itete, für diesen Zweck. Sie sind einerseits zu kunstvoll, anderer⸗
eits in ihrem Charakter zu protestantisch, um hier recht zu wirken. Um die Darstellung machten sich die ersten Kräfte des Deutschen Theaters verdient, besonders Else 2 als ergreifende Maria, Paul
Hartmann als ausdruckevoller Engel der Verkündigung, Joseph Klein als gemütlich erklärender Sprecher. Das eigenartige Weih⸗ nachtsspiel wird gewiß zahlreiche Wiederholungen erleben.
Eithngetretener Hindernisse wegen wird im Königlichen Opern⸗ hause morgen abend statt der augekündigten Aufführung des Troubadour’, „Wioletta’ mit Fräulein Artöt de Padilla als Violetta und Herrn Jadlowker als Alfled gegeben. Die im Vor⸗ veckauf bereits verkauften Eintrittskarren zum „Troubadour“ (290. Dauerbezugsvorstellung) behalten ihre Gültigkeit für die neu⸗ Vorstellung „Violetta“. Sie werden auch, jedoch nur bis zum Beginn der Vorstellung, an der Operhauskasse zum Kassenpreise uzüglich des amtlichen Aufgeldes zuröckgenommen. Eine spätere urücknahme ist nicht angängig. — Als Nachmittagsvorstellung wird morgen um 2 ½ Uhr „Hänsel und Gretel“ in folgenter Besetzung gegeben: Gretel: Frau Eagell, Hänsel: Frau 1““ als Gast, Gertruad: Frau von Scheele Mäller, Hexe: Frau Langendorff als Gast, Peter: Herr Bachmann. Daran schließt sich die Ballettpantomime: „Die Puppenfee“ an, in der das gesamte Personal des Königlichen Balletts beschäfttgt ist. Im Königlichen Schauspielhause gehen morgen „Wallen⸗ teins Lager“ und „Hie Piccolomini“ in Szene. In „Wallensteins Lager“ wirken in den Hauptrollen die Herren Pohl, Böttcher, Mannstädt und Mühlhofer mit, in den „Piccolomini“ die Damen Nesper, Ressel und Schöanfeld sowie die Herren Sommerstorff, Kraußzneck, Pohl, Lucas, Mannstädt, Patry und Zimmerer. Spielleiter ist der berregtsseur Patry.
Der Kammersänger Hermann Jadlowker hat für den einzigen Liederabend, den er in dlesem Winter veranstaltet und der am 15. Januar, Abends 8 Uhr, in der Philharmonie stattfindet,
olgendes Programm gewählt: Konzertarie von Mozart, Lieder von Schubert, Schumann, Brahms, Strauß, Mahler sowie böhmische Volkslieder von Stépan. Die Klavterbegleitung hat der Köntgliche apellmeister Dr. Karl Besl übernommen.
In der Kaiser Wilhelm⸗Gedächtniskirche veranstaltet der Organist Walter Fischer am nächsten Donnerstag, Abends 6—7 Uhr, ein Orgeltonzert, bei dem der Cellovirtuose Rudolf Kratina mit⸗
irkt. Dos Programm enthält u. a. Bachs C⸗Moll⸗Passacaglia und Max Regers Choralphantasie „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Karten zu 1 ℳ (Stuhlplatz) und 50 ₰ (Kirchenschiff) sind bei Bote u. Bock, A. Wertheim und Abends am Eingang der Kirche zu haben.
(Der Konzertbericht befindet sich in der Ersten Beilage.)
8 Mannigfaltiges. Berlin, den 28. Dezember 1915.
Wie ehren wir Heldentod und Heldentaten am würdigsten? Eine der schönsten Betätigungen der deutschen Volks⸗ seele ist von alters her die liebevolle Ehrung der Toten. Selbst der
ermste gibt gerne, wenn es sich darum handelt, das Grab eines
eben Anverwandten zu schmücken. Unsere Friedhöfe reden davon eine beredte Sprache. Auch der gegenwärtige Weltkrieg hat gezeigt, daß unser Volk nicht nachgelassen hat in der Liebe, die den Tod
berdauert und die jedem Gefallenen aus heiligster, edelster und reinster Begeisterung ein Gedächtnismal aufrichten möchte für ewige Zeiten. Ueberall im deutschen Volke wird deshalb eifrig die Frage er⸗ örtert, wie man am besten und schönsten die Gräber unserer gefallenen Soldaten schmücken und dem Gedächtnis an ihre Heldentaten würdige Denk⸗ äler errichten koͤnne; sie wird auch in zahlreichen Eingaben an die maß⸗ enden Behörden behandelt. Von allen Selten kommen hier Vor⸗ äge und Anträge; Ausstellungen sollen eröffnet werden, um Ent⸗
ürfe für Kriegergrabmale und Denkmäler zu zeigen, und so die Teilnahme an einer würdigen Ausgestaltung der letzten Ruhestätten
