9 einen Kommissar nach Danzig zu entsenden. Es wurde be⸗ sch ossen, daß der Zugverkehr sofort wieder zugelassen werden soll. Fedoch bleiben die Arbeiter der Eisenbahnhauptwerkstätte vorläufig im Ausstand. Sollten die Verhandlungen in den nächsten drei Tagen
brt werden, so wird der Aus⸗
nicht zu einem günstigen Abschlu efü stand fortgesetzt. ca.
Wohlfahrtspflege.
Die „Kriegskinderspende deutscher Frauen“ wird bemnächst ihre segensreiche Tätigkeit beenden. Berücksichtigung können
2
nur noch diejenigen Kriegsmütter inden, d. J. niedergekommen sind. Die Fri z
ist auf 3 Monate bemessen. Gesuche sind von j zschliof; 13 Monate ben . Gesz 8 jetzt ab ausschließlich an die Geschäftsstelle der „Kriegskinderspende deutscher Frauen“, 8;
VBerlin W. 62 Wichmannstraße 20, zu
Kunft und Wissenschaft.
Die Kunsthandlu ng Schulte
von Arbejten des Hamburger Malers Thomas Herbst (1848 bis 1915). Man muß annehmen, daß die hier gezeigten Bilder nur Nebenwerke des Künstlers sird und daß jene Arbeiten, die dem Maler
einen bescheidenen Ruhm ein rugen, fü haben waren. Hält man sich an die
dann erscheint Thomas Herbst als ein redlicher und tüchtiger Maler, der schlecht und recht in der Art älterer Münchener Land⸗
schafter physiognomielose Werke schuf.
Gemälde da, das die Lobpreisungen seiner „Entdecker“ und Anhänger Man sieht norddeutsche Landschaften mit weidendem tonigen Leibl⸗Manier weich und meisten Werken 1n n se weichlich und augenfälligsten tritt diese kraftlose flockige Art der Malerei an dem Rembrandtmotiv des geschlachteten Ochsen in Erscheinung. Es wäre eine maßlofe Forderung, hier die Eigenschaften eines Rembrandt zu verlangen; man begnügt sich, den Vergleich mit verwandten Dar⸗
rechtfertigt. Vieb, die in der gemalt sind. Es
gebricht den und sie
wirken sehr
stellungen Lovis Corinths zu ziehen.
und kraftstrotzender sieht so ein geschlachteter Ochse auf einem Darauf, daß diese Thomas Herbst⸗Aus⸗
Gemälde C orinths aus! stellung unvollständig zu sein scheint und
seiner Kunst gibt, deutet noch ein anderer Umstend hin. Herbst gilt in Kunstkreisen als engverwandter Kunstgenosse Max Liebermanns, dem ¹ An Liebermann denkt man aber in der
Ausstellung kaum einmal, weder bezüglich der Qualität, was gegen Herbst
spricht, noch bezüglich der Art und Motive, was ja schließlich nur für die Selbständigkeit des Hamburger Malers sprechen könnte. Allenfalls die Studie einer vom Rücken gesehenen
Bäuerin hat in Haltung und Malerei etwas von der Art Max Lieber⸗
manns. Unter all den farblosen und braven Landschaften Thomas
Herbsts, deren durchweg saubere, lockere und sichere malerische Be⸗
er auch persönlich nahe stand.
haͤndlung anerkannt sei, ragt das Bild
walde“ als persönlichstes und bestes Werk hervor. dieser bescheidenen Ausstellung wirkt es vorzüglich;
at es freilich kaum eine tiefere Wirkung
Literatur.
Von dem Reichswahlgesetz (Verordnung über die Wahlen zur verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung) und der Wahlordnung erschien
das Wahlverfahren näher regelnden in J. Schmeitzers Verlag (Arthur Sellie Ausgabe (Preis 80 ₰). Sie enthält Gesetze vom 30 November 1918, mulare und die Wahlkreiseinteilung der Behörden, die in den Einzelstaa der Stimmbezirke, für die
8 bezirte ;d Entscheidung über gegen die Wählerlisten, für die Ernennung der Wahlvorsteber und ihrer Stellvertreter und für die Bestimmung des Wahlraums zu⸗
die bis zum 31. Dezember ur Einreichung von Anträgen
richten. (W. T. B.)
1““
veranstaltet eine Ausstellung
r die Ausstellung nicht zu hier vereinigten Landschaften,
Es ist jedenfalls kaum ein
flockig - an Kraft, verschwommen. Am
Wieviel saftiger, blühender
kein erschöpfendes Bild von
französischen
„Bauernhäuser in Neuen⸗
Im Rahmen darüber hinaus und Bedeutung. E. Pl.
r), München, eine handliche den Wortlaut der beiden dje dazu gehörigen For⸗ ebst einem Verreichnis ten für die Abgrenzung Einsprüche
bayerischen Ministerium des Innern H. von Jan Erläuterungen mit Bei⸗ spielen beigefügt, die das Verständnis der einzelnen Bestimmungen erleich⸗ tern. In einer längeren Einleitung wird zunächst das bisherige Keichstags⸗ wahlrecht kurz dargestellt und dann das Wesen der Verhältniswahl und das Wichtigste vom Verhältniswahlrecht, nach dessen Grund⸗ sätzen am 19. Januar die Wahl der deutschen Nationalversammlung erfolgt, gemeinverständlich erörtert.
Eine Textausgabe des neuen Reichswahlgesetzes und der Wahlordnung vom 30. November 1918 erschien auch im Verlag von Franz Vahlen, Berlin (Preis 1,20 ℳ). Sie enthält neben einer kurzen Einführung den Wortlaut der beiden Gesetze, die dazu gehörigen Formulare und die Wahlkreiseinteilung. Auf Erläuterungen ist hier verzichtet, da über die Frage, wie zur Nationalversammlung gewählt wird, schon die im gleichen Verlage erschienene, in Nr. 304 des „Reichs⸗ und Staats⸗Anzeigers“ vom 27. Dezember 1918 besprochene Schrift „Die Verhältnis⸗ wahl zur Nationalversammlung“ von dem Geheimen Regierungsrat im Reichsversicherungsamt Dr. H. Schulz eingehende Auskunft gibt.
