1916 / 228 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 27 Sep 1916 18:00:01 GMT) scan diff

E King b 8 denn in dem Brief des britischen Parlamentariers er Zeltpunkt dieser Katastrophe anscheinend etwas später gelegt ist, so kann doch angenommen werden, daß es sich um den Angriff bei Audruicg handelt. Sollte sich indessen eine spätere andere schwere Explostonskatastrophe hinter der englischen Front noch zugetragen haben, so würde der Verlust für die Engländer sich ver⸗ doppeln. Sesterreichisch⸗ungarischer Bericht. Wien, 26. September. (W. T. B.) Amtlich wird ver⸗ lautbart: 1““ 8 Oestlicher Kriegsschauplatz.

Front gegen Rumänien.

Der Vulkan⸗ und der Szurduk⸗Paß wurden vor weit ausholender Umfassung starker rumänischer Kräfte ge⸗ räumt. Bei Nagy Szeben enhhabt, entwickeln sich neue Kämpfe; österreichisch⸗ungarische und deutsche Truppen Feee an. An der siebenbürgischen Ostfront kam es tellenweise zu Zusammenstößen. Südlich von Szekely⸗ Udvarhely (Oderhellen) schlug ein kroatisches Landwehr⸗

bataillon mehrere Angriffe überlegener Abteilungen in er⸗

bittertem Kampfe zurück.

Heeresfront des Generals der Kavallerie 1 Erzherzog Carl.

21 An der Dreiländerecke südwestlich Dorna Watra

wurden russisch⸗rumänische Vorstöße vereitelt. Im Südost⸗ winkel Galiziens setzte der Feind seine Angriffe mit un⸗ verminderter Heftigkeit fort. Alle Anstrengungen scheiterten vor dem heldenhaften Widerstand der im Ludowa⸗Gebiet kämpfenden deutschen Truppen.

Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.

Auch gestern brachen nordwestlich von Perepelniki zahlreiche Angriffe des Gegners zusammen. Bei Watyn (östlich e. wurde ein russi Ser. Farman⸗ Großkampfflugzeug durch unsere Flieger in die Flucht gejagt.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Der Südteil der ELV“ stand zeitweise unter starkem Feuer der feindlichen Artillerie. An der Fleimstalfront beschossen die Italiener das Werk Dossacoio und den Ab⸗ schnitt Gardinal Coltoro ndo. Auf dem Carcenagol wurden 27 Alpini, darunter 2 Offiziere, gefangen genommen.

Der zur Rettung der Verschütteten am Ci mone an⸗ gebotene Waffenstillstand wurde vom Feinde ab⸗ gelehnt. Die aus diesem Anlaß im Wege eines Parla⸗ mentärs gewechselten Noten lauteten wörtlich:

1) Der Kommandant der K. u. K. österreichisch⸗ungarischen Streit⸗ kräfte im Raume des Tonezza⸗Cimone⸗Gebiets an den Kommandanten der gegenüberstehenden Königlich italienischen Truppen.

Unter den Trümmern des von uns in die Luft gesprengten Monte Cimone brfindet sich noch lebend eine größere Anzahl italienischer Soldaten, welche um Hilfe schreien. Wir sind bereit, ihnen zu helfen und sie aus ihrem Grabe zu befreien, wenn die italienische Artillerie und Infanterie heute, den 25. September 1916 zwischen 2 Uhr Nachmitiags und 7 Uhr Abends das Feuer auf den Monte Cimone einstellt. Selbftverständlich betrifft dies ebenso die italieni⸗

schen Batterien im Tale des Astico wie jene auf den Höhen westlich

und östlich dieses Flusses. Während dieser Zeit dürfen sich ttalienische Patroutllen zwischen dem Astico und dem Rio Freddo nicht über ihre

Befestigungsl nie vorbewegen, widrigenfalls wir die Hilfsaktion ein⸗ stellen und die Feuerpause für ebrochen erachten. Falls der Königlich italtenische Kommandant Se nicht eingeht, verfallen die italieni⸗ schen Soldaten ihrem Schicksal. Die bezügliche Antwort wolle bis 25. September, 12 Uhr Mittags, bei unserer Vorpostenlinie bei Forni abgegeben werden. Eile geboten! 25. September 1916.

2,) Abschnittskemmando 10,45 Vormittags. Pedescala, 25. September 1916. In der Erwägung, daß die österreschisch⸗ungarischen Truppen ebenso wie sie ihren Verwundeten zur Hilfe eilen konnten, in der langen Zeit zwischen der Minenexplosion und dem Beginn des talienischen Feuers aus Menschlichteit auch den italienischen Ver⸗ wundeten hätten helfen können, findet es Seine Exzellenz der Armee⸗ kommandant für angezeigt, die verlangte Einstellung des Feuers nicht u bewilligen. Der Generalstabechef Generalmajor Albricci.

Südöstlicher Kriegsschauplatz. In Albanien nichts Neues.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabe von Hoefer, Feldmarschalleutnant.

Bulgarischer Bericht.