unserer Krieger in weitesten Volkeskreisen in die Tat umzusetzen. So wohltuend alle solche Anregungen, Anfragen und Wäünsche auch be⸗ rühren, so enthalten sie doch vieles, was schließlich dem geläuterten Empfinden nicht standzuhalten vermöchte. Deshalb wird es in den maßgebenden Stellen als dringend erwünscht angesehen, daß man sich hierin vorläufig noch eine gewisse, geradezu notwendige Selbst⸗ beschränkung auferlegen möchte. Großes hat unser Volk geleistet durch die Organisation, groß sollte es sich auch hier zeigen durch die frei⸗ willige Einordnung aller Kräfte in ein gemeinsames Handeln nach klaren Gesichtspunkten. Um eine würdige und einheitliche Aus⸗ gestaltung unserer Kriegergräber, von den großen Friedhöfen, Gräber⸗ feldern und Massengräbern bis hinab zum Einzelgrab zu gewähr⸗ leisten, müssen erst ausreichende Grundlagen dafür geschaffen werden. Zu diesem Zwecke hat das preußische Kriegsministerium in Gemeinschaft mit dem Kultusministerium eine Anzahl von namhaften Künstlern, Bildhauern wie Architekten, aus ollen Teilen Deutschlands veranlaßt, eine Bereisung der auf den verschie⸗ denen Kriegsschauplätzen vorhandenen Kriegergrabstätten vorzunehmen, um hier durch persönliche Augenscheinnahme die örtlichen Eindrücke und Erfahrungen zu jammeln und sorann durch frele Aussprache in erweitertem Künstlerkreise festzustellen, welche Fomen der großen und ernsten Sache würdig sein möchten. Das Ergebnis dieser Bereisungen und Beratungen, die noch nicht abgeschlossen sind, wird in Form von Leitsätzen und Beispielen veröffentlicht werden. In ihrem Rahmen und in freiem Wettbewerb möge jeder Berufene seine Kräfte einsetzen für eine Ehrung der Gefallenen, mit der das deutsche Volk vor aber Welt bestehen kann. Werden sich die Veröffentlichungen zunächst auch mehr auf die Grakstätten selbst beschränken, so werden sie doch auch für später in Betracht kommende Denkmalsanlagen die Richtung an⸗ geben und das Empfinden läutern können. Mögen dann Künstler und Kunstgewerbe, Vereine und einzelne Persönlichketten, jeder nach seiner Eigenart, aber alle nach den großen, gemeinsamen Gesichtepunkten wettelfern, wahrhaft Schönes zu schaffen, würdig dieser großen Zeit: „Den Gefallenen zum Gedächtnis“, „Den Lebenden zur Anerkennung“, „Den künftigen Geschlechtern zur Nacheiferung“.
Ueber die Witterung in Norddeutschland im Monat November 1915 berichtet das Königlich preußische Meteorologische Institut auf Grund der angestellten Beobachtungen: Ziemlich trübes, im Osten niederschlagreiches, im Westen meist trockenes, vor⸗ wiegend zu kaltes Wetter kennzeichnete die Witterung im November 1915. Außer im Süden und stellenweise Nordwesten war die Be⸗ wölkung größer, die Sonnenscheindauer kleiner als im langjährigen Durchschnitt. Auch in den Niederschlagsverhältnissen bestanden Gegen⸗ säͤtze: Rechts der Oder sind fast überall, links derselben nur ganz ver⸗ einzelt zu große Mengen verzeichnet worden, und zwar im mittleren Pommern mehr als das Doppelte, in Mitteldeutschland noch nicht die Hälfte des Normalwertes. Die Temperatur war ungewöhnlich gleich⸗ mäßig über das ganze Gebiet verteilt, was auch dadurch zum Ausdruck kommt, daß die Abweichung vom Normalwert im Südwesten (bis mehr als 2 Grad zu kalt) größer war als im Nordosten (teilweise nur um wenige Zehntel eines Grades zu kalt). Ueberall herrschte während der ersten Monatshälfte verhältnismäßig mildes, seit Monatsmitte aber rauhes Wetter, das zum Schluß in ausgesprochenes Winterwetter über⸗ ging. So kam es, daß neben einer größeren Anzahl von Frosttagen an allen Stationen mehrere Eistage auftraten, an denen während des ganzen Tages die Temperatur unter dem Gefrierpunkte blieb. Während die Maxima weniger als 15 ° betrugen, sind andererseits im größeren Teile des Binnenlandes schon Kältegrade von über 10, in Ober⸗ schlesien von 18 ° festgestellt worden. Eine Schneedecke hat fast all⸗ mein überall an mehreren Tagen besonders gegen Schluß des Monats bestanden. Ihre Höhe erreichte im mittleren und östlichen Pommern etwa 30 cm. Die Niederschlagskarte zeigt, daß im größeren Teil des Landes 25 — 75 mm fielen. Unter 25 mm wurden in Teilen Meck⸗ lenburgs, Brandenburgs, Hannovers und Mitteldeutschlands sowie in der Altmark beobachtet, über 75 mm in Nordschleswig, im Roth⸗ heargebirge, Westerwald, auf dem Vogelsberge, ferner (bis über 100 mm) in Oftfriesland, Pommern, Westpreußen, Ostpreußen, in den Bergischen Landen, auf dem Hunsrück und der Eifel sowie be⸗ sonders in den Sudeten, im Harze und im Erzgebirge, wo sogar
150 mm überschritien wurden. — Die Erwärmung, welche am 31. Oktober eingesetzt hatte, nahm in den ersten Tagen des No⸗ vember mit dem weiteren Herxannahen des westlichen Tiefdruck⸗ ebiets und dem Drehen der Winde noch Süden immer mehr zu.