Verkehrswesen.
Die mitgeteilten Beschränkungen im Postverkehr nach den vom Feinde besetzten deutschen Gebieten treten für den Verkehr nach der englischen Besatzungszone erst in der Nacht vom 15. zum 16. Januar in Kraft. Die Paketsperre gilt indessen auch für dieses Gebiet schon jetzt.
Zur englischen Besatzungszone gehören im wesentlichen: — a. der südlich der Linie Jülich —Stolberg — Eupen gelegene Teil des Oberpostdirektionsbezirks Aachen mit Düren, Montjoie, Schleiden, Malmedy, St. Vith;
b. der linksrheinische Teil des Oberpostdirektionsbezirks Cöln mit Cöln, Bonn, Euskirchen, Zülpich, Rheinbach, Bergheim;
Foc. das rechtsrheinische Brückenkopfgebtet von Cöln (die darin liegenden Postorte sind bei den Postanstalten zu erfragen).
v116“
Theater und Musik.
Im Opernhause wird morgen das Musikmärchen „Königs⸗ kinder“ mit den Damen Artöt de Padilla, Goetze, von Scheele⸗ Müller, Birkenström und den Herren Kirchhoff, Henke, Stock, Bach⸗ mann, Funck und Krasa in den Hauptrollen gegeben. Musikalischer Leiter ist der Generalmusikdirektor Leo Blech. Anfang 7 Uhr.
Im Schauspielhause wird morgen „Othello“ mit den Damen Schön, Straub und den Herren Ehrle, Kraußneck, Mühl⸗ hofer, de Vogt und Vespermann in den Hauptrollen aufgeführt. Spielleiter ist Dr. Reinhard Bruck. Anfang 6 ½ Uhr.
Konzerte.
Als ein gediegener und gebildeter Musiker stellte sich der Geiger Eranz Friedl an seinem ersten Konzertabend im Klindworth⸗ charwenka⸗Saal vor. Auch seine Technik ist gut entwickelt, aber trotz dieser Vorzüge vermißte man doch in seinem Spiel häufig ein persönliches Empfinden. — Gleichermaßen interessant durch Programm und Vortrag gestaltete die Sängerin Anne⸗Marie Cranz ihren „Abend alter deutscher und italienischer Meister und alter deutscher Weihnachtslieder“ im Bech⸗ stein⸗Saal. Mit schlichter Innigkeit und tiefem musikalischen Gefühl sang sie die Lieder der Tondichter vergangener Zeiten Der ausgezeichnete Meister auf dem Oboe d'amore Professor Fritz Flemming trug durch seine Begleitung zu einigen Gesängen dazu bei, den Vortraͤgen ein eigenes, charakteristisches Ge⸗ präge zu geben. Auch Fritz Lindemanns stilgerechte Klavierbegleitung ist besonders erwähnens⸗ und rühmens⸗ wert. — Freudiges Kinderjauchzen vernahm man am zweiten
Gerhardt Weibnachtslieder sang und Emil Märchen von Grimm, Andersen usw. erzählte. Die Sängerin bot, wie man es von ihr gewöhnt ist, vollendetes in ihrer Kunst. Mit dem Erzähler waren die kleinen Zuhörer nicht immer Se . verstanden, da er zuweilen undeutlich sprach. — Im Mei tersaal veranstalteten Frida Siewert⸗Michels (Gesang) und Ernst Wendt (Vortragskunst) eine Gedächtnisfeier für den ge⸗ fallenen Dichter Hermann Löns. Mit schlichten, aber sehr eindr cks⸗ vollen Worten über dessen Leben leitete Herr Wendt die Feier ein und las dann mit seinem wohlgeschulten Organ außerordentlich packend aus den Werken des Gefallenen vor. Das Gelesene wies besonders in den prächtigen Natur⸗ schilderungen so feine Stimmungswerte auf, ausgedrückt durch eine so schlichte und doch erhabene Sprache, daß jedem der frühe Heimgang des hoffnungsvollen Dichters nahe gehen mußte. Die von Hans Herrmann vertonten Lieder waren harmonisch einfacher Art, aber sehr gesanglich, so daß man über manche Unebenheiten im Vortrag der Sängerin leichter hinwegkam. — An den Anfang eines jüngst im Beethoven⸗Saal veranstalteten Klavierabends hatte Joseph Lhepinne eine Sonate von Tschaikowsky gesetzt, ein gehaltvolles Werk, das in seinen straffen Rhythmen den Pianisten sofort auf der Höhe seines Könnens zeigte. Desgleichen war der Vortrag der Etüden von Schumann und Chopin eine Glanzleistung. Chopins As⸗Dur⸗Polo⸗ näse dagegen wäre ein weniger überhastetes Tempo dienlicher gewesen, da bei diesem übereilten Zeitmaß manches Schöne verloren ging. — Miete Möller hatte in den Mittelpunkt ihres Fünrtra e im Klindworth⸗Scharwenka⸗Saal zwei Melodramen ge⸗ stellt, berde nach Gedichten von Schiller: „Kassandra“ und „Das Eleusische Fest“. Es gelang der Rezitatorin, das tragische Geschick der Kassandra, die durch Schuld ihre unglückliche hellseherische Gabe erworben hat, durch feines Mienenspiel und durch die Aus⸗ drucksschattierung der Sprache recht überzeugend wiederzugeben. Mit denselben Mitteln wußte sie auch das „Eleusische Fest“ recht lebendig zu gestalten, während sie dagegen der schwierigen Dialogform der philosophisch angehauchten Schlußszene aus Gobineaus „Renaissance“ nicht voll gerecht zu werden vermochte. Zu den beiden