8
zu Fandri⸗ en t. ) Netter, Moarzellua, geb. 13. 9 1893 zu Bad Niederbhronn, Kr. Hagenau. 3834) Netzer, Heinrsch, geb. 11. 4. 1891 zu Saralben, Ke. Forbech. 38853) Nonnenmacher, Georg, geb. 18. 3. 1885 zu Gungweller, Kr. Zabern. 3836) Olive, Marius Leo, geb. 2. 6. 1887 zu Metz. 383 †%) Parisot, Eduard Amadens, geb. 24. 1. 1887 zu Metz. 3898) Parisot, Ferdinand, geb. 23. 4. 1885 zu Reichers⸗ berg, Kr. Diebenbofen⸗West. 3839) Pater, Luzian, geb. 30 6. 1881 zu Benfeuvre, Departement Coôte d'or, Frankreich. 3840) Pelissier, Emil, geb. 21. 4. 1880 zu Metz. 2841) Pernet, Heinrich, geb. 23. 1. 1894 zu Habudingen, Kr. Chateau Salins. 3842) Pfaff, Harl, geb. 9. 9. 1888 zu Metz. 3843) Pichel, Jo⸗ hann, geb. 8. 1. 1882 zu Spichern, Kr. Forbach. 384 4) Pierre, Viktor, geb. 173. 5. 1895 zu Monhofen, Kr. Diedenhofen⸗Ost. 8845) Pierrot, Dietrich, geb. 28. 5. 1881 zu Schersingen, Kr. Metz⸗Land. 3816) Pinson, Zosef. geb. 13. 6. 1887 zu Borten⸗ nach, Kr. Chateau⸗Salin-. 3847) Remy, Leo Rene, geb. 9 1. 1889 zu Unterbofen, Kr. Metz⸗Land. 384 8) R enard, Albert Marie, geb. 12. 5. 1883. zu Chateau⸗Salinz. 3849) Reyter, Cölestin, geb. 10. 4. 1887 zu Lesch, Kr. Chateau⸗Salins. 3850) Romas, Biktor, geb. 20. 7. 1885 zu Milzingen. Kr. Chateau⸗Salins. 3851) Roth, Edmundb Hennrich, geb. 7. 6. 1884 zu Straßburg i. E. 3852) Ruffio, Xaper Franz, geb. 21 3.1877 zu Lutterbach, Kr. Mülhausen i. E. 3853) Salmon, Franz, geb. 17. 4. 1887 zu Rederchen, Gemeinde Mengen, Ke. Aoichen. 3854) Sartor, Heinrich, geb. 23 6. 1897 zu Gellshofen, Kr. Chateau⸗Salins. 2855) Sauer, Ludwig, geb. 8. 11. 1887 zu Metz 38656) Schiedt, Josef, geb. 3. 12. 1874 u Bad Niederbeoon, Kr. Hagenau. 385 7) Schiel, Paul, geb. 30. 8. 1884 zu Enchenberg, Kr Saargemünd. 3858) Schmidt, Viktor Heinrich, geb. 30. 5. 1887 zu Monteningen, Kr. Metz⸗Land. 8859) Schovendorf, Josef Ferdivand, geb. 31. 5. 1880 zu Linderchen, Kr. Chateau⸗Salins. 3860) Straub, Paul, geb. 20. 4 1888 zu Paris, Frankreich. 3861) Straußberger, Franz, xeb. 25. 12. 1883 zu Mussy⸗l'Evoque, Gemeinde Karlheim, Kr. Metz Land. 3862) Tanchot, Paul Josef, geb. 20. 1. 1886 zu Delm, Kr. Chateau⸗Salins. 3863) Taverdon, Paul, geb. 31. 5. 885 zu Metz 3864) Terver, Nikolaus, geb 31. 7. 1884 zu Groß Hettingen, Kr. Diedenhofen⸗Ost. 3865) Thomas, ECugen, geb. 2. 3. 1892 zu Herlisheim, Kro. Hagenau. 3866) Tisserand, Johann Josef, geb 24. 2. 1890 zu L⸗berau, Kr. Ravppolts⸗ 986 7) Tourcher, Josef Viktor, geb. 14. 1. 1879 Contchen, Kr. Bolchen. 3868) Vany., Johann Nikolas, geb. 24. 10. 1881 zu Wainwalz, Kr. Bolchen. 3869) Vayhinger, Emil, geb. 7 4. 1890 zu Bischweiler. Kr. Hagenau. 3870) Venner, Mantin Vinzenz, geb. 11. 11. 1882 zu Gelmingen, Kr. Bolchen. 98 71) Vergeront, Germain, geb. 6. 4. 1886 zu Dunningen, Kr. Chateau⸗Salins. 3872) Vinel, Peter, geb. 29. 4. 1877 zu Milzingen, Kr. Chateau⸗Salins. 3873) Volles, Seorg, geb. 1. 4. 1885 zu Metz. 38 74) Wald, Arthur, geb. 3 8. 1886 zu Bad Niederbronn, Kr. Hagenau. 3875) Weisse, amill, geb. I1. 8. 1897 zu Saargemünd. 3876) Wiedemann,
arl Friedrich, geb. 13. 11. 1895 zu Bischweiler, Kr. Hagenau. 877) Wilbvis, Viktor, geb. 3. 5. 1883 zu Püttlingen, Kr. For⸗ hach. 3878) Woignier, Emil, geb. 26 10. 1887 zu Martellen, Kr. Metz⸗Land. 287 9) Zettel, Peter Paul, geb. 5. 7. 1882 zu Mülhausen i. E. 3880) Lingerle, Alfons, geb. 18. 2. 1888 zu Altsorf (Freialthorf), Kr. Chateau⸗Salins.
Aicchtamtliches.