m 4. und 5. drang ein Teiltief von Oesterreich⸗Ungarn nach Polen vor und schritt bis zum 6. nach Westrußland fort, während sich ein Hochdruckgebiet von der Nordsee her über Mitteleuropa aus⸗ breitete. Es erfolgten Regenfälle, die im Osten sehr ergiebig waren. In der Folgezeit dehnten sich Ausläufer eines nordwestlichen Wirbels bis nach Norddeutschland hin aus, sodaß das barometrische Maximum schnell nach Süden hin zurückwich. Häufige Niederschläge bei erheb⸗ lich zu bohen Temperaturnen und meist füdwestlichen Winden waren die Folge. Die Wärme erreichte am 12 oder 13. ihren Höhepunkt. An der Mehrzahl der Stationen wurde an diesen Tagen die Maximal⸗ temperatur des November beobachtet. Mit dem Herannahen des west⸗ lichen Hochdruckgebietes stellte sich nun von Monatemitte ab zunächst rauhes Rückseitenwetter. vorübergehend auch Schneefall, bald aber ausgesprochenes Winterwetter ein. war wurde es am 24. mit dem Auftreten einer tiesen Depression über Nord⸗ (später Ost⸗) Europa wieder etwas gelinder; da jedoch im Rücken derselben sogleich hoher L ftdruck felgte, so gingen die Niederschläge in Gestalt teilweise er⸗ giebiger Schneefälle bei nördlichen Winden und abermals siakender Temperatur hernteder. Vom 26. bis 29. (besonders am 28. und 29.) herrschte überall für die Jahresze t außergewöhnlich strenge Kälte. Am 30. erfolgte mit dem Herannaben eines westlichen Tiefdruck⸗ gebietes in Westdeutschland bereits Tauwetier, während rechts der Elbe noch Frost, im äußersten Osten strenger Frost bestand.
Im Wissenschaftlichen Theater der „Urania“ wird in dieser Woche allabendlich der neue Vortrag „Im Kampfe um Konstantinopel“, der mit zahlreichen farbigen Bildern ausgestattet ist und dessen erster Teil Konstantinopel im Weltkrieg bringt und dessen zweiter Teil an die Dandanellenfront führt, wiederholt werden. Morgen und am Donnerstag wird Nachmittags der Vortrag „Veon den Kurpathen bis Brest⸗Litowsk“, und am Freitag und Sonnabend, Nachmistags, der Vortrag „Der Jonzo und Oesterreichs Adriaküste“ zu kleinen Preisen gehalten werden.
Gumbinnen, 27. Dezember. (W. T. B.) Auf der Eisen⸗ bahn zwischen tea Stationen Pendrinnen und Insterburg sind, der „Preußisch⸗Litauischen Zeitung“ zufolge, am Abend des ersten Weihnachtstages drei Kinder lein bereits erwachsener Sohn und zwei jüngere Mädchen), die mit ihrem Vater das Gleis entlang gingen und einem Güterzug auswichen, von einem D⸗-⸗Zug, der auf dem zweiten Gleise herankam, erfaßt und auf der Stelle getötet worden. Der Vater kam mit leichteren Verletzungen davon.
Posen, 28. Dezember. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Heute morgen 3 Uhr 40 Minuten entgleiste ein von Berlin tommender Militärurlauberzug bei der Durchfahrt auf Bahn⸗ hof Bentschen. Von den Urlaubern und dem Begleitpersonal wurden 8 getötet und 17 verwundet. Der Sachschaden ist bedeutend.
Brest, 27. Dezember. (W. T. B.) Die Neue Zürcher Zeitung“ meldet aus Brest: In den Kohlenbehättern des Panzer⸗ kreuzers „Marseillaise“, der hier vor Anker liegt, ereignete sich eine Explosion von Kohlengasen; drei Matrosen wurden schwer verletzt.
Kopenhagen, 27. Dezember. (W. T. B.) „Berlingske Tidende“ erfährt ou; Stockholm: Infolge der großen Kälte in Stockholm ist die Schiffahrt ernstlich gefährdet. In den Stockholmer Schären ist das Eis mehrere Fuß dick; viele Dampfer sind darin stecken geblieben. ö1
(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Theater.
Königliche Schanspiele. Mutwoch: Opernhaus. 202. Kartenreservesatz. Das Abonnement, die ständigen Reservate sowie die Dienst⸗ und Fretplätze sind aufgehoben. Hänsel und Gretel. Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humverdinck. Text von Adelheid Wette. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Besl. Regie: He’r Regisseur Bachmann. — Die Puppenfee. Pantomimisches Ballett, divertissement von Haßreiter und Gaul. Musik von Joseph Bayer. Mustkalische Lettung: Herr Kapellmeister Dr. Besl. Szenische Leitung: Herr Ballettmeister Graeb. Anfang 2 ½ Uhr.
Mittwoch: Opernhaus. 290. Abonne⸗ mentsvorstellung. Stelle der ur⸗ prünglich angekündigten Vorstellung „Der Troubadour“: Violetta. (La Tra- viatan) Oper in vier Akten von Giu⸗ seppe Verdt. Text vn Piave. Musi⸗ kalische Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Besl. Reagie: Herr Regisseur Hertzer. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 284. Abonnementsvor⸗ stelung. Wallensteins Lager. Schau⸗ spiel in einem Aufzug von Friedrich Schiller. Regie: Herr Oberregisseur Patryv. Hierauf: Die Piccolomint. Schauspiel in 5 Aufzügen von Friedrich Schiller. Regie: Herr Oberregisseur Pairy. Anfang 7 ½ Uhr.
