1. Untersuchungssachen.
2. h 28 Lr
1 vuf ebote, Perluft⸗ und Fundsachen, Zustellunge 8. Verkäufe, Vervachtungen, Verdingungen A.
Technik.
Die meister Unfälle, die durch Clektrizitat b bei⸗ geführt werden, baben ihre schließliche Ursache in der Handhabung Verlosung zꝛc. von Wertpapieren. von tragbaren Glühlam pen. An und für sic bergen diese Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften
Lampen teine Gefahr in sich, aber ihr Gebrauch ist so ““ 1 1 cesoneers. 8
Erwerbs. und Wirtschaftsgenossenschafres⸗ Niederlassung ꝛc. von ee
Auch am gestrigen Nachmittag und in der Nacht zum Unfahe und Invallditäts⸗ ꝛc. esee.n⸗.
heutigen Tage fanden in einzelnen Stabtteilen Berlins, namentlich in dem sogenannten Zeitungsvieriel, Kämpfe
statt. Die Reichsdruckerei, das Prooiantamt in der Köpenicker gestern von
A. folgende Versicherungsuniernehmungen gelassen, und zwar:
durch Entscheidung vom 26. Oktober 1918: 8 1) die Vesalia, Versicherungs⸗Aktiengesellschaft in Wesel zum
SOffentlicher
18 1 a „.& 2 . 8 . 8 Anzcigenpreis für den Naum einer Fgespalteuen Etuheitszeile 350 Pf. Hankautweise Außerden wird auf den Auzeigenpreis riu Truerungszuschtag von 20 u. H. orhoben. Versch — — — 2 2 — — — — 2 1 .
— — —=
— 1
—
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———
zum Geheimen Baurat und vortragen den Rat im Ministerium
Geschaͤftsbetriebe der Feuer⸗, Einbruch⸗, Diebstahl⸗ und Wasser⸗ leutungsschädenversicherung im Deutschen Reiche (§ 4 a. a. O.): durch Entscheidung vom 16. November 1918:
2) die Kraft, Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft in Berlin zum Geschäftsbetrieb im Deutschen Reiche (§ 4 a. a. O.). Gegenftand des Geschäftsbetriebs ist die Versicherung von Personen gegen jede mit dem Betriebe von Kraftfahrzeugen in Zusammenhang stehende Unfall⸗ und Haftpflichtgefahr, serner die Versicherung von Kraft⸗ fahrzeugen gegen Vernichtung, Verlust und Beschädigung; 1
3) den Versicherungsverein Deutscher Krankenkassen in Berlin um Betriebe der Pensionsversicherung der Angestellten von Kranken⸗ heshn im Deutschen Reiche unter Anerkennung als kleinerer Verein im Sinne des § 53 des Versicherungsaufsichtsgesetzes (§ 4 a a. O.);
4) die Beamtenpensionskasse der Daimler⸗Motoren⸗Gesellschaft in Stuttgart⸗Untertürkheim zum Geschäftsbetrieb unter Anerkennung als kleinerer Verein (§ 4 a. a. O.);
B. folgende Geschäftsplanänderung gemäß § 14
a. a. O. genehmigt: durch Entscheidung vom 17. Oktober 1918:
Die Uebertragung des schwedischen Geschäfts der Kölnischen Unfall⸗Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft in Cöln auf die Nye For⸗ säkrings⸗Aktiebolaget Hansa in Stockholm.
Ferner ist durch Entscheidung vom 17. Oktober 1918 dem Pensionsverein des Zentralverbandes der Ge⸗ meindebeamten Bayerns in München die Ausdehnung des Eeschäftsbetriebs auf das Deutsche Reich und die Uebernahme des gesamten Versicherungsbestandes des Pensionsvereins der berufsmäßigen bayerischen Polizeisoldaten und Schutzmänner in Pasing genehmigt worden.
erlin, den 7. Januar 1919.
Das Aufsichtsamt für Privatoersicherung. BüF Berichtigung. .
Im der Verordnung über den Verkehr mit Süßkakeiten vom 28. Dezember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1471, Nr. 307 dee Reichsanzeigers vom 31. Dezember v. J) ist unter A. Karamelbonbons und Dragees, Gruppe I beim Herstellerpreise statt „823“ zu setzen t 832u.
Preußen.
Ministerium deroüͤffentlichen Arbeiten. Der Regierungs⸗ und Baurat Brüstlein in Berlin ist
der öffentlichen Arbeiten ernannt worden.
AA“ Bekanntmachung.
Das von mir unterm 22. Dezember 1916 gegen den Kaufmann Julius Glückstein in Berlin⸗Schöneberg, Nollendorf⸗ straße 22 a, und die Firma „Handels⸗Kontor J Glück⸗ stein“ in Berlin W. 8 Kronenstraße 12 13, erlassene Ver⸗ bot des Hande s mit Gegenständen des Kriegsbedarfs aller Art, ins⸗ besondere auch mij Spinstoffen, habe ich durch Verfügung vom heut’gen Tage wierer aufgehoben.
Berlin, den 7. Januar 1919.
Der Polizeipräsident. J. V.: Hoffmann vDelklanntmachung. Gemäß § 2 Abs. 2 der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915, betreffend Fernhaltung unzuverlä siger Personen vom Handel, habe ich dem zu Düsseldorf, Stockampstr. 49, wohnenden Kaufmann Johann Schmitz die Wiederaufnahme des Handels mit Gegenständen des täglichen Bedarfs und des Kriegsbedarfs gestattet. Düsseldorf den 6. Januar 1919.
Die Polizeiverwaltung. Der Oberbürgermeister: J. V.: Reuter.
“
1
““ Pekannnimachung “ Auf Grund des § 1 der Bekanntmachung des Bundesrats vom 23. September 1915 und Ziffer 1 der Ausführungsbestimmungen des Ministers für Handel und Gewerbe vom 27. September 1915 habe ich dem Bäckermeister Franz Siemes in Erkrath die weitere Fortführung seines Bäckereibetriebes für den Umfang des Deutschen Reiches untersagt. Düsseldorf, den 4. Januar 1919. Der Landrat von Beckerath.
——
Bekanntmachung.
uf Grund der Bekanntmachung zur Fernbaltung unzuverlässiger . 8 1 .8 l. S. 603, t dem Milchhändler Otto Schmädicke und seiner Ehefrau Anna Schmadicke, geb. Lossin, von hier, Spornmacher⸗ gasse 1, durch Verfügung vom heutigen Tage der Handel mit [1. erzeugnissen wegen Unzuver⸗
Fe vom Handel vom 23. September 1915, s
Milch und allen Milch lässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt worden. Frankfurt a. Oder, den 6. Januar 1919. 8
Die Polize verwaltung. Dr. Trautmann.