Spofia, 26. September. (W. T. B.) Amtlicher Heeres⸗ bericht. Mazedonische Front: Auf der Höhe von Starane⸗ etschka Planina überraschte eine unserer Kolonnen in der ichtung auf das Dorf Bresnica ein Bataillon des 242. fran⸗ ösischen Regiments und zersprengte es. Sie brachte einige utzend Gefangene, ein Maschinengewehr, Tornister, Zelte und Bataillonsküchen ein. Durch einen Bajonettangriff nahmen wir feindliche Schützengräben bei dem Dorfe Orownic, wo wir 30 feindliche Leichen auffanden. In der Gegend der Dörfer Pissoderi und Armensko unternahmen wir einen Gegenangriff auf drei feindliche Bataillone, die sich in Unord⸗ nung zurückzogen und auf dem Gelände zahlreiche Tote und Verwundete zurückließen. Oestlich von Lerin (Florina) wiesen wir drei aufeinander folgende französische Angriffe ab. Der erschütterte Feind wich unter großen erlusten. Nach zehntägigen, ununterbrochenen Kämpfen,

n denen die gesamte serbische Drinadivision die er⸗ bittertsten Angriffe gegen die Höhe Kaimakcalan ausführte, griffen unsere Truppen sie heute bei Tagesanbruch mit großem Schwung an und zwangen sie, sich auf der ganzen Front zurückzuziehen. Der Kampf geht unter großem Erfolge für uns weiter. Im Moglenicatale Kampf der beiderseitigen Artillerien, in dessen Verlauf wir zahlreiche feindliche Batterien zum Schweigen vrachten. Auf beiden Seiten der Belasica Planina Ruhe. An der Strumafront schwaches Artillerie⸗ feuer. An der Küste des ägäischen Meeres lebhafte Be⸗

egungen der Kreuzer. An der Donau Ruhe. mn der

Rumänische Front. obrudscha keine Veränderung. Unsere Truppen befestigen

in den von ihnen erreichten Stellungen. An der Küste des chwarzen Meeres Ruhe. Radoslawow.

Elurkischer Bericht.

Konstantinopel, 26. September. (W. Amt⸗ licher Bericht vom 25. September.

Kaukasusfront: An unserem rechten Flügel wurde ein überraschender Feuerangriff des Feindes erstickt und durch Erwiderung unserer Artillerie zum Schweigen gebracht. Im übrigen fanden an diesem Flügel Av. und Artillerie⸗ und Infanteriefeuer mit Unterbrechungen statt. Wir wiesen den Ueberfall auf dem linken Flügel, den der Feind mit schwachen Kräften unternahm, mit Verlusten für ihn ab.

Kein wichtiges Ereignis von den anderen Fronten.

Die Russen unternahmen am 24. September, nachdem sie unsere Truppen an der galizischen Front unter das heftige Feuer ihrer leichten und schweren Artillerie genommen hatten, mit vielfach überlegenen Kräften einen Angriff gegen sie. Dieser feindliche Angriff, der den ganzen Tag über andauerte, scheiterte vor dem heldenmütigen Widerstand unserer Truppen vollständig, und der Gegner erlitt schwere Verluste. Anfangs gelang es den Russen, in gewisse Teile unserer weiter vorgeschobenen und schwach besetzten Gräben östlich von Mijetzstschow einzudringen. Sie wurden indes durch einen Gegenangriff, den unsere tapferen Truppen mit dem unternahmen, wieder hinausgeworfen und blutig zurückgeschlagen. Unsere Truppen stellten die ursprüngliche Lage vollständig wieder her und nahmen dem Feinde 139 Gefangene ab, darunter 2 Offiziere. Der Vizegeneralissimus.

1“ 26. September. (W. T. B.) Be⸗ richt des Hauptquartiers. 1

8 An der Front von Felahie brachten wir am 24. Sep⸗ tember einen feindlichen Feuerüberfall zum Schweigen.

An der persischen Front warfen wir die russischen Truppen, die unsere Stellungen 12 Kilometer östlich von Hamadan angriffen, durch einen Gegenangriff zurück. Auf dem linken Flügel wiesen wir durch unser Feuer einen feind⸗ lichen Ueberfall zurück. 8

An der Kaukasusfront wurde auf dem linken Flügel ein Ueberfall, den der Feind gegen unsere Gräben unternahm, durch Gegenangriff mit dem Bajonett abgewiesen.

Unsere an der Dobrudschafront kämpfenden Truppen

wiesen am 24. September einen feindlichen Angriff ab, wobei sie dreißig Gefangene machten. Am 25. September griffen

unsere Truppen im Verein mit den verbündeten Truppen den

Feind an und drangen bis Amuzazia vor. Der Vizegeneralissimus.

6—

Der Krieg zur See.

Berlin, 26. September. (W. T. B.) In der Nacht vom 25. auf den 26. hat ein Teil unserer Marineluftschiffe den englischen Kriegshafen Portsmouth, befestigte Plätze an der Themsemündung sowie militärisch wichtige Industrie⸗ und Bahnanlagen Mitteleng⸗ lands, darunter York, Leeds, Lincoln und Derby, ausgiebig und mit sichtbarem Erfolg mit Spreng⸗ und Brandbomben belegt. Die sind trotz starker Gegenwirkung unbeschädigt zurückgekehrt.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Madrid, 26. September. (Meldung der Agence Havas) Ein österreichisch⸗ungarisches Unterseeboot versenkte die italienische Brigg „Garibaldi“ (1374 Brutto⸗ Registertonnen), deren Besatzung gerettet ist, den englischen Dampfer „Charterhouse (3021 Brutto⸗Registertonnen) und den norwegischen Dampfer „Burjord“. Das italienische Schiff „Vega“ (3021 Brutto⸗Register⸗ tonnen) wurde gleichfalls torpediert. Die Besatzungen sind

Parlamentarische Nachrichten.

Bei der Ersatzwahl eines Mitglieds des Hauses der Abgeordneten, die am 26. d. M. in den Kreisen Zellerfeld und Ilfeld im Regierungsbezirk Hildes⸗ . stattfand, nachdem der bisherige Vertreter dieser

reise, Abg. Spinzig (freikons), sein Mandat niedergelegt hatte, wurde nach amtlicher Hütttenung, wie „W. T. B.“ aus Hildesheim berichtet, der ürgermeister Heinrich Pohl⸗ mann in Elbingerode (freikons.) mit 111 Stimmen gewählt; die Zahl der abgegebenen Stimmen betrug 112.