Donnerstag: Opernhaus. 291. Abonne⸗ mentsvorstellung. Hoffmanns Erzäh⸗ lungen. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 285. Abonnementsvor⸗ stellung. Wallensteins Tod. Anfang
steins Tod.
Mirakel. Sonnabend, Hamlet.
von Rudolf Bernauer
Schanzer.
h Willy Bredschneider. An
zwei Hochzeit machen. einst im Mai.
Götz Donnerstag: Der Vater.
Freitag: Rausch.
8 Uhr:
rätselhafte Frau.
Volksbühne. (Theater am Büölowplatz.) (Untergrundbahn Schönhauser Tor.) Direktion: Max Reinhardt Mittwoch, Abends 8 ¼ Uhr: Wallen⸗
Donnerstag: Traumulus. Freitag, Sonnabend und Sonntag:
Nachmittags
Berliner Thenter. Mittwoch, Nachm. 3 ½ Uhr: Der Zauberzylinder. — Abends 8 Uhr: Wenn zwei Hochzeit machen. Ein Scherzipiel mit Gesang 8 4 Bildern un Musik von Walter Kollo und
Donnerstag und folgende Tage: Wenn
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Wie
Theater in der Königgrätzer Straßze. Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr: von Berlichingen mit der
eisernen Hand. Schauspiel in fünf Auf⸗ zügen von Wolfgang von Goethe.
Sonnab., Nachmittags 3 Uhr: Rausch. — Abends 7 ½ Uhr: Maria Stuart.
Komödienhaus. Mittwoch, Abends
Die rätselhafte Frau. spiel in 3 Akten von Robert Reinert. Donnerstag und folgende Tage:
Freitag: Komödie der Worte. Soanabend, Nachmittags 3 Uhr: Bau⸗ meister Solneß.
Theater
2 este druff! Schillertheater. o. (Wallner⸗ iesoiedns theater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Jungbrunnen. Lustspiel in vier Auf⸗ zugen von Paul Lindau.
Donnerskag: Die fünf Frankfurter.
Freitag: Jungbrunnen.
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Abends 8 Uhr: Jungbrunnen.
Charlotteuburg. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Ritter Bengts Gattin. Schau⸗ spiel in fünf Akten von August Strind⸗ berg.
Donnerstag: Ultimo.
Freitag: Zum ersten Male: glückliche Tage.
Das
3, MUhr:
feste druff!
Obersteiger.
Rudolph Gefälligkelt.
Zwei
Deutsches Opernhans. (Char⸗ lottenburg, Bismarck⸗Straße 34 —37. Direktion: Georg Hartmann.) Mittwoch, Abends 7 Uhr: Lohengrin. Ro⸗ mantische Oper in drei Akten von Richard Wagner.
Donnerstag: Tannhäuser.
Freitag: Die Fledermaus.
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Figaros Hochzeit. — Abends 7 Uhr: Loheugrin.
im Frieden.
Görli
Komische Oper. (An der Weiden⸗ dammer Brücke.) Mittwoch, Nach⸗ mittags 3 ½ Uhr: Der tapfere Ulan. — Abends 8 Uhr: Jung muß man sein. Operette in drei Akten von Leo Leipziger und Erich Urban. Gesangstexte von Leo
Sonnabend, Lust⸗ 8
Die
Mittwoch, Nachmittags 3¾ Uhr: Dorn⸗ röschen. — Abends 8 ¼ Uhr:
in vier Bildern von Hermann Haller und Willi Wolff. Musik von Walter Kollo. Donnerstag und folgende Tage: Immer
Donneretag urd Freitag, Nachmittags 3 ¼ Utr: Nomeo und Julia. Sonnabend, Nachmittags 3 ½ Uhr: Der
Luftspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Mittwoch, Abends 8 ¼ Uhr: Alles aus
Eugen Burg und Louis Taufstein. Donnerstag und folgende Tage: Alles aus Gefälligkeit. Sonnabend: Nachmittags 3 ½ Uhr: Die Haubenlerche. Sonntag, Nach nittags 3½ Uhr: Krieg
————
Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Mittwoch, Nachmittags 3 Uhr: Schneewlttchen. Drei Paar Schuhe. Gesang in vier Bildern, frei nach Karl 8 tz von Jean Kren. Gesangstexte von Alfred Schönfeld. Donnerstag und folgende Tage: Drei Paar Schuhe.
Kam’rad Männe.
Trianontheater. (Georgenstr., nahe
hat jeder Erwachsene ein eigenes Kind unter 10 Jahren frei auf allen Sitzplätzen, jedes weit re Kind halbe Preise.)
Familiennachrichten.
Verlobt: Ftl. Lili Ruhstrat mit Hrn. Oberleutnant Hans Joachim Frhrn. von Massenbach (Oldenburg — z. ZI. Berlin). — Frl. Kaͤthe Bretzfeld mit Hrn. Leut⸗ nant Werner Schramm (Gotha). — Frl. Ese Annemarie Erbrecht mit Hrn. Oberleutnant Hans Eichhorn (Erms⸗ leben) — Frl. Erna Hilger mit Hrn. Regierungzassessor Erich Möser (Siemia⸗ nowitz O S. — z. Zt. Koblenz).
