm ge⸗ hörigen, in Berlin, Landgrafenstr. 19, be⸗⸗ legenen Hause für das 1. Vierteljahr 1916 beiw. als Schadensersatz infolge Nicht⸗ vermietens dieser Wohnung 550 schulde, mit dem Antrage: 1) die Beklagte kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an den Kläger 550 nebst 4 % Zinsen seit dem 3. Ja⸗ nuar 1916 zu zahlen, 2) das Urteil gegen Sicherbeitsleisturg fuͤr vorläufig voll streckbar zu erkliären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗Schöneberg, Grunewaldstr 66/67, Zimmer 31, auf den 24. Februar 1916, Vormittags 9 Uhr, geladen. Berlin⸗Schöneberg, Grunewald⸗ straße 66/67, den 8. Dezember 1915. Conrardy, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 3.

[57022] Oesffentliche Zustellung

Der Kaufmann Jakob Breuer in Eus⸗ kirchen, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Lukanow in Euskirchen, klagt gegen 1) den Bäͤcker Theodor Schoddel, 2) den Metzger Heinrich Schoddel, beide früher in Essen⸗Ruhr, jetzt unbekannten Aufentbalts, als Cessionar der Ehefrau Servatius Schoddel in Strempt, unter der Behauptung, daß die Beklagten als Erben der zu Keldeunich verstocbenen Elisabeth Schoddel für gelieferte Back. waren den Betrag von 230,90 schuldig seien, mit dem Antroge auf kostenpflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung der Beklagten als Gesamtschuldner mit den bereits verurteilten übrigen Erben zur Zahlung des Resthetroges von 150,90 nebst 4 % Zinsen seit 1. 1. 1913. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgericht in Gemünd (Eifel), Zimmer Nr. 4 a, auf den D. Februar 1916, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Gemünd (Eifel), den 6 Dezember 1915

Palm, Aktuar, Gerichtsschreiber des Könlglichen Amtsgerichts.

[570331 Oeffentliche Zustellung. 1

Der Bäckermeister Anton Krahforst in Balkhausen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat von der Mark zu Bergheim, klagt gegen den Ettore Perotti, früher Kippmeisser in Habbelrath, unter der Behauptung, daß derselde ihm für käuflich erhaltene Backwaren den Klagebetrag verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig durch vorläufig vollstreckbares Urzeil zu verurteilen, an den Kläger 58,25 achtundfünfzig Mark 25 nebst 4 % Zinsen seir dem 1. August 1914 m zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Kerpen auf den 29. Fe⸗ bruar 1916, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Kerpen, den 2. Dezember 1915.

[57037] Oeffentliche Zustellung.

Der Darlehenskassenverein Moosbech, e. G. m. u. H. in Mooshach, vpertreten durch den Rchtsanwalt Dr. Pfleger in Weiden, klagt gegen Josef und Margareta Völkl, Bauerseheleute in Burgtreswitz, ersterer nun unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung, mit dem Antrag: I Die beklagte Partei ist samtverbindlich schuldig, an Klagfpartei 20 0 Hauptsach“⸗, 4 ½4 % Zinsen hieraus sreit 1. Januar 1915 zu dezablen, II. die beklagte Partei hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. der Klagspartei zu ersetzen, III. das Urteil wird für vorlärsig vollstreckoar erktärt, eventuell gegen Sicherheiteletstung, und ladet den Beklagten Josef Vöfl zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des K. Landgerichts Weiden in die auf Mitttvoch, den 9. Februar 1916, Vormittags 9 Uhr, bestimmte Sitzung mit der Aufforderung zur Bestellung eines bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalts. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Weiden, den 11. Dezember 1915. Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.