1 Kunst und Wissenschaft.

Von der Königlichen Friedrich Wilhelms⸗Universität in Berlin wird mitgeteilt: In der Presse sind über die Pro⸗ motionen von Ausländern an der Berliner Universität irrige Angaben verbreitet worden. Es sind von Russen, die das Examen vor Kriegsausbruch bestanden hatten, bis zum 31. August 1914, an dem ihre Streichung erst erfolgte, noch 23 promoviert, später noch vier, von denen aber zweien das Diplom nicht übergeben ist. Daz kommt ein Balte. Promotionen von vndenersaer neutraler Länder, die später zu Feinden geworden sind, haben selbstverständlich statt⸗

gefunden. Theater und Mufik.

Seine Majestät der Kaiser und König hatte einen von der Stadt zumt it g. M. zur Förderung des Volks⸗ liedes bereitgestellten Betrag zur Herausgabe ausgewählter Volkslieder bestimmt, die für die Soldaten im Felde geeignet sind. Daraufhin ist, wie „W. T. B.“ mitteilt, durch Mit⸗

lieder der Kommission für das Kaiserliche Volksliederbuch und des Verbandes der Vereine für deutsche Volkskunde zunächst in vier Heften eine Sammlung „Alte und neue Lieder“ bherausgegeben worden (Leipztg im Inselverlag), die mit Melodien und mit Bildern von Ludwig Richter, Graf Kalckreuth, Slevogt und Ubbelohde aus⸗ gestattet ist. Dank der Kaiserlichen Bestimmung konnten bereits 100 000 Hefte unseren Kriegern und ihren Familien überlessen werden. Seine Katserliche und Königliche Majestät hat so in dieser Kriegszeit, die das deutsche Lied im Felde und in der Heimat gewaltig erstarken 8* 18 hochherzige Anteilnahme für das Volkslied von neuem ewiesen.

Im Königlichen Opernhause wird morgen „Carmen“ mit den Damen Wedekind⸗Klebe als Gast, Dux, Herwig, Birkenström und den Herren Berg man, Groenen, Bachmann, Habich, Sommer und Henke in den Hauptpartien aufgeführt. Dirigent: Generolmusikdirektor Blech.

Im Königlichen Schauspielbause geht morgen Goethes „Egmont’ mit der Musik von Beethorxen in Szene. In den Hauptrollen wirken die Damen Conrad, Durieur und Thimig sowie die Herren Pohl, Sommerstorff, Sei. Fepvhs, von Ledebur und Vespermann mit. Spielleiter ist Dr. Biuck, mustkelischer Lester der Kapellmeister von Strauß. Die Vorstellung beginnt um 7 Uhr.

Die zehn Symphoniekonzerte der Königlichen Kapell’ unter 8’en eralmusikdirektors Dr. Richard Strauß finden im Königlichen Opernhause in der Spielzeit 1916/17 an folgenden Ta en Fftast⸗ 18 Oktober, 1., 28. November, 8., 19. De, jember, 31. Januar 1917, 16. Februar, 9,, 22. März und 7. Aprll. Die Erneuerung des Dauerbezugs von Karten für die bisberigen Stammsitze muß bis spätestens 13. Oktober d. J. bei Bote u, Bock, Leipziger Straße 37 und Tauentzienstr. 7, erfolgen.

In den Kammerspielen des Deutschen Theaters findet die Erstaufführung des Lustspiels „Jonathans Töchter“ von Mitchell nicht am Freitag, sondern erst am Sonnabend statt. Am Freitag wird „Weibsteufel“ mit Hermine Koerner in der Titelrolle

egeben.

1 Der Königliche Sänger Cornelis Bronsgeest veranstaltet Sonnabend, den 21. Oktober d. J., einen Liederabend in der Sing⸗ akademie, an dem er ausschließlich handschriftlich vorliegende oder neu erschienene Lieder vortragen wird. Die Tonsetzer Paul Gräner Hans Hermann und Georg Schumann werden ihre Werke seldst auf dem Flügel begleiten.

Ludwig Rüth wird in einem von ihm geleiteten Symphonie⸗ konzert am 6. Oktober in der Singakademie u. a. „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Vinzenz Reifner zum ersten Male in Berlin zu

8

Gehör bringen. Mannigfaltiges.

Görlitz, 26. September. (W. T. gangenen Nacht in Berlin angekommene Of des griechischen IV. Armeekorpsi eingetroffen.

iziersabordnun st heute abend in Görlit

Minden, 26. September. (W. T. B.) Die „Mindener Zeitung“ meldet: Gestern vormittag ist im Kampfe gegen eine er⸗ hebliche feindliche Uebermacht der Fliegerleutnant Wintgens nach hartem Luftkampf gefallen. Er hatte mit seinem Freund Hoehndorf zusammen den Auftrag, ein deutsches Geschwader be Ausführung einer schwierigen Aufgabe zu schützen. Nach dem Wunsche des Gefallenen wird die Leiche in Feindesland an dem Orte an er für sein Vaterland den Fliegertod gefunden hat, beigesetzt werden.