Preußen. Berlin, 10 Januar 1919.
Die preußische Regierung erläßt an alle preußi schen Beamten die folgende Bekanntmachung:
ede ihrer U berzeugung entsprechende sedeci⸗ indessen haben sie dabei zuhalten, die ihnen die Rücksicht auf die keit ihrer Amtsführung auferlegt. verständlich jede Verquickung amtlicher Täti keit. Insbesondere darf niemas zu einer Einwirkung
die Grenzen Unparteilich
auf die politische Ge
sinnung und Betätigung dienstlich unterstellter Personen miß⸗
braucht werden.
Ebenso selbstverständlich wie die Wehrung der 9 d
rei benhnch amtliche oder soziale Macht zur Einwirkung auf die
heit der Heamten ist, daß kein Beamter die in seiner.
Zur Beachtung bei den bevorstehenden Wahlen werden die Beamten darauf hingewiesen, daß ihnen außerhalb des Dienstes politische Betätigung inne⸗ 8 FPrm Anzulässig ist selbst⸗ und politischer das Vorgesetztenverhältnis
Berliner!
befolgt: '8 jedermann. 2) Der Ve Frauen und Ki 3) Waffen gestattet, welche Genehmigung d festgenommen, e
8
räten
richten.
Straße und dasjenige in Tempelhof sind bereits den Reglerungstruppen wieder b Kommandant von Berlin Klamunde richtet an die Be⸗ völkerung Groß Berlins folgenden Aufruf: - Die Reichsregierung hat mir das Amt des Ersten Kommandanten von Groß⸗Berlin übertragen mit dem Befehl, die
öffentliche Ordnung wiederherzustellen 1 n schwere Aufgabe nicht erfüllen, wenn Ihr nicht folgende Weisungen
Anordnungen der rkehr auf den Straßen ist möglichst einzuschränken. Es sind Kämpfe im Gange, bei denen niemand für ihr Leben einstehen kann. zu tragen ist nur den Truppen und den Personen von der Reichsregierung oder der Kommandantur die
insbesondere
zwischen erfolgt. Behrenstraße 5.
besetzt worden.
Helft mir! Ich
Regierungstruppen
nder sollen zuhause bleiben.
azu haben. Alle anderen werden im Bet ntwaffnet und bestraft.
Das Reichsverwertungsamt hat den Reichsverband des Deutschen Tiefbaugewerbes damit beauftragt, zur Ver⸗ sorgung der Tiefbauunternehmer mit den erforderlichen Ge⸗ Notstandsarbeiten Gerätestelle zu errichten, welche den Vertrieb geeigneter freigewordener Heeres⸗ usw. Geräte vermittelt. Dies Die Gerätestelle befindet sich Berlin W.,
für dringende
Entsprechende Anträge sind also
läßt sich nach machungskomm Es besteht
Nachfrage beitskräft
ungelernte für In der I
In der L Angebot von
Landwirtschaft
nach Arbei
industrie, statt
8
In dem
gerichts sta personal wir höhe von dera tige Zul einkommen w.
bis zum Hö Anfangsgehal
Monat. Fortfall. Januar
daß diese
Unter der
anfzunehmen. Straßenbahn
Der An tätswerk“
und kürzere getreten. Druckereiperf
2
Aus M. daß die
Abstimmung der Wähler benutzen darf.
Provinzarbeitsnachweise und nach
zwar läßt sich der Arbeiterbedarf des rhe T fälischen Steinkohlenbergbaus für den Monat Januar auf rund 54 000 Personen vexanschlagen. - noch nicht, die Arbeiter dem Bergbau wieder zuzuführen, bezw. genug die Uebernahme von Zechenarbeiten zu gewinnen. ndustrie ist zwar eine starke Nachfrage nach Arbeitskräften seitens der Eisen⸗ und Stahlwerke zu ver⸗ zeichnen, doch müssen sich die Betriebe wegen des Mangels an Kohle und Rohmaterial im allgemeinen eine Beschränkung auferlegen. In den größeren Orten macht sich darum ein Ueberangebot von Fach⸗ arbeitern bemerkbar, während in den Nachfrage noch das Angebot übersteigt. nach wie vor keine Stellung; dagegen sind Schneider
macher noch weiterhin gesucht.
geniegen 8 jedenfalls aber
sind noch immer für weibliches Stadt und Land offen. nicht vorhanden.
Ein gewaltiges
angestellten hat, hiesigen Blättern zufolge, eine Verhandlung vor
der im wesentlichen die folgenden Punkte enthält:
einmalige zur Auszahlung gebracht. bisherigen Bezuüͤgen und
Anfangsgehalt 400 ℳ,
b. Schaffnerinnen und Streckenwärter, u d Bodenarbeiter Tagelohn 11 ℳ und zwe Alle in irgendwelcher Form gew 3) Diese erhöhten Lohnsätze
preiserhöhung auf die
Zirkus Busch angenommen worden. 1 Daufe des gestrigen Nachmittags wieder aufgenommen. Isstand bei dem „Berliner Vorort⸗Elektrizi“ ist, wie die „Tägl. Rundschau“ mitteilt, noch nicht be⸗ endet. Die angeschlossenen Vororte konnten daher nur für einige Zeit aus den Akkumulatoren mit Stiom versorgt werden.
In der Rheinischen Metallwaren⸗
fabrik in Düsseldorf ist, 7. d. M. die Arbeiterschaft in den Ausstand getreten.
trieb liegt still. Die ausständigen Ar dieselde Teue
Ausstandsbewegung Wilhelm⸗Hütte ausgedehnt hat. ie A nehmens wollen im Ausstand bleiben, bis die Pecerunae einmaligen Zulage und einer Erhöhung des
sind. Verhandlungen mit den Ausständigen, bedroht haben, find im Gange.
Statistik und Volkswirtschaft.
Ueber die Lage des Arbeitsmarktes im Reiche
den Berichten der amtlichen Auskunf
issare neuerdings folgendes Bild gewinnen:
nach wie vor eine sehr große u nbefriedigte ungelernten Ar⸗
nach gelernten und
en im Bergbau und Hüttenwesen, inisch⸗west⸗
Es gelingt
kleineren S Bäcker und Fl.
andwirtschaft besteht in der Haupt
Güterbeamten. Sonst ist eine zum Teil steigende 6z. B. in Westpreußen, wo die Arbeiteranforderungen in der vom 27. bis 31. Dezember um rund 900 Personen überall starke Nachfrage tskräften zu verzeichnen. Besonders viele Stellen häusliches Gesinde in Ein nennenswertes Angebot ist hier
Zur Arbeiterbewegung.