8 1ö11“ s 8 Ministerrat wird der Duma nach einer Meldung bder „St. Petersburger Telegraphenagentur“ einen Gesetzentwurf vorlegen, betreffend die Einführung der Semstwoverwal⸗ tung in den Provinzen des westlichen Sibiriens, nämlich Tomek, Tobolsk sowie der zuletzt gebildeten Provinz Altai. Gleichzeitig hat die Regierung die Augarbeitung der Frage der Einführung der Semstwoverwaltung in den Provinzen des östlichen Sibtriens begonnen.
— Die Reichsduma hat vorgestern in Gegenwart des Ninisterpräsidenten Trepow und des Ministers des Aeußern Pokrowsky ihre Sitzungen wieder aufgenommen. Nach Er⸗ öffnung der Sitzung ergriff der Minister Pokrowsky, obiger Quelle zufolge, das Wort zu nachstehender Rede:
Ich wende mich gleich nach meiner Ernennung zum Minister des Aeußern an Sie. Natürlich bin ich nicht in der Lage, Ihnen einen bis ins einzelne gebenden Bericht über die gegenwärtige politische Lage zu geben. Ich fühle mich aber verpflichtet, Sie unverzüglich von der Allerhöchnen Zustimmung Seiner Katserlichen Majestät zu der Haltung der Regierung gegenüber dem Ansuchen ¹‧⁷) unserer Feinde zu unterrichten, das Sie gestern durch die Telegramme der Agenturen kennen gekernt haben. Die Friedensworte, die von einer Partei kommen, auf die die ganze Last der Verantwortung für den von ihr entfachten Weltbrand zurück⸗ fällt, der semesgleichen in den Annalen der Geschichte sucht, waren trotz ihrer Ungewöhnlichkeit keine Ueberraschung für die Verhündeten. Während der zweieinhalbjährigen Kriegsdauer hat Deutschland mehr als einmal von Frieden gesprochen. Es sprach davon zu seinen Heeren und seiner Bevörkerung jedes Mal, wenn es an ein milttärisches Unternehmen ging, das eine Entscheidung darstellen sollte. Nach jebem auf eine in die Augen fallende Wirkung berechneten militärischen Erfolg suchie es einen Sonderfrieden anzubahnen, bald nach der einen bald nach der anderen Seite. Es arbeitete in diesem Sinne lebhaft in der Presse der neutralen Länder. Alle diese deutschen Versuche stießen sich an dem Widerstand und der entschlossenen Ruhe der alliterten Mächte. Nachdem es jetzt eines Besseren über die Möglichkeit belebrt ist, eine Beesche in unsere unerschütterliche Allianz zu schlagen, hat Deutschland den offiziellen Vorschlag gemacht, Friedens⸗ verhandiungen eintuleiten. Um diesen Vorschlag zu würdigen, muß man sowohl seinen Inhalt wie die Umstände berücksichtigen, unter denen er gemacht wird. Im wesentlichen enthält der deutsche Vorschlag keine tatsächlichen Angaben über das Wesen des Friedens, von dem die Rede ist. Er wiederholt die veralt⸗ete Legende von dem den Mittelmächten aufg⸗drungenen Krieg. Er verzeichnet die Steg⸗ baftigkeit der österreichisch⸗deutichen Heere und die Unwiderstehlichkeit ihrer Verteldigung. Dann schlagen die Mittelmächte die Einletung von Friedensverhandlungen vor und drücken dabei die Ueberzeugung aus, daß die von ihnen zu machenden Anerbieten Dasein, Ehre und freie Entwicklung „ihrer“ Völker gewährleisten und die Grundlage eines dauer⸗ haften Friedens bilden werden. (Der französische Text der uns aus Kopen⸗ hagen uübermittelten Depesche ist an dieser Stelle verstümmelt.) Das ist der ganze Inhalt der Mittellung, ausgenommen die Botschaft, daß der Krieg im Falle einer Ablehnung bis zum siegreichen Ende we tergeführt und guf uns und unsere Verbündeten die VBerantwo tung für weiteres Blutvergießen abge mälzt werden solle. Unter weschen Umständen wird der deutsche Vorschlag gemacht? Die feindlichea Heere haben Belgien, Sechien, Montenegro, einen Teil Frankreichs, Rußlands und Rumäniens verwüstet und besetzt. Die Deutschen und Oesterreicher haben soeben die scheinbare Unabhängigkeit eines Teiles von Polen verkündet und versuchen damit die Hand auf die ganze polmische Nation zu legen. Wer kann also aus solchen Verhältnisfsfen bei Beginn der Vorbesprechungen des Friedens Vorteil zieben, als Deutschland? Aber die Gründe des
40 b 2
M
1“ 116 .“ ungesetzlichen Versuch der Deutschen, die Bevöskerung Russisch⸗Polens zu zwingen, die Waffen gegen ihr eigenes Vaterland zu ergreifen, genügt es, den allgemetnen Arbeitszwang, der in Deutschland einge⸗ führt worden ist, zu erwähnen, um zu verstehen, wie hart die Lage
der Feinde ist. Zu vnsuchen, im letzten Augenblick aus ihren augen⸗ blicklichen Gebietseroberungen Vorteil zu ziehen, ehe sich ihre innere Schwäche offenbart, — das ist der wahre Sinn des deutschen Schrittes. Im Falle des Mißlingens wird der Feind die Weigerung der Ver⸗ bündeten, den Frieden anzunehmen, im Innern dazu ausnützen, die sinkende Moral selner Bevölkerung wieder zu stärken. Aber es be⸗ steht noch ein anderer Zweck bei dem Schritte. In der Unfähigkeit, den wahren Geist, der Rußland beseelt, zu verstehen, setzten sich unsere Feinde die vergebliche Hoffnung in den Kopt, daß sich bei uns so zaghafte Leute finden, das sie sib, sei es auch nur für einen Moment, durch lügenhafte Vorschläge täuschen lassen. Das wird nicht der Fall sein. Der Glaube Rußlands wird nicht wanken. Im Gegenteil, um so enger wird sich ganz Rußland um seinen ehr. würdigen Herrscher scharen, der seit Kriegsbeginn erklärt hat, daß er nicht Frieden machen werde, bis der letzte feindliche Soldat „unser Land, verlassen habe’“. Mit um so größerer Energte wird die russische Regterung nach der Errelchung der vor Ibnen am Tage der Wiederaufnahme Ihrer Arbeiten verkündeten Ziele streben, ganz besonders nach der allgemeinen Mitarbeit, die das einzige Mittel darstellt, das Ziel zu erreichen, daß uns allen am Herzen liegt — die Vernichtung des Feindes. Die russische Re⸗ gierung weist schon den Gedanken, jetzt den Kampf zu unter⸗ brechen und dadurch Deutschland zu erlauben, die letzte Möglichkeit, die sich ihm bietet, Europa seiner Vorherrschaft zu unterweifen, auszunutzen, mit Entrüstung ab. Alle die unzähligen gebrachten Opfer würden umsonst sein, wenn man mit dem Feinde, dessen Kräfte zwar geschwächt, aber nicht gebrochen sind und der unter dem Vorwand eines dauerhaften Friedens einen Aufschub sucht, einen vorzeitigen Frieden schließen würde. In diesem unerschütter⸗ lichen Entschluß befindet sich Rußland in völliger Uebereinstimmung mit allen tapferen Verbündeten. Wir sind alle in gleicher Weise von der vitalen Notwendigkeit durchdrungen, den Krieg bis zum sieg⸗ reichen Ende zu fübren, und wir werden guns von diesem Wege durch kein Manöver des Feindes abbringen lafftn.