eʒmiafiarrreces-afkzereeeen

3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen z

157323] Verkauf von alten Werkstattsmateriallen 15 t Rotgurkraͤtzerückstände, 25 t Rotguß formsand, 598t Blechchrot, 1667 t Eisen schrot, 436 t Gußschror, 254 t Stahl⸗ schrot, 298 t Radsäte, 220 t Radreifen, 850 t Dreh⸗ und Bohrspäne, ferner Luft⸗ und Gatkessel, Glasbrocken, Schweißofen⸗ schlacken, Gummi, Tauwerk, Zeug⸗ und sonstige Stoffabfälle in den Hauptwerk⸗ stätten in Cöln⸗Nixpes und Crefeld⸗Oppum. Angebotbogen mit Verkaufsbedingungen können bei unserer Hausverwaltung, Kanser Friedrich⸗Uter 3, eingeseben oder von der⸗ selben gegen portofcete Einsendung von 1 bezogen werden. Die Angebote sind ver⸗ siegelt mit der Aufschrift: „Angebot auf Kauf alter Werkstattsmaterialien“ bis zum 7. Jauuar 1916, Vormittags 10 ½ Uhr, dem Zeitpunkt der Eröffnung, porto⸗ und bestelgeldfrei an uns einzu⸗ reichen. Ende der Zuschlagsfrist am 29. Ja⸗ nuar 1916. 8 Cöln, im Derember 1915. Königliche Eisenbahndirektion.

——

[57031] Oeffentliche Zustellung.

Der Zwangsverwalter Max Ridka in

Bismarckhütte klagt gegen den Schuh⸗

macher Niestroj, unbekannten Aufent⸗

halts, früher in Bismarckhütte, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter dem

Kläger, als Zwanasverwalter des Hauses

Btismarckhütte, Bismarckstraße Nr. 21,

für eine Wohnung, bestehend aus einer

Stube, an Miele für die Zeit vom

15. Oktober 1914 bis Ende September

1915 80,50 verschulde und daß Kläger

auch berechtigt ist, sofortige Räumung zu

verlangen, da Beklagter mit zower -12

anverfolgenden Mietsrafen und mehr im

Rückstande ist, mit dem Antrage auf

koftenpfl’chtige und vorläufig vollstreckbare

Verurteilung des Beklagten: 1) die im

Hause Bismarckstraße 21 parterre gelegene

Wohnung, bestehend aus einer Stube, so⸗

fort zu räumen, 2) an den Kläger 80,50

nebst 4 % Zinsen seit 1. November 1914

zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung

des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Königehütte,

Oberschlesien, auf den 22. Februar

1916, Vormittags 9 Uhr, Zimmer

Nr. 64, geladen. Zum Zwecke der öffent⸗

lichen Zustellung wird dieser Auszug der

Klage bekannt gemacht.

Königehütte, den 9. Dezember 1915. Czichopad, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[57035] Oeffentliche Zustellung.

Die Olga Bieler, ohne Gewerbe, zu

Stutigart, Olgastraße 125, Klägerin,

Proze⸗ßbevollmächtigter: Rechtsanwalt

Justizꝛzat Stahl in Metz, klogt gegen

den Grafen O’'Gormaua Hyacinth

Toussaint Marie Rese, ehemaligen

Hauptmann der Artillerie in Laferté St.

Anbin (Lorret), Frankreich, Beklagten,

auf Grund der Behauptung, daß der Be⸗

klagte dem Notar Dr. Neßmann in Stutt⸗ gart für Honorare ꝛc. den Betrag von

803,55 verschulde und daß der ursprüng⸗

liche Forderungsberechtigte, Notar Dr.

Neßmann, seinen Anspruch gegen den Be⸗

klagten an die heutige Klägerin abgetreten

habe, mit dem Antrage: K. Landgericht wolle erkennen: Der Beklagte wird ver⸗ urfteilt, an Kläregin den Betrag von

803,55 (in Worten: achihundertdrer

Mark 55 Pfennig) nebst 5 % Zinsen seit

dem 7. Ppril 1914 zu zahlen. Der Be⸗

klagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das Urteil ist vorläufig voll⸗ streckbar gegen Stcherheitsleistung in Höhe der beizutreibenden Summe Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Kaiserlichen Land⸗ gerichts zu Metz auf den 16. Fe⸗ bruar 1916, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsawalt als Prozeßbevollm ichtigten vert eten zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen

Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht.