Lohnstreite der Berliner dem Einigungsamte itgefunden. d die von der Direktion in Vorsch Zulage
500,— ℳ für jede Person am
steigend jährlich um 10 ℳ fü chstbetrage von 500 ℳ. t ist das Jahr
Wagenwäscher,
Das Einigungsam eine Dauer nicht
eine solche
1919 in Kraft. Lohnerhöhung ohne
Voraussetzung, daß
Der Schiedsspruch ist sowohl von der
Arbeitszeit. — Dort ist auch das
der bürgerlichen Blätter
8
Der Erste
gelten für
den Feststellungen der Demobil⸗
in Abstufungen bis zur
des Diensteintritis zu sonstiges weibliches Personal, Rangierer,
entsprechende
kann die
retungsfalle
eine ies ist in⸗
dorthin zu
tsstellen der
und
aber immer
tädten die eischer finden und Schuh⸗
sache nur ein
Ueberangebot besteht überall an kaufmännischen Angestellten, männlichen und weiblichen Bürobeamten. Größere Entlassungen von weiblichen gesetzt, vor allem in den Rüstungsbenieben und in der
Arbeuskräften finden fort⸗ Textil⸗
Straßenbahn⸗ am Mitiwochabend des Gewerbe⸗ Dieses hat einen Schiedsspruch gefällt, 1) Dem Fahr⸗ hlag gebrachte Maximal⸗ 12. d. M⸗ 2) Zu dem bisherigen Lohnsatz soll eine age gewährt werden, daß sich daraus zusammen mit den Teuerungszulagen ein monatliches Gesamt⸗ ie folgt ergibt: a. Angestelltes Fahrpersonal, r den Monat + Als Anfangsjahr für das betrachten. sowie Wächter i bezahlte Tage im ährten Zulagen kommen in treten mit Wirkung vom t anerkennt, Fahr⸗ möglich ist. Fahrpreiserhöhung spälestens vom 20. Januar 1919 ab bewilligt ist, haben diese erhöhten Lohn⸗ sätze Gültigkeit bis zum 31. März 1919. am Donnerstag, den 9. Januar 1919,
4) Die Arbeit ist spätestens 3 Uhr Nachmittags,
und Maschinen⸗ wie die „Köln. Ztg.“ mitterlt, am beiter verlangen höhere Löhne Druckerei⸗ in den Ausstand Bei dem Ausstand handelt es sich um die Forderung, rungszulage, die nach den neuesten Vereinbarungen dem onal außerhalb von Rheinland und Westfalen bewilligt worden ist, auch in Düsseldorf zu bewilligen. ülheim a. d. Ruhr wird der „Köln. Ztg.“ telegraphiert, sich auch guf die Friedrich⸗ Die Arbeiter dieses Unter⸗ einer Stundenlohns bewilligt die auch die Direktoren
daß oft größte Vorsicht bei ihrer Handhabung geboten ist, da die von 0,3 Ampdère tödlich. Da 8 den Widerstand geteilten Cipegn ist menschlichen Körpers ändert, während ug in der Lei dieselbe bleibt, kann die Stromstärke bald die gesährliche Größe er⸗ reicht Gleichstrom. der Wand auf diese
etwa 15 entsprechend
nennenswert. Wicklungen haben, d 2 er Transformatoren, die nur eine Wicklung besitzen,
s 1 Unsch „ gj in oder Autoschaltung zum Anschluß einzeln G rw, werden, würde man den gewünschten Zweck durchaus nicht erreichen.
wieder Direktion der wie auch von einer Versammlung der Straßenbahner im — Der Betrieb wurde im
leicht beschädigt werden kann. Ampère sind gefährlich, solche die Stromstärke gleich der durch und sich der Widerstand des die Spannung in der Leitung
die Zuleitun von 0,1
Lampe oder Stromstärken
Wechselstrom bezw. Drehstrom ist gefährlicher als Es wird empfohlen, in die Leitung, so lange sie an vorbeiführt, einen Transformator zu legen und Weise Spannungen von 110 bis 225 Volt auf Volt herabzudruͤcken. Diese Transiormatoren sind ihrer geringen Leistung sehr klein und wohlfeil, auch ist der Verlust, den ihre Einschaltung mit sich bringt, kaum Die Transformatoren müssen aber zwei getrennte n, die auf zwei Spulen untergebracht sind; denn mit wie sie bei Spar⸗ er Bogenlampen verwendet
haben.
Für mehrere Lampen kann ein größerer Transformator verwendet werden. Auch werden die Lampen selbst durch die Einschaltung der Transformatoren haltbarer; denn Lampen von geringerer Spannung werden weniger beansprucht und haben deshalb eine längere Levens⸗
dauer. 1 Mannigfaltiges.
Der Kohlenverband Groß Berlin hat unter dem 8. Januar 1919 folgende Bekanntmachung erlassen: Im Hinblick auf die zeitweilige Kohlenknappheit noch bestehende Ungewißheit des Eintreffens künfliger erheb⸗ licher Zufuhren tritt zur Streckung der Kohlenvorräte bei den Elektrizitätswerken auf Grund der Bekanntmachung des Reichs⸗ kommissals für die Kohlenverteilung über die Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit vom 3. November 1917 und der be⸗ sonderen Ermächtigung desselben vom 6. Januar 1919 — RKa. 77/1. 19 - für das Gebiet des Kohlenverbandes Groß Berlin, nämlich die Stadtkreise Berlin, Charlottenburg, Neukölln, Berlin Schöneberg, Berlin⸗Lichtenberg, Berlin⸗Wilmersdorf sowie die Land⸗ kreise Teltow und Niederbarnim in Einvernehmen mit den Ver trauensmännern bis auf weiteres folgende N otstande⸗ bestimmung mit dem Tage der Veröffentlichung dieser Bekannt⸗ achung in Kraft: “ machamg Ueberschreitung des zugelassenen Verbrauchs von elektrischer Arbeit oder der für die Entnahme von elektrischer Arbeit. frei gegebenen Zeiten oder bei anderen Zuwiderhandlungen gegen die zur Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit hechenem Be⸗ stimmungen . unbeschadet der sonst durch solche Zuwiderhandlungen ausgelösten Rechtsfolgen von der Kohlenstelle Groß Berlin die Unter⸗ rechung der Elektrizitätslieferung angeordnet werden. 1, Der Kohlenverband Groß Berlin. Wermuth.
und die
Handel und Gewerbe. 8 Die Börse bleibt bis auf weiteres geschlossen
Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom 31. De⸗ zember 1918 betrugen (+ und — im Vergleich zur Vorwoche): Metallbestand*) . 2 282 00 0 000 5 287 936 000 2 536 792 000
. 2 262 000 000 2 406 586 000 2 520 473 000 “ (— 626 000) (+ 594 000) (+† 1 397 000) hassenscheine . . 5 267 000 000 %
(+ 370 128 000) (+ 147 9,9 000) ( 80 000) (— 3 630 000) ( Wechsel, Schecks u. diskontierte Reichs⸗
Aktiva. 1918 1917 1916 (—2776 000) (+ 18 563 000) (+ 1 400 000) Rei * l. 8 30 8 Reichs⸗ u. Darlehns V “ Noten and. Banken 3 000 000 674 000 schatzanweisungen.