Nach der Rede Pokrowskys, deren wichligste Stellen mit lang anhaltendem Beifall begrüßt wurden, beantragte der Ab⸗ geordnete Schidlowski namens des Dumablocks Uebergang zur Tagesordnung mit folgendem Beschlußantrag:
Nachdem die Reichsduma die Ausfuhrungen des Mintsters des Aeußern angehört hat, schließt sie sich einstimmig der kafegorischen Ablehnung der verbündeten Regierungen an, unter den jetzigen Ver⸗ hältnissen sich in irgendwelche Friedensverhandlungen einzulassen, und spricht als ihre Anschauung aus, daß der deutsche Vorschlag ein neuer Beweis für die Schwächung des Feindes ist und nur ein heuchlerischer Akt, der in Wirklichkelt mit keinem Erfolge rechnet, sondern die Ver⸗ antwortung für den Beginn des Krieges und seine Fortsetzung auf andere abzuwälzen versucht, um sich selbst in den Augen der öffentlichen Meinung Deutschlands von der Schuld zu befreien. Die Duma meint, daß ein übereilter Friede nicht nur kurze Ruhe bringen, sondern auch die Gefahr eines neuen blutigen Krieges und neue peinliche Opfer mit sich führen würde und glaubt, daß ein dauernder Frieden nur möglich sei nach einem vollständigen Siege über die Militärmacht des Feindes und nachdem Deurschland endgültig seine Bestrebungen aufgegeben habe, dle es zum Urbeber des Welikrieges und der ihn begleitenden
Schrecken gemacht hätten.
Der Präsident der Duma Rodzianko empfahl in längerer Rede, in der er sich ebenfalls entschieden für die Zurückweisung des deutschen Friedensvorschlages aussprach, die Annahme der Tagesordnung Schidlowski. Die Duma nahm hierauf einstimmig den Antrag Schidlowskis auf Ueber⸗
gang zur Tagesordnung an. — 8
Zu Ehren des neuen Bundespräsidenten Schultheß und des neuen Bundesgerichtspräsidenten Ursprung fand in deren Heimatsstadt Aarau vorgestern ein feierlicher “ durch eine nach Tausenden zählende Menschenmenge und durch die Behörden statt. Nach einer Begrüßungsansprache durch den Landammann Ringier dankte der Bundespräsident Schultheß in einer Rede, in der er sich über die allgemeine politische Lage der Schweiz verbreitete.
Laut Bericht des „W. T. B.“ erwähnte der Bundespräsident die glänzende Mobilmachung bei Beginn des Krieges, die der Schweiz die Unabhängigkeit gesichert habe, sowie die Einmütigkeit des schweizerischen Volkes und sagte, eine Zeit lang babe es geschienen, als ob die Schweizer unter sich uneins werden könnten, aber je grausamer und leidenschaftlicher der Krieg geworden sei, umso mehr hätten sich die Schweizer wieder zusammengeschlossen in Anerkennung des Wertes der unendlichen gemeinsamen Güter. Der Präsident hob bervor, daß alle Schweizer gewillt seien, aus dem Krieg in vollster Unabhängigkeit hervorzugehen, ebenso müsse die Schweiz in geistiger und wirtschaftlicher Beziehung sich ihren Platz an der Sonne sichern. Die Schweiz müsse nach außen mit freiem Willen und bestimmten wirtschaftlichen Zielen auftreten, nach innen durch die Gesamtbeit des Volkes gestützt sein. Der Redner gedachte sodann der Liebestätigkeit der Schweiz, durch die die moralische Stellung der Schwelz gestärkt worden sei und durch die sie sich neue Freunde erworben habe, und kam endlich auf den sogenannten Graben zwischen der deutschen und welschen Schweiz zu sprechen, wobei er betonte, daß die welsche Schweiz immer wieder schöne Beweise der Hingabe an das gemeinsame Vaterland gegeben habe. Zum Schluß wies er auf die ungleich günstigere Stellung der Schwetz gegenüber den kriegführenden
Ländern hin. Türkei.