Altona, 26. September. (W. T. B) Amtlich wird gemeldet: Am 25. September Abends entgleisten bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Elmshorn 12 Wagen des Güterzuges 8718. Menschen wurden nicht verletzt, jedoch wurde beträchtlicher Schaden an den Bahnhofsgleisen und am rollenden Material ver⸗ ursacht. Die Hauptglelse nach der Marschbahn wurden bis 12 Uhr 30 Min. Vormittags, die der Hauptbahn nach Kiel bis 6 Uhr 10 Min. Vormittags am 26. September gesperrt. Der D.Zug 92, ab Neu⸗ münster 9 Uhr 18 Min., und der Eilzug 43, ab Neumünster 9 Uhr 24 Min, wurden über Oldesloe nach Hamburg und der D.Zug 12, ab Altona 11 Uhr 40 Min. Nachmittags, von Hamburg In um⸗ kehrter Richtung nach Neumünster geleitet. Der Verkehr der übrigen Personenzüge wurde während der Sperrung der Gleise durch Um⸗ steigen in Elmshorn aufrechterhalten. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt; die Untersuchung ist noch im Gange.

Cronberg im Taunus, 26. September. (W. T. B.) Nach dem Trauergottesdienst für Seine Hoheit den Prinzen Friedrich Wilhelm von Hessen, an dem auch Ihre König⸗ lichen Hoheiten der Großherzog und die Großberzogin von Hessen, der Großherzog und die Großherzogin von Baden und die Großherzogin Adelheid von Luxemburg teilnahmen, wurde die Leiche in die Burgkapelle übergefühn.

Bern, 26. September. (W. T. B.) Einer römischen Korre⸗ svondenz des „Secolo“ zufolge sind im Erdbebengebiet an der adriatischen Küste noch 6000 Personen in Baracken unter⸗ gebracht. Die Bauarbeiten kommen wegen Mangels an Holz und Eisen nur langsam vorwärts. Wie die „Tribuna“ ausführt, leidet unter allen italienischen Städten Venedig am meisten unter dem Krieg, da besondere venezianische Industrien und damit das Leben der Stadt seit Ausbruch des Weltkrieges vollständig lahmgelegt worden sind. Die Lage werde mit jedem Tage schlimmer. Man müsse aber bet den sinanziellen von der Regierung zu gewährenden Unterstützungen auch andere besonders betroffene Gegenden berücksichtigen. D. Minister Scialoja wird nochmals nach Venedig kommen.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten

Königliche Schauspiele. Donnerst. Opernhaus. 200. Abonne⸗

mentsvorstellung. Carmen. Oper in vier Akten von Georges Btzet.

Text von Henry Meilhac und Ludovie Halévy. Nach einer Novelle

des Prosper Merimée. Musikaltsche Leitung: Herr Generalmusik⸗

direktor Blech. Regie: Herr Regisseur Hertzer. Ballett: Herr

Hülettmeister Graeb. Chöre: Herr Professor Rüdel. Anfang r.

Schauspielhaus. 206. Abonnementsvorstellung. Egmont. Trauerspiel in fünf Aufzügen von Goethe. Musik von Beethoven. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß. In Szene gesetzt von Herrn Regisseur Dr. Bruck. Anfang 7 Uhr.

Freitag: Opernhaus. 201. Abonnementsvorstellung. Der Nosenkavalier. Komödie für Musik, in drei Akten von Hugo von Hofmannsthal. Musik von Richard Strauß. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. 207. Abonnementsvorstellung. Die Zwillings⸗ Fe Lustspiel in vier Aufzügen von Ludwig Fulda. Anfang

r. 88 81 dae ““ 1“

T1“

Familiennachrichten.

Verlobt: Verw. Fr. Ursula von der Dollen, geb. Steifensand, Hrn. WX“ Guido Wolff (Schwuchow, Kr. Stolp . omm.

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Oberleutnant Eckart von Tschammer und Osten (Dresden).

Gestorben: Hr. Staatsrat i. o. D. Johann Ritter von Treutlein⸗

Moerdes (München). Hr. Dr. jur. Selim Khan Richard Kenn de Hoogerwoerd van Noorden (Berlin⸗Wilmersdorf). Fr. Hedwig von Geißler, geb. von Selchow (Leopoldshatn). Fr. General Anna Maschke, geb. Meitzen (Berlin⸗Grunewald).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Expedition, Rechnungsrat Mengering in Berlin.

Verlag der Expedition (Mengering) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32.

Drei Beilagen sowie die 1177. und 1178. Ausgabe

der Deutschen Berlustlisten.

2 Die in der ver⸗ 1

scriftliche oder mündliche Vereinbarungen won Konsummilch durch die Milchproduzentenverbände,

deie seit dem 1. Juli 1916 und vor dem Inkrafttreten des gegen⸗

iese Verträge nicht einer Vertragspartet genehmigt

Zeitpunkt allgemein oder für einzelne Land' sseile oder tmmte aufheben, n

beschluß werden nach Art. 5 und 6 des Bundesratsbeschl. . reffend Ergänzung und Beeasesaarehele Fhle⸗ 8

vember 1916 betrugen (+ und im

Keichs⸗ u. Darlehns⸗

Ponstige Aktiven

Zur Arbeiterbewegung.

Nach einer von „W. T. B.“ wiedergegebenen Meldung der Umes“ aus New York habe⸗« die dortigen Arbeitervereini⸗ zungen für den heutigen Mittwoch den Ausstand von 550 000 organisierten Arbeitern angeordnet (vgl. Nr. 226 Bl.). Die Stadtbehörden werden, wenn nötig, zur Verhinderung von Ausschrettungen außer der Polizei auch Truppen heranztehen.

,—

. Handel und Gewerbe. Aus den im Reichsamt des Innern zusa gestellten „Nachrichten für Handel

und Landwirtschaft“.)

Niederlande.

Ausfuhrverbote. ungemahlen, sowie von Muscheln, Kalkstein und Kalk⸗ mergel ist verboten worden.

(Telegr umm des Kaiserlichen Generalkonsulats in Amsterdam.)