Verehelicht: Hr. Hauptmann Walter Braemer mit Erica Freiin von der Geltz (Potsdam). — Hr. Hauptmann Eberbard Goetze mit Frl. Anna⸗Maria
Böttjer (Lübeck).
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Haupt⸗ mann Karl⸗Heinrich von Beoeltzig (z Zt. Deutsch Krone). — Hrn. Bolho ven Knoblauch⸗Buschow (Buschow). — Hen. Nochus Frhrn. von Lüttwitz⸗ Mittelsteine (Vernon, Kanada). — Hrn. Hauptmann Frhrn. von Berlepsch (Berlin). Eine Tochter: Hrn. Rittmeister Frhrn. von Maltzan (Lud⸗ wigelust). 1
Gestorben: Hr. Polizeipräsident Dr. jar. Gustop Roscher (pPamburg). — Hr. Richsgerichtsrat a. D. Dr. Wilhelm Turnau (Leipzig). — Hr. Philipp Ernst
Uhr: Fürst zu Hohenlohe⸗Schillingsfürst,
Prinz von Ratibor und Corvey (Bad
8. Reichenhall). — Hr. Ulrich Reichefrhr.
von Wittenhorst⸗Sonsfeld (München).
— Fr. Oberstleutnant Minka von Rauch,
am Kollendorfplatz.
6 Immer Vaterländisches Volksstück
Schwank in 3 Akten von
— Abends 8 Uhr: Lebensbild mir
Musik von Gilbert.
Nachmittags 3
No. 305.
“
zum Deutschen Reichsanz
Amtliches
Königreich Preußen.
Ergebnisse
Preu
üns im Studienjabr 191415.
Erste Beilage eiger und Königlich Preußif
Berlin, Dienstag, den 28. Dezember
der Diplomhauptpröfungen an den Technischen Hochschulen
—ñ—
Von den zur Diplombauptprüfung zugelassenen
an der
Technischen Hochschule
in
Bau⸗ Architektur ingenieur⸗ wesen
schinen⸗ ingenieur⸗ wesen
V Elektro⸗ technik
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aben bestanden
in der Fachrichtuna —
Schiff. S
bau
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bau
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Berlin. Hannover. Aachen Danzig Breslau
12 (10) 21 (9) 32 (25) 1 9 ( 8) 11 4) 3,) 8 (4) 6 (5) 2 (—)
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Berlin Hannover. Aachen Danzig Breslau
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Berlin Hannover. Aachen Danzig. Breslau.
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8 11“ den Technischen Hochschulen Preußens
im Studienjahre 1914/15 erfolgten Doktoringenieur⸗
promotionen.
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Architektur
E“ Cbhemie und Hüttenkunde (in Hannover einschl. Elektrotechnik, in Aachen einschl. Bergbau⸗ kunde)
In der Abteilun
Danzig
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und
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einschließlich Elektrotechnik)
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1) der Bergakademie in Berlin . . . 8
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65.
g von Professoren
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Theater und Musik.
Wenn man bedenkt, wie schwach bes
s Blü sters in den früheren Jahren kurz vor Weih⸗ “ it den ausgezeichneten Besuch pergleicht, den 19. Dezember,
nachten waren,
dessen sich das 12. Sym im Blüthnersaal erfreute, . daß die Fee vermn “ geringen müßte, zu dem hocherfreulichen uß ko nn d⸗ Führung des Königlichen Musikdirektors Paul Schein⸗ pflug einen ganz erheblichen anregenden und stets gewählten Programme, Scheinpflug
arbeitung, die
die guten Leistungen
Mitwirkung ausgezeichneter Solisten mit klangvollen kommt, müssen als voll dieser Konzerte angeführt werden. veilh eelnsi, erde n; 8. 5 . die — armonischen Orchesters, in
ständig fehlt, hier auch die zeitgenössischen Tonsetzer kommen: ein Vorzug, der dem Dirigenten u genug angerechnet werden kann.
n. 82 iek t Sonntag
oniekonzert am 4 hre 8 muß man, eingedenk der —— un
berechtigte Gründe
Konzerte.
Abbruch kommen, daß diese Konzert
Aufschwung genommen haben.
zuteil werden läßt, wozu
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des Blüthnerorchesters,
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ucht die Sonntagskonzerte
Die die ausgezeichnete Aus⸗ und noch die Namen hinzu⸗ das ständige Aufblühen Ein weiterer Grund kann auch den volkstümlichen Konzerten des moderne Musik leider voll⸗ zu Worte nd seinen Musikern nicht hoch Mozarts Es⸗Dur⸗ t“ und den drei reizvollen Stücken
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Eindrücke, e Carrenos gro
lauschen. gab der gan
geschmückte Saal war am 21. d. andachtsvoll gestimmten 5 0 war die 33.) mit größtem Interesse und Der vorzügliche Chor
mit den ausgeze
technische Schulung unserer he auch der große
Besten der Krieges
DOuvertüre und da traum“ von Mendelssohn, da und, als Schlußnummer, des mögen diese Werke in demselben sein, aber eine s wirkung vermag 1 d.rdo dvehh 1
2.N wurde hier zu einem ’ 1
8 Tauperlen durchsetzt und von Mondstrahlen überflutet;
Märchenzauber unvergleichlicher
und für den welche die 1 Klavierspiel braucht man mit solcher Begleitung war es eine Lust, ihm zu Erojca“ aber, die so recht in unvergeßlichen Veranstaltung den
charakterisieren; Dir . zen,
Abschluß.
lerisch hochstehende Aufführung
Der durch zwei
unter s Schumann,
rn. und
(Oboe)
Orael Professor Irrgang leisteten durchweg Hervorragendes.