Der Sulltan hat einer Meldung des „W T. B.“ zufolge
nachstehenden Erlaß bekanntgegeben: Soldaten! Meine Kinder! G In der festen Ueberzeugung, daß ihr durch Fortsetzung der von euch und euren Waffengefährten errungenen Siege endgültig den Feind besiegen werdet, haben wir ihm in Uebereinstimmung mit den verbündeten Herrschern Vorschläge zum Eintritt in Friedensverhand⸗ lungen gemacht, um einem zu langen Blutvergießen Einhalt zu ge⸗ bieten. Ich weiß nicht, ob dieser aus Menschlichkeit gemachte Versuch Früchte tragen wird. Ich verlange, daß ihr fortfahret, eure Pflicht mit derselben Festigkeit zu erfüllen, mit der gleichen Tapferkeit, dem gleichen Heldentum und dem gleichen Geist der Selbstverleugnung bis zur Erlangung eines ehrenvollen Friedens. Ich flehe zum Allmäch⸗ ligen, daß er, wie bisher, unseren Waffen seine göttliche Hilfe zuteil werden lasse.
Griechenland.
Die griechische Regierung hat nach einer Reuter⸗ meldung, deren Bestätigung bisher von anderer Seite nicht vorliegt, das Ultimatum der Verbündeten vollständig angenommen. Sie schlägt in ihrer Antwortnote derselben Quelle zufolge wegen der Ereignisse vom 1. Dezember eine chiedsgerichtliche Entscheidung vor und erwartet, daß die Mächte die Fortsetzung der Blockade einstellen werden, da sie den Verkehr unterbinde und auf die öffentliche Meinung Eindruck mache (impressing public opinion). Zum Schluß spricht die Note den Wunsch der Regierung und des Volkes nach Wiederaufnahme der traditionellen, ausgezeichneten Be⸗ ziehungen mit der Entente auf der Grundlage gegenseitigen
Bulgarien. 8 Der Generalissimus Jekoff hat laut Meldung der „Bul⸗ garischen Telegraphenagentur“ folgenden Tagesbefehl er⸗
lassen:
Offisiere, Unteroffiziere, Soldaten! Die Einmütigkeit und der innige Zusammenharg zwischen Armee und Volk, die sich um den Thron unseres weisen Königs scharen, das tiefe Gefühl der Größe des gegenwärtigen Augenblicks, in dem sich das Geschick der bulgarischen Nation entscheidet, Euere Tapferkeit, Euere Unerschrockenbeit, Cuer Mut, womit Ihr die Schwierigkeiten des milttärischen Lebens ertragt, und Euere Selbstverleugnung, von der Ihr Beweise abgelegt habt, verbunden mit der durch nichts zu verdunkelnden Waffenbrüderlichkeit zwischen unseren und den verbündeten Truppen, mit denen Ihr überall zusammenwirkt als Brüder und im Streben, einander nachzueifern, haben uns Siege errungen, die durch ihren Umfang die Sieger seldst in Erstaunen setzten und die Seele unserer Feinde mit Verzwelflung erfüllen. Und in der Tat, in weniger als drei Monaten ist es uns Hand in Hand mit unseren treuen tapferen Verbündeten gelungen, den russisch⸗rumäntschen Armeen zahl⸗ reiche Niederlagen zu bereiten und uns zu Herren des größten Teiles des Gebietes des rumänischen Königreiches zu machen. Am 6. Dezember, nach hartnäckigem Kampfe, am Argesflusse, sind Teile unserer helden⸗ haften ersten und zwölften Division gleichzeitig mit verbündeten Truppen siegreich in Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens, eingezogen. Mehr als 120 000 rumäntsche Gefangene mit 3000 Geschützen wurden bisher eingebracht und es fehlt wohl nur noch wenig, daß die rumänische Armee vernichtet, daß der rumänische Staat selbst von der Karte verschwunden ist. Endlich haben wir Bulgaren Genugtuung für die Beleidigung erhalten, die uns vor drei Jahren zugefügt worden ist. Dies ist auch der Grund, warum dieser Sieg ungeheuren Jubel hervorgerufen hat. Gottesdienste wurden überall im ganzen Lande abgehalten und die 1ras. e hat in Straßen⸗ kundgebungen ihrer Freude Ausdruck gegeben. Es ist ein außerordent. licher Triumph! In meiner Eigenschaft als Generalissimus der Armee im Felde habe ich aus allen Teilen des Heimatlandes eine große 8 von Telegrammen echalten, in denen jung und alt unseren Truppen sowie denen unserer Verbündeten ihre Glück. und Segenswünsche sowie ihren Dank entbieten. Indem ich mit Dankbarkeit der kostbaren Unterstützung seitens der verbündeten Truppen gedenke, ist es mir eine angenehme Pflicht, im Namen Seiner Majestät des Königs und im Namen des Vaterlandes Dank zu sagen den Truppen der Armee im Felde, die so tapfer gegen unsere Gegner im Norden und Süden kämpfen, und insbesondere den Regimentern der dritten Armee und der ersten und zwölften Division, die unmittelbar an der Er⸗ reichung des großen Erfolges bei Bukarest teilnahmen. Nicht ge⸗ ringeren Danke schulde ich den Truppen an der mazehonischen Front und besonders den Streitkräften der deutschen elften Armee, die mit bewundernswertem Heldenmut die Vorstöße der Russen, Serben, Franzosen, Engländer und Italiener zurückgewiesen haben und ihnen den Weg nach Norden für immer versperren. u“
Die Friedensnoten Deutschlands, Oesterreich⸗Ungarns
und der Türkei sind dem „Reuterschen Bureau“ zufolge vor⸗ gestern nach den Hauptstädten der Entente ohne jeglichen Zusatz der Vereinigten Staaten weitergesandt worden. Das demokratische Mitglied des amerkkanischen Kongresses Fitzgerald hat vier Gesetzentwürfe eingebracht, die die hohen Lebensmittelpreise betreffen. Zwei dieser Ent⸗ würfe schlagen, wie „W. T. B.“ meldet, ein Embargo auf Nahrungsmittel vor.
atistik und Volkswirtschaft,.