Doer Minister für Landwirtschaft, Gewerbe und Handel hat ducch Ver /ügung vom 12, September d. J. die Ausfuhr für ge⸗ salzene Schneidebohnen und Prinzeßbohnen bewilligt. Die Verfügung ist, in Nr. 75 der „Nachrichten für Handel, Industrie und ümdotteschaft 3. d. M. im Wortlaut mitgeteilt.

8. 8 Schweiz.

Verbot des Handels mit Milch. Der Schweizeri Bundesrat hat unterm 12. September 1916 beschlossen: Art. 1. Bis zur Erteilung der in Art. 4 vorgesehenen Bewilligung ist der Abschluß von Kaufverträgen über Milch, die nach dem 1. Ok⸗ ober 1916 zu liefern ist, untersagt. ve.. bet entgegenstehende

id nichtig.

Dieses Verbot gilt nicht für den Ankauf und Verkauf den Schweizerischen Volkswirtschaftsdepart t V dseesenc cr 8 rtschaftsdepartemen erpflichtungen de Milchversorgung des Landes übernommen haben. 1 vensg-

Art. 3. Verträge, die sachlich unter Art. 1 Abs. 1 fallen, und

Art. 2.

wärtigen Bundesratsbeschlusses abgeschlossen worden nd, sind nichtig, sofern sie nicht vom Volkswirtschaftsdepartement shndestan nüctig. Cbenso sind aufgehoben ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt ihres Ab⸗ schluses alle Verträge, die die Lieferung von anderen Milchprodukten als Käse nach dem 1. Oktober 1916 zum Gegenstand haben, soweit vom Volkswirtschaftsdepartement auf Antrag

werden. Art. 4. Das Volkswirtschaftsdepartement ist ermächtigt, die einzelner Vertzäge zu geben, die unter

Bewilligung zum Ahschluß Att. 1 fallen. Es kann das dort enthaltene Verbot im gegebenen für eine be⸗

ofern die für den Kon b Rilc fichergestellt tif. Hee e aen Art. 5. Zuwiderhandlungen gegen den vorstehenden Bundesrats⸗ 8 Abänderung des Bundesratsbeschlusses vom 25. März 1916 üver die De oraa pen Landes mit Miüch und Milch⸗ broduften vom 25. Fecn 1916, bestraft.

Art. 6. Dieser Beschluß tritt am 13. September in Kraft. Das Voltzwirtschaftsdepartement ist mit seinem Vollzuge beauftragt. Schweizerisches Handelsamtsblatt Nr. 215 vom 13. September 1916.)

Norwegen. Ausfuhrverbote. Ein Rundschreiben des Departements des leußern vom 12. August 1916 verbietet die Ausfuhr von Kokosbast

nd Kokosfasern, Kokosgarn. (Nach einem Berichte des Kais. General⸗ onsulatz in Kristiania.)

Wochenübersicht der Reichsbank vom 23. Sep⸗ Vergleich zur Vorwoche) 6

8 1 704 513 000

Nach der

1916

2 492 605 000 2 457 402 000 (+ 185 000) (+ 194 000) (+ 51 094 000) 2 471 626 000 2 414 909 000 1 675 832 000 (+ 1 424 000) (+ 706 000) (+ 54 932 000)

212 038 000 183 883 000 149 292 000 (s— 75 405 000) (— 21 876 000) (— 6 588 000) 16 831 000 18 334 000 23 103 000 (+ 4 013 000) (+ 4 703 000) (+ 3 851 000)

Aktiva. Iisg; Ketallbestand*).. darunter Gold .

kassenscheine

oten and. Banken

Dechsel, Schecks u.

diskontierte Reichs⸗ aßanweisungen.

enbardforderungen ffekten

Passiva. bendicih 8

( 9 648 000 12 379 000 125 477 000 1 835 000) (+ 2 187 000) (— 10 783 000) 180 000 000 180 000 000 180 000 000 (unverändert) (unverändert) (unverändert)

onstige tägl. fällige

3 679 741 000 2 249 234 000 2 708 975 000 onstige Passiva (— 34 752 000) (+ 16 795 000) (— 4 116 000) it ges Dr. Kaempf folgenden Aufruf zur Kriegsanleihe erlassen:

vmltschaftlichen Blüte unseres Volkes sind bereits 36 Milliarden

Industrie

Die Ausfuhr von Kalk, gemahlen und

Furchtbar tobt der Krieg, droh gegen zehn Staaten haben wir jetzt kämpfen. Ein Weltkrieg ohne gleichen!

Gewaltige Anstrengungen werden von unseren auch von England, das unser schlimmster Feind ist, bündeten führt und neutrale Staaten in unerhörter das uns nicht nur militärisch und politif winnsucht willen auch wirtschaftlich für das auch die verwerflichsten Mittel nicht zu gelangen.

sondern um

Finanzkraft gilt es die unsrige entgegenzusetzen. eichnung auf die Kriegsanlelbe ein jeder mitwirken,

dazu in der Lage ist. Eine heilige Pflicht ist gegen das

erfüllen. Niemand dorf hierbet 5ee. niemand darf

verweigern, die geringfügig ist gegenü

unserer Soldaten!

Wer möchte die Verantwortung dafür tragen, der Anleihe unseren Gegnern den Mut stärkte und der wit unserem Siege endigen muß, verlängerte? wäre die Größe der Ppfer die von uns wenn der Krieg aus Mangel an Mitteln nähme.

Daher schieden sein, und daher richten wir leute im Deutschen Reich, an ihre dringenden Ruf, teiligen. Unsere Mitglieder aber wollen dafü Ruf zu jedem gelangt, für den er bestimmt ist.

gezeichnet. laut Meldung des „W. T. B.“

schlägigen Fragen bietet. 1,80 ℳ.