274˙6 000 000 14 596 106 000 9 609 767 000 (+† 2956916000, 6 197795 000) (+ 1353053000) 6 000 000 5 111 000 9 758 000 [s— 3 2276 000) (— 1 160 000) ( „149 000) . 156 000 000 89 161 000 83 749 000
([(— 240 000) (s— 2 026 000) (—, 6 116 000) 2 389 000 000 q 2 09 394 000] %⁰ ÿu7841 125 000 (s— 222 864 000) (s— 125 869 000) (sC 203 621 000)
180 000 000 180 000 000 (unverändert) (unverändert) 95 000 000 90 137 000 85 471 000 172 000)] (unverändert) (unverändert) 22 188 000 000 11 467 749 000] 8 054 622 000 + 106368 7000) ( 441 712 000) (+ 519 ,39 000)
13 280 000 000 8 050 389 000 ,4 564 206 000 (+ 1796130000) (14152359000) (*† 771 930 000) 1 776 000 000 8996 897 000 563 345 000 (+ 240 009 000) (+ 154 860 000) (s— 101 189 000) *) Bestand an kursfähigem deutschen Gelde und an Gold in Barrer 8 u ländischen Münzen, das Kilogramm fein zu 2784 ℳ berechnet. 8 8
Lombardforderungen Effekten.. sonstige Aktiven
Passiva. Grundkapital.
(Reservefvabs u““
180 000 000 (unverändert) umlaufende Noten.
sonstige tägl. fällige Verbindlichkeiten.
sonstige Passiva..
86 B 8
Bei den Abrechnungsstellen wurden in abgerechnet: ℳ 11 585 156 400,—.
Aktien⸗Gesellschaft die Gesellschaft im Ge und durch die lange einen befriedigenden Maschinen, zu dem Aufträge
— Nach dem Geschäftsbericht der H. F. Eckert, Berlin⸗Lichtenberg, erzielte schäftsjahr 1917,18 trotz der bekannten Kriegsdauer gesteigerten Schwierigkeiten Umsatz in den landwirkschaftlichen in den ersten Monaten noch einige G d material hinzutraten. Im Hinblick auf die gesteigerte Inanspruch nahm“ der Werksanlagen wurden abgeschrieben auf Gebäude 130 000 ℳ (Vorj. 92 497 ℳ), auf Maschinen 140 142 ℳ (171 141 ℳ). Ferner auf Grundstücke 50 000 ℳ, im eanzen 320 142 ℳ gegen 263 639 ℳ im Vorjahre. Der Gew unanteil der Aktionäre betrug 10 v. H.
auf Kriegs
Verantwottlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tvrol, Charlottenburga⸗ Verantwortliich für den Anzeigenteil: Der Vorsteber der Geschäftsstelle Rechnungsrat Mengerina in Berlin. Verlag der Geschäftsstelle (Mengeringag) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlaasanstalt. “ Berlin, Wilbelmstraße 82.
Drei Beilagen
8 (einschließlich Warenzeichenbeilage Nr.
1 1“
Dr. Hering, Gustav Warbeck in Semper in Berlin zu 19/36 eina⸗-tragenen
Grundstücks besteht, soll diesen Grundstück am 14. März 1919, Varmittoags
N C(eer. ½8
lust⸗ und Fundsachen, Zustellungenu. dergl.
[609957¾¼ Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 28. April 1819, Pormistags 10 Uhr, an der Gerichtstelle, Berlin, Neue Friedrichstr. 13/14, drittes Stock⸗ werk, Ztimmer Nr. 113—115, versteigert werden das in Berlin, Dresdenerstraße 41/42, belegene., im Grundhuche von der Lutsen⸗ stadt Band 6 Blatt Nr. 378/379 sein⸗ getagene Eigemümerin am 11. Jurni 1918, dem Tage der Eintragung des Ver⸗ fteigerungsvermerks: Induyrse Gebäͤude Dresdener Hof, G. m. b. H. zu Berlir⸗ Wilmersdorf) eingetragere Grundstück a. Vorderwohnhaus mit ꝛechtem Seiten⸗ flägel und zwei unterkellerten Häfen, b. Doppelquerfahrikaebäude mit rechkem vnd linkem Seitenflünel und den Hof⸗ kellern, Gemarkung Berlin, in der Grunr⸗ steuermutterrolle nicht nachgewiesen, Notzungswert 27 820 ℳ, Gebäudesteuer⸗ olle Ne. 509. Grundsückswert 363 000 ℳ.
Berlin, den 19. Dezember 1918.
Amtsgericht Berlin⸗Mine. Aht. 87. 87. K. 63. 18. [609551] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollftreckung soll am 7. März 1919, Vormittags 210 Uhr, Neue Friedrichstraße 13/14, I111 (drittes Stockwerk), Zimmer 113/115, versteigert werden das in Berlin, Rattbor⸗ ftraße 18, belegene, im Grundbuche vom Kottbusettorbezirk Band 23 Blatt Nr. 674 (ringetragener Eigentümer am 20. Mat 1914, dem Tage der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks: Kaufmann Errst Weber in Berlin) eingetragene Grund⸗ stück, a. Vorderwohnhaus mit lirkem Rückflügel und erstem, teilweise unter⸗ kellersem Hof, b Poppelquerwohngebäude mit It kem Vorflügel und zweitem Hof, c. Brauereigebäude quer im zweite Hof mit linkem Vo flügel, Gemarkunag Berlin, Kartenblatt 1, Parzell: 3218/109, 11 a 2 qakkm groß, Grundpeuermutterrohe Art. 893, Nutzungswert 16 650 ℳ, Ge⸗ bäudesteuerrolle Nr. 893, Grundstücks⸗ wert 280 000 ℳ.