86 Zur Arbeiterbewegung. 8
Aus Liverpool meldet „W. T. B.“, daß die Kesselschmiede
eingewilligt haben, die Arbeit heute, Montag, in vollem Umfange wieder aufzunehmen (vgl. Nr. 296 d. Bl.).
Knunst und Wissenschaft
Bei der am Sonnabend veranstalteten G Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien für den verstorbenen Kaiser Franz Josepb, der in Vertretung des von Wien abwesenden Kaisers der Karl Erzherzog Max beiwohnte, hielt der Kuratorstellvertreter der Akademie und frühere Minister⸗ präsident von Koerber eine Ansprache, in der er die gewaltige Entwicklung schilderte, die Oesterreich Kaiser Franz Joseph auf allen Gebieten zu verdanken habe. Er sagte: „Kaiser Franz Joseph gab uns allen und jedem ein Vaterland, in dem er leben, streben und wirken und das er lieben kann von ganzem Herzen. Er lebte sein Leben nicht für sich. Er lebte es für seine Völker, und der von allem menschlichen Leid heimgesuchte Fürst hat als sein tiefstes Glück nur den Wiederschein fremden Glückes und fremder Freude in der eigenen Seele er sehnt. In unserem herben Schmerz gereicht es uns zum Trost, 8 unser neuer Herr das reiche Erbe seines Oheims soegsam hüten und schützen wird. Wir begrüßen ihn mit dem Gelöbnis fester unerschüt terlicher Treue und mit den Segenswünschen, daß es ihm, dessen Herz voll Liebe zu dem Reich seiner Völker ist, in naher Zukunft schon ver⸗ gönnt sein möge, den Frieden zu verkünden nach jahrelangem Helden⸗ kampf als Mehrer seines Reiches an Kraft und Ehre.“ Der Vize⸗ präsident der Akademie, Hofrat Redlich hielt sodann eine Ge⸗ dächtnisrede für den heimgegangenen Monarchen.
Wie aus Cambridge (Massachusetts) gemeldet wird, ist der Pro⸗ fessor HSugo Münsterberg, während er am Radecliffe College eine
Vorlesung hielt, plötzlich gestorben.
Literatur.
— Unter den Romanen, die Ernst Zahn, ein Meister der Novelle, geschrieben hat, vürfte der jüngst erschienene „Dite Liebe des Severin Imboden“ der künstlerisch ausgereifteste sein. (Deutsche Verlagsanstalt in Stuttgart und Berlin, geh. 4 ℳ; geb. 5 ℳ.) Die Charakterentwicklung der Zahnschen Romanhelden zeigte bisher Lücken, die bei Sn. mehr, bei diesem weniger hervortraten, aber als Mängel der im übrigen höchst an⸗ ziehenden, die zu den besten der
15
wertvollen Erzählungen, zeitgenössischen Romanliteratur sergien. nicht verschwiegen werden konnten. In dem vorliegenden Roman ist die Charakterentwicklung bei dem Träger der Handlung ebenso geschlossen und abgerundet wie bet den übrigen in die Geschichte verwobenen Personen. Hatte Zahn bisher mit Vorliebe starke und ztelbewußte Charaktere im Kampf mit dem Scbicksal geschildert, so hat er diesmal eine problematische Natur gewählt. Severin Imboden vermag seiner Stnnlichkeit nicht Herr zu werden, sie zwingt ihn immer wieder zum Treubruch in Gedanken und Katen, sie entfremdet ihn selbst den ihm am nächsten stehenden Menschen und droht den Charakter des tätigen und reich⸗
tragischen Kampf seiner zwiespältigen Natur endet. Daß der Dichter den Severin Imboden bet einem Rettungswerk den Tod finden läßt, wirkt nicht uur versöhnend, ist vielmehr hei dem Charakter de eigenartigen Mannes auch durchaus glaubhaft. Von einem waltsam berbeigeführten Abschluß des Romang kann ma also nicht sprechen; wohl aber 8 man ansche daß Imbode sein Leben für etwas geoypfert hätte, was bieses Ginsatzes wert wesen wäre. Im übrigen zeigt der Roman eine Fülle lebensvo
peutschen Schrittes werden noch klarer, wenn man den inneren Zustand bei unseren Feinden in Betracht zieht. Abgesehen von dem
Vertrauens aus.
Gestalten in spannender Wechselwirkung; die Disposition ist klar u
8
edenkfeier der
begabten Mannes völlig zu zerstören, als ein gewalisamer Tod den
eüchch, die Danchfährung küazlerisch propert
die Schilderung der Hochgebirgsnatur die vor 8 2 dem
Schönheit veneneage erstehen Rgn ehandlung sehr verschieden ven anderen Schweizers, Jakob im vergangeaen Jahre die jetzt als Hienen ist (geh. 8 2— als scharfer ist mehr auf die äußeren Erscheinungen des Lebens die sich in gesuchten ie Novelle erzählt von
dr e;
— o0 d diesem Roman jst rie AFankne . Schaffers, „Das S in der „Deutschen Rundf
Ale eines eiterkreuz u“ veröffentlicht
3,50 ℳ, geb. 5 ℳ). Beobachter und eigenartiger Schilderer,
Darstellungswe se ist nicht
der Verhältnisse lose Konflikte verwickeln. Diese aber die Anschaulichkeit der zühlerz lassen den fühlbar werden.