7

Königs⸗ und Hüttenbetrieb, Berlin, berichtete der

und Zinsen aller Art sowie der erstmaltg . sgewinnsteuerrücklag⸗ Obeträgt 11 324 330 ℳ. er Zuwendungen im mͤßscgen antiemen am 28. Oktober von 10 % Dividende vorzuschlagen.

verbleibt ein Gewinn,

Maschinenfabrik Cöln⸗Kalk, ist schäftsjahrs die von stellung von Kriegsmaterial in Betrieb bis zur Grenze ihrer Leistungsfähigfeit aus enutzt worden, auch die Maschinenfabrik sehr stark mit d

höherer Gewinn erzielt werden konnte. bei Abfassung des Berichts noch voll beschaͤftigt und mit Aufträgen versehen. Die Divwidende beträgt 16 %.

Metallwerke burg wurde laut Meldung des „W. T

sichtigung der Kriegsgewinnsteuer für die

zuschlagen.

des „W. T. B.“ nach Abzug von 3 874 571 3 869 679 ℳ) Abschreibungen und von 623 626 Kriegshilfe für Werksangehörige 5 135 488 später einzuberufenden ordentlichen Hauptversammlung

werfen. Der verbleibende Rest von 534 951 (357 600 neue Rechnung vorgetragen werden.

Luxemburgischen Bergwerks⸗ und gesellschaft, Bochum, wurde laut die auf den 30. Juni abgeschlossene Bilanz

sübt einen Betriebsüberschuß von 38 070 828 der sich nach Abzug der Zinsen für Obligations⸗ und

5 455 855 ℳ) auf 32 638 741 (im Vorjahre 16 stellt. Unter Hinzurechnung des Vortrages

Vorjahre von 322 578 (im Vorjahre 473 078 somit ein Rohgewinn von 32 961 320 17 092 578 ℳ) zur Verfügung. Zu Abschreibungen auf werte bestimmte der Aufsichtsrat 22 900 000 16 500 000 ℳ), während der Rest von 10 061 320 592 578 ℳ) stellung für Talonsteuer 200 000 ℳ, näre 9 100 000 ℳ, 3) Tantieme an den Aussichsorat

wurden Beamten und Arbeitern bliebenen insgesamt 2 854 400 verrechnet worden sind.

„Berlingske Tidende“ meldet, wie „W. T.

sowie deren Angehörigen

Bank in New York die Erlaubnis stellen in Rußland zu erteilen, . Anstalten stark bekämpft. Es wird hervorgehoben, nach dem Kriege notwendigerweise auch ländischen Banken erlauben müsse,

zu treiben, um fremdes Kapital nach Ruf es empfehlenswerter, die Frage durch

Der Finanzminister Bark beabsichtigt, Justizminister zu erörtern. Laut Meldung des „W. X. B.“*

woche 2 779 000 Wien, 26. September. (W. T. B.) Nach einer

7 577 918 000 5 326 867 000 4 712 152 000 (+ 23 863 000) (4. 174 425 000) (+ 51 699 000) 2 431 000) (— 1 414 000) (+ 6 593 000)

8 4 79 666 000 31 132 000 79 624 000

758 992 000 310 561 000 269 434 000 (+ 207 682 000) (+ 76 480 000) (+ 53 937 000)

unverändert) (unverändert) (unverändert)

eservefonds 8 85 471 000 80 550 000 74 479 000

laufende Noten . 6 860 047 000 5 548 661 000 3 992 806 000 (— 18 439 000) (s— 22 013 000 (s— 60 799 000)

Verbindlichkeiten

(+ 212 933 000) (+ 239 917 000) (+ 214 718 000)

342 439 000 282 113 000 107 335 000

Bestand an kursfähigem deutschen Gelde und an Gold in rren oder ausländischen Münzen, das Kilogramm fein zu 2784 ℳ.

Der Präsident des Deutschen Handelsta

Iem fünften Male ruft das Vaterland dazu auf, ihm auf dem er Anfeihe die Mittel zur Kriegführung zu beschaffen. Dank sederich tesem Wege beschafft worden; weitere Milliarden sind nun

lebhaften Aufwärtsbewegung erfolate im weiteren Verlaufe eine allgemeine Abschwächung,

In der Aufsichtsratssitzung der Munitionsmaterial⸗

vorgelegt. - (im Vorjahre nach Ue berweisung von 5 000 000 aus der Kriegsrücklage 22 075 355 ℳ),

5⁄ Hypotheken⸗ darleben sowie Steuern mit insgesam t 5 432 086 (im Vorjahre

(im de (im Vorjahre in folgender Weise Verwendung finden soll:

anderen in Rußland Sehfte Zland zu ziehen.

ein Gesetz zu regeln. Durch dieses sollten jedoch nur die Hauptpunkte festgelegt werden; alle Einzelheiten sollten der Entscheidung des Fieammneiters unterliegen.

da die namhaften Kurzsteigeru

Beerlin, Mittwoch, den 27. September

der den Bestand unseres Reiches be⸗ t. Die Zahl unserer Gegner hat sich jüngst von neuem vermehrt; mit unseren drei Verbündeten zu

Feinden gemacht, das seine Ver⸗ Weise knechtet,

schnöder Ge⸗

alle Zeiten vernichten will, scheut, um zu seinem Ziel

Auf Flotte und Finanzkraft gründet sich Englands Macht. Seiner Dazu muß durch der nur irgend