Metz, den 10. Dezember 1915.

Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.

Sekanntmachung.

Folgende Werkstattsmaterialien sollen verdungen werden: 10 000 qm klares Flas, 200 qm mattgeschliffenes Glas, 500 Stück Glasscheiben, 15 000 Stück Glasglocken, 18 000 Stück Hacken⸗, Hammer⸗, Besen⸗ und Schaufelstiele. A

[57322

An⸗ gebote sind postfrei, verschlossen und ver⸗ siegelt sowie mit der Aufschrift: Angebot auf Lieferung von Glas und Stiele bis 12. Januar 1916, Vormittags 11 Uhr, an die Köalgliche Eisenbahn⸗ direkikon hier zu senden. Angebotbogen und Bedingungen können in unserem Zentralbureau eingesehen werden, auch von da gegen postfreie Einsendung von 60 in bar nicht Briefmarken bezogen werden. Zuschlagsfrist bis einschließlich 19. Januar 1916.

Dauzig, den 9. Dezember 1915.

Kögigliche Eisenbahndirektion.

l-iess eccSu 811. a fnn

Z“

4) Verlosung ꝛc. von 9 8 Wertpapieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust oon Wertpapieren befinden sich ausschließ⸗ lich in Unterabteilung 2.

[57036] Oeffeutliche Zustellung.

Die Firma H Hoffmann, Inhaber Hans Hoffmann, Baumaterialienhandlung zu Straßburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Justizrat Mechling in Straßburg, klagt gegen den Eduard Goehl, Klempner⸗ meister, früher in Straßburg⸗Neuhof, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts ort, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte der Klägerin für in den Jahren 1913 und 1914 gelieferte Waren den Be⸗ rag von 801,25 schuldet, mit dem An⸗ trage, Kaiserliches Landgericht wolle den Beklagten durch ev. gegen Sicherheits⸗ leistung vorläufig vollstreckbares Urteil ver⸗ urteilen, an Klägerin 801,25 nebst 5 %. Zinsen 1) aus 49,06 seit 1. März 1914, 2) aus 22,81 seit 1. April 1914, 3) aus 44 seit 1. Mai 1914, 4) aus 27,60 seit 1. Juni 1914, 5) aus 48,19 seit 1. Juli 1914, 6) aus 139,74 seit 1. August 1914, 7) aus 137,38 seit 1. Septemder 1914, 8) aus 186,39 seit 1. Oktober 1914, 9) aus 49 25 seit 1. November 1914 und aus 96,73 seit 1. Dezember 1914 zu zahlen und wolle dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits einschlietzlich derjenigen des Arrestverfahrens 2 G 10/15 des Amts⸗ gerichts Straßburg zur Last legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Kammer für Handelssachen des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg auf den 1 Februar 1916, Nachmittags 3 Uhr., mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Straßburg. den 10 Dezember 1915.

erkschaft „Grube Marie“.

Bei der in Gegenwart eines König lichen Notars am 17. September de. I8 vorgenommenen Auslosung unserer Obtigationsanleihe wurden folgende Rummern gezogen: 8

Lit A: 19 213 165 149 18 40 13 159 17 154 156 139 7.

Lit. B: 406 253 334 322 290 381

Luüu C: 448 451 453 463 523 443 502 444 455 490.

Die Ruückzahlung der ausgelosten Obli⸗ gationen erfollt am 1. April 1910 bei unserer Kasse und bei dem Bank⸗ banse Gottfried Herzfeld in Haunover. Mit dem 1. April 1916 hört die Ver⸗ zinsung auf.

(Unterschrift), Gerichtsschreiber

leisteter: 600 ℳ, zu bezahlen und die

des Königlichen Amtsgericht.

Preußtitz, den 1. Oktober 1915. Der Grubenv

Gerichtsschreiberet des Kaiserlichen Landgerichts.