Schillerschen Gedichten hat Professor Max von Schillings, der selbst am Flügel saß, eine passende Musik geschrieben, die das gesprochene Wort treffend unterstreicht. Beide Künstler konnten sich wiederholt für den Beisall bedanken. — Zum Schluß sei noch des X. Symphoniekonzerts des Blüthner⸗ Orchesters, das unter Paul Scheinpflugs Leitung kurz vor dem Weihnachtsfeste im Blüthner⸗Saal stattfand, mit einigen Worten gedacht. Außer der mit Schwung gespielten großen Leonoren⸗Ouvertüre von Beethoven brachte es die wirkungsvolle „Schortische Phantasie“ für Violine mit Orchester von Max Bruch, in der der Kammermusiker Georg Kniestädt mit schönem Ton, aber noch etwas befangen im Vortrag, den Geigenteil spielte. Außerdem enthielt das Programm Tschaikowskys, von dem Dirigenten etwas zu derb angsfaßte Pathetische Symphonie, Beethopens reizvolle Variationen zu dem Streichquartett Op. 18 in A⸗Dur für Streichorchester und als ebenso würdige wie G Schlußnummer Smetanas Ouvertüre zur „Verkauften Braut“
Nr. 50 des „Zentralblatts für das DeutscheReich herausgegeben im Reichsamt des Innern am 27. Dezember 1918 hat folgenden Inhalt: Zoll⸗ und Steuerwesen: Personalveränderun bei den Reichsbevollmächtigten für Zölle und Steuern. — Allgemein Verwaltungssachen: Schutz von Berufstrachten und Berufsabzeichen für Betätigung in der Krankenpflege. — Gewährung von Baukosten⸗ zuschüssen aus Reich mitteln. — Gewährung von Bautostenzuschüssen
der Geschäfte auf das Reichsamt des Innern und das Reichs⸗ arbeitsgamt. — Medizinal⸗ und Veterinärwesen: Erscheinen der Deutschen Arzneitaxe 1919.
ständig sind. Dem Texte der beiden Gesetz
Theater.
Opernhaus. (unter den Linden.) Sonntag: 5. Dauerhezugsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Königskinder. Musikmärchen in drei Aufzügen. Tert von E. Rosmer. Musik von E. Humperdinck. Musikalische Leitung: Generalmusikdirektor Leo Blech. Spiel⸗
leitung: Hermann Bachmann. Anfang 7 Uhr.
Schanspielhaus. (Am Gendarmen⸗ markt.) Sonntag: 5. Dauerbezugsvor⸗ stellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind auf⸗ gehoben. Othello, der Mohr von Venedig. Trauerspiel in fünf Aufzügen von Shakespeare. Spielleitung: Dr. Rein⸗ hard Bruck. Anfang 6 ½ Uhr.
Montag: Opernhaus. 6. Dauer⸗ bezugsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Carmen. Oper in vier Akten von Georges Bizet. Text von Henry Meilhac und Ludoviec Halévy nach einer Novelle des Prosper Merimée. Musikalische Leitung: Generalmusikdirektor Leo Blech. Spielleitung: Karl Holy. Ballelt⸗ leitung: Emil Burwig. Anfang 7 Uhr.
Schauspielbaus. 6. Dauerbezugsvor⸗ stellung. Dienst⸗ und Feiplätze sind auf⸗ gehoben. Zum ersten Male: Ein halber Held. (Kurt von der Kreith.) Eine Tragödie in fünf Aufzügen von Herbert Eulenberg. Spielleitung: Dr. Reinhard Bruck. Anfang 7 ¼ Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Figaros Hochzeit. — Mittwoch: Der fliegende Holländer. — Donnerstag: Königs⸗ kinder. — Freitag: Rigoletto. — Sonnabend: 1. Volksvorstellung zu er⸗ mäßigten Preisen: Neu einstudiert: Or⸗ pheus und Eurydike. — Sonntag: Nachmittags: 2. Volksvorstellung zu er⸗ mäßigten Preisen: Orpheus und Eury⸗ dike. — Abends: Violetta. (La Tra- viata.)
Schauspielhaus. Dienstag: Kater Lampe. — Mittwoch: Othello. — Donnerstag: Ein halber Held. — Frei⸗ tag: Zum ersten Male: Gespenster. — Sonnabend: Die Räuber. — Sonntag: Nachmittags: 1. Volksvorstellung zu er⸗ mäßigten Preisen: Die Räuber. — Abends: Gespenster.
Deutsches Theater. (Direktion: Max
e hat der Regierungsrat im
Montag, Dienstag, Mittwo tag und Sonnabend: Und scheinet in der Finsternis. Freitag: Zum ersten Morgens bi
Sonntag, Nachmittags 2 ½ mäßigten
Montag, Mittwoch und Michael Kramer.
Dienstag und Freitag: Ein
Donnerstag: Der Sohn.
Kleines Schauspie
der Pandora.
der Pandorag.
mittags 3 Uhr: Zu ermäßig Sterne, die wieder leuchte in drei Akten (nach einer Idee
Schanzer. Musik von Walte Montag und folgende Tag
die wieder leuchten. Mittwoch und Sonnabend,
3 ½ Uhr: Lisl’'s Märchenre
—. —
Theater in der Kö
Abends 7 ¼ Uhr: EGselei. drei Akten von Carl Rößler. Montag, Freitag: Musik. Mittwoch und Sonnabend:
Die Ehre. — Abends 8 tanzende Nymphe.
Welisch.
Montag tanzende Nymphe.
———
2 ermäßigten
Reinhardt.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Hedda Gabler. — Abends 7 ½ Uhr: Und das Licht
beleuchtung. Vier Groteske
scheinet in der Finsternis. 1
grin. — 3) Tobb lena. 8G
ch, Donners. Montag und
Male: Von 4 Uhr: Die Neise ins Schlaraffen⸗ Mitternachts. Kammerspiele.