Berlin, den 19. Dezember 1918.
Das Amtsgericht Berlin⸗Mitre. Abteilung 85. 85. K. 73/14.
1[60956½ Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 31. März 1919, Vormuttags 10 ½ Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin, Neue Friedrichstr. 13/14, drittes Stock⸗ weck. Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden das in Berlin, Wolgasterstraße 12, beiegene, im Grundbuche vom Schanhauser⸗ torbezirke Band 87 Blatt Nr. 2588 (ein⸗ getragener Eigentümer am 29. Mai 1918, dem Tage der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks: Buchhändler Rudolpb Kaute in Berlin) eingetragen⸗ Grundstück: Norderwohngebäude mit rech em Seiten⸗ flügel und Hof. Gemarkung Berlin Karten⸗ blatt 28 P e0-’ 1810/227, 4 a 82 qm groß, eue nutterrolle Art. 3532, Nutzungs we 8110 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 3532 st eckswert 149 200 ℳ. — 87. 66. 18
Geeliv, en 20. Dezember 1918.
Amtsgericht Berlin⸗Mute. Abt. 87.
[609581 Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangasvollstreckung soll am 18. März 1919, Vormittags 11 Uhr, Neue Friedrichstraße 13/14, III. (örittes Stockwerk), Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden das in Berlin, Große Hamburgerstraße 3, belegene, im Grund⸗ buche von der Königstabt Band 3 Blatt Nr. 209 (eingetragener Eigentümer am 17. April 1918, dem der Eintraaung des Versteigerungavermerks: Kunstdrechsler⸗ meister Otto Schulz) eingetragene Grund⸗ stück, a. Vorderwohnhaus mit linkem Sestenflügel und Hof, b. Werkstattgebäude links und quer, c. Stall⸗, Remisen⸗ und Klosettgebäude rechts, Nutzungswert 13200 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 1788, in der Grundsteuermutterrolle nicht nach⸗ gewiesen, Grundstückswert 200 000 ℳ.
Berlin, den 3. Januar 1919.
Das Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 85. 85. K. 23. 18.
[60959] —
Zum wecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in Ansehuna des in Berlin, Alte Schönhauser Straße 56 und Dragonerstr. 4, belegenen, im Grundbuch⸗ von der Königstadt Band 9 Blatt Nr. 632 zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ ingsvermerks auf den Namen a. des Kaufmanns Albert Bundfuß in Templin zu 12/36, b. der Ebefrau des Zahnarztes Marie geb. Warbeck, in Leipzig zu 4/˙36, c. d-8 Opernsängers Berlin zu 1/36, d. des Kaufmanns Otto Friedrich Kuno
1. Uhr, durch das unterzeichnete Ge⸗ t, Neue Friedrichstr. 13/14, III. (drittes) Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, ver⸗ teigert werden. Das in der Grundsteuner⸗
besteht nach dr Gebaͤndesteuerrolle Nr. 4761 2u: a. Vorderwohnbaus mit linkem Seitenflügel und tetkweise unterkelertem Ho*, b. Nerderwohnhaus Drazentrstr. 4 rundstückswert 220 000 . Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 31. Mat 1918 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 41. 18 Berlin, den 3. Jauuar 1919. Has Amtsgericht Berltn⸗Mine. Abt. 85
(60954 ¼ Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grund buche von Berlin (Wedutug) Band 121 Blatt 2814 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Paul Leuschner in Berlin eingetragene Grundstück am 24. März 1919, Vorrrittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Ge⸗ richtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Guineastraße 4, belegene Grund⸗ stück entbält Vorderwohahaus mit Setten⸗ flügel rechts, Quergebände und 2 Höfen und umfaßt das Trennstück Kartenblatt 20 Parzelle 498/66 von 8 a 81. qm Größe Ez ist in der Grundsteuer⸗ mutterrolle des Stadtgemeindebezirks Beritn unser Artikel Nr. 4023 und in der Ge⸗ bäud euerrolle unter Nr. 4023 mit einem jägrlichen Nutzungswerie von 11 300 ℳ eingetragen. Der Versteigerungsvermerk ist am 16. August 1913 in das Grund⸗ buch eingetragen.
Berlin, den 31. Dezember 1918. Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abt. 7.
In Unterabteilung 5 der heutiger Nr. d. Bl. (Kommanditgefellschaften auf Attien und Akttengesellschaften) befiudet sich eine Bekanntmachung der Aktien⸗ gesehschaft vormals Friter &. Roß⸗ mann. Berlin, durch welche Aktien als für kraftlos erklärt angezeigt werden.
[54974] Aufgebot.
Es werden aufgeboten: 8
A. Die folgenden Zwischenscheine zu 5 % Schuldverschreibungen von Anleihen des Deutschen Reichs (Kriegsanleihen):
1) Lit. E Nr. 530621 über 1000 ℳ 7. Kriegsanleihe, auf Antrag der Witwe Marie Pastewka, geb. Smolinski, zu Hirschberg, Kreis Osterode.
2) Nr. 262489 über 1000 ℳ 6. Kriegs⸗ anleihe, auf Antrag der Frau Gustav Zeyffsolf in Gerstweiler i. E.
3) Lit. E Nr. 526317 über 1000 ℳ 6. K Füexbei auf Antrag des Kantors Karl Miesch in Ladeburg.
4) Lit. E Nr. 257225 über 1000 ℳ 8. Kriegsanleihe, auf Antrag des Mittel⸗ mühlbesitzers 88 Schattenhofer in Beilngries, vertreten durch seine Ehefrau Kreszenz Schattenhofer, daselbst.
5) Lit. D Nr. 85202 über 500 ℳ 1. Kriegsanleihe, auf Antrag des Friedrich Meyer in Hanaburg Schürbeckerstr. 6.
6) Lit. E Nr. 133760 über 5000 ℳ 6. Kriegsanleihe, auf Antrag des Ritt⸗ meisters und Rittergutsbesitzers Heinrich von Sprenger auf Malitsch, Kreis Jauer vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Reisner und Heyda in Liegnitz.
B. Die folgenden Zwischenscheine zu 4 ½ p Deutsche Reichs⸗Schatzanweisungen: 1) Lit. H Nr. 82934 über 1000 ℳ 7. Kriegsanleihe, auf Antrag des Bank⸗ geschäfts J. H. Vogeler in Hamburg, Alter Wall 60, vertreten durch Justizrat Dr. Richard Eisenmann zu Berlin, Friedrichstr. 130.