— Liesbet Dill: Fr
gebunden 5 ℳ. (h1215 Enzaaers. feshalt 22 Elrherften bis zur letzten gleitet der Fluß der Spr in; mittel, die die Bexsa seras⸗ 2 mühelcs die treffendsten zu wählen. sehr eingehend schildert, vermeidet sie bei
Derbheir. Alle thre Personen leben die K Dora Duncker: Auf zur Sonne. Tagen (geh. 5 ℳ, gebd. 6,50 ℳ, Verlag
Berlin). Der Roman ist gewandt geschrieben Die Pers sind typische Gestalten,
Schilder. beesruch⸗ derung un
Ro Seite. in hohem Meße
ersonen
schlichten Adel vr auch 888 e. und
as große Geschäft. Roman. von Richard Bong, Berlin Wa- 5 47 bringt in rascher Folge eine Menge bunter ein kaufmanntsch begabter Mensch ist schaftliche Lage unserer Zeit sich sich ausz gesellschaftlicher Tiefe in die — arl; osner: Der deutsche Traum. aus der Revolutionszeit. (Verlag der J. handlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin. 5,50 ℳ.) Rosners Kunst, Menschen bis in di regungen hinein lebendig werden zu lassen, und welt farbenreich, zart und dabet leuchtend zu vi-. neuesten Werk auf der Höhe. 2 bie in der Gegenwart, se ehineg 2 7 die Menschen nur dadu
nd, mit ihm wirken, sich von ihm t sabeg⸗ Sf evelatvenszemrun v langn, 3 n12. s seine Menschen; “ die C
nen ersehnten Ideal den Bod ei Judas Simon EE“ Volkes aroßen Tagen. Geh. 3 ℳ Beagt, dis Erbechorah g. Halle, ständnis näher zu bringen An der vitg 895 89. die Iee
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Dies hat zu der irrtümlichen Versendung jeglicher Drucksachen von Büchern nichts im Wege steht, so Anständen für die Zensur Ne is⸗ N en
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enthaltenen Bestimmungen über den Verkehr mit in Rußland
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Arbettskraft zu ersparen. — Und wenn die Ersp
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Auslande. — Wer in daß jeder Brief, der über ensor gelesen werden und so leserlich wie möglich. Jetzt, mobil gemacht werden muß, wo es nur immer möglich ist —
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wurden, 2 ½ M fikationen der Der Dispositio fürsorgestiftung demnach ein 275 473 ℳ).
gesellschaft
wurde laut Meldung des „W. T. Verlustrechnung über das am 31. und festgest
31 514,48 ℳ (i.
10 vortrag vom
tritt. Hieraus die Steuern un 3 648 686,13 ℳ von Reingewinn
“ Ausfuhrbef minister 422 2.A
Rosendaal ausgeführt werde
Der 2⸗ Aufhebun und die Spießbürgerlichkeit Ler Bewohner in 22u— sind etwas weitschweifig behandelt,
Beeren aller hat das Justi Weintrauben, frischen Zustan
bezw. 1. (Nach Berlingske Tidende. )
nicht zurückgeblieb Heer und M
seiner Gesamtsumme de wiederum die Auszahlun
weisung von 2
1 211 614,05 ℳ. den 11. Januar 1917, nungsabschlusses wurde zur
die Famtlite von Stemens aus Werner von Stemens
fügung gestellt hat.
Zweck eine Summe von
— In der Sitzung des Ar rke, G. m. b. 8g —
und genehmigt. Die Divide Die Nachfrage nach den befriedigt werden. 25 500 000 ℳ. Nach
— insen auf
Handel und Gewerbe.
2 5
im Reichsamt des „Pachrichten
für
Innern zusammen⸗ Industrie
andel;,
und Landwirtschaf:t“.)
und Belgien Nieuwe⸗Schans,
Amsterdam) g der Au
alkonsulats in Amst
g der Ausfu minister hat seine ffeed die Ausfohr von Ert sfuhrbewilligungen haben nur n (Bericht des Kaiserlich
gkeit.
nur noch mit der Oldenzoal, — u darf. (Beri
s fu
erdam.)
hrbewilligung wirtschaftsminister hat besti 8263, cungen für Aepfel mehr erteilt e . voß k⸗gs 8
en,
Niederlande.
1 ung für Käse. bestimmt, daß Käse (mit Ausfn
Groesbech,
jollen.
aufgehoben.
Dänemark.
abung des Ausfuhrverbot aten ist ein Verbot der Ausfuhr Art erlassen worden. zministertum allgemein
Pfirsiche, Nektarin
esondere Ausfu
d erteilt; ebenso können
Aus
— Die Anmeldung des Warenum
atzstempels hat i
Excjtattun be votwenden die ug der schriftlichen
in Berlin von de 8 n
Berlin (Burgstraße 25) erteilt Warenumsatzstem pels,
gen rucke
genommen werden.
In der Sitzung der Siem? d. wurde, vach Meldung d n2—.
chl e G
wurden.
überwiesen worden
uß zum 31. Jult esamterzeugung en, wenngleich durch di
A
den
8 “ auch Warenumsatzes unentgeltli at. für die Anmeldung des
es „W. mit
hin
000 ℳ
ist. Diese S
e arine Verschiebungen Auch dos finanzielle E 88 im g einer Dividend Summe von 1 500 ü1
nmeldun
über die Anmeldung des Auch können Warenumsatzes in Empfang
Halske A.⸗G T. B.“, dem Aussichtsrat der vorgelegt. I nigen Vorjahrs Tätigkeit für die Bedürf⸗ in einzelnen Abteilungen rgebnis schließt sich mit
Geschäftsbericht ter derjenigen des
allgemeinen an.
Der Landwirtschafts⸗ hrerlaubnisschein) nach hn und nur über die
evengar cht des Fertereare General⸗
ür Aepfel. vsfuhrbewilli⸗ (Bericht des Kaiser⸗
hrbewilligung für Enten. Verfügung vom . Februar
ie bereits och bis zum 9 Dezember en Generalkonsulats in 8
s für Früchte. Vor von Baumfrüchten und Uner 8 1s November 1916 uhrbewtlli fü
en, Melonen und S“ 85 g.
i Uescennen, 8 sche Erdbeeren
August kommenden
zbeeren im und Tomaten, eingeholt wird, bis zum Jahres ausgeführt werden.
satzes für die Erhebung des m Laufe des Monats Januar 2 er⸗ 1 sind Vordrucke zu
Berlin, vom
Es wird
von 12 % beantragt, nach⸗
der Kriegsfürsorgestiftung
tiftung erreicht damit
der Einlage von Siemens⸗Schuckert) eig Gesamtkapital
onen Mark.