8 esolisten überragten die 13“ und Paula Werner⸗Jensen (Alt) die Herren
Henrv Wormsbächer (Terxo ganz bedeutend; letztere
Teresa Carre
nicht her
f den leözten Platz
Wiederholung des Scherzos verlangte und zufrieden gab,
bis edank eetho
als Beifall
ßzügiges
M. bis auf den letzten Platz von einer Zuhörerschaft angefüllt, die der Aufführung (es
das Philharmonische Orchester, ichneten Solisten
v sich 2 geringem Maße gewachsen. erweisen immer wieder die Tatsache, daß die Nüei agr en ene 1 utigen Gesangskräfte hinter derjenigen mentalkünstler ganz bedeutend zurück eblieben ist. Daher Mangel an wirklich bedeutenden à “ Die Königliche Kapelle zum ersten Mal in der il⸗ 11““ dcs war das musikalische Ereignis des ersten Weihnachts⸗ und fürwahr es war ein Ereignis, an das jeder, der es lange zurückdenken wird. Es war ein Mittagskonzert zum hilfskasse des Berliner Generalmusikdirektors Leo
s Scherzo aus der Musik 8 Es. Dur⸗Klavierkonzert Meisters Eroica⸗Svmphonie. Oft schon Raumiin vollendeter Ausführung erklungen o von allen Schlacken des Materiellen geläuterte Klang⸗ das Philharmonische Orchester,
von Bachs großem Welhnachts⸗ un Hacg Weihnachtsbäume festlich
tieter Ergriffenheit lauschte. einem trefflichen Dirigenten Pro⸗ Thornberg (Violine), Harzer Stegmann (Trompete), und
Damen Clara Senius⸗
Lund Otto Schwendy (Baß) den Schwierigkeiten des Bachschen Gerade die Aufführungen
⁰)
ratoriensängern.
Tonkünstlervereins unter der
Blech und unter Mit⸗ Das Programm enthielt die zum „Sommernachts⸗ von Beethoven
Ro.
so groß seine Vor⸗ vorzubringen. Die „Sommernachts⸗ Gebilde von spinnwebzarter Fein⸗
Art! Ma b dis füllende Zuhörerschaft stürmisch die . . auch danach sich nicht das ganze Orchester sich erhoben t hatte. Tief waren auch die venschen Werke hinterließen. Frau nicht von neuem zu
diese große Zeit paßt, denkbar würdigsten
Der zur den besetzten stelle deut
Handelsverkehr
Förderung des Handelsverkehrs Rußlands gebildeten scher Handelskammern haben
Gebieten
mit Russisch Polen. “ wischen Deutschland und
mtlichen Handels⸗ sich nunmehr 60 Han⸗
verboten.
zember 1915 betrugen ( und — im
(Aus den im Reichsamt des gester
ten „Nachrichten für aund Landwirtscha
— Portugal.
auf 18.
Artikel 1.
November 1915.)
Ausfuhrverbot für Schwefel. Die hat mit Rücksicht auf die augenblicklichen auß und die Notwendigkeit der Versorgung Vorschlag des Finonzministers
8 tember 1915 unter dem 1 1 Die Ausfuhr und Artikel 2. Die gegenwärtige Veror⸗ — Tage ihrer Veröffen lichung in Kraft. („Diario do Governo „I. Serie,
Nr. 237 vom 18.
der inländischen Grund des Gesetzes November 1915 beschlossen:
hr von Sch
dnung tritt mit dem
dustrie
portugiesische Regierung erordentlichen Umstände
Märkte auf Nr 373 vom
Nach
Aktiva. 1915
Metallbestand E
stand an kurs⸗ deutschen Gelde und an Gold in Barren oder aus⸗ ländischen Münzen, das Kilogr. fein zu 2784 ℳ berechnet)
darunter Gold. Bestand an Reichs⸗ u. Darlehnskassen⸗ scheinen.
Bestand an Noten anderer Banken.
2 476 313 000 (+ 1 342 000) ( 2 441 329 000
501 587 000
22 519 000 (+ 3 485 000) Bestand an Wechseln, Schecks 5 88 1
kontierten Reichs⸗ EWEö
schatzanweisungen. (* 130 466 000)
Bestand an Lombard⸗ 13 815 000 forderungen 828 000)
Bestand an Effekten 50 262 000
(+ 19 939 000) Beneandenn sorfttge. 434 337000 (+ 134 537 000)
—
Passiva. Grundkapital..
Reservefondzs..
Betrag der um⸗ laufenden Noten.
e täglich fällige sonstige taglecgfäten 1
sonstige Passiva..