2) Lit. D Nr. 4503 über 10 000 ℳ und Lit. G Nr. 6405 über 2000 ℳ 7. Kriegsanleihe, auf Antrag der Bank⸗ Commandite Gebrüder Oppler, Berlin W. 15, Kurfürstendamm 167.
3) Nrn. 14 124 bis 14 126 über je 1000 ℳ 6. Kriegsanleihe, auf Antrag des Ser⸗ geanten Emil Seelnig, zurzeit leichte Munitionskolonne 915 V. Abt. Feld⸗ artl.⸗Regts. 11.
C. Folgende Weochsel:
.1) die von dem Kaufmann Albert Baer in Berlin ausgestellten, von der Dampf⸗ ziegelei Hermsdorf Lübars F. Benekendorf in Waidmannslust bei Berlin akzeptierten Wechsel vom 15. Dezember 1909, fällig am 15. März 1910 und zahlbar bei der Dresdner Bank in Berlin, über a. 1360,00 ℳ, b. 2400,00 ℳ, auf Antrag des Kaufmanns Ernst Weidemann in Berlin W. 57, Pallasstr. 9, vertreten durch Rechtsanwalt Georg Arnheim zu Berlin N. 54, Brunnenstr. 194.
2) Der Wechsel d. d. Berlin, den 19. Juli 1910, über 355,00 ℳ, fällig am 1. Oktober 1910, zahlbar bei Gustav Matzke in Berlin NW. 52, Paulstr. 33, ausgestellt von Gustav Matzke und gezogen guf Herrn Fritz Schoepe in Berlin NW. 5, Quitzowstr. 137, angenommen von Fritz Schoepe, auf Antrag des Kaufmanns Gustav Matzke in Berlin, Steglitzerstr. 18, rechter Seitenfl. 3 Tr. bei Winter.
D. Die folgenden Hypothekenpfandbriefe der Preußischen Pfandbriefbank in Berlin: 1) Em. 28 Lit. D Nr. 3146 über 500 ℳ, 4 %, und Em. 26 Lit. D Nr. 1836 über 500 ℳ, 3 7 %, auf Antrag des Herrn Franz Joseph Weis, Straßemwart in Furt⸗ wangen, vertreten durch Rechtsamvalt Dr. Kahl in Berlin W, Porsdamerstr. 69. 2) Em. 27 Lit. D Nr. 11923 üßer 500 ℳ, 4 %, auf Antrag des Milch⸗ kändlers Ernst Wegener zu Charlotten⸗ burg, Grünstr. 21, 88 als Vertreter
vertreten durch den a . Ladewig zu Berlin, Kronenstr. 4/5.
.3) Em. 28 Lit. D. Nr. 1314 über 500 ℳ, 4 %, auf Antrag des Herrn Berthold Quast zu Berlin⸗Oberschöne⸗ weide, Tahbertstr. 33, vextreten durch Rechtsanwalt Dr. Kahl zu Berlin W. 57, Potsdamerstr. 99.
E. Der 3 %½ konvertierte Hypothelen⸗ brief der Preußtschen Boden⸗Credit⸗ Aktien⸗Bank in Berlin Serie 8 Lit. E Nr. 01204 über 300 ℳ auf Antrag des Fräulein Else Wilhelms in Zittau i. S., Ftanes 8 durch I anwalt Justizrat Dr. Hoeniger in Görli An der Frauenkirche 2. 8 8
F. Die Anleihescheine der Stadt Berlin Buchst. N Nrn. 69489 und 75214 über 2 % ℳ. auf Antrag des Rechtsanwalts
Leo Stern in Berlin C. 19, Jerusa⸗ lemerstr. 16, als gerichtlich bestellter Nach⸗ laßpfleger des am 20. März 1919 z2 Berlin, Friedrichstraße 8, verstorbenen Blumengroßhändlers Eugen Schneider.
G. Das Los Nr. 160107 der Geld⸗ lotterie zugunsten der allgemeinen Deut⸗ schen Pensions⸗Anstalt für Lehrer und Lehrerinnen, Ziehung am 6. und 7. August 1918, auf Antrag des Kaufmanns H. Steinitz in Breslau, Sadowastr. 25, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Isidor Cohn II. daselbst.
H. a. Die Schuldverschreibungen 3 98 vorm. 4 % Preuß. konsolid. Staatsanleihe von 1884 Lit. F Nr. 333545 über 200 ℳ und der 3 % Preuß. konsolid. Staats⸗ anleihe von 1895, 96, 98 Lit. E Nr. 154168 über 300 ℳ, b. der 3 ½ % Hypotheken⸗ pfandbrief der Preuß. Pfandbriefbank in Berlin Em. 18 Lit. C Nr. 10591 über 1000 ℳ, auf Antrag der Witwe Henriette Biehe. geb. Se in Werder bei Jüter⸗ bog, vertreten durch Rechtsanwalt Justiz⸗ rat Dr. Becker in Jüterbog.
J. Die folgenden Schuldverschreibungen Preuß. konsolid. Staatsanleihen⸗ y1) Lit. C Nrn. 1003935 und 1006247 über je 1000 ℳ, Lit. D Nr. 937567 über 500 ℳ, Lit, F Nr. 515267 über 200 ℳ und Lit. J Nr. 111514 über 100 ℳ der 4 % Anleibe von 1908, auf Antrag des Kaufmanns Wilhelm Neumann in Berlin⸗
2) Lit. r. 517446 über 5000 ℳ der 4 % Anleihe von 1913 auf Antrag des Pastor em. Friedrich midt in Lieanitz, Thebesiusstr. 2, vertreten durch Justizrat Reisner und Rechtsanwalt Heyda zu Liegnitz.
3) Lit. J Nr. 115091 über 100 ℳ der 4 % Anleihe von 1908, auf Antrag des Reservelokomotivführers Otto Reuter in Schöneberg⸗Berlin, Gustav Müllerstr. 33.
4) Lit. D Nr. 5862 über 500 ℳ der 3 ½ vorm. 4 % Anleihe von 18768, 79, auf Antrag des Reichsmilitärfiskus, ver⸗ treten durch die stellvertretende Intendan⸗ tur des I. Ar.⸗K. in Königsberg i. Pr. 5) Lit. E Nr. 59532 über 300 ℳ der 3 %6 vorm. 4 % Anleihe von 1876, 79 auf Antrag des Kriegsinvaliden Gottlob
enzel in Freiemwaldau, Kreis Sagan.
Die Inhaber der Urkunden werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 9. Julit 1919, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer x143, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Berlin, den 30. November 1918. Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abt. 154.