Preisen: Frühlings Er⸗ 1A1AA“X“ EA“ wachen. — Abends 7½ Uhr: Der Sohn. 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Perle⸗
(Charlottenburg, Fasanenstraße Nr. 1.) Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Die Büchse
Montag bis Sonnabend: Die Büchse
Die tolle Komteß. — Abends 7 ½ Uhr:
Klapp) von Rudolf Bernauer und Rudolph Tell
Dienstag, Donnerstag und Lonjumeau.
Komüͤdienhaus. Sonntag, Nach⸗ mittags 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: —— Abends 7 ¾ Uhr: Die spanische Fliege.
am endorfplatz. Schwank in drei Akten von Franz Arnold Nallensd or flatz und Ernst Bach. 1 Montag und folgende Tage: Die
I“ 1 2 spanische Fliege. Die Abends 7 Uhr: Der Juxbaron. spanische Fliege 8 Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg
Lustspiel in drei 1 — Aüten von Rudolph Schanzer und Ernst Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Zu er⸗
und folgende Tage:
Deutsches Künstlerthenter. Nürn⸗ bergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologischen Lebäͤr). Garten.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Preisen: Der Blau⸗ chs. — Abends 7 ½ Uhr:
Götz. 1) Nachtbeleuchtung. — 2) Lohen⸗ ea 4) Minna Magda⸗ Nachmittags 3 ¼ Uhr: Das Leben ein
Feiertag, Nachmittags, im Bechstein⸗Saal, wo Elena
das Licht beleuchtung.
land.
—— 3
Uhr: er⸗ hr: Zu er Kadelburg.
berg. — Hierauf: Eine Partie Geschlecht. Ein Schauspiel in vier Aufzügen von
Hans Müller.
Dienstag, Mitttwoch, Donnerstag und Sonnabend: Der Schöpfer. Freitag: Peer Gynt.
—
lIhaus.
Komische
platz.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr:
b Volksbühnen: Maß für M —
Preisen. Volksbühnen: Maß für aß.
ten Preisen: Abends 7½ Uhr: Wilhelm Tell. Montag, Dienstag und Donnerstag:
Die armseligen Besenbinder. Mittwoch und Sonnabend: Wilhelm
n. Overette waldmädel.
des Michael
r Kollo.
e: Sterne, Nachmittags 1 ise. gs Deutsches Opernhaus. lottenburg, Direktion:
Freitag: Der Kirschgarten.
(Char⸗ mäßigten
Georg
2 bel Montag: Der Freischütz. Luüstspiel in Dienstag: Der 8 brödel. Mittwoch: Die toten Augen. Donnerstag: Der Zigeunerbaron. Freitag: Der polnische Jude. Son abend: Siegfried.
Eselei.
mäßigten
—
Uhr: Die Thenter
mäßigten Preisen: Drei alte Schachteln.
Posse in drei Akten von Pordes⸗Milo und Hermann Haller. Gesangstexte von Willi Wolff. Musik von Walter Kollo.
Der Juxbaron. Nacht⸗ Mitlwoch und Freitag: n von Kurt Schachteln.
Wirtschaft.
Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend, Gilbert.
Traum. Wirtschaft.
üöaäaaaäaägE
Schillerthenter. Charlottenburg.
Fp se , So Nachmittags 3 Uhr: 8 2 Mittwoch und Sonnabend, Na Sonntag, Nachmittags 3 v.; Zu er och und Sonnabend, Nachmittags mäßigten Preisen: Hans Sonnenstößers Höllenfahrt. Reisebegleiter. (nach „Rosenkranz und Güldenstern“ von n. .— 85 WI e 8 p Lessingtheater. Sonntag, Nachmitt. Michael Klapp
Montag und Mittwoch: Sappho. n Sonnabend: Piquet. — Abends 7 ½ Uhr: Der Schöpfer. 1“ Hihc Setge Wontag: Der Marquls von Keith. g Ueinngch, denn berr ercchmttag Wasservantomime in fünf Akten
dammer Brücke.) Sonntag, Nachmittags . Volkshühne. (Theater am Bülowv⸗ 3 ½ Uhr: Zuü ß W ööG — Abends 7 ½ Uhr: 3 b h8 8 NMarefe Ar. S öö. r Kreien Schwarzwaldmädel. von Leon Jessel. Montag und
Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. egr Sonntag, “ 3 ½ Uhr: Preisen: Die — 2 1111““ prinzesstn. — Abends 7 ½ Uhr: Die BPaul Troch (Meuselwitz — Erxleben). — Siemarck⸗Straße 34 —37. lustige Witwe. Operette in drei Akten ö“ Hartmann.) Sonntag, von Viktor Lbon und Le Stei si niggrützer Nachmittags 2 ½ Uhr: Zu ermäßigten b Pr “ “ Straße. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Preisen: Das Glöckchen des Eremiten.mfranz Lehär. Zu ermäßigten Preisen: Erdgeist. — — Abends 7 Uhr: Oberon.
Thaliatheater. (Dresdenerstr. 72/73.) Montag: Eva (Operette von Franz Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu er⸗ Rechnungsrat Mengering in Berlin.
mäßigten Preisen: Unter der blühend schäfts Dienstag, Donnerstag und Sonnabend: 8 Abends 7 ½ ühr: I Verlag der Geschäftsstelle Mengering)
Montag und folgende Tage: Polnische
m.
Mittwoch, Nachmittags 3 käppchen. 3 Sonnabend, Nachmittags 3 ¾ Uhr: Frau — Abends 7 ½ Uhr: Der Solle. Schwank in drei Akten
frei bearbeitet) von Gustav
gekürzt: Oberon. — Abends 7 ½ Uhr zum Schluß: Oberon.
Wielands Oberon. (Nachmittags Kind zahlt halbe Preise.)