8 180 000 000
(unverändert) 80 550 000
(unverändert)
6 270 380 000 (+ 170 599 000)
2 046 073 000 + 280 347 000) 327 731 000
2 116 761 000 + 19 847 000) 2 075 481 000 (+ 3 561 000) (+ 23 482 000) (— 10 970 000)
754 135 000 (+ 181 226 000) (+ 126 565 000) (—
18 044 000 (+ 1977000) (+ 66
3 655 663 000 (+ 584 713000)
46 807 000 (s— 17 461 000) — 35 854 000
(s— 259 232 000)
273 303 000 (+ 44 689 000)
180 000 000 (unverändert) 74 479 000
(unverändert)
4 431 579 000 (+ 156 263 000,)
2 054 534 000 (+ 340 241 000) (+ 46 010 000) 159 975 000 (+ 19 221 000) ( 4 594 000) (+† 1 398 000)
ũ sicht der Reichsbank vom 23. De⸗ „.à1382. ? Vergleich zur Vorwoche):
913
1 475 868 000 9 727 000) 1 197 752 000
58 744 000 3 276 000)
34 963 000 56 000)
“ “
(+ 110 931 000)
69 041 000 8 408 000)
215 378 000 (+ 4 797 000)
279 769 000 (+ 59 260 000)
180 000 000 (unverändert) 70 048 000 (unverändert)
2 042 309 000 (+ 112 825 000)
743 194 000
79 830 000
Wien, 27. Dezember. (W. T. B.) darfes nach ausländischen
ministerium nach gepflogenem Zentralstellen und im Einverständnis Finanzministerium,
Zukunft aus Anlaß scher Valuta an
zu setzen und somit weiten hin hängig zu machen, daß die wärtigenden fremden Valuta
ert ist. 8 “ Laut Meldung des „W. T. B.
n zur che Bank zu verpflichten
Um die Befriedigung des Be⸗ Zahlungemitteln zu erleichtern, hat das Finanz⸗ Einvernehmen mit den beteiligten mit dem SeeMühc⸗ ’ einer Anregung der Handels⸗ un ewerbekamme
Brünn entsprechend die Verfügung getroffen, daß die Exporteure in von Ausfuhrbewilligunge die A EANA“X“
s 1 aßnahmen 3
die Ausfuhrbewilligungen davon ab⸗ Abgabe der aus dem Erport zu ge⸗ an die Oesterreichisch Ungarische Bank
betrugen die Canadian Pacific⸗Eisenbahn in der dritten Dezember⸗ 8 2945 000 üe. (1 341 000 Dollar mehr als im Vorjahr).
Abgabe ausländi⸗
Kraft
1
63,75, 4 % Span. äußere Anleihe —,—, 3 % Russen v. 1896 —,—, Rio Tinto 1525. Berlin 43,35 — 43,85, Scheck auf London Paris 39,15 — 39,65, 1— länd. Staatsanleihe 101 16, Niederländ. Petroleum 509, d ländisch⸗Indische Handelsbank 167, 2 103, Rock Island 15 18, Railway 21 ⅛, Union Pacific Steel Corp. 79 1s.
4 % Türken —,—,
Amsterdam, 27. Dezember. ( ” n Scheck auf Wien 29,65 — 30,15. Obl. 3 “ 22 F.
and⸗Amerika⸗Linie t Hel Atchison, Topeka u. Santa Southern Pacific 98 ½, 131 ½, Anaconda 166 ,
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.
7 8 .T. B.) 3 % Französische Rente Paris, 27. Dezember. (W. T 8.) F. Zeghen 88.
7,50, Suezkanal —,—,
Fest. Scheck auf 5 % Nieder⸗
S. 68, Königl. Nieder⸗
t, Southern ÜUnited States
Amsterdam, stetig,
Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.
ü ber 46 ½, für März 46, für Mai 45 ⅜. 1 hehre. . ben (W. T. B.) Leinöl loko 40 ½, für
Santos⸗Kaffee
uar 39 ½, für Februar 40, für März 40 ½. 1 T1““ 18. Dezember. (W. T. B.) Baumwollc. (Offizielke Notierungen.) American ordinary 6,25, do. good ordinary 6,53, do. fully good ordinary 6,77, do. low middlin 6,95 do fully low middling 7,19, do. middling 7,39, do. fully m ddlin 7,59, do. good middling 7,75, do. fully good middling 7,91, do middling fair 8,27, Pernam fair 8,21, do. good fair 8,69, Cear fair 8,16, do. good fatr 8,64, Egvptian brown fair 8,90, do. brown good fair 9,45, do. bromn fully good fair 9,70, do. brown good 10,20, M. G. Broach good 6,75, do. fine 7,05, Oomra good 5 75, do. fully good 5,90, do. fine 6,05, Bengal good 5,25, do. fine 5,55, Madra
1 ellv good 7,17. 1“ 18. Dezember. (W. T. B.) Baumwoll⸗Wochen bericht. Wochenumsatz 49 730, do. von amerikanischer Baum wolle 38 590. Gesamte Ausfuhr 5486, do. Einfuhr 60 127, do. do. von amerikanischer Baumwolle 40 585. Gesamter Vorrat 842 400, do. do. von amerikanischer Baumwolle 599 630, do. do. von ägvptischer Baumwolle 109 680. 8
Sympbonie Liszts „Hunnenschla — . aus dons 1“ von Berlioz, die durchweg mit plastischem Vortrag und guter Ausarbeitung zu Gehör gelangten, auch in diesem Konzert eine Uraufführung heraus, ein Frühlingsnotturno für kleines Orchester von Werner R. Heymann. Der noch sehr junge Komponist zeigt darin einen hübschen Sinn für farbige Instrumentation und gewählte Harmonisierung. Seine Tonsprache neigt stark zur nordischen Schule, wofür auch die elegische Grundstimmung zu sprechen scheint. Die polyphone Stimmführung weist allerdings des öfteren noch recht übelklingende Härten auf, die bei größerer Gewandtheit boffentlich bald schwinden werden. Jedenfalls war das Ergebnis eine beachtenswerte Talentprobe, sodaß bei weiterem Streben von dem jungen Tonsetzer Gutes zu erwarten ist. Die mitwirkende Königliche Sä rin Frau Mafalda Salvatini wartete mit einer Arie Glucks und Liedern von Weingartner und Richard Strauß auf und zeigte sich im Besitz einer warmen und besonders in der Höhe sieg⸗ haften Stimme. Das aufmerksame Publikum zeichnete alle Künstler mit herzlichem Beifall aut. 8 8.