60875]
Das Aufgebot, betreffend dse 5 % ige Deutsche Reichsanleihe von 1916 Lit. D str. 5 816 199 über 500 ℳ, ist du c zurücknahme erledigt. — 84. F. 115. 18.
Berliv, den 4. Januar 1919. Umtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84. 60872]
Zahlungssperre. 84. F. 736. 18.
Auf Antrag des Besitzers Ewald Köpp in Hermannsdorf, Kreis Wirsitz, ver⸗ treten durch den Jufttzrat Brink in Nakel, vird der Reichzschuldenverwaltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden ge⸗ kommenen Schuldverschreibungen der fünf⸗ vrozentigen Anleibe des Deutschen Reichs von 1916 Lit. C Nr. 8 017 752 über 1000 ℳ und Lit. D Nr. 6 380 721 über 500 ℳ verboten, an einen anderen In⸗ haber als den obengenannten Antragsteller eine Leistung zu bewirken, insbesondere ꝛneue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben.
Berlin, den 31. Dezember 1918. Amtsgerscht Berlin⸗Minte. Abteilung 84.
(60871] Zahlungssperre. 84. F. 934. 18. Auf Antrag des Kabinetts der ebemaligen Deutschen Kaiserin und Könsain von Preußen, vertreten durch den Kabinettsrat Freiberen von Spitzenberg in Berlin, wird betreffs der nachbezeschneten, angeblich abhanden gekommenen Wertpapiere den nachbenannien Ausstellern derse ben: 1) betrefs dee Schuldverschreibung der 3 ½ vormals 4 prozentigen preußischen kon⸗ solidierten Sroatsanlethe von 1883 Lit. C Nr. 463 001 über 1000 ℳ der preußischen Stvatsschuldenverwaltung in Berlin, 2) betreffs der 3 ½ prozentigen Anleibe⸗
Witzwe Hübner, Justizrat Carl
nutterrolle nicht eingetragene Grundstück
Löwe
seiner Schwestern Witwe und
der Berliner Stadtanleihe von 1890 über 1000 ℳ und Lt. 0 Nrn. 77 757 ued 77 955 ter Be liner Stadta leihe von 1892 über je 100 ℳ dem Magistrat zu Herlin, 3] betreffs der 3 ⅞ proze tigen Neuen Berliner Pfandbriefe Lit. A Nen. 4109 und 6254 über je 5000 ℳ dem Berliner Pfandbitefamte m Le lin
verdoten, an einen anderen Inhaber als den obengenammten Antragsteller eine Leistung mu dewirken, insbesondere neue Zinsscheine ober einen Erneuerungsschein auszugeben.
Verlin, den 31. Pezember 1918. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[60873] Zahlungssperrec. 81. F. 860. 18.
Auf Antrag des Kaufmonns Fritz Gärtner in Berlin, Pintschstraße 23, wird der Preußischen Hppotheken⸗Aetien⸗ Bank in Berlin betreffs des angeblich abhanden gekommenen, von ihr ausge⸗ ftellten 4 % P andbriefs von 1912 M/S. Nr. 2842 über 200 ℳ perboten, an einen anderen Inhaber alz den oben genannten Antragfteller eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder Erneuerungsschein auszugeben.
Berlin, den 2. Januar 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[60874]
Zahlungssperre. 84. F. 881/18 (3).
Auf Antrag des Pbotographen Bruno Blaschv in Danzic, Kohlenmarkt, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. Heymann in Danzig, wird der Reichsschuldender⸗ waltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden gekommenen Schuldverschreibung der 5prozentigen Anleihe des Deutschen Reichz; von 1915 Lit. C Nr. 5 891 199 über 1000 ℳ verboten, an einen anderen Inhaber als den obengenannten Antrag⸗ steller eine Leistung zu bewirken, insbe⸗ sondere neue Zinsscheine oder einen Erneue⸗ rungsschein auszugeben. Verlin, den 3. Janvuar 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[608761 Zuhlangssptrre. 154. F. 994. 18. Auf Antrig des Herrn Hans H Roth⸗ schild in Berlin, Burgarafenstraße 14, wird der Preußischen Waatsschaldender⸗ waitung in Berlin betreffs ver angeblich abhanden gekommenen Schuldverschrei⸗ bungen der 4 % preußischen konsolidierten Staatsanleihe von 1905 Lit. A Nr. 430 346 über 5000 ℳ und Lit. C Nr. 993 534 über 1000 ℳ verboten, an einen anderen Inhaber als den okengenannten Antrag⸗ steller eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zinsscheine oder einen Er⸗ neuerungtschrin auszugeben.
Berlin, den 6. Januar 1919. Amtigericht Berkin⸗Mitte. Abteilung 154.
[59645]
Es sollen abhanden gekommen sein:
1) Der auf den Namen des Back⸗ drucker ibesitzers Ehristian Giser in Wimpfen lautende Versicherungsschein Nr. 355 735,
2) der auf den Namen des Studien⸗ assessors Hans Heimich Friedrich Dom⸗ bach in Grätz lautende Versicherungs⸗ schein Nr. 621 371,
3) der auf den Namen des K. K. Finanzwacheoberaufsehers Ernst Beierl in Bergreschenstein lautende Versiche⸗ rungsschein Nr. 581 446,
4) die Ersagurfunde für den Hinter⸗ legunasschein Nr. 75 990, auszestellt über den auf den Namen des Fabrikanten Heinrich Johann Meier in Hamm t. Westf. lautenden Versicherungsschein Nr. 380 153,
5) der Hinterlegungsschein Nr. 124 899,
ausgestellt üher den auf den Namen des Gefangenaufsehers Friedrich Auguft Sa⸗ bionski in Darkehmen lautenden Ver⸗ sich rungsschein Nr. 391 229. Wer sich im Besitz der Urkunden be⸗ findet oder Rechte aun den Versicherungen nachweisen kann, mige sich bis zum 10. Mürz 1919 hei uns melden, widrigenfalls wir den nach unseren Büchern Berechtigten zu 1, 2 und 3 Ersatz⸗ urkunden ausfertigen, zu 4 und 5 die Versicherungsscheine ausliefern werden.
Gothn, den 31. Dezember 1918. Gothaer Lebensversicherungsbank a. G.
Dr. Sam wer.
—
[61034]
Es sind zu Verlust gegangen:
ℳ 2400 — Deutsche Bank⸗Aktten
Nru. 152 790 und 152 791, 2/1200 r
mit Diotdende per 1918 u. ff.,
ℳ 1000,— Horch & Co.⸗Akte Ne. 1495,
1/1000 er mit Dividende per 1918 u. ff.