Der Rei 52 ℳ (t. V. 12 538 327 einer — von 12 %
illionen Mark 1 für Gratifikationen an Bermte g
ℳ)
den Disposititonsfonds
nach Absetzung der Tantieme für jabre, verbleibt als Vortrag auf * Die Generalversam
festgese
Arbeiter
ckert⸗Werte wurde
am 31. Juli
Verrech
das un kündbar
Ulionen werden
Angestellten und
Gewinnantell der
in
aus welchem 9 Mlllionen Gesellschafter
dem Reservefonds zugeführ Arbeiter erfordern 1 ½
o mit
vanf Ie Snh as ur kündbare Darlehen, der d. verbleibt ein Reingewinn von 1 bg. ℳ), als
ausgewiesen.
von
W
stellt
usfonrs wurde mit 500 000 ℳ bedacht und die
Siemensstadt mit 1]
vormals Schuck .
d üblichen ) und
werden, woaurch dieser Fonds auf d
Borstands und
7 201 198,24 ℳ. Der Aufsichtsrat und B
auf den Aktten
zur
—
1 601 198,24 ℳ G. B. 1 531 730,11 Der Verba
zutragen.
—
laut Meldung und Eisenlegtern
trhi scha
. b. H
Eo.. in;
Schuchertiwenre
d. . Duieben
ZFeeübpets —
ebracht wird. Nach Abzug der
wurden
Mälbeim.
der Beamten
eilung zu
gebäldet. 8 kolgenden st Berlin; Fisenwer
S.
8
L1Inm diwerk Beker
8
1
Lindendena Ake
und IAuvahütte;
. ½ Millionen Vortrag auf neue Rechnung von 3
In der Aufsichtgratssitzung der Elektr ert u. Co., B.“ die Bilanz
uli d. J
Tanttemen
mit
n
10 826 ℳ
2
Nürndeig, vom
½ .
26
Talonsteuerreservekontos Es ergiht sich alsdann ein V. 6 314 485,57 ℳ). mme von 525 000 ℳ
en Betrag von
42,8
ruppe:
In Mitaliedern des dei Inmen gewählt: k Kaft Akrteng
Anie
82*b
efellschaft, S
e Irettm. Feiton 8 Heiüenene,8 Uschatt uldmang
n
a n 8
8 8
1. B. vorgelegt f 10 % festgesetzt.
1 sich g der Handlungsunkosten bei gationganleihen, Abichretbungen 5 310 8268 ℳ (wie im ausgeschüttet t, die Grati⸗ Millionen.
Mark. Es verbleibt
izitäts⸗Aktien⸗
— —, und abgelaufene Geschäftsja
ellt. Der Bruttonutzen für 119 1gbaab. si. V. 8730 768,50 ℳ), womu Borjahr mit 1 531 730,11 ℳ (i. sind zu bestreiten die Verwaltungskosten, die S Abschreibungen mit 3 694 426,65 die Dotierung des 100 000 ℳ, gleichwie im Vorjahr. Rein don 8 068 817,94 ℳ (i. soll dem Unterstüätzungsfonds die Su
noch der Gewinn⸗ 1 332 403,20 ℳ) ollzinsen,
Dterven überwresen Millionen Mark ren des Aussichtsrats 342 622,70 orftand schlagen d. 11. Januar 1917, Vormittags 11 ⅓ 88 e we
anmlang eine Dividende ven
verbleiben
1 einzudernfenden 8 % auf 70 000 000 ℳ S 92 2 3
und den don ℳ) auf neue Rechnung vor⸗
8 b rhandels in Berxlin hat
à Aus. e Elek.
ngewinn der mit 1 B Aus⸗ 7 560 000 ℳ, -Fe Sonderrück age, Rückstellungen von 9000 ℳ und einer Zu⸗ 500 000 ℳ Aufsichtsrat, wie im Bor⸗ Rochnung ein Betrag vdon mlung ist auf D t worren. Nach Erledigung enntnis des Aufsichtsrats Aalaß des 100 zur Förderung des einen Betrag von 1 Million M In Uebereinstimmung mit
und
onnerstag, des Re . 0 gebracht, daß Jjährigen Geburtstages Wohnungswesens der ark zur Ver⸗ Aenacg, der der genommen, zu je 1 Million Mark beizutragen. “ fsichtsrats der Siemens⸗S „ Berlin, wurde laut Meldung des „ 8 abgelaufenen Geschäflsjahres öö — au ele en Fabrikaten konnte Der Geschäftsgewinn chnun der Zinsen
uckert⸗
nicht auf
Kriegs⸗ (t. B.
15. d.
des
8
und
Hüttenbetrieb, Königshütte O. S. Veorsitz⸗ ter 1 schusses ist Geheimer Kommerzienrat egn cn i. 1
— rsammlung der Brauerei Gebr. Dietert Zetkengesellschaft zu Düs seldorf genehmigte die 2n Rehann, und Verlustrechnung für 1915/16 und beschloß dei eiaem 1I2 ewinn von 372 132 ℳ, einem Reingewinn von 259 434 ℳ, dei die ℳ, Abschreibungen und einem Gewinnvortrag von 127244 erteilung elner Dividende von 16 % (i. B. 18 2½% De 1 ab 15. Dezember 1916 zahlbar gestellt. “ teilt nh1. ,S 8 3 — 8 tragend, der Finanzminister gestattet habe, 8,8* gv —
fünfte Kriegsanlei b eichnungen auf die werden dürsch. leihe noch mach dem 16. Deiember angenommen
88
Börse in Berlin . Totiterungen des Börsenvorstandes) vom 18. Dezember Geld Brief „ 5,64 237 ½ 163 ½ 172 ½ 165 ¾ 117 ½
64 ,05 80 ½
,46
5,62 238 %½ 163 171¾
165
me 63,95 79 ½
— —
New York 1 Dollar
olland 100 Gulden 2 änemark 100 Kronen — —
en on — 100 Franken Shed, deg udapest 100 Kr.