Montag und folgende Tage: Oberon. großartige
Oper. (An der Weiden⸗
ermäßigten Preisen: Programm. Operette in drei Toooo“ Familiennachrichten. Verlobt:“*Alerandrine Gräfin Maltzan mit Hrn. Hauptmann Waster von Reichenau (Militsch). — Irmgard von Behm. geb. Heffner, mit Hrn. Philipp von Nathusius (Berlin). — Elisaberh Freiin von Seckendorff mit Hrn. Dr. med.
folgende Tage: Schwarz⸗
Kantstraße 12.) Zu er⸗ Dollar⸗ Frl. Alice von Printz mit Hrn. Georg onrad Kißling⸗Heinzendorf (Rudol⸗ stadt — Schloß Heinzendorf, Kr. Wohlau).
Montag und folgende Tage: Die Geboren: Eine, Tochter: Hrn. Witwe.
Mittwoch und Sonnabend, Nachmittags Postillon von 4 Ühr: Zu ermäßigten Preisen: Aschen⸗
Joachim von Steinau⸗Steinrück (Tü⸗ bingen).
Gestorben: Hr. Generalmajor z. D. Erwin Kreßner (Naumburg a. S.). —
Sss EL hü Fe ZseZe Hr. Franz von Löbbecke (Brieg). —
Lustspielhang. (Friedrichstraße 236.) Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Zu er⸗ Preisen:
r Agnes von Davier, geb. von Kalitsch (Neken). — Fr. Katharina von Kalck⸗ reuth, geb. Gräfin Kalckreuth (Hoben⸗ walde). — Fr. Ilse von Schmeling,
Die 2 “ ie Amazone geb. Oppen (Großmöllen).
Verantwortlicher Schriftleiter: G
8 Verantwortlich für den Anzeigenteil: 8— Der Vorsteher der Geschäftsstelle,
Posse mit Gesong und in Berlin.
Drei alte Tanz in drei Akten von Kurt Kraatz und Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Georg Okonkowsky.
Musik von Jean Verlagsanstalt, Berlin, Wlhelmstraße 32 Fünf Beilagen 8 (einschließlich Böͤrsenb lage).
Mamelok
zur Errichtung von Behelfsbauten und Notwohnungen. — Verteilung
Birkus Busch. Sonntag: 2 große Vorstellungen mit dem ausgezeich⸗ neten Januar⸗Programm. — Nach⸗ außerdem: Un⸗
Große phan⸗
hat jeder Erwachsene ein angehöriges Kind auf allen 1-e frei; jedes weitere
Zirkus.
en Reichsanzeiger und Preußischen
Berrlin, Sonnabend, den 4. J
Preußen.
“ Ministerium des Innern. 8 n der Woche vom 22. Dezember bis 28. Dezember 1918 auf Grund der Bundesratsverordnung vom 15. Februar 1917
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üͤber e he ekees tesn während des Krieges genehmigte 1) öffentliche Sammlungen, 2) Werbung von Mitgliedern,
— 3) Vertriebe von Gegenständen.
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Name und Wohnort des Unternehmers
Zu fördernder Wohlfahrtszweck
Zeit und Bezirk, — in denen das Unternehmen ausgeführt wird
Stelle, an die die Mittel abgeführt werden sollen
Genossenschaft Deutscher Bühnen⸗
angehörigen, Berlin Felde ste
11““ 1u“ iegersiedlung, e. 8 ndal verletzten, 8
v“ familien
Altmärk ische G
b. H., Kriegern und
Reichskolonialam (Kolonial⸗
vAXAX“
Berlin, den 2. Januar 1919.
8 1) Sammlungen.
der Angehörigen der im henden Buͤhnenkünstler und notleidender Bühnenkünstler
2) Werbung von Mitgliedern.
Förderung der Ansiedlungen von Kriegs⸗ Krieger⸗
“ 3) Vertrieb von Postkarten und Druckschriften.
Fürsorge für Kolonialdeutsche, besonders Kolonialkrieger und deren
Der Minister des Innern. J. A.: von Jarotzky.
Bis 31. März 1919, Preußen. — Geldsammlung mittels der Zeitung „Der neue Weg“. (Verlängerung einer bereits erteilten Erlaubnis.)
Genossenschaft Deutscher Bühnen⸗ angehörigen
Altmärkische Krieger⸗ Bis 30. Juni 1919, Preußen. — siedlung Werbung von Mitgliedern mittels Aufrufe.
11.4“
Bis 30. Juni 1919, Preußen. —
I“ von Postkarten und Druck⸗ schriften „Unsere Jugend, unsere Zukunft“. (Vertrieb von Haus zu I und durch unbestellte Zusen⸗ dung ausgeschlossen.) — Verlänge⸗ rung einer bereits erteilten Er⸗ laubnis.
Reichskolonialamt Hinter⸗
Mannigfaltiges.
. einer aus Tiflis eingegangenen Meldung vom 25. De⸗ „W. C. G. zufolge die letzten deutschen Pr uppen am 23. Dezember abgereist. Zurückgelassen wurden nur die Kranken, die auch weiter im deutschen Lazarett behandelt und verpflegt werden. Die deutsche diplomatische Vertretung unter General von Kreß und das Personal der deutschen Konsulate im Kaukasus sind ebenfalls in Tiflis geblieben. Alle befinden sich wohl.
issenschaftliche Theater der „Urania“ “ 8 hsch 9 die als Muster eines unterhaltenden Lehrfilms anerkannte kinematographische Darstellung der Alpen als Lebensbilder von Professor Lampe in ihren Abendplan auf. In nächster Woche wird der Vortrag am Mittwoch und Donnerstag gehalten werden. An allen übrigen Abenden wird der Vortrag von Direktor Franz Goerke: „Die Schönheit der deutschen Landschaft „ wiederholt und am Dienstag und Sonnabend vom Verfasser persönlich ehalten werden. Nachmittags wird am morgigen Sonntag. „Der FPierwaldstätter See und der Gotthard“, am Montag, Mittwoch und Freitag der Vortrag „Tier und Mensch in der Wildnis und am Dienstag und Donnerstag der Vortrag „Winter in der Schweiz zu kleinen Preisen wiederholt. — Im Hörsaal finden nachstehende Vorträge statt: Sonntag, Professor Dr. Schwahn: „Werden und Vergehen im Weltenraum“; Dienstag und Donnerstag, Dr. W. Berndt: „Für und wider Darwin“; Mittwoch, „Professor Dr. Schwahn: „Die Erforschung der Sonne“ Kreitag, Professor Keßner: „Alfred Krupp und sein Werk“; Sonnabend, Professor Dr. Schwahn: „Die Welt der Planeten“.