18 Wie alljährlich beging der Chor der Singakademie auch in
sem Jahre wieder die Feier des Weihnachtsfesles durch eine künst⸗
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Extra⸗ blätter!
Deutsches Künstlertheater. (Nürn⸗ bergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologischen Garten.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die selige Exzellenz. Lustspiel in drei Akten pon Rudolf Presber und Leo
h ee Stein. 28 t 2 s eloenbe age 8 Holle. — Abends 8 Uhr: Das Fräu⸗ 8 lein vom Amt. Operette in drei Akten
selige Exzellenz. Lessingtheater Mittwoch, Abends von Georg Okonkowski und Franz Arnold. 8 1 . it „ Abends
Musik von Gllbert. 7 ½ Uhr: Peer Gynt. Dramatisches Donnerstag und folgende Tage: Das Gedicht von Henrik Ibsen. Uebersetzt Fräulein vom Amt.
von Christian Morgenstern. Musik von Donnerztag, Nachmittags 4 Uhr: Frau Edward Grieg. Holle.
Donnerstag und Sonnabend: Kaiser Nachmittags 3 ¼ Uhr:
Sonnabend, und Galiläer. 1 Polenblut
Teilen Deutschlands angeschlossen. Die hier⸗
delskammern aus allen “
rbreiterte Grundlage der Organisation vens zehe be Hebingungen für die Benutzung der Handelsstelle sei⸗ tens deutscher Firmen wesentlich zu erleichtern. Es ist belcse worden, eine Verwaltungsgebühr für die mit Rußland getät 8 Geschäfte (bisher 2 %) von den der Handelsstelle beitreten en irmen überhaupt nicht mehr zu erheben und ebenso die Zu⸗ schläge zu den Eintragungsgebühren für Firmen, die in “ Geschäftszweigen Geschäfte zu machen beabsichtigen, abzuschaffen. S8. beitretenden Firmen haben daber fortan nur die feste jährliche üer. tragungsgebühr zu zahlen. Der Umfang der Tätigkeit der Hande 9⸗ stelle und ihre Benutzung sestens der Kaufmannschaft wie 1.b 8 hörden ist in ständiger Zunahme begriffen, zumal nachdem ibr n 1 Erlaß des Genera'gouverneurs die Zensurfreiheit endgültig ge 8 worden ist. Anmeldungen von hiesigen Firmen, die der noch beizutreten wünschen, nimmt die Handelskammer in entgegen. 8
Leipziger. Mussk von Gilbert. Donnerstag und folgende Tage: Jung muß man sein.
Donnerstag und Freitag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Der tapfere Ulan.
geb. von Albedyll (Hannover). — Fr. Luise Isidore von Schönberg, geb. von Römer (Meißen). — Fr. Eleonore von Schlütter, geb. von Klenck (Cassel).
Bahnhof Friedrichstr.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Verheiratete Junggesellen Musikalischer Schwank in 3 Akten von Arthur Lippschitz Gesangstexte von Will Steinberg. Musik von Rudolph Nelson. Donnerstig und „olgende Tage Verhei⸗ ratete Junggesellen.
7 ½ Uhr.
— —
DVDeutsches Theuter. (Direktion: Max Reinhardt.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Stern von Bethlehem.
Donnerstag: Maria Stuart.
Freitag und Sonnabend: Der Stern von Bethlehem.
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Der Stern von Bethlehem.
Kammerspiele.
Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Weibs⸗ teufel.
Donnerstag und Freitag: Der Welbs⸗ teufel.
Sonnabend, Nachmittags 2 ½ Uhr: Zu kleinen Preisen: Wetterleuchten. Abends 8 Uhr: Der Vater.
Verantwortlicher Redakteur: J. V.: Weber in Berlin. Verlag der Expedition (J. V.: Mengering) in in. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32.
Sieben Beilagen (einschließlich Warenzeichenbeilage Nr. 102), und die Inhaltsangabe Nr. 51 zu Nr. 5 des öffentlichen Anzeigers
sowie die 842. Ausgabr der Deutschen Verluftlisten.
Theater des Westens. (Station:
Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Mittwoch, Nachmittags 4 Uhr: Frau
Birkus Busch. Mittwoch, Nach mittags 3 ½ Uhr und Abends 8 Uhr: Zwei große Prunk⸗Vorstellungen. In beiden Vorstellungen ungekürzt das neue große Prunk⸗Ausstattungsstück. Ein Wintermärchen Weihnachtsspiel in fünf Akten von Paula Busch. Nach den Mvsterien des Mittelalters. Musik von Kapellmeister A. Taubert. Einstudiert von Ballettmeister R. Riegel. (Nachmittags