Vaterland zu eine Leistung

er dem großartigen Heldentum

daß ein Mißerfolg dadurch den Krteg, Nicht auszudenken gebracht werden müßten,

einen anderen Verlauf

muß auch der fünften Kriegsanleihe ein voller Erfola be⸗ an die Industriellen und Kauf⸗ Angestellten und Arbelter den daß alle sich nach ihren Kräften an der Anleihe be⸗ sorgen, daß dieser

Die Kreissparkasse Angermünde zeichnete für sich und ihre Sparer auf die fünfte Kriegsanleihe zwei Millionen. Spirituszentrale hat auf die fünfte Kriegsanleihe 1 Million Mark

Die

Unter dem Titel „Reichs⸗Gemüse⸗ und Ohstmarkt“ gibt 1 aus Berlin die Reichsstelle für Ge⸗ müse und Obst seit kurzem ein tägliches Blatt für Behörden, Erwerbskreise und Verbraucher beraus, das Marktpreisauf⸗ zeichnungen aus ganz Deutschland und reiche Belehrung über alle ein⸗ Der Bezugepreis beträgt vierteljährlich

Içn der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Vereinigten Laurahütte, vttieahesenichoßt für Bergbau und

eneraldirektor über das Er⸗ gebnis des am 30. Juni abgelaufenen Geschäftsjahres 1915/16. Der Jahresgewinn der Gesellschaft nach Abzug der allgemeinen Unkosten zur Verrechnung kommenden . Nach Abrechnung schreibungen in Höhe von 6 027 121 und der Rücklagen und Betrage von 1 330 000 sowie der ftatuten⸗ der es ermöalicht, der stattfindenden Generalversammlung die Verteilung

Nach dem Geschäftsbericht des Vorstands der Kalker k bei Beginn des ahgelaufenen Ge⸗ der Gesellschaft geschaffene Einrichtung zur Her⸗ genommen und ununterbrochen

sodaß, zumal

ufträgen besetzt war, im verflossenen Jahr ein wesentlich höherer Umsatz und ein entsprechend Beide Abteilungen waren auch

langfristigen

und

Hindrichs⸗Auffermann Akttengesellschaft in Beyen⸗ B.“ beschlossen, nach Berück. 6 beiden verflossenen Jahre und entsprechenden Abschreibungen der Generalversammlung die Ver⸗ teilung einer Dividende von 25 % gegen 30 % im Vorjahr vor⸗

Der Ueberschuß der Rombacher Hüttenwerke, Rom⸗ bach (Lothringen), im Geschaͤstsjahr 1915/16 beträgt laut Meldung (im Vorjahre (537 869 ℳ) (3 183 389 ℳ).

an Der wird vor⸗

geschlagen werden, Rückstellungen für verschiedene Unterstützungsfonds vorzunehmen und für die Aktionäre 8 % (5 %) Dividende auszu⸗

ℳ) soll auf

In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Deutsch⸗ Hütten⸗Aktien⸗ Meldung des

W. T. B.“* Sie er⸗

619 500 ℳ) aus dem ℳ) steht

(im Vorjahre

die Anlage⸗ Vorjahre

1) Rück⸗

2) 7 % Dividende an die Aktio⸗

260 324 ℳ,

4) Vortrag auf neue Rechnung 500 996 ℳ. An Kriegsunterstützungen

und Hinter⸗

gezahlt, die zu Lasten des Betriebes

B.“* berichtet, aus etersburg: Der Plan des Finanzministers. der National City zur Eröffnung mehrerer Zweig⸗ wird von allen interessierten

daß man aus⸗

Daher sei

se Angelegenheit mit dem

betrugen die Bruttveinnahmen der Canadtan Pacisic⸗Eisenbahn in der dritten September⸗ ollar (371 000 Dollar mehr als im Vorjahr).

anfänglichen der Vöofe gen zu

Gewinnsicherungen anreizten.

Hierdurch wurde auf die betreffenden

Werte ein merklicher Druck ausgeübt, namentlich auf Montan⸗ und

Munitionspapiere sowie Südbahnwerte. bis zum Schlusse an. ländische Rechnung Anschaffungen gemacht

Konstantinopel, 26. September.

Die schwächere Tendenz hielt Nur der Anlagemarkt, auf dem auch für aus⸗ wurden, war andauetnd fest. (W. T. B.) Die Einnahmen

der Türkischen Tabak⸗ Regie⸗Gesellschaft betrugen im Monat

August 1916 25 000 000 Ptaster gegen 18 700 000 Piaster in der

gleichen Pertode des Vorjahres.

2 Geld 1 Dollar 5,48 5,50 100 Gulden 227 8 100 Kronen 156 100 Kronen 159 100 Kronen 158 ¾ Schweiz 100 Franken 105 ½⅔ Wien⸗

Budapest 100 Kronen Bulgarien 100 Leva

Brief

New York olland änemark

Schweden

Norwegen

Der heutige Wertpapiermarkt meisten Gebieten behaupteten sich zeitweilig etwas belebter war. keine besondere Anregung geboten. schwächer. Der Schluß blieb still.

Karzberichte von auszwärtigen Fondsmärkten. 8

(W. T. B.) 2 ½ % Englische Konsols 60 ¾, 2 % Argentinier von 1886 94 ⅞, 4 % ö 289 5 % Russen

London, 25. September.

4 % Japaner von 1899 7 1,

3 / ortugiesen von 1906 89¼, la prtugte

89¼, 4 ½ % Russen von 1909 —, Baltimore and Dbio Rerlt Bene V88 186 % 2i. 1%, Hee Char efennchs eg

exiko —, Pennsylvania —, Southern Pacific nion c 155 ¼, Uuited States Steel Cotporation 123 ⁄, Rio Pinto 61 ¾, Chartered 12⁄1, De Beers def. 12 ⅞, Goldfields 1 ⅝, Randmines 3 ⅛. Privathibkont 5 ⅜, Silber 321516.