Luxhaven, 3. Januar. (W. T. B.) Der Hamburger E“ „Möpe“ des Nordischen Bergungsvereins, der im Dienste der Marine stand und am 23. Dezember Emden verließ, um sich zur Demobilisierung nach Hamburg zu begeben, ist weder auf der Elbe eingetroffen, noch hat er ein Lebenszeichen ge⸗ eben. Er dürfte in dem schweren Sturmwetter in der Nacht zum 94. Dezember, das zu einer Sturmflut führte, den Untergang ge⸗ funden haben. An Bord befanden sich Kapitän, Steuermann, ein Deckmann und ein Marinekommando.
Amsterdam, 3. Januar. (W. T. B.) Nach einer Reuter⸗ meldung aus London ist dort gestern ein großes Getreide⸗ magazin abgebrannt, wobei Lebensmittel im Werte von 1 Million
fund Sterling verloren gingen. Der den Gebäuden zugefügte hende beträgt ½ Million. Es war so gut wie nichts versichert. Von amtlicher Seite wurde die Vernichtung so riesiger Mengen von Lebensmitteln als eine nationale Katastrophe bezeichnet.
ͤae“ London, 2. Januar. (W. T. B.) Das Schatzamt macht
bekannt, daß jetzt allgemein die Erlaubnis für den V erka uf ausländischer, kolonialer und indischer Wert⸗ papiere im Auslande erteilt worden ist, der bisver nur unter dem Schutze von Reichsverordnungen bewerkstelligt werden konnte. Solche Verkäufe unterliegen indessen noch gewissen Bedingungen, von denen die wichtigsten die E sind: 1) Der Erlös aus solchen Verkäufen muß unverzuͤglich nach England überwiesen und hier zurückbebalten werden. 2) Der Erlös aus Wechseln und aus fällig werdenden Wertpapieren muß in ähnlicher Weise überwiesen und zurückbehalten werden. 3) Die in Kraft befindlichen Verordnungen bezüglich der Umsätze in Wertpapieren, die im feindlichen Besitz gewesen sind oder an welchen ein feindliches Interesse besteht, finden weiterhin auf alle solche Umsätze Anwendung.
London, 2. Januar. (W. T. B.) Bankausweis der Bank von England. Gesamtrücklage 28 236 000 (gegen die Vorwoche Zun. 982 000) Pfd. Sterl., Notenumlauf 70 190 000 [Abn. 117 000) Pfd. Sterl., Barvorrat 79 976 000 (Zun. 865 000) Pfd. Sterl., Wechselbestand 106 473 000 (Abn. 14 333 000) Pfd. Sterl., Guthaben der Privaten 214 894 000 (Zun. 65 857 000) Pfd. Sterl., Guthaben des Staates 26 306 000 (Zun. 2 663 000) Pfd. Sterl., Notenreserve 27 619 000 (Zun. 924 000) Pfd. Sterl., Regierungssicherheiten 124 304 000 (Jun. 53 198 000) Pfd. Sterl. — Verbältnis der Rück⸗ lagen zu den Nerbindlichkeiten 11,70 gegen 15,78 vH in der Vor⸗ woche. Clearinghouseumsatz 295 Millionen, gegen die entsprechende Woche des Vorjahres weniger 106 Millionen.
Berichte von auswärtigen Wertpapiermärkten. Wien, 3. Januar. (W. T. B.) Deckungen der Platzsvekulation und fortgesetzte Käufe für böhmische Rechnung beeinflußten in Ver⸗ bindung mit dem flüssigen Geldstande, dem baldigen Beginn der Friedensverhandlungen und der Beendigung des oberschlesischen Kohlenarbeiterstreiks die Stimmung der Börse günstig. Der Ver⸗ kehr gestaltete sich aber im Hinblick auf die bevorstehende dreitägige Unterbrechung nur ausnahmsweise lebhafter. „Bevorzugt waren in der Kulisse Staatsbahn⸗ und Skodaaktien, im Schranken Busch⸗ tirader⸗ und Petroleumaktien sowie einzelne Nebenwerte. Renten waren fest. 8 Wien, 3. Januar. (W. T. B.) Amtliche Notierungen der Devisenzentrale. Berlin 186,75 G., 187,05 B., Amsterdam —,— G., —,— B., Zürich 321,50 G., 322,50 B., Kopenhagen 412,25 G., 413,25 B., Stockholm 454,25 G., 455,25 B., Christiania 435,25 G., 436,25 B., Konstantinopel —,— G., —,— B., Marknoten 186,40 G., 186,90 B., Zarenrubelnoten 250,00 G., Dumarubelnoten —,— G. Wien, 3. Januar (W. T. B.) (Börsenschlußkurse.) Türkische