München, den 7. Januar 1919. Bayerische Veretngbar B“
[54157] AKufgebot. Der von uns zur Lebensversicherungs⸗ police Nr. 222 091 unterm 9. März 1912 ausgefertigte Hinterlegungsschein auf den Namen der Versichenugsnehmerin Frau Anny Uunr, geb. Poffmann, in Neuburg a. D. ist abhanden gekommen. Der gegen⸗ wärtige Inhaber des Scheins wird auf⸗ gefordert, sich binnen 6 Monaten bet uns zu melden, widrigenfalls der Schein für kraftlos erklärt und ein neuer auz⸗ gefertigt werden wird,
Berlin, den 29. November 1918.
Wictoria zu Berlin Allg⸗meine
scheine der Stadt Berlin Ltt. I. Nr. 81 456
Persicherungs⸗Aetien⸗Wesellschaft. Dr. Utech, Generaldirektor.
(154979] Vufgebot. 154. F. 885.18.
Hie Frau Auzuste Preusler in Berlin⸗ Schöneberg, Guttad Fretta st ase 3, ver⸗ treten durch den Weinhändker Karl Retbö⸗ höft in Berlin⸗Schöneberg, Ehersstraße 77, bat d2s Aufgebot des angeblich abhanden gekommenen Schecksz über 322,— ℳ, aus⸗ gestellt vom Fabrikbesitzer F. Flotop in Berlin⸗Oberschöneweid“, Ostendstraße 1, in der Zeit vom 5. bis 15. Februar 1918, gaezogen au’ das Kaiserlische Postscheckemt
Berlin NW. 7 iu Kento Nr. 8466, Zrhiunageemp änger E. Preueler, beaatraßt.
er Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 5. März 1919. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 143, auberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde varzulegen, widrigenfalls die hit alite der Uckunde erfolgen wird.
Berlin, den 2. Dezember 1918. Amtsgericht Berltn⸗Mimn. Abteilung 154. [60676%
Aufgebot nud Zahlungssperre.
Die Firma Monopol Vertiteb E. Schle⸗ singer in Bochum, vertrete durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Schönewald daselbst, hat das Aufgebot und die Zahlungssperre betresss des angebhlich abhanden gekommenen Schecks (Ueberdringe schecks) 468 802 d. d. Früssel, den 1. Oktoder 1918, übder 3357,50 ℳ, ausgestellt von der Firma M. Hackin fils in Brüssel, 9a Rue des Chartreux, gezogen auf die Herren Mendelssuhn & Co. in Berlin, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spaͤtestens in dem auf den 2. Rpril 1919, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neu⸗ Friedrich⸗ straße 13 — 14, 1III. Ttockwerk, Zimmer 148, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserkfärung der Urkunde erfolgen wird. — 154. F. 992. 18.
Berlin, den 31. D⸗Pmder 1918. Amtsgericht Berltn⸗Mitte. Adtetlung 154.
[59368] Aufgebot.
Die Ortelsburger Kreditgesellschaft, e. G. m. u. P. zu Ortelsburg, vertreten durch dis Rechtsanwaͤlte Justizrat Hassen⸗ stein u. Gocksch in Ortelsburg und Rechts⸗ anwalt Lesser in Allenstein, hat das Auf⸗ gebot der nachstehend bezeichneten, an⸗ Sne. verloten gegangenen Wechsel be⸗ a agt:
1) Wehsel Octelsburg, den 15. Mat 1914, über 560 ℳ, faͤllig am 15. Auguft 1914, Aueneller und Girant Händlar Artur Gollm hier, Akh ptiarnt Besitzer Joser Brix hier, Abbau (F 35/18).
2) Wechf⸗l “ den 22. Mai 1914, über 247,50 ℳ, sälig am 22. Angust 1914, Autsteller und Giraut Kaufmann 4 90 u gbae Fepeent Peae
eißber, in Glashötte, Pest Pettschen⸗ dorf (F 36/18). küce
3) Wechse! Ortelsburg, den 3. Juli 1914, über 461 ℳ, fällig am 3. Okrober 1914, Aussteller uod Girant Fleischer⸗ meiner Hermann Poschmann dier, Ak⸗ zeptant Lindwiet August Ruͤnik in Abbau Ortelsburg (F 37/18).
4) Wechset Ortelsburg, den 20. Juli 1914, über 450 ℳ, fällig am 20. Oktober 1914, Autsteller und Girant Fleischer⸗ meister Emil Willfang bier, Atzeptant Besitzer Wilhelm Stach in Iltowen (F 38/18).
5) Wechsel Ortelsburg, den 20. Junt 1914, über 350 , sällig om 20. Sep⸗ tember 1914, Aussteller und Girant Kauf⸗ mann S. Gersinkel hier, Akzeptant Schmiedemeister Gustav Bednarz in Roh⸗ manen (F 39/18).
6) Wechsel Brayriken, den 1. YPpril 1914, über 1650 ℳ, fällig am 1. Juli 1914, Aussteller Besitzer Patung in Broyaiken, Bezogener Gastwirt Eduaed Warvpuski dafeldst (F 40/18).
7) Solawechsel über 3000 ℳ, ausgestellt im Jahre 1913/14 von Besitzer J. Sa⸗ gromski in Miluken bri Passenheim (E 42/18),
8) Wechsel Ortelsburg, den 4. Mai 1914, über 300 ℳ, fällig am 1. Auguft 1914, Aussteller und Girant Besitzer Oswald Schikowski in Mensguth, Akzep⸗ tant Besitzer Wilbelm Denda in Vorwerk Mensguth (F 43/18).
9) Wrchsel Ortelsburg, den 1. April 1914, über 900 ℳ, sällig am 1. Juli 1914, Akzeptant Kreisrechnungsfekretär Karl Leu hier, jetzt in Osterode, Ostpr. (F 45/18).
Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Juli 1919. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 5, anberaumten Aufgebotstermine ihre Reochte anzumelden und die Wechsel vor⸗ zulegen, widrigenfalls deren Kraftlos⸗ erklärung erfolgen wird.
Orielsburg, den 18. Dezember 1918.
Des Amtsgericht. [60951]
Durch Ausschlußurteil des biesigen Amtsgerichts vom 21. Detemwber 1918 ist der asgeblich verloren gegangene Schuld⸗ schein Nr. 55 055 der Oloenboarger Eisen⸗ bahnvrämfena lethe von 1871 (kogenanntes 40 Taler ls) für kraftlos erklärt.
Omweuburg, 21. Dezember 1918.
Amtsgericht. Abt.