Parts, 26. September. (W. T. B.) 100,90, 5 % Russen 1906 87,50 3 % Russen p. Türken unif. 62,25, Suerkanal —,—, Mio Linto 1754.

Amsterdam, 26 September. (W. T. B.) Wechsel auf Berlin 42,60, Wechsel auf Wien 29 20 Schweiz 46,05, 68,85, Wechsel Wechsel auf Paris 41,92 ½

Holland⸗Amerika⸗Linie 460 ½, Niederländtsch⸗Indische 230, Atchison, Topeka u. Santa Fe 107 ³⁄16, Rock Island 1. Southern Pacific 103, 16, Southern Railwap 26 ¼, Union Pacisic 150 ¼ Ana

eonda 199. United States Sieel Corp. 118 ⅜, Französisch. Englisch

Die Woche mit einem sehr lebhaften Verkehr, und

Anleihe 95 New York, 25. September. Börse begann die neue die Umsätze überstiegen die zweite Million, wovon die Hälfte allei auf Steels und Kupferwerte entfielen. Bei Eröffnung war di Tendenz infolge des günfligen Bankausweises und der allgemein guten geschäftlichen Lage recht fest, und eine Reihe bekannter Spezialwert wurde in größeren Posten aus dem Markte genommen. Erwäbn seien u a. hauptsächlich Steels, die im Zusammen hang mit außer ordentlich günstigen Einnahmeschätzungen för das Kurse anziehen konnten. In den späteren Stunden schritt dann di Spekulation zu umfangreschen Gewinnsicherungen, wodurch die an fänglichen Kursbesserungen zum größten Teil gingen. Nur Eisenbahnaktien bewiesen größere Widerstandskraft Bei Schluß war die Kursgestaltung nicht einheitlich. Umgesetz wurden 2 390 000 Aktien. Tendenz für Geld: Behauptet. auf 24 Stunden Durchschnittsrate 2 ½, Geld auf 24 Stunden Darlehen 2 ¾, Wechsel auf London (60 Tage) 4,71 50, Cabl Trangfers 4,76,45, Wechsel auf Paris auf Sicht 5,86,50, Wechse auf Berlin auf Sicht 70 8⅛, Bullion 69 ¼, 3 % Northern cific Bonds 65 ½, opeka u. Santa F6 105, Baltimore and Ohio 88 ½, Canadian eng⸗ 178 ¼, Chesapeake u. Ohio

(Schluß.) (W. T. B.

ul 96 ¼, Denver u. Rio Grande 12 vwuisville u. Nashville 131 H, New York Ceniral 108 ½, Norsoll u Western 130 ¾, Pennsylvania 56 ⅞, Reading 113,., Southern Pacific 101 ¼, Unton ific 147 ⅞, United States Steel Corporation 115, do. pref. 121 ½. Rio de Janetro, 23. September. (W. T. B.) Wechsel auf London 12 %9. 8

Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.

London, 25. September. (W. T. B.) Kupfer prompt 115 ¾. Liverpool, 25. September. (W. T. B.) Baumwolle. Umsaß 9000 Ballen, Einfuhr 25 510 Ballen, davon 24 900 Ballen ameri. F. GrrGa gs Für Oktober⸗November 9,50, für Januar⸗ ebruar 9,54.

Amsterdam, 26. September. (W. T. B.) Santos⸗ Kaffee “; B.) Rüb für November —. Leinöl loko —,

November 51, für Dezember 51 ⅛, für November⸗Dezember 51 ½, für Januar 51 ½.

New York, 25. September. loko middling 16,05, do. für Oktober 15,85, do. für November 15,95, do. für Dezember 16,10, New Orleans do. loko middling 15,50, Petroleum refined (in Cases) 10,75, do. Stand. white in New k 835, do. in Tanks 4,50, do. Credit Balances at Oil Cliw 2,30, S 88 Western 15,15, do. Rohe & Broihers 15,80, Zu Zentri⸗

gal 6,60, Weizen für September —,—, do. für ber —,—, do. Hardwinter Nr. 2 neuer 165 ¼, Mehl Spring⸗Wbeat clears (neu 7,00 7,20, Getreidefracht nach Lwerpool 11, Kaffee Rio Ir. loko 9 ⅝, do. für September 8,85, do. für 8,72, do. für 8,73. Kupfer Standard loko —,—, Zinn 38 50 39,00.

ew

Vorräte in der vergangenen 61 311 000 Bushels, an Kanadaweizen 11 134 000 4485 000 Buszels.

8

v

vom 26. September

zeigte eine feste Haltung. Auf den

die Preise, während das Geschäft

Von den auswärtigen Börsen war Zeitweilig war die Haltung etwas

Bemerkenswerte Einzelheiten waren nicht zu verzeichnen.

Anaconda Copper 20 ¼,

5 % Französische Anleihe 90,00, 3 % Französtiche Rtente 62,30, 4 % gbe äußere Anleihe 1896 57,25, 4 %

nees settn. 1 ech au Wechsel auf Kopenhagen 68 62 ½ ven2- auf Stockholm auf New York 245,50, Wechsel auf London 11,87 ½, 5 % Niederländische Staathanleihe 103, Obl 3 % Niederl. W. S. 75 5%16, Köntgl. Niederländ. Petroleum 524 ½, Handels bank

3. Quartal stark im

wieder verloren

letztes

4 % Ver. Staat. Bonds 1925 110, Atchison

66 ¼, Chicago, Milwaukee u. St. Illinois Central 103,

Anaconda Copper Mining 97,

(W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle 8

ork, 25. September. (W. T. B.) Die Uötegen 8 n