Anglobank 389,50, Unionbank 486,00, Bankverein 442,00, Länder⸗ bank 446,00, Tabakaktien 957,00, Alpine Montan 799,75, Praßer Eisen 2350,00, Rima Muranver 834,00, Skodꝛwerke 663,00, Salgo Kohlen 875,00, Brüxer Kohlen 1575,00, Galizia 1020,00, Waffen 890,00, Lloyd⸗Aktien 2000,00, Poldihütte 965,00, Daimler ge ge Oesterreichische Goldrente 120,00, Ungarische Goldrente 137,00, Mai⸗ rente 76,25, Februarrente 77,25, Ungarische Kronenrente 77,00. 8 London, 2. Januar. (W. T. B.) 2 ½ % Englische Konsols 59 ½, 5 % Argentinier von 1886 —, 4 % Brasilianer von 1889 —, 4 % Japaner von 1889 —, 3 % Portugiesen —, 5 % Russen von 1906 —, 4 ½ % Russen von 1909 —, Baltimore and Ohio —, Canadian Pacific —, Erie —, National Railways of Merxiko 8 ⅞, Pennsylvania —,—, Southern Pacisic —,—, Union Pacific biee. Uenn States Steel Corporation 101, An conda Copver —, 92 Tinto 63 ½, Chartered 24/—, De Beers 16, Goldfields 1111ℳ, Randmines 3 ½. 5 % Kriegsanleihe 94 ½, 4 % Kriegsanleihe 101, 3 ⅛ % Kriegsanleihe 88 ½¼. — Privatdiskont 3 ½, Silber 48 8. S Wechsel auf Amsterdam 3 Monate G Wechsel auf Paris 3 Monate 6,42, Wechsel auf Paris kurz 25,97. Haxig, 2. (W. T. B.) 5 % Französische Anleihe 88,35, 3 % Französische Rente 61,55, 4 % Span. äußere Anleihe —,—, 5 % Russen von 1906 55,50, 3 % Russen von 1896 —,—. 4 % Türken unif. —,—, Suezkanal 5455, Rio Tinto 1780. Amsterdam, 3. Januar. (W. T. B.) Eröffnung fest, Schluß schwächer. Wechsel auf Berlin 29,85, Wechsel auf Wien 15,10, Wechsel auf Schweiz 48,70, Wechsel auf Kopenhagen 63,10, Wechsel auf Stockholm 68,65, Wechsel auf New York 234,50, Wechsel auf London 11,18 ½, Wechsel auf Paris 43,05. — 41 Niederländische Staatzanleihe 88 ½, Obl. 3 % Niederl. W. S. 64, Königl. Niederländ. Petroleum 518, Holland⸗Amerika⸗Linie 418, Niederländisch⸗Indische Handelsbank 200 ¼, Atchison, Topeka u. Santa Fé 93 ½, Rock Island —, Sonuthern Paeisic —, Southern Railway 28 ¼, Union Pacific 135 &, Anaconda 13, United States Steel Corp. 91 ½, Französisch⸗Englische Anleihe —, Hamburg⸗Amerika⸗ Linie —.
New York, 2. Januar. (W. T. B.) (Schluß.) Die Grund⸗ stimmung an der heutigen Fondsbörse war fest, namentlich wurden Eisenbahnaktien und Spezialwerte gekauft. Zeitweilig erfolgende Liquidationen übten nur eine geringe Wirkung auf den Kursstand aus. Gegen Schluß machte sich besonders Kauflust für Oelwerte geltend. Die letzten Umsätze wickelten sich in fester Haltung ab. Aktien umsatz 490 000 Stück. Geld: Fest. — Geld auf 24 Stunden Durchschnittssatz 5 ¼, Geld auf 24 Stunden letztes Darlehen 6, Wechsel auf London (60 Tage) 4,73,50, Cable Transfers 4,76,55, Wechsel auf Paris auf Sicht 5,45,50, Silber in Barren 101 ½ 3 % Northern Pacific Bonds 61 ½, 4 % Ver. Staaten Bonds 32 % 106, Atchison, Topeka & Santa Fé 92, Baltimore & Ohio 49¾ Canadian Pacific 160, Chesapeake & Ohio 57 ½, Chicago, Milwaukee 8 St. Paul 38 ⅛½. Denver & Rio Grande 3 ⅜, Illinois Central 96, Louisville & Nashville 118, New York Central 75, Norfolt 8 Western 108, Pennfylvania 45 ½, Reading 82 Southern Pacific 102 ⅝, Union Pacific 129, Anacondo Copper Mining 60 ¼, United States Steel Corporation 95 ¼, do. pref. 113 ½.
Berichte von auswärtigen Warenmärkten.
L on, 2. Januar. (W. T. B.) Kupfer vrompt 112.
“ 8 Januar. (W. T. B.) Wollmartt ruhig. 1
New York, 2. Januagr. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 32,40, do. für Januar 29,40, do. für Februar 28,20, do. für März 27,95. New Orleans loko middling 30,75, Petroleum refined (in Cases) 19,25, do. Stand. white in New Yort 15,50, do. in tanks 8,25, do. Credit Balances et Oil City 4,00, Schmalz prime Western 24,02 ½, do. Rohe & Brothers 26,35, Zucker Zentrifugal 7,28, Weizen Winter 237 ⅛½, 8 Mehl Spring⸗Wheat clears 9,75 — 9,90, Getreibefracht nach Liverpool nom., Kaffee Rio Nr. 7 loko —,—, do. für Mai 15,90, do. für Juli 15,80.
Nr. 102 (1918) des Zentralblatts der Bauverwal⸗ tung, herausgegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, hat folgenden Inhalt: Amtliches: Erlaß vom 11. Dezember 1918, betr. die Verlängerung der Ablieferungsfrist für die häusliche Probearbeit der Regierungsbauführer. — Erlaß vom 23. November 1918, betr.
ie baupolizeiliche Behandlung ebener Steindecken bei Hochbauten. — Nichtamtliches: Weitere Arbeiten der preußischen Wasserbau⸗ verwaltung. — Die Ausstellung „Sparsame Baustoffe in der Aus⸗ stellungshalle am Zoologischen Garten. — Vermischtes: Verleihung der Würde eines Dokttor⸗Ingenieurs ehrenhalber. — Bormanns neunzigster Gebutetag. — Abwicklungsbehörde für die bei der Zivil⸗ verwaltung in Warschau tätig gewesenen Beamten. — Siedlungs⸗ ämter. — Wasserstände und Cisverhältnisse in den norddeutschen Stromgebieten im November 1918. — Neuerschienene Kalender.