Bulgarten 100 Tva
Der heutige Wertpapiermarkt zeie
W zeigte ein
Aussehev. Die Neigung zu neuen Geschäften war — F. he — Berichte sehr gering, 8 ahrtsaktien, lagen ächer. Schluß waren still. ö
durchaus undefriedigendes war im Hindlick einzelne Kategorien, er weitere Verlauf und der
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.
Wien, 16. Dezember (W. T. B.) Das Haupti
ö wendete sich im Hinblick auf das überaus He. Süarn er Zeichnung auf die Kriegsanleihe dem Anlagemarkt zu, wo namentlich die älteren Kriegsanleihen zu höheren Kursen gefragt
waren. Dagegen herrschte auf dem Aktienmarkte mit Rücksi die Unklarheit der politischen Lage und den Wecheh efsicht anf große⸗ “ bet vIen, g behaupteten Kursen. Eine piesen nur einzelne len⸗ 1 .“ auf. b hlen. ind Gene. en. ondon, 16. zember. (W. T. 07 55 ⅜, 12eeee von 1886 81 n Leo nc⸗ — o Japaner von 1889 —,—, 3 % —,— 5 % Russen von 1906 —,—, 4 ½ % Russen Ire Balti⸗ more and Ohio —,—, Canadian Pacific 174, Erie 38 ½, National Railways of Mexico —, Pennsylvania —;, Southern Pacisic — Unton Packsic 151 ¾, Untted States Steel Corporation 120, Ana⸗ conda Copper 19, Rio Tinto 62 ½, Chantered 11,2. De Beeag def. 13 11, Colfields 1 , Randmines 3½. 4 ½ % Kriensanleibe 98 3 ½ % Krtegsanlelhe 84 ½. — Privatdiskont 5 ½⁄ 2. Süber 36 83.. Paris, 15. Dezember. (W. T. C.) 5 % Französische Anleihe 88.15, 3 % Franzssische Reutr 80 35*). 4 % Sban. Anleibe stergam, 16. aber. (W. T. P.) Stull Werte fest. — Wechsen aur 41,50, Bsn aur ——— London 11,88, Wechf auf Paris 4210 — 5 ländische Stantsanlethe 102 , Dbl⸗ 3 % Nieber. W. S. 78 Königl. Niederländ. Petroleum 523]†2 BHolland⸗Ammertka, Eirhe 415 Niederländtsch⸗Indische Handelsbant 225, Atchtson, Lovelg a. Sante 6 104 19, ock Island 1, Southern Pacisse 97 hern S⸗2 00. ö-s 146 ½, Anaconda 183, Unites States 2 5. n —,— Tucapebn, . anzösisch⸗englische Anleihe —,—, Hamburg⸗ New York, 16. Dezember. (Schluß. W. — Börse zeigte heute nach den matten — . do T. hu 8 folge der günftigeren Auffassung der Lage ausgesprochen feste Haltung. Besonders die Stellung, die die russische Duma gegenüber dem Friedensangebot einnahm, machte in Spekulationskreisen einen er⸗ n, Eindruck. Industriewerte sttegen anfänglich um 2 bis g” an die günstigeren Geschäftsaussichten. Teilweise b isationen führten späterhin vorübergehend eine Abschwä hung erbei, doch vollzog sich der Schlußverkehr angesichts der andauernden Festigkeit am Eisenbahnaktienmarkt in fester Haltung. Der Umsatz betrug 840 000 Aktien. Tentenz für Geld: Nominell. Geld auf 24 Stunden Durchschnittsrate nom Geld auf 24 Stunden letztes Darlehen nom., Wechsel auf London (60 Tage) 4,71,50, Cable Transfers 4,76,50, Wechsel auf auf Sicht 5,84,00, Wechsel auf Berlin auf Sicht 72 ½, — Bullion 76 ½, 3 % Northern Pactfic Bands 66 ½, 4 % Ber. Staat. Bonds 1925 111, Aichison, Topeka u. Santa 56 104 ¼, Baltimare amd Ohto 85, Canadtan Pacific 166, Chesapeake u. Ohio 66 ⅞. Chicago, Milwauker u. St. Paul 93 ½, Denver u. Nio Srande 18 Ilitnois Central 105, Soutsville u. Nafbvtlle 138, Nem Bone Central 106 x⅛, Norfolk n. Western 137 ½, Pennsplvanta 56 ¼, Reading 1098, Southern Pacific 98 ¼, Union Pacifir 146 ½, Anacomva — CTorvoration 114. do prrf. 118 ½. aneiro, er. 1 ö Dezember. (W. T. B.) Wechsel auf
n Warenmänkke
(W. T. B.) Kupfer prommt 148.
London, 15. Dezember. (W. T. B.) — Auktion verkehrte bei lebhaftem Geschäft in strammer Hrütung. Die Anzahl der angebotenen Ballen bernrng 8549 Ballem aMpezocer
etwa — Ballen
Amsterdam, 15. Dearember (W d8 B.) RKkök brr nn sm IJarnar e. c Leknat socs bü tr u. . 8. 2
bruar 62 ⅛, für März 64 ½, fün März 5½
b chte von auswärtige
London, 15. Dezember.
—
Manchester, 15. Dezemhen. W. Water twist kurante Qualität (Dinalrn. 31 ö— — 7 n —2*
Zew York, 16. D 8 lets middling 18 39. d2. 8 L. 17,95, do. für Fedruar 180K. Nem Drze
6. 8.