Nr. 103 u. 104 enthalten: Amtliches: Dienstnachrichten. — Nichtamtliches: Die Landeswasserversorgung jn Würtiemberg Schluß). — Die Ausstellung „Sparsame Baustoffe“ in der Ausstellungshalle am Zoologischen Garten in Berlin (Schluß). — Vermischtes: Verband der höheren Baubeamten der preußischen Heeresverwaltung. — Berufsvereinigung der höheren preußischen Staatsbaubeamten. 8. Politischer Ausschuß im Architektenverein in Berlin. — Berechnur g einseitig beanspruchter Mauerquerschnitte bei Kraftangriff außerhalb des Kerns. — Kurze Beweise für den Pythagorätschen Lehrsatz. — Neu erschienener Kalender. — Amtliches: Gesetz zur Förderung der Stadtschaften vom 8. Juni 1918. — Ausführungsanweisung vom 3. Dezember 1918 zum Gejetz zur Förderung der Stadtschaften vom
Loose 357,50, Ortentbahn —,—, Staatsbahn 804,00, Süd⸗
vahn 99,50, Oesterreichische Kredit 599,50, Ungarische Kredit 824,00,
8. Juni 1918. — Bekannkmachung.
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inns
2 Arferpachun erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen X. Hergal 3 Velgäufe⸗ Verpachtungen, Verdingungen zc.
Verl von Wertpapieren. 8 Ferlosung, . nnng Fher auf Aktien u. Akttengesellschaften⸗
8.
Sffeutli
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Anzeigenpreis für den Naum einer Foespaltenen Einheitszeile 50 Pf.
Außerdem wird auf den Auz igenpreis ein Teuerungszuschlag von 20 v. H. erhoben.
r Anzeiger.
8. Erwerbs⸗ und F enossenschaften⸗ 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten⸗ 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ z:. Versicherung. 9. Bankausweise. 86 0.
10. Verschiedene Bekanntmachungen⸗
1) Untersuchungs⸗
59701 8 21. November 1916 in der
Zweiten Beilage zu Nr. 275 des Reichs⸗ [59638] anzeigers veröffenlichte Steckbrief, beir.
den unter Nr. 47 305 beschriebenen Land⸗ am 28. April 1919, Vormittaas 11 Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin,
sturmmann Heinrich Erbel ist erledigt. Posen, den 27. Dezember 1918. Der Soldatenrat. A.: Krobski. D. G. (Unterschrift), Krlegsgerichtsrat, kr. A.
Neue Friedrichstr. 13/14, werden das in Berlin,
Schönbausertorberirke
Zwangsversteigernng.
SSebb Venvfehenven 140 000 ℳ — 87. K. 1.18. den Trennstücken Kartenblatt 1 Parzelle
2229/1 ꝛc. Holzung im hohen Felde von 4 ha 59 a 35 qm Größe, ö“ ig neue Straße von 20 a 60 qm “ 2385/1 8 Holzung Hennigs⸗ mit Janua⸗Juti⸗Zinsscheinen, straß 82, belegene, im Grundbuche vom Nr. 2534 (eingetragene e am buche von Hermsdorf Band 26 Blalt 795 . 11. Januar 1918, dem Tage der Ein⸗ zur Zeit der Eintragung des Ver⸗] 665 mit einem Reinertrag von 4,03 Taler
tragung des Versteigerungsvermerts: Witwe
2) Aufgebote, Ver⸗ Aans Hrepagfer, geh. Plälke, in Berlin FGG
Steglitz als Vorerbin) eingetragene Grund⸗
Verlin, den 23. Dezember 1918. Amtsgericht Berlin⸗Meitre. Abt. 87.
Weißenburger⸗ [410381 Zwangsverstetgerung. 2 Weiß 9 Im Wege der Zwongsvollstreckung soll dorfer traße
drittes Stock⸗
Blatt das in Hermsdorf belegene, im Grund⸗
Er; ist in der Geundsteuermutterrolle des an Gemeindebezirks Hermsdorf unter Altikel mit Januar. Jolt⸗Zinzscheinen,
steigerungsvermerks auf den Namen der verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist
Gräfin von Wesdehler, am 13 April 1916 in das Grundbuch ein⸗
te geb. Gräfin Pour⸗ getragen. 16“ Berlin N. 20, Brunnenplatz, den
„
5 — 6 1 1 He 1 etragene Grund⸗
stück: a. Vorderwohngebaäͤude mit rechtem tales, in He modorf eing 8s 1. ;’
9 n itenflüge e kellertem Hof stück am 20. Jauuar 1919,., Vor⸗ 23. September 1918. ust⸗und Fundsachen, b1“ ; ustellungenu dergl. rechts, Gemarkung Berlin Kartenblatt 30] Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnen,
8 Parzelle 1454,/39, 4 a 36 qm groß, Grund⸗ platz, Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert 8 steuermutterrolle Art. 3459, Nutzungswert werden. Das in Hermsdorf, Krels Nieber⸗ [59366] Gebäudesteuerrolle Nr. 3459, barnim, belegene Grundstück besteht aus Der
Abteilung 7.
Ausfgebot. Landwirt Augu Rosenkranz zu Phllippstein, vertraten durch Rechtsanwalt Schauen in Wetzlar, hat das Aufgebot von 1) ein Stück 5 % Drutsche Reichs⸗ anleibe Lit. E Nr. 5 392 639 über 200 ℳ
2) ein Stück 5 % Dentsche Reichs⸗
7 37 qm Größe. von 17 2 37 — des anleihe Lit. G Nr. 6 597 602 über 100 ℳ
3) ein Stück 5 % Deatsche Reichs⸗